Es lag nicht nur am Schiedsrichter

Podcast: Wenn nach einer Niederlage alle über den Schiedsrichter reden, ist das meist kein gutes Zeichen. Ein zweiter Blick relativiert aber dessen Anteil am nackten Ergebnis.

Marcus Schultz spricht mit Alexander Endl (Clubfans United) und Max Roßmehl im Total beglubbt-Podcast über eine Niederlage gegen die Lilien, bei der vor allem der Schiedsrichter in der Nachberichterstattung im Vordergrund stand. Mit einen Tag später und etwas Abstand fällt die Beurteilung dann doch differenzierter aus.

Auch Schiedsrichter sind nur Menschen

Natürlich bleibt der schale Beigeschmack, dass hier ein Schiedsrichter am Spielverlauf und seiner Dramaturgie einen nicht unerheblichen Anteil hatte. Vor allem die Schlussminuten mit einer kaum zu rechtfertigenden Gelb-Roten Karte gegen Fabian Nürnberger und Verwarnungen gegen Trainer und Co-Trainer nach Abpfiff bleiben im Eindruck haften und manifestieren das Gefühl, dass hier jemand die Kontrolle verloren hat. Kontrolle über das Spiel, die Mitwirkenden und vielleicht auch seine eigenen Emotionen.

Der Blick auf die Einzelentscheidungen hält Verschwörungstheorien aber dann doch nicht stand und lässt den Griff an die eigene Nase des Nürnberger Teams näher liegen. Dass man Einzelentscheidungen – wie der nicht gegebene Elfmeter für Behrens – anders sehen kann, ist dabei unbenommen. Andere Entscheidungen stellten sich aber als korrekt (Ball war nicht im Aus vor dem 2:1) oder regelkonform und zwingend (wenn Foul vor dem 1:1, dann muss es Rot sein) heraus. Was bleibt sind kleinere „gefühlte“ Benachteiligungen und natürlich die Kartenflut am Ende, alles aber für sich nicht spielentscheidend. Entscheidender waren ein Querschläger vor dem 1:1, der die unstrittige Berührung des Angreifers im Strafraum erst zur Folge hatte, eine ausgelassene 100%ige, der Umstand, den Druck zu groß werden zu lassen in den letzten Minuten, weil man den Ball nicht halten oder seine Konter nicht fahren konnte, oder eine unzureichende Absicherung des Rückraums vor dem 1:2…

Dies alles hat die Mannschaft höchst persönlich und selbst zur Niederlage beigetragen und ist auch nichts Neues. Das Muster später Gegentore, verursachte Elfmeter und individuelle Patzer ziehen sich schon durch die ganze Saison und führten den Club dahin, wo er aktuell steht…

Total beglubbt Podcast

Am Ende bleibt eine unzureichende Schiedsrichterleistung, die auch den ehrwürdigen „kicker“ zu einer Note 5,5 kommen lässt. Aber Schiedsrichter sind eben auch nur Menschen mit einem schlechten Tag. Kritik ist berechtigt, sollte aber, gerade auch in Anbetracht der zunehmenden Gewalt gegen Unparteiische in den unteren Ligen, sachlich bleiben. Und – mit Blick auf den eigenen Verein – im Übrigen auch nicht von eigenen Unzulänglichkeiten ablenken.

Audiolänge: 00:55:05 | Moderator: Marcus Schultz



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35 Gedanken zu „Es lag nicht nur am Schiedsrichter

  • Bin da großteils bei Alex, was den Schiedsrichter und die Analyse anbelangt.

    Zum Kader: Wir spielen mit drei zentralen Mittelfeldspielern, haben aber nur noch fünf davon im Kader, von denen einer bis vor drei Wochen keine Rolle mehr gespielt hat, einer bis zur Rückrunde Ersatz-Linksverteidiger war und einer bisher kaum eine Rolle gespielt hat und bei den Kurzeinsätzen eher negativ aufgefallen ist. Im Winter haben wir mit Petrak, Jäger und Fuchs drei Spieler abgegeben, von denen jeder mehr Erfahrung hatte, als zwei der verbliebenen Optionen…

    Uns gehen allerdings nicht diese drei ab, sondern der Spieler, der nicht verpflichtet wurde.

