Die Zweite Liga 2020/21 in Zahlen – aus Sicht des #FCN

Mit dem Relegationserfolg des 1. FC Nürnberg gegen den FC Ingolstadt 04 steht die Ligazugehörigkeit des FCN fest. Wir blicken auf Gegner, Distanzen und Bilanzen für die Saison 2020/21. Ein erster Blick auf die Distanzen verrät: Die Liga ist intern in eine Nord- und eine Südstaffel geteilt. Das heißt, es gibt relativ viele Auswärtsspiele in kurzer und kürzester Distanz – immerhin vier innerhalb von ungefähr 150 Kilometern – aber auch viele weit entfernte – die beiden Spiele in Hamburg und das Spiel in Kiel. Inwiefern das in der kommende Saison allerdings für Auswärtsfahrer überhaupt von Relevanz sein wird, ist natürlich derzeit noch nicht abzusehen. Dass man mit Geisterspielen – oder nur mit sehr verringerter Fanzahl – in die Saison startet, scheint klar. Definitiv klar ist, dass die Saison erst am Wochenende des 19. September startet. Im Gegensatz zu den letzten Jahren beginnen alle Ligen auch am gleichen Wochenende. Vorgeschaltet ist dem Saisonstart am vorausgehenden Wochenende der DFB-Pokal. In dessen erster Runde hat der FCN Heimrecht, da er wegen des 16. Tabellenplatzes in der Zweiten Liga im Amateurtopf angesiedelt wird. Er bekommt also auf jeden Fall einen Erst- oder Zweitligisten als Gegner zugelost.

Von den unten aufgeführten Kontrahenten in der kommenden Spielzeit fallen für diese erste Pokalrunde nur Braunschweig, Würzburg (Aufsteiger) und der KSC (Tabellen-15. der Vorsaison) als mögliche Gegner weg, die anderen 14 sind ebenso wie die 18 Bundesligisten mögliche Gegner. Betrachtet man die Bilanzen der letzten Serien gegen diese Gegner fällt auf: Es gibt mit dem HSV nur einen Gegner, gegen den man die beiden letzten Duelle verloren hat. Diese allerdings krachend mit 0:4 und 1:4. Gegen alle anderen Gegner hat man zumindest einen Punkt geholt. Bei zwei der drei Gegner, gegen die der Club die letzten beiden Spiele gewinnen konnte – Braunschweig und Paderborn – stammen die Ergebnisse aus länger zurückliegenden Spielzeiten. Einzig gegen Osnabrück gewann der Club in der gerade abgelaufenen Spielzeit beide Spiele.

Eine Premiere wird es in dieser Spielzeit für den Club nicht geben. Gegen alle Gegner hat der FCN bereits Pflichtspiele bestritten. Es ist sogar so, dass gegen jeden der 17 Kontrahenten ein Duell in der Zweiten Liga gespielt worden ist. Die wenigsten Pflichtspiele stehen gegen den SC Paderborn zu Buche, gegen den der Club ein Pflichtspiel auf dem Weg zum Pokalsieg 2006/07 bestritten hat, sowie zwei Zweitligaspiele in der Saison die 2015/16 in der Relegationsniederlage gegen Frankfurt endete. Die Ostwestfalen sind neben Holstein Kiel die einzigen, gegen die der FCN noch kein Pflichtspiel verloren hat.

Die Zweite Liga 2020/21 aus Sicht des FCN

Gegner Distanz Letzte Serie Bilanz Zweite Liga Bilanz Gesamt (seit 1963)
SpVgg Greuther Fürth 15 km 0-1-1; 0:1 Tore (2019/20) 11-10-9; 40:36 Tore 19-13-16; 58:50 Tore
Jahn Regensburg 100 km 0-2-0; 4:4 Tore (2019/20) 6-3-1; 26:12 Tore 14-5-1; 46:18 Tore
Würzburger Kickers 117 km 0-2-0; 3:3 Tore (2016/17) 1-2-1; 7:7 Tore 1-2-1; 7:7 Tore
1. FC Heidenheim 153 km 0-2-0; 4:4 Tore (2019/20) 4-3-3; 17:16 Tore 4-3-3; 17:16 Tore
SV Sandhausen 216 km 1-0-1; 4:3 Tore (2019/20) 7-0-3; 16:8 Tore 7-1-3; 17:9 Tore
Erzgebirge Aue 225 km 0-1-1; 4:5 Tore (2019/20) 6-2-2; 20:14 Tore 7-2-2; 22:15 Tore
Karlsruher SC 245 km 1-1-0; 2:1 Tore (2019/20) 10-5-3; 27:19 Tore 26-19-21; 91:77 Tore
SV Darmstadt 98 255 km 0-1-1; 4:5 Tore (2019/20) 6-7-5; 31:30 Tore 13-10-10; 53:59 Tore
SC Paderborn 07 406 km 2-0-0; 3:1 Tore (2015/16) 2-0-0; 3:1 Tore 3-0-0; 5:2 Tore
Eintracht Braunschweig 458 km 2-0-0; 5:2 Tore (2017/18) 4-1-3; 13:15 Tore 15-5-13; 49:54 Tore
VfL Bochum 470 km 0-1-1; 1:3 Tore (2019/20) 1-4-9; 13:24 Tore 14-13-25; 61:87 Tore
Hannover 96 474 km 1-0-1; 4:3 Tore (2019/20) 5-3-6; 25:24 Tore 19-17-19; 87:85 Tore
Fortuna Düsseldorf 474 km 1-0-1; 4:2 Tore (2018/19;BL) 5-2-5; 19:15 Tore 26-10-13; 92:65 Tore
VfL Osnabrück 492 km 2-0-0; 2:0 Tore (2019/20) 6-1-1; 15:7 Tore 9-1-2; 22:12 Tore
FC St. Pauli 627 km 0-1-1; 1:2 Tore (2019/20) 5-8-9; 20:22 Tore 14-11-11; 52:37 Tore
Hamburger SV 632 km 0-0-2; 1:8 Tore (2019/20) 0-0-2; 1:8 Tore 16-16-37; 80:139 Tore
Holstein Kiel 724 km 0-2-0; 3:3 Tore (2019/20) 1-3-0; 8:6 Tore 2-3-0; 15:7 Tore

270 Gedanken zu „Die Zweite Liga 2020/21 in Zahlen – aus Sicht des #FCN

  • Ich erwarte von unserem Management profihaftes Handeln, das heisst, sie haben dafür zu sorgen im September eine schlagkräftige Mannschaft auf die Beine zu stellen, die das letzte Jahr vergessen macht. Ein „Weiter so“ ist in keinster Weise zu akzeptieren und müsste als Totalversagen gewertet werden. Das gilt natürlich auch für den Pokal. Und wenn wir ein Heimspiel haben, muss das als Vorteil gewertet werden, da mit Fans im Stadion zu rechnen ist und seien es am Anfang nur 2000.

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  • Ich mache mir nur ein wenig Sorgen, daß man sich verheddert, Hecking als SV die Nr. 1 und Schmedes als Sportdirektor die Nr. 2 könnte Hecking gefallen, aber vielleicht nicht Schmedes. Hecking und Schmedes gleichberechtigt wird nicht funktionieren oder Hecking nicht gefallen. Ist Schmedes eigentlich das Objekt der Begierte und Hecking der Plan B dann ist er wiederum sauer. Am Ende würde es mich nicht überraschen wenn man ohne beide dasteht. Mir ist der Plan nicht klar mit den beiden oder wer von beiden und warum alles schon so dezidiert frühzeitig in den Medien gelandet ist.

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    • Ich glaub ja nicht, daß das wirklich was wird mit den beiden. Wo sollte unser Verein denn die Kohle hernehmen? Hecking war unter Baderzeiten gewöhnt, daß unser Verein teuere Spieler holen kann. Der hat sicher keine Vorstellung wie es finanziell wirklich um unseren Verein steht. Und wenn Schmedes kommen wollen würde, dann würde er auch erwarten, daß er beim 1.FCN endlich mal mehr Geld zur Verfügung hat als bei seinem jetzigen Arbeitgeber.
      Insofern: selbst wenn die kämen: sie würden schnell auf dem Boden der Tatsachen landen und letzten Endes können sie auch nicht zaubern.

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    • Sehr selten bin ich mit dir einer Meinung Juwe 😉
      Aber ich habe hier genau die gleiche „Angst“ wie du: Dass man durch das Zögern und Zaudern am Ende ohne beide dasteht. Verstehe nicht, was da so lange dauern kann. Es sind jetzt 8 Tage ins Land gegangen. Simplifiziert: Wenn man einen will und der auch will, sagen beide eine Zahl und dann dauert die Verhandlung 48 Stunden. Natürlich kommt es dabei auch auf viele Kleinigkeiten und hinreichende Restriktionen an aber das sollte trotzdem sehr schnell funktionieren.

      Zitat Juwe: „…Mir ist der Plan nicht klar mit den beiden oder wer von beiden…“ Süß, dass du denkst, die hätten einen Plan 🙂

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    • Gut, wenn es mit Schmedes nichts wird, wäre ich sogar froh. Angesichts der fehlenden fachlichen Unterstützung durch den AR, muss der Kandidat zwingend ausreichend Erfahrung und Glaubwürdigkeit und insbesondere eine aktive Nähe zum Fußballplatz, wie sie ein Hecking bestmöglich hätte, haben. Der Club ist eine ganz andere Hausnummer als Osnabrück. Das wird nichts mit Schmedes.

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  • Als ich Grethleins kreidebleiches Gesicht im TV gesehen habe direkt nach dem Krimi in Ingolstadt, dachte ich mir: Jetzt wird er wohl verstehen, warum es unbedingt mehr Fachkompetenz braucht – auf oberster operativer Ebene und auch im Aufsichtsrat.

    Als ich dann zwei Tage später die Pk gesehen habe, dachte ich mir: Alles beim Alten. Grethlein hat erzählt, dass es die Entscheidung des jeweiligen Sportvorstands wäre, ob er sich Verstärkung in Form eines Sportdirektors an seine Seite holt. Und da dies mit Peter Herrmann nun mal nicht geklappt habe…hm…dann ist das halt so…kann man nix machen. Überhaupt gebe es keine „monokausalen Ketten“. Selbstkritik? Nicht wirklich.

    Als ich gelesen habe, dass Dieter Hecking Interesse hätte, dachte ich mir: Das ist die Chance, sich mit einem Schlag geballte Kompetenz und Erfahrung, ein Netzwerk und auch Führungsstärke ins Haus zu holen. Noch dazu jemanden, der einen Bezug hat zum Club. Erst hieß es, die Entscheidung darüber solle Ende letzter Woche fallen. Jetzt ist es Ende dieser Woche. Und irgendwie wäre es keine Überraschung mehr, wenn die Entscheidung gegen uns fällt.

    Als ich gelesen habe, dass Fadi Keblawi Osnabrücks Benjamin Schmedes als Favorit sieht, dachte ich mir: Interesante Personalie. Und für seine Karriereleiter wäre der Club sicherlich eine lehrreiche Sprosse. Doch der junge Manager, zwanzig Jahre jünger als Hecking, würde Fehler machen – aufgrund mangelnder Erfahrung. Fehler in einer bei uns nicht vorhandenen Fehlerkultur.

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    • Insbesondere nach der Hecking-Euphorie würde Schmedes, der ja auch ähnlich wie Bornemann und Grethlein bisher nicht wirklich viele Referenzen, Erfahrung und damit auch Netzwerk hat, als drittklassiger Kandidat und lame duck starten. Wenn Hecking absagt – wovon ich aufgrund der medialen Berichterstattung i.V.m. der Hängepartie fest ausgehe – müsste es eigentlich deshalb ein dritter Kandidat werden. Aber Grethlein und seinen Freunden ist alles zuzutrauen.

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      • So isses, @Andre.
        Was die Hecking-Euphorie anbelangt.

        Dass Bornemann keine Referenzen hatte, sehe ich indes nicht so. Okay, in Aachen war das wohl nix. Aber die Lehrjahre unter Finke in Freiburg sowie der erste Sportdirektor-Job in Kiel sind meiner Meinung nach durchaus Referenzen. In Kiel agierte Bornemann vier Jahre lang und legte sicherlich den einen oder anderen Grundstein für den späteren Erfolg des KSV Holstein. Doch, gemäß Referenzen fand ich Bornemann durchaus eine gute wie sinnvolle Wahl damals.

        Was ich bis heute aber nicht in die Birne kriege: Wenn ich doch als Aufsichtsrat weiß, dass Bornemann seine Sportvorstandschaft beim 1. FC Nürnberg sehr eng über eine Zusammenarbeit mit Michael Köllner definiert, wenn ich das weiß, dann kann ich a) rechtzeitig versuchen, durch Gespräche zu intervenieren oder b) habe sofort einen Plan B in der Tasche, wenn mir mein Sportvorstand von der Fahne geht.

        Für mich absolut nicht nachvollziehbar, warum man dann wieder in ein wochenlanges Vakuum gefallen ist. Da Bornemann seinem Mitarbeiter Köllner viel Macht einräumte, woraufhin unter anderem Rainer Geyer und Pellegrino Matarazzo das Weite gesucht haben sollen aufgrund von Perspektivlosigkeit, muss ich doch einkalkulieren, dass Bornemann genauso handeln wird, wie er letzten Endes handelte. Sehenden Auges ins Chaos – unser lieber Aufsichtsrat lernt scheinbar nichts dazu.

        Die Referenzen von Palikuca waren wirklich mager. Daher war es ein absolutes Muss, ihm einen Sportdirektor an die Seite zu stellen. Wenn es bei Peter Herrmann nicht klappt, dann muss man eben die interne Karte spielen. Oder man schaut sich anderweitig um. Was die Alleinherrschaft Palikucas gebracht hat, ist bekannt. Die vermeintliche Billig-Lösung Palikuca hat sich letzten Endes als zu teuer erwiesen.

        Lieber also einen erfahrenen, starken Sportvorstand, der etwas mehr kostet als ein Rookie. Dafür aber keine Millionen-Flops mehr wie Medeiros. Diese Lehre müsste doch auch der Aufsichtsrat ziehen aus dieser Katastrophen-Saison. Keine kostspieligen Experimente mehr bitte!

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        • Ich denke, dass „Referenzen“ in der Tat sehr dehnbar und unterschiedlich zu bewerten sind. Auch aufgrund der bisherigen Erfahrungen, glaube ich nur, dass gerade weil der AR zumindest keine sportliche Kompetenz hat und sich damit doppelt schwer tut, den richtigen Kandidaten zu finden, eine längere Historie, Vita, Referenzen und v.a. aktive Nähe zum Trainerbusiness das Risiko eines weiteren Missverständnisses und Flops absichern würde. Wegen mir Bornemann in Kiel, Palikuca in Düsseldorf. Wir sehen, dass die Clubs und ihr Umfeld wohl zu unterschiedlich sind. um alleine auf Basis einer einzigen Station, Potenzial für uns abzuleiten. Osnabrück ist wie Kiel strukturell komplett anders als wir. Es ist unstrittig eine tolle Leistung von Schmedes mit Osnabrück aufzusteigen und v.a. die Liga zu halten. Ich befürchte dennoch, dass die Aufgabe bei uns mehr erfordert.

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          • Befürchte ich auch, dass Schmedes überfordert wäre. Was weniger an ihm und seinen Fähigkeiten liegen würde, sondern einfach daran, dass er plötzlich dieses, von den Strukturen her, leckgeschlagene Dickschiff steuern müsste. Machen Sie mal, Herr Schmedes, ahoi, gute Reise und viel Glück. Dazu braucht es Erfahrung. Die er, wie Du sagst, @Andre, in Osnabrück nicht sammeln konnte. Bei allem Respekt vor seiner Arbeit dort. Und bei allem Respekt vor der Leistung des VfL Osnabrück.

            Zu Bornemann: Denke schon, dass er mehr vorzuweisen hatte als nur eine Station, sprich sein Wirken in Kiel, welches immerhin vier Jahre dauerte. Seine Lehrjahre in Freiburg waren bestimmt befruchtend und wertvoll. Und auch aus der Negativ-Erfahrung in Aachen konnte er bestimmt etwas mitnehmen. Würde jetzt Bornemann nicht mit Schmedes oder gar Palikuca vergleichen. Er hatte meiner Meinung nach schon mehr Erfahrung – bevor er zu uns kam, hat er ja bekanntlich in Fürth abgesagt, womöglich weil ihm dort die Strukturen nicht zusagten, damals war Helmut Hack noch am Start.

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            • So leck geschlagen ist dieses Schiff doch nicht, ich glaube die Mannschaft hat bis zur letzten Sekunde der Relegation eine Entwicklung durchgemacht, die zusammenschweißt, genau das hat gefühlsmässig im Lauf der Saison gefehlt. Der neue SV steht vor keinem totalen Neuanfang wie Palikuca, es hat sich eine Mannschaft herauskristallisiert die eben partiell ergänzt werden muss, für mich einfacher als vor 1 Jahr. Ich würde sogar so weit gehen, daß wir kommende Saison mit dem Bewußtsein der vergangenen, eine ganz andere Saison spielen werden. Keiner wird wie aus der 1. Liga kommend,die 2. Liga wieder unterschätzen.
              Heckings Erfahrung, Netzwerk ist sicher wertvoll, aber ich persönlich tendiere trotzdem zum moderneren Ansatz mit Schmedes für den der FCN genau der nächste Schritt sein könnten, aber ob er es überhaupt will hier antreten, keine Ahnung.

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              • @Juwe

                Du meinst also, die unzureichenden Strukturen bilden den Nährboden, dass Schmedes hier, wie Du sagst, „den nächsten Schritt machen kann“?

                Ich befürchte, Du täuscht Dich.

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                • Du meinst also, die unzureichenden Strukturen bilden den Nährboden, dass Schmedes hier, wie Du sagst, „den nächsten Schritt machen kann“?

                  Kann sein, der Club belehrt einen immer wieder aufs neue. Beschwören würde ich es nicht. Aber ich habe dazu sowieso eine anderen Theorie, für mich sind nicht die „Strukturen“ das Hauptproblem, sondern einfach die Kompetenz unserer Führungskräfte der Personen, die besten Strukturen nützen gar nichts, wenn man nicht die Qualität bei der Besetzung der Positionen hat und da befinden wir uns eben in einem knallharten Wettbewerb mit 36 besten Vereinen aus Zig Tausenden Vereinen. Da konnten wir keine deutlichen Unterschiede mehr machen in den letzten Jahren qualitativ.
                  Dennoch glaube ich wir müssen bei der Mannschaft für mich das wesentliche, nicht mehr bei Null beginnen wie vor 1 Jahr und daß diese Erfahrung mit der vorhandenen Mannschaft etwas gemacht hat und halte es mit Matarazzo vom VFB Stuttgart bei der PK bei uns „Aufstellung und Taktik“ sind zweitrangig der Spirit einer Mannschaft ist das Entscheidende. Ich glaube eben, daß es hier einen Lernfortschritt gegeben hat. Diese Diskussion über die Strukturen halte ich für eher hintergründlich.

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                • @Juwe

                  Denke auch, dass die Mannschaft nicht mehr bei Null beginnt.

                  Mit „Strukturen“ meinte ich die Kompetenz, welche im Verein vorhanden ist. Im Aufsichtsrat sucht man bekanntlich vergebens. Und wir sprechen hier vom obersten Gremium des Vereins. „Club-Bosse“ schrieb die Bild-Zeitung. Tja. Tatsächlich sind das die Bosse derzeit.

                  Wenn schon kein „Club-Boss“ über Fachkenntnisse verfügt, dann sollte wenigstens der Sportvorstand viel davon mitbringen. Inklusive viel Erfahrung. Ein Trainer Marek Mintal übrigens ist meiner Meinung nach auch nur möglich mit einem starken Mann wie Dieter Hecking, der Marek unter seine Fittiche nimmt und auch schützt. Schmedes und Mintal – bitte nicht.

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              • Schmedes hat ohne Ablösen eine Mannschaft gebaut, die aufsteigen und die Klasse halten konnte. Beuteschema: durchschnittliche Zweitligakicker, zu einem funktionierenden Team vereint.

                Nur…

                Das ist nicht unser Anspruch. Wir wollen oben mitspielen, unser Kader ist bereits voll von Durchschnitt. Wir suchen die Topleute, ein Team das aufsteigen kann. Das ist ein ganz anderes Suchraster, da wird man ohne Investitionen nicht weit kommen. Ich fürchte, in diesem Segment ist auch Schmedes nicht erfahren, das sind ganz andere Spieler mit ganz anderen Ansprüchen und das könnte eine Nummer zu groß sein.

                Für mich eine Wundertüte, deshalb bin ich klar für Hecking.

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                Antwort
                • Glaubst du allen Ernstes nach dem Desaster sollte für die kommende Saison Ziel sein, einen Kader zusammen zu stellen, der oben mitspielen kann? Von welchem Geld bitte?
                  Wobei der neue Sportvorstand und der neue Trainer ja auch erst mal schauen müssen, was der derzeit übervolle Kader hergibt, von wem man sich trennen sollte und wie die Cotrainer und Physios etc zu dem ganzen neuen Konzept passen.
                  Nein, wenn wir uns in der kommenden Saison von den Abstiegsplätzen fern halten können, ist das schon eine gute Leistung.

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                • Sagt mal glaubt Ihr da echt dran, es gibt Sportvorstände die können nur mittelmäßige Kicker entdecken und zu sich holen, die können aus mittelmäßigen Spielern eine Mannschaft formen, aber halt leider, leider nicht aus Topspielern der zweiten Liga.

                  Und dann gibt es einen anderen Sportvorstand, der kann halt Top-Spieler der zweiten Liga verpflichten und zu einer Mannschaft formen, aber kann der dann auch mittelmäßige Erstligaspieler günstig holen und zu einer Mannschaft formen, oder müssten wir nach dem Aufstieg dann nicht sofort diesen Vorstand wieder rauskicken, weil der ja für den nächsten Schritt gar nicht gemacht ist?

                  Fragen über Fragen?

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                • Unbestritten ist die Saison schlecht gelaufen. Das hat viele Gründe, aber sicherlich ist es nicht die Qualität der Einzelspieler. Eher, dass diese nicht zusammenpassen und der Kader generell eine Unwucht hat. Hier muss man gezielt an den Schwachstellen arbeiten. Die Lösung kann aber nicht durch Spieler im Niveau von Osnabrück – nichts für ungut – kommen.

                  Wir brauchen gezielte Verstärkungen. VERSTÄRKUNGEN, nicht eine Auffüllung in der Breite.

                  Einer, der selbst jahrzehntelang auf höchstem Niveau Trainer war, kann so einen Kader lesen und analysieren. Gerade in unserer Situation brauchen wir jemanden, der den Blick eines Trainers hat. Wir haben eine gute Basis. Eine Basis, die höherklassig als Ligadurchschnitt sein sollte. Die gilt es sinnvoll zu ergänzen und zu modifizieren, dann werden wir mindestens im oberen Mittelfeld mitspielen.

                  Als Saisonziel den Abstiegskampf auszugeben ist falsche Demut. Das entspricht nicht unserem Kaderwert und wir sollten uns nicht kleiner machen als wir sind, nur weil es diese Saison voll in die Hose ging.

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                • @Armin:
                  Ich sage nicht, dass Schmedes das nicht kann, aber er hat es auch noch nicht gemacht. Sein Biotop war ein klammer Drittligist. Deshalb sage ich: Wundertüte.

                  Hecking würde ich nicht als passend für einen Verein wie Osnabrück einschätzen. Aber er passt zu einem ambitionierten Zweitligisten – ja, und auch zu einem Erstligisten.

                  Oder würdest Du uns wegen einer Horrorsaison nicht mehr als ambitionierten Zweitligisten bezeichnen?

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                • Hecking ja wäre wohl der oberflächlich betrachtet sichere Weg scheinbar, wobei seiner auch nicht makellos ist, mit den finanziellen Möglichkeiten in der 2. Liga vorne zu scheitern war auch kein Glanzlicht und am Ende mit einem 1:5 im eigenen Stadion gegen Sandhausen sogar unerklärlich.
                  Zudem schwingen für mich bei Hecking zwei Dinge mit, zum einen es schmeckt nach Old School, irgendwie verkörpert er das und zum anderen sein Lebensmittelpunkt ist nunmal nicht im Süden des Landes und er hat uns schon mal entgegen seiner Akündigung „never“ über Nacht mitten in der Saison überraschend sitzen lassen.

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                • Den Lebensmittelpunkt würde ich nicht – mehr – überbewerten. Damals hatte er schulpflichtige Kinder, die er nicht aus ihrem Umfeld reißen wollte. Inzwischen sind die Kinder erwachsen und leben vermutlich auch nicht mehr alle zuhause. Das sind schon andere Voraussetzungen.

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                • Das halte ich für eine radikale Fehleinschätzung der Lage in der wir uns befinden, Topleute können wir uns aktuell nicht leisten und müssen wir uns selbst entwickeln. Und da vertraue ich dem ehemaligen Chefscout des HSV mehr, als dem Trainer, der gerade mit den von dir angesprochenen Topleuten krachend gescheitert ist.

                  Unter Hecking gab es schon als Trainer keinerlei Entwicklung, warum das als teurer Sportvorstands-Praktikant plötzlich anders aussehen sollte, kann ich mir nicht erklären. Wir brauchen jetzt jemand, der weiß was er tut. Und das kann nicht der nächste Newcomer auf der Position sein.

                  Wenn wir lediglich nach Namen verpflichten, können wir auch gleich den Loddar verpflichten. Damit würden wir zumindest unserem Ruf gerecht.

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                • @Optimist

                  Dann schauen wir uns doch einfach mal die Performance in der Saison an. Wir haben zum gleichen Zeitpunkt den Trainer gewechselt wie Hannover 96, Hannover hatte zu dem Zeitpunkt sogar einen Sieg weniger als wir. Auch die haben dann ein Spiel mit Interimstrainer gemacht und verloren.

                  Die haben eine Trainer geholt der davor beim Waldhof in Liga 4 gearbeitet hat und bei Sandhausen in Liga 2, also beim klassischen Dorfverein. Anspruch und Medienlandschaft ist in Hannover eine ganz andere.

                  Wir holen einen Trainer, der schon CL gespielt hat, der mit Union Erfolg in Liga 2 hatte, ok letztes Jahr ein schlechtes Jahr mit Ingolstadt, aber egal, gan andere Vita.

