Der Ball rollt nicht mehr

Die Deutsche Fussball Liga (DFL) hat mit Beschluss vom 13.3. den Ligabetrieb aufgrund der neuesten Erkenntnisse der Corona-Infektionen vorerst eingestellt.

Aussetzung des Spielbetriebs bis zum 2. April möglich

Mit der Absage der Durchführung des 26. Spieltags entfällt auch die Partie des 1. FC Nürnberg beim FC St. Pauli, die für den 15. März 2020 angesetzt war. Die DFL teilte darüber hinaus mit (dfl.de), dass man der Mitgliederversammlung der Proficlubs darüber hinaus empfehlen werde, die Aussetzung des Spielbetriebs bis zum 2. April auszudehnen.

Positiver Befund beim 1. FC Nürnberg

In der Begründung für die kurzfristige komplette Spieltagsabsage, die im übrigen historisch beispiellos ist, ausgenommen man zieht hier das Aussetzen des Spielbetriebs während des 2. Weltkriegs heran, wird expressis verbis auch der 1. FC Nürnberg genannt. Der positive Befund bei Fabian Nürnberger, den auch der FCN zwischenzeitlich bestätigte (fcn.de), war der dritte positive Covid19-Fall der Bundesliga, nachdem zuvor die Infektionen von Timo Hübers und Jannes Horn von Hannover 96 bekannt geworden waren. Ein Zusammenhang zwischen beiden Vorfällen kann nicht direkt hergestellt werden, läge aber ob des zeitlichen Zusammenhangs zumindest denklogisch nahe. Allerdings ist auch möglich, dass lediglich durch den Umstand, dass nach Bekanntwerden von Hübers Infektion die Club-Mannschaft vorsorglich getestet wurde, es nur zur Entdeckung kam. Die örtlichen Gesundheitsbehörden haben beiden Vereinen eine 14-tägige häusliche Quarantäne verordnet. An Training oder gar Spielbetrieb ist daher bei beiden Mannschaften vorerst nicht mehr zu denken – worauf die DFL auch Bezug nimmt und den zunächst mit Geisterspielen angesetzten Spieltag nun doch komplett absagte.

Fortsetzung der Saison vollkommen offen

Wann oder ob überhaupt der Spieltag fortgesetzt wird, ist aktuell vollkommen offen. Eine Komplettabsage der Saison, wie das beispielsweise im Eishockey (DEL) erfolgt ist, ist für die DFL aufgrund der „existenzbedrohenden Konsequenzen“ nicht gewünscht: „Ziel ist es weiterhin, die Saison bis zum Sommer zu Ende zu spielen.“ Ob und wie das überhaupt möglich ist, erscheint derzeit nicht prognostizierbar.

Denkbare Szenarien divers diskutiert

Maßgeblich für die Entscheidungsfindung, wie mit der Saison umgegangen werden soll, wird der Status der Gefährdungslage bzgl. des verkürzt nach seinem Typ benannten Coronavirus – auch Erkältungsviren sind Coronaviren, die so heißen, weil sie Fortsätze haben, die es erscheinen lassen, als hätten sie einen Kranz wie eine Sonnencorona – nach Ostern sein. Ist bis dahin, was aktuell nicht auszuschließen ist, weiterhin kein Spielbetrieb vertretbar, dürfte die Thematik an Brisanz zunehmen und bestimmte Optionen erschweren. Aktuell sind folgende Szenarien denkbar:

Abbruch der Saison ohne Wertung

Die Saison wird nicht gewertet und im Sommer starten die Ligen quasi neu. Dieser Reset-Knopf erscheint manchen ad hoc am fairsten, entpuppt sich aber nicht erst auf dem zweiten Blick als unausgewogen. Gerade in Sachen Aufstiege dürfte diese Lösung für Vereine wie bspw. den VfB Stuttgart und Hamburger SV, die durch ihre Investitionen erheblich in Vorleistung gegangen sind, nicht nur direkte finanzielle Auswirkungen bedeuten. Auch Spielverträge laufen aus oder sind ggf. an eine Liga-Zugehörigkeit geknüpft, zudem würde eine so herausragende Leistung wie die von Arminia Bielefeld nicht beliebig wiederholbar sein – was übrigens auch auf Heidenheim zuträfe, die sich noch berechtigte Hoffnungen auf den Relegationsplatz machen dürfen. Weiterhin stellen sich die Fragen der internationalen Wettbewerbe, die an eine Endplatzierung geknüpft sind.

Abbruch der Saison nach aktuellem Stand

Die Saison so zu werten wie es aktuell eben steht, erscheint einerseits leistungsgerecht, ist in Anbetracht der typischen Verläufe einer Saison, die eben auch in ihrer gesamten Natur ja als Gesamtheit zu betrachten ist – sonst gäbe es ja ein Meisterschafts-Endspiel a la Super Bowl – eben doch nicht mehr als eine Momentaufnahme und wird dem Charakter einer Meisterschaft nicht gerecht. Mancher Clubfan wäre damit sicher aktuell mehr als einverstanden, sollte darauf aber nicht hoffen. Vice versa darf zur Beruhigung der Clubfans aber auch ausgeschlossen werden, dass der Ausgang der Hinrunde gewertet wird (16. Platz), was auch mancherorts diskutiert wurde.

Nachholung der Spiele

Die wahrscheinlichste und wohl auch angestrebte Lösung wäre das Nachholen der Spiele, sobald die Gesundheitsministerien wieder grünes Licht geben. Da die Spielerverträge in der Regel bis zum offiziellen Saisonende Ende Juni gehen, bliebe auch nach dem terminierten Saisonabschluss am 17. Mai (34. Spieltag) noch genug Zeit. Dies würde allerdings bedeuten, dass die vom 12. Juni bis 12. Juli geplante Fußball Europameisterschaft nicht stattfinden könnte oder teilnehmende Spieler wenig bis kaum Regeneration und die Nationalteams keine Vorbereitung hätten. Dazu die Terminprobleme mit den noch ausstehenden internationalen Wettbewerben.

Kein Königsweg erkennbar

Als Fazit kann gezogen werden, dass es weder eine allseits faire Lösung noch einen anderen Königsweg gibt. Das kann es auch gar nicht. Die Auswirkung der Corona-Pandemie ist beispiellos und wird nicht nur im Terminplan sondern auch wirtschaftlich erhebliche Folgen haben – von den gesundheitlichen Risiken braucht man da gar nicht erst zu reden, die stehen eh im Mittelpunkt. Der Fußball hat gut daran getan, sich der aktuellen Lage, in der alle Bereiche des Lebens massiv betroffen sind, anzupassen und sich selbst hinten an zu stellen. Dennoch darf man auch mit Sorge auf des deutschen liebsten Kind blicken, denn bei manchen Vereinen wird es um die nackte Existenz gehen, gerade jenseits der Großkapital-Clubs.

Umso mehr wird die Solidargemeinschaft Fußball aufgefordert sein, jetzt keine kleinkarierten Befindlichkeitsdebatten zu führen, sondern vernünftige, maßvolle aber eben auch sportlich faire Lösungen zu suchen, bei denen das schwächste Glied den größten Schutz genießt. Sollte also tatsächlich eine längere Pause notwendig sein, und die ergibt sich automatisch, solange Spieler und ganze Mannschaften in Quarantäne müssen, wird man nicht umhin kommen eine EM zu verschieben und die internationalen Wettbewerbe zu beenden. Um eben dem Brot und Butter-Geschäft der allermeisten Ligen, den Meisterschaften, eine lebensfähige wirtschaftliche Grundlage zu belassen und einen sportlichen Ausgang mit entsprechenden Platzierungen (TV-Gelder, internationale Plätze) sowie Auf- und Abstiegen zu ermöglichen. Wird auch dies aufgrund einer noch länger andauernden Pandemie nicht möglich sein, wäre nach Saisonabbruch eine Aufstockung der Bundesliga um die aktuellen zwei direkten Aufstiegskandidaten ein letztes denkbares Szenario. Wohl wissend, dass auch dies keinen Anspruch auf absolute Fairness hätte und aktuell vor allem den HSV sicher hart träfe.

