KSC-Fans: „Die 3. Liga kann dich kaputt machen – auch den FCN“

Stimmen vor dem Spiel des 1. FC Nürnberg beim Karlsruher SC.

Im Rahmen der Kooperation von Clubfans United mit Total beGlubbt hat sich Felix im Gegnergespräch mit Niklas unterhalten.

Wir fassen das Interview kurz zusammen, in voller Länge zu hören auf meinsportpodcast.de oder im Player am Ende des Artikels. Ebenso die offiziellen Pressekonferenzen aus Nürnberg und Karlsruhe.

Das Interview

24. Spieltag 2019/2020
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Fangen wir am letzten Wochenende an. Nach dem Spiel gegen Sandhausen war von Erleichterung, Aufatmen, Ende der Sieglosserie zu lesen. Der KSC war gehörig ins Straucheln geraten. Die Erfolgslosigkeit zog sich seit Anfang September. Nun gab es endlich wieder einen Sieg. Wie erleichtert bist du?

„Auf einer Skala von 1 bis 10? 15! Es war nicht für möglich gehalten, dass wir gerade auch in der Art und Weise nochmal drei Punkte holen werden. Wir haben unter Christian Eichner tatsächlich wieder etwas mehr Stabilität gewonnen. Die letzten Spiele unter Alois Schwartz waren aber wahrscheinlich auch die schlechtesten, die ich je gesehen habe.“

Es war nicht das erste Mal in dieser Saison, dass die Karlsruher Fans auf einen Dreier warten mussten. Mitte der Hinrunde begann mit dem 1:1 gegen den FCN eine sieben Spiele andauernde Unentschieden-Serie die mit einer 0:3-Niederlage gegen Stuttgart ihr Ende fand. Das ist selbst für Mannschaften im Tabellenkeller eher ungewöhnlich. Woran machst du es fest, dass der Karlsruher SC gleich zweimal solche Täler durchschreiten musste?

„Fangen wir vorne an: Gestartet sind wir ja so, wie es sich niemand hätte erträumen können. Sogar Tabellenführer war man mal. Das war kein toller Fußball unter Schwartz, eher ein solider. Und natürlich erwartet man kein Feuerwerk, aber mit Schwartz war schon sehr ‚erstmal hinten gut stehen und dann schauen was so nach vorne geht‘ – wenn man mal Bock hat. Und vielleicht haben sich dann die Mannschaften doch einfach darauf eingestellt und so kam es zu der Remis-Serie. Wobei dabei wiederum gut war, dass es oft der KSC war, der spät noch ausglich – man ist das ja oft eher umgekehrt gewohnt gewesen.“

Die Konsequenz dieser zweiten Welle der Erfolglosigkeit und der damit einhergehende Absturz in der Tabelle war die Entlassung von Alois Schwartz. War der Trainer am Ende ein Bauernopfer oder bestand mit ihm der berechtigte Zweifel, dass es für den Klassenerhalt reichen könnte?

„Vielleicht war er ein Bauernopfer. Dabei haben wir ihm eigentlich viel zu verdanken und das obwohl man, wenn man ehrlich ist, bei seiner Verpflichtung doch schon sehr skeptisch war. Man dachte an Thomas Oral und fürchtete den Totalabsturz. Aber Schwartz hatte es in kürzester Zeit geschafft das Team zu stabilisieren. – Es war aber vielleicht gar nicht die Serie ohne Siege, sondern die Art und Weise wie man die letzten drei Spiele verloren hat. Wenn du nix initiierst und kein Konzept hast, keine Spielstrategie, keine Philosophie siehst, ja fast Lustlosigkeit verspürst, das hat die Verantwortlichen vielleicht dann doch bewogen etwas verändern zu müssen. – Am Ende also 50:50 zwischen Bauernopfer und notwendiger Maßnahme.“

Ist Schwartz am Ende zum Verhängnis geworden, dass man vor der Winterpause gegen den Vorletzten und nach der Winterpause direkt gegen den Tabellenletzten verlor?

„Gegen den 17. und 18. zu verlieren geht eben leider gar nicht. Wobei es ein KSC-Syndrom ist gegen den Tabellenführer zu gewinnen und gegen die unten drin zu verlieren.“

Springen wir ins aktuellere Geschehen. Christian Eichner ist der neue Mann an der Seitenlinie. Er hat im letzten Spiel zwei Personalentscheidungen getroffen, die für relativ viel Aufsehen gesorgt haben. Änis Ben-Hatira wurde aus der Vereinslosigkeit verpflichtet und aufgrund der Verletzung von Marc Lorenz in die Startelf gespült. Am Ende sollte er der entscheidende Mann gegen Sandhausen werden. Die andere hat womöglich deutlich größere Wellen in Karlsruhe geschlagen. Kapitän David Pisot fand sich ebenfalls nur auf der Bank wieder. Er hatte in einem Ligaspiel noch nie eine Minute verpasst. Wie bewertest du beide Entscheidungen?

„Das Vertrauen in Christian Eichner seitens der Verantwortlichen kommt aus den Zeiten als er noch Spieler des KSC war. Er identifiziert sich komplett mit Verein und Umfeld. Daher gab es eigentlich gar keinen so großen Rummel, einfach weil man dachte, der Eichner wird schon wissen was er tut. – Richtig überrascht hat aber Änis Ben-Hatira. Das war so einer, dachte man sich, der war mal 2012 gut, aber… Aber der kann dann doch wirklich noch gut kicken, zumindest für die 2. Liga.“

Was kommt am Freitag auf den 1. FC Nürnberg zu?

„Ich beginne mit einem Zitat des letzten Trainers Koschinat von Sandhausen, der sagte, man habe große Probleme mit der Flexibilität des KSC gehabt. Das hat man vom KSC schon lange nicht mehr gesagt. Und das stimmt positiv. Und auch Einstellung und Flexibilität stimmen positiv. – Wenn man mal ganz einfach zusammenfasst: In der 2. Liga können mindestens die Stammspieler aller Vereine alle gut kicken, sonst wären sie auch gar nicht da in dieser Liga. Also geht vieles eben über die Moral und den Willen. Und das ist dann eine Meisterleistung, wenn man Moral und Wille in Spielern wecken kann, wie eben beim KSC gegen Sandhausen in Halbzeit 1. Offenbar haben die Spieler wieder Bock und fangen an an sich zu glauben. – Genau das hatte in der Niederlagenserie eben so geschockt und das stimmt jetzt eben optimistisch.“

Der KSC hat in den letzten Jahren einiges durchgemacht. Stichwort verlorene Relegationen. Was passiert wenn Karlsruhe erneut den Gang in die Drittklassigkeit antreten müsste?

„Erstens glaub ich das nicht und zweitens wird es nicht passieren. – Aber ernsthaft: Man schaue sich die 3. Liga an, das ist nicht lustig und kann dir das Genick brechen. Das kann über Tod und Verderb eines Vereins entscheiden. Da muss man schnell raus, sonst kann es den Untergang bedeuten, auch wenn dort Mannschaften spielen, wie 1860, Kaiserslautern oder Rostock, gegen die man viel lieber in der 2. Liga spielen würde – und auch lieber als gegen Heidenheim, Sandhausen und was sonst noch rumdümpelt. – Es ist traurig, was für Vereine in der 3. Liga verkommen und der Abstieg in diese Liga würde auch den 1. FC Nürnberg kaputt machen, weil man da nicht überleben kann.“

Ich fand es durchaus faszinierend, dass der KSC im Jahr nach der verlorenen Relegation um den Aufstieg in die 2. Liga dann den direkten Weg nach oben geschafft hat. Wie groß wären deine Hoffnungen, dass der Verein so eine Erfolgsgeschichte erneut schreiben könnte? Oder fliegt der Kader im Zweifel auseinander?

„Auch wenn es eine Floskel ist: Darüber denkt man nicht nach. Es zählt das Hier und Jetzt. Und wenn man die Leistung der 1. Halbzeit in Sandhausen abrufen kann, wird man auch nicht absteigen. – Natürlich wäre es bitter, aber damit befasse ich mich heute nicht.“


Der Podcast in voller Länge

Audiolänge: 22:40 Minuten | Moderator: Felix Amrhein


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Steckbrief Clubfans United

Clubfans United, das Fußballmagazin für Fans des 1. FC Nürnberg. Spielberichte, Analysen, Medien-Monitoring – Aktuelle News, Kolumnen und Kommentare. Weitere Informationen….

Foto: Clubfans United / Alle Rechte vorbehalten.

Das Interview führte Felix Amrhein mit Niklas für Total beGlubbt in Zusammenarbeit mit Clubfans United am 25.2.2020. Redaktionell zusammengefasst von Alexander Endl.

215 Gedanken zu „KSC-Fans: „Die 3. Liga kann dich kaputt machen – auch den FCN“

  • Im Leben läuft Vieles unbewusst. Wenn man sich beim Club bezüglich Schiedsrichterleistungen benachteiligt fühlt, könnte das auch mit am alten Stadion liegen.
    Erstens kommen die Schiedsrichter meistens in moderne Fußballstadien und wenn sie ins Nürnberger kommen sind sie enttäuscht.
    Zweitens sitzen die Zuschauer in einem modernen Stadion nicht nur näher an den Spielern, sondern auch näher am Schiedsrichter. Das mag auch den einen oder anderen Schiedsrichter psychisch beeinflussen.

    Um billig zu einem modernen Stadion zu kommen, schlage ich vor – ähnlich der Fan-Anleihe- eine Ideensammlung unter den Fans zu machen. Da sind doch bestimmt einige Architekten, Bauingenieure, Bauzeichner oder ähnliches darunter.
    Wenn man eine Planung ganz einfach Büros überträgt, sind billige Lösungen eher unwahrscheinlich, denn deren Honorare steigen mit den Baukosten.

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  • In Stadien mit Laufbahn wären für mich Vereine wie Mainz , Freiburg , Union und der FCA
    nie da wo sie jetzt stehen.
    Im MM Stadion ist in der 2. Liga keine Energie und für den FCN ein gewaltiger Nachteil.

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  • Mich hat letztes Jahr sogar die 1. Liga kaputt gemacht..da könnte nur noch Rio Reisser (R.I.P.) helfen, Mach kaputt, was dich kaputt macht.
    😮

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    • Die nationalen Ligen zu zerstören, dazu brauchen wir Rio nicht, daran arbeitet schon Infantino.

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  • Wie schon gegen Darmstadt, als mein Spieltipp mit der Heimniederlage eintrat, habe ich auch gegen den KSC ein schlechtes Gefühl. Der KSC ist irgendwie, wie der HSV, so ein Verein, bei dem wir gefühlt nie einen Blumentopf gewinnen (Remember Kennedy).
    Ich befürchte, wir kommen bis Saisonende nicht vom unteren Tabellendrittel und der Abstiegsgefahr weg. Dazu haben wir einfach auch wieder einmal zuviel Pech mit grottigen Schiris und Verletzungen. Dann kommen noch die hausgemachten, saisonlen Fehler in der Kaderplanung oder der Trainerauswahl hinzu und schon ist das übliche Clubmenü samt allen Zutaten fertig, das den Fans Bauchgrimmen und Schlimmeres bringt.

    Bestenfalls gibt das heute Auswärts ein Unentschieden.

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    • So schlecht ist unsere Bilanz gegen den KSC jetzt nicht, v.a. in der zweiten Liga.
      Aus den letzten drei Spielen gabs zwei Siege und ein Unentschieden…

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  • Nicht so düster sehen, das gute an Serien ist, daß sie irgendwann reißen. Ein Problem sehe ich auch wie unsere Abwehr aussehen wird? Trotzdem .. 1-3 Punkte

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    • Naja, für eine solide Elf ohne Winterzugänge hat es dann doch noch gereicht. Mit Marge, Geis und Mühl nur die 3 gezwungenen Änderungen. In dieser Konstellation hätte auch die Stammelf der Hinrunde auflaufen können. Wenn Marge wirklich richtig fit geworden ist, dann geht was. So sollten wir eigentlich eingespielt sein.

      Interessant, scheinbar hat Heise dem Handwerker den nötigen Druck gemacht, dass er jetzt selbst eine ordentliche Schippe draufgelegt hat. War zuletzt ein Aktivposten.

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  • Ja Herbertgerbert ich denke bei Spielen beim KSC sofort ans Duell im Februar 2008
    als A. Wolf nach theatralischer Einlage vom jetzigen KSC Trainer Eichner von Kinhöfer in der 58. Minute
    beim torlosen Spielstand mit gelb/rot verabschiedet wurde. Wolf hatte beim 2.Foul nur Ball gespielt und
    Eichner sich danach 3 mal überschlagen.
    Endstand 2 : 0. Saisonende FCN Abstieg .

    Übrigens 2 Wochen später spielte der FCN in Bremen Sa . 15.30 Uhr nachdem er 2 Tage zuvor
    21.00 Uhr im Uefa – Cup bei Benfica aktiv war .

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    • Übrigens 2 Wochen später spielte der FCN in Bremen Sa . 15.30 Uhr nachdem er 2 Tage zuvor
      21.00 Uhr im Uefa – Cup bei Benfica aktiv war .

      Ich meine, das hätten wir in der Saison sogar zweimal gehabt, hat bei der DFL keinen gejuckt.

      Eintracht Frankfurt kann man es nun aber offenbar nicht zumuten, zwei Tage nach einem EL-Spiel wieder anzutreten – das Spiel am Sonntag wurde gerade abgesagt.

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      • …und Bremen ist stinksauer, weil sie den Wettbewerbsvorteil, keine Englische Woche gehabt zu haben verlieren und zum nachholen selber eine bekommen werden. Eigentlich auch nicht fair, wer entschädigt dann Bremen?

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  • Richtig SC Ramjet.
    Erste mal war 20.09.07 : 1. Spieltag in Gruppenphase vs R. Bukarest ( 0:0).
    22.09. beim HSV .Endstand 1:0 für Hamburg.
    Am 19. Spieltag dieser Saison FCN Do. Abend beim HSV ,SVS 1 Tag zuvor mit Heimspiel.
    Okay FCN hat trotzdem gewonnen
    Was mich schon Ende Juni aufgeregt hat FCN am 31 Sp.vs. Fü. und 33. Sp. vs. VfB.
    Eben Gegner gegen die auch im Winter das Stadion voll ist .
    Okay jetzt geht es im Abstiegskampf um andere Summen als Zuschauereinnahmen aber mir kommt es seit gefühlten 20 Jahren so vor : Mit dem FCN kann man es ja machen die beschweren sich ja eh nie.

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  • „… Hack …gestört, aber nicht gravierend getroffen.“
    (Kicker-Liveticker)
    Ach, welch wunderschöne Umschreibung für: Hätte man auch pfeifen können…

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    • Gegen uns garantiert.

      Im Gegenzug keinen Elfer nach Überprüfung, das ist jetzt überraschend. Und die Fans rufen Schieber…

      Die wissen doch gar nicht was ein Schieber ist, wir wissen das viel besser!

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  • Starke Anfangsphase, die leider verpufft ist, bevor wir etwas mitnehmen konnten. Jetzt bitten wir den KSC darum, endlich stärker zu werden.

    So ein Scheiß!

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  • Kein geplantes Offensivspiel unserer Farben, außer Hoch und Weit, einfach nix. Sorg erneut schwach, Dovedan verliert jeden Ball Flanken auf die Eckfahne der anderen Seite und Zuspiele auf 3 bis 5 Meter weitgehend zu ungenau. Und, bei aller Liebe, aber der KSC ist weitgehend ein 3. Ligagegner, bis auf Ben Hatira.
    Spielerisch leichtes Übergewicht für den Club, aber die klareren Chancen bisher beim KSC.

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  • Wunderbarer Check mit Ausrufezeichen von Dovedan.
    Und ein früher Wechsel. Sorg, mindestens zweimal überfordert, weicht Valentini.

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  • Und dem Clubkindergarten hat wieder keiner das Spielzeug weggenommen.

    Mit Verlaub: was für A-löcher

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  • Ganz ehrlich: Die Tabelle lügt leider nicht. Grottig, hatten wir einen Torschuß?

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    • Siehst Du ein anderes Spiel? Der Club hatte ein paar schöne Kombinationen, teils schnell und direkt und wenn Margreitter seinen Kopfball nicht verkünstelt, sondern straight aufs lange Eck setzt, ist er drin.

      Der ksc allerdings auch stets gefährlich.

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      Antwort
    • Statistik Torschüsse zur Halbzeit
      KSC-FCN

      Schüsse gesamt: 4-9
      Aufs Tor: 0-1
      Geblockte Schüsse: 3-3

      Ich bin gespannt, ob Hack seinen Gegenspieler Stiefler indirekt noch etwas zum früher Duschen verhilft.

      (Wechsel oder gelb-rot)

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      • Ein Torschuß mit diesem Aufwand?
        Der Konter Hack-Dovedan war gerade symptomatisch fürs Clubspiel.

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        • Wenn Hack den nach vorne spielt, anstatt in den Rücken, hätte da auch was draus werden können.

          Wir vertändeln die vorletzten Bälle zu leichtfertig. Viele gute Situationen, die zu einfach abgeschenkt werden.

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  • Gegen diesen KSC keinen Dreier einzufahren…. Aber unserer Offensive gelingt einfach gar nichts zwingendes und die Standards sind auch nix. Hoffentlich reicht’s für ein Remis wenigstens.

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  • Spieler, deren Abspiele sehr wahrscheinlich beim Gegner landen:
    – Mathenia
    – Margreitter
    – Dovedan
    – Hack
    – Frei
    – Behrens

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  • Was freue ich mich für PErras.
    Den richtigen 6er behalten, so scheint es, und jetzt trifft er hoffentlich ins 3 Punkte-Glück!

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    • Jep, der trifft nix anderes als das Bein, Imho ein klarer 11er für den KSC. Aber wir würden sooft verpfiffen, da sind wir danach immer noch saisonal benachteiligt.

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  • VAR greift in den Abstiegskampf ein !
    Welch Wunder !
    Entscheidung pro FCN

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  • Immer wieder beeindruckend wie es diese Truppe schafft sich das Leben schwer zu machen. Drauf g’schissen! Was für ein wichtiger Sieg! Schließe mich Beate an: ES REICHT!

