Zwischen Wollen und Müssen – Restart bleibt kontrovers

Podcast: Auch in trauter Runde des totalbeglubbt Podcast wird man sich nicht einig – Ist der Restart ein zu gewagtes Entgegenkommen an die wirtschaftlichen Bedürfnisse?
Felix Amrhein spricht mit Alexander Endl (Clubfans United) und Simon Strauss im Total beglubbt-Podcast über den Neustart der Bundesliga und 2. Liga.

Wir wurden nicht gefragt

28. Spieltag 2018/2019
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Archiv: FC St. Pauli

Die Lust am Fußball ist zu spüren, aber sind Geisterspiele wirklich das, was man sehen will? Wie viel Risiko in Sachen Gesundheit darf man bei den Spielern gehen, um die Vereine finanziell vor dem Exodus zu bewahren? Und wie wahrscheinlich ist es überhaupt, dass man die Saison zu Ende spielen kann – trotz aller Sicherheitskonzepte. Eben weil Menschen am Werk sind, die eben nicht durch die Bank den Ernst der Lage so ganz verinnerlicht haben – und vielleicht auch gar nicht gefragt wurden. Was übrigens auch auf die Fans zutrifft, die – zumindest bei den organisierten Fans – durchaus zum Ausdruck gebracht haben, dass Fußball „so“ nicht wirklich Sinn der Sache ist.

Total beglubbt Podcast

Kapitel:

00:00 –Terminplan und DFL-Konzept
10:37 –Tests und Langzeitfolgen
22:56 –Wie fair ist der Wettbewerb?
34:45 –Finanzielle Aspekte
45:09 –Blick auf den Glubb

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Audiolänge: 01:00:02 | Moderator: Felix Amrhein



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14 Gedanken zu „Zwischen Wollen und Müssen – Restart bleibt kontrovers

  • Der Podcasttitel „Alexander Endl und die beiden Haarspalter!“ wäre angebrachter gewesen.
    Auch wenn ich nicht alles anhören wollte / konnte, hatte ich bald das Gefühl:
    „Kritisieren ist viel einfacher als selbst gangbare Vorschläge zu bringen.“

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    • Sehe ich völlig anders. Die Drei haben sehr differenziert viele Aspekte durchgesprochen. Wer in der aktuellen Situation nicht zugibt, dass er ein wenig ratlos und hin und her gerissen ist, lügt. Keiner weiß doch wirklich, was jetzt DER gangbare Weg wäre.
      Die geäußerte Sorge, dass sich morgen ein Spieler schwer verletzen könnte, weil das so typisch Club wäre, teile ich leider…
      Immerhin fällt der Hexenkessel St. Pauli weg, einem soliden Auswärtssieg steht also nichts im Wege😉

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      Antwort
  • Um auf den Eingangstext Bezug zu nehmen:
    “ Was übrigens auch auf die Fans zutrifft, die – zumindest bei den organisierten Fans – durchaus zum Ausdruck gebracht haben, dass Fußball „so“ nicht wirklich Sinn der Sache ist.“

    Das ist völlig klar, dass die organisierten Fans, also v.a. die Ultras, den Restart in dieser Form nicht brauchen. Denn denen geht es ja v.a. um Selbstinszenierung, der Fußball ist dabei nur die Bühne. Wenn man den Ultras ihre Bühne nimmt, dann brauchen sie das Ganze auch nicht. Vielleicht auch ein wenig zu selbstverliebt, wenn sie behaupten, dass Fußball ohne Ultras nicht „Sinn der Sache“ ist.

    Fußball ist zunächst mal Fußball. Die Ultras sind nicht erforderlicher Bestandteil, sondern dekoratives Beiwerk, schöne Folklore. Es gibt genügend Gründe für das Für und Wider. Ob es dabei Folklore gibt ist keiner. Es ist schöner, aber nicht erforderlich.

    Erforderlich ist aber, dass man ein ganzes Business nicht in den Abgrund stürzt. Dabei interessieren mich nicht die ausgestellten Topverdiener – die fallen eh auf die Füße – sondern tausende von Jobs, die damit verbunden sind. Dafür kann man das Opfer bringen, auf Folklore zu verzichten.

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    Antwort
    • Bei so Behauptungen, dass Profi-Fußball ohne Fans im Stadion grundsätzlich sinnlos sei, stelle ich mir gerne die umgekehrte Situation vor: knallvolles Stadion, Fahnenmeere, Plakate, inbrünstige Gesänge, knisternde Spannung, aber: der Platz bleibt leer, da Spieler auf dem Feld aufgrund höherer Gewalt verboten. Das wären dann wirklich Geisterspiele, von denen tatsächlich kein einziger Freund des Fußballs etwas hätte.