Fußball ist immer noch wichtig. Aber vielleicht ist die Pause in einer zuletzt angespannten (Hopp) bis hin zu gänzlich überdrehten (Behrens/Mühl) Atmosphäre auch eine Gelegenheit sich wieder gewahr zu werden, dass es eben auch ganz viel wichtigeres gibt. Gesundheit zum Beispiel. Oder eine funktionierende Sozialgemeinschaft.


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127 Gedanken zu „Der Ball rollt nicht mehr

  • Wenn wir das Ganze mal aus der juristischen Sicht betrachten, gibt es meines Wissens keine Rechtsgrundlage, die Saison nach dem Stand der Hinrunde zu werten, und keine Rechtsgrundlage, die Saison nach dem Stand bei der Unterbrechung zu werten. Eine Annullierung der Saison scheint mir als juristischer Laie noch am ehesten möglich, birgt aber auch viel Potenzial für Gerichtsprozesse.

    Also wird man irgendeine Lösung suchen, die Saison wieder aufzunehmen und durchzuziehen – natürlich vorausgesetzt der Staat und die Behörden erlauben das irgendwann wieder.

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  • Kein Meister, keine Absteiger und 3 Aufsteiger (auch aus den unteren Ligen).

    Und bei den unfassbaren Millionen die im dem fussball business unterwegs sind, sollten doch die peanuts aufzutreiben sein um den Aues und Fürths dieser Welt unter die Arme zugreifen um den Sommer zu überleben.

    Aber gut, was weiß ich schon vom großen modernen Fussballgeschäft

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  • Im Profifußball ist genug Geld und Kapital unterwegs, daß sie sich selber helfen können und müssen.Da schließe ich mich @jonas an, dann müssen sie eben mal solidarisch sein und Vereine die aufgrund des Saisonabbruchs in schwanken kommen solidarisch unterstützen durch irgendwelche Fonds die man aufspannt als Schutzschild. Der Fußball muß sich selber helfen, so einfach.
    Selbst bei einer Fortsetzung der Saison, sehe ich eine Chancengleichheit nicht mehr als gegeben an, weil die Mannschaften schon jetzt völlige unterschiedliche Praxis haben die Zeit zu überbrücken, manche Mannschaft wie der BVB trainieren angeblich völlig normal weiter, andere fahren den kompletten Spielbetrieb zurück bis zum Stillstand oder befinden sich einige Mannschaften im Quarantäne Modus. Also für eine Fortsetzung des Spielbetriebs sind für mich die Voraussetzungen bereits jetzt schon zu unterschiedlich.

    Es ist eine nie dagewesene Situation, an die sich auch eine mögliche Lösung folglich orientieren muss. Für mich wäre das fairste die bisherige Saison zu annullieren. Ich bin mir aber auch klar es wird wohl keine Lösung geben die allen gerecht wird. Es wird eher der kleinste gemeinsame Nenner werden.

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  • Jeder 6 Euro der in Deutschland verdient wird, wird mit und im Umfeld des Fußballs verdient.Das sind dann nicht nur die Millionärs-Profis, dass geht runter bis zum Würstchenverkäufer.Ich persönlich tippe auf Wiederaufnahme im Juni, wenn es gut läuft.Prinzipiell ist die Quarantäne für ein ganzes Team das größte Problem.Zumindest auf die Ansetzung für beide Ligen gesehen.Ob und wann es generell wieder besser wird weiß ja eh Keiner.

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  • Düstere Prognose: solange die Infektionszahlen nicht plötzlich stagnieren (wovon nicht auszugehen ist) und solange kein zuverlässiges Medikament großflächig auf den Markt kommt (kann noch lange dauern), wird keiner es verantworten, was auch immer wieder größer in Gang zu setzen oder zuzulassen. Sprich: ich rechne mittlerweile damit, dass das gesamte Jahr 2020 als „das Jahr ohne Veranstaltungen“, „das Corona-Jahr“, „das Krisen-Jahr des Innehaltens“ oder so in die Geschichte eingehen wird und es eh erst irgendwann in 2021 alles wieder ’normal‘ weitergeht..

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    • Ich bin ja beeindruckt wie cool Deutschland das Ganze sieht. Bei uns steht ein Bundesland unter Hausarrest, der Rest des Landes darf nur mehr außer Haus wenn er einen systemrelevanten Job hat, jemanden helfen muss oder um Lebensmittel einkaufen zu gehen. Restaurants, Bars, usw. sind geschlossen, Veranstaltungen verboten, Versammlungen (sprich alles über 5 Personen) im öffentlichen Raum ebenfalls.

      Dabei gibt es alleine in NRW doppelt so viele Fälle wie in Österreich – und die Bayern halten mal locker flockig Kommunalwahlen ab…

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      • Absolute Zustimmung.
        Jetzt kommt der shut down auch in Bayern wo doch um 15.00 Uhr der Grossteil der Stimmen abgegeben ist….

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      • Bei 5000 registrierten Infizierten sind wir verdammt weit weg von dem angeblichen Turning point-70% Infizierte.Trotzdem hat man wohl bereits jetzt mit fast dem gesamten Arsenal auf die Ausbreitung des Viruses gefeuert-wenn diese Maßnahmen greifen, wie lange soll es denn dauern bis die 70%-Marke erreicht ist?Gemessen daran wird es keinen Fußball mehr geben dieses Jahr-aber Komunalwahl war sicher wichtig…

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        • Bei der Wahl war heute tote Hose, zumindest dort, wo ich war. Da ist jeder Einkauf bedeutend gefährlicher und das ist nunmal unvermeidbar…

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  • Ich schwanke mittlerweile wirklich, ob das, was da passiert, irgendwie gerechtfertigt ist.
    Wenn man die Zahlen früherer Winter ansieht, sind z.B. im Winter 2017/18 laut Robert-Koch-Institut an den Grippeviren in Deutschland mehr als 25000 Menschen verstorben.
    Daß man sich nicht schützen kann vor allen Grippeviren trotz Impfstoff, ist doch auch jedes Jahr wieder zu lesen.
    Mich würde wirklich mal interessieren, was Experten glauben, wie hoch die Zahl der Infizierten und Toten bei diesem Coronavirus ohne all diese Schutzmaßnahmen wären. Und worauf sich ihre Schätzungen beziehen.
    Ist nicht das eigentliche Problem, daß es in unserer Gesellschaft nicht mehr normal ist, daß man bei einer Infektion zu Hause bleibt? Daß man trotzdem arbeiten geht, trotzdem die Kinder in die Schule und KIndergärten schickt? Und so jedes Jahr wieder vollkommen unnötig die Gesundheit und das Leben anderer gefährdet?

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    • Das Problem ist ja, dass man schon lange bevor man selbst Symptome zeigt ansteckend ist. Genau darum gibt es ja diese ganzen Maßnahmen.

