Gefangen befreit

Als ich ins Freie trat, kam mir Herr B. entgegen. Ich machte kehrt, um die gläserne Eingangstür, die noch nicht ins Schloss zurückgefallen war, offen zu halten.

„Ach lassense doch!“, sagte Herr B. in mildem sächsischen Tonfall, „nich, dass wa uns zu nahe gomm’m.“

„Tja, Herr B.“, erwiderte ich, „schon komische Zeiten zurzeit.“

„Sie hätt’n erst mal n Griech mitmachn müssn.“

„Sie waren im Krieg? So alt sind Sie doch gar nicht.“

„Als da Griech aus war, war ich zwölf Jahre alt. De Bombardierung von Dresden hab ich gesehn. Wir wohnten in Radebeul, da hat man alles beobachten gönn’n.“

„Radebeul? Dann kennen Sie doch sicher das Karl-May-Museum?“

„Na freilisch, da bin ich am Sonntagfrüh immer hingegangen. Meine Mutter hat mich in de Girche geschickt und dann bin ich ins Museum gegangen.“

„Na, Sie sind ja einer.“

„Dann hat mich da Pfarrer im Gonfirmantenunterricht gefragt, warum ich am Sonntag nicht in da Girche war und ich hab ihm so blöde Antworten gegeben, dass er mich rausgeschmissn hat.“

„Sagen Sie bloß.“

„Und wissnse, was ich dann gemacht hab?“

„Nee.“

„Dann bin ich hinterm Pfarrhaus übern Gartenzaun gestiechn und hab de ganzn Zwetschgn gefressn.“

„Mein lieber Freund.“

„Wir hattn doch nüscht nachm Griech. Da hat jeder gucken müssn, wo er bleibt.“

Tja.

Nun gut, genug zu essen habe ich jedenfalls (noch?). Ich bin in meinem Home-Office mit allem, was man zum Leben braucht, ausgestattet.

Hilfe, welche CD soll ich auflegen?

Dass mit Fußball zurzeit nichts ist, stört mich wenig. Angesichts des Verdrusses, den mir mein Verein in den letzten anderthalb Jahren Wochenende für Wochenende bereitet hat, ist spielfrei…

…eine Befreiung. Es könnte mir…

… gar nicht besser gehen.

Was natürlich Quatsch ist.

Wer hockt schon gern den ganzen Tag und die halbe Nacht allein in den eigenen vier Wänden? Auch ich bin – letztlich (am Ende des Tages…) – ein soziales Wesen. Ob es mir aber besser geht, wenn der Club wieder spielt, wage ich zu bezweifeln.

128 Gedanken zu „Gefangen befreit

      • Nu warde mal, wenn de Muddi losleechd, milde gibt’s doch gor ni, des is e Gerüchd, e Gerüchd is des! Und wenn dann Onkel Dieter aus Borna einsteigt, geht‘s dahin – weeßte des?

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  • Ausgezeichnete CD-Auswahl. Alles Klassiker! Stehen bei mir auch rum ?

    Hm, Stimmungsabhängig. Dire Straits ist eher für den gediegenen Hintergrund, Bob zwar auch, aber mit mehr Tiefgang und der gute Neil kann auch eckig werden.

    Aktuell würde ich wohl zu Bob greifen. Plötzlich kriege ich Lust auf noch eine Tasse Kaffee 😉

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  • Das Bild hat außer CDs noch andere interessante Details. Oban 14y ist ausgezeichnet (genieße selbst gerade einen Lagavulin 16y).

    Aber welche tiefere Bedeutung hat „Treppe“?

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  • Meiomei, Oldies but Goodies? Naja, gebt doch auch mal aktueller Musik und Musikern eine Chance und bleibt nicht bei Großvaters Klängen hängen. Damals Mitte der 90er auf US Exkursion antwortete ein Einheimischer auf die naseweise Frage eines deutsche Studenten nach Neil Young trocken: „I throwed all his CDs away last year“.
    Jede Zeit hat ihre Musik und die von Dire Straits, Neil Young oder Bob Dylan ist doch schon lange vergangen.
    Hört doch mal rein, was z.B. bei KEXP.ORG so läuft, da gibt es einiges zu entdecken. Das finde ich spannender als das trillionste Mal denselben alten Oldie anzuhören.
    Aber jeden Tierchen sein Pläsierchen und Musik ist bekanntlich Geschmackssache.

    P.S.: RIP Bill Rieflin übrigens. Ein Multiinstrumentalist, der für Bands von Ministry, R.E.M., Sweet 75, Revolting Cocks, KMFDM, Pigface, Nine Inch Nails, King Crimson und sogar Robbie Williams tätig war.

    P.P.S.: Der Soundtrack des aktuellen Doom Eternal ist eine Wucht.