                  Tatsache ist, Hannover hat dann 10 Siege geholt, wir 5, Hannover hat den Anschluss an das erste Drittel gefunden und wir mussten in die Relegation. Hm wie hat das ein Viertligatrainer und Dorfvereinstrainer nur geschafft?

                  Oder Heidel, der war Autoverkäufer und Mainz in die erste Liga geführt?

                  Oder Samir Arabi, der ab 2006 Scout bei der Alemannia in Aachen war, ab 2008 Chefscout und der 2011 zu Arminia nach Bielefeld ging. Spannend dabei Samit Arabi stieg dann 2013 erst mal mit Bielefeld ab, hätte man ihn da nicht sofort entlassen sollen? Da musste doch klar sein, der Mann kann nichts, oder?

                  Diese Saison ist er mit der Arminia in Liga 1 aufgestiegen. Klar wir sind ja ein ganz anderes Kaliber, Nürnberg mit Bielefeld gleichsetzen, das geht natürlich nicht. Oder vielleicht doch?

                  Ein Fabian Wohlgemuth bei Kiel und Paderborn erfolgreich war vorher Chefscout bei der Jugend von Hamburg und Wolfsburg, dann Leiter des NLZ in Wolfsburg na da kann man klar erkennen, ein Sportvorstand für ambitionierte Zweitligamannschaften.

                  Oder schauen wir uns den Sportvorstand bei Freiburg mal an, Chefscout bei Freiburg, Sportdirektor und dann Leiter der Fußballschule, aka NLZ. Danach Sportvorstand auch bei Freiburg. Da sieht man gleich wie so ein Verein wie Freiburg den Markt nach einem ambitionierten Sportvorstand scannt, die ganzen Erfolge anschaut, die der schon als Trainer hatte. Wir sollten das kopieren.

                  Oder mal ein Blick zu Union, die haben in den letzten Jahren auch nicht so viel falsch gemacht, Vorstand Profifussball ist dort Oliver Ruhnert, Oliver wer? Was hat der denn vorher gemacht? Scout bei Schalke, Trainer bei Schalke II, Leiter NLZ bei Schalke, Chefscout bei Union und dann Vorstand. Eine Vita die nur so vor erfolgen im höchstklassigen Fußball strotzt.

                  Interessant bei meiner kurzen Recherche, man findet sehr häufig ehemalige Leiter eines NLZ heute als Sportvorstand und viele waren davor Chefscout oder Scout. Eigentlich ja nicht so überraschend. Denn ein Leiter NLZ hat schon beträchtliche organisatorische Aufgaben, benötigt einen Blick für Talente, kennt sich auch mit administrativen Tätigkeiten aus. Und wenn er dazu auch schon mal als Scout oder besser Chefscout gearbietet hat, dann hat er auch einen Blick für die Qualität eines fertigen Spielers.

                  Wenn ich mir meine Kurzrecherche so anschaue, dann würde ich mal bei den erfolgreichsten NLZs nachschauen was der jeweilige Leiter davor gemacht hat, wenn er da auch schon mal als Scout gearbeitet hat, dann wäre das mein Mann.

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                • Siehste, und genau deshalb würde ich beide holen. Weil der eine die perfekte Ergänzung für den anderen ist. Kein Geld? Geld kommt durch Kompetenz. Und wird durch Inkompetenz vernichtet.

                  q.e.d.

                  …zumindest fast!

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                • @Optimist

                  Siehste, und genau deshalb würde ich beide holen. Weil der eine die perfekte Ergänzung für den anderen ist.

                  Kannst Du mir kurz erklären wo Hecking Schmedes helfen kann und wo Schmedes Hecking helfen kann? Mir ist das leider nicht klar. Ich sehe eher, dass der eine den anderen blockiert. Und vor allem nach allen berichten will keiner der beiden das zusammen machen, welchen Sinn hätte es dann die beiden zu verpflichten und sie zu zwingen zusammen zu arbeiten?

                  Kein Geld? Geld kommt durch Kompetenz. Und wird durch Inkompetenz vernichtet.

                  Dann hatte Münchausen doch recht, dass man sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen kann. Nur das Problem, selbst wenn die beiden die perfekte Kompetenz hätten, wenn sie nicht zusammenarbeiten wollen, dann hilft das nicht.

                  Außerdem glaube ich nicht daran, dass man Schulden machen sollte, um diese dann mit einer Wette auf die Zukunft zurückzuzahlen, das hatten wir doch schon zu oft, hat uns jedesmal an den Rand der Insolvenz geführt. Wir können nur ausgeben, was wir schon haben.

                  Komptenz schafft kein Geld, das schafft nur Arbeit und kleine Schritte nach vorn. Wer glaubt er könne durch Harakiri den Erfolg schaffen, der irrt aus meiner Sicht.

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                • Dann hast du schon die Diskussion wer ist denn die Nr. 1 und wer wird die Nr. 2 und wenn man sagt gleichberechtigt, ja was dann bei unterschiedlichen Positionen. Beide holen könnte in meinen Augen auch kontraproduktiv sein und unklar. Viel hilft viel ist selten die Lösung und widerspricht das man von einer klaren Lösung auf der Position überzeugt ist.

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                • Das ist logisch, einer muss den Hut aufhaben. Kraft seines Namens kann das nur Hecking sein. Ob das für Schmedes akzeptabel ist, weiß ich nicht. Das sind ja auch Spekulationen, dass er nur einen Chefposten nehmen würde. Eindeutig positioniert hat er sich dazu nicht. Hat er überhaupt nicht – nichteinmal, ob der Club für ihn möglich wäre.

                  Oder habe ich was verpasst?

                  @Armin:
                  Ja, da werden wir uns wohl nicht einig werden. Für mich ist Hecking mehr Chance als Risiko, für dich eben Schmedes. Da gibt es kein richtig oder falsch, ist nur Gefühl.

                  Am Ende des Tages kommt es ja vielleicht ganz anders…

                  DAS – und da dürften wir uns einig sein – wäre vermutlich die schlechteste Variante. Einen besseren Kandidaten als einen der beiden kann ich mir gerade überhaupt nicht vorstellen.

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                • Sorry Optimist aber im Moment schreibst du nicht wie ein Optimist, sondern wie einer, der im Wolkenkuckucksheim lebt und die Realität nicht wahrhaben will.
                  Unser Verein hat weder das Geld noch die Spieler, um deinen Träumen auch nur annähernd gerecht zu werden in der kommenden Saison.
                  Und weder Schmedes noch Hecking werden sich von jemand anderes reinreden lassen. Da bin ich mir ziemlich sicher.
                  Beide kosten mit Sicherheit viel Geld. Hecking schon wegen seiner Vita und Schmedes wegen der Ablöse, die dann sicher für Osnabrück fällig wird. Hecking und Schmedes brauchen Einarbeitungszeit und die haben wir nicht. D.h. mit der Kaderzusammenstellung würde das auch laufen wie immer: die Guten gehen woanders hin und wir warten bis zum Schluß und haben dann nicht mehr die Chance, die neuen Spieler vor Saisonbeginn in den Kader so zu integrieren, daß der FCN eine Chance hat, gut aus den Startlöchern zu kommen.
                  Hier wird dann wieder davon die Rede sein, daß wir schon erst einmal 10 Spiele abwarten müssen bis wir die Arbeit von Sportvorstand und Trainer wirklich beurteilen können. Und wenn es dann nicht so läuft wie du dir (und vermutlich immer noch zu viele Fans es sich vorstellen), dann haben wir die nächste Trainer und Sportvorstanddiskussion schneller als uns lieb ist.
                  Und ein Konzept, nach dem der Aufsichtsrat wählen könnte, gibt es immer noch nicht.

                  Ich plädier für einen anderen Weg: Bescheidenheit und Rückgriff auf das im Verein vorhandene Potential (Wiesinger, Mintal, Galasek, vielleicht noch den einen oder anderen Trainer ansonsten im NLZ).

                  Diese haben den Vorteil den Kader mittlerweile zu kennen und zu wissen, welche Verstärkungen aus der Jugend kommen können und wo sie wirklich jemand von außen holen müssen.

                  Dann sollte der Aufsichtsrat eine zügig Satzungsänderung entwickeln, sie den 20000 Mitgliedern im Herbst auf einer OnlineJHV zur Abstimmung geben (damit haben wir die Chance, daß nicht ein paar 100 Mitglieder die nötigen 75% ZUstimmung verhindern können).
                  Ziel sollte sien, den Aufsichtsrat zu verschlanken und mit sportlicher Kompetenz zu verstärken ohne daß die von Mitgliedern gewählt werden müssen. Die entsprechenden Leute sollte der Aufsichtsrat suchen. Evtl. könnten sie da ja Hecking fragen.
                  Diese Aufsichtsräte könnten dann mit der sportlichen Führung ein sportliches Konzept erarbeiten, das Arbeitsgrundlage für die Trainer und den Sportvorstand werden soll und das Beurteilungskriterien beinhaltet, nach denen die Arbeit unter langfristigen Aspekten beurteilt werden kann, auch wenn es mal nicht so gut läuft.
                  Zielvorgaben für diese Saison sollte es sein, möglichst nie auf einem Abstiegsplatz zu landen.
                  Und im Laufe der Saison kann dann sukzessive daran gearbeitet werden, die Mannschaft für die kommenden Jahre fit zu machen, sodaß sie irgendwann wieder um den Aufstieg mitspielen kann.
                  Und dabei kann man dann schauen, ob Mintal und Wiesinger in ihre Aufgaben reinwachsen oder ob sie irgendwann von einem gut zum Kader und Konzept passenden Trainer bzw. Sportvorstand abgelöst werden müssen, um den nächsten Schritt machen zu können.

                  Meiner Meinung nach wäre das der einzig sinnvolle Weg, um von diesem Weiter So wegzukommen.

                  Ich halte es nicht für zielführend Hecking nur aufgrund seiner Arbeit als Trainer und seiner wahrscheinlichen Netzwerke zu holen. Viele Spieler für die er plädieren würde, können wir uns wahrscheinlich sowieso nicht leisten.
                  Und was Schmedes Wiesinger an Erfahrung voraus hat, kann ich nicht wirklich erkennen.

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                • Das ist logisch, einer muss den Hut aufhaben. Kraft seines Namens kann das nur Hecking sein.

                  Ich würde so einen Posten gern nach Kompetenz und Plan vergeben und nicht nach „Namen“. Immerhin Schmedes hat gezeigt, dass er die Stelle inhaltlich ausfüllen kann. Ob das dann bei uns auch funktioniert? Kann man natürlich vorher nicht zu 100% sagen.

                  Bei Hecking ist es eine reine Wette auf die Zukunft, er hat das noch nicht gemacht. Klar als Trainer hat er sicher Einblick bekommen, aber er hat seinen Sportvorständen sicher nicht dauernd über die Schulter geschaut, gemacht hat er es noch gar nicht.

                  Klar kann das funktionieren, aber man hat halt gar kein rationales Argument.

                  Ja, da werden wir uns wohl nicht einig werden. Für mich ist Hecking mehr Chance als Risiko, für dich eben Schmedes. Da gibt es kein richtig oder falsch, ist nur Gefühl.

                  Nein das ist es nicht, für Schmedes sprechen Argumente, er begleitet den Posten bereits erfolgreich bei einem anderen Verein.

                  Bei Hecking gibt es keinerlei Beweis, dass er Sportvortsand kann. Wenn dann würde ich ihn als Sportdirektor unter Schmedes sehen, bin aber nicht sicher ob Schmedes ihn wirklich braucht. Wenn er da gut arbeitet, dann könnte er ja vielleicht mal Nachfolger von Schmedes werden? Auch wenn er dafür vielleicht schon etwas zu alt ist?

                  Am Ende des Tages kommt es ja vielleicht ganz anders…

                  DAS – und da dürften wir uns einig sein – wäre vermutlich die schlechteste Variante. Einen besseren Kandidaten als einen der beiden kann ich mir gerade überhaupt nicht vorstellen.

                  Nein da bin ich nicht Deiner Meinung, Bei Hecking bin ich eh skeptisch, aber auch bei Schmedes bin ich nicht sicher ob es da nicht vielleicht einen besseren gibt. Ich weiß ja gar nicht wer im rennen ist. Und wie ich oben gezeigt habe, vielleicht wäre der Leiter eines NLZ, der davor schon als Scout gearbeitet hat die optimale Lösung. Der hätte sicher gute Informationen im Bereich Jugendfußball, der hat den richtigen Blick bezüglich Talenten, sportlicher Qualifikation und kennt die organisatorische und administrative Arbeit.

                  Mir fehlen auch schlicht zuviele Informationen um beurteilen zu können ob Schmedes am Ende wirklich die beste Wahl ist. Wenn ich aber Schmedes und Hecking vergleiche, dann sehe ich einer hat es schon gemacht, hat erfolgreich gearbeitet, der andere hat das noch nie gemacht, hat in einem anderen Bereich erfolgreich gearbeitet, war bei deutlich finanzkräftigen Vereinen tätig. Ob der weiß was bei uns machbar ist, ob der die richtigen Spiler für uns finden kann? Und zuzletzt hat er als Trainer in Hamburg auch noch seinen Auftrag nicht erfüllt.

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                • Dass Hecking als Trainer nicht entwickeln konnte, dürfte Philipp Wollscheid nicht so sehen.

                  Schmedes hat sicherlich seine Qualitäten. Als Scout. Aber was würde ihn noch auszeichnen als Vorstand? Welche wichtigen Eigenschaften würde er noch mitbringen als Vorstand? Vielleicht weiß das jemand, der Schmedes präferieren würde…ich weiß nur das, was Keblawi geschrieben hat.

                  Ansonsten stimme ich @Beate zu. Was würde Schmedes mitbringen, was wir nicht schon mit Wiesinger haben? Wiesinger ist zudem hier zuhause, liebt seinen Club und klettert nicht auf der Karriereleiter.

                  Was würde Schmedes mitbringen, als Vorstand? Scouting alleine reicht da nicht. Was also zeichnet ihn noch aus? Als Vorstand…

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                • 2,5 Jahre Erfahrung auf der Position, in der er einen Fast-Absteiger in Liga 3 zu einem soliden Zweitligisten gemacht hat?

                  Was hat Hecking vorzuweisen? Zwei Entlassungen bei Vereinen mit hohen Zielen und eine frühzeitig angekündigte Trennung in Gladbach, weil man auch dort nicht der Meinung war mit Hecking den nächsten Schritt machen zu können. Und keinerlei Erfahrung als Sportdirektor.

                  Auch Wiesinger hat das noch nie gemacht, auch wenn NLZ-Leiter schon wesentlich eher in die Richtung geht, als Trainer. Aber man hat nicht das Gefühl, dass Wiesinger das anstrebt. Und ich hielte es auch für keine gute Entscheidung, wenn der eigentlich eher ruhig dahin arbeiten will.

                  Generell erwarte ich von einem 35-Jährigen, der nach oben will, wesentlich mehr Biss, als von einem 55-Jährigen, der Schritt für Schritt nach unten durchgereicht wird.

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                • Sorry, ist mir zu dünn.

                  Um beurteilen zu können, wie fruchtbar die Arbeit von Schmedes in Osnabrück war, müsste man die Struktur dort kennen und die Rolle von Thioune und den Anteil von Schmedes am Erfolg. Wie kann er mit Menschen umgehen undundund.

                  Ich weiß es nicht, daher weiß ich auch nicht, wie Schmedes einzuschätzen ist. Kann uns wieder viel Geld kosten, wenn er hier überfordert wäre. Vielleicht aber ist er ja das Manager-Talent im deutschen Fußball. Ich kann es nicht beurteilen. Für mich ein Experiment, nicht ohne großes finanzielles Risiko.

                  Zu Hecking habe ich eine andere Meinung. Champions League. Pokalsieger. Uns mit wenigen Mitteln auf Platz 6 geführt. Auf Platz 6 von Liga eins.

                  Wenn Wiesinger nicht will, will er nicht. Das stimmt, das gilt es dann zu akzeptieren. Auch aus Respekt.

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                • Wenn VW mal schnell Kevin de Bruyne kauft, sollte man auch besser die Champions League erreichen. Auch Platz 6 mit uns würde ich eher dem Team zuschreiben, Bader hat ihm da mit Schieber, Ekici, Nilsson, Simons, Cohen und Mak einfach einen richtig geilen Kader rund um Gündogan zusammengestellt. Ohne Schieber, Ekici und Gündogan sind wir eh nie mehr in diese Gefilde gekommen.

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                • „Was Hecking im vergangenen Jahr mit dem sechsten Platz erreicht hat, ist genauso hoch einzuschätzen wie unser Pokalerfolg mit einer besser besetzten Truppe.“
                  (Hans Meyer damals über Dieter Hecking)

                  Würde Hans Meyer nicht große Stücke auf Hecking halten, wäre dieser nicht in Gladbach gelandet.

                  Wie man auch immer zu Hecking steht. Der Trainer Hecking hat jede Menge Erfahrung und Kompetenz zu bieten für den Sportvorstand Hecking. Das dürfte unstrittig sein.

                  Dass Schmedes mehr Fantasie und womöglich auch mehr Potenzial bietet, mag sein. Wissen wir aber nicht. Ich würde daher die solidere Lösung bevorzugen. Wir sind gerade an der finanziellen Katastrophe haarscharf vorbeigeschlittert. Mit einem Experiment. Welches sich nicht wiederholen darf.

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                • Generell erwarte ich von einem 35-Jährigen, der nach oben will, wesentlich mehr Biss, als von einem 55-Jährigen, der Schritt für Schritt nach unten durchgereicht wird.

                  wir waren nicht oft einer Meinung aber da bin ich völlig bei xxandl, mir wirkt der Weg mit Schmedes ambitionierter, der nach oben strebt und wenn man seine Vita ansieht sehr viel Erfahrung aus dem obersten Amateur und Jugendbereich mitbringt, vielleicht eher das Auge für junge Spieler hat, die es bei uns schaffen könnten. Klar wir bewegen uns im rein hypothetischen Bereich, aber mehr als ein Bauchgefühl kann man vorab ja nicht haben, meines sagt mir Schmedes fände ich als Rookie ambitionierter. Wäre evtl. auch eine Parallele zu Köllner der ja auch aus dem Jugend Ama Bereich kam und einige Spieler erfolgreich hochgezogen hat.

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                • @Juwe

                  Und das reicht Dir wirklich, um ihn auf den Posten des Sportvorstandes, und somit auf den wichtigsten Posten im Verein, zu hieven?

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                • @ fränki
                  Bei Hecking gehst Du 100% ins Risiko, Sportvorstand war er nie, er hat auch nie im Bereich sportliche Leitung gearbeitet. In Deutschland ist der Trainer nicht der Manager in England.

                  Schmiedes hat genau diese Stelle bei einem Verein schon erfolgreich besetzt. Das ist Dir zu riskant? Verstehe ich nicht, bei Hecking nur keinerlei Fakten, bei Schmedes schon.

                  Ich bin auch der Meinung, dass der 6. Platz bei uns ein großer Erfolg war, im Jahr drauf ging es aber deutlich zurück, Wiesinger war dann sogar erfolgreicher in der Saison.

                  Dann noch der Pokalerfolg mit VW, allerdings haben die damals von der Nummer 2 in Deutschland geträumt und massiv Geld investiert.

                  Hecking als Trainer ist eine solide Entscheidung ohne großes Potential nach oben.

                  Aber das bedeutet für den Sportvorstand nichts.

                  Ich teile die Aussagen von xxandl zu 100%.

                  Und Beates Vorschlag scheitert halt an den Protagonisten, Wiesinger will wieder ins NLZ, Galasek hat weder als Trainer noch als Funktionär größere Erfolge im Profibereich und Marek ist Trainer und kein Sportvorstand.

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                • @Armin

                  Ich sehe das Risiko bei Schmedes deutlich höher. Seine Scouting-Fähigkeiten sind bekannt. Was ihn allerdings zu einem Sportvorstand in einem unruhigen, schwierigen Verein befähigt, ist nicht bekannt. Diese Unbekannte macht Schmedes zu einem sehr hohen Risiko.

                  Der Sportvorstand Hecking kann auf mannigfaltige Erfahrungen des Trainers Hecking zurückgreifen. Dass man mit Hecking, ich zitiere Dich, „zu 100 Prozent“ ins Risiko gehen würde, ist daher, Du weißt das, schon weng polemisch. 😉

                  Nein, im Ernst, wir sollten aus kaufmännischer Vorsicht das geringe Risiko wählen. Und das ist ganz klar Dieter Hecking.

                  Übrigens: Schmedes müsste man erst aus einem laufenden Vertrag herauskaufen. Widerspricht ebenfalls kaufmännischer Vernunft.

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                • Schmedes samt Ablöse kommt uns über die Laufzeit hinweg sicherlich günstiger als Hecking, da braucht man kein Prophet sein, sondern muss sich nur die bisherigen Gehälter vor Augen halten. Hecking hat im Jahr in etwa dasselbe verdient wie der gesamte Aufstiegskader des VfL Osnabrück… So viel zu deiner kaufmännischen Vernunft.

                  Ein bisschen mehr als „mannigfaltige Erfahrungen als Trainer“ sollte schon am Lebenslauf stehen, bevor wir die Farm verkaufen, um ihn uns leisten zu können.

                  Wenn wir schon glauben, unser nicht vorhandenes Geld zur Gänze in einen Sportdirektor zu stecken zu müssen anstatt in den Kader, dann doch bitte in Leute, die das auch können, wie etwa ein Heidel oder ein Schindelmeiser…

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                • Der Sportvorstand Hecking wird nicht so teuer sein wie der Trainer Hecking. Logisch.

                  Erfüllt Schmedes hingegen die Erwartungen nicht, und wird wie auch Palikuca nach einem Jahr entlassen, zahlen wir Abfindung + Ablöse.

                  Ob also Hecking im Gesamtpaket wirklich teurer ist, kann man jetzt noch gar nicht beurteilen. Was man beurteilen kann, ist: Mit der Ablöse für Schmedes würden wir finanzielles Risiko gehen.

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                • Kaufmännisch egal, ob man das mehr an Gehalt oder eine Ablöse über die Restlaufzeit abschreibt.

                  Das Argument, dass man das Gesamtpaket zwar nicht beurteilen könne, aber Schmedes auf jeden Fall ein finanzielles Risiko darstelle, amüsiert mich daher gleich auf mehreren Ebenen.

                  Warum Hecking plötzlich so viel weniger verlangen sollte, erschließt sich mir nicht ganz. Welche Motivation hätte er? Geschätzt könnte man Heckings Gehalt um drei Viertel kürzen und Schmedes das Doppelte zahlen und man würde wohl ungefähr gleich rauskommen…

                  Ganz abgesehen davon, dass der nächste Sportdirektor wohl ohnehin nur im Abstiegsfall entlassen wird, egal wie er heißt. Die Ansprüche können mit einem deutlich verminderten Budget nicht die gleichen sein wie vor dieser Saison.

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                • Nein, das denke ich nicht.

                  Hecking weiß, dass es seine erste Station als Sportvorstand sein wird und wird ein dem entsprechendes Gehalt aufrufen. Schmedes weiß selbstverständlich auch, dass er sich nicht unter Markt verkaufen muss.

                  Aber nochmal die Frage:
                  Was befähigt Schmedes den wichtigsten Posten bei einem unruhigen, schwierigen, taumelnden Traditions-Club zu wuppen? Was sind seine Fähigkeiten über das Scouting hinaus? Warum ist er dem Sportvorstand-Amt beim Club gewachsen? Wie führungsstark ist er?

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                • Mich wundert es, daß keinen stört, das hat für mich auch gar nichts mit nachtragend zu tun, aber Hecking hat uns eigentlich in diese Krise gestürzt seit er in Nacht und Nebel den Verein plötzlich verlassen hat, was für einen Trainer zur Winterpause, der unter Vertrag ist, damals noch recht ungewöhnlich war. Wie gesagt nicht um nachtragend zu sein, sondern es geht um Vertrauen. Irgendwie ist das dann halt auch wieder präsent finde ich. Dann lieber gleich Klaus Allofs der ihn damals abgeworben hat :-o..den ich mir im übrigen auch vorstellen könnte mit seiner Erfahrung, den unruhigen Verein in den Griff zu bekommen.

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                • @Juwe

                  Hecking hatte eine Ausstiegsklausel.
                  Soweit also Business as usual.

                  Was ich mies fand, war, dass Hecking kurz vorher im „Doppelpass“ ein Bekenntnis pro Club äußerte, sich aber ein paar Wochen später nicht daran gehalten hat. Das war vor fast acht Jahren, ist für mich verjährt. Aber, dass er gegangen ist, gehört leider zum Geschäft.

                  Denn:
                  Wie mies wäre es denn von Schmedes, jetzt den VfL Osnabrück zu verlassen? Nachdem schon Thioune weggegangen ist. Auch das wäre doch Business as usual, oder? Wenngleich bitter für den VfL Osnabrück.

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                • Weil das ein kluger, analytischer Typ ist, mit der sich seit 1,5 Jahren mit genau dem Spieler-Segment beschäftigt, in dem er auch jetzt tätig wäre – ablösefrei, leistbare Spieler mit dem Fokus auf jungen Spielern und Spielern mit Knick im Lebenslauf.

                  Weil für ihn wichtiger ist, dass ein ähnlich denkendes Team auf dem Platz steht, als einen Spieler zu holen, der qualitativ besser wäre, aber aus verschiedenen Gründen nicht hineinpasst.

                  Weil ihm der Erfolg der letzten Jahre – im Vergleich zu Hecking – Recht gibt.

                  Hecking kommt aus einer komplett anderen Welt, wo auf seinen Wunsch Ewerton und Co. für viel Geld zusammengekauft werden und er am Ende 1:5 zuhause gegen Sandhausen verliert, weil es hinten und vorne nicht stimmt. Der hat sich in den letzten Jahren keine Sekunden darüber Gedanken machen müssen, wie er mit wenig Geld seinen Kader verstärken könnte. Der kommt von Vereinen, wo er auf riesige Scout-Abteilungen zurückgreifen konnte – Schmedes hatte gerade mal einen hauptberuflichen und einen nebenberuflichen Scout in Osnabrück.

                  Wenn du Schmedes verpflichtest, kannst du den hinsetzen und er fängt morgen an. Was er auch muss, weil es um Tage und Wochen geht, wenn wir gut in die Saison kommen wollen. Kann Hecking das? Der das noch nie gemacht hat? Der ganz andere Vorstellungen hat?

