Extraspiele für den Außenseiter

„Nach der Auswechslung von Behrens ist Dovedan ins Zentrum hinter Zrelak gerückt“, sagt der Mann im Fernseher, „das ist eigentlich seine Position, vielleicht kann der Österreicher ja jetzt mehr Impulse setzen als auf dem rechten Flügel. Vielleicht gelingt ihm ja in der Schlussphase die  entscheidende Aktion, die dem neunmaligen deutschen Meister und vierfachen Pokalsieger den Siegtreffer bringt, der notwendig ist, wenn er den Gang in die Relegation vermeiden will…“

 

„Egal, gegen welchen Drittligisten unsere Mannschaft in der Relegation anzutreten haben wird, sie wird nicht als Favorit ins Rennen gehen. Vielleicht liegt darin ja eine Chance, mein Sohn?“

 

„Ist unsere Mannschaft heute Favorit? War sie gegen Stuttgart Favorit (klick)?“

 

„Doppelwechsel beim 1. FC Nürnberg in der 84. Spielminute, es kommt Ishak für Geis und Heise für Dovedan…“

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74 Gedanken zu „Extraspiele für den Außenseiter

  • Ishak in Minute 84.
    So spät . Warum?
    Ich denke die Buchmacher sehen den FCN-egal wer der Gegner -als leichten Favoriten.
    Ich nicht.

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    • Dann ist das vermutlich eine einmalige Einladung um ein paar einfache Kröten zu machen 😉

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  • Kein andrer kommt da wirklich mit:
    Der Club ist immer Favorit!
    Für alle Gegner ist er Gönner.
    Bei Kuriosem ist er Könner.
    Für Nerven ist er stets der Killer
    und für die Fans der Superthriller.
    Für mich wär er einmal ein Held
    als Langweiler im Mittelfeld.

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    • Das Mittelfeld scheint den FCN leider grundsätzlich nicht mehr zu interessieren. Hat man heute auch wieder gesehen.

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  • Dann wird ja wenigstens das Wochenende vom 11. Juli wieder ein erträgliches Wochenende. Alles nur für uns, damit wir in der nahen Zukunft nicht so viele unerträgliche Wochenenden haben.

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  • Heise für Dovedan ist auch ein taktisch interessanter Wechsel. Dovedan vom Typus her auf der Mintal-Position beheimatet, Heise vorgesehen für die linke (defensive) Außenbahn. Dovedan wurde durch die Bank als Flügelspieler eingesetzt. Was er nachweislich weder kann noch mag. Und Heise als Außenstürmer getestet, was ihm nicht liegt. In aller Negativität fast schon wieder schlüssig.

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  • Keller scheint schon weg zu sein laut Blind. Mir wäre lieber gewesen, sie hätten sich sofort von Palikuca getrennt, der diesen Kader zusammengestellt hat. So kurz vor den Relegationsspielen, das kann nur schief gehen. Bin mal gespannt, wer die arme Sau ist, der jetzt in 2 Spielen der Buhmann auf der Trainerbank sein darf. Entweder ein Verrückter oder mit viel Geld überredet. Das wird der berühmte Roger Prinzen Effekt. Jetzt glaube ich noch einen Tick mehr an die 3. Liga. An dem Kader prallt jeder Trainer ab.

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    • Palikuca hat schon das Wort von ein paar noch nicht genannten Spielern, die zu uns kommen wollen, wenn wir die Klasse halten. Da kann man ihn doch nicht entlassen. Oder? Wir wollen doch alle, daß er sein Versprechen wahr macht und daß wir nächste Saison aufsteigen.
      Und wer, wenn nicht Palikuca ist geeignet einen neuen Trainer zu suchen, mit dem er sein Werk vollenden kann?
      Was du dir noch von Keller versprochen hättest, ist mir allerdings schleierhaft. In all den Monaten hat er doch gezeigt, daß er ratlos ist. Sich nur vor die Spieler stellen, deren Spielweise aber in keinster Weise verbessern, ist zu wenig.

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  • Als um die 80ste Minute herum der Ball schön zwischen Torwart und Viererkette kreiselte, hab ich ausgeschaltet. Ich empfand das als eine bodenlose Frechheit, dies bei diesem Ergebnis zu tun und nicht längst die Brechstange herauszuholen. Leider ist das aber schon die ganze Saison immer wieder so gewesen, da wird das Spiel einfach emotionslos, distanziert und interesselos von dieser Gurkentruppe heruntergespult. Die Liste der Spieler, die ich noch im Clubtrikot sehen will, ist sehr kurz.

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  • Also Keller war nicht mein Wunschtrainer, sonder der Club Verantwortlichen und ich schreibe es gerne zum 24. mal ein aufgeblähter Kader an dem rein gar nichts zusammenpaßt ist das Problem und denn soll jetzt ein noch unbekannter Trainer in 3 Tage kennenlernen auf Stärken und Schwächen und schnell mal auf „Alles nichts Spiele“ einstellen. So wie Prinzen 2014, so wie Mintal in der Vorrunde. Also wenn die Chancen in der Relegation sowieso schon durchwachsen waren, jetzt sind sie noch geringer.
    Ich halte den Kader für das riesen Problem, schon mal daran gedacht, daß man damit auch direkt hätte absteigen können? …für mich war Keller eher noch der Einäugige unter den Blinden.

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    • Was uns jetzt vielleicht noch retten kann, ist in der Tat ein Trainer, der die Spieler emotional erreicht und der irgendeine Idee hat, mit welchen Spielern man in welchem System gegen eine motivierte Drittligamannschaft erfolgreich spielen kann. Das trau ich Mintal, Galasek, Wiesinger und Nüssing schon noch zu. Wenn sie es gemeinsam angehen. Und wenn die dann gewählten Spieler wirklich gezielt auf ihre Aufgaben vorbereitet werden.
      Ein paar Trainings as usual werden in der Tat keinen Erfolg haben. Egal mit welchem Trainer.
      Daß Keller dazu nichts einfällt, hat er doch jetzt wirklich hinlänglich bewiesen.
      Nur weil du deine Sätze immer wiederholst, werden sie auch nicht wahrer.
      Der Vergleich mit Prinzen hinkt. Da war viel ausschlaggebender, daß einige Spieler offen gegen seinen Vorgänger gespielt haben. Wie übrigens auch bei Köllner. Und leider haben Spieler damit in unserem Verein schon sehr lange immer wieder Erfolg.
      Diesmal brauchten sie nicht gegen den Trainer spielen. Weil er ihnen keinen Anlass gab.
      Und daß Mintal nicht weiter kam, liegt vermutlich daran, daß die Spieler keinen Grund sahen, sich durch Leistung bei ihm empfehlen zu müssen. Weil von vornherein klar war, daß er nur eine Notlösung ist.
      Offenbar hast du eines immer noch nicht kapiert: viele Trainerwechsel führen kurzfristig nur deshalb zum Erfolg, weil die Spieler sich von dem neuen versprechen, mehr Einsatzzeiten zu bekommen als unter dem ungeliebten alten Trainer. Weil leider viel zu wenige Spieler ihre eigene Leistung hinterfragen, sondern sich in die auch bei Fans beliebte Ausrede flüchten, daß sie unter einem besseren Trainer auch erfolgreicher wären.
      Wobei es schon interessant ist, wie du auf einmal umgeschwenkt bist. Früher warst du doch immer überzeugt, daß der Kader besser ist als er sich unter dem jeweiligen Trainer zeigt.

