Keller geht – Wiesinger und Mintal übernehmen #FCN

Um in der Relegation zu bestehen, setzt der FCN einen letzten Impuls: Jens Keller muss gehen.

Es hatte sich nach der verpassten direkten Rettung im Laufe des Sonntagabends bereits angedeutet, nun ist es auch amtlich. Der FCN trennt sich vor den Relegationsspielen von Jens Keller. Seit Wiedereinführung der Relegation ist der FCN damit der erste Verein, der vor den Relegationsspielen noch eine Veränderung auf der Trainerbank vornimmt. Keller hatte Ende November am Valznerweiher übernommen. Er löste damals den auf Platz 11 mit einem Punkteschnitt von 1,16 Punkten pro Spiel entlassenen Österreicher Damir Canadi ab. In den 21 Spielen unter Leitung von Jens Keller holte der Club 23 Punkte (Schnitt: 1,10 Punkte pro Spiel) und stürzte am letzten Spieltag auf Platz 16 der Zweiten Liga ab.

Die Entlassung ist angesichts der Entwicklung in der Tabelle und der fehlenden Entwicklung auf dem Platz folgerichtig und konsequent. Sie erfolgt aber wohl zu spät, um Grundlegendes zu verändern. Nun gilt es lediglich zu hoffen, dass der „Impuls von außen“ fruchtet und nicht wie 2013/14, als auch der Trainer der zweiten Mannschaft in der Schlussphase zum Chefcoach wurde, verpufft. Denn für Keller übernimmt nun – wie schon nach der Entlassung Damir Canadis beim 1:5 gegen Bielefeld – Marek Mintal die Profimannschaft. Bis zur Unterbrechung durch die Coronapandemie trainierte der Slowake in der Saison 2019/20 die zweite Mannschaft des FCN in der Regionalliga Bayern. In den 22 Spielen unter seiner Leitung holte der „kleine Club“ 42 Punkte (1,91 Punkte/Spiel) und schoss 50 Tore bei 26 Gegentreffern.

Allerdings trägt Mintal nicht den Titel des Cheftrainers, sondern agiert als Co-Trainer. Chefcoach wird für die beiden Spiele Michael Wiesinger. Der 47-Jährige geht damit in seine zweite Relegation. Mit dem FC Ingolstadt bestritt Wiesinger 2010 gegen Hansa Rostock erfolgreich eine Relegation zwischen Zweit- und Drittligist. Wiesinger war bislang Leiter des NLZ beim 1. FC Nürnberg.

1993 wechselte Wiesinger als Spieler vom FC Starnberg zum Club und blieb insgesamt sechs Jahre am Valznerweiher. Er machte mit dem Club die komplette Achterbahnfahrt aus der Bundesliga in die Drittklassigkeit und wieder zurück mit. Nach dem Last-Minute-Abstieg 1999 wechselte Wiesinger zum FC Bayern München. Nach der Station beim FC Bayern, wo er unter anderem Champions League Sieger wurde, folgten weitere bei 1860 München, Wacker Burghausen und der SpVgg Weiden, ehe er im Sommer 2008 seine Karriere beendete.

Im Anschluss ans Karriereende als Spieler wurde Wiesinger zunächst Trainer der zweiten Mannschaft des FC Ingolstadt, ehe er dann Co-Trainer bei den Profis der „Schanzer“ unter Horst Köppel wurde. Jenen Köppel beerbte Wiesinger im November 2009 dann auch und wurde Cheftrainer der Oberbayern. In der Folge gelang Wiesinger und den „Schanzern“ über die erwähnte Relegation gegen Hansa Rostock der Aufstieg in die Zweite Liga. Dort wurde er aber nach Horrorstart entlassen.

Im darauffolgenden Sommer heuerte Wiesinger ein zweites Mal beim Club an, übernahm die Regionalligamannschaft des FCN und trainierte diese bis Weihnachten 2013. An Heiligabend 2013 wurde Wiesinger nach dem überraschenden Wechsel von Dieter Hecking zum VfL Wolfsburg gemeinsam mit Armin Reutershahn neuer Chefcoach des FCN. In der Saison 2012/13 schaffte das Duo Wiesinger/Reutershahn mit 44 Punkten den Klassenerhalt souverän, stand am Ende sogar einen Platz und einen Punkt vor Dieter Heckings VfL Wolfsburg. In der Folgesaison mussten die beiden aber nach einem 0:5 gegen den HSV und fünf Punkten aus acht sieglosen Spielen den Hut nehmen.

Wiesinger setzte seine Trainerkarriere nach über einem Jahr Pause im Juli 2015 beim SV Elversberg in der Regionalliga Südwest fort. Dort erreichte Wiesinger mit seinem Team zweimal die Qualifikationsrunde zur 3. Liga (einmal als Zweiter, einmal als Erster), scheiterte jedoch beide Male (2015/16 mit 1:1/0:0 am FSV Zwickau, 2016/17 mit 0:3/0:0 an der SpVgg Unterhaching. Trotz der starken Leistungen in der Regionalliga wurde das Arbeitsverhältnis zwischen Elversberg und Wiesinger zum Ende der Saison 2016/17 beendet. Stattdessen übernahm Wiesinger den Posten beim KFC Uerdingen in der Regionalliga West. Trotz Tabellenplatz 2 und Chancen auf die Qualifikation zu den Aufstiegsspielen wurde Wiesinger dort von Vereinsboss Ponomarev im März 2018 entlassen. Der Rechtsstreit über ausstehende Zahlungen zog sich bis tief ins Jahr 2019 hin, so dass Wiesinger auch erst im September 2019 – nach Beilegung der juristischen Auseinandersetzung – zum Club wechseln konnte.

Der FCN hofft mit der Entlassung Kellers auf einen ähnlichen Effekt wie Bayer Leverkusen im Juni 1982. Die ersetzten Cheftrainer Kentschke vor der Relegation durch Dettmar Cramer (allerdings blieb Kentschke kurioserweise im Trainerstab). Bayer hielt die Klasse durch zwei Siege gegen Offenbach, ist seitdem nie abgestiegen. Dettmar Cramer blieb noch drei Jahre Trainer bei der Werkself.

326 Gedanken zu „Keller geht – Wiesinger und Mintal übernehmen #FCN

  • Mintal stillt vor allem den Durst des Umfelds danach einen Mann am Steuer zu haben, der unstrittig eigene Fußball-Kompetenz mit Identifikation und moralischer Integrität verkörpert.

    Wiesinger kann dafür eine gewisse Trainererfahrung eines Profi-Clubs mit einbringen.

    49

    0
    Antwort
    • Auch wenn mir diese Lösung gefällt.
      Den Durst des Umfeldes sollte der AR nicht stillen. Vor allem nicht über die eigenen Ansprüche und Motive stellen. Was dabei heraus kam, hat man bei der Köllner Entlassung gesehen, die entweder viel zu spät oder dann unnötig war, wenn man Kontinuität haben möchte.

      9

      1
      Antwort
    • Ich finde das die einzig sinnvolle Lösung im Moment. Ohne daß ich die Erwartung habe, daß wir die Relegation schaffen müssen. Aber ein wenig höher schätze ich die Chancen schon ein.

      10

      0
      Antwort
  • Eine in Anbetracht der verfahrenen Situation sinnvolle Lösung. Hoffen wir das Beste.

    33

    0
    Antwort
  • Finde ich die logischste Lösung. Viel Glück den beiden!
    1976 gelang Otto Rehagel mit dem BVB das Gleiche wie Dettmar Cramer. Der hat als neuer Trainet in der Relegation beide Spiele gewonnen – gegen den Club, by the way.

    20

    0
    Antwort
      • Hast recht, hatte zu flüchtig gelesen. Aber beide Beispiele zeigen zumindest, dass es keine mission impossible ist.

        5

        0
        Antwort
  • Die einzige Lösung in der jetzigen Situation die Sinn macht. Wiesi und Marek, was waren das noch für Zeiten.
    Ich wünsche beiden ganz viel Fortune und bete.
    Alles andere muss jetzt erst mal hinten angestellt werden.

    35

    0
    Antwort
  • Ich hoffe, dass die beiden es schaffen die Mannschaft emotional zu pushen, damit für die Relegation Feuer in der Mannschaft ist. Etwas skeptisch bin ich da, weil auch diese beiden nach außen eher ruhige Typen sind. Aber ich denke die Identifikation der beiden mit dem Verein ist auf jedenfall da und beide kennen auch schlechte Zeiten beim Club. Vermutlich können sie die Spieler etwas mehr bei der Ehre packen, dazu könnte die Vorbereitungszeit auf die Spiele noch reichen.
    Mintal sollte als Spieler auch noch als Vorbild dienen, Wiesingers aktive Zeit ist dafür schon zu lange her, aber er bringt dafür noch einige Jahre zusätzliche Trainererfahrung mit.

    Viel Erfolg bei der Mission!

    21

    0
    Antwort
    • Der Marek soll mit den Stürmern einfach 7 Tage hintereinander Abfassen vom 16er üben….

      15

      0
      Antwort
  • Glückwunsch Jens Keller: ein gutes halbes Jahr ´rumgequält und nun ne schöne Abfindung als Altersruhegeld abgegriffen.
    Das war sicher von Anfang an im Hinterkopf!
    Was R.P. bei der Auswahl Kellers im Hinterkopf oder im Blut hatte, wissen wir nicht! 😉

    3

    37
    Antwort
    • Ganz bestimmt freut er sich nicht. Denn nachdem er jetzt den 2.Erstligaabsteiger hintereinander zum Durchmarsch nach unten geführt hat, wird es für ihn ganz ganz schwer mit einer Anschlussbeschäftigung als Trainer.

      30

      0
      Antwort
      • Also Stand jetzt ist Jens Keller weder mit Ingolstadt noch mit dem 1. FCN abgestiegen.

        6

        19
        Antwort
        • Beantworte doch jetzt endlich mal meine Frage, was du mit „der Keller hat alles probiert“ meinst! Das hast du ja mehrfach geschrieben.

          3

          2
          Antwort
          • Weil du so nett fragst. Alles was Sinn macht probiert, ganz einfach. Sicher auch im Training oder in Testspielen. Wer diese Saison nicht gesehen hat, daß 3 Trainer an dem Kader einfach abgeprallt sind, am schlimmsten Marek, trotz riesen Euphorie, hat wirklich nichts kapiert. 🙂 und dann den Trainer wechselt hat schon ein eigene Komik. Sorry ich war eben bei Wiesingers Ansprache bei der Live PK eingeschlafen. Also ich mag ihn ja..

            3

            17
            Antwort
            • Wenn schon einen Trainerwechsel, kann man ja machen als Systematik der letzten Patrone, dann auch einen anderen Typ Wachrüttler , der diese Truppe mal reizt und aufweckt. Aber ein Wechsel vom sachlichen Leisetreter zum sachlichen Leisetreter, ich weiß nicht ..mit fehlt da der Sinn

              6

              16
              Antwort
            • Na ja…mal ein ganz simples 4-4-2 habe ich nicht gesehen….oder mal einen der Jungen aus der U21 reinzuwerfen…habe ich auch nicht gesehen….mal einen Dovedan oder Schleusener auf ihren angestammten Positionen…habe ich auch nicht gesehen.

              Mag sein, dass er Einiges probiert hat – da war aber in jedem Fall noch viel Luft nach oben.

              21

              0
              Antwort
  • So. wenn ich dann mal weiter gedanklich rumspiele: Wenn schon, dann auch Systemwechsel. Mit einem 4-4-2 als Raute. Zwei zentrale Mittelfeldspieler, zwei Stürmer, ein 10er und 6er. Dafür haben wir wenigstens das Personal.

    33

    0
    Antwort
    • …und wie soll das aussehen?

      Raute mit Erras – Geis, Behrens – Hack?
      Doppelspitze mit Ishak – Schleuse/Dovedan/Zrelak?

      oder doch lieber nicht die beiden „langsamen“ Geis und Behrens gleichzeitig?

      also

      Erras – Geis, Hack – Dovedan
      Ishak – anyone

      oder wie sonst?

      Ja, Dovedan hat sich auf seiner Notposition Rechtsaußen nicht wirklich empfohlen, aber ich glaube auf dem richtigen Platz wird er anders zur Geltung kommen. Eben als 10er oder hängender Spitze.

      4

      1
      Antwort
      • Wir haben kaum Torgefahr, also Dovedan auf die 10. Wer weiss, vielleicht zündet er da. Daneben würde ich mir auch Schleusener auf seiner Stammposition, als Sturmspitze, wünschen. Außerdem wünsche ich mir Misidjan direkt zurück. Es gibt ja offenbar einen faden Beigeschmack, dass er noch nicht im Kader ist – er hält sich für fit, Keller fand das nicht. Die BILD kolportierte, dass der Club auf Basis der ablehnenden Haltung von Keller evtl. Gehalt sparen wollte…Soll doch Misidjan einfach nich einmal einen Fitnesstest machen. Erras ist für mich gesetzt. Daneben Mavropanos und Mühl.

        13

        1
        Antwort
      • Die Gedankenspiele zeigen sofort das große Problem dieser Saison – ein riesiger Kader, aber nur 3 einigermaßen gelernte offensive Außenbahnspieler (Hack, Kerk, Misidjan). Davon ist einer dauerverletzt (oder heimlich im Knast?) und der andere nach langer Verletzungshistorie wohl leider nicht mehr auf Zweitliganiveau. Alle drei spielen außerdem eher auf links als rechts(!!!). Damit ist eine Systemumstellung fast nicht möglich. Auch im defensiven Mittelfeld ist es extrem dünn (Erras und sonst nix).
        4-4-2 vielleicht:
        ——Ishak/Frey——-Zrelak/Schleusener
        —————–Dovedan
        Hack———————–Nürnberger
        ——————-Erras
        Handwerker—-Mavro——Sörensen——Sorgentini

        Eigentlich fand ich das 3-5-2 das Canadi am Anfang probiert hat noch am passendsten:
        Frey/Ishak——-Zrelak
        Hack———Dovedan————-Schleusener?
        ——-Geis/Behrens———Erras
        Handwerker—-Mavro——Sörensen——Sorgentini

        In jedem Fall hat man ein Problem, Geis und Behrens unterzubringen, nominell zwei der besten Spieler. Außerdem Null Angriffspower von rechts, und im Sturm ein Überangebot, wobei keiner überzeugt hat. Nach der Form der bisherigen Spiele würde ich Frey auf jeden Fall von der Bank starten lassen und Zrelak rein.
        Unter dem Strich fürchte ich, dass es am besten ist mit einer wenig veränderten Aufstellung zu spielen (Dovedan in die MItte!) und voll auf den Faktor Mentalität durch Trainerwechsel zu setzen. Traurige Aussichten.

        ———Zrelak/Ishak
        ————————–Dovedan
        Hack——————————–Schleusener/Kerk/Lohkemper/Nürnberger?
        ———-Geis————Erras
        Handwerker—-Mavro—-Sörensen—–Sorgentini

        Vielleicht war der Plan, dass Lohkemper und Schleusener unsere vollkommen unbesetzte Position rechts offensiv spielen? Nur das scheint aber nicht ihre Position zu sein. Und irgendwie sind beide nach langer Verletzungspause nie richtig angekommen (haben nicht viel Spielzeit bekommen..).

        Die Hoffnung stirbt zuletzt. Ich würde voll auf den vermeintlichen Vorteil der Physis durch längere Pause, und unsere guten Standards mit dem Bombern Erras, Sörensen, vielleicht Margreitter etc im Strafraum setzen.

        4

        0
        Antwort
        • Ich möchte noch hinzufügen, dass aufgrund Copy past mein 3-5-2 zum 4-5-2 mutiert ist. Vielleicht merkts ja keiner?

          Frey/Ishak——-Zrelak
          Hack———Dovedan————-Handwerker
          ——-Geis/Behrens———Erras
          Mavro——Sörensen——Sorgentini

          0

          2
          Antwort
        • So ein Schmarrn mit dem Knast. Er hat Sozialstunden abzuleisten. Wann er das tut, das konnte sicher der Club mit beeinflussen.

          5

          0
          Antwort
  • Es war längst längst längst überfällig, dass Keller abgelöst wird. Insofern ist das erst einmal positiv. Dennoch hätte ich mir den externem Feuerwehrmann und Motivationskünstler gewünscht, den man schon vor Wochen hätte suchen müssen. Der braucht kein Umfeld kennen, der muss nur die Spieler für kurze Zeit heiss wie Frittenfett machen. Und dafür ist der Glaube der Mannschaft ganz wichtig, so dass die Vita des Trainers m.E. von entschiedener Bedeutung ist. Dass man jetzt auf den letzten Drücker auf eine interne Lösung setzt, war jedoch zu erwarten. Ich bin dennoch froh, dass Wiesinger den Lead hat. Auch wenn er wohl kein klassischer Heissmacher ist, hat er zumindest einige Erfahrungen als Trainer und sogar positive Resultate in der Relegation. Marek wäre mir zu populistisch und zu wenig erfahren. Ich wünsche beiden von Herzen das Beste. Nicht nur für den Verein und seine Fans, sondern auch für die beiden persönlich. Sie hätten es einfach nicht verdient als Verlierer abzusteigen.

    28

    0
    Antwort
    • Was der Club grundsätzlich mal braucht ist Konsistenz. Dringender braucht man aber den Klassenerhalt. So gesehen ist eine Übergangslösung vielleicht am besten. Ein bisschen Schwung für die Relegation und danach einen Trainer mit dem man langfristig eine Mannschaft aufbauen kann. Der Club braucht einen Streich, oder einen Schmidt. Jemand bei dem die Mannschaft auch mal eine Schwächephase haben kann und dann auch wieder raus kommt.

      Da braucht man keinen Feuerwehrmann, oder Motivationskünstler. Weil für einen der danach auch noch einen soliden Job macht, haben wir kein Geld…

      2

      1
      Antwort
  • Wünsche den beiden in den 2 Spielen auch das nötige Glück.
    Ja sind 2 ruhige Typen im Vergleich z. B. zu einem Oral oder Hollerbach.
    Ich will keine Gegner auf und neben dem Feld mehr jubeln sehen.

    11

    0
    Antwort
  • Ja verbrennen wir Mintal und Wiesinger gleich noch mit, damit wir am Ende auch einen richtig großen Scherbenhaufen haben.

    9

    49
    Antwort
    • Ja genau, fahren wir lieber sehenden Auges gegen die Wand.

      Auf die vollmundige Ankündigung, ein anderes Gesicht zeigen zu wollen und alles reinzuwerfen folgte wieder nur ein lauwarmer, leidenschaftsloser Auftritt, bei dem der Gegner im Urlaubsmodus mehr Aggressivität gezeigt hat als die Mannschaft, die ums überleben – kämpfen müsste.

      Keller hat fertig. Wer für das Endspiel keine Leidenschaft entfachen kann, dem kann man auch die Relegation nicht mehr zutrauen.

      Nein, das war eine zwingende Reaktion. Angeblich hat man auch externe Lösungen sondiert, aber es war wohl kein Außenstehender verrückt genug, sich das anzutun. Ich kann Neururer förmlich bitter lachen hören: „um Himmels Willen, da ist Hopfen und Malz verloren, das kann keiner retten, selbst Peter der Große nicht“. Die Absage eines Neururer hat uns schonmal Glück gebracht, mögen die eierlosen externen Kandidaten uns ebenfalls dieses Glück bringen!

      Wer sollte es sonst machen?

      27

      1
      Antwort
      • Keller hat fertig. Wer für das Endspiel keine Leidenschaft entfachen kann, dem kann man auch die Relegation nicht mehr zutrauen.

        Der Kader hat fertig! Haben sie Marek ja schon mal bewiesen. Obwohl ich ihn schätze aber ausgerechnet der „Lautsprecher“ Wiesinger soll dem Kader Feuer machen!? Manches kannste dir nicht ausdenken..

        4

        33
        Antwort
        • Was hast Du denn für ein Problem Juwe ? Der Keller hat jetzt wieder Zeit Golf zu spielen, ruf ihn halt mal an. Aber das mit dem Fußball sollte er lieber lassen.
          Und was soll Wiesinger und Mintal schon groß passieren, es ist alles besser als der sichere Abstieg mit Keller.

          29

          2
          Antwort
          • Keller ist nicht sicher abgestiegen. Das ist mal ein Fakt, er ist gar nicht abgestiegen, schaun wir mal ob es die beiden tun. 2 Spiele 90 Min, alles beginnt bei Null.

            4

            17
            Antwort
            • Fakt ist er hat in beiden Vereinen nichts bewirkt!
              Auch wenn man etwas tausendmal wiederholt, wird keine Wahrheit daraus!

              9

              0
              Antwort
              • Ich habe gesagt er ist nicht abgestiegen du musst schon lesen können. Das ist ein Fakt.

                1

                3
                Antwort
                • Also Fakt ist auch, dass Juwe das Fakeprofil von Keller ist. Anders kann ich mir deine Kommentare nicht erklären.
                  Ja, der Kader ist beschissen zusammengestellt – das wissen wir alle.
                  Aber zehnter bis zwölfter sollte man mit diesem Kader allemal werden können.

                  20 mal exakt das gleiche spielen lassen. Er hat nichts, aber auch wirklich gar nichts ausprobiert.

                  1

                  1
  • Ich wünsche beiden alles Gute! … sie haben es nicht verdient den Misthaufen anderer jetzt aufräumen zu dürfen.

    7

    11
    Antwort
    • Aber es wäre doch großartig, wenn die Beiden den Misthaufen anderer aufräumen würden.
      Wenn die Beiden tatsächlich das schaffen würden, was gestern um 17.20 Uhr unmöglich schien.
      Wäre prima für unseren Club.
      Für Dich. Für mich. Für uns alle.
      Und auch für die Beiden.

      Marek und Michael haben nichts zu verlieren.
      Sie versuchen nur, den Misthaufen anderer aufzuräumen.
      Und sie wären Helden, wenn sie das schaffen würden.

      37

      -1
      Antwort
      • Wäre es auch für Keller gewesen. Ich denke nur man verliert jegliche Linie jetzt, glaubt viel hilft viel …
        Ich bin gespannt, tut mir leid da habe ich meine Zweifel, ob der Kader Wiesinger ernst nimmt und über die Grenzen geht, was er bei Keller selten bis nie getan hat. Große Zweifel..erinnert mich ein wenig an die SPD Doppelspitze 🙂

        7

        14
        Antwort
        • Bin mir sicher, dass Michael Wiesinger nicht so unüberlegtes Zeugs twittert wie Saskia Esken. 😉

          Die Hoffnung ist natürlich, dass Mintal und Wiesinger durch eine veränderte Aufstellung, durch veränderte Positionen, womöglich auch durch ein verändertes System, vielleicht auch durch eine veränderte Ansprache bei der Mannschaft etwas herauskitzeln, was Keller nicht herauskitzelte, weil er einfach viel zu selten etwas veränderte.

          9

          4
          Antwort
  • Mein Eindruck aus der PK. Wiesinger konzentriert. Palikuca bis auf d Fauxpas, das Wiesinger sich in der 3Liga auskennt…:-) ebenfalls klar.
    Wiesinger packt das. Habe seit jetzt ein gutes Gefühl.
    Der Wechsel hätte früher kommen müssen.

    18

    2
    Antwort
  • an der Emotionalität scheitert es bei M.W. schon mal nicht, auch wenn er ein leiser Typ ist…
    dass es nach seiner Ansage Pipi in den Augen hatte, zeigt zumindest dass es für ihn
    eine Herzensangelegenheit ist.

    15

    1
    Antwort
  • Bergmann (dpa) mit Frage an Wiesinger was passieren muss um Drittligaabstieg zu verhindern!?
    Wiesinger klar in der Ansage -hat mir gefallen.
    Pressechef mit wunderschönen guten Tag Begrüßung.
    Nein es können keine wunderschönen Tage sein.

    10

    2
    Antwort
  • Wiesinger hat auf der Pk einen guten Eindruck gemacht, fokusiert und auch ein wenig Pathos dazu oft betont, dass die zwei Spiele für ihn eine Freude sind, dass er sich total darauf freut, dass für ihn eine Ehre ist, dass man auf ihn baut. Wenn die Mannschaft das gesehen hat, dann ist die Marschrichtung jetzt schon mal klar. Er macht klar, dass man in diesen zwei Spielen keine Angst haben muss etwas zu verlieren, sondern dass man sich freuen sollte etwas zu gewinnen.

    Palikuca hat glaube ich häufiger ähm gesagt als alles andere, da hätte er vor so einem wichtigen öffentlichen Auftritt vielleicht doch etwas sprechen üben sollen.

    Aber immerhin hat er das Thema Misidjan klargestellt, er hat mehrfach den Fitnesstest nicht bestanden und jetzt seit 11 Monaten kein Mannschaftstraining gehabt, wer so einen Spieler fordert, der zeigt, dass er an Wunder glaubt, sportlich sinnvoll ist das sicher nicht.

    Ich war vor kiel 100% sicher, dass wir in dem Spiel von der Schippe springen, hat leider nicht geklappt. Ich hoffe dass Wiesinger und Mintal jetzt den Sprung zurück in Liga 2 schaffen. Wenn ich Wiesinger wäre, würde ich ein Kernteam mitnehmen, bei denen ich den Eindruck hätte, dass sie Lust auf die 2 Spiele haben, dass sie den Willen mitbringen noch einmal durchzustarten, der Rest könnte in Urlaub fahren.

    18

    2
    Antwort
    • Ich habe Misidjan gefordert – und ja, selbstverständlich muss man als Cluberer auf Wunder hoffen. Aber ausnahmsweise auf positive Wunder. Der Junge ist auf jeden Fall selbst mit 50% noch besser als unsere Alternativen. Ein Kerk würde es bei mir hingegen in keinen Kader schaffen.

      13

      7
      Antwort
    • Ich finde Wiesinger ist klarer und sicherer geworden. Ich fang an wieder zu hoffen und bin sehr froh, daß Wiesinger und Mintal „ja“ gesagt haben

      19

      -1
      Antwort
    • @Armin. Auch Mintal war oft lange verletzt und dann…
      Für so ein kleines Wunder reicht eine kurze Einsatzzeit. Da muß er nicht fit sein für 90 Minuten. Aber natürlich ist die Frage, ob er in die Mannschaft passt.

      4

      1
      Antwort
      • Ich denke auch, dass in 2 Spielen Symbolkraft, Glauben und Zuversicht ganz entscheidende Faktoren sind. Schade, dass Corona ist. Ich würde mich trotz allem Bauchgrummeln riesig auf ein pickepacke volles MM-Stadion mit Druck auf den Gegner freuen…

        4

        1
        Antwort
  • Ja, die PK hat mir gut gefallen, man hat tatsächlich das Gefühl, dass es die richtige Entscheidung war.

    Wiesinger in seiner üblichen sachlichen Ruhe und trotzdem emotional wie selten. Ich kann mir schon vorstellen, dass er so die Mannschft erreicht.

    Ganz starker Eindruck, man merkt, es ist nicht nur dahergeredet, er lebt es wirklich.

    25

    0
    Antwort
  • Michael Wiesinger überzeugte mich noch nie in Sachen Körpersprache. Dennoch ist er sicherlich in den letzten Jahren gereift und die Spieler werden ihn ernst nehmen. In dieser Konstellation, finde ich Marek ganz gut. Er ist sicherlich (noch) kein Cheftrainer aber er kann die Jungs schon anstacheln. Das positivste finde ich dabei aber, die beiden werden den Jungs hoffentlich Feuer unter dem Hintern machen was die Sache FCN betrifft. Denn da sind beide absolut authentisch. Wer ihnen in der aktuellen Phase nicht zuhört, dem kann man nicht mehr helfen. Und ich hoffe, die beiden werden das spüren und diejenigen aussortieren.

    Ich glaube JK hat erst gar nicht damit angefangen. Aber wenn Mintal und Wiesinger damit anfangen kann keiner aus. Und jemand sollte ihnen mal sagen was es bedeutet, für den Club zu spielen. Was ein Spieler der sich zerreißt hier für die Fans bedeutet. Und wie viele Menschen man in den letzten Wochen einfach nur traurig gemacht hat. Und hier finde ich die Tatsache gut, dass ZWEI Jungs vom Club vor der Truppe stehen und hoffentlich Vollgas geben.

