Relegation: Ein Ruck geht durch einen Verein

Der 1. FC Nürnberg steht gegen den FC Ingolstadt vor großer Herausforderung, doch Verein und Umfeld scheinen bereit.

Seit Samstag steht fest: Der Gegner des Club wird ein alter Bekannter sein: Der FC Ingolstadt. Insbesondere für Michael Wiesinger, der den Verein 2 Jahre trainierte, sowie Stefan Kutschke, der noch vor wenigen Jahren die Stiefel beim FCN schnürte. Doch auch in dieser Saison kam es schon zu einem Aufeinandertreffen mit dem Drittligisten. In der 1. Runde des DFB-Pokal.

Wiesinger trifft den richtigen Ton

Ein Trainerwechsel so kurz vor entscheidenden Spielen wirft zwangsläufig Fragen der Sinnhaftigkeit auf. Was kann ein Trainer in der Kürze der Zeit noch erreichen? Wie soll er technisch/taktische Defizite korrigieren? Die größte Hoffnung wird aber wohl in einen Impuls gesetzt, den der neue Übungsleiter geben soll. Und genau dieses Momentum scheint Wiesinger, der sich auch in der Außendarstellung schnell zum Anchorman des Trainer-Duos Wiesinger/Mintal geriert, gut antizipiert zu haben. Schon in der ersten Pressekonferenz, wie auch im Interview im Trainingslager, wird unmissverständlich zu Ausdruck gebracht, dass der „Blick in die Augen“, das „Herz“ und die Leidenschaft mehr zählen für diese Ausnahmesituation als der Blick auf die statistischen Daten oder Marktwerte.

Mit Hoffnung, Sorge und nicht wenig Groll

Der Clubfan verfolgt den Schlussakkord in zwei Sätzen mit Hoffnung, dass die Worte von Wiese auf fruchtbaren Boden fallen, die Spieler nochmal – oder endlich mal – über sich hinausgehen. Dabei ist die Sorge um den Worst Case förmlich greifbar. Ein Abstieg in Liga 3 würde nicht nur finanziellen Schaden verursachen, den Reputationsschaden einmal ganz außen vor gelassen – er würde auch viele Fans in die endgültige Sinnkrise stürzen. Zu viel ist seit dem Aufstieg falsch gelaufen, zu viel kaputt gemacht worden, was eigentlich zum Feiern als Rekordaufsteiger Anlass gegeben hätte. Die Auseinandersetzung mit dem schier unvermeidlichen Abstieg belegte, dass „nicht sein kann, was nicht sein darf“, das Handeln nach dem Abstieg die nächste Nürnberger, ja vielleicht allen Traditionsmannschaften inne wohnende Misere: Zu schnell und zu viel wird das versucht zu beheben, was man gerade zu verloren geglaubt hat.

Wie viel Kontinuität ein Verein im Misserfolg erträgt, kann man beim FCN nicht beantworten, denn in absoluter Regelmäßigkeit wird bei Misserfolg in Nürnberg frühzeitig die Reißleine gezogen, gern auch mehrfach. Ob dies nun im aktuellen Fall bei Jens Keller Halt macht, könnte auch das Ergebnis der Relegation beeinflussen. In jedem Fall dürfte mit und ohne Klassenerhalt sich der Groll mit oder ohne Zeitverzögerung einstellen. Entweder direkt nach dem Eintreten des Schlimmsten, was dem Verein passieren konnte, oder nach dessen Abwenden. In jedem Fall wird es kein ruhiger Sommer werden, denn die Fans haben genug von guten Ideen und hehren Absichten, man erwartet professionelles Verhalten und ebenso fachkompetentes Vorgehen – das beginnt bei der Auswahl und Überwachung des Vorstands und endet beim Verhalten und Umgang von und mit Spielern und Trainern oder deren Verpflichtung.

Aber nun gilt zunächst: Mit Ruck und zur Not auch ”Hau Ruck“ alle Kräfte mobilisieren und den Klassenerhalt sichern. Der Trainer, der Verein und Teile der Fans scheinen dafür bereit. Scheinen bereit, alles bisher auszublenden und nur noch für diesen Moment alles zu investieren – und sei es nur aus der Ferne Glaube, Liebe, Leidenschaft. Aber danach wird der Ruck durch den ganzen Verein gehen müssen. Nicht um wieder einmal bei Null anzufangen, sondern um dort anzuknüpfen, was man in der Aufstiegssaison alles richtig gemacht hat – und aus den Fehler, die danach gemacht wurden, endlich einmal zu lernen.


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105 Gedanken zu „Relegation: Ein Ruck geht durch einen Verein

  • Ein Ruck? Davon spüren wir aber gar nix.
    Ob jetzt Canadi, Keller, Behrens, Wiesinger, wer auch immer ein leeres Versprechen gibt, juckt uns nicht mehr.

    Bei uns herrscht eher der Schimmel der Dauererfolglosigkeit und der Moder des „Es geht eh wie immer schief“ vor, der das gesamte Geschehen für den Fan in eine wachsende Watte der Wurstigkeit packt.

    Die Einladung zum Grillen für nächsten Samstag hat als Überschrift auch passend „Abstiegsfeier“. Hauptsache der Kühlschrank ist voll mit Erzeugnissen des besten fränkischen Brauhandwerks.
    Diese „Mannschaft“ hat uns nichts gegeben, wir lernen gerade, dafûr auch einfach nichts zurückzugeben.
    Wann ist der Mist endlich vorbei?

