Der Club ist abgestiegen. NICHT!

Nach einem 1:3 in Ingolstadt ist der 2:0 Vorsprung zwar verspielt. Ein Tor in der Nachspielzeit rettet den Club aber vor Liga 3.

Was man nicht wahr haben wollte, wäre beinahe passiert. Der FCN hat sein Rückspiel tatsächlich nicht nur verloren, sondern auch noch seinen komfortablen Vorsprung von 2:0 verspielt. Das Tor in der Nachspielzeit durch Schleusener machte dann das WUNDER wahr.

Das Zustandekommen ist letztendlich egal. Dass man jetzt mal wieder der Depp war zwischenzeitlich, brauchte man keinem Clubfan sagen, aber eben nicht immer.

Die erste Halbzeit war schwach, von beiden Seiten. In der zweiten Halbzeit brachte Ingolstadt dann die Energie in die Partie, die dem Club im Hinspiel auszeichnete. Nach einem unglücklichen Anschlusstreffer, bei dem Mühl und Mathenia zusammenrauschen und – natürlich – Kutschke frei vor dem Tor steht, brachen wieder einmal alle Dämme. Die Hoffnung, dass die Wunderpille Wiesinger/Mintal diese Krankheit der Mannschaft hätte heilen können, hat sich leider als Placebo erwiesen. Gereicht hat es trotzdem, irgendwie, weil Schleusener in der Nachspielzeit der Nachspielzeit den Ball irgendwie über die Linie brachte.

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Jetzt muss aber ganz dringend aufgeräumt werden in diesem Verein! Wenn man vom Glück schon geküsst wird, hat man die Pflicht das auch zu nutzen.

74 Gedanken zu „Der Club ist abgestiegen. NICHT!

    • Jawohl aufräumen.
      1. Der AR entlässt sofort den SV.
      2. Anschließend wird Alttorhüter Schäfer zum SV ernannt.
      3. Der AR tritt geschlossen zurück.

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      • Glückwünsche an den Club, er bleibt in der 2. Liga. Wenn auch mit Glück , macht nichts! Wenn eine Saison schlecht läuft, dann fehlt das Selbstvertrauen, eben ein Teufelskreis. Ich wünsche dem Club jedenfalls alles Gute

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        Antwort
  • Gratulation an Wiesinger und Mintal. Trotz dieses Grottenspiels war der Klassenerhalt ihr Verdienst.

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    • Scheisse was war das für ein Spiel. „Ich überlebe diese Liebe nicht“. Das war heute der Wahnsinn. Danke an Michael Wiesinger (unseren langjährigen Kapitän) und an unser „Phantom“ Marek Mintal. Ihr beiden habt es verdient und tragt das Clubherz am rechten Fleck, repräsentiert seit Jahren unseren FCN. Rot schwarze Grüße aus Wolfratshausen

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      Antwort
  • Auf der allerallerallerletzten Rille den seidenen Faden erwischt.

    Anders war es eigentlich auch nicht denkbar.

    Dennoch tut es unendlich gut, mal auf der glücklichen Seite zu stehen.

    Heute Party, Freude.

    Ab morgen heißt es Aufräumen, Aufarbeiten und Angreifen.

    Am besten mit Marek.

    Und noch was.
    Spätestens nach dem 0:3 war ich den Tränen nahe. Und hätte der Club es 10mal verdient abzusteigen, es geht einfach nicht…

    …..
    Danke Wiese.
    Danke Marek.
    Danke Schleuse (Erras).

    Danke Club.

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    Antwort
    • Poetische und wahre Worte. Ich dachte dauernd „es darf nicht sein“. Und dann kam der Knall. Geil!

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      • Das letzte mal habe ich so gebrüllt als Marek das 2:1 gegen Alkmaar geschossen hat.

        Heute war es einige Dezibel lauter.
        Dieser Verein schenkt dir schöne Momente, er kostet dich aber ganz sicher ein paar Lebensjahre.

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        • Definitiv. Ich war auch sehr laut😜 und hab mich gefragt „warum eigentlich“? Als Antwort ist mir nur eingefallen „darum“.

