Analyse: Völlig auseinandergebrochen #FCN #FCNVFB

Analyse zu 1. FC Nürnberg – VfB Stuttgart 0:6 (0:3) – Der FCN lässt auf den höchsten Auswärtssieg der Zweitligageschichte die höchste Heimniederlage folgen. Auf einen ersten Fehler folgt desolates Auseinanderbrechen.
1. Die Grundordnung
2. Der Schlüssel zum Spiel
3. Das Spiel war entschieden, als
4. Das Fazit
5. Die Stimmen
6. Die Statistik
7. Noten

1. Die Grundordnung…

Abb. 1: Startformation

… war einmal mehr das 4-2-3-1, das gegen den Ball zum 4-4-2 werden sollte. (Abb. 1) Personell veränderte sich im Vergleich zum Sieg in Wiesbaden wenig, Nürnberger kehrte nach Verletzung zurück und ersetzte den gesperrten Erras, Valentini spielte anstelle des am Dienstag verletzt ausgewechselten Sorg, der allerdings auf der Bank Platz nehmen konnte. Im Gegensatz zu vielen anderen Spielen bildet die realtaktische Aufstellung (Abb. 2) auch das 4-2-3-1 ab.

Die ehemaligen Nürnberger Matarazzo und Wimmer auf der anderen Seite setzten dagegen auf ein 3-4-3, das realtaktisch (Abb. 3) nicht so zu erkennen ist, was aber vor allem daran liegt, dass Gonzalez nach einer Stunde den Flügel tauschte und die durchschnittliche Position deshalb verzerrt ist. Als jener Wechsel vollzogen war, stand es bereits 0:4, zwei weitere Treffer folgten. Dennoch ist die Verwendung von Gonzalez und Silas als Wing Backs als einer der zentralen Elemente für den Erfolg des VfB zu sehen. Die Defensive des FCN kam mit der zusätzlichen Unterstützung der Offensive durch die temporeichen Außen überhaupt nicht zurecht und die Offensive konnte die mögliche Dysbalance in der Defensive, die dadurch hätte entstehen können, nicht ausnutzen.

Personell tauschte Jens Keller im Laufe der Partie stets positionsgetreu, zunächst musste Georg Margreitter verletzt aus dem Spiel, es kam Lukas Mühl. Danach ersetzte Schleusener Dovedan auf der rechten Mittelfeldseite und Zrelak Behrens im Zentrum. Vier Minuten vor Schluss kam dann noch Heise für Hack auf links und Lohkemper für Frey im Sturmzentrum. Impulse gingen von diesen Wechseln nicht aus.

2. Der Schlüssel zum Spiel …

Abb. 2: Realtaktische Aufstellung FCN

… war das 0:1. Die Zahlen aus der Anfangsviertelstunde lesen sich nämlich eigentlich ordentlich: Passquote über 80% trotz 15% langer Bälle, mehr Angriffe pro Minute als der Gegner und deutlich bessere Zweikampfwerte (Abb. 4). Doch die verhunzte Ballannahme von Georg Margreitter, die Silas gedankenschnell aufnahm, so dass er allein aufs Tor zulaufen und zum 0:1 abschließen konnte, verunsicherte den FCN merklich. Oben drauf kam, dass der VfB auch mit seinem zweiten Torschuss traf. Karazor war nach einer Ecke gedanklich schneller als alle Nürnberger Defensivspieler.

Was dann folgte war die auf links gedrehte Kopie des Spiels vom Dienstag. Der FCN verteidigte zu passiv, wurde noch dazu in eine Vielzahl von Defensivduellen gezwungen, da die Stuttgarter immer wieder Angriffe starteten. 93 Duelle gegen den Ball stellen den zweithöchsten Wert der Saison dar – im Hinspiel gegen St. Pauli waren es 97. Die 38 verlorenen Defensivzweikämpfe stellen dagegen nach absoluten Zahlen einen Saisonhöchstwert dar. Da hilft es auch nichts, dass die Quote mit 59% nur knapp unter dem Saisondurchschnitt von 61% liegt. Stuttgart kam einfach sehr häufig an den Nürnberger Verteidigern vorbei.

Zu diesen Problemen, die angesichts der individuellen Klasse des Gegners und der Tatsache, dass hier Spitzenteam gegen Abstiegskandidaten spielte möglicherweise wenn nicht zu akzeptieren, dann doch zu erklären waren, kommt aber die weiterhin unerklärliche Schwäche des FCN in der Offensive. Wer gedacht hatte, dass sechs eigene Tore unter der Woche der Offensive Selbstvertrauen verleihen würden, der sah sich getäuscht: Ganze fünf Abschlüsse in Richtung Tor von Gregor Kobel. Kein einziger aufs Tor. Es war binnen fünf Spielen nun das zweite Mal, dass der Club den gegnerischen Torwart zu keinerlei Eingreifen zwang.

Abb. 3: Realtaktische Aufstellung VfB

Die Gründe dafür sieht man zum einen an der Anzahl der Schlüsselpässe, ganze drei Abspiele, die zu Abschlüssen führten, spielte der Club im ganzen Spiel; Stuttgart kam auf zwölf. Zum anderen fällt auf, dass der FCN mit 19 Stück sogar mehr Positionsangriffe als der VfB (17) gestartet hat, aber keinen der 19 mit einem Schuss abschließen konnte, während der VfB vier davon mit einem Schuss abschloss. Es fehlte darüber hinaus an Ballbesitzphasen im gegnerischen Strafraum. Nur sechs Mal war der Club im Ballbesitz im Gästestrafraum. Der VfB dagegen satte 19-mal.

Wie sehr das 0:6 trotz der sechs Gegentore auch ein Offensivproblem war, zeigt sich dann auch an den expected Goals, die – je nach Anbieter – Stuttgart zwischen 2,8 und 3,1 erwartbaren Toren verbuchten, den FCN alle um die 0,3 sehen.

3. Das Spiel war entschieden, als …

… das 0:1 fiel. Der FCN war danach völlig verunsichert, fand überhaupt nicht zurück und ergab sich danach schnell in sein Schicksal. Diese hohe psychische Anfälligkeit, mit Rückschlägen überhaupt nicht umgehen zu können, zeichnet den Club in dieser Saison auf negative Weise aus. Der FCN kann nach 33 Spielen noch keinen Sieg nach Rückstand verzeichnen, ja noch nicht einmal einen Sieg nach einem Gegentor.

4. Das Fazit …

Abb. 4: Zweikampfquote und Angriffe pro Minute

… fällt vernichtend aus. Auf beiden Seiten des Balles blieb der Club alles schuldig, wirkte labil, fahrig und tatsächlich so wie Christian Mathenia es nach dem Spiel attestierte: Als sei man sich seiner Sache zu sicher. Aus dieser Warte ist der späte Ausgleich des KSC, der übrigens auch 0:3 zurücklag im Laufe des Spiels, beim Zweitligameister aus Bielefeld eher ein Pluspunkt. Am kommenden Sonntag in Kiel, das ohne Trainer und rotgesperrten Rechtsverteidiger auskommen muss, muss ein Sieg her. Dass dieser Siegzwang angesichts der psychischen Labilität des Teams auch negativ ausgelegt werden kann, ist dagegen auch klar.

Egal wie das Spiel am kommenden Sonntag ausgeht, gemessen an den Möglichkeiten ist der FCN der Verein, der den Abstieg von allen Kellerkindern am ehesten verdient hat. So gesehen ist die Tatsache, dass der Club dank des 3:1-Siegs von Darmstadt gegen Wehen nicht mehr direkt absteigen kann, tatsächlich als Erfolg zu werten. Allerdings kann eine mögliche Relegation selbstverständlich für niemanden als Erfolg anzusehen sein.

Der einzige Grund, warum der Club die Relegation nicht verdient hat, ist die Tatsache, dass niemand es verdient hat, diese Mannschaft noch zwei weitere Spiele sehen zu müssen. Egal ob die Saison nun mit einem blauen Auge, zwei blauen Auge oder gänzlich ohne Augen beendet wird, muss angesichts der völligen Fehlentwicklung auf allen Ebenen der Profiabteilung eine tiefgehende Analyse stattfinden. An deren Ende kann eigentlich nur eine Veränderung der Strukturen stehen, die mit dem Wahl- oder Besetzungsmodus des Aufsichtsrats beginnt und erst danach zu konkreten Personalien führt.

Abb. 5: Chancenspielfilm

Denn die Tatsache, dass eine Versammlung von 1000 (überwiegenden) Laien, neun (überwiegende) Laien auswählt, die dann darüber entscheiden, wer Führungskraft eines Vereins wird, der gleichzeitig mittelständisches Unternehmen ist, ist bestenfalls anachronistisch und schlimmstenfalls fahrlässig. Als Nicht-Fachmann gehört nämlich eigentlich – ohne das explizit auf einzelne derzeit Handelnde zu beziehen – eine gehörige Portion Selbstüberschätzung dazu, sich diese Fähigkeiten zuzutrauen. Ohne eine – wie auch immer konkret geartete – Strukturreform, die keineswegs eine Ausgliederung der Profiabteilung umfassen muss, wird der FCN daher wahrscheinlich keinen dauerhaften Erfolg haben.

5. Die Stimmen…

Jens Keller: „Glückwunsch zum Aufstieg an Stuttgart. Sie haben es verdient. Zu unserer Leistung gibt es nicht viel zu sagen. Alles, was wir uns am Dienstag aufgebaut haben, haben wir mit zwei Händen eingerissen. Die Leistung ist indiskutabel. Da werden wir den Finger in die Wunde legen. Das einzig Gute ist, dass wir es immer noch in der Hand haben. Das Ergebnis darf so in der Phase aber nicht passieren. Wir werden das analysieren und uns konzentriert auf Kiel vorbereiten. Da müssen wir ein anderes Gesicht zeigen als heute.“

Abb. 6: Ergebniswahrscheinlichkeiten

Pellegrino Matarazzo: „Es war ein sehr guter Auftritt von uns. Nürnberg hat sich in der Anfangsphase gewehrt. Wir sind nach einer Balleroberung in Führung gegangen. Im Gegensatz zu Sandhausen haben wir auch nach der Halbzeit weitergemacht. Zwischendurch haben wir mal auf die Ergebnisse auf dem anderen Platz geschaut und gemerkt, dass jedes Tor wichtig ist. Am Ende ist es ein verdienter Sieg für uns. Ich wünsche dem 1. FC Nürnberg im letzten Spiel viel Erfolg gegen Kiel.“

Christian Mathenia: „Heute schäme ich mich erstmals für unsere eigene Leistung. Ich kann mich nur entschuldigen, aber das will wahrscheinlich keiner hören. Wir haben uns viele individuelle Fehler geleistet. Das ist ein bitterer Tag. Ich weiß auch nicht, was ich sagen soll. Wir haben es heute verbockt. Jetzt müssen wir es nächste Woche mit einem Sieg richten. Wir müssen jetzt einfach die Arschbacken zusammenkneifen.“

Philipp Klement: „Die Erleichterung so kurz nach dem Spiel ist natürlich groß. Durch den Sieg haben wir einen Riesenschritt gemacht. Wir wollten heute zeigen, dass der Heimsieg gegen Sandhausen am Mittwoch kein Strohfeuer war. Ich denke, das ist uns ganz gut gelungen. Es war ein rundum gelungener Auftritt, auch weil wir nach der Pause weiter mit Druck nach vorne gespielt haben. Jetzt wollen wir die Saison am nächsten Sonntag erfolgreich abschließen.“

Sasa Kalajdzic: „Ich bin sehr glücklich, dass wir heute diesen Sieg so deutlich eingefahren haben. Wir sind 90 Minuten durchgehend dominant aufgetreten. Ich bin stolz auf die Mannschaft und bin froh, ein Teil davon zu sein und freue mich über mein Tor. Wir hatten in dieser Saison viele Höhen und Tiefen. Der deutliche Sieg tut gut. Wir werden den heutigen Tag genießen, nächste Woche zu Hause gegen Darmstadt aber noch einmal alles geben.“

6. Die Statistik …

Nürnberg Stuttgart
Grundlagen
0 Tore 6
5 (0) Schüsse (aufs Tor) 16 (10)
367 (83,4%) Pässe (angekommen) 423 (80,987,5%)
42,2% Ballbesitz 57,8%
91 Ballverluste 92
1 Ecken 7
112,2 Laufleistung (in km) 115,9
15 Fouls 14
Advanced Metrics
0,3 xG 2,88
0,08 xP 2,88
10,34 PPDA 12,95
3,99 APPP 4,92
Auffälligkeiten
19 (0) Positionsangriffe (mit Abschluss) 17 (4)
54 Ballbesitzphasen (geg. Hälfte) 66
3 Schlüsselpässe 12
2 (1) Steckpässe (erfolgreich) 15 (6)
5 (3) Flanken (erfolgreich) 12 (7)
59% (55/93) Defensivzweikampfquote 62% (41/66)
39 abgefangene Bälle 34
13 weggeschlagene Bälle 8
72 (14) Ballgewinne (geg. Hälfte) 79 (15)