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    • Tut mir leid, zu so viel Hoffnungslosigkeit bin ich – aller Enttäuschungen zum Trotz – nicht bereit.

      Auf geht’s, zeigen wir dem – Dieselkrise sei Dank nicht mehr allzusehr – aufgepumpten Werksteam, wer nach oben und nach unten gehört!

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      • Richtig ! Das ist genau die Einstellung wie ich sie auch hier im Linkshänder-scroll-Blog habe, es muß nichts vorprogrammiert sein ! Wenn der Wille da ist, kann man alles verändern, selbst den Klassenerhalt schaffen oder das Verlegen des Antwortbutton auf die linke Seite.😉

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    • bitte Herbertgerbert, nicht im pluralis majetstatis sprechen. Das klingt so als dächten alle so wie du im Moment. Ist aber nicht so. Ich hab den Ruck verspürt und hab auch die Hoffnung 🙂

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  • Mit Verlaub: Die Glubb-Kicker müssen nicht über sich „hinausgehen“. Es genügt für Berufsfußballer, die sich gedanklich schon wieder im Oberhaus wähnten zu Saisonbeginn, voll und ganz ein gutes Spiel daheim und auswärts obendrein. Sonst können sie in Sportlerrente gehen. Eigentlich.

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  • Also ich bin bereit für die Schlacht um die 2. Bundesliga.
    Werde aber nie ausblenden- dieser FCN 2019/20 hat viel zu selten alles rausgehauen auf dem Platz.

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  • Also an Optimismus fehlt es den Fans des Clubs nicht. Auch wenn sie von Woche zu Woche immer wieder eine auf den Kopf geschlagen bekommen. Erst die ignorante Vorstellung der Mannschaft, dann die Wut des Fans und dann kurz vor der nächsten Vorstellung unseres Purschenvereins Optimismus nach dem Motto „Kämpfen Jungs, das packen wir“. Leider hat Herbertgerbert in vollem Umfang recht. Nehmt die Scheuklappen runter und erkennt, dass diese Mannschaft keine Mannschaft ist. Sie ist zwar zweitligatauglich, jedoch ist der Wille des letzten Kampfes in dieser Truppe in keinster Weise vorhanden. Man kann nur hoffen, dass Ingolstadt nicht auf der Höhe ist in den 2 Spielen und unsere Neutrainer die Ehre dieser Mannschaft anpacken kann. Ansonsten gute Nacht.

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    • Ist Purschenverein altdeutsch für Burschenverein?

      „Mit Burschenschaft oder Burschenverein, in anderen Regionen auch Junggesellenverein (JGV) oder Dorfjugend, bezeichnet man einen Verein lediger, zumeist junger Männer innerhalb eines Dorfes. Diese Vereine haben meist eine Tradition, die mehrere hundert Jahre zurückreicht. Mit studentischen Burschenschaften haben diese Dorfvereine nichts zu tun.“
      (Quelle: Wikipedia)

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      • Mir fällt dazu nur „Das Leben des Brian“ ein…

        Ohnehin ein gutes Motto für diese Saison!

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  • Im Pokal mit Müh und Not ein 1:0 gegen die Schanzer.Dann das Aus gegen den FCK.In der Rückrunde der zweiten Liga total eingeknickt und dann das 0:6 gegen Stuttgart.Falls sie morgen verlieren oder nur ein Unentschieden spielen,könnte man sich die Rückrunde in Ingolstadt glatt schenken.

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    Antwort
  • Volles Verständnis für alle, die nicht mehr bereit sind, eine Erwartung in diese Mannschaft zu investieren. Um dann abermalig bitter enttäuscht zu werden.

    Selbstschutz eben.

    Die Versäumnisse der letzten Monate können Michael Wiesinger und Marek Mintal nicht in wenigen Tagen wettmachen. Aber die Beiden setzen meiner Meinung nach die richtigen Impulse. Ob dies reicht – keine Ahnung. Aber es lässt zumindest hoffen.

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      • Ich sehe das auch so wie Fränki, Wiese und Marek setzen die richtigen Zeichen. Schade dass wir nicht im Stadion dabei sein können.

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  • Diese Mannschaft ist keine „Mannschaft “
    Das werden wir leider in den beiden Relegationsspielen sehen.

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  • Auf der PK hat Wiesinger u. a. einge der Punkte erzählt das wir neunen Spirit entwickelt haben verbal dagegenhalten werden und wir die Gier haben dem Partner zu helfen.
    Genau einige der Themen die mir die ganze Saison gefehlt haben
    Gute PK von Wiesinger – coole Rektion auf Oral Provokation.

    Schade finde ich – für viele beim FCN ist es scheinbar nicht wichtig- auch Wiesinger ohne dem
    FCN Logo heute auf der PK.Den Pressechef habe habe ich noch nie mit dem FCN Logo gesehen.

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  • Einige machen sich Gedanken wie es weitergeht, wartet doch erst mal die 2 Spiele ab.
    Ein Verein wie unser 1FCN mit einen Umfeld,wovon andere Träumen müsste ganz anders dastehen.

