Dieter Hecking wird Sportvorstand

Der Club bestätigte am Vormittag die Gerüchte per Pressemitteilung: Dieter Hecking kehrt zurück.

Der 55-Jährige Hecking war von 2009 bis 2012 bereits als Trainer beim FCN tätig gewesen, ehe er den Verein per Ausstiegsklausel Richtung Wolfsburg verließ. Heckings Zeit als Trainer war die letzte konstant erfolgreiche Phase beim Club. Mit pragmatischem Fußball stabilisierte der ehemalige Polizeibeamte den Club in der Bundesliga, abgelöst wurde er nach seinem Abgang von Michael Wiesinger, der im vergangenen Septemeber als Leiter des Nachwuchsleistungszentrums in den Verein zurückgekehrt ist und den FCN in der Abstiegsrelegation als Trainer betreut hatte. Die Art und Weise des Abgangs per Ausstiegsklausel, nachdem er einige Wochen vorher noch betont hatte, sich ein Angebot aus Wolfsburg nicht einmal anzuhören, sorgte bis zuletzt immer wieder für Verstimmungen unter Teilen des Umfelds, stellte am Ende aber keinen Hinderungsgrund für die Einstellung dar.

Hecking hatte vor dem FCN bereits den SC Verl, den VfB Lübeck, Alemannia Aachen und Hannover 96 trainiert. Nach seiner Zeit beim VfL Wolfsburg, wo er 2015 den DFB-Pokal holte, Zweiter in der Bundesliga wurde, den Supercup gewann und zum Trainer des Jahres gewählt wurde, verbrachte er zweieinhalb Spielzeiten bei Borussia Mönchengladbach sowie die vergangene Saison beim HSV. Dort entschied man sich nach dem erneut verpassten Wiederaufstieg den auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern. Heckings Punkteschnitt als Trainer lag bei keinem Verein unter 1,33, zwei Aufstiegen (mit Lübeck in die zweite, mit Aachen in die erste Bundesliga) steht ein Abstieg (mit Lübeck aus der zweiten Bundesliga) entgegen. Bei quasi allen Stationen leistete er als Trainer solide Arbeit.

Jetzt wechselt der Ex-Profi (Mönchengladbach, Hessen Kassel, Waldhof Mannheim, VfB Leipzig, TuS Paderborn-Neuhaus, Hannover 96, Eintracht Braunschweig) von der Trainerbank ins Managerbüro. Bereits im letzten Jahr hatte Hecking im Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung festgestellt: „Ich bin breit aufgestellt, habe einen kaufmännischen Beruf erlernt und Sportmanagement studiert. (…) Ich wäre komplett offen für eine solche Aufgabe, auch wenn es mir schwer fallen würde, den Trainerberuf aufzugeben.“ Hecking schob darüber hinaus nach: „Wenn ich als Trainer aufhöre, um Sportdirektor zu werden, dann ist das eine endgültige Entscheidung. Dann wäre meine Trainerkarriere an dem Tag beendet, an dem ich irgendwo als Sportdirektor zusage.“

Nun also hat Hecking als Sportvorstand in Nürnberg zugesagt. Aufsichtsratschef Dr. Thomas Grethlein begründete die Wahl derart: „Dieter Hecking verfügt über eine riesiges Netzwerk im Fußball, ist ein akribischer Arbeiter und kennt das Innenleben des Club.“ Erste Aufgabe des neuen sportlichen Hauptverantwortlichen am Valznerweiher ist es, einen Trainer zu finden, mit dem der FCN in die Saison 2020/21 gehen wird. Gleichzeitig heißt es, dass Hecking noch einen Sportdirektor/technischen Direktor sucht, den er ebenfalls installieren möchte. Gespräche mit seinem ehemaligen Spieler Marek Mintal erscheinen daher ebenso wahrscheinlich wie mit seinem einstigen Nachfolger als Trainer beim FCN, Michael Wiesinger.

248 Gedanken zu „Dieter Hecking wird Sportvorstand

  • Herzlich Willkommen zurück Dieter!
    Ich hoffe du bringst Glück und Erfolg mit.