*Alle Daten stammen von Wyscout. Ausnahme bildet die Laufleistung. Diese stammt von Opta. Benutzung der Daten von Wyscout unter der Journalistenlizenz des Anbieters. Bei den Zweikampfquoten von Wyscout ergibt sich nicht zwangsläufig 100%, da der Anbieter manche Duelle als „unentschieden“ wertet, bspw. wenn ein Duell gewonnen wird, der Ball aber im Zuge des gewonnenen Duells ins Aus oder zurück zum Gegner geht. Unter „expected goals“ sind die Tore, die statistisch auf Grund der abgegebenen Schüsse zu erwarten gewesen wären, zu verstehen. Die expected Points für das jeweilige Spiel ergeben sich folgerichtig aus den expected Goals. PPDA bezeichnet die zugelassenen Pässe pro Defensivaktion. Es ist eine Metrik, die anzeigt, wie hoch der Pressingdruck einer Mannschaft ist, je niedriger der Wert, desto weniger Zeit hat der Gegner am Ball. APPP (Average Passes per Possession) gibt an, wieviele Pässe die Mannschaft im Schnitt pro eigener Ballbesitzphase spielte. Pauschal gilt: Je höher der Wert, desto kombinationssicherer ist das Team. Mit „tiefen Pässen“ meint Wyscout Pässe, die innerhalb eines Radius von 20 Metern um das gegnerische Tor ankommen. Als „kluger Pass“ definiert Wyscout einen „Ball, der den Angriff der eigenen Mannschaft auf eine kreative Art und Weise entwickelt.“

7. Die Noten …

Spieler CU-Note Kicker NZ BILD WhoScored
Christian Mathenia 4 4 4 4 5,2/10
CU-Urteil: Konnte einem angesichts der vielen freien Schüsse auf sein Tor leidtun.
Enrico Valentini 6 6 6 6 6,3/10
CU-Urteil: Völlig überfordert mit dem Tempo des VfB. Beim 0:4 Statist.
Georg Margreitter 6 6 6 6 4,8/10
CU-Urteil: Sein Fehler leitete das Desaster ein. Blieb danach fahrig.
Asger Sörensen 5 6 5 6 5,5/10
CU-Urteil: Vor dem 0:2 eine der Schlafmützen, im Vergleich zum Rest etwas stabiler, was keine Auszeichnung darstellt.
Tim Handwerker 5 6 5 6 6,3/10
CU-Urteil Zuschauer vor dem 0:4, kann sich aber mit elf von dreizehn gewonnenen Defensivduellen zumindest vor dem ungenügend retten.
Fabian Nürnberger 5 5 5 6 5,9/10
CU-Urteil: Das Bemühen war zu spüren, was sich auch daran zeigt, dass er der Clubspieler mit den meisten Zweikämpfen mit Ball am Fuß war. Dennoch mit vielen Fehlern, u.a. vor 0:3 und 0:4,
Johannes Geis 6 6 6 6 5,7/10
CU-Urteil: Drei von neun gewonnene Defensivzweikämpfe, nur fünf angekommene Vorwärtspässe, viele Ballverluste.
Robin Hack 5 4,5 5 6 5,7/10
CU-Urteil: Völlig auf sich gestellt. Immerhin mit fünf von acht Dribblings erfolgreich, aber weitgehend wirkungslos.
Hanno Behrens 6 6 5 6 5,5/10
CU-Urteil: Völlig abgemeldet, nur dreizehn Pässe im ganzen Spiel. Gewann nur acht von 21 Zweikämpfen.
Nikola Dovedan 6 6 6 6 5,5/10
CU-Urteil: Gewann nur sechs von 18 Zweikämpfen, davon nur vier von zehn gegen den Ball. Insgesamt zehn Ballverluste. Auch nur mit 15 Pässen.
Michael Frey 5 5,5 6 5 6,6/10
CU-Urteil: Zweikampfschwach, aber immerhin bemüht mit vielen Wegen und 22 von 24 angekommenen Pässen.
Lukas Mühl 4 4 4,5 4 6,3/10
CU-Urteil: Kam für Magreitter, gewann sechs von sieben seiner Defensivzweikämpfe, aber konnte natürlich nichts mehr retten.
Adam Zrelak 5 5 6,0/10
CU-Urteil: Kam spät, war kaum eingebunden (vier Pässe in 31 Minuten, immerhin alle zum Mann)
Fabian Schleusener 5 5 5,9/10
CU-Urteil: Ähnlich wie Zrelak kaum mehr mit Wirkung.
Philip Heise 6,1/10
CU-Urteil: Spielte mit Nachspielzeit noch zehn Minuten. Da war aber schon alles gelaufen.
Felix Lohkemper 5,9/10
CU-Urteil: Siehe Heise.

170 Gedanken zu „Analyse: Völlig auseinandergebrochen #FCN #FCNVFB

  • @ Florian,
    Sehr gut geschrieben.
    Punkt 4
    Das Fazit perfekt!
    Danke für die klaren Worte.

    13

    0
    Antwort
  • Florian, um die ganze Scheiße immer noch so akribisch zu analysieren, muss man aber schon etwas arg masochistisch veranlagt sein, oder? Ich mein, als Clubfans sind wir ja alle sehr hart im nehmen, gezwungenermaßen, aber das ist schon echt hardcore

    Ich trage mein „Ich will nicht übers Wochenende sprechen“-T-Shirt und eigentlich nichts hören oder sehen, was mit dem Club zu tun.

    Irgendwie nervt die Arbeit aber dann doch so sehr, dass ich irgendwie wieder hier gelandet bin…

    9

    0
    Antwort
      • Na wenn dir das hilft…

        Nur mal kurz zu grundsätzlich völlig richtigen Aussage, dass eine tiefgreifende Analyse nötig ist, die nur deren Ergebnis zwingend lauten muss, dass eine Strukturreform bzw. Reform des ARs und dessen Wahl bzw. Berufung nötig ist, bevor man dann bzgl. der sportlichen Leitung konkret handelt.

        Im Grunde hast du völlig Recht, eigentlich müsste es so ablaufen. Aber haben wir da die nötige Zeit dazu? Wie lange wird eine sinnvolle Reform inkl. Neubesetzung des AR mit ausreichend kompetenten Mitgliedern dauern? Ein Jahr? Zwei?
        Wie soll so eine Reform aussehen, wer soll diese konzipieren? Vor allem müssten dazu an Selbstüberschätzung leidenden Mitglieder (das sehe ich auch so) sich erstmal eingestehen, dass sie eben nicht qualifiziert genug bzw. grandios gescheitert sind. Dürfte schwierig werden.

        Gleichzeitig muss man sich aber doch ernsthaft fragen, ob man der aktuellen sportlichen Leitung allen Ernstes die Planung/Durchführung einer weiteren Spielzeit anvertrauen will…
        Wobei es eigentlich schon zu spät, um hier noch was zu ändern, wenn man sich mal anschaut, wie die letzte Suche nach einem Sportvorstand gelaufen ist…

        10

        0
        Antwort
        • Wenn das so läuft, wie es normal läuft, dann sind die Planungen für die kommende Saison eigentlich eh schon abgeschlossen. Letzte Woche war ein großer Online-Trainer-Kongress in Madrid (https://www.goldencoachcongress.com/), da hat der Chefscout von Leeds die Timeline vorgestellt, mit der sie arbeiten und da ist letztlich so, dass die im Dezember schon sich auf die weiter zu scoutenden Spieler festlegen, die werden dann in der „Qualitätsphase“ zwischen Februar und Mai gescoutet und dann wird entschieden. Wenn man da jetzt jemand neuen reinholt, dann wird der sicher nicht viel eigenes einbringen können, weil das Fenster einfach recht knapp ist, selbst wenn man für diese Saison das Scoutingfenster erweitert.

          Die Reform muss aber mE dennoch zumindest angefangen werden, das ist ja eh nichts, was ohne Mitgliederversammlung passieren kann, aber irgendwie weg von diesem Speeddatingverfahren, bei dem man 3 Minuten hat, um sich vorzustellen, das auch gewisse – auch fähige – Leute einfach abschreckt. Evtl. macht eine Benennung der Posten z.B. tatsächlich mehr Sinn. Aber wenn ich eine Patentlösung hätte, dann würde ich mich in grenzenloser Selbstüberschätzung auch aufstellen lassen und versuchen die durchzusetzen (Slogan: „Ich will in den Aufsichtsrat, um ihn abzuschaffen.“)

          24

          0
          Antwort
          • Eine Strukturreform ist sicherlich ein aufwendiger Prozess, der aber eher der aktuellen, amateurhaften Organisation des FCN geschuldet ist. Ich meine, dass es inhaltlich kein Hexenwerk sein kann. Es gibt ja genügend funktionierende Beispiele in Liga 1 bis 3. Außerdem muss man sich dann eben externe Hilfe holen, wie bei jedem anderen Unternehmen üblich. Kanzleien und Beratungen für den Sportbereich gibt es mehr als genug. Es ist doch schlicht eine Frage des Wollens.

            1

            0
            Antwort
          • Jawoll, Zenger in den AR!
            Da kannst gleichzeitig mit dem Slogan „Change“ und „Make the Club Great Again“ antreten! 😉

            Ernsthaft, du hast vollkommen Recht, wenn man sich die Biographie der meisten Bewerber anschaut, dann denk ich mir meistens, da könnte ich mich (oder so ziemlich jeder der Kommentatoren hier) auch bewerben…
            Würde es mir aber niemals einfallen, dass ich als Fußballfan aber ansonsten eben schlichtweg fachfremder Mensch für so einen Posten geeignet wäre.

            3

            0
            Antwort
          • Die skizzierte Timeline lässt zumindest erahnen, dass der Herr Palikuca bei seinem Amtsantritt Mitte April letzten Jahres, meines Wissens war der Club damals seit Jahren beinahe scoutlos, vor einer ziemlichen Herausforderung stand. Eine Demission der sportlichen Leitung hätte also Anfang Dezember erfolgen müssen (oder eben nicht), um dann zumindest Mitte Januar einen Nachfolger zu präsentieren. Dieser hätte dann ausreichend Zeit gehabt die Sommertransfers vorzubereiten. Die Entscheidung in den Februar zu verschieben, war strategisch vollkommen falsch, ist mir unerklärlich und ist definitiv unabhängig von der Rekrutierung Palikucas eine wesentliche Ursache unseres aktuellen Problems.

            3

            0
            Antwort
        • Also Leute, ich bin seit 2007 Mitglied und ich muss dringend hier mal was sagen: Ja, die Strukturen passen nicht mehr, ja der Verein wird nicht professionell geführt. ABER NEIN: Hört auf , auf uns Mitgliedern rumzuhacken. Wer regelmässig an den Versammlungen teilnimmt, der weiss, welche Wahl man hat für den Aufsichtsrat. Ich will hier nicht ins Detail gehen und niemanden zu Nahe treten, aber ich kann mich in den letzten Jahren an niemanden erinnern, der nicht „das kleinere Übel“ war.
          Selbstüberschätzung ist das nun auf Mitgliederseite wirklich nicht. Und wer das so äußert, der sollte mal Mitglied werden wenn er es noch nicht ist und vor allem mal auf diese peinlichen Veranstaltungen gehen. Da darf jeder mal ans Mikro, wenn er das will. Leider wollen das immer viele und dass das nicht immer professionell ist, ist ja wohl logisch. Ich fühle mich daran aber wenig schuldig.

          8

          0
          Antwort
  • Was mich vor allem geschockt hat, mich ratlos und wütend macht ist: Wie kann man an 2 Spieltagen hintereinander 6:0 und 0:6 gewinnen und verlieren? Und das in der gleichen Spielklasse. Dies dürfte wahrscheinlich außer dem Club noch kein Verein geschafft haben. Nehmt bitte den Ausdruck die Ruhmreichen nicht mehr in den Mund sonst rotieren unsereAltforderen womöglich noch im Grab.

    13

    0
    Antwort
    • Die Uerdinger waren 1977 in Liga 2 ähnliche Deppen und gewannen/verloren 7:1/0/7…

      3

      0
      Antwort
    • Wenn einer stets neue „Bestmarken“ erreicht, dann gebührt ihm auch der Titel „der Ruhmreiche“ :mrgreen:

      8

      1
      Antwort
  • Für mich war das Spiel entschieden als ich die Aufstellung mit Nürnberger auf der 6 las. Wenn ein talentierter Lehrling in einem wichtigen und schweren Spiel diese Position spielen muss, passiert es leicht, dass Defensive und Offensive der Mann fehlt, an dem sie sich.nach Rückschlägen wieder aufrichten können.

    3

    6
    Antwort
    • Wen sonst, wenn Erras gesperrt ist? (Kaderplanung???)

      Nürnberger war vor seiner Verletzung sogar meist der bessere in der Doppel-6.

      Aber vielleicht war es einfach ein Spiel zu früh für ihn.

      10

      0
      Antwort
      • Etwas mehr Resilienz würde der Mannschaft gut tun, gut getan haben. Dieses Problem zieht sich durch die Saison. Da wurde nicht nachbesteuert, obwohl vom ersten Spieltag offensichtlich war, dass die Mannschaft mit Druck nicht umgehen kann. (Aber damals hat man sich lieber um 3 Punkte am grünen Tisch gekümmert als um Kaderausgewogenheit (soviel Schmäh muss sein.) Wen auf die 6? Wahrscheinlich doch Behrens, auch dann hätten wir gegen diesen VfB nicht gewonnen, wären aber vielleicht nicht in der Art und Weise untergegangen.