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          Antwort
        • Das war damals beim Tor von Mintal das lauteste, was ich im Frankenstadion erlebt habe.
          Heute war ich eigentlich ruhig. Ich war schon aufgestanden und wollte gleich nach dem Abpfiff den Fehrnseher ausschalten, meinen Sohn ins Bett schicken und eine Runde durch den Garten gehen, um wieder in der normalen Welt anzukommen.
          Ich bin dann trotzdem in den Garten, damit ich die Euphorie wieder etwas zügeln konnte.
          Ist schön jetzt und wieder eine Seite mehr in dem Buch der einzigartigen Club-Erlebnisse – wie damals gegen Alkmaar.

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          Antwort
        • Ich bereue diese Liebe nicht. Ich hatte Tränen in den Augen, das hatte ich nicht mal bei der Trennung von meiner Frau.

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      • Club heute vom Glück geküsst.😃😃Die Mannschaft genauso schlecht in den letzten 20 Minuten wie eigentlich schon die ganze Saison. Mintal ist natürlich eine Integrationsfigur für den Club aber als Trainer ist er für mich in der jetzigen Situation nicht der richtige Mann. Der richtige Mann wäre jetzt ein Typ wie René Weiler für mich. Bitte keinen Interimstrainer mehr zum Cheftrainer mehr befördern. Mir reichen Prinzen, Köllner und Schommers fürs erste.

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        • Die letzten 20 Minuten so schlecht wie die ganze Saison? Wann sind die Gegentore gefallen? Ab wann wurden – gegen müde Ingolstädter – wieder Torchancen erarbeitet?

          Wenn schon auf die Saison abzielen, dann doch auf die 45.-70., mit schweren Beinen und schwerem Kopf.

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          Antwort
          • Genau.
            Wenn es einen Weg der Veränderung geben kann, dann nur mit vielen Integrationsfiguren, die diesen Weg begleiten.

            MW statt RP (von mir aus für 2 Monate gemeinsam)
            MM nach MW/MM nach JK

            Und wann kommt JP?
            RS, AW, MD, AK, ….

            Es gäbe so viele…

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            Antwort
    • Ich bin weder Fan von Nürnberg noch von Ingolstadt aber wenn der Fussball so weitermacht und die Herren in Schwarz Spiele entscheiden…. 5 Minuten waren schon sehr lange Nachspielzeit und dann ist noch nicht Schluss. Wird nächstes so lange gespielt bis die „richtige“ Mannschaft gewinnt. Solchen Fussball schaue ich mir nicht mehr an. Muss ich für so etwas mehr Fernsehgebühr zahlen? Nein danke.

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      Antwort
  • Nur Clubfans können nachvollziehen, wie sehr ich mental erschöpft bin! Am Ende, ausgelaugt, kraftlos. Mir fehlt jede Energie, diesen last-minute-Klassenerhalt zu feiern…

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    Antwort
  • Dass der Grethlein noch lebt!

    Vermutlich war er zwischenzeitlich mal kurz am Defribrillator. Der sollte im übrigen jedem Clubfan kostenfrei zur Verfügung gestellt werden, denn bald wird der Club der Verein sein, dessen Fans den niedrigsten Altersschnitt vorzuweisen haben, weil die (wir) Älteren alle abgenippelt sind.

    Der Abstieg wäre zwar verdient gewesen, aber nicht gegen diese Ingolstädter, schon gar nicht gegen diesen Kotzbrocken Kutschke.
    Ich brauche jetzt ne Reha.

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    Antwort
  • Der Club ist einfach eine Dramaqueen. Immer sei Geld wert. Welcher Verein schreibt denn noch dramatischere Geschichten. Ich wüßte keinen.

    Bin noch nicht ganz bei Sinnen.

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    Antwort
  • Kutschke und andere wollten Wrestling nach Ende.
    Ich bin froh und total durcheinander und fertig.
    Gott sei Dank hat Dingert zurecht so lange spielen lassen .

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    Antwort
  • Für die Ingolstädter ist das schon brutal hart überhaupt der Saisonverlauf + Relegation, da habe ich sogar ein wenig Mitgefühl, aber wenn ich dann an Oral und Kutschke denke ist das auch schnell wieder verflogen.