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    • @Optimist:

      Das mit „Treppe“ hat keine tiefere Bedeutung, sondern ist Arbeit (Home-Office…)

      @Herbertgerbert:

      Ich gebe zu, dass ich in puncto Pop-Musik Nostalgiker bin. Bin kein „Freak“, der immer auf dem neuesten Stand ist. Es wird wohl so sein, dass mir dadurch einiges entgeht. Aber deine Behauptung „Jede Zeit hat ihre Musik und die von Dire Straits, Neil Young oder Bob Dylan ist doch schon lange vergangen“ lasse ich nicht gelten. Man kann ja wohl auch nicht sagen, dass die Zeit von Bach, Händel und Beethoven „vergangen“ ist. Obwohl – natürlich ist die Zeit von Bach, Händel und Beethoven vergangen (die Herren sind ja tot) und vielleicht gehören Dire Straits, Neil Young und Bob Dylan zur Vergangenheit, aber ihre Musik lebt…

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      • Der Musikgeschmack passt auch zur Tätigkeit „Ich lege eine CD auf“. 🙂
        Aber ich bin da zugegebenermassen auch noch altmodisch und habe mir die letzte, sehr überteuerte CD von Tool gekauft.

        Na, ich habe doch betont, daß wir uns über Musikgeschmack trefflich streiten können.
        Und bei klassischer Musik frage ich mich immer, welche Musik würde denn ein Beethoven, Bach, Sibelius, Smetana usw. denn mit den heutigen Instrumenten und Technik komponieren?

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        • @ belschanov:
          eine gewollte „Treppe“ hätte man ja auch konsequenterweise mit „Stairway to heaven“ illustrieren können, wenn nicht sogar müssen, um im Zeitkolorit zu bleiben.

          @Herbertgerbert:
          Ich war zugegebenermaßen schon immer „retro“, schon als Schüler der 80er habe ich fast nur Musik der 70er gehört. Ich finde es auch ganz furchtbar, was die 80er der Musik angetan haben, die in den 70ern ihre wahre Blüte erreicht hatte.

          Bei der klassischen Musik des „Jetzt“ liegst Du mit Tool gar nicht so daneben (ja, sowas kenne ich auch), finde ich. So erkenne ich durchaus Anklänge von Carl Orff bei „Scism“ und „10,000 Days“ ist ein astreiner Bolero… Die etwas wütenderen der Klassiker könnten heute so klingen. Beethoven vielleicht. 😉 Allerdings sind die zitierten Stücke auch schon wieder ein paar Jahre alt…

          Die Neue kenne ich noch nicht. Teuer aber empfehlenswert?

          Aktueller Bandtip von mir: „All them Witches“

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        • Herbertgerbert:
          Der Musikgeschmack passt auch zur Tätigkeit „Ich lege eine CD auf“.

          Nicht mal das. Zu diesen Zeiten hieß es noch „Ich lege eine Platte auf“.

          Zur ersten von Dire Straits könnte die CD gerade erfunden worden sein 😉

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          • Produktionsreif war die CD erst mit “ Brothers in Arms“, das auch als Zugpferd für dieses neue Medium auserkoren war, da als erste rein “ DDD“ aufgenommen. Wie haben die alle damals gestrahlt, wenn sie diese CD auf einer wertigen Anlage gehört haben . Den Einwand der Seelenlosigkeit haben die modernen Freaks dann als “ ewig Gestrige“ diffamiert. Übrigens haben die Firmen damals auch eine “ lebenslange Garantie“ auf diese Produkte abgegeben incl. Umtauschgarantie. Tja, was soll ich sagen, ich lebe inzwischen schon deutlich länger als einige lebenslange Produkte… und bezüglich Umtausch…. naja…..

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            • Oh ja, lange ist’s her. Erst 1985? Ich dachte eher Anfang der 80er.

              „Den Einwand der Seelenlosigkeit…“

              ob das jetzt am Medium CD oder dem allgemeinen Niedergang der kreativen Musik liegt, sei dahingestellt. Aber zumindest Dire Straits waren ja noch relativ „Old School“… 😉

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  • Aus der Musik-Debatte bin ich fein raus, freue mich tierisch auf das neue Lucinda Williams-Album, das Ende April erscheint, und mache mir keinerlei Gedanken über alt, neu, oldschool oder hip oder hop? Der Dude müsste jetzt noch die obligatorische Lanze für Zwölftöner brechen… Schönberg z.B….

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    • Glück gehabt! Bei Soul, Blues und Folk liegst du immer richtig!

      Solange mir der Dude nicht mit Schnittke daherkommt, ist das auch spannend.

      Schnittke fand ich einfach unerträglich. Aber sicher lange nicht so unerträglich, wie das belanglose Allerweltsgedudel, was aus den Radiogeräten drängt!

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      • Der Dude verweigert sich. Im Rahmen einer hitzigen Debatte hab ich ihn mal mit einer Ladung „Lagerfeuer-Romantik“ getrietzt, woraufhin mir das Schönbergsche Klavierwerk verabreicht wurde. Hollaho, das „pustet das Hirn durch“ (Michi A. Roth)! Großartig!