        3

        4
        Antwort
        • Warum wurde nicht nachbesteuert!?
          Das wäre eine Superidee: Eine vereinsinterne Steuer für unsäglichen und unerträglichen Fußball zu erheben, sagen wir bis zu 25% auf das Spielermonatsgehalt, wirkt dann vermindernd auf die Eintritts- und Dauerkartenpreise. Folter ist doch international geächtet, vielleicht ginge über diese Schiene etwas? Diese lustlose Traberei mit ansehen zu müssen, das ist doch menschenunwürdig.

          4

          0
          Antwort
  • Bei einem dermaßen katastrophalen Spiel der gesamten Mannschaft kann die Benotung der Einzelspieler zwangsläufig nicht positiv ausfallen, deswegen bin ich mit der durchaus harten Bewertung einverstanden. Nur eine Anmerkung: Hack habe ich persönlich stärker und bei aller Wirkungslosigkeit auch engagierter gesehen als Frey, weswegen ich ihn wohl unter dem Strich etwas wohlwollender benotet hätte. Das Fazit lässt auch diesmal an Deutlichkeit nichts vermissen. Ungeachtet des Ergebnisses am Sonntag erscheinen strukturelle Veränderungen für die zukünftige Aufstellung zwingend erforderlich. Der FCN ist derzeit einer der wenigen eingetragenen Vereine im Profi-Fußballgeschäft. Eine Umwandlung bzw. Ausgliederung wird bei den meisten anderen Vereinen aus wirtschaftlichen bzw. steuerlichen Gründen erfolgt sein. Auch Meeske wollte seinerzeit eine strukturelle Veränderung des FCN anstreben. Denkbar wäre beispielsweise eine Ausgliederung der Profifußball-Abteilung in eine Kapitalgesellschaft mit beschränkter Haftung, bei der der 1. FCN e.V. alleiniger Gesellschafter wäre, so wie bei Borussia MG oder anderen Vereinen. Hierbei wäre der Vorteil einer etwaigen persönlichen Haftung der Geschäftsführer (zB Finanzen, Sport) mit dem Vorteil verbunden, dass der Verein in allen wichtigen Belangen abseits des Tagesgeschäfts das Sagen hat und sichergestellt ist, das letzte Wort zu behalten. Sicherlich gibt es auch andere denkbare zweckmäßige Konstellationen, über die man diskutieren sollte. Hierbei wird es die Kunst sein, einen ausgewogenen Kompromiss hinsichtlich den Erfordernissen der Professionalisierung einerseits und der Sicherstellung der Einflussnahme des mehrheitlichen Willens der Anhänger andererseits zu finden. Sehr gut finde ich Deinen Ansatz, zunächst über Sachfragen zu beraten und erst danach Personalfragen anzugehen. Wichtig ist jedenfalls dass die Auffassung nach einer strukturellen Veränderung auch von weiten Teilen der Vereinsmitglieder getragen wird. Ein weiteres Durchwursteln wie bisher verbietet sich jedenfalls, wenn man dem offenbar scheintoten Patienten neues Leben einhauchen will.

    15

    0
    Antwort
    • Hack hat halt leider auch die einzige nennenswerte Chance, die ich gesehen habe recht unmotiviert (bzw. übermotiviert) in die Wolken geballert, anstatt die Nebenmänner zu sehen. Ich glaube, da standen mindestens 2 in aussichtreichen Positionen. Da stand es noch 1:0, wenn ich nicht irre (oder maximal 2:0), das hätte eine Wende einleiten können, wenn die Sicherheit zurückkehrt.

      3

      1
      Antwort
  • Die Noten sind angemessen schlecht, die Bemerkungen treffend. Und doch kommen mir die Leistungsverweigerer zu glimpflich davon. Eigentlich müsste die gesamte Region den Spiel-Statisten ihre aufgestaute Wut, ihre grenzenlose Enttäuschung entgegenschreien. Die Spieler sollten bis ins Mark in ihrem Ehrgefühl getroffen werden! Nur dann sehe ich die Chance, dass sie am letzten Spieltag die notwendige Einstellung (Wut!) zeigen, die bodenlose Schande des Abstiegs zu verhindern!

    Zur Klarstellung:
    Keinesfalls greife ich die Spieler als Mensch an. Umso mehr ihre Berufsauffassung. Wiesbaden hat gezeigt wozu die Spieler fähig sind, wenn sie als Team auftreten, Egoismen hinten an stellen und wirklich alle an die Leistungsgrenze gehen. Dann kann selbst der Faktor Glück beeinflusst werden. Diese Einstellung fehlte gegen den VfB komplett.

    16

    1
    Antwort
  • Was mich am Rande immer wieder ärgert, sind Spieler, die bei uns ohne je eine Chance bekommen zu haben weggeschickt wurden und dann bei unseren Gegnern aufspielen.

    Aktuelle Beispiele: Philip Förster und Philip Klement

    Ist das brutal schlechtes Timing (z.B. Verletzungen) oder einfach Unfähigkeit, ein Talent zu erkennen?

    10

    1
    Antwort
    • Klement kam einfach mit Beckenbruch und hat lange gebraucht anzukommen, das ist schon entschuldbar, der war ja auch nach Nürnberg lange Zeit nicht in den oberen Ligen aktiv. Förster war dagegen mMn wirklich unnötig, der war nur n halbes Jahr da und dann hat man ihn recht unmotiviert und billig ziehen lassen.

      8

      1
      Antwort
      • Dass es mit Förster bei uns nichts geworden ist, lag aber auch an ihm selbst, denke ich. Es waren natürlich auch unglückliche Umstände, habe es so in Erinnerung, dass er eine Wunschverpflichtung von Schwartz war, der war dann kurze Zeit später weg.
        Außerdem ist die Verpflichtung Försters auch stark kritisiert worden im Umfeld, als unnötig bzw. unnötig teuer – Förster wurde im Winter für eine Ablösesumme von 150K geholt oder so, obwohl er im Sommer darauf vertragsfrei gewesen wäre und auch direkt als Vorgriff für die neue Saison, auch vorausschauend auf einen etwaigen Möhwald-Abgang.
        So zumindest habe ich es in Erinnerung, habe den Transfer damals auch selber sehr kritisiert. Und muss auch sagen, dass ich bei ihm auch nicht mit so einer Entwicklung gerechnet habe, er war da ja auch schon aus dem Talentalter mehr oder weniger raus.

        Also groß Vorwürfe würde ich unseren damaligen Verantwortlichen wegen Förster nciht machen. Auch wenn es natürlich nicht gut gelaufen ist aus unserer Sicht.

        7

        0
        Antwort
  • Beim 6:0 gegen Wiesbaden sollte man meiner Meinung nach nicht vergessen das die Mannschaft (zumindest in meinen Augen) bis mindestens zur HZ fast genauso nervös war wie Wiesbaden. Wenn da eine der (guten ) Chancen reingeht wäre die Mannschaft vielleicht genauso auseinander gebrochen wie viele andere Male der Saison. Ich kann mich nicht erinnern jemals eine so nervenschwache Mannschaft erlebt zu haben. Bin mir sehr sicher das die meisten in einer psychisch stabilen Mannschaft besser (einige vielleicht sogar gut) spielen würden.

    13

    0
    Antwort
      • Am besten wieder aus Österreich- oder wir verkaufen doku rechte an Netflix – wie Sunderland. Es gibt ja schon so einige parallelen. Und wenigstens Unterhaltungswert hat es ja (außer für die paar verbleibenden Clubfans)

        2

        0
        Antwort
        • Ich habe letztes Jahr ein Heimspiel von Sunderland im „Stadium of Light“ erlebt. War ein schönes, rassiges Spiel vor über 20.000 emotionalen Fans. So schön kann 3.Liga sein 😀

          3

          0
          Antwort
  • @ Flo Zenger. Falls wir absteigen wird mit Sicherheit ein großer Teil der Regionalligamannschaft in der dritten Liga für uns auflaufen.
    Gibt es da einige Talente die uns helfen könnten?
    Harlaß, Kraulich, Aslan etc?
    Sind die schon soweit?

    0

    0
    Antwort
    • Kraulich hat schon Drittligaerfahrung, also der sowieso. Harlaß, Heußer auch auf jeden Fall, Knothe mit Abstrichen auch. Problem ist, dass bei keinem der angesprochenen ausgemacht ist, wie es weiter geht. Ich weiß nicht, ob die – gesetzt den Fall der FCN bleibt drin – dann diese „Restrunde“ spielen oder ob deren Vertrag einfach zum 30.6. ausläuft. Weil für die erste Mannschaft hat man mit ihnen ja nicht geplant, sonst hätte man ihnen wie Schleimer auch schon einen Vertrag angeboten.

      1

      0
      Antwort
      • Das wäre aber auch weder der richtige Sportvorstand noch der richtige Trainer für solche Spieler. Nicht mehr die beiden selbst, aber solche Typen wie Bornemann und Köllner, die nicht in die Ferne schweifen, sondern das Gute in der Nähe suchen, bräuchte es dafür, meiner Meinung nach. Aber wen gibt es da ? Matarazzo wäre vielleicht so einer gewesen, wenn er nicht 6:0 gewonnen hätte.

        6

        1
        Antwort
  • Der letzte Spieltag wird vermutlich mit echten Schmerzen verbunden sein, Ausgang offen.
    Ich würde nächste Saison so gerne Werder Bremen gegen HSV und den FCN als Mitkonkurrent in gleicher Liga erleben 🙂

    5

    1
    Antwort
  • Was mich ein wenig wundert ist, dass es in unserer Führung überhaupt nicht rumort. Nach dieser alarmierenden Nicht-Leistung habe ich zumindest ein wenig mehr Unruhe erwartet.

    Oder halten die nur bislang geschickt den Deckel drauf?

    Wenn wir tatsächlich in die Relegation müssen, dann ist das in dieser Konstellation unmöglich zu bestehen. Von einem weiteren Nackenschlag werden sie sich mit Keller nicht erholen. Dann ist etwas Zeit, da könnte man durchaus noch was machen. Einen Feuerwehrmann mit nachgewiesener Instant-Wirkung. Wie Neururer.

    13

    4
    Antwort
    • Aufsichtsrat und Vorstand strahlen Ruhe und Souveränität aus. Alles im Griff auf dem sinkenden Schiff.
      Oder hackt da etwa eine Krähe der anderen nicht die Augen aus?

      12

      0
      Antwort
    • Ich glaube sie sind erfahren genug jetzt erstmal die Kräfte auf den Klassenerhalt zu bündeln ohne interne Kriegsschauplätze aufzumachen, das vermute ich wird sich dann aber bald ändern dafür ist der Druck von Außen bereits jetzt schon zu hoch. Der Punkt ist man könnte alle auswechseln von oben nach unten..wo fängt man da an?

      8

      1
      Antwort
      • Wie bündelt man in so einer Lage Kräfte? Es ist doch so offensichtlich, daß die Mannschaft auf Glück angewiesen ist, um die Klasse zu halten.
        Betet man? Oder pilgert nach Vierzehnheiligen?
        Und worum bittet man dann? Daß die Kieler keinen Bock aufs Spiel haben und Hack schon in der 1. Minute trifft?

        Das Zweitschlimmste nach dem Abstieg, das passieren kann, wäre, daß sich danach alle Verantwortlichen auf die Schulter klopfen und gegenseitig darin bestärken wie gut es war, ruhig geblieben zu sein. Und daß wir dann mit denselben Protagonisten noch mal eine Saison durchleiden müssen.

        Irgendwie fang ich da an, langsam mehr Bock auf die 3. Liga zu kriegen. Mal das Grünwalder Stadion erleben, einen Grund zu haben nach Chemnitz , Halle, Rostock, Köln zu fahren. Vollkommen neue Locations kennen zu lernen. Hat doch was.

        6

        1
        Antwort
  • Der AR trifft sich regelmäßig.
    Aber sicher nicht täglich.
    Ich kann mir gut vorstellen, dass sie gerade zusammensitzen und abwägen, was zu tun ist…

    3

    2
    Antwort
  • 27 Verträge laufen diese Saison nicht aus.

    Fast keiner dieser Kicker wird wo anders mehr verdienen als bei uns.

    Steigen wir nicht ab, stehen nächste Saison Behrens, Margreitter, Dovedan, Zrelak, Schleusener, Mühl und Lohkemper fast sicher wieder im Kader.

    Da graust es mich schon jetzt.

    12

    2
    Antwort
    • Steigen wir nicht ab, stehen nächste Saison Behrens, Margreitter, Dovedan, Zrelak, Schleusener, Mühl und Lohkemper fast sicher wieder im Kader.

      Sind ja auf dem Papier keine schlechten Kicker, was uns fehlt und das ist ein stückweit unerklärlich und zwar die ganze Saison schon, ist vermutlich das, was Matarazzo in der PK gestern als Schlüssel beschrieb „die Energie und der Spirit einer Mannschaft“, er bezeichnete das sogar! wichtiger als Taktik und Aufstellung, genau da war bei uns nur tote Hose, die ganze Saison schon.
      Ich glaube es wäre wichtig zukünftig noch mehr zu beachten welche Charaktäre wir bei der Entwicklung der Mannschaft benötigen.
      Um es kurz zu machen da braucht es wohl ein paar Mann mit den Bärten, die die Ärmel hochkrempeln und andere mitreißen können. Diese kompletten Neuaufbauten gingen schon unter Bader schief nach dem Abstieg 2014 jetzt wieder, ich würde schon den ein oder anderen behalten aber versuchen diese Truppe mit Typen zu beleben s.o.