                  Schmedes scheint letzte Saison schon der Kandidat gewesen sein, der sich am Besten präsentiert hat, war aber wohl nicht zu bekommen. Auch Hannover war interessiert, selbst beim HSV wird gemunkelt, dass sie ihm gerne wieder eine Position geben würden. Der ist jung, gut, motiviert. Und wird seinen Weg gehen.

                  Hoffentlich bei uns, denn für Hecking spricht außer seinem Namen rein gar nichts.

                  Wer eine Stunde Zeit hat, dem ist dieses Interview nahegelegt: https://podcasts.apple.com/de/podcast/wie-osnabr%C3%BCcks-baumeister-sein-handwerk-beim-hsv-erlernte/id1465597627?i=1000457809793

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                • Für Hecking spricht sehr viel Erfahrung, Führungsstärke, ein Bezug zum 1. FC Nürnberg, ein sicherlich gutes Netzwerk und natürlich auch der gute Name, der ihn zum Gesicht unseres Vereins machen würde. Damit verbunden auch eine Aufbruchstimmung, nicht nur bei uns Fans, sondern womöglich auch bei potenziellen Sponsoren. Kurzum: Hecking bringt für mich alles mit, was einen Vorstand ausmacht. Betonung auf Vorstand.

                  Die Argumente pro Schmedes, welche das Scouting, die Kaderzusammenstellung und seine Erfahrungen als Verantwortlicher in Osnabrück umfassen, sind durchaus beachtlich.

                  Bleibt allerdings die Frage, ob Schmedes unserem Verein vorstehen kann oder ob er sich nur begrenzt als Sportvorstand für den Club eignet. Und eher der Typ Sportdirektor ist.

                  Im Grunde sind Hecking und Schmedes ja nur Synonyme für Typen, die man gerne als Vorstand sehen würde. Aufgrund unser schwachen Strukturen bin ich eher für den präsidialen Typ, zugegeben.

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                • Woher die Aufbruchsstimmung bei der Aussicht auf Hecking-Fußball kommt, erschließt sich mir nicht. Wird seit Jahren nach unten durchgereicht und gegen modernere Trainer ausgetauscht, aber bei uns auf fremder Position soll er der Heilsbringer sein? Und Hecking als Gesicht des Vereins? Ich gestehe jedem das Ziehen einer Ausstiegsklausel zu, aber den zum Gesicht des Vereins machen? Naja.

                  Ich finde es völlig absurd Namen nachzulaufen, die von besseren Zeiten zeugen, anstatt sich darauf zu fokusieren wofür die stehen, wo wir als Club stehen und was wir erreichen möchten.

                  Hecking ist für mich kein Synonym, den halte ich einfach für die denkbar beschissenste Wahl, weil teuer und neu im Job halt echt das letzte ist was wir in der aktuellen Situation brauchen. Den Heidel, gleiches Alter, ähnlich erfahren, ähnlich teuer, aber für diese Stelle um Welten qualifizierter, würde ich dir mit dem Rad nach Nürnberg fahren…

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                • Nochmal: Es geht weniger um Hecking, um Sympathien oder Antipathien, sondern es geht darum, wer für den Club bei diesen Strukturen der geeignete Sportvorstand wäre.

                  Außerdem: Wir sind gerade haarscharf an der Katastrophe vorbeigeschlittert und ein Dieter Hecking, laut Hans Meyer ein guter Mann, ist uns nicht gut genug?

                  Vor dem Hintergrund unserer Strukturen, in der sich unsere fachfremden Aufsichtsräte abermals als „Club-Bosse“ versuchen, wäre für mich auch Christian Heidel eine gute Wahl für den Vorstand. Keine Frage.

                  Es geht nicht um Hecking, um Sympathien oder Antipathien. Es geht darum, wie dieses Kompetenzvakuum endlich geschlossen wird. Denn dieses Vakuum hätte den Verein fast die Existenz gekostet.

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                • Mein Standpunkt:
                  a) Eine Personalie wird kein strukturelles Kompetenzvakuum schließen.
                  b) Ohne Kompetenz im ausgeschriebenen Bereich wird man ein Kompetenzvakuum erst recht nicht schließen.
                  c) Wenn die Strukturen ein Problem sind, wäre es klug, daran zu arbeiten, anstatt den Kandidaten zu wählen, der sich am besten damit arrangieren kann.

                  (Schmedes hat in Hamburg übrigens eine Konzern-Umstrukturierung miterlebt und war vor der Übernahme der Leitung der Scoutingabteilung auch für den Vorstand tätig – dürfte also sicher etwas davon mitgenommen haben.)

                  Das Meyer-Zitat bezieht sich auf den Trainer Hecking und ist fast zehn Jahre alt. Im schnelllebigen Fußball also graue Vorzeit. Hecking war damals schon ein Trainer mit sehr tradionellen Ansätzen, dass er heute gegen modernere Trainer ausgetauscht wird, überrascht mich nicht im Geringsten.

                  Ist Hecking zu schlecht für den Club? Auf der Position schon, in meinen Augen.

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                • Vielleicht sollte man Hecking fairerweise erst einmal als Sportvorstand arbeiten lassen, ehe man ihm die Qualifikation dafür abspricht. Meiner Meinung nach spricht doch viel dafür, dass er auch ein guter Vorstand sein könnte. Siehe oben.

                  Ebenso sollte man Schmedes eine faire Chance geben, falls er Osnabrück für Nürnberg verlässt. Es geht hier nicht um Rechthaberei, sondern um den Club.

                  Wir können das Kompetenzvakuum kurzfristig nur mit Personalien füllen, mittelfristig durch Veränderungen im Aufsichtsrat (falls sich kompetente Kandidaten ein Herz nehmen) und langfristig durch eine Umstrukturierung.

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            • Denn:
              Wie mies wäre es denn von Schmedes, jetzt den VfL Osnabrück zu verlassen? Nachdem schon Thioune weggegangen ist. Auch das wäre doch Business as usual, oder? Wenngleich bitter für den VfL Osnabrück.

              Das ist ein riesen Unterschied, zum Saisonende ist es sehr wohl usual, nicht aber in der Winterpause mitten in der Saison. Ich mag nicht googlen, aber ich kenne keinen Fall, in dem ein Trainer unter Vertrag in der Winterpause innerhalb der Bundesliga von einem zum anderen Erstligisten gewechselt ist außer dem unseren mit Hecking.

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              Antwort
              • Zum Saisonende?

                Nicht wirklich, oder? Für den VfL Osnabrück war nämlich vor drei Wochen Saisonende. Dort laufen die Planungen für die kommende Saison. Der Trainer, fast schon ein Osnabrücker Urgestein, hat den VfL bereits Richtung HSV verlassen. Hinzu kommt, dass der Transfermarkt eng ist aufgrund der Pandemie bzw. deren finanzielle Folgen.

                Wäre das wirklich usual, den Verein als Sportvorstand in so einer Phase zu verlassen?

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                Antwort
                • Ganz ehrlich, das wird mit Beiden nichts mehr. Jeder Dorfverein hat zum Saisonende seine Posten besetzt, aber beim Club kommt es nicht auf jeden Tag an.
                  Die komplette Suche nach Personal ist doch dilettantisch, dazu fällt mir nix mehr ein.

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                • Zum Saisonende?
                  Nicht wirklich, oder?

                  Aber natürlich wirklich, nach! dem Saisonende und das ging sehr schnell in dem Fall mit Thioune, man hat beim HSV so wie bei uns auch eine Schluss Analyse gemacht und sich entschieden sich zu trennen. Für dich nochmal zur Definition Zwischen Saisonende und Beginn der neuen Saison! Ich weiß gar nicht was es da anzuzweifeln gibt 🙂 .. das ist was anderes als in der selben Liga in der Winterpause von einem Verein zum anderen. Daher bin ich gegen Hecking, aber das ist ja nicht maßgeblich. Für mich ein gestörtes Vertrauensverhältnis und deshalb keine optimale Basis. Davon haben wir uns genau genommen bis heute nicht erholt. Nenn mir in der 1 Bundesliga nur einen vergleichbaren Fall während der Saison?

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                • Aber vielleicht war unsere Diskussion letztlich eine Fata Morgana am Ende, weils keiner von beiden wird. Ich traue unserer Führung so ziemlich alles zu auch es zu vermasseln und dann ja wird die Not wieder groß auch einer erneuten Fehlbesetzung.

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              • Das ist für mich auch der Punkt, der absolut gegen Schmedes spricht. Er gilt als loyal und soll für Osnabrück einen Trainer suchen und den Kader planen. In dieser Phase, mit wenig Mitarbeitern geht er weg und lässt seine Arbeit liegen? Wenn ja, ist das eine Sauerei, die wir zu verantworten haben. Und spricht nicht für den hochgelobten Charakter.

                Alternativ könnte er gehen, wenn der Großteil seiner Arbeit getan ist. Wenn er einen Trainer verpflichtet hat und die Säulen des Kaders für Osnabrück gebaut hat. Das würde ich ihm zutrauen, aber was nützt das uns? Seine Ideen hat er schon verwirklicht, für uns bleibt nur noch, was unser eigenes Scouting schon gefunden hat. Also aus demselben Topf, aus dem wir jetzt auch schon einen dysfunktionalen Kader gebaut haben.

                Und warten, bis er in Osnabrück fertig ist, können wir nun wirklich nicht. Wir brauchen sofort eine Lösung. Die ich moralisch nicht tragen kann, wenn wir Schmedes aus seiner Arbeit reißen und die mit Schmedes nicht funktioniert, wenn wir es nicht tun.

                Es kann daher nur einen geben, und der heißt Hecking. Ich nähme aber auch Heidel, keine Frage 😉

                Wenn ich aber lese, die Entscheidung zögert sich vielleicht noch bis nächste Woche heraus, dann kommt mir die Galle hoch. Ich kann diesen Dilettantismus wirklich kaum mehr ertragen. Wir verlieren wertvolle Zeit, obwohl es nach Maßstäben der Ethik und der Vernunft doch gar nichts zu diskutieren gibt.

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                Antwort
                • Ich persönlich könnte mir auch Klaus Allofs gut vorstellen, ob er sich das umgekehrt auch vorstellen kann, habe ich allerdings Zweifel.

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        • Millionenfolps sind nur dann definitiv vermeidbar, wenn keine Spieler gekauft werden, die Millionen kosten.

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  • Damit man sich jetzt nicht im Spekulier-Klein-Klein verzettelt, habe ich mir die Mühe gemacht, eine Glosse aus der Frankfurter Rundschau abzutippen, im sie mit der geschätzten CU-Gemeinde zu teilen. Ein – wie ich finde- schöner und zutreffender Text voller Zuneigung und Weisheit zu unserem Herzensverein.

    Club bleibt Club
    von GünterKlein
    (Frankfurter Rundschau am 13. Juli 2020)

    Fußball hat In den vergangenen Wochen nun doch irgendwie funktioniert und warum das so war, dafür bot das Relegationsrückspiel zur zweitenLiga zwischen Ingolstadt und Nürnberg ein wunderbares Exempel. Das Spiel an sich kann mit einem dramatischen Verlauf und einigen Nebengeräuschen(am Ende Provokationen, Rudelbildung) eine derart starke Geschichte liefern, dass man für ein paar Minuten völlig vergaß: Waren ja gar keine Zuschauer da. Auch ohne das Erregungs-Echo von den Rängen war man vomGeschehen emotional ausgefüllt.
    Man kann nun sagen: Die armen Ingolstädter. Zum zweiten Mal innerhalb von sieben Tagen wurden sie Opfer der letzten Minuten. Am Samstag vor einer Woche siegten sie bei 1860 und waren einige Minuten schon Zweitligist – so wie Schalke 2001 Deutscher Meister – dann fiel auf einem weit entfernten Platz (Würzburg) noch das Tor, das sie um einen entscheidenden Rang nach unten versetzte. Nun führten sie 3:0 gegen den Zweitligisten Nürnberg und hätten das nur über die Ziellinie bringen müssen. Doch spät In der Nachspielzeit das 1:3des FCN – der Sieg des FCl fühlte sich an wie die schwerste Niederlage.Man kann auch sagen, dass die Ingolstädter mit einem Wettbewerbsnachteii In die Relegation mit dem 1. FC Nürnberg gegangen sind: In der Zeit, die der Zweitligist für sechs Spieltag hatte, musste der Drittligist elf Runden durchpeitschen- und hatte am Ende auch noch eine kürzere Regenerationszeit. So gesehen wurde Ingolstadt zum Opfer der Corona-Umstände.
    Trotzdem: Die Mehrheit der Fernsehzuschauer wird sich gewünscht haben. dass es so ausgeht wie es ausging. Weil ein Drama um Ingolstadt leichter zu ertragen ist als eines um den Club. Ingolstadt kann ein Scheitern anders verarbeiten. Es Ist ein Verein. den starke Gesellschafter tragen. Und er ist aus Plastik wie eine Auto-Armatur. Der I. FC Nürnberg hingegen steckt so voller Geschichte, die man nahe bei sich behalten will. In seinem oftmaligen Versagen, in seiner Fehlerhaftigkeit und dem steten Versuchen immer wieder einen Neuanfang auszurufen, ist er einem ans Herz gewachsen. Das Verein gewordene „Irren ist menschlich“.
    Als nach dem Hinspiel 2-0 ein 0:3 aus Nürnberger Sicht au! der Tafel stand geisterte der Spruch „.Der Glubb is a Depp“ schon wieder durch die Köpfe. Er war es dieses eine Mal dann nicht. Vielleicht wird ab jetzt alles anders.
    Natürlich nicht. Der Club wird der Club bleiben.

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    • super geschrieben – „Verein gewordenes Irren ist menschlich“…großartig. Muss ich mir merken.

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  • Das Verein gewordene „Irren ist menschlich“ – die perfekteste Analyse für unseren ruhmreichen und einzigartigen 1. FCN.

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  • Interessante Diskussion um Hecking und Schmedes von xxandl, fränky, juwe und armin. Letzten Endes seh ich mich da aber bestätigt in meiner Ablehnung beider Personen.
    Hecking: teuer, null Erfahrung als Sportvorstand, man träumt von großen Namen und Beziehungen und die Erwartungen ob seines Wirkens sind für uns derzeit ein paar Nummern zu groß
    Schmedes: hat in einem Verein gutes geschaffen. Wieviel Anteil dabei ein guter Trainer hatte, unklar. Wenn er sich von uns dort rauskaufen läßt, weil er im FCN den nächsten Karriereschritt sieht, können wir drauf warten bis er uns Tschüß sagt.
    Schmedes würde sich im übrigen ähnlich verhalten wie Hecking damals bei uns. Wenn Juwe das als Gegenargument für Hecking sieht, kann er es bei Schmedes nicht gutheißen.
    Und auch Heidel und co. konnten nicht den Nachweis erbringen, daß sie bei anderen Vereinen ähnlich gute Leistungen erbringen können wie bei ihrem Herzensverein.
    Woher wisst ihr eigentlich, daß Wiesinger kein Sportvorstand werden will? Er hat gesagt, kein Trainer. Aber Sportvorstand wäre doch eher eine Fortschreibung seines Wirkens im NLZ. Man müßte ihm halt einen guten Nachfolger für das NLZ holen (Galasek oder ein anderer NLZ-Trainer?) Und Scouts haben wir ja auch, die ihm Arbeit abnehmen können.
    Und MIntal und Wiesinger trau ich für die kommende Saison eines zu: unseren Verein von den Abstiegsrängen fernhalten mit guter Spielanalyse der Gegner (dafür gibt es ja Personal), guter Taktik, guter MOtivationsarbeit. Mit den Spielern haben sie durch die Relegation auch eine gute emotionale Basis, können sie dank vieler intensiver Gespräche besser einschätzen als jeder neue Sportvorstand oder neuer Trainer..
    Das Problem ist doch, daß unser Aufsichtsrat in den vergangenen Jahren seine Hausaufgaben nicht gemacht hat und über keinerlei sportliche Kompetenz verfügt, die ihn befähigen würde zu beurteilen, ob der neue Sportvorstand es wirklich drauf hat.
    Durch meine Idee hätten wir Zeit gewonnen und der Aufsichtsrat könnte die oben angeführten Weichenstellungen endlich durchführen: Aufsichtsrat verschlanken mit Satzungsänderung, sportliche Kompetenz in den Aufsichtsrat holen ohne daß die Person(en) das ätzende Wahlverfahren durchlaufen, ein sportliches Gesamtkonzept für den Verein entwickeln auf dessen Basis die Arbeit von Sportvorstand, Trainern und Spielern endlich mal wirklich beurteilt werden könnte und das verhindert, daß Trainer und Spielerverpflichtungen ohne Plan stattfinden.
    Vielleicht ließe sich Wiesinger ja auf eine zeitliche Befristung unter solchen Kriterien ein und könnte dann wie Mintal selbst sehen, ob er doch Gefallen an dem Posten findet, weil er eben kein Schleudersitz mehr ist, der von der Willkür eines populistischen Aufsichtsrates abhängt.

    Nochmal der Grund für meine Überlegungen: unser Verein ist knapp einer Katastrophe entronnen. Aber durch den KLassenerhalt sind wir noch lange nicht gerettet. Und wir sollten endlich aufhören zu denken, mit irgendwelchen Menschen, die anderswo erfolgreich waren, uns der Erfolg kaufen zu können. Wir haben gute Leute im Verein, wir haben kaum Geld und sollten unser Geld nutzen, um den Kader sinnvoll ergänzen zu können.

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    • Da bringst Du im Prinzip ein drittes Szenario ins Spiel. Schmedes ist loyal und hat noch ein Jahr Vertrag. Danach wäre er frei. Warum also nicht Schmedes dann verpflichten?

      Bis dahin fahren wir eine Vereinsinterne Übergangslösung, die ich Wiesinger zutraue. Er hat hinter sich ja eine ganze Scouting-/Kaderplaner-Abteilung mit Florian Meyer, diesen Teil bräuchte er nicht abdecken, könnte sich auf Talente konzentrieren.

      Und danach hat es Wiesinger entweder liebgewonnen oder wir holen Schmedes. Oder wir holen ihn dann als dritten Vorstand neben Wiesinger. Diese Idee hatte ich ja ohnehin schon mal. Wiesinger als Vorstand Nachwuchsarbeit und Spielphilosophie.

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      • Das ist Problem ist hierbei wie so oft mit längeren Übergangslösungen – funktionieren sie gut, fragt jeder, warum nicht mit Wiesinger weitermachen? Funktioniert es nicht, fragt jeder, warum hat man nicht gleich einen „richtigen“ neuen SV geholt, eben einen anderen, der verfügbar war? Bzw. ganz konkret, warum hat man nicht Hecking geholt?

        Gerade Wiesinger ist dafür ja auch ein gutes (Negativ-)Beispiel, der ja 13/14 just nach Heckings Abgang zusammen mit Reutershahn nur die Übergangslösung für die Rückrunde sein sollte…. Was das alles in Gang gesetzt hat…

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        • Meine Idee ist, die Brötchen für diese Saison offen kommuziert ganz niedrig hängen. Angesichts der Altlasten glaub ich eh nicht an mehr als den erneuten KLassenerhalt. Damit könnte man Wiesinger und Mintal entlasten. Und die beiden in die Entscheidung einbinden mit einem sportlich kompetenten Aufsichtsrat, ob sie dann weitermachen wollen oder eben lieber wieder Verantwortung abgeben. Optimaler Zeitpunkt wäre dafür die Winterpause, wenn man das mit Satzung, Aufsichtsrat, KOnzept, Anforderungsprofil etc. bis dahin hinbekommen hat.
          Ich bin überzeugt, weder Mintal noch Wiesinger würden sich an ihr Amt klammern, wenn sie selbst mitentscheiden könnten, was die beste Lösung für den Verein ist.

          Und kein neuer Sportvorstand könnte garantieren, daß er erfolgreicher werden würde in dieser Saison. Andererseits: ohne Verpflichtung eines teueren neuen Sportvorstandes könnten wir das noch vorhandene Geld in die Verbesserung des Kaders stecken.

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          • Wir hatten 2019/20 einen Erstligaetat, der in der 1. Liga an Platz 15 gestanden hätte. Wie niedrig willst du deine Brötchen denn hängen?

            Also kurzum wir bringen auch in der neuen Saison noch einen ansehnlichen 2. Liga Etat zustande. Ich glaube es wird schon eine deutlich bessere Saison als mir der neu zusammengewürfelten Mannschaft vergangene Saison, ich glaube fest an einen Lerneffekt. Man hat eine Situation unter immensenen Druck zum Guten gewendet so spät wie noch nie zuvor in einer Relegation. Das sollte der Mannschaft schon etwas mit auf den Weg geben.

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            • Dieser Etat ist aber bereits jetzt extrem belastet, wir bezahlen zwei Ex-Trainer und einen Ex-SV, unsere Fernsehgelder sinken um über 3,3 Mio Euro, wir haben zahlreiche gehaltstechnisch sehr teure Spieler zum Teil noch lange unter Vertrag (Mathenia, Sorg, Geis auch Behrens oder Margreitter) bei den doch fraglich ist, ob sie für ihr Gehalt auch einen sportlichen Mehrwert bieten.
              Zudem verlieren wir wichtige Spieler ohne Ablöse zu bekommen, allen voran Mavropanos und Erras.

              Stand jetzt haben wir immer noch einen großen, teuren Kader, der aber erheblichen Lücken bzw. Defizite aufweist, die geschlossen werden müssten.

              Der Etat mag im Vergleich immer noch hoch sein, dürfte aber größtenteils längst verplant sein und kaum noch Spielräume offen lassen.

              Alles andere als erneuter Abstiegskampf wäre eine sehr positive Überraschung.

              Ob die Relegation so sehr als Stimmungsaufheller taugt, da habe ich auch meine Zweifel. V.a. auch weil Leute, die für eine erfolgreiche kommende Saison eine wichtige Rolle spielen müssten, in der Relegation eben keine große Rolle gespielt haben und ziemlich außen vor waren (Geis, Sorg, Dovedan, Margreitter…)

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              Antwort
              • Ja Margreitter fiel zuletzt durch ein paar Patzer auf, trotzdem ist er als drittstärkster Zweikämpfer der 2. Liga statistisch gelistet! Es geht auch nicht um eine „Stimmungsaufhellung“ sondern um einen Lernprozess sogar einen schmerzhaften, das war nicht einfach bis zuletzt. Ich setze dabei auf einen Reifeprozess. Das kann eine Mannschaft eigentlich nur pushen.

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                Antwort
          • Wenn man die beiden wichtigen Positionen gut besetzten kann, glaube ich können wir im vorderen Drittel mitspielen, der Kader auf dem Papier ist darauf auch ausgelegt und jetzt glaube ich nach der Saison entwickelt sich vielleicht auch dieser Spirit dieses Mannschaftsgefühl, das vergangene Saison noch weitgehend gefehlt hat.

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            • Daß das passieren kann mit dem Spirit glaube ich auch, aber nur mit einem Trainer, der an das anknüpft, was während der Relegation entstanden ist und der weiß, welche Spieler für eine Mannschaftsentwicklung wichtig sind. MMn können das Hecking oder Schmedes und deren Trainer weniger gut einschätzen als Mintal und Wiesinger.

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              Antwort
              • Daß das passieren kann mit dem Spirit glaube ich auch, aber nur mit einem Trainer, der an das anknüpft, was während der Relegation entstanden ist und der weiß, welche Spieler für eine Mannschaftsentwicklung wichtig sind.

                Das Problem dabei ist halt nur, in der Relegation konnte man problemlos den Kader „verkleinern“, Spieler „aussortieren“, noch mehr weil der Relegationstrainer ja danach wieder weg ist.

                Aber jetzt würden Wiesinger genau diese Entscheidungen wieder auf den Fuß fallen, denn er müsste ja jetzt mit den Leuten wieder zusammenarbeiten. Der Charme der Relegations-Konstellation war ja, die aussortierten konnten ruhig bleiben, weil in der neuen Saison eh wieder alles auf Null gestellt wird. Das wäre mit einer Weiterbeschäftigung von Mintal/Wiesinger als Verantwortliche für die erste Mannschaft aber nicht mehr der Fall.

                Ich sehe auch nicht die große Entwicklung oder Trendwende in der Mannschaft, Tatsache ist, die Mannschaft war nicht in der Lage einen komfortablen Vorsprung im zweiten Spiel zu verteidigen und hatte am Ende schlicht Glück. Klar Erfolg und Glück können das Selbstvertrauen steigern, aber dafür war die Relegation am Ende schlicht nicht überzeugend genug.

                Ich bin aber auch nicht der Meinung, dass es nur am Teamspirit gelegen hätte, dass wir so großartige Zweitligaspieler hätten, die nur besser zusammenspielen müssten, dann würde es für oben langen. Ich sehe bei uns schlicht deutliche Qualitätsmängel bei den Einzelspielern, die könnte man sicher durch mehr Teamgeist minimieren, aber leider nicht beheben.

                Unsere Kämpfer arbeiten zu wenig und unsere Künstler überschätzen sich und das würde sich allein durch ein besseres Zusammenspiel auch nicht verändern.

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                Antwort
                • Ein paar endgültig aussortieren, wäre jetzt aus meiner Sicht schon sinnvoll. Wie sonst will man notwendige Ergänzungen in die Mannschaft integrieren, ohne daß da gleich wieder Zwist entsteht? Würde im übrigen jeder Trainer mit zu kämpfen haben. Wiesinger und Mintal zogen aber an einem Strang und Wiesinger hat im Konflikt mir Oral gezeigt, daß er bei einem Konflikt gut agieren kann und das Ganze befrieden.

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                • Ein paar endgültig aussortieren, wäre jetzt aus meiner Sicht schon sinnvoll. Wie sonst will man notwendige Ergänzungen in die Mannschaft integrieren, ohne daß da gleich wieder Zwist entsteht?

                  Natürlich müssten wir einige Spieler abgeben, nur das blöde ist, die Spieler haben eine hundsmiserable Saison gespielt, da stehen nicht so viele Vereine Schlange. Wir können die Spieler auch nicht deutlich unter Wert verkaufen, bzw. verschenken, auch wenn das die Liquidität erhöht, weil wir weniger Gehalt zahlen müssten, damit würden wir Eigenkapital vernichten, was wieder ein Problem mit der Bilanz bedeutet.

                  Es wird also nicht einfach sein „Problemspieler“ loszuwerden.