    23

    2
    Antwort
    • Das dachten wir bei Mintals Intermezzo als Trainer auch, riesen Euphorie..also ich bin bei Wiesingers Live PK nach ein paar Sätzen fast eingeschlafen.

      3

      36
      Antwort
      • Bei alten Männern, die ihre ganze Energie in wütende Forums-Posts stecken, kann das schon mal passieren, da würde ich mir jetzt aber keine zu großen Sorgen machen.

        54

        2
        Antwort
        • Sagt gerade der Rage Poster über Wiesinger der Vergangenheit, aber du hast jetzt bestimmt eine völlig andere Meinung 🙂 war das nicht deine Rede hätte man Wiesinger eher.., wären wir 2014 nicht abgestiegen, neulich erst?

          4

          10
          Antwort
          • Ich halte von Wiesinger als Trainer auch nicht viel, das hat mit Rage nicht viel zu tun, sondern eher damit, dass ich unter ihm keine rechte Weiterentwicklung gesehen habe. Aber das wird aktuell ja auch nicht verlangt, da braucht es mal eine andere Ansprache und andere Lösungsversuche.

            Ist Wiesinger meine Ideallösung? Bei weitem nicht. Halte ich mehr von ihm, als von Prinzen? Absolut. Halte ich die Trennung von Keller für richtig? Absolut, wenn auch um Wochen/Monate zu spät.

            21

            5
            Antwort
          • Entschuldige Herr Wiesinger Fan (neuerdings), daß ich nicht die Blüte deiner Jugend erlebe :-))

            4

            21
            Antwort
            • Also der ist jetzt nicht so scchlecht – da kann man schion mal den Daumen nach oben zeigen lassen – was ich jetzt auch gleich tun werde!

              0

              0
              Antwort
        • Ihr müsst schon lesen lernen zum 26. mal, NEIN Keller ist kein idealer Abstiegskampftrainer, weil er vom Typ her kein Wachrüttler ist, für meinen Geschmack sich zu viel vor die Mannschaft gestellt hat und damit Alibis gegeben hat, aber dann ist Wiesinger das noch weniger.. und auch zum zweiten mal, wenn man schon glaubt ein Trainerwechsel ist jetzt das Mittel (mal wieder erinnere an den Prinzen Effekt, den Mintal Effekt der Vorrunde usw. die Liste ist lang) dann hätte man auch einen anderen Trainertyp benötigt finde ich, eben so einen „Wachrüttler“ weil mehr als im Kopf etwas zu bewirken für mehr ist sowieso keine Zeit. Lass mich gerne vom Gegenteil überzeugen..man wird sehen. Für mich ein Verfallen in bekannte, alte Murks Muster

          5

          3
          Antwort
          • Es wird sich hierbei wohl mehr um einen letzten Pali-Arschrett-Versuch handeln, als um ein substantielles und durchdachtes Vorgehen!

            Symbolpolitik! 😀

            4

            5
            Antwort
          • Man ist in den Reflex verfallen Trainer entlassen, klar den Kader kannste nicht entlassen, und hatte dann keinen, es ja auch kein externer Trainer so doof, er kann ja die Mannschaft gar nicht kennenlernen unter Last, dann wird die interne Lösung als Master Lösung verkauft, schaun wir mal ob es eine ist. Ich wünsche mir das auch..aber wie ich schon schrieb, wenn man entlässt ist das entscheidende, daß man auch eine Lösung hat mit der es besser wird, da sind meine Zweifel.

            2

            4
            Antwort
            • Sag mal Juwe hast du die PK mit Wiesinger wirklich gesehen, hat dich das wirklich einschlafen lassen? Oder willst du nur nicht zugeben, daß es die richtige Entscheidung ist, weil du dich in die Idee verrannt hast, daß nur die Mannschaft schuld ist?
              Wiesinger hat mMn genau das gesagt und zwar überzeugend gesagt, was es braucht, um uns wieder mitzunehmen. Und wenn er so vor der Mannschaft spricht und wenn es stimmt, was er sagt, daß MIntal das noch emotionaler rüberbringen kann, dann werden die zwei die Spieler finden, die sich in der Relegation reinhauen und als Mannschaft alles geben, um den Verein in der 2. Liga zu halten.
              Das muß man doch spüren

              40

              0
              Antwort
              • Ich habe sogar den Link zur Live PK hier gepostet. Klar
                Authentizität glaube ich ja alles, aber die Körpersprache, das Temperament, sorry… aber symphatisch, nur darum gehts ja nicht.

                2

                8
                Antwort
                • Da sind Emotionen. Der reißt mit. Der lebt seine Überzeugung. Das ist mit jeder Faser zu spüren. Und sowas kommt an. Es geht doch nicht nur um gestikulieren und brüllen. Wir brauchen ganz gewiß keinen Streich, sondern einen, der das Herz der Spieler erreicht. Und das kann er offensichtlich. Neben ihm ist Palikuca ganz schnell verschwunden in der Wahrnehmung.
                  Oh je, jetzt werd ich ja richtig pathetisch

                  26

                  1
                • Herz 🙂 … glaube ich sofort. So wie Meister der Herzen, wer war das Schalke wenn ich mich erinnere, vielleicht werden wir ja der Absteiger der Herzen. Nein aber ich gebe die Hoffnung nicht auf aber der Glaube fehlt ein wenig, das sind zu sehr alte Muster. Mintal in der Vorrunde gegen Bielefeld war auch was fürs Herz also bis zum Spiel.

                  2

                  7
      • Hast du die Energie gesehen, mit der das Team das Spiel gegen Bielefeld damals angegangen ist? So habe ich das bei Keller nie gesehen. Nur war Bielefeld leider nur so lange beeindruckt, bis sie das Gegentor geschafft hatten. Aber die waren sowas von beeindruckt…!

        0

        0
        Antwort
  • Können wir nicht einfach Wolf und den Pino schnell zurückordern? Da wäre wenigstens Feuer in der Defensive, die denen weiter Vorne richtig einheizen würden.
    Ich wünsche mir keine 3. Liga, obwohl ich als Jugendlicher damals viele Positive Erinnerungen habe … billige Tickets und „super aufregende“ Gegner wie der SSV Reutlingen oder Hessen Kassel 🙂
    NEIN, mir ist es nicht egal ob der Club absteigt und wenn auch Mintal und Wiesi keine Wunder aus diesem Kader vollbringen können, so wenigstens nur die Leute aufstellen, die ein Mindestmaß an Kondition und Selbstanstand haben aufzustellen …
    Ich verstehe es nicht, wie es Spieler hinnehmen können selbst abzusteigen – als Arbeitnehmer willste doch auch ned so ne Kacke im Lebenslauf stehen haben?

    13

    1
    Antwort
  • Aber, was ich bis jetzt noch immer nicht weiß:
    Wer von unseren zukünftigen Abstiegshelden hat Vertrag für die Dritte Liga?
    Sorry, aber an ein Happy End kann ich nicht glauben. W. & M. können doch auch nicht zaubern.

    1

    5
    Antwort
    • Vielleicht ja doch.
      Wiesinger nehm ich jedenfalls ab, daß er schon einen Plan hat. Und anscheinend war das schon früher geplant. Wieso sonst hätte er shcon die zwei Coronatests, die er braucht, um die Mannschaft trainieren zu können.
      Wieso hat man das nicht schon ein paar Wochen früher umgesetzt. Dann könnten wir uns die nächsten Zitterwochen sparen.

      14

      0
      Antwort
      • @beate60: Weil die Entscheider in diesem Verein zu lange zögern. Vielleicht brauchen sie mal einen Kurs in Entscheidungsmethoden. Der Fünfschritt lautet vereinfacht: Werte – Ziele – Wege – Ressourcen – Umsetzung.

        1

        1
        Antwort
        • Egal alles wird gut.
          Jetzt müssen sie nur noch für die kommende Saison einen guten Sportvorstand und den richtigen Trainer finden.

          12

          0
          Antwort
          • Und sich von den richtigen Spielern trennen, das ist auch ein ganz wichtiger Punkt. Eventuell reicht es da schon sich von zwei, drei entscheidenden „Quertreibern“ und einzelnen unzufriedenen Spielern zu trennen und diese gezielt durch hungrige Leute zu ersetzen um wieder eine Hierarchie und einen Teamgeist zu entwickeln. Aber erstmal muss die Relegation erfolgreich bestritten werden.

            8

            0
            Antwort
      • Wieso hat man das nicht schon ein paar Wochen früher umgesetzt. Dann könnten wir uns die nächsten Zitterwochen sparen.

        Das ist jetzt aber nur eine Annahme. Wie so viele andere, wo wir gar nicht wissen ob. Ich glaube mit einem anderen Trainer wären wir mit der leblos Mannschaft eher sogar direkt abgestiegen. Woher das Wunder in Wehen auch immer kam. Das übrigens unter Jens Keller war, das hätte sich auswärts in der Relegation auch nicht schlecht gelesen ein 6:0.
        Wir haben in der (nur) Rückrunde mit Jens Keller Platz 9 erreicht.

        2

        9
        Antwort
        • Juwe, schau dir eine PK von Keller an und die PK von Wiesinger. Vielleicht mußt du sie dreimal sehen. Irgendwann wirst du den Unterschied erkennen.

          16

          0
          Antwort
          • Der Unterschied ist auf dem Platz nicht in der PK, die PKs von Wiesinger nach dem 20. Spiel und der 20. gleichen Frage würden auch anders aussehen. Mal sehen wie sie nach der Relegation aussieht. Ja Kellers PKs waren auch langweilig, die von Wiesinger genauso, das entscheidende ist nur was in der Relegation auf dem Platz passiert.

            1

            9
            Antwort
        • Ach komm, @Juwe, Du hast doch das Spiel in Wiesbaden sicherlich auch gesehen.
          Das Wunder von Wehen war, dass wir zur Halbzeit nicht mit 1:3 zurücklagen.
          Danach dann das blaue Wunder gegen den VfB, unter Verantwortung von Jens Keller.

          22

          3
          Antwort
          • Also das gegen den VFB kann man sich schon erklären, wenn eine Mannschaft sich aufgibt aber die andere mit riesen Qualität weiter um jedes Tor fightet das zum Aufstieg in die erste Liga hilft. Außerdem ist das ja meine Argumentation, der Kader ist das Problem, an dem jeder Trainer abprallt. Da waren wir gegen Wehen eher beide auf Augenhöhe. So wie in der Relegation. Da wird es so einen Qualitätsunterschied wie zum VFB sicher nicht geben. Aber ok ich höre jetzt mal lieber auf, für mich ist diese Lösung nur ein Alibi. Keine Verbesserung, freue mich aber sehr falls ich mich täusche, das wird diesen Kader ohne Identifikation nicht sonderlich jucken.

            4

            7
            Antwort
            • Der VfB hat weiß Gott nicht um jedes Tor „gefighted“. Die haben entweder die Bälle, wie von Margreitter und Nürnberger direkt aufgelegt bekommen, oder haben einfach bei den Eckbällen gewartet, bis der Ball zu ihnen geflippert wurde. Hätten die wirklich gefightet, wäre das zweistellig geworden.

              6

              0
              Antwort
        • Mit nur 2 Punkten vor Dresden (16.) und einer schlechteren Torquote als unter Canadi.

          4

          0
          Antwort
        • @Juwe
          Sag mal, bist Du ein Kumpel von Keller?🙈
          Wie oft willst Du eigentlich noch schreiben, das der Club in der Rückrunde 9. Ist???
          Wir wissen es jetzt!
          Nix für ungut….

          14

          0
          Antwort
          • Nein mich nerven die immer selben Muster. Mehr als ich geschrieben habe kann ich dazu auch nicht mehr schreiben. Trainer Entlassung die 3. in der Saison ein Armutszeugnis ohnegleichen. Mich würde wundern wenn das noch ein kleins Happy End wird. Mich nerven diese immer gleichen dummen Reflexe einfach. Kader komplett falsch zusammengestellt, klar Trainer schuld, der bei Zusammenstellung überhaupt nicht beteiligt war.

            Schuld sind Palikuca und der verkorkste Kader!!! Kein trainer wird es damit richten und schon gar nicht 5 Tagen. Der selbe Blödsinn wie immer. Die brühmte letzte Patrone die bei uns in Vergangenheit immer schief ging.

            7

            16
            Antwort
            • Tja, so kann man sich täuschen. Ich erinnere mich noch an die Lobeshymnen auf den AR, welch weise Entscheidung sie doch nach endloser Suche getroffen hätten….

              Nicht mehr viel übrig von der Euphorie!

              2

              1
              Antwort
            • Juwe niemand hier schreibt Keller die alleinige Schuld zu. Niemand!!!
              Jedem ist klar, daß im Vorfeld massive Fehler gemacht wurden bei der Mannschaftszusammenstellung und -entwicklung.
              Und du solltest einfach mal erkennen, daß das selbe tun manchmal eben nicht das gleiche tun ist.
              Nach Canadi war einfach auch Keller die falsche Wahl. Ich hab das von Anfang an befürchtet. Keller fehlt einfach Charisma. Und eine Mannschaft, die so abstürzt wie unsere und die sich über Monate nicht gefunden hat, braucht solch einen charismatischen Menschen, um irgendwo emotional den Kick zu bekommen und den Willen zu finden, zusammen und über sich hinaus zu wachsen.
              Mit Keller wäre das in der Relegation gelaufen wie bisher: wenn die Mannschaft Glück hat, gelingt ihr ein Sieg. Aber sie wird trotzdem nicht gut spielen. Wiesinger hat es sehr gut gesagt: auch gegen Wehen war nach dem 1. Tor zwischendrin die Verunsicherung der Mannschaft spürbar. In so einer Situation ein Gegentor und alles ist vorbei.
              Wiesinger und Mintal scheinen mir im Moment wirklich ein gutes Team. Bei Wiesinger bin ich ehrlich gesagt überrascht, wieviel Sicherheit er mittlerweile rüberbringt, wieviel Entschlossenheit. Vielleicht war die Aufgabe damals einfach zu früh für ihn gekommen.
              Wiesinger, auch das ist spürbar, kämpft für seinen Club mit allem was er hat, weil er sich wieder wohl fühlt in seiner Position beim Club (NLZ-Leiter). Das ist dann tatsächlich mal was, was Palikuca gut gemacht hat, ihn zurückzuholen. Hätte ich so nicht erwartet.
              Also bitte schmeiß mal deine Schablonen über Bord und schau dir das Ganze unbefangen an: zwei Menschen, die versuchen einer Mannschaft, die am Ende der Saison immer noch nicht zu einer Mannschaft geworden ist, die Überzeugung und Sicherheit zu geben, daß es für sie eine große Chance ist, gemeinsam den Club in der 2. Liga zu halten.
              Vielleicht, wenn es gelingt, kristallisiert sich da dann sogar für die nächste Saison wieder eine Struktur heraus, um die herum eine neue Mannschaft entwickelt werden kann.
              Nach all dem Frust der letzten Monate, ist das fast jetzt schon ein kleines Wunder. Wir Fans können wirklich froh sein, solche Menschen wie Mintal und Wiesinger in unserem Verein zu haben.

              32

              0
              Antwort
              • Nach Canadi war einfach auch Keller die falsche Wahl. Ich hab das von Anfang an befürchtet. Keller fehlt einfach Charisma.

                Habt ihr nicht hier in zig Kommentaren geschrieben euch gefällt die Sachlichkeit Wiesingers? Wir hatten doch sachliche Trainer mit Canadi und Keller, da paßte es dann nicht, klar weil die Ergebnisse nicht so waren, aber das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Weil Wiesinger, der ja schon mal bei uns entlassen wurde, so enorm viel Strahlkraft hat.

                Mit Keller wäre das in der Relegation gelaufen wie bisher: wenn die Mannschaft Glück hat, gelingt ihr ein Sieg. Aber sie wird trotzdem nicht gut spielen. Wiesinger hat es sehr gut gesagt: auch gegen Wehen war nach dem 1. Tor zwischendrin die Verunsicherung der Mannschaft spürbar. In so einer Situation ein Gegentor und alles ist vorbei.

                Wir sind nicht der FC Bayern der 2. Liga natürlich besteht jedes Spiel aus unterschiedlichen Phasen. Die anderen Mannschaften können auch Fußballspielen in der 2. Liga. Was zählt ist das was am Ende steht. Auch in der Relegation.

                1

                4
                Antwort
                • juwe Sachlichkeit kann auch sehr verschiedene Gesichter haben. Wiesinger ist engagiert. Keller und Canadi waren nüchtern.
                  Wenn Keller davon spricht, daß wir jetzt noch eine Ehrenrunde drehen müssen, dann ist das ein Schlag ins Gesichtr jedes Fans.
                  Bei Wiesinger kann ich voll mitgehen, wenn er sagt, es sei doch eine tolle Sache, in zwei Spielen den Club zu retten.
                  Nach alllem,. was und wie du schreibst, fürchte ich allerdings, daß du dich da nicht einfühlen kannst. Ist auch okay. Es muß nicht jeder Fan begeistert sein. UND EINE GEWISSE sKEPSIS IST JA AUCH sELBSTSCHUTZ

                  7

                  0
                • Ja ich bin da auch nüchterner, es geht nicht ums fühlen sondern um Leistungssport bzw. Profifußball. Und ich fühle nicht nur Enttäuschung sogar fast ein wenig Wut auf die Verantwortlichen, wie alles vermurkst und versenkt wird, die vielen Trainerwechsel wir sind jetzt bei Trainer 3+4 haben noch NIE!!! in einem Abstiegsjahr geholfen und Abstiege hatten wir ja einige. Es hat mit Gemurkse noch nie geklappt. Ich hoffe auch aber mein Gefühl sagt mir, es ist unmöglich in 4 Tagen belastbar so viele Spieler einschätzen und kennenlernen zu können wie ein Trainer, der monatelang schon alle Gesichter oder Seiten seiner Spieler unter Wettkampfbedingungen gesehen hat. Erinnere auch gerne an den berühmtesten Trainerrauswurf unserer Vereinsgeschichte Hans Meyer auch danach sind wir abgestiegen. Always same procedure..
                  Werder Bremen hat Kohlfeld nicht rausgeworfen, obwohl auch da viele auch sogenannte Fachleute es gefordert haben, schaun wir mal wie es für Bremen ausgeht und vor allem schaun wir mal wie es bei uns ausgeht.

                  1

                  1
  • Frauen und Männer, jetzt geht es um die Wurscht. Gerade ist keine Zeit feinnervig herumzumäkeln und die Vergangenheit zu bestaunen. Jetzt geht es um zwei Wochen höchste Aufmerksamkeit. Jetzt liegt der Fokus auf den zwei Spielen, die gewonnen werden müssen. Das weiß der Michael Wiesinger und der Marek Mintal auch. Und nach dem Anschauen der PK weiß ich, der Michael Wiesinger lebt das und der Marek Mintal auch. Und weil sie das leben, werden sie das auch auf die gescholtene Mannschaft übertragen. Die wird ein anderes Gesicht zeigen.. Nur darum kann es gehen: Bestehen, die Wunden der Vergangenheit kann man danach lecken.

    34

    0
    Antwort
    • Mit die PK von Michael Wiesinger sehr gut gefallen. Man hat gemerkt dass er alles für diesen Verein gibt. Für seine Verhältnisse war das richtig euphorisch .Er ist nun mal kein Dampfplauderer sondern bringt alles sachlich auf den Punkt.

      21

      0
      Antwort
      • Wenn es das ist was die Mannschaft braucht? Sachlich auf den Punkt hatten sie unter Canadi und Keller auch. 🙂

        6

        20
        Antwort
        • Wir erinnern uns: Jens Keller hat in Pressekonferenzen immer wieder gebetsmühlenartig betont, dass er sich keine Sorgen mache, was einen Abstieg anbelangt. Eine völlig Fehleinschätzung. Oder eben eine völlig falsche Strategie, diese schon vor Monaten sich abzeichnende Gefahr dermaßen herunterzuspielen.

          Auch nach der Trennung von Keller bleiben wir Außenseiter. Und stehen mit einem Fuß in Liga drei. Das Gebilde ist fragil. Und unser Gegner voller Selbstvertrauen und hochmotiviert.

          Aber wir haben heute unsere Chancen erhöht. Denn unter Keller, der sich niemals Sorgen machte um den Klassenerhalt, wären unsere Chancen äußerst gering gewesen. „Dann drehen wir halt eine Ehrenrunde“, so Keller auf seiner letzten Pk.

          Keller hat es auch gestern noch nicht vollends umrissen. Das ist alles andere als eine Ehrenrunde. Das ist eine Gnadenrunde!

          25

          4
          Antwort
          • Wir erinnern uns: Jens Keller hat in Pressekonferenzen immer wieder gebetsmühlenartig betont, dass er sich keine Sorgen mache, was einen Abstieg anbelangt.

            Also ich habe so gut wie alle PKs gesehen, deinen Eindruck konnte ich nicht gewinnen, daß er sich keine Sorgen machte. Ich glaube sogar daß Keller Wiesinger und Marek ein Vielfaches an Erfahrung voraus hat. Recht gebe ich dir mit dem fragilen Gebilde, das war diese Mannschaft vom ersten bis zum letzten Spieltag und damit hatte er auch schwer zu kämpfen, das hat bislang jeder Trainer, der mit dieser Mannschaft zu tun hatte. Keller hat eben den Stil sich immer vor eine Mannschaft zu stellen in der Öffentlichkeit und sie nicht „öffentlich“ schlecht zu reden. Ich war damit auch nicht glücklich, weil ich den Eindruck hatte dahinter kann sich die Mannschaft auch recht gut verstecken, aber das war eben sein Stil. Er hat hingegen immer wieder betont Kritik spricht er nur intern an. Ich nehme an das wird er getan haben.
            Keller war auch für mich kein klassischer Abstiegskampftrainer ich persönlich hätte mir mehr Härte gewünscht mit dem Kader/Mannschaft, ähnlich wie Schommers bei Kaiserslautern, der nach ersten Misserfolgen einige Spieler knallhart rasiert und aussortiert hat auch Führungsspieler, danach kam die Botschaft in der Mannschaft an. Schommers hat den FCK immerhin vom Abstiegskanditaten mit einer gewissen Härte ins gesicherte Mittelfeld geführt. Ich wurde ja auch belächelt als ich Ende letzter Saison die Meinung vertrag, lieber mit Schommers weiterzumachen als mit Canadi. Ich glaube er hätte unserem Kader auch Beine gemacht und mehr Struktur gegeben.
            Zurück zu Keller, ich war da nicht mit allem glücklich aber er kennt seine Mannschaft recht genau mit ihm hätte ich persönlich mehr Chancen gesehen in der Relegation, denn diese Aufbruchstimmung im Umfeld, wird diese Mannschaft kalt lassen. Es wird vielleicht ein kleines Strohfeuer geben, aber wenn es dann drauf ankommt,, es schwierig wird und weh tut, wird sie wieder abtauchen befürchte ich, wie schon die ganze Saison.

            2

            14
            Antwort
            • Für mich sind Wiesinger und Mintal zwei Bauernopfer für Palikucas Hintern. Ich hatte bei der Live PK den Eindruck, Wiesinger fühlt sich nicht ganz wohl in seiner Haut, er beziechnete das „Das Vertrauen in ihn hat ihn überrascht und brutal unter Druck gesetzt“ er hat dann wohl die Flucht nach vorne angetreten und wird sicher versuchen das beste daraus zu machen. Er betonte ja er hat die Spiele alle gesehen bei Sky 🙂 Für mich haben sich die Parameter eher verschlechtert, was er in den wenigen Tagen überhaupt bewirken kann.

              1

              14
              Antwort
              • Also ich hab da was komplett anderes verstanden. Daß es für ihn eine Ehre sei, daß er stolz ist, Er und Marek seien zwei, die für das Herzblut stehen, es sei eine Selbstverständlichkeit für den Club alles rauszuhauen. Er will Verantwortung übernehmen
                Marek habe überragende Fähigkeiten, die Spieler damit anzustecken. Seine Stärke sei die Sachlichkeit. Er lebe diesen Verein und ist superhappy wieder da zu sein. Selbstverständlich in dieser Situation wieder reinzuspringen, alles zu geben
                Die Spieler rausfinden, die einfach zu allem bereit sind, die durchs Feuer gehen.
                geiles Erlebnis, Druck pur, aber wer kann seinen Kindern schon erzählen, daß er bei so einem eminent wichtigen Ereignis dabei sei…

                16

                1
                Antwort
                • Marek habe überragende Fähigkeiten, die Spieler damit anzustecken. Seine Stärke sei die Sachlichkeit.

                  Die überragenden Fähigkeiten kamen beim 1:5 zuhause gegen Bielefeld bei der Mannschaft scheinbar nicht ganz an, na vielleicht diesmal und sachlich waren Canadi und Keller auch. Es geht doch hier nicht ums träumen. Die Relegation ist da viel nüchterner. Druck pur 🙂 ist genau was diese Mannschaft kann. Das wird schon..zwei Bauernopfer für das Versagen anderer, die ihren Hintern retten wollen. Ausser den beiden hätte es ja gar keiner gemacht.

                  1

                  17
                • Und schon wieder ein Denkfehler bei dir. Es ist ein Unterschied „nur Marek“ als Übergangstrainer, „nur Canadi“, nur Keller ohne Emotionalität.
                  Demgegenüber ein Duo, bei dem beide für den Club alles geben und die sich dann auch noch ergänzen mehr Sachlichkeit und Ruhe bei Wiesinger, mehr Emotionalität bei Marek.

                  10

                  0
                • Und schon wieder ein Denkfehler bei dir. Es ist ein Unterschied „nur Marek“ als Übergangstrainer, „nur Canadi“, nur Keller ohne Emotionalität.
                  Demgegenüber ein Duo, bei dem beide für den Club alles geben und die sich dann auch noch ergänzen

                  Ich glaube eher du strotzt nur so von Denkfehlern. Ein Duo ist ja meistens der Ausdruck der Verzweiflung. Wieviel erfolgreiche Duos gibt es denn in den drei Profiligen, wenn das so ein Erfolgssystem ist?? Hm..
                  Wie gesagt mich erinnert das eher an die SPD Doppelspitze (auch so erfolgreich) in dem Glauben viel hilft viel. Für mich bedeutet das eher keinem von beiden traut man es so richtig zu, aber vielleicht zusammen eventuell

                  3

                  18
                • Ach Juwe hör doch mit deinen platten Retourkutschen auf.
                  Natürlich ist die Lösung der Notlage geschuldet.
                  und es wird auch keine Dauerlösung werden. Wiesinger hat es doch deutlich genug gesagt auf der PK.
                  Auf Dauer würde das mit dem Duo nicht gut gehen, schon weil beide Führungsansprüche haben, ehrgeizig sind. Aber die zwei sind offensichtlich Menschen, die ihr Ego für einige Zeit um der Sache willen hintanstellen können. Sie werden also den Jungs vorleben, was es heißt sich in den Dienst der Mannschaft zu stellen.
                  Und Relegation ist eben auch etwas ganz außergewöhnliches. Das ist letztlich wie Pokal. Das läuft nach eigenen Gesetzen. Unser Gegner steht noch nicht fest. Irgendeine Mannschaft wird in den nächsten Tagen wahnsinnig emotionalisiert, weil die auf dem Relegationsplatz landet. Und die werden ganz sicher alles reinhauen.
                  Wiesinger weiß, wie es ist, wenn seine Drittligamannschaft dann den Zweitligisten besiegt.
                  Vielleicht ist gerade dieses Wissen für uns der kleine Vorteil.
                  Vielleicht wird es auch nicht gelingen.
                  Aber ich bin sicher, daß ganz viele Clubfans aufgrund der Rede von Wiesinger endlich wieder Hoffnung haben und endlich wieder positiv spüren, was es heißt Clubfan zu sein.
                  Und genau das braucht unser Verein, um zu überleben.
                  Und wenn wir ganz viel Glück haben, springt der Funke auch auf genügend Spieler über und sie gehen ihre Aufgabe genauso fokussiert an wie es Wiesinger offensichtlich tut. Und das bedeutet dann, daß ein glückliches Ende drin ist.
                  Es ist halt wie immer beim Club: wenn du glaubst es geht nicht mehr und du innerlich schon fertig zu sein scheinst mit dem Verein, entzündet wieder jemand den Funken.
                  Ich für meinen Teil werde gerade durch die jetzige Emotionalisierung auch in der kommenden Saison weiter mitfiebern, egal in welcher Liga wir am Ende spielen.
                  Mit Keller war meine Liebe zum Club fast schon erloschen.
                  Und Liebe ist halt nun mal pure Irrationalität.