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    Antwort
    • Die sollen froh sein, dass sie als Vierter überhaupt Relegation kicken durften.

      Spaß beiseite:
      Emotional verständlich hart.

      Aber wenn sie ihr Heimspiel gegen Magdeburg nicht abschenken, gehen sie direkt hoch.

      Den Grund bei den anderen suchen ist heute erlaubt, hilft ihnen ab morgen aber nicht.

      Weder der Würzburger Elfer in letzter Minute noch unser Ehrentreffer in allerletzter Sekunde Dank gnädiger Nachspielzeit² haben etwas mit dem Verbleib von Ingolstadt im Liga drei zu tun.
      Da müssen sie bei sich selber suchen.

      Wiese bei Prime in Tränen.
      Im der PK mit der völlig berechtigten Aussage: „…dass ausgerechnet Marek und ich das mir dem Club… Das nehmen wir gerne mit.“

      Genau.
      Endlich mal nicht der Depp.
      Diesmal waren das die Schanzer.

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      Antwort
  • Bei aller Freude ist es mir sauer aufgestoßen, dass dieser Palikuka (weiß nicht ob richtig geschrieben, aber egal bei dem…) sich überhaupt traut sich mitzufreuen und sich nicht in Grund und Boden schämt. Dann war auch noch in der Presse vor kurzem zu lesen, dass er das garnicht so wahrnimmt, dass man ihn für diese Mannschaft auch in Verantwortung nimmt. Von Einsicht seiner Fehler keine Spur! Gehts eigentlich noch? Wenns ins der Mannschaft nicht stimmt hat sehr wohl auch der Sportvorstand damit was zu tun… Nachdem ich das gelesen habe, stand für mich fest, dass diese Person gehen muss, auch bei Klassenerhalt!

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    Antwort
  • Kommentar eines Ingolstadt-Fans:

    Da hat wohl der FCN oder Herr Grethlein vor dem Spiel dem Schiedsrichter ein dickes Kuvert zugesteckt. Der Schiri hat einfach so lange spielen lassen bis der Club das Tor schießt. Die 5 Minuten Nachspielzeit waren schon nicht nachvollziehbar. Dem Sch… Club hätte ich die 3. Liga gegönnt.

    Tja … Viel Feind, viel Ehr.

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    Antwort
    • Da schlage ich doch eine Selbsthilfegruppe vor, „Nervengeschädigt durch DFB/DFL Mafia“. Da können sich einige Clubfans und einige Ingolstadtfans austauschen und sich gegenseitig aufhelfen. Wahrscheinlich braucht es einen großen Saal oder gar eine der Messehallen, damit alle Platz finden.

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      Antwort
    • Wär der Club abgestiegen, wäre ich auch sauer auf den Schiri gewesen, weil er vor dem 1:0 nicht auf Handelfmeter für den FCN entschieden hat.
      Für mich war das eine klare Sache, der Ball wäre sonst frei zu Ishak gekommen.

      So ist das eben, wenn’s nicht reicht ist der Schiri für uns Fans immer (mit)Schild.

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      Antwort
  • Wenn man Grethlein in Interview im BR hört, dann sind wir wohl wirklich an einer finanziellen Katastrophe vorbeigeschrubbt in letzter Sekunde.

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    • Selbst gesunde Bundesligavereine wie der BvB schreiben hohe zweistellige Millionenverluste wegen Corona und Folgen. Wie ein FCN das verkraftet, dem mit dem Aufstieg gerade so nicht mehr das Wasser bis zum Hals stand, wird jetzt schon spannend.

      Es steht für mich außer Frage dass ein Abstieg dieses Jahr in die dritte Liga dem Club das Genick gebrochen hätte. Wiesinger hat nicht übertrieben, diese beiden Spiele die Wichtigsten der jüngeren Vereinsgeschichte zu nennen.