    Die Fehler wo gemacht wurden sind bekant.
    Von unseren Aufsichtsrat ganz zu schweigen , meiner Meinung schnitt machen und von vorne anfangen ausmisten . Wer nicht mitzieht soll gehen eine Mannschaft mit unseren Jungen Spielern und einigen aus dem jetzigen Team. dann wirt es gehen .

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    • Danke, @Markazero.

      Unser Gaucho ist sowas von stark – wir brauchen ihn in Nürnberg beim Neuaufbau.

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  • Ich bin tatsächlich sehr pessimistisch in Bezug auf den Klassenerhalt. Ich bin allerdings optimistisch, was die Rückkehr in die zweite Liga betrifft. Wir haben ein gutes Umfeld hier in Nürnberg. Allein durch Ticketeinnahmen sollten wir eigentlich den meisten Drittligavereinen überlegen sein. Corona kam dafür natürlich zur Unzeit, aber mindesten mittelfristig sehe ich den Club wieder in der zweiten Liga. Ob eine Mannschaft, die sich nicht mal gegen eine haushohe Niederlage gegen Stuttgart stemmen kann, wenn das Torverhältnis bedeutend ist, jetzt eine völlige Kehrtwende hinkriegt, da bleibe ich skeptisch. Zwei Trainer davor haben das nicht geschafft. Und die beiden sollen das innerhalb von ein paar Tagen gebacken kriegen? Es ist traurig, dass man gegen den vierten der 3. Liga derartig zweifeln muss, aber alles andere wäre blinder Optimismus.

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    • >20.000 Tickets pro Spiel in der 3. Liga haben Kaiserslautern mit seinem Traumstadion und dem erstligareifen Umfeld auch nix genützt.

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      • Irgendwo steht, daß es sich bei den Ticketeinahmen bei den Bundesligisten gerade um ca 12% des Gesamtumsatzes handelt. Stadionfans stören doch nur, sieht man doch gerade, die lassen sich durch digitale Hintergrundgeräusche wunderbar simulieren. Und die Innenminister sind froh, müssen sie keine Polizei und Rettungsdienste abstellen.

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  • Bremen hat es mit dem Modell „am Trainer festhalten“ knapp aber geschafft. Es gab ja auch viele die einen neuen Reiz statt Kohlfeld gefordert haben. Schaun wir mal wie unser Reflex Modell Trainer am Ende rauswerfen funktioniert morgen. Natürlich hoffe ich gut.

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    Antwort
    • Bremen hat mMn berechtigterweise an Kohfeldt festgehalten. Seine Mannschaft präsentierte sich nach der Corona-Pause als feste Einheit, in der einer für den anderen mit Vehemenz kämpfte. Zudem zeigte sich das Team deutlich verbessert was Einsatz und Spielverständnis angeht. Auch die konditionellen Defizite waren erkennbar beseitigt. Sowohl hier als auch bei der Taktik hat Kohfeldt eigene Fehler korrigiert. Es gab somit für die Werder-Verantwortlichen gute Gründe, für die Relegation nicht den Trainer zu wechseln!

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    • Die Situation bei Nürnberg und bei Bremen ist nicht zu vergleichen.
      1. Kohlfeld ist schon länger Trainer in Bremen und hatte bereits bewiesen, das er die Mannschaft erfolgreich trainieren kann.
      2. Die Bremer-Mannschaft hat gezeigt das sie gegen den Abstieg kämpft und konnte auch zum Saisonende Erfolge erzielen.
      3. Kohlfeld identifiziert sich mit dem Verein! Er ist in Bremen mit dem Herzen dabei, das ist nicht nur ein Job, den er professionell erledigt.

      Ich denke es würde noch mehr Argumente geben, dass es bei den Trainern nicht viele Parallelen gibt.

      Aus meiner Sicht ist vor Allem auch Punkt 3 eins der Hauptprobleme, weshalb wir uns schwer tuen längerfristig mit einem Trainer zu arbeiten. Es liegt nicht immer nur am Verein, der die Trainer so schnell feuert. Wenn man schaut, wo die Familien der Trainer wohnen oder ob diese mit nach Nürnberg ziehen, dann erkennt man auch schon wie stark sich der Trainer an den Verein binden kann bzw. binden will.
      Und ich denke das wird oft nicht mit betrachtet, weil man denkt, dass im Fußballgeschäft alle so professionell sind, das die Familie und das private Umfeld keine Rolle spielt.
      Es gibt sicher auch Trainer, die quasi nur für Fußball leben, aber doch nicht alle! Das sind auch Menschen. Und Menschen brauchen ein Umfeld, in dem sie sich wohl fühlen.
      Ich denke Keller wird auch durch die Corona-Krise in Nürnberg gelitten haben. Denn wenn man ehrlich ist, wer von euch, der Familie hat ist in dieser Zeit nicht auch Zuhause enger zusammen gerückt und hat zunächst geschaut, dass es der Familie gut geht? Da fährt der berufliche Einsatz und die Motivation bewusst oder auch unbewust etwas runter.
      Deshalb sage ich beim Club sollte bei der Trainersuche zukünftig auch ein Aspekt sein, ob er aus der Region kommt. Von daher wäre Köllner auch ein Kandidat gewesen, der hat offen gezeigt, das er sich in Nürnberg auch außerhalb des Vereins wohl fühlt.