                  Ja mit dem „schiefen“ Kader wird auch der neue Trainer sein Problem haben, wobei ich in Sachen Trainer gar nicht so sicher bin ob da ein neuer kommt. Wenn Mintal seinen Hut in den Ring wirft, dann dürfte jeder Sportvorstand Schwierigkeiten haben abzusagen. Mintal ist ehrgeizig, kann schon sein, dass er den Schritt zum Cheftrainer im Profisport jetzt gehen will.

                  Und zu Oral, da gab es keinen Konflikt, der wollte seine üblichen Psychospielchen durchziehen und Wiesinger hat richtig und cool reagiert. Aber Wiesinger musste mit Oral ja nie zusammenarbeiten oder sonst wie enger Kontakt halten. Das war kein Konflikt.

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                • Und das wäre dann schon wieder für den neuen Sportvorstand blöde, weil er nicht den Handlunbgsspielkraum hätte, den er vielleicht will und weil es ihm schwer fallen würde, sich von Mintal zu trennen, ohne selbst unter die Räder zu kommen.
                  Nein, wenn ein neuer Sportvoprstand kommt, dann soll er den Trainer seiner Wahl verpflichten. Wir können dann nur hoffen, daß er da vernünftiger handelt als Palikuca mit seinem Wunschtrainer aus Düsseldorfer Zeiten.
                  Wobei auch dann wieder die Frage ist, ob der Neue nicht die Relegationshelden vor den Kopf stößt, weil er andere Spieler bevorzugt oder neue fordert.

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    • Du argumentierst bei Hecking die „0 Erfahrung“ und plädierst jedoch für Wiesinger in gleicher Funktion. Welche Erfahrung hat denn Wiesinger?

      Eigentlich wäre mir am liebsten, wenn Wiese das NLZ weiter führen würde – und zwar nur das NLZ. Die Gefahr, dass er sich in anderer Funktion aufgrund einer notwendigen Lernkurve, aber v.a. aufgrund der „Mechanismen“, verbrennt und er dann gar keine Funktion und Nutzen mehr für den Club hat, sehe ich einfach als groß an.

      Bei Mintal gilt das Gleiche. Er hat ja noch nicht einmal eine komplette Saison als U21-Trainer absolviert. Warum ist er so ungeduldig und reift nicht als Co-Trainer oder eben weiter als U21-Trainer noch mindestens eine weitere Saison. Wenn er zu schnell die Komplettverantowrtung bekommt, hilft es sowohl ihm, als auch dem Verein nicht. Am Ende wird es im worst case sportlich unbefriedigend, man schiebt seine Demission aufgrund seines Legenden-Status heraus und man trennt sich doch.

      Insofern sehe ich die beiden zum Wohle aller zumindest nicht kurzfristig in einer anderen Funktion für uns.

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      • Hecking teuer, null Erfahrung als Sportvorstand, im Gegensatz zu Wiesinger keine Ahnung, wie unsere Spieler ticken, müßte bei Null anfangen oder sich auf die Analyse von Wiesinger und MIntal verlassen. Dann kann man das auch gleich die beiden machen lassen.

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        • Hecking teuer, null Erfahrung als Sportvorstand, im Gegensatz zu Wiesinger keine Ahnung, wie unsere Spieler ticken, müßte bei Null anfangen oder sich auf die Analyse von Wiesinger und MIntal verlassen. Dann kann man das auch gleich die beiden machen lassen.

          Ich sehe Hecking ja auch kritisch, weil er eben keine Erfahrung als Sportvorstand mitbringt und auch sonst noch nie eine administrative Funktion inne hatte. Aber ich fürchte hier vermischt Du die Aufgaben eines Sportvorstands und die des Trainers viel zu stark. Wie die Spieler auf dem Paltz ticken, bzw. wo Leistungsdefizite liegen kann man leicht herausfinden, wenn man sich ein paar Spiele, zur Not die beiden Relegationsspiele anschaut. Selbst mir als Laien ist dann schnell klar wo es fehlt, zur Not liest man sich noch alle Analysen von Florian durch, da hat man dermaßen viel Fakten parat, dass eine Diagnose leicht möglich ist. Hecking und Schmedes waren beide im letzten Jahr auch noch in Liga 2 beschäftigt, ein klein wenig, zumindest zweimal im Jahr sollten die sich auch mit dem FCN beschäftigt haben.

          Dass jeder Sportvorstand dann auch auf externe Expertise angewiesen ist, ist auch logisch, dafür gibt es ja die Mitarbeiter im Verein und die Analyse von Wiesinger wird sich ein neuer Sportvorstand dann sicher auch einholen.

          Dass Wiesinger dann aber auch die richtigen Schlüsse aus der Diagnose zieht, dass er dann auch noch das Werkzeug hat, die Defizite zu verringern, vielleicht sogar zu beheben, dafür gibt es aktuell aber noch keinen Beleg. Insofern ist Deine Aussage, dass Wiesinger Mintal da besser geeignet sind als Neuzugänge schlicht Deine Hoffnung, einen Beleg dass Wiesinger Sportvorstand kann gibt es schlicht nicht. Klat manchmal muss man ins Risiko gehen, einem Menschen auch mal etwas zutrauen was er noch nicht gemacht hat. Aber Wollen sollte derjenige das dann schon. Ich sehe null Anzeichen, dass Wiesinger die Stelle will. Jemand aber zu überreden, dass er der Vorstand sein soll, das halte ich für ganz verkehrt.

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        • Also fehlende Erfahrung das sehe ich bei Hecking aufgrund seiner Jahrzehnte als starker Trainer nicht auch bei Bader gingen die Transfers doch letztlich immer nach seiner Beurteilung. Also mehr Profifußball Erfahrung kann man kaum haben sei es als Spieler und ewig lange als Trainer und das ist ja das Rüstzeug das manchem Sportvorstand eher fehlt.
          Meine Bedenken sind eher ähnlich wie xxandl ob sich eine Aufbruchstimmung einstellt auf Umfeld und Mannschaft übertragen läßt mit der eher konservativen Old School Ausrichtung.

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          • Lustig, dass Bader immer seine fehlende Karriere im Profifußball vorgehalten wurde, und Hecking jetzt seine lange Karriere im Profifußball vorgehalten wird.

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            • Lustig, dass Bader immer seine fehlende Karriere im Profifußball vorgehalten wurde, und Hecking jetzt seine lange Karriere im Profifußball vorgehalten wird.

              Das sind aber jeweils unterschiedliche Menschen, mich hat die fehlende Spielerkarriere bei Bader nie gestört und in Sachen Hecking stört mich ja nicht die lange Karriere im Profisport, ich glaube schon, dass er da wichtige Erfahrungen gemacht hat, ich sage nicht, dass Hecking gänzlich ungeeignet wäre Sportvorstand zu sein, aber ich denke dass bei uns mit die schlechtesten Voraussetzungen dafür herrschen.

              Denn Hecking ist teuer, kein Mensch ist mit 55 bereit sein Einkommen zu halbieren, bei Hecking besteht ja nun auch nicht die Option dass da noch die ganz große Karrriere als Sportvorstand kommt, dafür ist er dann doch zu alt.

              Sprich ein Schmedes kann jetzt auf Gehalt verzichten, mehr als bei Osnabrück bekommt er bei uns sowieso. Und wenn er gut ist, davon wird er ausgehen, dann wird sich sein gehalt in den nächsten Jahren so und so deutlich erhöhen, sei es bei uns, sei es bei einem anderen Verein.

              Bei Hecking war klar, dass er einen Sportdirektor benötigt, zum hohen Gehalt von Hecking noch das eines Vertrauten, der sicher auch nicht billig ist.

              Ich bin halt schlicht der Meinung das Paket Schmedes passt finanziell besser zu uns, entspricht eher unserer Situation, bei Hecking schwingt mir viel zu oft mit, es soll wieder werden wie früher. Wie früher wird es aber nie mehr werden.

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                • Denkst du auch an die Ablöse, die uns Schmedes kosten würde ?

                  Ja die habe ich bedacht, aber natürlich sind meine Vorstellungen da reine Spekulation. Aber wenn ich den Etat von Osnabrück ansehe und unseren, dann kann man schon ein wenig einschätzen wie die Gehälter sind. Schmedes hat noch ein Jahr Vertrag, ich gehe davon aus, dass er für Osnabrück die wichtigsten Vorarbeiten für die neue Saison geleistet hat, einen neuen Trainer hat er ja schon geholt.

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        • Ich verstehe das Argument, das gegen Hecking spricht. Ich befürchte jedoch, wenn wir nicht einen „Sleeper“ a la Klaus Allofs bekommen, dann werden wir wohl nur einen Kandidaten bekommen, der irgendeine Flanke offen lässt.

          Aber nachdem Grethlein sicherlich der Letzte ist, der ein Kaliber wie Allofs zu uns bekommt, müssen wir also versuchen, den Kandidaten mit dem größten Nutzwert und geringsten Kolleratalschadenpotenzial zu verpflichten.

          Alleine um die Säulen Wiesinger und Mintal vor sich selber zu schützen und damit dem Verein zu dienen, sollten sie wie o.g. geschrieben, aus der Verlosung raus bleiben.

          Für den Osnabrücker Kollegen spricht m.E. wenig. Er ist die Kopie von Bornemann und 20 weiteren möglichen Kandidaten – da müsste man wahrscheinlich sogar eher nach Sandhausen oder Heidenheim schielen. Da wurde nämlich wirklich über einen längeren Zeitraum sehr gut gearbeitet. Aber wie wir bereits bei Schwartz als Trainer gesehen haben, ist das dortige Arbeiten komplett anders, als bei uns. Wir benötigen einen Kandidaten, der auch ein Umfeld managed.

          Das spricht in jedem Fall für Hecking. Für Hecking spricht auch, dass er wie ein Trainer denken und handeln kann. Er kann also nicht nur im worst case interimistisch einen Trainerposten bekleiden, sondern er kennt den Markt, er kann ein Team operativ verstehen und bestimmt auch für die bisher fehlende Mischung sorgen. Daneben hat er noch einen wichtigen Faktor: auch wenn manche seinen damaligen Abgang kritisch sehen – er hat einen hohen Vertrauensvorschuss, er kennt unser Umfeld und er steht für bessere Zeiten. Diese Zuversicht im Umfeld kann Kraft entwickeln. die sich positiv auf die Mannschaft überträgt. Genau diese positive Kraft hatten wir in der abgelaufenen Saison nicht. Da war das Gegenteil der Fall. Sowohl Pali als v.a. auch Canadi waren eher destruktiv in der Kommunikation und offenbar auch im Teambuilding.

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    • Super, sehe ich genauso. Das ist eine fachlich wie menschlich naheliegende und organisatorisch wie wirtschaftlich vernünftige Lösung. Und eine schnelle, wenn man bedenkt, dass andere Vereine schon Ende nächster Woche ihr Training aufnehmen und wir momentan ohne handlungsfähigen Sportvorstand, ohne Trainer und ohne Torwarttrainer dastehen und auf dem Transfermarkt nur zuschauen können.

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    • @Beate
      Ich kenne keine Aussage von Wiesinger, dass er gerne Sportvorstand werden möchte, es gab immer nur die Bereitschaft dies interimsmäßig zu machen, wenn das nach dem Ausscheiden von Palikuca notwendig würde. Man muss ja sehen, dass unser Verein ohne zwei Vorstände nicht handlungsfähig ist. Sprich schon von der Satzung her sind zwei Vorstände Pflicht. Deshalb gab es nach der Entlassung von Bornemann auch schon mal einen Interimsvorstand.

      Woher wisst ihr eigentlich, daß Wiesinger kein Sportvorstand werden will? Er hat gesagt, kein Trainer. Aber Sportvorstand wäre doch eher eine Fortschreibung seines Wirkens im NLZ. Man müßte ihm halt einen guten Nachfolger für das NLZ holen (Galasek oder ein anderer NLZ-Trainer?) Und Scouts haben wir ja auch, die ihm Arbeit abnehmen können.

      Alle öffentzlichen Aussagen von Wiesinger waren eindeutig, er will Leiter des NLZ bleiben. So weit ich weiß gibt es da ja auch Vorgaben der DFL, Köllner durfte ja auch nicht Trainer der ersten Mannschaft sein und Leiter des NLZ. Ob man Vorstand und NLZ-Leiter sein kann weiß ich nicht.

      Du schreibst aber auch, man müsse dann einen Nachfolger für ihn im NLZ holen, damit ist die Position aber wieder besetzt. Stellt Wiesinger hinterher fest das mit dem Vorstand ist nicht seins, oder stellt der Verein fest Wiesingers Performance als Vorstand ist nicht ausreichend, dann kann er auch nicht so einfach auf den Posten des NLZ-Leiters zurück. Wie Du auf Galasek als Nachfolger von Wiesinger kommst kann ich auch nicht nachvollziehen, der hat noch nie in dem Bereich gearbeitet. Bei manchem Personalwunsch hier frage ich mich schon, sind Hoffnung und alte Meriten als Spieler bei uns ausreichende Nachweise von Qualifikation?

      Und jeder der mit einem Funken Ambition an die Stelle des NLZ-Leiters geht, der wird das nicht machen, wenn man ihm sagt, kann sein, dass Wiesinger nach einem Jahr wiederkommt und dann musst Du halt wieder weg.

      Alle Veröffentlichungen in der Presse und andere Informationen haben wir ja nicht, zeigen klar, Schmedes und Hecking haben sich beworben, bzw. wollen das gerne machen, eine Bewerbung von Wiesinger gibt es nicht, insofern sind Gedankenspiele mit dieser Personalie schlicht sinnlos. Oder sollen wir ihn zwingen?

      Und in Sachen Aufsichtsrat, solange der AR dem Verein vorsteht muss dieser zwingend von den Mitgliedern gewählt werden, das schreibt das deutsche Vereinsrecht so vor. Es ist schlicht nicht möglich, dass da Personen einfach so hinzugenommen werden ohne dass die Mitglieder darüber abstimmen.

      Etwas anderes wäre ein AR für eine Ausgegliederte Fußballabteilung, hier könnten die AR-Mitglieder dann von den Eigentümern, Verein und einem eventuellen Investor ausgesucht werden. Der Aufsichtsrat kann aber natürlich verkleinert werden, aber auch dazu braucht es die Zustimmung der Mitglieder. Wer eine Änderung der Satzung will, der muss ein ganz dickes Brett bohren, das wird ganz sicher nicht innerhalb eines oder zweier Jahre zu machen sein. Wir dürfen ganz sicher nicht auf die Satzungsänderung warten, sondern wir müssen aus der aktuellen Situation das Beste machen. Psychlogisch glaube ich auch nicht daran, dass eine Satzungsänderung in der Krise ein gutes Ergebnis bringt.

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      • Grethlein selbst hat gesagt, wenn zum 3.8. noch kein Sportvorstand da ist wird Wiesinger die Position vorübergehend übernehmen.
        Mag sein, daß Wiesinger erst Mal nicht begeistert ist. Er kennt die Mechanismen im Verein. Er müßte also eine Arbeitsbasis geboten kriegen, bei der er sich sicher ist, daß der Aufsichtsrat wirklich zu dem steht, was er als Arbeitsauftrag sinnvollerweise kriegen sollte: Klassenerhalt.
        Und ja, ich weiß wie langsam bei uns alles geht. Aber in dieser Saison hätten wir eine einmalige Chance, eine Satzungsänderung durchzubekommen, wenn die JHV online stattfindet. Und das geht in diesem Jahr offenbar wegen Corona. Ansonsten kannst du das eh knicken, weil auf normalen JHVs mit nur etwa 5% der tatsächlichen Mitglieder leicht eine Minderheit mit ein paar Hunder Menschen jede Änderung verhindern kann. Man braucht für eine Satzungsänderung 75% Zustimmung.

        Vielleicht hätte ich in meinem ersten Post zu diesem Thema schreiben sollen: Ich habe einen Traum …

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        • Ich könnte mir Michael Wiesinger auch gut langfristig auf der Entscheidungsebene vorstellen. Er ist gereift, kommuniziert klar, ist sicherlich ein Teamplayer und er ist mit dem Herzen dabei.

          Alleine ich glaube auch, er will nicht. Er hilft gerne interimsmäßig aus, aber mehr nicht. Vielleicht aber würde eine Zusammenarbeit mit Hecking über das NLZ hinausgehen. Die Beiden kennen sich gut und schätzen sich. Was Wiesinger will, ist Job-Sicherheit, Freude an der Arbeit, bei seinem Club mitwirken, nehme ich an. Das finde ich überhaupt nicht falsch, sondern diese Einstellung ist toll. Und unterstreicht seine Reife. Was ist wirklich wichtig im Leben? Wiesi weiß es.

          Bevor Hecking, falls er es denn wird, einen Schlaudraff hier anschleppt, müsste man mit Michael aber noch mal reden. 😉

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        • Grethlein selbst hat gesagt, wenn zum 3.8. noch kein Sportvorstand da ist wird Wiesinger die Position vorübergehend übernehmen.

          Weil unsere Statuten zwingend einen zweiten Vorstand vorschreiben, der Verein kann ohne gar nicht wirtschaftlich handeln. Sprich die Aussage hatte nichts mit dem Willen von Wiesinger zu tun, sondern ist eine organisatorische Notwendigkeit.

          Und ein Sportvorstand, der erst mal nicht begeistert ist, das können wir uns beim besten Willen nicht leisten. Noch einmal, wenn Wiesinger will, dann wäre er natürlich eine Option, aber er will nicht, darum ist das Nachdenken über Wiesinger als Vorstand nutzlos, eine Träumerei.

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        • Ich wüsste nicht, wie man so ein Amt interimistisch bekleiden kann. Ich will ja nicht ein Fass mit „Masterplan“ aufmachen, aber dafür benötigt man schon ein Konzept – insbes. wenn man den Job noch nie vorher gemacht hat. Unfassbar wie blind der AR ist. Unverzeihlich, dass man die Analyse und die Suche nach dem Pali-Nachfolger nicht bereits nach Spieltag 28 gestartet hat.

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          • Unverzeihlich, dass man die Analyse und die Suche nach dem Pali-Nachfolger nicht bereits nach Spieltag 28 gestartet hat.

            Da war das ja überhaupt noch nicht beschlossene Sache. Bis zu letzt trauten ihm einige auch einen Lernprozess zu. Und bei der Dichtigkeit bei den Vereinsoberen hätten wir die Diskussion um den SV, die wir jetzt haben, dann mitten im Abstiegskampf gehabt, das wäre genauso wenig professionell gewesen und kontraproduktiv.

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            • Außerdem hätte es die „Top-Lösung“ dann noch garnicht gegeben. Hecking war ja noch Aufstiegskandidat und fest im Sattel.

              Abgesehen davon lief es bis dahin auch mit Keller noch ganz gut. Bis Corona war man auf einem guten Weg mit Aufwärtstrend. Erst danach sind wir „abgekackt“.

              Es gab da noch keine Notwendigkeit.

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  • Der Kicker empfindet es in seinem Kommentar vom Montag als richtig, dass sich der Club mit der Besetzung des Sportvorstands so lange Zeit lässt. So würden Fehlgriffe wie zuletzt vermieden.

    Damit widerspricht er eigenen Aussagen der Tage zuvor, wonach der FCN zu viel wertvolle Zeit für die neue Saisonplanung ungenutzt verstreichen lässt. Oder besitzt der Kicker neuerdings Insiderinformationen, die alles in einem anderen Licht erscheinen lassen?

    Die Relegation hat uns fast 2 Wochen wichtige Vorbereitungszeit gekostet. Wieso dann für die Suche nach dem Sportvorstand, gefolgt von der Trainerfindung, weitere ca. 2 Wochen zusätzlich verschwendet werden müssen, bleibt mir völlig unbegreiflich.

    Egal, welche großen Namen gehandelt werden, ungeachtet dessen, wer dann auch tatsächlich beim Club landet: die anderen Vereine haben 4 Wochen Planungs-Vorsprung auf uns. Dabei hätten wir diesen Vorsprung bei der mangelnden Qualität unseres Kaders viel nötiger als die anderen.

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    • Egal, welche großen Namen gehandelt werden, ungeachtet dessen, wer dann auch tatsächlich beim Club landet: die anderen Vereine haben 4 Wochen Planungs-Vorsprung auf uns. Dabei hätten wir diesen Vorsprung bei der mangelnden Qualität unseres Kaders viel nötiger als die anderen.

      Das stimmt noch nicht mal – 4 Wochen waren es für den KSC und HSV als einzige Vereine, die erst am letzten Spieltag Gewissheit über die Zweitligazugehörigkeit für die kommende Saison erlangt haben (gut, für Heidenheim sind es nur drei).

      Für alle anderen stand schon mindestens vor dem letzten Spieltag (also 5 Wochen früher) auch rechnerisch fest, dass sie wieder zweite Liga spielen werden, von Darmstadt als 5. bis Sandhausen als 12. schon vor dem vorletzten Spieltag, und praktisch konnten die meisten schon viel länger für eine neue Zweitligasaison planen…

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  • Ich habe mir gerade auf nordbayern.de die Trainergalerie angesehen :)… Das ist allgemein ein Symphonie des Grauens. Vorstellen könnte ich mir drei: Mintal, Schwarz, Bierofka…
    Zu allen dreien würde aber für mich eher ein Hecking als Sportvorstand passen…

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  • Laut „Nürnberger Nachrichten“ hat Schmedes keine Ausstiegsklausel.

    Der VfL Osnabrück kann also sein Veto einlegen gegen einen Weggang seines Sportchefs. Der VfL muss dies auch tun, um die auf Hochtouren laufenden Planungen für die kommende Saison nicht zu gefährden. Nachdem schon Trainer Thioune dem Lockruf des Geldes gefolgt ist.

    Will der Club Schmedes also aus seinem Vertrag herauskaufen, muss er wohl eine Ablösesumme aufrufen, welche Osnabrück nicht ablehnen kann und welche uns finanziell schmerzt. Sorry, das kann’s nicht sein.

    Schmedes mag ein guter Mann sein, seine Vita ist interessant. Aber die vertragliche wie auch die aktuelle Situation in Osnabrück spricht vehement gegen einen Wechsel. Auch aus Anständigkeit.

    Sollte es Hecking werden, dann ist zu hoffen, dass er mit einem Konzept, mit einem Trainer und mit möglichen, ablösefreien Verstärkungen hier aufschlägt. Und sofort loslegt. Denn uns läuft die Zeit weg, ganz klar.

    Kann natürlich sein, dass Hecking die Faxen dicke hat und dass Schmedes keine Freigabe bekommt – dann steht man wieder nach langem Warten nackt da. Dann wird es wieder ein Plan C. Irgendwann im August.

    Der Aufsichtsrat agiert nicht. Er macht sich abhängig – von Heckings Laune, vom guten Willen Osnabrücks, von Schmedes, der einen gültigen Vertrag besitzt.

    Leider das gleiche G’schiss wie immer.

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    • Will der Club Schmedes also aus seinem Vertrag herauskaufen, muss er wohl eine Ablösesumme aufrufen, welche Osnabrück nicht ablehnen kann und welche uns finanziell schmerzt. Sorry, das kann’s nicht sein.

      Ich sehe es so, da gibt es einen Angestellten, er aus welchem Grund auch immer entschieden hat (wenn es denn so ist, es gibt ja weder von Schmedes noch von Osnabrück noch vom FCN ein offizielles Statement) sich beruflich zu verändern. Da derjenige einen Zeitvertrag hat muss es eine Einigung mit dessen Arbeitgeber geben. Es geht dabei auch gar nicht allein darum nun ein „Angebot auf den Tisch zu legen, das Osnabrück nicht ablehnen kann“. Es geht darum, dass man eine für alle Seiten sinnvolle Lösung findet.

      Osnabrück hat ja auch nichts davon, wenn man Schmedes zwingen muss zu bleiben. Wir wissen doch gar nicht ob Schmedes da nicht schon Absprachen getroffen hat. Vielleicht steht die Planung für die neue Saison weitgehend, vielleicht gibt es auch einen internen Nachfolger, der vom Verein als optimal angesehen wird, der nahtlos einsteigen kann?

      Insofern ist logisch, wenn Schmedes signalisiert das er gerne kommen will, wenn er aufzeigen kann, wie er seinen Vertrag auflösen kann, bzw. wenn man von Osnabrück signalisiert bekommt, dass es eine Option für eine vorzeitige Vertragsauflösung gibt, dann muss man die Details ausverhandeln. Und ja, natürlich kann dann am Ende das Ergebnis sei, dass das Paket Schmedes für den FCN finanziell nicht zu stemmen ist.

      Wenn ich dem aber gegenüberstelle, dass die Alternative ein Trainer ist, der zuletzt bei Vereinen tätig war, die weit über dem Durchschnitt zahlen, der dazu klar kommuniziert hat, dass er auch noch einen Sportdirektor mitbringen will, vielleicht sogar muss, weil er fachliche Unterstützung benötigt, weil er die Aufgabe noch nie ausgefüllt hat, dann bin ich ziemlich sicher, dass das Paket Schmedes (Ablöse + Gehalt) deutlich unter dem Paket Hecking (Gehalt + Gehalt des Sportdirektors liegt).

      Und im Falle eines Scheiterns würde das Paket Hecking noch einmal deutlich teurer, denn dann muss man auf die beiden hohen Gehälte ja auch wieder die Abfindung zahlen. Und Schmedes könnte ja tatsächlich auch im Falle einer schlechten Saison und eines Abstiegs, den wir nicht komplett aus unseren Überlegungen streichen sollten, der richtige sein, der uns aus Liga 3 wieder zurück bringt. Hecking und sein Sportdirektor wären in Liga 3 ganz sicher weder finanzierbar noch fachlich sinnvoll.

      Unmoralsich wäre es wenn wir über die Vereinsführung von Osnabrück hinweg Schmedes ansprechen und dann Druck machen, den Verein zwingen, dass man den Mann frei gibt. Ein solches Szenario sehe ich nicht. Man muss hier also nicht mit Moral argumentieren. Wir müssen uns ganz sicher keine Gedanken machen, wie es mit Osnabrück ohne Schmedes weiter geht. Das ist deren Verantwortung.

      Sollte es Hecking werden, dann ist zu hoffen, dass er mit einem Konzept, mit einem Trainer und mit möglichen, ablösefreien Verstärkungen hier aufschlägt. Und sofort loslegt. Denn uns läuft die Zeit weg, ganz klar.