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  • Also erst mal Beileid an die ingolstädter Fans. Man kann sich vorstellen, wie die sich jetzt fühlen. Erst von Tor zu Tor hochgeschaukelt und dann in den letzten Sekunden die totale Vernichtung. Wahrscheinlich Schockstarre. Bei uns natürlich das Gegenteil. Man freut sich natürlich, hat aber im Hinterkopf, dass das Spiel wieder richtig Scheisse war. Wir Clubfans wurden erlöst vor dem letzten Absturz, der eigentlich fällig war für diesen Verein. Der größte Fehler wäre jetzt, dass durch die Freude das komplette Versagen dieses Vereins verdeckt und ignoriert wird. Da muss jetzt viel passieren.

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    Antwort
    • @Alex Endl :
      Wir wissen zwar alle was Du meinst, aber ich glaub, Du möchtest das dennoch so nicht stehen lassen 😉:
      —–
      Nach einem 1:3 in Ingolstadt ist der 2:0 Vorsprung zwar verspielt. Ein Tor in der Nachspielzeit rettet den Club aber vor Liga 2.
      —–

      Übrigens: Heute galt einfach das Gesetz der Bayern für uns. Es wird so lange gespielt bis die Bayern gewinnen.

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      Antwort
    • Denke mal das heute das Zeitschinden kurz vor Ende des Spiels eines Ingolstädters den Ausschlag gab,das der Schiri noch ne Minute länger laufen ließ.
      Das ist natürlich bitter für die Ingolstädter und ihren Fans.
      2 mal kurz vorm Aufstiegsjubel ,dann kam der Würzburger Elfer und unsere Nachspielzeit.
      Wünsche den Ingolstädtern das Sie das so schnell wie möglich verarbeiten können in den nächsten Tagen und Wochen.
      Und bei unserem Club,denke mal da muss sich einiges ändern. …..

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      Antwort
      • Das Tor fiel nach 95Min 26 Sekunden. Also noch im Rahmen der angezeigten Nachspielzeit. Solche Situationen wie in Bielefeld (war es glaub ich):pfeift glücklicherweise nicht jeder Schiedsrichter mit dem Schlusspfiff ab.

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        Antwort
  • Sollte man jetzt einen neuen Trainer suchen, so wäre der junge Hoeneß, der die Bayern II-Mannschaft super eingestellt hat eine interessante Lösung. Er hat anscheinend das Gen des Onkels Erfolg zu garantieren.

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    Antwort
    • Ich kann seine Stimmungslage gut nachvollziehen, weil mir geht/ging es genauso. Mit dem Kopf war ich die letzten 20 Minuten in Liga 3. Ich hab mich über unser Tor gefreut, aber so wirklich realisiert habe ich es nicht.

      Ich weiß, dass viele ihn kritisch sehen, für mich hat Grethlein in den letzten Wochen an Profil und Sympathie gewonnen.

      Und ich glaube durchaus, dass Grethlein reflektiert genug ist, dass es nicht nur Änderungen auf zwei Positionen sondern grundlegendere Änderungen bedarf. Wenn Palikuca vor die Tür gesetzt wird, ist es ja erst wieder der Aufsichtsrat, der einen Nachfolger suchen muss. Und ich habe nicht das Gefühl, als ob er das überhaupt möchte. Stand heute verantwortet er es, aber das eine Ausgliederung und eine Professionalisierung des Managements längst überfällig sind, weiß wohl auch er.

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      Antwort
      • So ist es.

        Ich wünsche ihm, dass er diese Rolle ausfüllen kann.

        Ein feiner Mensch.

        Und das Bier und die Zigarre gönne ich ihm von Herzen.

        Peinlich?
        Was ein Blödsinn.

        Es ist doch diese Scheinheiligkeit des „was sein soll/darf“, die unsere Gesellschaft lähmt.

        Daheim sitzen Tausende vorm Fernseher bei einem Pils und rauchen, aber Doc Grethlein soll bitte als Asket auf der Tribüne Salzsäule spielen?!

        Nö.

        Lieber so als wie Hoeness den Druck an der Börse kompensieren.

        Auf ihr wohl, Doc Grethlein! Bleiben sie xund.