      Ich würde mir auch mal einen langjährigen Trainer nach Bremer- oder Freiburger Modell wünschen. Vielleicht muss dann aber beim Trainerprofil auch der ein oder andere Aspekt mit in die Auswahlkriterien aufgenommen werden.

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    • Es gibt einfach keine allgemeingültigen besten Lösungen. In unserem Fall hatte Keller nie das Standing, das Kohfeldt sich in Bremen erarbeitet hat. Bremen hat sich schließlich unter ihm auch noch in die Relegation gekämpft, während wir uns den direkten KLassenerhalt nehmen ließen.
      Wie ich schon mal geschrieben hab: die Hoffnung, daß die Relegation mit Keller positiv ausgehen könnte, war nach dem Spiel in Kiel bei nahezu 0%.
      Natürlich haben sich Mintal und Wiesinger da einer schwierigen Aufgabe gestellt. Nur war es einfach die Chance, daß man die Spieler emotional nochmal packen kann. Keller hätte das nie gekonnt.

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      Antwort
      • Wie ich schon mal geschrieben hab: die Hoffnung, daß die Relegation mit Keller positiv ausgehen könnte, war nach dem Spiel in Kiel bei nahezu 0%.

        Das ist eben eine persönliche Vermutung, mit Fakten geht es heute los. Ich neige ja eher dazu, daß wir mit einem anderen Trainer vielleicht sogar direkt abgestiegen wären. Ob man Kellers trockene Art nun mag oder nicht, ich hatte auch damit meine Probleme, aber er kannte seinen Kader nach einer kompletten Rückrunde sehr gut auch die Problematiken. Wenn ich den Jubel hier lese oder sagen wir Zustimmung Dovedan auf die 10 wird mir eher Himmelangst, daß wir vorne zentral bereits nicht richtig nach hinten und gegen den Ball arbeiten im wichtigen Zentrum wo der Gegner beginnt das Spiel aufzubauen.

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    • Werder Bremen hat es geschafft, sicher.
      Dennoch haben sie ein grottenschlechtes erstes Spiel hingelegt. Im zweiten Spiel waren sie durch ein sehr frühes dummes Eigentor das ganze Spiel über im Vorteil. Und gewonnen haben sie keines der beiden Spiele.
      Also, dass es die Bremer richtig gemacht haben, am Trainer festzuhalten, ist mir eine Spur zu dick.

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      • Es war die klassische unbefriedigende Relegationssituation, die wie immer einen faulen Nachgeschmack hat.

        Der Klassenhöhere mogelt sich mit zwei Unentschieden durch, eine schlechte Mannschaft wird belohnt und eine gute bestraft.

        Ich würde mir – wenn schon Relegation – wünschen, dass bei zwei Unentschieden nicht die Auswärtstorregel greift, sondern die unterklassige Mannschaft aufsteigt. Das wäre wenigstens ein bisschen fairer.

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  • Schiedsrichter FCN – FCI: Sascha Stegemann aus Niederkassel
    VAR : Frank Willenborg aus Niedersachsen.
    Pfiff FCN in den Christkindlesmarkt Trikots . Ergebnis habe ich vergessen.
    Habe auf Gräfe gehofft weil der die gelben am längsten stecken läßt.
    Hoffe natürlich auf zu Null FCN Sieg.

    Würde gerne sehen das Stegemann eine Überzahlsituation des FCI in der Nachspielzeit beendet
    so wie Rohde gegen den FCN auf der Alm.
    Die Reaktion von Kutscke und Oral würde mich interessieren
    Nachdem der FCN verbal dagegenhalten will hoffe ich das nicht nur die FCI Akteure mit
    Stegemann diskutieren .

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    • Vielleicht sogar ein Vorteil, wenn die gelben lockerer sitzen. Wenn ich da an Kutschke denke…

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  • naja dovedan auf der 10 könnte passen, wenn der/die 6er arbeiten. wir dürfen keinen kriegen, bremens beispiel hat das gezeigt. d.h. beister und kutschke in den griff kriegen. wäre ja nur typisch, wenn kutschke, der bei uns kein scheunentor getroffen hatte…..
    egal. das ist schon machbar. oral ist ein kalkuliertes großmaul. ist okay. bin kein wiesinger fan, aber da tut seine ruhige art als kontrast ganz gut. aber ich sag euch eins. das ist vollkommen unkalkulierbar heute abend, in jede richtung.

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    • naja dovedan auf der 10 könnte passen, wenn der/die 6er arbeiten. wir dürfen keinen kriegen, bremens beispiel hat das gezeigt. d.h. beister und kutschke in den griff kriegen. wäre ja nur typisch, wenn kutschke, der bei uns kein scheunentor getroffen hatte…..

      Könnte vielleicht offensiv passen Dove auf der 10 aber hinten hilft dann Gott, ich habe ja geschrieben Heidenheim auswärts ein 0:0 ist eben gefährlich wenn man kein Auswärtstor erzielt, das war dann folglich auch der Genickbruch die Auswärtstorregel!, das heißt für uns, wir sollten tunlichst vermeiden, daß wir heute zuhause (k)ein Auswärtstor bekommen!! Und wie Dovedan uns da helfen soll, ich mag lieber nicht daran denken, aber vielleicht täusche ich mich ja nur..im Zentrum vorne beginnt Ingolstadts Spielaufbau.