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    • Grundsätzlich ist an der Verpflichtung von DH wenig zu kritisieren. Aber genauso wichtig ist ein geeigneter Trainer nicht zu vergessen: ein erheblicher Teil unserer Spieler muß den Verein verlassen um Platz für die nötigen Verstärkungen zu schaffen. Warten wir die Entwicklungen der nächsten Wochen ab. Es verspricht spannend zu werden.

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  • Eine für diesen Moment gute Lösung für beide Seiten.

    Hecking findet den Einstieg in seine dritte Karriere bei einem Verein, den er bereits kennt.
    Der Club kann sich auf einen verlässlichen, grundsoliden Typen freuen, der für die Ruhe sorgen wird, die so bitter nötig ist.

    Zwei Randbemerkungen, die die Freude nicht trüben soll, aber Erwähnung finden darf:

    Dieter Hecking wird nicht visionär zaubern, er wird höchstwahrscheinlich keine zweite Ajax-Schule auf die Beine stellen. Als Zwischenschritt für das Stillen der Sehnsucht des Clubs nach Konstanz (Etablierung eines Markenzeichens „So kickt der Club!“ und Etablierung in Deutschland zwischen Platz 10 und 25) ist er eine Wahl, wie sie kaum besser hätte getroffen werden können.

    Klar sein sollte auch, dass es ein Zwischenschritt ist. Der Vertrag läuft lt. Satzung über drei Jahre. Ein Zeitraum, den Hecking nutzen wird wollen, um mit seinem Ehrgeiz danach den nächsten Schritt bei einem etablierten Erstligisten zu wagen.

    Gutes Gelingen und herzlich Willkommen zurück, Dieter Hecking!

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    • Wir wollen doch hoffen, dass wir nach diesen 3 Jahren auch wieder in der 1. Liga sind.

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    • 58 ist ein Alter in dem Bundesliga-Manager in Pension gehen, keines in dem sie üblicherweise den Schritt zu einem ambitionierten Erstligisten machen… Ich wäre also nicht überrascht, wenn uns Hecking langfristig erhalten bliebe, wenn der Misserfolg nicht zu groß ausfällt. Und davor habe ich aktuell am meisten Angst. Biedere Belanglosigkeit.

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  • Ein nostalgischer Verein mit ebensolchen Fans verpflichtet in Nostalgie einen der letzten, erfolgreichen Trainer als Sportdirektor.
    Ich finde diese Entscheidung zu rückwärtsgewandt, mir wäre eine moderne auf die Zukunft gerichtete Entscheidung lieber gewesen. Noch dazu befürchte ich, daß Hecking aus seinem Bauernhof in Bad Nenndorf kaum rausfinden und zuviel aus der Ferne agieren wird.
    Na, vielleicht klappt ja doch alles und wir finden endlich zu einem gesamtcluberischen Konzept, agieren statt zu reagieren.
    Schaunmermal, wie lange er dieses Mal beim „ausgezeichneten Arbeitgeber“ bleibt und ob er dann besser vorher in den Medien die Klappe hält, bevor er kurzfristig wieder mitten in der Saison kündigt.

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  • In Zeiten der Coronakrise hat sich gezeigt, dass gute Arbeit überall möglich ist. Ich denke so lässt sich auch für DH die Aufgabe beim Glubb und Familie unter einen Hut bringen. Sollte es auch noch den kolportierten Strukturwandel geben, dann ist viel erreicht. Ich freu mich riesig geballte Kompetenz in Nürnberg zu haben und kann bestätigen, dass es in meinem Netzwerk zu 100% Aufbruchstimmung gibt. Ich hoffe das trifft auf die komplette Fangemeinde zu. Viel Erfolg DH!