                  33

                  0
                • Ich hänge ebenso an diesem Verein ich bin aber dieses ewig weiterwursteln und weiter murksen einfach nur leid, das 2. Horror Jahr nacheinander, das war so in der Geschichte des Vereins noch nie da und es wird in Liga 3 führen, aller Wahrscheinlichkeit nach. Ich will das dieser Murks endlich aufhört, die Wahrheit ist doch man hatte keinen anderen als die beiden und im ganzen Verein gibt es sonst keinen weiteren mit den nötigen Scheinen ein externer hätte Palikuca den Vogel gezeigt sich in 2 Spielen seinen Ruf ruinieren zu lassen obwohl in der Kürze der Zeit gar kein Handlungsspielraum da ist. Wenn Wiesinger es so gut könnte, wäre er Trainer und auch nicht bei uns schon mal entlassen worden. Ich will dass der Quatsch und die weiter Murkserei von Pfuschern endlich mal aufhört. Die Realität wird zeigen das Herz und dieser Pathos in der Relegation auf dem Platz niemanden interessieren wird! Das wird recht trocken und herzlos von statten gehen. Wieviel Trainer hat man in vergangen Abstiegsjahren verheizt? Geholfen hats NIE. Aber man verfährt nach dem selben Mist jedesmal wieder aufs neue.

                  6

                  8
                • Deswegen verheizt man jetzt auch keinen, sondern gibt ihnen einen klaren, begrenzten Auftrag:

                  Rettung, und dann wieder zurück in den eigentlichen Job.

                  Und beide nehmen das an und geben alles dafür. Und die Chance ist gut, dass sie damit auch die Mannschaft erreichen und erwecken können.

                  Mit Keller hatte ich Null Hoffnung, dass sich etwas ändert. Auch das Spiel in Wiesbaden war nach der Führung nicht gut, das hat Wiesinger absolut richtig erkannt. Ein Gegentor zum einseins und wir hätten es nichtmal in die Relegation geschafft. Zum Glück konnten wir nachlegen. Per Standard, denn vom Spielverlauf her war das eher nicht absehbar. Und noch eins drauf. Erst dann ist der Knoten geplatzt und die Gegenwehr aufgegeben.

                  14

                  0
            • Das hört sich nach kompletten Totalversagern an, aber so schlecht sind die Spieler nicht. Canadi hat versucht einen Fußball einzustudieren, den eigentlich keiner umsetzen konnte. Da ging es nur um schnelle Stürmer und die hat Palikuca besorgt.
              Keller verfolgt aber einen ganz anderen, konventionelleren Stil und da fehlt es jetzt halt an der spielerischen Außenbahn. So stur wie Köllner an seinem Stil festgehalten hat, so stur ist auch Keller. Das hätte schon funktionieren können, aber da man berechenbar und durchschaubar wird und der Überraschungsmoment fehlt, dann auch eher wieder nicht. Für Überraschungen zu sorgen liegt es jetzt an Wiese und Marek.

              7

              0
              Antwort
            • Auch hier solltest du dir Wiesinger mal genau anhören. Was er zu dem Vorwurf an die Spieler sagt, daß er die Situation selbst kennt, wenn man solche Vorwürfe kriegt, aber im Kopf einfach eine Blockade ist. Und ich bin sicher, wenn er und Marek so mit den Spielern reden wie er es gestern angekündigt hat, dann wird ihm das gelingen, bei dem Teil der Spieler, die auflaufen werden, diese Blockade zu lösen.

              Versteh mich dabei bitte richtig: ich bin jetzt nicht davon überzeugt, daß wir die Relegation gewinnen, schon gar nicht problemlos. Das wird wahrscheinlich eine Zitterpartie bis zum Schluß. Aber wenn das zwei am Spielfeldrand stehen, die für den Club brennen und und von denen die Spieler wissen, daß die sie verstehen, dann haben wir die Chance, daß die Spieler wirklich alles geben für den Club.
              Das war unter Keller einfach nicht zu spüren. Es wirkte immer so als werde da eben das getan, was nötig ist. Nicht mehr.

              18

              0
              Antwort
              • Das war unter Keller einfach nicht zu spüren. Es wirkte immer so als werde da eben das getan, was nötig ist. Nicht mehr.

                Dann erwarte ich in der Relegation ein bislang nie dagewesenes Feuerwerk an Einsatz und Leidenschaft. Freue mich drauf!

                0

                17
                Antwort
            • Auch das Spiel in Wiesbaden war nach der Führung nicht gut, das hat Wiesinger absolut richtig erkannt. Ein Gegentor zum einseins und wir hätten es nichtmal in die Relegation geschafft.

              Ich will euch ja bei eurer kollektiven Scheinrealität ungerne stören 🙂 aber jedes Spiel besteht aus Phasen was zählt sind die gesamten 90 Minuten. Dann siehst du dir einfach mal die Spieldaten zum Wehenspiel etwas genauer an, wo wir bei allen Daten dominiert haben, nach allen, selbst wenn 15 Min schwimmen darunter waren, so dominant sind wir bislang in keinem Auswärtsspiel gewesen, da steht auch eine Quote von angekommenen und gespielten Pässen, das entspricht in etwa auch alles dem Ergebnis. Zum nachsehen und zurückkommen in die Realität! bitteschön 🙂

              https://www.kicker.de/4589233/spieldaten/sv-wehen-wiesbaden-122/1-fc-nuernberg-81

              2

              10
              Antwort
              • Vielleicht kann dir Florian ja mal die „Schwimmphase“ statistisch erklären. Ich bin mir sicher, da sieht es ganz anders aus. Dominanz, ja, aber andersrum. Und Du hast ja in Kiel gesehen, was passiert, wenn der Ausgleich fällt: nämlich nichts mehr, damit war es gelaufen. Und mit Sicherheit hätte Wehen dann erst losgelegt, mit einer ganz anderen Intensität als die Kieler, denn ein Sieg gegen uns hätte ja den Relegationsplatz oder besser ermöglicht.

                Die Spieldaten in der 2.HZ sagen überhaupt nichts aus, gegen einen resignierten Gegner, der nicht mehr mithalten kann und aufgesteckt hat.

                Scheinrealität ist, wenn Du die Statistik dieses Spiels einfach über 90 Minuten interpolierst, anstatt die Spielphasen isoliert zu betrachten.

                10

                0
                Antwort
                • A propos Statistik – erstaunlich, dass die klare Dominanz des FCN in Kiel, die ja deutlich in den Laufwerten abzulesen ist,(2km mehr!) nicht zum Sieg geführt hat?

                  4

                  0
                • @Optimist

                  In der Tabelle stehen aber keine Spielphasen sondern Endergebnisse, für Spielphasen gibt es keine Punkte, da mußt du auch nicht Florian um Hilfe betteln. 😮 und bei einem 6:0 wird die Spielphase des SV Wehen nicht sehr groß gewesen sein.
                  Aber seis drum, bevor es sich nur noch im Kreis dreht, stelle ich meine Meinung jetzt mal zurück, Inhaltlich hat sich für mich allerdings nichts geändert, natürlich brauchen wir für diese 2 Spiele eine Aufbruchstimmung. Hoffentlich auch in der Mannschaft.

                  1

                  7
                • Interessante Taktik, seine Meinung zurückzustellen, nachdem man sie mit dem Prädikat „last word“ geäußert hat… 😀

                  5

                  0
            • @Juwe

              In Sachen Boris Schommers geb ich Dir Recht, und ich hab Dich damals keineswegs belächelt. Ganz im Gegenteil. Schommers, der scheinbar wirklich gute Arbeit leistet in den Trümmern von Lautern, war für Palikuca keine ernsthafte Option. Das fand ich ebenso falsch wie Du auch.

              Ansonsten aber sind Keller und die Mannschaft, vor der er sich immer stellte, sehenden Auges in diese aktuelle Situation geschlittert. Es ist daher, wie auch der kicker kommentiert, völlig richtig gewesen, den ratlosen Keller von dieser Aufgabe zu entbinden. Um noch eine Chance zu haben, den Verein zu retten.

              Guckst Du:
              https://www.google.com/amp/s/www.sueddeutsche.de/sport/nuernberg-keine-sorgen-machen-1.4780262!amp

              4

              1
              Antwort
              • Ich sehe das eben systematischer, solche Maßnahmen haben uns noch nie vor einem Abstieg bewahrt so viele Trainerwechsel und so spät. Hoffen wir mal auf die große Ausnahme. Und das Keller zu Rückrundenbeginn seine Mannschaft nicht als Abstiegskanditat abkanzelt sondern versucht stark zu reden ist doch logisch. Der Artikel ist vom Januar!

                2

                7
                Antwort
                • Eben! Vom Januar.

                  In all den Monaten hat Keller den Heile-Heile-Gänschen-Weg beschritten. Bis zum bitteren Ende.

                  Aber egal jetzt. Wir haben noch eine letzte Chance.

                  7

                  0
                • Nein da war nach C. schon mehr Ernüchterung drin als klar war, daß es immer weiter runter geht. Als viele jubelten nach der Corona Pause, daß es endlich weitergeht, habe ich ja schon vorhergesagt, 4 Punkte vorm Relegationsplatz es wäre besser für den Club wenn die Runde nicht fortgesetzt würde. Mich interessiert bla bla wie Herzen, Leidenschaft usw. halt wenig sondern nur das, was am Ende auch wirklich stimmt alles andere ist heiße Luft. 🙂

                  3

                  4
              • Und kommende Saison bringt Keller den nächsten Aufstiegsaspiranten in die Abstiegsrelegation.
                Same procedure as every year

                2

                1
                Antwort
                • Das sind halt Bundesligaabsteiger die die 2. Liga nicht kapieren und annehmen in unserem Fall ein schrecklich vertrakter Kader. Hätte sie mal Palikuca entlassen.

                  3

                  5
  • Zunächst einmal ist es gut, dass man sich im Aufsichtsrat endlich zu einer unangenehmen Entscheidung durchringen konnte, auch wenn sie möglicherweise zu spät kommt. Jens Keller ziehen zu lassen ist aus meiner Sicht die richtige Entscheidung. Er konnte im Ergebnis seine zahlreichen Chancen nicht nutzen, auch wenn ihm sicherlich nicht die Hauptverantwortung für den Misserfolg anzukreiden ist. Aber als Verantwortlicher war er weitgehend mit seinen Mannschaftsaufstellungen glücklos und damit unterm Strich erfolglos. Ungeachtet dessen ob er laut Aussage Robert Palikuca in der PK tatsächlich einen guten Draht zur Mannschaft hatte oder nicht, anhand der gezeigten Leistungen auf dem Platz hat er sie jedenfalls nicht mehr erreicht oder die Mannschaft hat nicht für ihn gespielt. Aufgrund der Erfolglosigkeit und der Wirkungslosigkeit hat er das erforderliche Vertrauen sowie die Hoffnung, dass er die Mannschaft sicher und erfolgreich durch die Relegation führen wird, verspielt. Ungeachtet derjenigen, die in einer Art Nibelungentreue offenbar nach wie vor zu ihm halten. Zugegebenermaßen ist auch durch durch Michael Wiesinger und Marek Mintal die erfolgreiche Relegation längst nicht garantiert. Wie viele andere auch teile ich den Eindruck, dass der Misserfolg nicht vorwiegend den mangelnden individuellen Fähigkeiten der Einzelspieler zuzuschreiben ist, sondern dass sie halt als Mannschaft nicht funktioniert. Jens Keller hat diesbezüglich der Mannschaft den erforderlichen Korpsgeist jedenfalls nicht vermitteln können. Eine Mannschaft, bei der sich die Feldspieler füreinander aufopfern, ihre Fähigkeiten in den Dienst der Mannschaft stellen und buchstäblich bis zur letzten Patrone kämpfen, haben die volle Unterstützung der Anhänger, selbst wenn sie am Ende unterliegt. Ein solches Spiel haben wir von unserem Verein leider schon sehr lange nicht mehr gesehen. Ein „emotionaler“ Marek Mintal und ein „sachlich ruhiger“ Michael Wiesinger könnten genau hier ansetzen, um vorübergehend den Fluch des ständigen Misserfolgs in den Köpfen der Mannschaft seit dem Aufstieg zu beseitigen.

    26

    0
    Antwort
  • Letzte Woche habe ich mir im Fanshop die Mund-Nasen-Maske mit weißem FCN-Logo bestellt. Ich wohne im Isarwinkel, wo es viele Bayern-Fans und noch erstaunlich viele Sechziger-Anhänger gibt, die sich voller verzweifeltem Stolz auch in der Dritten Liga zu ihrem Verein bekennen. Das mache ich in der FCN-Diaspora auch, egal in welcher Liga der Club spielt.

    Heute habe ich die PK angeschaut: MW hat sich super weiterentwickelt und Klasse Statements abgegeben. Er hat es geschafft, uns Fans zu motivieren. Ich vertraue ihm und MM und bin zuversichtlich, dass sie alles geben und auch die Spieler dazu bringen. Genau das verlange ich: Alles geben. Wie wir Fans durch Dick und Dünn.

    28

    1
    Antwort
  • Ich bin ja froh, dass keine Zuschauer zugelassen sind. Die hätten es geschafft, dass Dauerkarteninhaber extra Tickets hätten lösen müssen. Das hätte das Faß zum überlaufen gebracht.

    8

    1
    Antwort
  • Mir geht es schlecht.
    Ich bin so enttäuscht und wütend weil von den Spielern über 34 Spieltage nicht alles investiert wurde um mindestens Platz 15 zu erreichen.
    Es geht ja wahrscheinlich gegen den FCI und mir graust schon davor wenn Kutscke & Co. auf und Oral mit
    Henke neben dem Feld über mindestens 180 Minuten provozieren reklamieren und lamentieren um die
    Schiedsrichter unter Druck zu setzen und die FCN Delegation auf neben dem Platz sich total fair verhält .
    Ohne Drecksackmentalität in diesen 2 Spielen wird der FCN nicht zweitklassig bleiben.
    P.S. FCI mit vielen strittigen Elfmetern in dieser Saison.

    8

    1
    Antwort
  • Gibt es eigentlich Videobeweis in der Relegation, @michel? Weißt Du das?

    (Konnte nichts finden im Netz, gibt zwar einige Artikel mit der vielversprechenden Überschrift „Alle Infos über die Relegation“, doch ob es den Videobeweis gibt, steht nirgends drin, oder ich habe es überlesen, hm…)

    2

    0
    Antwort
    • Bei der Relegation Ingolstadt gegen Wiebaden letztes Jahr gab es Torlinientechnik und VAR

      3

      0
      Antwort
  • Ich bin seit 1963 Clubfan und habe bis jetzt alle Höhen und Tiefen mit dem Club durchgemacht. Aber so schlecht wie sich die Nürnberger Mannschaft in dieser Saison präsentiert hat verschlägt mir die Sprache. Auch bin ich der Meinung, dass
    Wiesinger und Mintal mit diesen aktuellen
    Spielern große Probleme bekommen werden.Ich kann mir nicht vorstellen, dass
    sich Spieler, die jetzt schon in Verhandlungen mit anderen Vereinen stehen oder deren Vertrag ausläuft, sich noch einmal voll reinhängen um mit aller Macht und Kraft unseren Club vor dem Abstieg zu retten. Das haben sie in den in
    den zurückliegenden 34 Spielen auch nicht
    gemacht. Trotzdem hoffe ich noch auf ein Wunder und drücke Wiesinger und Mintal alle Daumen , dass sie es schaffen die Spieler auf die beiden letzten Spiele gut einzustellen. Ein Abstieg wäre für Nürnberg
    eine Katastrophe. Auch ich kann es mir im Moment nicht vorstellen mich für die 3.Liga zu begeistern. Auch nicht nach 57 jähriger Club Treue.

    13

    0
    Antwort
  • Christian-berlin war schneller,
    deshalb vom mir die Info vom letzten Jahr
    Wehen – FCI SR Winkmann VAR: Reichel
    FCI- Wehen SR Willenborg VAR: Jablonski

    2

    0
    Antwort
    • @Christian, @michel

      Danke Euch. Gut zu wissen.

      Hätte durchaus darauf getippt, dass es in dieser „Zwischenwelt“, in der wir uns in den kommenden Tagen befinden, keinen VAR gibt. Lag ich falsch.

      2

      0
      Antwort
    • Da ja Wiesinger und Mintal eher ruhige Vertreter ihres Faches sind,hätte ich mir gewünscht man hätte da noch zBsp einen Martin Driller dazu gekommen,einer der motivieren und die Mannschaft puschen kann,einer der weis das man kämpfen muss bis zum Letzten………..

      5

      3
      Antwort
  • Da ja Wiesinger und Mintal eher ruhige Vertreter ihres Faches sind,hätte ich mir gewünscht man hätte da noch zBsp einen Martin Driller dazu gekommen,einer der motivieren und die Mannschaft puschen kann,einer der weis das man kämpfen muss bis zum Letzten………..

    4

    4
    Antwort
  • Ah, Tönnies legt alle seine Schalke-Ämter nieder. Recht so. @Markazero: kannst die Fanfreundschaft wieder aufnehmen (wär‘ eh schwierig gewesen, das unseren Neffen zu erklären..).

    2

    1
    Antwort
    • Und Adolf, Mattse, Martin, Peter, Sabine… also gut, bin wieder dabei (und ignoriere souverän Gazprom).

      0

      0
      Antwort
      • Putin und Tönnies…

        …eigentlich ein starkes Stück, eine Fanfreundschaft mit so einem Despotenverein zu haben! :mrgreen:

        3

        3
        Antwort
  • Info:
    Wolfgang Wolf hat die 3. Liga mit Lok.Leipzig verpasst.
    Verl ist aufgestiegen.

    1

    0
    Antwort
  • Es ist aller Ehren wert, dass Michael Wiesinger und Marek Mintal sich dieser Aufgabe stellen.
    Allerdings bin ich vom Charakter unserer Lizenzfussballer nicht gänzlich überzeugt, ich befürchte, dass die
    Herren Berater (auch in Zeiten von Corona), für einige bereits die passenden Vereine parat haben.
    Erschwerend kommt hinzu, dass sich die Ansammlung der Profis niemals als Mannschaft gefunden haben.
    Ich befürchte das Schlimmste, auch für die vielen Arbeitsnehmerinnen und Arbeitnehmer im Verein.

    7

    0
    Antwort
  • Glücklicherweise sind noch ein paar andere da, denn wenn ich richtig gelesen habe ist Medeiros schon abgereist.
    Gut, jetzt abzuwarten was die anderen da zusammen kicken macht ja auch keinen Sinn. Zumal die Flugtickets jetzt auch wieder teurer werden.

    2

    0
    Antwort
  • Es wäre am Ende dieser schlimmen Saison nahezu ein Märchen, wenn MW & MM es schaffen, diesen Schlurfis so etwas wie Teamspirit und Leidenschaft nahe zu bringen und gemeinsam den Klassenerhalt erreichen.

    Vor meinem geistigen Auge sehe ich MW eine persönliche, authentische und für seine Verhältnisse mitreißende Ansprache im Trainingslager im Besprechungsraum zum besten geben, während MM ein Video vorbereitet, das die Bedeutung des FCN nochmal in bewegten Bildern illustriert, dabei die beiden gewonnenen Relegationen, der Pokalsieg, 99, die Regionalliga, und 3 Minuten für die Ewigkeit: das Spiel gegen Alkmaar, alles schien vorbei und dann kommt MM…

    Vor meinem geistigen Auge sehe ich aber auch die Spieler…

    …die einen seufzen still, die anderen dösen fast ein und träumen von freien Wochen, wieder andere sind fast depressiv verstimmt und können nur leer vor sich hin starren, ein paar Mutige zücken sogar ihr Handy um die neuesten Angebote ihrer Berater zu checken, nochmal andere kauen betont lässig ihre bubblegums und fragen sich, welcher Depp sich als Trainer als nächstes zum Narren machen lässt von diesem schnoddrigen Vorstand, der einem vor kurzem noch etwas von erster Liga und Chance erzählt hat….
    ———————————————–

    Trainerduos, gibt es da überhaupt überzeugende?

    Mir fällt spontan eines ein, dass es bald nicht mehr gibt:
    Diego Simeone und German Burgos.
    9 erfolgreiche Jahre bei Athletico.

    Wobei ich denke, wenn MM & MW das wirklich schaffen (und wenn nicht erst recht!), dann sollte man Marek Mintal die Chance geben, sich in der nächsten Saison als Cheftrainer zu beweisen.

    MM ist der Club.
    Er lebt und liebt ihn.
    Er kann Trainer.
    Er will den Club trainieren.

    Das sind Voraussetzungen, die man in der Kombination und Ausprägung als Glücksfall bezeichnen kann und die kein anderer mitbringt.

    Glück auf, MW & MM!

    11

    2
    Antwort
    • Ich bin einfach nur froh wenn die Saison vorbei ist. Ich viele Spieler dann nicht mehr im Trikot des Clubs sehe. Wie die Relegation ausgeht weiß keiner aber ob diese Mannschaft, die die komplette
      Saison versagt hat, es schafft, da habe ich leider meine Zweifel.

      4

      0
      Antwort
    • Mintal als Cheftrainer mit einem solchen Paket in gleich welche Saison starten lassen und Palikuca immer noch Sportvorstand weiter verantwortlich für die Kaderzusammenstellung?
      Ich weiß ja nicht, ob das gut wäre. Ich möchte ungern erleben, daß bei MIntal die üblichen Clubmechanismen greifen.
      Wenn ein guter Sportvorstand eine gute Mannschaft zusammenstellen würde, wäre es was anderes. Aber ob wir dazu überhaupt das Geld haben?

      4

      0
      Antwort
      • Palikuca erlebt den Saisonstart nicht als Vorstand. Da bin ich mir sicher.
        Jetzt wird er als handelnde Person benötigt.

        5

        0
        Antwort
        • Immer wieder diese Mär von wegen, jetzt ist ein schlechter Zeitpunkt, den Sportvorstand zu entlassen. Es nervt. Schon bei Bader hat man viel zu lange gewartet. Bei Bornemann ging es dann auf einmal und man ließ sich ewig Zeit, um einen neuen zu finden. Und jetzt geht es auf einmal wieder nicht.
          Das Problem ist nicht, daß man den Sportvorstand jetzt braucht. Das Problem ist, daß man wie immer wahrscheinlich noch nicht mal ansatzweise angefangen hat, einen neuen zu suchen.
          Und wenn man bis zum Saisonstart braucht, dann hat der dieselbe Hypothek wie damals Bornemann: er kann überhaupt nicht mehr eingreifen bei Fehlern der Kaderzusammenstellung seines Vorgängers, weil der schon alles Geld verbraten hat und die erste Aufgabe ist von ihm, die Saison über Altlasten loszuwerden.
          Ich hab irgendwo gelesen, Palikuca hätte schon mündliche Zusagen von Spielern für den Fall des Klassenerhalts. Dabei ist noch nicht mal klar, wer dann Trainer ist und mit welchem Spielsystem der arbeiten wird.
          Jedesmal wie immer: das Pferd wird von hinten aufgezäumt und dann wundert man sich, daß es nicht das macht, was es soll.

          7

          6
          Antwort
        • Einer der größten Tugenden des Menschen ist: Aus seinen Fehlern lernen. Wenn wir immer alle rauswerfen, die einen Fehler machen, haben wir nie einen Lerneffekt. Oder man hofft, dass der Lerneffekt woanders eingetreten ist.

          Ich will hier keine Lanze für Palikuca brechen, aber plädiere doch für eine sachliche Aufarbeitung. Dazu fehlen mir hier aber die Insights. Wenn Palikuca nur schlecht beraten war, muss man die Berater austauschen. Ob er generell geeignet ist, auch menschlich (inkl. Lernbereitschaft), müssen die beurteilen, die nah dran sind und eigene Fachkompetenz haben. Ein seriöses externes Audit würde da vielleicht helfen. Rein am Ergebnis gemessen liegt der Schluss natürlich erstmal nahe, dass es nicht weiter geht. Aber das letzte Wort ist da zu Recht noch nicht gesprochen.

          17

          3
          Antwort
          • Entschuldige Alexander, aber das ist doch Humbug. Der Aufsichtsrat hatte mehr als genug Zeit,. sich eine Meinung zu bilden. Und nichts, was Palikuca in den letzten Monaten gesagt hat, gibt Anlass zu erwarten, daß er einen immensen Lerneffekt erzielt.
            Irgendwann muß auch mal Schluß sein. Das Ergebnis seiner Arvbeit ist: viel Geld verbraten für Spieler, Trainer und sonstigem Stuff. Damit auf Platz 16 abgeschlossen.
            Was bitte spricht dafür, daß er es lernt? Wenn er im Winter gut nachgebassert hätte, okay. Wenn er nach Canadi einen geeigneten Trainer geholt hätte, okay. Wenn er da einen Spieler geholt hätte, der für die Mannscfhaft eine Verstärkung geworden wäre, okay. Aber so? Wenn er bei seinem Beraterstuff nachgebessert hätte, rechtzeitig auch noch okay.
            Schon allein, daß er nicht die Coronapause genutzt hat, um zu analysieren, ob es mit Keller wirklich weiter gehen soll, zeigt doch, daß er eben seine Chancen nicht nutzt.
            Und mit der Ablösung von Keller bis nach dem letzten Spieltag zu warten, zeigt das auch.

            Und auch wenn ich mich wiederhole: unser Verein kann es sich gar nicht mehr leisten, noch länger zu warten. Denn wenn er nichts gelernt hat und trotzdem noch einmal einen Kader zusammen stellt und noch einmal eine Trainerentscheidung trifft, dann wird auch in der kommenden Saison nichts besser, sondern dann haben wir wirklich überhaupt kein Geld mehr.

            8

            10
            Antwort
            • Der Humbug ist schlicht der Versuch die Sache mit etwas Abstand zu versachlichen. Meine erste Reaktion war ja schon vor Wochen: RAUS!!!!!

              Aber wenn man eben unemotional nochmal drüber nachdenkt sollte man zumindest den Versuch wagen, auch einen anderen Blickwinkel einzunehmen, um am Ende zu einem objektiven Urteil zu kommen.

              Wohl unstrittig war die Kaderzusammenstellung von Palikuca und die erste Trainerwahl im Ergebnis mangelhaft. Vollkommen absurd allerdings auch nicht. Der Club wurde von Medien und Experten gelobt und die hohe Qualität im Kader wird (eigentlich bis heute) betont. Canadi hatte sicher seine Vorbehalte aus seiner Zeit in Wien (die sich letztendlich leider als nicht ganz so weit hergeholt erwiesen), sonst aber gute Referenzen für die Aufgabe – nimmt man die fehlende Erfahrung in Deutschland mal raus, aber das hat einem Hütter auch nicht geschadet.

              Im Kader hat man dann letztendlich zu viel gesehen als da war – bzw. passte die Trainerstrategie nicht zur Mannschaft. Zu viele zentrale Spieler für ein flügellastig ausgerichtetes System etc. Für die vielen Verletzungen insbesondere auf der Torwartposition und auch im Abwehr-Bereich konnte er dann wenig. Dort hat er aber mit Dornebusch, Mavropanos und Heise so schlecht nicht nachjustiert. Auf der 6er Position nicht nachzubessern war wohl sein Kardinalfehler, aber auch da nicht gänzlich absurd, wenn man Nürnberger, Erras, Geis, Behrens und eben optional einen der vielen IV mit reinnimmt. Immerhin wollte man vielleicht Erras und Nürnberger auch die Optionen erhalten, tatsächlich auch spielen zu können.

