Analyse: Unpräzise, unaufmerksam, ungeordnet #FCN #FCNSGF

Analyse zu 1. FC Nürnberg – SpVgg Greuther Fürth 0:1 (0:0) – Der FCN bricht einmal mehr nach Rückstand auseinander und begibt sich in akute Abstiegsgefahr.
1. Die Grundordnung
2. Der Schlüssel zum Spiel
3. Das Spiel war entschieden, als
4. Das Fazit
5. Die Stimmen
6. Die Statistik
7. Noten

1. Die Grundordnung…

Abb. 1: Startformation

… veränderte sich im Vergleich zu den letzten Spielen nur marginal. Enrico Valentini ersetzte Oliver Sorg als Rechtsverteidiger, ansonsten blieb die Formation aus dem Bielefeldspiel unverändert. (Abb. 1) Im Kader überraschte Jens Keller damit, dass Nikola Dovedan nicht im Aufgebot stand. Stattdessen kehrte Felix Lohkemper ins Aufgebot zurück. Weitere Änderungen gab es nicht.

Im Spiel zeigte sich schnell, dass die Formation gegen den Ball klarer auf ein 4-4-2 gepolt war, mit dem Ball rückte Robin Hack etwas tiefer hinter Mikael Ishak in die Spitze. Weitgehend spielte Hack jedoch als sich frei bewegender Offensivspieler. (Abb. 4) Damit verbunden war jedoch auch eine fehlende Struktur im Offensivspiel. Hack tat viel allein und suchte auch Abschlüsse, aber übersah darüber oft die Mitspieler.

Im Laufe der Partie wechselte Jens Keller dann fünf Mal. Nach einer Stunde kamen Frey und Zrelak für Heise und Ishak. Keller stellte nun noch deutlicher auf ein klares 4-4-2 um, Hack sollte auf den linken Flügel ausweichen. Die weiteren Wechsel (Lohkemper für Schleusener, Sorg für Valentini und Kerk für Hack) waren dann innerhalb des 4-4-2 positionsgetreu.

2. Der Schlüssel zum Spiel …

Abb. 2: Realtaktische Aufstellung Nürnberg

… war einmal mehr zum einen die Unfähigkeit des FCN aus dem Spiel heraus für gefährliche Abschlüsse zu sorgen. Es sollte bis zur vierten Minute der Nachspielzeit dauern, ehe aus dem Spiel heraus ein Abschluss mit mehr als 0,1 expected Goals heraussprang. Erst dann köpfte Felix Lohkemper aus guter Position einen gefährlichen Ball in Richtung Kreuzeck. Zuvor hatte der Club insgesamt zwar viele Abschlüsse, aber keinerlei gefährliche, die nicht aus Standards resultierten.

Ein grundsätzliches Problem war dabei die Passgenauigkeit in den essentiellen Zonen. Ins letzte Drittel kam nur jeder zweite Ball an, bei Pässen in den Strafraum nicht einmal 40%, bei den Steckpässen nicht einmal mehr jeder dritte. Dabei probierte der Club die letzteren beiden Sorten Pässe wesentlich öfter als der Gegner. Zum anderen schaffte der FCN es einmal mehr nicht, dem Gegner die Großchance zu vereiteln und einmal mehr nutzte der Gegner sofort seine Großchance.

Fürth hatte genau einen Abschluss, der aufs Tor kam. Der war aber dann gleich im Tor. Daher kann man sogar verstehen, woher das Lamentieren über fehlendes Glück kommt. Allein, wenn über Wochen die Gegner stets ihre einzige Großchancen nutzen, kann man nicht allein von Pech sprechen. Immer wieder scheitert der FCN in der Defensive trotz guter Organisation über sehr lange Strecken des Spiels an Szenen im selben Muster: Umschaltspiel des Gegners, fehlende Organisation der Abwehr, Großchance, Gegentor.

Abb 3.: Realtaktische Aufstellung Fürth

Dennoch bleibt das Problem in der Offensive nachdrücklicher, auch weil durch das Kreieren besserer Chancen die Möglichkeit eröffnen würde, einzelne Aussetzer in der Defensive besser zu kompensieren. Ein weiteres Problem des FCN wird aus der realtaktischen Aufstellung deutlich. Die sieht im ersten Moment wie eine Hommage an die Meistermannschaft von 1920 aus, die genau 100 Jahre zuvor gegen genau denselben Gegner den ersten Titel für den FCN in einer 2-3-5-Formation holte.

Das Problem dabei ist vor allem in der vordersten Linie zu suchen, wo Behrens, obwohl nominell zentraler Mittelfeldspieler, seine durchschnittlichen Ballkontakte weiter vorne hatte als Ishak, der nominell in der Spitze spielte. Das Problem ist aber auch in der völligen Dichte des Raums zu finden, die dadurch entstand, dass fünf Spieler in vorderster Reihe den Ball immer wieder in ähnlichen Positionen erhielten. Als Vergleich kann die realtaktische Aufstellung der Fürther (Abb. 3) dienen, wo die realtaktischen und die idealtaktischen Positionen weitaus besser übereinstimmen.

3. Das Spiel war entschieden, als …

… Sascha Burchert einen Kopfball von Felix Lohkemper über die Latte bugsierte. Es folgte noch eine Ecke, doch die Standards des FCN waren und blieben an diesem Nachmittag völlig wirkungslos, so dass klar war, dass nichts mehr passieren würde.

4. Das Fazit …

Abb. 4: Heatmap Robin Hack

… muss sämtliche Alarmglocken schrillen lassen: Am Dienstag hat der FCN ein Endspiel. Eine Niederlage in Wiesbaden würde den Club nicht nur mindestens auf den Relegationsrang befördern, sie würde auch einmal mehr deutlich machen, dass der FCN selbst gegen individuell deutlich schwächere Teams unterlegen ist. Zusätzlich gilt es die öffentliche Erklärung der Derbyniederlage durch Robert Palikuca nach dem Spiel zu hinterfragen. Palikuca erklärte nach dem Spiel: „Es hat die absolute Besessenheit gefehlt, dieses Derby zu gewinnen.“

Jenseits der inhaltlichen Angreifbarkeit des Statements – nahezu alle neutralen Beobachter attestierten dem FCN auf vielen Gebieten Defizite, aber nicht in Sachen Kampf und die klischeehaften Indikatoren wie Laufstrecke, gew. Zweikämpfe, Fouls, etc. sprechen auch nicht gegen den FCN – zeugt es von einem eher undifferenzierten Ansatz in Sachen Fußball, der nun zum wiederholten Mal ins Feld geführt wird. Dabei geht es nicht einmal zuvorderst um die Legitimität des Aspekts an sich. Natürlich darf man die Einstellung hinterfragen. Allerdings ist die öffentliche Schlagrichtung der Analyse von Palikuca seit Wochen nur in diese Richtung.

Abb. 5: Chancenspielfilm

Wenn also die Erklärung nur über eine derartige Heuristik, die ein sehr altes Klische („Wer verloren hat, hat nicht gekämpft“) bedient, erfolgt und keine sportliche Einordnung an erster Stelle steht, kann ein sportlich Verantwortlicher dafür durchaus kritisiert werden. Dabei ist es zweitrangig, ob die interne Analyse weit gehender ausfällt oder nicht, ob es nur eine Einordnung ist, welche die Fanseele mit einer unterkomplexen Begründung befriedigen soll oder nicht. Eine derartige Analyse nach einem Spiel, das sportliche Defizite einmal mehr offen legte, kann eigentlich nicht der Anspruch eines sportlich Verantwortlichen sein.

Darüber hinaus wäre Palikuca, so man ihm seine Analyse zugestünde, natürlich der Verantwortliche dafür, dass es einen Kader gibt, dem es an Besessenheit fehlt. Dennoch sollte man sich von dieser Schlagrichtung der Analyse nicht blenden lassen. Der FCN offenbarte in den 97 Minuten am Samstagnachmittag so erhebliche Defizite im Spiel nach vorne, dass er wenig Hoffnung machte, dass er in den kommenden zwei Tagen plötzlich eine spielerische Struktur findet. Denn es bleibt dabei, dass – Gegentore hin oder her – die Offensive des Clubs das Hauptproblem ist. Das sieht man sowohl an der mangelnden Fähigkeit gute Chancen aus dem Spiel zu kreieren als auch an der völligen Unordnung in der vordersten Linie.

5. Die Stimmen…

Abb. 6: Ergebniswahrscheinlichkeiten

Jens Keller: „Wir sind alle maßlos enttäuscht, keine Frage. Unsere Chancen am Anfang haben wir nicht konsequent verwertet. Nach dem 0:1 haben wir nicht mehr die Mittel gefunden, wieder ins Spiel zu kommen. Wir sind heute enttäuscht und werden uns ab morgen konzentriert auf Wiesbaden vorbereiten, wo wir erfolgreich sein werden. Wir müssen am Dienstag liefern.“

Stefan Leitl: „Es war ein sehr, sehr schweres Spiel für uns. Ich glaube, man hat uns schon angemerkt, dass wir unter der Woche noch gespielt haben. Trotzdem haben wir versucht, ein Derby zu spielen – mit einem Derby-Charakter. Das heißt, wir waren sehr präsent in den Zweikämpfen. Wir haben uns auch versucht, robust zu wehren. Insgesamt ist uns, denke ich, fußballerisch nicht ganz so viel gelungen. Das hat Nürnberg aber auch gut gemacht, da waren sie taktisch gut eingestellt. In der Halbzeitpause haben wir angesprochen, noch mutiger zu sein. Ich denke, wenn man sieht, wie wir uns die Führung herausspielen, war das wirklich sehr sehenswert. Wir haben uns dann mit dieser Situation mit dem Derbysieg belohnt. (…) Es war sehr, sehr wichtig natürlich für uns in dieser Phase, in der wir uns befinden, dass wir dieses Spiel für uns entschieden haben.“

Enrico Valentini: „Wir machen einfach die Tore nicht. Wir schließen schlecht ab. Wir kreieren Chancen, belohnen uns aber nicht. Hinten sind wir zu instabil und kassieren leider das Gegentor. Es ist keine einfache Situation. Wenn man da in der Tabelle steht, wo wir stehen, ist das Selbstvertrauen natürlich nicht bei 100 Prozent. Aber wir müssen dranbleiben und werden weitermachen.“

David Raum: „Heute gegen Nürnberg so ein Derbytor zu machen ist natürlich schön. Das hat eine super Mannschaftsleistung belohnt. Da freut man sich einfach. Wir haben daran gedacht, unser Spiel heute zu gewinnen, wir wollten für uns ein gutes Spiel machen, drei Punkte mitnehmen und das haben wir geschafft über eine super Mannschaftsleistung und darüber sind wir froh. Ich habe die Wochen über mit ein paar Spielern gesprochen, die neu sind hier in Franken. Ich habe denen auch gesagt, dass es ein besonderes Spiel ist, auch für mich. Dieses Frankenderby ist einfach etwas Besonderes. Wir waren sehr gut eingestellt. Die Aggressivität in den Zweikämpfen hat gestimmt, deshalb haben wir uns heute belohnt.“

Hanno Behrens: „Es waren Möglichkeiten da, aber wir schließen dann oftmals zu hektisch ab und treffen häufig die falschen Entscheidungen. Die Chancen für ein Tor waren da. Fürth hatte auch nicht mehr Möglichkeiten, aber sie haben daraus ein Tor gemacht. In ein paar Tagen geht es schon weiter. Wir müssen uns reinkämpfen, weiter zusammenhalten und in Wiesbaden die Punkte holen.“

6. Die Statistik …

Nürnberg Fürth
Grundlagen
0 Tore 1
16 (5) Schüsse (aufs Tor) 9 (2)
285 (73,3%) Pässe (angekommen) 305 (80,3%)
47,4% Ballbesitz 52,6%
102 Ballverluste 106
12 Ecken 2
106,5 Laufleistung (in km) 106,1
21 Fouls 15
Advanced Metrics
1,32 xG 0,57
1,97 xP 0,74
10,5 PPDA 7,14
2,61 APPP 2,88
Auffälligkeiten
22 (7) Positionsangriffe (mit Abschluss) 23 (4)
23,16% Anteil lange Bälle 17,38%
53% Passquote lange Bälle 55%
50% Passquote ins letzte Drittel 56%
39% Passquote in den Strafraum 36%
16 (5) Steckpässe (erfolgreich) 6 (2)
24 abgefangene Bälle 39
14 weggeschlagene Bälle 22
18:50 Ballbesitzzeit 20:52
Inaktive Zeit: 57:18 Minuten

*Alle Daten stammen von Wyscout. Ausnahme bildet die Laufleistung. Diese stammt von Opta. Benutzung der Daten von Wyscout unter der Journalistenlizenz des Anbieters. Bei den Zweikampfquoten von Wyscout ergibt sich nicht zwangsläufig 100%, da der Anbieter manche Duelle als „unentschieden“ wertet, bspw. wenn ein Duell gewonnen wird, der Ball aber im Zuge des gewonnenen Duells ins Aus oder zurück zum Gegner geht. Unter „expected goals“ sind die Tore, die statistisch auf Grund der abgegebenen Schüsse zu erwarten gewesen wären, zu verstehen. Die expected Points für das jeweilige Spiel ergeben sich folgerichtig aus den expected Goals. PPDA bezeichnet die zugelassenen Pässe pro Defensivaktion. Es ist eine Metrik, die anzeigt, wie hoch der Pressingdruck einer Mannschaft ist, je niedriger der Wert, desto weniger Zeit hat der Gegner am Ball. APPP (Average Passes per Possession) gibt an, wieviele Pässe die Mannschaft im Schnitt pro eigener Ballbesitzphase spielte. Pauschal gilt: Je höher der Wert, desto kombinationssicherer ist das Team. Mit „tiefen Pässen“ meint Wyscout Pässe, die innerhalb eines Radius von 20 Metern um das gegnerische Tor ankommen. Als „kluger Pass“ definiert Wyscout einen „Ball, der den Angriff der eigenen Mannschaft auf eine kreative Art und Weise entwickelt.“

