Analyse: 1:1 verloren #FCN #KSVFCN

Analyse zu Holstein Kiel – 1. FC Nürnberg 1:1 (0:1) – Der Club erstarrt nach früher Führung in Passivität und muss deshalb nun in der Relegation nachsitzen
1. Die Grundordnung
2. Der Schlüssel zum Spiel
3. Das Spiel war entschieden, als
4. Das Fazit
5. Die Stimmen
6. Die Statistik
7. Noten

1. Die Grundordnung…

Abb. 1: Startformation

… war natürlich wieder der 4-4-2/4-2-3-1-Hybrid (Abb. 1), den Jens Keller in den letzten Wochen stets spielen ließ. Personell wurde ein wenig rotiert. Erras kehrte nach Gelbsperre zurück, ersetzte im defensiven Mittelfeld Fabian Nürnberger. Oliver Sorg kehrte auf die Rechtsverteidigerposition zurück, stattdessen saß Enrico Valentini auf der Bank. Gleiches galt für den angeschlagenen Georg Margreitter, er wurde durch Lukas Mühl ersetzt. Gänzlich aus dem Kader fielen Felix Lohkemper (Risswunde) und Adam Cerin (Trainerentscheidung), neben Patrick Erras kehrte auch Dinos Mavropanos in den Kader zurück.

An dieser Grundformation und -ausrichtung hielt Jens Keller bis nach dem 1:1 fest. Wie immer war auffällig, dass Frey sich viele Bälle tief holte und Dovedan relativ weit innen spielte. Es entstand dadurch, dass Dovedan eher zentral agierte und Oliver Sorg relativ tief spielte, immer wieder Platz auf der linken Abwehrseite (siehe auch realtaktische Aufstellung, Abb. 2). Kiel spielte daher auch die Mehrheit seiner Angriffe über links und leitete mehr als die Hälfte der gefährlichen Angriffe über links ein. Dass das Tor der Kieler also über diese Seite fiel, brauchte nicht zu verwundern.

Abb. 2: Realtaktische Aufstellung

Nach dem 1:1 wechselte Jens Keller dann doppelt. Schleusener und Zrelak ersetzten Frey und Behrens. Dovedan rutschte dabei in die Mitte und Schleusener auf den rechten Flügel, Zrelak ging ins Sturmzentrum. Kuz danach kam Enrico Valentini für Oliver Sorg in der inzwischen fast schon üblichen Rechtsverteidigerrochade. Die Einwechslungen von Ishak und Heise für Dovedan und Geis in der Endphase sorgten dann für einen Umbau hin zu einer Art 4-4-2, allerdings war das Spiel in der Endphase so unstrukturiert, dass eine Formation nur rudimentär zu erkennen war.

2. Der Schlüssel zum Spiel …

… lag in der phasenweisen Passivität des FCN. Zwischen 1:0 und 30. Minute gab der Club genau einen Torschuss ab: Nikola Dovedan setzte seinen Fernschuss neben das Tor. Zwischen Wiederanpfiff und 65. Minute gab es dann wieder keinen einzigen Torschuss. Genau in jenen Phasen war dafür der Druck der Kieler besonders hoch, wie auch die Frequenz der Angriffe (Abb. 3) zeigt. Problematisch an den Torschüssen war oben drein, dass der Club zwar öfter als Kiel in Richtung Tor schoss, aber neben dem Tor nur einmal (Sörensen, 90.+2) ein Schuss aufs Tor kam. Kiel dagegen brachte sechs seiner 14 Schüsse auf den Kasten und erhöhte somit natürlich auch die Wahrscheinlichkeit den Ball ins Tor zu bringen.

Abb. 3: Angriffe pro Minute

Die Passivität drückt sich dann auch in anderen Werten aus. Zum einen war der Pressingdruck (Abb. 4) über fast die Hälfte des Spiels sehr gering, zum anderen waren auch Werte wie die „Challenge Intensity“ (Zweikämpfe, Tacklings und abgefangene Bälle pro Minute gegnerischen Ballbesitz) und die Anzahl der eigenen Offensivzweikämpfe niedrig und deutlich niedriger als beim Gegner. Das alles, obwohl Holstein Kiel nicht in Bestbesetzung antrat und auch keinerlei sportlichen Anreiz zu gewinnen hatte.

