Analyse: Mit Glück und Ordnung #FCN #KSCFCN

Analyse zu Karlsruher SC – 1. FC Nürnberg 0:1 (0:0) – Der Club gewinnt das Schlüsselspiel in Karlsruhe. Es lag an guter defensiver Grundstruktur und recht viel Glück auf beiden Seiten des Balles.
1. Die Grundordnung
2. Der Schlüssel zum Spiel
3. Das Spiel war entschieden, als
4. Das Fazit
5. Die Stimmen
6. Die Statistik
7. Noten

1. Die Grundordnung…

Abb.1: Grundformation

… war in Sachen Formation das inzwischen etablierte 4-4-2 mit Behrens als zweiter Spitze leicht versetzt hinter Frey. (Abb. 1) Ins Zentrum kehrte Geis nach überstandener Sperre zurück, neben ihm spielte erneut Erras, in der Innenverteidigung agierten Margreitter und Mühl statt des verletzten Mavropanos und des gesperrten Sörensen. Nach etwas mehr als einer halben Stunde wechselte Keller auch auf einer dritten Position in der Viererkette. Für Sorg kam Valentini. Was von außen aussah wie eine Auswechslung aus Leistungsgründen stellte sich als Wechsel wegen Rückenproblemen heraus.

Der Club agierte zu Beginn wieder so wie in Heidenheim mit frühem Stören und viel und hohem Angriffspressing. Damit hatte der KSC tatsächlich erhebliche Probleme, spielte viele Pässe ins Aus und zum Gegner. Nach etwas mehr als 20 Minuten ließ der Club dann nach und Karlsruhe kam besser ins Spiel. Dieses Oszillieren der Angriffsinitiative setzte sich dann eigentlich das gesamte Spiel fort. Wirklich langfristig Druck konnte kein Team aufbauen.

Abb. 2: Realtaktische Aufstellung

Während Kellers Gegenüber Christian Eichner zwischen 69. und 82. Minute dreimal wechselte und nach dem Gegentor in der 74. Minute auf eine Formation mit zwei echten Spitzen umstellte, behielt sich der Nürnberger Coach seine weiteren Wechsel bis ganz spät vor. Schleusener für Dovedan und Heise für Hack waren dann letztlich auch nur positionsgetreue Wechsel, um Zeit von der Uhr zu nehmen.

2. Der Schlüssel zum Spiel …

… war sicherlich die Tatsache, dass der KSC in 90 Minuten keinen einzigen Schuss auf das Gehäuse von Christian Mathenia zustande brachte. Wie schon bei den Zu-Null-Rückrundensiegen gegen Osnabrück (1), Sandhausen (2, davon ein Strafstoß) und Dresden (2) hielt der Club seinen Gegner davon ab, viele Abschlüsse aufs eigene Tor zu setzen. Natürlich lag das, wie bei Hofmanns Drehschuss in die Wolken, nicht allein am Nürnberger Abwehrverhalten, dennoch ist es auffällig, dass der Club hier eine deutliche Steigerung hingelegt hat.

Abb. 3: Ballverluste Karlsruhe

Zu tun hat das sicherlich mit der großen Kompaktheit der Mannschaft. In der realtaktischen Aufstellung liegen zwischen hinterster und vorderster Linie gerade einmal 35 Meter (Abb. 2). Zur Folge hatte das kompakte Stehen unter anderem die höchste Zahl an Ballverlusten, die ein Gegner des FCN in dieser Saison produzierte: 140-mal verlor der KSC den Ball an den Club. Dementsprechend führten auch überdurchschnittlich viele Ballverluste (sechs) direkt zu Torabschlüssen des FCN. (Abb. 3) Auch das eine merkliche Entwicklung der letzten Wochen.

Abb. 4: Zweikampfkarte Karlsruhe

Das Spiel ist übrigens ein gutes Beispiel dafür, wie wenig Zweikampfquoten über das Spiel an sich aussagen. Die globale Quote spricht für den KSC. Wyscout notiert 52 Prozent für den KSC, Opta 57 Prozent, Sportec 53 Prozent. Doch ein Blick auf die Zweikampfkarte (Abb. 4) zeigt, dass der KSC erheblich weniger Duelle in Nähe des FCN Strafraums führte und viele seiner Duelle im eigenen Verteidigungsdrittel gewann. So ergibt sich eine wesentlich bessere Quote für den KSC, obwohl dieser kaum für Gefahr sorgte.