              Das geht jetzt nicht um Schönreden. Palikucas Weg wurde von mir persönlich vom ersten Tag an kritisch beäugt, weil mir allein die Herangehensweise und auch Tonalität nicht liegt, aber objektiv „falsch“ war das alles nicht. Klar hatte man sich gewünscht, der Umbruch wäre nicht so groß ausgefallen, wäre auch ein Leibold und Ewerton geblieben, aber damals wirklich nachgetrauert haben doch die wenigsten – zudem wusste man nicht, ob sie „zu halten waren“. Ihr Glück haben dann beide auch nicht gefunden, auch wenn Leibold eine gute Saison spielte. Immerhin war das Schmerzensgeld sicher deutlich höher.

              Auch Keller (wenn auch wahrlich nicht mein Traumkandidat) war ja nicht per se eine Schnapsidee. Erfahren, gerade auch in Liga 2, ruhig und besonnen, bodenständig. Auf die Idee kann man schon kommen, also grundsätzlich.

              Ergo: Man muss Palikuca schon klare Fehler nachweisen, die er wider besseres Wissen getan hat. Oder ihm eben Kompetenz generell und Einsichtsfähigkeit absprechen, sich künftig andere Berater zu suchen oder eben aus der Erfahrung zu lernen und die richtigen Schlüsse zu ziehen.

              Unterm Strich tendiere ich auch zum Wechsel. Aber… Wer soll denn nun den nächsten Vorstand auswählen? Wer hat diesmal die noch bessere Idee eines Kandidaten, der auch noch finanzierbar ist und sich das antun will? Der AR? Dessen Vertrauensbonus in der Sache wäre spätestens nach der Demission von Palikuca endgültig dahin? Ein neuer AR? Gewählt von einem emotionalisierten Umfeld, die aktuell vor allem nur eines beschäftigt: Ende des Leidens. Aber ist das die richtige Motivation für eine perspektivisch langfristige Entscheidung?

              Ich würde mir die Entscheidung nicht einfach machen. Gebe ich ehrlich zu. Vor allem wenn ich intern eine gute Meinung hätte. Aber das kann ich nicht beurteilen.

              20

              1
              Antwort
              • Da bin ich bei dir, wenn ich alles richtig verstehe, der Kicker hat es in Artikel ja auch angesprochen, entlässt man Palikuca bleibt man aufgrund der Strukturen ja dennoch in dem gleichen Hamsterrad. Das Problem ist tatsächlich jeden Stein umdrehen gut und schön aber wo beginnt man und wo hört man damit auf. Dann ist niemand mehr da. Aber eine komplette Selbstzerlegung am Ende der Saison verspricht eben auch nicht, daß dann alles besser wird..

                7

                1
                Antwort
                • Die Selbstzerlegung hatten wir ja gerade hinter uns – mal wieder. Köllner, Bornemann, Schommers, dann der halbe Stuff, dann 3/4 der Stammelf und die Hierarchie intern gleich mit. Ergebnis bekannt. Und ich bin ehrlich müde des ständigen Neuaufbaus begleitet vom immergleichen Wunsch, diesmal doch Kontinuität zu haben. Doch die gibt es beim Club nicht, nicht mal im Erfolg – sprich nach einem Aufstieg und finanzielle Konsolidierung nach harten Jahren nahe der Finanzkrise. Weil man immer noch mehr will. Letztendlich das HSV-Syndrom – man will zu viel und zu schnell. Und hat man ein bisschen, will man Rückschläge sofort ausschließen und Fortschritte sehen. Nur läuft das leider nicht so im Leben…

                  8

                  0
          • Ganz abgesehen davon: Palikuca hat nicht nur einen Fehler gemacht. Er hat viele Fehler zuviel gemacht.- Das hat unserem Verein massiv geschadet. Das kann man doch nicht abtun mit, wenn wir immer alle rauswerfen, wenn sie einen Fehler machen. So eine Einstellung finde ich ebenfalls vereinsschädigend, weil sie das Wohl eines Einzelnen höher bewertet als den Erfolg des Ganzen und weil sie riskiert, aus lauter Fairness alles vor die Hunde gehen zu lassen.
            Palikuca kann gerne in einem anderen Verein beweisen, daß er aus seinen Fehlern gelernt hat. Das muß nicht unser Verein austesten.

            8

            3
            Antwort
            • Bei Bader hat es so lange gedauert, weil er lange Zeit seine Buddies im Aufsichtsrat hatte. Und weil auch die Hauptversammlung, also wir Mitglieder, Veränderungen (leider, leider) abbügelte, wie beispielsweise im Oktober 2014 die Initiative „Pro Club 2020“ von Thomas Schamel. Man muss Schamel und Koch durchaus dankbar sein, dass die beiden den Finger in die Wunde gelegt haben, sonst hätte die „Ära Bader“ wohl noch länger gedauert. Für mich war Bader nach dem Rausschmiss von Hans Meyer schon nicht mehr tragbar, weil man so einen Mann unbedingt im Verein halten muss. Die Mehrheit aber fand Bader weiterhin gut, jahrelang, das musste ich akzeptieren.

              Bornemann wollte man nicht entlassen, sondern weiter mit ihm arbeiten. Da er aber nicht bereit war, Köllner zu entlassen, sah man sich genötigt, ihn zu entlassen. Da man sonst Köllner nicht entlassen hätte können. Ziemliches Geäffel eigentlich. Und auch ein Beleg für unsere mangelhaften Strukturen. Einige fanden Bornemanns Arbeit gut, und scheinen dessen damalige Entlassung nicht zu akzeptieren. Man sollte dies aber endlich mal tun, so wie einige damals akzeptieren mussten, dass es viele gab, die Bader die Stange hielten, jahrelang. Fakt ist: Bornemann wäre jetzt wohl noch da, wenn er als Vorstand dem Verein vorgestanden hätte und nicht seinem damaligen Trainer, den er auch jetzt bei erstbester Gelegenheit (laut Medien) an seine Seite holen will. Wenngleich Michael Köllner noch einen Vertrag hat beim TSV 1860.

              Statt Bornemann heißt unser Sportvorstand nun Palikuca. Wie @Beate schon schrieb, scheinen dessen Fehler offensichtlich. Palikuca wird sicherlich noch zum Thema. Sicherlich. Dieses Fass aber jetzt in diesen entscheidenden Tagen aufzumachen, halte ich für völlig falsch. Man würde einen „Nebenkriegsschauplatz“ aufmachen, die Medien würden spekulieren, das Spiel am kommenden Dienstag würde zeitweise in den Hintergrund rücken. Nein, der Fokus darf jetzt einzig und allein nur auf der Relegation liegen, welche gewonnen werden muss, um unseren Club vor einem finanziellen Fiasko zu bewahren.

              28

              1
              Antwort
                • Danke, Teo.

                  Vor meinem geistigen Auge…

                  … sehe ich @Juwe,
                  der sich am Samstag, den 11. Juli 2020, um 20.07 Uhr,
                  mit tiefer Zufriedenheit seine Golf Cappy lupft,
                  über seine eigene Fehlentschätzung schmunzelt,
                  weil wir alle Dinge mal falsch einschätzen,
                  und sich denkt: Trink‘ ich doch einfach noch a Seidla Bier. 😉

                  8

                  0
                • Du hast zum Teil sicher Recht, er wohnt ja am Golfplatz Bahn 13, kein Scherz, natürlich wird er da zuerst beginnen abzuschalten, die Wochen waren auch für ihn bestimmt nicht einfach, ich kenne aber Keller gut genug daß er ein akribischer Arbeiter war und ist und es ihm nicht am A***** vorbei gehen wird, da bin ich absolut sicher. Sicher bin ich auch daß ihm die Defizite und Fehler in dem Kader sehr klar waren, zum 10. mal er nicht der Typ ist der andere in der Öffentlichkeit nieder macht schon gar nicht seinen Kader mit dem er doch arbeiten muss. Vielleicht kam das ja falsch an daß er versuchte ihn besser zu reden oder Zuversicht auszustrahlen, tut er es nicht werfen ihm die selben Leute vor er redet doch eh alles schlecht, da kann ja nichts kommen. Es wird ja bis jetzt immer betont daß das Verhaltnis Trainer – Mannschaft immer intakt war. Es ist eben sein Stil nicht öffentlich Kollegen quasi niederzumachen.

                  Jetzt sollen es erstmal andere mit dem „Kader“ besser machen, ich freue mich jetzt schon auf das Feuerwerk an Leidenschaft über 180 Min.

                  2

                  4
              • Es ist ja klar, daß sobald die Relegtion vorbei ist und auch in beiden Fällen egal wie es ausgehen wird, die Köpfe rollen werden und ich glaube sogar umfänglich, weil der Kader muß ja auch ausgemistet werden dazu kommt Fitness, Mentalcoach .. auch alles drum herum wird wohl ein Thema werden, wenn man sieht wie oft wir am Ende immer eingebrochen sind. An diesem ganzen Konstrukt hat ja alles gehakt.

                6

                0
                Antwort
              • @Fränki
                Das stimmt so nicht ganz, wer Bader vor allem mit im Amt hielt waren die Ultras und diese Bader – Ultras Verbindung/Kungelei. Nagelt mich nicht auf Zahlen genau fest aber bei den Mitgliederversammlungen war ja unter den stimmberechtigten alleine 20-30% aus dem Ultraumfeld und die waren dann auch da! So wurde eben die Leute im AR platziert die zu dem Konstrukt Bader-Ultras auch gepaßt haben.

                An der Stelle darf man auch erwähnen daß Bader vor allem hier im CU Forum jahrelang sakrosankt war und gegen jede aufkommende Kritik mit Händen und Füßen verteidigt wurde, ich weiß das noch zu gut, weil ähnlich wie bei dir hatte ich seit der Meyer Entlassung schon Zweifel an Bader, konnte mich aber damit arrangieren, weil Hecking sportliche Defizite ausgeglichen hat, der bei Transfers ja immer eingebunden war. Aber jede Kritik an Bader wurde hier im Forum niedergemacht kann man schon sagen. Bader war unantastbar bis zum letzten Jahr also dem 1.Zweitligajahr als es plötzlich kippte und es ist schon erstaunlich wie sich auch die Meinung hier ganz plötzlich ins genaue Gegenteil kehrte. Erinnere mich noch gut daran.

                2

                0
                Antwort
                • Es war ja auch signifikant dass genau diese Bader Ultras Connection ihn bei diesem Autobahnparkplatz Vorfall ob Zufall mit den Ultras endgültig zu Fall brachte. (ob er die Mannschaft bei den Ultras dort vorfahren ließ wurde ja nie ganz geklärt aber so sah es aus) dann gab es ja noch den Vorfall als er die Spieler in Kurve vor die Ultras schickte ihre Trikots abgeben..

                  2

                  0
                • Stimme Dir in allem zu.

                  Früh war klar: Bader war immer dann stark, wenn er einen starken Trainer hatte, der, wie Du sagst, auch in Dinge eingebunden war, welche über die normalen Aufgaben eines Trainers hinausragen. Hans Meyer. Dieter Hecking. Ansonsten war der SportÖKONOM schlicht überfordert. Ein Möckel als Sidekick war zu wenig. Die Installation von Wolfgang Wolf als Sportdirektor kam viel zu spät. Viel zu spät! Wolf wurde, so erinnere ich mich, despektierlich als Frühstücksdirektor bezeichnet, soll aber maßgeblich an der Verpflichtung von Rene Weiler mitgewirkt haben. Und unter Rene Weiler entstand immerhin jene Erfolgsmannschaft, die durch einen großen Teamgeist glänzte und die Michael Köllner letzten Endes zum Aufstieg führte. Unter diesem Aspekt hat Mintal-Entdecker Wolfgang Wolf dem Club noch einmal einen großen Dienst erweisen. Ohne sich damit zu brüsten.

                  Wenn wir Kontinuität hätte leben sollen in den letzten zwei Jahrzehnten, dann nicht mit Bader, sondern mit Wolfgang Wolf. Weil er wesentlich mehr von Fußball versteht als Bader.

                  Aber wie gesagt: Thema durch. All diejenigen, die Bader damals jahrelang trotz dessen offensichtlicher Defizite verteidigt haben wie eine Löwin ihr Löwenbaby, taten dies unter der Flagge der Kontinuität. Aber Kontinuität mit Brechstange funktioniert nun mal nicht. Weder bei Bader. Noch bei Bornemann, mit dem man grundsätzlich weiterarbeiten wollte. Und bei Palikuca wohl gleich gar nicht.

                  5

                  0
              • Bei aller Kritik an Bader und dem hinterlassenen Scherbenhaufen: Unter ihm waren wir da, wo wir gern wieder hinkämen. Und wäre ihm Hecking nicht abgesprungen und sein Nachfolger *hust* suboptimal gewählt gewesen, wären wir vielleicht heute noch da.

                4

                0
                Antwort
                • Es war Heiligabend, als Heckings Nachfolger bestellt wurde. War beim Heiligabend-Essen ein großes Thema mit Vater und Bruder. Doch Heckings Nachfolger hat das Schiff in jener Saison sicher in den Hafen gebracht. Dann ging Timmy Simons und…ach, ist doch jetzt auch egal! 😉

                  1

                  0
                • Gerade weil doch die Erfahrung zeigt, dass wir immer dann erfolgreich waren, wenn wir einen starken 6er hatten (allen voran Galasek und Simons), verstehe ich nicht, warum wir uns da nicht verstärkt haben.

                  Heise und Mavropanos waren gute und sinnvolle Ergänzungen, aber ohne die Verstärkung auf der 6 eben auch unvollständig.

                  3

                  0
                • Kann mich noch erinnern, wie heftig hier während der Hecking-Zeit diskutiert wurde, ob es der Anspruch des Ruhmreichen sein kann, in der 1. Liga nur graue Maus zu sein. Das waren Zeiten!

                  9

                  0
                • Das habe ich mir auch schon gedacht unter Bader waren wir immterhin ein Jahrzehnt in der 1. Liga.

                  2

                  0
          • Danke Alexander, genau der Meinung bin ich auch. Mancher wird sich darüber vielleicht wundern, weil ich von Anfang an ein starker Kritiker von Palikuca war und ich bin es immer noch. Aber es nützt nie etwas, wenn man einfach nur die Personen immer wieder auswechselt, viel spanneder ist es die Strukturen zu analysieren, warum es immer wieder zu personellen Fehlentscheidungen kommt, bzw. warum wir immer wieder an den Punkt kommen, an dem wir denken, dass jetzt der Trainer, wahlweise (sehr viel seltener) der Sportvorstand gewechselt werden muss. Was versprechen wir uns von den personellen Wechseln? Jetzt wieder schlicht zu entscheiden, die haben es nicht gebracht, versuchen wir es mit neuen, wird das Hire und Fire nicht ändern, ganz im Gegenteil.

            Der Aufsichtsrat hatte mehr als genug Zeit,. sich eine Meinung zu bilden. Und nichts, was Palikuca in den letzten Monaten gesagt hat, gibt Anlass zu erwarten, daß er einen immensen Lerneffekt erzielt.

            Bist Du da nicht etwas zu strikt? Wir sollten immert bedenken, dass öffentliche Äußerungen und interne Kommunikation nicht das gleiche sein müssen. Insofern halte ich es für extrem schwierig zu denken, wir könnten wirklich entscheiden ob hier ein Lernprozess stattfindet oder nicht.

            Wenn er im Winter gut nachgebassert hätte, okay

            Also mit Mavropanus hat er schon einen soliden Innenverteidiger geholt, der sich dann leider auch verletzt hat, aber diesen Spieler nicht als Verstärkung zu sehen, wäre nicht fair. Heise war auch eine sinnvolle Ergänzung.

            Für mich war der größere Fehler im Winter auch nicht, dass man zu wenig Verstärkungen gefunden hätte, sondern eher dass man die falschen Spieler abgegeben hat. Dass die 6er Position unsere Schwachstelle war hat sich schon vor der Winterpause gezeigt, ob es da gut ist diese Spielr abzugeben, wenn man keinen Ersatz hat?

            Aber das Hauptproblem des Kaders konnte im Winter wahrscheinlich nicht korrigiert werden, das ist für mich die Personalie Dovedan/Behrens. Dovedan war ein teurer Transfer, der die Torgefahr deutlich erhöhen sollte, blöd nur, dass mit Dovedan auf seiner richtigen Position, als hängende Spitze ohne großen Defensivaufgaben, kein sinnvoller Platz mehr für den Kapitän Behrens mehr vorhanden ist. Auf der 6 kann er seine Torgefahr nicht einbringen, ist zu langsam (Spurt) und defensiv zu schwach. Spielmacher ist er auch kein so guter.

            Weil man aber aus Gründen des Teamgefüges nicht auf Behrens verzichten kann musste Dovedan wie in der Aufstiegssaison Möhwald auf die Außenposition ausweichen. Nur im Gegensatz zu Möhwald konnte sich Dovedan damit nie abfinden, bzw. konnte da keine Qualität nachweisen. So einen teuren Spieler auf die bank zu setzen ist aber auch nicht einfach, vor allem nicht für Canadi, dessen Wunschspieler Dovedan wohl war.

            Schon allein, daß er nicht die Coronapause genutzt hat, um zu analysieren, ob es mit Keller wirklich weiter gehen soll, zeigt doch, daß er eben seine Chancen nicht nutzt.

            Natürlich das Spiel gegen Hannover hätte dazu führen können, das man Keller noch einmal in Frage stellt, davor haben es Keller und die Mannschaft aber geschafft sich Schritt für Schritt nach oben zu arbeiten. Vom 18. bis 25. Spieltag (letzter Vor-Corona-Spieltag) hatte man die beste Saisonphase mit einem Punkteschnitt von 1,62P. Hätte man diesen Schnitt nach Corona gehalten, dann hätte man 14-15 Punkte erreicht, statt nur 8, ein Abstieg wäre kein Thema gewesen.

            Warum hätte man Keller zur Corona-Pause entlassen sollen?

            Ich gehe noch einen Schritt weiter, ich bin nicht der Meinung, dass das Wintertransferfenster eine echte Korrektur ermöglicht. Aus meiner Sicht zeigt erst die neue Transferperiode ob Palikuca aus seinen Fehlern gelernt hat. Wenn er dem AR ein schlüssiges Konzept vorlegt, das klar benennt was er falsch gemacht hat und was er jetzt besser machen will, dann könnte das durchaus ein guter Ansatz für einen Weiterarbeit sein.

            Palikuca hat nicht nur einen Fehler gemacht. Er hat viele Fehler zuviel gemacht.- Das hat unserem Verein massiv geschadet. Das kann man doch nicht abtun mit, wenn wir immer alle rauswerfen, wenn sie einen Fehler machen. So eine Einstellung finde ich ebenfalls vereinsschädigend, weil sie das Wohl eines Einzelnen höher bewertet als den Erfolg des Ganzen und weil sie riskiert, aus lauter Fairness alles vor die Hunde gehen zu lassen.

            Sorry, hier schießt Du weit über das Ziel hinaus und unterstellst Alexander auch etwas, was er gar nicht fordert. Es geht ja bei der Frage ob Palikuca aus seinen Fehlern gelernt hat gerade darum das Ganze zu unterstützen, den Verein zu schützen. Denn eines ist doch auch klar, selbst wenn wir mal ein fachlich besseres Anforderungsprofil für den Sportvorstand haben, eine Garantie, dass ein neuer Vorstand das erfüllt gibt es nie. Es gibt immer wieder Menschen, die in der Vorstellung brillieren, aber in der täglichen Arbeit leider das nicht einlösen (können).

            Ich sage es mal sarkastisch, bei Palikuca kennt der Aufsichtsrat den Unterschied zwischen Präsentation und Umsetzung bereits. Bei einem neuen Sportvorstand weiß man das noch nicht.

            Und @fränki

            wenn er als Vorstand dem Verein vorgestanden hätte und nicht seinem damaligen Trainer, den er auch jetzt bei erstbester Gelegenheit (laut Medien) an seine Seite holen will. Wenngleich Michael Köllner noch einen Vertrag hat beim TSV 1860.

            Das rgument verstehe ich nicht, wenn ich als Sportvorstand so von einem Trainer überzeugt bin, dass ich meinen eigenen Job riskiere, um diesen Spieler zu halten, dann ist doch klar, dass er diesen Mann gerne wieder in sein Team holt. nd die Frage nach einem Vertrag ist doch nun wirklich kein Argument, Köllner wäre nicht der erste Trainer, der aus einem Vertrag herausgekauft wird.

            Dieses Fass aber jetzt in diesen entscheidenden Tagen aufzumachen, halte ich für völlig falsch. Man würde einen „Nebenkriegsschauplatz“ aufmachen, die Medien würden spekulieren, das Spiel am kommenden Dienstag würde zeitweise in den Hintergrund rücken. Nein, der Fokus darf jetzt einzig und allein nur auf der Relegation liegen, welche gewonnen werden muss, um unseren Club vor einem finanziellen Fiasko zu bewahren.

            Ja die Fokussierung auf die Relegation ist sinnvoll, trotzdem denke ich nicht, dass ein Austausch des Sportvorstands ein großes Problem wäre, wenn man gleich Ersatz hat. Was nicht geht, Palikuca jetzt entlassen und erst dann wieder mit der Suche zu beginnen.

            Fazit, auch wenn ich oben erkläre, dass eine Weiterbeschäftigung von Palikuca nicht unmöglich ist und dass sie durchaus (noch) helfen könnte aus den gemachten Fehlern zu lernen müsste Palikuca sich dafür doch sehr ändern. Selbstreflexion habe ich bisher nicht als seine größte Stärke wahrgenommen. Aber wie oben ausgeführt das können eher seine Kollegen und der Aufsichtsrat entscheiden, als ich aus der Ferne.

            Ich bin sicher der letzte der laut Hurra schreit, wenn es mit Palikuca weitergeht und klar ist auch, er würde dann extrem unter Beobachtung stehen und auf Bewährung weitermachen. Sprich man würde hier viel Druck zu Beginn der neuen Saison aufbauen. Ob das sinnvoll ist?

            Am Ende steht für mich aber fest, die Struktur mit dem Sportvorstand als Alleinherrscher war unter Bader schon toxisch, hat auch unter Bornemann zu Problemen geführt, gerade als man sich dann für die Ablösung entschieden hatte und zeigt auch jetzt mit Palikuca wieder, dass es nicht gut funktioniert. Also selbst wenn man zum Ergebnis kommt, dass man mit Palikuca weitermacht, dann kann das nicht unter den gleichen Voraussetzungen funktionieren wie diese Saison.

            Zum Abschluss noch mein Traum:

            Ich wünsche mir für den Verein wieder ein Präsidium, dessen Präsident sowohl den Amateursport im Verein als auch die Mitglieder und Fans repräsentiert und der vom Verein in den AR entsannt wird.

            Der Aufsichtsrat ist das Kontrollorgan der Profifussballabteilung, dazu gehört auch die Jugendarbeit, NLZ und U21. Dieser Aufsichtsrat müsste deutlich verkleinert werden, 5 Personen wären da ideal, (eine ungerade Zahl ist sinnvoll um Mehrheitsentscheidungen zu ermöglichen). Im Aufsichtsrat sollten mindestens 2 Mitglieder fachliche Kompetenz im Bereich Fußball mitbringen.

            Die Geschäftsleitung liegt beim Vorstand, der immer aus 3 Personen bestehen muss, nicht kann wie aktuell. Für die Neubesetzung nach einem Ausscheiden muss eine feste Frist definiert werden, meine Idee wäre 1 Monat maximal.

            Der Vorstandsvorsitzende sollte sowohl im Bereich Sport, als auch im Bereich Wirtschaft Kompetenz bewiesen haben. er kontrolliert damit auch die beiden Vorstände Finanzen, Marketing und Sport (4 Augenprinzip). Die Ebenen unter demVorstand sollten so aufgestellt sein, dass die Mitarbeiter dort erste Ansprechpartner sind, wenn ein Vorstandsposten neu zu besetzen ist.

            11

            1
            Antwort
            • @Armin, Du schreibst:

              „Das Argument verstehe ich nicht, wenn ich als Sportvorstand so von einem Trainer überzeugt bin, dass ich meinen eigenen Job riskiere, …“

              …und Du schreibst zudem:

              „Am Ende steht für mich aber fest, die Struktur mit dem Sportvorstand als Alleinherrscher war unter Bader schon toxisch, hat auch unter Bornemann zu Problemen geführt, gerade als man sich dann für die Ablösung entschieden hatte und zeigt auch jetzt mit Palikuca wieder, dass es nicht gut funktioniert.“

              Insofern gibst Du Dir selbst die Antwort, finde ich. Für Bornemann ist Köllner womöglich der berufliche Partner, den er lange gesucht hat. Denn Bornemann hat ohne Zweifel einen Plan, und Köllner passt zu diesem Plan. Doch, nach meiner Auffassung, dient das hohe Amt des Sportvorstandes nicht in erster Linie der Selbstverwirklichung, sondern es dient in erster Linie dem Verein. Ich finde, und das ist natürlich rein subjektiv, dass Bornemann falsche Prioritäten gesetzt hat – als Sportvorstand, der aufgrund der Strukturen als Alleinherrscher immer wieder auch falsche Prioritäten setzen kann.

              Ansonsten aber finde ich Deine Ausführungen sehr interessant und vorwärts gerichtet und vereinend und auch sinnvoll. Wenn ich das alles hier so durchlese, finde ich es schade, wenn es nur beim, wie sagte @Florian neulich, „kathartischem Schreiben“ bleibt, denn hier in diesem Forum sind doch jede Menge Leute unterwegs, die sich aber mal richtig konstruktive Gedanken über unseren Club machen. Und irgendwie wünscht man sich, dass der Aufsichtsrat, der nicht nur kontrollieren, sondern den 1. FC Nürnberg auch nach vorne bringen soll, sich mit diesen Gedanken und Ideen auseinandersetzt. Denn so kann und darf es nicht weitergehen – unabhängig davon, ob Michael und Marek den Karren noch aus dem Dreck ziehen oder nicht.

              6

              2
              Antwort
              • Doch, nach meiner Auffassung, dient das hohe Amt des Sportvorstandes nicht in erster Linie der Selbstverwirklichung, sondern es dient in erster Linie dem Verein. Ich finde, und das ist natürlich rein subjektiv, dass Bornemann falsche Prioritäten gesetzt hat – als Sportvorstand, der aufgrund der Strukturen als Alleinherrscher immer wieder auch falsche Prioritäten setzen kann.

                Ich hatte bei Bornemann nie das Gefühl, dass er sich selbstverwirklichen will. Er hat nur den Fehler gemacht dem AR zu glauben, dass man nun einen anderen Weg gehen will, dass man nur noch ausgeben will, was man auch vorher eingenommen hat, dass man eben keine finanziellen Wetten mehr auf die Zukunft eigehen will.

                Leider hat der AR dann aber Angst vor der eigenen Courage bekommen. Allerdings denke ich auch, dass Bornemann durch den Weggang von Meeske schwächer wurde. Ein starker Co-Vorstand, der auch im sportlichen Bereich eine Meinung hat und der den Verein auch nach außen repräsentieren kann, war für Bornemann sicher hilfreich.

                Ich brauche keinen Aufsichtsrat, der den Verein nach vorne bringt, das soll gern der Vorstand und der Cheftrainer machen, aber ich wünsche mir einen Aufsichtsrat, der gegenüber Mitgliedern und Fans die Realität deutlicher kommuniziert, der häufiger darauf hinweist dass das ewige Schwelgen in Tradition und uralten Erfolgen für das Gefühl der Fans vielleicht richtig sein kann, dass das aber rein gar nichts mit dem aktuellen Handeln zu tun haben kann. Ich wünsche mir einen AR der den Fans mal erklärt welch schwierige Aufgabe es ist in Nürnberg einen Profiverein unter den aktuellen Voraussetzungen zu erhalten. Der Trainer und Vorstand in Schutz nimmt und vielleicht auch mal den Anspruch der Fans an sich abtropfen lässt und vom Trainer und dem Vorstand ablenkt.

                Ich wünsche mir einen Aufsichtsrat der in schwierigen Phasen vor die Öffentlichkeit tritt und die handelnden Personen unterstützt, ihnen den Rücken stärkt und im Erfolgsfall ruhig ist. Wenn es gut läuft benötigen wir keinen AR, wenn es schlecht läuft, dann muss er öffentlich werden. Was nicht heißt, dass er den handelnden Personen dann nicht genau auf die Finger schaut und manchmal kann es dann auch notwendig sein sich von dem einen oder anderen zu trennen.