So mutet es schon seltsam an, dass Kiel den Ball deutlich länger in seinen Reihen hielt und mit 26 Ballbesitzphasen, die länger als 20 Sekunden dauerten auch deutlich öfter den Ball lang in den eigenen Reihen halten konnte als der FCN (14). Das lag auch daran, dass der Club bei den Vorwärtspässen deutlich weniger Präzision (68%) an den Tag legte als Kiel (76%), gleiches gilt für die Pässe ins gegnerische Verteidigungsdrittel (73%:61%). So ist es auch folgerichtig, dass der FCN trotz weniger Ballbesitz mehr Ballverluste zu verzeichnen hatte. All das ist dann letztlich auch nur die statistische Manifestation dessen, was man im Spiel immer wieder sah: Es fehlte an Kontrolle und an Geduld im Aufbauspiel.

Wäre das 1:1 ein x-beliebiges Auswärtsspiel mitten in der Saison ohne den Zwang siegen zu müssen, so könnte man einzelne Faktoren, wie die hohe Zahl der Pässe in den Strafraum (30) oder die Präzision bei den Pässen für Raumgewinn (fast 80%) hervorheben, allerdings auch schon unter dem Hinweis, dass einige der Werte durch die Schlussphase mit vielen in den Strafraum geschlagenen Bällen verzerrt werden. Im Angesicht der drohenden Relegation war die Leistung aber wieder einmal offensiv nahe am Offenbarungseid, vor allem in den Minuten zehn bis 30 und 46 bis 75.

3. Das Spiel war entschieden, als …

… Asger Sörensens Kopfball von der Linie gekratzt wurde. Es war die beste Nürnberger Chance in der zweiten Halbzeit, danach flogen zwar noch Bälle in Richtung Tor, aber gefährlich wurde es nicht mehr.

4. Das Fazit …

Abb. 4: Pressingdruck

… bezieht Jens Kellers Aussage, dass der FCN nun eine „Ehrenrunde“ drehen müsse, mit ein. Losgelöst davon, dass Keller damit wahrscheinlich nicht die Ehrenrunde als Jubelbezeugung und Anerkennung für Leistungen gemeint hat, ist das Bild äußerst unglücklich. Denn die schulische „Ehrenrunde“, die der Trainer wahrscheinlich im Kopf hatte, dauert ein Jahr und die Quote derer, welche die Schule nach einer solchen Ehrenrunde verlassen, ist nicht gering.

Die Relegation wird also zeigen, ob der FCN tatsächlich eine Ehrenrunde drehen muss oder es doch nur ein „nachsitzen“ wird, um verpassten Stoff nachzuholen. Dabei gilt es für den FCN diese Chance, die das Reglement ihm großzügig bietet, zu nutzen. Eine Saison, bei der man gemessen an den Möglichkeiten, am schlechtesten von allen Zweitligisten performt hat, noch retten zu dürfen, ist ein Privileg. Es gegen einen körperlich völlig ausgelaugten Drittligisten (11 Spiele in 5 Wochen bis zur Relegation), der bis zum Relegationsspiel noch zweimal antreten muss, während der FCN regenerieren kann, ist ein zusätzliches Privileg.

Wenn man also, allen Problemen zum Trotz, diese Chance nicht nutzt, ist der Abstieg nicht nur gerechtfertigt, er ist zwangsläufig. Um ihn zu verhindern bedarf es einerseits einer Stärkung der psychologischen Resilienz der Spieler. Seit dem 3:1 in Kiel 2017/18 hat der FCN kein Spiel mehr gewonnen, in dem er ein Gegentor bekommen hat, zusätzlich hat der FCN in dieser Saison insgesamt 25 Punkte nach Führung noch abgegeben.

Zusätzlich bedarf es einer Veränderung des Spiels. Man kann nicht darauf hoffen, wie Union Berlin (2018/19), der HSV (2013/14) oder Jahn Regensburg (2011/12) ohne Sieg die Relegation erfolgreich zu überstehen, vielmehr muss der regenerative Vorteil ausgenutzt werden und die bessere Physis, die der FCN haben wird, obwohl er selbst nicht austrainiert wirkt, zum eigenen Vorteil genutzt werden. Unbenommen des Ausgangs der selbstverschuldeten, hochverdienten Relegationsteilnahme gilt es dann schonungslos Bestand aufzunehmen. Es steht zu hoffen, dass dies nicht als Drittligist passiert, obwohl es in hohem Maße verdient wäre.