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      Antwort
      • Da stelle ich mir sofort vor, wie das Schiedsrichter-Gespann ein Spiel simuliert, das gar nicht stattfindet. Pfiff! Abseits! Gestikulieren! Der 4. Offizielle, der einen nicht vorhandenen Trainer auf die Tribüne schickt. Sanitäter, die Luft auf eine Bahre verfrachten. Nochmal Pfiff! Rücksprache mit dem Kölner Keller – Elfmeter! Ohne Schütze, ohne Torwart, ohne Ball. Tooor!!! Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt😃!

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    • Bei den meisten vergessen:
      Security, Metzger, Bäcker, usw.
      Die haben nichts von dieser Fortsetzung.
      Als es noch dienlich war, hat man sich der Argumentation bedient.

      Ne.
      Sollen sie kicken.
      Ich muss nicht zusehen.
      Und ich will es auch nicht.

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      Antwort
  • Feine Sache, dass der Ball wieder rollt. Endlich fallen wieder Tore. 3 für Bochum, 2 für den KSC! Ein Wochenende ohne Tore ist halt ein leeres Wochenende. Aber das ist jetzt vorbei. Endlich! Jetzt herrscht wieder Freude pur am Wochenende!

    Freudiger Gruß in die Runde!

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    Antwort
  • Bochum und Karlsruhe unsere Nachbarschaft tabellarisch beide gleich mal volle Dreier geholt. Ich wünsche mir in St. Pauli eine überzeugende Leistung, weil auf Glück sollten wir uns nicht verlassen, das macht schon die ganze Saison einen Bogen um Nürnberg. Ich könnte mir vorstellen ohne das fanatische Publikum am Millerntor, das könnte ein kleiner Vorteil sein.

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    Antwort
  • Wenn man sich da heute die Spiele bei Sky angeschaut hat(Dorffußballplatzgefühl), da wird einem erst wirklich klar, dass die 700 Millionen Gelder, die in die Vereinskassen fließen und zusätzliche Werbeeinnahmen von X-Millionen absolut realitätsfremd sind. Mit den Massen an Zuschauern und der Kulisse wird einem normal etwas übermenschliches vorgegaukelt von den Übermenschen auf dem Fußballplatz. Aber heute hat man dann wahrgenommen, dass es doch nur normale Leute sind, die Fußballer mit Trainer und das sie soviel Geld mit Sicherheit nicht verdienen. Übrigens würde ich für solche Geisterspiele im TV kein Geld bezahlen. Gratis, wie heute ja, aber dafür an Sky noch zahlen?? Da müssen die Gebühren für die nächste Saison gewaltig fallen.

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    • Ich war positiv überrascht, für den TV-Zuseher gibt es mit Stadionsound-Option keinen merklichen Unterschied zu einem normalen Spieltag. Spielerisch war das in einigen Stadien heute richtig gut.

      Gerade weil unsere Privatleben ohnehin weiterhin beeinträchtigt sind, bin ich mir sicher, dass sich Profifußball hoher Beliebtheit erfreuen wird, wer von sinkenden Gebühren redet, lebt in einer Traumwelt.

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      • Warten wirs mal ab. Sollte sich die Coronakrise noch länger hinziehen, besonders wenn eine zweite oder dritte Welle droht oder eventuell in den nächsten Jahren ein noch gefährlicheres Virus kommen sollte, dann bin ich mir sicher, dass die Preise fallen werden, da der Normalbürger dann für zusätzliche Ausgaben kein Geld mehr zur Verfügung hat. Die Normalbevölkerung wird in den nächsten Jahren weniger Geld zur Verfügung haben, der Wohlstand wird sinken.

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  • Ich hab dieses Gefühl, einem Spiel mit Bangen entgegen zu sehen nicht vermisst. Hoffentlich geht das gut für den Club.

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    • Wie oft mussten wir um den Club bangen. Wie oft haben wir gehofft, dass es nach Winterpausen oder sonstigen Länderspielpausen oder Trainerwechseln endlich besser wird. Naja, eine Coronakrise hatten wir noch nicht im Fußball. Vielleicht haben wir Glück und die Clubmannschaft fühlt sich wohl ohne Zuschauer, der nervliche Druck fällt vielleicht weg. Das hoffe ich mal Beate. Bei St.Pauli ist es auf jeden Fall ein Vorteil ohne Zuschauer, da der Hexenkessel dort schon mal wegfällt. Für St.Pauli natürlich schlecht, da der Heimvorteil damit abgeschwächt wird.

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