      12

      2
      Antwort
      • So schlimm ist das auch wieder nicht. Der Kader ist nicht grundsätzlich schlecht, er hat nur deutliche Mängel. Wenn man da an den Stellschrauben dreht, kann sich das schnell ins Positive verkehren.
        – wir brauchen mindestens einen guten 6er (für mich das wichtigste)
        – wir brauchen einen Kreativspieler im Mittelfeld
        – wir brauchen echte Außenbahnstürmer, die zur Grundlinie gehen und sich 1 gegen 1 durchsetzen können
        – Mittelstürmer sind genug da, ich rechne auch, dass Schleusener jetzt seine Verletzungsfolgen überwunden haben und dann ein Faktor sein wird. Aber wenn Ishak und Frey gehen, brauchen wir noch einen Brecher
        – wir brauchen Unterstützung bei den Außenverteidigern (Vale zu alt, Sorg zu defensiv, Handwerker ist allein)
        – wir brauchen 2 gute IV, wenn Mühl und Mavropanos gehen

        Ja gut, das ist eine ganze Mannschaft, aber auch die Chance, auf jeder Position eine Verbesserung zu schaffen. Natürlich müssen mindestens genausoviele gehen, aber das Grundgerüst ist wirklich nicht so schlecht. Entscheidend ist, was man daraus macht. Auch charakterlich.

        4

        3
        Antwort
    • Woher weißt du das? Ich kann mir nicht vorstellen, daß die in ihrem Vertrag was von Liga 3 stehen haben.

      1

      0
      Antwort
  • Der Kader muß verkleinert werden und ausreichend frisches Blut rein. Das bedeutet natürlich daß viele gehen können.

    6

    0
    Antwort
    • Palikuca hat es dieses Jahr schon nicht geschafft Spieler zu verkaufen. Durch Corona wird es nochmal schwerer für durschnittliche, teilweise unterdurchschnittliche Zweitligakicker, die dazu noch gut bezahlt sein dürften, Abnehmer zu finden. Okay, es gibt ein paar auslaufende Verträge und endende Leihen. Aber der große Teil der Luftpumpen wird pünktlich zum Trainingsauftakt wieder da sein. Aktuell eine schlimme Vorstellung zugegeben. Ob die Pause da Wunden heilen kann?

      6

      0
      Antwort
    • Wir hatten letzten Sommer 15 Abgänge – mehr hätten wohl kaum gehen können, ich wüsste zumindest nicht, wen man zu dem Zeitpunkt noch sinnvoll hätte abgeben können.
      Frisches Blut gab es dagegen zuviel mit 14 Neuzugängen, da ist dann auch klar, dass man nicht wirklich schafft, den Kader zu verkleinern.
      Und frisches Blut bringt halt nichts, wenn sie sich dann als Nieten entpuppen, wie es bei so vielen der Fall war.

      Kaderverkleinerung, ja sicherlich. Gibt ja mehr als genug Kandidaten, die sich für einen Abgang anbieten.
      Aber ansonsten einfach nur möglichst viel frisches Blut, sprich, einen möglichst großen Kaderumbruch und darauf hoffen, dass es diesmal besser klappt? Nachdem man den letzten, für den man auch sehr viel mehr Geld zur Verfügung hatte, wohlgemerkt, so richtig in den Sand gesetzt hat?
      Also die Hoffnung habe ich nicht so wirklich.

      Aber den Mega-Umbruch muss man ja auch gar nicht fordern, der ergibt sich schon von ganz alleine…

      Ich freue mich jetzt schon drauf, noch im Dezember zu hören, die Mannschaft müsse sich nach dem großen Umbruch im Sommer erst noch finden, die Automatismen greifen noch nicht und die ganze Scheiße, wenn wir uns dann wieder um den Klassenerhalt Gedanken machen müssen.
      Immer vorausgesetzt, wir steigen nicht ab.
      Wobei auch in der dritten Liga es alles andere als unrealistisch wäre, wenn wir da vielmehr aufpassen müssen, nicht gleich in die Regionallige durchgereicht zu werden – in der dritten Liga sind Absteiger in den letzten Jahren allgemein sehr viel eher in den Abstiegskampf geraten als dass sie um den Wiederaufstieg mitspielen konnten.

      2

      0
      Antwort
  • Letztlich glaube ich, dass seit Saisonbeginn vor allem die Kombination aus vielen neuen Spielern, mäßigt überzeugt vom Trainer, häufigen Misserfolgen und also dem Grundgefühl, nix wirklich gewinnen zu können, Hauptursache für das Elend ist. Dass aus so einer Truppe dann kein Willi Landgraf, Joachim Hopp, Sascha Mölders oder auch Marc van Bommel hervorgehen kann, ist recht klar, zumal deren Grund-Veranlagungen bei uns tatsächlich nicht gerade weit verbreitet zu sein scheinen..

    3

    0
    Antwort
    • Ja mei, was will man machen? Das eine Spiel verliert man und im nächsten Spiel gewinnt der Gegner. So ist der Fußball

      aus Sicht unserer Mannschaft.

      2

      0
      Antwort
  • Laut BILD steht der Abgang von Keller nach dem Kiel-Spiel jetzt schon fest, und zwar auch dann, wenn unsere Mannschaft den direkten Klassenerhalt schafft.

    Laut NN hat Palikuca nach der Stuttgart-Pleite gesagt, Keller bleibe bei Klassenerhalt weiter Trainer.

    Wie passt das zusammen?

    Sollte das, was BILD schreibt, stimmen, frage ich mich, warum Keller (dem von seiner Mannschaft genauso übel mitgespielt wurde wie Canadi) die Mannschaft in Kiel noch betreuen soll. Ein Trainer, der weiß, dass er hier so oder so keine Zukunft hat, und eine Mannschaft, die weiß, dass die Vereinsführung den Trainer schon abgeschrieben hat – was sind das für Voraussetzungen für das Abstiegs-Vermeidungs-Endspiel in Kiel?

    15

    0
    Antwort
    • Ja, belschanov, genau das dachte ich mir auch. Der Trainer als lame duck vor einem Alles oder Nichts Spiel, wer macht denn sowas?

      6

      0
      Antwort
    • Der Trainer doch in den Augen einiger Leute hier im Forum ohnehin keinen entscheidenden Einfluss auf die Ergebnisse. Denn er ist ja für die katastrophalen Auftritte in keinster Weise verantwortlich. Von daher ist es doch egal ob er Rückendeckung vom Verein hat oder nicht. Einzig die Spieler sind verantwortlich für Erfolg oder Misserfolg in Kiel.

      2

      1
      Antwort
      • Wenn man es so sieht, sollte man Keller aber sofort von seinen Aufgaben entbinden und nicht noch das alles entscheidende Spiel betreuen lassen.

        3

        0
        Antwort
        • Ja haben wir beim 1 Spiel Mintal Effekt schon gesehen wie gut das klappt.

          Welcher Trainer das letzte Spiel versaut ist doch egal, es ist jetzt einzig und allein die Mannschaft gefordert in Bielefeld und Wehen waren doch gute Ansätze da, genau da müssen sie versuchen nochmal anzuknüpfen.

          4

          0
          Antwort
          • Es geht nicht darum, durch den Trainerwechsel einen Effekt zu erzielen.
            Sondern darum, die unsägliche Situation zu vermeiden, die sich hier nun ergibt, wenn man in einer solchen Situationen einen Trainer in der Verantwortung lässt, dessen Entlassung bereits beschlossen ist.
            Was ist das denn schließlich für ein Zeichen an die Mannschaft?

            Im Gegensatz zu anderen Fällen ist dies ja auch keine Situation, wo man frühzeitig aus welchen Gründen auch immer (Uneinigkeit über die weitere Ausrichtung, Wunsch nach Veränder o.ä.) bekannt gibt, sich im Sommer vom Trainer zu trennen.

            1

            0
            Antwort
            • Da gebe ich dir schon Recht einen Trainer auf die Bank zu setzten der bereits entlassen ist, gibt der Mannschaft wieder jede Menge Alibis. Daher finde ich das alles super unglücklich gelaufen. Schlechter kann man es kaum machen. Einschränkend muss man sagen, es gibt ja noch keine Bestätigung von offizieller Seite. Nicht dass es überraschen würde, aber der Zeitpunkt.

              3

              0
              Antwort
  • Also daß das Keller aus vor dem alles entscheidenden Spiel durchsickert, ist an Stümperei kaum noch überbieten. Dieser Verein hat nichts kapiert.

    22

    0
    Antwort
    • Dieser Verein hat eigentlich viele Jahre lang sehr diskret und seriös gearbeitet hinsichtlich dem Durchsickern von Informationen an die Presse.
      Das hat eigentlich erst mit Palikuca wieder eingesetzt, und sich auch bei der Kaderzusammenstellung bzw. Verhandlungen mit potenziellen Bewerbern und deren aktuellen Vereinen als großes Problem entpuppt, das am Ende wohl auch den ein oder anderen Wunschtransfer zunichte gemacht hat.

      5

      4
      Antwort
      • Man wird sich intensiv mit dem Thema befasst haben, ich vermute das Leck eher im Aufsichtsrat und seinem Umfeld. Palikuca ist an Redseligkeit noch nie aufgefallen.

        3

        1
        Antwort
  • Aha.
    In meiner Naivität dachte ich mir, man will sich mit Keller irgendwie über diese widerliche Saison retten, um dann mit ihm auch im nächsten Jahr zusammenzuarbeiten. So dass Keller seine Vorstellungen an eine Mannschaft mit einbringen könnte. Nach dem jüngsten Debakel und dieser unsäglichen, arbeitsverweigernden Vorstellung ist man von dieser Idee verständlicherweise vielleicht abgekommen. Aber dann geh ich doch nicht mit diesem Trainer in eines der wichtigsten Spiele in der 120jährigen Vereinsgeschichte! Wie konfus wäre das denn?

    Mit „man“ meine ich Palikuca, da nur er dies entscheiden kann. Oder hat sich der Aufsichtsrat sein Action-Cape schon übergezogen und Palikuca sitzt auch schon auf gepackten Koffern? Oder hat der Aufsichtsrat Palikuca gebeten, er möge sich um einen anderen Trainer kümmern, sonst müsse er gleich mitgehen? Warum schmeißt die Bild nicht sogleich einen Namen für Kellers Nachfolger in den Raum? Warum kommt Grethlein im Bild-Artikel nicht zu Wort? Kann ich alles gar nicht glauben. Vielleicht reimt sich die Bild was zusammen?

    @Juwe
    Marek hat schon etwas bewirkt im Spiel gegen den Zweitliga-Meister damals. Die Mannschaft machte einen sehr lebhaften Eindruck in der Anfangsphase. Allerdings stand man tendenziell zu hoch und das ist gegen Bielefeld nicht wirklich der Masterplan. Doch Mintal und Wiesinger wissen um die Qualitäten ihrer Jungs aus der U21 und würden vielleicht den einen oder anderen mit hochziehen. Schlechter als Dovedan kann es Schleimer auch nicht machen. Aber was erzähle ich denn da, wir haben schon wieder Dienstagmittag. Eine Entlassung von Keller hätte spätestens gestern passieren müssen.

    11

    1
    Antwort
    • Keller jetzt zu entlassen wäre vielleicht unsinnig, aber wenn wir in die Relegation müssen, dann ist das zwingend. Die erste Begegnung ist erst am 07.07.20, also hätten wir mehr als eine Woche zur Vorbereitung. Da kann ein Feuerwehrmann schon etwas bewegen. Ansonsten erstickt das „Team“ in der Depression eines erneuten Misserfolgs.

      Ob das jetzt ein externer Trainer wäre oder Mintal/Wiesinger, Mintal/Adelmann oder Adelmann/Wiesinger ist fast egal, Hauptsache kein „weiter so“. Aber ein externer Trainer braucht ein wenig Eingewöhnung, die anderen sind schon da.

      12

      0
      Antwort
      • Ja, dann wäre das zwingend. In der jetzigen Konstellation wären wir in der Relegation schier chancenlos. Egal gegen wen. Ob gegen Duisburg, Rostock, Braunschweig. Oder die Online-Druckerei aus Würzburg.

        Im (schriftlichen) Interview von Fadi Keblawi mit Robert Palikuca klingt das tatsächlich auch ganz anders als im „Bild“-Artikel, der, dem Medium angemessen, eher spekulativ daherkommt. Aber man weiß ja nie in diesen Tagen. Nach diesem Drecksspiel. Und bei diesem Verein.

        6

        2
        Antwort
        • Vielleicht weiß es Palikuca einfach nicht besser. Was für mich ein gutes Zeichen wäre weil man dann davon ausgehen könnte das auch seine Tage gezählt wären.