Auf der anderen Seite des Balles gab es kleine Entwicklungen. Die sieben Konterangriffe stellen Saisonbestwert dar. Die zehn angekommenen Flanken sind Saisonbestwert, ebenso wie die Flankenerfolgsquote von 62,5 Prozent. Dennoch gibt es in diesem Bereich natürlich noch Verbesserungspotential. Die Konter waren oft schlecht ausgespielt. Die Rate von vier Schüssen aufs Tor bei 17 Versuchen (Abb. 8) ist mehr als ausbaufähig, gleiches gilt für die Erfolgsrate der Dribblings, die bei 6 von 21 lag.

So war der Treffer am Ende dann eben auch nicht einem geordneten Angriff geschuldet, sondern einem Torwartfehler der Gastgeber nach einem Standard. Beides durchgehende Konstanten des KSC in dieser Saison.

3. Das Spiel war entschieden, als …

Abb. 5 Chancenspielfilm

… in der Nachspielzeit ein letzter Karlsruher Freistoß erst festhing und dann der Nachschuss im Nirvana der Baustelle im Wildpark verschwand. Bis dahin stand zumindest latent die Möglichkeit eines Ausgleichs im Raum. Auch wenn der KSC über die gesamten 95 Minuten Fußball nicht so aussah, als könne er wirklich Gefahr erzeugen.

4. Das Fazit …

… muss nach dem Fazit der letzten Woche so fair sein und zumindest anerkennen, dass der Club in einer entscheidenden Szene Glück mit einer Schiedsrichterentscheidung hatte. Als Robin Hack beim Versuch den Ball zu klären in der 81. Minute Manuel Stiefler an der Wade traf, warteten alle darauf, dass der Videoassistent in Köln Schiedsrichter Günsch an den Monitor bitten würde. Er tat es nicht, obwohl nach gängiger Regelauslegung ein Foul vorgelegen hatte. Der fällige Elfmeter hätte den Club wahrscheinlich wieder einmal zwei Punkte gekostet.

Abb. 6: Ergebniswahrscheinlichkeiten

Dass dies jenseits des Elfmeters nicht geschah, lag vor allem an zwei gekoppelten Faktoren: Der Defensivstärke des FCN und der Offensivschwäche des KSC. Die Gastgeber schafften in 90 Minuten keinen einzigen Schuss aufs Tor (Abb. 7), das kann nicht allein dem einen oder dem anderen Faktor geschuldet sein, es liegt an der Kombination. Genau diese Tatsache setzt aber das fort, was schon in den vergangenen Wochen sichtbar wurde, der Club schafft es, den Gegner weitgehend daran zu hindern gute Chancen zu erhalten. Die genaue Ausprägung ist dann je nach Qualität des Gegners unterschiedlich, aber an sich ist hier eine deutliche Steigerung zum Kalenderjahr 2019 zu erkennen.

Gleichzeitig gilt auch weiterhin: Nach vorne ist es ausbaufähig. Wenn man auch hier ebenfalls wieder eine kleine Weiterentwicklung erkennen kann. Man hat nun neben dem frühen Pressing auch noch das Umschalten für sich entdeckt. Allerdings fehlte es da immer noch erheblich an Präzision, so dass das Tor am Ende eben doch einem Zufallsprodukt – einem krassen Torwartfehler – entsprang.

All dies soll die Freude über den enorm wichtigen Auswärtssieg nicht trüben. Die fünf Punkte Abstand auf den KSC, die der Sieg beschert sind ebenso wichtig wie der Sprung in der Tabelle, der mit dem Sieg einhergeht. Es ist keine Entledigung aller Sorgen, aber gerade die defensive Stabilität – es war das vierte Spiel ohne Gegentor in den letzten sieben Begegnungen – lässt beruhigter in die Zukunft blicken. Ebenso wie die Tatsache, dass durch den Sieg beim Datenportal Fivethirtyeight die Abstiegswahrscheinlichkeit des FCN von 13% auf 6% gefallen ist.