    Ich finde die Kaderplanung hier katastrophal, zumal man eine Margreitter-Verletzung leider immer miteinrechnen muss.

    Optionen für die Innenverteidigung, geordnet nach dem was ich für wahrscheinlich halte: Erras (kann er, fehlt aber dann im DM), Kraulich (unerfahren, IV, aber in Testspielen ordentlich), Heise (körperlich geeignet, aber nicht eingespielt), Sorg (war bei H96 RIV, könnte das zur Not spielen; großes Aber: die Stürmer des KSC sind beide über 1,90m…)

    Meine Elf würde so aussehen, Keller wird aber sicher Sorg den Vorzug vor Valentini geben:
    Mathenia – Valentini, Erras, Mühl, Handwerker – Behrens, Geis – Hack, Zrelak, Heise – Frey

    Überlegungen dahinter: Zrelak läuft und ackert wie ein Blöder und ist der Offensive, der Behrens am ehesten ersetzen kann. Die linke Seite mit Handwerker und Heise hat in Hacks Abwesenheit funktioniert, während unsere rechte Seite fast immer in der Luft hängt (einerseits weil von Sorg nichts kommt, andererseits weil Dovedan und Schleusener sich dort nicht wohl fühlen). Hack traue ich aber auch auf der „falschen“ Seite zu mit Einzelaktionen gefährlich zu werden. Zudem kann er bei Flanken von links auch auf den langen Pfosten gehen mit seinem Tempo.

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  • Wenn grade mal das zarte Pflänzchen Hoffnung wieder wachsen will, droht der nächste Absturz in die gefährliche Zone. Das Vertrauen in Mannschaft und Trainer ist leider noch nicht stabil genug, um dem Freitag entspannt entgegen zu blicken. Ich hoffe, daß die Mannschaft nicht alles auf die Schiedsrichterleistung schiebt, sondern selbstkritisch genug weiter an sich arbeitet, um die Defizite zu minimieren.

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    • Ich finde, der Club sollte sich dringend einen neuen Dramaturgen suchen. War ein Fehler, hier auf einen Horror- oder Krimiautoren zu setzen. Ich würde vorschlagen, wir suchen uns einen russischen Autorenfilmer, der 30 Minuten lang stoisch die Kamera auf eine Pfütze, in die Wasser tropft hält, bei sanfter Hintergrundmusik.

      Das wäre dann endlich mal entspannend beim Clubkucken.

      Den Panikmacher, der da gerade blinden Aktivismus zeigt, bitte sofort freistellen!

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  • Bin bei xxandl mit einer Ausnahme, Berhens ist einfach komplett verschenkt so weit hinten, da machte er auch regelmäßig seine schlechtesten Spiele, er fehlt vorne und hinten waren seine Auftritte nicht gut man schafft also gleich zwei Brennpunkte. Auch wenn es nichts hilft, Jäger hätte ich als einssatzstarke Defensivotpion nicht in der Winterpause gehen lassen, habe ich schon in der Winterpause geschrieben, aber gut, wir wissen ja auch nicht was der Spieler wollte, vermutlich weg.

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    • Die Frage ist halt, wer dort sonst spielen soll. Für mich ist es für ein Spiel die beste Lösung.

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      • Ich weiß nicht, wie er sich im Training gibt, aber für ein Spiel könnte man auch noch mal Cerin versuchen. Oder man versucht mal entweder Heise oder Handwerker auf der 6, wenn Valentini fit genug ist, könnte man sogar Sorg probieren.

        Behrens als hängende Spitze war zuletzt eigentlich seine beste Position. Ich würde lieber andere Dinge versuchen als ihn dort wieder wegzunehmen.

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    • Das Protokoll wäre ein mehrbändiges Werk mit insgesamt 32 Bänden, etwa auf Niveau der Encyclopædia Britannica oder genau das Gegenteil?