                2

                1
                Antwort
                • Also Köllner paßt zu 1860 viel besser als nach Hamburg, dort bräuchten sie ja einen Dolmetscher 😮 ich glaube das bleibt bei einem Gerücht.

                  3

                  0
  • Frank Steinmetz von den Mentalitätsmonstern aus Aue direkt zum blutleeren FCN.
    Ich bin aufgeregt und sehr gespannt.

    2

    0
    Antwort
  • Zitat Juwe: „Es ist eben sein Stil nicht öffentlich Kollegen quasi niederzumachen. “

    Hier sehe ich genau das Problem. Dies Spieler sind nämlich nicht KOLLEGEN, es sind für ihn MITARBEITER für die (und vor allem für die Ergebnisse deren Arbeit) er am Ende die Verantwortung trägt. Da wäre es aus meiner Sicht dringend notwendig gewesen, die teilweise haarsträubenden individuellen Fehlleistungen und auch teilweise willenlosen Auftritte auch mal öffentlich viel deutlicher anzusprechen. Und auch personelle Konsequenzen zu ziehen. Ich bleibe dabei, auf mich wirkte das einfach viel zu brav. Bloß niemandem weh tun, dann tut mir auch keiner weh und wir kommen schon irgendwie durch. Vermutlich ist es dieser (im Grunde positive und sympathische) Wesenszug von Keller die ihn eben nicht zu einem idealen Abstiegskampftrainer macht. Und genau aus diesem Grund hätte man vor vier Wochen schon die Trennung vollziehen müssen. Wenn man erkannt hätte das man im Abstiegskampf steckt! Denn auch auf den Ebenen über Keller habe ich meine Zweifel das man da der Realität ins Auge gesehen hat. Vielleicht hätte man sogar Jens Keller einen Gefallen damit getan!? Sei es drum, ab sofort Fokus auf Relegation und Klassenerhalt.

    6

    0
    Antwort
    • Da hast Du Recht.

      Michael Wiesinger hat in der Pressekonferenz sehr positiv über Kollege Keller gesprochen. Der Mann von Fairway 13 scheint ein angenehmer Zeitgenosse zu sein. Leider zu angenehm für diese Mannschaft. Jens Keller zu holen, war ein Fehler. Die Verantwortung trägt der Sportvorstand.

      Verletzungspech und die Pandemie, in der teambildende Maßnahmen schwierig zu machen sind, haben Keller zudem übel mitgespielt. So fair muss man sein.

      3

      0
      Antwort
      • Ich kann @Armin in vielen Punkten zustimmen. Und wenn Du (@fränki) sagst:

        „Jens Keller zu holen, war ein Fehler. Die Verantwortung trägt der Sportvorstand.“

        dann finde ich das ein wenig einfach. Als wir nach dem menschlich fragwürdigen Canadi einen neuen Trainer suchten, erschien Keller ein solide und passende Wahl zu sein. Nach dem Experiment, das schief ging, lieber jemanden renommiertes holen. Seinerzeit nachvollziehbar und auch Du relativierst ja die zunächst harte Einordnung:

        „Verletzungspech und die Pandemie, in der teambildende Maßnahmen schwierig zu machen sind, haben Keller zudem übel mitgespielt. So fair muss man sein.“

        Vielleicht hat sich Pali von Canadi zu sehr beflüstern lassen, es scheinen doch einige Wunschspieler für das System Canadi im Kader gewesen zu sein. Aber abgesehen von den Schwachstellen (keine echten Außenstürmer, langsames ZM, kein 6er) gibt es auch ein paar gute Griffe: Hack beispielsweise, aber auch Geis, dem zwar das Stigma der Langsamkeit, Behäbigkeit und fehlenden Dynamik anhaftet, der aber trotzdem in 29 Spielen 16 direkte Torbeteiligungen vorzuweisen hat. Damit ist er in der Spitzengruppe der 2. Liga dabei. Aber das zeigt eben auch, dass er kein 6er ist. Auch Sörensen hat mit 6 Toren angedeutet, dass er zwar nicht so oft gespielt hat, aber dennoch kein Fehleinkauf ist.

        Auch die Nachverpflichtungen, der Notfalltorwart Dornebusch und die Winterzugänge Heise und Mavropanos haben gepasst. Aber die eigentlichen Schwachstellen verblieben eben auch (keine echten Außenstürmer, langsames ZM, kein 6er). Diese hätte er erkennen und beheben müssen, aber das ist im Winter auch nicht einfach.

        Das Resultat ist tatsächlich verheerend, aber vorhersehbare grobe Fehler kann ich eigentlich nicht sehen. Die haben eher die Qualität: „hinterher ist man klüger“.

        Ich glaube, letztendlich hat Canadi soviel Teamspirit kaputtgemacht, dass der milde Keller das nicht reparieren konnte. Aber wusste man das vorher, dass man den negativ harten Trainer nur mit einem positiv harten Trainer heilen würde können?

        Das soll kein Plädoyer für Palikuca sein, auch ich sehe mehr, das gegen eine Fortsetzung als dafür spricht. Aber ich kann auch mit der Hoffnung leben, dass er aus seinen Fehlern lernen wird.

        7

        2
        Antwort
        • Vielleicht hat sich Pali von Canadi zu sehr beflüstern lassen, es scheinen doch einige Wunschspieler für das System Canadi im Kader gewesen zu sein. Aber abgesehen von den Schwachstellen (keine echten Außenstürmer, langsames ZM, kein 6er) gibt es auch ein paar gute Griffe:

          Das ist ja so nicht richtig zumindest wenn wir von Canadi und vom Saisonstart an sprechen, mit Erras, Petrak, Geis, Jäger hatten wir zum Saisonstart 4 Spieler davon 3 mit 1. Bundesliga Erfahrung denen man die 6er Position zutrauen konnte. Da schien aller Voraussicht nach auch kaum Spielzeit ab für Simon Rhein abzufallen. dem einige dann nachtrauerten. Aber nicht gut fand ich in der Winterpause Jäger abzugeben der eigentlich immer mit hohem Engagement auffiel.

          3

          0
          Antwort
  • Einverstanden, @Optimist.
    Wir streichen den Satz „Jens Keller zu holen, war ein Fehler.“ Der fällt ohne Zweifel in die Kategorie „Hinterher ist man immer klüger“.

    Die Verantwortung dafür kann man Palikuca aber nicht abnehmen.

    4

    0
    Antwort
    • Ich finde vor der C. Pause war Keller auf einem guten Weg man schien sich Richtung Mittelfeld abzusetzen, scheinbar kamen wir dann mit dieser außergewöhnlichen Problematik durch die Pandemie nicht so gut zurecht wie andere Teams. Danach war erstmal tote Hose, da kamen andere besser aus dieser Pause heraus.

      2

      2
      Antwort
  • Ach Gott man verliert ja völlig den Überblick auf wen man alles antworten will.
    Ich Versuch es mal so: prinzipiell funktioniert der Wunsch nach Kontinuität nur bei Erfolg.Sen haben wir aber leider nicht-offensichtlich.Wenn du dann neben der Position des Spirtvorstandes, der eventuell noch 15 andere Positionen neu besetzt, auch noch dreimal pro Saison den Trainer wechselst, dann braucht eigentlich niemand dem Wunsch nach Kontinuität nachhängen-sie existiert einfach nicht.Der Wunsch jedesmal eine neue Ära gründen zu wollen ist legitim, kann aber nicht dann eine Rolle spielen wenn sie so toll beginnt wie gerade…
    Eigentlich müsste ein Verein ein Leitbild haben, die Ziele funktionieren, dann einen Sportdirektor oder Manager holen, der dazu passt und der holt dann einen Trainer passend dazu.Beim Club ist seit Jahren der Sportvorstand derjenige, der die Richtung vorgibt und wenn es nichts erfolgreich ist , kommt der Nächste.Teilweise wird ganz schön im Kreis gefahren oder die Katze beißt sich in den Schwanz…

    4

    1
    Antwort
  • Irgendwie ist alles schon ein frustrierendes Bild als laste eine Art Fluch auf Nürnberg, der FCN ist am Boden, Bader mit dem wir immerhin 10 Jahre 1. Liga gespielt haben arbeitslos abserviert ohne Aussicht, Bornemann steht ohne Trainer da und blieb auch nur knapp vom Abstieg weg. Irgendwie ist das hier kein Nährboden für Erfolgsgeschichten ich weiß es auch nicht.

    6

    1
    Antwort
  • Es sieht ehrlicherweise nicht gut aus. Wenn es unseren beiden neuen Trainern nicht gelingt mehr aus dieser leeren Purschenmannschaft rauszuholen, sehe ich rabenschwarz. Gegen Ingolstadt und Würzburg könnte es klare Packungen geben. Es ist ähnlich, wie wenn ein Meteorit auf uns zurauscht und man kann nichts dagegen machen. Duisburg wäre für mich ein kleiner Hoffnungsschimmer, die sind zur Zeit auch nicht voll da.

    7

    3
    Antwort
  • Na sowas: die vierte Relegationsteilnahme bedeutet „alleiniger Relegationsspiele-Rekord“! Dazu drei verschiedene Konstellationen: als Erstligist zur Zweiten, als Zweitligist zur Ersten, als Zweitligist zur Dritten. Und an sich bisher eine hervorragende Bilanz: 4 Siege, 1 Remis, 1 Niederlage, 9:2 Tore. Das Scheitern gegen Frankfurt war vom Ergebnis her knapp, aber die waren damals einfach stärker. Möge es diesmal gegen wen-auch-immer anders sein.
    Also in Sachen „Spezialrekorde“ hat’s der FCN echt drauf..

    7

    0
    Antwort
    • Ich hab so keinen Bock mehr auf diesen Verein. Sorry, mir stehts bis sonstwo.

      Mittlerweile ist es mir schon völlig egal, in welcher Liga sie nächste Saison weiterstümpern.
      Hätt´ ich auch nie gedacht.

      Und wer jetzt auf einen „Neuanfang“ hofft: nach 30 Jahren Club kann ich leider sagen „das wird nix werden“.

      So oft hab ich das schon gehört und es wurde, im übergeordneten Trend, immer nur schlimmer. Und so wird es leider auch weitergehen, da mach ich mir mittlerweile keine Illusionen mehr.

      5

      3
      Antwort
      • Geht mir genau andersrum. Nach monatelangem emotionalem Desinteresse bin ich plötzlich wieder sehr neugierig und positiv gespannt. Alleine schon, dass manche Dudes finden, dass Wiesinger sie optisch an Kurt Krömer erinnert… vielleicht wäre der ja einer für uns😜
        „Hamwa vakackt, wa? Aba wat willste mit so ne Luschen auch groß jewinnen, von Fußball ham die so viel Ahnung wie icke. Wenn überhaupt, sagick mal janz provokant“.
        „Linjenrichta, ick beantrage hiermit, jetz sofort drei Spieler zu tauschen! Die drei Pappkamaradn von uns gegen den, den und den von den’n! Dit wird ja sons überhaupt nüschte mehr hier!“

        9

        2
        Antwort
        • Das freut mich ehrlich für dich. Mein Pessimismus hält sich leider hartnäckig.

          Aber mit Krömer könnte ich auch recht gut leben 🙂

          1

          0
          Antwort
  • Abschließend noch mal ein Hinweis: es gab einen, der beim Abstieg 2014 wieder in den Aufsichtsrat gewählt werden wollte. Dem wurde übel mitgespielt von diversen Kreisen. Er war der einzige, der sich damals a) für eine sofortige Entlassung von Bader und b) für die Entwicklung eines Leitbildes und einer Spielidee stark gemacht hat. Ersteres hat er sogar entwickelt.
    Statt Schamel hat sich Grethlein durchgesetzt mit seiner Position des Abwartens und geduldigen Analysierens.

    Und ich wehre mich auch gegen Darstellungen, die ich als verzerrend empfinde. Auch ich habe Bader lange verteidigt, weil ich der irrigen Meinung war, er handle nach einem sportlichen Plan. Ich konnte mir etwas anderes gar nicht vorstellen. Kapiert, daß das nicht so ist, habe ich erst mit seiner Entlassung von Verbeek.
    Den anderen Aspekt, wie er die Verpflichtung von teils guten Spielern finanziert, konnten wir als Fans doch gar nicht durchblicken. Das war aber sein Hauptfehler. Weil er uns finanziell immer mehr in die Arme von Sportfive (Lagadere) und Kreditinstituten getrieben hat und auch von Spielerberatern abhängig wurde. Er mußte ungeeignete Spieler verpflichten, um seinen Wunschspieler zu bekommen. Die Kredite mit denen er die Spieler finanziert wurden hochverzinst, sodaß ein Weiterverkauf in der nächsten Saison wohl oft alternativlos war. Entwickeln konnte sich so nie etwas.
    Und ich denke, das war auch ein wichtiger Grund für Hecking zu gehen. Weil er wie Sisyphos jedes Jahr wieder von vorn anfangen mußte. Das ist in anderen Vereinen anders (Mainz, Freiburg, Gladbach, Dortmund…)
    Diese Problematiken hätte der Aufsichtsrat damals viel früher erkennen müssen. Stattdessen wurde vieles schöngeredet und Schamel und Koch, die darauf hinwiesen, was falsch lief, wurden verunglimpft.
    Statt daß irgendwann mal versucht wurde mehr sportliche Kompetenz in den Aufsichtsrat zu bekommen, wurden Aufsichtsräte wie Peisl oder Ehrenberg gepuscht. Um die Fans zu vertreten.

    Ich weiß alles Vergangenheit. Aber mMn dennoch die Basis für unsere jetzige Misere.
    Der Grund weshalb ich mich für Bornemann und Köllner eingesetzt habe, war wiederum, daß diese einen Plan hatten. Und in diesem Plan war klar, daß die 1. Liga aufgrund fehlender finanzieller MIttel nichts weiter als ein schöner Nebeneffekt sein konnte. Es gab also keinen Grund, sie zu entlassen, weil man ihnen den KLassenerhalt nicht zutraute. Das war von Anfang an klar. Und wenn man das nicht mittragen wollte, hätte man sich vor der Saison von ihnen trennen müssen.

    Wenn man sich schon von ihnen trennt, hätte man doch wenigstens damals nicht wieder alles über den Haufen werfen dürfen, sondern sich jemand suchen, der mit dem, was sie und Meeske geschaffen und zusammen gespart haben, sinnvoll weiterarbeitet.
    Statt dessen hat man jemand geholt, der in vielen Bereichen Geld ausgegeben hat für Mitarbeiter. Und dabei eben schlechte Kriterien für die Wahl dieser Mitarbeiter angelegt hat.
    Es ist ziemlich klar, daß auch nach dieser Saison wieder ein großer Umbruch nötig wird, weil einige wichtige Spieler gehen und andere nicht bleiben aufgrund der schlechten sportlichen Entwicklung. Auch wird ein neuer Trainer kommen und der trifft auf keine fertige Mannschaft, die in manchen Teilen verstärkt werden muß, sondern wird wieder von vorne anfangen müssen mit der Mannschaftsentwicklung.

    Wann wenn nicht jetzt wäre also ein guter Zeitpunkt für einen neuerlichen Neuanfang, dann eben auch auf Führungsebene.

    Allerdings gebe ich zu, mein außergewöhlicher Wunsch nach einer personellen Veränderung (normalerweise plädiere ich ja eher für Kontinuität) hat einen Haken: ich habe in den Aufsichtsrat nicht das Vertrauen, daß sie diesmal – bevor sie einen Sportvorstand suchen, wissen, was der für den 1.FCN entwickeln soll.

    Insofern … keine Ahnung. Vielleicht ist es für einen Verein wie den 1.FCN wirklich so wie Juwe immer schreibt: man handelt aufgrund dessen, was aktuell zu sehen ist. Man reagiert auf Entwicklungen und versucht irgendwie überm Strich zu bleiben, hat aber keinerlei Konzept, wie man es lernen könnte, nicht unterzugehen.
    Und dann kann man es genauso weiter mit Palikuca probieren wie mit irgendeinem anderen. Denn mehr als Glücksspiel ist das nicht.
    Und deshalb versuch ich mich jetzt zurückzunehmen. Und mich wie von Wiesinger gewünscht voll auf die Relegation zu fokussieren. Denn damit hab ich die Chance wenigstens noch zwei Wochen von besseren Zeiten träumen zu können.
    Und eines stimmt: Wiesinger und MIntal haben es verdient, daß man ihre Arbeit ins Zentrum der Aufmerksamkeit stellt. Denn sie leisten etwas ganz außergeöhnliches: Sie versuchen in den letzten Wochen dieser Saison aus einem Kader eine Mannschaft zu entwickeln,d ie darauf brennt sich für den Club zu zerreißen.
    Möge es ihnen gelingen.

    15

    3
    Antwort
  • Übrigens recht spannend gerade in Liga Drei, sieht so aus, als drücke man sich davor in die Relegation gegen den Club zu gehen… pure Angst.
    Relegation Club gegen die Meidericher wäre eh traditioneller 🙂

    5

    0
    Antwort
    • Oha: wenn Duisburg und Rostock nicht gewinnen können am letzten Spieltag, die 60er aber schon, dann geht’s tatsächlich gegen Köllner.

      1

      0
      Antwort
            • Ausgangsaussage Dude:
              „…wenn Duisburg und Rostock nicht gewinnen können am letzten Spieltag, die 60er aber schon, dann geht’s tatsächlich gegen Köllner. …“

              2

              0
              Antwort
              • Und wenn schon. Dann zeigen uns Wiesinger und Mintal, daß es richtig war, sich von Köllner zu trennen.

                3

                2
                Antwort
                • Man muß ja den Zeitpunkt bewerten. Das war in jedem Fall richtig, da war ja absolute Totengräberstimmung zur Winterpause alles aussichtlos. Die Fans begannen schon abzuwandern. Tragisch ist ja nur, daß man es danach wieder nicht besser hinbekommen hat. Man sollte endlich mal im hier und jetzt bleiben.

                  Mintal hat es schon mal gezeigt wie schief es laufen kann, das war eine Ohrfeige die er dafür erhielt, ich drücke ihm die Daumen diesmal.

                  0

                  2
          • Ich glaube bei dem Spiel 1860 – Ingolstadt sind die Corona Maßnahmen ein Vorteil für Ingolstadt, da wäre halb München ja ausgerastet im Heimspiel. Der Vorteil fällt ja schon mal weg.

            1

            0
            Antwort
  • @Beate, ich stimme Dir in vielem zu, Du schreibst aber auch:

    „Der Grund weshalb ich mich für Bornemann und Köllner eingesetzt habe, war wiederum, daß diese einen Plan hatten. Und in diesem Plan war klar, daß die 1. Liga aufgrund fehlender finanzieller MIttel nichts weiter als ein schöner Nebeneffekt sein konnte.“

    Mit dem Abstieg musste man rechnen. Aber das Mitspielen in Liga eins als „schönen Nebeneffekt“ zu planen, kann niemals funktionieren im Profi-Sport. Warum kann das nicht funktionieren? Weil viele selbstverständlich eine gewisse Erwartungshaltung an ihre Dauerkarte knüpfen, für die man ja gutes Geld hinlegt. Ich weiß von einigen Club-Fans mit Dauerkarte, die einfach keinen Sinn mehr darin gesehen haben, sich diesen „schönen Nebeneffekt“ anzuschauen. Warum sollte ich mir freinehmen, wenn der Abstieg eh schon geplant ist? Soll ich mir denn das Abstiegstrikot kaufen?

    Meine Frage: Gibt es ein Zitat oder eine Quelle, dass der Aufsichtsrat gleicher Meinung war wie Bornemann und Köllner, die den Bundesliga-Ausflug als „schönen Nebeneffekt“ gesehen haben?

    Aber wie gesagt: Aufgrund der finanziellen Situation durfte man nicht enttäuscht sein, dass am Ende der Abstieg stand. Wenngleich der FC Union Berlin mit gleichem Etat (28 Mio. Euro) angetreten ist, um fette 41 Punkte zu holen und relativ locker den Klassenerhalt zu schaffen. Wie wir alle wissen, haben wir mit dem gleichen Etat 19 Punkte geholt. Neunzehn Punkte, weil man es nur halbherzig versucht hat.

    Bornemann und Köllner haben sich allerdings vor allem auf die Fahne geschrieben, dass sie die Mannschaft trotz eines zu erwartenden Abstiegs weiterentwickeln wollen. Haben sie die Mannschaft weiterentwickelt? Nein, im Gegenteil, die Mannschaft entwickelte sich zurück. Und diese Zurückentwicklung der Mannschaft ist ein Grund, warum wir da stehen, wo wir stehen. Ein Grund, wie gesagt. Die anderen Gründe sind bekannt und haben mit Bornemann beziehungsweise Köllner natürlich nichts zu tun.

    Gibt es Zitate, die beweisen, dass auch der Aufsichtsrat die Bundesliga- Saison als „schönen Nebeneffekt“ gesehen hat?

    8

    3
    Antwort
    • Ich weiß nicht mehr genau wie Grethlein es formuliert hat in dem Interview, in dem er auch davon sprach, daß der Aufsichtsrat es nicht beurteilen kann, wie gut oder schlecht die Trainerarbeit ist, aber er hat sinngemäß schon gesagt, daß es klar war im Aufsichtsrat, daß der Klassenerhalt kein Ziel sein kann, daß man das zu wenig klar nach außen kommuniziert hat.
      Das mit dem schönen Nebeneffekt hab ich jetzt sicher überspitzt formuliert, aber auch Köllner und Bornemann haben in diese Richtung argumentiert. Und wenn man das nicht will, dann hätte man wirklich sinnvollerweise Köllner vor der Saison entlassen müssen, was der ja mal selbst angesprochen hat.
      Für mich war Köllners Haltung nur in einem Punkt nicht in Ordnung: ich bin nach wie vor der Meinung, es wäre seine Aufgabe als Trainer gewesen solche Kanterniederlagen wie gegen Dortmund zu verhindern. Ich denke, das hat auch bei den Spielern viel Vertrauen in ihn zerstört. Und eine Weiterentwicklung auf dieser Basis war deshalb schwierig.
      Aber reicht das für eine Entlassung? Vor allem, wenn man dem Sportvorstand zugesteht, daß er das besser einschätzen kann?

      Ja, ich gebe dir Recht, die Mißerfolge nach Dortmund haben sicher zur Verunsicherung beigetragen. Da ist die Unbefangenheit verloren gegangen. Man hat sich nichts mehr getraut, weil man nicht nochmal so unter die Räder kommen wollte. Nur haben wir ja unter Schommers auch sehen können, daß auch ein defensiveres Konzept Gegentore nicht verhindert.

      Und die jetzige Verunsicherung ist mMn überwiegend der Tatsache geschuldet, daß Canadi und Palikuca (mMn bewußt) die bestehenden Mannschaftshierarchien (die eben auch zu einer Stabilität beigetragen haben und von Köllner und Bornemann in der kommenden Saison sicher weiter gegolten hätten) zerschlagen haben. Wäre Leibold gegangen, wenn Palikuca nicht einen anderen jungen Spieler für diese Position verpflichtet und dabei den Eindruck vermittelt hätte, daß der als LA spielen soll, nicht Leibold? Wäre Ewerton bei Bornemann geblieben?
      Hätte Behrens solch eine desolate Leistung gezeigt, wenn er nicht immer wieder auf einer Position hätte spielen müssen, die ihm nicht liegt? Wieso wurde Frey geholt anstatt auf Ishak zu setzen? …

      Sicher auch da hätte viel falsch laufen können, wenn Bornemann und Köllner noch eine Saison weiter gearbeitet hätten. Aber aus meiner Sicht wäre es der lohnendere Versuch gewesen.

      Zu Union: das habe ich weniger verfolgt. Aber ich glaube schon, daß die Mannschaftsentwicklung in der 2. Liga schon über Jahre ging bevor sie aufgestiegen sind? Auf sowas hab ich einfach auch gehofft: wenn eine Mannschaft über ein paar Jahre entwickelt wird und sie eingespielter ist, kann sie irgendwann auch in der 1. Liga besser bestehen.

      6

      1
      Antwort
      • Union hat meiner Meinung nach sein schmales Budget besser genutzt und hat sich mit Gentner und Subotic viel Erfahrung und auch viel Führungsstärke dazugeholt. Und: Union hat anders gespielt als wir unter Köllner, nämlich eher abwartend und somit pragmatischer, in der Konsequenz deutlicher erfolgreicher.

        Können wir es einfach mal dabei belassen, dass Du ein Weitermachen mit Bornemann und Köllner präferiert hättest, währenddessen ich deren Leistung in Liga eins zu schwach fand? Und können wir einfach mal nach vorne schauen? Ich mach auch niemanden einen Vorwurf, der Bader lange Zeit unterstützte. Manchmal liegt man falsch, manchmal richtig, oftmals aber weiß man es nicht.

        Unter dem Strich aber haben wir alle das gleiche Ziel.
        Vor allem Nahziel.

        17

        0
        Antwort
        • Ich finde eure beiden Meinungen spannend und sehe da auch weniger Widersprüche. Da gibt es hier ganz andere die einem ihre Meinung als die einzige Wahrheit verkaufen.
          Aber noch mal zurück zum letzten Trainer und Sportvorstand.
          Köllner und Bornemann hatten doch den Auftrag viel aus der eigenen Jugend zu gewinnen. Zumindest hatte ich den Eindruck, dass dies der Aufsichtsrat wollte – den „FreiburgerWeg“.
          Wurde der Plan mit Palikuca über Bord geworfen oder war der ursprüngliche Plan mit der Jugend gar nicht vom Aufsichtsrat, sondern der von Bornemann/Köllner ?

          3

          2
          Antwort
          • Unter Bornemann und Köllner ist die A-Jugend aus der Jugend Bundesliga abgestiegen also weiter entfernt denn je Nachwuchs für die Profis zu liefern.

            3

            2
            Antwort
            • Stimme Fränki zu mit Subotic und Gentner hat sich Union zu einer charakterstarken Mannschaft nochmal Charakter mit Führungspotential und vor allem Erfahrung dazu geholt.

              3

              1
              Antwort
            • Und was genau hat das mit Erras,Mühl,Löwen,Rheine,Knöll,Fuchs…. ,die Köllner aus der U21geholt hat, zu tun ?
              Wieviele Spieler haben Canadi und Keller zusammen aus der U21 geholt ?
              Ich wäre den weg bis hier her, an den Rand zur 3.Liga mit den Jungs aus der 2.Mannschaft ohne Widerworte, gegangen. Dann hätte ich aber auch gewusst warum.

              3

              2
              Antwort
              • Hat ja dann in der 1. Liga auch so gut funktioniert. Der einzige wo ein gewisser Erfolg sichtbar war ist Löwen er kam aus der Jugend aus Saarbrücken in unsere U21.

                1

                3
                Antwort
                • Ja, 1.Liga war ja auch ein wenig viel verlangt von den Buben, aber ob sie sich in der 2.Liga entwickelt hätten, kann keiner mehr sagen, weil das ganze Konzept wieder über den Haufen geworfen wurde.
                  Und da sind wir wieder bei meiner ursprünglichen Frage:
                  War der weg, mit Schwerpunkt eigene Jugend, vom Aufsichtsrat oder von Borneköllner vorgegeben ?

                  0

                  1
        • Unterm Strich bin ich ja mit dir einig. Und den Weg gerade für das Nahziel finden wir wohl auch beide gut und richtig.
          Wir sind uns ja nur nicht einig, ob alle Wegalternativen zwangsweise zum jetzigen Ausgangspunkt geführt hätten. Du hast da allerdings Recht. Es bringt zweien, die mit ihrer Gruppe knapp vorm Absturz sind und noch eine kleine Chance haben über ein Rettungsseil auf einem schmalen Pfad in sicherere Gefilde zu kommen nichts, sich bei dem Versuch, diesen Weg zu gehen, darüber zu streiten, wann sie wo falsch abgebogen sind.

