Analyse: Viele Verluste #FCN #FCNH96

Analyse zu 1. FC Nürnberg – Hannover 96 0:3 (0:2) – Der Club verliert nach einem frühen Gegentor den Faden, im Verlaufe der Partie mehrere Spieler und am Ende auch das Spiel.
1. Die Grundordnung
2. Der Schlüssel zum Spiel
3. Das Spiel war entschieden, als
4. Das Fazit
5. Die Stimmen
6. Die Statistik
7. Noten
8. Die Lage des FCN

1. Die Grundordnung…

Abb. 1: Startformation

… war hinsichtlich der Formation einmal mehr ein 4-4-2 mit Behrens als zweiter Spitze hinter Frey vor dem Vierermittelfeld Hack, Erras, Geis und Dovedan. Die Viererkette war dagegen wieder einigen Veränderungen unterworfen. Auf rechts begann Enrico Valentini für Oliver Sorg, in der Mitte spielte Asger Sörensen nach überstandener Rotsperre anstelle des verletzten Lukas Mühl. (Abb. 1) Dinos Mavropanos fehlte nach seiner Beckenprellung ebenso wie der erkrankte Philip Heise. Bemerkenswerte Randnotiz: Paul-Philipp Besong durfte erstmals in dieser Saison auf der Bank Platz nehmen.

Enrico Valentini reihte sich im Verlauf des Spiels in die Verletztenliste ein, nach einem Sprung in den Rücken machte, so Jens Keller nach dem Spiel, der Oberschenkel des Rechtsverteidigers zu, für ihn kam Fabian Nürnberger ins Team. Dieser Wechsel hatte eine kleine defensive Rochade zur Folge. Nürnberger rückte auf Erras‘ Platz im Mittelfeld, der auf Sörensens Position in der Innenverteidigung, dieser auf die Rechtsverteidigerposition. Zur Pause tauschte Keller innerhalb dieser Formation dann noch Schleusener für Dovedan. (Abb. 2)

Abb. 2: Formation nach der Pause

Valentini sollte allerdings nicht der letzte Rechtsverteidiger bleiben, der sich verletzte, gerade als Keller Mikael Ishak einwechseln wollte, setzten die Muskeln in beiden Oberschenkeln bei Asger Sörensen aus. Statt Ishak kam Felix Lohkemper. Schleusener musste auf die Rechtsverteidigerposition, Lohkemper agierte im rechten Mittefeld. Sowohl beim Dänen als auch bei Valentini stand nach Abpfiff nicht fest, wie schwer die Verletzungen waren. Angesichts des Verteidigerengpasses, der durch die schwere Sehnenverletzung von Mühl noch einmal größer geworden ist, wäre eine schnelle Genesung für den restlichen Saisonverlauf von Vorteil.

Die Herangehensweise des FCN war wohl so geplant gewesen, dass man gegen Hannover erst relativ spät zugreift, auf frühes Pressing verzichtet und dann schnell in die Spitze agiert. Das sollte vor allem über die Flügel passieren, da Hannover über die Außenbahnen 72 Prozent seiner Gegentreffer seit der Winterpause kassiert hatte. Bis zum Gegentor gelang das zumindest dahingehend, dass der Club in Tornähe kam, nach dem Gegentor verlor der FCN völlig den Faden und fand ihn im restlichen Spiel nicht mehr. Von geplanten Angriffen und Spielideen war dann nichts mehr zu spüren.

2. Der Schlüssel zum Spiel …

Abb. 3: Schusskarte FCN

… war daher auch das frühe Gegentor nach einer Ecke. In der Anfangsviertelstunde war der Club präsent, stand zwar relativ tief, aber fuhr anteilig viele Angriffe, eroberte viele Bälle und hatte den Ball nicht nur in ungefährlichen Zonen. Das, was in dieser Phase fehlte und seit Wochen die Krux des FCN ist, wirklich gefährliche Angriffe fährt der Club nicht. Emblematisch für die Verzweiflung, nicht in gute Abschlusssituationen zu kommen, sind die fünf Schüsse, – und damit mehr als die Hälfte der Abschlüsse – die aus beträchtlicher Entfernung in Richtung Kasten von Ron-Robert Zieler abgegeben wurden. (Abb. 3) Ganz anders dagegen Hannover. Von den elf Abschlüssen in Richtung Christian Mathenia waren acht von innerhalb des Strafraums und sechs davon aufs Tor.  (Abb. 4) 

Insgesamt entwickelte sich ein Spiel, das in vielerlei Hinsicht als Spielbild des Hinspiels gelten kann. Dort hatte Hannover wesentlich mehr Ballbesitz, kam aber kaum in den gegnerischen Strafraum und hatte quasi gar keine guten Abschlüsse, nun war es der FCN für den das galt. Die fast 60 Prozent Ballbesitz des Clubs waren daher auch das, was man als „leeren Ballbesitz“ bezeichnen muss. Er war da, wurde aber nicht mit Leben gefüllt. Erkennbar ist das auch daran, dass der FCN zwar 72 Ballbesitzphasen in der gegnerischen Hälfte hatte und Hannover nur 57, die Gäste aber nur einmal weniger (elfmal) im Strafraum des Gegners waren als der Club.

Abb. 4: Schusskarte Hannover

Was auffällt ist, dass das Spiel erneut eines ist, wo die globale Zweikampfquote nur die halbe Wahrheit erzählt. Egal ob Wyscout (53%), Opta (56%) oder Sportec (54%), der Club geht als klarer Sieger in der Kategorie Zweikämpfe hervor. Ein Blick auf die Karte der Bodenduelle (Abb. 5)  zeigt zum einen wie linkslastig das Spiel des FCN war. Zum anderen sieht man, dass der Club im offensiven Zentrum überhaupt keine Durchschlagskraft entwickeln konnte, obwohl er viele Duelle führte. Beim Blick auf die Gesamtkarte (Abb. 6) sieht man dann auch, dass der FCN gerade in der Zone vor dem Strafraum der Gäste hochgradig unterlegen war.

Und es nutzte auch nichts, dass der FCN tatsächlich zwei Drittel aller Kopfballduelle gewann: Das entscheidende verlor er, als Hübers Erras überstieg und zum 0:1 einköpfte.

3. Das Spiel war entschieden, als …

… Linton Maina das 2:0 erzielt. Zwar verwaltete Hannover ab dann das Ergebnis, indem es dem FCN den Ball überließ. Doch angesichts der völligen offensiven Harmlosigkeit des Clubs war klar, dass er einen Rückstand von zwei Toren nicht würde aufholen können. Weite Phasen der zweiten Halbzeit ähnelten daher einer Pflichtübung, in der beiden Seiten einfach die Zeit ablaufen ließen, weil man nicht früher Schluss machen durfte.

4. Das Fazit …

Abb. 5: Bodenduelle FCN

… wird selbstverständlich von dem beeinflusst, was nach dem Spiel bekannt wurde: Rund um das Stadion und das Trainingsgelände waren Plakate geklebt worden, die Hanno Behrens und Lukas Mühl nicht nur vorwarfen, Spiele zu verschieben, sondern ihnen auch mehr oder weniger direkt mit einem Angriff auf Leib und Leben gedroht worden. Die Verantwortlichen betonten nach dem Spiel, dass nur Trainerstab und die betroffenen Spieler informiert worden seien, gaben jedoch auch zu, dass sie nicht wüssten, ob die Spieler in der Mannschaft über den Vorfall informiert hätten. So gesehen fällt die Bewertung der Leistung von Hanno Behrens auf jeden Fall und die Bewertung der Leistung der Mannschaft mit Abstrichen sicher anders aus als sie dies tun würde, wenn es die Vorfälle nicht gegeben hätte. Hanno Behrens bekommt daher von uns auch keine Note, die BILD verzichtet sogar bei allen Spielern auf eine Note.

Abb. 6: Gesamtkarte Zweikämpfe

Dennoch lassen sich gewisse Konstanten inzwischen festmachen. So sicher die Defensive des FCN gegen Offensiven mit geringerer individueller Qualität (Osnabrück, Karlsruhe, Sandhausen, Dresden) steht, so schwer tut sich der Club, sobald die gegnerischen Angreifer etwas mehr als durchschnittliche individuelle Klasse auf den Rasen bringen – wie es gegen Hamburg, Heidenheim und jetzt Hannover der Fall war. Sicherlich helfen die ständigen Rochaden im Personal nicht weiter, andererseits stimmen die ständigen Verletzungen in den Muskeln und den unterstützenden Bereichen auch insgesamt sorgenvoll.

Gleichzeitig gilt offensiv das, was seit Wochen gelten muss: Eine Spielidee findet nicht statt. Gerade weil hier deutlich mehr Konstanz zu finden ist – jenseits von Sperren sind Hack, Frey, Behrens und Geis gesetzt – sollte hier eine Entwicklung festzustellen sein. Das ist aber nun seit Wochen nicht der Fall. Stattdessen fehlt es nicht allein an Kreativität, sondern auch an Präzision und Mut im Aufbauspiel. Entscheidend in den nächsten Wochen wird daher sein, ob Jens Keller den Mut hat, entweder im Ansatz oder in Sachen Personal etwas zu verändern. Der jetzige Ansatz ist jedenfalls – selbst in den Spielen, die Punkte brachten – nicht ertragreich genug.