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  • Ha, ein überraschender goldener Drei-Punkte-Freitag – was für ein wundervolles Wochenende wartet auf uns Clubfans…

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  • Lag ich mal wieder recht gut, obwohl viele alles sehr negativ vorhersahen

    Juwe 28.02.2020 um 12:42

    Nicht so düster sehen, das gute an Serien ist, daß sie irgendwann reißen. Ein Problem sehe ich auch wie unsere Abwehr aussehen wird? Trotzdem .. 1-3 Punkte!

    nur Erras als Torschütze hätte ich nicht getippt voher

    But nice..

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  • Brutal wichtiger Sieg .
    VAR Rohde schalet sich nicht ein . Endlich mal krasses Glück – war für mich glasklarer Elfmeter.
    Vielleicht hat CEF -TV Experte Driller doch noch Recht und alle Fehlentscheidungen gleichen sich über die Saison aus .

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    • Der Meinung war ich schon immer.
      Nur, die Situationen, in denen man Glück hat, wie wir heute mit dem nicht gegeben Elfer, vergisst man schnell. Und die Situationen, bei denen man hadert, bleiben lange im Gedächtnis.

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    • Wenn sich eines über die Jahrzehnte dutzendfach erwiesen hat dann, dass sich Benachteiligungen gegen den Club niemals ausgleichen!

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  • Warum sollte sich das auch ausgleichen, das konnte mir bislang noch niemand erklären. Wenn es sich ausgleichen würde, gäbe es Projekte wie wahre Tabelle gar nicht. Alexander hat es ja oben erwähnt, der Schiedsrichter hat auf beiden Seiten die lange Leine gelassen.

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  • Ich glaube, es wird keinen Fußballfan geben, der der Ansicht ist, sein Verein würde permanent von den Schiris bevorzugt. Wenn jeder unzufrieden ist, dann ist doch auch alles halbwegs gerecht.

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    • Einige Fußballfans (und auch Moderatoren) sollten mal ein (Amateur-) Spiel pfeifen, das würde ihre Sichtweise erheblich verändern.

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      • Klar da würden viele feststellen wie schwer es ist und daß sie dafür nicht geeignet sind. Sie sollten dann aber auch nicht Schiedsrichter werden. Analog wie in den meisen Berufen auch benötigt man dafür auch eine Eignung.

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        • Oho, hört hört, Herr Juwe Collina kennt sich aus.
          Allerdings braucht man aber, nicht wie beim Golf, ab der U13 (D-Jugend) bereits einen Schiedsrichter und wenn da nur die pfeifen würden, die sich berufen fühlen, würden sehr viele Spiele ohne Schiedsrichter ablaufen.
          Deshalb müssen ja auch die (neuen) Trainerlizenz- Anwärter beim DFB drei Spiele pfeifen und damit sie wissen wie es ist, wenn von der Außenlinie gebrüllt wird.
          Ich würde die größten Schreihälse prinzipiell mal ein Spiel pfeifen lassen, die meisten gingen weinend vom Platz.

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          • Das geht doch völlig am Thema vorbei, es sollen solche pfeifen, die auch geeignet sind und nicht jeder. Verlangt von dir ja auch niemand daß du am offenen Herzen operierst, nur um nachempfinden zu können, was ein Chirurg leistet. Du würdest ggfs. einfach erwarten, daß er es kann.

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            • Du hast natürlich vollkommen Recht. Was denke ich mir bloß dabei, über Schiedsrichter zu schreiben, wo Herzoperationen dem Thema viel näher sind.
              Ich hoffe, Du und die Leser hier können mir nochmal verzeihen, mich hier in den Juweblog eingemischt zu haben. Es wird nicht wieder vorkommen.

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              • Du erklärst doch selber wie schwer der Schiedsrichterjob ist, wenn man dir dann Recht gibt und schreibt, deshalb ist es wichtig, daß es Menschen ausüben, die es können, die geeignet sind, paßt es dir auch wieder nicht, vielleichts bekommst du deine Beiträge auch ohne Gepfropfel hin, also einfach sachlich.

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                Antwort
  • Zum Thema Schiedsrichter und VAR empfehle ich den Interessierten hier das Buch Keller-Schiri, Der Weg zum Videobeweis vom Nürnberger Ex-Schiri Gerd Lamatsch. Zeigt einem die Problematik des Themas sehr anschaulich auf

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    Antwort
  • Könnte sich CU bitte vielleicht dem Thema „Hopp – Provokation als Protest gegen Kollektivstrafen“ annehmen.
    Hier besteht, bis auf einen Kommentar von 11Freunde, sicherlich einiger Aufklärungsbedarf, den die bisherige Berichterstattung, die über simple Empörung nicht hinauskommt, absolut nicht durchführt.
    Im Gegenteil, hier wird bundesweiter Protest völlig ignorant in schwarz-weiß Mustern behandelt

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    Antwort
    • Schwieriges Thema (Hopp) und in der Redaktion nicht einfach, sich eine gemeinsame Meinung zu bilden.

      Als Einstieg sind die Kommentare durchaus lesenswert – bin auch selbst in der Meinungsfindungsphase:
      https://www.spiegel.de/sport/fussball/dietmar-hopp-konsequenzen-bei-beleidigungen-ploetzlich-geht-s-a-5b68e237-ade5-4cc2-9226-083842167ff3

      https://t.co/rM9BU6uXUK
      Dazu mein Kommentar: „Mehr als nachvollziehbar, dass man hier die Diskrepanz anprangert. Aber was ist denn die Konklusion des Kommentars? Dass man Beleidigungen gegen weiße Reiche akzeptiert, weil man das andere auch nicht sanktioniert? – Es sollte keine Gleichheit im Unrecht geben.“

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      Antwort
      • Hass gehört nirgends ins Stadtion und man sollte die Dinge schon sehen wie sie sind, ich kenne keinen anderen Fall, in dem man einen Menschen auf riesengroßen Plakat im Fadenkreuz auf so einer medialen Bühne präsentiert, oder als Hurensohn auf riesen Plakaten, so eine Hetze die Dimension ist völlig beispiellos.
        Im übrigen ein wirklich feiner Mensch, ich weiß was er in Sinsheim in dieser Region aufgebaut hat, ich war einige mal dort. Und was viele gar nicht wissen oder nicht wissen wollen, den Großteil seines Geldes hat er in Schulen, Kindergärten und medizinische Forschung, Krebsforschung investiert und zwar mehr als in Fußball. Wirklich spannend daß solche Dummköpfe hetzen und auch in deren Familien irgendjemand davon provitiert (med. Forschung)
        Der Aufschrei ist völlig berechtigt weil es so eine Qualität noch nie gegeben hat. Betrifft aber auch jeglich andere Hass Statements, das ist klar. Nur das mindert alles nicht im geringsten. Es ist billig das gegeneinander aufzurechnen. Ich wünsche mir, dass diese Kreaturen in ihrem Leben NIE wieder ein Stadion von innen sehen, habe daran nur Zweifel.

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        Antwort
        • Hopp ist jedenfalls kein Scheich oder Oligarch, der sich irgendeinen Verein aus Langeweile als Spielzeug gekauft hat. Grotesk finde ich an der Geschichte, dass es ausgerechnet „Fans“ des ach so sauberen FC Bayern waren…

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          • Hopp hatte 2007 den damaligen Manager von Mainz 05 – damals beide Vereine in der 2. Liga – in einem an die Presse lancierten Fax in die Rassismus-Nähe gerückt, weil Heidel damals Kritik daran geäußert hatte, dass Hoffenheim mit den alimentierten Millionen seines Gönners und dem fragwürdigen Unterlaufen der 50+1-Regel jenen anderen Vereinen, die ihr Geld mühsam über den sportlichen Erfolg und das vorausschauende Wirtschaften erarbeiten müssten, in Zukunft einen der 36 Profiplätze in den beiden oberen Ligen wegnehmen würde.

            Auch Hopps private Störfrequenzattacken und eingesetzten Richtmikrofone und Spezialkameras gegen BVB-Anhänger sowie die daraus folgenden unzähligen Privatklagen haben nicht eben dazu beigetragen, dass er sich bei Fußballfans besonders beliebt gemacht hat.

            Zudem jetzt der Urteilsspruch des DFB oder der DFL gegen BVB-Anhänger, die mit einer zweijährigen Kollektivstrafe für Auswärtsspiele in Hoffenheim belegt wurden, obwohl der DFB in der jüngeren Vergangenheit Kollektivstrafen offiziell abgelehnt hat, zeigt schon, wohin die Reise gehen könnte.

            Und wenn dann noch vor zwei oder drei Wochen die U16 von Hertha BSC bei einem Auswärtsspiel bei Auerbach wegen der wiederholten rassistischen Provokationen durch ihre Gegenspieler (!) in der zweiten Halbzeit beim Stand von 2:0 für Hertha den Platz verlässt, das Spiel dann aber aufgrund eines „Formfehlers bei der Spielberichterdtattung“ vom DFB mit 2:0 für Auerbach gewertet wird, da darf man sich dann schon mal fragen (die ungesühnten „Hurensohn“- und „Fotzen-Freiburg“-Transparente im Hoffenheimer Fanblock, den weinenden Torounarigha, der auf Schalke mit Affenlauten bedacht wird, es deshalb keine Unterbrechung, ja nicht einmal eine Stadiondurchsage gab, der aufgewühlte Spieler kurz darauf noch vom Platz gestellt wird, weil er im Frust eine Getränkebox zu Boden schleudert, mal außen vor gelassen), welche Gewichtung der DFB und die Öffentlichkeit jetzt da genau vornehmen, wenn ein weißer Milliardär – ja: widerlich und verachtenswert! – beschimpft wird.

            Hopp ist weder wegen seiner Hautfarbe, noch wegen seiner Religion, Herkunft oder sexuellen Orientierung angegriffen worden, deshalb ist das Wort „Diskriminierung“ hier auch falsch. Diskrimieren kann nur die Mehrheit bzw. spezielle Machtinhaber die Vertreter von oder eben Minderheiten in ihrer Gesamtheit.

            Der abstoßende Angriff auf Hopp ist allerdings ausschließlich in der Kontextualisierung des Themas „Fußball“ anzusiedeln. Und dafür mag es Gründe geben, wenngleich ich mit der Ausfrucksform keinesfalls übereinstimme. Und er sollte auch Sanktionen nach sich ziehen, gegen einzelne Verantwortliche.

            Wenn jetzt aber das vielbeschworene „Umdenken“ einsetzen sollte, dann sollte der DFB mal seine eigenen bürokratistischen Regularien dahingehend verändern, dass ein rassistischer Angriff wie gegen die Jugendlichen (!) von Hertha BSC nicht auch noch mit einem den sportlichen Vergleich auch noch konterkarierenden Ergebnis am Grünen Tisch belohnt wird!
            DAS ist für mich ein Skandal. Viel größer, als das jetzt in Sachen Hopp hochgejazzt wird. Denn diese Reaktion auf die Hopp-Angriffe sind Ausdruck für die krampfhafte Bewahrung des Fußballsports als turbokapitalistisches Geschäftsmodell, deren Gegner – eben Ultras – seit 10 Jahren gegen die immer weiter ausschweifende Kommerzialisierung kämpfen. Auch wenn dieser Kampf naiv und oftmals sogar kontraproduktiv daherkommt.

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            Antwort
            • Bei Union wurde das Spiel heute zweimal unterbrochen wegen der üblichen Anti-Hopp Plakate.Am Ende gab es noch ein Banner was das Problem deutlich gezeigt hat-10 Jahre protestiert-10 Jahre nicht reagiert-ihr reagiert ja nur auf Ausfällligkeiten.Auch das ist ein Teil des Problems

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              Antwort
              • Warum heben die keine Anti Windhorst Plakate hoch diese Dumpfbacken, dann könnte man im entferntesten noch einen Zusammenhang erkennen.

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                • Weil es eine Kollektivstrafe gab gegen alle Dortmunder Fans-Stadionverbot bei Auswärtsspielen in Hoffenheim.Das ist der Hintergrund.Windhorst interessiert keine Sau, der hat nur 49,3%.

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                • Ja aber einen 80 jährigen Mann dafür an den Pranger stellen ist ok? Ich finds einfach widerlich. Würden sich diese Vollpfosten benehmen können bräuchte es weder Kollektiv noch Individualstrafen. Und seit wann bestimmen Täter die Strafen? Ein 80 jähriger Mann soll für solche …. seinen Kopf hinhalten?

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                • Wie bigott das Ganze von Allen ist, sieht man an den Äußerungen des Schalker Sportvorstandes, der den sofortigen Spielabbruch fordert bei Vorkommnissen dieser Art.Das sein eigener Torwart von seiner Kurve nach dem Spiel fertig gemacht wurde

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            • @Bravo, Zuckerpass!

              Abgesehen davon, wie enthirnt und inakzeptabel Fadenkreuzplakate und „H__sohn“-Beschimpfungen sind:

              1. Das Messen erfolgt i.d.T. mit mehrerlei Maß. (Stichwort: weißer Millardär).

              2. Die gesetzten Zeichen und Empörungen darf man sämtlich als wohlfeil und z. T. auch als heuchlerisch ansehen: Verantwortliche wild fuchtelnd vor den Ultra-Blocks; Hopp und Rumenigge Arm in Arm (Mir kommen die Tränen) und die Warnrufe wie „Chaoten gefährden ‚unseren Fußball'“, „Durchgreifen“, „Stadionverbote“ – vgl. auch den heutigen DoPa, dem man intelligentere Diskutanten gewünscht hätte als Effenberg und Basler. All das ist sicher nicht nur Ausdruck besorgter Menschlichkeit. Es ist sicher auch, wenn nicht vor allem, die Fucht vor der Gefährdung des „turbokapitalistischen Geschäftsmodells“ (Zuckerpass). Denn es ist doch so: Für die Totalvermarktung („der asiatische Markt“ etc.) sind halt solche Stadionvorfälle und -bilder Gift. Das verschreckt den Chinesen. (Und nun hat es auch noch den ‚Marktführer‘ getroffen!) Und um Gottes Willen keine Spielabbrüche! (Bruchhagen heute im DoPa). (Hey, ich habe für mein Pay-TV-Abo bezahlt!) Gerne hat man Ultras halt für Stimmung und Choreos, sprich: als verkaufsfördernd folkoristisches Deko-Element. Als Eintritt Zahlende sind sie ja längst irrelevant. (Vgl. Hoeneß schon vor einigen Jahren in seiner Wutrede.)

              Ein Lehrstück, das alles. (Mit dem guten alten Bertolt Brecht: Erst das Fressen, dann die Moral.)

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              Antwort
            • DAS ist für mich ein Skandal. Viel größer, als das jetzt in Sachen Hopp hochgejazzt wird. Denn diese Reaktion auf die Hopp-Angriffe sind Ausdruck für die krampfhafte Bewahrung des Fußballsports als turbokapitalistisches Geschäftsmodell, deren Gegner – eben Ultras –

              Kann diese Denken nichtmal im Ansatz als Prinzip nachvollziehen Verbrechen quasi gegenseinander aufzurechnen, quasi nach einem Bankraub zu begründen, der andere Bankraub war aber doch viel gemeiner. Das gleiche falsche Prinzip.
              Davon abgesehen Menschen im Fadenkreuz auf Plakaten hochzuhalten hat es noch nie gegeben! Widerlich und kriminell.
              Muss sich ein 80 Jähriger bei Flitzpiepen entschuldigen, daß er Milliardär ist, der unglaublich sozial verträglich und sorgsam viel Geld Menschen zurück gibt? Muss sich dafür ein knapp 80 jähriger bei irgendjemanden entschuldigen? Sorry für mich sind diese Menschen krank, die sowas tun, völlig gleich wie sie sich herausreden wollen. Es gibt keinen einzigen Grund.

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              Antwort
              • Echt traurig, lieber Juwe, dass Rassismus (im Fußball) für Dich genauso viel oder wenig schlimm ist wie die inhaltlich begründeten Schmähungen gegenüber einem Funktionär (Mehrheitseigner der TSG Hoffenheim) und dem DFB als dessen Unterstützer (Kollektivstrafe nach dem gegebenen Versprechen, keine Kollektivstrafen zu verhängen).

                Du hast nicht verstanden – oder willst nicht verstehen – dass ich mich über die Bigotterie der Funktionäre echauffiere.

                Und ja: Ein Fadenkreuz-Doppelhalter gehört auch nicht ins Stadion.

                Der Protest aber, dem hier Ausdruck verliehen wird, hat so gar nichts mit „krank“ zu tun.
                Das ist die übliche Erklärungsformel, wenn man Handlungen anderer Menschen nicht begreift oder begreifen will. Es gibt auch keine Bestien oder Monster – es sind alles Menschen, Juwe.

                Die jungen Menschen, die in der Kurve stehen, haben ein Anliegen. Trotz widerlicher Ausdrucksweise und zweifelhafter bzw. ablehnenswerter Doppelhalter – alles Dinge, die durchaus persönliche Konsequenzen nach sich ziehen sollten – haben diese Menschen ein Ziel. Und die „kranken“ Leute bei den Ultras sind übrigens auch diejenigen, die sich gegen Diskriminierung und Rassismus stellen – jedenfalls die allermeisten.

                Niemand ist wirklich interessiert an den Gründen für diese Aktionen, die rund um dieses und das vergangene Wochenende in den Stadien abliefen. Und Du, lieber Juwe, offenbar auch nicht, sonst würdest Du nicht mit Deinem unangebrachten Absolutheitsanspruch so dermaßen darüber hinwegbürsten, anstatt vielleicht einmal damit anzufangen, Dich über Hintergründe, Motive und die noch dahinterliegende Zusammenhänge und Problematik zu kümmern.

                Ich unterstelle Dir übrigens keine bösartige Haltung, nur um das gleich klarzustellen. Aber zu reflektierteren Einlassungen und sorgfältigerem Bedenken der Wortwahl solltest Du bei Deiner von Dir immer mal wieder reklamierten Intelligenz („Jahrgangsbester im Deutsch-Leistungskurs“) schon in der Lage sein.

                Das würde sicher nicht nur mich in diesem Forum erfreuen.

                In diesem Sinne wünsche ich Dir trotzdem aufrichtig einen schönen Abend – von Clubfan zu Clubfan.