5. Die Stimmen…

Abb. 7: Schusskarte Karlsruhe

Jens Keller: „Wir sind unheimlich glücklich über diesen Dreier. Angesichts der Tabellenkonstellation war klar, dass es kein Zauberspiel wird, dass es in erster Linie über den Kampf geht. Wir sind gut reingekommen und hatten das Spiel im Griff, haben aber leider nicht das Tor gemacht. Auch nach der Pause habe ich ein über weite Strecken gutes Spiel von uns gesehen. Wir hätten nur früher das zweite Tor machen müssen. So kam Karlsruhe in der Schlussphase nochmal mit viel Wucht. Wir haben das aber gut verteidigt.“

Christian Eichner: „Der Club ist besser reingekommen und hätte durchaus in Führung gehen können. Danach haben wir uns freigespielt, haben den Ball gut laufen lassen und hätten da durchaus auch ein Tor machen können. In der zweiten Halbzeit haben wir dann immer mehr Fehler gemacht. So fällt dann auch das Gegentor. Und so werden Spiele im Abstiegskampf entschieden.“

Robin Hack: „Wir hatten viele Konterchancen, die wir schlecht ausspielen. Wir hätten noch ein paar Stiche setzen können. Wenn man das ganze Spiel sieht, haben wir das verdient gewonnen. Wir stehen vor allem defensiv sehr gut. Wenn man die letzten Wochen sieht haben wir gute Leistung gebracht, wurden aber nicht immer belohnt. Heute wurden wir belohnt, die drei Punkte tun gut, die nehmen wir mit. Das ist wichtig für den Abstiegskampf. Jetzt wollen wir gegen Hannover nachlegen und dann sieht es gut für uns aus.“

Abb. 8: Schusskarte FCN

Alexander Groiß: „Im Endeffekt hätten wir einfach das 0:0 und den Punkt mitnehmen müssen, ruhiger spielen und am Ende die eigenen Fehler, auch bei mir, einstellen müssen. Sowas entscheidet manchmal Spiele. Da muss jeder dran bleiben, jeder muss konzentriert bleiben bis zur 90. Minute und wenn solche Fehler nicht passieren, dann gewinnen wir vielleicht auch so ein Spiel oder verlieren so ein Spiel nicht. Jetzt müssen wir weitermachen, wir dürfen den Kopf nicht hängen lassen, es sind noch genug Spiele und wir müssen einfach Gas geben.“

Georg Margreitter: „Das war ein dreckiges Auswärtsspiel – dem Spielfeld entsprechend. Es ist gut, dass wir sowas über die Zeit bringen. Wir haben wirklich wenig zugelassen, trotz ihrer Hünen. Vor allem in der zweiten Halbzeit konnten wir den Ball gut laufen lassen. Das haben wir da auch besser gemacht als in der ersten. Nach der unglücklichen Heimpleite letzte Woche so eine Reaktion zu zeigen mit diesem Ergebnis ist wirklich stark.“

Manuel Stiefler: „“Das Heimspiel wollten wir gewinnen heute, wollten danach vor Nürnberg stehen. Ich glaube wir sind alle sauer und enttäuscht jetzt. Wenn wir die zwei Fehler, die zum Tor führen, nicht machen, dann spielst du heute hier zumindest Unentschieden oder vielleicht setzt du am Ende noch den Lucky Punch. Ich glaube ein konditionelles Problem ist es bei uns nicht, man sieht ja, wir laufen am Ende noch an und versuchen alles, ich weiß auch nicht ob es Kopfsache ist. Wir haben es auf jeden Fall angesprochen, dass wir genauso weitermachen müssen, gleich so rausgehen müssen wie in der ersten Halbzeit und das ist uns aus verschiedenen Gründen nicht so gelungen. Dadurch haben wir den Gegner mehr ins Spiel reingeholt als uns lieb war. Es ist bitter und auch teilweise ein bisschen selbstverschuldet, weil wir in der zweiten Halbzeit nicht mehr ganz das auf den Platz gebracht haben, wie in der ersten. Ich denke wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt bis in den Sechzehner hinein, da waren wir dann teilweise nicht mehr konsequent genug. In der zweiten Halbzeit haben wir uns dann ein bisschen anstecken lassen, ein bisschen mehr Ballverluste gehabt, dem Gegner ein bisschen mehr angeboten.“