          1

          0
          Antwort
          • Für mich war diese Saison der Kardinalfehler erneut einen Totalumbruch nicht durchdacht hinbekommen zu haben Geld war ja vorhanden, aber kein Augemaß ob diese Spieler vom Temperament und charakterlich zusammenpassen. Das sah ja auf dem Papier anfangs erstmal ordentlich aus, dazu Scouting Abteilung gegründet mit Scout aus England für internationale Transfers, das hat sich für uns Außenstehende alles gut gelesen. Auch viele Fachleute deren Aussagen ware ja unisono stärkerer Kader als in der 1. Liga. Es hat sich nur nie ein Gefüge gebildet das zusammenpaßt und wirkt. Ebenso ist mir ein Rätsel wie man so viele Stürmer kaufen kann von denen dann keiner trifft. Ich kann es mir immer noch nicht erklären. Aber wir alle kennen den Ausgang.

            1

            0
            Antwort
          • @Beate

            Wäre toll, wenn die Beiden es schaffen würden, unseren Club vor einem folgenreichen Absturz zu bewahren. Die Beiden haben einen Plan, hauen sich richtig rein, sind fokussiert. Ja, wir sind uns im Grundsatz einig, sowohl was den Weg für das Nahziel wie auch die langfristige Ausrichtung anbelangt.

            Verdiente, ehemalige Spieler, die sich beim Club heimisch fühlen, links liegen zu lassen, ist ein großer Fehler. Im Endeffekt war Wiesingers Pressekonferenz ein verstecktes Plädoyer, wie wichtig es ist, Ehemalige mit Club-Herz mit einzubinden. Mir fällt spontan Raphael Schäfer ein, ohne Zweifel ein heller Kopf, auch mal impulsiv, aber auch mit klaren Vorstellungen, meinungsstark, in Nürnberg zuhause. Vielleicht eine Lösung, um die sportliche Entscheidungsebene zu verbreitern.

            Aber erstmal Relegation. Ich hatte am vergangenen Sonntagabend keine Hoffnung mehr. Einfach zu schwach die Leistung der Mannschaft in diesem sehr wichtigen Spiel. Mit Mintal und Wiesinger darf man aber wieder hoffen.

            5

            0
            Antwort
            • Und schon sind wir uns nicht mehr so einig. Schäfer steht für mich für Machtbewußtsein und ein absolutes Defensivkonzept. Aber vielleicht irre ich mich ja.

              0

              0
              Antwort
            • Rapha Schäfer polarisiert. Ohne Zweifel. Finde ich aber eher gut. Und der Club ist für ihn eine Herzenssache.

              Machtbewusstsein? Ja. So würde ich ihn auch einschätzen. Ist aber per se im Management keine schlechte Eigenschaft, wenn es nicht im Machtmissbrauch endet.

              Absolutes Defensiv-Konzept? Ehrlich, ist das so? Hm. Weil er Torhüter war? Oder wegen damaliger Meinungs-Verschiedenheiten mit Gertjan Verbeek?

              1

              0
              Antwort
      • Vielleicht wurden die Klatschen gegen Dortmund und Leipzig aber damals auch noch überbewertet. Man hat diese Saison gesehen, dass das fast normal geworden ist, wenn die Topmannschaften gegen Underdogs aufdrehen. Nicht umsonst haben die Bayern die 100 Tore-Marke geknackt. Also eigentlich kein Grund, um einen Knacks zu kriegen.

        Weil Du unsere ehemaligen ansprichst:
        Ewerton war fast die ganze Saison verletzt. Hier war es sogar ein Gewinn, eine Ablösesumme mitzunehmen. Der hätte uns ohnehin nicht geholfen.

        Leibold war vielleicht der größte Verlust, nicht nur als Spieler, sondern v.a. als Persönlichkeit in der Kabine. In der Kabine ist diese Saison etwas verlorengegangen. Von den coolen Jungs waren plötzlich nur noch Behrens und Kerk übrig, von denen der eine ständig mit der Form zu kämpfen hatte und der andere seine nie gefunden hat. Da hat man dann auch keinen Führungsanspruch mehr, besonders bei Jungs, die „nicht für die Plätze 5 bis 9 gekommen“ sind. Wenn dann der Kapitän auch noch die Lieblingsposition des Ehrgeizlings besetzt und dort nur mäßig performt, ist der Teamspirit dahin.

        Aber wir haben tatsächlich ein Behrens-Problem. Deine Frage:

        „Hätte Behrens solch eine desolate Leistung gezeigt, wenn er nicht immer wieder auf einer Position hätte spielen müssen, die ihm nicht liegt?“

        beschreibt das ganze Dilemma. Welche Position liegt ihm denn eigentlich? Im Grunde wird er ins ZM verortet. Hier ist er ein individuell mittelmäßiger Spieler, der eine überdurchschnittliche Torgefahr mitbringt. Er ist zu langsam, hat keine überragende Technik, keine ausgeprägte Passsicherheit, durchschnittliche Zweikampfwerte, einen passablen Schuss. Seine Stärken sind die Laufleistung und der Kopfball.

        Für einen 10er fehlt es an individueller Klasse und Kreativität, an Durchsetzungsvermögen im 1 gegen 1. Gleiches gilt als hängende Spitze.

        Für einen 8er fehlt es an Spritzigkeit und strategischen Fähigkeiten, um mehr als ein Mitläufer zu sein.

        Für einen 6er fehlt es an defensiver Stabilität und ebenfalls strategischen Fähigkeiten.

        Also was ist eigentlich die Position, die ihm liegt? An guten Tagen jede davon, an schlechten keine. Vielleicht wäre er ein guter Mittelstürmer. Ernsthaft. Mit dem Kopf Bälle holen und festmachen oder verteilen, Flankenempfänger sein. Einen Torriecher hat er ja….

        3

        0
        Antwort
        • zu Behrens: ganz einfach : die Position, in der er für Tore gut ist
          zu Ewerton: hätte sich bei uns ja auch nicht verletzen können. Wenn er geht, adäquater Ersatz nötig. Margreitter konnte diesen Part nie so souverän ausfüllen.

          0

          0
          Antwort
  • Ja ich schreibe lieber nichts mehr über FCI als FCN Gegner. Aber noch ist viel möglich.
    Wenigstens war meine Elfmeter FCI Statistik nicht so falsch.

    0

    0
    Antwort
  • Wenn 60 es noch auf Rang 3 schafft und der Club gegen Köllner absteigt bin ich dann glaube ich soweit, auf meine alten Tage doch noch an höhere Mächte zu glauben.

    4

    1
    Antwort
    • Wenn ich das richtig verstehe, durch Bayern II geht es ja quasi um den 4. Tabellenplatz als Relegationsplatz zur 2. Liga also können die Gegner nur noch Duisburg, Rostock, Ingolstadt und 1860 heißen glaube ich. Ja 1:4 Chance auf ein Wiedersehen mit Köllner, was ich nicht gut fände das würde den Druck nochmal erhöhen. Aber die 60er haben jetzt nicht die größten Chancen auf die Relegation von den 4.
      Am schwersten schätze ich irgendwie Ingolstadt ein.

      0

      0
      Antwort
      • Würzburg wäre auch noch in der Lostrommel. Und da der Club seinen Fans immer ganz großes Kino liefert, würde es mich nicht wundern, wenn einen seiner Ex-Trainer mit Höchststrafe droht. Da wäre gutes Drama, Kulturhauptstadtwürdig. Und unsereiner sagt sich, Der Club, der Glubb, der is fei sei Geld scho wärd.

        1

        0
        Antwort
        • Genau Würzburg habe ich übersehen, die haben zwar 3 Punkte mehr aber mit das schlechteste Torverhältnis. Also mir wäre alles lieber als 1860 weil da bestimmt von außen, gar nicht mal von Köllner selbst so Revenge Gedanken reingetragen werden und alles noch etwas mehr hochkocht. Solche Schlagzeilen und Emotionen brauchen die Medien ja. Da müssen wir uns nichts vormachen das werden 2 Partien mit Pokalcharakter .. alles möglich

          2

          0
          Antwort
          • Die 60er möchte ich aus familiären Gründen schon nicht, mein alter Herr ist eingefleischter Löwe, da wäre der Familienfrieden schon extrem gefährdet.
            😂 Außerdem ist das eine mental extrem starke Truppe. Kenne die anderen Mannschaften jetzt nicht so gut, vom Bauchgefühl her würde ich Duisburg wählen. Lange Tabellenführung inne gehabt, nach Corona auch nicht wirklich im Tritt, sprich dort ist die Stimmung vllt auch nicht gerade euphorisch!?

            5

            0
            Antwort
  • Habe zufällig auf mdr mitgekriegt den sehr glücklichen Sieg von Braunschweig
    in Chemnitz vor 2 Spieltagen.
    Jetzt steht der CFC vor dem Abstieg in die Regionalliga und Braunschweig ist nach 2 Jahren wieder in der
    2. Bundesliga. So eng ist 3. Liga. Der BTSV hatte ja nach dem 2. Liga Abstieg an Weihnachten 2018 nach katastrophaler Hinrunde einen gewaltigen Rückstand auf Nichtabstiegsplatz 16.

    0

    0
    Antwort
  • Ich tippe mal es wird Duisburg, Rostock oder Ingolstadt. Wäre schön 60 zu vermeiden, gerade nachdem sich die Vereine fankulturell nähern wäre so ein Spiel zumal gegen Köllner Gift für die Region. Duisburg mit Stoppelkamp und Compper und dem Lauf des Erfolges wird ähnlich schwierig wie Ingolstadt. Und Hansa – immer eine Wundertüte. Mir graut schon vor den Spielen und hoffe das wir die Standarts nutzen. Wir haben zwei, drei Spieler die trotz miserabler Mannschaftsleistung den Unterschied machen können. Ich hoffe sie können es abrufen und verkrampfen nicht im Kollektiv. Von Wiesinger und Mintal erhoffe ich mir dass sie die Spieler dort einsetzen wo diese ihre Qualitäten haben. Wie so oft zitiert – kein Dovedan auf rechts, Behrens evtl von der Bank (zu langsam, kein Zonenspieler, technisch limitiert, schlechtes Positionsspiel im Gegepressing im OM). Vor der Winterpause war unsere (Zweikampf)- Schwäche im DM doch sonnenklar. Man gibt zwei DM ab und holt keinen Ersatz ? Man man man. Daher ist vielleich im DM die Kombi aus Erras und Geis noch das beste was wir aufbieten können. Hinten drin graut mir schon vor Mühl und Sörensen – wie vor der Saison schon thematisiert, nicht zweitligatauglich. So gerne ich Mühl in der Mannschaft hätte, hat er in den letzten drei Jahren bewiesen dass es eine Nummer zu groß für ihn ist. Ähnlich überschätzt wie Niklas Stark (uh da mach ich mir keine Freunde wa, hab ihn allerdings öfter bei der Hertha live gesehen und wundere mich bis heute wie er es soweit gebracht hat – lasse mich zur neuen Saison unter Labbadia aber gern eines besseren belehren). Links Handwerker rechts Sorg (Valentini). Vorne Ishak und falls wir 4-2-3-1 spielen dahinter Hack – Dovedan – Valentini (?) oder doch Schleimer. Unsere ROM ist ein Problem. Misidjan verletzt, Medeiros von der Rolle und Schleusener ohne Spritzigkeit und Torgefahr. Wir haben nicht einen Aggresiv-Leader im Team, keinen RM keinen ordentlichen DM (nach Erras Kreuzbandriss). So kann man eigentlich keine Liga halten. Aber eines hat mich der Glubb dann doch gelehrt – er ist immer für Überraschungen gut

    5

    3
    Antwort
    • Ja, das Behrens-Problem habe ich weiter oben fast zeitgleich und fast ergebnisgleich thematisiert. Wäre er nicht Kapitän und Führungsspieler, dürfte er wohl keinen Stammplatz haben. Das ist aber eben auch Gift für das Teamgefüge…

      Ich bin gespannt, welche Lösung MW+MM da präsentieren!

      2

      1
      Antwort
      • Brauch man kein Prophet sein auch die beiden werden nicht so aufstellen wie es sich jeder einzelne hier vorstellt oder wünscht.

        2

        0
        Antwort
        • Eh klar, sie müssen nehmen, was sie haben. Aber ich könnte mir vorstellen, dass Schleimer jetzt eher eine Chance kriegen könnte. Immerhin kennt MM seine Stärken. Vielleicht wäre er tatsächlich jemand für die Problemzone rechte Außenbahn.

          2

          0
          Antwort
          • Das ist eigentlich der Vorwurf den ich auch an Keller gerichtet habe, was mich gestört hat, er war zu nett zumindest immer öffentlich schützend vor alle Spieler gestellt. Er hätte seinen Kader ruhig auch mal gezielt reizen können oder klar sagen, mit wem er arbeiten kann und wer einen Trainingsgruppe 2 benötigt. Wiesinger hätte mich sofort als Fan wenn er mal in Kürze aussortiert, wer uns gar nicht helfen kann und auf wen er setzt.

            2

            0
            Antwort
  • Mir graut es eben auch so weil mir schon vor dem Anpfiff klar ist.
    Dieses FCN Team ist dem Gegner in Sachen Emotionen und Aggressivität in den 180 Minuten oder mehr
    klar unterlegen.
    Da bleibt bei mir nur die Hoffnung auf zumindest ähnliche Spielverläufe wie bei 96 oder in Wiesbaden.
    Aber der FCN spielt ja zuerst daheim.

    0

    1
    Antwort
  • Die Legende lebt, gerade beim Club

    In der Diskussion über die Gründe für die aktuelle Situation herrschen schon wieder viel zu viele Legenden, ich finde man sollte da das eine oder andere zurechtrücken.

    Die Legende um Bader

    Mancher hat ja hier jetzt auch wieder die pros und Contras zu Bader aufgeführt und teilweise auch versteckt oder offen denjenigen die Bader lange verteidigt haben vorgeworfen, sie hätten sich lange für Bader ausgesprochen um i9n jetzt um so mehr zu verdammen. Dies stimmt so nicht.

    Denn ich und ich erinnere mich auch an die viele andere haben Bader so verteidigt, wie sie danach auch Meeske und dann Bornemann verteidigt haben. Keiner hat Bader für seine exzessive Ausgabenpolitik gelobt. Im Gegenteil Bader und sein Finanzchef Woy haben ja lange so getan, als würden sie aus wenig finanziellen Möglichkeiten den maximalen sportlichen Erfolg generieren. Es gab ja aml den legendären Spruch von den finanziell bestellten Feldern, die sich dann aber sehr rasch zu einem finanziellen Sumpf entwickelt haben.

    Ich konnte gut mit der Situation der grauen Maus leben, solange ich das Gefühl hatte, der Verein wird solide geführt, man gibt nur aus, was man auch einnimmt. Als ich dann die Informationen hatte, dass Bader schon nach der ersten Abstiegssaison immer wieder finanzielle Wetten auf die Zukunft einging. Schulden gemacht hat, die dann mit den sportlichen Erfolgen in der Zukunft bezahlt werden sollten, da habe ich begonnen Bader zu kritisieren. Diejenigen die Bader davor kritisiert haben, wollten ja damals noch mehr finanzielles Risiko. Da gab es manchen der der Meinung war, man müsse nur besonders viel Geld (über Schulden) in die sportliche Substanz der Mannschaft stecken, das würde sich dann automatisch über den generierten sportlichen Erfolg refinanzieren.

    Ich habe noch nie an den Münchhausentrick geglaubt, man könne sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen. Wenn man keinen festen finaziellen Grund unter den Füßen hat, dann platzen gerade im Sport mit seinen Unwägbarkeiten, wie Formschwächen, Verletzungen, negative Gruppendynamik, irgendwann solche Wetten auf die Zukunft. Und je höher man gewettet hat, desto höher ist am Ende dann auch die Gefahr des wirtschaftlichen Totalschadens.

    Ich gebe aber gerne zu, dass mir die finanziellen Eskapaden Baders viel früher hätten auffallen können, die Aktion mit dem neuen Funktionsbau und der damaligen Fananleihe hätte alle Alarmglocken schrillen lassen müssen. Da war ich schlicht zu gutgläubig.

    Meine Verteidigung von Baders Handeln und meine spätere Kritik hatten also die gleiche Basis, ich wünsche mir endlich mal solides wirtschaftliches Handeln beim Club. Dass nur das Geld ausgegeben wird das man hat, dass auch von dem Geld das man hat immer ein kleiner Teil für schlechte Zeiten gespart wird. Dass man Geld nur dann investiert wenn es einen soliden Grund gibt, der eine Wertsteigerung ergibt, oder der die Rahmenbedingungen verbessert. Aber auch solche Investments sollten solide finanziert sein und mit einem Teil Eigenkapital durchgeführt werden.

    Ich gebe zu, ich habe Bader zu lange vertraut, dass er sich genauso verhält. Aber ich lasse mir nicht sagen, dass ich Bader erst aus den gleichen Gründen gelobt hätte und dann verdammt. Dem ist eben nicht so.

    Nach dem finanziellen Absturz mit dem Abstieg 2014 hatte ich gehofft, jetzt hat der Verein gelernt, ein Grethlein hätte erkannt, dass der AR den Vorstand insbesondere finanziell besser kontrollieren muss, im Prinzip müsste der AR alle paar Jahre eine externe Bilanzprüfung durchführen lassen, denn nur so kann man wirklich erkennen ob Risiken in der Bilanz versteckt werden.

    Mit Meeske und dann Bornemann wurde klar kommuniziert, dass man nun wirtschaftlich konservativer agieren will, dass der Club kein Preistreiber bei den Ablösen und Löhnen mehr sein kann. Die Aussage von Meeske und Bornemann war ja eindeutig, die laufenden Kosten bei uns sind zu hoch, wir zahlen für Durchschnittsspieler zu hohe Gehälter.

    Deshalb wollte man die „normalen“ Spieler zum größten Teil aus der eigenen Jugend generieren, weil der erste Profivertrag immer besonders günstig ist. Zur eigenen Jugend gehören bei uns auch Spieler, die man zuerst für die U21 von anderen Vereinen abgeworben hat, weil wir es leider noch nicht geschafft haben, dass unsere Jugend so gut und stabil spielt, dass wir allein aus diesem Reservoir ausreichend Nachwuchs generieren können.

    Bornemann und vor allem Köllner haben aber durchaus auch die „Gefahr kommuniziert, wenn man so stark auf junge Spieler setzt, da deren Unerfahrenheit eben zu Fehlern führt und dazu kommen größere Formschwankungen bei jungen Spielern. Dem Thema Unerfahrenheit wollte man dadurch begegnen, dass es spätestens ab U19 eine taktische Grundaufstellung für den ganzen Verein gibt und die Spieler möglichst multifunktionell ausgebiildet sein sollten. Damit sollen die taktischen Anforderungen in Fleisch und Blut übergehen und jeder Spieler sollte zumindest rudimentär auch die taktischen Anforderungen seiner Nebenleute kennen. Weil er einmal diese Positionen zum Teil auch schon gespielt hat und weil er eben in den 2-4 Jahren bevor er in die erste Mannschaft kommt schon Nebenleute hatte die ähnlich spielen.

    Die taktische Grundformation sollte dabei nicht in Stein gemeißelt sein, sprich die einzelne Mannschaft sollte diese durchaus kreativ interpretieren können und sie sollte auch gemeinsam über alle Mannschaften Jahr für Jahr weiterentwickelt werden.

    Wenn der Verein diesen Weg gehen würde, dann könnte er das Gros seiner Spieler aus der eigenen Jugend generieren, nur bei „ungeplanten“ Abgängen müsste man dann extern Ersatz finden, die Anforderungen an den Ersatz wären aber ziemlich klar und gleichzeitig hätte man aber in U19 und U21 trotzdem schon eine Alternative aus den eigenen Reihen, wenn ein Transfer mal nicht klappt. Eine Garantie gibt es bei Transfers ja nie, das haben wir diese Saison ja mal wieder besonders deutlich gesehen.

    Eine weitere Option für exterene Transfers ist die Option sich sportlich zu verbessern. Wenn man finanziell besser dasteht als die sportliche Situation, dann kann man eben auch mal einen „besseren“ Spieler verpflichten, der den Unterschied ausmacht, der einen sportlich voran bringen kann. Diese Verpflichtung ist dann aber kein wirtschaftliches Risiko, weil aus dem Eigenkapital finanziert.

    Ja diese Philosophie steht nicht für Glamour, hat wenig Aussicht auf schnelle Veränderungen, aber sie bietet maximale Sicherheit und eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit, dass es mittel- und langfristig nach oben geht. Bei diesem Weg muss man sich aber von den alten Zeiten komplett frei machen. Ob das die nostalgischen Clubfans können?

    Eine weitere Legende, die sich hier hartnäckig hält ist die, Bornemann und Köllner hätten die erste Liga leichtfertig hergeschenkt. Dem ist nicht so. Köllner ist maximal ehrgeizig, der hat ganz sicher keine Lust abzusteigen. Aber man wollte nicht maximal ins finanzielle Risiko gehen, um die sportliche Wahrscheinlichkeit in der Bundesliga zu bleiben nur geringfügig zu erhöhen. Denn eines ist doch auch klar, selbst wenn wir so viel Schulden gemacht hätten wie möglich, hätten wir vielleicht auf dem Niveau von Augsburg investieren können. Also immer noch Abstiegskampf und mit der gefahr, dass wir einmal das gehaltsgefüge gefährdet hätten und gleichzeitig bei einem negativen sportlichen Ausgang, der ja immer noch wahrscheinlich gewesen wäre, hätte man die Existenz des Vereins riskiert. Ist das sinnvoll?

    Eine weitere Legende, die hohen Niederlagen gegen Dortmund und Leipzig hätten die Mannschaft letztes Jahr demoralisiert.

    Nach der 0:7 Niederlage in Dortmund hat die Mannschaft 3:0 gegen Düsseldorf gewonnen.

    Nach dem 0:6 in Leipzig startete die Mannschaft stark im Duell gegen Hoffenheim, ging in Führung, war dann am Ende aber chancenlos gegen stark spielende Hoffenheimer. Aber auch in das Spiel gegen Hoffenheim ist man gut reingekommen und das nächste Spiele gegen Frankfurt war wieder ein richtig gutes Spiel, bei dem man mit Pech erst am Ende den Ausgleich bekommen hat. Der war sicher nicht unverdient von Frankfurt, aber man hat auf Augenhöhe mit starken Frankfurtern gespielt.

    Danach hat man in Augsburg 2:2 gespielt, auch das sicher kein Zeichen, dass die Mannschaft demoralisiert gewesen wäre. Im Gegenteil man hat sich das Unentschieden mit einem starken Schlussspurt und dem Tor in der 88. Minute erkämpft.

    Die Behauptung, dass die Mannschaft duch die hohen Niederlagen demoralisiert gewesen wäre kann also duch die folgenden Spiele nicht belegt werden. Der eine oder andere Fan konnte mit diesen Niederlagen sicher nicht gut umgehen, Mannschaft und sportliche Leitung durchaus.

    Unser Hauptproblem seit vielen Jahren ist das strukturelle Defizit, wir geben immer mehr Geld aus als wir haben, hoffen auf sportlichen Erfolg, um dann die Schulden zurückzahlen zu können. Das bedeutet aber immer zweierlei, sportlicher Erfolg macht uns wirtschaftlich nicht stärker, weil wir die zusätzlichen Erlöse ja vorher schon ausgegeben haben und zum zweiten ausbleibender sportlicher Erfolg wirft uns wirtschaftlich massiv zurück, kann sogar die Existenz gefährden. Auf Dauer kann so eine Geschäftsphilosophie nicht gut gehen.

    18

    1
    Antwort
    • Wer solange Texte schreibt kann etwas nicht auf den Punkt bringen 🙂 .. das ist ja nicht mehr Internet angemessen.

      3

      6
      Antwort
    • Ich bin der Überzeugung, daß die Demoralisierung der Fans, die Kritik der Presse bei den Spielern als Katalysator gewirkt hat und der Aufhänger für die massive Kritik an Köllner waren die hohen Niederlagen. Ja es stimmt das erste Spiel gegen Dortmund hat noch nicht gegriffen, aber die zweite Niederlage in Leipzig sehr wohl und die Unentschieden danach waren in meiner Erinnerung immer verbunden mit Schwächephasen, Gegentore brachten Unsicherheit.
      Ich hoffe, daß es Wiesinger und Mintal gelingt, diese Wackler aus den Köpfen der Spieler zu bekommen.

      4

      0
      Antwort
    • Da ist es ja fast eine glückliche Fügung, dass der HSV den Aufstieg vergeigt hat – wer weiß, was das für juristische Folgen haben könnte 😉

      Wenn man alle Spiele des HSV anullieren würde – würde das etwas ändern?

      4

      0
      Antwort
      • Ja, alle Ergebnisse mit HSV-/Jatta-Beteiligung annullieren und Zwangsabstieg HSV in Liga Drei!
        Das wird lustig werden! 😉

        5

        0
        Antwort
      • …gegenüber Karlsruhe machen wir 3 Tore gut, aber St. Pauli verlöre 6 Punkte und Osnabrück 4 – die wären alle hinter uns!

        Lasst uns gerichtlich vorgehen! :mrgreen:

        10

        0
        Antwort
        • Ich hoffe, der Club hält wenigstens diesmal die Füße fein still. Da kommt sowieso nichts raus. Der HSV kann sich auf die überprüften Papiere berufen. Und für das Spiel ist es eh egal, ob einer mit Künstlernamen spielt. Der HSV hat ja keinen Spieler plötzlich aus dem Hut gezaubert. Keine Mannschaft hatte sportlich einen Nachteil. Auch die Berufung auf Spielstatuten bringt nichts.

          Jetzt brauchen wir kein neues Theater, volle Konzentration auf die Relegation. Und dort erfolgreich spielen und gewinnen.

          6

          5
          Antwort
          • Wenn da am Ende rauskommt das Daffeh = Jatta ist haben wir einen der größten Betrugsfälle der Bundesligageschichte. Das Verfahren war ja scheinbar nicht aufgelöst, sondern ruhte bislang. Ich weiß nicht wie du darauf kommst dass ein Spieler der 31 Saisonspiele machte keinen Einfluss hatte. Der HSV hat ihm den Rücken gestärkt, im Wissen dass es erheblichen Zweifel gab und gibt (Email Adresse, Ex Trainer U20 Nationalmannschaft Gambia, Körpergröße, Fast identisches Geburtsdatum, Gleiches Team, Gesichtsvergleich). Wenn unser Verein am Ende deswegen runter geht und evtl sogar in finanzielle Schieflage gerät muss er alles in Bewegung setzen und das ganz egal ob was dabei rauskommt. Hier geht es ja nicht nur um uns sondern auch um Wehen Wiesbaden, St Pauli und Osnabrück. „Keine Mannschaft hat einen sportlichen einen Nachteil“ – ein Nichtargument. Jede Mannschaft außer der HSV hatte einen Nachteil wenn ein Spieler unter falscher Identität spielt.
            Es gibt dazu viele Fälle auf Kreisliga und Bezirksliga Ebene. Beispielsweise wenn mit dem Pass des Bruders gespielt wurde. Alle Spiele mit Beteiligung werden hierbei als verloren gewertet und der Spieler lange gesperrt.

            18

            1
            Antwort
            • …das könnte noch lustig werden!

              –> Zwangsabstieg HSV, damit hätte Wehen eine Relegationschance verdient. Und wir wären safe.

              5

              0
              Antwort
              • Ich kann mich dem Eindruck nicht erwehren die Hamburger Behörden haben bewußt bis Saisonende gewartet falls man doch aufsteigt, jetzt wäre es egal und sie tun ihre Arbeit. Mir geht es nicht um Jatta, ich mag ihn sogar als Sportler, dennoch vielleicht wäre es auch für ihn besser einfach reinen Tisch zu machen, auch für ihn, das schwelt immer weiter sonst, er macht sich sogar erpressbar, damit würde ich an seiner Stelle reinen Tisch machen und dann ist das auch nach irgendwelchen Sanktionen ausgestanden. Was er sportlich kann hat er doch bewiesen, das kann ihm niemand nehmen. Ich glaube auch nicht daß man den HSV sportlich belangen kann, sie hatten ja Dokumente vorliegen und ein offizielles Ok

                5

                0
                Antwort
                • So oder so war es in dieser Angelegeheit gut, die Saison noch abzuwarten. Man stelle sich nur vor, was es für einen Aufstand seitens des HSV gegeben hätte, noch mitten im Aufstiegsrennen. Fanaufläufe, Proteste, Wut, Vorwürfe, Drohungen.. und eine 1A Ausrede für das (wieder mal kunstvolle) Vermasseln hätten sie auch noch gehabt. Wobei: vielleicht wären sie dann durch schieren Trotz und bedingungsloses Eintreten für ihren Spieler doch noch in der Ersten gelandet?