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      Antwort
    • Das Argument mit dem zu großen Kader kann ich persönlich nicht ganz nachvollziehen. Jens Keller ist der Cheftrainer. Er hat die Möglichkeit Spieler außen vor zu lassen und den Kader somit zu verkleinern. Zumindest für die entscheidende Phase wäre das vielleicht eine Möglichkeit gewesen? Leute nicht mehr zu berücksichtigen? Dazu muss man aber bereit sein auch mal unbequeme Entscheidungen zu treffen. Eckig und kantig sein, mutig sein. All das ist Jens Keller nicht und die Quittung dafür wird er bekommen, und aus meiner Sicht auch zurecht, wenn auch einige Wochen zu spät. Keller hat die Situatuion vollkommen untzerschätzt und gedacht er kommt mit heile heile Gänschen irgendwie durch. Für mich liegen da zu viele Sachen im Argen die definitiv in den direkten Einflussbereich (und übrigens auch Aufgabenbereich) des Cheftrainers liegen als das man ihn hier von jeglicher Schuld freisprechen kann. Es hat nicht gepasst und Jens Keller war in dieser Situation definitiv fehl am Platz. Vielleicht bekommt er nochmal die Chance unter anderen Voraussetzungen zu zeigen das er ein Fachmann ist, wir werden sehen. Für den Club kann man nur hoffen das die Scherben irgendwie noch so aufgekehrt werden können das es in der Relegation gut geht.

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  • Ja Fußball ist Tagesgeschäft, die Ereignisse, die Entwicklungen, ich war zu Beginn der Saison überzeugt, daß der Kader besser ist als unter Canadi etwa bis zur Halbzeitpause. Es waren ja so viel neue Spieler. Habe tatsächlich gedacht, daß dieser Kader unter Keller besser performt, wie viele andere wohl auch. Aber ich bin von diesem Kader vor allem charakterlich komplett enttäuscht, es hat sich nie ein Team, nie ein Spirit entwickelt, daran ist offensichtlich auch Canadi schon gescheitert, rückwirkend würde ich auch das jetzt anders bewerten, da hat man es noch auf ihn geschoben, aber mir beispielsweise wurde unter Keller recht schnell klar, daß dieser Kader keiner ist, keine Mannschaft ist. Sie ihren Jugendtorwart im Regen stehen lassen, statt ihm zu helfen, als dieser aushalf, sie haben Mintal blamiert bis auf die Knochen, es entwickelte sich nie ein Team Spirit. Genau deshalb finde ich sollte man sich hüten, jetzt erneut die falschen Schlüsse zu ziehen.

    Man sollte mal nicht ausser Acht lassen, wenn man nur die Rückrundentabelle betrachtet, da haben wir Platz 9 erreicht!

    Ich meine Keller hat erkannt, daß er einen Kader hat in dem wenig zusammenpaßt und hat das mögliche draus gemacht und darauf verzichtet, diesen Kader noch schlechter zu reden. Das wäre ja kontraproduktiv gewesen. Er hat sich davor gestellt.

    Ich glaube nicht daß diese Problematik ein neuer Trainer, und wir sind schon lange nicht mehr die Traumadresse für Trainer, ein neuer Trainer in wenigen Tagen in den Griff bekommt. Für mich eine Mission Impossible und eine Verschlechterung der Chancen in der Relegation.

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    Antwort
    • „Ich meine Keller hat erkannt, daß er einen Kader hat in dem wenig zusammenpaßt und hat das mögliche draus gemacht und darauf verzichtet, diesen Kader noch schlechter zu reden. Das wäre ja kontraproduktiv gewesen. Er hat sich davor gestellt.“

      Mit dem Ergebnis das der Leistungsgedanke komplett flöten ging und es sich die Spieler schön eingerichtet haben. Natürlich auch ein Armutszeugnis im Hinblick auf den Charakter der Spieler, aber eben auch ein von Keller heraufbeschworenes Problem meiner Meinung nach.

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      • Und Du glaubst ein neuer Trainer, der die Mannschaft gar nicht kennt, den wir vermutlich noch gar nicht kennen (außer es wird doch eine Amateuertrainerlösung, hoffentlich macht Mintal das nicht!) macht das sofort besser?

        Wir haben in der Rückrunde Platz 9 erreicht! Ich glaube sogar mit einem anderen Trainer oder Canadi wären wir direkt abgestiegen.

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        • Ja ich glaube das und hoffe im Sinne des Vereins das ich nicht eines besseren belehrt werde. 🙂
          Wir werden es sehen. Wenn man die Punkteschnitte von Canadi und Keller vergleicht (1,16 zu 1,09 zugunsten Canadi) hätten wir mit dem Österreicher hochgerechnet 39 Punkte geholt und die Spieler wären jetzt im Urlaub.