      Der englische Herd-Immunity-Ansatz ist ja im Grunde kontrolliertes Nichtstun, die rechnen dabei mit 277.000 Toten, gehen dabei aber noch einer Sterblichkeitsrate von nur 0,7 Prozent aus – in Italien sind es derzeit eher 7 Prozent…

      Der große Unterschied zur Grippe ist halt, dass hier die untere Lunge betroffen ist und zwischen 5 und 15 Prozent der Leute medizinische Hilfe benötigen um Atmen zu können. Das überfordert bei einem größeren Ausbruch der Gesundheitssystem massiv, und zwar auf allen Ebenen. Alles andere, was nicht überlebensnotwendig ist, wird einfach nicht mehr stattfinden. Und selbst dann reichen die Kapazitäten nicht um alle zu versorgen. In Italien suchen die Ärzte jetzt schon (und wir stehen am Beginn!) aus, wem sie die besten Überlebenschancen geben und lassen die anderen unbehandelt sterben. Die haben derzeit 300-400 Tote täglich, und das obwohl erst wenige Regionen stark betroffen sind.

      Daher gilt es die Verlaufskurve so flach wie möglich zu halten, die Bevölkerung zu isolieren um die medizinische Versorgung aufrecht zu erhalten. Der Leiter der entsprechenden Fachabteilung eines Wiener Krankenhauses hat es (in etwa) so formuliert:

      „Wir [Mediziner] sind der Tormann. Wir tun was wir können. Aber es müssen draußen alle mitspielen, damit wir möglichst wenige Schüsse aufs Tor bekommen.“

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      • Da sollte man fast meinen, dass man am besten dran ist, wenn man sich sofort ansteckt, damit man es hinter sich hat, wenn es bei der medizinischen Versorgung eng wird…

        Rosige Aussichten!

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        • Ob man sich nach einer Heilung neuerlich anstecken kann oder nicht, scheint noch nicht abschließend geklärt zu sein… Folgeschäden in der Lunge sind ebenfalls möglich.

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      • Toten, gehen dabei aber noch einer Sterblichkeitsrate von nur 0,7 Prozent aus – in Italien sind es derzeit eher 7 Prozent…

        In Italien es ist ja zuerst im Norden in den Industrie Regionen Italiens massiv ausgebrochen gibt es sehr viele illegale Arbeiter und unregistrierte, sehr viele auch aus China, die entweder gar nicht oder erst zum Arzt gehen, wenn sie ein Notfall sind. Daher konnten dort die wirklich Infizierten auch schwer bis gar nicht erfasst werden, erst wenn es dann dito zum Notfall kommt, das verschiebt natürlich den Sterblichkeitsfaktor rein statistisch enorm ungünstig. Ich glaube ganz real ist der Sterblichkeitsfaktor überall in etwa der gleiche, nur in manchen Ländern eben aus administrativen Gründen erheblich verzerrt. Den Faktor 7% durch alle Bevölkerungsgruppen, gibt es real nirgends.

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        • Glaubst du nicht, dass die Dunkelziffer überall wesentlich höher ist? Aber sagen wir es pendelt sich irgendwo bei 1-2 Prozent ein, dann sprechen wir immer noch von einer halben Million Toten wenn nicht entsprechend darauf reagiert wird…

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          • Natürlich ist das bedrohlich. Die Dunkelziffer der Inifzierten ist ganz sicher ich glaube sogar deutlich höher besonders bei Menschen, die keine oder kaum Symptome zeigen, das ist ja das fiese an dem Virus, dass es genug Zeit gibt, daß er sich unentdeckt verbreiten kann. Es wird nach wie vor nirgends systematisch getestet. So kann man die wirkliche Anzahl Infizierter gar nicht kennen.

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            • Von einem Freund, der in Istanbul lebt:

              Zum aktuellen Geschehen:
              Die Superlig spielt noch. Vor leeren Tribunen. Spitzenspiel Basaksehir gegen Trabzon endete 1:1 das derby Galatasaray gegen Besiktas 0:0.
              Die aus der Bundesliga bekannten Loris Karius und Kevin-Prince Baktus waren in der Startaufstellung bei Besiktas, der eine schoss kein Tor, der andere liess keins zu.
              Und der Virus:
              – 6 offizielle Faelle bis jetzt, bei einer vergleichsweise minimalen Anzahl von Tests
              – Schulen und Unis sind zu fuer mindestens zwei Wochen
              – Fussball ohne Besucher dieses Wochenende
              – Messen sind verschoben
              – Internationale Firmen schicken ihre Mitarbeiter soweit moeglich ins Homeoffice
              – Es gab am Mittwoch, als die Schliessungen bekanntgegeben wurden Hamsterkaeufe von Masken, Desinfektionsmittel, Klopapier und Nudeln
              – Mehr als 10.000 rueckkehrende Pilger aus Mekka sind erstmal in Studentenwohneheimen in Quarantaene. Die Studenten wurden nach Haus geschickt.
              – Hochprozentiges ‘Koelnisch Wasser’ und feuchte Tuecher mit Alkohol waren in den letzen Jahren kaum nachgefragt und selten im Regal zu sehen. Ploetzlich sind sie auch von glaeubigen Muslimen wieder durchaus benutzbar und man munkelt, dass die Hersteller die Produktion wieder auf Alkohol umzustellen.
              – Es gab am Samstag keine Schlange mehr am Galataturm. Allerdings gibt es auch kaum noch Fluege, die interessierte Besucher vorbei bringen koennten.

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  • Das Beste wird wohl sein, falls die Pause noch bis zum Sommer dauern würde, die neue Saison mit den gleichen Mannschaften wieder spielen zu lassen wie in dieser. Wenns eher klappen würde, kann man ja dauerhaft englische Wochen einführen oder noch enger, jeden 3. Tag spielen lassen. Wäre zwar recht intensiv, aber wenn ich mir die Eishockey-WM anschaue, die spielen ab und zu auf 2 aufeinanderfolgenden Tagen 2 Spiele und keiner beschwert sich. Wäre doch mal interessant, Fußball intensiv, wie eine WM.

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  • Es braucht eher kreative Lösungen.

    Statt Hinrunde 20/21 Fortsetzung der Rückrunde ab Herbst.
    EM verschieben ans Jahresende.

    Und ab 2021 spielen die europäischen Ligen ihre Saison im Kalenderjahr.

    Wirtschaftlich ist das für die Vereine schlimm, aber existenzbedrohend ist es ja eher für alle am Geschäft Beteiligten, DAZN, Bäcker, Sicherheitsfirmen, Angestellte, usw.
    Da braucht es kreative Lösungen wie im normalen Leben auch…

    Uli Hoeneß war heute in Hochform. Chapeau!
    Ebenso Aues Präsident die Tage.

    Es geht gerade um mehr:
    Solidarität, Rücksicht, Zivilcourage.

    Und ein neues Mindset. Es ist so schnell nicht vorbei. Aber wenn wir nicht verantwortungsvoll handeln, dann ist es schnell vorbei mit vielen.
    Ich will die nächsten Wochen niemand sich um Sauerstoff prügeln sehen…, von irgendwelchen Corona-Partys hören und will weiß Gott keine pseudolustigen Bilder-Witze über Corona lesen.

    @Beate: Das, was du über Influenza schreibst, ist richtig. Was du nicht schreibst: (1) Es gäbe viel mehr Tote, gäbe es den Impfstoff nicht.
    (2) Das Virus ist neu. Wir haben eine Pandemie. Das verbreitet sich wie ein Spinnennetz-Tsunami. Diese Intensität hat die Influenza nicht.