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  • Aufgrund der vielen Spiele, welche die Drittligisten in den letzten Wochen zu absolvieren hatten, würde normalerweise der Vorteil eindeutig bei uns liegen, wenn nicht diese grottige Saison und die Tatsache
    gegeben wäre, dass wir keine funktionierende Mannschaft haben.
    Aus dem Dunstkreis des Valznerweihers ist zu hören (klar, dass man immer vorsichtig sein muss mit
    solchen Statements), dass der Kader quasi aus drei Gruppen besteht, wenn dem so ist, dann liegt sicherlich
    ein Grund für das schlechte Abschneiden darin begründet.

    Hoffen wir für die kommenden zwei Spiele auf einen erfolgreichen Ausgang.

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    • ‘…dass der Kader quasi aus drei Gruppen besteht…‘
      Interessant. Dazu wüsste ich gerne mehr!

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    • Das die Mannschaft nich homogen ist hat man ja definitiv gesehen. Ich frage mich viel mehr, was die verantwortlichen Personen dagegen unternommen haben. Dann muss man eben so einer Gruppe evtl. mal den „Kopf abschlagen“ und Leute aussortieren (hat die Ausmusterung von Kerk vielleicht damit zu tun?). Wenn dem so ist müssten diese Gruppen ja bekannt gewesen sein, warum wurde dann immer wieder auf dieselben Pferde gesetzt und nichts geändert!? Unser, wie so oft betont wird, viel zu großer Kader wäre ja wohl groß genug um notfalls auch fünf oder sechs Mann aus zu sortieren!? Diese Gerüchte bestärken mich in meiner Meinung das da von der sportlichen Leitung nicht energisch genug Einhalt geboten wurde und man hoffte mit so wenig Reibung (man stellte ja immer den tollen Teamgeist usw. öffentlich zur Schau) wie möglich irgendwie durch zu kommen. Okay, es handelt sich nur um Gerüchte, aber das würde alles schon zu dem Gesamtbild passen. Hoffen wir mal das die Jungs sich heute nochmal zusammenraufen können und die Saison nicht in der Vollkatastrophe endet.

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  • Herzlich Willkommen zur Meisterschaft des kleinen Mannes-der Relegation!
    Kaum eine andere Mannschaft konnte diesen Wettbewerb , seit Wiedereinführung der Relegation, so stark prägen wie unser Verein.Bei seinen bisherigen Teilnahmen schaffte der Club es beinahe mühelos, die sportliche Qualifikation für diesen Wettbewerb nachzuweisen und qualifizierte sich stets direkt.

    Na denn auf gehts

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    Antwort
    • Meinst Du jetzt die Qualifikation für die Relegationsspiele oder die Qualifikation für die jeweilige Liga durch die Relegationsspiele?🤪

      Eintracht Frankfurt?

      Hatte heute Nacht geträumt, ich schalte den Fernseher ein und es steht kurz vor Ende 2:0 – blöderweise war nicht herauszufinden, für welche der beiden Mannschaften! Hat mich wahnsinnig werden lassen.

      Heute also 2:0.

      Vielleicht ja sogar für den Club. Wenn man schon von Pinola und Güdogan so eine Unterstützung erhält – das sollte den Herren Frey, Dovedan, Sorg und wie sie alle heißen, eine verdammte Ehre und Ansporn genug sein, sich heute meilenweit den Hintern für den Club aufzureißen.
      Ich hoffe nur, dass keiner der Spieler im Hinterkopf schon mit eventuellen lukrativen (weil ablösefreien und dafür handgeldintensiven) Wechselmöglichkeiten von seinem Berater wuschig gemacht worden ist, so dass der Abstieg und Abschied für die den Club Verlassenden einträglicher wäre als die Vertragserfüllung bei einem inzwischen als einigermaßen marode und führerlos dahinschlingernd geltenden Traditionsverein.

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      Antwort
      • Den Support von Pino fand ich schon toll, und dass jetzt auch noch Günni… spitze!!! Hab mir heute die PK angehört und bin gespannt wie ein Flitzebogen, ob die Trümmertruppe sich heute mal zusammenreißen kann.

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        Antwort
        • Günni ist einfach toll, dass er immernoch Clubberer ist. Wäre sein Körper ein wenig robuster und nicht so verletzungsanfällig, hätte er einer der absoluten Weltstars werden können, die Antwort aus dem ZM auf Ronaldo und Messi, ein neuer Zidane, was auch immer…

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          Antwort
    • Immerhin möchte ich wetten, dass die Bayern die Qualifikation für diesen Wettbewerb nie schaffen werden!

      Da haben wir was einzigartiges!

      Auf geht’s, es gilt den Titel als Relegations-Rekordmeister zu festigen!

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      Antwort
  • Heinrich! Mir graut’s vor dir.
    Da Audi ein DFL-systemrelevanter Sponsor ist und ich mich jetzt schon, ob der unschuldig schlechten Lage der Autoindustrie jede Nacht darüber ganz Arg in den Schlaf weine (abwechselndes Weinen über die Lage armer Bauern, Großschlachter, Investoren, Blackrock usw.) , wird sich das Schirigespann über einige nagelneue Pkw aus Oberbaiern doch freuen können. Was ist schon ein Kasten Bier, ein paar Bratwürste und eine Packung Lebkuchen gegen feinsten Metallicglanz wert!?
    Der Club geht doch gerne in die 3. Liga, wir haben doch sowieso keinerlei Systemrelevanz, wir sind verzichtbar.
    Vorausschau:
    0:2 durch zwei Kutschke-Tore: Ein abgestützter Kopfball nach Eckball und ein unberechtigter Handelfmeter. Uns wird ein klarer Elfer verweigert und ein reguläres Tor vom VAR aberkannt.

    q.e.d.