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  • Ich glaube mein Musikgeschmack ist eh nicht normal von Retro bis Capital ist alles querbeet darunter. Das liegt wohl auch an meiner Familie, wo alle Kategorien vorhanden sind bis hin zu meinem Kloinen. Mir kommt es immer konkret auf den Song an nicht auf diese Schubladen. Ich muss mich auch täglich mit Fortnite Tänze und Songs herumschlagen so wird ja in Schulen mittlerweile fast schon überwiegend kommunziert unter den Kids. Heute erst paar Fine Young Cannibals Songs reingezogen es genossen danach Capital … ist mir auch egal wer was wie einordnet. 🙂 bei mir in der Wohnung ist alles Multimedial (berufliche Gründe) ausgerichtet und voll mit Monitore und Geräten, Smart TVs, da sieht und hört jeder was er oder sie mag. Zum Homeoffice passt doch gut „Johnny come home“ liebe auch diese alten Bilder, diesen Style

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      • Wer etwas gegen Eric Heywood sagt, kriegt eine aufs Maul? ich verstehe zwar kein Wort von dem, was er sagt, aber an der Pedal Steel ist er der Meister! Hat mal in der Tour-Band von den „Pretenders“ gespielt, bis ihm das Gezicke von Chrissie Hynde zu viel geworden ist… https://youtu.be/Yr4XiM_6BY4

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    • @ Juwe:

      Witzig, dass Du ausgerechnet einen Elvis Presley – Song von 1969 ausgewählt hast 😉

      Da sieht man mal wieder, worauf alles basiert 😀

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      • Warum erscheint auf dem PC „Suspicious Minds“ (das Elvis – Cover) und auf dem Handy Yazoo (Don’t go)? Sehr seltsam.

        @Juwe: ich weiß ja nicht, welcher Jahrgang Du bist, aber angesichts deiner Jugend seien dir die 80er verziehen. Für mich waren genau solche Sachen der Grund, warum ich in den 80ern schon „Retro“ war 😉

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        • 80er war meine Jungend, ich finde auch da war großartige Musik dabei, die ich heute noch gerne höre s.o. Was ich an den 80er rückblickend eher peinlich finde war die Mode

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          • Das Problem waren, glaube ich, die Drum-Computer. Da klang sogar Tom Petty blöd.

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            • Oh ja, oder allgemein der simple „Beat“, der alles totgeprügelt hat. Statt der überbordenden Kreativität und individueller Virtuosität lag der Fokus plötzlich auf dem Effekt und der Tanzbarkeit. Ist ja logisch, wie sollte man auch zu „Gentle Giant“ tanzen? Und dann möglichst mit einen schicken Videoclip, der oft von den Mängeln der Musik ablenken konnte. Syntie-Pop, da kriege ich Fußpilz!

              „Video killed the radio star“, in der Tat!

              Auch die Rockmusik verkam zu billigem Pop (Hairmetal).

              Natürlich gab es Ausnahmen, wie das geniale Meisterwerk von Peter Gabriel (nein, nicht „So“, sondern seine Vierte „Security“).

              Von diesem qualitativen Verfall hat sich die Musik leider nie erholt. Ab und zu blitzt etwas auf, aber die Masse bemerkt das gar nicht mehr, weil sie von Kommerz-Schrott verkleistert ist.

              Oder man findet seine Nische, wie Kollege Markazero. Da herrscht auch noch die echte Musik.

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                • Ich mich auch, bin eigentlich schwerpunktmäßig im Progressive- und Bluesrock zuhause. Nehme aber dabei gerne alles mit, was sich aus dem Einheitsbrei heraushebt. Gerade deshalb finde ich, dass seine Vierte heraussticht. Ist zwar unverkennbar 80er, aber auf einem anderen Level. Die eigentlich berühmte „So“ ist mir dann schon wieder zu kommerziell.

                  Was ich Dir aber sehr ans Herz legen kann, sind seine Neuarrangements mit Symphonieorchester: „Scratch my back“ und „New Blood“. Gänsehaut.

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                • Kostprobe mit einem genialen Talking Heads Cover (auch eine Band, die eigentlich nicht in meinem Portfolio ist, aber die Kombination ist unglaublich!)

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  • Barcelona will 70% der Spielergehälter kürzen. Bei uns bringen sie nicht mal 30% hin. Auch bei uns sollten 70% Kürzung abgestimmt werden. Clubs, die dagegenstimmen, müssten die Vereine unterstützen, die jetzt in Schieflage geraten.

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    • 70 % bei Barcelona ist definitiv ein anderes Kaliber als bei unseren faulen Hunden (Ironie off, man kann diese Gehälter doch nicht vergleichen, auch wenn jeder Spieler beim FCN ein Vielfaches von… der Kanzlerin?… ich wass aa ned).

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  • In zwei Wochen sollte der höchste Zuwachspunkt in der Epidemie erreicht sein. Dann müsste die Kurve nach unten gehen. Ab wann man dann über Geisterspiele nachdenken kann wird man sehen. Vielleicht könnte man dann ja später wieder Zuschauer zulassen. Jedoch nur sehr begrenzt. Man könnte nur jeden 3. Sitzplatz und nur jede 2. Reihe eine Person zulassen. Würden halt nicht recht viele im Stadion sein. Bei den Stehplätzen wäre es schwierig, da müsste ja jeder einen Umkreis von mindestens 2 Metern freilassen. Mit Stehplätzen wirds wohl so schnell nichts mehr.