      Hecking kann nicht mit Trainer und Verstärkungen hier aufschlagen, dann müsste er schon vor Vertragsunterzeichnung wissen welchen Finanzrahmen er hat und er hätte ohne Anstellung schon Verhandlungen führen müssen.

      Sorry aber wenn das so wäre, dann würde Hecking, wir und der neue Trainer maximal unseriös arbeiten. Und wenn ich mir die letzen Stellen von Hecking so ansehe, selbst als er als Trainer bei uns war, ablösefreie Spieler waren da nicht die wichtigsten Verstärkungen. Ganz zu Beginn waren es mal die Leihspieler von den Bayern die keine Ablöse gekostet haben, die aber halt auch keinen Wert beim Club geschaffen haben. Deshalb war die Idee mmit den Leihspielern trotzdem gut, weil sie uns in Liga 1 gehalten haben. Aber Hecking ist eben nicht der Trainer, der mit günstigen, kostenlosen Spielern große Erfolge gefeiert hätte.

      Im Gegensatz dazu hat Schmedes schon bewiesen, dass er Spieler findet, die ablösefrei sind und in die Mannschaft passen.

      Der Aufsichtsrat agiert nicht. Er macht sich abhängig – von Heckings Laune, vom guten Willen Osnabrücks, von Schmedes, der einen gültigen Vertrag besitzt.

      Wie soll denn der AR „agieren“? Nur Leute ansprechen, die gerade arbeitslos sind? Hecking ist das ja und ich habe auch nicht den Eindruck, dass Hecking uns hinhält, eher umgekehrt. Allerdings dürfte die Personalie Hecking eben auch nicht ganz so leicht zu entscheiden sein, nochmal, Hecking kommt ja nicht zu uns weil er den Club liebt, der bringt kein Geld mit. Hecking dürfte schlicht sehr teuer sein, noch dazu mit dem Sportdirektor zusammen. In der aktuellen Zeit müssen wir sicher überlegen, ob wir finanziell ins Risiko gehen. Ich wollte das nicht.

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      Antwort
      • @Armin

        Lass uns nicht spekulieren.
        Bleiben wir bei den Fakten.

        Fakt ist: Wie teuer Hecking wirklich wäre, wissen wir nicht.

        Fakt ist auch: Dass Schmedes relativ teuer kommen würde, wissen wir mittlerweile, denn er besitzt einen gültigen Vertrag, ohne Ausstiegsklausel, und befindet sich mittendrin in den Saisonplanungen für seinen Arbeitgeber, den VfL Osnabrück.

        Fakt ist zudem: Was wirklich richtig, richtig teuer ist für den Club, ist eine scheinbar günstige Lösung, die Geld verbrennt. Aus Überforderung. Diese hatten wir gerade und wäre schier in der absoluten Katastrophe geendet. Daraus muss man lernen. Unbedingt.

        Das ist das, was wir wissen.
        Alles andere ist Spekulation.

        Und, mal Hand aufs Herz:
        Willst Du jemanden auf dem wichtigsten Posten in unserem Verein, der seinen jetzigen Verein verlässt in einer Phase, in der er dringend benötigt wird? Wie würde dieser mit uns umspringen, wenn er ein besseres Angebot bekäme?

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        • Willst Du jemanden auf dem wichtigsten Posten in unserem Verein, der seinen jetzigen Verein verlässt in einer Phase, in der er dringend benötigt wird? Wie würde dieser mit uns umspringen, wenn er ein besseres Angebot bekäme?

          Ok, dann sind Schmedes und Hecking für Dich raus. Wobei Schmedes das was Du unterstellst noch nicht gemacht hat, Hecking aber schon, bei uns. Und im Gegensatz zu Hecking damals, der eine Woche vorher im Doppelpass frech gelogen hat, scheint Schmedes da offen zu kommunizieren, zumindest keine Lügen im Vorfeld zu platzieren. 😉

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          • Du willst mir grad das Wort im Mund herumdrehen.

            Natürlich kann man beide Situationen nicht miteinander vergleichen. Hecking hatte eine Ausstiegsklausel. Punkt.

            Heckings Auftritt im „Doppelpass“ war daneben. Keine Frage. Das habe ich auch so empfunden. Aber es geht hier nicht um unsere Befindlichkeiten von vor acht Jahren, sondern es geht einzig und allein um unseren Club.

            Vielleicht will Hecking ja auch wieder etwas gutmachen. Wie heißt es so schön, man trifft sich immer zwei Mal im Leben.

            Dieter Hecking wäre eine Chance, den Verein zu stabilisieren. Nur darum geht es jetzt.

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            Antwort
            • Liest du zeitweise, was du so schreibst? Du widersprichst dir nämlich in jedem zweiten Posting, um eine krude Pro-Hecking-Haltung zu rechtfertigen.

              Bei Schemdes machst du es zu einer Frage des Anstandes, einen Verein geordnet zu übergeben (was Schmedes ja gar nicht anders handhaben will), bei Hecking, der Nürnberg in einer Nacht-und-Nebel-Aktion verlassen hat, spielt der Anstand plötzlich keine Rolle mehr, sondern das wird auf die simple Vertragsgestaltung heruntergebrochen. Das sind zwei völlig verschiedene Maße, die du hier anlegst.

              Das Mantra vom „Verein stabilisieren“ betest du zwar brav herunter, aber was das genau bedeuten soll oder wie das funktionieren soll, bleibst du schuldig.

              Für mich hat Hecking was von Brexit. Was es im Detail bedeutet weiß keiner, Argumente dafür gibt es auch keine, aber es hört sich nach glorreicher Vergangenheit an.

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              • Argumente haben alle, die Hecking als Sportvorstand befürworten, zu Genüge geliefert. Kannst Du gerne nochmal nachlesen. Lohnt sich. 😉

                Dass wenige hier Hecking aus unterschiedlichen Gründen nicht mögen – geschenkt. Es geht um den Club. Nicht um Mögen oder Nicht-Mögen.

                Es geht darum, einen Vorstand zu finden, der diesen seit zwei Jahren taumelnden Verein stabilisiert. Hecking traue ich dies zu.

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                Antwort
                • Schlagworte habe ich genug gelesen, „Erfahrung“, „dicke Haut“, „Stabilität“, aber Argumente sind das keine.

                  Und völlig richtig, es geht nicht um mögen oder nicht-mögen, sondern schlicht darum, ob jemand für die ausgeschriebene Position über die nötigen Qualifikationen verfügt.

                  Und Schmedes scheint in dem Punkt im Aufsichtsrat ja die klare Nummer eins zu sein – und dürfte das wohl schon letztes Jahr gewesen sein – nur lässt sich Hecking der Masse halt besser verkaufen.

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                • Du schreibst, dass Benjamin Schmedes in einem Punkt „klar die Nummer eins“ zu sein scheint im Aufsichtsrat.

                  Was bringt Dich zu dieser Aussage? Kannst Du bitte eine Quelle nennen?

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                • „Die Qualität seiner beim VfL Osnabrück geleisteten Aufbauarbeit ist offensichtlich, aber auch die Frage, inwieweit man die Verhältnisse in Niedersachsen mit denen bei einem notorisch aufgeregten und ungeduldigen 1. FC Nürnberg vergleichen kann, dürfte im Raum stehen.“ (in gleichem Text)

                  Das ist der Kernsatz, den ich aus dem Artikel ziehe. Daher bin ich für Hecking. Bei allem Respekt vor der Leistung von Schmedes.

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                • Argumente haben alle, die Hecking als Sportvorstand befürworten, zu Genüge geliefert. Kannst Du gerne nochmal nachlesen. Lohnt sich.

                  Habe ich gemacht, gefunden habe ich aber ausschließlich Meinungen, Gefühle. Hecking war ein erfolgreicher Trainer, erfolgreiche Trainer können auch Sportvorstand. Der Meinung kann man ja sein, aber das ist eben kein Argument, das sind keine belastbaren Fakten. Das ist ein persönliches Gefühl.

                  Nächste Meinung, Hecking arbeitet lange im Profifußball, der hat tolle Kontakte. Klar kennt Hecking viele Leute im Profifußball, man muss aber schon dazusagen, dass er die letzten 15 Jahre in der ersten Liga gearbeitet hat. Spieler aus dieser Liga sind für uns nicht bezahlbar. Sein Engagement beim HSV in der Saison war schwach und auch da hat der HSV vergleichsweise „teuer“ eingekauft. Selbst die Schnäppchen Everton und Leibold, die der HSV für sich bei uns gemacht hat, wären für uns teure Einkäufe gewesen.

                  Bleibt die Frage welche Kontakte benötigt man? Also die wichtigsten Beratungsfirmen und privaten Berater sind bekannt, zur Not kann man die alle bei Transfermarkt.de nachlesen.

                  Welche Kontakte sind dann so wichtig, die Hecking hat, ein anderer aber nicht mitbringt?

                  Hecking gibt selbst zu, dass er einen Sportdirektor benötigt und Schleudraff genannt. Über dessen Leistung bei H96 kann man aber durchaus streiten, als es dort in der Saison wieder aufwärts ging war Schlaudraff ausgebotet.

                  Natürlich ist Hecking keine unsinnige Idee, aber echte Argumente, die für Hecking sprechen, die kann ich nicht lesen, am Ende lese ich da immer „ich glaube Hecking kann das“.

                  Dass wenige hier Hecking aus unterschiedlichen Gründen nicht mögen – geschenkt. Es geht um den Club. Nicht um Mögen oder Nicht-Mögen.

                  Und das ist schlicht unter der Gürtellinie, reine Argumentation ad personam, Du behauptest die Gegner der Einstellung Heckings würden das nur aus Antipathie gegenüber Hecking machen, die natürlich auch nicht erklärbar ist, im Nebensatz dann noch die Unterstellung man würde nicht im Sinne des Clubs handeln.

                  Sorry aber was soll das? Weder bei xxandl, noch bei Beate, noch bei anderen lese ich, dass es nicht um den Club ginge, hier macht sich jeder die gleichen Sorgen um den Club, anderen Fans zu unterstellen, weil sie einen Mensch irgendwie nicht mögen würden sie die zukunft des Clubs riskieren ist einfach unfair.

                  Es geht weder xxandl, noch mir noch sonst wem um die Person Hecking, ob der sympathisch ist oder nicht. Mir geht es nur darum, dass ich schlicht nach Ansicht der Fakten der Meinung bin, Hecking wäre nicht gut für unseren Verein. Bitte stelle das nicht in Abrede.

                  Es geht darum, einen Vorstand zu finden, der diesen seit zwei Jahren taumelnden Verein stabilisiert. Hecking traue ich dies zu.

                  Ich denke das ist bei jedem hier so. Und btw als Trainer würde ich Hecking zutrauen, dass er die Mannschaft stabilisiert, ich hätte aber auch beim Trainer Hecking wenig Phantasie, dass er die Mannschaft weiterentwickelt, dass er die Mannschaft auf ein besseres Niveau führt. Aber da kann man sicher streiten ob ihm das bei Wolfsburg und Gladbach zuvor gelungen wäre, oder wie seine Bilanz bei uns war.

                  Aber noch einmal, der Trainer Hecking beim Club hätte durchaus gute Argumente für sich.

                  Aber der Vorstand Hecking ist reine Spekulation. Kann gut gehen oder nicht.

                  Für Schmedes sprechen aber echte Fakten, er hat in dem Bereich den ein Sportvorstand abdecken muss schon viele Jahre gearbeitet, an der Basis als Scout, man nennt das von der Picke auf lernen und eben auch schon als Vorstand, bzw Sportdirektor, was der Stelle in Osnabrück entspricht. Er war 3 Jahre Chefscout beim HSV und drei Jahre Sportdirektor in Osnabrück. Dabei hat er Osnabrück von der dritten in die erste Liga geführt und dort dann auch gehalten. Das ganze mit einem kleinen Etat, der auch schon zu Drittligazeiten kein Selbstläufer für den Aufstieg war.

                  Natürlich kann man einwenden, dass der Druck und die mediale Aufmerksamkeit in Osnabrück kleiner ist. Ich bin auch der Meinung, dass Hecking erst mal ein einfacheres Standing gegenüber Öffentlichkeit und Presse hätte, aber das hilft am Ende halt auch nur eine kurze Zeit. Dazu kommt dass bei Hecking natürlich der Anspruch gleich ein deutlich höherer wäre.

                  Man holt keinen Mann wie Hecking um dann „nur solide“ im Mittelfeld der zweiten Liga zu spielen. Die Verpflichtung von Hecking wäre natürlich das Signal an die Öffentlichkeit, wir wollen wieder oben mitspielen. Das kann man an den meisten Kommentaren hier ja auch erkennen, wenn Andre z.B. schreibt, dass Schmedes einfach nicht gut genug für den Club sei.

                  Insofern Hecking war ein guter Trainer, ob er ein guter Sportvorstand wird weiß keiner. Aber seine Person würde trotzdem eine gewisse Anspruchshaltung transportieren, der Erfolgsdruck wäre sofort größer.

                  Schmedes hat gezeigt, dass er die Aufgaben eines Sportvorstands kann, aber kommt von einem „kleinen Verein“ und stand nie so in der Öffentlichkeit, wie das bei uns sicher der Fall wäre. Seine Verpflichtung wäre aber eher ein Signal nach außen, dass man erkannt hat, dass man erst mal kleinere Brötchen backen muss, bevor man wieder an größere sportliche Erfolge denken kann. Immerhin Schmedes ist auch nicht an große Budgets gewöhnt, im Gegensatz zu Hecking, mit dem als Trainer schon Bader zu immer gewagteren Finanzkonstruktionen greifen musste, um die Spieler zu verpflichten. Danach konnte Hecking im finanziellen Schlaraffenland Wolfsburg arbeiten und auch bei Gladbach konnte er für deutsche Verhältnisse aus dem Vollen schöpfen.

                  Hat aber bei Gladbach regelmäßig die sportlichen Ziele verpasst 17/18 die EL und 18/19 die CL, jedesmal ging der Mannschaft zum Ende der Saison die Puste aus, ähnlich wie dieses Jahr wieder mit dem HSV in Liga 2.

                  Sollte es Hecking werden, bin ich skeptisch, dass uns die Personalie weiterhilft. Hoffen tue ich es natürlich trotzdem, ich will ja auch, dass es endlich wieder sportlich bergauf geht. Und ich bin mir sicher, sollte es sportlich nicht gleich erfogreich laufen, dann werde eher ich den Weg von Hecking verteidigen, als all die Befürworter der Personalie jetzt.

                  Bei Schmedes erkenne ich eher Fakten, Argumente, die für einen sportlich erfolgreichen Weg sprechen, ich wäre etwas hoffnungsvoller. Aber ob Schmedes den Verein wirklich in den Griff bekommt, ob er der Mann ist der mal zumindest mittelfristig Stabilität und Konstanz in den Verein bringt, da bin ich auch nicht sicher. Dafür habe ich gerade die letzten Jahre zu oft erlebt, dass Hoffnungen geplatzt sind, dass der Verein nie die Kraft hatte auch mal einem Mensch zu vertrauen, wenn es Rückschläge gibt. Ja ich weiß im Profisport geht es nur um den Erfolg, Profisport ist ein reines Tagesgeschäft, trotzdem bin ich überzeugt, wenn man Menschen Fehler machen lässt und ihnen die Chance gibt diese wieder gut zu machen, dann ist man mittel- und langfristig erfolgreicher.

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                • @Armin

                  Du schreibst:
                  „Aber ob Schmedes den Verein wirklich in den Griff bekommt, ob er der Mann ist der mal zumindest mittelfristig Stabilität und Konstanz in den Verein bringt, da bin ich auch nicht sicher.“

                  Eben.

                  Und noch einen Sportvorstand, der keine Stabilität und Konstanz reinbringt, können wir uns nicht leisten.

                  Dem erfahrenen Hecking ist es zuzutrauen, Stabilität reinzubringen.

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                • Dem erfahrenen Hecking ist es zuzutrauen, Stabilität reinzubringen.

                  Falsch, DU traust Hecking das zu, ich noch weniger als ich es Schmedes zutraue, weil ich bei Hecking auch noch fachliche Mängel sehe.

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                • Alles klar, @Armin.

                  Wie soll das denn gehen? Schmedes holt jetzt Trainer und Spieler, macht seinen Job in Osnabrück. Dann kommt er zu uns, in frühestens zwei Wochen, und holt Trainer und Spieler, macht seinen Job in Nürnberg.

                  Wie soll das denn funktionieren? Uns läuft jetzt schon die Zeit weg.

                  Ich halte einfach das Risiko, welches mit Schmedes verbunden ist, für viel zu hoch. Freilich sorgt Schmedes für Fantasie, er ist ohne Zweifel eine interessante Personalie. Aber es geht um Realismus, finde ich.

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                • Ja, soll genau so gehen wie von dir beschrieben.

                  Kann mir vorstellen, dass schon bekannt war, dass Schmedes jedenfalls bis Ende Juli weiterarbeitet und daher Palikuca bis dahin „im Amt“ bleibt. Dass er an einer geordneten Übergabe interessiert ist, war ja zu lesen.

                  Wenn wir beim Thema Realismus sind: Dass sich ein 55-Jähriger in einem völlig neuen Job hinsetzt und in den ersten zwei Wochen die entscheidensten Personalien der Saison klar macht, halte ich für ein Ding der Unmöglichkeit. Der kann maximal durchwinken was seine Vorgänger ihm vorbereitet haben.

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                • Nein, wird so meiner Meinung nach nicht funktionieren. Da kann nichts Ordentliches dabei rauskommen. Und wohin Murks führt, wissen wir ja.

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                • Zu dieser Diskussion, wie uns jeder genervte Mitleser bestätigen können wird.

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                • Faszinierend, mit welcher Intensität beide Lager ihren Standpunkt vertreten, ja gar als das einzig richtige verkaufen wollen.

                  Hätte nur die Mannschaft je so eine Hingabe gezeigt!

                  Ich denke eigentlich, wenn man Hecking seine Fahnenflucht vorwirft, darf man auf keinen Fall für Schmedes plädieren. Wir erwarten ja dann genau das gleiche – ja eher schlimmer, weil mitten in der Rush-Hour sozusagen.

                  Und würde Schmedes darauf eingehen, ist er kein bisschen zuverlässiger als Hecking.

                  Von daher verstehe ich eigentlich nicht, warum man sich überhaupt mit einem sofortigen Wechsel von Schmedes beschäftigt. Es ist im Grunde unmöglich! Eigentlich muss er erst diese Transferperiode abwickeln, bevor er an Wechsel denken kann. Etwas anderes würde ich als der Verein Osnabrück auch nicht erlauben.

                  Von daher… keine Ahnung, was der AR da gerade treibt!

                  Eine Wahl zwischen beiden Kandidaten gibt es eigentlich nicht. Sie kann nur Hecking lauten. Das Zögern aber lässt mich vermuten, dass man längst an Plan C arbeitet. – Gratulation!

                  Eine Alternative, wenn es denn Schmedes sein muss, ist tatsächlich, ihn dieses Transferfenster in Osnabrück abwickeln zu lassen und dann danach zu verpflichten – gegen eine weitaus geringere Ablöse – oder gar keine. Denn um bei uns etwas nennenswertes zu bewirken ist es ohnehin zu spät.

                  Das ist insofern realistisch, als die Weichen für die Kaderplanung längst gestellt sind (sein müssen!) und es nur noch um die Finalisierung oder ggf. die Auswahl zwischen Alternativen geht (wo dann der Trainer mitreden würde). Kurzfristig kommt vielleicht noch der eine oder andere dazu (Idee des Trainers, eine Tür geht auf, Idee des neuen Vorstands), aber generell muss das Gerüst längst stehen. Entlassen oder nicht, es wird wieder in erster Linie ein Palikuca-Kader sein. Ein so spät verpflichteter neuer SV wird daran nicht mehr viel ändern können.

                  Wie naiv vom AR zu glauben, dass diese Freistellung einen neuen Anfang ermöglicht – im gegenteil, weil es so spät ist, verhindert es genau diesen zunächst mal, weil wir die Vorarbeiten umsetzen müssen, um überhaupt Spieler zu bekommen.

                  Die Leidenschaft der Lager beider Kandidaten in Ehren, ich glaube Schmedes will (oder darf) nicht sofort und Hecking haben wir zermürbt – es wird ein Überaschungsei – bitte nicht Palikuca 2

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  • Um hier auch mal meinen Senf dazuzugeben:

    Also Hecking wäre für mich durchaus eine äußerst ansprechende Lösung.
    Die v.a. von xxandl vorgebrachten Bedenken, dass Hecking einer am absteigenden Ast wäre und ob man hier Hecking-Fußball wolle, teile ich so nicht. Zunächst mal wäre ich sehr froh, wenn wir wieder so erfolgreich wären wie damals mit Hecking-Fußball. Weiterhin fand ich seinen Fußball bei Gladbach doch sehr ansprechend. Aber Hecking wird ja auch nicht auf dem Platz stehen, er soll dafür verantwortlich sein, eine gut funktionierende Mannschaft zusammenzustellen. Dass er dies als Trainer kann, hat er ausreichend bewiesen, ich denke, dass er mit dieser Erfahrung eben auch gut geeignet wäre, um Spieler zu finden, die dann auch gut zusammenpassen. Was am Ende ja das größte Problem überhaupt in der abgelaufenen Saison war, dass eine Vielzahl (vermeintlich) guter Einzelspieler keine gute Mannschaft wurden.

    Dass Hecking immer weiter nach unten durchgereicht wurde, ist auch nicht gerade korrekt ausgedrückt, wenn man bedenkt, dass er mit dem HSV nun als erstes Mal einen Rückschritt als Trainer gemacht hat.
    Sicherlich ist diese jetzt ein ziemliches Makel, aber er ist nun auch nicht der erste, der am HSV gescheitert ist.
    Und vielleicht ist bei ihm ja auch einfach die Zeit reif für eine Neu-Orientierung hinsichtlich der Aufgaben, er wurde ja auch schon andernorts als Option für den Managementbereich gehandelt.
    Er wäre auch nicht der erste Trainer, der erfolgreich in den Managementbereich wechselt, mit Wiesinger haben wir ja ein gutes Beispiel schon im Verein, gibt ja auch einige, die ihn sich als SV vorstellen können oder gar wünschen würden.

    Das größte Plus, was ich bei Hecking sehe, ist, dass er genau wüsste, worauf er sich einlässt. Der hat hier schon alles mitgemacht, weiß um die Zustände im Verein und im Umfeld, hat nun auch Erfahrung in einem noch sehr viel heißeren Umfeld gemacht (also beim HSV) und das scheint ihn keinesfalls abzuschrecken.

    Das ist die große Sorge, die ich bei einem so jungen Kandidaten wie Schmedes hätte. Der mag in Osnabrück zwar in vorderster Verantwortung gestanden sein, im Gegensatz zu vorher in zweiter Reihe agierenden Palikuca, aber der Kontrast dürfte vermutlich ähnlich groß sein.

    Da hätte Hecking schon das sehr viel dickere Fell, mit seiner doch recht stoischen, ruhigen Art wäre er meiner Meinung doch sehr geeignet, hier erstmal wieder für Ruhe zu sorgen.
    Ich denke auch, dass Hecking vermutlich auch insgesamt besser vernetzt sein dürfte als Schmedes.

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    • Wolfsburg wollte Champions League spielen und hatte auch das Budget dazu, der Wechsel zu Gladbach war zu dem Zeitpunkt selbstverständlich ein Abstieg. Der zum HSV logischerweise auch. Und wenn er zu uns kommen sollte, ist es der dritte in Folge.

      Dass Gladbach unter seinem Nachfolger wesentlich besseren und erfolgreicheren Fußball spielt, ist glaube ich nicht von der Hand zu weisen. Erfolgreicher Fußball sieht heutzutage eben anders aus, als vor zehn Jahren.

      Beim HSV sehe ich ihn schon in der Verantwortung, dass er aus seinen Wunschspielern keine Mannschaft formen konnte – und wenn er es dort mit viel Geld nicht geschafft hat, halte ich die Frage, wie er es hier schaffen will, schon für gerechtfertigt.

      Ich bitte zudem um eine Auflistung der Trainer, die in Managerpositionen gewechselt sind und sofort erfolgreich waren. Wiesinger ist ein schlechtes Beispiel dafür, weil der scheint zu wissen, was er kann und was er nicht kann.

      Ich würde mir halt lieber jemanden mit einer Vision wünschen, als jemanden, der erkannt hat, dass er in der Bundesliga keinen Posten mehr bekommt.

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  • Noch zur Möglichkeit einer Doppelspitze:

    Ist das wirklich ein ernsthaft betrachtetes Szenario im Verein oder in erster auf dem Mist der Presse, allen voran dem kicker, gewachsen?
    Ich halte das für eine Schnapsidee. Ein Sportdirektor o.ä. als Zuarbeiter des Sportvorstands wäre sicherlich sinnvoll, dass jemand wie Schmedes für so einen Posten unter einem SV Hecking nicht zur Verfügung stehen würde, ist auch absolut nachvollziehbar, zumindest nicht bei uns (bei einem Sportdirektoren-Posten in der ersten Liga z.B. mag das anders sein).
    Aber zwei gleichberechtigte Sportvorstände, da sehe ich kaum Chancen, dafür extrem viel Konfliktpotenzial.
    Ich meine, wie soll man sich das dann vorstellen, wenn es Differenzen um elementare Entscheidungen gibt? Die beiden Sportvorstände schachern dann um Rossows Stimme als die Entscheidende? Wie soll da eine konstruktive Zusammenarbeit möglich sein, wenn einer bei seinen Kernaufgaben dann vom Finanzvorstand überstimmt wird? Das kann meines Erachtens nach nur Scheitern.

    Wenn man einen dritten Vorstand haben will, dann mit klar getrennten Aufgabenbereichen.

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  • Was macht‘mern in der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Club eigentlich so. Womit verbringt man seine Tage? Macht‘mer was oder lässt die Dinge so treiben? Darf‘mer nix sagen oder kann‘mers nicht. Oder vielleicht alles Strategie. Könnt sein.

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    • Sehr gute Frage! Schon zu Zeiten Bornemanns hat man Seriosität mit mangelnder Offenheit und Transparenz verwechselt.

      Statt die Fans mit Infos zu füttern, sie mitzunehmen, die Richtung der Diskussionen ein Stück weit zu gestalten, sieht man tatenlos zu wie sich Spekulationsberge auftürmen. Prima, dann kann man sich hinterher wenigstens wieder über das chronisch aufgeregte Nürnberger Umfeld echauffieren…

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      • Statt die Fans mit Infos zu füttern, sie mitzunehmen, die Richtung der Diskussionen ein Stück weit zu gestalten, sieht man tatenlos zu wie sich Spekulationsberge auftürmen.