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                Antwort
                • Du hast nicht verstanden, dass Hass in Stadien gegen Menschen, für alle gilt und es um einen Entwicklung geht, wo jetzt einfach der Punkt X erreicht ist. Da gehören alle Fälle aus jüngster Vergangenheit dazu. Wenn du bei Hass gegen einzelne Menschen die Hautfarbe unterscheidest ist das echt traurig.

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                • Lieber ZPass,
                  ein wunderbar in alle Richtungen differenzierter Kommentar.
                  Vielen Dank an dich und alle hier bei CU, die dazu einladen, den einseitigen Horizont erweitern und der medialen Aufgeregtheit angemessen zu begegnen.

                  Hinter der Causa Hopp, die sicher weiter verfolgt wird, tritt nun die Causa DFB/DFL. Ihre Frage: Wie und wann wollen wir eingreifen, wer oder was hast Gewicht?

                  Es ist schlimm, das man hier eine klare Bigotterie erkennen kann.
                  Nun gut, die Marke ist gesetzt. Jetzt muss man sie aber auch durchhalten und mit denen ins Gespräch kommen (oder bleiben), die da unter vielleicht krassem Deckmantel ein Anliegen haben, das für die Zukunft des Fußballs, der Fußballkultur relevant ist.

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  • Danke, Herbertgerbert.

    Sehr gute Kommentare verlinkt, unbedingt lesenswert.

    Ich finde es immer noch total daneben, welches Beispiel der ach so verantwortungsvolle DFB ausgerechnet bei von Rassismus betroffenen Kindern (U16, s.o.) gegeben hat. Das regt mich wirklich extrem auf, gerade angesichts der momentanen Debatte.

    Natürlich ist es insbesondere angesichts der seit dem Einzug der AfD in die Parlamente entfesselten Hetzkultur in diesem Land wichtig, diesen Dingen Einhalt zu gebieten, dazu gehören eben auch Schmähungen gegen D. Hopp.

    Doch der DFB muss jetzt wirklich aufpassen, sich nicht in ein Fahrwasser zu manövrieren, das die Fronten zwischen Verband und Vereinen auf der einen und Fanszene auf der anderen Seite nicht vollends verhärtet und es zu eskalierenden Machtproben kommt, an dessen Ende Fankurven wie am Montag bei SGE gg. Union leer bleiben (noch harmlos) oder die Fans dafür sorgen, dass es quasi in Dauerschleife zu wettbewerbsverzerrenden Spielabbrüchen kommt.

    Jetzt nur auf die Fanszenen einzudreschen ist definitiv der falsche Weg.
    Auch Funktionäre sollten den Mut und die Größe haben, Fehler einzugestehen und ggf. auch zu revidieren.

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    • @Danke, Zuckerpass, für diesen und v.a. auch deinen vorletzten Post, der das Thema überzeugend in einen größeren Rahmen stellt.

      Zum Thema zweierlei Maß:
      https://www.gmx.net/magazine/sport/fussball/bundesliga/bayern-fanvereinigung-club-reaktion-hopp-eklat-uebertrieben-34478522

      Fadenkreuz-Plakate und „H__“-Schmähungen sind enthirnt und inakzeptabel.

      Die Empörungsreaktionen aber scheinen mir zu keinem geringen Anteil wohlfeil und heuchlerisch. Das so gepriesene 13-minütige Passivkicken hätte es sicher nicht gegeben, wenn die Partie 0:0 gestanden hätte. Rummenigge und Hopp Arm in Arm. (Mir kommen die Tränen.) Wild Fuchtelnde vor dem Ultrablock. Ja, schön, diese (Mit-)Menschlichkeit und die Sorge um „unseren Fußball“. („Dafür stehen wir nicht!“). Aber ebenso groß dürfte die Sorge um die Totalvermarktung des Produkts sein. Unschöne Bilder und Parolen. Spielunterbrechungen. Am Ende sogar Abbrüche? Das mindert den Wert der TV-Rechte. Das verschreckt den „asiatischen Markt“. Das ist nicht gut fürs Geschäft! (Blöd, dass man die Ultras und generell die Live-Zuschauer noch für das stimmungsvolle Ambiente braucht …).

      Ein Lehrstück voller Dialektik. Brecht hätte seine Freude an diesem Stoff gehabt.

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      • SAP ist Sponsor vom FC Bayern München und Namensgeber der Basketballhalle von Bayern München. Da gibt es durchaus auch diese „Freundschaft „

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        Antwort
      • Zitat KMaiwald:

        „Brecht hätte seine Freude an diesem Stoff gehabt.“

        Das ist wohl wahr.

        Wer meint, es wäre möglich, dass die Domäne des Fußballs (des PROFI-Fußballs) in einer Welt des mehr oder minder ungebremsten Turbokapitalismus ein Refugium des wirtschaftlichen Fairplays sein könnte, ist ein Illusionist. Es wäre Brecht sicherlich eine Freude gewesen, dies aufzuzeigen. Fußball als Illusionstheater, in dem die „unheile“ Welt noch „heil“ ist.

        Fußball als Instrument der Vertröstung.

        Fußball als Opium fürs Volk.

        Es wäre Brecht sicherlich eine Freude gewesen, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass diejenigen, die sich über die totale Kommerzialisierung des Fußballs empören, letztlich das Geschäft der Kommerzialisierer der Welt betreiben, da sie – unbewusst – davon ablenken, dass das Problem nicht die Kommerzialisierung des Fußballs ist, sondern die totale Kommerzialisierung der Welt.

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  • Wahnsinn was da gerade abgeht. Vorab: Fadenkreuz, Todeswünsche und „Hurensohn“ ist auch mir zu heftig.

    Aber, wer schenkt den Kurven Gehör. Ich war gestern in Köln. Auch da wurde ein Plakat mit „Hurensohn“ und „Versprechen“ hochgehalten. Die Proteste richten sich gegen DFB Kollektivstrafen. Wurde zugesagt, dass es keine mehr geben wird, aber nicht eingehalten. Davon spricht keiner in der Berichterstattung! In Köln wurde sofort von rassistischer Eskalation gesprochen. Die Proteste unter „Hurensohn“ laufen zu lassen ist dumm. Es geht auch nicht um Bayern, es geht solidarisch alle um Kurven.

    Das mit den anderen politischen Vorgängen oder gar Rassismus zu verbinden ist ein Witz. Es geht um Kommerz, Verkauf des Fußballs an Mäzene, die sich alles kaufen können. Die Ultras in die rechte Ecke zu schieben ist totaler Blödsinn. Warum werden Plakate gleichgesetzt mit Randalieren?

    Der DFB hält keine der Zusagen mit den Ultras ein. Es melden sich zig Leute mit Halbwissen ohne Kenntnisse und reden sich in den Vordergrund. Leipzig, Hoffenheim…darum geht es. Die Ultras fühlen sich verkauft. Vom DFB, von den Mäzenen. Mann braucht sie um die Marke Bundesliga stimmungsvoll und mit Choreos nach vorne zu bringen. In Stadien und Saubermannvereine wie Bayern will und braucht man sie nicht.

    Ohne Frage, Hopp hat viel soziales Engagement. Super. Aber auch jede Ultragruppe in Deutschland ist auch sozial tätig. Was hat das mit dem eigentlichen Thema zu tun.

    Nehmt doch endlich mal alle ernst. Das sind junge Menschen in der Kurve die Gehör brauchen und sehr genau merken wann sie verarscht und verschaukelt werden. Für mich eine Aufgabe der Vereine, aber vor allem auch DFB. Was die jungen Menschen nicht verstehen ist, dass Vorstände, diverse DFB Funktionäre und Co jetzt den Saubermann spielen, aber selbst alle ihre Themen hatten und Grenzen überschritten haben. Wird beim Millionärs-Kumpel eingeschritten und bei anderen Verfehlungen nicht? Auch da kein Fingerspitzengefühl.

    Dumm nur für die Ultras, dass sie mit Hurensohn eine Grenze überschritten haben und jetzt die Aktionen mit Randalieren und Rassisten in den Medien in einen Topf geworfen werden. Das ist jetzt die Gelegenheit die Ultraszene in die Ecke zu stellen oder gar zu zerschlagen.

    Bald haben wir englische Verhältnisse: 100 EUR oder mehr pro Karte, Fans kommen 1-2x pro Saison. Es wird der Fanshop besucht, im Stadion fein gegessen (Frühlingsröllchen und Sushi) und somit nochmals 100-200 EUR pro Besucher ausgegeben. Das ist doch viel besser als der 10 EUR zahlende Stehplatzfan. Dann spätestens werde ich nur noch Amateurfussball anschauen.

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    • Hat Fritz Keller ja schon gesagt:wir müssen diesen Leuten die Karten wegnehmen und denen geben, die den Fußball lieben und jetzt keine Karten bekommen.

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      • Grandiose „Stimmung“ in der SAPHeim Arena übrigens, ich war schon 2x zuviel da, was die Fußballkultur bzw. das Fehlen derselben betrifft.
        Tolle Kommentare, vielen Dank für Euren Input hier!

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    • Ich das noch nie verstanden und immer schon kritisiert, weshalb man einen Menschen (Hopp) so unter der Gürtellinie beleidigen muss, um damit dem Protest gegen sein Mäzenentum Ausdruck zu verleihen.
      Hier erwarte ich von Menschen, die sich sonst ja auch sozial verantwortlich verhalten (und das machen Ultras in vielen Fällen), mehr Bewußtsein, daß solche Hetze ein absolutes NOGO ist. Und daß man damit eben der Sache, um die es eigentlich gehen sollte, einen Bärendienst erweist.
      Ich finde es ist eine Doppelmoral, sich dann über Kollektivstrafen zu beklagen, wenn man gleichzeitig diejenigen, die diese Grenzen überschreiten, in den eigenen Reihen toleriert und damit auch solche Hetze toleriert.

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  • Natürlich sind Beleidigungen per Banner untere Schublade. Und Rassismus oder gar Morddrohungen sind absolutes Tabu. Dies vorab. Doch wohin entwickelt sich unser Fußball? Bleibt er „unser“ Fußball?

    Wer erinnert sich noch an die rauen Sitten in den deutschen Stadien der 70er/80er/90er? Sowohl auf dem Platz als auch den Tribünen? Da geht es heute weitaus gesitteter, anständiger, fairer und schöner zu. Aber irgendwie auch weichgespülter, Massen tauglicher, weniger urtümlich. Die alten Zeiten möchte ich nicht unbedingt glorifizieren, denn z.B. Nazis braucht nun wirklich keiner mehr in der Kurve! Aber es war auch die Zeit der echten Fans aus allen sozialen Schichten. Zum Club ging, wer wirklich Fan war. Und heute? Immer mehr Vereinen geben mehr oder meist weniger offen zu, dass sie den klassischen Fan nur noch ohne seine Kanten oder seine kritische Meinung wünschen. Denken sie an ihr Image und das Standing bei ihren Sponsoren, ist ihnen der Event-Zuschauer lieber. Die Ultras mögen bitte für optische Folklore per Choreos und Singsang sorgen, ansonsten jedoch schweigen. Ebenso die Mitglieder, die das moderne Fußball-PR-Projekt ohnehin am liebsten von jeder Entscheidungsmacht ausschließen würde.

    Schleichend steuert die BuLi auf einen rein finanziell ausgerichteten Unterhaltungsbetrieb hin, wo der Fan nur noch zahlender Kunde ohne Macht und Recht ist. Und seinen Mund halten soll. Klingt übertrieben? Wohin es führt, wenn sich die bisherige Entwicklung sich so fortsetzt, sieht man in der Premier League, wo ausschließlich Investoren an der Macht sind. Diesbezüglich empfehle ich einen Besuch bei Arsenal oder Chelsea. Im Stadion gibt es kein Bier, wer sich in der Emotion von seinem Sitzplatz erhebt wird von einem Steward gebeten sich sofort wieder zu setzen, im Wiederholungsfall ohne die ansonsten typische englische Höflichkeit. Schiri-Fehlentscheidungen oder böse Fouls gegen die eigene Mannschaft werden besser nicht mit einem Fluch kommentiert. Die Stewards erinnern einen ansonsten daran, dass sie beim nächsten Mal berechtigt sind, deine Eintrittskarte einzuziehen und dich des Stadions zu verweisen.

    Wollen wir wirklich das klinisch reine Stadionerlebnis?

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    Antwort
    • Siehst du und das finde ich nicht okay. Im Fall Hopp geht es ausschließlich um den Menschen und die Art, wie er gemobbt, beleidigt, bedroht wird.
      Alles andere ist wichtig zu diskutieren. Aber nicht in dem Zusammenhang.

      Allerdings ist es traurig, daß das Rummenigge und co erst jetzt auffällt, wie ein Mensch beleidigt wurde und wird über Jahre.

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      • Ich glaube das ist eben der berühmte Krug zum Brunnen oder der stete Tropfen, der das Faß irgendwann zum überlaufen bringt. Stadien, es geht da um Fußball, sollte wirklich frei sein von jeglicher Hetze oder persönlichen Beleidigungen ganz egal gegen wen oder was. Das paßt nicht zum Sport, der ja eigentliche eine große verbindende Kraft hat .
        Man kann sich nicht zum Spielball von Chaoten machen. Die Probleme gibt es, die kann man nicht leugnen, ein Fußball Publikum ist auch nur ein Abbild der Gesellschaft, aber Fußball sollte solchen Leuten keine Plattform geben. An der Umsetzung habe ich aber immer noch Zweifel bin gespannt bzgl der Konsequenz.

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      • Ich verstehe sowieso nicht, warum sich der Hass eigentlich gegen Hopp persönlich richtet. Im Grunde ist das ein sozial engagierter Mensch, der sein Hobby auslebt. Das Problem ist nicht, dass er die Möglichkeiten nutzt, sondern, dass er das darf.

        Der Fehler liegt also ohnehin beim DFB/DFL, dass sie das Hoffenheimer und natürlich auch das Leipziger Modell zugelassen haben. das hat was von „die Geister, die ich rief“. Denn für mich sind diese Tendenzen der Anfang vom Ende des Vereinsfußballs. Solche Kunstprodukte nehmen seriös wirtschaftenden Vereinen mit breiter Fanbasis die Startplätze weg. Das hat Heidel schon vor Jahren richtig erkannt. Und es ist völlig unerheblich, ob dabei guter Sport geboten wird, sondern ob es organisch gewachsene Vereine sind. Sonst sehen wir in naher Zukunft in der Bundeliga Begegnungen wie Hoffenheim gegen Sonnenhof Großaspach. Wer will denn das sehen? Damit zerstört sich die Liga selbst!

        Die persönlichen Anfeindungen, Drohungen, Beleidigungen sind natürlich absolut untragbar, aber für mich sind sie eben auch absurd. Nicht derjenige ist schuld, der eine Nische besiedelt, sondern derjenige, der es zulässt.

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        • Ich sehe gar nichts kritisch bei Hopps Engagement auch wenn ich die Argumentation kenne bzgl. Traditionsvereine. Die müssen sich eben einem Wettbewerb stellen und Geld ist nicht das einzige Kriterium, Hoffenheim war immer eines sehr durchdachtes Projekt auch ohne superteure Spielereinkäufe, die haben dort Trainer entwickelt wie Nagelsmann, jetzt auch Materazzo, weil man dort immer nachhaltig gearbeitet hat und eben nicht blind mit Geld um sich warf. Es war gekonnt.
          Wie man es nicht macht zeigt der Traditionsverein Hertha BSC ersticken in Hunderten Millionen und machen sich gleichzeitig zur Lachnummer. Da hilft dann auch die Tradition nichts, wenn man sogar trotz viel Geld nichts zustande bringt.

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          • …da tritt dann eben der Qualitätsunterschied zwischen Rangnick und Preetz zutage. Vielleicht hatte Klinsmann ja gar nicht so unrecht (wenn auch der Stil völlig daneben war 😉 )

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          • Sorry, aber das ist so als würde (absurdes Beispiel, aber dennoch ein Beispiel) Musk (Tesla) nach seinem Engagement in Brandenburg den FC Oberschöneweide übernehmen und dann mit Geld zukleistern, so dass der Verein dann Brasilianer und Kroaten „entwickeln“ kann, die den Dorfverein nach oben schießen.
            Daran ist doch nichts mehr „Wettbewerb“! Das ist pures Mäzenatentum, was im Falle Hopp vom DFB ebenso durchgewunken wurde wie Red Bull bei seinem „Engagement“ in einem Leipziger Vorortverein.

            Das ist eine absolute Ohrfeige für all jene Vereine, die ordentliche Mitgliederversammlungen abhalten und aushalten müssen und die auf Ticket-, Trikot- und Spielerverkäufe ebenso angewiesen sind wie auf TV-Einnahmen.

            Das im Gegensatz zu Vereinen, in die hunderte von Millionen gepumpt werden, als schlechteres Wirtschaften zu bezeichnen ist einfach nur ein Hohn und zeugt von Weltfremdheit.

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          • auch ohne superteure Spielereinkäufe

            2007/08 mal eben nach dem Aufstieg in die 2. Liga knapp 20 Mio für Eduardo, Obasi, Ba, Nilsson und Ibisevic rausgehauen, in den zwei Jahren darauf nochmal knapp 30 Mio. Ohne in dem Zeitraum Transfereinnahmen erzielt zu haben.
            Ich würde das angesichts der damaligen Situation des Vereins (was hatte man dort bitte sonst an Einnahmen?) und auch in Anbetracht des damaligen Niveaus der Ablösesummen schon als „sauteuer“ bezeichnen – zur Erinnerung: wir haben uns damals als Pokalsieger einen neuen Rekordtransfer gegönnt – der hat mit 2,5 Mio nur gut ein Drittel von dem gekostet, was Hoffenheim für Eduardo bezahlt hat.
            In jener Saison haben sich nur zwei Vereine ein größeres Transfersminus geleistet – die Bayern und (ausgerechnet) Wolfsburg. 2008/09 hat nur Wolfsburg ein größeres Transferminus erzielt. 2009/10 war man wieder an dritter Stelle, wieder hinter den Bayern und Wolfsburg.