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    • Vor Palikuca und Canadi war in der Mannschaft ein Spirit da. Der war zwar erschüttert von den Mißerfolgen in der 1. Liga. Aber er war noch am Leben. Wenn Palikuca wie Bornemann darauf geachtet hätte, daß die Spieler auch charakterlich in die Mannschaft passen (d.h. daß sie eben keine Ich-AGs waren, die sich selbst profilieren wollen, sondern Spieler, die für die Mannschaft fighten, weil sie kapieren, daß sie gemeinsam mehr erreichen), dann hätte sich auch eine Mannschaft entwickeln können.
      Aber Palikuca hatte für diese Notwendigkeit kein Gespür. Und Canadi hat sogar noch dazu beigetragen, daß alle vorhandenen Strukturen zerschlagen wurden innerhalb der Mannschaft. Und er hat Spieler wie Behrens demoralisiert, indem er sie falsch eingesetzt hat.
      Es hätte danach eines Trainers bedurft, der etwas von Teambuilding versteht, so wie Matarazzo das formuliert hat. Dazu hätte gehört, daß die Spieler, die sich nicht in den Dienst der Mannschaft stellen, auch nicht mehr spielen. Für beide Anforderungen war und ist Keller der falsche Mann.

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      • @ beate 60

        Köllner ist überraschend mit einer Mannschaft aufgestiegen, der Erstligatauglichkeit nicht zwingend zu attestieren war. Der Aufstiegskader wurde durch die Abgänge von Burgstaller, Füllkrug und Möhwald
        weiter geschwächt und für Top-Verstärkungen war kein Geld vorhanden. Der voraussichtliche Abstieg
        war von der sportlichen Leitung einkalkuliert, verbunden mit der vagen Hoffnung, der „Fußballgott“
        könnte dem Club gnädig sein. Wieso war der vorhersehbare Abstieg ein Mißerfolg? Weil die Erwartungshaltung der Anhänger und die Realität meilenweit auseinanderklafften?
        Hat irgend ein heute aufgebrachter Fan gegen den eingeschlagenen Kurs protestiert? Paderborn wollte auch drinnen bleiben und Düsseldorf hat das 2. Jahr ebenfalls nicht gepackt. Hat der Trainer in Paderborn schlechte Arbeit abgeliefert? Ich meine nein. Nenne mir einen Mannschaftsteil beim Club, der wenigstens mittelmäßiges Zweitliganieveau hat? Findest du einen? Ich nicht.
        Wieviele Konzepte hatte der Club alleine in den vergangenen 20 Jahren? Wieviele davon hat er umgesetzt und wieviele in Panik vergeigt? Daran wird sich auch nichts ändern, solange die Verantwortlichen jedes Jahr die Erwartungshaltung der Fans – Aufstieg und Etablierung in der BuLi – mit salbungsvollen, blumigen Worten nähren und eine Utopie am Köcheln halten.

        Die eingetretene Wirkung hat für mich eine glasklare Ursache:

        Die Abkehr vom vereinbarten Konzept! Die dafür Verantwortlichen haben – nach erfolgreicher Arbeit von Meeske, den Verein in ruhigere finanzielle Fahrwasser zu führen, ein Vabanquespiel betrieben und dafür die Quittung erhalten.

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    • Erst dachte ich „wow, wie kann es sein, dass man als Rückrunden-9. wieder da landet, wo man nach der Hinrunde war“? Dann hab ich mir die Rückrunden-Tabelle angeschaut: nur 2 Punkte vor Dresden auf 16, da klingt 9 besser als es ist.
      Hattest Du von den 25 in der Schlussphase versemmelten Punkten geschrieben (ich finde den Post nicht mehr)? Das ist natürlich der Hammer, mit denen wären wir jetzt aufgestiegen!

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      Antwort
  • Unter Keller, der seine Mannschaft kennt, hätte ich die Relegationsschancen auf so 50:50 beziffert, jetzt auf 30:70 also wenn sich die Bild Meldung offiziell bestätigt, womit ich rechne.

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    Antwort
    • Mit unseren Larifarifußballern sind die Chancen in der Relegation 20:80 für den Drittligisten. Jeder Gegner, der da kommt, bringt alles mit, was unserer Würfeltruppe fehlt: Unbedingten Willen und totale Einsatzbereitschaft. Ich sehe da nur eine Minimalchance, nicht in die 3. Liga abzusteigen.

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      Antwort
      • Mit Keller hätte ich sie höher eingeschätzt, weil er die Probleme der Mannschaft kennt, jetzt würde ich auch bei 20:80/30:70 etwa landen.

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        • Er kennt die Probleme vielleicht. Aber er hat keine Lösung. Und er hat auch keine Ideen, was er noch versuchen könnte

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      • „Unbedingten Willen und totale Einsatzbereitschaft.“

        Genau das habe ich in dieser ganzen Saison nie gesehen. Außer in der Anfangsphase gegen Bielefeld, bevor sie uns überrollt haben. Trainer: Marek Mintal. Hoch gepokert, aber leider verzockt. Aber es war interessant, was die Mannschaft könnte, wären da nicht immer diese dummen Fehler.

        Aber genau das brauchen wir, um in der Relegation bestehen zu können. Unser Gegner wird genau über diese Schiene kommen, aber sie werden nicht die Brillianz und Gnadenlosigkeit von Bielefeld haben. Wenn wir auf dieser – emotionalen – Ebene nicht dagegen halten können, haben wir keine Chance.

        Keller hat bewiesen, dass er nicht emotionalisieren kann. Mit ihm haben wir keine Chance, außer der Zufall hilft uns (wäre ja mal was Neues).

        Marek hat bewiesen, dass er der Mannschaft die richtige Einstellung vermitteln kann. Wenn wir also keinen Neururer aus dem Hut ziehen können, sollte es Marek versuchen.

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    • Das wiederum macht mir ehrlich gesagt Hoffnung, denn du lagst mit deinen Prognosen bisher in dieser Saison nicht ganz so richtig.

      Spaß beiseite, wir werden sehen wie es ausgeht und ich denke wir hoffen doch alle das der Super-GAU irgendwie verhindert wird.

      Und damit lasse ich es jetzt gut sein.

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      Antwort
      • Gibt es im Profi Fußball ein einziges Beispiel, wo der Trainer vor den Relegationsspielen entlassen wurde und das mit Erfolg? Was soll denn ein neuer Trainer in ein paar Tagen tun? Wenn das ginge, bräuchte kein Verein mehr eine Vorbereitung. Ich glaube damit schießt sich der Verein endgültig selber ab. Ein ahnungsloser AR und ein Palikuca der leider schon bewiesen hat, dass er es nicht kann. 3. Liga

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        • Ich akzeptiere deine Meinung, teile sie aber nicht. Die Wahrheit liegt aufm Platz 😉.

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          • Die werden wir sehen- Sicher wird auch der nächste Trainer nicht genau so aufstellen wie ihr euch es ausmalt, dann ist er natürlich wieder schuld 🙂
            Die werden am Valznerweiher schon Schlange stehen

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        • Mit Keller an der Linie geht es auf jeden Fall runter!