          4

          1
          Antwort
      • Also aus meiner Sicht war diese Situation aber sowas von vorhersehbar das es umso ärgerlicher ist das nicht schon vor vier Wochen die Notbremse gezogen wurde. Es ist offensichtlich das Jens Keller kein guter Trainer ist, zumindest Abstiegskampf zweite Liga kann er nicht. Er wirkt antriebslos, fahrig und planlos. Und das fast von Anfang an. Ich bin überzeugt das mit einem anderen Übungsleiter der eine Punkt mehr der jetzt zum sicheren Klassenerhalt reichen würde geholt worden wäre. Ich sehe einen nicht kleinen Anteil der Misere bei Keller und seinen Tamburin-Assistenten.

        6

        2
        Antwort
    • @Juwe
      Marek hat schon etwas bewirkt im Spiel gegen den Zweitliga-Meister damals. Die Mannschaft machte einen sehr lebhaften Eindruck in der Anfangsphase. Allerdings stand man tendenziell zu hoch und das ist gegen Bielefeld nicht wirklich der Masterplan. Doch Mintal und Wiesinger wissen um die Qualitäten ihrer Jungs aus der U21 und würden vielleicht den einen oder anderen mit hochziehen. Schlechter als Dovedan kann es Schleimer auch nicht machen.

      Wenn dann eher perspektivisch, das funktioniert aber so alles nicht in einem Spiel als 1 Hit Wonder das vom Himmel fällt.

      1

      0
      Antwort
  • Kiels Hauke Wahl hat schon angekündigt das sie ein anderes Gesicht zeigen werden als
    in Osnabrück.
    Es wird schwer für den FCN in Kiel zu gewinnen.
    Ich denke ein Unentschieden reicht nicht zur Rettung.

    2

    0
    Antwort
  • Wäre Mavropanos in der Relegation überhaupt noch beim FCN ?

    Kiel hat übrigens gegen den VfB zuhause gewonnen.

    1

    0
    Antwort
    • Ich denke im Falle Mavropanos müsste man mit ihm und vor allem mit Arsenal über eine Verlängerung der Leihe verhandeln. Ausgang offen würde ich sagen.

      2

      2
      Antwort
      • Ich weiß schon, dass Mavropanos ein super Spieler ist, aber müssen wir uns in unserer aktuellen Situation ständig von Leihspielern, die wir nie länger halten können, abhängig machen?
        Wir haben doch Mühl und Sörensen, die „gehören“ uns, die brauchen nur mehr Praxis. Oder wollen wir nächste Saison wieder alles auf eine Karte setzen und oben angreifen?

        1

        0
        Antwort
  • Viel Zeit mit der Familie verbringen. Ausschlafen. Surfen gehen. Mit Kumpels in den Biergarten. Vielleicht nach Rotterdam. Vielleicht nach Mailand. Vielleicht nach Teneriffa, eine Woche Sandstrand.

    In einer Woche um diese Zeit könnten unsere Jungs schon im Urlaub sein. Wenn das mal kein Ziel ist! Eine Relegation aber würde den Urlaub massivst verkürzen. Geht gar nicht. Oder???

    2

    1
    Antwort
  • Es gibt sehr viele Beispiele aus der Wirtschaft, in denen bereits gefeuerte Mitarbeiter in den letzten Arbeitstagen noch einmal Top-Leistungen abgeliefert haben.
    Einerseits, um dem Arbeitgeber zu zeigen, dass man einen wirklich guten Mann gefeuert und damit eine falsche Entscheidung getroffen hat. Andererseits, um sich selbst zu beweisen, dass man kein Loser ist.

    Natürlich gibt es vereinzelt auch Menschen, die in ihren letzten Arbeitstagen keinen Finger mehr rühren und dem Unternehmen nochmal ganz bewusst schaden. Was für die eigene Vita allerdings ziemlich dumm ist.

    Ich bin gespannt, welche Art Mitarbeiter Jens Keller ist…

    1

    1
    Antwort
    • Ich bin überzeugt Jens Keller wird durchziehen. Er freut sich doch jetzt schon, wenn er mit prall gefüllter Tasche und Abfindung wieder auf die Golfplätze kann. (Er wohnt direkt am Fairway 13) Er wird der Zeit beim FCN keine Träne nachweinen eher froh sein wenn es vorbei ist.

      4

      6
      Antwort
      • Richtig. Und er wird auf neue Angebote von besseren Vereinen warten. Und warten. Und warten. Und warten. Und warten.

        2

        5
        Antwort
            • Es gibt ja nicht nur Fußball nach Spieler und Trainerkarriere wird schon genug da sein. Klar die letzten beiden Stationen Ingolstadt und der FCN waren keine Erfolgsgeschichten, ob wir ihn jemals wieder als Trainer im Profifußball sehen, wer weiß. Als Retter hat er sich noch nie hervorgetan, vielleicht liegt ihm eher ein perspektivischer Aufbau einer Mannschaft. Er hat in den letzten Wochen in den PKs schon ermüdet gewirkt

              2

              2
              Antwort
              • Wir werden sehen. Es hat einfach nicht gepasst. Hoffen wir das es am Ende für alle Beteiligten gut aus geht und man sich vernünftig trennen kann.

                5

                0
                Antwort
      • Nein, der freut sich gar nicht. Denn das war sicherlich seine letzte Profistation. 2x hintereinander mit einem ausreichend besetzten Kader auf einem Nichtanstiegsplatz und ausreichend Zeit abzusteigen, wird den letzten Verein abschrecken. So angreifbar macht sich kein Sportvorstand – nicht einmal Bornemann oder Palikuca.

        2

        0
        Antwort
  • „Es ist eine Ehre, für diese Stadt, diesen Verein und die Bewohner Nürnbergs zu spielen.
    Möge all dies immer bewahrt werden und der großartige FC Nürnberg niemals untergehen.“

    Schleusener

    Hack Nürnberger (Cerin) Schleimer Valentini

    Erras

    Handwerker Mühl Mavropanos (Sörensen) Sorg

    Mathenia

    Trainer: Heiner Stuhlfauth (spiritu), Marek Mintal (interim iterum), Javier Pinola (de longe)

    Sportdirektor: (absent) Hat möglicherweise zu Papier geben lassen, dass er nicht weglaufen möchte, wenn es schwer wird und deshalb in Nürnberg bleibt und sowohl ein Live-Interview als auch einem Live-Podcast mit Fadi Keblawi nachholen möchte,

    Titel: „So schön“ (https://www.youtube.com/watch?v=8LVpw3StkvY)

    2

    1
    Antwort
  • Warum gibt es eigentlich auf der FCN Homepage seit 44 Stunden nichts neues von Keller und seinem Team?
    Gibt doch sonst immer einen Nachbericht, Vorschau und Stimmen von Presse und aus sozialen Medien.

    Blöd geschrieben von mir vorhin – denke ein Unentschieden reicht FCN nicht zur Rettung-.
    Gehe davon aus dass der KSC in Fürth gewinnt und ist ja klar dass der FCN dann zum Siegen verdammt ist.

    Habe übrigens 10 Minuten nach Spielende obwohl ich den 2. Elfmeter des KSC zum 3:3 live gesehen habe
    (ja habe ab dem 2:3 zum KSC umgeschaltet)noch gedacht dem FCN reicht ein Unentschieden in Kiel.
    Sowas passiert mir der schon 6-8 Spieltage vor Saisonende viel rechnet.
    So ein 0:6 hat also auch 44 Stunden nach Spielende in meinem Kopf einigen Funktionen abgemeldet.

    3

    0
    Antwort
    • Das Unentschieden hätte schon bei 0:5 nicht mehr gereicht, sogar bei 0:4, wenn der KSC am Ende mehr geschossene Tore hätte. Von daher war es dann auch schon egal, ob es 0:6 oder 0:9 ist.

      3

      0
      Antwort
      • Natürlich hätte dann ein Unentschieden in Kiel gereicht.Wir wären aktuell 3 Punkte vor dem KSC wenn Sie nicht noch das 3:3 gemacht hätten

        0

        0
        Antwort
      • Naja, aber genau deswegen stell ich mich in der Partie halt früher hinten rein. Dass man nach dem 0:3 noch irgendwas reißt, kann ja niemand ernsthaft geglaubt haben. Das Bild ist ein anderes, wenn der KSC ins Spiel geht und weiß, dass er mindestens mit 2-3 Toren Unterschied gewinnen muss…

        Die Drucksituation hätte sich deutlich zu unseren Gunsten verschoben – und das Selbstvertrauen wäre wohl auch nicht ganz so angeknackst.

        1

        -1
        Antwort
  • @ Optimist
    Schon klar aber mein oberstes Stockwerk wollte den KSC Punktgewinn nicht aufnehmen.

    0

    0
    Antwort
    • löbliche Selbstschutzreaktion: was nicht wahr sein darf, nicht wahr sein kann… 🙂

      1

      0
      Antwort
  • Ralf Becker der Ex-Hamburger Sportchef wird als Palikuca Nachfolge in den Medien gehandelt

    1

    3
    Antwort
    • In Kiel hat er gut gearbeitet. In Hamburg kann man eigentlich nur schlecht aussehen….

      Keine Ahnung, worauf sich das Entsetzen begründet. Begründet?

      8

      1
      Antwort
      • Worüber soll man denn begeistert sein?Becker hätte man letztes Jahr schon haben können-man hätte einen Monat länger warten müssen.
        Prinzipiell kann man aus Erfolgen da und dort, oder Misserfolgen da und dort , wenig bis nichts herausziehen um sich ein eindeutuges Urteil erlauben zu können-zumindest mit einem gewissen Abstand zum Geschäft, dem ich jeden hier unterstellen würde.
        Ab einer gewissen Phase kann man leider trotz dieses Abstandes sehr gut beurteilen ob das funktioniert oder nicht.

        3

        2
        Antwort
        • Das Beste an meinem Sky-Vertrag: Ich supporte Christian-Berlins Arbeitzplatz, aber nur, wenn der Club in der 2. Liga bleibt.
          🙂

          1

          1
          Antwort
          • Mich zahlt die DFL, Sky hat keine eigenen Kameraleute, die DFL bezahlst du wiederum über Sky -lediglich meine Nürnberger Kollegen leiden direkt unter dem Abstieg vom Club.
            Aber noch ist es nicht so weit

            3

            0
            Antwort
  • Becker hat in Kiel gut gearbeitet. Eine preiswerte Truppe zusammen gestellt, die Charakter mehr als einmal bewiesen hat. Dazu ein Offensiv-Konzept (mit-) erstellt, das Kiel noch heute verfolgt. Und damit eine gewisse Konstanz etabliert. Täte dem Club gut.

    13

    -1
    Antwort
  • Daß Ralf Becker Palikuca beerben soll wird sicher nicht von Palikuca selber kommen, ich finde es nach wie vor stümperhaft jetzt die paar Tage mit solchen Neuigkeiten nicht warten zu können und es an die Presse durchzustecken, und zusätzlich Unruhe auszulösen, weil irgendjemand muss ja geredet haben.Mir fällt da nur der AR ein die dieses Thema sicherlich intensiv diskutiert haben. Was für ein geschwätziger unprofessioneller Verein unser AR

    5

    5
    Antwort
    • Evtl. ist es aber auch wirklich nur ein Gerücht, dass sonst wo her kommt und aufgegriffen (oder gezielt in die Welt gesetzt wurde). Ob die Entscheidung tatsächlich schon gefallen ist spielt da auch keine Rolle, eine Diskussion über den Sportvorstand wird sicher schon laufen, da lehnt sich die Bild mit ihrem Artikel dann nicht sonderlich weit aus dem Fenster.
      Und dass der Artikel scheinbar auch funktioniert, haben wir durch die Diskussion hier auch schon bewiesen.

      5

      0
      Antwort
      • Ist „liga-zwei.de“ eine seriöse
        Quelle? Mir graust es wirklich bei dem Gedanken, wenn dem so sein sollte, dass eine interne Person eine Woche vor dem wahrscheinlich wichtigsten Spiel der Vereinsgeschichte in der jüngeren Club Zeit, nichts besseres zu tun hat, als Infos an die Presse zu geben. Wer ist dieser Idiot?
        Ich hoffe doch sehr, dass wir Mitglieder dies auch erfahren und dann Konsenquenzen folgen werden.
        Dies aber erst nachher.
        LIEBE SPIELER DES 1. FC NÜRNBERG
        egal was in dieser Saison auch war.
        AM SONNTAG ZÄHLT ES.
        GIBT ALLES WAS IHR NOCH IN EUCH HABT.
        ES ZÄHLT NUR DER CLUB !!!!!!!
        VIER TAGE VORBEREITUNG UND
        FOKUSS AUF KIEL.
        AUF GEHT‘ S NÜRNBERG KÄMPFEN UND SIEGEN!!!!!

        5

        3
        Antwort
        • Was ist schon eine seriöse Quelle im heutigen digitalen Medienzeitalter, wo es um Geschwindigkeit geht statt Qualität. Ich bin sicher es ist auch noch nichts zu einem Nachfolger entschieden sondern in der Diskussion, die Frage ist wohl eher ob das Palikuca und Keller Aus schon in Stein gemeiselt ist, was ich durchaus glaube.