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  • Rückwärtsgewand, vorwärtsgewand hin oder her, Hecking ist 55 und keine 80 Jahre, da sehe ich schon noch Potential auch bei ihm einen Verein weiterzuentwickeln und es gibt wohl keinen Sportvorstand der mehr Erfahrung aus dem Profifußball mitbringt. Und ich bin nicht frei von vergangenen Zeiten unter Hecking haben wir das letzte mal stabil 1. Bundesliga gespielt, vielleicht bekommt er uns ja wieder in diese Richtung.

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    • 2010 und 2020 sind finanziell verschiedene Welten, dass das Umfeld das nicht versteht, ist eines der Grundprobleme des FCN.

      Der Trainer Hecking war ein reiner Verwalter, ich weiß nicht, woher nun die Meinung kommt, dass das jemand wäre, der etwas aufbauen könnte. Dafür gibt es keinerlei Anhaltspunkte.

      Und völlig richtig, es gibt kaum einen Sportvorstand, der so viel Erfahrung aus dem Profifußball mitbringt, weil einfach kaum ein Profiverein einen 55-Jährigen, der noch nie so einen Posten hatte, auf so einen Posten setzt.

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      • Also Gladbach hat Hecking solide ins internationale Geschäft geführt mit guten offensiven Fußball, die „Modernisierung“ zu Rose hat jetzt in der Tabelle gerade mal 1 Tabellenplatz besser gebracht. Und wieviel Tore hat der HSV gegen uns geschossen in 2 Partien…8?? oder wieviele waren das, auch nicht gerade eine defensive Ausrichtung..die haben uns in Hin- und Rückspiel unter Hecking her gespeilt daß wir noch nichtmal stattgefunden haben.

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        • Dass die teuerste Mannschaft der Liga die zweitmeisten Tore schießt und trotzdem nicht aufsteigt, sagt über die Qualifikation des Sportdirektor Heckings genau was aus? Ich würde deine Argumentation gerne verstehen können.

          Hecking hat eine Mannschaft die drei Jahre in Folge international gespielt hat zwei Mal auf Rang 9 geführt. Und dann wieder ins internationale Geschäft.

          Und Rose mag nur einen Platz besser sein – hat aber elf Tore mehr geschossen, zehn Punkte mehr geholt – und dieser eine Platz bringt rund 20 Mio. Euro…

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          • Zitat: „Hecking hat eine Mannschaft die drei Jahre in Folge international gespielt hat zwei Mal auf Rang 9 geführt. Und dann wieder ins internationale Geschäft.“

            Das ist so nicht richtig bzw. irreführend. Hecking hat Gladbach 2017 zur Rückrunde übernommen, auf Tabellenplatz 14. In der Rückrundentabelle war Gladbach unter ihm 6., in Summe dann aber 9.

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            • Jein. Das Argument von Juwe und Co ist ja, dass Hecking Gladbach in die Europa League geführt habe, da halte ich es schon für legitim, dass man erwähnt, dass er einen Champions League Teilnehmer übernommen hat…

              (Und hätte er aus den letzten 6 Spielen nicht nur einen Sieg geholt, hätte Gladbach auch in der Saison wieder international spielen können.)

              Dieses Gladbach im dritten Vertragsjahr in die Europa League zu bringen ist keine Leistung. Weder vom Kader noch vom Budget her.

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      • @xxandl

        Max Eberl, Rainer Bonhof und Hans Meyer sind wohl eher nicht Deiner Meinung.
        Hätten Max Eberl, Rainer Bonhof und Hans Meyer einen, wie Du sagst, „Verwalter“ geholt?
        Natürlich nicht.

        Eberl damals nach der Trennung: „Es war eine der schwierigsten Entscheidungen meiner Manager-Karriere, ab Sommer nicht mehr mit Dieter Hecking zusammenzuarbeiten. Dieter hat uns in einer prekären Lage Halt gegeben.“

        Zuvor hat Dieter Hecking den VfL Borussia Mönchengladbach stabilisiert, ins obere Tabellendrittel der deutschen Bundesliga wie auch in das internationale Geschäft geführt.
        Mit einem Etat, mit dem man Derartiges nicht zwingend erreichen kann.

