Die Acht und die Dreizehn

 

„Max Morlock, der Namenspatron dieses Stadions, hatte beim Club immer die Nummer acht“, sagt der Mann im Fernseher. „Heute trägt Dovedan diese Zahl auf seinem Rücken spazieren.“
„Und welche Nummer hatte Morlock bei der WM in der Schweiz? Ansage mir frisch, mein Sohn!“
„Weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass er im Endspiel ein Tor geschossen hat.“
„Die Dreizehn. Morlock trug die Nummer Dreizehn.“
„Hat Dovedan in der Nationalmannschaft auch die Nummer dreizehn?“

[Zum Spiel: klick, klick, klick, klick.]

8 Gedanken zu „Die Acht und die Dreizehn

  • Es macht zwar keinen grossen Unterschied mehr, aber vielleicht haben Papa und Sohn Baer genauer hingeschaut und eine Antwort darauf, warum das vermeintliche Abseits von Behrens heute NICHT, wie bisher, weiterlaufen gelassen worden ist und zur Kontrolle an den VAR ging, sondern direkt abgepfiffen wurde ?

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    • Ist mir auch aufgefallen, aber zumindest war die mögliche Chance keine 100 %ige…

      Der Linienrichter sollte die Fahne stecken lassen und Brych sollte erfahren genug sein, es trotz Fahne laufen zu lassen. Aber sei’s drum. Wichtiger wäre, aus 3 Metern nicht den Torwart zu treffen.

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      • Ich glaube fast jeder Clubfan ist einfach nur froh wenn die Saison vorbei ist. Zu den letzten 2 Spielen kann ich nichts sagen, da ich mir die Geisterspiele nicht anschaue. Mir ist es auch egal ob der Club nächstes Jahr 2 oder 3 Liga spielt. Ich werde trotzdem Fan dieses Vereines bleiben. Gott sei Dank wird sich diese Mannschaft nach der Saison zum großen Teil selbst auflösen. 2 Jahre quält einen diese Mannschaft mit zum Teil fürchterlichen Auftritten. Das diese Mannschaft noch nicht abgeschlagen am Tabellenende steht werte ich schon als Wunder. Daher freue ich mich schon auf die kommende Saison (egal in welcher Liga) Hauptsache ein großer Teil dieser Mannschaft ist nicht mehr dabei.

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    • Warum wechselt der Trainer nicht nach dem 0:1 einen weiteren Stürmer ein. Egal wie jemand trainiert hat, es geht darum ob ich für einen Sieg alles reinwerfe, was ich an offensiven Personal besitze.

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  • Meiner Meinung nach kann und muss auch über den Sportvorstand gesprochen werden.

    Stand heute hätte ich das dringende Verlangen, diesen sofort zu verabschieden. Zu schwach ist, was die 11 Einzelspieler (den Begriff Mannschaft vermeide ich bewusst) auf dem Platz zeigen. Zu unabwendbar scheint die Gefahr des Totalabsturzes.

    Doch wie ist eigentlich die Arbeit eines Sportvorstands zu bewerten? Nur nach dem Ergebnis, dass am Schluss heraus kommt, hinterher ist man immer schlauer? Oder müssen Transfers nicht auch danach benotet werden, wie sinnvoll sie zum Zeitpunkt ihres Zustandekommens waren? Und welche Zustände RP vorgefunden hat, mit welchen Erblasten er arbeiten muss?

    RP startete mit der schlechtesten Saison im Rücken, die jemals ein Club-Team spielte und entsprechend nachhaltig niedergeschlagenem Teilkader. Dazu junge Nachwuchsspieler, für die der Club auf absehbare Zeit eine Nummer zu groß war. Sowie zB geerbten Stürmern wie Zrelak oder Ishak, die definitiv keine Torjäger sind, mit Verletzungen kämpfen. Dazu der schmerzhafte Ausfall unseres einzigen Flügelspielers Misidjan. Schwerer hätte der Anfang für RP nicht sein können.