5. Die Stimmen…

Abb. 7: Chancenspielfilm

Jens Keller: „Wir haben 18 Minuten das umgesetzt, was wir uns vorgestellt hatten. Nach dem Tor hat uns dann der Mut verlassen, mir hat da die Körpersprache nicht gefallen. Wir haben uns nicht mehr so gewehrt und die Dinge nicht mehr so umgesetzt. Mit unserem Spiel können wir heute überhaupt nicht zufrieden sein. Vor der Partie gab es diese Aktion mit den Aufklebern. Die betroffenen Spieler wussten davon und haben gesagt, dass sie spielen wollen. Ich hoffe, dass es die Spieler nicht so belastet hat, dass es am Ende zu dieser Leistung geführt hat.“

Kenan Kocak: „Wir haben gut ins Spiel reingefunden, die Jungs haben das fantastisch umgesetzt. Wir haben fast die gesamte Partie über taktisch eine hervorragende Leistung abgeliefert und die Räume sehr gut bespielt bzw. zugemacht. Ich ziehe meinen Hut vor den Jungs, dass sie in der Kürze der Zeit hier nochmal so ein Spiel abgeliefert haben und freue mich über die drei Punkte, die uns in unserer Situation extrem gut tun.“

Georg Margreitter: „Es war auf allen Ebenen zu wenig. Ich kann es mir auch noch nicht erklären. Wir haben vieles vermissen lassen. Heute war ein gebrauchter Tag. Wir sind gut gestartet, dann kassieren wir das Standardgegentor. Danach haben wir viele Fehler gemacht und nach vorne kein Mittel gefunden. Wir müssen jetzt den Schalter ganz schnell umlegen.“

Abb. 8: Ergebniswahrscheinlichkeiten

Cedric Teuchert: „Wir sind gut ins Spiel gekommen und belohnen uns endlich für unsere harte Arbeit, die wir Woche für Woche im Training leisten. Wir haben uns gefangen, sind endlich in der zweiten Liga angekommen und so kann es weitergehen. Wir schauen jetzt von Spiel zu Spiel – in dieser Liga kann jeder jeden schlagen, das sieht man von Woche zu Woche.“

Christian Mathenia: „Diese Leistung ist nicht erklärbar. Wir hatten einen guten Matchplan und sind auch in den ersten zehn Minuten gut reingekommen. Mit dem Gegentor haben wir total den Faden verloren. Nach dem 0:1 sind wir wieder in alte Muster verfallen. Uns hat das Feuer gefehlt und der Wille, es noch zu drehen. Jeder muss sich hinterfragen, wir sind noch nicht aus dem Gröbsten raus.“

Linton Maina: „Es war nicht nur für mich, sondern für die ganze Mannschaft ein gelungener Arbeitstag. Wir haben über 90 Minuten ein tolles Spiel gemacht. Es ist natürlich super, so eine kurze Woche mit sechs Punkten aus zwei Spielen abzuschließen. Jetzt können wir die freien Tage genießen, das haben wir uns auch verdient. Es freut mich einfach für die Mannschaft, für jeden einzelnen und für unsere Fans – so müssen wir weitermachen.“

6. Die Statistik …

Nürnberg   Hannover
  Grundlagen  
0 Tore 3
9 (3) Schüsse (aufs Tor) 11 (6)
590 (83,6%) Pässe (angekommen) 390 (79,0%)
58,7% Ballbesitz 41,3%
132 Ballverluste 131
5 Ecken 5
116,76 Laufleistung (in km) 120,17
7 Fouls 9
  Advanced Metrics  
0,78 xG 2,46
0,3 xP 2,56
11,08 PPDA 11,53
5,32 APPP 3,55
  Auffälligkeiten  
20,9 Schussentfernung (Ø, m) 15,7
111 Ballbesitzphasen 110
  Ballbesitzphasen (geg. Hälfte) 57
12 Ballbesitzphasen (geg. Strafraum) 11
17 (3) Flanken (erfolgreich) 14 (2)
22 (9) Dribblings (erfolgreich) 24 (11)
63% Zweikampfquote gegen den Ball 65%
35% Zweikampfquote mit dem Ball 37%
67% Zweikampfquote in der Luft 33%

*Alle Daten stammen von Wyscout. Ausnahme bildet die Laufleistung. Diese stammt von Opta. Benutzung der Daten von Wyscout unter der Journalistenlizenz des Anbieters. Bei den Zweikampfquoten von Wyscout ergibt sich nicht zwangsläufig 100%, da der Anbieter manche Duelle als „unentschieden“ wertet, bspw. wenn ein Duell gewonnen wird, der Ball aber im Zuge des gewonnenen Duells ins Aus oder zurück zum Gegner geht. Unter „expected goals“ sind die Tore, die statistisch auf Grund der abgegebenen Schüsse zu erwarten gewesen wären, zu verstehen. Die expected Points für das jeweilige Spiel ergeben sich folgerichtig aus den expected Goals. PPDA bezeichnet die zugelassenen Pässe pro Defensivaktion. Es ist eine Metrik, die anzeigt, wie hoch der Pressingdruck einer Mannschaft ist, je niedriger der Wert, desto weniger Zeit hat der Gegner am Ball. APPP (Average Passes per Possession) gibt an, wieviele Pässe die Mannschaft im Schnitt pro eigener Ballbesitzphase spielte. Pauschal gilt: Je höher der Wert, desto kombinationssicherer ist das Team. Mit „tiefen Pässen“ meint Wyscout Pässe, die innerhalb eines Radius von 20 Metern um das gegnerische Tor ankommen. Als „kluger Pass“ definiert Wyscout einen „Ball, der den Angriff der eigenen Mannschaft auf eine kreative Art und Weise entwickelt.“

7. Die Noten …

Spieler CU-Note Kicker NZ BILD WhoScored
Christian Mathenia 3-   3 6,1/10
CU-Urteil: Zwei gute Paraden, eine gegen Giudetti, eine gegen Prib. Dennoch dreimal überwunden. Verpasste aber öfters die Möglichkeit das Spiel schnell zu machen.
Enrico Valentini 4   3 6,5/10
CU-Urteil: Ohne die ganz groben Fehler, aber auch nicht souverän.
Asger Sörensen 4-   5 7,1/10
CU-Urteil: Als Innenverteidiger solide ohne zu glänzen, als Rechtsverteidiger dann mit Problemen im Stellungsspiel. Insgesamt gerade noch ausreichend, da wenig Fehler im Aufbau und einige öffnende Diagonalbälle.
Georg Margreitter 5   5 7,0/10
CU-Urteil: Geleitschutz für Maina bei dessen Tor. Im Aufbau immer mal wieder mit Unsicherheiten.
Tim Handweker 4   4 6,3/10
CU-Urteil Wollte, konnte am Anfang auch, wurde dann aber immer schwächer. Blieb zu oft hängen.
Johannes Geis 5   5 6,4/10
CU-Urteil: Zweikampfschwach, bei den langen Pässen oft einen Tick zu ungenau.
Patrick Erras +4   4 6,6/10
CU-Urteil: Spielte zu Beginn einige schöne öffnende Pässe, dann unterlief ihm der Fehler gegen Hübers vorm 0:1. Ansonsten eigentlich souverän im Verteidigen, aber eben ohne Dynamik.
Robin Hack 4-   5 6,3/10
CU-Urteil: Dribbelte sich oft fest, Mischung aus Eigensinn und wenig Unterstützung.
Nikola Dovedan 6   6 5,6/10
CU-Urteil: Komplett ohne Bindung. Viele Fehlpässe, wenig gewonnene Zweikämpfe.
Hanno Behrens   5 6,1/10
CU-Urteil: Angesichts der Ereignisse vor dem Spiel und der Belastung entfällt eine Beurteilung, obwohl er sich bereit erklärt hatte, zu spielen.
Michael Frey 5   5 6,4 /10
CU-Urteil: Verlor viele Zweikämpfe, wich oft aus, wodurch das Zentrum verwaiste.
Fabian Nürnberger +4   4 6,2/10
CU-Urteil: Bemüht um Struktur und Tempo, dabei aber ab und an ein wenig fahrig. Allerdings nur mit drei Fehlpässen in 32 Versuchen.
Fabian Schleusener 5-   5 6,3/10
CU-Urteil: Hatte als Rechtsaußen schon Probleme, war als Rechtsverteidiger dann sichtlich überfordert mit dem Stellungsspiel. Dazu einige offensichtliche Stockfehler.
Felix Lohkemper 5 5,9/10
CU-Urteil: War auch nicht besser eingebunden als der Rest, viele Fehlpässe, immerhin reichten 20 Minuten, um – nach Behrens – der Nürnberger mit den zweitmeisten Ballkontakten im Strafraum zu werden.

8. Die grafische Lage des Clubs …

Die Grafik zeigt die Abstände des FCN zu den anderen abgebildeten Vereinen. Auf der y-Achse befinden sich die Punktabstände, auf der x-Achse die Abstände hinsichtlich der Tordifferenz.