7. Die Noten …

Spieler CU-Note Kicker NZ BILD WhoScored
Christian Mathenia 3- 5,8/10
CU-Urteil: Beim Gegentor letztlich machtlos, sonst beschäftigungslos, da kein anderer Fürther Schuss auf sein Tor kam.
Enrico Valentini 4- 6,3/10
CU-Urteil: Vergab eine gute Chance. Gewann nur fünf seiner 16 Zweikämpfe.
Georg Margreitter 3- 6,9/10
CU-Urteil: Meist ordentlich. Allerdings auch ohne Glanzlichter.
Dinos Mavropanos 4 7,1/10
CU-Urteil: Beim Gegentor zu weit vom Flankengeber weg. Ungewöhnlich zweikampfschwach in der Luft, brachte nur 12 von 21 Vorwärtspässen an den Mann. (5/10)
Tim Handwerker +4 7,2/10
CU-Urteil Das Gegentor begann über seine Seite, als er den Querpass nicht verhindern konnte. Allerdings auch passsicherster und dribbelstärkster Nürnberger.
Patrick Erras 3- 6,9/10
CU-Urteil: Stabil und ordentlich, aber ohne Impulse nach vorne.
Hanno Behrens 4- 6,2/10
CU-Urteil: Spielte zu weit vorne, schaffte es nicht Impulse zu setzen.
Robin Hack 4- 6,3/10
CU-Urteil: Oft mit falschen Entscheidungen im Dribbling, gewann nur zwei von elf Offensivduellen. Sorgte anfangs noch für etwas Bewegung. Später völlig abgemeldet.
Fabian Schleusener 4- 6,5/10
CU-Urteil: Zweikampfstärkster Startelfspieler, aber viel zu wenig ins Offensivspiel eingebunden, auch weil er oft zu früh Richtung Mitte zog.
Philip Heise +5 6,1/10
CU-Urteil: Vieles, was über Schleusener gesagt werden kann, kann auch über Heise gesagt werden: Wenig eingebunden, zog früh in die Mitte. Zusätzlich mit schlechten Standards.
Mikael Ishak 5 5,7/10
CU-Urteil: Fand weitgehend nicht statt. Zwei von elf Duellen gewonnen, elf Ballverluste, davon vier in der eigenen Hälfte. Nach 60 Minuten für Frey ausgewechselt.
Michael Frey 5 6,1/10
CU-Urteil: Blieb nahezu gänzlich wirkungslos nach seiner Einwechslung. Einzig die Flanke auf Lohkemper war erwähnenswert.
Adam Zrelak 5 6,1/10
CU-Urteil: Blieb ähnlich wie Frey in Sachen Offensive wirkungslos. War aber zweikampfstärker.
Felix Lohkemper 6,2/10
CU-Urteil: Gute Kopfballchance. Insgesamt von den Einwechselspielern noch der präsenteste.
Sebastian Kerk 6,1/10
CU-Urteil: Ersetzte Hack und fiel nicht auf außer dass er Lohkemper bei dessen Kopfball behinderte.
Oliver Sorg 6,3/10
CU-Urteil: Ersetzte spät Valentini, unterstrich die ihm von Kommentator Joachim Hebel attestierten Fitnessprobleme durch ein spannendes Trikot. Gewann aber in 18 Minuten mehr Zweikämpfe (7 von 8) als Valentini in 78.

156 Gedanken zu „Analyse: Unpräzise, unaufmerksam, ungeordnet #FCN #FCNSGF

  • Unfähigkeit, eigene gefährliche Abschlüsse zu kreieren. Passungenauigkeit im letzten Drittel.

    Beide Mängel bestehen nahezu unverändert seit der Rückrunde des letzten Aufstiegs, der eher glücklich als zwangsläufig war. Ein gravierendes Defizit, dass somit schon unter Bornemann/Köllner bestand. Und von Palikuca/Canadi/Keller nicht verbessert werden konnte. Trotz großer Erneuerung des Kaders.

    Macht für die letzten Spiele wenig Hoffnung.

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    • Ich verstehe nicht, warum schon wieder der Ursprung bei Köllner und Bornemann gesucht wird. Man kann von ihnen halten was man will, aber großkotzig einen Bundesligaerhalt hat keiner der Beiden angekündigt. Und ich finde auch aus der 1.Bundesliga kann man mal absteigen, aus der 2.Bundesliga wäre es eine Schande für den Club.
      Zudem war der Ansatz bei Bornemann/Köllner den eigenen Nachwuchs zu fördern, während Pali/Keller/Stuff sich im Kaufrausch verloren hat.
      Wenn wir schon vergleichen, würde ich eher mal den Umgang mit der Mannschaft und der Presse von Palikutscha („Einsatzwille“ wie Flo oben schreibt) und Bornemann vergleichen. Ich kann mich nicht erinnern, dass Bornemann, trotz Abstiegsgefahr, der Mannschaft den Kampfgeist abgesprochen hat.

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    • Beim Club hakt es an allem! Es muß endlich mal aufgeräumt werden, in allen Abteilungen und die Mitglieder sollten sich entlich mal über einer Ausgliederung Gedanken machen!! So kann es bei unseren “ Ruhmreichen Club“ nicht mehr weiter gehen!!

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  • Da könnte nur ein Felix Magath noch was reissen. Der würde sich so einen Antifußball nie gefallen lassen, der würde völlig abdrehen, wenn die Mannschaft nicht alles geben würde.

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    • Es ist einfach zu wenig Zeit und zu spät in der Saison, um noch entscheidendes ändern zu können, fürchte ich.

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      • Sollten wir gegen Wehen nicht gewinnen, müssen wir handeln, sonst ist der Abstieg sicher. Ich würde dann tatsächlich nocheinmal Marek ranlassen, denn immerhin konnte er die Mannschaft emotionalisieren. Die letzte Chance. Jemand von Außen bringt nichts, weil die Zeit zu knapp ist. Außer Peter Neururer 😀

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    • Sehe ich genauso,keiner der sich der Situation bewusst ist und sich den Arsch
      aufreißt für den Club und seine Fans.
      Das einzige was mancher wohl im Kopf hat ,wo kann ich nächste Saison hinwechseln und ich genausoviel oder mehr verdiene mit meiner ach so tollen Leistung und Einsatzbereitschaft.

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    • Wie kommt man eigentlich immer darauf, dieses Blabla mit den Fußballrentnern à la Magath ins Feld zu führen? Genauso ideenlos wie der Club derzeit spielt.

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  • Traurig wenn man so was sieht wie gegen die Kleeblättler aus Fürth. Kein Leben in der Mannschaft.

    Diese Truppe müsste sich den ARSCH aufreißen!! Aber die faulen Geldfußballer identifizieren sich

    mit unserem FC Nürnberg. Als langjähriger Fan dieses Traditionsvereins sehe ich schwarz für die rest-

    lichen drei Begegnungen. Ich hoffe nur das am Dienstag in Wiesbaden der Rasen brennt !!!!

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  • Ich bin mit der wie immer vorzüglichen Analyse des aktuellen Derbyspiels voll einverstanden. Äußerst bemerkenswert finde ich, dass Du die Schwachstellen auch außerhalb der Mannschaft klar ansprichst und Ross und Reiter eindeutig benennst. Ungeachtet dessen wie sich das zukünftige Geschehen auch fortentwickeln mag – Dein Fazit lässt hier ja wenig Raum für unberechtigte Hoffnungen – werden wir genau in diesem Bereich neu ansetzen müssen und dürfen uns nicht mehr auf Experimente einlassen.

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    • @ Schwabenglubberer

      Wenn es ganz dumm läuft, dann war die Abkehr vom Weg der Konsolidierung, der mit Meeske, Bornemann und Köllner eingeschlagen worden war, für lange Zeit das letzte Clubexperiment. Möglicherweise sogar das endgültig letzte.

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  • Eine Katastrophe
    was ist aus „unserem“ Club geworden!?
    wir Fans können nur noch aus “ der Ferne“ zuschauen wie das Clubschiff versinkt.
    Wie sagte mal ein hämischer Gesprächspartner zu mir
    Club blubblub😭

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  • Die gleiche Analyse könnte man nicht erst seit der C. Pause als Blaupause hernehmen, Fazit vorne keinerlei Durchschlagskraft träges, fragiles Spiel in der Offensive ohne Durchschlagskraft. Es geht die ganze Saison schon so, erinnern wir uns nur an das allererste Saisonspiel in Dresden, das war reines Glück, spielerisch war man selbst da schon ideenlos und unterlegen der rote Faden zieht sich durchgängig bis jetzt zum Saisonende hin. Verbesserungen sah man seit Canadi nur leicht in der Defensive in der Offensive nicht. Da bestätigt sich dann folglich diese Binsenweisheit, Die Tabelle lügt nicht.

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  • Ich habe doch geschrieben, dass die vielen muskulären Probleme , wegen des hormonellen Zusammenhangs, auch eine Einschränkung der geistigen Leistungsfähigkeit erwarten lassen.
    Da geht aber immer nur der Daumen nach unten. tztztz.

    Das Grundproblem ist aber , meiner Meinung nach, emotional und da könnte ein anderer Trainer schon was ändern. Die Frage ist aber, ob die Führung da den Richtigen findet. Ein netter AR engagiert einen netten Trainer. Der Fisch stinkt vom Kopfe her.

    Vor Monaten habe mal gesehen, wie der Salah sein Trikot runter hat. Der hat Muskeln!

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    • Uff, Ausgleich.

      Los, VfB, tut was für unser Torverhältnis!

      Wie berechnet, wenn die letzten 3 nicht mehr gewinnen, reicht es. 😯

      Wäre eine Analogie zu 1999: nach dem unmöglichsten Abstieg der Geschichte nun der unmöglichste Klassenerhalt.

      Die Hoffnung stirbt zuletzt.

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          • Ich gratuliere außerdem dem Disliker zu seinem unerschütterlichen Optimismus. Oder glaubst Du im Ernst, dass wir den KSC mit dieser leeren Truppe noch überholen können? Wir müssen eher aufpassen, dass uns nicht auch Dresden noch überholt. Das wäre mal wieder was für die Geschichtsbücher: Durchmarsch aus der ersten Liga jeweils als Tabellenschlusslicht. Das kann sich der Club bei seiner grandiosen Geschichte doch nicht entgehen lassen!

            Ich hasse Derbys (ich glaube, das sagte ich schonmal).

            Warum bringen immer die Underdogs die nötige Einstellung auf, aber niemals die Favoriten?

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              • Beim Club hakt es an allem! Es muß endlich mal aufgeräumt werden, in allen Abteilungen und die Mitglieder sollten sich entlich mal über einer Ausgliederung Gedanken machen!! So kann es bei unseren “ Ruhmreichen Club“ nicht mehr weiter gehen!!

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                Antwort
    • Mein Bauchgefühl sagt mir, daß wir diese Saison kein Spiel mehr gewinnen, bleibt nur zu hoffen, daß es die anderen auch nicht tun. Ziemlich erbärmlich, wenn man selber keine Kraft mehr hat Entscheidungen herbeizuführen. Genau genommen wäre ja ein Unentschieden in Wiesbaden ausreichend um sie hinter uns zu halten und dann hilft nur beten bei den Ergebnissen auf den anderen Plätzen.

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  • Das schlimme ist wohl, das es an der Spitze des Vereins nur dann Veränderungen geben wird wenn wir absteigen. Und die Mitglieder werden wegen Corona noch nicht mal die Möglichkeit haben darüber auf der JHV zu diskutieren. Palikuca ist gemessen an seinen selbst ausgegebenen Zielen in den allermeisten Fällen grandios gescheitert. Eine Ausnahme sehe ich lediglich in der Neubesetzung der Posten im NLZ. Dafür kann es eigentlich nur eine Konsequenz geben.

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    • Keine Sorge, mit dem Budget in Liga 3 bezweifle ich, dass wir uns weiterhin das NLZ leisten können, insofern dürften sich die gelungenen Personalien auch erledigt haben.

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      • So ist es. Ich bin auch immer noch nicht sicher ob wir die Lizenz kriegen. Ich denke das dieses Szenario Abstieg in Liga drei in den arroganten und selbstherrlichen Gedanken unseres Sportvorstandes des Grauens überhaupt keine Rolle gespielt hat und man da dann panisch irgendwas zusammen flicken muss. Es ist ein Drama hoch zehn. Menschliches Versagen auf ganzer Linie, so klar muss man das sagen.

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          • Seine Ideen (ob gut oder schlecht kann ich nicht beurteilen) werden von der sportlichen Palikuca-Seite doch regelrecht torpediert. Ohne sportlichen Erfolg kann Rossow gar nichts machen. Da kann er sich jeden Sponsoren Termin sparen. Oder wer will denn aktuell ernsthaft mit diesem Dauerlooser-Verein in Verbindung gebracht werden. Nornalerweise müssten die Sponsoren Entschädigungszahlungen bekommen für die letzten beiden Saisons.

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      • Selbst in der dritten Liga haben die Vereine ein NLZ. Aber es wird vermutlich die U21 geopfert werden.

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    • Wüßte nicht, was so toll an der Neubesetzung im NLZ sein sollte. Letztlich wurde auch dort alles wieder eingestampft, was jemals nach Konzept geklungen hat und jede Mannschaft kocht wieder ihr eigenes Süppchen.