          Die Aufstellung für das Relegationsspiel ist dann schon wieder fix.
          Die Mannschaft hätte schon lange einen Impuls von außen gebraucht.
          Das Spieler, obwohl sie wochenlang ihrer Form hinterher laufen, immer wieder in der Startelf stehen kann doch absolut nicht leistungsfördernd sein.
          Man kann einen jungen Spieler wie Handwerker oder auch Dovedan auch langfristig helfen wenn man sie mal auf die Bank setzt, und durch Einwechslungen ihre Motivation anstachelt.
          Auch das ein Behrens und Geis zusammen einfach nicht funktionieren hätte man schon merken können.
          Wenn ich den KSC anschaue, sieht man deutlich wo man ansetzen kann.
          Da steht ein junger Trainer am Spielfeldrand der Leidenschaft und Einsatz vorlebt.
          Der bei der Pressekonferenz nach dem Spiel auf wahnsinnig sympathischer Art und Weise ein Statement zum Trainerkollegen in Kiel abgibt. Und was noch viel wichtiger ist er gibt auch in kritischen Situation der Jugend eine Chance. Was gestern auch noch belohnt wurde.
          Das alles fehlt mir bei Keller.
          Auch der permanente Verweis das auch Mintal mit der Mannschaft gescheitert ist gilt für mich nicht!
          Marek hat die Mannschaft in einem Spiel betreut, gegen die absolute Übermannschaft in dieser Saison. Sicher es war eine hohe Niederlage, aber waren die Spieler mit Keller rückblickend besser?
          Ich sage nur Hamburg Stuttgart ……..
          Wäre gut möglich gewesen das Marek Mintal nach der Leistung gegen Bielefeld die richtigen Schlüsse gezogen hätte und der Mannschaft ein anderes Gesicht verpasst hätte.

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          Antwort
        • @Juwe: Ja! Borussia Dortmund entließ vor den Relegationsspielen gegen den 1.FC Nürnberg 1976 Trainer Horst Buhtz und holte Otto Rehhagel. Der BVB gewann beide Spiele.

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          Antwort
        • Keller hat doch seit Monaten bewiesen dass er die Mannschaft nicht erreicht. Sie hat Spieltag für Spieltag emotionslose fahrige Matches abgeliefert.
          Der Trainer hat es nie geschafft, dass auch nur ein einziger Spieler sein Leistungsvermögen abruft.
          Wie in aller Welt sollte er es jetzt schaffen in der Relegation zu bestehen?
          Die Entscheidung war unbedingt notwendig ihn zu schassen… Auch wenn er menschlich bestimmt ein feiner Kerl ist.
          In dieser Situation brauchst Du jemanden der für seinen Verein brennt und ihn liebt, dass ist vielleicht die einzige Chance diese Individualisten nochmal zum Kämpfen zu bringen.
          Ihnen verklickern dass kein zukünftiger Arbeitgeber auf Spieler baut, die, wenns darauf ankommt, den Schwanz einziehen. Und dass es Ihnen viele Karriere Chancen verbauen würde. Ich glaub das einzige womit man die packen kann ist Ihr Geld und Ihr Ego.
          Ich hab jetzt mehr Hoffnung als unter Keller, trotzdem hab ich mich innerlich schon mit dem Abstieg abgefunden.
          Und dann muss natürlich auch noch der weg, der diese Mannschaft zusammen gekauft hat…
          Nichts wäre gerechter…

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          Antwort
  • Bei dem ganzen Chaos fällt mir immer wieder das Gedicht vom Zauberlehrling von Schiller ein.
    „Oh weh, die Not ist groß, die Geister die ich rief, die werd ich nimmer los“!

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    Antwort
  • Der Niedergang wurde eingeleitet, als ohne Not der Plan des kontrollierten Bundesligaabstiegs über Bord geworfen wurde. Wenn wir über Palikuca, Canadi und Keller diskutieren, müssen wir beim panischen AR, der jetzt, als es drauf ankam keine Eier mehr hatte, anfangen.

    Ich muss meine Meinung von Bornemann ein wenig relativieren. Sein Netzwerk mag ungenügend gewesen sein, aber er hatte immerhin ein Gespür für Teambuilding. Eine Qualität, die letztlich mehr wiegt.

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    Antwort
    • Das sehe ich komplett anders. Nur weil Palikuca eine Niete ist, muss doch Bornemann deshalb nicht der Richtige sein.

      Es ging ja bei seiner Demission nicht darum, den kontrollierten Abstieg über Bord zu werfen. Es wurden ja keine Nottransfers o.Ä. getätigt. Nur kann man einem Umfeld und v.a. Sponsoren nicht einen Abstieg auf Ansage ohne Kampf zumuten. Das hat was mit Glaubwürdigkeit zu tun. Und so unwürdig hat sich bisher noch kein Aufsteiger gezeigt. Das Problem war nicht die Demission von Bornemann, sondern, dass sie deutlich zu spät kam.

      Das eigentliche Problem ist doch, dass einen Grethlein absolut nichts in seiner Rolle beim Club qualifiziert. Weder, dass er in seinem Job besonders profiliert ist, noch ein relevantes Netzwerk hat. Wie soll der denn den ohne Berater richtigen Mann finden? Erst holt er mit Bornemann einen Mann, der absolut keine Qualifikation und Referenz (außer den Absturz mit Aachen) hatte und dann Palikuca, der Kaderplaner in Düsseldorf war. Genau dass ist auch jetzt das Problem. Unabhängig von den Strukturen, kann man Palikuca kurzfrostig gar nicht entlassen, weil man sonst handlungsunfähig ist.

      Hier liegt unser größtes Problem: der Aufsichtsrat ist ein lokales Geklungele und jeder, der etwas – wie z.B. Schamel – verändern will, wird weggebissen.

      Lass Grethlein & Co noch 5 Sportvorstände suchen und sie ziehen treffsicher 5 Nieten. Das sind Clubfans, nicht mehr und nicht weniger. Da kann jeder hier genauso einen Sportvorstand suchen und wird nicht schlechter abliefern.

      Im Endeffekt hilft bis auf weiteres nur Eines: nachdem im AR keine Fach-, insbes. keine Sportkompetenz ist, muss ein Sportvorstand gefunden werden, der selber Profi war und der mehr Verständnis von Teamgefüge und -dynamik aus der Praxis hat, als seine Vorgänger. Er muss uns damit vor dem Aufsichtsrat schützen.