        Man muss nicht begeistert sein, dass Hecking unser Sportchef ist. Nein, muss man nicht.
        Aber man sollte objektiv sein in der Beurteilung von Heckings bisheriger Leistungen.

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        • Genau diese Objektivität will ich ja in diese Lobhudelei hereinbringen. Und Max Eberl stimmt mir ja selbst in der von dir zitierten Aussage zu: Hecking hat Halt gegeben. Das kann er. Aber sobald du wieder aus dem Mittelmaß rauswillst, musst du halt wen anderen holen.

          Wo du aber massiv daneben liegst, sind die Platzierungen von Gladbach – die haben die drei Jahre davor international, zum Teil CL, gespielt. Dann kamen Hecking und zwei Jahre biederstes Mittelfeld. Im dritten Jahr war Gladbach dann wieder dort, wo es vor ihm Stand.

          Hecking hat dort gemacht was er halt kann, aber warum hier ständig Dinge in ihn reinprojiziert werden, für die er nicht steht, verstehe ich nicht. So historisch verblendet kann man ja nicht sein.

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              • Steigernd: zunächst die zweite, dann die erste 😉

                Nicht die zweitbeste Mannschaft Bayerns zu sein ist eigentlich ein No-Go. Das muss langfristig das Ziel bleiben. Ausgurk, äh Augsburg…. AUGSBURG!

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            • In dieser Saison würde ch das erst mal als Erfolg werten. Der „große Sprung nach vorn“ ist schon zu oft schief gegengen – nicht nur beim Club….;-)

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          • Richtig: Hecking hat Halt gegeben – und zwar, wie Eberl sagte, in einer, aufgemerkt, „präkeren Lage“.
            Wenn Du schon Eberl zitierst, dann bitte komplett und nicht bruchstückhaft.

            So viel Zeit muss sein. 😉

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            • Halt geben impliziert die Schwierigkeit der Situation, andernfalls wäre es ja nicht notwendig.

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              • Wir sind uns also einig, dass „Halt geben in einer präkeren Situation“ nicht gleichzusetzen ist mit dem von Dir erwähnten „Verwalten“?
                Prima.

                (xxandl: „Der Trainer Hecking war ein reiner Verwalter.“)

                Alter Verwalter. 😉

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                • Meine Einschätzung von Hecking als Verwalter ist eine generelle, nicht auf Gladbach bezogen. Und nein, zu der stehe ich zu 100%. Ich wüsste nicht, wo Hecking nachhaltig etwas aufbauen konnte. Bei keiner Station.

                  Und einen Champions Leauge Teilnehmer auf Platz 14 zu übernehmen ist trotzdem was anderes als wenn du den Club auf Rang 14 übernimmst. Er hat das Potential das in der Mannschaft ja definitiv vorhanden war einfach besser genutzt als sein Vorgänger. Aber gespielt haben sie ja genau auf dem Niveau, dass sie davor auch hatten.

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                • Dieter Hecking hat den Club als Abstiegskandidat in Liga eins übernommen, gerettet und daraufhin bis auf Platz 6 „verwaltet“.

                  Nur zweimal stand der Club in seiner Bundesligageschichte in einer Abschlusstabelle besser da, glaub‘ ich zu wissen. 1968 als Meister. Sowie 1988 mit Heinz Höher. Im Jahr 2007 erreichte Hans Meyer wie auch Dieter Hecking Platz 6.

                  Zurück in die Gegenwart.
                  Jetzt ist Hecking unser Sportchef.
                  Und wir alle hoffen, dass seine große Erfahrung als Trainer uns Halt gibt in dieser präkeren Situation. Wenn uns Hecking dann in die richtige Richtung „verwaltet“ – gerne doch.

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                • Weder würde ich Flick dafür feiern mit den Bayern Erster zu werden, noch halte ich es für eine großartige Leistung Gladbach von Rang 14 auf Rang 9 zu führen. Da lagen bei Übernahme 5 Punkte dazwischen…

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                • Man kann kaum ermessen, was für ein kolossales Versagen eines Trainers es ist, mit den Bayern NICHT erster zu werden!