6. Die Statistik …

Karlsruhe Nürnberg
Grundlagen
0 Tore 1
9 (0) Schüsse (aufs Tor) 17 (4)
403 (75,7%) Pässe (angekommen) 329 (76,9%)
53,2% Ballbesitz 47,8%
140 Ballverluste 130
7 Ecken 6
116,14 Laufleistung (in km) 114,31
9 Fouls 17
Advanced Metrics
0,86 xG 1,35
0,94 xP 1,76
9,91 PPDA 7,81
3,22 APPP 2,76
Auffälligkeiten
3 (0) Konterangriffe (mit Abschluss) 7 (3)
125 (62) Ballbesitzphasen (geg. Hälfte) 119 (68)
21,3 durchschnittl. Passlänge (in Meter) 19,8
24 (13) Dribblings (erfolgreich) 21 (6)
20 (6) Flanken (angekommen) 16 (10)
101 (35) Balleroberungen (geg. Hälfte) 106 (36)

*Alle Daten stammen von Wyscout. Ausnahme bildet die Laufleistung. Diese stammt von Opta. Benutzung der Daten von Wyscout unter der Journalistenlizenz des Anbieters. Bei den Zweikampfquoten von Wyscout ergibt sich nicht zwangsläufig 100%, da der Anbieter manche Duelle als „unentschieden“ wertet, bspw. wenn ein Duell gewonnen wird, der Ball aber im Zuge des gewonnenen Duells ins Aus oder zurück zum Gegner geht. Unter „expected goals“ sind die Tore, die statistisch auf Grund der abgegebenen Schüsse zu erwarten gewesen wären, zu verstehen. Die expected Points für das jeweilige Spiel ergeben sich folgerichtig aus den expected Goals. PPDA bezeichnet die zugelassenen Pässe pro Defensivaktion. Es ist eine Metrik, die anzeigt, wie hoch der Pressingdruck einer Mannschaft ist, je niedriger der Wert, desto weniger Zeit hat der Gegner am Ball. APPP (Average Passes per Possession) gibt an, wieviele Pässe die Mannschaft im Schnitt pro eigener Ballbesitzphase spielte. Pauschal gilt: Je höher der Wert, desto kombinationssicherer ist das Team. Mit „tiefen Pässen“ meint Wyscout Pässe, die innerhalb eines Radius von 20 Metern um das gegnerische Tor ankommen. Als „kluger Pass“ definiert Wyscout einen „Ball, der den Angriff der eigenen Mannschaft auf eine kreative Art und Weise entwickelt.“

7. Die Noten …

Spieler CU-Note Kicker NZ BILD WhoScored
Christian Mathenia 3 3 3 3 6,7/10
CU-Urteil: Weitgehend beschäftigungslos, etwas sicherer im Bälleverteilen als in der Vorwoche.
Oliver Sorg 5 4,5 5 5 6,8/10
CU-Urteil: Viele Fehler im Stellungsspiel und in der Zweikampfführung gegen Ben-Hatira. Früh ausgewechselt.
Georg Margreitter +3 3 3 3 7,7/10
CU-Urteil: Köpfte viel weg, stand sicher. Vergab eine große Torchance.
Lukas Mühl 2- 2,5 3 3 7,3/10
CU-Urteil: Defensiv ohne Fehler, nach vorne mit einigen sehenswerten Diagonalbällen
Tim Handwerker 3 3,5 3 3 7,2/10
CU-Urteil Defensiv ordentlich. Offensiv mit viel Streuung, aber mit einigen Antrieb.
Patrick Erras 2 2,5 2 3 8,3/10
CU-Urteil: Man of the Match durch sein Tor, aber auch durch seine Stabilität im Zentrum.
Johannes Geis 3 2,5 3 3 7,3/10
CU-Urteil: Sollte sich mit seinen überhasteten Abschlüssen aus unmöglichen Positionen zurücknehmen. Sonst aber ein ordentlicher Taktgeber mit einigen guten Ideen.
Hanno Behrens 4 4 4 4 6,6/10
CU-Urteil: Unermüdlicher Rackerer, aber mit wenig Zugriff aufs Spiel und vielen schwachen Zuspielen
Nikola Dovedan +4 4 4 4 6,9/10
CU-Urteil: Viele schlechte Entscheidungen und unnötige Ballverluste. Aber nach hinten mit viel Arbeit und guten Ballgewinnen.
Robin Hack 3- 3 4 3 7,1/10
CU-Urteil: Steter Unruheherd, immer wieder Zug nach vorne. Allerdings unglücklich im Abschluss.
Michael Frey 4 4,5 3 4 6,8/10
CU-Urteil: Lief sich immer wieder fest, vergab eine gute Chance vorm 1:0. Da diese aber zur Ecke zum 1:0 führte, ist es nur eine Randnotiz. Wie immer – mit viel Laufpensum und vielen Zweikämpfen.
Enrico Valentini 3- 3 3 2 7,0/10
CU-Urteil: Kam mit Ben-Hatira und danach auch Kother besser zurecht als Sorg. Nicht immer ganz sattelfest, aber ordentlich.
Fabian Schleusener 5,9/10
CU-Urteil: Versemmelte einen Konter. Sonst fiel er nicht auf.
Philip Heise 6,0/10
CU-Urteil: Drehte noch ein bisschen an der Uhr.