117 Gedanken zu „Analyse: Viele Verluste #FCN #FCNH96

  • Ich halte die Auswirkung des Vorfalls für überbewertet. Freilich stellt die Plakataktion einen ungeheuerlichen Vorgang dar, der nicht unbeantwortet bleiben darf. Ob man die Umsetzung der dort enthaltene Drohung im konkreten Fall als realistisch einschätzen darf, wage ich jedoch zu bezweifeln. Ungeachtet dessen bleibt festzustellen, dass der einzig hiervon betroffene Spieler nicht deutlich schlechter gespielt hat, als seine Mannschaftskameraden. Der andere blieb verletzungsbedingt sogar außen vor. Jetzt den Vorfall als Anlass zu nehmen, die von unserer Mannschaft gezeigte indiskutabele Leistung zu schönzureden, ist aus meiner Sicht nichts anderes als eine willkommene Ausrede. Tatsache bleibt, dass es diese Gurkentruppe bis heute nicht geschafft hat, eine positive Entwicklung zu nehmen. Man hat den Eindruck, dass der seit eineinhalb Jahren uns ständig begleitende Misserfolg nicht nur am persönlichen Unvermögen einzelner Spieler, sondern vor allem an deren inneren Einstellung begründet ist. Entgegen anderslautenden Beteuerungen scheint man in der Mannschaft den Ernst der Lage noch nicht begriffen zu haben. Der Abstiegskampf ist bis heute von weiten Teilen der Mannschaft nicht angenommen worden. Die Defensive wackelig, keiner traut sich, Angreifer frühzeitig zu stören. Das Mittelfeld ist nicht in der Lage, den Ball zu halten. Lange Bälle unpräzise nach vorne geballert ist gefühlt die einzige Idee. Häufige Fehlpässe und Ballverluste prägen unser Spiel. Offensive findet kaum statt und kreiert allenfalls Zufallschancen. Und zu allem Unglück ist unser Trainer offensichtlich auch nicht nur ansatzweise in der Lage, die Probleme zu lösen. Wenn das so weitergeht, werden wir ungebremst von der ersten in die dritte Liga durchgereicht. Quo vadis, FCN?

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    • Ich weiß nicht, ob Du die Kleber gesehen hast, aber die sind so wirr und aus einer anderen Welt, dass ich eben nicht einfach sagen kann „Ach, der meint das nicht ernst.“ Daher ist mir „ach, da geht keine konkrete Gefahr von aus“ zu nonchalant. Wenn dem so wäre, wäre die Reaktion der Behörden wahrscheinlich auch anders gewesen. Wir wissen ja auch nicht, ob es wirklich nur diesen eine Art von Aufkleber gab, der online aufgetaucht ist, oder ob es mehrere waren. Das war ja keine spontane Aktion, die Dinger mussten ja gedruckt werden und dann unter nicht geringem Aufwand angebracht.

      Freilich ist dann unklar, ob und in welcher Form das Auswirkungen hatte, deshalb hab ich das dann am Anfang des Fazits erwähnt und dennoch ne Bewertung vorgenommen (außer bei Behrens), die auch Deiner Einschätzung recht nahe kommt. Dennoch ist mir „das ist eine willkommene Ausrede“ etwas zu unempathisch, v.a. weil ja niemand die Leistung an sich schönredet, sondern wirklich alle konkret ansprechen, dass es am Freitag ne Katastrophe war. Es war halt sehr auffällig, wie die Mannschaft nach dem 0:1 völlig in sich zusammengebrochen ist, sowas liegt ja nicht am „Matchplan“, sondern wirkt schon sehr klar psychisch. Ob jetzt mit oder ohne Zusammenhang zu den Aufklebern – wie gesagt, keiner der Verantwortlichen konnte sagen, ob Behrens und Mühl mit dem Team gesprochen haben – oder ohne, lässt sich nicht wirklich feststellen. Es wäre ja nicht das erste Mal, dass man komplett den Faden verliert.

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    • Den Begriff Gurkentruppe finde ich nach dem Vorkommnissen am Freitag vollkommen daneben.
      Wir reden über Menschen mit Gefühlen ! Das sind keine Maschinen die sich durch nichts aufhalten lassen.

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    • Angst kann sich in dein Unterbewusstsein fressen und dein Handeln unbewusst beeinflussen, deine Leistungsfähigkeit langfristig erschweren bis verhindern. Und nicht wenige der Spieler werden Angst bekommen haben…

      Beispiel: Natürlich hatte der Anschlag auf den Mannschaftsbus des BVB eine weit schlimmere Dimension. Aber vom Prinzip sind Ursache und Wirkung vergleichbar. Ein einschneidendes Erlebnis, dass die Spieler tiefer trifft als sie es für möglich gehalten hätten und sie fortgesetzt beschäftigt und beeinträchtigt. Anwesende der Gerichtsverhandlung des Anschlags berichten von äußerst bedrückenden Momenten bei der Befragung der BVB-Spieler. Stars, die nach dem Spiel eloquente Statements geben, konnten vor Gericht nur noch flüsternd und stockend sprechen, andere brachen in Tränen aus. Einig waren sich alle, dass sie monatelang nicht ihre gewohnte Leistung bringen konnten.

      Sollten die Morddrohungen gegen unsere Jungs ähnliche Auswirkungen auf deren Leistungsfähigkeit haben, hätten sie statt Häme unser größtes Verständnis verdient!

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    • Die Vorkommnisse sind mehr als unappetittlich. Aber diese Spinner sind nur anonym stark in Wirklichkeit sind es Hosenscheisser. Als Ausrede kann ich das nicht gelten lassen. Die Mannschaft hat schon lange keinen Biss mehr. Die Man schaft sollte zu Saisonende komplett verkauft werden, einschließlich Sportvorstand.

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  • Die Einstellung in der Mannschaft stimmt überhaupt nicht. Das war ganz klar ein Spiel: „Aufsteigen können wir nicht mehr und absteigen höchstwahrscheinlich auch nicht, also spielen wir es langsam runter. Wenn wir gewinnen ok, wenn nicht, auch egal.“ Die Fans müssen aber trotzdem teuren Eintritt zahlen und müssen, wie schon so viele male, gefrustet mit einer Niederlage nach hause gehen. Vorallem hat man verdient verloren, ohne Kampf und Siegeswillen. Bei so einer Vorstellung vergeht einem klar die Lust am Zuschauen und die Clubfans sind die Dummen, die sich das antun müssen. Man darf das nicht so einfach hinnehmen, auch wenn wir mit dem Aufstieg nichts zu tun haben. Die Mannschaft von Hannover zeigt Charakter und klemmt sich an den Strohhalm der Minichance auf den 3. Platz und so muss es sein. Der Club ist schließlich keine Hobbymannschaft. Die verdienen gutes Geld und da kann man Leistung verlangen.

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    Antwort
    • „Man darf das nicht so hinnehmen.“ – Aha! Was ist der Vorschlag, um das zu ändern? Aufkleber kleben? Spieler bedrohen? Oder doch nur pfeifen? Manchmal frag ich mich schon, ob über Worte und Formulierungen überhaupt noch nachgedacht wird. Wie man so was sagen kann an so nem Wochenende, ist mir ein Rätsel.

      Und wenn man frustriert genug ist, dass die Konsequenz nur sein soll, dass man wegbleibt, dann soll man das halt bitte auch schreiben und nicht so wabernde Andeutungen im Raum stehen lassen. Bisschen Reflektieren bevor man pinselt…

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      Antwort
    • @Hans

      Wenn Dich etwas belastet, wenn Dich etwas bedroht, bist Du dann in der Lage, Deine Arbeit zu hundert Prozent zu leisten?

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    • Hans: „Die Fans müssen aber trotzdem teuren Eintritt zahlen (…)“

      Die Fans sind frei zu entscheiden, ob sie eine Eintrittskarte erwerben, auch Du, Hans. Mit dem Kauf hast du einen Platz für die Dauer des Spieles gemietet. Alles andere ist Wunsch, Kann, Erwartung.
      Es ist niemals ein ‚muss‘.
      Du als Kunde hast das Recht, Zuhause zu bleiben.

      Ganz allgemein:
      Postulate, Drohungen, Beleidigungen sind Geschwister im Denken mit unterschiedlicher Ausprägung. Legitim sind sie nicht. Und nach einem Vorfall wie Freitag, ist ein Punkt erreicht, der mich wirklich schaudern lässt. Die Grenzen verschieben sich und das halte ich für gefährlich.

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      Antwort
  • Irgendwie reiht sich dieses Spiel in die Erkenntnis ein in der 2. Liga kann jeder jeden schlagen, mir fällt adhoc kein Team ein, das konstant auf einem Level durchspielt. Was in der Bundesliga noch einigermaßen möglich ist, kann man in der 2. Liga eigentlich gar kein Spiel vorher belastbar einschätzen. Jetzt hatten wir 5 Spiele, in denen Fortschritte zu sehen waren nun wieder eines, in dem man alles wieder in Frage stellt.

    Es ist und bleibt eine schei** Saison mit all den Vorfällen und Fehlern und man soll bloß nicht von dem Ziel abweichen einen weiteren Abstieg zu vermeiden. Es wird eine Gurken, Krampf und Kampf Saison bis zum Ende bleiben, hoffentlich mit gutem Ausgang für uns. Die wenigen Mannschaften hinter uns senden auch starke Signale. Es geht nach wie vor um Schadensbegrenzung. Wir sind in keinster Weise safe!