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                • Schlage vor, sich jetzt einfach mal mit Hecking abzufinden, ihn in Ruhe machen zu lassen und hernach weiter zu urteilen. Immerhin hat er netterweise bereits verkündet: „Stabilisieren wäre zu wenig.“ 🙂

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                • Abgefunden habe ich mich längst mit ihm, ich halte ihn für keine gute Entscheidung, aber der Club hat auch schon wesentlich schlechtere gemacht. Gegen die Entscheidung ihn zum Sportvorstand zu machen, habe ich auch kein Wort gesagt, was mich stört, ist dieses völlig verzerrte Bild davon, was Hecking bei seinen letzten Stationen geleistet hat. Und nicht zu hinterfragen, warum er freudig beim Club in der aktuellen Situation unterschreibt. Das passt nämlich auf einer anderen, als der gewollten, Ebene wesentlich besser zusammen, als vielen lieb sein dürfte.

                  Und weil du von nachträglicher Beurteilung sprichst: Nichts anderes mache ich hier, über das was er hier leisten kann, habe ich kein Wort verloren.

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                • @xxandl

                  Machst du jetzt den Juwe? das ist doch mein Part einer gegen alle, für die Beefs werde ich gut bezahlt 🙂 vermutlich traut man mir das wegen Altersmilde nicht mehr zu

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                • @xxandl

                  Aha. Okay.

                  Und warum hast Du kein Wort darüber verloren über das, was Dieter Hecking hier leisten kann? Schließlich ist das ja eigentlich gerade unser Thema…

                  Was kann FCN-Sportchef Dieter Hecking Deiner Meinung nach leisten?

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                • @Juwe: Keine Sorge, das nächste Diskussion gehört dann wieder dir… 😉

                  @fränkie: Wo siehst du das als Thema? Ich sehe keinerlei Äußerungen in die Richtung, generell spielt die Zukunft in wegen Kommentaren eine Rolle.

                  Wir können gerne darüber reden. Im Idealfall holt er einen Trainer der stark auf die Jugend setzt, vertraut darauf, dass das bestehende Team in der Kaderanalyse schon die richtigen Schlüsse gezogen und entsprechende Transfers vorbereitet haben und holt einen jungen Sportdirektor, der aber Erfahrung auf der Position hat und ihm die Arbeit in vielen Bereichen abnimmt.

                  Je stärker er die beiden Positionen besetzt, desto weiter kann er sich operativ von den beiden abheben und auf das große Ganze schauen. Und zwar so weit, dass er im Misserfolgsfall selbst nicht all zu beschädigt aus der Sache heraus kommt. Dann hätten wir einen vermeintlich großen Namen, der die Masse der Fans beruhigt, und tatsächlich Kontinuität verspricht, während operativ ein ambitionierteres Team am Werken ist.

                  Worst Case sind zwei schwache Personalentscheidungen, ein erzwungener Trainerwechsel im Herbst/Winter und ein derart ernüchterndes Saisonergebnis, dass im Sommer 2021 sich alle nur mehr auf Sommer 2023 freuen, wenn der sündteure Hecking-Vertrag ausläuft.

                  Am realistischten halte ich den Mittelweg, „z’weng zum Leben, z’vü zum Sterben“. Und das jahrelang.

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                • @xxandl

                  Danke für Deine Antwort.

                  „Das große Ganze“ ist das Stichwort.
                  Du sagst es. Da sind wir einer Meinung.

                  Du schreibst, Heckings Vertrag sei „sündhaft teuer“.
                  Wie teuer? Hast Du Zahlen? Wenn ja, raus damit. Wenn nein, bitte keine Spekulation.
                  Ich glaube nicht, dass Hecking als beginnender Sportvorstand „sündhaft teuer“ ist.

                  Doch zurück zu „Das große Ganze.“
                  Genau das.
                  Deligieren. Dirigieren. Kalibirieren. Entscheiden. Verantwortung übernehmen. Den Verein vertreten. Netzwerken. Von seiner Erfahrung profitieren lassen. Strukturen schaffen. Probleme erkennen. Probleme analysieren. Probleme lösen.
                  Undsoweiterundsofort. Alles, was ein erfahrener Sportchef eben macht.