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      • Klinsmann ?
        Einer der niveaulosesten Menschen im Fußball
        Ein Dampfplauderer vor dem Herrn
        So jemanden Zeilen zu lesen, geht gar nicht

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        • Klarer Fall von Verein gerät an Gernegroß.Erstens der Investor- was sind schon 248Mio heutzutage?-um gleich von der Champions League zu sprechen und dann sein williger Helfer Klinsmann.Dank seiner Transfers in der Winterpause sind bereits mit den fälligen Gehältern circa 110Mios auch schon wieder weg.Mal ganz abgesehen davon dass weder Investor noch helferlein 50plus1 verstanden oder akzeptieren wollen.
          Und betrachtet man die Hertha unter Preetz und Gegenbauer kann man klar sagen-das Image und der Verein kommen eher grau daher-aber eben auch solide.Nach Überstrapazierung sämtlicher Kreditlinien,zugedrückter Augen bei der DFL, irgendwann doch konsolidiert und finanziell saniert, Top Jugend, und ,zwar mit uninspirierten Fußball, irgendwo im Mittelfeld.Quasi wie der Club unter Hecking spielte.
          Nur wenn man als Investor und Helferlein Ansprüche stellt – mit der wenigen Kohle- und unter Zerschlagung aller bisherigen Strukturen- dann müsste das Ganze etwas besser performed werden.
          So ist es ein ganz starkes Zeichen für 50plus1 und für jeden Mittelverein hoffentlich ein Warnsignal.

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          • Und Hauptstadt Konkurrent Union steht mit vergleichsweise bescheidenen Mitteln vor ihnen in der Tabelle. Der Start mit dem Investor ist wohl erstmal gründlich schief gegangen. Man hat sich bei dem Egomanen Klinsmann leider mit dem falschen eingelassen.

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            • Um den Erfolg der Clubs in Relation zu ihren ökonomischen Möglichkeiten zu setzen, hat die DFL die Clubs in drei Gruppen nach erreichtem Tabellenplatz eingeteilt. Festzustellen ist, dass auch bei dieser Betrachtung die wirtschaftlichen Spitzenclubs den Bundesliga-Durchschnitt übertreffen. Mit 168 und 166 Prozent lagen sie bei Einnahmen und Ausgaben klar über dem
              Mittel und kamen auf ähnliche Werte wie bei der Betrachtung nach Höhe des Personalaufwands Spielbetrieb. Auffällig ist, dass die sechs Clubs im unteren Drittel mit je 70 Prozent bei Umsatz und Kosten höher lagen als die Clubs aus dem mittleren Bereich der Tabelle, die auf 62 beziehungsweise 64 Prozent kamen.(DFL Wirtschaftsbericht)

              Ausreißer und Unter-Performer gibt es aber letztlich immer.

              In der zweiten Liga sind die Abstände wesentlich geringer-und anders als in der Ersten-haben die Mittelfeldmannschaften der zweiten Liga die auf dem siebten bis zwölften Rang landeten, die höchsten Einnahmen und Ausgaben zu verzeichnen.

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        • Klinsmann hat sich damit für Deutschland unmöglich gemacht. Trotzdem wundert es mich, dass man es immer wieder mit ihm versucht hat, obwohl er außer seiner Bundestrainer-Zeit (bei der er wohl rückblickend tatsächlich nur der Repräsentant für den heimlichen Trainer Löw war) eher erfolglos war.

          Vielleicht schadet ihm diese Kapriole jetzt sogar im Ausland.