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    Antwort
    • Mit Ausnahme des kleinen Hängers im Dezember würd ich Bielefeld schon ne große Konstanz attestieren. Wenn die morgen Abend gewinnen, sind es neun Punkte Vorsprung auf Platz Drei bei verbleibenden neun Spielen, das wäre sowas wie eine Vorentscheidung in meinen Augen.

      Dass der Club noch nicht durch ist, seh ich ganz genauso. Ein bisschen Hoffnung macht, dass Osnabrück (8 Spiele ohne Sieg) und Sandhausen (in den letzten neun Spielen nur gegen Osnabrück gewonnen, ein Punkt aus den letzten fünf) inzwischen auch ordentlich schwimmen und der KSC auch nur gegen genau die zwei gewonnen hat, während der Club alle drei geschlagen hat. Aber Wehen ist nicht totzukriegen und Dresden hat auch viel mehr Potential als was sie bisher gezeigt haben.

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      Antwort
  • Hoffentlich stellt Aue heute seine Auswärtsschwäche ab und nicht beim FCN.
    Dresden spielt übrigens am 34. Spieltag zuhause vs. Osnabrück.

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    Antwort
  • In Zeiten, wo sich Spieler ihre Steaks mit Blattgold belegen, Mannschaften sich Starfriseure einfliegen lassen, Leichtathletikwettkämpfe in klimatisierten Stadien stattfinden, eine Fußball WM 2022 in Katar stattfindet, eine Klub WM 2021 mit 24 Mannschaften stattfinden soll, vergeht mir so langsam der Spass am gesamten Sport. Ich ertrage sie nicht mehr, diese Blatters und Infantinos. Es wird Zeit, dass die Fans solchen Veranstaltungen durch ihr Fernbleiben einmal die rote Karte zeigen. Deshalb wundern mich solche wiederwärtigen Aktionen gegen Club-Spieler nicht mehr. Was mich ein bisschen stört, ist, dass wenn man hier einen Kommentar zur Situation des Clubs und das Auftreten der Mannschaft in den letzten 2 Jahren abgibt, als radikal bezeichnet wird.

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    Antwort
    • Es nagt an dir, das merkt man deutlich.

      Du hast natürlich recht, dein Kommentar war nicht schlimmer, als man sonst von dir gewohnt ist. 😉

      Versöhnliche Milde und Verständnis sucht man meist vergebens, ich finde auch sonst vieles grenzwertig. Wenn man in ruhigen Zeiten milde lächelnd darüber hinwegsehen kann, muss man in einer derart hochsensiblen Situation das Fehlen jeglichen Fingerspitzengefühls eben auch ansprechen.

      Radikal ist vielleicht ein hartes Wort, aber auch nicht völlig falsch…

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      Antwort
  • Der Blick auf die Abstiegs-Grafik und die verbleibenden neun Spiele lassen mich umso mehr erschrecken, als man die unübersehbaren Folgen des Irrsinns vom Freitag noch gar nicht absehen kann.

    Der Club hat noch vier Heim- (Aue, Bochum, Derby, Stuttgart) und fünf Auswärtsspiele (St. Pauli, Regensburg, Bielefeld, Wehen-Wiesbaden, Kiel). Bei der Leistungsdichte der Liga wird man zum Klassenerhalt nach jetzigem Stand wohl mindestens noch 15 Punkte in Form von fünf Siegen (bzw. vier Siegen und drei Remis) brauchen. Kalkuliert man Niederlagen gegen die Top-Teams Stuttgart und Bielefeld ein, bleibt kaum noch Luft, um sich weitere Ausrutscher zu leisten.

    Umso nötiger wäre gerade jetzt, dass die Mannschaft endlich wieder zu einer Einheit wird und die Anhänger alle diejenigen, die auf dem Platz stehen, bedingungslos unterstützen, um den Super-Gau zu verhindern.

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    Antwort
    • Zum Glück habe ich den Abend mit meiner neuen Frau verbracht, statt zum Club zu gehen. Ich habe seit 1988, seitdem habe ich eine Dauerkarte, noch nie ein Heimspiel verpasst. Selbst meine Urlaube und meine Hochzeit habe ich nach dem Spielplan geplant.

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      Antwort
  • Gibt jetzt sowieso erstmal nur Geisterspiele, alle Veranstaltungen > 1000 Teilnehmer werden lt. Gesundheitsminister Spahn vorerst ausgesetzt bzw. abgesagt. Ich hoffe ihr habt alle Klopapier und Handseife das neue Gold. Ich habe mir einen 5kg Sack Reis gekauft letzte Woche, seitdem bin ich in ständiger Sorge er fällt um

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    Antwort
    • Ist nur ne „Empfehlung“, nichts bindendes. DEL hat schon mal angekündigt sich nicht dran zu halten, Ice Tigers spielen vor Publikum am Mittwoch (?).

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      Antwort
        • Ist ja auch wieder so eine Panikaktion. Man ist mit Sicherheit in einem Stadion mit 70.000 Zuschauern weniger gefährdet als in einer Disco…

          Es kommt auf die Art der Interaktion an, nicht auf die Menge.

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          Antwort
          • Dichtgedrängt im Block stehen, Brüllen und sich gegenseitig mit Bier übergießen wird von führenden Virologen empfohlen. 😉
            Aber stimmt schon, lieber während „Corona“ im Stadion als in der Erkältungssaison in einer überfüllten Pendler-Regionalbahn. Und für Menschen „mit Vorerkrankung“ war es die ganze Saionson schon ungesund, zum Club zu gehen.

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            Antwort
            • Ja, OK, im Stehblock ist das sicher eine gewisse Gefährdung. Aber im Sitzplatzbereich sieht das ganz anders aus, das halte ich für relativ unkritisch.

              Wenn man denn unbedingt eine Beschränkung will, kann man ja auch die Stehplätze sperren. In unserem halbleeren Stadion wäre es kein Problem, die Nordkurve auf Sitzplätze umzusiedeln.

              Das wäre immer noch besser als Spielabsagen oder Geisterspiele.

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              Antwort
              • Hab gerade die Aussage von einem Virologen gelesen, daß wir uns mehrheitlich alle sowieso irgendwann den Virus einfangen werden. All die Aktionen dienen nur dazu, daß nicht zuviele auf einmal krank werden. Weil unser Gesundheitssystem damit überfordert ist.
                Hier rächt sich halt auch das Gesundsparen des Gesundheitswesens, im Zuge dessen (aus Gründen der Gewinnmaximierung weniger) Kliniken geschlossen werden und Einzelpraxen aus dem Wettbewerb gedrängt werden. Die Zentralisierung im Gesundheitswesen erschwert dann letzten Endes die Versorgung, denn wenn sich in einer Klinik oder großen Gemeinschaftspraxis auch nur einer infiziert, muß die gleich den Betrieb einstellen.
                Meiner Meinung nach sollte die Politik mit dieser Hysterie aufhören, alles abzusagen und die Unternehmen zu schädigen. Noch sind wir mündige Bürger und können doch wohl selbst entscheiden, welchem Risiko wir uns aussetzen wollen bzw. ob wir aufgrund von Vorerkrankungen vorsichtiger sein müssen.

                Und wir sollten halt auch mal selbst ein wenig verantwortungsbewußter handeln: d.h. wenn wir in ein Risikogebiet fahren oder Krankheitssymptome haben, ist es eben besser, die anderen durch Nichtteilhabe am sozialen Leben für 2 Wochen vor einer Ansteckung zu schützen. Dürfte oft auch mit Mundschutz schon möglich sein. Da ist er wenigstens sinnvoll eingesetzt.

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                Antwort
                • Übrigens tragen die Chinesen den Mundschutz nicht, um sich selbst zu schützen, sondern aus Höflichkeit, um keinen anderen anzustecken. Das ist eben der Unterschied der Kulturen: wir tragen den Mundschutz meistens aus Egoismus.