                  0

                  0
            • Also ich bin ehrlich gesagt überrascht das da doch im Hintergrund weiter ermittelt wurde. Ich hatte damals den Eindruck das man nicht interessiert war dort mögliche Ungereimtheiten und auch Verfehlungen der Ämter und Behörden ans Tageslicht zu bringen. Bin gespannt was da raus kommt. Den HSV wird man meiner Meinung nach nicht Belangen können, die haben aufgrund der vorliegenden Aktenlage gehandelt denke ich?!

              1

              0
              Antwort
              • Klar kann man den HSV belangen. Nochmal, wenn ein Spieler den Pass des Bruders benutzt und die Spiele daraufhin gegen den Verein gewertet werden ist es völlig unerheblich ob die Vereinsführung davon Bescheid wusste. Der Spieler begeht den Betrug. Zunächst am eigenen Team dann am Verein und wenn er aufläuft an der Liga. Da geht’s erstmal gar nicht um den HSV, der da ja wohlwissentlich ein Schnäppchen machen wollte, sondern um den Betrug an sich. Und dagegen kann man sich wehren, wären wir eine AG müsste man sich sogar wehren. Auch der Aufsichtsrat in Nürnberg hat meines Wissens die Aufgabe schaden vom Verein fern zu halten. Ich hab selbst erlebt wie eine Jugendmannschaft wegen Identitätsschwindel abgestiegen ist.

                4

                0
                Antwort
              • Ob man sich damit aus der Affäre ziehen kann? Wissentlich oder nicht, immerhin wurden 17 Vereine benachteiligt zzgl. weiterer im Pokal.

                Es müsste nur schnell gehen, wenn die Saison wieder läuft ist es zu spät.

                2

                0
                Antwort
    • Also nach dem Artikel gibt es keine neuen Argumente oder Beweise. Kann natürlich sein, dass die Hausdurchsuchung neue Ergebnisse bringt. Aber jetzt zu schreiben Jatta wäre Daffeh ist aus der Luft gegriffen.

      2

      6
      Antwort
      • Ohne ziemlich deutliche Verdachtsmomente gibt´s ja keinen Durchsuchungsbeschluss…aber warten wir es mal ab!

        Da es in der bild.de Story Fotos von Daffeh und/oder Jatta gab, wusste allerdings jeder mit halbwegs klarem Verstand ja damals bereits, was Sache ist. Es sei denn, man wollte es nicht sehen!

        13

        -1
        Antwort
      • Es muss sich doch etwas in der Eintschätzung der Staatsanwaltschaft getan haben dass nun eine Hausdurchsuchung angeordnet und durchgeführt wurde. Sonst wäre dies bereites 08/2019 passiert. Das heißt der Verdacht (einer Straftat) hat sich in soweit erhärtet dass eine Hausdurchsuchung als Maßnahme notwendig erschien und rechtlich durchsetzbar war.
        Hier nochmal ein NDR Link:
        https://www.ndr.de/sport/fussball/Zweite-Bundesliga-Hamburg-HSV-Hausdurchsuchung-bei-Bakery-Jatta,jatta148.html
        Zunächst sollte allerdings die Unschuldsvermutung gelten.

        3

        0
        Antwort
      • Aber jetzt zu schreiben Jatta wäre Daffeh ist aus der Luft gegriffen.

        🙂 Jeder der 1 und 1 zusammenzählen kann, ist doch alles völlig klar und plausibel und wenn man weiß was Papiere aus Afrika wert sind, 20 Dollar und du bekommst da irgendwo jede Urkunde wenn du willst auch einen Dr. Titel (kostet etwas mehr und original von einer Universität dort vor Ort) . Das ist nicht despektierlich das ist einfach so, wenn man sich in dem System auskennt vor Ort bekommt man sogar schneller, was man braucht wie bei den Behörden bei uns, man muß nur wissen, wen man schmieren muss, die Hand halten dort alle auf, ich habe 1/2 Jahr in Kenia gelebt und gearbeitet als Student in einem Robinson Club. Du bekommst da nichtmal Strom ohne dem richtigen was in die Hand zu geben. Das ist die einzige Kunst, du musst nur wissen, wem du es gibst.
        Die Jatta Frage, wo ein Herr Daffeh sein Zwillingsbruder offensichtlich von der Erdoberfläche verschwand genau als Jatta er in Europa auftauchte, es ist ja nur eine Frage wie man es beweisen kann, weil wir eine funktionierende Justiz haben. Jatta wurde ja noch monatelang in den Social Media als Daffee gegrüßt. Es wäre Zeit reinen Tisch zu machen, dann hat er es hinter sich. Es gibt schlimmeres.

        7

        0
        Antwort
  • @Armin, Du schreibst und Du pauschalisierst:

    „Diejenigen die Bader davor kritisiert haben, wollten ja damals noch mehr finanzielles Risiko.“

    Das ist falsch. Zumindest kenne ich keinen, der dies so gesehen hätte.
    Man kann doch auch Dinge positiv verändern, ohne ein höheres finanzielles Risiko zu gehen.
    Konkret: Bader war immer dann stark, wenn er einen starken Trainer hatte, der auch in Dinge eingebunden war, welche über die normalen Aufgaben eines Trainers hinausragen. Hans Meyer. Dieter Hecking.
    Bei schwachen Trainern war oftmals Land unter, wie Du weißt. Ökonom Bader war überfordert.
    Ergo hatten viele zurecht kritisiert, dass es in der Entscheidungsebene an sportlicher Kompetenz mangele.
    Eine absolut überschaubare Investition, die sich in relativ kurzer Zeit hätte amortisieren können.
    Bader mag ein ordentlicher Manager sein. Aber er ist ein lausiger Sportvorstand. Weil eben Ökonom.

    Du schreibst zudem:

    „Eine weitere Legende, die sich hier hartnäckig hält ist die, Bornemann und Köllner hätten die erste Liga leichtfertig hergeschenkt. Dem ist nicht so. Köllner ist maximal ehrgeizig, der hat ganz sicher keine Lust abzusteigen. Aber man wollte nicht maximal ins finanzielle Risiko gehen, um die sportliche Wahrscheinlichkeit in der Bundesliga zu bleiben nur geringfügig zu erhöhen.“

    Ohne Zweifel ist Michael Köllner sehr ehrgeizig. Er kann auch eine Mannschaft maximal hinter sich bringen und hat beachtliche motivatorische Fähigkeiten. Ebenso fand ich seine Teambuilding-Maßnahmen vom Besuch im Kloster bis zur Sause auf dem Altstadtfest richtig gut. Nein, ich möchte auf keinen Fall gegen Sechzig in der Relegation spielen, denn die Löwen-Mannschaft folgt Köllner. Allerdings, und das ist mitnichten eine Legende, sondern Fakt, hatte Köllner unsere Mannschaft damals nicht mehr hinter sich, er hatte sie verloren. Weil er nicht fähig war, von seiner erfolglosen Spielidee in Liga eins abzurücken. Das war durchaus, um Dein Wort zu gebrauchen, „leichtfertig“.

    Auch in diesem Fall kenne ich keinen, der ein maximales finanzielles Risiko gefordert hätte. Wie kommst Du denn darauf? Denn damit hätte man, da geb ich Dir Recht, die theoretische Wahrscheinlichkeit auf einen Klassenerhalt nur marginal erhöhen können. Nein, Union Berlin hat es doch vorgemacht, wie man es mit einem gleichniedrigen Etat (beide 28 Mio. Euro) schaffen kann. Union: 41 Punkte. Club: 19 Punkte. Das sind doch eindeutige Fakten, die man keineswegs ignorieren kann. Und warum hat Union die Sache gewuppt und wir nicht? Ein Grund: Union hat anders gespielt als wir unter Köllner, nämlich eher abwartend und somit pragmatischer, in der Konsequenz deutlicher erfolgreicher. Womit wir wieder beim leichtfertigen Umgang mit dem Geschenk „Bundesliga-Zugehörigkeit“ wären. Ist leider so. Ich hätte es mir auch anders gewünscht.

    Viele hier dürften Mitte der Neunziger Jahre wie auch ich vor dem Schlafengehen gezittert haben, dass es den 1. FC Nürnberg nach dem Aufwachen nicht mehr gibt. Im Jahr 1995 bewahrte den Club quasi in letzter Minute vor der Insolvenz. Quasi in letzter Minute. Es verbietet sich daher, auch nur annähernd ein finanziell zu hohes Risiko zu gehen oder auch nur zu fordern. Und ich denke, dass dies mitterweile sehr vielen klar ist. So dass ich Deine diesbezüglichen Unterstellungen keineswegs nachvollziehen kann.

    8

    4
    Antwort
    • Sorry, kurze Ergänzung zum vorherigen Text bzw. Korrektur, weils wichtig ist.

      Es soll heißen:
      Im Jahr 1995 bewahrte Michael A. Roth unseren Club vor der Insolvenz.
      Quasi in letzter Minute.

      0

      0
      Antwort
    • Vorweg, ich finde es nicht schlimm, wenn wir bei dem Thema nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Aber ich sehe die Umstände der letzten Jahre komplett andres als Du.

      Konkret: Bader war immer dann stark, wenn er einen starken Trainer hatte, der auch in Dinge eingebunden war, welche über die normalen Aufgaben eines Trainers hinausragen. Hans Meyer. Dieter Hecking.

      Hier kann ich Dir nicht zustimmen, die Bilanz von Hans Meyer war mit den Spielern aus der Ära Wolf und Bader schon sehr gut, man konnte diese Spieler dann Schritt für Schritt gut ergänzen, aber auch mit Hans Meyer war die Kaderzusammenstellung nach dem Pokalsieg schlecht.

      Aber er ist ein lausiger Sportvorstand. Weil eben Ökonom.

      Auch hier bin ich nicht bei Dir, denn leider war die wirtschaftliche Bilanz unter Bader eben nicht gut, am Ende stand die beinahe Insolvenz, die nur durch eine Beleihung des e.V.-Vermögens abwendbar war.

      Ich bin aber auch der Meinung, dass Bader einige sportlich sinnvolle Transfers eingetütet hat. Im Nachhinein muss ich aber sagen, dass wir uns viele gar nicht hätten leisten können. Insofern ist die Aussage man hätte nur geringe zusätzliche Investitionen gebraucht eben falsch, weil man schon so mehr ausgegeben hat als man hatte.

      Meeske hat es klar formuliert, wir hatten über Jahre ein strukturellesDefizit, das immer weiter das Eigenkapital verbraucht hat und dann ein negatives Eigenkapital geschaffen hat. Sprich im normalen Geschäftsleben hätten wir schon lange Insovenz anmelden müssen, nur durch kreative Buchführung mit Spielerwerten, die man teilweise phantasievoll nennen musste konnte das abgewendet werden. Am Ende war dann aber auch die kreative Buchführung überfordert.

      Ja es gibt immer wieder Beispiele von Vereinen, die mit niedrigem Kapital sportliche Überraschungen schaffen, auf sportliche Überraschungen kann man aber nicht wetten. So wie letztes Jahr Düsseldorf, dieses Jahr Union, schauen wir mal ob Union nächste Saison da weitermachen kann.

      Wir waren halt leider eher wie Paderborn. Es gab ein paar Spiele die in der letzten Bundesligasaison die mit mehr Glück eben einen anderen Trend hätten schaffen können. Und ich würde die Performance von Union nicht allein als Folge großartiger Transfers darstellen.

      ich bin auch nicht der Meinung, dass wir so viel offensiver gespielt hätten, aber Union hat eben auch schon in Liga zwei reaktiver gespielt als wir in der Aufstiegssaison, auch da sind wir vielleicht eher wie Paderborn. Mal sehen wie Bielefeld nächste Saison das in Liga 1 löst.

      Für mich gibt es immer genauso viele Argumente dafür seinen Stil beizubehalten, wie den Stil bei Aufstieg komplett zu ändern. Bleibst Du am Ende drin, dann war alles richtig, steigst Du wieder ab wird schnell behauptet, dass das dann der Grund gewesen sei.

      Und ob Köllner die Mannschaft verloren hat weil er an einer erfolglosen Spielidee festgehalten hat, oder ob er die Mannschaft verloren hat, weil im Aufsichtsrat Mitglieder waren, die den motzenden Spielern mehr Glauben schenkten als Köllner und Bornemann werden wir auch nicht endgültig klären.

      Was aber aus meiner Sicht nicht geht, ist zu behaupten, dass Bornemann und Köllner das „leichtfertig“ gemacht hätten, dass sie die Bundesliga hergeschenkt hätten, ich bin sicher dass sie den maximalen Erfolg gesucht haben, aber eben mit Ihrer Idee, sowohl finanziell, als auch sportlich, spielerisch. Im Nachhinein kann man dann immer sagen, das war falsch.

      Es verbietet sich daher, auch nur annähernd ein finanziell zu hohes Risiko zu gehen oder auch nur zu fordern. Und ich denke, dass dies mitterweile sehr vielen klar ist.

      Wir können gern in die Heckingzeit hier zurückblättern und die Kommentare ansehen, da gab es viele, die höhere Investitionen gefordert haben.

      Aber am Ende ist es ja egal was wir Fans wollen, Tatsache ist Woy und Bader sind dieses zu hohe finanzielle Risiko gegangen und mit dem verpassen des direkten Wiederaufstiegs war das finanzielle Chaos dann auch nicht mehr kaschierbar.

      Und ganz ehrlich, ich bin sicher, dass wir in dieser Saison wieder bei dem strukturellen Defizit angekommen sind, das am Ende der Ära Bader fast zur Insolvenz geführt hat.

      7

      2
      Antwort
    • @ fränki

      Im Gegensatz zum Club ist Union Berlin nicht überraschend aufgestiegen, sondern sorgfältig aufgebaut worden. Nach deren Aufstieg mussten die auch keine Schlüsselspieler abgeben, sondern konnten sich
      gezielt verstärken, was ihnen auch mit Bravour gelungen ist.

      Der Vergleich mit der eher bedingt bundesligatauglichen Aufstiegsmannschaft des Club hinkt meiner nach Ansicht gewaltig, wobei ich von Quervergleichen der Etats ohnehin nicht viel halte. Siehe Heidenheim oder
      Sandhausen. Deren Vereinsführung arbeitet auch mit weniger Druck. Der Anspruch der Fans ist niedriger und deren Geduld höher.

      4

      1
      Antwort
      • @Hans 65

        Das stimmt. Union hat strategisch auf den Aufstieg hingearbeitet. Wir haben eher die Gunst der Stunde in einer nicht so starken Liga genutzt, was die Leistung aller aber nicht schmälern soll.

        Wie Du sagst, hat sich Eisern Union mit Bravour verstärkt. Hinzu kam, und dies war wohl entscheidend, dass Union im Vergleich zu uns eine reaktive Spielweise präferierte, welche wesentlich erfolgreicher war als unser Experiment, welches mit peinlichen 19 Punkten endete.

        Da auch von unseren Verantwortlichen immer wieder betont wurde, dass der Club finanziell nicht mithalten könne, muss man fairerweise hinzufügen, dass Union mit gleichem Etat großartig mitgehalten hat. Das sind einfach nur Fakten. Kann man ignorieren, sollte man aber nicht.

        5

        1
        Antwort
  • @Armin

    Hätten Bornemann und Köllner nicht die Möglichkeit gehabt, ihre Spielidee den Realitäten anzupassen?
    Entsprechende Korrekturen vorzunehmen, um den Club in Liga eins zu halten?
    Die Chance zu nutzen, dem Club finanziell ein Polster zu verschaffen?
    Hätte man nicht pragmatischer, zielorientierter an die Sache herangehen müssen?
    Als Verein, der gerade konsolidiert, aber keineswegs über den Berg ist.

    Union 41 Punkte, Club 19 Punkte, bei gleichem Etat.
    Kann man nicht wegdiskutieren.

    Schade.
    Aber vorbei.
    Die Zukunft ist für den FCN Herausforderung genug.

    11

    2
    Antwort
    • @ fränki
      Vorneweg, ich verstehe die Enttäuschung über die letzte Erstligasaison und auch ich frage mich hätte es nicht an der einen oder anderen Stelle Möglichkeiten gegeben das ganze erfolgreicher zu gestalten? Und ich denke im Nachhinein kann man sicher Punkte finden an denen man falsch gehandelt hat, an denen sicher auch mal Glück gefehlt hat, aber eben auch manchmal Biss und Wille, oder Können der Spieler. Aber leider hat die aus meiner Sicht immer noch kopflose Entscheidung im Frühjahr Trainer und Sportvortsand zu entlassen (ohne eine Alternative im Kopf zu haben), dazu geführt, dass die handelnden Personen nicht die Möglichkeit hatten über Ihr Handeln zu reflektieren, Fehler aufzuarbeiten und Strategien zu entwickeln diese Fehler in Zukunft zu verhindern.

      Hätten Bornemann und Köllner nicht die Möglichkeit gehabt, ihre Spielidee den Realitäten anzupassen?

      Hm … klar hätten, ich sage sogar sie haben es getan, wenn auch nicht mit ausreichendem Erfolg. Immerhin sind wir einige Male mit 5er Kette hinten angetreten. Ich habe auch den Versuch gesehen reaktiver zu spielen. Aber die Hauptprämisse von Köllner war immer die Grundidee nicht zu verändern, gerade weil man sicher war, dass wir aktuell nur ein Verein zwischen erster und zweiter Liga sein können. Sprich, um nicht immer wieder den Erfolg in Liga 2 zu riskieren, war man bereit in Liga 1 Abstriche zu machen.
      Allerdings sollte das eben auch bedeuten, dass man irgendwann die Mannschaft auf dem Level hat, dass man mit dieser aktiven Spielweise in Liga 1 bestehen kann.
      Zurück zur Frage, ich bin sicher Bornemann und Köllner waren sich der Realität bewusst, Köllner ist am Ende die erste Liga als Neuling zu naiv angegangen, aber diese Gefahr war von Anfang an klar und wir sind die ja auch wissentlich gegangen. Hätte man auf Nummer Sicher gehen wollen, hätte man Köllner vor der Saison entlassen müssen. Mainz hat gezeigt, dass man auch einen Aufstiegstrainer erfolgreich entlassen kann. Aber zugegeben, die hatten eines der ganz großen Trainertalente mit Tuchel in der Hinterhand. Wobei das damals auch ncoh nicht 100% sicher war.

      Die Chance zu nutzen, dem Club finanziell ein Polster zu verschaffen?

      Nun das hat man doch gemacht. Wann hatten wir das letzte Mal einen Gewinn im Kerngeschäft? Und Palikuca hat sich an dem Polster ja auch weidlich bedient.

      Hätte man nicht pragmatischer, zielorientierter an die Sache herangehen müssen?

      Einerseits hätte man das machen können, andererseits aber auch nicht. Bornemann ging aus meiner Sicht extrem pragmatisch an die Sache ran, das motto war, wenn es diesmal mit dem Kader nicht reicht, dann versuchen wir es eben nach dem nächsten Aufstieg wieder. Wenn wir immer nur ausgeben was wir haben, wenn wir ohne strukturelles Defizit arbeiten, dann werden wir Jahr für Jahr finanziell besser dastehen, allein weil wir viel weniger Geld für Zinsen ausgeben müssen. Unsere Zinsbelastung ist ja nach wie vor horrend, wenn man die aktuelle Niedrigzinsphase ansieht. Man kann sagen, der FCN bekommt nur Geld vom Kredithai.
      Auch die Frage Zielorientierung würde ich so beantworten, dass man genau das tat, Hauptziel finanzielle Konsolidierung. Wurde gemacht.

      Umgekehrt würde ich Köllner nicht als pragmatisch sehen, Köllner will das unmögliche schaffen, ja vielleicht ist er da ein wenig zu großkotzig an die Sache gegangen, hat sein taktisches Können, seine Motivationskünste überschätzt. Neuling halt. Allerdings ist er da den großen Trainern nicht unähnlich, ein Schuss Wahnsinn ist glaube ich notwendig, will man erfolgreicher sein, als es die finanziellen Mittel eigentlich möglich machen.

      Insofern fand ich die Kombi aus eher nüchternem Bornemann, der lieber mal keinen Transfer macht, als Alibitranfers, die am Ende nur Geld verbrennen. Der damit leben kann, dass die sportlichen Möglichkeiten ganz klar durch die finanziellen Mittel begrenzt sind. Mit einem Egomanen wie Köllner, der bei PKs halbstündige Vorlesungen hält, der einen Löwen auf allen Positionen einsetzt, irgendwann hätte der bei ihm auch Torwart gespielt. Einem Trainer der auch mal verrückte Teambuildingmaßnahmen durchzieht und der als Spätberufener, ohne klassischen Lebenslauf unbedingt Bundesligatrainer werden will, eigentlich ein Wahnsinn, noch mehr zu der Zeit als er den Weg begann, heute gibt es da ja auch andere Beispiele.
      Was allerdings ein großes Problem war, das war der Weggang von Meeske, der eloquent vor die Öffentlichkeit treten konnte, der Ziele formulieren konnte, der in der Lage war viele Menschen, Fans Sponsoren mitzunehmen. Und der aus meiner Sicht auch für Bornemann wichtig war, weil er vielleicht doch an der einen oer anderen Stelle schneller Entscheidungen treffen konnte. Ich hatte das Gefühl, dass Bornemann ohne Meeske unsicherer geworden ist.
      Aber klar es hätte auch andere Wege gegeben, man hätte vieles anders machen können. Aber ich bin halt der Meinung, der einzig erfolgreiche Weg ist einer den man langfristig geht, jedes Jahr eine andere Philosophie, andere handelnde Personen, andere Taktik, das kostet auf Dauer viel Geld und führt eher nicht zu Entwicklung.

      Als Verein, der gerade konsolidiert, aber keineswegs über den Berg ist.

      Diese Einschätzung halte ich für komplett falsch, der FCN war zu Beginn der Bundesligasaison noch lange nicht konsolidiert, wir haben nach wie vor keine Idee wie wir das Darlehen ablösen können für das Funktionsgebäude, wir zahlen in einer Niedrigzinsphase immer noch hohe Zinsen für Altkredite, wir leben immer noch von der Hand in den Mund.
      Dazu kommen strukturelle Probleme, die uns Probleme machen. Unser Stadion ist zu groß und bietet viel zu geringe Erlösmöglichkeiten. Es ist das letzte Stadion, das kein reines Fußballstadion ist, ok Hertha noch, aber wie lang noch? Und selbst unser Vereinsgelände kommt langsam in die Jahre. Und die aktuelle Saison wird uns wieder zurückwerfen, dabei spreche ich noch nicht vom drohenden Abstieg.
      Ich bin der Meinung wir mussten den Geldregen Bundesliga mitnehmen und gleichzeitig eher die laufenden Kosten senken, unter diesen Umständen war für mich der Klasenerhalt eigentlich nicht machbar. Trotzdem habe ich natürlich gehofft und ein wenig auch geglaubt wir schaffen das, irgendwie.

      Aber vorbei.
      Die Zukunft ist für den FCN Herausforderung genug.

      Da sind wir dann wieder zusammen, egal ob wir absteigen oder nicht, wir müssen endlich die Kurve bekommen und in ruhiges Fahrwasser kommen. Wir dürfen nicht von sportlichen Erfolgen träumen, die gar nicht unserem Potential entsprechen. Und ich hoffe, das bei uns mal Leute mittelfristig (von langfristig träume ich gar nicht) zusammenarbeiten, sich gegenseitig unterstützen, Fehler machen dürfen, daraus lernen und so Schritt für Schritt den Verein zukunftsfähig machen.

      Und aktuell bin ich hinundhergerissen, ist unsere Pause vor der Relegation ein Vorteil, weil wir ausgeruhter in die Duelle gehen, oder kommt die Mannschaft jetzt endgültig aus dem Tritt? Ich stelle mir dei Frage gegen wen aus Liga 3 es etwas leichter sein könnte, Duisburg, die schon dachten sie sind direkt durch, oder eine Mannschaft, die bis zu letzt Vollgas geben musste und vielleicht ausgelaugt ist? Die lange Pause diesmal zehrt schon bei mir als Fan enorm an den Nerven, wie das wohl bei den Spielern ist?

      10

      1
      Antwort
      • Du hättest mir schon sagen können, dass wir heute zusammen ein Buch schreiben, @Armin. 😉

        Nee, im Ernst, ich fasse mich kurz, Deine Sichtweisen sind interessant und lesenswert.
        Dass die Meinungen manchmal auseinandergehen, ist doch okay.

        Dass die Entscheidung in Liga drei erst am Samstag fällt, ist sicherlich kein Nachteil für uns.
        Ich glaube auch, dass fünf englische Wochen am Stück nicht spurlos an unserem Gegner vorbeigehen.
        Allerdings nur, wenn wir unseren Gegner nicht ermutigen und bestärken.
        Ohne den nötigen Einsatz werden wir auch eingehen.

        Ansonsten glaub‘ ich, dass die Wahrscheinlichkeit, auf Sechzig zu treffen, höher ist als dies die Tabelle auf den ersten Blick aussagt. Rostock mit einer schlechten Bilanz in Chemnitz, das dazu noch stark abstiegsgefährdet ist. Duisburg in letzter Zeit mit Patzern, Unterhaching zudem auswärtsstark. Und Ingolstadt kann Sechzig selbst aus dem Weg räumen. Was Sechzig gefährlich macht, ist neben Köllner die Tatsache, dass sie eigentlich schon raus waren im Geschäft um Rang drei. Eine überraschende Relegation würde neue Kräfte freisetzen. Eine andere Mannschaft wäre mir da lieber. Aber, Vorsicht Phrase, wir müssen eh nehmen, wie’s kommt.

        13

        0
        Antwort
        • Gegen Köllners Mannschaft müssen wir wenigstens nicht mit schnellem Umschaltspiel rechnen.

          1

          0
          Antwort
  • „Der 1. FC Nürnberg hat sich dazu entschlossen, für die zwei Abstiegsrelegationsspiele auf Sebastian Kerk zu verzichten. Am Saisonende läuft der Vertrag des 26-jährigen Flügelspielers aus. Damit ist Kerks Zeit beim Club abgelaufen. In der Saison 2019/20 kam er in 20 Zweitliga-Spielen für den FCN zum Einsatz (ein Tor, kicker-Notenschnitt 4,7). “ kicker.de

    Auch einer, der nach seinen Verletzungen nie mehr an sein Versprechen zuvor herankam.
    Schade, aber richtig.

    15

    0
    Antwort
    • Gute Idee, die ist zwar nicht neu, aber wenigstens tut es mal einer. Mein Mitgefühl hält sich auch in Grenzen er war niemand wo man sah er versucht zumindest alles. Das Motto war jedesmal nicht weiter auffallen, mit austraben.

      4

      5
      Antwort
    • Das war definitiv überfällig. Für mich komplett unverständlich, dass er immer wieder eingewechselt wurde. Seine Zweikampfqupte muss im einstelligen Bereich gewesen sein.

      9

      1
      Antwort
  • Nochmal zu Union .
    Schaut Euch einen Trimmel oder Hübner an .
    Dielassen alles auf dem Platz. Körpersprache ist Top.
    Sportchef Ruhnert wollte in jeder Startelf 11 Krieger für den Abstiegskampf sehen .

    4

    1
    Antwort
    • Ich bin auch ziemlich begeistert von Union das könnte ja für uns mit vergleichbaren Mitteln ein Vorbild sein, die dort eine Manschaft mit Charakter entwickelt haben und zu 90% von ihrem Willen und dem Teamplay leben. Natürlich steht auch ihnen das schwere 2. Jahre bevor, aber sie werden sich darauf einstellen jedes Jahr erneut um ihre Existenz in der 1. Liga zu kämpfen, das müssen aber andere Mannschaften auch, nur es muss klar sein vor allem auf dem Platz. Gentner der in Stuttgart aussortiert wurde, das war ein Masterpiece dieser Transfer.