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  • Textzitat:

    „Es sollte bis zur vierten Minute der Nachspielzeit dauern, ehe aus dem Spiel heraus ein Abschluss mit mehr als 0,1 expected Goals heraussprang. Erst dann köpfte Felix Lohkemper aus guter Position einen gefährlichen Ball in Richtung Kreuzeck. Zuvor hatte der Club insgesamt zwar viele Abschlüsse, aber keinerlei gefährliche, die nicht aus Standards resultierten.“

    Ich weiß zwar nicht, was „0,1 expected Goals“ bedeutet (was meinen Kommentar wahrscheinlich in den Bereich des Laienhaft-Inkompetenten verweist), störe mich aber (wie gesagt: aus meiner imitierten Sichtweise heraus) an dem Satz:

    „Zuvor hatte der Club insgesamt zwar viele Abschlüsse, aber keinerlei gefährliche, die nicht aus Standards resultierten.“

    „Abschlüsse“ (nun kenne ich die fußballtheoretische Definition dieses Worts nicht) habe ich nicht allzu viele gesehen, unter den wenigen aber immerhin fünf, denen ich (im meiner Laienhaftigkeit) das Prädikat „gefährlich“ zumessen würde. Diese Abschlüsse resultierten allerdings nicht aus Standards (da hatte Fürth einige, und zwar erstaunlicherweise trotz unterlegener Größe ihrer Spieler), sie waren durchaus „herausgespielt“.

    1) In der Anfangsphase des Spiels schoß Hack den Ball relativ unbedrängt aus ca. 16m weit links am Tor vorbei. Nun war die Situation nicht so, dass man sagen muss, hier muss ein Tor fallen; ein Spieler, der anstrebt, im Profifußball Karriere zu machen, darf aber durchaus in so einer Situation den Ball aufs Tor bringen, vielleicht sogar „gefährlich“ und vielleicht sogar ins Tor. Das war ein ganz schwacher Abschluss in aussichtsreicher Position. Dass sich darüber kein Club-Fan aufregt, liegt halt daran, dass er sich angesichts des in der ganzen Saison erlebten Blindgängertums im Torabschluss nichts anderes mehr erwartet (ich erinnere nur an Schleusener, der in Bielefeld das Spielgerät in hervorragender Schussposition in die Gefilde drosch, in denen nach Reinhard Mey die Freiheit wohl grenzenlos ist, und damit seinen Verein um zwei überlebenswichtige Punkte brachte; erinnert sei auch – nur als Beispiel – an das Hinspiel in Fürth, wo ein Club-Spieler – ich glaube es war Medeiros – kurz vor Schluss eine 100%-ige Chance kläglich versiebte und damit dem Passgeber den verdienten Assistpunkt und seinem Verein zwei Punkte verweigerte).

    2) Im Verlauf der ersten HZ gab Hack einen platzierten Volleyschuss aus der Distanz ab, der den Fürther Torwart zu einer Parade zwang. In dieser Situation ist Hack kein Vorwurf zu machen, das hat er gut gemacht, sein Schuss war „gefährlich“.

    3) Etwas später setzte sich Valentini energisch auf dem rechten Flügel durch, flankte passgenau auf Hack, dessen gefährlicher Kopfball vom TW pariert wurde. Diese Aktion war (wohl nicht nur in meiner Sicht) „gefährlich“, vielleicht sogar „brandgefährlich“. Ob Hack die Sache hier besser hätte machen können, will ich nicht beurteilen, der Kopfball war nicht unpräzise, ich habe aber durchaus schon erlebt, dass aus einer solchen Situation heraus ein Tor geköpft wurde.

    4) In der zweiten HZ kam Valentini nach exaktem Zuspiel völlig frei aus ca. 14 Metern zum Schuss, der dann am linken Pfosten vorbeistrich. Hier hätte das Tor zum 1:0 fallen müssen! Was mich wundert, ist, dass diese Aktion in einer Expertenanalyse nicht in die Rubrik „brandgefährliche Chance“ eingestuft wird…

    Die fünfte Chance ist der in der Analyse erwähnte Kopfball von Lohkemper kurz vor Schluss.

    Fazit: Der Club hatte zwar nicht – und das ist zu kritisieren – allzu viele, aber immerhin fünf „herausgespielte“ Torchancen (eine war 100%-ig) und damit vier mehr als der Gegner, der seine einzige „herausgespielte“ Chance zum Siegtreffer nutzte. Dass der Club das Spiel verlor lag einmal mehr am Versagen seiner Spieler im „Abschluss“ (besonders Valentini). Wahrscheinlich steigt er aus genau diesem Grund auch ab…

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    Antwort
    • Einspruch: Keine der angesprochenen Chancen hatte statistisch auf Grund der Erfahrungswerte von Ort und Art des Abschlusses, sowie Position der Gegenspieler eine größere Wahrscheinlichkeit als 10% reinzugehen. (Ich weiß, dass man gern von hundertprozentigen spricht, die gibt es aber im Fußball nicht.) Daher – basierend auf den xG, die das ausdrücken – die Einschätzung, dass es keine gefährlichen Abschlüsse aus dem Spiel heraus gab. Das mag kontraintuitiv zum eigenen Empfinden in der Situation sein, kommt aber wahrscheinlich deutlich näher hin als die eigene emotionale Wahrnehmung, die natürlich alle Abschlüsse als gefährlich einstuft.

      Das xG-Modell ist nicht perfekt, weil es nur Schüsse rechnet und rein auf Erfahrungswerten von Millionen von Abschlüssen im Profifußball an diesen Stellen beruht, aber die Gefährlichkeit des Angriffs an sich nicht einbezieht, für die reine Berechnung der Gefährlichkeit des Schusses taugt es aber. Selbst wenn ich persönlich auch z.T. andere Werte denken würde, als die, die da raus kommen.

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      Antwort
      • @Florian:

        Deinen Ausführungen ist zu entnehmen, dass Valentinis Schuss von vornherein wenig Aussicht auf Erfolg hatte. Von daher modifiziere ich meine Kritik an Valentini dergestalt, dass ich ihm vorwerfe, in dieser Situation einen Schuss abgegeben zu haben.

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          • @Florian:

            Du bestätigst also meine Wahrnehmung, dass Valentini durch sein Fehlverhalten eine – ich sag‘ mal vorsichtig – hervorragende Chance versiebt hat. Wenn dieses „Versieben“ darin besteht, dass er zu früh geschossen hat (diesen Eindruck hatte ich auch), statt noch ein paar Meter weiterzulaufen, macht das keinen Unterschied. Chance bleibt Chance.

            Alles was ich sagen wollte (und zugegebenermaßen nicht in beckmesserischen Kriterien genügender Weise getan habe), ist, dass in dieser Situation ein Tor hätte fallen müssen. Hier wurde eine hochkarätige Chance kläglich versimpelt und man braucht sich nicht zu wundern, dass unsere Mannschaft kein Spiel gewinnt, wenn sie vor dem Tor so versagt. Wie dieser Sachverhalt in einem Korsett von Statistikparametern zu bewerten ist, ist egal.

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            • Du hast eigentlich perfekt das Problem der xG-Methode erfasst. Sie bemisst die Chancenqualität allein anhand des Abschlusses und nicht anhand der möglichen Gefahr. Die Situation war gefährlich, der Abschluss nicht, daher widersprechen sich unsere Ansichten auch gar nicht wirklich.

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  • Wieder ein Stück näher an dem verdienten Tabellenplatz und Liga 3. Glückwunsch an den KSC. Da ist Leben drin. Bei uns nur scheintote Gestalten, das ist halt der Unterschied.

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    • Führt gleichzeitig dazu, dass Stuttgart gegen uns jedenfalls gewinnen muss, wenn sie direkt aufsteigen wollen. Grandios.

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    • Genau. Ich habe beim KSC einen Tranier gesehen der gebrannt hat, der extrem engagiert seine Truppe auch in Phasen wo es nicht so lief nach vorne gepusht hat. Unser Übungsleiter sitzt scheintot an der Seitenlinie, vegetiert vor sich hin und lässt es einfach laufen. Und so spielen seine Angestellten dann eben auch. Nur wer brennt kann Feuer entfachen. Ich bleibe dabei, man hätte vor drei Wochen einen neuen Trainer verpflichten müssen, man hätte versuchen müssen dadurch einen neuen Impuls zu setzen. Dafür ist es jetzt zu spät. Wehen Wiesbaden wird unsere Hosenscheisser am Dienstag mit Haut und Haaren auffressen.Eigentlich muss man fast hoffen das wir nicht in die Releagtion müssen. Zwei weitere Spiele dieser Luschentruppe sind nicht zu ertragen.

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  • Tut mir leid, aber es war so absehbar. Palikuca hätte spätestens mit Canadi gehen müssen.
    Ich denke nicht, daß der Abstieg noch vermeidbar ist. Da bräuchten wir schon ganz viel Glück in den nächsten 3 Spielen.
    Wenigstens scheint uns die Schmach erspart zu bleiben, daß ausgerechnet eine von Köllner trainierte Mannschaft uns den Todesstoß in der Relegation versetzt. Unsere Mannschaft schafft den direkten Abstieg. Und die 60er anscheinend nicht den Aufstieg.
    Wer weiß, vielleicht bleibt uns ein Spiel gegen die 60er auch für die kommende Saison erspart, wenn wir die Lizenz nicht bekommen für die 3. Liga.
    Können Grethlein und co also beim Heimspiel gegen Stuttgart exklusiv die Atmosphäre im Max-Morlock-Stadion genießen, wenn dort der von ihnen verschuldete Abstieg besiegelt wird.
    Was für ein Desaster.

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    • Volle Zustimmung. Palikuca hätte den zweiten Trainer schon nicht mehr auswählen dürfen, dann auch dieser ist ein Rohrkrepierer vom Feinsten.

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  • @ Lupus
    ja leider, der Rehm Rüdiger schaut auch immer wie ein Kannibale.
    Sogar der 4. Offizielle hat es bei deren Heimspiele mittlerweile schwerer als in Freiburg oder Bremen .
    Wehen = Mentalitätsmonster plus Theatralik.
    Hätten dessen Spieler die gleiche Körpersprache wie fast alle ihre Gegner am Dienstag
    wären sie schon lange abgeschlagen auf Platz 18.

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  • Keller hat in meiner Wahrnehmung weniger Schuld an dem sportlichen Disaster als seine chronisch dilettierenden Spieler, die ja auch schon seinen Vorgänger im Stich gelassen haben. Deshalb lehne ich einen nochmaligen Trainerwechsel ab. Sollte sich die Vereinsführung aber doch dazu entschließen, hielte ich Fritz Popp als Interimslösung für geboten. Als Assistenten sollte man ihm Hans Meyer zur Seite stellen.

    Dringend notwendig ist so oder so die Forcierung der Betreuung der Mannschaft durch den von Canadi engagierten Mentaltrainer. Ohne dessen hervorragende Arbeit wäre unsere Mannschaft wahrscheinlich längst weit abgeschlagen. Die Arbeit dieses Mannes sollte jetzt zusätzlich intensiviert werden….

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    • Wie oft hab ich das geschrieben, wenn die Spieler nicht die Leistung zeigten. Aber die vergangenen Jahre wurde dann doch immer alles auf den Trainer geschoben. Der war zu stur oder zu lethargisch oder … Und als Beweis wurden dann die individuellen Fähigkeiten der Spieler angeführt.
      Die Spieler müssen als Mannschaft zusammen passen. Da kann sich jeder Trainer abarbeiten, wenn das bei der Zusammenstellung nicht berücksichtigt wurde. Alternativ würde jetzt noch ein Unterschiedsspieler helfen, so wie Mintal in seinen besten Zeiten, der dann eben die nötigen Tore schießt. Leider gibt es den nicht. Hack könnte es vielleicht werden, aber in der jetzigen Konstellation fehlt ihm die Coolness und die Unterstützung seiner Mitspieler.
      Nichtsdestotrotz finde ich, daß dieses Jahr der entscheidende Fehler bei den Trainerverpflichtungen liegt. Beide waren keine Trainer, die eine verunsicherte und in vielen Teilen veränderte Mannschaft motivieren konnten, wieder an sich zu glauben und füreinander zu kämpfen. Offenbar haben das sogar Palikuca und Canadi erkannt. Allerdings ist fraglich, ob ein Motivationscoach, der bis dahin Einzelkämpfer (Skifahrer) betreut hat, das Knowhow hat, eine Mannschaft zu motivieren.

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  • Man muss es leider so anerkennen. Die jetzige Mannschaft des 1.FCN hat den Abstieg ganz klar verdient. Jede andere Mannschaft kämpft mehr und die Konkurrenten haben erkannt um was es geht. Wir haben einen Sportvorstand, ein Management, die das Wort Profitum nicht verdient haben. Es sind ganz klar Amateure, die in den letzten Jahren einfach nur alles versemmelt haben was man nur versemmeln kann. Und der Fan wurde meist ignoriert wie ein Stiefkind.

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    • So ist es, keine Mannschaft hätte den Abstieg mehr verdient als die des 1. FCN. Was für eine leblose Truppe!

      Und ja, es ist natürlich kein Zufall, dass so etwas immer dem Club passiert. Für erfolgreichen Profifussball braucht man eben auch eine professionelle Vereinsführung (inkl. Aufsichtsrat).