      Klaus Allofs hätte dieses Profil, wobei klar ist, dass er nie und nimmer einen Drittligisten übernehmen würde.

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      Antwort
      • @ Andre

        Hast du auch einmal in Erwägung gezogen, dass ein Sportdirektor der doppelt so gut ist, wie Bornemann, vermutlich auch das 4-fache kostet und dir das dazu passsende negative Eigenkapital des Clubs angesehen? Du kannst das beste Netzwerk der Welt haben, wenn du für Spieler, die der Mannschaft wirklich weiterhelfen könnten, nicht über die finanziellen Mittel verfügst, die Bedingungen der Verstärkungswilligen zu erfüllen.

        Welche brauchbaren Spieler hat Palikuca geholt. Ich möchte nicht wissen, was für Frey und Dovedan an Ablöse und Gehalt bezahlt wurden. Geld, das Bornemann nicht zur Verfügung stand. War ein Knaller dabei? Auch der beste Sportvorstand kann nur ihm Rahmen seiner Möglichkeiten agieren.

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        Antwort
        • Ja Hans, das ist mir klar. Aber wir sehen doch, dass die uns die Kategorie Bornemann/Palikuca nicht nur nicht weiter bringt, sondern viel Kapital verbrennt. Da bezahle ich lieber einen fähigen Manager 500k p.a. mehr und reduziere Flops à la Medeiros und Cerin. Jeder Abstieg bzw. verpasste Aufstieg kostet und das 20-Fache.

          Und Du hast recht – rein faktisch, hat Bornemann besser gearbeitet als Palikuca – weil er nichts gemacht. Sobald er was gemacht hat, waren es fast ausnahmslos Flops (Palacios, Ilicevic, Stefaniak).

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          Antwort
      • Klaus Allofs hätte dieses Profil, wobei klar ist, dass er nie und nimmer einen Drittligisten übernehmen würde.

        Genau probieren wir es wieder mit alternden, ehemaligen „Stars“ von über uns platzierten Vereinen. Da kommt wenigstens etwas Glamour von deren früheren Stellen an den Valznerweiher. Das war früher schon mit abgehalfterten Spielern erfolgreich, kann jetzt mit Vorständen auch kein Fehler sein.

        Wenn ich mir die Statements von Allofs vor dem Buli Saisonfinale zu Bremen ansehe, dann wüsste ich ganz klar wen ich nicht holen würde.

        Immerhin wenn er dann in Kürze wieder gehen müsste, könnte er perfekt den Wecker-Opa bei CEF geben, immer nur Driller und Schäfer ist ja auch langweilig.

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        Antwort
    • Jetzt hört doch bitte mal mit Bornemann endlich auf. Wieviel Jahre soll das noch gehen, in St. Pauli lief es auch nicht so toll und stehen ebenso ohne Trainer da. Es gab genug Chancen seitdem daraus etwas zu machen.

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      Antwort
      • Gerne, sobald Du aufhörst uns zu sagen über was wir schreiben sollen oder dürfen. 😉

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        • Natürlich kann man einem Umfeld und seinen Soonsoren erklären warum es für einen Berein wie dem Club ein Ausflug in die 1.Liga ist, der nur im optimalen Fall mit dem Verbleib in der ersten Liga endet.So viel anders als das was in Paderborn oder jetzt mit Düsseldorf passiert ist, soviel anders wäre das bei uns auch nicht-selbst Mainz zittert seit 10 Jahren beständig um den Klassenerhalt.Man müsste sich lediglich mal von dem Ballast der Vergangenheit befreien aus dem sich immer noch eine übertriebene Erwartungshaltung ableitet.Jenseits von Kennzahlen, die so schwer wiegen dass es nicht mal reicht das mit Tradition auszugleichen.Das einzige was von der Legende lebt ist die Überheblichkeit.

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          Antwort
          • Aber doch nicht kampflos, wie es Insbes unter Köllner war. Ohne Systemwechsel. Ohne Neuzugänge im Winter. Ach Verzeihung – fast hätte ich den großen Ivo Ilicevic, Bornemamns Königstransfer aus der Kasachischen Liga vergessen, der uns sofort weiterhelfen hätte sollen. Niemand – kein Paderborn, Cottbus, Haching hat so abgeschenkt wie wir.

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            Antwort
            • Paderborn hat auch ohne Systemwechsel durchgezogen-ein hier stehe ich und kann nicht anders(besser) ist manchmal im Endeffekt nur eins: ehrlich
              Im Übrigen hätten fünf Wintereinkäufe der Qualität Palikuca auch nichts gebracht-das was er geholt hat hat für den drittletzten Platz der 2.Liga gereicht!

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              Antwort
            • Niemand – kein Paderborn, Cottbus, Haching hat so abgeschenkt wie wir.

              18/19 FCN: nach 9Spielen / 9Punkte – Platz 14
              19/20 PAD: 4P – Pl. 18

              18/19 FCN nach 17 Spielen: 11P – Pl. 18
              19/20 PAD nach 17 Spielen: 12P – Pl. 18

              18/19 FCN nach 26 Spielen: 13P – Pl. 18
              19/20 PAD nach 26 Spielen: 17P – Pl. 18

              18/19 FCN nach 34 Spielen: 19P – Pl. 18
              19/20 PAD nach 34 Spielen: 20P – Pl. 18

              Den ganz großen Unterschied kann ich da nicht erkennen, im Gegenteil wir sind deutlich besser in die Saison gekommen, im 2. Viertel hatten wir dann zuerst Pech wie gegen Frankfurt, wo die Mannschaft einen Sieg verdient hätte, dann kam Unvermögen dazu, wie gegen Stuttgart und Freiburg.

              Dann kam die große Panik, schon während des Trainingslager gab es Gerüchte, dass Köllner gehen soll, dann gab es große Kritik an Bornemann, der doch bitte endlich die großen Kracher holen sollte, um den Klassenverbleib zu sichern, dann gab es negative Stimmen aus dem Spielerkreis, die leider auf Gehör im Aufsichtsrat stießen, damit war die Autorität des Trainers und des Sportdirektors untergraben.