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    • So wie in letzter Zeit das Stadion leer gespielt wurde- war das schon eine vorsorgliche Maßnahme?

      Nicht mal die DFL denkt über Zuschauer nach, die denken eher über reduzierende Maßnahmen bei den Personengruppen ums Team und bei den Medien nach-bis hin zu automatisierten Kamerasystemen.
      Man sollte es einfach sein lassen derzeit.

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      • Fußballspiele im Moment kein Thema, stimmt. Das Ansteigen der Epidemiekurve muss aufhören und bis zu einer bestimmten Zahl abflachen, erst dann kann man über Geisterspiele nachdenken. Schließlich geht es um Menschenleben und deren Gesundheit. Da ist es egal, ob ein Fußballverein pleitte geht. Trotzdem bin ich für eine massive Gehaltskürzung der Spieler, Trainer und Manager, denn es ist unmoralisch in Zeiten wie diesen die fetten Gelder anzunehmen.

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        • Ja das mit dem abflachen der Kurve ist halt eine kurzzeit Strategie, für mich nicht zuende gedacht, für 95% der Bevölkerung ist es das Virus aus der Großfamilie der Corona Viren ungefährlich, aber so bilden sich eben keine Immunitäten aus in der Bevölkerung, will damit sagen. Wenn sie die Leute einsperren, nenne ich es mal salopp, das tun sie ja im privaten Bereich, sobald sie das wieder lockern, kommt ganz sicher die nächste Infektions Welle, weil sich wie gesagt keine Immunitäten in der Bevölkerung bilden mit der bisherigen Strategie. Bedeutet wir werden für lange Zeit keine Fußballspiele im Stadion „mit Publikum“ sehen.

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  • Gestern vor 28 Jahren zum letzten Mal bei den Bayern gewonnen. Aber nicht zu vergessen, am Freitag danach auch daheim Dortmund 2:1 besiegt. Solche Ergebnisse innerhalb von einer Woche sind leider (nicht nur wegen der aktuellen Spielpause) weit weg.

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    Antwort
  • Was passt nicht dazu? Streiche es durch!

    A) Prof. Dr. Drosten
    B) Dr. Fauci
    C) Prof. Dr. Wieler
    D) Juwe

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    • @mb

      Wie sieht denn deine Exit Strategie aus, wenn die Bevölkerung keine Immunitäten entwickeln kann? Sobald wir lockern kommt eine neue Infektionswelle und die Zahlen der Infizierten schnellt bei Lockerung sofort wieder hoch, wie lange machen wir dann damit weiter so?

      aber gut diese Diskussion, die überall geführt werden bringen nichts :-0 … insofern.. I am out!

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    • Es gibt durchaus Fachleute, die anderer Meinung sind. Ich will da jetzt niemanden nennen oder gar verlinken, weil ich nicht den Eindruck vermitteln möchte, auf deren Standpunkt zu stehen.

      Trotzdem scheinen die aktuellen Maßnahmen nicht zuendegedacht. Es ändert sich einfach zu wenig an der Ausgangslage.

      Wenn wir nicht aufpassen, haben sich in vier Wochen eine handvoll Leute an der Krise gesundgestoßen, Steuerberater und Anwälte den dicken Reibach gemacht, 10 Mio. Leute sind pleite und 1-10% Infizierte sterben einfach ein, zwei Monate später.

      Ohne flächendeckende (schnelle) Tests und gezielte Isolation von eindeutig zu identifizierenden Risikopatienten, können wir den Laden zusperren.

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      Antwort
      • Ich hatte auch schon den Gedanken, es wäre doch am besten gewesen, wenn sich alle Clubspieler nach dem einen positiven Fall angesteckt hätten. Für die fitten Profis ist das ohnehin harmlos und wenn sie eh alle in Quarantäne sind, hätten sie auch niemanden anderen angesteckt. Danach, wenn alle wieder gesund sind, hätten sie völlig unbeschwert trainieren können.

        Tja, ist halt zweischneidig. Je schneller die Welle durch ist, desto schneller normalisiert sich das Leben. Das ist aber eben eine egoistische Sichtweise für diejenigen, die ohnehin nicht gefährdet sind. Die Gefahr, dass die medizinische Versorgung zusammenbricht, darf man nicht riskieren. Deshalb müssen wir verzögern, bis die akute Gefahr eines Kollapses vorüber ist. Es fordert ohnehin genug Opfer, es darf nicht sein, dass Menschen leiden oder gar sterben müssen, weil die Ressourcen nicht ausreichen.

        Deshalb sind die Maßnahmen derzeit richtig. Alternativlos.

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        • Und es ist ja nicht gesagt, daß nicht bei dem einen oder anderen, auch jungen und fitten die Infektion vergleichsweise problemfrei abläuft. Auch in dieser Bevölkerungsgruppe passieren schwere bis schwerste Lungenentzündungen.