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    Antwort
    • Geis auch nicht dabei, da bekam der aggressivere und flinkere Nürnberger den Vorzug. Dann der Traditionssturm Ishak und Zrelak, also die Dienstälteren. Auch hier ist Schleimer nicht im Team, zumindest hierbei scheinen sie Keller recht zu geben.

      Bin gespannt, ob Zrelak auf den Flügel geht oder als Doppelspitze.

      Naja, was willste sonst machen, passt schon, die Aufstellung. Scheint auch ein wenig nach Mentalität zu gehen, siehe Valentini und Behrens.

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      Antwort
    • Na, denn!
      Aber nun bitte nicht jeder hier seine Wahnvorstellungen posten! 😀
      Es geht um ernstes Business!

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      Antwort
  • In der SZ von heute schließt ein Interview mit Günter Koch mit diesen Sätzen:

    „ 1998 haben Sie in einem Buchkapitel mal den Satz geschrieben: „Lange halte ich das nicht mehr durch.“ Jetzt haben wir 2020 und wir reden wieder über einen FCN am Abgrund. Was nun?“

    „Wir müssen jetzt einfach an den lieben Gott denken und nicht daran, was sein könnte. Es wird immer so kommen, wie es sein soll.“

    So ist es. Auf geht‘s! Und der Mannschaft viel Glück!

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    Antwort
    • Der Herr Endl als TV Star! Jetzt rufen bald die Scouts aus Hollywood an! 😀
      Lauter Prominente hier!

      Ach, edz hol ich mir halt doch Mönchsambacher ausm Keller.

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      Antwort
  • Der Glubb führt…

    Hoffentlich machen sie weiter so und fangen nicht das Nachdenken an.

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    Antwort
  • Wir haben unseren Club zurück.
    Vorerst.
    Mit Restskepsis, aber erst mal brutal erleichtert.

    Engagierter Auftritt.

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    Antwort
  • Wenn sie die ganze Saison so bissig gespielt hätten, wären sie in anderen Tabellenregionen.

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    Antwort
  • Puh das sieht ja richtig gut aus. Und ein Tor ist auch schon erzielt. Saubere Leistung bisher.:) 🙂

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    Antwort
  • Toll, jetzt mal sehen, wie lange die Führung dieses Mal reicht. Ishak, den muss er machen?!

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    Antwort
  • Sieht richtig gut aus, tolle Truppe. Warum konnten weder Canadi noch Keller den schlafenden Riesen wecken? Das macht richtig Spaß beim Zuschauen!

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    Antwort
  • Sehr schön 2.0 zur Pause.
    Oral mit dem Halbzeitpfiff sofort zu Stegemann . Warum ?
    Was ist das für ein Sportler dieser Oral ?
    Was macht der Oral in den nächsten 135 Minuten?

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    Antwort
  • Bis auf die Chancenverwertung gibt es bisher absolut nichts zu kritisieren. Ich hoffe sie legen noch nach und schaffen klare Verhältnisse, der Fitness-Vorteil wird im Rückspiel nicht so groß sein wie in dieser Partie.

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    Antwort
  • Das ist doch quasi die Aufstiegsmannschaft von vor zwei Jahren plus Hack, Handwerker und Nürnberger!? Und das ohne Trainer made by Sportvorstand?!

    Da sag ich dann: Tschüss Herr Palikuca und danke für den Fisch.

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    Antwort
      • Ne, Mathenia nicht, der war doch schon in der 1. Bundesliga dabei, aber stimmt die beiden IVs sind vom Kroaten transferiert.
        Das sieht jedenfalls danach aus, als müsste man schon die Frage stellen, welche Wirkung Palikuca nun hatte?

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        Antwort
  • Wenn das Mal kein Ruck ist der da durch die Mannschaft ging.
    Hoffentlich bringen wir das ruhig und konzentriert zu Ende

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    Antwort
    • Genau!

      In der Zielehierarchie zuerst die Null halten, knackig spielen, kämpfen und dann möglichst noch ein, zwei Tore zulegen.

      Was ich nicht verstehe: das Nachlassen. Hat schon häufig zu blöden Gegentoren geführt. Ist es fehelende Kondition, Schludrigkeit oder was?

      Jetzt das Ergebnis sauber und konsequent heimfahren, bitte!

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      Antwort
  • Grethlein find ich langsam echt peinlich mit seiner Zigarre und seinem Brüllen.
    Aber Recht hat er: aufpassen die letzten Minuten. Zu Null wäre so wichtig.

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    Antwort
    • Absolut! Dr. Grethlein gibt in Interviews und Podcasts immer gerne den bescheidenen Intellektuellen, aber dieses Bild heute im Stadion: breitbeinig, Zigarre und Bierflasche in der Hand, permanentes Brüllen; das vermittelt doch eher das Bild eines Narzissten, der etwas zu lange im Amt ist und (ähnlich wie die Ultras) mehr Spass an der Selbstinszenierung empfindet als seiner Rolle als (kritischer und reflektierter) Aufsichtsratsvorsitzender nachzukommen.
      Sehr bedenklich!