          Was ist doch sein Erzkonkurrent Loddar im Vergleich für ein seriöser Fachmann. Auch wenn es ihm nie vergönnt war, seinen Traum von einem Trainerjob in der Bundesliga zu verwirklichen (obwohl er sich nie etwas zuschulden kommen lassen hat), hat er zumindest seinen Posten als anerkannter Experte (mit dem er ja angeblich so glücklich ist, dass er gar nicht mehr Trainer sein will). Der intellektuell verpönte Loddar ist also letztlich viel schlauer als der möchtegern-Intelligente Klinsmann. 😀

          Ich schätze, Klinsi wird künftig nicht mal mehr einen Expertenjob angeboten bekommen. Tja, ich wünsche einen schönen Ruhestand in Kaliforniern 😉

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          • Naja, „immer wieder“ kann man jetzt auch nicht sagen – es war ja gerade mal sein zweites Bundesliga-Engangement, über 10 Jahre nachdem er bei den Bayern rausgeflogen war.

            Dazwischen 5 Jahre als amerikanischer Nationaltrainer, aber die meiste Zeit war er eigentlich arbeitslos… (jeweils zwei Jahre vor und nach seinem Bayern-Engagement, drei Jahre zwischen USA-Nationaltrainer und der Hertha…)

            Und ohne die fixe Idee eines Investors wäre er vermutlich auch nie bei der Hertha gelandet… Also es macht schon den Eindruck, dass Klinsmann bei seriösen Bundesligamanagern auch schon vorher keine Rolle gespielt hat.

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            • Stimmt schon, ja, ist auch irgendwie eine schräge Idee. Warum gerade Klinsmann? Wenn ich als Investor Magath installieren wollte oder besser noch Rangnick, den ausgewiesenen Experten für Investorenmodelle, das könnte ich verstehen, aber Klinsmann?

              Das zeigt nur, wie wenig dieser Investor von Fußball versteht und wie groß die Eitelkeit ist, etwas darstellen zu wollen.

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              • Preetz stand schon jahrelang im intensiven Austausch mit Klinsmann, der immer seine Symphatie bekundet hat für Hertha und ich glaube damit was jetzt gelaufen ist hat niemand rechnen können.

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              • Klinsmann hat ja laut Medien nach einem gemeinsamen Essen auf des Investors Yacht in Florida gesagt: „Der Lars ist in den letzten Monaten zu einem echten Fußballfan geworden…“

                Ergo: Der Investor hatte mit Fußball nix am Hut, hat null Plan von der Sache.

                Und es geht ja weiter, auch ohne Klinsmann. Präsi Gegenbauer spricht von einem neuen Stadion mit 50.000 Plätzen, Investor Lars Windhorst will 90.000. Preetz bittet um Geduld, Investor Lars Windhorst will schon in der kommenden Saison in die Euro League.

                „Du musst als Berlin den Anspruch haben: Big Picture, groß denken“, hat Klinsmann gesagt. „Dann kostet es halt ein paar Euro, aber das gehört sich so.“ (Klinsmann im „Tagesspiegel“ Ende Januar)

                Wenn man dieses Big-City-Club-Gschmarri verfolgt hat, konnte man schon ahnen, dass Klinsmann mal wieder nur den Durchlauf erhitzt, mehr aber wohl auch nicht.

                In absehbarer Zeit wollte Hertha um den Meistertitel spielen. „Das ist alles realistisch, das ist alles machbar“, sagt Klinsmann. „Hier sind keine Größenwahnsinnigen am Werk.“ („Tagesspiegel“, 31.01)

                Nein, nein, nein, keine Größenwahnsinnigen am Werk. Wie @Christian schrieb, ist Hertha ein warnendes Beispiel, wie man es nicht macht. Jetzt gibt der Investor mit seinem fast 50 Prozent Anteil Pressekonferenzen und er gibt Ziele vor und er sagt an. Ohne Plan von der Sache.

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                • zumal 248mio € erschreckenderweise auch nicht mehr viel Geld ist-die Konkurenz hört ja nicht aus Schock mit dem verdienen auf.
                  Und ich glaube 49,9% vom Club sind sogar billiger zu haben

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  • Schiedsrichter Günsch hat KSC zuletzt in Hinrunde auf Pauli gepfiffen mit 2 Elfmeter für die Hamburger !! –
    FCN in Aufstiegssaison 17/18 am Betzenberg ( 18. Spieltag) .
    Ich dachte es kommt erfahrener Erstligaschiedsrichter.