        Wenn man Informationen hätte könnte man das Umfeld füttern, wenn aber der AR, wie es scheint uneins ist, wer besser passt, was soll man dann an die Öffentlichkeit herausgeben? Das Problem scheint ja zu sein, die beiden Protagonisten täten schon wollen, aber unser AR ist sich nicht einig welcher denn besser passt, jetzt muss man ein wenig auf Zeit spielen, untereinander eine Einigung finden und dann hoffen, dass der erwählte noch Bock hat zu kommen. Dann muss man natürlich auch noch die Konditionen fertig abklopfen, kann sein, dass das dann noch einmal zum Stolperstein wird.

        Diese Situation kann man aber nun wirklich nicht öffentlich machen.

        Es bleibt dabei, eine öffentliche Verlautbarung kann es erst bei Vertragsunterzeichnung machen.

        Bis dahin wird der eine oder andere im AR halt versuchen seine Idee, Hecking oder Schmedes via Presse und Öffentlichkeit zu promoten und so die Kollegen ein wenig unter Druch setzen. Die andere Seite macht es ähnlich. Die Spekulationsberge sind also unvermeidlich 😉

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        • Tut mir leid, wenn ich Hecking oder Schmedes wäre, dann wäre nach diesem Possenspiel für mich klar, daß der Club der falsche Verein für mich ist. Ein wenig Stolz hat man doch auch.

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  • Es wurde letzte Woche die Vermutung geäußert (Kicker), Dr. G. hätte mit der reichlich seltsamen PK eine Nebelkerze gezündet und mit ausgereiftem Plan in der Hintertasche die Öffentlichkeit genarrt.
    Eine Woche später ist klar: Die vermutete Nebelkerze war selbst eine!

    Grethlein hat viele Dinge verbessert und den FCN durch die Vorstände Bornemann/Meeske konsolidiert. Ähnlich wie Bader reißt er jedoch seit der Entlassung Bornemanns einen Großteil seines Erfolgs mit dem Hinterteil wieder ein.

    Korrigiert mich gerne, wenn das zu pessimistisch ist: Für mich ist die akutelle Situation ein Skandal! Man steht vor dem Hintergrund der Corona Situation und einer extrem kurzen Sommerpause ca. 5 Wochen vor Saisonstart ohne SV, Trainer und TW-Trainer, dafür aber mit einem extrem unausgeglichenen Kader da.
    Der AR hat sich ob des absehbaren Misserfolgs und der Entlassung Palikucas augenscheinlich nicht entsprechend vorbereitet. Für mich geht es in der kommenden Spielzeit sportlich einzig und alleine um den Klassenerhalt.

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  • Wäre nicht Daniel Baier etwas für uns? Er soll wohl in Augsburg gehen… analog simoms und galasek

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  • Für mich geht es in der kommenden Spielzeit sportlich einzig und alleine um den Klassenerhalt.

    Reichlich pessimistisch mit dem immer noch einem der teuersten Kader der 2. Liga, unter den Top 5 Kadern finanziell sicherlich, dann könnte man gleich einpacken. Daß in der vorangegangenen Saison verdammt viel schief gegangen ist, keine Frage, da war ja auch noch die Phase, in denen man mit einen U19 Torwart Pflichtspiele bestreiten musste und 4 verletzten Profi Torhütern, von da an war auch der Glaube in der Mannschaft erschüttert und ging es richtig runter auch stimmungsmäßig, mit all dem rechne ich nicht wieder in der neuen Saison, aber dafür mit einem Lernprozess der Mannschaft. Nein ich kann mir so eine schwache Saison wie die vergangene nicht nochmal vorstellen. Auch wenn man schon viel erlebt hat …
    Als Verantwortlicher würde ich als Saisonziel die obere Tabellenhälfte angeben und dann sehen, was sich entwickelt.

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    • Als Verantwortlicher würde ich als Saisonziel die obere Tabellenhälfte angeben und dann sehen, was sich entwickelt.

      Ich denke nicht, dass ein Saisonziel notwendig ist, aktuell lässt sich sowieso noch keines formulieren, wir kennen den Kader noch nicht, den Trainer noch nicht und den Sportvorstand auch nicht.

      Mein Ziel wäre in dieser Saison auch eher etwas abstrakter, ein Spielsystem mit dem man wieder Zuschauer faszinieren kann, eine Mannschaft die als Einheit auftritt und die athletisch zu den Topteams der Liga zählt. Wenn man das schafft, dann sollte ein solider Mittelfeldplatz drin sein. Und wenn alles passt, wir noch ein paar gute, junge Verstärkungen holen, dann kann auch mehr drin sein. Aber wir brauchen jetzt noch nicht von einem Tabellenplatz sprechen.

      Ich hoffe nur, dass wir von Anfang an Abstand zu den Abstiegsplätzen halten, dass nicht gleich wieder Krisenstimmung hoch kommt.

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      • Egal, ob Hecking, Schmedes oder Plan C – wir haben schon so viel Zeit verloren, dass die Ziele realistisch sein sollten.

        Wie @Armin sagt: Nichts mit dem Abstieg zu tun haben und eine Mannschaft entwickeln samt System. Mehr wäre vermessen.

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  • Wenn das stimmt, was im kicker steht, daß der Aufsichtsrat mit Hecking noch nicht mal die finanziellen Vorstellungen abgeklärt hat, die er als Sportvorstand zur Verfügung haben könnte, dann erwarte ich unseren Untergang.

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    • Nur damit sich niemand Sorgen macht, betreue im Internet einige Social Media Golfgruppen, ein Mitglied aus Köln hat mir gestern ..ein Foto geschickt, Keller wohnt wieder am/auf dem Golfplatz, man sieht wie er in schicken Outfit und Badelatschen mit dem Driver in der Hand aus seinem Haus kommt. Sieht erholt aus. Keller geht es also gut 🙂 dachte zur Beruhigung.

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      • @ Juwe

        Was soll er machen? Sich Asche aufs Haupt streuen und ein einem Sack eingehüllt im Keller verstecken?
        Sozusagen „Keller im Keller“?

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  • Hecking könnte ja für relativ wenig Festgehalt anfangen und dann kriegt er Erfolgsbeteiligung ( Tabellenplatz, Aufstiegsprämie, Spielerverkäufe).

    Weinzierl ist ohne Job. Ich denke der und Hecking würden zusammenpassen.

    Sehr viele neue Spieler braucht mer doch gar ned. An anderen Geist braucht die Mannschaft. Behrens als Kapitän absetzen. Dazu wieder ein paar junge Leihspieler. Aus Zrelak könnte auch noch was werden. Dem müsste jemand das Überhastete austreiben.
    Und dann mal den Lewandowski nach seiner Ernährung fragen. Irgendwas Besonderes macht der. Hab ich mal gelesen.

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    • War die Antwort Satire oder wirklich ernst gemeint ?
      Ich weiß jetzt auch nicht was ich mehr herebei gesehnt habe, das Saisonende oder das Ende dieser Posse. Mittlerweile bin ich schon froh, wenn wir überhaupt einen Sportvorstand bekommen oder der Palikuca bleibt. Aufbruchstimmung und Vorfreude ist was anderes.

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      • Vier Daumen nach oben habe ich bisher doch bekommen. Die Antwort war schon ernst gemeint. Leider will die Mehrheit der Realität nicht ins Auge schauen.

        Von Lewandowski, ist mir wieder eingefallen, habe ich Hirse in Erinnerung. Vom Trainingslager habe ich was von viel Nudeln und Reis in Erinnerung. Ich würde da mal die Nudeln aus Hirse machen oder den Reis durch Hirse ersetzen.

        Vor den Relegationsspielen gegen Cottbus und Frankfurt gab es als “ Henkersmahlzeit“ Milchreis. War das diesmal auch wieder so?

        Und verliere mal nicht die Nerven Fr. Holle. „Gut Ding will Weile haben“ ist doch eine alte Volksweisheit. Aber wenn der Aufsichtsrat so ungesund lebt, fehlt eventuell auch hier die Kondition. Ist Bisping öfter krank?

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  • Ich hoffe im AR laufen die Diskussionen nicht genauso polarisiert wie hier mit zwei völlig gegensätzlichen Sichtweisen. Dann ist ein Konsens nicht zu erwarten und der Schaden absehbar. Na dann gute Nacht!

    Schaun wir mal, was morgen rauskommt, wenn Hecking vorstellig wird. Wären beide Kandidaten frei, könnte ich beiden Sichtweisen etwas abgewinnen und wäre im Grunde mit jeder Lösung einverstanden, auch wenn ich Hecking bevorzuge. Aber sie sind es nicht. Schmedes hat schon einen Job, man würde einem Mitkonkurrenten massiv Schaden zufügen, der sich darauf nicht einlassen sollte. Und auch uns würde es signalisieren, dass wir nur Zwischenstation sind und es keine Skrupel auf dem Weg nach oben gibt.

    Aus diesem Grund gibt es für mich nur eine Lösung, die sich morgen hoffentlich manifestiert.

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    • Schmedes hat schon einen Job, man würde einem Mitkonkurrenten massiv Schaden zufügen, der sich darauf nicht einlassen sollte.

      Uns haben vergangene Saison viele Mannschaften massiv Schaden zugefügt, das nennt sich Konkurrenz. Schon vor der Saison mit Leibold und Ewerton. Zumindest Leibold war ja für die neue Saison eingeplant. Das kann aus unserer Sicht also kein Kriterium sein. Hat damals bei Hecking jemand gefragt ob man uns massiv Schaden zufügt mitten in der Saison?

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      • @ Juwe

        Wenn Leibold dem Club die Zusage gegeben hat zu bleiben und dann, direkt vor Toresschluß, dem Ruf des Geldes folgt, wer hat dann das Problem zu verantworten? Der Abwerber oder der Wortbrüchige?

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  • Vielleicht wär es doch besser, wenn Hecking Trainer wird statt Manager. Und was ist eigentlich mit Weinzierl, warum wird da nicht mal angefragt? Würde doch auch gut zum Club passen. Muss es beim Club immer so lange dauern, bis was passiert? Und wenn dann nach gefühlt einem Jahr was passiert, dann irgend ein Überraschungsei, wo man nicht weiß, was drin ist.

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    • Die Trainerfrage kann erst der neue Sportvorstand klären. Da kennt sich der Aufsichtsrat erstens nicht aus und zweitens ist das nicht seine Aufgabe, TRainer zu verpflichten.

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      • Oh weh, dann kanns wieder lange dauern. Wahrscheinlich kurz vor Saisonbeginn. Also doch wie immer.

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        • I denk, wenn der Hecking Vorstand wird, houd er schnell einen Dräner. Der kennt die Branche und die Leute.

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  • Besides ein Kölner Freund Fan meinte zu mir Terrode käme zu uns. Er sagt da haben wir 20 Tore sicher 🙂 .. ich sagte ihm die schießt ja nichtmal unsere ganze Mannschaft zusammen..Für die Kölner scheint der Deal / Tausch Hack-Terrode bereits klar zu sein

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    • Terodde wäre natürlich schon ein richtiges Pfund auf der 9. Ich kann mir allerdings nur schwer vorstellen, dass wir dessen Gehalt stemmen können. Aber seine Vita spricht dafür, dass er (auch als sicherer Elfmeterschütze) uns wohl schon 15 Buden „garantiert“, wenn er sich nicht verletzt.

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      • 15 Tore auf Vorlage von wem? Terrode ist auch im Strafraum zuhause, der würde genauso verhungern wie Ishak.

        In meinen Augen ein guter Spieler, aber ein katastrophaler Transfer in der jetzigen Situation. Teuer, keinerlei Wiederverkaufswert, mit dem aktuellen Kader nicht sinnvoll einzusetzen.

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        • Quatsch: Ishak hat doch für jedes Tor 5 Großchancen gebraucht – so wie er in Regensburg einfach mal am leeren Tor vorbeigeschossen hat…daneben ist Ishak nicht groß genug gewesen, um auch einfach mal einen Gegenspieler zu überspringen…er konnte auch nur innerhalb des 16ers schießen, um ein Tor zu machen.

          Da ist Terodde schon ein anderes Kaliber. Und in Bochum, wo er 25 und 16 Tore gemacht hat, oder bei Union hatte er jetzt auch nicht die galaktische Flügelzange, die ihn gefüttert hat…

          Es gibt einfach Spieler, wie Dursun oder Terodde, die einfach in jeder Zweiltigamannschaft treffen.

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        • Und Terodde ist in einem „Margreiter-Ewerton-Alter“, wo er nach einem Spiel die nächsten drei oder vier Spiele wegen Verletzung pausieren muss.
          Wie nostalgisch die Clubfans doch sind. Unter Nostalgie fällt für mich auch Hecking, bloß weil er vor vielen Jahren mit einem damals guten Kader den Club erfolgreich trainiert hat, warum soll er uns denn jetzt in unserer Situation in einer ganz anderen Position als Sportdirektor herausragend dienen können? Der guten Alten Zeiten wegen? Das ist doch sehr dünn.
          Ich finde, da hat xxandl mit seiner Analyse, daß Heckings Karriere in die Jahre gekommen ist, mehr als recht. Auch ich kann keinen Zusammenhang in der Person Hecking mit unserem Bedarf sehen.
          Bitte besser den jungen Kerl aus Osnabrück wählen, das aber schleunigst und vorgestern!

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      • Wer soll das denn entschieden haben, dass Terodde kommt?

        Ist ja noch keiner da, der die kommende Saison plant.
        Außerdem soll Terodde aktuell ein Gehalt von 2 Mio. Euro. bekommen. Blöd nur für Köln, dass Gisdol mit Terodde nichts anfangen kann.

        Kann ich mir nicht vorstellen. Einen Terodde in fortgeschrittenem Fußballalter zu holen, passt eher zum HSV.

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        • Klar mit dem Gehalt sehe ich auch ein Problem, aber was uns aus Kölner Sicht vor den HSV bringt, sie wollen im Tausch Hack haben. Im übrigen hat auch der HSV einen Sparkurs angekündigt, Kühne will ja nicht mehr reinbuttern. Aber dann käme auch wieder Hoffenheim ins Spiel, die ja eine Kaufoption haben sollen (hieß es, dann wieder nicht, dann doch..) die Ihn rauskaufen und teurer an Köln weiterverkaufen könnten, aber was weiß man schon, was wirklich im Vertrag steht.

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  • Schade finde ich auch daß Mike Frantz nach Hannover geht, er hätte mit seiner Erfahrung und Einsatzwillen unsere Mannschaft stabilisieren können. Für mich ein Transfer wie Union Berlin mit Gentner.

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    • Ja. Sehr schade.
      Frantz hätte dieser Mannschaft durchaus gutgetan.

      Irgendwie auch ein Indiz dafür, dass wir der Musik meilenweit hinterherlaufen. Während andere ihre Saisonplanung vorantreiben, hat man beim Club noch gar nicht angefangen. Ärgerlich.

      Ein hausgemachter Wettbewerbsnachteil.

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    • Mike Frantz ist in einem Vakuum ein anständiger Zweitligaspieler. In unserem Kader wäre er ein weiterer alter, langsamer Mittelfeldspieler, den man nicht auf die 6 stellen kann.

      Verstehe daher nicht, wie man ihm hinterherweinen kann.

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      • Weil die Zusammenstellung einer Mannschaft auf dem Reißbrett nicht funktioniert. Mit simplen Stereotypen wie alt, jung, langsam, usw.

        Eine Mannschaft hat auch ein Innenleben. Und dieses wird geprägt durch charakterstarke Spieler wie Mike Frantz. Insofern hätte Frantz dieser Mannschaft gutgetan.

        Inwieweit der vielseitig einsetzbare Frantz den Kader, rein sportlich betrachtet, aufgewertet hätte, weiß man nicht. Da noch gar nicht klar ist, mit welchen Spielern die neuen Verantwortlichen planen und mit welchen nicht.

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        • Weil die Zusammenstellung einer Mannschaft auf dem Reißbrett nicht funktioniert. Mit simplen Stereotypen wie alt, jung, langsam, usw.

          Eine Mannschaft hat auch ein Innenleben. Und dieses wird geprägt durch charakterstarke Spieler wie Mike Frantz. Insofern hätte Frantz dieser Mannschaft gutgetan.

          Hätte man nicht besser ausdrücken können

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        • Eine Mannschaft hat auch ein Innenleben. Und dieses wird geprägt durch charakterstarke Spieler wie Mike Frantz. Insofern hätte Frantz dieser Mannschaft gutgetan.

          Hätte er das wirklich, oder wäre Frantz nicht ein weiterer Zankapfel geworden, bzw. wäre er ein weiterer Grund für Konflikte? Der Versuch von außen einen Führungsspieler einzuführen ist immer gefährlich. Hierarchien lassen sich noch schwieriger am Reißbrett entwerfen als taktische Aufstellungen.

          Ja es gibt den Typ natürliche Autorität, aber im Sport muss auch dieser Typ der Mannschaft einen Benefit geben, der dazu führt dass die anderen für ihn arbeiten, ihn als Führungsfigur akzeptieren. Frantz war nie ein überragender Fußballer, aber er war immer ein Spieler der viel für eine Mannschaft gearbeitet hat, der sich für wenig oder nichts zu schade ist/war.

          Als älterer Sportler kann man spielerische Qualität mit Erfahrung noch noch steigern und körperliche Defizite ausgleichen, aber in Sachen Kampf, Laufen, körperlicher Einsatz ist es höchts fragwürdig ob man die Qualität im Alter halten kann. Ja es gibt Ausnahmen wie damals Timmy Simons, der irgendwie nie abbaute, der als alter Spieler immer noch der fitteste in der Mannschaft war. Aber oft steigt die Verletzungsanfälligkeit und meist wird man halt langsamer mit dem Alter.

          Was mir aber schon auffällt, unsere Verstärkungsideen, -phantasien beziehen sich auch in Sachen Spieler, Trainer, Vorstand fast immer auf die Vergangenheit. Mir fehlt zu oft die eigene Idee, die eigene Geschichte. Weil Terrodde woanders 15 Tore gemacht hat wird er das bei uns auch machen, weil Frantz in einer bessren Zeiot bei uns war kommt die mit Frantz zurück? Ist mir zu einfach, ich fürchte so entstehen dann immer wider Frusterlebnisse, weil man die gute alte Zeit am Ende doch nicht zurückholen kann.

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        • Da wird Brentford heftig widersprechen, die ziehen den Moneyball-Ansatz voll durch und spielen erfolgreichen, attraktiven Fußball damit, für relativ kleines Geld. Generell halte ich deine Ansichten für stark veraltet. Natürlich kann man sich aber nicht nur auf die Statistiken verlassen, wenn man beispielsweise einen Meideros holt, obwohl der weder die Landessprache noch vernünftig Englisch kann, braucht man sich nicht zu wundern, dass er nicht funktioniert.

          Jung, alt und langsam sind keine Stereotypen, sondern Fakten. Für das eine reicht ein Blick auf die Geburtsurkunde, für das andere der Blick aufs Feld. Und hättest du den gewagt, dann wüsstest du auch, dass Frantz eben nicht mehr vielseitig einsetzbar ist, weil ihm für Außen längst das Tempo fehlt und er auch auf der 6 nicht alleine spielen kann. In einer Mannschaft, in der man schon kämpft Behrens, Geis (und Erras?) unterzubringen, die gültige, gut dotierte Verträge haben, wäre Frantz ein Overkill, der unsere Probleme nur noch verschärfen würde.

          Was dagegen tatsächlich ein Stereotype sind, sind Attribute wie Charakterstärke und Führungsstärke, die sich eben nicht messen lassen. Frantz war lange in Freiburg und dementsprechend etabliert ihm Team – wie man auf die Idee kommt, dass man das 1:1 auf Nürnberg umlegen kann, muss man nicht verstehen. Zumal Frantz ja kein Spieler ist, der spielerisch einen derartigen Mehrwert bieten würde, dass er gesetzt wäre.

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          • Es reicht wenn er die richtigen Laufwege macht als einer der planlos auf und ab rennt. Im übrigen muß er mit dem Ball etwas anfangen und diesen schnell machen können, darauf kommt es an. Jemand der nur schnell rennen kann, wird nicht gebraucht.

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      • Stimme da xxandl komplett zu. In Nürnberg weint man meiner Ansicht nach zu sehr Vergangenem nach. Frantz hat doch in Freiburg kaum noch eine Rolle gespielt (Startelfeinsätze 9%, Spielminuten 11%) wird bald 34 und verkörpert fußballerisch genau das was wir nicht brauchen: einen langsamen, verbrauchten Mittelfeldspieler der kein kampfbetontes Spiel auf der 6 mehr spielen kann. Innenleben einer Mannschaft, als ob junge Spieler das nicht verkörpern können. Das ist eine Charakterfrage und keine Altersfrage. Wir brauchen Spieler für den Platz – diese Mannschaft ist zu brav und Frantz ist mir in den Jahren vor allem als braver Mitläufer aufgefallen. Hat mich eh gewundert wie er mit seinem Talent so lange Erstligafußball spielen konnte. Bitte auch keinen Baier, stattdessen ordentliches Scouting – schaffen andere Vereine ja auch.

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  • Terrodde und Frantz!? Endlich eine Ü30 Mannschaft aufstellen!? Als ob uns Geis, Margreitter oder Behrens diese Saison eine herausragende Hilfe gewesen wären oder auch Ewerton dem HSV… meiomei
    Wenn der Club Zukunft haben soll brauchen wir mehr Nürnbergers, Handwerkers und Hacks und nicht mehr verletungsanfälllige Altherren, die mit ihrem Gehalt und Verletzungsanfälligkeiten (umgekehrt reziprok) das Mannschaftsgefüge stören

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    • Es ist mir auch nicht erklärlich. Wir waren immer dann erfolgreich, wenn wir ein junges, hungriges Team hatten, sei es rund um Mintal, Vittek und Saenko, Gündogan, Ekici und Schieber oder Leibold, Löwen und Möhwald.

      Anstatt junge Leute zu holen, den Kader umzukrempeln und Mehrwert zu generieren, werden bei uns Namen wie Frantz, Terodde und Baier ausgegraben… Bei Terodde stelle ich zwar die Qualität nicht in Frage, wohl aber die Wirtschaftlichkeit und die Sinnhaftigkeit. Solche Spieler sollte man sich nur dann leisten, wenn man ernsthaft um den Aufstieg mitspielen will, ansonsten ist es verbranntes Geld, gerade in der jetzigen Situation.

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      • Na ja, ich denke, dass wir alle letzte Saison Hierarchie und Führungsspieler vermisst haben. Klar, nicht jeder 32-Jährige ist der nächste Simons/Galasek, aber wann immer wir diese Typen in der Mannschaft hatten, waren wir auch erfolgreich. Insofern sehe ich schon, dass wir zwar vermehrt auf junge Spieler mit Wertzuwachspotenzial setzen sollten – damit die jedoch dieses Potenzial realisieren und wir daneben auch sportlich erfolgreich sind, benötigen wir 1-2 Säulen.

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        • Unsere vermeintliche Startelf im Moment: 28 – 30/31, 31, 24, 22 – 28, 30/26 – 26, 26, 20 – 28/26

          Es ist also nicht so, dass es dieser Mannschaft an Erfahrung mangeln würde. Das war bei Simons ein anderes Szenario, der hatte Gündogan, Ekici, Hegeler, Mak und Schieber vor ihm, die alle Anfang 20 waren.

          Und solange es uns nicht gelingt diese Mannschaft umzukrempeln – und die haben gut dotierte Verträge, also wird das schwierg – kann man halt nicht beliebt neue Spieler verpflichten, die nicht dazu passen – selbst wenn sie besser passen würden, als die vorhandenen.

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          • Es geht nicht ums Alter, es geht um Führungsspieler. Nur wirst Du die Kimmichs, die das mit 23 schon sind, schwer für uns begeistern.

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            • Ein Führungsspieler ist in erster Linie mal jemand, der vom Team akzeptiert ist. Wenn da einer von außen kommt, muss der schon unumstritten sein. Das war ein Galasek, das war ein Simons – Frantz sehe ich nicht in der Kategorie, weil er nicht unbedingt gesetzt wäre. Und dann wirds halt kompliziert.

              Als Typen, der am Platz sonderlich viel bewegen kann, habe ich ihn aus seiner Zeit beim Club nicht in Erinnerung.

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              • Vor allem besteht bei Frantz das Problem, dass er nur zum Führungsspieler werden kann, wenn er Behrens verdrängt… Das ist fürs Teamgefüge dann schon sehr kritisch.

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    • Weil er in Liga 2 als Erstligatrainer, so sieht er sich ja selbst, nicht als Trainer arbeiten kann.

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    • Vielleicht will er nicht von Nürnberg aus arbeiten, sondern von Hannover aus. Würde erklären, warum er plötzlich Sportvorstand werden will.

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  • @Dahoud

    einen langsamen, verbrauchten Mittelfeldspieler der kein kampfbetontes Spiel auf der 6 mehr spielen kann.

    Bei einigen bekommt man den Eindruck, das ganze Spiel besteht nur noch aus der 6 🙂 .. Frantz ist KEIN 6er. Bitte mitschreiben.

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    • Verstehe nicht ganz was du meinst. Hab Frantz nicht als 6er genannt oder beschrieben. Was wir aber sicherlich brauchen ist ein Spieler der vor der Abwehr aufräumen und Lücken schließen kann und das ist das DM allgemein als 6er Position bekannt. Da passt Frantz mal gar nicht. Und für die 8 oder Halbpositionen ist er schlicht zu langsam. Oder hab ich den väterlichen Hinweis zum Mitschreiben jetzt falsch interpretiert?

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    • Das sind zwar definitiv auch Deppen, aber die Situation lässt sich trotzdem nicht ganz vergleichen, wenn man sich die englischen Foren anschaut – denen schlägt noch Häme entgegen, uns nur mehr Mitleid 😉

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      • Der direkte Vergleich wäre auch eher 1999. Aktuell konnten wir uns ja gerade noch mal ausschleusenern.

        Aber gut zu wissen, dass man im Elend nicht allein ist 😉

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        • Oh, hatte das gar nicht mitbekommen. „„Des is nadürlisch bidder“ (Wolfgang Wolf, leider weiß ich nicht mehr, in welchem Zusammenhang, evtl. war‘‘s nach einer depperten Niederlage). Da haben sich dann ja die zwei Richtigen gefunden.