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  • Uff!
    Ein im letzten Moment erzieltes, glückliches Tor hat uns im letzten Moment den Verbleib in der 2. Bundesliga gesichert.
    Solch eine , ja ich schreibe es, beschissene Situation, sollte uns Fans in der kommenden Saison nicht mehr zugemutet werden.
    Das wird jedoch nicht zu realisern sein ohne entsprechende Veränderungen.
    Das betrifft alle Bereiche, sowohl die Vereinsführung, die sportliche Leitung, das Trainerteam, den Spielerkader.
    Ob die Vereinsführung dazu den erforderlichen Willen, die Kraft aufbringen wird, die Möglichkeit dazu bekommt, ist für die Zukunft des Clubs die entscheidende Frage.
    Es wird Zeit in Nürnberg wieder herzerfrischenden Fußball zu erleben, Spass daran zu haben ins Stadion zu gehen.
    Wir Clubfans, haben das auch endlich wieder verdient.
    Glück-Auf für die kommende Zeit.

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    Antwort
  • Uff, mein Herz! Wenn ich nicht rechtzeitig das Ende der Titelzeile gelesen hätte, wärs jetzt aus mit mir. Was für ein literarischer Kunstgriff!

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    Antwort
  • Was für ein Tag. So ein Dusel und das im wichtigsten Spiel der Vereinsgeschichte. Ich bin total durch.

    Aber ich hab grad die PK mit Wiese und Oral gesehen, und was soll ich sagen, toll. Der Wiese ist so ein toller und fairer Sportsmann, das war wirklich Balsam auf meine Clubseele.

    Egal ob er weitermacht als Trainer (was toll wäre) oder nicht, durch diesen Auftritt von ihm in diesen beiden Spielen hat er mir wirklich mal wieder was zurückgegeben, was mir als Clubberer lange gefehlt hat.

    Das versöhnt mich endlich wieder ein bisschen mit unserem Verein. Danke, Wiese!

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    Antwort
    • Nachdem ich ja wieder Heroldsberger bin, muß ich glaube mal beim Michl vorbeischaun ob er noch lebt..

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      Antwort
  • Wenn man sich das Spiel so angesehen hat, muss man feststellen, dass dieser Mannschaft ganz klar Selbstbewusstsein fehlt. Das Ballumhergeschiebe schon am Anfang war die Ursache, dass man Ingolstadt stark machte. Die Ingolstädter erkannten die Angst in den Beinen der Clubpurschen. Die Ingolstädter waren in der Spielanlage einfach reifer. Die Unseren spielten wie eine verunsicherte Jugendmannschaft. Und ganz klar, es fehlt eine Führungsperson in der Mannschaft, die die anderen anleitet und ihnen Selbstbewusstsein vermittelt, ein Leitwolf. Man sah, dass jeder für sich allein spielte. Ein Typ wie Galaschek, Effenberg, Breitner, Matthäus, der nach vorne treibt. Wären Kutschke und der zweite Verletzte bei Ingolstadt im ersten Spiel fit gewesen, so hätte unsere unreife Truppe keine Chance gehabt.

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    Antwort
    • Der Plan von Wiesinger, einen offenen Schlagabtausch zu vermeiden, ist in der ersten Halbzeit durchaus aufgegangen. Nach dem doofen 1-0 war dann die Verunsicherung greifbar und das 2- und 3-0 fast die logische Folge. Aber immerhin, am Schluss hat die Mannschaft das Glück noch erzwungen!

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      Antwort
        • Es hat(te) ja auch etwas Unwirkliches. Nach einer emotionslos-trostlosen Saison am Schluss so ein Knalleffekt – schon irre.

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          Antwort
  • Sodderlä, ein neuer Tag. Und keinen Schädel, trotz Frust-Bier und Sieger-Whisky. Und der Club ist noch immer Zweitligist. Schee!

    Weniger schee ist, dass ich ein Clubfan der alten Sorte bin. Und schon wieder das Grübeln beginne, mit welchem Team wir nächste Saison den Klassenerhalt frühzeitiger fix machen können. Weil Relegation will ich nicht mehr erleben müssen, nie mehr!