          0

          0
          Antwort
          • Das ist sicherlich in Stein und Bein gemeißelt. Es kann nun wirklich keine neue Chance sowohl für Keller als auch Palikuca geben. Das muss aber auch die BILD nicht extra kolportieren. Dass die beiden überhaupt noch den Karren ganz gegen die Wand fahren dürfen, liegt wie immer am Aufsichtsrat – die gleichen Situation wie bei Bornemann/Köllner. Man reagiert, wenn überhaupt erst, wenn es bereits zu spät ist. Wurde ja schon hinlänglich diskutiert.

            4

            2
            Antwort
            • Woher der Glaube kommt ein neuer Trainer kann sofort die Hand auflegen und alles wird gut. Es ist mitnichten so. Das Problem ist der riesen Kader an dem nichts zusammenpaßt. Jetzt in der Kürze der Zeit nach der C. Pause, hätte uns kein Trainer der Welt helfen können auf die Schnelle, der erst mal wieder den Kader kennenlernen muß. Quarantäne usw. Man hat es nach der C. Pause auch mit den beiden zuende bringen müssen. Sachlich betrachtet war eine Niederlage gegen Stuttgart im erwartbaren Bereich. Man hätte nur nicht gleich das Torverhältnis mit versenken müssen. Die meisten Gegentore der 2. Liga ist finde ich einen sehr peinlichen Fakt. Abstiegswürdig allemal! Trotzdem liegen wir immer noch 2 Punkte vor dem Relegationsplatz.

              5

              1
              Antwort
              • „BILD weiß: Schon seit Wochen wird auch im Aufsichtsrat über das Für und Wider einer Trainer-Entlassung diskutiert. Die Frage ist mittlerweile nur noch, wann genau dieser Schritt vollzogen wird.“
                (Bild-Zeitung vom 22.06.2020)

                Dass der „Informant“ aus dem Aufsichtsrat kommt, ist aufgrund dieser Zeilen wahrscheinlich. Und: Es ist, wie @Andre sagt, das gleiche G’schiss wie bei Bornemann beziehungsweise Köllner. Auch damals habe der Aufsichtsrat laut Medien schon Wochen vor Köllners Freistellung über Köllners Freistellung debattiert.

                Dieses Zedern und Zaudern, basierend auf (nach eigener Aussage) nicht vorhandener Fachkompetenz, kostete uns letztes Jahr eine reelle Chance auf den Klassenerhalt, heujahr womöglich Kopf und Kragen.

                15

                -1
                Antwort
              • Das sagt keiner. Auch ich habe nach dem Bochum-Spiel, als ich mir einen Trainerwechsel als letzte Patrone gewünscht habe, einem anderen Trainer max 50% Erfolgschance (Nichtabstieg) zugetraut. Aber das wären immer noch 5x mehr als unter Keller.

                3

                1
                Antwort
                • So wie 2014 – wieviel Trainer haben wir da verheizt und besonders der Prinzen Effekt am Ende unter dem dann überhaupt nix mehr kam?
                  Irgendwann muß man auch zu dem stehen was man entschieden hat und es durchziehen, egal wie es ausgeht.

                  5

                  4
                • Sehe ich komplett anders Juwe. Hätte man sich im Sommer von Wiesinger getrennt – was sich angekündigt hatte, bevor er die letzten beiden Spiele gewonnen hat – hätten wir nur einen gebraucht.

                  4

                  1
                • @xxandl
                  interessanter Gedanke! Die Frage ist aber, hätten wir Verbeek schon zu Saisonbeginn bekommen? Klar hätten wir dann eine völlig andere Hinrunde gespielt. Dann hatten wir ja noch die „Schlüsselverletzungen“ von Chandler, Ginczek und Hasebe (für mich ein wichtiger Grund für den Abstieg, weil diese Spieler nicht gleichwertig ersetzt werden konnten), die in der Vorrunde alle noch gesund waren…
                  Ja, ich nehme an, wir hätten uns zur Winterpause ein kleines Polster angefressen und wären dann nicht derart in den Negativstrudel geraten. Aber wer weiß das schon, ist purer Spekulatius.

                  1

                  0
                • Müsste ja nicht zwangsweise Verbeek gewesen sein. Aber Wiesinger war ja quasi ein Lehrling, ich nehme an, dass ein anderer Trainer darauf bestanden hätte, dass sofort ein Simons-Ersatz verpflichtet wird und nicht einen Monat nach Saisonbeginn. Hasebe haben ja quasi zwei Monate Vorbereitung gefehlt und stand dennoch sofort in der Startelf, weil er so klar besser war als die anderen Optionen.

                  Qualitativ war das eine gute, positive Mannschaft, die auch in der Lage war Tore zu schießen. Ich halte diesen Abstieg nach wie vor für unnötig und unglücklich.

                  3

                  0
                • xxandl: „Qualitativ war das eine gute, positive Mannschaft, die auch in der Lage war Tore zu schießen. Ich halte diesen Abstieg nach wie vor für unnötig und unglücklich.“

                  So isses. Und das schlimmste ist, wir hätten nichteinmal besser spielen müssen, die bloße Existenz des VAR hätte genügt, um den Abstieg zu verhindern (ich sag nur Hannover).

                  3

                  0
  • Michel Andreas: „Warum gibt es eigentlich auf der FCN Homepage seit 44 Stunden nichts neues von Keller und seinem Team?
    Gibt doch sonst immer einen Nachbericht, Vorschau und Stimmen von Presse und aus sozialen Medien.“

    Tja, diese Ruhe ist tatsächlich auffällig. Wenn ich von Aktivitäten im Hintergrund ablenken will, dann mache ich Business as usual und nicht eine bedeutungsschwangere Grabesruhe. Da rumort es auch sicherlich, aber Konsequenzen bzgl Keller wären wohl schon ergriffen worden, wenn es vor Kiel hätte sein sollen.

    1

    0
    Antwort
    • Die Berichterstattung ist doch grundsätzlich spärlicher seit dem Restart oder täusche ich mich?
      Zu den Spielen gegen Regensburg und St. Pauli und zum Derby gabs jeweils auch keinen Nachbericht.
      Auch sonst hat man die Saison über nach Kackspielen gerne auf den Nachbericht verzichtet…

      Würde dem jetzt keine große Bedeutung beimessen.

      0

      0
      Antwort
  • Man wird Bescheiden: Keine Nachrichten sind schon mal keine schlechten Nachrichten.

    9

    0
    Antwort
    • Da wollen wir mal hoffen, dass wir nicht noch bescheidener werden müssen.

      2

      0
      Antwort
  • Laut Presse: Rückendeckung für Keller von Grethlein und Palikuca. Also alles palletti.

    3

    2
    Antwort
      • Trainerwechsel zum Ende einer Saison, vier, drei , zwei, einen Spieltag vor dem Ende haben eine lange Tradition der Erfolglosigkeit beim Club.
        Es stimmt innerhalb der Mannschaft überhaupt gar nichts, ob von der Zusammenstellung her, oder vom Gesamtgefüge.Jedem Spieler mit etwas Spielverständnis muss doch selber auffallen das die gesamte Saison über nichts passt.Wenn ich mir vorstelle als Spieler, dass meine Mitspieler zu schlecht sind um mit ihnen vernünftig zusammen spielen zu können, oder dass ich als Offensivspieler erlebe wie die Abwehr agiert-das tut ja schon dem Fan beim zusehen weh.Wenn ich als Abwehrspieler, das Mittelfeld verantwortlich mache, oder als Mittelstürmer, dass ich , wenn überhaupt Anspiele in Nähe des Mittelkreises bekomme, oder als Außenspieler eingesetzt werde, und und und.
        Im Endeffekt trifft auch noch auf viele Spieler der Satz zu: der Verein steigt ab, der Spieler hält die Klasse.Drittliga- verträge haben die wenigsten.
        Auch Spieler, oder deren Berater, dürften erkennen, dass wenn der Club die Klasse hält, sicherlich wieder nicht alle Baustellen beheben lassen werden-hat ja auch vor der Saison nicht geklappt.
        Tränen und Wutausbrüche bei feststehendem Abstieg-wie bei dem Dresdner Spieler, sind echt selten geworden.

        17

        0
        Antwort
        • Diese späten Trainerwechsel zeigen fast immer nur eines, man ist sich seiner Lage immer noch nicht bewusst und man glaubt an den Wundermann, der alles wieder gut macht, statt langfristig und strategisch zu arbeiten. Im Sport gibt es immer Rückschläge, Phasen in denen es schlecht läuft, das hat nicht notwendigerweise mit den handelnden Personen zu tun, bzw. es ist nicht zwangsläufig die Schuld der handelnden Personen.

          Im Sport gibt es Leistungsschwankungen, in einer Mannschaft entstehen gruppendynamische Prozesse, die man nicht immer sofort einfangen kann, weil diese auch oft im Unterbewusstsein ablaufen. Dazu kommt Verletzungspech und Sperren, die eben auch nicht immer kausal einer Person zugeordnet werden können.

          Im Profisport werden einem auch noch manchmal entscheidende Spieler weggekauft, die man dann nicht immer sofort ersetzen kann.

          Reagiert man als Verein auf solche negativen sportlichen Entwicklungen panisch, dann kann man fast sicher davon ausgehen, dass man erst recht in einen Abwärtsstrudel gerät. Panische Entscheidungen sind ja selten überlegte Entscheidungen.

          Paderborn und Bremen haben mit dem Festhalten am bewährten Team den Abstieg nicht verhindern können, vielleicht hätte ein Trainerwechsel wirklich einen kurzfristigen Schub ausgelöst, die echten Gründe für den sportlichen Niedergang wären damit aber nicht gelöst worden und dem neuen Mann hätten am Ende der Saison wahrscheinlich auch die wichtigsten Informationen gefehlt warum es zum sportlichen Negativlauf kam, weil unter ihm ja ein Motivationsstrohfeuer geglückt ist.

          Nach einer solchen sportlich negativen Saison kann es dann aber durchaus sinnvoll sein den Trainer, oder den sportlichen Leiter zu wechseln, wenn man als Verein erkennt, dass der Grund für die Talfahrt hauptsächlich bei einer Person gelegen hat und diese Person dies nicht anerkennt, bzw. nicht gewillt ist ihr Verhalten zu verändern.

          Sehr oft kann es aber auch sinnvoll sein mit dem gleichen Team weiterzumachen, wenn die handelnden Personen aus den gemachten Fehlern lernen wollen und können.

          So lange man aber denkt, man muss nur den Wundermann einstellen, egal ob als Trainer oder Manager, dann käme automatisch der Erfolg, solamnge wird man eher weiter auf dem Weg nach unten sein, weil man nie in der Lage ist aus den gemachten Fehlern zu lernen, denn jeder neue Mitarbeiter bringt neue Probleme mit und auch der kann dann wieder nicht aus den eigenen Fehlern lernen.

          Ein gutes Fehlermanagement bietet das größte Potential für Erfolg.

          Leider gibt es bei unserem Club niemals die Möglichkeit aus den eigenen Fehlern zu lernen, hier glaubt man lieber an Helden, Wundermänner, Handauflegen … Ist ja auch einfacher.

          15

          6
          Antwort
          • Leider gibt es bei unserem Club niemals die Möglichkeit aus den eigenen Fehlern zu lernen, hier glaubt man lieber an Helden, Wundermänner, Handauflegen … Ist ja auch einfacher.

            Da wirst du glaube ich Opfer der eigenen Klischees, die du in deinem Beitrag darlegst, wenn wir mal in der überschaubaren jüngeren Club Historie bleiben bei Hecking begonnen, war kein einziger Trainer darunter, dem man das Prädikat Helden, Wundermänner, Handauflegen nachsagen könnte, im Gegenteil man hat es in alle Richtungen versucht sogar sehr mutig, man hat es mit Wiesinger versucht aus dem 2. Glied von den Amateuren kommend, der bestimmt nie im Verdacht stand Wunder zu vollbringen, ging schief oder mit Köllner auch aus dem 2. Gied lief eine Zeit lang gut ging dann aber wieder schief in der 1. Liga, Palikuca und Canadi darf man auch als eher mutige Wahl betrachten, fern der üblichen Verdächtigen diese Posten zu besetzen, also man hat durchaus mutige Entscheidigen getroffen, keinerlei „Wundermänner“ oder Hand auflegen, aber leider am Ende trotzdem nicht mit dem erhofften Erfolg.
            Es gibt kein Rezept ob an einem Trainer festhalten trotz Krise oder wechseln kann beides richtig oder kann beides falsch sein, was zählt ist am Ende unter dem Strich mit welchem Erfolg, das ist im Profifußball anders auch gar nicht möglich da gibt es kein einziges Beispiel weit und breit wo man einem Trainer festhält der langfristig dauernden Misserfolg hat. Das geht am Ende nirgends im Gegenteil ob Köllner oder Canadi andere Vereine hätte da noch viel früher gehandelt. Ich werfe dem Club nicht die hohe Trainerfluktuation ansich vor, sondern einfach keinen guten Personalentscheidungen zu treffen. Ein Trainer der woanders funktioniert muss noch lange nicht bei uns funktionieren, das ist auch das schwierige in dem Geschäft. Blaupausen, Rezepte, die man einfach befolgen muß gibt es leider keine, die zum Erfolg führen, es sind am Ende die vielen kleinen und großen Entscheidungen die zum Ganzen führen und da haben wir schon seit vielen Jahren kein gutes Händchen oder nennen wir es Kompetenz.