              Mit dieser Panik hat man sich das 3. Quartal auch noch zerschossen. Im 4. Quartal waren wir dann wieder einigermaßen im Soll, am Ende sind wir im Prinzip so eingfelaufen wie jetzt Paderborn. Dabei weiße ich kurz darauf hin, dass Ostwestfalen zu den wirtschaftlich stärksten Gebieten in Deutschland zählt, dort sind Großkonzerne wie Oetker, Bertelsmann, Hella, Nixdorf Wincor, Miele und viele weitere. Die Metropolregion Nürnberg kann mit der Wirtschaftsleistung dort nicht mithalten.

              Natürlich hätte man vor der Saison einen anderen Weg wählen können, hätte sich wieder hoch verschuldet und 3-4 zumindest mittelmäßige Erstligaspieler holen können. Mehr wäre auch mit Schulden bei uns nicht drin gewesen. Damit hätte man dann vielleicht den Klassenarhalt geschafft, vielleicht aber auch nicht, dann wäre der Abstieg wieder der Ritt auf der Klinge Insolvenz gewesen.

              Man hätte das so vor der Saison planen können, dann hätte man aber vor der Saison Bornemann und Köllner entlassen müssen, denn deren Idee war dazu komplett konträr. Bornemann und Köllner wollten mit der Aufstiegsmannschaft in die Erstligasaison gehen und bewusst riskieren, dass man absteigt, aber das Jahr erste Liga hätte den finanziellen Spielraum deutlich erweitert, was ja tatsächlich der Fall war. So ein dickes Portemonnaie wie Palikuca vor der Saison hatte schon lange kein Sportvorstand mehr beim Club.

              Aber mit der Idee von Köllner/Bornemann in die Saison gehen und dann alles über den Haufen schmeißen ohne einen echten Alternativplan, vor allem erst dann, als man personell auf der Spielerebene eh schon nicht mehr handeln konnte, dass war Scheitern mit Ansage.

              Ich bin gar nicht der Meinung, dass die aktuelle Zweitligasaison mit Bornemann und Köllner unbedingt viel erfolgreicher gelaufen wäre, eine Abstiegssaison geht an keiner Mannschaft spurlos vorbei, dazu benötigt Bornemann aus meiner Sicht einen weiteren Vorstand mit zumindest etwas sportlichem Sachverstand, so wie Meeske, Rossow passte da null dazu.

              Aber was ich ganz sicher weiß, wenn man als finanziell klammer Verein ständig die Geschäftsidee und -ziele verändert, dann kann man nur verlieren. Ohne mittelfristig angelegte Idee hat man heute gar keine Chance mehr. Dann fällt man auch noch gegen die „Dorfvereine“ zurück, die ohne großes mediales Interesse ihr Ding durchziehen, vielleicht auch deshalb leichter ihr Ding durchziehen können.

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  • Ich würde gerne Personen in der sportlichen Führung sehen, die sich mit dem Club identifizieren, denen ich das glaubwürdig abnehmen kann. Bei Palikuca und Keller kann ich das nicht. Die werden weiterziehen, ihr persönliches Schicksal und Versagen etwas betrauern, in ihrer Biografie Nürnberg aber schnell abhaken und vergessen.
    Es gibt wahrscheinlich einige fähige Menschen, die dem Club mit dem gleichen Herzblut verbunden sind wie der bedauernswerte Aufsichtsratsvorsitzende, die den Club sportlich führen könnten. Mit denen es dem Fan wieder leichter fiele, den Club auch in Zeiten geringer Erfolge zu unterstützen und anzufeuern.
    Wenn ich daran denke, wie treu Mintal dem Club blieb, wie Galasek der Region verbunden blieb und geduldig auf seine Rolle beim Club wartete oder dass Hans Meyer in Nürnberg blieb, trotz seines missratenen Abschieds beim FCN. Mit solchen Leuten in der sportlichen Leitung fiele es mir leichter, auch das Tal der 3. Liga zu durchschreiten, durch Dick und Dünn zu gehen.

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    • Luhukay war ja auch kein Spezl, sondern eher Gegenspieler. Der hat gleich bei Dienstantritt gemeckert, dass die Mannschaftszusammenstellung so schleppend und mäßig verläuft, da hat er sich beim Chef nicht gerade eingeschmeichelt.

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  • Kurz was positives als Hoffnung für die Relegation:
    Nur Bielefeld (33) hat auswärts mehe Tore erzielt als der FCN (30) .

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  • Ich würde generell gerne mehr Kompetenz in der Führung des FCN haben, ich spreche Grethlein das Engagement überhaupt nicht ab, man hört an vielen Stellen wie sehr er sich engagiert, aber wenn es doch immer derart glücklos ist und zum Niedergang führt, muß man auch den Mut haben die Konsequenzen zu ziehen. Für mich die Hauptursache die vielen unglücklichen und schlechten Personalentscheidungen von Vorstand bis Kader. Ich finde man sollte erstmal oben anfangen und diejenigen dann den Kader ausmisten. Und weil ich es hier gelesen haben, Palikuca war nie Kaderplaner in Düsseldorf, da haben anderen angesagt welche Spieler gebraucht werden, er hat es eben in zweiter Reihe umgesetzt. Ihm spreche ich auch das Engagement nicht ab, aber das reicht auch nicht, wenn man das Ganze nicht im Blick hat. Als Kopf der Kaderplanung hat er mit den finanziellen Erstligamitteln für die 2. Liga ganz klar versagt. Mich ärgert einfach dieser zu große Kader, der charakterlich nicht zusammenpaßt, an dem auch der nächste Trainer scheitern wird, bis sich dieser maßgeblich verändert hoffentlich zum besseren

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    • Richtig: Engagement ist ein Hygienefaktor. Es geht jedoch um Kompetenz und v.a. Resultate. Das kann für mich auch jemand ohne Stallgeruch sein. Bornemann, Palikuca haben doch nicht wegen fehlendem Stallgeruch oder Desinteresse versagt, sondern wegen mangelnder Erfahrung und Kompetenz und ohne angemessenem Sparingspartner im AR.

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    • aber wenn es doch immer derart glücklos ist und zum Niedergang führt, muß man auch den Mut haben die Konsequenzen zu ziehen.

      So viele schlechte Entscheidungen von Grethlein gab es gar nicht, mit Meeske hat er einen Topmann geholt, der halt nur einerseits gemerkt hat, die finanzielle Situation beim Club ist viel schlimmer als er dachte, der erkennen musste eine Ausgliederung und der Einstieg eines Investors ist kurzfristig gar nicht zu machen, mittelfristig nur schwer und vor allem wenn er erfolgreich arbeitet eher gar nicht und der am Ende wegen dieser Gründe und familiärer Überlegungen lieber zum VW-Konzern geggangen ist, als sich den Club weiter anzutun.