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  • Als Glubbfan ist man Enttäuschungen ja seit Jahrzehnten gewohnt,aber was sich z.Z.
    beim Glubb abspielt,besser nicht abspielt,spottet jeder Beschreibung !
    Blutleerer als gestern nach dem 0 : 1 geht es nicht mehr.Es ist mir kein anderes
    Team bekannt,das sich in dieser Situation gar nicht wehrt…..Spieler und Trainer
    team ein einziges Trauerspiel und eine Lachnummer,wenn es nicht so traurig wäre.
    Die vermeintliche Konkurrenz lacht sich ins Fäustchen.
    Am Dienstag in Wehen gibt es den Stoss in Liga 3 !!!
    Was passiert eigentlich mit der Lizenz für Liga 3 und ,vor allem,was ist mit den
    Verträgen der Herren Spieler und Trainer ? Haben welche Verträge für Liga 3,
    wenn nein,gibt es überhaupt Ablösesummen für die Herren Absteiger.
    Es müssen endlich kompetente Leute an die Vereinsspitze,ins Management
    (Sport und Finanzen) und entscheidend,es müssen die richtigen Trainer ver-
    pflichtet werden.Mein Vorschlag,sowohl für Liga 2 (sehr unwahrscheinlich) und
    Liga 3: A.Zorniger als Trainer verpflichten,er ist ein Konzepttrainer mit genauen
    Vorstellungen !
    Warum man Keller nicht 6 Spieltage vor Rundenende freigestellt hat bleibt mir
    ein Rätsel.Vergangene Saison in Ingolstadt wurde so verfahren,der Nachfolger
    holte noch 16 von 18 Punkten aus den letzten Saisonspielen,allerdings sind
    sie dann in der Relegation abgestiegen.Dem Glubb hätten diese Saison aller-
    dings 16 Punkte aus den letzten 6 Spielen locher zum sicheren Klassener
    halt gereicht…..mit Peter Neururer als Feuerwehrmann,wie ich zum damaligen
    Zeitpunkt an dieser Stelle geschrieben habe……
    RP will mit diesem ratlosen,inkompetenten Trainerteam anscheinend sehenden
    Auges in die 3.Liga.Es ist überhaupt kein Leben in dieser Mannschaft,blutleer,
    keinerlei Körpersprache,keine Gier auf Punkte und Erfolge….
    In den Verträgen haben die Spieler nicht nur Rechte,sondern auch Pflichten,
    warum erinnert niemand aus dem Trainerteam bzw. der sportlichen Leitung
    sie daran !!
    Mir ist bewusst,dass diese Pauschalkritik einfach ist,aber gleich 2 dermassen
    erfolglose Trainerteams in einer Saison (2 totale Fehlgriffe des Managements)
    gibt es nicht so oft…….
    Mit Frank Schmidt als Clubtrainer hätte dieser Kader (mit immerhin den dritt-
    grössten Etat der Liga) um den Aufstieg mitgespielt,da bin ich mir sicher.
    Ich will damit vor allem ausdrücken,wie entscheidend wichtig die Position des
    Cheftrainers ist……
    Natürlich haben die Spieler zusammen mit den Trainerteams die Verantwortung
    für die desolaten Vorstellungen.Standards,in Bielefeld ganz ordentliche Ecken
    von Heise,im Derby alle total desolat,warum ?
    Liga 3 wird schwieriger als alle denken,siehe Kaiserslautern……
    Ich hoffe und wünsche dem Glubb,dass endlich fähige und kompetente Männer
    die Fäden in die Hand an der Vereinsspitze nehmen und den seit Jahrzehnten schlafenden Riesen
    (Fanpotential,Infrastruktur usw.) in einigen Jahren wieder dorthin bringen,wo er hin-
    gehört,nämlich in Liga 1.Siehe Freiburg,Augsburg (wie machen die das bloss,man könnte
    ja mal etwas abgucken.

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    • Man kann nicht einfach kopieren, sonst wäre es ja leicht, es hängt letztlich von den handelnden Menschen und Personen ab und das sind hier eben wieder andere als in Augsburg oder Freiburg. Grundsätzlich aber hast du Recht das Potential würde mehr hergeben, als das was wirklich stattfindet. Der Negativlauf geht jetzt schon zwei Jahre konstant im hoffnungslosen Bereich, 2 solche Jahre hintereinander habe ich als Clubfan fast ein halbes Jahrhundert lang noch nicht erlebt.

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    • Wir gehören seit Jahrzehnten nicht mehr in Liga 1, diese völlige Fehleinschätzung ist eines der Grundprobleme des Clubs.

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      • Stimmt. Wer den Club als *dauerhaften* Erstligisten sieht, hat 20 Jahre verschlafen und lag davor schon falsch…

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        • Jeder, der sich sportlich qualifiziert, gehört in Liga 1. In den letzten zwei Jahrzehnten war das bei uns immerhin 13x der Fall. Wer nun wirklich „dauerhaft“ in die Erste „gehört“ – also diese Frage ist mir gerade zu kompliziert, da gibt es durchaus mehrere Betrachtungsebenen. Fest steht für uns lediglich: derzeit sind wir dabei, uns eindeutig für anderes zu qualifizieren..

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      • Ich wäre schon zufrieden, wenn ich sagen könnte, dass wir zumindest in Liga 2 gehören. Aber auch das liegt leider daneben…

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        • Ist doch alles supi, wir sind zur Zeit auf dem Niveau des FC Bayern II .
          Mal abgesehen, dass die 3.Liga das Bermudadreieck der Traditionsclubs ist, waren wir bisher wenigstens noch ein Sprungbrett der Talente. Aber auch das ist mittlerweile vorbei – traurig.

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          • „…zur Zeit auf dem Niveau des FC Bayern II .“
            Der, wenn er dürfte, locker in der 2. Buli mitspielen würde…

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      • Na ja macht es euch nicht so einfach unter dem Monster Bader hat der Club 10 von 11 Dienstjahren 1. Bundesliga gespielt, so betrachtet gehört(e) er also doch zu Liga 1. Und Mannschaften wie Freiburg oder Mainz müssen auch jedes Jahr nach hinten sehen oder den Abstieg einkalkulieren.

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        Antwort
        • Wenn Martin Bader in den Jahren irgendwann mal aufgehört hätte, einfach Trainer und Spieler drauflos zu verpflichten und mehrere Spieler von den Spielerberatern abzunehmen, nur weil er einen haben wollte, wären wir nie in die Notlage gekommen. So ging es trotz den vielen Jahren erste Liga, in denen sich Freiburg und Mainz (unsere Kragenweite) behaupten konnten, stetig bergab.
          Und dann kam Bornemann und sein Sparkurs und der Sparkurs von Meeske in allen Vereinsebenen brachte uns tatsächlich noch einmal zurück.
          Klar, das Jahr Bundesliga war schwer auszuhalten. Aber wenn unser Aufsichtsrat letztes Jahr nicht die Nerven verloren hätte oder zumindest vorher mal den Markt sondiert hätte, welche Alternativen für Bornemann und Köllner es gibt, bevor er die entlässt und wenn er dabei darauf verzichtet hätte, ein öffentliches Possenspiel aufzuführen, in dem er Bornemann entlässt, um den ungeliebten Trainer entlassen zu können und danach erst auf die Suche nach einem nützlichen Idioten geht, der sich trotzdem für Bornemanns Posten interessiert, wenn auch der neue Sportvorstand darauf verpflichtet worden wäre, den Konsolidierungskurs noch fortzufahren und eine bundesligataugliche Mannschaft aufzubauen, wenn es nicht wie unter Bader wieder all in gegeben hätte, um möglichst schnell und um jeden Preis (auch der mögliche Absturz in die 3. Liga gehört dazu) vielleicht doch wieder in die 1. Liga zu kommen …..
          Ach was schreib ich. Es ist gelaufen. Wir können höchstens nur noch hoffen, daß irgendwie ein Wunder passiert, Wehen einen miserablen Tag hat, uns zwei Eigentore schenkt, Hack endlich mal trifft, Stuttgart vom Schiedsrichter ausgebremst wird und am Ende Kiel, weil es um nichts mehr geht, uns den Sieg schenkt.

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          • Oder noch früher: Wenn der blöde Zufall Gerd Müller zu uns damals gebracht hätte.

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            • Schon damals hätte es einfach nur der Kompetenz bedurft, seine einmalige Gabe zu erkennen.

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            • An der Vergangenheit kann man ja leider nichts mehr ändern, umso wichtiger wäre es jetzt vor den letzten 3 Spielen zu handeln.

              Einzige Entscheidung die ich noch treffen kann ist, nach den nächsten 3 Spielen, Sky zu kündigen.
              Meinen Sohn habe ich, oder besser gesagt hat der Club, schon an Minecraft verloren. Der ist durch Corona und den Ergebnissen mittlerweile komplett desinteressiert am Fußball.
              Fairerweise muss ich aber dazu sagen, dass im Jugendbereich auch aktuell alles auf Eis liegt.

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              • Na, das mit Sky hab ich schon in der vergangenen Saison erledigt. Ich hab es nicht vermisst, daß ich die Spiele nicht sehen konnte.

                Und ich bin im Moment froh, daß ich mich für das Derby auch nicht darauf eingelassen habe, den Ticketpreis dem Verein zu spenden. Das ist doch ein Groschengrab.
                Je nachdem, was die Vereinsverantwortlichen am Saisonende beschließen behalt ich mir auch noch die Kündigung der Mitgliedschaft vor.

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                • Ich habe auf meine Rückerstattung aus der Dauerkarte für diese Saison verzichtet. Für die nächste Saison habe ich sie nach dem Pauli Spiel gekündigt. Das Maß ist einfach voll.

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    • „Es ist überhaupt kein Leben in dieser Mannschaft, blutleer, keinerlei Körpersprache, keine Gier auf Punkte und Erfolge….“

      Ja, so wirkt es, auch wenn wir statistisch auf Augenhöhe scheinen. Aber mithalten genügt nicht, man braucht auch Leidenschaft, nicht nur pflichtgemäßen Einsatz. Das beginnt im Kleinen. Es muss eine persönliche Demütigung sein, wenn einem der Ball abgenommen wird und muss zum Trotz alles daran setzen, die Scharte auszuwetzen. Die Besessenheit, niemals aufzustecken. Aber das erkenne ich nicht. Es fehlt einfach die Intensität, seit Jahren.

      Und ich gebe Palikuca recht, wenn er sagt „Es hat die absolute Besessenheit gefehlt, dieses Derby zu gewinnen.“ Ja, das hat sie. Auch wenn es statistisch in Ordnung war und kämpferisch kein Mangel, so hatte man doch stets das Gefühl, dass die Fürther es mehr wollen, dass sie den extra Schritt machen und wir nicht. Und auch das ist seit Jahren zu beobachten. Jedesmal scheinen es die Fürther ernster zu nehmen, zeigen mehr Leidenschaft. Ich verstehe es nicht.

      Und hier muss ich #Florian widersprechen. Das hat RP richtig erkannt und ich halte das nicht für Allgemeingeblubber, sondern für eine treffende Erkenntnis. Wir haben ein Defizit, das sich nicht statistisch begründet, aber optisch. Ein Defizit an Leidenschaft, Besessenheit, Intensität, wie auch immer man es nennen will. Mit unserem Kader sollten wir 2/3 der Liga beherrschen, dominieren. Statt dessen erstarren wir in Passivität.

      Klar ist er dafür verantwortlich, er hat es erschaffen. Aber die Erkenntnis ist offensichtlich, da muss man sich nur unsere Spiele anschauen (oder besser über sich ergehen lassen).

      Ich hoffe, die Mannschaft bringt nochmal die nötige Leidenschaft auf, wenigstens gegen Wehen nicht zu verlieren. Sonst wird es düster.

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      Antwort
      • Ich glaube nicht daran! Diese Losertruppe wird auch in Wiesbaden nichts reißen!

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        • Davon ist auszugehen, man lernt nicht in den letzten 3 Spielen etwas, was die ganze Saison schon nicht funktioniert hat. Das letzte kleine Licht am Ende des Tunnels, das noch brennt ist, Fußball ist nicht berechenbar. Löst jetzt nur nicht allzuviel Hoffnung aus..

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          Antwort
      • Für mich ist diese Passivität eine taktische Vorgabe.

        Ein Unentschieden gegen Wehen wird nicht reichen, wenn das Spiel nicht gewonnen wird, werden wir wohl direkt runter gehen.

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        Antwort
      • Keine Mannschaft der zweiten Liga dominiert auch nur einen Teil der Konkurrenz. Genau das dachten unsere Spezialisten viel zu lange. Und genau diese Arroganz hat uns vermutlich mehr als zehn Punkte gekostet. Nach dem Uentschieden in der Hinrunde gegen Heidenheim, die jetzt schwer um den Aufstieg spielen, wurden diese als durchschnittlich bezeichnet. Da kann man sich schon einmal eine kollektive, zwanzigminütige Auszeit nehmen. Und trotzdem gewinnen. Dachten alle. Und plötzlich stand’s zweizwei.

        Schlampigkeit hat sich bereits während der Bundesligasaison eingeschlichen. Die Burschen konnten ja nichts falsch machen. Die einen hielten beinahe zweistellige Klatschen für in Ordnung, man sei halt nicht besser, die anderen meinten, das solche Niederlagen kein Wunder wären, Mensch, bei dem Trainer.

        So haben beide Lager den Burschen das ganze Jahr lang wunderbare Ausreden geliefert. Denn Niederlagen gabe es ja eigentlich nicht mehr. Klassenerhalt war Nebensache. Konzentration war nicht mehr nötig. Aussetzer wurden zur Gewohnheit. Unter Schommers haben sie strukturierter gespielt. Sah ordentlicher aus. Erfolgreicher nicht. Macht ja nix. Stellte jetzt plötzlich die Anti-Köllner-Fraktion fest. Man hielt doch irgendwie mit. Seltsam ambitionslos ist der Club geworden während dieser Zeit.

        Der Trott setzte sich in der zweiten Liga fort. Zwanzigminütiges Abschalten war da schon mal drin. Zuletzt immerhin nur momentan. Immerhin? Im Gegensatz zu manch anderem hier fand ich die gestrige Leistung der ersten Hälfte sehr okay. Auch weil die Fürther eine gute Mannschaft besitzen. Die schiesst man nicht einfach so ab. Die dominiert man nicht. Nach dem Nulleins verkrampfte die Mannschaft. Abstiegskampf eben. Sie haben alles versucht. Mit dem Abstiegsblei im Hintern spielt es sich aber schwer. Habe aber kein Mitleid. Aus genannten Gründen.

        Denke beim Fußball muss du die gesamten 90 Minuten gewinnen wollen. In jeder Situation. In jedem Moment. Denn nur dann kommt der Pass nämlich tatsächlich an. Nur dann geht der Schuss in’s Tor oder zumindest auf’s Tor. Letzte Saison war das Gewinnen unwichtig. Seltsam. (Der Post war zu lang, das gebe ich zu. Musste halt mal ‚raus.)