    +++#Sendepause+++
    +++#Fussball-Shutdown+++

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    • @Teo gestern abend bei Anne Will sagte der Experte: „Sars ist zurück“. Es ist ein Virus, das wohl modifiziert, aber nicht unbekannt ist.Wieso sind bei Sars solche Horrorszenarien nicht Wirklichkeit geworden, obwohl nicht solche Quarantänen verhängt wurden?
      Und wenn es wirklich so gefährlich ist: wieso dann diese scheibchenweise angeordneten Maßnahmen? Wieso nicht schon beim ersten gemeldeten Fall in China, Einreiseverbort für Chinesen, beim ersten gemeldeten Fall in Italien Einreiseverbot von Italien aus, beim ersten gemeldeten Fall aus Südtirol 2 Wochen Quarantäne für alle Urlauber?
      Daß solche Viren entstehen können, war doch nicht unbekannt. Sars, die Vogelgrippe, die Schweinepest.
      Wieso hat man trotzdem Intensivbetten zur Gewinnoptimierung der Kliniken abbauen lassen? Wieso hat man in all den Jahren keinen Notfallplan erarbeitet und läßt sich jetzt von Entwicklungen treiben?
      Wieso diskutiert man nicht mit den Experten, die behaupten, daß alles restlos übertrieben sei? Wieso kommen die in den Medien kaum zu Wort? Einer, der einen Test entwickelt hat, aber permanent?
      Wieso behauptet man, im Sommer würde das Virus sich weniger ausbreiten, während gleichzeitig in Brasilien ebenfalls das Virus offensichtlich da ist?
      Das möchte ich gerne begreifen.

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      • Tja, Beate ganz einfach: In Deutschland ist das Geld und der Profit mehr wert als der Mensch. Erst muss das Geld stimmen und dann kann man ja den Menschen helfen. Wie war das beispielsweise mit den Aidsmedikamenten, die für überteuertes Geld verkauft wurden. In Afrika mussten die Menschen sterben, weil für Sie das Medikament zu teuer war. Hätte man es billiger verkauft, würden die Leute noch leben, aber der Profit wäre halt flöten gegangen. Auch Trump will sich die Vorrechte für einen Impfstoff sichern, um dann erst mal den Amerikanern das Präparat zugängig zu machen und es dann für teures Geld an Europa zu verkaufen.

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        • beate geh mal davon aus:
          sie habens verpennt gleich von beginn des ausbruchs in china
          die richtigen konsequenzen zu ziehen. habe mich sehr gewundert, dass die flieger weiter flogen und null tests an den flughäfen.
          binnenkapitäne auf hoher see.

          hoffe nun wie alle, dass das alles noch eingedämmt werden kann.

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  • so nah ist manchmal so manches – gestern noch geschmäht von einigen wegen fußball, vielleicht kann seine firma nun helfen, dass der ball überhaupt mal wieder rollen kann :

    „Dietmar Hopp hat den Vorstoß von US-Präsident Donald Trump abgewehrt, einen möglichen Impfstoff der deutschen Firma CureVac hauptsächlich für die USA zu sichern. Hopp ist Haupteigner der Tübinger Firma“

    toi, toi, toi den dort tätigen wissenschaftlern !

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    Antwort
    • Ihr könnt sicher sein nicht jeder Geschäftsmann hätte wie Hopp gehandelt. Die Amerikaner bzw. Trump haben Milliarden für die US Exklusivrechte am möglichen Impfstoff geboten. Der gleiche Trump der Deutschland nur als Problem sieht und gegen die EU ist und vor 2 Tagen noch gesagt hat, „Das Virus hat gegen die USA keine Chance, kein Land auf der Welt ist besser gerüstet“ soll er sich selber was zusammenkochen.

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  • Das sieht dem Despoten ähnlich. America first! Lasst den Rest der Welt verrecken!

    Da waren die Fadenkreuze wohl an die falsche Person verschwendet. Da zeigt sich wieder, wer der wahre Menschenfeind ist…

    …und die regen sich wegen Fußball auf!

    Jetzt könnt ihr mich gerne radikal nennen, aber wenn ich sowas höre….

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    Antwort
    • Ein Menschenfreund wäre ein millardenschwerer Unternehmer allerdings erst, wenn er diesen Impfstoff dann umsonst der Weltbevölkerung zur Verfügung stellen würde, eingedenk der Tatsache, daß die Forschung auch von öffentlichen Stellen ermöglicht wurde.

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      Antwort
      • Da könnte er sich beweisen, z.B. indem er das „Rezept“ weiterverteilt, damit viele Firmen produzieren können, um die Weltversorgung zu gewährleisten. Es reicht ja, wenn er sich das Patent sichert und dabei mitkassiert.

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        Antwort
      • @beate60
        Was tust du denn für Deutschland und seine Bevölkerung oder bist du dann kein „Menschenfreund“?

        Hopp ist ein Unternehmer, nur als Menschenfreund als einzige Zielsetzung hätte er das alles nicht aufgebaut, daß er sogar Trumps Ansinnen der Welt einen Impfstoff vorzuenthalten die Stirn bieten kann. Hopp ist Unternehmer und ein besonders guter, der aber viel von dem was er sich!!! erarbeitet hat, Menschen zurück gibt. Er hat wirklich niemanden irgendwas zu beweisen, Menschen sind einfach so dreist und unverschämt.
        Ich gehe ja davon aus, daß diese Ultra Fratzen, die beteiligt waren dann wenigstens das Rückrat haben, auf den „möglichen“ Impfstoff das mit dem Geld eines Hurensohns entwickelt wurde, zu verzichten.

        Das selbe Maß, welches du an andere anlegst, und forderst gilt dann logischerweise auch für dich. Beate was gibst du denn dem Land von dem was du dir erarbeitet hast zurück?

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        Antwort
          • Ja das übliche reden oder bist du auch bereit 50% deines Vermögens/Angespartem der Allgemeinheit zu geben?

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            Antwort
            • Für fast alle Menschen wären abzugebende 50% nicht möglich / existenzgefährdend / massiv einschränkend / sehr unangenehm. Jemand wie Hopp braucht auch bei solchen Summen/Prozenten, die er abgeben kann, nichts für sich an unangenehmer Auswirkung spüren. Ü-ber-haupt nichts. Trotzdem natürlich sehr gut und absolut ankennenswert, dass er das macht.

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              Antwort
            • @juwe manchmal bist du vollkommen daneben. Vergleichst Äpfel mit Birnen, nur um deinen neuen Hero in den Himmel zu heben.
              Meinst du nicht, es ist ein Unterschied zu Hopp, wenn ich etwas anspare als Selbständige, um davon im Alter leben zu können?
              In einem kannst du dir sicher sein: wenn ich das Geld so übrig hätte wie Herr Hopp, hätte ich auch kein Problem damit, mehr zu spenden als ich es derzeit tue.

              Hat aber im übrigen alles nichts mit meinem ursprünglichen Post zu tun.
              Da ging es um die Entwicklung eines Impfstoffes mit staatlicher Hilfe. Und bei einem Wohltäter wie Hopp es ja deiner Meinung nach ist, wäre es doch das Wenigste, solch einen Impfstoff kostenfrei ALLEN Menschen zur Verfügung zu stellen.
              Gilt übrigens auch für viele andere Medikamente. Ich finde es eine Schweinerei, wie da von den Pharmakonzernen abgesahnt wird. Und dabei ganz klar auch Menschenleben dem Profit geopfert werden.
              Das Problem ist, daß in Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten immer mehr systemrelevante Unternehmen privatisiert wurden, daß gerade auch im Gesundheitswesen immer mehr auf Gewinnmaximierung geschaut wurde.