      Zum Spiel: Klasse Leistung heute, auch wenn man in HZ 2 (wieder) nachgelassen hat. Frey kann man sich im Rückspiel sparen, sonst gibt es wenig Anlass zur Kritik.

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      • Zitat Holzmichel:

        „Dr. Grethlein gibt in Interviews und Podcasts immer gerne den bescheidenen Intellektuellen, aber dieses Bild heute im Stadion: breitbeinig, Zigarre und Bierflasche in der Hand, permanentes Brüllen; das vermittelt doch eher das Bild eines Narzissten, der etwas zu lange im Amt ist und (ähnlich wie die Ultras) mehr Spass an der Selbstinszenierung empfindet als seiner Rolle als (kritischer und reflektierter) Aufsichtsratsvorsitzender nachzukommen.
        Sehr bedenklich!“

        Churchill hat öffentlich Zigarren geraucht und Whisky getrunken. Was von Goebbels & Co. (= „Na(r)zissten“) als Ausweis unarischer Degeneration verhöhnt wurde…

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        • Nicht alles was hinkt ist ein (Goebbels-)Vergleich.
          Die „blood, sweat, and tears“ Rede ist Winston Grethlein in den 2 Jahren des steten sportlichen Niedergangs bislang auch schuldig.

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    • Finde ich auch. Peinlicher geht es nicht. Wenn die BILD schon jedes Mal hervorhebt, dass er sich deplatziert auf der Tribüne benimmt und heute auch das ZDF launig Grethleins Rufe kommentiert, sagt das Vieles. Fachlich wie persönlich für das Amt ungenügend.

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  • Prima Ausgangslage. Nicht mehr nicht weniger. Mal ein bißchen taktische Finesse und mentale Einstellung und schon sieht das besser aus.

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  • So das zweite Spiel durchziehen, dann Marek als Cheftrainer, mit Wiesinger als Berater in der Hinterhand. Kann überhaupt nicht verstehen, wie diese tolle Mannschaft so abkacken konnte.

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    • Na ja Ingolstadt ist nie ins Spiel gekommen, vielleicht hat Oral auch etwas überzogen mit seinen Sticheleien. Das kann die eigene Mannschaft auch unter Druck setzen.

      Aber wir müssen die Mannschaft jetzt auch nicht übermäßig loben.

      Wiesinger hat viel richtig gemacht, hat die alte Teamhierarchie wieder ein wenig installiert und das hat im ersten Spiel geklappt. Das Ergebnis lässt für das Rückspiel hoffen.

      Ich hoffe nur, die erfolgreiche Relegation führt jetzt nicht dazu, dass man die Probleme der Saison unter den Teppich kehrt.

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      • Ne, ARO gibts doch gar nicht mehr, da sind keine Teppiche mehr da.
        Zum Glück hat mein Orakel völlig falsch gelegen. Ein 3:0 wäre leicht möglich gewesen, aber lasst uns erstmal zufrieden sein.

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      • Ich möchte die Mannschaft schon loben. Der Druck war groß und für einige Spieler war es zumindest ihr vorletztes Spiel für den Club. Und dafür haben heute alle richtig viel Herz und Leidenschaft bewiesen – inkl. dem Trainerteam, die mit taktischer Einstellung, Aufstellung und Ansprache scheinbar alles richtig gemacht haben. Nich sind wir nicht durch, aber ich bin optimistisch. Ein Tor machen wir dort bestimmt.

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  • @Armin

    Seh ich anders.

    Zum einen haben wir Ingolstadt nicht ins Spiel kommen lassen. Das war eine fokussierte Vorstellung vom Club. Mit vielen sinnvollen Veränderungen, personell wie taktisch.

    Zum anderen darf man keineswegs schon jetzt von einer erfolgreichen Relegation sprechen. Wenn wir jetzt auch nur ein bisschen nachlässig werden, wäre das ein riesiger, sehr teurer Fehler.

    Gute Ausgangssituation. Mehr nicht!

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  • Wenn wir zu Beginn einen klugen Sportvorstand gehabt hätten und dazu einen Trainer, der sich wirklich mit dem Club beschäftigt hätte, dann hätten wir, da bin ich mir sicher, eine bessere Saison erlebt, Für ganz vorne hätte es wahrscheinlich nicht gereicht, aber Mitspielen in der Spitzengruppe wäre möglich gewesen.
    Ein kluger Sportvorstand hätte einen Kern der Bundesligaabstiegsmannschaft zusammengehalten und ihn auf wenigen Positionen ergänzt bzw. Spieler wie Leibold und Ewerthon adäquat ersetzt. Ein guter Trainer, der vom Club wirklich Ahnung gehabt hätte, hätte damit was anfangen können. Doch, so mein Eindruck, Palikuca und Canadi wollten den Nürnbergern einmal (Per Powerpointvorlagen) zeigen, wie Fußball wirklich geht. Sie wollten die Revolution. Sie würfelten ein Team zusammen, dem sie, nachdem sich der Erfolg nicht so recht einstellen wollte, Verliergewohnheit oder -Mentalität andichteten, um eigene Ratlosigkeit angesichts des mißglückten Umsturzes zu verbergen. Keller hat die Mannschaft vom Kopf wieder auf die Füße gestellt. Ohne Coronavirus hätte er sicher Erfolg gehabt, mit Corona lief ihm die Zeit weg, die Mannschaft als Mannschaft zu stabilisieren.
    Wiesinger und Mintal haben das Richtige entschieden, wahrscheinlich aus dem Bauch heraus, das Gerüst der Mannschaft der vergangenen Bundesligasaison mit jungen Spielern zu ergänzen und Fußball spielen zu lassen. Eigentlich ganz einfach.