            Sicher hat man das Geld nachhaltig investiert, ähnlich wie auch in Leipzig.
            Macht es das besser? Es sind enorme Summen, die einfach so „geschenkt“ wurden. Und die normale Konkurrenten nicht einfach nur durch „sich dem Wettbewerb stellen“ ausgleichen können.
            Die erste Liga besteht mittlerweile zu einem beträchtlichen Teil aus Vereinen, die nur aufgrund von Einmalinvestitionen in eine Lage gehievt wurden, sich dort etablieren zu können. Dazu zählt z.B. auch Augsburg.
            Und andere Vereine, die derartige Investoren oder Gönner nicht haben, werden halt verdrängt.
            Das sollte man sich schon auch immer vor Augen halten. Gleichzeitig haben die Vereine dafür gesorgt, dass die Schere insbesondere zwischen erster und zweiter Liga immer weiter auseinandergeht, dass diejenigen, die etabliert sind, dies auch bleiben, wodurch insbesondere eben diese Plastikvereine auch die Möglichkeit bekommen haben, selbsttragend und weniger abhängig von ihren Geldgebern zu werden.

            Nur weil es gut gemacht wird, heißt das nicht, dass auch gut sein muss, bzw. dass man es auch gut finden muss, genausowenig wird es deswegen gut, weil andere es schlechter machen (Hertha, HSV, Hannover…)
            Wenn man immer wieder vorkaut, was das für die Regionen bedeutet, was die Menschen dort davon haben, dass sie einen tollen Erstligisten geschenkt bekommen, dann muss man auch mal an die Regionen denken und die Menschen, die darunter leiden, weil sie ihren dadurch verloren haben und teils in die Niederungen der Amateurligen verdrängt wurden. Das wird dann zwar oft an Missmanagement bzw. den Verantwortlichen Personen dort festgemacht. Aber Tatsache ist halt auch, dass einfach nicht gut Platz für alle da ist. Und irgendeinen muss es am Ende halt treffen. Im Zweifelsfall halt den, der weniger Kohle hat.

            Und besonders kritisch wird es halt dann, wenn es um Fälle geht, deren Legitimität doch arg angezweifelt werden muss. Die Art von Mäzenentum, wie es in Hoffenheim fabriziert wurde, dürfte mittlerweile nach den Regeln des financial Fairplay der Uefa illegal sein, was die Höhe und Art der Zuwendungen in Relation zu den sonstigen Erträgen betrifft. RB Leipzig hat eh alle juristischen Kniffe gezogen und gleichzeitig hat man bei DFB/DFL aus politischen Gründen alle Augen zugedrückt, um das Konstrukt nur irgendwie mit den gültigen Regelungen auf dem Papier durchgehen zu lassen.
            Vor einem ordentlichen Gericht, wo nicht nur zählt, was auf dem Papier steht sondern auch, ob die Regelungen auch im Geiste, also tatsächlich, eingehalten werden, hätte sowas wohl nie Bestand. Aber wo kein Ankläger, da auch kein Urteil.

            Klar sind die Beleidigungen von Hopp völlig daneben und zu sanktionieren. Dass die Ultras bei dem Thema ebenso wie dem damit jetzt einhergehenden Vorgehen vom DFB bzgl. Kollektivstrafen, was ja offenbar auch mit der Auslöser der ganzen Geschichte war, nicht gerade mit einer kreativen Protestaktion daherkommen, sondern eben nur über die unterste Schiene, sollte jetzt nicht überraschen.
            Ist natürlich auch selten dämlich, wenn man sich die eigenen Aktionen dadurch verbaut, dass die Teile der Kritik, die absolut diskussionswürdig sind, unter den Beleidigungen dann völlig untergehen. Aber wie gesagt, dass die Ultras-Gruppen nicht fähig sind zu einer brauchbaren Kritik, durch die sich die Allgemeinheit wie die Verantwortlichen auch angesprochen fühlen und sich nicht nur denken, was sind den das für Vollidioten und sich vielmehr nur deren Ärger aufziehen, ist keine Überraschung.

            Vor allem eben, dass sich ein so selbstgefälliger Mensch wie Hopp, der offensichtlich noch niemals auch nur einen Hauch von Verständnis dafür aufgebracht hat, dass es durch seine Handlungen auch Verlierer gibt, dass es auch Menschen außerhalb des Kraichgaus gibt, die es vielleicht nicht so geil finden, wenn ihr Verein wegen so nem Dorfverein in die Bedeutungslosigkeit abrutscht. Hopp sieht sich als einziger großer Gönner und denkt, es müssten ihm wirklich alle dafür dankbar sein. Das sollte er auch mal überdenken.
            Aber das erreicht man mit Beleidungen halt nicht, ganz im Gegenteil, insbesonders durch die harten Reaktionen jetzt wird er in seiner Ansicht, dass er doch der größte Wohltäter ist, nur bestärkt und die anderen sind doch nur Idioten…

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            Antwort
            • Wer in die Bedeutungslosigkeit abrutscht hat selber viele Fehler gemacht, ist selber schuld und nicht andere. Die Schuld immer bei anderen zu suchen hat noch nie nachhaltig funktioniert.

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              Antwort
              • Du hast dir meinen Beitrag offensichtlich nicht genau durchgelesen…

                Mit genau solchen Bemerkungen macht man es sich eben viel zu einfach und genau diese Selbstgefälligkeit und Arroganz ist es eben, die viele einfach nur ankotzt.
                Natürlich stürzt keiner ab, ohne eigene Fehler zu machen.
                Aber Fehler macht halt jeder, der eine vielleicht mehr, der andere weniger. Die Frage ist aber vor allem, welche Konsequenzen haben die Fehler. Drastische, weil man einfach nur die ganz normalen Möglichkeiten des eigentlichen sportlichen Wettbewerbs hat? Oder kann man gepflegt drauß scheißen, weil man einfach so viel Kohle hat, dass man keine Folgen fürchten muss?

                Man kann Vereinen schließlich kaum die Schuld daran geben, nicht so viel Geld zu haben, bzw. nur das zu haben, was ein Verein unter normalen Umständen einnimmt.
                Am Ende bleibt es nämlich einfach dabei – für jeden Plastikverein, die mit zig oder gar hunderten Millionen Euro in die erste Liga gehievt wird, muss ein anderer weichen, daran führt kein Weg dran vorbei. Egal, ob man gut oder schlecht arbeitet.

                Da gibt es schlicht und einfach einen Verdrängungswettbewerb, der seine Opfer fordert. Das hat dann auch nichts damit zu tun, die Schuld bei anderen zu suchen.

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            • Wer wirtschaftlich oder sportlich schwach ist und viele falsche Entscheidungen trifft, ist auch nicht besser, wenn es Hoffenheim nicht geben würde.

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              • Wenn es die laufende Litfasssäule des österreichischen Brause-Fabrikanten Red Bull nicht geben würde, wäre der 1. FC Nürnberg im Jahr 2016 direkt aufgestiegen. Nachdem unter Rene Weiler gut gearbeitet wurde. 65 Punkte haben quasi immer gereicht für den direkten Aufstieg. Doch in 2016 war Red Bull Leipzig auf der Durchreise und kreuzte mit unzähligen Mateschitz-Millionen unseren Weg. 65 Punkte waren eine tolle Leistung, reichten aber ausnahmsweise nicht.

                Das soziale Engagement von Dietmar Hopp in allen Ehren. Respekt. Sein Mäzenatum in Hoffenheim sollte man aber getrennt davon betrachten. Dass die TSG Hoffenheim von der Kreisliga bis in die Bundesliga und gar nach Europa marschierte, konnte natürlich nur mit den vielen, vielen Millionen aus Hopps Vermögen funktionieren. Ohne Hopps Millionen hätte auch Rangnick nichts ausrichten können.

                Dass der DFB Hopp hofierte und Mateschitz machen ließ, waren große Fehler. Was die Glaubwürdigkeit des Sports und die Glaubwürdigkeit des Wettbewerbs anbelangt.

                Dass der tiefsitzende Ärger über den DFB auf Hopp projeziert wird, insbesondere in dieser Art, geht jedoch überhaupt nicht und ist ohne Zweifel widerlich.

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  • Zuckerpass und SCRamjet, ihr sprecht mir mit euren kritischen Beiträgen zutiefst aus der Seele! Danke!!!

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  • Für mich liegen Gründe auch sehr tief in deutschen Eigenschaften, dazu gehört auch diese massive Neid Gesellschaft, da sind wir in Deutschland weltweit führend. Während in USA oder GB die Leute sagen würden, wow die haben einen super Sponsor mit Bewunderung, regiert bei uns sofort der Neid, ja wie man sieht bis hin zum Hass, ein sehr deutsch spezifisches Problem. Ich glaube in keinem anderen Land würde man Sponsoren so mit Hass überschütten außer es ist zufällig der eigene. Das gibt es nirgends, aber bei uns.

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    • Gerade so ist es eben nicht. In den USA weiß man Leistung zu schauen, wenn sich jemand etwas erarbeitet.
      Da ist es in Deutschland ja schon oft so, dass andere einem das trotzdem nicht gönnen bzw. zum Teil auch Misserfolg wünschen.

      Aber etwas nur durch Reichtum zu erreichen, damit findest du in dem USA genauso wenig Zuspruch wie bei uns.
      Sieht man bestens allein daran, wie Trump Präsident geworden ist. Etwa dadurch, dass er sich hingestellt und gesagt hat, schaut mich an, ich bin so supertoll und reich, wählt mich, weil ich so ein toller Kerl bin?

      Nein, er hat genau das gemacht, was es dort angeblich nicht gibt, den Neid geschürt, v.a. bei denjenigen, die wirtschaftliche abgehängt sind, angebliche Ungerechtigkeit bzw. Benachteiligungen gegenüber den Eliten und vor allem anderen Ländern befeuert…

      Um nun auf dem Fußball zurückzukommen: es ist ja gerade nicht so, dass man Erfolg nicht gönnen würde. Es geht darum, wie er erlangt wurde, ob er erarbeitet oder vielmehr erkauft wieder (das Wort „verdient“ benutze ich dabei bewusst nicht). Misgönnt jemand Gladbach seinen Erfolg? Oder Freiburg? Oder auch Dortmund?
      Eher nicht.

      Bemerkenswert auch, dass dabei ein Verein und eine Person im Mittelpunkt steht, die allenfalls als Mittelfeld Verein zu betrachten sind.

      Gerade Gladbach und Freiburg sind aber eben auch beste Beispiele dafür, dass sich äußerst gute Arbeit zu wenig ist, um ganz oben mitspielen zu können. Sondern das man dafür an alle vorderster Stelle viel viel Geld benötigt, dann kann man wie Leipzig auch um den Titel mitspielen. Gladbach und Freiheit hingegen bekommen die Grenzen dessen aufgezeigt, was unter normalen Umständen mit guter Arbeit erreicht werden kann.

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    • Juwe, hier schreibt niemand von „Sponsoren“. Das, was Du Sponsoren nennst sind eben keine.

      Es sind Eigner, Vereinsbesitzer – wobei man Verein in diesem Kontext in An- und Abführung setzen müsste. Wieviele Mitglieder hat Red Bull Leipzig gleich nochmal? Acht? Oder doch schon eine zweistellige Anzahl?

      Weder Hoffenheim, noch Red Bull hatten jemals zu zittern, trotz eines erheblichen Transferminus möglicherweise keine Lizenz zu erhalten.

      Das allerdings ist fern von jedweder Wettbewerbsgleichheit oder von tollem Wirtschaften, denn es bestand zu keiner Zeit auch nur das geringste Risiko.

      Wir führen hier also keine Neiddebatte, wie Du es uns so gerne unterzuschieben versuchst. Vielmehr weisen wir darauf hin, dass es eine systemimmanente Krise im deutschen Fußball gibt – hausgemacht und durch ebenso inkonsequente Auslegung der eigenen Statuten und Regularien hervorgerufen wie eben der momentane Fall, bei dem Hopp das Symbol dafür ist, dass der DFB für seine Sponsoren (SAP) eben genauso seine Regeln/Versprechen bricht (Kollektivstrafe) wie bei der Zulassung von Retortenvereinen, die die 50+1-Regel unzweifelhaft unterlaufen.

      Da diese schwerwiegenden Inkonsequenzen des DFB analog mit einer immer weitere Blüten treibenden Kommerzialisierung eines Volkssports einhergehen, war doch klar, dass der Deckel irgendwann hochgeht.

      Ich bin wahrlich alles andere als ein Ultra und finde viele Aktionen bescheuert, dumm und kontraproduktiv (man erinnere sich nur an Baders Kotau bei der sog. „Parkplatzaffäre“!) und verachtenswert („Hurensohn“ und Fadenkreuz).

      Dass aber jene Leute, von denen das Business Fußball gerade in Deutschland zu einem nicht unerheblichen Maße durch ihre spektakuläre Choreografien und die Stimmung im Stadion (beides ist, verglichen mit dem höherwertigen Produkt Premier League und abgesehen von einer gewissen Spielqualität der unique selling point der Bundesliga im Ausland) lebt, die Leute also, die auch die Auswärtsblöcke regelmäßig füllen und ihren Verein sogar um die halbe Welt begleiten, von den ständigen Dehnung der DFB-Regularien zu Ungunsten eben jener Fans irgendwann auch mal die Schnauze voll haben, kann ich an diesem Punkt nachvollziehen – wenngleich ich die Form des Protests nicht gutheißen muss.

      Der DFB führt sich seit Jahrzehnten auf wie ein Staat im Staate, sogar mit eigener Gerichtsbarkeit! Dabei aber verlieren die Herren (da fehlt es ohnehin an Frauen!) leider zu gerne mal den Blick über den eigenen Tellerrand. Wer eben andauernd nur (potenzielle) Geldgeber und Sponsoren hofiert und dabei die eigene Herrlichkeit – man agiert ja so wunderbar unabhängig und unkontrolliert vor sich hin – tagtäglich untergejubelt bekommt kann nur auf lange Sicht gegen die Wand fahren.

      Und jetzt suchen alle in der Otto-Fleck-Schneise fieberhaft das Bremspedal, dessen Einbau die Herren offenbar für überflüssig gehalten haben.

      Es bedarf einiger Weichen- und Klarstellungen. Von Reformen will ich gar nicht reden, die Hoffnung erledigt sich quasi nach jeder Neuformierung an der Spitze von allein.

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      • Es ist eine Neiddebatte, verstehe ich auch, daß man nicht dazu stehen mag. Wobei gerade Hoffenheim sehr nachhaltig, sehr gemäßig und richtig sorgfältig gemacht wurde auch eingeleitet durch Rangnick Menschen, die es können. Hopp ist auch kein anderes Modell als Hertha BSC mit Windhorst und der mit 49%. ach ich vergasse, Hertha darf das ja, weil sie Tradition haben. Mir persönlich ist Tradition eigentlich Schnurz, mich interessiert der Sport. Wer sich Fußball Museen ansehen will kann das ja gerne machen. Und die Kommerzalisierung des Sports ist ganz sicher nicht Hopps Werk, das ist doch naiv, das findet wo ganz anders statt. Er nutzt wie schon geschrieben wurde einfach nur Moglichkeiten. Mag Hoffenheim auf der Wiese sein, das ist auch so, ist das nicht zuletzt durch Hopp natürlich SAP eine florierende moderne Region geworden rund um Sinsheim. Warum sollen die Menschen in der Region denn keine Anrecht auf spitzenfußball haben?? So eine kranke Ultraszene haben sie jedenfalls nicht.

        Ich kenne, wie sollte es anders sein, St. Leon Rot Hopps Golfclub und kann an sagen. Top Bundesjungendarbeit, Jugend, Kinderabteilung, Bundesleistungszentrum mit den besten Trainern, wie im Fußball auch, alles durchdacht und überlegt. Wegen mir gibt es andere Meinungen, ist auch ok, nur das was stattfindet sich an einem 80 jährigen zu reiben, Fadenkreuz, Hurensohn ist absolut ein NoGo und solche Figuren sind für mich KEINE Fußballfans auch gar keine Fans was irgendwas mit Sport zu tun hat.
        International wurde immer gejammert wie wir finanziell hinterherhängen nicht zu letzt wegen Sponsoren oder Premier League Eigentümern, aber wenn hier jemand richtig investiert spuckt man ihn an und beleidigt ihn, dass es schlimmer nicht mehr geht. Für mich ist das dumm und krank. Dem Mann ist überhaupt nichts vorzuwerfen, gar nichts. Im Gegenteil er hätte ein Denkmal verdient. Da kann man das ,was momentan abläuft, einfach nicht fassen.

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        • Mir tut ja fast schon Martin Kind leid-was hat Hopp was er nicht hat, um vom DFB so unterstützt zu werden wie Hopp?

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    • Nein das ist es eben nicht. Es geht nicht um Neid, es geht um Tradition und somit um Werte. Es geht auch nicht darum dass Plastikclubs erfolgreich werden. Geld schießt eben doch Tore. Wer Erfolg will kann doch einfach RB Fan, Wolfsburg Anhänger oder Hoffenheim Supporter werde. Trikot und Karte gibt es oft geschenkt dazu. Es geht darum dass das zugelassen wird (DFB), wie es stattfindet (anarchisch, Großgrundbesitzer Gehabe und Mäzen) und das Werte untergraben, ja sogar kopiert werden, gekauft werden. Ich möchte ein Beispiel geben, die Anfertigung von Fahnen oder Choreos. Wochenlang wird da dran gearbeitet, eingeteilt, organisiert und dann am Spieltag schon in den frühen Morgenstunden bis Abends dafür gearbeitet. Was macht Hoffenheim? Die kopieren das Konzept, wollen auch die große Kunst zeigen. Aber ganz anders: jede Fahne wird von Sponsoren wie SAP bezahlt und professionell hergestellt. Choreos geprintet und von professionellen Marketingagenturen aufbereitet. Und unsere Medien steigen darauf ein, zeigen wie sich der Dorfclub hochgearbeitet hat. In der Konsequenz wird das gleiche Ergebnis medienwirksam erzeugt. Dabei ist und bleibt es ein riesen Fake. Support wird von Sky und Co vermarktet indem die Aussenmikros in Fankurven mit eher überschaubaren Support ganz nah an den wenigen Aktiven platziert werden, während die lautstarke Glubbkurve oft nur leise rüberkommt. Darum geht es, die Zerstörung der Werte. Unsere junge Generation hat egal ob Ultra oder nicht ein feines Gespür dafür. Die „Hurensohn“ Kampagne ist ein Aufschrei der Nicht-Ernst-Genommenen und Unwillkommenen gegen den Verlust der Werte und damit Tradition. Und ja, die Wut richtet sich gegen Funktionäre daran auch noch mitverdienen und Fankurven nicht für voll nehmen.