6 Gedanken zu „Analyse: Mit Glück und Ordnung #FCN #KSCFCN

  • Wie immer,tolle Zusammenfassung. Danke dafür.
    Bei Tim Handwerkers Beurteilung ist was verloren gegangen 😉
    Besonders gefreut hab ich mich,daß P.Erras das Siegtor gelang. Ich würde mir wünschen,daß es endlich gelingt,ihn zu einer Vertragsverlängerung zu bewegen. Hast Du dazu nähere Infos,Florian?

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    Antwort
  • Es hält wieder die „Schönschreiberei“ Einzug. Das Aufbauspiel ist nach wie vor eine Katastrophe.
    Der Club hat keinen starken Schser, das könnte aber mit Erras vielleicht noch klappen. Ein guter Zehner fehlt. Behrens ist zu langsam und technisch zu limitiert. Hier muss für die nächste Saison etwas gemacht werden, sonst wird das nichts.

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    Antwort
    • Darf ich fragen, inwiefern „ Nach vorne ist es ausbaufähig. (…) fehlte es da immer noch erheblich an Präzision, so dass das Tor am Ende eben doch einem Zufallsprodukt (…) entsprang.“ unter die von Dir attestierte „Schönschreiberei“ fällt?

      Oder ist alles unter der (mMn falschen, weil in ihrer Radikalität übertriebenenen) Einstufung „Katastrophe“ nicht radikal genug und deshalb „Schönschreiberei“?

      Behrens spielt darüber hinaus halt nicht auf der Zehn. Ich weiß nicht, warum die Kollegen das konsequent verweigern und immer ein 4-2-3-1 sehen, wenn es keins ist. Klar spielt er tiefer als Frey, aber halt nicht als Spielmacher. Ich würde da auch gern mal tatsächlich eine zweite arbeitende Spitze (Zrelak?) sehen, aber Behrens ist fürs Gefüge des Teams wohl zu wichtig.

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      Antwort
    • Behrens ist meiner Auffassung nach jetzt so eine Art Zielspieler in der Offensive. Und kein Zehner somit.

      „Mittelstürmer“ Frey indes rackert und presst da vorne als erster Verteidiger, ist oft auch auf den Flügeln zu finden. Aber eben kein klassischer Neuner und Vollstrecker wie Ishak in der Aufstiegssaison vor zwei Jahren.

      Stellt sich aber durchaus die Frage, ob man nicht auch mal Schleusener auf der Neun als klassischen Mittelstürmer ausprobieren könnte. Auf Sicht. Wenn wir gesichert sind. Und an einer aktiveren Spielweise feilen müssen.

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      Antwort
  • Hauptgrund, weshalb der Club gegen uns gewonnen hat, ist m.E. die komplette individuelle Überlegenheit jedes einzelnen Clubspielers gegenüber seinem Gegner. Noch nie waren wir gefühlt so chancenlos wie am Freitag. Der KSC könnte heute noch spielen, ein Tor wäre nicht gefallen. Glückwunsch und Grüße aus KA

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    Antwort

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