5. Die Stimmen…

Abb. 5: Chancenspielfilm

Jens Keller: „Wir sind sehr gut reingekommen und machen das frühe 1:0. Danach haben wir 20 Minuten nicht mehr nach vorne verteidigt, sind zu weit zurückgewichen. Vor der Pause war es dann wieder besser. In der zweiten Halbzeit kassieren wir dann das Gegentor. Danach haben wir alles versucht, aber es war immer ein Kieler Bein dazwischen. Es ist sehr bitter, dass wir jetzt in die Relegation müssen. Wir müssen jetzt die Köpfe frei kriegen und dann voller Energie in diese zwei Spiele.“

Ole Werner: „Viel schlechter hätte die Partie für uns mit dem frühen Gegentor gar nicht beginnen können. Aber meine Mannschaft hat sich nicht hängen lassen, obwohl es für sie in diesem letzten Saisonspiel nicht mehr um alles ging. Aber wir waren uns unserer Rolle, die wir angesichts dieser Tabellenkonstellation hatten, sehr bewusst. Und außerdem wollten wir uns mit einer ordentlichen Leistung in die Sommerpause verabschieden. Das ist uns gelungen. Am Ende hätten beide Mannschaften die Partie gewinnen können.“

Robert Palikuca: „Das Spiel war ein Spiegelbild der Saison. Wir hatten gute Phasen, haben aber nicht nachgelegt und das Spiel dann aus der Hand gegeben. Dadurch haben wir wie so oft Punkte liegen lassen. Um unsere Fehler abzustellen, fehlt uns einfach die Konstanz in unserem Spiel. Wir geben immer wieder die Kontrolle ab und müssen unsere Chance entschlossener nutzen. In der Kabine herrscht natürlich Enttäuschung, aber keine Resignation. Es geht jetzt in die Relegation“

Abb. 6: Gewinnwahrscheinlichkeiten

Stefan Thesker: „Wir haben nochmal alles rausgeholt. Ich bin stolz auf die Mannschaft und die Art und Weise, wie wir gespielt haben, zumal wir gegen einen Gegner gespielt haben, der alles reingeworfen hat. Normalerweise müssen wir als Sieger vom Feld gehen. Aber wie wir bis zur letzten Minute verteidigt haben – darauf bin ich sehr stolz. Jetzt können wir verdient in den Urlaub gehen, weil wir unseren Job erledigt haben. Auf diesen Ereignissen bauen wir auf, lernen daraus und werden in der kommenden Saison stärker zurückkommen.“

Christian Mathenia: „Wir sind gut reingekommen und haben gleich das Tor gemacht. Dann ist irgendwas passiert, wie so häufig in dieser Saison. Wir haben Kiel das Spiel machen lassen, das war nicht gut. Wir wollten heute unbedingt den Sack zumachen und haben uns auf nichts anderes konzentriert. Jetzt haben wir noch zwei Spiele, in denen wir uns den Hintern aufreißen müssen, um diesen Verein in der Liga zu halten. Wir haben eine große Verantwortung für unsere Fans und diesen Verein und sind es allen schuldig, dass der Club in der Liga bleibt.“

Hauke Wahl: „Wir sind nicht gut in die Partie gekommen, haben aber von Anfang an gezeigt, dass wir etwas holen wollen und eine Mentalität haben. Es war erneut mehr drin. Wir haben eine ordentliche Partie gemacht, müssen aber in Zukunft vorne und hinten konsequenter werden. Mit der Art und Weise, wie wir aufgetreten sind, können wir zufrieden sein. Wir haben die Charakterfrage deutlich beantwortet. Nichtsdestotrotz hätte ich mir zum Saisonabschluss einen Dreier gewünscht. In dieser Saison ist viel auf uns eingeprasselt. Wir können mit dem Klassenerhalt als Minimalziel, den wir vorzeitig erreicht haben, zufrieden sein. Nächste Saison greifen wir neu an.“