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        • „Denke beim Fußball muss du die gesamten 90 Minuten gewinnen wollen. In jeder Situation. In jedem Moment. Denn nur dann kommt der Pass nämlich tatsächlich an. Nur dann geht der Schuss in’s Tor oder zumindest auf’s Tor.“

          Genau das fehlt uns. Das ist das, was ich oben sage. Warum man das disliken muss, wissen nur diejenigen selbst. Ich nicht. Stimmt es etwa nicht?

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        • „Keine Mannschaft der zweiten Liga dominiert auch nur einen Teil der Konkurrenz.“

          Ja, vielleicht nicht, aber man sollte mit einem vermeintlich überlegenen Kader zumindest dominant auftreten. Ob das jetzt über Ballbesitzspiel oder aggressives Angriffspressing realisiert wird ist im Grunde unwichtig und hängt wohl in erster Linie davon ab, was der Mannschaftszusammenstellung besser liegt. Aber hinten reinstellen wie ein Absteiger und hoffen, kein Tor zu fangen kann nur dazu führen, tatsächlich gegen den Abstieg zu spielen. Und das entspricht auch nicht der Philosophie des Clubs.

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          • Sorry aber wir haben keine Philosophie und jeder Trainer der versucht hat so etwas wie ein Spielsystem einzuführen wurde nach der ersten sportlichen Schwächephase entlassen.

            Unsere Philosophie ist seit 50 Jahren die Panik, wenn die Vereinsführung das Gefühl hat es könnte einen Rückschlag geben wird alles über Bord geworfen, wir wechseln Trainer, sportliche Leiter und Spieler wie die Unterhosen.

            Dieser Verein ist schon lange ein Fähnlein im Wind, das immer noch gefühlt 1968 im letzten Meisterjahr steckengeblieben ist.

            Wir Fans wollen die Realität nicht sehen, die Mitglieder wollen die Realität nicht sehen, die Verei Führung nicht.

            Selbst neue Spieler erzählen bei Ankunft immer etwas von der großen Vergangenheit und dass der Club etwas besonderes sei. Klar die erzählen was wir Fans hören wollen, aber da fängt eben immer auch schon der Selbstbetrug an.

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            • Wir hatten mal ein Leitbild, eine Spielphilosophie, die sogar auf der Homepage zu finden war. Ich finde sie nur gerade nicht. Wurde sie auch schon eingestampft?

              Da hieß es sinngemäß, dass wir einen aktiven attraktiven Fußball spielen wollen…

              Nachdem das bei Keller nicht zu erkennen ist, haben sie das möglicherweise von der Homepage entfernt. Da ist kein Platz für Sarkasmus…

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              Antwort
          • @Optimist: Tatsächlich dominant aufzutreten funktioniert in der Liga nicht, weil zumeist keiner der Mannschaften ihre Strategie so richtig durchsetzen kann. Diese hart und kollektiv arbeitenden Teams kriegst du nicht in den Griff. Du musst es zäh versuchen, klar, aber eigentlich ist Dominanz unmöglich.

            Wie gestern. Beide Teams habe sich weitgehend neutralisiert. Beide Mannschaften haben ihren offensiven Plan nicht umsetzen können. Das Resultat: Kaum Torchancen. Auf beiden Seiten. Der Unterschied: Die Fürther waren geduldiger und spielen nur einen einzigen Angriff konzentriert aus. Und gewinnen deshalb, knapp aber verdient. Unsere Mannschaft, und nicht die Trainer, hat die gute Qualität der gegnerischen Mannschaften, nicht gestern, doch überwiegend während der Saison zu wenig respektiert.

            Sehe da schon einen Unterschied zwischen unseren Meinungen, soll ja auch vorkommen und ist doch okay, vielleicht ist er nicht so deutlich wie ich anfangs gedacht habe. Was den Siegeswillen anbelangt, sind wir auf einer Linie, das sehe ich auch so, wobei es ja ausgereicht hätte einfach nur über neunzig Minuten einfach nur geduldig, diszipliniert und konzentriert zu bleiben. War aber offensichtlich zu lang zu viel verlangt.

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            Antwort
  • Persönlich hoffe ich, dass Viktoria die Liga hält, dann kann ich endlich mal wieder mit dem Fahrrad zum Auswärtsspiel!
    Darauf zu hoffen, dass wir mit dem FC irgendwann in der gleichen Liga spielen, hat sich gestern wohl erledigt und wird sich am Dienstag bestätigen!! Solange ich noch Rad fahren kann, wird es das wahrscheinlich nicht mehr geben.
    Kann mich noch gut an das Pokalspiel bei Viktoria erinnern, die damals noch in der Regionalliga waren….war mit meinen 2 Söhnen dort und hätte Haus und Hof verwettet, mit denen niemals in einer Klasse zu spielen. Die dunkelsten Prophezeiungen könnten Realität werden, ich glaube es nicht!
    Mittlerweile wollen meine Jungs gar nicht mehr mit dem Vater den Glubb schauen, mein Großer hat sich zu Weihnachten vom Opa ein BVB-Trikot gewünscht und der Kleine hat was besseres vor als Fußball mit dem FCN zu leiden…
    Ich bin ein schlechter Vater😔

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    • Nein, Gunner, bist Du überhaupt nicht! Du bewegst Dich umweltfreundlich und versuchst, Deinem hoffnungsfrohen Nachwuchs mit Fingerspitzengefühl den Club ein wenig näher zu bringen. In meinen Augen müsstest Du als Diaspora-Fan das FCN-Verdienst-Wöschtla Am Bande bekommen. Und wenn schon BVB: Man muss auch jönne könne…

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      Antwort
  • Angenommen, Keller wäre, als es noch Sinn gemacht hätte, vor 3 Wochen entlassen worden. Wer hätte dann den Nachfolger bestimmt? Palikuca! Würden wir ihm zutrauen, auf den letzten Metern seiner Zeit beim Club in der Kürze der Zeit ausnahmsweise einen Volltreffer zu landen?

    Nunja, bald sind Palikuca und Keller beim FCN Geschichte. Der Club möglicherweise ebenfalls. Doch ich hoffe, dass es weiter geht, wenn auch leider in Liga 3. Wer wird dann den neuen Sportvorstand aussuchen? Dieselben, die sich auch für Palikuca entschieden! Wie sollen diese dieses mal eine qualitativ bessere Wahl treffen? Wo hat der Aufsichtsrat sportliche Fachkompetenz? Hat der AR nachweislich fähige Berater?

    Dabei müsste der AR eigentlich den Nachfolger für RP bereits an der Hand haben. Denn es bleiben nur wenige Wochen um einen komplett neuen Kader zusammen zu stellen, das neue Trainerteam zu verpflichten und zu entscheiden, ob die U21 aufgelöst wird! Für die gewohnt langwierige Suche nach einem Manager fehlt schlicht die Zeit!

    Es wird wieder einen totalen Umbruch geben statt Konstanz, den wohl größten in der Geschichte des FCN. Vom Ziel direkter Wiederaufstieg sollten wir nicht einmal im Stillen träumen!

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    Antwort
    • Auf der Homepage kann man die Kompetenzen unseres AR einsehen.
      Den einzigen, dem man sportliche Kompetenz zugestehen kann ist ein Radiomoderator und einem ehemaligem Hockeyspieler.

      Niemand hat in unserem AR Erfahrungen bzw. eine Ahnung von der professionellen Führung eines Fußball Clubs. Und das zeigt sich jetzt gnadenlos. Man kann den Mitgliedern nicht vorwerfen, diese Leute zu wählen. Es gibt ja auch kaum Alternativen. Was man aber bedenken muss ist, dass die Mitglieder zum größten Teil gegen moderne Strukturen sind (Ausgliederung einer GmbH). Und das verscheucht kompetente Führungskräfte wie einen Herrn Meeske.

      In Versicherungsfragen sind wir hingegen äußerst kompetent aufgestellt.

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      • Ja, echt ne krasse Fachkompetenz die sich da „ballt“!
        BTW: Was macht eigentlich der Ski-Mentaltrainer so den ganzen Tag…?

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        • Ist in der Zeit beim FCN selber irre geworden und braucht jetzt auch einen Mentalcoach 😮

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  • So. Nun bringt es auch das Fachmagazin in Gestalt auf den Punkt (um 20.30):
    … „Wenn der zweite Trainer nun mit diesem Kader gemessen an den Ambitionen derart Schiffbruch erleidet, liegt der Schluss sehr nahe, dass etwas Grundlegendes nicht stimmt. Dass Keller selbst momentan von der Körpersprache her nicht wie die personifizierte Zuversicht wirkt, steht dabei auf einem anderen Blatt. Ein Blatt, auf dem auch der Begriff Schönfärberei steht.“

    Das ist auch für mich das, was ich den sportlich Verantwortlichen (Trainer und Sportvorstand) und den für deren Anstellung zentral Verantwortlichen (AR-Vorstand Grethlein) am meisten vorwerfe. Nie wurden die von Saisonbeginn an spielerisch dürftigen Leistungen auf dem Platz realistisch bewertet, sondern immer mit dem Verweis auf die „individuelle Klasse“ einzelner Spieler schön geredet.Wenn der zweite Trainer nun mit diesem Kader gemessen an den Ambitionen derart Schiffbruch erleidet, liegt der Schluss sehr nahe, dass etwas Grundlegendes nicht stimmt. Dass Keller selbst momentan von der Körpersprache her nicht wie die personifizierte Zuversicht wirkt, steht dabei auf einem anderen Blatt. Ein Blatt, auf dem auch der Begriff Schönfärberei steht. Dabei ist Fußball vor allem ein Mannschafts-, d. h. Teamsport und genau da fehlt(e) es, selbst in den vom Ergebnis erfolgreichen, in allen Spielen dieser Saison. Zu keiner Zeit stand da ein geschlossenes, in sich homogenes Team auf dem Platz, das mal eine Führung über die Zeit bringt, sich gegen ein Niederlage stemmt, mal ein Spiel noch dreht oder noch einen dreckigen Punkt erzwingt. Und genau das macht auch den größten Uunterschied zur Vorsaison, wo die Mannschaft (und der Traner) zwar sportlich nicht konkurrenzfähig war – aber sich wenigstens als Mannschaft nach Kräften gewehrt hat.

    Insofern tragen in meinen Augen die Hauptschuld an dem, was wohl kaum noch zu verhindern ist, jene Aufsichtsräte, die sich für diesen unerfahrenen und völlig überforderten Sportvorstand entschieden haben.

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  • Jetzt haben wir lange genug vor uns her deprimiert.

    Im Grund genommen ist es doch ganz einfach. Drei Siege und der Club bleibt drin. Ein Sportvorstand, der in oder bei Düsseldorf wohnt und ein Trainer, der in Lohmar(?) wohnt und deren Herzen für irgendwelche Vereine schlagen, mit den sie von Kleinauf verbunden sind, können das natürlich nicht wissen. Ist schon klar. Aber in Nürnberg weiß das selbstverständlich jedes Kind. Der Aufsichtsratschef, der auf der Tribünen aus seinem Herzen keine Mördergrube macht und sich Spiel für Spiel so verausgabt wie selten ein Ultra, der gut und gerne 40/50 Jahre jünger ist und trotzdem nicht solche Kondition besitzt, der weiß das auch. Ist schließlich ein Nürnberger. Also: Auf geht’s, Club, drei Siege in Folge … und dann befördern wir den Galasek zum Vorstand Sport, den Mintal zum Cheftrainer und greifen neu an.

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    • Drei Siege in Folge? Wir haben zuletzt um zehn Spiele zu gewinnen genau 66 Spiele benötigt. Das heißt wir gewinnen jedes sechste bzw. siebte Spiel. 66 Spiele – zehn Siege. Unvorstellbar so etwas!

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      • Ja eben! 13 Siege aus 69 Spielen schauen statistisch auch nicht viel besser aus. Wären trotzdem eine entscheidende Verbesserung. So muss der Matchplan aussehen für die nächsten drei Spiele, 3 Siege am Stück und nichts anderes.

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  • In den sechs Spielen nach der Corona-Pause landete der Ball viermal im Tor des Gegners unserer Mannschaft (besser: unserer „Mannschaft“). Zwei dieser vier Treffer waren Eigentore, einmal traf Erras per Kopf nach einem Eckball, einmal Ishak aus dem Spiel heraus.

    In sechs Spielen erzielte unsere „Mannschaft“ gerade mal EINEN Treffer aus dem Spiel heraus.

    Wohlgemerkt: Nicht in der Bundes-, sondern in der zweiten Liga! Als Bundesliga-Absteiger in der zweiten Liga!

    Das muss man sich mal vor Augen halten…

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  • Tja, erschreckend!

    Keiner gibt mehr einen Pfifferling auf den Club, im Grunde hat man sich mit dem Abstieg abgefunden. Etwas anderes hält man gar nicht mehr für möglich. Ein Wunder? Doch nicht beim Club, da geht es immer nur in eine Richtung.

    Abwärts

    Wie sollten Spieler (und Trainer) dann etwas anderes denken?

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    • Die Frage ist doch was diese Herren sich schon die ganze Saison dabei denken regelmäßig die Leistung zu verweigern!?

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    • Abwärts
      Wie sollten Spieler (und Trainer) dann etwas anderes denken?

      Und was sollen sie denn denken? Sie sind es doch die diese Leistungen schon die ganze Saison abliefern und nicht die Fans oder das Umfeld. Bitte keine Ursache Wirkung Umkehrung.

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      • Oh nein, da missverstehst Du mich.

        Ich gebe nicht uns die Verantwortung. Ich glaube lediglich, dass die Spieler angesichts ihrer Leistung selbst nicht mehr daran glauben. Für so naiv halte ich sie nicht. Pfeifen im Walde, mehr nicht.

        Wie sollten sie auch? Selbst wenn sie davon überzeugt wären, alles versucht zu haben, ist letztlich nichts dabei rausgekommen. Woher sollten sie die Zuversicht schöpfen?