                  Eigentlich sollten die kranken einen tragen, nicht die gesunden. Das hat sich bei uns noch nicht rumgesprochen…

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                • Ein normaler Mundschutz nützt auch zum Eigentschutz nichts. Kann sogar alles noch verschlimmern, wenn das Papier durch das atmen feucht wird und feucht bleibt erhöht es sogar das Risiko. Und wie Optimist schreibt er ist in erster Linie zum Schutz der anderen nicht dem eigenen. Zum Eigenschutz bräuchte man schon eine massive Maske mit Kohlefilter und ähnlichem, es gibt sogar Ärzte (die Untersuchungen machen) die Taucherbrille aufsetzen, weil Schutzausrüstung vergriffen ist und unser Bundesland eben nicht ausreichend vorbereitet ist. Ein Erlanger Arzt hat sich darüber ja schon bundesweit Gehör verschafft. https://www.facebook.com/FalkStirkatAutor/posts/2214590652169109

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                • Eigenverantwortung ist der falsche Ansatz in so einem Fall. Es geht ja nicht ums individuelle Risiko, das ist tatsächlich verschwindend gering, sondern darum, dass man die Infektionsketten unterbricht. Es geht nicht drum, dass man sagt „Dann werd ich halt krank“, sondern darum, dass man auch die Infektionen nicht weiter trägt. Diese Rate ist momentan so um die drei Personen pro Infiziertem. Selbst wenn man selbst keine Risikogruppe ist, riskiert man das Weitertragen des Virus an jemand in einer Risikogruppe. Diese Ketten kann man verringern. Aber das geschieht eben nicht, indem man den Leuten sagt, dass sie halt selber entscheiden können, ob sie sich unter (nicht-essentielle, das ist es ja, niemand braucht am Ende des Tages die Bundesliga) Menschenmassen in Stadien oder bei Konzerten begeben. Da geht’s um den Herdenschutz und ums Abflachen der Kurve, damit eben nicht alle Infektionen auf einmal auftreten und so das eh schon über die Belastung geratende Gesundheitssystem noch mehr belastet wird. Letztlich geht’s da um Solidarität mit denen, die halt doch gefährdet sind (ehrlich gesagt macht mich die manchmal vernommene Nonchalance „Trifft ja eh nur die Alten und Kranken“ auch etwas fassungslos. Haben die Leute niemanden in ihrem Leben, der 65/70+ ist und den sie vielleicht nicht gern einem erhöhten Risiko ausgesetzt sehen wollen?) Deshalb ist das Absagen oder Aussperren von Zuschauern auch keine „Hysterie“, sondern ein probates Mittel, um das Abflachen der Infektionskurven zu erreichen und so den Druck aufs System möglichst zu verringern. Eigentlich müsste man auch die Schulen dicht machen, aber dann bekommt man bei den Gesundheitsarbeitern mit zu betreuenden Kindern ein Problem.

                  Justin Kraft von „Mia san Rot“ hat das hinsichtlich des Fußballs gut zusammengefasst: https://miasanrot.de/coronavirus-geisterspiele-waeren-jetzt-richtig/

                  Sonst ist die Leseempfehlung der Artikel von Lars Fischer: https://scilogs.spektrum.de/fischblog/covid19-gefahrlicher-als-grippe/

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                • @Beate
                  sorry, das war gar nicht spezifisch auf Dich bezogen, eher als Bestärkung.

                  Ich hatte da schon zur Zeit der Spielwarenmesse (wo immer viele Asiaten teilnehmen, davon auch viele mit Mundschutz) ein Schlüsselerlebnis in der U-Bahn, wo ein jüngeres Paar mit Mundschutz dumme Witze gegen Asiaten ohne Mundschutz gerissen hat, mit „scherzhaft“ simulierter Angst „Hilfe, bleib weg“.

                  …diskriminierende Vollidioten!

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                • Ich würde jetzt nicht alles auf die Goldwaage legen, die Leute überfordert die Situation auch schon teilweise. Habe mich auch selber ertappt als ich neulich U Bahn gefahren bin und sich zwei Italienerinnen direkt neben mich setzten, lautstark parlare italiano .. Da habe ich mich auch spontan entschlossen, ich könnte doch schon mal zur Tür gehen.
                  Ist halt so schaden kanns auch nicht. Muß man auch nicht rumheucheln oder sich was vormachen, der rund um die Uhr Info Beschuss macht schon was mit den Menschen.

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                • Diskret wegzugehen ist aber auch etwas ganz anderes, als die Leute dumm anzumachen, nur weil sie Asiaten waren. Klar fühlt man sich unwillkürlich ein wenig unwohl, aber man muss es ja nicht zeigen oder gar ins Lächerliche ziehen und damit seinen Gegenüber beleidigen.

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                • Ja das natürlich nicht, ich habe mich beim weggehen auch unauffällig verhalten 🙂 .. musste eben schon mal zur Tür.

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                • @Florian
                  Sicherlich sind die Maßnahmen gerechtfertigt und sorgen dafür, die Ausbreitung zu dämmen, aber es sollte eine bundeseinheitliche Regelung geben.

                  Der Alleingang Bayerns mit dem rigorosen Verbot von Zuschauern führt leider zu einer klaren Benachteiligung der bayrischen Vereine gegenüber dem Rest von Deutschland, wobei die betroffenen wohl auch nicht auf Entschädigung hoffen dürfen.

                  Man mag argumentieren, dass die Gesundheitsvorsorge vor geht, aber es führt zu einer Wettbewerbsverzerrung. Besonders hart trifft es die Vorstädter, die gegen den HSV ein nahezu ausverkauftes Haus erwarten durften. Als kleiner Verein sind sie umsomehr auf Zuschauereinnahmen angewiesen.

                  Aus meiner Sicht hätte es ausgereicht, die Stehplätze zu sperren und die Leute umzusiedeln.

                  Wie auch immer. Wichtig wäre zumindest, dass es keine Ungleichbehandlung gibt.

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  • Nochmal auf diese Morddrohungen zurückkommen. Nachdem das etwas gesackt ist, ich kann mir nicht vorstellen, daß Fans so etwas tun, zumal es ziemlich perfide angelegt ist zwei herauszugreifen, wovon Mühl gegen den KSC zuvor ja noch ein starkes Spiel hingelegt hat. Die Aktion scheint gut geplant und durchdacht gewesen zu sein, die zwei fragen sich bestimmt warum wir beide!? und alle anderen fragen sich, wenn ich schlecht spiele bin ich dann der Nächste auf der „Knockout“ Liste? … Also das verunsichert alle sehr stark. Ich kann mir das bei Clubfans einfach nicht vorstellen. Für mich stellt sich auch die Frage wer außerhalb des FCN Fan Spektrums könnte ein Interesse daran haben? …mieft für mich auch ein wenig nach False Flag Aktion, zumal es auch aus dem Fan Spektrum keinerlei Hinweise oder Anhaltspunkte gibt.

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    Antwort
    • Auch Behrens war zuletzt fast wieder der alte, hat in der offensiven Position dieses Jahr schon etliche Torbeteiligungen. Und Mühl war nicht nur letztes Spiel stark, sondern auch schon die Woche davor, als er eingewechselt wurde. Die Aktion geht also völlig an der Aktualität vorbei, daher kann das eigentlich keiner sein, der sich intensiv mit dem Club beschäftigt. Es ist eher zu vermuten, dass es jemand ist, der sich an das Internet-Bashing gehängt hat, das v.a. vor der Winterpause aktuell war.

      Die Idee mit der „false flag“ finde ich nicht abwegig, jedenfalls muss es eine kranke Seele sein, die nach Aufmerksamkeit dürstet. Und das macht es gefährlich.

      Im Gegensatz zu den Fadenkreuz-Aktionen, die ein kollektiver Fan-Protest sind, der zwar geschmacklos und widerlich, aber im Grunde harmlos ist, handelt es sich hierbei, wie Palikuca so schön sagt, um einen verwirrten Vollidioten. Und das ist leider nicht zu bagatellisieren, denn die meisten Angriffe auf Prominente wurden von verwirrten Vollidioten begangen. Zum Beispiel John Lennon, den haben nicht etwa enttäuschte Beatles-Fans auf dem Gewissen, sondern ein Psychopath mit Geltungsbedürfnis.

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      Antwort
      • Für einen wirklich Fan würde sich doch die Sinnfrage stellen, was man damit überhaupt erreichen will. Vielleicht hat das ja ganz andere Gründe, nachdem man sich von hinten ein wenig absetzen konnte. Wirtschaftliche oder sportliche Gründe, daß der Laden auseinanderfliegt nachdem ja immer noch alles auf wackeligen Beinen steht. Vielleicht geht es um ganz andere Interessen..

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  • Drohungen oder Beleidigungen gegen andere Menschen sind grundsätzlich widerlich.
    Es wäre aber falsch, nun nicht die Fakten zu nennen. Der Club hat einen Torwart, der keine Spieleröffnung kann, jeder Ball landet beim Gegner oder im Aus. Die Spieler Margreitter, Mühl und Behrens sind zu langsam, spielen nur risikolosen Sicherheits-Fußball und haben keine Spielideen.
    Diese Spieler können nur gegen schwache Gegner glänzen. Mit diesen Spielern kommt der Club nicht weiter. Der Trainer lässt Frey spielen, auch wenn er außer Form oder erschöpft ist. Wozu hat der Club einen großen Kader. Leider werden all diese Defizite nun von den blödsinnigen Drohungen verdeckt. Die Behrens-Lobby kann weitermachen wie bisher. Dem Trainer fehlt der Mut zur Erneuerung.

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    • Da fehlen mir die Worte Herr Kerndler !
      In die gleiche Kerbe schlagen wie die Idioten mit den Aufklebern !
      Ein Hanno Behrens ist so ein tadelloser Sportsmann. Der hat sich noch nie etwas zu Schulden kommen lassen. Das man im Sport auch mal Tiefs durchläuft erfahren alle Profis. Ich wiederhole mich gerne, er spielt heuer mit Sicherheit nicht seine beste Saison. Er hat sich aber in jeder Phase charakterlich einwandfrei verhalten.

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  • Für „die Verantwortlichen“ ist es jetzt angesichts dieser widerwärtigen Aktion schwierig, das Eskalationsniveau der Situation anzupassen, nachdem man bisher schon Sondersendungen gemacht hat, wenn ein besoffener Idiot im Block „uh! uh! uh!“ gebrüllt hat.