6. Die Statistik …

Kiel Nürnberg
Grundlagen
1 Tore 1
14 (6) Schüsse (aufs Tor) 16 (2)
485 (83,9%) Pässe (angekommen) 348 (79,3%)
57,1% Ballbesitz 42,9%
106 Ballverluste 111
7 Ecken 5
114,88 Laufleistung (in km) 116,75
15 Fouls 17
Advanced Metrics
1,82 xG 1,80
1,4 xP 1,37
13,26 PPDA 14,44
3,76 APPP 2,83
Auffälligkeiten
30:15 Ballbesitzzeit 22:42
10,3% Anteil lange Bälle 17,8%
71 Ballbesitzphasen (geg. Hälfte) 68
11 Ballbesitzphasen (geg. Strafraum) 17
73% Passquote ins letzte Drittel 61%
76% Passquote Vorwärtspässe 68%
6,4 Challenge Intensity 5,3
81 (16) Balleroberungen (geg. Hälfte) 68 (27)

*Alle Daten stammen von Wyscout. Ausnahme bildet die Laufleistung. Diese stammt von Opta. Benutzung der Daten von Wyscout unter der Journalistenlizenz des Anbieters. Bei den Zweikampfquoten von Wyscout ergibt sich nicht zwangsläufig 100%, da der Anbieter manche Duelle als „unentschieden“ wertet, bspw. wenn ein Duell gewonnen wird, der Ball aber im Zuge des gewonnenen Duells ins Aus oder zurück zum Gegner geht. Unter „expected goals“ sind die Tore, die statistisch auf Grund der abgegebenen Schüsse zu erwarten gewesen wären, zu verstehen. Die expected Points für das jeweilige Spiel ergeben sich folgerichtig aus den expected Goals. PPDA bezeichnet die zugelassenen Pässe pro Defensivaktion. Es ist eine Metrik, die anzeigt, wie hoch der Pressingdruck einer Mannschaft ist, je niedriger der Wert, desto weniger Zeit hat der Gegner am Ball. APPP (Average Passes per Possession) gibt an, wieviele Pässe die Mannschaft im Schnitt pro eigener Ballbesitzphase spielte. „Challenge Intensity“ ist ein Wert, der Defensivaktionen ins Verhältnis zum gegnerischen Ballbesitz setzt, also quasi PPDA nur nicht nach Passanzahl des Gegners, sondern nach Zeit. Je höher der Wert, desto mehr Defensivaktionen pro Minute Ballbesitz des Gegners. Pauschal gilt: Je höher der Wert, desto kombinationssicherer ist das Team. Mit „tiefen Pässen“ meint Wyscout Pässe, die innerhalb eines Radius von 20 Metern um das gegnerische Tor ankommen. Als „kluger Pass“ definiert Wyscout einen „Ball, der den Angriff der eigenen Mannschaft auf eine kreative Art und Weise entwickelt.“