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  • Die dumpfe Vermutung nimmt immer wahrere Züge an. Das Ziel ist der Abstieg. Anders kann man sich die letzten Monate nicht erklären.

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  • Ich würde es nicht Ziel nennen, aber ich traue der blutleeren Mannschaft ohne Ideen, die NN nennt sie heute sogar ein „Konvolut von Ich AGs“ es einfach nicht zu in den letzten 3 schweren Begegnungen etwas zu reißen und falls doch müsste man sich auch noch fragen warum sie das 31 Spieltage davor nicht getan hat. Müsste ich wetten und würde kein Geld verlieren wollen, würde ich eher auf Abstieg tippen. Und da würde ich mir auch eher Sorgen machen in der 3. Liga, da stehen gut zusammengewachsene Mannschaften, in der Vergangenheit haben Aufsteiger aus der 3. Liga teils überragende Rollen gespielt in der 2. Liga, selbst da sähe ich für diesen Kader Probleme, den es dann ja so nicht mehr geben wird, wird die Frage sein wer überhaupt dann noch da ist.

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    • Keine Angst, in der 3. Liga werden wir wohl überwiegend aus dem Potential der U21 schöpfen und vielleicht die Leihspieler zurückholen. Die anderen haben eh keine Verträge.

      Aus der aktuellen „Mannschaft“ bleiben vielleicht Nürnberger, Valentini, vielleicht auch Margreitter und natürlich die hochgezogenen U21 Spieler.

      Eine hungrige, zusammengewachsene Mannschaft, die in der 4. Liga eine prominente Rolle gespielt hat, verstärkt durch ein paar höherklassige Führungsspieler. Denen würde ich mehr zutrauen als dem aktuellen, satten Kader. Und ich würde noch Pino dazuholen.

      Nach diesen 2 Jahren des Schreckens freut man sich fast auf so einen Umbruch!

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  • Eigentlich kann man das, was aktuell passiert doch gar nicht in Worte fassen. Die Grundvoraussetzungen vor dieser Saison waren doch sehr gut. Der Sportvorstand hat den viertgrößten Etat zur Verfügung, im Vergleich mit den meisten anderen Zweitligisten haben wir hervorragende Trainingsbedingungen usw, den Spielern mangelt es an nichts. Für mich heißt das, wenn die Protagonisten (Sportliche Leitung, Trainer und Spieler) ihre Arbeit gut bis sehr gut machen, muss man um den Aufstieg mitspielen. Bei normalen Leistungen irgendwo zwischen Platz Vier und Acht einlaufen. Gesteht man den Handelnden Personen auch mal Fehler zu (nicht jeder Transfer kann sitzen, Formschwächen) und rechnet Verletzungspech usw. dazu kann es passieren das man irgendwo zwischen Platz Neun und Zwölf landet (siehe beispielsweise Hannover). Wir aber werden irgendwo zwischen Platz 15 und 18 landen, wahrscheinlich sogar absteigen. Das heißt für mich, das die handelnden Personen keine schlechte und auch keine sehr schlechte Arbeit abgeliefert haben. Das ist einfach nur desaströs und beschämend. Da kann ich mich auch nicht hinstellen und sagen „der Club gehört eh nicht in die Bundesliga, es reicht halt nicht für zweite Liga“ usw. Was diese Saison aus den vorhandenen Mitteln gemacht wurde ist….. ohne Worte!

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    • @ Lupus

      Die Zusammenstellung des Kaders ist maßgeblicher als die Höhe des Etats. Auch viel Geld kann durch Fehlentscheidungen verbrannt werden.

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  • nochmal hochgeholt:

    zabomors sagt
    12.06.2020 um 21:48

    Eine Frage an die Redaktion: Können denn während der virtuellen PKs die vertraulichen persönlichen Gespräche in begrenzten Rahmen auch noch stattfinden oder sind die vollkommen eingestellt?

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  • Ich bin auch ratlos wie alles derart tief jetzt fallen konnte, ich gebe gerne zu die Arbeitsseligkeit von Palikuca hat mich anfangs beeindruckt. Jeder neue Spieler, die wie am Fließband verpflichtet wurden kamen mit Lobeshymnen nach Nürnberg, gefühlt wurde eine halbe Mannschaft neu verpflichtet, die allein schon wissen wie man Fürth schlägt – aber geschenkt die Schlagzeilen.
    Palikuca war in Düsseldorf eher ausführender leitender Angestellter, das Handwerk Spielerverpflichtung kann er wohl auch, aber er war nie dafür zuständig der Architekt einer Manschaft zu sein, wie Charaktäre zusammenpassen, wie man eine Mannschaft entwickelt. Ich glaube da liegt auch der Haken, viel hilft nicht immer viel, es muss in einem komplexen Gefüge auch zusammenpassen, eine Mannschaft muss sich entwickeln. Ich glaube daran ist er wohl jetzt auch gescheitert, der Spiritus Rector zu sein, die Aufgabe war für ihn zu groß, das kann man auch nicht mit Esmigkeit und Arbeitswut ersetzen. So trocken seine Herangehensweise war, von Philosophie war tatsächlich nie etwas zu hören , (was ja viele vermissen), so leblos ist die Mannschaft.

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    • Da ist jetzt aber auch wieder viel Legendenbildung dabei, Spieler um Spieler ist da nicht gekommen, bei fast jedem Spieler gab es durchaus berechtigte Warnungen, teilweise waren Spieler lange verletzt, kamen zum Teil aus der Reha, oder waren noch in der Reha. Dazu von Anfang an Verstärkungen wo schon Spieler vorhanden waren, aber die Schwachstellen kaum oder gar nicht angegangen.

      Ein Königstransfer mit Dovedan, der exakt die Position des Kapitäns spielt. Damit sage ich nicht Dovedan würde wie Behrens spielen, aber er spielt genau die Posoition als torgefährlicher Mittelfeldspieler, ein echter Spielgestalter war er ja auch bei Heidenheim nicht. Damit war der erste Konflikt in der Mannschaft gesetzt. Ein Behrens ist sicher nicht doof, der weiß doch was diese Personalie bedeutet. Er soll wieder zurück auf die 6, wenn er überhaupt noch Platz hat. Nur das haben wir schon mal versucht und damit Behrens seiner größten Qualität beraubt. Köllner hat dann entschieden, dass Behrens als Führungsspieler wichtig ist und Möhwald musste nach außen ausweichen.

      Am Ende kam es ja dann auch diese Saison wieder so, Dovedan musste auf die Außenposition, im Gegensatz zu Möhwald hat er dort aber überhaupt keine Qualität und zeigt seine Lustlosigkeit auf die Position auch immer wieder im Match.

      Dann holt man mit Geis auch noch den nächsten Konflikt für diesen Mannschaftsbereich, auch Geis kann eigentlich nur statt Behrens spielen, er bräuchte einen Arbeiter neben sich, der defensiv stark ist, der sich nicht zu schade ist jede Lücke zuzulaufen, die Geis offen lässt. So einen Spieler haben wir aber nicht, ok, Jäger hat das in Ansetzen gezeigt, aber halt leider nicht mit der nötigen Konstanz.

      Damit war die Mittelfeldzentrale von Anfang an falsch besetzt, Konflikte dort vorprogrammiert und damit die Axt an das Teamgefüge gelegt. Dann holt man mit Frey eine 1:1 Kopie von Ishak. Klar kann man das machen, Ishak hatte lange zu wenig Torgefahr gezeigt, aber in der Aufstiegssaison war er für die Mannschaft ein kleiner Held, seine Tore und sein Einsatz waren essentiell notwendig, als er verletzt ausfiel schwand die Hoffnung auf den Aufstieg, als er wiederkam, bekam die Mannschaft wieder das nötige Selbstbewusstsein. So etwas vergessen Mitspieler nicht so einfach. Nimmt man einen solchen Mann raus, dann muss der Nachfolger liefern, sonst hast Du da ein Problem.

      In Sachen Kampf hat Frey ja durchaus auch geliefert, aber eben im Prinzip auch nicht mehr oder anders als Ishak, Torgefahr gab es kaum. Für Ishak ist klar, die sportliche Leitung holt einen Ersatz, der nicht besser ist, der aber mit seinem Altvertrag bei Besiktas sicher mehr verdient. Auch hier war der Konflikt klar.

      Was ein Sorg für rechts bringen soll ist mir auch nie klar geworden, natürlich Valentini hatte immer Verletzungen, da braucht man vielleicht einen soliden Ersatz, aber dass dann Canadi diesen Sorg auch aufstellt, als Valentini fit ist, da entsteht wieder ein unnötiger Konflikt.

      Das könnte man immer weiter fortführen, Palikuca und Canadi haben Konfliktpotential geschaffen aber keine Idee gehabt, wie diese gelöst werden sollten. Manchmal können Konflikte und Kampf um die Plätze auch leistungssteigernd wirken, bei uns passierte genau das Gegenteil.

      Dann kam noch das Pech auf der Torwartposition dazu, was die Mannschaft weiter verunsichert hat.

      Ich sehe auch nicht die große Arbeitswut, die Du ihm zugestehst, er hat Spieler geholt, die wie Geis in ihren Vereinen gescheitert waren, die auf dem Abstellgleis standen, wie Frey, die verletzt waren wie Schleusner … Solche Verpflichtungen sind keine Kunst, fast immer ist der abgebende Verein da froh, den Spieler los zu sein.

      Was aber gar nicht funktioniert hat und was eine echte Leistung gewesen wäre, wäre die Abgabe von Spielern, die man nicht mehr benötigt, bzw. die unnötige Konflikte in die Mannschft tragen, bzw. das Potential haben Konflikte zu schaffen. Das zu erkennen und solche Spieler dazu zu bewegen zu gehen, das ist Können. Dieses Können war bei Palikuca nie vorhanden.

      Die Personalie Palikuca war eine Scheitern mit Ansage, dass das Scheitern dann diese Ausmaße annehmen würde, das war freilich nicht absehbar und hatte am Ende auch mit Dingen zu tun für die Palikuca nichts konnte, dazu gehört die Torwartposition. Aber ihm jetzt auch nur in Ansätzen ein positives Arbeitszeugnis auszustellen das ist dann doch Legende und hat mit der Realität, aus meiner Sicht wenig zu tun.

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      • Sehr gut zusammengefasst. Dazu noch eine äußerst unglückliche Figur im Falle Jatta, zwei gravierende Fehlbesetzungen auf der Trainerposition (samt „Spezialistenstab“, der ja auch nicht gerade günstig sein dürfte) und und und. Die Liste der Fehler ist lang. Sehr lang.

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        • Zumindest den Jatta würde ich ihm gar nicht vorwerfen. Wir waren die ersten Gegner nach den Zweifeln an seinem legalen Status, da musste er einfach, schon allein um die Fristen zu wahren, erst mal reagieren. Man konnte ja gar nicht absehen, wo das hinführen würde. Hätten andere, die sich dann als Gutmenschen aufgespielt haben, an seiner Stelle vermutlich genauso gemacht. Aber für’s Image war es natürlich schlecht.

          Aber um den moralischen Aspekt geht es hier gar nicht, da steht das Wohl des Vereins zuvorderst.

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          • Das er Einspruch eingelegt hat war richtig und ohne Alternative. Meiner Meinung nach hätte man diesen aber viel früher, nämlich als man merkte das weder staatliche Institutionen noch (und schon gar nicht) der DFB an einer tiefergehenden Ermittlung ein Interesse hatten, zurückziehen müssen und nicht noch in Eigenregie versuchen sollen irgendwelche „Beweise“ aufzutreiben. Da, denke ich, hat er den Absprung verpasst. Aber gut, war halt blöd gelaufen, passt aber bissl ins Gesamtbild, leider.

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      • Der Sportvorstand ist verantwortlich für die Auswahl des Trainers. Das hat sowohl bei Canadi (Immerhin 1,17 Punkte pro Partie) und vor allem bei Keller (1,06!!!) hervorragend funktioniert. Aber schließlich hatte Keller ja schon bei den Audis eindrucksvoll bewiesen, dass er es kann im Anstiegskampf.
        Über die Teamzusammenstellung wurde grad weiter oben alles gesagt. Hervorragend alle wichtigen Positionen doppelt besetzt. Das schafft Sicherheit und sorgt für Ruhe im Verein.
        Ach ja. Wer ist verantwortlich für die Einstellung eines so kompetenten Fachmann auf der Manager Position? Genau der Aufsichtsrat mit seinem geballten Fachwissen und seiner ehrenamtlichen Einsatzfreude. Wie sollte da was schief gehen?
        Wir werden nächstes Jahr bestimmt viel Freude haben. Ist doch viel schöner, in Rostock bei den Löwen oder auf dem Waldhof und bei den Zebras aufzulaufen, falls die alle den Aufstieg noch versemmeln als in Wehen, Kiel oder Sandhausen.
        So what? Alles richtig gemacht.
        Stoff für eine lustige Netflixserie über den Niedergang der zu Tode gepflegten Traditionen gäbes es genug. Ich würde keine Folge versäumen!

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  • Ist dieser Mannschaft und diesen Verantworlichen klar, dass Sie mir jedes Wochenende versauen…
    Es tut mir leid, aber mittlerweile hoffe ich nur noch es geht vorbei. Egal wie. Von mir aus auch mit dem Abstieg hauptsache ganz viele sind anschließend weg. Man kann einfach nicht mehr….

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  • Keine Vereinsphilosphie. Kein Leistungsklima. Keine Führung.