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          • Ich hatte auch schon den Gedanken, es wäre doch am besten gewesen, wenn sich alle Clubspieler nach dem einen positiven Fall angesteckt hätten. Für die fitten Profis ist das ohnehin harmlos und wenn sie eh alle in Quarantäne sind, hätten sie auch niemanden anderen angesteckt. Danach, wenn alle wieder gesund sind, hätten sie völlig unbeschwert trainieren können.
            Tja, ist halt zweischneidig. Je schneller die Welle durch ist, desto schneller normalisiert sich das Leben. Das ist aber eben eine egoistische Sichtweise für diejenigen, die ohnehin nicht gefährdet sind.

            99% agree. Aber dann wäre es meines Erachtens sinnvoller, die Risikogruppen zu schützen und zu isolieren und nicht alle, damit sich in der breiten Bevölkerung Immunitäten ausbilden können, die es dann auch nicht mehr verbreiten können.

            Ich beobachte deshalb das Modell in Schweden sehr interessiert.

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  • Es ist also jetzt beschossen, dass es bis 30 April keine Fußballspiele gibt, auch keine Geisterspiele. Höchstwahrscheinlich wird es nochmals eine Verlängerung geben. Aber spätestens Anfang Juni rechne ich mit Geisterspielen, da die Vereine zu sehr unter Gelddruck stehen. Für die Fußballfans wäre es auch gut, da vom Coronafrust abgelenkt werden würde.

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    • Zitat Hans:

      „Für die Fußballfans wäre es auch gut, da vom Coronafrust abgelenkt werden würde.“

      …und der Club-Frust wieder hautnah spürbar wäre.

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      • Da hast Du wohl recht. Für die Clubfans heisst es dann Ablenken vom Coronafrust und wieder rein in den Clubfrust mit seinen nervenaufreibenden Darbietungen, wie wir sie die letzten Monate aushalten mussten. Aber es nützt ja nichts. Der Vorteil wäre, dass die letzten Spiele dieser Saison höchstwahrscheinlich mit Englischen Wochen durchgezogen werden oder noch enger, 3 Spiele in einer Woche. Dann wär das Übel und die Spiele viel schneller vorbei und wir könnten uns auf die neue Saison vorbereiten. Ein Anhäufen der Spiele würde vielleich die Nervosität von den Spielern nehmen. Es würde sich aber dann wirklich herausstellen, wie fit unsere Mannschaft ist, wenn dann massiv so oft gespielt werden müsste. Es wär dann wie ein Turnier. Könnte recht interessant werden und wäre bestimmt nicht langweilig.

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        Antwort
        • Zitat Hans:

          „Dann wär das Übel und die Spiele viel schneller vorbei und wir könnten uns auf die neue Saison vorbereiten.“

          Wobei sich die Frage stellt, für welche Liga die Saisonvorbereitung dann wäre. Bei weiterem Rumgegurke wie vor Corona – und ich zweifle, ob sich da was bessert – wird sich der Abstieg nicht vermeiden lassen. Und das wäre übel..

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          Antwort
          • Der Abstieg wäre natürlich das Übelste, der Gau. Extreme Ereignisse sind aber im Moment bei dieser Mannschaft durchaus möglich. Aber so dürfen wir nicht denken, sonst könnten wir gleich aufhören. Wenn es wirklich nicht besser werden sollte, muss wieder mal die Trainerfrage und dann natürlich auch die Managerfrage gestellt werden. Da wär bei mir dann endlich Felix Magath an der Reihe. Viele sind gegen ihn. Ich denke aber, er könnte was reissen, besonders wenn er gleichzeitig mehr Verantwortung hätte, das heisst mehr Macht im Verein. Aber das Thema ist jetzt noch nicht so aktuell.

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    • Es wird auch im Juni keine Geisterspiele geben, auch nicht im Juli..Ich glaube man kann frühestens für August eher aber September über bestimmte Austragungs Modi nachdenken.

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  • Heute um 18 Uhr kommt auf dem „youtube“ Kanal des DFB das Pokalendspiel 2007 in voller Länge. Sollte jedem Glubberer das Herzerl in diesen Zeiten erwärmen… 😉

    P.S: Nein, das ist KEIN Aprilscherz!!

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      • Uii, muss ich mir nochmal ansehen-ich hab es damals nur von Oben gesehen-hatte die Kamera auf dem Steiger zwischen dem Olympiator, mit besten Blick auf die Rot-Schwarze Ostkurve.Schön mit Clubschal am Geländer…Nur, hoffentlich kommentiert nicht wieder der Steffen Simon …

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      • Wie angespannt ich wieder war…. Habe diesmal erst so richtig gesehen, was für ein unglaubliches Spiel . Pino gemacht hat. Ebenso Andi Wolf mit mindestens 3 tollen Dribblings. Und wie sehr ich mich über Banovic geärgert habe, als er in der 120. Minute so wahnsinnig egoistisch war…. Er hat eine Minute mehr Jubel verdaddelt, dieser Hirsch! 😉