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    Antwort
    • So eine Saison will keiner mehr erleben. Wir sind nicht abgestiegen, es wurde finanziell ein tiefer Absturz verhindert. Das ganze Jahr war eine Katastrophe bis auf die letzten Sekunden der Saison. Es besteht aber jetzt die Gefahr, dass genauso weitergemacht wird wie immer. Wir als Clubfans müssen der Führung um Grethlein klar machen, dass wir sowas nicht mehr akzeptieren. Punktuelle Verstärkungen und kein 08-15 Trainer im Überraschungsei mehr präsentieren.

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      Antwort
      • Und genau dann fängt das Dilemma schon an. Welcher Trainer verspricht keinen Erfolg, das wird wohl jeder tun. Welche Verstärkungen, bei uns ist diese Saison jeder schlechter geworden..

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        Antwort
        • Die Frage ist was man für die nächste Saison oder auch die nächsten 2-3 Jahre als „Erfolg“ definiert. Für mich persönlich wäre es ein Erfolg wenn man eine „Mannschaft“ auf den Platz bringt die diesen Namen verdient und die sich irgendwo im gesicherten Mittelfeld aufhalten kann. Von der Bundesliga Rede ich jedenfalls in absehbarer Zeit nicht mehr. Aber ich entscheide nicht über die Zielsetzungen.

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          Antwort
          • Zeig mir die nächstjährige Mannschaft und ich sage dir wie ich Erfolg definiere.

            Finanziell gehören wir neben dem HSV und Hannover nach wie vor zu den Großen, Düsseldorf würde theoretisch dazu gehören steht aber vor einem radikalen Umbruch, also wird die Außenwahrnehmung sicherlich die sein, dass wir wieder oben mitspielen sollten. Und wenn Hack für viel Geld geht und wir das in den Kader stecken, dann wird ein Mittelfeldplatz unter Umständen schon nicht mehr vermittelbar sein.

            Was ich mir wünsche: Den Club so auftreten zu sehen wie in der ersten Halbzeit des Relegations-Hinspiels. Wofür dass dann langt, werden wir sehen.

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            Antwort
            • „Was ich mir wünsche: Den Club so auftreten zu sehen wie in der ersten Halbzeit des Relegations-Hinspiels“

              Das setzt voraus was ich schon als Erfolg werten würde, nämlich das es gelingt eine „Mannschaft“ auf den Platz zu bringen. Schaumer mal.

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              Antwort
            • Glaube nicht, dass man die Hack-Ablöse vollumfänglich in den Kader stecken kann. Wenn nur einen Teil davon.

              Irgendwie muss die Deckungslücke aus nicht erfolgten Ticket-Einnahmen (4 Mio.?) gestopft werden. Aber andere Vereine haben selbiges Problem. So dass viele ihren Kader reduzieren werden, Verträge nicht verlängern werden. Wodurch findige Vereine mit einem guten Scouting günstig zum Zuge kommen könnten.

              Den Vertrag von Erras sollte man aber schon verlängern, falls dies überhaupt noch möglich ist.

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              Antwort
  • „Tumultartige Szenen“ bei der Ankunft des Mannschaftsbusses am Clubgelände, berichtet Bild-Online.
    Weiss da jemand was drüber?

    Oder war die Freude der Anhänger einfach zu groß?

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    Antwort
    • Also ich kann mir schon sehr gut vorstellen das unter den „Fans“ auch Leute waren die den Spielern deutlich sagen wollten was sie von ihren lustlosen, emotionslosen Arbeitsverweigerungen während der Saison halten und das man keinen Wert darauf legt das sie auch nur noch einmal das Club-Trikot tragen.

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      Antwort
  • Also Kutschke hat sich gestern klar den Titel als Mr. Unsymphatic zementiert, hat er doch laut Bild gestern Wiesinger Schläge angedroht, zum einen schlägt man nicht kleinere und schon gar nicht Brillenträger. Das ist unsportlich 😮

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    Antwort
  • Bin nicht der Meinung, dass Wiesingers Plan aufgegangen ist. Spätestens beim gefühlt 758. Querpass zwischen Mühl und Sörensen musste man sich schon fragen, ob man mit dem Ballbesitz und dem Raum, den Ingolstadt gestattete, nicht mehr anfangen hätte sollen, wenn nicht sogar müssen. So ließen wir uns von Ingolstadt einlullen. Oral, der genau darauf spekulierte, spielte dies in die Karten. Er wusste genau, dass eine Situation beziehungsweise ein Treffer den Club in Panik versetzen würde. Genauso kam es dann auch.