    Wie @Bernd so treffend schrieb:
    „So haben beide Lager den Burschen das ganze Jahr lang wunderbare Ausreden geliefert. Denn Niederlagen gab es ja eigentlich nicht mehr. Klassenerhalt war Nebensache. Konzentration war nicht mehr nötig. Aussetzer wurden zur Gewohnheit. Unter Schommers haben sie strukturierter gespielt. Sah ordentlicher aus. Erfolgreicher nicht. Macht ja nix.“

    Aus der Tatsache, dass Vorstand Bornemann seinen Rauswurf provozierte und der Verein mal wieder ohne fachkompetente Führung dastand, und auch ohne Plan B, was dann eine epische Suche nach neuer Führung lostrat, und das mitten in der Saison, hat man nichts, aber auch gar nichts gelernt. Wir wollen uns breiter aufstellen, hörte man vom Aufsichtsrat. Peter Herrmann solle Palikuca unterstützen, an die Hand nehmen. Alles schöne Märchen, mehr nicht. Palikuca machte dann halt mal alleine. Fünf Mittelstürmer. Und der Aufsichtsrat? Der kann das sowieso nicht beurteilen, wie Kaderzusammenstellung geht – und somit auch nicht beaufsichtigen.

    Keine Fachkompetenz. Kein Leistungsklima. Keine Vereinsführung.

    Und es wird so weitergehen bis zum ganz bitteren, endgültigen Ende. Bis dahin ist es jetzt ohnehin nicht mehr weit hin. Falls sich die Strukturen nicht ändern. Falls Fachfremde weiterhin weitreichende Entscheidungen treffen.

    Das muss doch ein Thomas Grethlein selbst auch so sehen. Ein studierter Philosoph. So funktioniert das nunmal nicht. Der Aufsichtsrat entscheidet und tut und macht sicherlich mit bestem Wissen und Gewissen. Aber es reicht hinten und vorne nicht, weil Fachkompetenz fehlt. Und was denkt eigentlich Vorstand Niels Rossow darüber? Schaut er auch nur paralysiert zu? Würde der kaum mehr zu vermeidende Abstieg wachrütteln oder wird weitergepfuscht?
    Gibt es denn keinen in dem Laden, dem der FCN so am Herzen liegt, dass er zum Wohle unseres Vereins Veränderungen anstrebt und anstößt? Auch wenn er womöglich selbst an Macht einbüßt. Alles nur schlafmützige Pöstchenhuber? Vorstände, die dem Verein nicht wirklich vorstehen, sondern eher agieren wie Zuarbeiter? Aufsichtsräte, die nicht beaufsichtigen, weil sie keinen Plan haben?

    Dass wir in die Drittklassigkeit durchgereicht werden, ist eigentlich nur die logische Folge einer amateurhaft scheinenden Vereinsführung.

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  • Hab mir gerade auf YouTube Hans Mayer’s legendären Wutanfall im Training nochmal angeschaut als er Ivan Saenko geraten hat er solle zu Post Nürnberg wechseln. Sowas fehlt jetzt dass jemand den Herrschaften sagt dass es um die Zukunft des Vereins für die nächsten Jahrzehnte geht und nicht um Persönliche Interessen und ob mein Berater bereits einen neuen lukrativen Vertrag bei einem neuen Verein für mich ausgehandelt hat.

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    • Darum seh ich als Notlösung immer Felix Magath. Sowas fehlt jetzt den Herrschaften. Einer, der ihnen wirklich in den Ar… tritt, wenn sie solche kläglichen Leistungen abliefern. Dann heisst es Sondertraining, Medizinballschleppen und Schwitzen. Dann werden sich die Herrschaften 2x überlegen, am nächsten Wochenende wieder so eine Leistung zu bieten. Das ist der einzige Weg bei solchen Burschen, die nicht erkennen wollen, um was es hier eigentlich geht.

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      • Der Ruf nach dem Schleifer als Trainer hat mehr mit den eigenen Bestrafungsphantsien zu tun, als dass das wirklich erfolgsvorsprechend wäre.

        Ich frage mich da immer, wünscht man sich dann auch einen eigenen Chef, der einen bei jedem Fehler, an jedem schlechten Tag bestraft? Glaubt man wirklich, dass Bestrafung leistungsfördernd ist?

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        • Sehe ich auch so, wir brauchen nicht Magath oder Lorant, sondern eher Klopp oder den „Tsjakkaa – Du schaffst es“ Typen aus den 90ern….

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          • Glaubt noch jemand, dass überhaupt ein anderer kommt ?
            Das hätte doch heute schon passieren müssen und für die nächsten beiden Spiele ist es nicht mehr relevant.
            Gegen Wehen hätte man vielleicht mit Überraschungen….lassen wir das, ich ergebe mich dem Schicksal.

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            • Wie der Kicker so schön schreibt:Wenn Palikuca über Keller nachdenkt, denkt er über sich nach
              Da es bei P. aber immer an irgendwas gelegen hat, aber nie an ihm-was erwartest du?

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              Antwort
      • @Hans

        Wolfgang Felix Magath kommt nicht mal so eben kurz nach Nürnberg, um dort in zwei Wochen einen „Hügel der Leiden“ zu errichten. Selbst sein Kumpel Gerd Schmelzer dürfte sich schwertun, Magath spontan dafür zu gewinnen.

        Zuvor müsste Magath ohnehin seinen bestimmt ordentlich dotierten Vertrag als Leiter von Flyeralarm Global Soccer kündigen. Weder in Mödling, beim FC Admira Wacker Flyeralarm, wo er laut Medien heftige Kritik für die Installierung seines Kumpels Soldo erntete, noch bei Kickers Wüzburg, wo Magath einer Verlängerung des durchaus erfolgreichen Trainers Schiele noch nicht zustimmte, hat Magath bislang für Begeisterungsstürme gesorgt. Apropos. Hollerbach, Magaths Schafkopf-Kumpel, wäre wieder zu haben. Den kann kann Excelsior Mouscron als Folge der Corona-Krise nicht mehr bezahlen. Wurde deswegen noch nicht mit Schiele verlängert? Geht uns ja eigentlich nix an, was die bei Flyeralarm da machen.

        Nein. Magath wäre keine Lösung, um kurzfristig den Durchlauf zu erhitzen.
        Neururer wäre vielleicht eine gewesen.
        Verlieren wir erwartungsgemäß in Wiesbaden, darf sich vielleicht Wiesinger nebst Marek am Wunder versuchen.

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        Antwort
  • Mavropanos und Hack fraglich.
    Keller fordert gleiche Mentalität wie Wiesbaden und
    Pressechef wünscht wunderschönen Tag.

    Ja ich bin fassungslos und sauer ( siehe Tabelle) und habe zur Zeit keinen schönen Tag.
    .

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  • Wer für morgen auf eine taktische Finesse hofft, wer hofft das die Mannschaft mutig, offensiv, gallig und geil auf den Sieg auftreten wird, der sollte sich mal die PK von Keller anschauen. Was für ein Hosenscheisser-Auftritt. Waschlappen-Mentalität vom Feinstein. Ein Trauerspiel. Da braucht Grethlein nicht zu jammern („fassungslos, ehrlich“ usw.). Wenn man einen leitenden Angestellten mit solch einer Aura so lange beschäftigt, hat man nichts anderes zu erwarten.

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    • Ein Trauerspiel. Da braucht Grethlein nicht zu jammern („fassungslos, ehrlich“ usw.). Wenn man einen leitenden Angestellten mit solch einer Aura so lange beschäftigt, hat man nichts anderes zu erwarten.

      Grethlein ist nicht zuständig für die Beschäftigung des Trainers, der Aufsichtsrat ist für das Tagesgeschäft schlicht nicht zuständig. Und als Grethlein das letzte Mal gedacht hat er wüsste besser wer der Trainer sein sollte, war das sicher nicht die beste Idee.

      Und auch die dauernde Klage, dass bei uns kein Sachverstand im Aufsichtsrat sei, dem kann ich nur sagen, ein Stocker oder Keller kommen auch nicht aus dem Fußball, ein Watzke, der sogar Vorstand ist, also das Tagesgeschäft betreibt kommt auch nicht aus dem Fußball, ein Strutz bei Mainz, ein Heidel bei Mainz kommen auch nicht aus dem Fußball und haben gute Arbeit geleistet. Was solche Leute aber auszeichnet ist, dass sie ihre Grenzen klar erkennen. Ob das beim Club immer der Fall ist, da bin ich unsicher?

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      • @Armin
        Was Strutz, Heidel, Stocker und Keller kennzeichnet, ist vor allem Kontinuität. Alle vier wirkten viele Jahre lang als Präsidenten bzw. Heidel als Geschäftsführer. Diese starke, unumstößliche Stellung innerhalb des Vereins war im Endeffekt auch die schützende Hand über das befruchtende Wirken von Wolfgang Frank (Mainz 05) und Volker Finke (SC Freiburg).

        Dass Strutz, Heidel, Stocker und Keller auszeichnet, sie würden ihren Grenzen kennen, sehe ich ebenso. Vergleichbar mit uns ist das aber nicht. Da die Vereinsstrukturen anders sind. Bei uns ist der Aufsichtsrat, dessen Mitglieder wechseln, das oberste Gremium. Ohne Kontinuität. Und dort würde man sich aufgrund unserer Strukturen durchaus Sachverstand wünschen.

        Was ich nicht verstehe, ist: Warum gibt man Millionen aus für Dovedans und Medeiros, während man an der falschen Stelle, nämlich beim Sportvorstand spart? Bei unserer Struktur bräuchte es einen erfahrenen Manager und keine Azubis wie Palikuca. Oder eben alternativ mehr Sachverstand im Verein. Wie beispielsweise bei Dortmund, wo der von Dir erwähnte Watzke unter anderem unterstützt wird von den ehemaligen BVB-Führungsspielern Zorc, Sammer und Kehl.

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        • Da die Vereinsstrukturen anders sind. Bei uns ist der Aufsichtsrat, dessen Mitglieder wechseln, das oberste Gremium. Ohne Kontinuität. Und dort würde man sich aufgrund unserer Strukturen durchaus Sachverstand wünschen.

          Ich sehe nicht den ganz großen Unterschied zwischen einem Präsidenten und einem Aufsichtsratsvorsitzenden, Grethlein ist ja auch schon ein paar Jahre da und es gab ja tatsächlich auch gute Entscheidungen, Meeske zu holen war eine sehr gute Entscheidung. Klar Pech, dass es da mit der Familie nicht ganz gepasst hat, vielleicht war Meeske auch ein wenig enttäuscht, als er die Realität in Nürnberg komplett wahrgenommen hat.

          Was ich am AR aber nicht verstehe, man hat erkannt, ich hoffe zumindest dass es so ist, dass der Vorstand mit 2 Leuten eigentlich zu klein ist, bzw. sich die beiden schlicht gegenseitig blockieren können. Das hat man in der Ära Bader/Woy festgestellt, das war letztes Jahr so, als Bornemann im Vorstand vielleicht zu sehr Alleinherrscher war, vor allem aber als klar war, dass man nach der Entlassung von Bornemann sportlich nicht mehr handlungsfähig war.

          Rossow scheint sich in den sportlichen Bereich gar nicht einmischen zu wollen, da fehlt dann wieder die Kompetenz von Meeske, Rossow wird mehr und mehr zu Woy 2.

          Die Strukturen sind aus meiner Sicht nie das echte Problem.

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          • Absolut, @Armin.

            Dass es keinen dritten Vorstand, womöglich einen Vorstandsvorsitzenden, gibt, halte ich auch für ein gravierendes, strukturelles Defizit. Wenn wir doch nur einen Stocker oder Strutz hätten…

            Diese Handlungsunfähigkeit, nachdem man sich vom Sportvorstand trennt, und das könnte ja in Kürze schon wieder der Fall sein, ist meiner Meinung nach mitunter ein großer Grund, warum wir da stehen, wo wir stehen. Dann sind alle Augen wieder auf den Aufsichtsrat gerichtet, der aufgrund dessen Ehrenamtlichkeit gefühlte Jahre braucht, um Entscheidungen zu treffen, für die er eigentlich keine Entscheidungskompetenz hat. Wahnsinn.

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  • Ich bin über die Geisterspiele froh, ich würde eh nicht mehr hingehen, nach 45 Jahren Dauerkarte. Beim letzten Spiel mit Zuschauern, Hannover, habe ich lieber meine Zeit mit einer Frau verbracht, was definitiv die bessere Entscheidung war 😉

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    • Und von Deinem „Gärtla“ aus rufst Du den Leuten zu: wie dumm sie sind,da immer noch hin zu gehen, – wenn sie wieder dürfen. 😂

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  • Cool, da haben jetzt die Profis auf Gehalt verzichtet, um Arbeitsplätze nicht nur beim Club zu sichern und dann steigt die Mannschaft ab und die Menschen werden schon alleine durch die gewaltigen finanziellen Verluste durch den Abstieg ihren Job dennoch los.
    Eine echte Loose-Loose-Situation für alle Club-Angestellten.
    Ob wir uns da den Flagship-Store in der Innenstadt noch leisten können?

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  • Ich denke, wir sind gefordert, das morgige Spiel genau zu beobachten, denn das ist sowas wie ein Endspiel. Wenn man da wieder nur die Zeit absteht und Wehen die Punkte quasi schenkt, dann halte ich es für durchaus möglich, dass hier jemand auf den Abstieg gewettet hat. Man stelle sich vor, einer setzt 500 tausend Euro auf den Abstieg von Dortmund nächstes Jahr mit Quote 200. Dann wären das eine Auszahlung 100 Millionen Euro. Die Quote stand beim Club am Anfang des Jahres auch sehr hoch, da man ja Aufstiegskandidat war. Man sollte genau beobachten, wie das Kampfverhalten ist. Hin- und Hergeschiebe trotz Rückstand, über oder neben das Tor schießen, obwohl der Ball ins Tor passte. Eckbälle unter aller Kanone. Schaut euch das Spiel genau an. Ich hoffe, ich täusche mich und der Club haut Wiesbaden 3:1 weg. Aber Optimismus hat in den letzten Jahren gar nichts gebracht. Immer bitter enttäuscht worden.

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    • Das erklärt natürlich, warum es am Valznerweiher so still ist, genialer Plan von Rossow und Palikuca, man hat die gesamte Löwenablöse auf einen Abstieg des Club gesetzt und den Verein damit auf Jahre saniert. Klar das nächste Jahr wird hart, aber außer uns schwimmt dann in Liga 3 ja keiner im Geld. Corona und so, you name it.