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      • Dass Meiras Mintal-Foul so unmittelbar nach Cacaus Rot stattfand, wusste ich nicht mehr. Erklärt aber, warum sich der Schiri nicht getraut hat, Meira Cacau direkt hinterher zu schicken. Nur Gelb.. für diese Körperverletzung mit gestrecktem Bein.. damit verglichen war Cacaus verdientes Rot ja nur Folge eines etwas zu konsequent geführten Laufduells..
        Interessant fand ich, dass auf beiden Seiten immer wieder mal Fehlpässe in der Offensivbewegung gespielt wurden, die man heute viel schneller als „haarsträubend“ bezeichnen würde. Derlei wird inzwischen halt viel konsequenter und schneller ausgenutzt, ganze Spielanlagen nur auf solche Gegner-Fehler hin ausgerichtet. Fussball entwickelt sich.. nur im Moment halt grad leider nicht..
        Täusch ich mich, oder hab‘ ich da vorhin noch den ein oder anderen Spieler mit ganz klassisch schwarzen Fussball-Schlabbm gesehen? Auch was, was fast völlig verschwunden ist inzwischen.

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        Antwort
        • Das Meira-Foul war übel, aber als Mintal auf Krücken ins Stadion gehumpelt kam und der Jubel losbrach, wusste ich „das ist unser Tag“! Und Steffen Simons „mit großem Herz ins Glück!!!“ ist Gänsehaut pur?

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          Antwort
  • Kleine Spielerei, die auf Twitter losging, die Coronaelf nominieren-eventuell bekommt man das ja nur mit Clubspielern hin: kleines Beispiel als Anregung: Jan Lager-Koller

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    Antwort
  • So in etwa?
    Torwart
    Andreas Maskeabluksen
    In der Innenverteidigung:
    Lukas Pandemie-Mühle
    Linker Verteidiger
    Enrico Valentinieindepression
    Rechter Verteidiger
    Oliver Insorge
    Sturm
    Michael Frey von Infektion
    und
    Fabian Daheim-Einschleusener

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    Antwort
  • Unsere Abwehrspieler dürfen übrigens ganz normal wieder trainieren. Man hat festgestellt, dass die schon seit Jahren den Mindestabstand von 1,5 m zum Gegner einhalten

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    Antwort
    • In vielen Spielen war der Abstand der ganzen Mannschaft zum jeweiligen Gegenspieler doch sogar weit mehr als 1,50m. Das war vorbildlichste Coronaprophylaxe weit vor Auftreten des Virus selbst.

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      Antwort
      • Anscheinend hatte Nürnberger den Abstand nicht eingehalten – was auch den subjektiven Eindruck bestätigt 😉

        Dass Erras sich nicht an Hübers angesteckt hat, war hingegen offensichtlich 🙁

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        Antwort
  • Und die Bewegungsstatistiken allgemein runterfahren. Da waren wir eigentlich auch frühzeitig dran zumindest in der Vorrunde. Erst unter Keller wurde man wieder ein wenig unvernünftig.

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    Antwort
  • @belschanov : Wir hatten vor Jahren hier die Diskussion, in welche Kurve Andi Köpcke seinen ersten Elfer gegen Bodo Illgner verwandelte. Ich weiß nicht, in wie weit diese Frage schon abschließend geklärt ist. Ich kann inzwischen aber zu 100 % sagen , dass es “ auf die Nord „war, incl. visuellen Beweises.

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    Antwort
    • Wenn die Nordkurve die Kurve ist, hinter sich nicht das Schwimmbad befindet, schoß Köpke auf das Tor vor der Nordkurve.

      Ich hatte also Recht.

      Ich erinnere mich, dass ich mich damals nicht mehr erinnerte, auf welches Tor Köpke schoß, mich aber sehr wohl erinnerte, dass Olivares in der 2. Halbzeit das 2:1 vor der Kurve erzielte, hinter der das Schwimmbad ist (bzw. war?). Da Köpke den Elfmeter am Ende der 1. Halbzeit verwandelte, muss er auf das andere Tor geschossen haben.

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      • Es ist jetzt auf den Tag fast genau 7 Jahre her, dass Alexander auf die Diskussion einen Deckel machen wollte. Schon damals war die Beweislage erdrückend.

        Jetzt aber werde ich mich ihr beugen. 🙂 Vielen Dank für euer nachsichtiges Verständnis meiner trügerischen Erinnerung…

        ..lieber KUZ, vielen Dank für die Aufklärung. Falls es Dir möglich ist, fotografier‘ dein visuelles Beweisstück ab und lass es mir zukommen (via cu oder woschdsubbn). Damit auch ich uneinsichtiger Querredner in dieser Sache endlich meinen Frieden finde…

        Und wie kamst Du nach all der Zeit nochmal auf dieses Thema? Hast Du aus lauter Home-Office-Überdruss Deine alte Dia-Sammlung digitalisiert und bist auf ungeahnte Schätze gestoßen?

        Und ja beschanov, dann hattest du recht.
        Ich sah wohl Andi auf uns zukommen, aber eben nach dem verwandelten Elfer…

        Und das erschreckendste…: Das ist jetzt auch schon bald 30 Jahre her.