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      • Welche Tradition in der schnelllebigen digitalen Zeit? .. das rast derart, macht euch doch nichts vor und ausgerechnet im Turbokapitalismus Profiußball, nicht wirklich oder? 🙂 nirgends wird mit größeren Summen wirklich schamlos um sich geworfen für eine Lederluftblase und ausgerechnet das soll ein traditioneller romantischer Anker sein/werden?. …tut mir echt leid nee. In meinen Augen wer da ehrlich Tradition sucht, muss in ein Fußballmuseum gehen, aber nicht zum aktuellen Show Event Spielbetrieb, der es doch schon lange ist.

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        • @Juve:“ Mir persönlich ist Tradition eigentlich Schnurz, mich interessiert der Sport.“- was machst du beim Club? „und ausgerechnet im Turbokapitalismus Profiußball, nicht wirklich oder? ? nirgends wird mit größeren Summen wirklich schamlos um sich geworfen mit einer Lederluftblase“- bist du der Juve, der stets die These vertritt Erfolg im Fußball hat nichts mit den zur Verfügung stehenden Mitteln zu tun?
          Ich bin mal wieder verwirrt, wie kreativ man die gleichen Argumente je nach Thema unterschiedlich verwenden kann.
          „Wer wirtschaftlich oder sportlich schwach ist und viele falsche Entscheidungen trifft, ist auch nicht besser, wenn es Hoffenheim nicht geben würde.“ Das mit den falschen Entscheidungen, geh ich ja noch mit, aber wo, ganz ehrlich würde Hoffenheim (1899-Vorsicht Tradition!) denn heute eigentlich kicken- ohne das Geld von Hopp und die willfällige Begleitung durch den DFB (die DFL kommt mir dabei eh zu gut weg) bei der kreativen Umgehung aller Regularien?
          Frag mal nach bei Vereinen bei denen streng nach Statuten gehandelt wurde-Allemannia Aachen ,Chemnitz, Erfurt, Hessen Kassel
          Von Markranstädt ganz zu schweigen-hier ist der einzige Unterschied allein der , dass der Produktname so weltbekannt ist, dass Herr Mateschitz drunter durchtaucht.

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          • Völlig stringent meine Argumenation auch wenn du immer mit aller Macht versuchst alles herumzudrehen, recht billig. MIch hat noch NIE Tradition im Sport interessiert ausser in ganz wenigen sentiimentalen Momenten und einem Glas Wein, prinzipiell aber nie. Tradition ist schön hat aber mit der Aktualität nichts zu tun, Punkte gibt es auch keine dafür. Habe ich schon immer!! genau so vertreten. Ich finde dieses ganze Tradition Gerede auch ziemlich scheinheilig. Ich bin Clubfan weil ich es von Geburt an bin das verbindet, das ja, aber mir sind die Ergebnisse in den 30er Jahre völlig schnurz, länger her als man denken kann. Mich interessieren nur Gegenwart und Zukunft, und wenn ein Verein das nicht genau so macht, wird er abgehängt.
            Sagen wir es so treu bin ich schon 🙂 Tradition klingt für mich aber angestaubt, wenn eine solche da ist ok, aber brauche ich nicht. Kann natürlich jeder für sich entscheiden.

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            Antwort
            • Dich interessiert also nur der Sport, egal wer ihn hervorbringt? Schön, kann man so machen.

              Dich würde also allen ernstes das „Endspiel“ um die Meisterschaft zwischen Sonnenhof Großaspach (made by Katar Foundation) gegen Drochtersen Assel (a Coca Cola Company) interessieren, weil sie es gut gemacht haben?

              Meinst Du das ernst? Denn das wäre die Konsequenz dessen, was Du hier vertrittst.

              Ich würde dann lieber den Club in der 3. Liga unterstützen und die Bundesliga ignorieren. Die überlasse ich dann den Eventfans, die sich auf den Pausenauftritt von Helene Fischer freuen.

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              Antwort
              • Ja und Nein. Mir ist die Kommerzialisierung auch zu heftig, die Summen nicht mehr nachvollziehbar, ich stehe dem auch kritisch gegenüber. Ich brauche auch sicher keine Helene Fischer in der Halbzeit. Ich kann mir gut vorstellen, wenn das alles zu extrem wird, Spieler zu ihren Vereinen gar keine Verbindung mehr haben außer gespielte (Söldnermentalität) Wie man jetzt beim BVB hört für 16 jährige Talente 2 Mio geboten werden mittlerweile. Vielleicht wird mir das wirklich zu heftig und ich finde mich eher in einer Amateurliga wieder als Identifikation mit dem Fußball. Um den Kreis zu schließen genau dafür steht Hopp als Anteilseigener alles nicht, sondern für Verbundenheit mit einer Region und für Nachhaltigkeit. Deshalb verstehe ich auch nicht ausgerechnet ihn so anzufeinden. Wenn sich Ultras unbedingt mit dem DFB messen wollen, ein Feindbild eint, sollen sie einen 80 jährigen Mann aus dem Spiel lassen, der für gute Werte steht.

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                Antwort
                • Also ich seh das genau anders, Hopp steht haargenau für all die Sachen, die du hier kritisierst. Hoffenheim ist doch einer der schlimmsten Vereine, was den Wildern in den Nachwuchsabteilungen der anderen Vereine und Absaugen von Talenten betrifft, das waren v.a. die, die diese ganze Entwicklung bei jungen Talenten erst so richtig in Gang gesetzt haben. Die vor allem auch frühzeitig bereits ihre finanzielle Ausnahmestelle ausgenutzt haben, um sehr spekulativ für viel Geld teure Talente aus dem Ausland zu holen, in der Hoffnung auf spätere hohe Transfergewinne. Was auch bei etlichen Spielern aufgegangen ist, man sich aber eben auch nur leisten kann, wenn man sich über etwaige Fehlschläge nicht kümmern muss. Weil man hats ja, da kann man ruhig mal fast 10 Mio für einen Zucilini oder Wellington in den Wind schießen, auch wenn man aus dem normalen Spielbetrieb eigentlich noch kaum Einnahmen hat. Aber wenn Papa Hopp es zahlt, ist doch alles gut, ist doch für die Region.

                  Dabei heißt tolle Verbundenheit mit der Region nichts anderes, als dass die Vereine im weiteren Umkreis ganz besonders darunter leiden, wenn ihnen die Talente abgeworben werden – ganz besonders gern bedient sich die TSG ja in Karlsruhe, Freiburg oder Stuttgart.

                  Das gesellschaftliche Engagement von Hopp in allen Ehren, aber dafür braucht man sich nicht im Profifußball einzukaufen. Und v.a. nicht auf die Art und Weise, das ganze Projekt war völlig maßlos, was die Summen betrifft und gerade was den von dir kritisierten Show-Faktor betrifft, eben auch eine neue Dimension, da wurde der Fußball als Event nochmal deutlich mehr gepusht, als es durch das Sommermärchen eh schon der Fall war.

                  Hopp hat ganz maßgeblich zu den von dir kritisierten Entwicklungen beigetragen bzw. diese überhaupt erst in Gang gesetzt. Man kann es drehen und wenden wie man will, er selber sieht das natürlich auch ganz anders, er sieht sich natürlich nur als den großen Wohltäter, aber am Ende bleibt es einfach nur dabei, er hat sich einfach nur mit scheiße viel Geld einen Verein im Prinzip aus dem Nichts erschaffen und mit diesen Unmengen an Geld Wettbewerbsvorteile erkauft.
                  Dass das vielen nicht gefällt, v.a. denjenigen, die dadurch dann Nachteile haben, sollte eigentlich klar sein. Das hat dann auch nichts mit Neid zu tun. Sondern vielmehr mit Gerechtigkeit und Gleichbehandlung, denn wie sich hier auch gezeigt hat, gelten auch im Fußball wie auch sonst so oft im Leben, dass für diejenigen mit viel Kohle halt doch nicht die gleichen Regeln gelten wie für die Anderen.

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                • Doch natürlich steht auch Hopp dafür. Er hat „Söldner“ gekauft, die seinem Verein in die Bundesliga verhalfen. Er hat ihnen ein Retortenstadion in die Pampa gestellt.
                  Statt Hoffenheim hätte dieses „Glück“ auch Sandhausen treffen können.

                  Es hätte auch uns treffen können, wenn Hopp zufällig in Nürnberg geboren und aufgewachsen wäre. Dann hätte er den Geldsegen möglicherweise dem Club geschenkt.

                  Wenn er in Fürth leben würde, hätten wir die jetzt vielleicht schon jahrelang als Erstligaverein.

                  Daß solch eine Mannschaft in der 1. Liga spielt, ist der Willkür aufgrund finanzieller Mittel zu danken, nicht einer guten Arbeit.

                  Das Problem bei solchem Mäzenentum ist doch, daß diese Vereine locker alle unteren Ligen durchlaufen, weil der Mäzen genügend Geld zur Verfügung stellt, um Spieler und Trainer zu kaufen, die als Mannschaft dann den anderen unterklassigen Mannschaften gegenüber klar einen Wettbewerbsvorteil hat.

                  Lediglich Vereine, die mit gleich viel Geld gesegnet sind, können ihnen auf Dauer gefährlich werden.

                  Wie man sieht, steht und fällt dann am Ende alles mit der Frage: wieviel Einfluß nimmt der Mäzen, wie gut sind die sportlich Verantwortlichen, die er eingestellt hat.

                  Und natürlich stellt sich die Frage, was wird, wenn der Mäzen wegfällt.

                  Hopp hat hier versucht, weitschauend Hoffenheim darauf vorzubereiten, daß er irgendwann mal wegfällt, d.h. irgendwann blieb im Gegensatz zu den Leipzigern der Geldsegen aus und Hoffenheim geriet prompt in Abstiegsgefahr.

                  Allerdings ist fraglich, ob Hopp nicht doch wieder mit Geld eingegriffen hätte, wenn Hoffenheim am Ende abgestiegen wäre, ob er seiner Mannschaft nicht doch wieder den Aufstieg erkauft hätte.

                  Ich denke, er hätte dabei wesentlich mehr Geld zur Verfügung stellen können als z.B. ein Kühne in Hamburg. Und er hätte vermutlich auch eher gute Trainer und Sportvorstände geholt und denen dann eben nicht reingeredet. Weil er in der HInsicht sicher der cleverere Mäzen ist.

                  ABER all dies rechtfertigt nicht, den Menschen Dietmar Hopp so abzuwerten und anzugreifen.

                  Hopp agiert im Rahmen der Möglichkeiten, die DFL und DFB ihm gestatten. Das ist sein gutes Recht.

                  Und wenn man das als Fan nicht gut findet, kann man gegen die Institutionen argumentieren. Daß das schwerer ist, als solch plumpe Kampagnen aufzuziehen, müßte jedem klar sein. Die Frage ist, geht es mir wirklich um die Sache, oder möchte ich nur Aufmerksamkeit kriegen.

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                • Also ich seh das genau anders, Hopp steht haargenau für all die Sachen, die du hier kritisierst. Hoffenheim ist doch einer der schlimmsten Vereine, was den Wildern in den

                  Behaupten kann man ja mal alles für mich klingt es eher nach leugnen und Realitätsverlust.
                  Wenn du die Jugend/Nachwuchs ansprichst, gibt es in der Bundesliga wahrlich Vereine die mehr bezahlen (an das Umfeld, Eltern usw. ) Hoffentheim steht eben für für Top Nachwuchsarbeit und recht hohe Durchlässigkeit in den Profibereich, wäre ja annormal ihnen so eine nachhaltiges Konzept vorzuwerfen. Da ist ein Hopp der eng mit der Region verbunden ist und den Menschen dort rings herum viel Lebensqualität bringt noch weniger komerziell als ein FC Bayern oder BVB Dortmund die ihre Aktien an Konzerne und Börsen hinausblasen an Investoren die nicht das geringste regionale Interesse haben. Aber durch diese wirklich scheinheilige Diskussion wird man bei einzelnen verbohrten nicht durchdringen die absolut faktenresistent sind. Ganz zu schweigen von halbstarken die sich drecksfeige und vermummt an einem 80 jährigen reiben, das widerlichste Gesicht des Fußballsports das ich je gesehen habe, wüßte ich auch nur einen, würde ich den sofort bei der Polizei anzeigen mit großer Genugtuung. Ich hoffe FC Bayern hält Wort und räumen den Laden dieser kriminellen mal aus und knicken nicht wieder ein.

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            • Der Fußball-Fan, Fan des schönen Fußballs,kann sich heute schon eine Zigarre bunkern für den Anstoß schon Infantinos Weltliga.Garantierte Startplätze!1 Milliarde Startgeld und alle Teilnehmer liegen sich rührselig in den Armen:Wir haben uns das verdient-lass die Neider neiden

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              Antwort
              • Ich glaube nich dass Infantino so etwas durchbringt und mit dem Thema Hopp der extrem hohe regionale Verbundenheit beweist hat es sowiesi gar nichts zu tun. Also da gehen jetzt Diskussionsstränfe durcheinander

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                Antwort
      • @carsten67 in vielem bin ich ja bei dir.
        Aber was soll dieses Wort „Hurensohn“, diese persönliche Beleidigung eines Menschen (und seiner Mutter) denn bewirken außer, daß diejenigen, die diese „Kampagne“ durchziehen, bei vielen nicht organisierten Fans (und die sind trotz allem immer noch die Mehrheit) Mitgefühl für Hopp und Abscheu gegen die Beleidiger erzeugen?
        Genau solche eine „Kampagne“ verhindert doch, daß sich die Mehrheit der Fans sich gegen diese Kommerzialisierung stellt. Das Motto ist Themaverfehlung.
        Wie kann man einerseits gegen Rassisten und Antisemiten kämpfen und gleichzeitig bei einem Menschen genau auf dieselbe Art agieren mit Hetzparolen, Entmenschlichung, Entwürdigung, Übersimplifizierung in dem man alles Übel auf eine Person projiziert?
        In meinen Augen verliert die Gruppe damit jede Glaubwürdigkeit und in jedem Fall meine Unterstützung.
        Und Achtung: nur weil ich diese Gruppierung nicht unterstütze, heißt das nicht, daß ich das ursprüngliche Anliegen (gegen Kommerz) auf einmal gutheiße. Ich protestier dagegen eben auf meine Art, indem ich nicht sky und dazn schau.

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        • Dass man Dietmar Hopp als Symbol für die Kommerzialisierung des deutschen Fußballs an den Pranger stellt, ist einerseits nachvollziehbar, andererseits aber wirklich diskutabel.

          Einerseits hat Hopp mit dem Wohlwollen von DFL und DFB einen klassischen Dorfklub von der Kreisliga in die Bundesliga gehoben. Einfach mal so. Und, wie @beate sagt, „ein Retortenstadion in die Pampa gestellt“. Hoffenheim wildert mit dickem Geldbeutel in den Nachwuchsabteilungen anderer Vereine, wie @SCRamjet schreibt, auch das ist bekannt. Kurzum: Ohne Hopp würde es dieses Hoffenheim-Ding, welches nun seinen Platz in der Bundesliga behaupten kann, definitiv nicht geben. Für fußballaffine Menschen in der Rhein-Neckar-Region mag dies ein „Show-Event“ sein, wie @Juwe meint. Für die jahrzehntelange Vereins- und die Fankultur hierzulande ist es aus meiner Sicht eher ein Tritt in die…genau dahin.

          Dietmar Hopp verfügt laut Medien über ein Vermögen von ca. 13 Mrd. Euro. Damit könnte er sich die Deutsche Meisterschaft und womöglich andere Titel kaufen. Er tut es nicht. Die „letzte Meile“ bis zu einem großen Titel würde er dann doch gerne im sportlich-fairen Wettbewerb erringen. Dies spricht für die Nachhaltigkeit, welche @Juwe ins Feld führt. Die TSG Hoffenheim soll sich selbst tragen, mit Selbstfinanzierungskraft wie andere Vereine, die dies immer schon so tun. So zumindest der Ansatz. Glaube aber auch, dass Hopp wieder Geld schießen würde, falls seinem Projekt der Abstieg drohen würde. Schließlich hat er ja Millionen und Aber-Millionen ‚reingestreckt. Trotzdem aber unterscheidet diese „Nachhaltigkeit“ Hoffenheim von Red Bull Leipzig, was sich Titel kaufen wird. Weil dies der Verankerung der Marke dient. Red Bull Leipzig ist, von der Funktion betrachtet, nichts weiter als ein steuerlich geltender Marketingaufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung des Brause-Konzerns.

          Zurück zu Hopp. Die TSG Hoffenheim von 1899 ist kein Marketing-Kunstprodukt wie RB Leipzig, sondern sein Heimatverein. Hopp engagiert sich im Klimaschutz und in der Krebsforschung sowie in anderen Vereinen der Rhein-Neckar-Region. Im Prinzip ist Hopp ein sehr reicher Ex-Unternehmer, wie wir ihn uns wünschen. Sozial engagiert. Nicht mit dem Privatflugzeug und einem Champus in der Hand um die Welt jettend, sondern bodenständig und verbunden mit seiner Heimatregion.

          Dass Hopp trotzdem in seiner eigenen Wer-zahlt-schafft-an-Welt lebt, beweist sein Projekt Hoffenheim. Er versteht nicht, dass er damit sowohl den Wettbewerb als auch Fankultur ad absurdum führt. Beziehungsweise, da hat @Optimist völlig Recht, ist nicht wirklich Hopp daran schuld, sondern der DFL und der DFB sind die zerstörerischen Kräfte. Denn Hopp tut nur das, was ihm erlaubt wird. Womit die „Kampagne“ gegen Hopp, wie @beate sagt, eine klassische Themaverfehlung ist. Auch, weil er aufgrund seines sozialen Engagements nicht wirklich als DAS Symbol für die Kommerzialisierung taugt.