    Wie auch immer: Michael Wiesinger und Marek Mintal sind für mich Helden. Sie haben es tatsächlich geschafft, dieser Mannschaft einen Spirit einzuhauchen, mit dieser Mannschaft einen Pakt zu schließen. Wir alle müssen dankbar sein, dass die Beiden im Verein sind und sich zu einhundert Prozent mit unserem Club identifizieren. Michael und Marek sind einfach klasse. Sie haben den 1. FC Nürnberg gerettet.

    Zu viel Pathos? Nein. Denn wer eins und eins zusammenzählt, weiß, dass ein Abstieg bei diesen immensen Einnahme-Verlusten, bei den noch vorhandenen Schulden, in einer durch die Pandemie angeknockten Gesamtwirtschaft, aller Voraussicht nach der Anfang vom Ende dieses ruhmreichen Vereins gewesen wäre. Die Aussage von Thomas Grethlein im BR-Interview, dass ein Nicht-Aufstieg Ingolstadt nicht so hart treffe, weil es dort weitergehe, impliziert im Umkehrschluss, dass es bei uns nicht mehr oder wenn nur noch als Zombie weitergegangen wäre.

    Michael Wiesinger will wieder zurück auf die Funktionärsebene. Das muss man akzeptieren. Schließlich weiß er nur zu gut, wie schnell man als Trainer in Ungnade fällt. Und, so der Eindruck, er will bleiben bei seinem FCN, für immer. Insofern wäre es vielleicht möglich, ihm mehr Verantwortung zu geben. Er ist intelligent, eloquent, denkt strategisch, kann integrieren. Und er steht für diesen Verein wie wenig andere. Er ist ein guter Anfang, um mehr Kontinuität in den Laden zu bringen. Vielleicht könnte man ihn zum Sportdirektor befördern, der sich auf lange Sicht vielleicht sogar zum Sportvorstand qualifiziert. Nur ein Gedankenspiel. Unter dem Strich jedenfalls war Wiesinger die beste Verpflichtung von Palikuca.

    Wenn wir eins gelernt haben aus den letzten Tagen: Wir brauchen mehr Leute in der Verantwortung, die den Club im Herzen tragen.

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    1
    Antwort
    • Der fehlende dritte Vorstand wäre ein guter Posten für Wiesinger.

      Ich wüsste auch schon, wie man den Posten nennen könnte: Vorstand Nachwuchsarbeit

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      Antwort
      • Ich Würde Wiesinger zum Vorstand Sport machen und Palikuca zum Sportdirektor.

        Wiesinger kann als Vorstand gleichzeitig Leiter des NLZ bleiben.

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        Antwort
        • Ich fände es besser, mit Wiesinger endlich 3 Vorstände zu haben. Man kann ja auch durch die Definition der Zuständigkeiten Palikuca ein wenig entmachten. Das würde aber auch die Trainersuche und ggf. die Suche nach einem neuen Sportvorstand erleichtern, weil mit Wiese dann jemand mit sportlicher Kompetenz mitentscheidet. Auch bei Neuverpflichtungen könnte Wiese mitreden und seine Expertise einbringen. Man müsste nicht alles fressen, was Pali vorschlägt, weil keiner eine Ahnung hat.

          Im Vorstand Nachwuchsarbeit würde ich auch die Entwicklung der Spielphilosophie integrieren, nach der sich auch Sportvorstand zu richten hat.

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          Antwort
        • Warum soll man dem Club das Leben schwerer machen mit Palikuca als Sportdirektor. Da sind Konflikte doch vorprogrammiert. Wiesinger oder Galasek als Sportvrostand, notfalls auch erstmal nur übergangsweise, wenn man sich das nicht traut. Mit ihnen und Mintal ein sportliches Gesamtkonzept entwickeln, auf dieser Basis den Trainer verpflichten und mit diesem und der Scoutingabteilung dann den passenden Kader zusammen stellen.
          Okay, man zahlt Palikuca noch 3 Jahre umsonst sein Gehalt, wenn´s schlecht läuft. Aber ich halte das immer noch für kostengünstiger als wenn man weiter Risiko mit ihm geht, egal in welcher Position.