                  Jetzt fragst Du Dich, warum man jemanden fürs „große Ganze“ braucht?
                  Weil wir bislang niemanden dafür haben.
                  Wir haben keinen Bonhof oder Hans Meyer im Präsidium, um beim Beispiel zu bleiben.
                  Seit Jahren mangelt es uns an Fachkompetenz und Führungsstärke.
                  Mit Hecking haben wir, hoffentlich, zum ersten Mal einen richtigen Sportchef.
                  Fürs große Ganze. Ganz genau.

                  Das bisherige Gesicht des 1. FC Nürnberg war Thomas Grethlein.
                  Seine ehrenamtliche Arbeit in allen Ehren – aber er ist Aufsichtsrat, im Kontrollgremium.
                  Ein Aufsichtsrat kann keiner fürs große Ganze sein.

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                • Drei Absätze, in denen du mir das „große Ganze“ erklärst, sind süß. Wirklich, wirklich süß.

                  Sollte jemand bezweifeln, dass es sich bei Hecking um den bestverdienensten Verantwortlichen beim FCN der jüngeren Vergangenheit handelt, kann das mit den Lobeshymnen hier im Forum nicht übereinstimmen…

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                • Gerne gemacht.
                  Freut mich, dass es Dir gefällt.

                  Fassen wir also zusammen:
                  Hecking ist alles andere als „a bsoffene Gschicht“.

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                • Wir sollten uns eher seine Zehenägel anschauen, ob es nicht doch eine Falle ist…

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  • Grundsätzlich halte ich die Installierung von Dieter Hecking als Sportvorstand für eine gute Entscheidung.
    Allerdings sollte sich das als nervös beschriebene Umfeld keine Wunderdinge erwarten.
    Dem 1. FCN steht ein mehr als aufgeblasener Spielerkader zur Verfügung, über welche finanzielle Ressourcen
    der Club verfügt wissen wir nicht, Vorgänger RP hat eine Vielzahl an Stellen geschaffen, deren Sinnhaftigkeit
    einer Überprüfung unterliegen müssen.
    Die größte Baustelle wird jedoch in Zusammenarbeit mit Herrn Rossow sein, die Strukturen unseres Vereins
    in allen Bereichen anzupassen.
    Hoffentlich ist das Wort Kontinuität nicht wieder ein Fremdwort, denn eines ist klar, es liegt eine Herkulesaufgabe vor Dieter Hecking.

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    Antwort
  • Aktuell traue ich mir keinerlei Prognose zum Sportvorstand Hecking zu. Ich bin weder bei den Optimisten, die die Hecking zutrauen, dass er uns sofort wieder an dei Spitze der 2. Liga führt und die denken dass wir mit Hecking nach 3 Jahren sicher zurück in Liga 1 sind. Ich wüsste nicht worauf sich diese Prognose stützen sollte.

    Was mir an der Personalie Hecking gefällt, das wir mit ihm wieder einen seriösen Arbeiter bekommen. Bei Hecking wird es wenig Überraschungen geben, für mich ist das in unserem Verein durchaus positiv, Überraschungen haben bei uns selten Gutes gebracht.

    Ich denke die Trainerwahl dürfte den ersten Hinweis geben was wir vom Sportvorstand Hecking erwarten können, da bin ich jetzt echt gespannt. Wenn er dann noch einen jungen aufstrebenden Sportdirektor holt, der ihn vielleicht irgendwann mal ablösen kann, der schon Erfahrung im Bereich Scouting und Nachwuchs mitbringt und ein paar innovative Ideen hat, dann würde die Personalie für mich noch sympathischer. Und dann wird die nächste Saison zeigen wo es hingeht.