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    • Ich dachte es kommt erfahrener Erstligaschiedsrichter.

      Warum das denn? Ist ein stinknormales Zweitligaspiel.

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  • Und ohne die fixe Idee eines Investors wäre er vermutlich auch nie bei der Hertha gelandet… Also es macht schon den Eindruck, dass Klinsmann bei seriösen Bundesligamanagern auch schon vorher keine Rolle gespielt hat.

    Ganz so ist es nicht, das war keine fixe Idee des Investors, Klinsmann stand schon jahrelang mit Preetz in Austausch auch ohne Investor, das hat Preetz ja selber auf der PK ausgeführt (er hat ihn schon vor Jahren privat in Florida besucht und ihm angetragen irgendwann sei er Trainer bei Hertha) , der Sohn von Klinsmann stand 1 Jahr lang bei Hertha unter Vertrag und tranierte auch vor dem Vertrag schon bei Hertha mit. Klinsi betonte selber er hatte immer eine Verbindung zu Hertha, weil das der Lieblingsverein seines Vaters war und er als Kind damit schon umging.

    Also der Investor hat eine naheliegende, bereits vorhandene Idee aufgegriffen und ist leider dabei reingefallen, dabei kann man keinen Vorwurf machen meines Erachtens.

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    • Also der erste Investor KKR war durchaus segensreich-Hertha brauchte Geld, der Investor wollte Geld verdienen.Am Ende stand ein WinWin.Gehört nach Außen hat man nie etwas.Das Alles hat sich radikal geändert mit Windhorst

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      • Also ich glaube nicht, daß es das jetzt für Hertha war, sie brauchen erstmal einen vernünftigen Trainer und wenn dann wieder Ergebnisse kommen, beruhigt sich auch alles wieder. Das ist medial natürlich jetzt ein gefundenes Fressen, aber so schnell wie unsere Medienlandschaft ist, wird das auch schnell wieder in Vergessenheit geraten. Das unfaire an Klinsmanns Agitation ist, überall wo gearbeitet wird passieren Fehler, nirgends gibt es Perfektion, die Klinsmann Papers wie sie genannt werden, würden überall in jedem Verein Mängel finden, nur es ist überhaupt keine Art, erst weglaufen und dann so feige in derart destruktiver Weise, zudem fast alles unbelegt nach dem Motto „Na irgendwas wird schon dran sein“ an die Presse zu tragen, wenn man schon liest „durchgestochen worden“ das ist geplant gewesen. Also noch tieferes Niveau geht gar nicht.

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    • @Juwe

      Stimmt. Klinsmann ist laut Medien auch schon jahrelang Mitglied bei Hertha. Weil es der Herzensverein seines Vaters gewesen sein soll. Was Klinsmanns Verhalten noch egomanischer erscheinen lässt.

      Klar, geht es weiter. Aber man hat sich einen Mann ins Haus geholt, der nicht nur Geld gibt, sondern auch Ansagen macht. Und das, obwohl er keinen Plan hat von der Sache.

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      • Du wirst niemanden finden der 230 Mio mitbringt, dazu sagt da kommt noch mehr nach und gleichzeitig, ist aber egal was ihr damit anstellt. Wenn man es annimmt, steht man auch in der Verantwortung , halte ich für normal. Bei der PK direkt nach der Klinsmann „Flucht“ denke ich war Windhorst Auftritt bei der PK schon wichtig, um in dem ersten Chaos zu zeigen auf wessen Seite er steht und genauso überrascht worden ist und dass es bei Hertha mit ihm und dem Invest weitergeht. Diesen Schultschluss nach den ersten Wellen zu zeigen war wichtig.