              Gesundheit und mMn auch der Wohnungsmarkt und der Verkehr hätten nie und nimmer so privatisiert werden dürfen, wie das in den letzen Jahren geschehen ist. Das sind wichtige Güter, die für alle jederzeit verfügbar sein müssen.

              Stattdessen hätte man in vielen anderen Bereichen (Spekulanten, Waffen, Luxusgüter…) die Steuern erhöhen können. Wer sich das leisten kann, dem tun auch höhere Steuern nicht weh.

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              Antwort
              • Du bist krankenversichert, jeder ist krankenversichert das ist Pflicht in Deutschland, so kann also jeder den Test auch bezahlen. Forschung kostet immense Summe, Hopp ist einer der dafür Geld zur Verfügung stellt.Sonst gäbe es auch diese Firma in Tübingen nicht. Es ist doch selbstverständlich, dass der Impfstoff dann auch bezahlt wird, gefühlt merkt das ja niemand, weil sowieso jeder krankenversichert sein muß, siehe oben.

                Was du schreibst ist alles gut und schön aber stellt doch nicht Forderungen an andere oder zieht es in ein fadescheiniges Licht, was andere tun, die viel mehr tun und die es auch können. Diese Art ist kleingeistig und kleinkariert, in USA würden sie Hopp feiern, aber wir in Deutschland eine griesgrämige Neidgesellschaft, die hochpeinlich ist. Nicht alle aber viele, leider hört immer nur die hirnlosen Neidschreier, die am Ende von denen die sie anprangern profitieren.

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                Antwort
                • Wenn wir hochqualifizierte Wissenschaftler nicht bezahlen können und das ist extrem teuer, dann gehen die Herren ins Ausland zu Leuten wie Trump, der sie entsprechend bezahlt. Nur wir haben mit Herrn Hopp jemanden, der das verhindern kann. Und am meisten würde er verdienen, wenn er die Exklusivrechte an einem nahen Impfstoff an die USA verkauft.

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                • Es gibt Bedürftige dafür auch in anderen Ländern. Die haben das Glück mit der Krankenversicherung nicht. Aber klar, das ist dann Neid, wenn man will, daß alle Menschen geschützt werden.

                  Im übrigen wird gerade großzügig Geld zur Verfügung gestellt. Am Ende werden dann wir alle wieder zur Kasse gebeten. Nein nicht wir alle. Nur die, die die Steuerschlupflöcher nicht nutzen können.

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                • Und kleingeistig und kleinkariert finde ich, wenn der Ministerpräsident von NRW öffentlich erklärt, er wolle nicht preisgeben, woher sein Land NRW Schutzmasken ordert, weil er verhindern wolle, daß die Lieferung doch nicht ankommt.
                  Vielleicht sollten unsere Politiker sich stattdessen von lvmh inspirieren lassen und die entsprechenden Firmen in Deutschland verpflichten, ihre Produktion auf notwendige Güter umzustellen.

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                • Ja meckern, meckern .. aber selber keinerlei Beitrag ausser Reden. Unter welchem Druck Verantwortliche momentan stehen, sowas kannst du dir denke ich nichtmal annähernd vorstellen. Menschen kritisieren die etwas tun, die es auch können. Warum bist du nicht an deren Stelle wenn du alles so gut weißt oder kannst? Nein, nicht meine Welt sorry

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              • Ja und es gibt Grund zu meckern. Wir sollten uns an Taiwan ein Beispiel nehmen. Die haben nämlich nach der letzten Sarsepidemie 2003 Konsequenzen gezogen und einen Plan entwickelt, um sehr schnell auf den Ausbruch von Epidemien reagieren zu können.
                Dort wurden ab 31.12. Passagiere aus Wuhan kontrolliert und am 6. Februar einen Einreisestopp für Chinesen verhängt.
                Der Lohn: bislang trotz der engen Verflechtung mit China nur 53 Infizierte und ein Toter .
                Und mittlerweile ist mir auch klar, was in Italien passiert ist: dort arbeiten Zehntausende Chinesen illegal in der Bekleidungsindustrie. Es ist ein Hohn zu behaupten, man könne nicht mehr nachvollziehen, wo sich die vielen Erkrankten in Norditalien angesteckt haben.

                Nichtsdestotrotz können wir offenbar über Söder als Ministerpräsident froh sein. Denn er nimmt sein Amt wirklich ernst und ist bereit zu reagieren, sobald er versteht, worum es geht.
                Ich hoffe, er sorgt auch dafür, daß aus dieser Krise gelernt wird.

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                Antwort
                • Die Menschen, die jetzt mit Internet Halbwissen alles besser wissen, helfen aber niemanden, im Gegenteil.
                  Ich habe tiefen Respekt vor denjenigen, die handeln und die dafür kritisiert werden und derzeit minütlich, stündlich Entscheidungen treffen sollen, für die es keine Erfahrungswerte gibt, die sicher auch nicht alles richtig machen können, es gibt ja auch unterschiedliche Meinungen unter allen Fachleuten von Wissenschaftlern bis Medizinern. Sich hinsetzen und meckern ist das letzte, was irgendjemand hilft.

                  Da wäre es schon mal ein kleiner Schritt wenn man schon so viel Kritik hat mal anzupacken und mitzumachen, zb bei der Aktion die der Club gestartet hat alten Menschen mit Einkäufen usw. zu helfen. Das wird größtenteils von Fan Gruppierungen abgewickelt. Aber ich vermute mal rumnörgeln, es nur besser wissen ist einfacher als anzupacken und diejenigen, die unter unglaublichen Druck stehen, zu kritisieren.

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  • Könnt Ihr Nudeln kochen ohne dass das Ergebnis einen Durchfall erzeugt? In Deutschland scheint das ein großes Problem zu sein. Oder wo ist sonst der Zusammenhang von ausverkauften Nudeln und Klopapier?

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    Antwort
  • So, jetzt amtlich, EM 2020 wird EM 2021.

    Ein paar Wochen mehr Zeit für die Ligen.

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    Antwort
  • Die Behörden der Stadt Nürnberg haben heute Pläne an ihre Mitarbeiter verteilt, wie bei einer Verschärfung der Notfall-Auflagen verfahren werden soll. Wir müssen wohl damit rechnen, dass in Kürze weitere Einschränkungen unserer Bewegungsfreiheit kommen, mehr Geschäfte schliessen müssen. Die Frage ist nur noch, wann.

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    Antwort
  • Einfach eine Top Aktion, da kann man auch stolz sein auf seinen Verein! Und auf die Umsetzung..

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    Antwort
    • Wenn man berücksichtigt, daß in Wuhan zufällig das größte chinesische Virologische Forschungsinstut ist, die mit eingetragenen Firmenpatenten bereits jahrelang an Corona Viren forschen, glaube ich auch sofort die Version mit der Fledermaussuppe.

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      Antwort
      • Zumindest, dass es ein künstlich erzeugtes Virus ist, ist sehr, sehr, sehr unwahrscheinlich, wie diese Studie von Forschern aus den USA, Australien und Großbritannien darlegt: https://www.nature.com/articles/s41591-020-0820-9

        Ich empfehle zum Entstehen von Zoonosen (also dem Überspringen von Viren von Tier auf Mensch) „Spillover“ von David Quammen, der ordnet das sehr gut ein und skizziert genau so einen Fall wie er jetzt auftritt eigentlich schon vor, inklusive des Problems der Märkte in Wuhan und sogar der Fledermäuse (wobei das gar nicht nachgewiesen ist, dass es Fledermäuse sind, die Studie bringt auf Grund genetischer Ähnlichkeiten auch Schuppentiere ins Spiel). Aber das Zurückverfolgen, das Quammen auch sehr gut darstellt an verschiedenen Fällen wie Hendra, Nipah und Ebola, ist große Detektivarbeit.