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          • Ich halte diese Charity Aktionen für modernen Ablass. Nur als Vergleich: Um auf Hopps Vermögen zu kommen muss ein Mensch mit 40.000 Euro Netto(!) – Jahreslohn 125.000 Jahre arbeiten. Hopp spendete davon laut Internetquellen 12,5 Millionen Euro für die Krebshilfe was 0,096% seines Vermögens entspricht. Man gehe davon aus er gehört zu den Normalverdienern, die es auf maximal 100.000 Euro Ansparungen im Leben schaffen, dann würde er im Vergleich 960€ spenden. Das hört sich dann schon wieder etwas mikrig an oder nicht ? Die Argumentation er wäre sozial engagiert untergräbt dass er der Geselschafft (ob verdient oder unverdient sei dahingestellt) einen sehr großen Batzen Geld u.A. durch die Ausnutzung des SAP Monopols und völlig überhöhter Gebühren für Anwender abzog. Dieses Geld fehlt im Umlauf. Wir leben scheinbar in solch feudalen Verhältnissen dass die Gutsherren-Mentalität Akzeptanz findet und der Fußball scheint als emotionalisierter Volkssport der ideale Steigbügelhalter (Siehe RB Leipzig, Chelsea FC, ManCity, PSG usw.). Wenn, wie nach Berechnungnen des DIW (Stand: 2019), in Deutschland die reichsten 45 Haushalte so viel Vermögen besitzen wie die ärmsten 20 Millionen dann sollte Bambule angesagt sein anstatt von Speichellecken. Und bei den Fans sammelt sich seit Jahren die Wut, dass eines ihrer letzten gesellschaftlich anerkannten Ventile zur Spielwiese für Despoten verkommt. Denn genau dies sind bzw. waren Matteschitz, Abramowitsch und Hopp in ihren Vereinen und Unternehmen, ein Abbild des Systems und dessen was eine Gesellschaft zu dulden vermag.

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            • Wäre doch gesellschaftlich klasse, wenn jeder normalverdienende Bundesbürger knapp 1.000 Euro alleine für die Krebsforschung spenden würde. Oder nicht? Und sich dann auch für Klimaschutz engagieren würde. Nein, ich denke, man sollte Hopps soziales Engagement nicht kleinreden. Insofern sehe ich dies nicht als „modernen Ablasshandel“.

              Die unternehmerische Leistung von Hopp und dessen Einnahmen aus unternehmerischer Tätigkeit möchte ich nicht bewerten, weil sonst @Juwe wieder mit seiner „Neiddebatte“ ums Eck kommt. 😉

              Was die Wut der Fans anbelangt, dass unser Fußball verkommt zu einer „Spielwiese für Despoten“, gebe ich Dir Recht. Und ich bedauere diese Entwicklung. Insofern bedauere ich auch, dass sich Hopp und Hoffenheim in der Bundesliga breitgemacht haben.

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              • So gigantisch sind 1.000 Euro auf die Jahre gesehen auch wieder nicht. Das habe ich mindestens auch schon gespendet, insgesamt. Sind ja nur 20 Jahre lang 50 Euro im Jahr, da komm ich locker drüber. Dann bin ich also proportional gesehen eigentlich ein größerer Wohltäter als Hopp, weil ich ja auch zur Erlangung meines „Reichtums“ niemanden ausgebeutet oder übervorteilt habe, sondern das über mich ergehen hab lassen 😉

                Andererseits muss man anerkennen, dass es auch „Geldsäcke“ gibt, die auf ihrem Reichtum hocken und weit weniger Gutes tun. Das ist dann ungefähr so, als wenn unserereins einem Straßenmusiker mal 2 Euro in den Hut wirft.

                Stimmt schon, heruntergebrochen erscheint alles in einem ganz anderen Licht 😀 😀 😀

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                • Wenn ich darauf aufmerksam machen darf:
                  @Dahoud hat in seiner Rechnung lediglich Hopps Spenden an die Krebshilfe heruntergebrochen.

                  Aber:
                  „Das Stiftungsvermögen besteht aus SAP-Aktien, die Dietmar Hopp aus seinem privaten Besitz eingebracht hat. Er investierte zwei Drittel seines Vermögens in die Stiftung. Seit ihrer Gründung hat die Stiftung, die zu den größten Privatstiftungen Europas zählt, über 800 Millionen Euro ausgeschüttet (Stand: Dezember 2019).
                  (Quelle: Wikipedia)

                  Und jetzt könnt‘ Ihr gerne mal herunterbrechen, was ein normalverdienender Bundesbürger in Relation spenden müsste… 😉

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                • Wenn man mal davon absieht, dass sich ein Normalbürger auch in Relation so hohe Spenden gar nicht leisten kann, weil er das Geld einfach zum Leben braucht.

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                • @fränki
                  wenn Du schon auf Dahouds Rechnung Bezug nimmst, muss man auch noch eine andere Einschränkung machen:
                  „Um auf Hopps Vermögen zu kommen muss ein Mensch mit 40.000 Euro Netto(!) – Jahreslohn 125.000 Jahre arbeiten“
                  ja, rechnerisch schon, aber davon muss er ja auch noch leben, er wird also nur ein Bruchteil dessen für die Anhäufung eines Vermögens verwenden können. Wenn man (konservativ) nur die Hälfte davon als laufende Ausgaben nimmt, dann muss man sogar 250.000 Jahre arbeiten, um so ein Vermögen anzuhäufen, sofern man sparsam lebt und möglichst viel zur Seite legt.
                  Abgesehen davon, dass man mit 40.000 netto Jahreslohn ohnehin schon überdurchschnittlich verdient 😉

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            • Ich halte diese Charity Aktionen für modernen Ablass. Nur als Vergleich: Um auf Hopps Vermögen zu kommen muss ein Mensch …

              Das Gegenteil ist der Fall, meinst du ein „normaler“ Millionär oder Milliardär interessiert sich für Ablass? Da lächeln sie drüber. Mitnichten, die ziehen alle Register, verfrachten sich und ihr Vermögen ins Ausland, so wie die MEISTEN unserer Sportidole!

              Hopp tut das nicht und stellt sich hier in Deutschland allen Verpflichtungen und noch viel weiter darüber hinaus. Das Geld das in med. Forschung, Infrastruktur, Kitas, Schulen usw. fließt ist noch viel mehr als er in den Fußball investiert. Er könnte zig Fachleute beschäftigen die ihm Modelle erarbeiten wie er so gut wie gar keine Steuern im Ausland zahlen müsste. Er tut das alles nicht.

              Leder mal gegen unsere vielen Sportidole, die sich bei Erfolg, nachdem sie hier alles beansprucht haben um dahin zu kommen, sich dann aber verpissen und jeglicher Gesellschaftlicher Verantwortung entziehen. Diese ganze Diskussion um Hopp ist so voller Unwahrheiten.

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              Antwort
        • Wie kann man einerseits gegen Rassisten und Antisemiten kämpfen und gleichzeitig bei einem Menschen genau auf dieselbe Art agieren mit Hetzparolen, Entmenschlichung, Entwürdigung, Übersimplifizierung in dem man alles Übel auf eine Person projiziert?

          Hopp steht eben für mehr als Kommerzialisierung im Fußball.

          Er steht sinnbildlich dafür, daß man mit Geld Regeln dehnen, umgehen oder gar bestimmen kann. Inwieweit das letztlich den Tatsachen entspricht, sei mal dahingestellt.

          Und weil Du schon den Antisemitismus in die Diskussion bringst, dann solltest Du Dir mal Hopps Familiengeschichte anschauen. Hopp verharmlost die Täterschaft seines Vaters und relativiert sie dahingehend, es sei niemand gestorben. Bei den Beleidigungen gegen ihn stirbt auch niemand, aber es werden scheinbar Richtmikrofone eingesetzt, um genau herauszufinden, wer was gesungen hat.

          Man darf sich also mal eben als Familienvater zu Progromen hinreißen lassen, aber im emotionalen Gruppenrausch als Heranwachsender Hurensohn singen geht gar nicht? Kann man sich Strafverfolgung oder die strafrechtliche Bewertung von Beleidigungen kaufen?

          Das macht die Zielscheibe für mich nicht besser und den Ausdruck Hurensohn mag ich auch nicht. Aber zur Seite springen werde ich dem Herrn Hopp nicht. Der kann sich schon selber wehren.

          Vielleicht entschuldigt er sich ja zwischenzeitlich mal für die homophoben und sexistischen Beleidigungen seiner Event-Ultras gegen die Anhänger des SC Freiburg…

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        • Da hast du vollkommen recht. Oben in meinem 1. Kommentar habe ich geschrieben dass ich die Kampagne und die Beleidigung nicht gut finde und mich überhaupt nicht damit identifizieren kann. Auch halte ich es für den größten Fehler in der Sache, da jetzt nicht über die eigentlichen Themen diskutiert wird, auch wenn damit maximale Aufmerksamkeit erzeugt wurde. Ich hoffe dass die Ultras es schaffen nun mit cleveren Aktionen auf die eigentlichen Inhalte zu lenken.

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          Antwort
  • Cool, Hainer sagt doch jetzt klar, daß es einzig ums Kapital geht:
    {Quote}Die Bayern, so Hainer, „werden alle uns zur Verfügung stehenden Mittel nutzen, um gegen diejenigen konsequent vorzugehen, die den FC Bayern und den gesamten deutschen Fußball in Misskredit gebracht und unsere Werte mit Füßen getreten haben“.{/Quote}

    Das von Rummenigge lässt auch Fragen offen:
    „Ich habe immer den Eindruck, wir befinden uns in einer Einbahnstraße, in der die Klubs nur geben müssen und die Fans nur nehmen wollen“

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    Antwort
  • Der Club wird sich übrigens gegen Kind96 (sorry, der musste jetzt sein) sehr warm anziehen müssen.

    Unter Korcak ist die Stabilität zurück und dazu haben sie jetzt, im Gegensatz zum Hinspiel, auch den Glauben an die eigene Stärke und einen treffsicheren Sturm, der mit Maina Schnelligkeit und Dribbelstärke, mit Guidetti und Weydandt enorme Wucht und Kopfballstärke sowie zu guter Letzt mit Cedric Teuchert Abschlussqualität vereint.

    Das wird ein extrem schwieriger Gang, bei dem der Club sich keine Schwächen erlauben darf und vor allem bei seiner Effektivität im Abschluss zulegen muss, um einen oder drei Punkte zu behalten.

    Vielleicht wird das Stadion ja mal etwas voller, nicht nur wegen zahreicher Gästefans.

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    Antwort
    • … und von ihren letzten zwölf Toren haben sie zehn in der zweiten Halbzeit geschossen.
      Also ganz besonders aufpassen in den Schlussminuten!

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      Antwort
  • Und ein kleines Beispiel, daß Hoffenheim nicht die Spitze der „Kommerzialisierung“ ist, wie es in der Wucht dieser haarsträubenden Beleidigungen dargestellt wird, Erling Haaland hat als 16 jähriger schon in Hoffenheim vorgespielt in der Jugend, da war schon zu erkennen, welche außergewöhnliches Talent es ist und Haaland wollte sogar wechseln, aber Hoffenheim hat sich geweigert ihm monatlich mehr zu bezahlen, als allen anderen Jugendlichen in ihrer Jugendarbeit. Das ist an 3000 Euro gescheitert. Hoffenheim ist da wo es ist weil es vernünftig handelt und eben bessere Leute im Managment als manch anderer Profiverein
    Natürlich hat Hopp dort kräftig mit angschoben aber der Verein trägt sich mittlerweile längst selber.

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    Antwort
    • Hoffenheim ist da wo es ist, weil es z.B in der Aufstiegssaison 2008 am drittmeisten , nach Wob und Bayern, an Transferausgaben hatte-als Zweitligist. Das Ganze hat dann RBL nochmal nach gespielt.
      Was beweist, wo viel Geld ist klappt dann auch Einiges-Fehler sind dann auch nicht gleich Existenzbedrohend.
      Fun Fact: nicht mal diese Anschubfinanzierung hat gereicht um zu den Top Clubs dazu zu gehören
      Oder: zwischenzeitlich war der Golfclub von Dietmar Hopp der Eigner der TSG

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      Antwort
      • Was beweist, wo viel Geld ist klappt dann auch Einiges-Fehler sind dann auch nicht gleich Existenzbedrohend.

        Das ist keine sehr neue Erkenntnis, die hat auch nicht ein knapp 80 jähriger erfunden und wäre ohne ihn auch nicht anders.

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        Antwort
  • Hopp hat über 350.000.000 Euro in den Verein gesteckt.

    Allein zwischen 2012 und 2014 musste/wollte/durfte Hopp, obwohl er es in dem Maße damals nicht mehr tun wollte, sage und schreibe 45 Millionen in die Vereinskasse ballern, damit seine TSG nicht an ihren Transferflops und häufigen Trainerwechseln pleite geht.

    Noch Fragen, Juwe?

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    Antwort
    • Wozu Fragen wenn du alles so genau weißt. Ich würde so einem Mann ein Denkmal bauen, wenn wir nur mehr davon in Deutschland hätten. Kranke Gesellschaft, daß Menschen die etwas leisten, außergewöhnliches sich als Hurensohn beschimpfen lassen müssen. Richtig krank, schaffen nur wir Deutschen mit dieser Neid Mentalität. Gabs sowas schon mal irgendwo in einer anderen Liga?? Würde mich nteressieren, aber ich glaube so dumm sind nur Deutsche und heulen dann als i Tüpfelchen rum, daß man finanziell nicht mehr mit anderen Ligen mithalten kann

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      Antwort
      • Ich habe ihn ja nicht beschimpft – das würde mir auch im Traum nicht einfallen!

        Ich habe nur aufgezeigt, warum er als Symbolfigur für eine inkonsequent gehandhabte Politik von DFB und DFL exponiert genug ist.

        Das hat, und das mag zu Deinen Leidwesen so sein, weil es immer wieder als Argument kommt, überhaupt nichts mit seinen anderen sozialen Projekten zu tun.

        Und auch, wenn Du es immer wiederholst: Es ist kein Fitzelchen Neid dabei, auf derlei Wettbewerbsverzerrungen hinzudeuten. Es ist eine ganz sachliche Darstellung der Situation. Kein Angriff auf niemanden. Einfach nur die Hoffnung, dass Fakten auch Dich erreichen mögen.

        By the way: Denkmäler hat Hopp sich selbst bereits erbaut in Form diverser Sportstätten, deren Klimaneutralität ich im übrigen sehr beachtenswert und vorbildhaft finde. Was aber nichts damit zu tun hat, dass der Mann einen Dorfclub aus unglaublichen Eigenmitteln hochgepumpt hat und als dessen Besitzer agiert.

        Mal ne andere Überlegung:
        Mit 350 Millionen hätte er den Fußball übrigens auch einfach in Ruhe lassen und dieses Geld anderweitig wesentlich sinnvoller ausgeben können. Aber dann hätte es ja vielleicht keine Denkmäler gegeben…

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        Antwort
      • @Juwe

        Es ist nicht die Gesellschaft, die Hopp als „Hurensohn“ beschimpft, sondern einige wenige.
        Dass keiner hier das gut findet, ist doch längst geklärt.

        Zudem wüsste ich nicht, warum und auf was ich neidisch sein sollte?
        Auf Hopp? Nee. Hat ein Weltunternehmen gegründet. Respekt vor der unternehmerischen Leistung. Und ich habe auch Respekt vor dem sozialen Engagement, weil es seine soziale Verantwortung zeigt.
        Neidisch auf Hoffenheim? Ned wirklich. Wir alle haben sicherlich viel erlebt mit dem Club. Wahre Emotionen. Hoffenheim indes bleibt Plastik. Ein „Show Event“, wie Du richtigerweise sagst.

        Rumheulen, dass die Bundesliga nicht mit anderen Ligen mithalten kann?
        Echt jetzt? Was Hoffenheim und Red Bull international machen, interessiert mich nicht.
        Kein Desinteresse aus Trotz oder gar Neid, sondern einfach tiefes Desinteresse.
        Ist mir einfach wurscht. Und da bin sicherlich nicht der einzige.

        Warum bist Du, wie Du sagst, von Geburt an Club-Fan?
        Aus FamilienTRADITION?

        Welcher Hoffenheim-Fan ist seit Geburt Hoffenheim-Fan?
        Eben.

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        Antwort
        • Warum ich Clubfan bin, ganz unromantisch – Gewohnheit. Mein Vater hat mich schon mit 5 Jahren mit ins Stadion genommen. Beim ersten mal hatte ich richtig Angst weil um mich rum Bayern Fans den Block gestürmt haben.

          Zur Gesellschaft:
          Nicht alle zum Glück, aber doch einige lautstark hartnäckig und es gibt viele, die esirgendwie verteidigen supporten stillschweigend in einer Art Kampf gegen Windmühlen.

          Die Kommerzialisierung ist nicht Hopp, sondern der Fußball selbst die Sendeanstalten/Medien die Milliarden reinschießen, sie findet mit oder ohne ihn statt. Ich glaube nur, bevor jemand ähnlich in die Bundesliga investiert wird er sich auch dieses Beispiel und was da so passiert genauer ansehen. Vielleicht schreckt es nicht jeden siehe Windhorst aber bestimmt einige, die möglicherweise bei anderen Vereinen eingestiegen wären.
          Ich bin ich überzeugt, daß es weitergeht. Weil diese Hardcore Gruppierung von Chaoten sich herausgefordert fühlen und so ein blinder Kampf eint.
          Wie hat ein Journalist gesagt der die Ultras beschrieben hat, da rasen zwei Schnellzüge aufeinander zu.

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          Antwort
        • Welcher Hoffenheim-Fan ist seit Geburt Hoffenheim-Fan?
          Eben.

          Ja und? … für mich ist das eine Randnotiz wie lange man das schon ist. Es klingt natürlich provozierend, weil Treue kann auch dumm sein, wenn es das falsche ist. Für mich zählt nur das jetzt. Also wenn die ersten Plakate in dieser Art in Nürnberg zu sehen sein werden, ich kann es mir vorstellen, daß es passiert, überlege ich zumindest solange eine Pause zu machen, bis dieses Thema vorüber ist. Aber freut euch nicht zu früh 😮 ..

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          Antwort
          • Du bist Club-Fan aus Gewohnheit, sagst Du…Aha.

            Gewohnheiten oder Sitten oder Bräuche, die zur Gewohnheit werden, nennt man TRADITION.
            Erwischt, @Juwe. 😉
            Alter Clubberer.

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            Antwort
  • Volle Zustimmung Juwe!
    H. Hopp hätte es sich auch leicht machen können und den so genannten Traditionsvereinen sein Geld geben können. Dann würden Sie Ihm überall einen roten Teppich ausrollen. So hat er etwas für seine Heimat und seinen Heimatverein getan und darf sich überall beschimpfen lassen. Wirklich unglaublich. Es zeigt mal wieder wie verlogen die Welt ist!