            3

            6
            Antwort
            • war kein einziger Trainer darunter, dem man das Prädikat Helden, Wundermänner, Handauflegen nachsagen könnte, im Gegenteil man hat es in alle Richtungen versucht sogar sehr mutig, man hat es mit Wiesinger versucht aus dem 2. Glied von den Amateuren kommend, der bestimmt nie im Verdacht stand Wunder zu vollbringen, ging schief oder mit Köllner auch aus dem 2. Gied lief eine Zeit lang gut ging dann aber wieder schief in der 1. Liga, Palikuca und Canadi darf man auch als eher mutige Wahl betrachten, fern der üblichen Verdächtigen diese Posten zu besetzen, also man hat durchaus mutige Entscheidigen getroffen, keinerlei „Wundermänner“ oder Hand auflegen, aber leider am Ende trotzdem nicht mit dem erhofften Erfolg.

              Leider hast Du da meinen Text nicht verstanden, es geht mir nicht darum, dass man einen Trainer a la Guardiola verpflichtet. Das würde man beim Club vielleicht bgern, aber so einem Mann kann man weder genug Salär noch sportliche Perspektive bieten. Mit Wundermann meine ich, dass man immer denkt es müsste jetzt nur mal der richtige kommen, dann käme auch der Erfolg. Weil aber kein Mensch allein den Erfolg garantieren kann, ist das Scheitern immer vorprogrammiert.

              Es geht eben darum ein Führungsteam mittelfristig aufzubauen, das zusammenarbeitet, sich gegenseitig unterstützt und kontrolliert. Und es geht auch nicht darum, dass man an Personen völlig unabhängig vom Erfolg festhält. Ich schreibe ja gerade explizit, dass man am Ende der Saison immer prüfen muss, haben wir erreicht was wir wollten? Was war gut, was hat diesen Erfolg gesichert, was war schlecht, was hat den Erfolg gefährdet. Oder umgekehrt, warum haben wir nicht erreicht, was wir vor der aison erreichen wollten.

              Und dann geht es eben darum, waren die Gründe für Erfolg oder Misserfolg planbar, selbst zu beeinflussen, oder war in Sachen Erfolg auch Glück dabei, oder in Sachen Misserfolg Pech, Verletzungen, unabsehbare Formschwächen?

              Solche externen Gründe dürfen in die Beurteilung der Leistung nicht einfließen, interne aber schon. Wenn der Trainer nicht in der Lage ist die Spieler zu einem Team zu formen, wenn die gewünschte Spielphilosophie nicht eingehalten wird, wenn Spieler verpflichtet wurden die gar nicht ins System passen oder für Positionen, die schon gut besetzt waren. Wenn der betreffende Protagonist dies dann nicht schlüssig erklären kann, dann kann es durchaus sinnvoll sein, dass man sich trennt und die Verantwortung in andere Hände legt.

              Meine Intention ist ganz und gar nicht, dass personelle Konstanz an sich notwendig ist, aber die personellen Wechsel sollten maximal professionell begründbar sein und diese Gründe müssen rational sein. So Aussagen, dass man das Gefühl hatte einen letzten Impuls zu setzen sind schlicht dumm.

              Personellen Veränderungen in der laufenden Saison stehe ich allerdings maximal kritisch gegenüber, diese kosten schlicht viel Geld, erhöhen statistisch die Erfolgswahrscheinlichkeit gar nicht, senken sie eher und sind fast immer Alibiaktionen, um von den eigenen Fehlern abzulenken. Man braucht einen Sündenbock und der sollte nicht man selbst sein. Sündenbocksuche führt aber selten zu wirklichem Erfolg.

              5

              1
              Antwort
              • Das heißt jetzt wieder das eine wie das andere, das ist eben das Problem, es gibt kein Rezept, dem man einfach folgen braucht, es sind die einzelnen Entscheidung in jeder Situation, die in jedem Einzelfall wieder unterschiedlich ausfallen können.
                Nehmen wir das aktuelle Beispiel Bremen, da spaltet sich die Fußballgemeinde, die einen finden es toll trotzdem an Trainer Kohlfeld festzuhalten (erinnert mich an Köllners letzte Phase, als gleiches auch bei uns gelobt wurde und wir verloren ein Spiel nach dem anderen) aber am Ende wenns bitter ausgeht, hatten trotzdem wieder die Recht, die die Meinung vertreten, man hätte neue Reize setzen müssen, zumindest versuchen, so wie jetzt Allofs es Werder Bremen vorwirft sowie andere, also was ist denn nun richtig? … Es gibt keine Blaupausen, am Ende war das richtig, womit man Erfolg hat aber genau das kann an anderer Stelle wieder das Falsche sein, siehe das festhalten an Kohlfeld. Aber vielleicht ist er am Ende doch der Retter, Fußball Tagesgeschäft..

                1

                1
                Antwort
                • Es gibt eben keine Patentrezepte. Und in bezug auf TRainer heißt es: ich hab ein langfristiges Konzept. Dazu passt der Trainer, auch wenn sich der Erfolg nicht sofort einstellt. Oder Konzept und Trainer passen nicht zusammen. Dann muß er gehen trotz Erfolg. Wie man es gut machen kann, hat man damals in Mainz unter Heidel gesehen. Mit Klopp wieder abgestiegen, trotzdem an ihm festgehalten und die Mannschaft spielerisch weiterentwickelt. Mit Andersen aufgestiegen, ihn trotzdem entlassen, weil er danach das Konzept nicht weiterverfolgen wollte, sondern lieber mauern.
                  Okay, Mainz hatte in den Jahren mit Klopp und Tuchel auch extrem gute Trainer.

                  4

                  1
                • Es gibt keine Blaupausen, am Ende war das richtig, womit man Erfolg hat aber genau das kann an anderer Stelle wieder das Falsche sein, siehe das festhalten an Kohlfeld. Aber vielleicht ist er am Ende doch der Retter, Fußball Tagesgeschäft..

                  Klar kann man alles einfach laufen lassen, auf das Glück hoffen und gut ist. Aber dann bedeutet das zwangsläufig, wenn das Glück nicht kommt, dann ist der sportliche Abstieg schon vorprogrammiert.

                  Man kann aber auch versuchen strategisch vorzugehen, was einen nie davon entbindet auch mal kurzfristig und spontan zu entscheiden. Aber solche Entscheidungen müssen halt in der Minderheit bleiben.

                  Dafür ist es wichtig erst mal zu entscheiden, was sind Erfolgskriterien außerhalb der 3 Punkte am Spielende, nur wenn ich solche definiere, kann ich mich ein Stück weit vom Tagesgeschäft emanzipieren. Ich benötige neben dem sportlichen Erfolg weitere Ziele, die der Verein anstrebt, umsetzen will.

                  Und zur Causa Kohlfeld, es kann sein, dass man man nach der Saison zum Ergebnis kommt, dass einje weitere Zusammenarbeit sinnlos ist, dann muss man sich trennen, aber dass eine panische Entlassung besser sein soll, als ein Weitermachen, wenn man mit der Leistung der Person jenseits der reinen Punkte zufrieden ist, das leuchtet mir nicht ein. Und Baumann handelt da ja keinesfalls unflexibel, bei Alexander Nouri hat man ja auch den Weg der Entlassung gewählt. Ich bin auch nicht immer gegen eine Entlassung in der Saison, aber ich halte nichts davon, wenn man jede Saison den Trainer wechselt.

                  Es geht also nicht um Patentrezepte, es geht um einen Plan, der natürlich nicht immer 100% aufgeht, dafür kann man dann individuell und kurzfristig gegensteuern, wenn man merkt es läuft nicht richtig. Aber man sollte über mehrere Jahre schon erkennen, dass eine Richtung eingeschlagen ist, dass ein langfristiges Ziel angestrebt wird. Heute Hü und morgen Hott, mal mit dem und mal mit dem und jeder darf sein eigenes Ding durchziehen, das hat noch bei keinem Verein zum Erfolg geführt.

                  0

                  0
          • „…wenn die handelnden Personen aus den gemachten Fehlern lernen wollen und können.“ (@Armin)

            Ist es Palikuca und Keller zuzutrauen, aus den von Ihnen gemachten Fehlern lernen zu wollen und zu können? Also doch weiter mit Palikuca und Keller? Um ein Fehlermanagement zu etablieren? Wünschenswert wäre dies ja. Aber eben nur „falls die handelnden Personen aus den gemachten Fehlern lernen wollen und können.“ Anscheinend traut man dies den beiden nicht zu.

            7

            1
            Antwort
            • Um ein Fehlermanagement zu etablieren? Wünschenswert wäre dies ja. Aber eben nur „falls die handelnden Personen aus den gemachten Fehlern lernen wollen und können.“ Anscheinend traut man dies den beiden nicht zu.

              Um ein Fehlermanagement zu etablieren muss man erst mal objektive Ziele definieren, die man überprüfen kann, diese müssen erreichbar sein und man muss eine Kontrollinstanz haben, die den Erfolg auch einschätzen kann. Allein Tabellenplatz und Punkte können nicht die benchmark sein. Auch wenn am Ende der sportliche Erfolg natürlich das Hauptziel bleibt.

              Sprich mit Keller und Palikuca weiterzumachen bringt aktuell gar nichts, um Konstanz in den Verein zu bringen, weil es schlicht an der Expertise in der Kontrollinstanz, bei uns der Aufsichtsrat fehlt.

              Meiner Meinung nach fehlt es beim Club schlicht an der richtigen Struktur, um sich zumindest ein klein wenig vom tagesaktuellen sportlichen Erfolg zu emanzipieren. Dann bleibt es halt dabei, erreicht die Mannschaft die nötigen Punktzahl, dann darf der Trainer bleiben und das ganze wird nach jedem Spieltag überprüft.

              Nach 5 erfolglosen Trainern muss dann auch mal wieder der Sportvorstand gehen.

              8

              2
              Antwort
        • Wenn sich nur mal ein oder mehrere Spieler über ihre Mitspieler aufregen würde! Da wird stoisch alles Schlechte gegenseitig ertragen, das zeigt mir auch, daß es da allgemein im Team an Feuer, Motivation, Willen, Kampfgeist usw. fehlt. Das muss ja nicht an einem Spielanfang sein, aber nach einer eigensinnigen Aktion von Hack, einem unbedrängten Fehlpass aus dem Mittelfeld oder sonst was, was einfach nicht sein muss, kann ich mich als Mitspieler doch mal gegenüber einem Kollegen entsprechend laut, verbal oder wenigstens per Gestik entsprechend äußern.
          Bei uns passiert sowas einfach nicht, für mich ein offensichtlichen Zeichen dafür, das den Akteuren irgendwie inzwischen alles Wurst ist.
          Na, uns dann auch bald, wenn der Abstieg eingetütet wurde.

          4

          3
          Antwort
          • Nein uns ist das dann nicht Wurst, weil wir bleiben unserm Verein treu und sind dann in der 3.Liga!
            Wir sind nicht Anhänger von diesem Verein wegen der aktuellen Mannschaft, sondern weil der Club der Club ist!

            Und da gehören solche Situationen wie jetzt auch dazu. Wenn ich mich zurück erinnere ging es bei mir schon Recht bald so los. Mein erstes Spiel im Stadion war ein 5:0 gegen Leipzig, da war alles rosarot – es ging mit zwei Heimsiegen weiter gegen Dresden und ein 2:0 gegen die Bayern. Klingt soweit ganz super im Kampf um den Klassenerhalt in Liga 1, nur was macht der Club nach dem Spiel (bzw. der Präsident Voak)? Klar, direkt nach dem Spiel wird Trainer Entenmann gefeuert!
            Und so geht es doch seit her immer weiter, mal im Aufwind und dann wieder ganz am Boden.

            Und deshalb gilt für mich ab jetzt vor so einem wichtigen Spiel – nur der Club! Das Spiel muss und wird gewonnen werden!
            Und wenn es 0:1 Auswärtssieg in der Nachspielzeit durch ein Eigentor ist!
            Auch gegen Wiesbaden war vorher alles schlecht un hoffnungslos und trotzdem gab es 3 Punkte (und die waren wichtiger als gegen Stuttgart!).

            FCN! FCN! FCN!

            8

            3
            Antwort
  • @Christian-Berlin:
    Kann man alles unterschreiben in deinem Kommentar, zum letzten Satz:
    So läuft das Business. Ob es uns gefällt oder nicht.

    1

    1
    Antwort
  • Man kann nur hoffen, dass den Purschen bewusst ist, dass das Spiel gegen Kiel ein Leichtes ist zum Vergleich dann gegen Ingolstadt oder Würzburg, die zur Zeit einen Lauf haben.

    10

    0
    Antwort
    • Da sehe ich unsere Mannschaft wie damals Uerdingen gegen uns in der Relegation, da trafen wir (als Underdog) auf eine ausgebrannte, gebrochene Mannschaft. Ähnlich würde ich unsere Chancen gegen einen euphorischen Drittligisten einschätzen. Die Relegation muss man unter allen Umständen versuchen zu vermeiden, ob das der Mannschaft bewußt ist, keine Ahnung..

      8

      0
      Antwort
  • Dazu sollte man ein Szenario nicht vergessen, ich will auch nicht in der Liga verbleiben von Fürths Gnaden, dh. wenn wir verlieren aber Fürth gewinnt, dürfen wir uns das lange anhören.