    Seine Transfers fand ich sehr gut klingend. Spieler, die sofort zu Stammspielern werden könnten, nicht erst in 3 Jahren. Sorg mit Erstliga-Erfahrung, Hack ein Großtalent, Frey international gestählt, Dovedan stach in der 2. Liga heraus, Geis gefühlt viel zu gut für uns, Handwerker und Sörensen mit großem Potenzial. Ein bis Zwei Kaderlücken blieben zwar, das liebe Geld, aber eigentlich hatte die Mannschaft auf dem Papier wirklich Klasse. Erinnert euch, dass wir so überzeugt waren, dass tatsächlich eine gewisse Euphorie aufkeimte! Zu Saisonbeginn hätte ich RP hierfür mindestens Note 2 gegeben.

    Völlig daneben lag RP dagegen bei Canadi, da war ich von Anfang an davon überzeugt. Zwar sicher kein Novize, aber ohne Kenntnisse der 2. Liga, mit bekannten Problemen mit Presse, Öffentlichkeit und mündigen Spielern. Dafür holte er der Papierform nach mit Keller den richtigen Nachfolger. Zweitligakenner, mit Erfahrung genau der gleichen Situation, so dass er damalige Fehler nicht noch einmal begehen würde.

    In der Winterpause wurde mit Dinos und Heise überdurchschnittlich gut nachgelegt. Einen Abräumer auf der 6 sowie einen Goalgetter gab es leider nicht, wohl das Problem von Mangel an Angebot und finanziellen Mitteln.

    Das Team hat sich unter Keller gesamtspielerisch etwas verbessert. Es wirkt jedoch immer noch so, als würde die Mannschaft nur einen Spielrhythmus können, Kampf ist nicht ihr Metier. Die individuellen Gegentorfehler sind weniger geworden, aber weiterhin spielentscheidend. Auch, weil unsere Offensive gewohnt torungefährlich bleibt. Insgesamt wirkt das Spiel unseres Team nicht harmonisch, nicht zwingend, für den Klassenerhalt nur bedingt ausreichend!

    Mein Urteil über RP fällt sehr gespalten aus. Steigen wir ab, ist er wohl nicht zu halten, obwohl er seine gallenbittere Suppe eigentlich selbst auslöffeln sollte! Wird die Klasse gehalten, bin ich dafür, ihm eine 2. Chance zu geben. Konstanz könnte sich ja auch beim Club einmal positiv auswirken.

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    • Sehr schön geschrieben. Ich muss aber sagen, ich sehe es deutlich negativer:
      So viel Geld hatte schon lange kein Clubmanager mehr zur Verfügung.
      Es sollte angeblich vor allem auf Geschwindigkeit gesetzt werden. Das ist als Devise schon sehr mager. Und ich muss sagen, Geschwindigkeit vermisse ich seit dem ersten Vorbereitungsspiel. Die Neuzugänge sind außer Hack alles andere als schnell.
      Ich kann auch nicht verstehen, wie man bei der Verpflichtung von Spielern überhaupt nicht auf den Charakter schauen kann. Sämtliche Neuverpflichtungen machen den Eindruck (auf und neben dem Platz), ausschließlich persönlich vorankommen zu wollen und nicht Teil einer Mannschaft sein zu wollen/können. Wenn ich daran denke, wie viel Geld für Spieler wie Sorg, Medeiros oder Dovedan hingeblättert wurde (so viel Geld hatte Bornemann nicht mal in der ersten Liga zur Verfügung) und was dabei rauskam kann ich nur eine sehr schmeichelhafte 5 ausstellen.
      Die Trainerverpflichtung von Canadi ist unverzeihlich (man hätte hier schon während der Vorbereitung die Reißleine ziehen müssen, wenn man sich mal Trainings und Vorbereitungsspiele angesehen hat), am Schlimmsten finde ich aber, wie viel Mitsprache Canadi bei den Verpflichtungen hatte.
      Und drei Innenverteidigern in eine Saison zu gehen, wenn man weiß, dass der Trainer mit Dreierkette spielen möchte ist fast schon Selbstmord.

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  • [Off topic @Belschanov:
    „Ansage mir frisch, mein Sohn!“
    So etwas kann eigentlich nur von einem Walter-Kempowski-Leser kommen.
    Made my day! 🙂 ]

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