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        Antwort
        • Mir ist der Zufall zu groß, wenn das größte chinesische virologische Forschungsinstitut in Wuhan ist und ausgerechnet am Fischmarkt soll es von Tier auf Mensch überspringen, nein sorry, kann glauben wer mag, ich tue es nicht. Es kann ja sein, daß es von Tieren stammt aber in dem Forschungsinstitut separiert und erforscht wurde, geht auch nicht um eine Weltverschwörung, vielleicht war es nur ein Unfall daß es jd. unwissentlich mit nach draußen gebracht hat oder eine schlampige Kadaverentsorgung. Die Fischmarkt oder Fledermausgeschichte ist für mich ein Märchen für die Weltöffentlichkeit.

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          Antwort
          • Die Unfähigkeit an Zufälle zu glauben, liegt in der menschlichen Natur, weil man nicht wahrhaben will, dass das eigene Leben Zufällen unterliegt. Das ist bei einem derart großen Ereignis natürlich noch viel menschlicher. Wenn man sich aber mal etwas mehr mit ähnlichen Ausbrüchen (z.B. SARS, Nipah, Hendra) beschäftigt, lässt sich das aber halt immer zurückverfolgen auf ein derartiges zufälliges Überspringen von Tier auf Mensch. Natürlich kann man es nicht ausschließen, dass es ein Laborunfall war, die Zoonose ist aber dennoch wesentlich wahrscheinlicher, denn nichts von Ursprung bis Verlauf der Pandemie ist ungewöhnlich und ist nicht in irgendeiner Form schon mal durchgespielt worden.

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            • Umso mehr Lebenserfahrung man hat umso mehr erkennt man, daß es keine Zufälle gibt. Die größte chinesische, virologische Forschungseinrichtung, die auch eingetragene Patente auf die Corona Virus Forschung verfügen, im nicht gerade kleinen China und ausgerechnet am Fischmarkt nebenan, entspringt ein neues mutiertes Corona Virus. Kann glauben wer will ..ich jedenfalls nicht. Der Ursprungsort Wuhan war ja schwer zu leugnen von der chinesischen Regierung, tja dann war es der Fischmarkt klar

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              Antwort
              • Dann wollte es die chinesche Regierung erst leugnen als der Arzt Li Wenliang den Ausbruch öffentlich machte. Bei seiner Familie sie sich mittlerweile auf Druck der Weltöffentlichkeit entschuldigen mussten.

                https://www.deutschlandfunk.de/covid-19-in-china-kommunistische-partei-entschuldigt-sich.1939.de.html?drn%3Anews_id=1112463&fbclid=IwAR3oqyppS0LaDhRJqrPDDdU_iPwwZOhAs1-fMNCCZIFjLup3Xazx-6f0pTY

                Mittlerweile sind wir ja angelangt dass es Touristen nach Wuhan eingeschleppt haben können. Ich würde der chinesischen Regierung nicht mal glauben wenn sie Guten Morgen sagt. Tarnen und Täuschen sind jahrtausende alte Traditionen in China. Ein möglicher Gesichtsverlust immer höher gewertet wird als die Wahrheit usw.

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                Antwort
              • Wer nicht an Zufälle glaubt, ist nicht lebenserfahren, sondern intellektuell unfähig, Dinge als komplex zu begreifen, so dass er nach Erklärungen sucht.

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                Antwort
                • Zufälle sind meistens ein höherer Ordnungsgrad, komplexere Strukturen, was eben nicht sofort erkannt wird, alles hat Zusammenhänge ausnahmslos.

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                • mit dem seit anbeginn unabweisbaren und existierenden zufall
                  umgehen zu können oder auch zu scheitern
                  ist der lackmustest oder prüfstein
                  jegliches menschen
                  und jeglicher organisation.

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                • Dass etwas unbeweisbar ist, das ist bei komplexen Strukturen auch häufig so, belegt nicht daß es ein Zufall ist. Es gibt keine.

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                • Alles hängt mit allem zusammen ist so esoterisch und unwissenschaftlich, dass es keinerlei weiterer Diskussion mehr bedarf. Eben doch Weltverschwörungsglaubender. Danke, mehr Beweise braucht es nicht. Auch dafür, dass du immer in jeder Diskussion alles besser weißt. Es ist zum Verzweifeln, wie Du hier wirklich jede Debatte an Dich reißt. Immerhin bist Du hier zivilisiert genug und beleidigst die Leute nicht durch, wie auf Twitter.

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              • Du darfst gern ein Weltbild haben, in dem es keine Zufälle gibt, meines ist das nicht.

                Aber den Hinweis auf die „Lebenserfahrung“ muss man einem Enddreißiger mit zwei Kindern nicht entgegen schleudern. Das ist in meinen Augen unnötig und schlechter Stil.

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                Antwort
                • Ich habe von mir gesprochen nicht von deiner Lebenserfahrung, habe ich nirgends getan, deine kann ich nicht beurteilen.

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                • Wahnsinn, dass du nicht mal erkennst, dass man das erstmal als ne eindeutige Beleidigung, im Sinne von „Was will der Bub eigentlich?“ liest. Aber dass du unfähig bist, zu erkennen, wie dein Diskussionsstil auf andere wirkst, beweist du ja jeden Tag hier. Ist nichts Neues. Hatten wir ja auch schon hier.

                  In dem Sinne: Wie traurig, dass deine Lebenserfahrung zum Schluss führt, dass es keine Zufälle gibt. Wie lebt es sich mit Verfolgungswahn?

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                • Lebenserfahrung hat doch nicht nur mit dem Alter zu tun, zu deinem Vorwurf oben, ..scheinbar fehlt dir der notwendige Intellekt. Im übrigen habe ich eine technisch wissenschaftliche Ausbildung und ganz sicher nie was mit Esoterik am Hut gehabt so ein Blödsinn. Wer an Zufälle glaubt, liegt Esoterik ja viel näher, als meine These daß es keine gibt.

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                • Mit Verlaub, Juwe, das stimmt nicht, oder wenn es so intendiert war, hast Du es nicht gut formuliert. Du spricht nicht von Dir und Deiner Erfahrung, sondern Du argumentierst allgemein: „Umso mehr Lebenserfahrung man hat umso mehr erkennt man, daß es keine Zufälle gibt.“ Du sagst nicht, dass Du mit wachsender Lebenserfahrung zu dem Schluss gekommen bist, sondern spricht von „man“. Der einzig logische Schluss aus Deinem Satz ist, dass jeder, der das nicht so sieht wie Du nicht genug Lebenserfahrung hat, sonst hätte derjenige das auch erkannt, weil „man“ kommt ja drauf mit „mehr Lebenserfahrung“. Da bleib ich dabei, das ist unnötig, es so zu formulieren. Wenn das „man“ als „ich“ gemeint ist, dann bitte auch so formulieren, sonst kommt es eben so an, wie geschildert.

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                • Zufälle sind deutlich wissenschaftlicher als der Glaube, dass es keine gibt. Ich weiß nicht, wie man sich ohne mit der Wimper zu Zucken hinstellen kann und behaupten kann, zu glauben, es gäbe keine Zufälle, sei wissenschaftlich. Dieser Glaube ist hochgradig esoterisch, technisches Studium hin oder her.