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          Antwort
          • Warum soll man dem Club das Leben schwerer machen mit Palikuca als Sportdirektor.

            Nun Palikuca hat noch lange Vertrag, wir können es uns nicht leisten einen Mann zu den Konditionen für’s Nichtstun zu bezahlen. Wiesinger hat immer betont, dass er mit Palikuca gut zusammengearbeitet hat zusammenarbeiten kann. Warum soll man das nicht weiter nutzen?

            Dazu hat Palikuca genau da Können, wo dieses Wiesinger fehlt, der hat noch nie Spieler verpflichtet, mit Beratern verhandelt, Verträge gemacht. Aber ich denke Wiesinger kann die Stärken und Schwächen der Mannschaft gut einschätzen, er weiß wo wir Verstärkung benötigen. Der Charme der Doppelfunktion NLZ-Leiter und Sportvortand wäre einmal, dass die Verzahnung von erster Mannschaft und Nachwuchs ideal gegeben ist, Wiesinger kann sicher auch gut beurteilen welcher Nachwuchsspieler, egal ob von der U19 oder der U21 das Zeug hat auch in der ersten Mannschaft zu spielen. Sprich er weiß am besten wo es sinnvoll ist extern Qualität zuzukaufen und wo es sinnvoller ist eigene Qualität von unten hochzuziehen.

            Und Wiesinger kann sicher auch besser abschätzen wer ein guter Trainer ist.

            Ich weiß nicht ob es am Ende gut geht, aber ich glaube ein Duo Wiesinger/Palikuca könnte einige Defizite im sportlichen Bereich bei uns beheben.

            Für den dritten Vorstand wünsche ich mir aber eine gestandene Persönlichkeit mit Club- Verbundenheit, der in der Öffentlichkeit ein souveränes Auftreten hat, jemand der sich in schwierigen Situationen vor Mannschaft und Trainer stellen kann, der auch mal Aufmerksamkeit auf sich ziehen kann, wenn das notwendig ist.

            Schäfer wäre schon in Ansätzen so ein Typ, aber bei ihm habe ich keine Ahnung ob er fachlich, wirtschaftlich genug Qualität hat. Hans Meyer wäre natürlich genial, aber ich fürchte der hat keinen Bock mehr ganz vorn zu stehen. ich denke wir benötigen im Vorstand eine Persönlichkeit, die das Gesicht und das Herz des Vereins ist.

            Aber zurück zu Wiesinger – Palikuca, ich bin ja ein großer Verfechter, dass auch Führungskräfte aus ihren Fehlern lernen können und sollten, jetzt wieder alles auf Null stellen, lauter neue Leute holen hilft aus meiner Sicht auch nicht. Manchmal genügt es die Aufgaben neu zu verteilen und die Menschen zeigen in der neuen Position das Fortune, das ihnen auf der alten Stelle versagt blieb. Für mich ergänzen sich Wiesinger udn Palikuca ganz gut, insofern wünsche ich mir, dass man nicht wieder alles auf Null setzt, aber nach der desaströsen aison kann es auch nicht sein, dass Palikuca einfach so weitermacht. Sportvorstand war eine Nummer zu groß. Vielleicht kann er das irgendwann werden, aktuell ist er das für mich noch nicht.

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        • ersteres kann man überlegen, für letzteres gibt es meiner ansicht nach keinen grund. die bilanz von palikuca ist gar zu grausig. medeiros, dovedan, sorg, heise, um nur einige highlights zu erwähnen, dazu die von chris biechele im kicker kolportierte zahl von 27 gültigen verträgen für die nächste saison, was allerdings auch jeden potenziellen nachfolger jegliches bewegungssielraumes beraubt. es ist wieder mal recht hoffnungslos> außer wir finden einen trainer, der diesen müden, aber nicht untalentierten haufen zu einem team zu formen vermag….

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