    Noch ist die Relegation nicht durch. Aber heute erlebten wir wieder eine Mannschaft, mit der man sich identifizieren kann. Und das ist wirklich viel wert nach dieser schlimmen Saison.

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    • Keller war ein halbes Jahr da, wo ist dem die Zeit weggelaufen? Der hat jede Woche den gleichen Scheiß spielen lassen und hat sich gewundert, dass es nicht funktioniert…

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      • Ja, Nö, Corona hat den Prozess unterbrochen, mit dem Keller mit der Mannschaft auf dem Weg zu 39/40 Punkte gewesen war. Das meinte ich mit „Erfolg gehabt“. Nix berauschendes, Und natürlich hätten wir selbst bei einem Abschluss auf Platt 11-14 darüber nachdenken müssen, wie mit dem Club weitermachen. Hoffentlich können wir diese Diskussion am kommenden Samstag 20:30 Uhr unter erträglichen Bedingungen eröffnen.

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        • Ich würde eher sagen, dass er Glück hatte, dass wir uns gegen Osnabrück und den KSC zu Siegen geduselt haben, weil man ihn sonst schon guten Gewissens vor Corona vor die Tür setzen hätte können…

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          • Na ja, mit dem Dusel ist es so eine Sache. Allzuviel Dusel hat der Club nicht gehabt, eher mehr Undusel, aber worschdd. Ob Keller nach Canadi der richtige war, weiß ich auch nicht. Aber wahrscheinlich wollte sich kaum ein anderer Trainer den Tort antun, eine zerschossene Mannschaft zu übernehmen, mit der man der eigen Reputation Schaden zufügen kann.

            Natürlich wäre es nach Canadi schon gescheiter gewesen, jemand mit dem Training zu beauftragen, der genügend Stallgeruch gehabt hätte und gewusst hätte, was der Club ist.

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    • Ich fand, dass er heute sein bestes Spiel bei uns gemacht hat. Der Junge ist eh einer der ganz wenigen im Kader, die sich im. Laufe der Saison positiv entwickelt haben.

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  • Also doch kein Dovedan auf der 10. Juwe hat offenbar Wiesinger und Mintal noch einmal so richtig den Kopf gewaschen. :mrgreen:
    Dann haben sie sich ganz was Feines überlegt. So hab ich die Mannschaft schon lange nicht mehr auftreten sehen.
    Hoffentlich ist Hack nicht verletzt. Ist am Ende ziemlich gehumpelt. Bleiben wird er vermutlich auch bei KLassenerhalt nicht.
    Mavropanos wäre eine Bereicherung. Schade daß er nur geliehen ist.

    Was man heute sehen konnte: ein Trainer, der die Mannschaft auch emotional erreicht, kann viel in kurzer Zeit verbessern. Ob das nachhaltig wäre? Ich fürchte ja eher nicht.
    Ich hoffe, das zweite Spiel wird dennoch ebenso überzeugend sein.
    Und dann bitte kluge Entscheidungen treffen in Sachen Sportvorstand, Trainer und Kaderzusammenstellung.

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    • Ich konnte das Spiel leider nicht sehen weil ich beruflich unterwegs. Ich habe viel Skepsis geäußert im Vorfeld, daher meinen Respekt, daß Wiesinger was er angekündigt hat mit der Mannschaft auch auf den Platz gebracht hat. Tolle Idee mit Nürnberger auf links und vor allem auf unbedingten Willen statt nur Qualität (Dovedan) zu setzen. Diese Formulierung im Vorfeld mit Dove im Zentrum war in der Nachbetrachtung sehr smart, ich glaube damit hat er Oral ein wenig ausgepokert. Wenn man betrachtet daß wir trotz allem eine der besten Auswärtsmannschaften waren diese Saison, sollte das bei aller Vorsicht am Samstag zu machen sein. Es ist Gold wert daß Ingolstadt kein Auswärtstor gelang.

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  • Bin ich eigentlich der Einzige, der Ishak 2.Abseitstor als gleiche Höhe und damit regulären Treffer gesehen hat? Im TV haben sie die falsche Linie gezogen.

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    • Falls wir die selbe Szene meinen, dann war Ishak da tatsächlich nicht im Abseits, aber unmittelbar zuvor Hack(?), der den Ball durchgelassen hat. Der hat die Kugel zwar nicht berührt, aber der Torwart musste sich auf ihn als möglichen Schützen einstellen und wurde dadurch also „irritiert“. Denke, so wurde das gewertet.

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      • Hmm, weiß nicht. Wurde trotz VAR sehr schnell entschieden, knapp war es in jedem Fall. Ich finde es erschreckend, dass das TV trotz 20 Perspektiven und Zeitlupen so eine Situation nicht auflösen kann. Der Moderator hat nur über Ishak gesprochen und diesen im Abseits gesehen.

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