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                • Für denjenigen, der nicht an Zufälle glaubt, bleibt im Grunde ja nur noch ein Glaube:

                  Gott oder ein beliebiges anderes höheres Wesen lenkt alles 😀

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                • Ah, dieses Forum ist back to normal: Der Forist „Juwe“ postet unablässig, vertritt sehr spezielle Thesen, erhebt diese zum allgemein Vernünftigen („man“), präsentiert seine mentalen Vermögen (ehedem Jahrgangsbester im Deutsch-Abi; jetzt „technisch-wissenschaftliche Ausbildung“) und beleidigt andere („fehlender Intellekt“). Sagen wir es so: Wäre dieses Forum ein Schulhof, wäre „Juwe“ der, den man mal auf die Seite nehmen und ein ernstes Wort mit ihm reden müsste. Wer könnte das machen?

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                • @KMaiwald:
                  Da ist doch Hopfen und Malz verloren. Ich bin stets beeindruckt, wie pädagogisch und geduldig Herr Zenger mit Problemschüler juwe umgeht. Allerdings wird selbst das mit trotzigem und hochgradig uneinsichtigem Verhalten quittiert.

                  Anhaltende (Corona) Langeweile gepaart mit Äußerungszwang lässt keine Besserung erwarten. Es sollte sich jeder überlegen, ob er dem Troll Futter gibt, oder sich nicht doch lieber über die Versorgungslage mit WC Papier informiert 😀

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                • @Holzmichel

                  wie immer (kann man nicht mehr zählen) kein Beitrag zum Thema, sondern geht es um die Hatz auf jemanden oder Maßregelung anderer Mitforisten, bist du ganz vorne mit dabei. Ist eigentlich hier dein einziges Thema. Sehr merkwürdig wie du zeitlich mit Herrn Maiwald immer in letzter Zeit gemeinsam auftauchst. Die Vorzüge eines Loginfreien Forum? 🙂

                  @maiwald

                  wenn Fritz the Cat mich „intellektuell unfähig“ und esoterisch und mehr nennt, darf ich darauf antworten, ich habe es nicht nötig so wie du andere zu beleidigen. Darauf antworten darf ich aber.

                  Holzmichel wieviele bist du jetzt eigentlich?

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  • Manche Fußballvereine denken wirklich sie haben einen Sonderstatus in der Gesellschaft. Gehört Mannschaftstraining unter die Rubrik maximal 2 Personen dürfen zusammenstehen ? Ich denke die Vorgaben des Staates werden erst erfüllt, wenn die Spieler auch zusammen wohnen . Der Fußball nimmt sich viel zu wichtig ! Ist es systemrelevant hier Ausnahmen zu machen , während in Bayern nur Familienmitglieder aus dem gleichen Hausstand Spazierengehen dürfen ?

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    Antwort
    • Die machen das ja nicht zum Spaß, das ist deren Job.

      Und der ist nicht wirklich sinnloser als 99,9875% von dem restlichen Kram, den wir sonst so machen.

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      Antwort
      • Zumindest hängen da eine Menge Arbeitsplätze dran. Ist also von höherer gesellschaftlicher Relevanz als ein mittelständischer Betrieb. 😉

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        Antwort
      • Es soll auch noch andere Menschen mit einem Arbeitsplatz geben, hab ich mal vor langer Zeit gehört. Nur für diese Arbeitnehmer gilt Abstand halten, Home-Office, komplette Schließung der Arbeitsstelle ? Warum dürfen dann keine Hobby- und Amateur- Mannschaften spielen ? Weil sie mit Fußball Geld verdienen, übertragen die Herren Profifußballer keine Viren ?

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        Antwort
    • Natürlich auch für den Club.

      Darunter würde ich z.B. die Spielabsage vor einigen Tagen verbuchen 😉

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      Antwort
    • Absolut, hätte ja jeden anderen Verein treffen können bzw. tut es aktuell ja auch noch.

      Zur Zufalls- / Chaostheorie drängt sich mir die Frage auf, ob denn ein Würfel, würde er durch einen Roboter immer exakt auf die gleiche Weise im absoluten Vakuum geworfen, immer gleich fallen und folglich die gleiche Zahl zeigen würde. Gäbe es keinen Zufall, müsste er das.

      Hmmm.

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      Antwort
      • Die geistigen Unternehmunges des Menschen sind ein permanenter Versuch, den Zufall zu bannen.

        (Dieser Satz ist mir gerade eingefallen. Ob er stimmt, weiß ich nicht. Ich werde drüber nachdenken…)

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        Antwort
  • Du hast die VAR-Variable – im Volksmund „Keller“ genannt – vergessen. Die erzeugt eine Unschärfe und potenziert Zufälle, dass man schier glaubt, dass ein System dahinter steckt.

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    Antwort
  • „Unschärfe und potenziert Zufälle“

    erzählt jeder Maler
    und ich glaube das , sogar.

    Nur: Die Welt ist keine Leinwand.

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    Antwort
    • Doch, aber eine runde, weil sie ja eine Scheibe ist! Scheibe deshalb, weil wenn sie eine Kugel wäre, würden Weihnachtsmann und Osterhase runterfallen.

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      Antwort
  • Mit Verlaub, Juwe, das stimmt nicht, oder wenn es so intendiert war, hast Du es nicht gut formuliert. Du spricht nicht von Dir und Deiner Erfahrung, sondern Du argumentierst allgemein: „Umso mehr Lebenserfahrung man hat umso mehr erkennt man, daß es keine Zufälle gibt.“ Du sagst nicht, dass Du mit wachsender Lebenserfahrung zu dem Schluss gekommen bist, sondern spricht von „man“

    Ok dann war es nicht ausreichend gut formuliert, ich sprach von der eigenen subjektiven Wahrnehmung, meine (Lebens)Erfahrung. Für die anderer bin ich nicht zuständig, dann entstand ein falscher Eindruck wie ich sehe.

    Bleibe aber gerne bei „meiner“ Meinung, daß es keine Zufälle gibt, es gibt zu allem eine Kausalkette nur oft leider so komplex, daß es wie ein Zufall scheint. Für mich ist das eine vorübergehende Noterklärung bis man Sachverhalte klären kann. Es kann doch jeder seine eigene Meinung dazu haben. Es gibt Menschen die glauben an Wunder. Aber mir ist schon bewußt auch ein Homo Faber scheiterte an dieser Anschauung. Sehe es trotzdem sehr ähnlich. Um den Bogen zu schließen, Presserklärungen der chinesischen Regierung traue ich in etwa so wie einem Hütchenspieler.

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    Antwort
    • „es gibt zu allem eine Kausalkette nur oft leider so komplex, daß es wie ein Zufall scheint“
      .. was dann konsequenterweise hieße, dass auch jeder Gedanke, jedes Verhalten, jede Handlung logische Folge der jeweiligen biochemischen Strukturen im Gehirn sind, es damit einen freien Willen nicht geben kann, ‚Schuld‘ nicht möglich ist.. schon ganz gut, dass wir den Begriff Zufall nicht allzu streng verstehen und anwenden..
      [hoffentlich dauert es nicht mehr so wahnsinnig lang zum nächsten Geisterspiel, damit wir endlich wieder über unser Hauptthema ‚Fussballspiele‘ sprechen können..]

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      Antwort
      • [ ja das hoffen wir glaub ich alle – vermissen den runden Ball, das miterleben und selber spielen]

        Es geht mMn darum wie mit dem Zufall bzw. Sachverhalten
        umgegangen worden ist. Da geht es um Fakten.
        Daraus resultieren nicht nur juristische Fragen und Konsequenzen .