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    • Auch Du solltest das nicht bagatellisieren, wenn jemand, besoffen oder nicht, rassistisch ausfällig wird. Es reicht völlig, dass der DFB das tut, indem er einen geschmacklosen Protest gegen einen Totengräber des Vereinsfussballs wichtiger nimmt.

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  • Vorweg, ich werde das Spiel nicht bewerten. Meine Äußerung bezieht sich eher auf die letzten Wochen, während der es die Mannschaft versäumt hat, aus einer zwischenzeitlich stabilisierten Defensive heraus schnelle Angriffe tatsächlich durchzuführen. Die Spielsituationen dazu waren bsp. während der ersten zwanzig bis fünfundzwanzig Minuten des Spiels gegen Heidenheim, als der Forecheck sehr gut gelang, grundlegend gegeben. Zahlreich. Die Mannschaft hatte sich diese Situationen hart erarbeitet und sie dann, meiner Ansicht nach, leichfertig vergeben.

    Es ist für mich einfach nicht erklärlich, dass Profis so viele falsche Entscheidungen treffen, so unkonzentriert agieren. Auffällig war die Tendenz es kompliziert zu machen, den schweren Pass zu spielen, versuchen in die Gasse zu passen, obwohl die kaum vorhanden war, und eben nicht den simplen, aber im Konter effektiven Paß auf den mit Tempo nachrückenden Flügel.

    Eben nicht öfters die Flanke zu schlagen, obwohl mit Frey und Behrens zwei kopfballstarke Stürmer im Strafraum lauern und stattdessen lieber in das Dribbling eins gegen drei zu gehen. Nicht den Ball erst einmal anzunehmen, fest zu machen etwas zu warten, wieder auf die Nachrücker, sondern den direkten, technisch äußerst anspruchsvollen Direktpaß zu versuchen.

    Wieder auf die Entwicklung der letzten Monate und auch der Vorrunde bezogen zeigt sich die Mannschaft in dieser Hinsicht undiszipliniert und vereinzelt und kollektiv stur. Sie macht sich das Leben schwer.

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    Antwort
  • Also ich gehe auch in die Richtung, dass es sich mit der Plakataktion nicht um einen Clubfan handeln kann.
    Das hat dem Verein Club in eine derart präkere Situation gebracht die brandgefährlich ist.
    Zum einen gibt es ja die bereits bekannten starken und unverständlichen Leistungsschwankungen.
    Hinzu kommt, dass es den einen oder anderen Spieler gibt der sichtlich nicht seinen letzten
    Blutstropfen für den Club gibt. Wenn`s auch nur für 90 Minuten gewesen wären. Wenn`s runter geht kann man ja weiter wandern. Und jetzt kommt noch dazu das jeder ein Alibi für zusätzliche unmenschliche Belastunghat. So wird es zumindest von dem einen oder anderen dargestellt. Das sind Profis die müssen sich trotzdem für 90 Minuten zusammenreißen können. Es geht um die Existenz des Club und um nichts geringeres. Sonst hätte dieser Vollidiot mit seiner Zettelaktion wohl sein Ziel erreicht.

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    • Auch ich hoffe auf einen Täter aus Nicht-Club-Kreisen. Kleinere Störfeuer gibt es ja seit längerem von einigen Fans der Nachbar-GmbH & Co. KGaA, die sich im Glubbforum oder auf nordbayern.de als Clubanhänger ausgeben, um mit provokanten/kruden Beiträgen Stimmung im Club-Lager zu machen.

      Doch gerade im Glubbforum, wo ohnehin ein rustikalerer Ton herrscht, haben sich seit Monaten ein knappes Dutzend User unsachlich und bösartig auf Mühl und Behrens eingeschossen. Unvorstellbar scheint es nicht, dass 2 dieser Wutfans mit ihren verqueren Gehirnchen sich komplett ohnmächtig fühlten, weil der Club nicht wie gewünscht auf ihre grandiosen Ratschläge reagierte und sich zum Handeln gezwungen sahen.

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  • Geisterspiele…..
    Natürlich hat da jeder seine eigene Meinung dazu.
    Ich würde es bevorzugen die EM auf 2021 zu verschieben.
    Die kommenden 4 Wochen komplett absagen,und im Mai 2 Wochen daran hängen mit Doppelspieltagen in der Woche.
    Für CL,EL,Pokal muss man natürlich nach Lösungen suchen.
    Gesundheit steht natürlich über allem.
    Mich würde mal die Meinung anderer hier interessieren.
    Danke

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    • Tendiere zu ‚Spielpläne konsequent durchziehen‘ und irgendwann sind halt Vor-Ort-Zuschauer wieder möglich. So würde zumindest ein riesen Nachhol-, Absage- und womöglich Wettbewerb-Abbruch-Chaos vermieden. Richtig blöd wär’s halt, wenn irgendwann auch noch Kamerateams und Journalisten ausgesperrt würden…

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      • Bin auch der Meinung ohne Zuschauer den Spielplan durchziehen dafür schöne Bilder nach Hause per TV liefern.

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        • Find ich auch. Nicht schön, aber was würde einem im Vergleich dazu der Abbruch der Saison bringen?

          Am Ende ist ja immer noch der sportliche Wettbewerb DER Kernpunkt.
          Und Zuschauer sind halt nur Zuschauer…

          Der einzige Grund für einen Abbruch der Saison wäre für mich, wenn es dann doch eine große Anzahl an infizierten Spielern gibt.

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          • Abbruch der Saison. Alles auf Null. Nächste Saison nochmal alles wie gehabt. Wäre für den Club die Chance. Wird aber leider ein Wunschtraum bleiben. 🙁

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  • So, nun ist es fix: Auf St.Pauli brennt noch Licht, aber nicht für die Fans im Stadion am Sonntag.
    Schade, der Dude und ich hatten Karten.

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    • Hat sich aber „angeblich“ erst danach und seitdem ohne Kontakt zur Mannschaft infiziert. Trotzdem verrückt, wer hätte noch vor 2 Monaten gedacht, welche Diskussionen wir mittlerweile führen.

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      • Schon interessant. Was hat der eigentlich zwischen Samstag und Mittwoch gemacht? War der verletzt oder isses in Hannover so spielerfreundlich geworden unter Kocak, dass man nicht trainieren muss 😉

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        • Die Frage ist, wann er davon erfahren hat. Es heißt ja, dass er sich direkt nachdem er von dem Kontakt mit der infizierten Person erfahren hat, selbst in Quarantäne begeben hat.
          Publik gemacht hat man es erst jetzt nach der Bestätigung, wieviel Zeit dazwischen lag, wurde jetzt nicht kommuniziert.

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  • Wenn man jetzt über den Hübers noch sagt, Gott schlägt nicht mit dem Knüppel, dann ist das wahrscheinlich noch zu früh, um lustig zu sein, oder?

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  • Mich würde es trotzdem nicht wundern, wenn bei der Reihentestung nicht auch andere Hannoveraner positiv getestet würden.
    Wünschen wir Ihnen mal das Beste….sonst ist das „Leonhard-Szenario“ durchaus denkbar….

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  • Das Szenario wird ganz unabhängig von dem ersten Fall in Hannover Realität werden. Die Frage ist nur: Wann?

    Die Mehrheit der Forscher geht davon aus, dass 60-70% der Bundesbürger früher oder später das Corona-Virus erreichen wird. Da ist es höchst unwahrscheinlich, dass gerade die Fußballprofis ausgespart bleiben. Und schon bist du beim Szenario von Aues Präsidenten.

    Alle Maßnahmen, die jetzt getroffen werden, versuchen die Auswirkungen in der Waage zu halten. Zum einen muss man die Verbreitung verlangsamen, damit das Gesundheitssystem nicht kollabiert, zum anderen aber nicht so sehr, sonst würde der sich jetzt schon abzeichnende wirtschaftliche Schaden zu groß, so dass wir nach dem Virus in eine noch deutlichere (chinesische) Abhängigkeit driften.

    (Ohne damit Verschwörungstheorien zu unterstützen)

    Aber deutlicher als jetzt kann es doch gar nicht zu Tage treten: Die Abhängigkeit von Produktezulieferern (ob in China oder sonstwo tief im Osten), ob es um Autoteile oder Medikamente oder… geht, ist fatal und sollte zumindest modifiziert werden.

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  • Die Logik sagt mir auch, daß diese Saison nicht zuende gespielt werden kann, sobald sich 1 Person die mit einer Mannschaft viel Kontakt hatte positiv ist, muß ja die ganze Mannschaft 14 Tage oder länger in Quarantäne, wie sollte das dann weitergehen?
    Dennoch meine ich sollte man nicht vergessen, bei einem normal gesunden Menschen ist das nicht viel mehr als eine Erkältung oder Schnupfen und danach ist man meines Wissens auch immun.

    Die Problematik ist ja eher bei Menschen, die schon andere Vorerkrankungen haben und schon geschwächt sind oder alte Menschen davon gibt es bei unserer Alterspyramide wahrlich genug, daß hier dann das Gesundheitssystem kollabiert. Das ist glaube ich die große Angst.

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    • Na klar, so wie der Aue Präsident das vorhersagt, wirds kommen. Warum steht denn überall, daß das heute in Gladzbach das erste Geisterspiel gewesen wäre? Das war doch damals Aachen gegen den Club.