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        • Ja, Schätze habe ich noch – auf VHS, die ich bis jetzt noch nicht digitalisieren kann. Auf eine Lösung hoffe ich weiterhin…
          Allerdings war die Lösung dieses Falles profaner. Sky bringt am WE immer Geschichten der Bundesliga. An diesem WE waren unter anderen die besten Keeper der 90er dran. Und da ich alles anschaue, was irgendwie mit dem Glubb zusammenhängen könnte, kam in dieser Folge auch die Rivalität zwischen den beiden Ex-Glubberern Köpcke und Illgner samt Elfer vor. Und da lief und schoss Andi nach LINKS . Gegenüber der Kamera war die Gegengerade.

          Ich versuche für Dich irgendwie einen Fotobeweis zu machen- allerdings bin ich technisch nicht sehr bewandert… kann also ne Weile dauern.

          Das Thema hat mich die ganzen Jahre über nicht in Ruhe gelassen. Ich weiß auch nicht so genau, warum.

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    • yeah.stadionbad!
      (wurscht wann – es wird ein fest)
      Mitglubberer! Freunde! usw. …

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  • Etwa 12 Vereine der 1. und 2. Liga sind von Konkurs bedroht. Weiß jemand, wer das alles ist? Zählt der Club auch dazu?

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    • Von einer namentlichen Nennung aller betroffenen Vereine ist mir nichts bekannt. Scheinbar aber geht dieser finanzielle Kelch ausnahmsweise am Club vorüber. Es gab mehrere Berichte in denen Club-Verantwortliche betonen, dass der FCN die Corona-Krise bestehen wird, da in der Vergangenheit so gut gewirtschaftet wurde! Beruhigt doch etwas, oder?

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      • Gut gewirtschaftet wurde wohl, da man beispielsweise keine teueren Spieler neuverpflichtete. Die Spieler, die wir momentan haben sind alle nur Durchschnitt 2. Liga. Die häufigen Trainerwechsel waren natürlich nicht billig. Dresden und Aue sind laut MDR angeblich nicht unter den gefährdeten Vereinen. In der 1. Liga sind es nur 4. Das würde heissen, es bleiben 8 in der 2. Liga. Das heisst etwa die Hälfte.

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    • Laut Rossow erst letzte Woche hieß es keine akute finanzielle Gefahr bislang. Natürlich kann niemand vorhersagen wie lange das alles noch dauert.

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      • Lt. kicker sind es 9 Zweit- und 4 Erstligisten, wovon bei 7 bzw. 1 die Pleite bereits im Mai droht, falls der Spielbetrieb nicht wieder aufgenommen wird.

        KSC und Bochum sind sicherlich unter den gefährdetsten Fällen, Sandhausen hätte ich jetzt eher weniger als bedroht angesehen. Ansonsten dürfte Darmstadt sicherlich auch dabei sein, auch in Aue, Dresden, St. Pauli und bei den Nachbarn aus Fürth dürfte es sehr eng werden. Auch in Kiel und Osnabrück dürfte es nicht viel besser aussehen.

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        • Die Frage ist doch eher, woher der Kicker das denn so genau weiß? ..solche Zahlen in die Welt zu setzen dann aber keine Namen zu nennen, damit wilde Spekulationen auszulösen, ist alles andere als seriös, reihen sich damit aber mühelos so allgemein in die Mainstream Medien ein derzeit.

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          • Ist das seriös, wenn der Kicker Namen nennt ?
            Ich denke es obliegt immer noch dem Verein oder im Extremfall der DFL Namen zu nennen.

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        • Bei Fürth würde es mich etwas wundern. In seinen letzten Monaten hatte Hack noch die Hoffnung geäußert, den Club als fränkische Nr. 1 ablösen zu können, ausdrücklich auch finanziell. Über diverse Sponsorenverträge sowie die Haupttribüne haben die Kräuter ihre Einnahmen spürbar erhöht. Dazu wurde der der solide Wirtschaftspfad bei der Mannschaftszusammenstellung nie verlassen. Wenn mich jemand nach einem nicht wohlhabenden, aber gesunden Zweitligisten gefragt hätte, wären mir unsere Nachbarn eher eingefallen als unser Club!

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          • Zitat block4:

            „Bei Fürth würde es mich etwas wundern…“

            Wer sagt, dass Fürth zu den „prekären“ Vereinen gehört?

            Gibt es dazu nähere Informationen?

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              • Wirtschaftlich lief es bei den Nachbarn ohnehin schon nicht gut in letzter Zeit, letzte Saison gab es schon ein Minus von 1,12 Mio Euro, durch die sportlich schlechte Saison 18/19 ist man in der TV-Geld-Tabelle drei Plätze nach unten gerutscht, was bereits Mindereinnahmen von fast 1,3 Mio Euro bedeutet, und man hat auch keine großen Transfererlöse erzielt. Im Pokal ist man erneut in der ersten Runde gescheitert (und das nicht in einem lukrativen Heimspiel gegen Dortmund).