      4

      0
      Antwort
  • „Eher so ein Freigeist, der im Zentrum seiner Wege gehen muss.“
    (Michael Wiesinger über Nikola Dovedan in „Nürnberger Zeitung“)

    0

    0
    Antwort
    • Ich glaube das ist auch der Grund, daß Keller Dovedan immer wieder brachte, es gibt Spieler die sind limitiert erfüllen aber die Trainervorgaben pflichtbewußt, dann gibt es diese Künstler zwischen Kreisklasse und Weltklasse (bisschen übertrieben:-)), und wenn die Möglichkeiten eh limitiert sind die Mannschaft sich festrennt, hofft man vermutlich als Trainer, dass der Künstler mal 1-2 lichte Momente hat..die für eine Entscheidung ausreichen können, auch dann wenns nicht oft passiert.

      4

      2
      Antwort
      • Hä..was ist denn das für eine Antwort ?
        Das hat weder Hand noch Fuß und passt überhaupt nicht zu Wiesingers Zitat.
        Der Bub soll besser im Zentrum seine Wege suchen und du erzählst was von Keller und limitiert.
        Manchmal kommt es mir schon so vor, als ob du gerne selbstgeschriebenes liest.

        8

        6
        Antwort
  • So geht‘s, wenn man meint, ein Spiel im Voraus in der Tasche zu haben. Da kommt man über ein 0:0 nicht hinaus und muss froh sein, nicht eins eingeschenkt bekommen zu haben. Bremen gegen Marke unbekannt 0:0

    0

    0
    Antwort
  • @Juwe

    Ich sehe die Betonung von Wiesingers Aussage auf „im Zentrum“.

    Keller hat Dovedan immer nur im rechten Mittelfeld gebracht. Als Vordermann des nicht allzu schnellen Sorg.

    8

    0
    Antwort
    • Schon klar das Mimimi an Dovedan auf der Außenbahn gabs hier oft genug zu lesen. Natürlich könnte er im Zentrum kreativer sein, aber er arbeitet eben nicht genug mit nach hinten im wichtigen Zentrum. Daher hatte sich Keller eben meist für Behrens entschieden, der ja auch seine Torgefährlichkeit hinter den Spitzen bewiesen hat aber defensiv mehr arbeitet. Beide Behrens und Dovedan zentral hinter den Spitzen geht halt nicht. Wenn man jedoch beide auf dem Feld haben will dann gibt es nur die Lösung das einer auf die Außenbahn muss oder man verzichtet auf einen von beiden. Und wenn Dovedan auf der Außenbahn ist, ist die halt offen für Gegenangriffe, wie in Kiel weil er zu wenig nach hinten mit arbeitet.

      2

      1
      Antwort
      • Du meinst also auch, es war ein Fehler von Keller auf der Außenbahn einzusetzen, weil der dort seine Stärken nicht gut genug einsetzen konnte und zudem noch nicht mit nach hinten verteidigen half?

        1

        1
        Antwort
        • Nein ein Kompromiss also so schwer kann das doch nicht sein zu verstehen nochmal Kurzform Behrens/Dovedan beide gehen nicht im Zentrum hinter den Spitzen.

          1

          4
          Antwort
          • Genau, und weil es mit Behrens nicht so toll war, kommt jetzt Dovedan dran.

            Ich finde es aber völlig deplatziert, den Kommentarkolleginnen pseudogenervt Verständnisprobleme zu unterstellen. Das ist unnötig, es wäre besser, sich auf seine eigenen Kommentare zu beschränken.

            14

            0
            Antwort
            • Gebe ich dir Recht aber genau das stand ausführlich da worauf sie ja antwortete. Man sollte sich schon durchlesen bevor man antwortet.

              2

              6
              Antwort
              • Ich habe nicht geantwortet, sondern gefragt. Könnte ja vielleicht auch sein, daß du nicht klar genug in deinen Aussagen warst?
                Jedenfalls war es ein schlechter Kompromiss: sowohl Behrens als auch Dovedan wurden auf für sie ungünstigen Positionen eingesetzt.
                Manchmal muß man halt auf einen Spieler verzichten, auch wenn er individuell noch so gut ist, wenn man für ihn nicht die richtige Position hat.
                Ich bin gespannt zu welcher Lösung unser neues Trainerduo kommt und ob das besser funktioniert in bezug auf Torgefährlichkeit.

                9

                1
                Antwort
                • Oh ja, auf diese Lösung bin ich auch gespannt. Behrens und Dovedan geht nicht, Behrens und Geis und Erras geht auch nicht. Wohin also mit Behrens?

                  Vielleicht ist das sogar das Schlüsselproblem der Saison, weil man eigentlich, egal auf welcher Position Behrens spielt, nie so richtig glücklich damit ist. Wobei auch interessant ist, dass Behrens jeweils ein Tor und eine Vorlage mehr auf der Habenseite hat als unser „gefährlichster“ Stürmer Frey, dessen Kernaufgabe das ja eigentlich wäre….

                  Mehr Scorerpunkte hat allein Geis. Was also tun, wenn der zweitbeste Scorer keine eigentliche Position hat? Ich finde das Problem fast unlösbar, zumal wir ja vom Kapitän sprechen. Wie gesagt, ich bin gespannt auf die Lösung!

                  2

                  0
  • Okay…dass ich zig Mal reflexartig gebrüllt habe, weil es nicht auszuhalten war, wie Dovedan den Ball an den Gegner ob eines sinnbefreiten, halbherzigen Dribblings verlor und damit oft einen gefährlichen Gegenstoß des Gegners einleitete, war also MIMIMI?

    Ähm. Ja. Ich sollte an meiner Leidensfähigkeit arbeiten. Einerseits. Andererseits bin ich sehr guter Dinge, dass Michael Wiesinger uns das nicht mehr antun wird. Sollte Dovedan spielen, dann im Zentrum. Mimimi…pffft. 😉

    6

    0
    Antwort
    • Das hoffe ich auch inständig.
      Könnte Valentini eigentlich die rechte Seite vor Sorg besetzen ? Hat Er das nicht schon mal bei einem vorherigen Verein gespielt ? Oder nur Verteidiger auf der anderen Seite?

      1

      0
      Antwort
      • Sorg und Vale auf einer Seite im Duo? Gott bewahre…der eine hat Übergewicht und der andere ist komplett außer Form. Das geht definitiv nicht.

        3

        3
        Antwort
      • Wenn Michael Wiesinger im rechten Mittelfeld gerne jemanden hätte mit der Wieseligkeit wie damals der Spieler Michael Wiesinger, dann wird er bei den Altbekannten wohl eher nicht fündig. Zumal Virgil Misidjan noch nicht fit ist.

        Entweder er überrascht mit einem dribbelstarken Spieler aus der U21. Oder er lässt dort Enrico Valentini spielen, was ich jetzt so schlecht nicht finden würde. Besser jedenfalls als der zweikampfschwache Dovedan.

        2

        0
        Antwort
        • Denke ich auch und Kiel hatte die rechte Seite ja auch als Schwachstelle ausgemacht. Wenn da Valentini und Sorg gestanden wären, hätten die Beiden da schon dicht bekommen. Ist natürlich reine Spekulation, aber Valentini mit Sorg ist doch nicht ganz so abwegig.

          2

          1
          Antwort
        • Sorg und Valentini gleichzeitig – damit bräuchte der gegner diese Abwehrseite erst gar nicht zu besetzen.. Nein im Ernst, zum einen ist das schon sehr defensiv und beide relativ langsam, außerdem scheint keiner von beiden derzeit in der lage 90 Minuten am Stück zu spielen.
          Auf die Lösungs dieses Problems bin ich auch gespannt. Vielleicht Schleusener, oder sogar Cerin?

          4

          1
          Antwort
          • Ich tippe auf Schleimer 😉

            Vielleicht fängt aber auch Schleusener an und Schleimer kommt von der Bank.

            3

            1
            Antwort
            • Mir wäre Schleimer deutlich lieber. Ich kenne ihn nicht, aber er kann eigentlich nur besser kämpfen und auch spielen als Schleusener, der bisher bei uns keinen Fuß auf den Boden gebracht hat.

              4

              1
              Antwort
    • Ich hoffe auf den „ausgerechnet Dovedan“-Effekt. Wiese stellt ihn erstmals auf die 10 und er explodiert unf bedankt sich mit einem Doppelpack…

      2

      1
      Antwort
      • Zitat André:

        „Ich hoffe auf den „ausgerechnet Dovedan“-Effekt. Wiese stellt ihn erstmals auf die 10 und er explodiert und bedankt sich mit einem Doppelpack…“

        Hätte Keller Dovedan „auf die Zehn“ gestellt, hätte Dovedan im Spiel auf St. Pauli den Ball nicht übers leere Tor geschossen und unser Verein könnte für die nächste Zweitligasaison planen.

        Keller hätte wissen müssen, dass Dovedan nicht fähig ist, einen Ball ins leere Tor zu schießen, wenn Dovedan nicht „auf der Zehn“ spielt. Keller hat versagt. Schlimmer noch: Er hat den Spieler Dovedan versaut:

        Warum soll Dovedan Leistung bringen, wenn er nicht „auf der Zehn“ eingesetzt wird?

        6

        10
        Antwort
        • Dovedan willst du nicht mit dem Ball am Fuß haben. Dovedan willst du in Positionen haben, wo er mit einer Berührung abschließen kann. Wer glaubt, dass Dovedan zentral zum Spielmacher wird, wird bitterböse enttäuscht werden – was er ist, ist ein falscher Neuner, am besten in einem System mit zwei Spitzen.

          So einen hatten wir schon einmal – der ist aktuell Co-Trainer.

          Und zur Frage: „Warum trifft der dann nicht gegen St. Pauli?“: Würde er immer treffen, würde er nicht hier spielen.

          11

          0
          Antwort
          • Und Kerk werden wir wahrscheinlich auch nicht mehr für den Club spielen sehen, was schon einige Trainer vor Wiesinger hätten entscheiden müssen.
            Trotzdem tut der Junge mir leid, denn wenn es nach so einer langen Verletzungszeit nichts mehr wird, sollte das ein Trainingsteam schon sehen und ihn darauf vorbereiten. Die letzten Alibieinsätze wären für mich auch nicht mehr nötig gewesen.

            3

            0
            Antwort
            • Zu Kerk. Ich weiß nicht ob Mitleid das richtige Wort ist, seine Verletzung liegt schon lange zurück, man hatte eben nie das Gefühl er zerreißt sich für die Mannschaft. Zrelak war auch schwer verletzt, ähnlich glücklos, trotzdem man spürt wie er für die Mannschaft arbeiten will. Das registrieren die Fans.

              @xxandl
              zu Dovedan stimme ich zu falsche Neun beschreibt seine Skills vermutlich recht gut, nur zum Treffen bin ich anderer Meinung, er muß nicht immer treffen, es wäre schon viel getan wenn er es wenigstens ab und zu täte.
              Und zur Position da gilt es eben die Problematik aufzulösen wie man das mit Behrens arrangiert, der in der Aufstiegssaison immerhin unser Torschützenkönig war als OM. Jeder der bislang auf Dovedan auf der Außenbahn schimpft hat da aber noch keine Lösung angeboten. Kritisieren ist immer nur die eine Seite..zieht man Behrens zurück auf eine defensive Mittelfeldposition schimpfen die gleichen, da wäre er wirkungslos.

              1

              1
              Antwort
              • .zieht man Behrens zurück auf eine defensive Mittelfeldposition schimpfen die gleichen, da wäre er wirkungslos.

                Das ist das größte Dilemma mit der aktuellen Mannschaft und der größte Fehler von Palikuca. Einen ähnlichen Fehler haben übrigens Bader und Hans Meyer auch gemacht, als sie zu Mintal Misimovic geholt haben.

                Aber zurück zur aktuellen Situation, die Mannschafgt verträgt eben nur Behrens oder Dovedan, weil beide die gleichen Stärken und Schwächen haben, beide sind keine Spielmacher, beide sind im besten Fall für einen Mittelfeldspieler sehr torgefährlich. Klar Behrens kommt sicher etwas mehr aus der Tiefe, Dovedan ist eher einer der vorne rund um den Strafraum agiert, aber die positive Aufgabe die sie spielen können ist eben die gleiche.

                Wenn Du für eine Position den Kapitän hast und den Königstransfer, dann ist klar dass Du damit Unfrieden in die Mannschaft bringst, Du zwingst die Spieler dazu sich innerlich für einen zu entscheiden.

                Aber vielleicht kann man den beiden für diese beiden Spiele klar machen, dass es jetzt keine Konkurrenz gibt, Behrens beginnt das Spiel, weil er noch etwas mehr Sicherheit ins Spioel bringt und Dovedan ersetzt ihn, wenn wir in Rückstand geraten, bzw. nach 45 oder 60 Minuten. Sprich beide Spieler dürfen, müssen spielen, damit könnte man auch die Solidarisierung für einen der beiden Spieler in der Mannschaft aufbrechen.

                4

                1
                Antwort
                • Bin da unterschiedlicher Meinung. Wenn Behrens kommende Woche spielt, dann als Sechser oder gar nicht. Und wenn Dovedan spielt, als hängende Spitze oder gar nicht.

                  Hanno Behrens hat jahrelang im defensiven Mittelfeld gespielt, bei Darmstadt, beim FCN, und das mehr als ordentlich. Das ist seine eigentliche Position. Er kann das spielen. Während der Saison 2015/16 war er herausragend. Als hängende Spitze oder zentraler, offensiver Mittelfeldspieler, wie unter Keller, ist er nicht spielstark genug, etwas zu steif, zu wenig ballsicher, zu langsam und auf dieser Position nicht torgefährlicher als Dovedan.

                  Der Hanno sollte sich ganz simpel auf das konzentrieren, war er kann und sich nicht überfordern. Einfach und hartnäckig spielen, viel laufen, hart arbeiten, die Zone vor der Abwehr dicht laufen und halten. Als reiner Zehner oder hängende Spitze hat er auch unter Kölner nie gespielt. Rein auf die Position besteht zwischen den Herren Dovedan und Behrens also eigentlich keine Konkurrenz. Was nicht automatisch bedeutet, dass beide Spieler oder einer von beiden es verdient haben von Anfang an auf dem Platz stehen sollten. Das ist eine andere Frage.

                  3

                  1
                • Vergisst du jetzt, daß in der Aufstiegssaison nicht Ishak interner Torschützenkönig war sondern wir wegen Behrens 15 Tore aufgestiegen sind? Und auch diese Saison immerhin 5 Tore als Drittbester. Die schießt er nicht als Sechser. Meiner Meinung nach ist er kein 6er und wenn ist das ein schlechter Kompromiss.

                  0

                  1
                • Juwe, ich glaube eher, dass du der bist, der vergisst, wie die Tore gefallen sind. Auch Pelle Nilsson war schon interner Torschützenkönig, vor Timmy Simons, insofern…

                  0

                  0
              • Natürlich habe ich eine Lösung geboten – Systemumstellung auf 4-3-1-2. Kannst du beliebig hier auf CU nachlesen. Wenn du keine Außenspieler hast, spielst du halt ohne Außenspieler. Ist ja nicht so, dass wir aktuell die Linie entlang bomben und tausende Flanken in den Strafraum schlagen würden oder defensiv ordentlich doppeln würden…

                Behrens hat in der Aufstiegssaison auf der 8 gespielt, Möhwald war am Papier der Offensivere, hat sich aber für den Spielaufbau oft fallen gelassen. Aus dem Spiel heraus war aber immer Möhwald der Gefährlichere, der Großteil von Behrens Toren entstanden aus bzw. in der Folge von Standardsituationen.

                Das was Behrens aktuell spielt – anlaufen, pressen – kann er auf einer tieferen Position genauso machen. Und den zentralen 6er würde ohnehin Erras einnehmen. Seine Laufstärke würde ihm auch dort zugutekommen.

                Ich finde nicht, dass man Behrens und Dovedan vergleichen kann, für mich sind das komplett andere Spielertypen für komplett andere Positionen.

                4

                0
                Antwort
                • 4-3-1-2. Sehr interessante Lösung. Könnte klappen. Geis könnte auf der halblinken Position spielen, wäre dann näher am Tor und mit seinen Distanzschüssen gefährlich. Erinnere mich aber nicht mehr genau, auf welche Position du welchen Spieler stecken würdest.

                  0

                  0
  • Info:
    Valentini, Handwerker, Behrens, Dovedan und Frey sind bei gelber Karte im Heimspiel beim Rückspiel gesperrt.

    1

    0
    Antwort
    • Die hatten wahrscheinlich „wer ist den Heidenheim?“ im Kopf.

      Dieses Problem hätte ich unter Keller auch befürchtet, aber unser Trainerduo wird schon dafür sorgen, dass der Drittligist nicht unterschätzt wird.

      1

      0
      Antwort
    • Bremen hat gestern gezeigt warum sie in der ganzen Bundesligarunde nur 9 Heimpunkte geholt haben. Das kam ja alles nicht zufällig soweit.
      Heidenheim hingegen hat keinen Respekt vor großen Namen, wenn ich an das Pokal Viertelfinale 2019 denke wo sie in München beim FCB vor vollem Haus 75.000 Zuschauern nach echt starkem Spiel nur knapp 5:4 unterlegen waren. Das ist eine gefestigte Mannschaft. Das Glück für Bremen ist nur, daß Ihnen kein Auswärtstor gelungen ist und ein Tor ist Bremen allemal in Heidenheim zuzutrauen.

      3

      0
      Antwort
      • Ich bin mir dennoch sicher, dass Bremen in Heidenheim gewinnen wird. Das ist in fast jedem Duell der Ersligarelegation der typische Verlauf: der Zweitligist holt sich auswärts einen Punkt und fährt euphorisiert nach Hause, um dort im Rückspiel keine Chance zu haben.

        2

        1
        Antwort
        • Das Versäumnis von Heidenheim ist eben ein Auswärtstor. Wenn du auswärts 0:0 spielst, ist das eben trotzdem brandgefährlich, ich traue Bremen nämlich jederzeit ein Auswärtstor zu, dann ist Heidenheim sofort unter Druck mindestens 2 schießen zu müssen. Sie haben zwar nicht gut gespielt, aber die Chance für Bremen ist immer noch gut drin zu bleiben. Auf der anderen Seiten, Heidenheim ist eine sehr gefestigte Mannschaft auf der Erfolgswelle, die fühlen sich durch die überraschende Relegation zum Schluss wie im 7. Himmel, erinnert mich an die Dänen bei der EM 92 die nicht qualifiziert waren und ihr Glück kaum fassen konnten und ohne Vorbereitung EM Meister wurde. Ich glaube Heidenheim ist in einem ähnlichen Flow mit der Relegation haben sie kurz vor Ende kaum gerechnet. Das hat der HSV ja selbst verdattelt. Ich kann mir vorstellen, daß sie auf dem Flow durchreiten. Da sagt sich wirklich jeder einzelnen Spieler das kommt so nie wieder nicht in Heidenheim, jetzt oder nie.

          0

          0
          Antwort
  • Ingolstadt führt jetzt.
    Ich bin gerade schockiert über mich weil ich nervös bin obwohl ich keine Ahnung habe
    welcher FCN Gegner mir an liebsten wäre.

    3

    0
    Antwort
  • Würzburg ist wegen Handelfmeter in der Nachspielzeit doch nicht FCN Gegner!
    Es geht gegen den FCI.
    Schade Würzburg war die 2 letzten Spiele so schlecht.

    2

    1
    Antwort
  • Also ich freue mich, daß es keinen Franken „Shout Out“ gibt.
    Stärker dürfte zur Zeit der FC Audi sein, aber wäre schon gut wenn wir den Konzernclub vom großen Geld fernhalten.
    Ich habe bei den Oberbayern das bessere Gefühl, freue mich auf den Psycho Kutschke, den müssen Sie von Anfang an hart bearbeiten, dann tickt der aus.
    Der Elfmeterschinder und Slowmotionschütze ist ja nicht mehr dort (Lexcano).
    Wir werden sehen.

    2

    0
    Antwort
    • Weiß jetzt nicht, ob Ingolstadt stärker ist. Flyeralarm Würzburg hat meiner Meinung nach das bessere Kollektiv, mit einem starken Umschaltspiel. Und Spiele gegen den großen Club sind in Würzburg etwas ganz Besonderes. Weil sehr selten. Und weil es natürlich auch in Würzburg und Umgebung viele Club-Fans gibt. Einer davon textet Euch gerade zu. 😉

      Erst zehn Punktspiele gab es insgesamt zwischen dem Club und Vereinen aus Würzburg. So spielte der Club sechs Mal mit dem FV 04 Würzburg in Liga zwei. Der Würzburger FV ist heute übrigens Partnerverein vom 1. FCN.

      Vier Mal hat der Club bislang gegen die Kickers in der Liga gespielt. Wir erinnern uns daran, wie scheisseng die letzten beiden Spiele waren. Im Max-Morlock-Stadion unter Alois Schwartz ein 2:2, in der Flyeralarm Arena unter Michael Köllner ein 1:1. Die Kickers waren damals in der Rückrunde im freien Fall und verloren schier alles – nur gegen den Club nicht.

      Ingolstadt hat ein paar gefährliche Einzelspieler wie Kapitän Kutschke, Kaya oder Beister. Womöglich aber ausrechenbarer als Flyeralarm. Ehrlich gesagt weiß ich die Leistung von Ingolstadt heute nicht zu bewerten, denn Sechzig hat irgendwie einen platten Eindruck gemacht. Aber klar, überhaupt keine Frage: Ingolstadt ist eine absolut harte Nuss, aber nicht unbedingt härter als Flyeralarm.

      5

      0
      Antwort
  • @ Nbg Südost
    Freust Du dich auch auf Psycho Oral ( heute wieder mit gelb versorgt) ? Henke ist auch nicht ohne.

    2

    0
    Antwort
    • Ich freue mich tatsächlich nur auf Audi.
      Würzburg, da hätte ich das Hinspiel sogar dort verfolgt, bin ich nämlich am Dienstag, aber hätte ich nicht geniessen können.
      Duisburg ist traditionell für den Club eine miese Nummer, mit weit mehr Historie als das Konstrukt aus IN.
      Könnt Ihr ja gerne mal nachschlagen.
      Auch wenn fast alle diese Spieler damit nix zu tun haben, gibt es so komische Konstanten im Fussball und da hat Audi bisher wenig vorzuweisen gegen den Club, oder?
      Verlieren wir, sollten wir am nächsten Tag Planinsolvenz anmelden, so wie der 1.FCK, dann sind wir noch eher dran, als die sicherlich folgenden 10-20 Vereine.
      Ich kenne die genauen Zahlen nicht, aber es muss für alle momentan verheerend sein und wenn dann 10-11 Millionen Fernsehgelder wegfallen?
      Selbst der FC Bäh muss sparen und kann keine 100 Mios. für Havertz ausgeben.
      Sofort Reißleine, ich erwarte dazu ein Papier in der Schublade.
      MP Söder kann dann jetzt noch gönnerhaft weitere Millionen verteilen, fällt bei all den Hilfen gar nicht mehr auf.
      Siehe Schlacke, da gehen mal eben 40 Mios. Bürgschaft vom Steuerzahler.
      Das wird aber nicht mehr lange halten, also lieber sofort!
      Deswegen hoffe ich auf die souveräne Verteidigung des wenigstens „hangover“ Status.
      Nebenbei ist dann der nicht mehr von VW gepamperte Audi Werksklub auch so gut wie erledigt!
      Die sind immerhin 20 km näher an Nürnberg dran als WÜ.

      3

      0
      Antwort
  • Ich hör schon das Kommentarecho vorab:
    „Der FC Ingolstadt hat ein wunderschönes, neues Stadion und es wäre wichtig für die Stadt und den Hauptsponsor Audi, wenn dieser Verein und die ganze Region wieder mit einem Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga in den Focus gerät.“

    3

    1
    Antwort
  • Ich bin froh, dass es nicht zum Aufeinandertreffen mit Würzburg kommt. Obwohl ich glaube, dass die Kickers psychologisch nach den Pleiten der letzten beiden Spieltage der leichtere Gegner gewesen wären…. Ingolstadt wird eklig, ich freu mich nicht drauf… Wir müssen das packen !

    3

    0
    Antwort
  • Tatsächlich FCN-Ingolstadt; Jens Keller wird sicher als geschätzter Ehrengast in beiden Stadien sein! 😀

    5

    1
    Antwort
  • Wüzrburg oder Ingolstadt ist Jacke wie Hose. Ein Vorteil ist eben, daß wir uns länger regenerieren und darauf vorbereiten konnten. Es werden wohl 2 Pokalspiele, wo ich nicht wetten wollen würde auf wen. Zur gewohnten Dramaturgie würde gehören, daß Kutschke die Tore gegen uns schießt.

    0

    2
    Antwort
    • Jo genau, in Anlehnung an ein berühmtes Fußballerzitat:

      Egal, ob WÜ oder IN – Hauptsache dritte Liga!

      😀

      1

      1
      Antwort
    • Länger regenerieren ?
      Ingolstadt könnte pro Tag 3 Spiele gemacht haben, sie werden von einer Euphorie getragen werden, die unsere Spieler in dieser Saison nicht kennen. Lass mal Ingolstadt in Führung gehen, dann interessiert die nicht wieviele Spiele sie gemacht haben und unsere klappen zusammen.
      Ingolstadt wird im Rhythmus sein und sich auf die „Aufgabe“ gegen den Club freuen, während unsere Mannschaft zaudern wird.

      4

      2
      Antwort
      • Naja ich denke, die knappe Entscheidung am Ende gegen sie, hat schon auch dämpfend gewirkt. Das kann ein kleiner Vorteil für uns sein.
        Ich bleib mal vorsichtig optimistisch.

        0

        0
        Antwort
  • „Auch wenn es sicher zum Teil der Überlastung geschuldet ist, aufsteigen sollte aus der 3. Gurkenliga eigentlich gar keiner, genauso wie es aber fast gerecht wäre, wenn der Club absteigt.“
    So ein neutraler Beobachter heute dem ich nicht wirklich widersprechen konnte. Eigentlich ist es mir aber auch fast egal, denn meinen Geisterspielboykott vor der Glotze werde ich problemlos weiter durchhalten und zu 20% besetzte Stadien mit Maskenpflicht oder was man sich an Gängeleien ausdenken wird, das findet auch ohne mich statt.

    2

    9
    Antwort
    • P. S. Liest noch jemand in der Pressespiegel-Schlagzeile „Wir wollen die Spieler…packen.“ immer ein anderes Wort mit E?

      1

      0
      Antwort
    • Es ist nicht nur fast gerecht, wenn der Club absteigen würde. Diese Mannschaft hat es samt Führung zu 100% verdient. Und es wird wohl auch so kommen, wenn die Normalität der Negativereignisse so weiterläuft wie bisher. Man kann nur hoffen, dass die beiden Neutrainer irgendwas in der Mannschaft zelebrieren können, was ein Aufwecken bewirkt und den Kampfgeist endlich mal weckt. Das können wir nur hoffen, aber gehofft haben wir hier jedesmal wieder und immer wieder lieferten sie ihren Standfußball ab. Aber wer weiß, vielleicht werden ja im letzten Moment Lebensgeister erweckt.

      5

      3
      Antwort
  • Ich muss gerade an die Saison 16/17 denken. !860 mit einem nominell starken Kader, den man eher auf den Aufstiegsrängen erwartete, rutschte zum Schluss der Saison auf den (falschen) Relegationsplatz. Mit Regensburg qualifizierte sich eine Mannschaft aus der 3. Liga, der man den Durchmarsch eigentlich nicht zutraute.

    Wie es ausging, ist bekannt. Regensburg wurde solider Zweitligist, 1860 tingelte wegen einer Investorenlaune seine Zeit durch die Regionalliga. Erst mit Köllner wurde 60 ein gestandener Drittligist, der im nächsten Jahr vielleicht …

    Der Club muss aufpassen. Die Mannschaft hat bestimmt Chancen, die Saison doch noch zu einem guten Ende zu führen. Dazu braucht es keines spektakulären Auftritts. Konzentration und Geduld werden der Schlüssel sein, gegen Ingolstadt zu bestehen.

    3

    0
    Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.