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      • Das hat mit Aues Präsident nichts zu tun eher mit Logik, weil auch bei uns die Infektionszahlen explodieren werden, die Frage ist nur der Zeitpunkt, ich schätze keine 2 Wochen. Gibt nicht wenige inoffizielle Stimmen auch von kompetenter Seite, Italien ist uns lediglich 2 Wo voraus.

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      • Da müsste zuerst die uEFA die EM absagen-dann kann die Liga ihre Saison später ausspielen, solange die EM nicht abgesagt wird, fehlt dafür die Zeit.Eine abgebrochene Saison kann ich mir nicht vorstellen-wer steigt auf und ab?Wer spielt international?

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        • Was willste denn machen wenn die erste Mannschaft 14 Tage in Quarantäne muss? Ich bin sicher das wird kommen..

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          • Dann wäre es allerdings nicht untypisch für den Club stünde er zum Zeitpunkt einer Vorzeitigen Beendigung der Liga auf einem Abstiegsplatz und Stiege dann mit weniger Spielen ab.

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            • Die fairste Lösung wäre doch: alles auf NUll und im nächsten Jahr Neustart.

              Vielleicht kommen wir doch noch mit einem blauen Auge davon und haben in der nächsten Saison eine zweitligatauglich zusammen gestellte Mannschaft.

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              Antwort
              • Zitat Beate:

                „Die fairste Lösung wäre doch: alles auf NUll und im nächsten Jahr Neustart.

                Vielleicht kommen wir doch noch mit einem blauen Auge davon und haben in der nächsten Saison eine zweitligatauglich zusammen gestellte Mannschaft.“

                Ob die Bielefelder das auch für „fair“ halten würden?

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                Antwort
                • @Beate: Dann sag doch gleich, dass dir andere völlig egal sind, aber nenn das bitte nicht die fairste Lösung…

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              • Ich wäre auch einverstanden, Stand jetzt abzubrechen und als Endergebnis zu werten. Wir stehen über dem Strich, der Rest ist egal.

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                Antwort
                • Das wäre ein passendes Saisonende für diese völlig vergurkte Club-Saison.
                  Paderborn würde sich freuen, wie ein Schneekönig und Bielefeld oder Dresden wäre stinkesauer. Gerade die Dresdner haben in den letzten Spielen einen Aufwärtstrend erkennen lassen.

                  Oder wie gehts jetzt weiter? Da hats die DEL leichter, da gibt es keinen Auf- und Abstieg.

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                • Also ich halte es für ausgeschlossen, dass der bisherige Saisonverlauf nicht gewertet würde. Das wird er defintiv, selbst bei einem vorübergehenden Shut Down.

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      • @Herbert…“Das war doch damals Aachen gegen den Club“…

        Das war zweite Liga, das heutige war das erste in Liga 1

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        Antwort
      • Das Aachen-Spiel war aber doch zweite Liga, Gladbach-Köln jetzt das erste Erstliga-Geisterspiel

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        Antwort
    • Wenn einer unserer Spieler infiziert ist, müssen alle in Quarantäne, können also nicht mehr spielen. Hannover geht es vielleicht ähnlich. Wie soll dann die Liga noch weiterlaufen?

      Selbst wenn alle nach 2 Wochen ohne Virus wieder spielen dürften: bis dahin können sie nicht mehr trainieren. Also wäre es eine extreme Wettbewerbsverzerrung.

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  • Aber Spiele ohne Publikum kannste irgendwie vergessen. Da fehlt diese Energie in so einem Stadion, das Spiel Paris St. German : BVB Dortmund hört sich bei Amazon an wie ein Kreisligaspiel im Flutlicht.

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    Antwort
    • Wenn alle Beteiligten gesund sind, sich wohl fühlen und spielen wollten, wäre es aber schon mal interessant wie unsere Mannschaft ohne Meckeropas spielen würde.
      Ich rechne aber auch mit einem cut.

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      Antwort
  • Hat irgendjemand eine Ahnung, wie das rein rechtlich bewertet würde?
    Ist für so einen Fall in den Statuten von DFL/DFB irgendetwas vorgesehen, ist es überhaupt möglich, die Saison abzubrechen und den Zwischenstand als Endstand zu werten?

    Ich würde vermuten, dass es in dem Fall mit Sicherheit langwierige Rechtsstreitigkeiten geben wird, von den Vereinen, die sich dadurch benachteiligt fühlen (Absteiger, Aufstiegs-/CL-/EL-Platz-Verpasser, Platzierung in der Fernsehtabelle…) Was ist mit der Relegation?
    Was ist mit den Fernsehgeldern, werden die um die Anzahl der ausgefallenen Spiele gekürzt?

    Viele viele Fragen…

    Aus sportlicher Sicht halte ich es nach wie vor für am sinnvollsten, die Saison zu Ende zu spielen, wenn es sein muss, halt unter Zuschauerausschuss auch für die gesamte Restsaison.
    Aus virologischer Sicht wäre ein Abbruch natürlich vernünftiger, würde halt dann auch den beträchtlichen Infektionsherd des gemeinsamen Fußballguckens als Ersatz für den Stadionbesuch ausmerzen. Ganz zu schweigen von Leuten, die es für eine gute halten, sich dann zu hunderten vorm Stadion zu versammeln…

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    Antwort
    • Wie das rechtlich aussieht weiß ich nicht, den Zwischenstand kann man aber sicherlich nicht werten, die Frage ist, ob man auf die Hinrundentabelle zurückgreifen könnte – zu dem Zeitpunkt hatten alle die gleichen Chancen, das wäre noch die fairste Lösung, falls die Saison tatsächlich nicht beendet werden könnte.

      Ich wäre aber auch dafür, dass sie vor leeren Rängen zu Ende gespielt wird, sofern das nicht die Erkrankung einzelner Mannschaften zu stark verzerren würde.

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      • Wenn man tatsächlich abbrechen müste, könnte man die längst fällige Aufstockung auf 20 Mannschaften vornehmen, damit keiner direkt absteigen muss. Ein Meister wird nicht gekürt, die einzige Problematik wären die internationalen Plätze, die sind dann halt so, wie sie sind.

        Der zu diesem Zeitpunkt Letzte spielt (irgendwann) eine Relegation gegen den 3. der 2.Liga, der 16. und 17. bleiben drin, die beiden ersten der 2. Liga steigen direkt auf. Einen direkten Abstieg aus der 2. Liga gibt es ebenso nicht, hier wird mit der 3. Liga derselbe Modus umgesetzt, so dass auch die 2. Liga auf 20 aufgestockt wird.

        Das wäre aus meiner Sicht die fairstmögliche Variante, wenn man tatsächlich nicht zuende spielen könnte. Einzig der Tabellenletzte wäre aus dem Moment heraus benachteiligt, aber bei aller Liebe, wer letzter ist, hat auch keinen wirklichen Anspruch auf Ligaverbleib, das ist nach 26 Spieltagen schon aussagekräftig genug. Zudem hat er ja die Chance in der Relegation.

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  • Fußball als Schaubühne !
    ( Das Spiel Paris Dortmund erinnerte mich an Theaterstück )

    sky / Devesh Raj reagiert gut !

    Alles Gute allen in diesen Zeiten !

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  • Also ich kann mich momentan gar nicht, auch nur annähernd, für Fussball groß begeistern.
    Liegt vielleicht auch an der erbärmlichen Performance des Clubs.
    Genauso wie es gerade in der Weltwirtschaft zu einem wirklichen Scheideweg kommt, fände ich das runter von immer mehr, immer weiter sehr erholsam.
    Es sind definitiv „interessante Zeiten“ und ich hoffe auf eine Entschleunigung, das wird auch die Sportprofivereine treffen und zwar massiv, aber eher die globalisierten auf ewiges Wachstum angewiesenen , wie den unsäglichen „Wurstverein“ aus München.
    Die Probleme seiner Hauptsponsoren wie Audi, Lusthansa, Adidas usw. werden sich hoffentlich manigfaltig übertragen.
    Klar wir werden auch nicht reicher, aber diese Luxusprobleme haben wir hier nicht.
    Aufgrund der Stadionsituation würde der Club eh von restlichen Geisterspielen profitieren, z.B. St. Porno ist da schon abhängiger von guter Stimmung.
    Abbruch der Saison, auch gut wenigstens nicht abgestiegen.
    Insofern chillige Wochen, Fussball ist nun wirklich nicht sooo wichtig.

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  • CL und Euro League stellen Spielbetrieb ein, Spanien, Österreich, Italien stellen Spielbetrieb ein ich glaube bei uns ist das auch nur noch eine Frage von Stunden oder 1-2 Tagen.

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  • Zweiter Profi infiziert: Hannover 96 beantragt Spielabsetzungen

    Hannover 96 hat am Donnerstagnachmittag einen zweiten Coronavirus-Fall bestätigt: Jannes Horn hat sich infiziert. Das ganze Team muss nun für 14 Tage in häusliche Quarantäne.