7. Die Noten …

Spieler CU-Note Kicker NZ BILD WhoScored
Christian Mathenia 3 3 4 2 6,6/10
CU-Urteil: Mit guten Paraden, beim Gegentor machtlos. Davor aber mit einem Flutschfingeranfall.
Oliver Sorg 4- 3 5 5 6,7/10
CU-Urteil: Verteidigte meist solide. Allerdings vor dem Gegentor weit weg von van den Bergh. Gänzlich ohne Vorwärtsdrang.
Asger Sörensen 4- 4 5 4 6,5/10
CU-Urteil: Beim Gegentor zu weit weg von Lauberback. Nach vorne fahrig, sonst meist in Ordnung.
Lukas Mühl 3 3 4 3 6,8/10
CU-Urteil: Sehr gute Zweikampfwerte gegen den Ball. IM aufbau außer bei langen Schlägen ordentlich.
Tim Handwerker 4 4 5 4 7,2/10
CU-Urteil Ohne viel Präzision im Aufbau und Offensivspiel. Defensiv ausbaufähig ohne große Fehler zu machen.
Johannes Geis 4 3 4 4 8,0/10
CU-Urteil: Die Vorlagen per Standard waren hochgefährlich, daher war es auch verwunderlich, dass Jens Keller Geis vor Ende der Partie vom Platz nahm. Andererseits im Spiel neben einigen tiefen Bällen mit wenig Auffälligkeiten und wie immer Schwierigkeiten in der Rückwärtsbewegung.
Patrick Erras +3 3 4 3 7,6/10
CU-Urteil: Auch jenseits des Tores auffällig, weil um Ordnung bemüht. Allerdings in der Rückwärtsbewegung nicht immer mit gutem Zugriff.
Hanno Behrens 5 4,5 5 5 6,3/10
CU-Urteil: Wirkte völlig überfordert damit, das Spiel lenken zu müssen. Viele schlechte Entscheidungen in der Offensive.
Nikola Dovedan 5- 3,5 6 6 6,4/10
CU-Urteil: Auf dem Flügel Totalausfall, ungenügend wird nur durch die Phase nach dem 1:1 verhindert, in welcher er hinter der Spitzen spielen durfte.
Robin Hack 4- 4,5 4 6 6,2/10
CU-Urteil: Um Tempo und Dynamik bemüht, Nürnberger mit den meisten angekommenen Vorwärtspässen. Verzettelte sich aber oft im Eigensinn.
Michael Frey +5 4 5 5 6,8/10
CU-Urteil: Um Verbindungsspiel bemüht, ging dafür weite Wege, was aber oft zu Besetzungsproblemen im Zentrum führte.
Fabian Schleusener 5 5 6,3/10
CU-Urteil: Gänzlich wirkungslos auf rechts, spielte später dann noch weiter vorne, half auch nichts.
Adam Zrelak 4- 4 6,5/10
CU-Urteil: Bemüht und versuchte Bälle zu sichern. War aber dennoch glücklos.
Enrico Valentini 5 6,0/10
CU-Urteil: Gänzlich überfordert nach der Einwechslung, hätte eigentlich vom Platz fliegen müssen.
Mikael Ishak 6,5/10
CU-Urteil: Kam zu spät, um Wirkung zu haben.
Philip Heise 6,2/10
CU-Urteil: Ebenfalls zu spat im Spiel, um bewertet zu werden.

3 Gedanken zu „Analyse: 1:1 verloren #FCN #KSVFCN

  • „…war natürlich wieder der“ … gleiche Stiefel, der heruntergespielt wird. Die Mannschaft verträgt weder eine 1:0 Führung noch einen 0:1 Rückstand. Die spürbare Verunsicherung, egal ob man in Führung geht oder in Rückstand gerät, ist nicht leicht zu erklären, noch ist sie leicht zu ertragen. Da nagt ein Wurm im Kollektiv. Wer hat den dort ausgesetzt?. Gibt es den Menschen, Trainer, Coach, der ihn wieder einfangen könnte? Schön wäre es, wenn dieser Wurmfänger schnell gefunden wird. Heute, jetzt! Bis zum 7.7. wäre noch Zeit, der Truppe ein wenig Bewusstsein dafür zu geben, dass andere Mannschaften auch nur mit Wasser kochen und durch Dagegenhalten durchaus einzuschüchtern sind.

    Danke für die unerschrockene Mühe einer Analyse des sich wiederholenden und immer gleichen Desasters.

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    Antwort
  • Danke Florian für die ausführliche Analyse. Da hat mich das Gefühl das unsere rechte Seite extrem offen war nicht getäuscht, da hätte zwingend reagiert werden müssen. Aber egal, Kiel ist rum. Kannst du vielleicht was sagen zu den Spielern mit den auslaufenden (Leih) Verträgen in Hinblick auf die Relegationsspielen? Und gäbe es Spieler aus der U21 die trotz mangelnder Spielpraxis eventuell eine Alternative sein könnten?

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    Antwort
  • Die Analyse zeigt immer wieder, wie sehr uns der Ausfall von Misidjan getroffen hat, der einzige richtige Rechtsaußen. Mit ihm auf Rechts und Dovedan hängend hätten wir vermutlich eine ganz andere Wucht entwickelt – oder auch mit Behrens hängend, als flankenabnehmendes Kopfballungeheuer, der dann ja von rechts gefüttert worden wäre.

    So ist es doppelt bitter, dass sich der eine verletzt hat und sein Backup, nunja, ein totaler Griff ins Klo war, der sein bestes der wenigen Spiele damit gekrönt hat, den Derbysieg zu versemmeln.

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