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    Antwort
    • Warum verlogen? Außer dem Heimatverein hat doch niemand was davon. Für alle anderen Vereine, die den Anspruch erheben, erstklassig sein zu wollen ist das eher ein Schaden. Und seien es nur die 150 Auswärtsfans, anstatt der mindestens 1500 eines anständigen Traditionsvereins. Seien es nur die Zuschauerzahlen bei Sky. An allen Ecken und Enden ist einfach offensichtlich, dass die Existenz von Hoffenheim den Wert der Bundesliga beschädigt. Was soll denn ein Dorfverein in der Bundesliga?

      Nur weil ein – zugegeben großzügiger und wohltätiger – Milliardär den Spleen hat, sich ein Denkmal zu setzen und dazu das finanzial fairplay eines moralisch ohnehin angeschlagenen Sports missbraucht, müssen (mit wenigen, anachronistischen Ausnahmen, die den Erfolg bewundern ohne die Konsequenzen zu bedenken) alle anderen deutschen Fußballfans, die keinen Bezug zum Kraichgau haben, diesen Quatsch ertragen? Ich finde es schon sehr selbstgefällig, sich dabei auch noch als Förderer des Sports zu sehen. Für mich ist das ein Totengräber des fairen Sports.

      Das berechtigt trotzdem niemanden, diesen Menschen deshalb zu beleidigen. Schon gar nicht, weil er ja nur die Möglichkeiten nutzt, die ihm geboten werden. Das wirkliche Problem sitzt in Frankfurt, weil es ihn und Red Bull machen lassen hat!

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      Antwort
    • Klar hätte er es jedem Traditionsverein geben können-wollte er aber nicht, dann hätte er sich an die Regeln von 50plus1 halten müssen und seine Meinung wäre zwar eine wichtige, aber nicht die Einzige gewesen.Und das will er ja offensichtlich nicht.Fußballvereine sind zwar Wirtschaftsunternehmen unterscheiden sich im Normalfall aber doch erheblich in ihrer Struktur- sie sind dann doch eher demokratisch-muss man aushalten können, oder man besorgt sich mit freundlicher Unterstützung des DFBs eine Sondergenehmigung.

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      Antwort
  • Frage mich gerade, wie die Diskussion verlaufen würde, wenn Michi Roth noch a weng mehr Geld in den FCN gepumpt hätte.

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    Antwort
    • Dann hätte er ja DEN Traditionsverein unterstützt und nicht Plastikmüll, der die Wogen der LaOla verschmutzt. Das wäre höchst anerkennenswert, die Rettung von Kulturgut! :mrgreen:

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      Antwort
      • Genauso, @Optimist, genauso.
        Den Club finanziell zu pampern, ist Kultursponsoring vom Allerfeinsten. 😉

        Und:
        Hopp hält 96 Prozent der Stimmenmehrheit an der Spielbetriebsgesellschaft der TSG Hoffenheim.
        Hopp gehört quasi der ganze Laden. Hopp ist Eigner.
        Michael A. Roth war lediglich Präsident. Ohne Anteile. Aber mit Herz.

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        Antwort
    • Das war sein finanzieller Untergang und ein riesiges Glück für den Club, der sonst schon längst seit den 90ern spurlos aus den ersten beiden Ligen verschwunden wäre.
      🙂

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      Antwort
    • Frage mich gerade, wie die Diskussion verlaufen würde, wenn Michi Roth noch a weng mehr Geld in den FCN gepumpt hätte.

      Komischerweise habe ich auch daran gedacht, für die Dimension damals, hat doch Roth eigentlich das gleiche getan und uns am Leben gehalten. Ganz besonders sogar als wir in die 3. Liga abgestiegen sind, da wollte kein Sponsor das heiße Eisen FCN mehr anfassen, Roth hats getan und hat den FCN wieder raufgebracht.

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      Antwort
    • Der Noris-Napoleon hat zumindest, auch wenn es ihm schwer fiel, sowas wie Mitbestimmung der Mitglieder ertragen-das ist ein großer Unterschied zu Hoffenheim und Red Bull

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      Antwort
      • Na ich weiß nicht ob sich das viel nimmt bis hin zu den Kopfschuß Reden an die damaligen Spieler. Da habe ich so meine Zweifel. Wer zahlt sagt an, das ist auf der ganzen Welt und überall so.

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        Antwort
  • Irgendwie bezeichnend für die ganze Problematik finde ich auch das: nach der ersten Bundesliga-Hinrunde der TSG, in der sie alles in Grund und Boden gespielt hatten (was sehr eindrucksvoll war), liefen plötzlich im ganzen Land Kleinkinder im Hoffenheim-Trikot rum. Die sind nun weg, aber Hoffenheim ist noch da.

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    Antwort
  • Die Diskussion in der ARD gerade war mal ausnahmsweise sehr gut.Sogar ein Ultra von Union und der Geschäftsführer von Hoffenheim haben es hinbekommen miteinander zu diskutieren, ohne sich an Ort und Stelle aufzufressen-hat man ja kaum für möglich gehalten seit dem Wochenende

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    Antwort
  • Dass Hopp die 50+1-Regel verletzt hat, sprich operative Entscheidungen getroffen hat, steht für mich außer Frage. Beispiel: Hopp war es, der seinen Zeremonienmeister Rangnick vom Hof jagte nach einem Machtkampf infolge unterschiedlicher Meinungen.

    Dass Hopp zeitweise seine Anteile über den Golf-Club St. Leon-Rot gehalten hat, d0rfte womöglich ein Winkelzug gewesen sein, um Vorwürfe bezüglich einer Verletzung von 50+1 zu entkräften.

    Unter dem Strich ein mieses Spiel und eine krasse Wettbewerbsverzerrung. Die DFL und der DFB haben weggesehen. Und Hopp hofiert obendrein. Auch ich als Normalo-Fan finde es zum Kotzen, dass der Verband so verantwortungslos gehandelt hat. Zumal Hoffenheim ja kein Einzelfall ist. Auch bei Red Bull haben DFL und DFB mal alle Fünfe grade sein lassen.

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    Antwort
    • Frage mich gerade, wie groß der Anteil von LEVs und WOBs Sonderrollen an der Zaghaftigkeit der Verbände im Umgang mit jenen zweifelhaften Sonder-Projekten ist. Bestimmt kann das hier wer genauer einschätzen als ich?

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      Antwort
    • Diese Tricksereien gibt es doch überall, überall. Oder glaubt ihr der FC Bayern ist nur mit völlig sauberen Mitteln dorthin gekommen? Da gab es während der Hoeneß Steuer Affäre noch weitere Recherchen zu Konten in der Schweiz, die nicht mit Hoeneß sondern mit dem Verein zusammenhingen, da hat man tunlichst versucht, daß alle wegsehen und mit dem Steuersünder und Büßer Hoeneß, die Themen alle zugemacht werden. Mein Gefühl war da gabs einen Deal einen Handel, daß Hoeneß dafür ein wenig gerade steht und dann Deckel drauf.

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      Antwort
  • Auch wenn ich Deinen Eindruck in Sachen Hoeneß-Affäre teile…

    …das hat jetzt aber mal gar nix mit der Verletzung von 50+1 zu tun, welche Hopp wohl zurecht vorgeworfen wurde.

    „Diese Tricksereien gibt es doch überall“, schreibst Du. Womit Du ja in aller Deutlichkeit unterstreichst, dass auch in Hopps Hoffenheim getrickst wurde. So langsam kommen wir auf einen gemeinsamen Nenner. 😉

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    Antwort
    • Das hat damit sehr viel zu tun, da Hopp seriös und offen arbeitet auch wenn er Möglichkeiten nutzt, die eben vorhanden sind. Da können sich alle in dem Business eine Scheibe von abschneiden. Einer der wenigen Vereine, die immer seriös geführt wurden. Ich bin kein Jurist aber soweit ich weiß, ist es auch erlaubt die Mehrheit am Kapital zu halten von einem Invesor (Dortmund hält am eigenen Kaptal nur noch 5,xx Prozent), ich glaube er darf nur keine Stimm Mehrheit haben. Jeder weiß aber trotzdem daß Wolfsburg zu 100% Volkswagen AG ist, und fahren die Ultras jetzt keine VWs mehr?

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      Antwort
      • So seriös ist er nun auch nicht, auch wenn Du ihn zu seiner Heiligkeit erhöhst, weil er, wie das üblich ist und auch aus steuerlichen Gründen gemacht wird, diese oder jene Guttat vollbringt, ist er nicht automatisch ein guter Mensch.

        Zitat aus dem 11 Freunde Kommentar „Glückwunsch, Dietmar Hopp!“
        „Der Hof­fen­heimer Boss hatte einige Monate später Straf­an­trag gestellt, am Ende wurde ins­ge­samt gegen fast 50 BVB-Fans ermit­telt und drei Anhänger in einem merk­wür­digen Ver­fahren voller juris­ti­scher Stock­fehler ver­ur­teilt.
        Um all die Merk­wür­dig­keiten des Pro­zesses auf­zu­zählen, reicht der Platz dieser Kolumne nicht aus. Sei es der bizarre Auf­wand, der zuvor von den Ermitt­lern betrieben wurde; allein sechs Wochen saß ein Sach­be­ar­beiter an der Ana­lyse der Video­auf­nahmen. Oder die Wei­ge­rung des Gerichts, Dietmar Hopp als Zeugen zu befragen, es befand sich nicht einmal eine ladungs­fä­hige Adresse in den Akten, so dass die Ver­tei­diger ihre Vor­la­dung mit sub­ku­taner Bos­haf­tig­keit an Hopps Golf­klub schickten. Ganz offen­kundig war die Ver­hand­lungs­füh­rung des Gerichts darauf aus­ge­legt, den großen Mäzen der Region nicht mit sol­chen Peti­tessen wie einem Gerichts­pro­zess zu moles­tieren, obwohl der ohne seine Initia­tive gar nicht erst zustande gekommen wäre.“
        Was wir bei so einer Diskussion über Bayer, VW, Red Bull und SAP immer vergessen: Unsere eigenen Vereine waren so dumm und haben das zugelassen. Es fing doch mit der Ausnahmeregelung von Bayer an, ging dann über den VfL Wolfsburg weiter, dann mussten SAP und Red Bull nur noch den ausgetretenen Wegen folgen.
        Die Eurozeichen standen damals schon bei vielen Beteiligten in den Pupillen. Vielleicht war man damals auch sehr blauäugig, eine Spezialität gerade unserer Farben, und dachte, was wollen die Konzernbosse, die verstehen vielleicht was von Pillen, Autos o.ä. und haben aber doch von Fußball keine Ahnung.

        Wie sagte schon Gerhard Polt? Nur eine Wirtschaft, die gut geschmiert wird, läuft.

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  • Wenn man den Ultras so zuhört, kommt am Ende immer dabei raus, was erlaubt sich Hoffenheimso quasi und zack waren sie auf einmal in der 1. Liga.
    Das ist mittlerweile rund um Sinsheim eine absolut moderne Region mit vielen Möglichkeiten, beruflich, privat, infrastrukturell unglaublich gut ausgebaut, was klar um SAP als Zugpferd herum entstanden ist (SAP Gelände für sich ist schon fast eine kleine Stadt). Die Region ist aber flächenmäig größer als mancher Stadtverein in NRW. Warum sollen die Menschen dort kein Anrecht auf Bundesligafußball haben? Ist mir viel lieber als so mancher heruntergewirtschafteter Metropolverein.

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    Antwort
    • Natürlich haben die Menschen im Kraichgau das gleiche Anrecht auf einen Bundesliga-Verein wie die Bewohner jeden anderen Region Deutschlands. Kritisiert wird jedoch, dass sie diesen Erstligisten auf unfaire und halblegale Art und Weise erhalten haben, unter gleichzeitiger Benachteiligung der regelgerecht arbeitenden Vereine!

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      Antwort
      • Ouuu… ich fürchte, es gibt mehr als 18 Regionen im Land, also das mit dem „Anrecht auf einen Bundesligaverein“…

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        Antwort
    • Ist mir viel lieber als so mancher heruntergewirtschafteter Metropolverein.

      Ja, was erlauben die sich auch, keine Milliardär-Mäzene zu haben…
      Eure Armut kotzt uns an…

      Redest hier von Neiddebatten, sprichst dann aber Menschen (!) gewisse Dinge ab, weil sie kein Geld haben und meinst, dass diejenigen, die die Kohle haben, dann das Anrecht darauf hätten…
      Wer ist da wohl der Neider, der unbedingt das haben wollte, was andere hatten und sich das dann einfach mit viel Geld gekauft hat…

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      Antwort
    • @Juwe
      …und ich dachte immer, Du wärst Softwareentwickler und Fotograph, aber anscheinend auch Marketingmanager der Region Sinsheim/Kraichgau oder gar im Detail von der TSG Hoffenheim oder gar Hopp persönlich?

      Du musst mal alle Deine Statemants hier gesammelt an Hopp schicken, vielleicht springt ja ne satte Prämie dabei raus 😀 😀 😀

      Für mich ist das einfach surreal, diejenigen, die uns aus der Bundesliga verdrängen auf Teufel komm raus gut finden zu wollen… :mrgreen:

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      • @Juwe ist also Software-Entwickler…Okay.
        Ohne Zweifel ein anspruchsvoller Job. Mein aufrichtiger Respekt.

        Und:
        Nun kann man diese leidenschaftliche Loyalität zu SAP, zu Hopp, zu Hopps Hoffenheim und zu dieser zauberhaften Region deutlich besser verstehen. 😉

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      • Ich habe in St Leon Rot den Ryder Cup gesehen also USA gegen Europa Kontinentalvergleich unfassbares Golf und ohne Hopp hätten sie das nicht nach Deutschland bekommen. Jeder Geschäftsmann findet Hopp absolut Top. Ich verdtehe auch die Diskussionen was ich nicht verstehe ist dieses Niveau Hurensohn Fadenkreuz usw. und die Fratzen dazu im Bayernspiel wie aus dem Gulli sorry natürlich feige vermummt. Könnte mich da einfach nur korzen

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        • Gar keine Frage, über die Chaoten brauchen wir nicht zu diskutieren, das ist unterste Schublade. Auch wenn ich das Konstrukt nicht leiden kann und seinen Macher und den DFB dafür kritisiere, muss das immer auf einer respektvollen Ebene bleiben. Schmähungen und Beleidigungen in dieser Form sind einfach nicht tolerierbar. Da kotze ich mit! 😉

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        • @Juwe

          Ryder Cup ist selbst für mich als Golf-Laie zweifelsohne eine Hausnummer.

          Auch wenn ich Hopps „Engagement“ im Fußball sehr kritisch sehe,
          das Fadenkreuz geht überhaupt nicht, da hast Du Recht.

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  • Wenn ich das so lese, wird mir Bundesliga-Fußball immer egaler. Ain Geld-Gschiss. Unerheblich. Bin als Zielgruppe raus.

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    • Da sagst was. Ich habe mich inzwischen auch schon mit der 2.Liga angefreundet. Da ist der Sport einfach ehrlicher, der Wettbewerb offener (eine Leistungsdichte, von der die BuLi nur träumen kann) und die Mannschaften viel sympatischer (zumindest sind die Ausnahmen deutlich weniger).

      Es gibt fast schon eine Trennung in Kommerz-Liga und Traditions-Liga. Keine Frage, was da zu bevorzugen ist…

      Ich glaube, der große Unterschied im Zuschauerzuspruch kommt auch in erster Linie davon, dass in der 2.Liga noch viele relativ kleine Stadien sind, mit nur 15.000 – 20.000 Fans Kapazität.

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    • Das, was auf dem grünen Rechteck geschieht, bleibt für mich grundsätzlich immer interessant, relativ egal, von wem dargeboten und somit blöderweise auch dann, wenn Hoffenheim gegen Leipzig spielt…

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  • Lieber Dude, Teo, Zuckerpass, Herbergerbert, Christian-Berlin, fränki, block 4, Beate60, Scramjet (u.a.m.),
    mit Gewinn habe ich die letzten Tage eure abwägenden und dennoch engagierten Beiträge zum Thema Hopp/Ultras gelesen. Danke dafür, das war sehr interessant. Dass der Unablässig-Postende dieses Forums sich durch Fakten, ausgewogene Argumente, sanfte Ansprachen und freundliches Augenzwinkern noch zu einer vielschichtigeren Sicht des Themas (und mitunter auch zu einem weniger konfrontativen Ton) bewegen lässt, ist aber wohl nicht mehr zu erwarten. (Und insofern verlorene Liebesmüh.) 🙂

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  • Die Geschichte rund um Gustavo zeigte damals auch, wie Hopp gestrickt ist.
    Der ist ein Erfolgstyp, Respekt für seine Leistung, aber fraglich ist schon, ob alles Recht ist, was nicht nachweislich strafbar ist. Gustavos Winterdeal hat er gemanagt, obwohl das formell nicht korrekt war.
    Aber er die Gießkanne in Händen hält, dem wird die Wiese halt unter die Füße gerollt…

    Hoffenheim ist ein einziger Retortenverein. Und Wahrheit sollte man in Zeiten von Trump, Fake-News, schummelnden Golf-Spielern im Sandbunker und „Für Geld kann man sich alles kaufen“-Einstellungen sagen.

    https://www.n-tv.de/sport/fussball/Hoffenheim-mobbt-Rangnick-weg-article2270011.html

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    • Hoffenheim ist ein einziger Retortenverein. Und Wahrheit sollte man in Zeiten von Trump, Fake-News, schummelnden Golf-Spielern im Sandbunker und „Für Geld kann man sich alles kaufen“-Einstellungen sagen.