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        Antwort
  • Der Fußball hat Pause. Es muss selbstverständlich sein, dass die Stars, seien es nun Fußballspieler, Trainer oder Manager zur Zeit auf ihre Spitzenverdienste verzichten müssten. Gehalt nur noch so hoch wie ein stinknormaler Arbeiter oder Angestellter und das solange, bis die Geisterspiele beginnen. Es ist ein Unding, solche Millionengehälter auszuzahlen ohne dass der Fußball stattfindet, also nicht existiert. Im jetzigen Moment sind diese Spitzensportler, Trainer oder Manager durch höhere Gewalt aus ihrem Gladiatorendasein ausgeschieden, das heisst es existiert nicht. Und da sollte sich keiner aufregen, denn das ist völlig logisch. Oder ist die Geldgier größer als die Vernichtung des Vereins?? Moral ist gefragt. Aber ob die dann da ist, wenn es um soviel Kohle geht ist fraglich. Wenn man dann noch fordert, dass die Fans auf das Zurückfordern der Dauerkartengelder verzichten, um den Verein finanziell zu unterstützen ist das eine Frechheit.

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    Antwort
    • Eine Scheinheiligkeit und Verlogenheit ist dieser angebliche Gehaltsverzicht !
      Auf 20% des Salärs zu verzichten, während der normale Arbeitnehmer bei 60% seines Nettogehalts schauen muß wie er über die Runden kommt, finde ich diesen hochgelobten Gehaltsverzicht für lachhaft. Da sieht man wie weit Profifußballer vom einfachen Leben entfernt sind.
      Keiner der Erst- oder Zweitligaspieler würde verhungern, wenn er auf mindestens die Hälfte seines Gehalts verzichtet, um sich solidarisch mit den anderen Vereinsangestellten zu zeigen. Denn beim „Fußvolk“ heißt es, wenn keine Arbeit da ist , Kurzarbeit oder Entlassungen

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      Antwort
      • Warum? Ist doch besser als nichts!

        Oder würdest Du freiwillig auf Gehalt verzichten, wenn deine Firma zwar Umsatzeinbußen hätte, aber trotzdem normal weitermacht?

        Klar ist das für viele deutlich härter, aber die machen das ja auch nicht freiwillig.

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        Antwort
        • Im Profifußballgeschäft gibt es nicht nur Umsatzeinbußen und der Betrieb geht nicht weiter. Der Betrieb ist im absoluten Stillstand. Die Spieler sind im Moment gleichzustellen mit Spielern der Amateurklassen, da kein Geld reinkommt. Es wär doch schon super, wenn sie Geld wie ein normaler Arbeiter oder Angestellter erhalten würden. Normalerweise müssten sie sogar mit 60 % des Angestelltengehalts zufrieden sein, ginge es gerecht zu. Mehr dürfen sie nicht erwarten. Jetzt zeigt sich der wahre Charakter der Spieler, Trainer und Manager, wie wichtig ihnen der Verein ist oder ob für sie nur das Geld im Vordergrund steht.

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          Antwort
        • Wo „machen die Fußballvereine normal weiter“ ?
          Kein Spielbetrieb ist das normaler Fussballalltag ?

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          Antwort
          • Es gibt zwar keinen Spielbetrieb, aber trainieren müssen sie ja trotzdem – wenn auch individuell. Das ist vergleichbar mit der Vorbereitung, die ja auch voll bezahlt wird. Ich denke, eine erzwungene Gehaltseinbuße gibt die vertragliche Situation nicht her, von daher sollte man einen freiwilligen Verzicht durchaus wohlwollend zur Kenntnis nehmen und nicht als scheinheilig geißeln. Sie müssen das nicht machen.

            Man tut sich immer leicht, von anderen etwas zu fordern, umsomehr, wenn man deutlich weniger hat. Eine gewisse Neidkomponente beinhaltet das meistens auch.

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            Antwort
  • Wie ist das eigentlich rein rechtlich, wenn ein Verein komplett Kurzarbeit anmeldet, betrifft das denn nicht automatisch die Profispieler mit?

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    Antwort
  • Tränen der Rührung, wenn man liest dass :Mit rund 20 Millionen Euro wollen die vier deutschen Champion-League-Klubs die finanziell notleidenden Fußballvereine der 1. und 2. Liga unterstützen. Über diese einmalige Solidaraktion in Zeiten der Corona-Krise berichtete die „Bild“-Zeitung am Mittwoch.
    Eventuell ist es wichtiger, das äußerst unsolidarische Verteilmodell der TV Gelder innerhalb der ersten und zweiten Liga, auch in Nicht Krisen Zeiten zu ändern.Dann wäre auch mal wieder sportlicher Konkurenzkampf wieder ein fairer Wettkampf.Unterschiede wird es so oder so durch sportlichen Erfolg geben-durch Teilnahme an europäischen Wettbewerben, Zugehörigkeit der ersten oder zweiten Liga oder über Sponsoren,Werbung und Merchandise.

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    Antwort
    • Lustig, 20 Mio € für 32 Vereine. Da bekommt also jeder Verein nicht mal eine Mio €? Also die Gehaltszahlungen für <<<1 bis vielleicht 6 Monate, mal so aus dem Bauch heraus geschätzt, bei der Bandbreite von Schalke/Frankfurt/Wolfsburg bis Karlsruhe/Wiesbaden/Osnabrück bei einer gleichmässigen Verteilung.
      Das ist aber ein sehr großzügiges Geschenk.

      Natürlich ist es das nicht, vielmehr nur ein lächerlicher PR Gag. Ein Wettbewerb ist doch gar nicht mehr gewünscht, es geht doch um feste Pfründe, die eng begrenzt verteidigt werden.

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      Antwort
      • Soll wohl an die wirklich betroffenen 3-6 Vereine gehen und nicht an alle, aber trotzdem…

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        Antwort
      • Na ja die „reichen“ Vereine also die potentiellen Geber werden auch in Schwierigkeiten geraten, weil sie ganz andere Kader unterhalten und andere Gehälter überweisen müssen, von FCB, BVB, Leverkusen, Gladbach usw. und ja quasi alle momentan Berufsverbot haben und niemand weiß wie lange das geht. Da wird jetzt keiner von sich aus endlos mit Millionen um sich werfen.

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        Antwort
        • Wenn die Vereinsmitarbeiter auf Kurzarbeit gesetzt werden, dann Müsste das auch für die Spieler gelten

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          Antwort
        • Ich glaube Uli Hoeneß hat Recht mit der Hypothese, wissen tun wir eszwar alle nicht momentan, aber dass sich auch der Fußball verändern wird in dieser Krise und vor allem danach. Ich vermute auch dass der ganze finanzielle Wahnsinn wieder mehr Bodenbildung erfahren wird.

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  • Mich irritiert mehr, daß die Mannschaften jetzt wieder gemeinsam trainieren. Da ist doch ein hohes Infektionsrisiko dabei. Wie wollen die das sicher stellen, daß keine Neuinfektionen die Mannschaft wieder in die Quarantäne zwingt?

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  • Ich schau grad die historische Toooorkonferenz auf Sky. Man merkt den Reportern die Lust aufs Kommentieren an. Für sie wohl eine willkommene Abwechslung. Bisher mein Highlight bei Anerkennung eines ( heute) irregulären Tores : Entweder haben die beim VAR geschlafen oder wahrscheinlicher: dieser wird erst in 2 Jahren eingeführt ( sinngemäß)… auch der Live Ticker von 11 Freunde sprießt vor Laune. Besonders gefällt mir der Wunsch des Tickernden, dass er sich als historisches Spiel von RB Dingsbums ein Spiel von SSV Markranstädt gegen BSG Irgendwas mit vier sächselnden Rentnern aus den 90ern gewünscht hätte…. Klasse von allen…

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