        Was Klinsi angeht, so ist mein eigener Eindruck, nach dem hinwerfen, anfangs betonte er sogar noch selbst, ja vielleicht war es eine Kurzschlusshandlung und klar ist er weiterhin im Aufsichtsrat (hat sich ja im ersten FB Video verabschiedet wir sehen uns in Berlin) usw. hat nicht damit gerechnet, daß Hertha und Windhorst daraufhin so klare Kante zeigten und er komplett außen vor war.
        Das hat dann wieder sein Ego nicht verkraftet und so ging es jetzt mit dem Pamphlet weiter

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        • Wie der kicker gerade berichtet, ist Klinis nun auch seinen Job als persönlicher Berater von Windhorst los

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        • Schon klar, @Juwe, dass ein Investor wissen will, was mit seinem Geld geschieht. Muss auch so sein. Schließlich will er eine seiner Meinung nach hübsche Rendite erzielen. Darum geht es ja schließlich. Und um nichts anderes.

          KKR hat gegeben, Hertha hat es gut genutzt, KKR hat es zurückbekommen. Inklusive Rendite. Für beide Seiten war das nicht ohne Risiko. Doch Hertha konnte immer die Liga halten und Schulden abbauen. Für KKR war es ein gutes Geschäft. Passt.

          Wenn sich jedoch ein Investor ins operative Geschäft einmischt, Saisonziele formuliert, eigene Stadionpläne posaunt, den Verein als seine Sache begreift, führt dies zu jenem Zielkonflikt, den Gegner einer Ausgliederung zurecht kritisieren. Das ist nicht die Idee, die hinter einer Ausgliederung steht. Das ist Murks. Siehe Sechzig.
          Wenngleich Windhorst nicht kleckert wie der Scheich, sondern klotzt. Aber auch 224 Mio. kann man heutzutage schnell verjubeln.

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          • Einen Unterschied, einen wesentlichen gibt es bei KKR und Windorst. Windhorst will kein Geld zurück! Das muss man sich auch erstmal auf der Zunge zergehen lassen, sondern er bekommt eben die Anteile 49% oder so, das ist ja nochmal was anderes als ein Kreditgeschäft. Er will auch keine kurzfristige Rendite, hatte er mehrmals betont. Für ihn geht es eben um langfristige Wertsteigerung des Vereins Hertha BSC, er sagt für ihn ist auch ein möglicher Börsengang unerheblich, das soll Hertha entscheiden. Das ist schon ein anderes Konstrukt als es mit KKR war. Da ging es ja ums zurückzahlen.
            Dafür braucht es immer zwei Seiten, wenn Hertha den Invest will, dann sitzt Windhorst auch mit im Boot. War erwartet man denn sonst?

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            • Wenn Windhorst wirklich so selbstlos ist und in kürzester Zeit so einen Narren an Hertha gefressen hat, ist das womöglich eine gute Sache für Hertha.

              Alleine der Glaube fehlt mir. Ein Investor ist ein Investor ist ein Investor. Ein Investor ist nichts Böses, aber er ist auch kein Wohltäter. Aber er investiert, um eine Rendite zu erzielen.

              Windhorst besitzt 49,9 Prozent der Anteile. Die er wieder verkaufen kann, wenn ihm sein neues Hobby keinen Spaß mehr macht. An wen auch immer.

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              • Er ist nicht selbstlos, kein Mensch ist das, er will eine langfristige Wertsteigerung, er sprach von 10,20 oder 30 Jahren. Er weiß aber, daß er kurzfristig keinen Gewinn macht mit diesen Anteilen, er ist ja auf eine Wertsteigerung angewiesen, dafür muß Hertha mindestens in einen europäischen Wettbewerb. Das wird wohl dauern daher auch das neue Stadion um europäischen Standard zu haben. Wie alt das Olympiastadion ist, ist jedem bekannt denke ich.

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  • Weil stinknormale Zweitligaspiele auch von Gräfe, Ittrich und z. B. Stegemann (FCN vs SVWW) geleitet
    werden .
    Für mich ist der Druck auf den Schiri größer als wenn im letzten FCN spiel alles korrekt abgelaufen wäre.

    Außerdem ist es für mich irritierend dass der DFB einen schickt auf den der KSC in dieser Saison
    nach Spiel auf Pauli ( 12. Spieltag) richtig sauer war.

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