      Also in Golf kann man zumindest auf der Pro Tour nicht schummeln. Unmöglich da schauen zuviele Kameras auf den Ball und es herrscht ein hoher Verhaltens Kodex. Es ist eher so daß Spieler sich selber bestrafen, wenn ihnen ein Fehler unterläuft. Weil sonst bist du verbrannt für immer. Da gabs einen Fall, sogar ein Top Spieler (Masters Gewinner) der hat 10 Jahre gebraucht bis er wieder einigermaßen rehablitiert war, der tut das auch nie wieder.
      Auch nur in Deutschland hat dieser Sport so ein bescheuertes Image, in UK, Schottland, Wales, Irland, USA ist das Schulsport ein richtiger Breitensport woher das Image hier bei uns in D kommt kapiert niemand wirkklich und bekommt man auch nicht weg.Nur als Beispiel mein kleiner spielt seitdem er 2J ist und war mit 6 einer der besten Bambini Golfer in Deutschland (US Golf Kids Rangliste). Ich sag mal ne Zahl .. das kostet mich im Club 150 Euronen im Jahr und er trainiert dafür jede Woche mit zwei Pro Golf Lehrern. Sein Gitarrenunterricht kostet hingegen 100 Euro pro Monat!! also 1200 Euro. Aber egal .. Golf hat mit reichen so viel zu tun wie ein Elefant mit segelfliegen, die gibts klar, aber die gibts auch im Fitnessstudio. Und es ist einer der wenige Sportarten wo du deine Ergebnisse auf nichts anderes schieben kannst als auf dich selber, keine Mannschaft ist und auch kein Schiedsrichter und ein Pro Turnier dauert 4 Tage. 4 Tage keinen schlechten Schlag machen und niemand hilft dir dabei.

      Zurück nochmal zum schummeln das tun wenn Freizeitgolfer weil da niemand so genau hinsieht aber auch da spricht es sich rum, einer der schlimmste ist einer der ehemaligen FCN Fanbtreuer glaube ich war der Sigi S. … der Mann mit dem Lederwedge (Schuhsole den Ball befördern) das wusste jeder Golfclub.

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    • Danke, sehr erhellender Artikel!

      Also doch ein Sonnenkönig hinter der Maske des Gutmenschen 😉

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      • Fazit eines Gesprächs neulich mit einem Freund: Niemand wir Milliardär aus Menschenfreundlichkeit. Auch wenn ich Hopp hier verteidigt habe, weil kein Scheich oder Oligarch – Hoffenheim ist Hoffenheim und bleibt Hoffenheim. Nicht mehr, nicht weniger. Hintermstoaner hat ja schon das abrupte Abebben der Trikot-Dichte bei den Kiddies erwähnt…

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        • Hintermstoaner und den Dude zu verwechseln geht einerseits gar nicht, andererseits ist diese Nickname-je-nach-Blog-Manie… neumodisch. Früher gab es mal a Woschdsubbn und gut war und jeder wusste, woran er ist!

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        • Wegen mir wer Hoffenheim nicht mag das ist doch ok. Aber Kirche im Dorf lassen, Mensch bleiben 😮

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    • Teo: Die Geschichte rund um Gustavo zeigte damals auch, wie Hopp gestrickt ist.

      Was erwartet ihr eigentlich, klingt alles so weltfremd, ja sogar anmaßend. Diese Vorgänge wie mit Gustavo gibts in der 1. Liga jede Woche in irgendeinem Verein. Als Führungskraft wird man auch immer Entscheidungen treffen, die einzelnen oder auch vielen nicht gefallen, das Ergebnis am Ende zählt, so wie überall. Einen Konzern wie SAP baut auch niemand auf der keine Ellbogen hat. Wir leben ja schon noch in der Realität. Hopp ist ja kein Pfarrer.

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  • @Markazero

    Fazit eines Gesprächs neulich mit einem Freund: Niemand wir Milliardär aus Menschenfreundlichkeit.

    Malst du deine Bilder aus purer Menschenfreundlichkeit oder musst du auch davon leben?

    Erwartet ja niemand daß du Fußballplätze, Schulen und Kitas baust..

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    • Ich glaube, Markazero wollte damit eher sagen, dass private Milliarden kaum ohne mindestens irgendeine Art ausgiebiger Partizipation an Ausbeutung wo auch immer auf dem Globus zustande kommen können. Wenigstens in den allermeisten Fällen.

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      • Man kann natürlich immer das Haar suchen, da würde ich aber stark entgegenhalten wievielen Menschen und ihren Familen um SAP herum im Softwarebereich er weltweit eine gute bis sehr gute Existenz ermöglicht hat. Von dem Mehrwert für Unternehmen ganz zu schweigen, die ja auch Angestellte beschäftigen

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    • Letztlich wollte ich nur sagen, dass mir die TSG Hoffenheim herzlich egal ist und sie auch nicht durch das Engagement von Herrn Hopp für mich interessanter wird. Allenfalls als Fallbeispiel. Mensch bleiben ist gut! https://youtu.be/CzklH_YK1GU

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  • @Juwe

    Wenn alle Milliardere so wären wie Hopp, wäre das in sozialer Hinsicht gut für unsere Gesellschaft. Alles gut soweit. Aber zurück zum Kern der Debatte.

    Indem Hopp Entscheidungen dieser Art getroffen hat damals, wurde die 50+1-Regel ganz klar verletzt. Das wusste er natürlich. Er wusste aber auch, dass der DFB ihn machen lässt. Dass der DFB die Augen verschließt und Hoffenheim durchwinkt. Übrigens: Hopps SAP ist, wenn wundert es, langjähriger Premium-Partner des Deutschen Fußball-Bundes.

    Dass Hopp dies auf Kosten unseres Sports und auf Kosten des Wettbewerbs gemacht hat, ist einerseits dem Wegschauen des DFB geschuldet, ja, ohne Zweifel. Aber andererseits hätte ein „Ehrenmann“ (O-Ton Rummenigge) im Sinne von Fair Play gehandelt, ja sogar handeln müssen.

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    • Ja ich verstehe die Diskussion. Aber definieren wir mal Wettbewerbsverzerrung.

      Die meisten würden es auf „Geld“ reduzieren ausgerechnet im „Turbokapitalismus Profifußball“, wo mittlerweile Jugendlichen schon Millionen nachgeworfen werden. Für mich beginnt da schon der Widerspruch.

      Was ist daran Wettbewerbsverzerrung, wenn ein Hopp auch macht, was alle tun und auch ohne ihn würde diese Entwicklung, die mir auch zu abgehoben ist also die Summen, aber das würde auch ohne ihn alles so laufen.
      Ich sehe eben nicht wie die Ultras den Systemfehler bei ihm. Nach Hopp kommt Windhorst und nach Windhorst Herr XY … diese Entwicklung wird unabhängig von Hopp immer weitergehen.

      Einzige Chance das zu stoppen wäre es, den Profifußball abzuschaffen. Das ist leider unrealistisch.

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  • In Sachen Windhorst geb ich Dir Recht. Glaubt doch keiner im Ernst, dass Preetz die Entscheidung getroffen hat, Klinsmann zum Trainer zu machen. Der Verdacht, dass Windhorst Dinge entscheidet, die er laut 50+1 gar nicht darf, liegt sehr nahe.

    Völlig falsch ist, @Juwe, dass es alle tun. Die einen halten sich an die Regeln, andere nicht. Und das ist Wettbewerbsverzerrung.
    Ganz klar.

    Denn wenn Investoren grundsätzlich operative Entscheidungen treffen dürften, Trainer einstellen und kicken können beispielsweise, dann würden sich wesentlich mehr Geldgeber finden. Siehe England. Dann sicherlich auch für den 1. FC Nürnberg, der ohne Investor sein negatives Eigenkapital Stück für Stück mühsam abgetragen hat.

    Die Frage aber: Wollen wir das? Wollen wir, dass 50+1 abgeschafft wird? Wollen wir, dass ein Investor Klinsmann als neuen Club-Trainer installiert, weil er es gerne so hätte oder weil er auf das Gschmarri von Klinsmann abfährt? Nicht wirklich, oder?

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    • wenn dem nicht so wäre – warum sollte man dann Windhorst in die PK setzen…und auch noch in die Mitte…

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  • Völlig falsch ist, @Juwe, dass es alle tun. Die einen halten sich an die Regeln, andere nicht. Und das ist Wettbewerbsverzerrung.
    Ganz klar.

    Bei Wolfsburg entscheidet Volkswagen, in Leverkusen der Bayer Konzern, Hertha der Herr Windhorst und Tennor, Hoffenheim SAP bzw Hopp, Leipzig Red Bull, Hannover der Herr Kind, ich glaube das werden auch nicht weniger werden. 50+1 wird doch schon viele Jahre umgangen.

    Ich meine am Ende trifft der Verein die Entscheidung ob man das will. Über den 1. FCN wurde jetzt im Kontext in vielen Diskussionen auch angeführt, der FCN sei so ein Verein in dem die Ultras sehr viel Macht haben. von 700 auf der Mitgliederversammlungen stellen schon alleine die Ultras 200-300 und kein Aufsichtsrat könne es sich mit ihnen verscherzen. Wenn bei uns die Ultras so viel Macht haben, könnte das ja ein Grund sein, warum wir uns bei der Investorensuche sehr schwer tun.

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    • …zum Nachteil der Vereine, die sich an die Regeln halten. Wettbewerbsverzerrung eben.

      Wenngleich 50+1 ja die Vereine auch schützen und keine Fessel darstellen soll. Hertha hat das scheinbar völlig falsch verstanden. Wobei für den Hauptstadtclub der Wettbewerbsdruck durch das Dasein von Hoffenheim und Red Bull ungleich größer wurde. Von wegen mal eben so in den Europacup. Ein Teufelskreis.

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      • Wir brauchen uns nichs vormachen auch wenn es nicht schön klingt es ist keine Traditionsliga und auch keine Romantikliga. Warum sagen denn Fachleute von Vereinsführung bis Spieler auf Dauer kommt man nicht drum rum daß 50+1 fällt. Dann wird ja immer noch kein Verein gezwungen seine Anteile zu verkaufen,, das bleibt jedem selbst überlassen. Aber das ist dann Marktfreiheit, wenn man langfristig international noch bestehen will. Es sieht dieses Jahr international zwar wieder besser aus, aber in den letzten Jahren war es international ein Trauerspiel.

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        • International interessiert mich nicht-international ist Teil der Wettbewerbsverzerrung-Antrittsgelder der Champions League-höher als der Personaletat einiger Mitbewerber in der selben nationalen Liga, Augen-zu-Drückereien der DFL, unterschiedliche Unterstützung nach jeweiligen Standort…Unterschiedliche Verteilungsschlüssel der TV Gelder, haben erst den gefühlten Zwang zur Abschaffung der 50plus1 Regel geführt-denn wer ist denn nach Oben gekommen?Investoren Retorten wie Hoffenheim und RB-Modelle, die in Kurzer Zeit so viel Geld in ihr Projekt pumpen konnten um nach Oben zu kommen.

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          • So ist das.

            Die Champions League ist ein Selbstbedienungsladen für einige Wenige. Hopp-Kumpel Rummenigge forderte ja bereits Setzlisten fürs Achtelfinale. Damit man nicht sogleich auf schwere Gegner trifft und die fetten Einnahmen planbarer werden. Die immensen Einnahmen in der Champions League verzerren den Wettbewerb in den nationalen Ligen, und zwar massiv.

            Laut Medien soll nun auch eine Klub-WM kommen. Aller Voraussicht nach mit Bayern München. Geplantes Antrittsgeld: 50 Mio. Dollar.

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          • Investoren Retorten wie Hoffenheim und RB-Modelle, die in Kurzer Zeit so viel Geld in ihr Projekt pumpen konnten um nach Oben zu kommen.

            Scheint ja nicht bei allen zu klappen, siehe Hertha, die in der Winterpause mit dem Windhorst Geld am meisten in ganz Europa investiert haben 80 Mio und dann gegen Köln zuhause 0:5 verlieren. Nur nebenbei zur bundesweiten Lachnummer zu werden mit den Klinsi Papers. Man muß auch mit Geld schon irgendwas können. Um bei uns zu bleiben wir haben eigentlich auch immer die größten Fehler gemacht, wenn mal Geld da war.

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        • Dass 50+1 auch bei uns über kurz oder lang fallen wird, halte ich ebenfalls für wahrscheinlich. Und es werden sich Vereine vollends verkaufen. Teil eines Portfolios von Oligarchen und Scheichs werden. Ganz aktuell: Der Scheich von Manchester City will nun laut Medien auch den AS Nancy kaufen und damit Paris St. Germain (Katar) in den Allerwertesten treten.

          Wenn man Fußball lediglich als Unterhaltungsindustrie sieht, als Berieselung, dann ist das sicherlich wurscht, wer wem wie gehört. Für viele aber ist der Verein mehr als nur Teil einer Industrie, sondern Identifikation und Kulturgut. Ob wir dann hier auch noch so leidenschaftlich über unseren Club diskutieren? Oder konsumieren wir dann einfach, was uns der Investor kredenzt und fertig.

          Okay, richtig ist, dass jeder Verein selbst entscheiden kann, ob und wem er sich ausliefert. Man kann aber auch mit 50+1 ausgliedern und mehrere Investoren ins Boot holen. Es muss nicht der eine allmächtige Besitzer sein. Nachhaltigkeit ist das Stichwort. Die Legende lebt, auch wenn die Zeit vergeht…

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          • Wenn 50+1 wirklich fallen sollte, muss man vielleicht auch über eine Zugangsbeschränkung nachdenken, damit nicht jeder x-beliebige Dorfclub hochgepimpt werden kann.

            Ich stelle mir da sowas wie einen historischen Anspruch vor: nur Vereine, die schon einmal in ihrer Historie in der 1. oder 2. Liga gewesen sind, dürfen in dieser Form unterstützt werden. Da gibt es genug, die noch nie jemand gehört hat, so eng ist die Auswahl dann garnicht.

            Sonst haben wir wirklich bald keine relevante Liga mehr.

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            • Also das mit dem Dorfclub hochjubeln, meine ich ist eine Ausnahme, die meisten Investoren werden Wert darauf legen, daß es zugkräftige Metropolen sind, was wirtschaftlich auch mehr Sinn ergibt. Diese eine Ausnahme ist der Verbundenheit geschuldet mit der Region und wird meine ich deshalb eine Ausnahme bleiben. Und nur nebenbei diese Region ist viel moderner als die meisten Metropolen und ihren runtergewirtschafteten Stadtkassen.

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              • Toll: Endlich auch superhohe Eintrittspreise in Stadien zahlen, wie in England! Davon träumt doch jeder Stadionbesucher!

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                • Ich meine damit den Vergleich der modernen Region mit den runtergewirtschafteten Metropolen. Als im Ruhrgebiet oder in Schlesien zum ersten Mal die Schlote geraucht haben, war das auch top modern. Aber die Welt ändert sich. So eine Veränderung muß die Region erst mal mitmachen und überstehen. Dann kann man vergleichen und selbst der Vergleich hinkt dann regelmäßig.

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                • Na ein Strukturwandel wie ihn viele andere Regionen durchmachen mussten, was wäre, wenn sowas diese Region treffen würde?

                  Dabei ist die Rhein-Neckar-Region insgesamt sicherlich nicht das Aushängeschild Deutschlands per se. Klar gibt es mit SAP und Heidelberg als Wissenschaftsstadt zwei starke Zugpferde, aber sonst? Mannheim, nun ja, und über Ludwigshafen hüllen wir mal lieber den Mantel des Schweigens, trotz BASF.

                  Dazu kommt dann noch, dass mit Waldhof Mannheim doch ein Paradebeispiel für einen heruntergewirtschafteten Traditionsverein in der Region vorhanden ist – die nach deinem hier heruntergebeteten Mantra ja aber ihr Anrecht auf Erstligafußball verwirkt haben.
                  Warum es die Region dann verdient haben soll, dass man ihr einen neuen Profifußballverein spendiert, wüsste ich jetzt nicht.

                  Die Situation, dass man in einer Region innovative und zukunftsstarke und v.a. reiche Städte/Gemeinden direkt neben „Problemfällen“ hat, ist ja auch beleibe keine, die in der Rhein-Neckar-Region einzigartig ist, das hat man in vielen Gegenden der Republik.

                  Warum aber trotzdem die einen Bundesligafußball verdient haben sollen, und die anderen nicht, liegt am Ende dann offenbar doch nur am Geld.
                  Und auch wenn ich mich wiederhole, genauso diese Arroganz, zu meinen, dass man etwas mehr verdient als andere, nur weil man mehr Kohle hat, genau das ist der Punkt, warum Hoffenheim und speziell Hopp so in der Kritik stehen.

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                • Mehr in die Zukunft ausgerichtet alles was um SAP herum sich dort entwicklet hat geht ja kaum, da sollte sich eher der Rest Deutschland Gedanken machen. 🙂

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                • SAP zukunftssicher?
                  Das dachten die Firmenbosse und Mitarbeiter von so Ex-Riesen wie HP, AEG, Telefunken, Novell, Nokia, Nortel, Nixdorf, AOL, Lucent, Grundig, Quelle oder Commodore zu ihren Zeiten sicher auch.

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  • Und wenn man sieht, daß ausgerechnet die Dortmunder Fans den Beef mit Hopp wegen Kommerzialisierung so eskaliert haben, der eigene Verein der BVB aber gerade mal noch 5,x % am Vereinskapital hält, alles andere wurde an der Börse rausgejubelt und dann derzeit auch noch für einen 16! jährigen Jugendspieler Jude Bellingham 35 Millionen bieten dann lach ich mich in der Sache wirklich tot, wer hier die totale Kommerzialisierung vorantreibt.

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  • SAP Sinsheim.
    Modellentwicklungsobjekt für Deutschland.
    Hopp rettet die Bundesrepublik.
    Und gleich danach die ganze Welt.
    Mit dem Golfschläger in der Hand und einem Werbebotschafter mit hervorragenden Deutschkenntnissen an seiner Seite…

    … Mensch, welch Strahlkraft.
    New Work, New Life.
    Ich gespannt, wann wir davon hören werden.

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    • Made my day! 😀 😀 😀

      Wobei Du vergessen hast zu erwähnen, dass Hopp natürlich auch den Fußball rettet!

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      Antwort
    • Braucht ihr Könner euch sicher keine Gedanken machen. Euer Plakat wird nie einer hochhalten auch nicht mit Fadenkreuz 😮 seit froh. Bleed waafen ist halt auch eine Kunst wenn auch brotlos.

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      • Kann man so nicht sagen. Ich bestreite damit immerhin meinen Lebensunterhalt 😉

        Das mit dem Plakat wäre auch eine ziemlich witzige Situation: kollektives Schulterzucken im Stadion, ein Raunen geht durch die Menge: „wer issn des?“

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