                Sicherlich sind die Nachbarn allgemein als sehr gut wirtschaftender Verein bekannt, dennoch lassen die Rahmenbedingungen einfach nicht viel zu, der Etat ist eigentlich immer ziemlich auf Kante genäht und man war stets auf Transfererlöse angewiesen, um ein positives Ergebnis ausweisen zu können. Das Minus würde schon bei normal verlaufender Restsaison vermutlich deutlich größer ausfallen als im Vorjahr, über große Rücklagen dürfte man auch kaum verfügen, so dass bei einem derart krassen Fall, wie wir ihn jetzt haben, durchaus schnell die Zahlungsunfähigkeit drohen dürfte.
                Auch diese Aussage von Schwiewagner in einem Interview mit der NZ sagt zumindest andeutungsweise, dass bei einem Saisonabbruch die Insolvenz drohen könnte:

                NZ: Wie lange könnte denn ein finanziell nicht auf Rosen gebetteter Verein wie die SpVgg den wirtschaftlichen Folgen dieser Krise trotzen können?

                Schwiewagner: Aktuell ist das schwer zu bewerten. Wir wollen das auch nicht an bestimmten Zeiträumen festmachen. Aber es ist kein Geheimnis, dass auch wir abhängig sind von den Medienerlösen.

                https://www.nordbayern.de/sport/furth-fussball-und-die-grosste-herausforderung-der-neuzeit-1.9951377

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  • und zum glück spielt der 1.fcn in umbro
    und nicht mehr mit a.
    ( das war so frech und dumm)

    ansonsten „wait and see“ … leider!
    hier gutes neues lied ( das zitat is ja klar):

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  • Man kann ja nicht immer mit dem Schlimmsten rechnen. Was würde aber passieren, wenn der Club Konkurs anmelden müsste. Müsste er runter in die Regionalliga wie 1860 München oder was würde passieren? Mit welchen Spielern müsste er antreten? Wer kennt sich da aus?

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    • Da die DFL/DFB den automatischen Punktabzug bzw. Zwangsabstieg wegen Insolvenz aufgrund von Corona abgeschafft hat, plant der FCK derzeit eine Planinsolvenz, um den Schuldenschnitt hinzubekommen.Da kommt noch vieles auf die Juristen zu.

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      • Auch schön, das würde bedeuten, dass ausgerechnet diejenigen am meisten von Corona profitieren würden, die es aufgrund Jahrzehnte dauernder Misswirtschaft gar nicht mehr geben dürfte.

        Sich mithilfe von Corona zu sanieren ist eigentlich Wettbewerbsverzerrung.

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  • Heute mal das WM Halbfinal Spiel 1970 Deutschland – Italien 3:4, das sogenannte Jahrhundertspiel angesehen auf BR24 aus deutscher Sicht zwar am Ende ein Drama (5 Tore in der Nachspielzeit), aber man kommt ins schwärmen wieviel Fußball damals noch gespielt wurde, da sieht man in einem Spiel mehr feine Außenrisspässe als heutzutage bei einer Mannschaft in der ganzen Saison, Tricks und viel mehr direkte Duelle. Also der Fußball war schöner irgendwie als heute die „Robot Wars“, wo es fast nur noch um Taktik, Tempo, rennen und verschieben geht. Die feine Ballbehandlung mit den ständigen Richtungsänderungen, Verzögerungen, wieder beschleunigen Nur die Chancenvergabe der deutschen Mannschaft hat mich an den Club in der Gegenwart erinnert.

    Part of Soccer History .. https://www.sportschau.de/weitere/allgemein/sportschau_history/video-wm—-das-jahrhundertspiel-zwischen-deutschland-und-italien-100.html

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  • Auf der Homepage des Glubbs gibt es ein FCN -Quartett ( Quiz-Spiel) mit folgender interessanten Frage:
    Wo, wann und gegen wen hat Gerd Müller, also der wirkliche Bomber der Nation, das Glubb Trikot in einem Spiel getragen?

    Und ich war bei diesem Spiel, das waren halt noch Zeiten…. 😉

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    • Kann eigentlich nur das Spiel gegen Santos in den 70ern gewesen sein,oder? Hab ich am 8er Block stehend gesehn. Da hatten wir noch echte Aussenstürmer mit Bittlmeyer und den blonden Michl. Das ist so ziemlich das Beste,was ich an Erinnerung daran hab 😉

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      • Ich bin damals wegen Pele ins Stadion gegangen. Allerdings hatte ihm der schneebedeckte Boden wohl jegliche Spielfreude geraubt. Eigentlich hab ich ihn in meiner Erinnerung erst beim Auswechseln bemerkt… leider. Eine kombinierte Mannschaft des Glubb mit Buyern war damals kein Problem. Die waren noch ein normaler Verein, dem auch ich Sympathien schenkte… ( zumindest international). Es waren ja bei den wenigen Kombimannschaften tatsächlich auch die besten dabei wie Beckenbauer usw. Und die meist 6 Glubberer wie Nüssing zeigten meist gar eine bessere Leistung als die Münchner. Bittlmeyer, Michl, Stegmeyer waren auch tolle Flügelspieler…. ich sag ja, das waren halt noch Zeiten… 😉

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