      Wahrscheinlich werden wir alle Spiele gewinnen, ab dem 10 Spieltag, nach dem Aufheben der Coronabeschränkungen, wird das Stadion voll sein, unsere Mannschaft begeistert die Massen mit offensivem Angriffsfußball, einer Mischung aus Klopp und Guardiola. Aufstieg und Durchmarsch durch Liga 2. Der sportliche Erfolg animiert weltweite Investoren bei uns einzusteigen, der Club ist ab Saison 2022/23 der finanzstärkste Verein der Bundesliga … Meisterschaft … Championsleague …. Weltpokal …. Universumsmeisterschaft …

      Mist nur ein Traum 🙂

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      • Wenns wirklich so wäre, würde der Club selber keinen Cent davon erhalten. Alles würde in private Taschen verschwinden. Die Idee von der Abstiegswette ist nur eine Vermutung. Die Möglichkeit, dass es sowas gibt ist theoretisch möglich, muss aber natürlich nicht. Denkst Du, nur weil der Club irgendwo in der Provinz beheimatet ist, könnte sowas nicht möglich sein? Wer hätte gedacht, dass wir so einen Fall wie Corona bekommen? Niemand vor einem Jahr. Aber passiert ist es jetzt trotzdem.

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    • Hast Du schon eine heiße Spur?

      Ich tippe auf Jens Keller. Es ist einfach verdächtig, dass er immer so regungslos an der Seitenlinie steht, da ist doch was faul!

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  • Umfrage auf NN-online:

    9 %: der Club schafft den direkten Klassenerhalt
    15 %: der Club rettet sich in der Relegation
    16 %: der Club versagt in der Relegation
    60 %: der Club steigt direkt ab

    tja, Volkes Stimme hat den Club abgeschrieben.

    9 % Hoffnung, 15 % Zuversicht. Nicht mal ein Viertel gibt noch einen Pfifferling!

    Dafür 16 % Unken, 60 % Verzweiflung. Mehr als Dreiviertel! Soll man es Realismus nennen?

    Eigentlich hätten wir es noch selbst in der Hand. Der KSC gewinnt keine 3 Spiele.

    Nur der Glaube fehlt….

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    • Machen wir doch mal eine Blitzumfrage:

      Like: WIR BLEIBEN DRIN

      Dislike: WIR STÜRZEN AB

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      • Ein dreckiger Sieg morgen und die Relegation ist so gut wie gesichert – stärker als einen Drittligisten, wo ja die halbe Liga um den Aufstieg kämpft (was per se nicht für Qualität spricht) sehe ich uns immer noch.

        Ich sage wir bleiben drin, aber morgen um diese Zeit weiß ich es vielleicht besser.

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        • Das ist genau das Problem. Wenn man sich vorher schon stärker sieht. Die meisten haben diese Club-Mannschaft auch anfangs stärker gesehen und doch kam es so wie es jetzt ist.
          Unterschätze nie deinen Gegner !

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          • Nein, das Problem ist, wenn man sich mit dem vierteuersten Kader der Liga gar nichts zutraut und selbst Drittligisten stark reden muss.

            Die Mannschaft spielt seit ewiger Zeit einen „nur nicht verlieren“ Angsthasen-Fußball, dieses Loser-Gen haben Schommers, Canadi und Keller erfolgreich implementiert. In Liga zwei hätten wir von Anfang an mit einem anderen Selbstverständnis auftreten müssen. Und anhand der individuellen Klasse könnte wir das auch – auch wenn aktuell nicht viel davon zu sehen ist.

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            • Genau das ist der Punkt !
              Der Drittligist hat das Winner-Gen und die Euphorie, wir dagegen haben das Loser-Gen und die individuelle Klasse ist uns teilweise abhanden gekommen. Des Wegen ist die Selbstverständnis eines Sieges und die Überheblichkeit unangebracht.
              Unterschätze nie deinen Gegner !

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              • Winner-Gen ist eben relativ, die haben ab Platz 3 alle mehr Unentschieden und Niederlagen als Siege. Spricht für die Ausgeglichenheit der dritten Liga, aber halt nicht unbedingt für die Qualität einzelner Mannschaften.

                Dass die positiver in die Relegation gehen würden als wir ist unbestritten, aber wenn man einen leicht überdurchschnittlichen Drittligisten nicht schlagen kann, gehört man vielleicht auch einfach nicht in Liga zwei…

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            • dieses Loser-Gen haben Schommers, Canadi und Keller erfolgreich implementiert. In Liga zwei hätten wir von Anfang an mit einem anderen Selbstverständnis auftreten müssen. Und anhand der individuellen Klasse könnte wir das auch

              Ich sehe bei uns nicht so viel individuelle Klasse, zumindest nicht die Klasse bei der ein Spieler den Unterschied machen würde. Dazu bin ich der Meinung in Liga zwei schlägt Mannschaft immer individuelle Klasse, weil Spieler des Typs Unterschiedsspieler dort so gut wie nicht zu finden sind, die gehen von der U19 direkt zu den Bundesligaclubs. Ein Havertz spielt schlicht nicht mehr ein-zwei Jahre in Liga 2, wie das vielleicht früher mal der Fall war.

              Natürlich haben wir einige Spieler, die in einer guten Mannschaft, in einer sinnvoll und richtig zusammengestellten Mannschaft, die vom Trainer gut ein- und aufgestellt ist, dann besser sind als der Durchschnitt in Liga 2. Aber ich bin nicht Deiner Meinung, dass wir nur dominant auftreten müssten, offensiv spielen und schon hätten wir mehr Erfolg. Aber unsere beiden Meinungen lassen sich halt nicht beweisen, insofern werden wir nie feststellen wer die Spieler richtiger einschätzt.

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        • stärker als einen Drittligisten, wo ja die halbe Liga um den Aufstieg kämpft (was per se nicht für Qualität spricht) sehe ich uns immer noch.

          Die Statistik spricht nicht für Deine These, zuletzt sind fast immer die Drittligisten erfolgreich aus der Relegation gegen die Zweite Liga hervorgegangen, letztes Jahr mit Ingolstadt wieder.

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      • Ich hatte damals bei einer ähnlichen Blitzumfrage, (ob Canadi Trainer bleiben soll), 73 Dislikes bekommen.
        Eins bekommst du jetzt von mir.

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      • Zwischenstand: 16 : 48

        Genauso wie auf NN-Online.

        Ein Viertel Optimisten, drei Viertel Pessimisten.

        Irgendwie gibt mir das Zuversicht. Der Club macht gerne das Unerwartete.

        Die Hoffnung stirbt zuletzt!

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  • Abgestürzt sind wir bereits und befinden uns im freien Fall. Die Frage, die sich stellt, ist nur noch wie hart wir aufschlagen.
    Ich würde sagen sogar Dresden ist noch mit in der Verlosung bei 1 Spiel weniger.

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    • Und die Frage ist, wann wir wo wieder aufschlagen.
      Wenn RP nächste Saison wieder sagt, dass wir in 2 Jahren um den Aufstieg spielen, dann werden wir wahrscheinlich in die Regionalliga absteigen.

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      • Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Karriere von Palikuca in Nürnberg im Falle eines Abstiegs ein jähes Ende finden wird. Und das unter Umständen schon morgen um diese Zeit. Mit ihm in Liga 3 zu gehen halte ich für denkunmöglich.

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        • Für Palikuca würde es kein jähes Ende geben. Der hat sein Geld verdient, zum Club hat er keine Verbindung. Er wird halt wie die Heuschrecken, die ein Gebiet leergefressen haben samt Trainer und Spieler ein neues Gebiet suchen. Der Fan ist der einzige, der bleibt. Wie es aber aussieht würde dieser Verein sogar viele Fans verlieren und keine neuen hinzubekommen.

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  • Egal wie es heute läuft, egal was das Ergebnis am Saisonende sein wird –
    es darf kein Stein auf dem anderen bleiben. Da muss ein deutlicher Umbruch
    herbeigeführt werden. Bei Spielern, Trainer und Vorstand erledigt sich das
    vermutlich von selbst, aber wie man den AR dazubekommt den Wandel einzuleiten,
    dazu fehlt mir momentan die Phantasie. Druck könnte wohl nur aus einer Zusammenarbeit
    Presse/Mitglieder entstehen.

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    • Druck entsteht beim AR nur, wenn sich andere Menschen zur Wahl stellen. Selbst wenn der AR geschlossen zurück tritt, stehen beim nächsten Mal ja keine besseren Kandidaten zur Verfügung.

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    • @Frank

      Ich tippe mal:
      Glückt uns der Klassenerhalt doch irgendwie, würde das nicht nur bei uns Fans eine Überdosis Freude auslösen. Ich würde mich betrinken. Wir haben das beste Bier der Welt in Franken. Immerhin. Im Aufsichtsrat dürfte zudem eine Überdosis Erleichterung einkehren. Selbstreflektion scheint zwar nicht die Stärke von Grethlein und Genossen. Dass sie aber gerade dabei sind, ein geschichtliches Flagschiff des deutschen Fußballs zu versenken, dürften sie zumindest unterbewusst wahrnehmen.

      Kurzum: Ich glaube, dass bei einem Klassenerhalt Palikuca und Keller zwanghaft noch eine Chance bekommen. Mit Bewährungsauflagen. Dieser ganze Stress, jetzt schon wieder einen neuen Sportvorstand zu suchen. Die Bewerbungsgespräche. Immer diese Entscheidungen. Die Leute im Aufsichtsrat arbeiten nur ehrenamtlich und müssen nebenbei ja noch einer Erwerbsarbeit nachgehen. Wird schon irgendwie wieder gutgehen. Leider ist aufgrund der Corona-Folgen auch kein Geld da, um Palikuca einen Sportdirektor an die Seite zu stellen. Und ohnehin ist kein Geld da für Abfindungen. Die Hoffnung wäre dann, dass Palikuca aus seinen riesigen Fehlern gelernt hat und dass die Mannschaft zusammenwächst. Mir wäre auch eine andere sportliche Leitung lieber, aber die Deckungslücke durch die Geisterspiele belastet und man muss den Taler drei Mal umdrehen, ehe man ihn ausgibt. Das aber gilt für viele Vereine.

      Steigen wir ab, ist ein Weitermachen mit Palikuca und Keller nicht mehr vermittelbar. Die Spieler sind bis auf wenige Ausnahmen eh weg, und zwar ablösefrei. Eine beispiellose Kapitalvernichtung. Stunde Null. Ziel kann realistischerweise nur der Klassenerhalt in Liga drei sein. Die Existenz des Vereins ist ernsthaft in Gefahr. Ändert sich dann nichts in den Strukturen, in der Besetzung der Ämter und in der Ausrichtung, sprich in der Durchlässigkeit bei Talenten, geht der 1. FC Nürnberg vor die Hunde.

      Wer würde den Wandel einleiten? Gute Frage. Hans Böller sicherlich nicht, ist auch nicht der Job eines Sportjournalisten, der aber durchaus auf Missstände hinweisen darf, und das gerne auch mal rechtzeitig. Es braucht Alternativen. Kompetente Kandidaten zur Wahl eines neues Aufsichtsrates, was, wie @Armin sagt, so leicht nicht ist. Vielleicht eine Mitglieder-Initiative, die Satzung zu ändern, zum Beispiel, um das Amt eines dritten Vorstandes zu schaffen. Womöglich gibt es auch andere Initiativen, spontan fällt mir Gerd Schmelzer ein, ohne dies werten zu wollen. Eine Ausgliederung wird wieder verstärkt thematisiert werden.

      Es wäre sehr spannend, was im Falle eines Abstiegs passieren würde. Aber es wäre sehr schön, wenn uns allen diese Spannung doch irgendwie erspart bleiben würde.

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      • Vielleicht eine Mitglieder-Initiative, die Satzung zu ändern, zum Beispiel, um das Amt eines dritten Vorstandes zu schaffen.

        Unsere Satzung sieht seit der Neufassung drei Vorstände vor, warum man immer nur zwei Posten besetzt hat bleibt das Geheimnis des AR.

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    • @Frank: …es darf kein Stein auf dem anderen bleiben…

      Wieso das neue NLZ abreißen, wenn es doch noch gar nicht endgültig bezahlt ist?

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    • Egal wie es heute läuft, egal was das Ergebnis am Saisonende sein wird –
      es darf kein Stein auf dem anderen bleiben. Da muss ein deutlicher Umbruch
      herbeigeführt werden. Bei Spielern, Trainer und Vorstand erledigt sich das
      vermutlich von selbst

      Man meint immer, wenn man erst alle davon jagt kommen bessere, aber das wissen wir ja auch nicht. Ich weiss nicht ob Tabula Rasa am Ende die Lösung sein wird. Der gefühlt 99. Neuaufbau usw. der FCK hat das auch alles versucht, alles mehrfach auszuwechseln auf allen Ebenen und landen jetzt trotzdem in der 3. Liga in der Insolvenz. Man könnte zwar alle rauswerfen nur mal emotional betrachtet, aber das wird die Lösung nicht bringen.

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      • Richtig, zum Beispiel war das Davonjagen von Köllner und Bornemann aus heutiger Sicht vielleicht das dümmste, was wir machen konnten. Vielleicht wären wir aber auch längst abgestiegen – wer weiß das schon 😉

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        • Da fing das Dilemma doch an mit der absoluten Trostlosigkeit und einer unterirdischen Stimmung und Erfolglosigkeit zur Winterpause, Manschaftsteile die sich vom Trainer abwanden. Das jetzt als Lösung hätte könnte würde zu verkaufen widerspricht ja allen Fakten. Es ist auch nicht so, daß es in ganz Fußballdeutschland nur die beiden können. Hätte Bornemann etwas mehr Integrität gezeigt, hätte er sagen können wenn das von ihm erwartet wird entläßt er eben den Trainer und hätte selber doch bleiben können. Ich denke niemand ist in der Situation die eigenen Vorstellungen immer 100% umsetzen zu können.

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