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    • Das ist übrigens auch wieder so ein Beispiel für brillante Mitgliederkommunikation: Wer hat das wann und warum beschlossen? Warum werden wir nicht eingebunden? Das sollte man uns allen bitteschön schon mitteilen!

      Mir geht es schon länger gewaltig auf den Keks, wie unprofessionell der Club kommuniziert. Ich bin übrigens seit 1981 in den Medien, in Öffentlichkeitsarbeit und Marketing unterwegs und weiß, wovon ich rede. Bis heute kann es der Club jedenfalls nicht!

      Übrigens: Nix gegen Nottingham Forest, wegen seiner Geschichte und sozialer Verwurzelung ein liebenswürdiger Verein.

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  • Terodde kommt mir hier grad zu schlecht weg in der Debatte. 32 Jahre senkt natürlich deutlich die Wahrscheinlichkeit, durch ihn noch mal Transfergeld zu kriegen, aber es handelt sich dennoch um einen erfahrenen dreifachen Zweitligatorschützenkönig (für drei Vereine), die Nr.10 der Ewigen Zweitligaschützenliste, einen durchweg zuverlässigen Knipser (vor allem gemessen an den Einsatzminuten – gibt es da eigentlich irgendwen besseren in der Geschichte dieser Liga?), dazu offenbar als Profi recht vorbildlich, und obwohl 32 Jahre alt, immer noch jünger als Messi und deutlich jünger als Ronaldo. Also her mit ihm, sofern er nicht das Gehaltsgefüge sprengen würde.

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    • Sportlich hätte ich glaube niemand etwas auszusetzen, aber wirtschaftlich stelle ich es mir mehr als schwierig vor. Mit den niedrigeren TV-Gelder aufgrund der schlechten Platzierung und dem bisherigen und künftigen Entgang der Zuschauereinnahmen, fehlen uns wohl 8-10 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr. Dazu zahlen wir einem weiteren Trainer und Sportvorstand weiter das Gehalt bzw. eine Abfindung und müssen entweder Hecking und sein Team oder Schmedes und seine Ablöse bezahlen.

      Auf der Haben-Seite sehe uns maximal mit einem Verkauf von Hack größere Sprünge machen, aus wirtschaftlicher Sicht dürfte der auch unumgänglich sein. Mit dem, was wir durch die auslaufenden Verträge an Spielraum gewonnen haben und den Hack-Erlösen müssen wir dann versuchen, möglichst viele unserer Baustellen zu schließen und den Kader, soweit möglich, zu bereinigen.

      Das ist der Grund warum ich gegen ein teures Experiment mit Hecking und seinem Team bin und das ist der Grund warum ich eine Verpflichtung von Terodde für Irsinn halte, wenn es an tausend anderen Stellen brennt.

      Terodde wäre für mich zudem ein Signal, dass man unbedingt um den Aufstieg mitspielen will – um in der Liga mitzuschwimmen, braucht man den Spieler in diesem Alter nicht zu holen. Und nach der letzten Saison erscheint mir das vermessen.

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      • Solche Transfers hätte ich im vergangenen Sommer erwartet. Als man durch den Sparkurs doch einigermaßen Handlungsfähig gewesen sein müsste. Mit einem Spieler der Güte von Terodde wären wir niemals in Abstiegsnot geraten. Wenn man überlegt was für Großchancen alleine nach der C-Unterbrechung teils kläglichst versiebt wurden (Dovedan gg. Pauli, Hack zweimal gegen Aue, Frey in Bielefeld z. B.)! Da hätte ein Knipser wie Terodde mehrfach „Danke“ gesagt und die Bälle einfach eingeschoben. Bin ich überzeugt davon. Aktuell halte ich das nicht für realistisch. Wo soll das Geld denn her kommen? Wir haben immer noch so viele gut-und teilweise überbezahlte Spieler im Kader, die wirst du ja nicht los.

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    • Mir egal wie alte der ist, aber wenn es wirklich zu einem Terodde/Hack Geschacher kommt, zahle ich in Zukunft keinen Mitgliedsbeitrag mehr, weder für meine Kinder noch für mich.

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      Antwort
      • Mir egal wie alte der ist, aber wenn es wirklich zu einem Terodde/Hack Geschacher kommt, zahle ich in Zukunft keinen Mitgliedsbeitrag mehr,

        Also in Anbetracht, daß Hack sowieso nicht zu halten sein wird, wenn nicht Köln dann wohl zu einem anderen Verein, finde ich die Idee gar nicht so schlecht, daß dafür auch sportliche Substanz kommt und 2 Jahre kann Terrode oder wie die Kölner ihn nennen T-Rod uns sicher noch helfen, in der 2. Liga braucht es auch Erfahrung, es geht nicht nur mit Jungen.

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        Antwort
        • Ja, aber der einzige, wie xxandl schreibt, bei dem Geld übrig bleiben könnte. Dafür dann „nur“ (nicht respektlos gemeint) einen 32 jährigen Stürmer als Tausch, wäre mir definitiv zu wenig und noch dilettantischer als die Sportvorstands – Suche.
          Warum probieren wir es eigentlich nicht mit Wimmer ? Wenn der dann bei einem anderen Club anheuert schauen wir wieder dumm aus der Wäsche.
          https://www.fupa.net/berichte/sportpaedagoge-fussballlehrer-diplom-manager-der-tausendsass-2670260.html

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          Antwort
          • Nennen wir es Mischkalkulation, natürlich würde man mit Terrode keinen weiteren Transfererlös mehr erzielen, aber das lukrativste ist einfach sportlicher Erfolg für die gesamte Mannschaft. Da kann er sicher dazu beitragen. Klassisches Beispiel Fabian Klos 32J. der die Bielefelder mit 21 Toren ins Oberhaus geschossen hat.

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            Antwort
            • Ich mag Terrode und Klos unglaublich gern. Wie mal Christoph Daum über Ulf Kirsten gesagt hat „der ist mit allen Abwassern gewaschen“ – das trifft auch auf die beiden zu.

              Aber bitte schaut euch den Kaderartikel hier bei CU an. Noch ein Zentrumsstürmer wäre das unnötigste, was man derzeit verpflichten kann.
              Mit Schleuse, Zrelak, Lohkemper (definitiv Zentrumsstürmer) und Knöll sind wir hier ausreichen (zumindest quantitativ) versorgt.

              Auf links haben wir beispielsweise nach einem Hack-Abgang nur noch Handwerker (wenn Nürnberger wirklich fürs Zentrum eingeplant wird).

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              Antwort
  • Würde 1x Terodde alle weiteren Optionen ausschließen, wäre ich auch skeptisch. Ansonsten darf er von mir aus aber sehr gerne auch ’nur‘ zu einer recht sorgenfreien Saison beitragen. Vieles hängt eh davon ab, was der neue Trainer mit den dann Vorhandenen und denen auf dem Sprung zum Profi anstellen wird.

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    Antwort
  • Also ich bin ganz ehrlich, nach Köllner, Schommers, Bornemann, Canadi und Palikuca habe ich die Schnauze gestrichen, voll nach weiteren Experimenten ala Schmedes. Die letzten 2 Jahre waren für jeden Clubfan eine Zumutung.

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    Antwort
  • Thema wechsel!
    Gerade nachstehende Nachricht beim „Kicker“ gelesen.
    https://www.kicker.de/4000000034274/transfermeldung/fcn-will-sich-um-erras-intensiver-bemuehen-bittet-aber-um-geduld.
    Alleine der Satz: „Die Verhandlungen, die der scheidende Sportvorstand Robert Palikuca mit ihm geführt haben will, werden von Erras und seinem Berater allerdings gar nicht als solche empfunden.“
    Das Erweckt in mir Gefühle, wie Fassungslosigkeit, Niedergeschlagenheit, Hoffnungslosigkeit, ja aber auch ein großes Wutgefühl.
    Eine schnelle Entscheidung pro Erras hätte doch schon längst von den z. Zt. tätigen Entscheidungsträgern fallen können. Die Ausrede, man muss erst die anstehenden Vorstandsveränderungen abwarten, ist für mich eine faule Ausrede für die anhaltende Untätigkeit.
    Wie können wir „gemarterten“ Fans da überhaupt an eine bessere Zukunft hoffen!
    Mit dem bisherigen Führungsteam kann man das vergessen!

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    Antwort
    • Jein. Natürlich hätte man verlängern können, wenn auch Erras dazu bereit wäre, aber die Gefahr dabei ist natürlich, dass der neue Sportvorstand und Trainer dann mit dem gleichen Mitteldfeld wie letztes Jahr in die Saison gehen müssen. Petrak konnten wir zwar schon abgeben, aber ob man das bei Behrens und Geis will/kann, ist im aktuellen Marktumfeld schwer zu beurteilen. Und in den Dreien wäre dann soviel Geld gebunden, dass man sich schwer tun würde, sonst noch Transfers in diesem Mannschaftsteil zu tätigen/rechtfertigen.

      Ich halte es daher schon für sinnvoll, auf die neuen Verantwortlichen zu warten.

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      Antwort
      • Einen Spieler zu binden, der sonst ablösefrei geht kann doch kein Fehler sein. Wir wollen und brauchen wieder einen 6er wie Timmy Simons, dabei hätten wir ihn schon. Erras scheint endlich die Folgen der Verletzungen überwunden zu haben, selbst in dieser grausamen Saison ist er zuletzt besser geworden, ein Stabilisator im Herzen des Chaos. Ihn jetzt gehen zu lassen wäre das dümmste, was wir machen können. Völlig egal, was Geis und Behrens machen, Erras ist der wichtigste der drei.

        Für das Abwarten habe ich kein Verständnis, dazu brauchen wir keinen Sportvorstand, um zu sehen, was uns da entgehen würde. Das ist der Millionenschwere Transfer auf der 6, den wir dann nicht brauchen. Zu Saisonbeginn war er noch nicht soweit, aber am Ende hat er gezeigt, was er wert ist.

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        Antwort
        • In einer normalen Saison würde ich dir recht geben – Corona-bedingt ist aber nichts normal. Du siehst verstärkt Profis ablösefrei auf den Markt kommen, wie eben Frantz, Terodde, usw., weil die Vereine sich dringend von laufenden Kosten trennen müssen. Und da ist der Club keine Ausnahme, weil auch unsere Einnahmen massiv einbrechen. Und da gilt es eben erst zu klären, wen man anbringen kann, bevor man die nächsten teuren, langfristigen Verträge ausgibt. Ich gehe mal davon aus, dass auch Petrak ablösefrei ziehen gelassen wurde.

          Und ja, einerseits weiß man was Erras kann, allerdings weiß man auch was Erras nicht kann – wenn ein Trainer kommt, der aggressiv pressen lassen will, sitzt Erras wieder auf der Bank. Und darum macht es halt Sinn zu warten bis man weiß, wer Trainer wird. Und ich wiederspreche nicht mal, dass Erras mehr Einfluss hat als Geis und Behrens, aber es ändert nichts daran, dass Geis und Behrens da sind und Top-Verdiener sind…

          Die Einzigen, die ich augenblicklich verlängern würde, wären Nürnberger und Rhein, wenn die nächsten Sommer ablösefrei gehen würden, wäre das echt fatal. Aber die verdienen im Moment halt wenig und danach immer noch nicht die Welt.

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          Antwort
          • Ich denke, dass Rhein noch einiges an Potential abrufen kann, deshalb wundert mich auch warum die Flyers ihn nicht verpflichten wollen.
            Oder in Würzburg wird mehr im Verborgenen gehandelt.

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            Antwort
              • Nee, denke nicht.

                Da Simon Rhein ein Leistungsträger war in Würzburg, wäre eine eventuelle Kaufoption in Medien thematisiert worden. Ist es aber nicht. Hätte Flyeralarm eine Kaufoption, würde man diese wohl auch ziehen.

                Fabian Nürnberger und Simon Rhein zeitnah zu verlängern, ist ohne Zweifel wichtig. Was Erras anbelangt, stimme ich @Optimist zu.

                Ich bin Erras-Fan. Er spielt nüchtern, aber effektiv, ist wichtig für schnelles Umschalten, vorne wie hinten stark mit dem Kopf. Ob der riesigen Deckungslücke durch fehlende Ticket-Einnahmen und durch den Verlust von 2 Mio. Euro an TV-Platzierungsgeld müssen wir streng haushalten, auch was die Verlängerung von Verträgen anbelangt – das ist klar.

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                Antwort
                • Aber dem schlechtesten Torhüter der ersten und zweiten Liga einen 5-Jahres-Vertrag geben… Für so einen Unsinn war Geld da.

                  Wer Erras nicht verlängert hat den Fußball nicht verstanden 😉

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                • Der gute Herr Erras hat ja vielleicht selbst auch Pläne es hängt ja nicht nur vom FCN ab. Erst war ihm Palikuca nicht Recht unter ihm sagte er ja selbst hätte er nicht verlängert. Jetzt hängt es davon ab wer Trainer wird und ihm die Einsatzzeiten genehm sind. Es gehören immer zwei Seiten dazu und Bremen lockt ja auch.

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                • Ritter Lanzelott sagt
                  24.07.2020 um 11:02
                  Aber dem schlechtesten Torhüter der ersten und zweiten Liga einen 5-Jahres-Vertrag geben… Für so einen Unsinn war Geld da.

                  Das wird durch ständige Wiederholung nicht wahrer und wurde doch schon vor einigen Tagen faktisch widerlegt. Dieses Vergnügen, eigene Spieler niederzumachen werde ich wohl nie verstehen.

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  • Wir sind wieder einmal an dem Punkt, an dem unsere Transfers am Spielstil hängen, den ein künftiger Trainer bevorzugt. Und erst wenn dieser Sportlehrer gefunden ist, kann sich auf Spielersuche begeben werden, d.h. völlig verspätet. Ach ja, erst muss ja der Sportvorstand installiert werden, der den Trainer suchen kann.

    Das ist Kacke! Der Club muss, nach intensiver interner Diskussion, einen Stil festlegen, für den er stehen will, der durchgesetzt wird und sich durch alle U-Teams zieht! Und sich den jeweiligen passenden Trainer hierzu aussuchen. Dann ist auch frühzeitig klar, welcher Spielertyp für welche Position benötigt wird. Dann gibt es auch keine unnötigen Verzögerungen mehr, weil man erst abwarten muss, ob der Trainer Ballbesitz oder Gegenpressing bevorzugt.

    Der Club braucht endlich eine Führungsstruktur mit Fachwissen und einem klaren Plan!

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    Antwort
  • Ich denke, dass es absolut keinen Sinn macht, einen spezifischen Spielstil zu wählen und danach alles auszurichten. Man hat ja nicht zuletzt bei Canadi gesehen, dass man damit in einen Sackgasse fährt. Die zweite Liga ist doch grundsätzlich nicht kompliziert. Da gilt es hinten die Null zu halten. körperlich topfit zu sein und bei den Standards den Unterschied zu machen- So sind wir mit Magath schon vor Urzeiten in der Rückrunde von Platz 18 zum Aufstieg gegangen und auch unter Weiler haben wir die Spiele häufig erst nach der 70. Min. entschieden. Der Vorteil ist zudem, dass man universeller aufgestellt ist und bei einem durchaus wahrscheinlichen nächstem Trainerwechsel auch flexibler ist.

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    • Das ist genau der unsägliche Bullshit, den wir schon heuer versucht haben, wo wir dann kein Spiel gewinnen konnten in dem wir ein Gegentor bekommen haben…

      Ich glaube auch, dass du die Kausalität umdrehst – in Liga 2 setzt sich nicht Anti-Fußball durch, es spielen nur so viele austauschbaren Anti-Fußball, dass man auch damit oben landen kann. Der Aufstieg geht aber immer über die Mannschaften, die was mit dem Ball anzufangen wissen.

      Mit dem Personal aus 2010 und der Mentalität von 1970 wirst du genau nix reißen…

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      • Bullshit ist lediglich die Schwarz-Weiß-Denke, dass Stabilität gleich Antifußnall ist: selbst bei Weltmeisterschaften werden so Turniere gewonnen. Und wenn man mal Ausreißer-Kader, wie Stuttgart und HSV ansieht, dann ist die Dichte in der Liga ebenso groß wie bei einer WM. Und es ist eine Binsenweisheit, dass Standards den Unterschied machen. Das hat also absolut nichts mit „Antifußball“ zu tun, sondern mit Stabilität. Warum wir diese Saison nichts gedreht haben, hat weitaus mehr Gründe, als das System. Es fängt dabei an, dass wir insgesamt zu wenig Torgefahr hatten, geht über die Mentalität im Team und hört bei einer Kaderzusammensetzung auf Basis eines nichtligatauglichen Systems auf.: Das Setzen auf „kleine, schnelle und vermeintlich spielerisch überlegene Spieler“ war von Beginn an eine Totgeburt. Zum einen hat es wohl noch keinen Mannschaft mit diesem „System“ geschafft aufzusteigen und zum anderen haben wir genau jetzt das Problem, dass diese Spieler noch weniger in ein anderes System der jeweiligen Trainer passen, als in den Ursprungsplan von Canadi. Als wenn die Düsseldorfs (unter Funkel), Paderborns (unter Baumgart) und Unionsland großartigen Hurra-Fußball gespielt hätten, als sie aufgestiegen sind…

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        • Tut mir leid, du hast eben nicht nur von Stabilität geschrieben, sondern von Stabilität, Physis und Standards. Und mit den Schlagworten weiß jeder wie das Spiel ausschaut.

          Wer bei uns im Kader, Dovedan ausgenommen, ist klein? Und das fehlende Tempo ist nach wie vor das Hauptproblem dieser Mannschaft…

          Schau dir die Abschlusstabellen der letzten Jahre an, mit Ausnahme von Kiel, die wir hinter uns lassen konnten, standen die Mannschaften mit den meisten erzielten Toren immer oben. Auch Paderborn, nicht nur die großen Teams.

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          • Lohkemper, Zrelak, Medeiros, Kerk, selbst Ishak für eine 9 kriegt keinen Kopfball. Und weil man das verpennt hatte, kam doch erst Frey last minute. Ich gebe Dir recht, dass man zwar offiziell auf „Kleine, schnelle“ Spieler gesetzt hat, aber irgendwie nur kleine und langsame Offensivspieler im Kader hatte. Meine Aussage hat sich jedoch auf die „Polyvalenz“ des Systems bezogen. Ich fand es von Anfang an falsch, Spieler für ein Canadi-System zu holen. Damit wird man viel zu abhängig. Und wenn es dann nicht klappt, hat man den Kader voller Tribünenspieler. Aus unserem Kader und die finanziellen Möglichkeiten, die uns jetzt noch bleiben, werden wir kaum die Scoring Machine der Liga machen. Insofern halte ich es für zweckmäßiger lieber auf defensive Balance inkl. ligatauglichem Torwart und Standards zu setzen. Sollte das klappen, sind wir automatisch h oben dabei.

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    • Gut, dass die verhärteten Fronten nun zwangsläufig aufgelöst sind. Damit wir endlich mit der Saisonplanung anfangen können!

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      • Ich bezweifle, dass die aufgelöst sind, nur weil einer der Kandidaten abgesagt hat. Das macht Hecking weder qualifizierter noch billiger.

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      • Dadurch daß Schmedes abgesagt hat ist Hecking jetzt nur noch 2. Wahl 🙂
        Die schaffen das noch alles in den Sand zu setzen.

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        • Was hat das damit zu tun? Er wurde für heute zum Gespräch eingeladen und hat abgesagt. Nicht mehr und nicht weniger. Das enthält keine Rangfolge, im Gegenteil, man hat ja zuerst mit Hecking gesprochen.

          Paradox, durch die Absage hat Schmedes bestätigt, dass er der richtige Mann gewesen wäre – weil er eben nicht vertragsbrüchig wird, wenn jemand mit der vermeintlich großen Chance wedelt!

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          • Paradox, durch die Absage hat Schmedes bestätigt, dass er der richtige Mann gewesen wäre – weil er eben nicht vertragsbrüchig wird, wenn jemand mit der vermeintlich großen Chance wedelt!

            Also weder hat Schmedes abgesagt, weil er seinen Vertrag erfüllen will, noch kann man dies als Kriterium dafür betrachten, dass er der richtige Mann gewesen wäre.

            Wenn er nicht bereit gewesen wäre, „vertragsbrüchig“ zu werden, wie du es nennst, hätte er ein Engagement ja überhaupt nicht erst in Betracht gezogen.

            Und was bringt es, wenn ein SV zwar seinen Vertrag erfüllt, aber ansonsten schlechte Arbeit abliefert?

            Das sind ja wohl keine Kriterien…

            Dass Hecking durch diese Absage zur 2. Wahl werden würde, ist aber genauso unsinnig.

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            • Sollte unerhaltsamer Unsinn sein 🙂 Vielleicht hat Schmedes ja auch abgesagt, weil er Infos/Anzeichen hatte worauf es hinausläuft (für Hecking) und ich denke in Osnabrück wäre er dann beschädigt gewesen, wenn es hieße er wollte weg, aber er wurde am Ende nicht genommen. Dann sieht es so rum besser aus, entschlossen seinen Vertrag zu erfüllen.

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              • Da ist sicher was wahres dran. Solche Gespräche können böse ins Auge gehen, wenn man sich da verkaddelt. Bei der ersten Durststrecke, würde die Kritik an ihm in Osnabrück losgehen. Umso mehr muss man sich fragen, wie die se Personalia an die Öffentlichkeit gelang.

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                Antwort
              • Sollte unerhaltsamer Unsinn sein 🙂

                Ok, meine Humorgrenze in Bezug aufn Club ist momentan einfach ins bodenlose gesunken…

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                Antwort
      • Der wird dann irgendeine interne Lösung für den Pali-Nachfolger finden und Mintal zum Chefcoach machen, dazu von Fanclub zu Fanclub tingeln….dann wird er 100%ig wieder gewählt werden.

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  • Schmedes ist zumindest in der Lage Entscheidungen zu treffen – eine Eigenschaft, die ich bei uns vermisse.

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  • @xxandl

    Du schreibst:
    „Ich bezweifle, dass die (verhärteten Fronten) aufgelöst sind, nur weil einer der Kandidaten abgesagt hat. Das macht Hecking weder qualifizierter noch billiger.“

    Ach komm‘ jetzt.
    Nachkarten gilt nicht. 😉

    Es macht Spaß, mit Dir zu diskutieren.
    Du diskutierst hart am Mann, formulierst prägnant, kommst schnell auf den Punkt, macht echt Spaß.

    Aber, wie Du mit diesem Beitrag klar verdeutlichst, ging es Dir leider nicht um Pro-Schmedes, sondern um Anti-Hecking. Schade eigentlich. Diese Dagegen-Haltung ist meiner Ansicht nach konservativ.

    Schmedes ist ein interessanter Mann. Kann mich nur wiederholen. Er gilt laut Aussage von Osnabrücker Sportjournalisten als „sehr seriös“. Er habe zwar einen stringenten Karriereplan, trotzdem sei er kein „eiskalter Karrierist“. Er ist also wirklich eine interessante Personalie. Aber eben mit einer begrenzten Erfahrung und ohne Ausstiegsklausel.

    Schmedes wird selbst wissen, dass er nicht mal eben Osnabrück auf die Bahn stellen kann und zwei Wochen später, wenn andere schon längst mit dem Training beginnen, haut er dann noch mal eben so ne Saisonplanung für Nürnberg raus. Kann nicht gut gehen. Das wird er selbst wissen.

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    • Ich habe mehrfach klar gemacht, dass ich Hecking für eine katastrophale Wahl halte, ich wüsste nicht, was die Schmedes-Absage daran ändern sollte.

      Der hätte mir zwar gut gefallen und wäre relativ günstig gewesen, aber in erster Linie will ich einen Sportdirektor, der weiß was er tut und nicht drei Neue mitbringen muss, die die Arbeit für ihn machen.

      Es wäre ein unfassbar teures Experiment, zur völlig falschen Zeit.

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      • Spätestens wenn du von Geheimverhandlungen mit Martin Bader erfährst bist du Pro Hecking 🙂

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      • Mist, ich war auch gegen die Personalie Hecking. Da ist mir viel zuviel Clubnostalgie und Rückwärtsgewandtheit dabei

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  • Bassd scho.
    Ich akzeptiere Deine Meinung.

    Ich bin der Meinung, dass Dieter Hecking mit all seiner Erfahrung dem Club guttun würde. In dieser weiterhin gefährlichen Phase! In der man eine solide Lösung benötigt. Und keine scheinbar günstigen, letzten Endes aber nur sauteuren Experimente. Das letzte Experiment mit einem Grünschnabel haben wir gerade so…wie soll ich sagen…überlebt.

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    • Warum ist denn so sicher, dass nur noch Hecking im Rennen ist ?
      Im Artikel von Liga-zwei.de über den Abgang von Petrack ist auch von anderen Kandidaten die Rede, die noch nicht durchgesickert sind.
      Mittlerweile glaube ich an Grethleins Worte, dass nicht jeder Tag zählt. Die Coronakrise scheint den Transfermarkt stärker zu belasten als erwartet. Wenn man sich überlegt, dass wir über einen aufgeblähten Kader von 26 Spielern jammern, möchte ich nicht wissen, wie es den Augsburgern mit 37 Spielern geht.

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      • Du hast sicherlich Recht mit der Pandemie und dem Transfermarkt.

        Denke aber schon, dass jeder Tag zählt. Beim Club ist, Stand jetzt, noch gar nix geregelt. Kein Sportchef. Kein Trainer. Kein Plan.

        Fortuna Düsseldorf hingegen beginnt am kommenden Montag mit dem Training.

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        • fränki:
          „Denke aber schon, dass jeder Tag zählt. Beim Club ist, Stand jetzt, noch gar nix geregelt. Kein Sportchef. Kein Trainer. Kein Plan.“

          Wenn das so brutal offen geschrieben steht, kriegt man richtig Angst!

          Ich verknüpfe mal aus dem Zusammenhang gerissene Aussagen zu einer fiktiven Diskussion…

          xxandl:
          „ein unfassbar teures Experiment, zur völlig falschen Zeit.“

          Genau so isses (ja ich weiß, da war was anderes gemeint 😉 )

          Das wichtigste sollte jetzt sein, so schnell wie möglich handlungsfähig zu werden. Sonst wird das – egal mit welchem SV – ein Schuss ins Knie!