      Mit Bornemann hat er einen Sportvorstand geholt, der nach zei Spielzeiten den Aufstieg geschafft hat und das unter widrigsten finanziellen Bedingungen. Ok danach kamen die schwächeren Personalwechsel. Mit Rossow hat er einen Mann aus der Region gefunden, da gab es wohl die Hoffnung, dass es den so schnell nicht wieder wegzieht, wie davor bei Meeske, dazu ein Mann aus der Wirtschaft, da gab es wohl die Hoffnung, dass er den Kontakt zu den regionalen Firmen weiter verbessern könnte. Leider war dessen größtes Steckenpferd ein Laden in der Nürnberger Innenstatt, vom Fußballgeschäft hat er keine Ahnung und als Führungskopf bleibt er komplett unsichtbar.

      Und mit Palikuca hat er dann komplett daneben gelegen, aber das lag sicher auch an der davon laufenden Zeit. Die Entlassung von Bornemann ohne Alternative, ohne jegliches Vorfühlen, ohne jegliche Idee wer der Nachfolger sein könnte, das war eine Katastrophe. Da hat sich der Abgang von Meeske dann noch mehr gerächt. Da haben Kontakte, eine Idee was der Mann einbringen soll, Kontakte zu potentiellen Kandidaten komplett gefehlt.

      Da hat wohl den Ausschlag gegeben, dass Palikuca seinen Personalplan aus Düsseldorf einschließlich Trainer vorstellen konnte und das sah dann wohl recht überzeugend aus. Tja da hat sich Grethlein leider komplett blenden lassen. Trotzdem, das Hauptproblem sind nicht die schlechten Personalentscheidungen, wie oben gezeigt, es gab ja auch sehr gute und gute.

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    • Mich ärgert einfach dieser zu große Kader, der charakterlich nicht zusammenpaßt, an dem auch der nächste Trainer scheitern wird

      Sorry aber die Erklärung ist zu einfach, so groß ist der Kader auch nicht, war es insbesondere zu Beginn der Saison nicht, als noch einige Neuzugänge rekonvaleszent waren. Und dass diese Spieler alle schlechte Charaktere wären ist mir zu einfach, viele waren auch schon beim Aufstieg dabei und da war der Teamzusammenhalt das ganz große Plus.

      Aber Palikuca und Canadi haben natürlich eklatante Fehler in der Teamzusammenstellung gemacht, man hat Schwachstellen wie den fehlenden Spielmacher nicht gelöst, hat auf die Kaderstelle des Kapitäns den teuersten Neuzugang gestellt, was unweigerlich zu Disonanzen führen muss. Dann holt man einen zweiten 9er der 1:1 die gleiche Qualität wie der 9er hat, der schon da ist, Frey wäre nur bei einem Abgang von Ishak sinnvoll gewesen, schon gar weil man einen alternativen Mittelstürmertyp mit Schleusener ja auch schon hatte.

      Wenn man in einer Mannschaft mutwillig die Struktur zerstört, Eckpfeiler demontiert, dann geht man immer ein großes Risiko ein. Da muss man schon einen genialen Plan haben, um mit schnellen Erfolgen die Mannschaft auf seine Seite zu ziehen. Erfolg ist immer das beste Argument. Aber wehe der kommt nicht, dann fängst Du so ein auseinanderfliegendes Team nicht mehr ein. Ein Sportvorstand und ein Trainer, die beide komplett neu sind, die die informellen Absprachen im Team nicht kennen, die gehen mit so einer Strategie ein enormes Risiko ein. Leider waren weder Palikuca, noch Canadi und dann auch Keller nicht in der Lage die gruppendynamischen Prozesse wieder einzufangen, die sie zu Beginn der Saison ausgelöst hatten. Ich sehe nicht, dass die einzelnen Spieler ein Charakterproblem hätten, aber es gab niemand der aus den Einzelspielern ein Team formen konnte. Es gab keine Kerngruppe im Team, um die sich eine Mannschaft hätte formen können, es gab keinen echten Chef mehr auf dem Platz und Palikuca und Canadi konnten auch kein Team von außen schaffen. So konnte der FCN über die ganze Saison hinweg nie als Team gut machen, was einzelne Spieler an Defiziten mitbringen.

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  • Nur 15 Tore in 17 Heimspielen !
    Nur 3 Heimsiege.
    Sehr traurig.

    Bild meldet FCN bevorzugt interne Lösung in Trainerfrage

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    • Ist ja auch das einzig sinnvolle. Bis ein fremder Trainer sich hier zurechtfindet, sind zwei wertvolle Tage rum.

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      • Ich bin aber sauer, wenn das Denkmal Marek Mintal als 3. Liga Abstiegstrainer, was er schon geleistet hat für den Verein, endgültig kaputt gemacht wird. Von Roger Prinzen hat man hinterher nie wieder was gehört. Welcher namhafte Trainer will denn jetzt die Scherben einer ganzen Saison zusammenkehren auf die Schnelle und zu welchem Preis der eh weiß dass er in 5 Tage nichts bewirken kann. Soll Wiesinger es machen.. was das bringen soll steht wieder auf einem anderen Platz :-), die Chancen der Relegation auf jeden Fall weiter verringert. Chapeau!

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        • Das wird Marek keiner übelnehmen, sondern die Schuld dem desolaten Haufen geben, wenn es schief geht. Im Gegenteil, es ehrt ihn, seinen Beitrag leisten zu wollen und zu diesem Himmelfahrtskommando bereit zu sein. Nein, da sehe ich kein Risiko. Er hat mit der U21 bewiesen, dass er es kann. Auf den Versuch kann er es ankommen lassen.

          …und am Ende ist er noch unsterblicher, als er ohnehin schon ist!

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          • Du weisst doch wie es ist in der Medienlandschaft, die Umstände werden schnell vergessen. Was bleibt sind dann die Fakten, woran man sich erinnert. Also er wäre gut beraten nicht für den Murks anderer gerade zu stehen mit seinem Namen zumal die Mannschaft es ihm schon mal gezeigt hat..eine riesen Aufbruch Stimmung im Umfeld durch seinen Namen schon alleine, diese Mannschaft hat das Null interessiert.