    4

    15
    Antwort
      • …immer noch besser als absteigen 😉

        Deshalb erwarte ich daß der Club es selber richtet um sich das nicht ewig anhören zu dürfen und seine Fans. Peinlicher gings ja kaum noch zuhause gegen Fürth verlieren aber Dank ihrer Gnaden dann drin bleiben..knapp schlimmer ist nur noch der Drittligaabstieg. Ich glaube aber nicht daß diese Kirmestruppe aus allem Eckden des Landes überreißt was das regional bedeutet.

        5

        10
        Antwort
    • In dem Moment wären die Fürther auf Dauer die Lebensretter des Clubs. Sie hätten uns vor dem Untergang bewahrt. Das ist nun die Frage? Diese Schmach hinnehmen oder untergehen? Ich denke, das müssten die Purschen dann hinnehmen. Sie hätten es aber auch nicht anders verdient, wenn sie in Kiel verlieren würden.

      2

      1
      Antwort
      • Schalke und der FCN, selten hat es so gepasst:Tradition bedeutet Schlampigkeit

        3

        1
        Antwort
  • es geht um den club ! und wenn die spielvereinigung mit einem sieg hilft ist das gute nachbarschaft innerhalb einer region die franken, genauer mittelfranken, heisst..
    am besten wäre es beide gewinnen am wochenende !

    20

    3
    Antwort
    • Schön geträumt. Am Ende geht es um Marktanteile und Geld im Profifußball und als einziger Zweitligist in der Metropolregion wäre das für die Fürther kein Nachteil sportlich dann die Nr. 1 zu sein. Und aus der der 3. Liga wieder aufzusteigen wird nicht einfach..
      Noch ist es nicht so weit, daher hoffe ich der Club nimmt sein Schicksal in Kiel selbst in die Hand!

      4

      2
      Antwort
      • Die Hoffnung, dass diese Mannschaft in Kiel ihr Schicksal selbst in die Hand nimmt wäre natürlich der Normalzustand, den man bei so einer Notlage erwarten könnte. Das Problem ist, dass wir in den letzten Jahren immer wieder hofften und Optimismus vor den Spielen hatten, vielleicht kommt ja doch der Durchbruch. Wir wurden aber zu 90% nach jedem Spiel immer bitter enttäuscht und mit Frust zurückgelassen. In den Presseerklärungen wurde immer schöngeredet. Du hast recht, man muss hoffen. Die Hoffnung stirbt zuletzt heisst es so schön. Ich hoffe nur, dass diese Hoffnung bei dieser Mannschaft nicht schon gestorben ist. Diese Mannschaft ist stets bemüht, der letzte Einsatz fehlt aber und die sind nicht bereit diesen Einsatz zu zeigen.

        11

        1
        Antwort
        • Was mir etwas Angst macht, ich will gar nicht von alten Zeiten im Fußball sprechen, da hat eine Mannschaft zumindest gewußt worum es geht ob es dann klappt oder nicht, aber niemand musste da viel sagen, was es regional auch bedeutet für die Fan Gemeinde, ja die ganze Region. Heute sind die Spieler eher sowas wie Beschäftigungsverhältnisse klappt es bei Verein A nicht sucht der Berater den Verein B oder C .. was solls. Ich traue irgendwie der Mannschaft nicht ob der Wille da ist alles reinzuwerfen auch wenns mal weh tut. Kiel ist ja nicht gezwungen über ihre Grenzen zu gehen, aber ob unsere Mannschaft ihre Rolle kapiert hat..

          3

          1
          Antwort
  • Die Gefahr des Abstiegs wurde meiner Meinung auf und neben dem Platz bis Spieltag 26 nie für möglich gehalten.
    Dem Team fehlt ein Leader und es ist im Vergleich zu anderern Mannschaften viel zu brav.
    So hat es in dieser Saison dem Gegner oft gereicht mit Kampf, Aggressivität ,Körpersprache und Theatralik den FCN zu besiegen.

    Viel zu selten hilft einer dem anderen und es wird sich viel zu wenig angefeuert (vor allem bis Weihnachten).
    Ich denke ein Kutschke aus Ingolstadt würde in der Relegation lieber gegen den FCN als KSC antreten.
    Was da beim FCI gegen Waldhof wieder an Kampf und Leidenschaft von beiden Mannschaften und
    von den Bänken zu sehen war . Ich schaue mir aber live in national nur noch selten Spiele anderer
    Vereine im TV an .Wenn ich sehe was da In der Regel abgeht findet bei mir immer der Vergleich zum
    FCN statt und dann ärgere ich mich wieder sehr.

    9

    0
    Antwort
  • Keller auf PK vor VfB : Müssen eklig sein .
    Keller auf PK vor Kiel : Erwarte Aggressivität .

    Meine Hoffnung stirbt auch zuletzt .

    Übrigens:
    Stand heute würde der FCN mit Platz 15 nächste Saison immer noch über 16 Mio. TV Gelder kassieren.
    Ja ein Abstieg wäre das Schlimmste der Vereinsgeschichte. TV Gelder Minus ca .15 Mio.

    10

    0
    Antwort
    • Solche Veranstaltungen kann man sich mittlerweile komplett sparen. Plattitüdenfeuerwerk. Ach, wie schön war das doch mit Herrn Köllner!

      3

      11
      Antwort
      • Wenn Du schon Köllner nachtrauerst…

        Die PKs von Hans Meyer und auch Verbeek waren wahre Sternstunden der Unterhaltung. Dagegen war Köllner langweilig und v.a. langatmig

        9

        0
        Antwort
        • Da hast Du natürlich vollkommen Recht. Wenn die beiden Gottschalk waren, war Köllner halt nur Kai Pflaume.

          5

          0
          Antwort
  • Der Winter naht, die weissen Wanderer des Abstiegs werden die Club-Nachtwache in einem Haps verschlingen.

    2

    1
    Antwort
  • Also Misidjan würde gerne spielen. Wieso er nicht mal mittrainieren durfte, ist mir absolut unverständlich.
    Mintal bedauert, daß einer seiner Spieler in der U21 geht, weil er beim Club keine Chance bekommt.
    Ganz ehrlich: mir wäre lieber, wenn andere gingen.

    12

    1
    Antwort
    • Warte den Sonntag ab dann werden deine Wünsche erfüllt werden, ich kann mir immer noch nicht vorstellen, daß es mit Pali und Keller weitergeht, max. noch eine mögliche Relegation.
      Ich stand lange hinter Palikuca, aber als Head Admin sportlich trägt er nunmal an oberster Stelle die Verantwortung für diese völlig leblose Alibi Truppe. Von daher nicht bestanden die Ansprüche der Aufgabe als Sportvorstand. Weiter kann man ein Ziel (lautete mal Aufstieg zumindest darum mitspielen) weiter kann man das Ziel gar nicht verfehlen, daher gäbe es aus meiner Sicht keine andere Wahl, auf Wiedersehen!

      12

      1
      Antwort
  • Bei Keller als Feuerwehrmann taugt er nicht, er ist einfach nicht der Wachrüttler, den man dafür bräuchte, womöglich eher perspektivisch aber im Abstiegskampf auch nicht die Optimalbesetzung, aber meines Erachtens war es für einen Wechsel auf der Trainerposition nach der C. Pause einfach zu spät, jetzt kann sich keiner aus der Verantwortung ziehen, den Weg muß man jetzt so zuende gehen. Korrekturen demnächst wenn es vorbei ist.

    5

    1
    Antwort
  • Wir können nur abwarten und den Niedergang mitverfolgen. Man kann nur hoffen, dass irgendwie ein 1:0 gelingt, egal durch ein Eigentor oder Elfmeter. Ich wäre auch dafür den Joker Ishak zu bringen. Vielleicht würgt er einen rein. Für Leute, die es überhaupt nicht aushalten und die keine Nerven mehr haben für sowas, rate ich den Sonntag zu genießen und möglichst spät dann Internet oder Teletext zu schauen, wie es ausgegangen ist.

    11

    0
    Antwort
  • Wer sich schon mal ein bisschen schlau machen will, über die Spielstärke der Mannschaften die evtl. nächstes Jahr gegen den Club spielen: der BR überträgt um 14Uhr das Spiel der Würzburger gegen Hansa Rostock.

    3

    0
    Antwort
    • Bei Bierkellerwetter wird doch nicht Gebolze geschaut.
      Spitze, welche AGs und Projekte zukünftig international für die DFL spielen dürfen. Einem davon machte ein Minus von fast 50 Mio € nix aus, weil das Werk den Betrag einfach ausgleicht. Da spielt die Höhe keine Rolle, hat man den Eindruck.
      Ja, das Fußballangebot in Deutschland wird mangels Wettbewerb wirklich immer unattraktiver. *Doppelgähn*

      6

      0
      Antwort
      • Es immer nur aufs Geld zu schieben, ist zu einfach. Der Club ist ja ein gutes Beispiel, daß es nicht so einfach funktioniert, mit unseren aktuellen Personalkosten (21 Mio) stünden wir selbst in der 1. Bundesliga über den Abstiegsrängen. Übersetzt in sportliche Leistung stehen wir nur in der 2. Liga knapp vor den Abstiegsplätzen.

        3

        0
        Antwort
    • Tja, das macht Sinn. Köllner ist der Einzige, der aus Last-Minute-Verpflichtungen aus Rumänien und Kasachstan noch ein Aufstiegsteam formen kann. Zumindest in der 2. Liga.

      2

      2
      Antwort
    • Verwundern würde es mich nicht, wann hat man schon mal so einen loyalen Chef.
      Aber viel interesanter ist die Frage ob Palikuca auch so hinter Keller gestanden wäre ? Naja, wird sich wahrscheinlich nie beantworten lassen. 😉

      2

      0
      Antwort
    • Köllner an der Waterkant!?
      Allein der bi-kulturelle und sicher nur mit Simultandolmetschern zu bewältigende Dialekt-Clash wäre mit Geld nicht aufzuwiegen.

      4

      0
      Antwort
  • Man sieht heute schon mal an Köln in Bremen, wie Mannschaften sich lustlos „abschlachten“ lassen, wenn es für sie um nichts mehr geht!!!
    Unterirdisch und peinlich🙈🙈🙈

    8

    0
    Antwort
    • Jap. Und macht umso deutlicher das es morgen von Anfang an nur Vollgas geben kann. Voll auf Sieg, alles andere ist Käse.

      9

      0
      Antwort
    • Dann kann ja morgen nichts passieren. Reicht schon ein Tor mehr als Kiel, für die es um nichts mehr geht. Bremen allerdings kann kämpfen, das haben die letzten Spiele gezeigt. Die Clubpurschen werden jetzt wohl wissen, dass morgen die Stunde der Wahrheit geschlagen hat.

      2

      0
      Antwort
  • Man sieht aber auch an Düsseldorf wie schwer es ist, generell in der 1.Liga zu bleiben. Letztes Jahr war es Düsseldorf, dieses Jahr die Eisernen. Mal sehen ob sich Union etablieren kann. Ich denke die Schere ist schon zu weit auseinander.

    6

    0
    Antwort
  • Kann man die Nachbarschaft Köln /Düsseldorf irgendwie mit Nürnberg / Fürth vergleichen ?
    Bin im Oberallgäu zu weit weg.
    Wenn ja wäre schlecht für morgen.
    Ich erwarte Kiel morgen im Union Modus.
    Ob Leitls Mannschaft im BVB Modus unterwegs sein wird ? Keine Ahnung.

    0

    0
    Antwort
    • Ja, die lieben sich ähnlich heiß und innig😉 Der Club sollte das morgen unbedingt selbst regeln.

      8

      0
      Antwort
    • Ich weigere mich, den heutigen Tag als Blaupause für morgen zu akzeptieren. Wir sind nicht Düsseldorf und der KSC ist nicht Bremen.

      Ja, unbedingt! Wir müssen das aus eigener Kraft schaffen. Wenn wir energisch genug auftreten können wir den Kielern, für die es um nichts mehr geht, die Lust am Spiel nehmen.

      6

      0
      Antwort
  • Freut mich für Bremen!

    Schade für Heidenheim, die gegen euphorische Bremer keine Chance haben dürften. Und wenn es der HSV doch noch schaffen sollte…
    keine Ahnung, Derbys ticken anders.

    1

    1
    Antwort
    • Noch ist Heidenheim nicht in der Relegation zur 1. Bundesliga, da steht noch ein Spiel beim Tabellenersten Bielefeld bevor. An den letzten Spieltagen ist immer alles möglich. An Bielefelder Stelle allerdings – mal quergedacht- wäre mir Heidenheim in der 1. Liga lieber als der HSV, die dann wieder mit Millionen um sich werfen würden. So könnte Heidenheim die Rolle von Paderborn übernehmen, mutmaßlich und 1 direkter Abstiegsplatz wäre schon mal gefixt. Ok stünde noch Werder Bremen im Weg 🙂

      0

      0
      Antwort
  • @Optimist: Dein Wunsch in Gottes Ohr, das hoffen wir doch hoffentlich alle!!!
    Vielleicht zeigt die „Mannschaft die keine ist“ morgen noch einmal ihr selten gezeigtes gutes Gesicht!!!
    Hopp auf geht’s Jungs!!!!!

    4

    0
    Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.