          Wünschen würde ich mir Mintal als Trainer, der vom erfahrenen Ex-Trainer Hecking als SV und Mentor unterstützt wird. Aber wer hört schon auf mich….

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          • Wünschen würde ich mir Mintal als Trainer, der vom erfahrenen Ex-Trainer Hecking als SV und Mentor unterstützt wird. Aber wer hört schon auf mich….

            Ob so etwas gut gehen kann? Wenn auch nur der Hauch des Verdachts aufkommt, dass Hecking sozusagen der Obertrainer ist, dann dürfte die Autorität des eigentlichen Trainers, egal ob Mintal oder ein anderer, sofort hinüber sein. Ich hoffe Hecking bekommt das von Anfang an überzeugend hin, dass er auf keinen Fall der Ersatztrainer in der Hinterhand ist.

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            • Ich meine auch nicht, dass er sich als Obertrainer einmischen sollte, aber Mintal kennt den Trainer Hecking ja selbst noch und ich könnte mir vorstellen, dass er da schon ab und an eine (interne) Meinung schätzen würde.

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          • …ich höre auf Dich, @Optimist 😉

            Unter einem starken Sportchef wäre ein junger, innovativer Trainer wie Sebastian Hoeneß oder auch unser Marek durchaus denkbar.

            Den Besserwisser dürfte Hecking, falls er es wird, nicht spielen dabei, sondern eben den Mentor. Das traue ich ihm zu.

            Die Kombi „Sportchef Hecking und Trainer Funkel“ wäre auch mir entschieden zu oldschool. 🙂

            Nix aber gegen Funkel an sich. Guter Mann. Erfahren ohne Ende. Auch wenn die Fortuna schon am Montag mit dem Training beginnt – ohne Funkel hat die Fortuna Schlagseite.

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            Antwort
  • Tweet von Bild 1. FC Nürnberg:

    „ Jetzt geht offenbar alles ganz fix:
    Nach BILD-Informationen wird Dieter Hecking (55) neuer Sportvorstand!
    Neuer Sportdirektor wird Paderborns Ex-Geschäftsführer Martin Przondziono (51) – auch er mit FCN-Vergangenheit …„

    Ob’s stimmt? We‘ll see…

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    • Bild als Sprachorgan des Aufsichtsrates? Wieso muß bei uns immer alles so blöd gehandelt werden.
      Und wennich über Przondziniono lese, daß Paderborn den Wechsel in der Coronapause vollzogen hat, frag ich mich, weshalb unser Verein so nicht auch handeln konnte.
      Jubeln, wenn es Hecking dann wirklich wird, werde ich erstmal nicht. Da sind noch zu viele Fragezeichen offen. Aber ich drück im die Daumen, daß er die Aufgabe meistert.

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      • Also ich wäre bei Hecking positiv überrascht. Hätte nicht damit gerechnet das wir einen so renommierten Mann bekommen. In unserer Situation meiner Meinung nach so mit das Beste was zu holen wäre. Und lieber ein paar Euronen mehr ausgeben und wissen das man Erfahrung, Know How und klare Kante bekommt als wieder fadenscheinigen Emporkömmlingen a la Palikuca auf den Leim zu gehen. Garantieren hat man nie, aber die Wahrscheinlichkeit das es deutlich besser wird erhöht sich aus meiner Sicht enorm wenn Hecking käme.

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      • Und wennich über Przondziniono lese, daß Paderborn den Wechsel in der Coronapause vollzogen hat, frag ich mich, weshalb unser Verein so nicht auch handeln konnte.

        Weil nach der Winterpause und vor der Coronapause unsere stärkste Phase in der Liga war. Warum hätte der AR da den Sportvorstand entlassen sollen? Es schien ja gerade so, dass keller die Mannschaft in den Griff bekommt und die Nachverpflichtungen im Winter schienen alle gut zu passen.

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  • Jetzt wird es also Hecking, glücklich macht mich das nicht, aber hier und in den sozialen Medien scheint man nun Großes zu erwarten. Immerhin er bringt Martin Przondziono mit, der die inhaltliche Seite des Sportvorstands abdeckt, der Erfahrung auf der Position mitbringt und in Paderborn die letzten 2 Jahre ja durchaus erfolgreich gearbeitet hat.

    Bei uns war er ja schon einmal Leiter des Scouting von 2014 bis 2016, im ersten Jahr war er dann an den Verpflichtungen von Kirschbaum, Brecko, Margreiter, Leibold, Mühl, Pepsi, Behrens, Zoltan Stieber beteiligt. Im zweiten Jahr kamen dann Djakpa, Alushi, Hufnagel, Kempe, Möhwald, Sabri, Gislasson, Ishak, Parker, Salli.

    Ein echtes System erkenne ich da nicht, ein echter Überflieger war eher auch nicht dabei. Aber man kann schon sagen, dass es im Gros solide Transfers waren. Und der Chefscout ist ja nicht der einzige, der die Auswahl trifft.

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  • Werfe meine nur kleinen Vorbehalte auch über Bord, bin froh wenn es Hecking im Schlepptau mit Przondziniono wird in unserer Situation mit zwei Beinen schon knapp in der 3. Liga wieder etwas, das Hoffnung gibt. An der Aussprache des zweiten Mannes muß ich persönlich noch arbeiten.

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  • was bedeutet dieser Absatz in der NNonline?
    „Entgegen anders lautender Medienberichte, nach denen Hecking kurz vor seinem Amtsantritt als Sportvorstand in Nürnberg stehen stehen soll und die auch den ehemaligen Paderborner Geschäftsführer Martin Przondziono für den Posten des Sportdirektors handeln, gibt es nach Informationen der Nürnberger Nachrichten noch keine Einigung mit dem Ex-FCN-Coach. Der bleibt zwar Kandidat, ist aber nicht der Einzige, der als Nachfolger von Robert Palikuca infrage kommt. Eine Entscheidung soll am Wochenende fallen.“
    Kann der Aufsichtsrat nicht endlich mal Klarheit schaffen?

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    • Warum ?
      Jetzt kommt es auch nicht mehr auf ein zwei Tage an und vielleicht wird es ja doch noch mein Wunschkandidat Daniel Wimmer + Mister X mit Erfahrung. 😉

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    • Steht jetzt sogar im kicker, dass es feststeht. Dann sollte es eigentlich schon stimmen.

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      • Wenn es denn so ist, fände ich das eine gute Lösung. Sollte Mintal Cheftrainer werden (was ich durchaus hoffe), hätte er dann mit Hecking einen kompetenten Berater hinter sich.

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  • Hecking als eine Art Senior Chef, zwar auf diesem Posten ohne Erfahrung, aber seriös und eine gewisse Ruhe ausstrahlend, kann ich mir gut vorstellen. Wichtiger wird wohl die Wahl des Sportdirektors, bei dem hohe fachliche Qualität essentiel sein wird!

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    Antwort
    • Wichtiger wird wohl die Wahl des Sportdirektors, bei dem hohe fachliche Qualität essentiel sein wird!

      Der wird doch in der Presse auch schon genannt, Martin Przondziono aus Paderborn, bzw. war zuletzt in Paderborn. War aber auch schon mal bei uns als Chefscout und ist dann wohl mit Bader zu Hannover.

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      Antwort
      • …und der Kicker dementiert Przondziono auch schon wieder. Vielleicht kommt daher die Zurückhaltung von NN-Online, weil noch nicht alle Details geklärt sind.

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      • MP wird es angeblich nicht. Auch, weil es wohl bei seiner damaligen Anstellung finanzielle Unregelmäßigkeiten gegeben haben soll.

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        Antwort
  • Aktueller Stand (17.31 Uhr):

    kicker:
    Hecking kommt sicher, ohne Przondziono, ohne Schlaudraff, Sportdirektor muss noch gefunden werden.

    Bild:
    Hecking kommt sicher, Top-Favorit auf Sportdirektor ist Przondziono.

    Nürnberger Nachrichten:
    Noch keine Einigung mit Hecking. Noch zwei weitere Kandidaten am Start.
    Entscheidung erst am Wochenende.

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      • Wenn ich die Aussage von Thomas Grethlein auf der jüngsten Pk richtig interpretiert habe, entscheidet es der jeweilige Sportvorstand selbst, ob ein Sportdirektor installiert wird. Es scheint da, nach meiner Interpretation, keine Richtlinie von Seiten des Aufsichtsrats zu geben.

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        Antwort
    • Ich glaube die Diskussion brauchen wir nicht zur Begrüßung führen, zwar ging der Wechsel von ihm aus, war aber vertraglich korrekt. Und er war trotzdem länger Trainer als die meisten anderen Clubtrainer!
      Als Sportvorstand wird seine ständige Präsenz in Nürnberg nicht so zwingend so gefördert sein, wie als Trainer. Wird für seine Work-Life-Balance auch ein Vorteil sein.
      Ich finde die Entscheidung gut und wichtig ist, dass jetzt endlich eine Entscheidung gefallen ist, noch mehr Zeit darf der Club nicht verlieren.
      (Hoffe es ist jetzt auch wirklich in trockenen Tüchern, sonst macht sich der Club zum…)

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      Antwort
  • 19.30 Uhr

    kicker:
    „Ein Kandidat auf den Trainerposten könnte Markus Weinzierl sein.“

    Bild:
    Kennt nach eigener Einschätzung den Top-Kandidaten für den Trainerposten, versteckt den Artikel aber hinter „Bild plus“. Es könnte sich gemäß Beiträgen im „Glubbforum“ ebenfalls um Markus Weinzierl handeln. Könnte.

    Nürnberger Nachrichten:
    Noch keine Einigung mit Hecking. Noch zwei weitere Kandidaten am Start.
    Entscheidung erst am Wochenende.
    Nix Neues also aus Böllers Büro.
    Dafür aber eine Bilderstrecke zum „rot-schwarzen Flieger“.

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    Antwort
  • Da würde ich eher Martin Schmidt bevorzugen,zuletzt FC Augsburg.
    Aber es hat ja jeder seine eigene Meinung dazu und seinen Favoriten.
    Weinzierl sähe ich nicht gerne beim Club

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  • Also langsam wird das alles komisch. Versteh ich den Artikel von Jablonka richtig? Er unterstellt Hecking, durch das Lancieren an die Presse den Verein unter Durck setzen zu wollen, ihn mit seinen Bedingungen anzustellen?

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    • Druck ist nach der Absage von Schmedes jedenfalls da. Alles andere als Hecking würden die meisten (auch hier) doch nicht fressen….

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      • Also wenn das so ist, dass Hecking mit der BILD über die Bande spielt, dann wäre er jetzt zum No Go geworden

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        • Werden wir aber vermutlich nie erfahren. Das Schlimme ist, daß so etwas von einem Journalisten in den Raum gestellt wird. Ich kapier echt nicht mehr, was da läuft.
          Wieso sollte Hecking mit aller Macht zum Club wollen?
          Ich wunder mich eh, daß er sich das antun will nach all diesem Medienfirlefanz um ihn und Schmedes.
          Und ich hoffe sehr, daß er nicht Weinzierl holt.

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        • Also wenn das so ist, dass Hecking mit der BILD über die Bande spielt, dann wäre er jetzt zum No Go geworden

          Das halte ich auch für eine absolute Ente

          Wer für die meiste Verwirrung sorgt sind die Medien, scheinbar gehen einigen die Nerven durch die ersten mit der neuesten Meldung zu sein in dieser Endphase der Suche ohne jede journalistische Qualität.

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    • @Beate

      Jablonka unterstellt nichts, er schließt es aber keineswegs aus. Daher das Fragezeichen.

      Interessant auch die Passage mit Schmedes.
      Letzten Endes ging es, wie erwartet, um die Ablöse.
      Dass Schmedes abgesagt hätte…okay, kann man so kommunizieren, trifft es aber wohl nur unzureichend.
      Jablonka daher:
      „Nürnberg hätte sich wiederum sehr schwer getan, eine auf Grund einer noch einjährigen Laufzeit fällige und frei zu verhandelnde Ablöseentschädigung in zufriedenstellender Höhe aufzurufen.“

      Dieses mediale Kuddelmuddel ist das Resultat des ganzen Gezeters, welches mit der Pressekonferenz zwei Tage nach der gewonnenen Relegation begann.

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      • Aber wieso? Wieso drehen die Reporter in Nürnberg so hohl? Ich dachte immer, die mögen den Club auch. Merken die nicht, daß sie gerade alles kaputt machen?
        Und wieso haben die Verantwortlichen im Verein das so laufen lassen?

        Und wenn wie von Jablonka unterstellt wir das Geld nicht haben für die Ablöse von Schmedes, wieso haben wir dann genug Geld für Hecking und einen Sportdirektor seiner Wahl? Ich kann mir nicht vorstellen, daß er wenig fordert. Und ein Weinzierl wäre sicher auch nicht günstig. Dafür haben wir dann genug Geld?

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        • Ich denke, die nicht zu knappe Summe, welche Osnabrück (verständlicherweise) aufgerufen hat, war unseren Verantwortlichen zu hoch. Keine Ausstiegsklausel – frei verhandelbar. Osnabrück wollte/musste Schmedes unbedingt halten – nach dem Weggang von Thioune. Schmedes darf jetzt ja auch einen neuen Vertrag mit längerer Laufzeit und bestimmt deutlich höherem Gehalt unterschreiben, wie Osnabrück mitteilte.

          Kann mir nicht vorstellen, dass Weinzierl übermäßige Ansprüche hat nach den Flops auf Schalke und dem Flop beim VfB. Der muss wieder reinkommen ins Geschäft. Ob ich begeistert bin von Weinzierl? Nein. Ist aber bisher auch nur Spekulation von der Bild- Zeitung und vom kicker, der überraschenderweise munter mitspekuliert, siehe Przondziono, erst ja, dann doch nicht.

          Ob die Bild-Zeitung Hecking forciert? Ja, tut sie. Weil sie immer das tut, was die Mehrheit hören will. Und die Mehrheit ist für Hecking. Würde da kein Komplott wittern. Sondern der Boulevard tickt so. Es geht um Auflage und Klicks.

          Dass die Personalien Hecking und Schmedes überhaupt dermaßen nach außen gedrungen sind, ist die eigentliche Krux. Diese vermaledeite Pressekonferenz hat keine Antworten gegeben, sondern nur Fragen aufgeworfen. Ja, wie Du sagst, die Verantwortlichen haben das so laufen lassen. Bzw. diese Spielwiese für die Medien eröffnet.

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          • Ob die Bild-Zeitung Hecking forciert? Ja, tut sie. Weil sie immer das tut, was die Mehrheit hören will. Und die Mehrheit ist für Hecking. Würde da kein Komplott wittern. Sondern der Boulevard tickt so. Es geht um Auflage und Klicks.

            Ich denke das liegt daran, daß Hecking die wesentlich prominentere Personalie als Schmedes ist und nicht was die Nürnberger wollen. Der Namen Hecking gibt mehr Klicks als der Name Schmedes, so funktioniert heutzutage der Klick Journalismus.

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            Antwort
            • Das auch, ja, auf jeden Fall. Mit Hecking lässt sich besser schlagzeilen.

              Die Schlagzeile „Club-Bosse gefährden Deal mit Hecking“ enthält aber auch „die Kunst, dem Volk aufs Maul zu schauen“. Alleine schon das Verb „gefährden“ ist tendenziös und spiegelt die Mehrheits-Meinung wider. Aber „Hecking“ darf natürlich auch in keiner Überschrift fehlen. 😉

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              Antwort
        • Warum wartet man nicht einfach mal ab ? Da wird sich über ungelegte Eier Gedanken gemacht und jeder Name wird mit Kritik belegt.
          Wahrscheinlich ist der Sportvorstand, sowie der Trainer für die meisten eh der Falsche.
          Irgendeinem passt dem Neuen seine Nase oder die Frisur nicht.
          Kommt ein Name auf, wird er sofort niedergebügelt.
          Eine Vorverurteilung schon bevor überhaupt ein Training stattfand oder ein Spieler verpflichtet wurde.
          Wir können es sowieso alle besser

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        • Was machen die Reporter kaputt? Die Liefern das war sie aus irgendwelchen Quellen bekommen. Und je nachdem, wie groß das Interesse ist, desto eher saugen sie auch aus schwachen Quellen etwas.
          Nachdem die Verantwortlichen Recht lange für die Findung von Konzepten und Kandidaten brauchen, um so höher wird der Druck, deshalb ist das auch selbstverschuldet. Wenn die Verhandlungen schief gehen würde das zeigen, das es ein Problem ist, wenn man nicht mit einem klaren internen Konzept auf die Suche geht. Ein Konzept sollte eigentlich schon länger vorliegen denn auch im letzten Jahr war man auf der Suche. Und wenn es am Konzept lag, dass es in der Saison nicht geklappt hat, dann hat man das im Laufe der Saison schon analysiert und hätte es jetzt angepasst vorliegen.
          Wenn es aber so ist, dass man ganz offen in diese Verhandlungen geht und sich die Konzepte der Kandidaten anhört ohne sich intern zumindest über die Eckpunkte die man haben will abgestimmt hat, dann wird man zurecht von der Presse in die Mangel genommen.
          Es kann aber auch sein, dass die Hausaufgaben gemacht wurden und jetzt tatsächlich nur noch Feinheiten fehlen und die Zeit benötigt wurde, um das Optimum für den Verein rauszuholen. Dann würde den Aufsichtsrat, die jetzigen Wiedrrsprüche in der Presse kalt lassen und man kann in der nächsten Woche das Ergebnis souverän präsentieren.
          Mal sehen…

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          • Ich denke man muss auch nicht alles so hoch hängen, Sportjournalismus hat ja nur noch am Rande mit Journalismus zu tun. Da geht es eher darum ein wichtiges Produkt, auch für die Medien, die meisten bezahlen ja sehr viel dafür, der Rest profitiert aber auch vom großen Publikumsinteresse, möglichst werbewirksam zu präsentieren.

            Auch Kicker und NN, NZ sind da nicht viel andres als die BLÖD, es geht um Boulevardstories, kommt Hecking oder nicht, wer aus dem Aufsichtsrat ist dafür wer dagegen. Was sagt seine Frau dazu, dass er Norddeutschland beruflich wieder verlässt kommt dann als nächstes. Fakten, Spielsysteme, sportliche Ideen interessieren nur noch am Rande. Es geht aber natürlich auch darum zu zeigen wer mehr Internas kennt, da haut man auch mal einfach nur wahrscheinliche Entwicklungen raus und tut so als hätte man Informationen. Kommt es so, kann man sich selbst und das eigene Medium als Insider feiern, wir haben es als erste gewusst. Kommt es anders interessiert der alte Beitrag eh nicht mehr.

            Leider biete unser Club für solche Spielchen auch immer die beste Spielwiese, da dauern Entscheidungen ewig, was natürlich der Spekulation Tür und Tor öffnet. Dann können sich unsere Aufsichtsratsmitglieder danach in der Öffentlichkeit wieder ausheulen, wie unfair die Medienlandschaft doch sei. Man macht aber halt auch alles, um solche Entwicklungen anzuheizen, statt sie eher zu unterbinden.

            So scheint mancher im AR mit den Medien über Bande zu spielen, um die eigene Personalie zu forcieren, umgekehrt nutzen solche Entwicklungen natürlich auch die in Frage kommenden Personen. Da kann ein Schmedes wunderbar die eigene finanzielle Situation bei Osnabrück verbessern, ein Hecking schafft es nach der desaströsen sportlichen Saison beim HSV wieder als Heilsbringer in der Öffentlichkeit zu erscheinen. Jeder spielt sein Spiel und wir Fans spielen natürlich bereitwillig mit.

            Auch hier gibt es viel mehr Kommentare und ich bin sicher auch Seitenaufrufe als in der Saison zu rein sportlichen Themen, ich nehme mich da gar nicht aus, ganz im Gegenteil. Man, ich habe ja auch das Gefühl, dass es jetzt um ganz viel geht, dass in dieser Zeit die echte Zukunft des Vereins gemacht wird. Später auf dem Rasen zeigt sich dann nur noch ob jetzt die richtigen Weichen gestellt wurden, da will man dann auch seinen kleinen minimalen Einfluss via Kommentar, Leserbrief etc. in die Waagschale werfen.

            Dabei entscheidet sich aktuell doch gar nichts, egal wer kommt, er wird manches richtig machen und manches falsch, er wird Situationen richtig einschätzen und andere falsch, der eine Transfer schlägt ein, der andere nicht, egal ob wegen zwischenmenschlichen Problemen, Formschwäche oder Verletzung. Viel entscheidenter als die Frage wer jetzt kommt, ist die Frage wie kann er arbeiten, darf er Fehler machen, darf er seine Fehler korrigieren, darf er sich bei unserem Verein entwickeln. Ok, er muss das auch wollen und die Stelle nicht nur als Sprungbrett sehen oder die Möglichkeit sich national in den Medien möglichst gut zu präsentieren.

            Leider ziehen wir mit unserer unprofessionellen Personalauswahl, mit dem ganzen medialen Bohei genau die Selbstoptimierer, die mediengeilen Personen an, wer in Ruhe arbeiten will, wer mittelfristig denkt, der ist doch bescheuert, wenn er seinen Hut in den Ring wirft. So beißt sich die Katze immer wieder schön in den Schwanz.

            Beim Club hat man immer die Hoffnung es kommt der weiße Ritter, der Prinz, der den Club wie weiland Dornröschen aufweckt und es kommen wieder die guten alten Zeiten. Aber Prinzen gibt es halt nicht und die guten alten Zeiten sind halt schon verdammt lang her und die Welt ist einfach nicht mehr so. Erfolg kommt nicht von einzelnen Personen, auch wenn diese den Erfolg durchaus befördern können, Erfolg kommt durch Rahmenbedingungen, die Erfolg ermöglichen, durch lange, akribische Arbeit.

            Aber vielleicht langt es uns ja auch mal wieder die Skandalnudel zu spielen, wieder 14 Tage medialer Ruhm in der spielfreien Zeit, großes Personalkino und dann zurück in die alten dysfunktionalen Strukturen an denen dann die Protagonisten wieder scheitern dürfen. Business as usual, immerhin ist ja irgendwie auch eine Form von Konstanz.

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            • @Armin, Du schreibst:

              „So scheint mancher im AR mit den Medien über Bande zu spielen, um die eigene Personalie zu forcieren, umgekehrt nutzen solche Entwicklungen natürlich auch die in Frage kommenden Personen.“

              Ich denke auch, dass mancher im AR mit den Medien über Band spielt, um den eigenen Kandidaten zu forcieren. So wurde die Bild-Zeitung scheinbar schon früh mit Infos zum Kontakt mit Hecking gefüttert. „Ex-Trainer soll Sportboss werden“. „Hecking: Entscheidung noch diese Woche.“ „Darum passt Hecking zum Club“. Der Journalist freut sich über die Redseligkeit seiner Informanten.

              Das war den Schmedes-Befürwortern im Aufsichtsrat anscheinend zu viel und schon berichteten die „Nürnberger Nachrichten“ über einen „Harry Potter“ aus Osnabrück, welcher der Top- Kandidat sei. War Schmedes wirklich der Top-Kandidat? Oder Hecking? Die Antwort: Es gab wohl gar keinen Top-Kandidaten, da der Aufsichtsat in dieser sehr wichtigen Entscheidung anscheinend nicht mit einer Zunge spricht, sondern tief gespalten ist.

              @Juwe hat ja schon anfangs geschrieben, wie krass das sei, dass die Kandidaten so öffentlich werden. Wie @Simon oben schreibt, fehlt es einfach auch an einem „klaren, internen Konzept“. Dieses scheint es tatsächlich nicht zu geben. Das oberste Gremium in unserem Verein gibt, so meine Schlussfolgerung, abermals ein amateurhaftes Bild ab.

              Als Niels Rossow würde mich das wahnsinnig machen. Da können noch so viele rot-schwarze Flieger in den Himmel aufsteigen und noch so viele FCN- Straßenbahnen ums Eck kommen – mit so einem Auftritt in der Öffentlichkeit torpediert man jede Bemühung, die Marke 1. FCN positiv zu verankern. Auch wenn Rossow laut Organigramm dem Aufsichtsrat untergeordnet ist – da sollte er intervenieren und sich für eine deutlich bessere Öffentlichkeitsarbeit einsetzen. Auch diese gehört schließlich zum Marketing.

              Klasse Kommentar, @Armin.

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              • Und am Ende der Posse bekommt der vermeintliche Top-Kandidat auch noch seine Story, damit er bei seinem bisherigen Job nicht beschädigt wird.

                Zwar wurde ihm dem Vernehmen nach zwar vom AR abgesagt (weil Ablöse zu teuer oder keine Freigabe), aber er darf die Legende verbreiten, dass er aus Treue und Pflichtbewusstsein abgesagt hätte, weil er seinen Vertrag erfüllen will und es doch legitim sei, sich ein Angebot anzuhören.

                Tja, wenn mir die Pflicht so wichtig wäre, sage ich in dem Moment ab, wo der Zeitpunkt „sofort“ zur Sprache kommt und wäge nicht ab…

                Aber wenn ich sofort absage, habe ich natürlich auch keine Verhandlungsposition mehr. Und die Medien spielen jedes Spiel mit.

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                • Ja. Eigentlich das übliche PR-Gschmarri. Aber unser Aufsichtsrat gibt uns mit seiner Offenherzigkeit die Chance, mal schön hinter die Kulissen zu blicken. Und das PR-Gschmarri als das zu entlarven, was es ist: PR-Gschmarri.

                  Wenn man eins und eins zusammenzählt, war das ein sehr intensiver Flirt zwischen dem Club und Schmedes. Erst ein zünftiges Vertrags-Update für Schmedes vom VfL und ein Aussteigen aus dem Ablösepoker vom Club dürften den Flirt beendet haben.

                  Osnabrück muss Schmedes jetzt mehr Gehalt zahlen. Nürnberg hat einen Korb bekommen. Schmedes indes gilt als treu und pflichtbewusst, verdient mehr Geld und man kennt nun seinen Namen. Gut gelaufen für „Harry Potter“.

                  Allerdings kann man ihm keinen Vorwurf machen. Denn es war der Club, der ihn angequatscht hat. Schmedes soll, so der VfL, immer mit offenen Karten gespielt haben und sich völlig korrekt verhalten haben. Oder ist das auch PR-Gschmarri?

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  • Hat schon jemand in Erfahrung gebracht,bis wann in etwa man mit dem neuen Spielplan rechnen kann.
    Danke schon mal

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