    „Das bedeutet, dass der 96-Trainingsbetrieb ab dem heutigen Donnerstag für 14 Tage ausgesetzt ist“, heißt es in einer Mitteilung der Niedersachsen. Der Klub hat bei der DFL eine Absetzung der beiden kommenden Partien gegen Dresden und Osnabrück beantragt.

    https://www.kicker.de/772074/artikel/zweiter_profi_infiziert_hannover_96_beantragt_spielabsetzungen

    Damit dürfte die Saison wahrscheinlich gelaufen sein…

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    • Ja, die Fussball-Saison ist gelaufen, wohl inklusive der EM. Alle sportlichen Diskussionen erübrigen sich damit bis auf Weiteres.

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      • Auch wenn das Sportliche momentan nicht der Fokus ist, trotzdem es ist wohl die fairste Lösung für alle, Shut Down und irgendwann an dem (sportlichen) Punkt wieder hochzufahren und weiterzumachen, wann auch immer. Aber ich glaube niemand hat derzeit für die außergewöhnliche Situation Patentlösungen.

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        • So zynisch wie es ist-sollten die Einschaltquoten von sky(for free) und der Sportschau spürbar einbrechen-ist die Saison zu Ende

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          • Ist nicht zynisch, das ist wohl die Realität. Was will man mit Bildern aus leeren Stadien ohne jede Stimmung transportieren? Ich glaube so läßt sich die Cash Cow Fußball nicht verkaufen.
            Dazu kommt die Menschen werden in einen sehr schnellen Lernprozess gezwungen, daß die kommenden Wochen und Monaten nicht die wirtschaftlichen Belange entscheidend sind, die sportlichen sowieso nicht.

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  • Diese DFB Funktionäre sollen sich jetzt endlich beeilen mit ihren Beschlüssen. Nicht das sich hier noch Spieler dann bei einem Unsinnspiel schwer verletzen, das am Ende dann vielleicht gar nicht zählt!

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  • Eigentlich kann man nur noch abbrechen. Spätestens nächste Woche werden diverse Teams in Quarantäne sein. Was willste da noch weitermachen.

    Normalität kann es erst wieder geben, wenn die große Welle durch ist und der Virus wie eine normale Grippe zu klassifizieren ist. Das kann aber erst passieren, wenn es der Großteil der Bevölkerung bereits hatte.

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    • Normalität kann es erst wieder geben, wenn die große Welle durch ist und der Virus wie eine normale Grippe zu klassifizieren ist. Das kann aber erst passieren, wenn es der Großteil der Bevölkerung bereits hatte.

      Ja anders wird das nicht zum stehen kommen. Nur wollen sie diese Welle so weit wie möglich strecken. Aber im Moment weiß ich nicht worauf die Verantwortlichen warten? Absagen alles, wo viele Menschen zusammen kommen und es nicht zwingend notwendig ist..ohne wenn und aber und sofort.
      Bei uns reden und diskutieren so viele mit dazu der Förderalismus ein Gelaber und in 2 Wochen stehen wir da wo Italien jetzt steht.

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  • Jetzt soll dieses WE noch gespielt werden und ab Dienstag dann pausiert…
    Die DFL ist einfach nur personifizierte Inkonsequenz…

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  • Vermute ich ebenso und die Testdichte ist im Allgemeinen immer noch so niedrig, wenn man nicht aus einem Risikogebiet kommt, ist es schwierig überhaupt an einen Test zu kommen. Ich bin sicher, würden sie konsequent alle testen, finden sie mittlerweile bei jeder Mannschaft oder im nahen Umfeld, Betreuerstab usw. jemanden der positiv ist.

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    • Ich auch sicher, dass in jeder Mannschaft mindestens ein positiver Befund zu finden ist. Nur haben die meisten Mannschaften ja noch nicht getestet, weil derzeit nur bei konkretem Verdacht getestet wird. Daraus resultiert insgesamt eine ziemlich hohe Dunkelziffer. Vermutlich sind auch die meisten Betriebe längst durchsetzt und wissen es nur noch nicht.

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  • Fabian Nürnberger wurde positiv getestet, das wars dann mit Spiele, Training und allem die nächsten Wochen.

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  • Das wars dann vermutlich mit der kompletten Saison, mit Aufstieg und auch mit Abstieg.

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    • Von mir aus gerne, das Zittern brauche ich nicht wirklich, da bin ich mit dem Status Quo zufrieden.

      Und falls es doch weitergeht, ist es vielleicht ein Vorteil, dass unsere Quarantäne sehr frühzeitig ist, d.h. man kann auch früher wieder mit dem Training anfangen als bei Teams, die das noch vor sich haben.

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      • Du kannst dich auch nach einer Quarantäne anstecken. Ich sehe hier keinen Vorteil für den Club

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        • Wenn die Gefährdungssituation sich nicht verbessert, kann man sowieso nicht wieder anfangen. Ich gehe ohnehin davon aus, dass wir erst am Anfang der Geschichte stehen. Undenkbar, dass man im April weiterspielen kann. Zumindest wäre es unverantwortlich.

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    • Ja vermutlich, aber wenn die (Corona /Viren) so schlimm sind, dannn dürfte man eigentlich seine Wohnung nicht mehr verlassen……..!!? Naja, das wird absichtlich zum Drama aufgebauscht, dabei weiss doch fast jeder dass die Grippe (Influenza) viel viel gefährlicher ist….!!!! Und der SARS ist auch da und über den spricht keiner und Viren und schlimme Krankgeiten gab es früher auch UND ES WURDEN KEINE SPIELE ABGESAGT oder IHNE ZUSCHAUER VERANSTALTET…..! Und der Corona ist nur für bestimmte gefährlich für die weitaus meisten handelt es sich um eine normale Erkältung!! Und die ist viel weniger gefährlich als die Grippe (Influenza). ABER das wird kaum oder gar nicht erzählt und geschrieben…..DENN dann hätten die Leute kaum mehr Angst oder nur ganz minimal Angst, naja traurig, Saison wohl sowieso nicht so optimal aus CLUB Sicht!

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      • @alexander

        Ich glaube du hast das Problem nicht ganz verstanden. Es geht um die Ausbreitungsgeschwindigkeit nicht darum, daß dieses Corona Virus für jeden absolut gefährlich ist. Bei 4 von 5 hat es einen milden Verlauf, den du möglicherweise nicht mal bemerkst oder für eine Erkältung hälst, aber in der Zeit überträgst du das Virus auf andere, die vielleicht daran sterben, weil sie einer Risikogruppe angehören und bei unserer Alterspyramide sind das nicht wenige zb deine Eltern oder Großeltern. Und bei einer Sterblichkeitsrate 0,7 bis 5% und einer schnellen Ausbreitung kannst du dir dann grob überschlagen, wann in den Kliniken Intensivbetten und Beatmunsgeräte ausgehen und unser Gesundheitssystem kollabiert. Das betrifft dann auch andere schwere Krankheiten für die dann die Intensivplätze ausgehen, dann können sie nur noch würfeln wer überleben soll ein Beatmungsgerät bekommt und wer nicht.

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      • Es ist schon beeindruckend, wie man es schafft, in nur einen Post soviel Unsinn, Unreflektiertheit und Falschaussagen zu packen. Alle Achtung.

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  • Frag mich gerade, womit der „Kicker“ künftig seine Seiten füllen wird. Der Virus ist zwar rund wie ein Fußball, aber.. wird schwierig für die..

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    • Rückblicke, Anekdoten, Highlights, Einordnung der Situation… denen wird schon was einfallen zum Thema „Der Ball ruht“.

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  • Die Saison ist ‚unterbrochen‘. Als ob das Virus nach 2-3 Wochen verschwunden wäre. Bin mir sicher, dass die Saison beendet ist!

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    • Ja, dann machen wir ein Faß auf, Abstieg und Relegation gegen Köllner verhindert, Prost!

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  • Jetzt wäre ausreichend Zeit zu diskutieren, welche Variante am meisten Sinn ergibt.

    – an dem (sportlichen) Punkt zu einem noch unbestimmten Zeitpunkt weitermachen und fertig spielen
    – Saison beenden und die aktuelle Tabelle als Endwertung
    – Saison einfach annullieren und eine neue Saison spielen, wenn sich alles wieder normalisiert hat.
    – was gäbe es noch? .. Saison als eSports FIFA 20 kontaktlos zuende spielen (Scherz)

    Was meint ihr?

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    • Die Saison nächste Saison nochmal neu starten, aber die bisherige nicht annulieren, sondern notfalls noch während der nächsten Saison mittels Nachholspielen vervollständigen. Dann beide Saisons addieren.

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      • interessanter Vorschlag, aber die gute bzw. schlechte Performance einzelner Vereine (Bielefeld, Dresden) würde damit trotzdem nicht richtig gewürdigt, weil für die Fortsetzung ja völlig neue Vertragssituationen gelten. Bielefeld z.B. könnte dadurch um den Lohn der guten Saison gebracht werden. Das wäre zwar eigentlich egal, weil es Bielefeld tatsächlich gar nicht gibt, aber unfair wäre es trotzdem.

        Für mich wäre nur die Aufstockung einigermaßen fair, einschließlich einer Relegation zwischen dem letzten der höheren Liga gegen den drittletzten der tieferen Liga, so dass keiner direkt absteigen muss und auch der dritte der tieferen Liga nicht in die Röhre schaut. Die 2 Relegationsspiele wird man dann schon irgendwie machen können.

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