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      • Es geht doch nicht um zurechtfinden. Es geht Tom Zuversicht vermitteln und ein paar Schrauben zu drehen. Da hole ich doch lieber einen erprobten Feuerwehrmann als einen Novizen, der weiß, was die Kombination vom Zahlenschloss des Geräteraums ist.

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        • Diese klassischen Feuermänner gibt es heute doch irgendwie nicht mehr. Das ist eben immer die Kehrseite der Medaille entlassen ist einfach, das haben wir auch schon oft locker hinbekommen, was danach kommt ist das Entscheidende! Aber murksen wir die Saison halt gar zuende.

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  • Interssant zu wissen wäre einmal, wie man mit den Spielern deren (Leih-)Verträge auslaufen plant!?
    Also Heise, Frey und Mavropanos und Ishak und Erras. Laufen noch weitere Verträge aus? Kann da jemand etwas Licht ins dunkel bringen. Eventuell verkleinert sich der Riesen-Kader dann ja automatisch für die beiden Überlebens-Spiele!?

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  • 1978 hat der Club übrigens vor den Relegationsspielen den Trainer geschmissen. Horst Buhtz musste vor dem letzten Zweitligaspieltag gehen und wurde durch Werner Kern ersetzt.
    Kern verlor das letzte Zweitligaspiel bei Bayern Hof mit 0:4, führte den Club dann aber in der Relegation gegen Rot-Weiß-Essen in die Bundesliga.

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  • Als es wieder weiterging hat die DFL ja nur von den 2 Absteigern und erst nach ca 2-3 Wochen die Relegationsspiele erwähnt Die Abstiegsfrage wurde dann doch öfter vertagt
    Weil die Relegation eben erst nach 30.6. stattfindet oder?

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  • Kann mal einer dem Fußballgott sagen, dass es vollkommen ausreicht, zu wissen, dass man es ganz alleine selbst verbockt hat? Er muss nicht noch extra dafür sorgen, dass man über das Parallelspiel anschließend Sätze lesen muss wie: „SR-Team: Fritz […] Note 5, übersah beim 1:1-Ausgleich das Aufstützen von Hofmann bei Caligiuri. Die Elfmeterentscheidung vor dem 1:2 war sehr umstritten.“

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  • Interne oder externe Lösung?

    Sollte man sich für eine interne Lösung entscheiden, dann wird man Marek und/oder Michael Wiesinger wohl auch mit einer gewissen Bestimmheit fragen, ob sie sich diese für den 1. FC Nürnberg unfassbar wichtige Relegation auch wirklich zutrauen. Und wie die beiden eine Rettung schaffen könnten. Ich bin mir sicher, Marek und Michael Wiesinger sind sich absolut darüber im Klaren, dass es in der Konsequenz um das Überleben des Vereins gehen könnte. Das ist in keinster Weise zu vergleichen mit einem interimistischen Einspringen bei einem Heimspiel gegen Bielefeld.

    Wenn zwei verdiente, loyale Mitarbeiter Woche für Woche mit fachmännischen Augen gesehen haben, was unter Keller schiefgelaufen ist, und wie man dies personell oder auch taktisch korrigieren muss, dann sind das Marek Mintal und Michael Wiesinger.

    Ob die beiden im Gegensatz zum emotionslosen Keller auch ein Feuer entfachen können und diese Mannschaft, die keine ist, mitreißen können, ist die andere Frage. Das Motivatorische spricht für eine externe Lösung. Marek und Michael sind halt eher ruhige Zeitgenossen.

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  • Kann mir mal jemand erklären, was der KICKER gegen den offiziellen Tweet des FCN von gestern hat? Ich lese da überhaupt nichts despektierliches drin.

    „….
    Eher unglücklich war sicherlich ein unmittelbar nach dem Schlusspfiff abgesetzter Tweet mit Blick auf Erzrivale Fürth, das gegen Karlsruhe 1:2 verloren hatte. So schrieben die Franken: „Da der KSC parallel ein paar Kilometer westlich von Nürnberg gewonnen hat, heißt es jetzt nochmal zwei weitere Spiele für den Club.“

    Offenbar aufgrund negativer Kritiken in den sozialen Medien versuchte man rund zwei Stunden später von Vereinsseite, in einem weiteren Tweet ein wenig Schadensbegrenzung zu betreiben. „Weil dieser Tweet offenbar so verstanden wird, möchten wir deutlich machen: an der aktuellen Situation tragen wir ganz alleine die Schuld. Wir haben es verkackt. Niemand anderes. Und nur wir alleine können das noch gutmachen. Falls das im Tweet anders ankam, tut uns das leid.“ Die Chance auf eine Entschuldigung beim Nachbarn aus Fürth blieb ungenutzt.
    ….“

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    • Wenn man eine Goldwaage bemüht, könnte man rauslesen wollen, dass der Club die Fürther für den Relegationsplatz verantwortlich macht. Im Zusammenhang mit dem vorangegangenen Post (im Sinne von „wir haben es mit Unentschieden verbockt“) ist das lediglich die Ergänzung, was dadurch tabellarisch passiert.

      Aber es gibt ja Menschen, die überall das Böse sehen wollen und daraus Sensationen basteln und dafür dann Dinge aus dem Zusammenhang reißen….

      Die nachfolgende Erklärung ist völlig ausreichend und nachvollziehbar, hier gar eine Entschuldigung nach Fürth zu fordern ist die Unverschämtheit desjenigen, der den falschen Ton überhaupt erst erzeugt hat.

      Pfui, auch der Kicker wird langsam zum Schmierblatt!

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      • Sorry Optimist, von einer professionellen Kommunikation erwarte ich gerade in so einer schwiereig Situation zweifelsfreie Statements. Ja der Tweet ist objektiv nicht schlimm, aber subjektiv, gerade auch mit der Rivalität mit Fürth ist der Tweet einfach Mist. Dann darf man als Profi so etwas nicht raushauen. Da ist es sinnvoller in der Hitze des Gefechts einfach mal nichts zu tweeten.

        Wenn man in unserer Situation etwas veröffentlicht, dann dürfen zwei Dinge nicht möglich sein, es darf nicht der Hauch eines Vorwurfs gegen Fürth veröffentlicht werden und das darf nicht der Hauch einer Ausrede für das eigene Versagen aufkommen. Beides ist bei dem Tweet nicht 100% ausgeschlossen, insofern war der Tweet dumm und umprofessionell. Andererseits unsere Kommunikation war noch nie wirklich professionell, warum soll das jetzt anders sein.

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