    Wenn die Mannschaft wieder stabiler da steht, wenn wir eine solide, unspektakuläre Saison Spielen ohne Abstiegsgefahr und sich so etwas wie ein Spielsystem und Spielverständnis in der Mannschaft entwickelt, dann hat Hecking viel richtig gemacht. Ich hoffe in den nächsten 12 Monaten hören wir nichts über den Aufsichtsrat, dann bin ich glücklich.

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  • Interessante Pk mit interessanter Fragerunde.

    „Ich glaube, dass der Club auch gute Mitarbeiter hat.“
    (Hecking auf die Frage, wer denn Sportdirektor werden könnte, der laut Hecking somit nicht zwingend von außen kommen müsse. Jedenfalls will Hecking viele Gespräche führen und sich die notwendige Zeit nehmen bei der Auswahl dieser wichtigen Personalie.)

    „Nein, ich habe keine Ausstiegsklausel.“
    (Uli Digmayer hat die Frage aller Fragen gestellt)

    „Wir haben 2019/2020 ein positives Ergebnis erzielt. Auch wenn es immer erzählt wird: Der Vorgänger von Herrn Hecking hat das Geld nicht wild verpulvert. Aufgrund der Pandemie bleibt es eine Herausforderung. Wir stehen aber solide da.“
    (Grethlein auf die Finanzfrage)

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    Antwort
    • Die typische Antwort von Grethlein, die ausblendet, daß wir x Gehälter doppelt und dreifach finanzieren müssen in der neuen Saison und daß die Mindereinnahmen ja zunehmen.

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      Antwort
      • @beate

        Woher willst du das wissen? Er kann auch bestens über die finanzielle Lage beim Club informiert sein.

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        • Davon geh ich doch schwer aus, daß der Aufsichtsratsvorsitzende bestens über die finanzielle Lage beim Club informiert ist. Seh da zu meiner Aussage keinen Widerspruch.

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          Antwort
    • Es zeigt zumindest, dass Hecking politischer und klüger agiert, als es ein Palikuca getan hat. Unabhängig davon, wer dann letztendlich Cheftrainer und Sportchef wird, wäre es dumm, die internen Kronprinzen zu vergraulen, indem man sie nicht in die Planungen einbindet bzw. von Anfang an außen vor lässt.

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      Antwort
  • In der Pressekonferenz hat Herr Dr. Grethlein gesagt die Finanzen stehen nicht so schlecht wie vielfach kolportiert wird. Ich gehe deshalb davon aus das gewisse Verstärkungen auch angedacht sind. Lassen wir DH mal in Ruhe arbeiten. Es ist einfach wichtig, daß in den Kader in den Verein und in die Fans erstmal Ruhe einkehrt und wir die letzten 2 Jahre aus unseren Köpfen verbannen. Packen wirs an!

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    Antwort
  • Ich hoffe sehr, daß Hecking in den kommenden Wochen liefert und daß sich die Begeisterung vieler nicht wie in der vergangenen Saison als Begeisterung über eine Seifenblase erweist.

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    Antwort
    • Beate 60, auch eine ständige mecker Frau . Sei doch mal positiv eingestellt und freu dich das wir einen Fachmann wie Hecking bekommen haben. Andere 2. Liga Vereine würden sich die Hand lecken.

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      Antwort
  • Eine sehr gut Vorstellung von Dieter Hecking. Endlich mal wieder ein verschmitztes Lächeln. Hecking hatte auf jede Frage eine klare Antwort. Ich glaube der Club hat heute einen sehr wichtigen und gute Schritt gemacht.Ich glaube, das war heute der Aufbruch in eine bessere Zukunft für unseren Club. Wichtig war für mich auch dass Hecking nach außen einen professionellen Eindruck hinterlassen hat. Die zukünftigen Gegner des Clubs haben sicherlich aufmerksam die Pressekonferens verfolgt. Ich würde mich freuen, wenn sich hier einige im Forum etwas zurückhalten würden mit negativen Äußerungen. Das wäre in unserer Situation jetzt ganz wichtig. Es wird wieder bergauf gehen mit dem Club.

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    • Das mit den „klaren Antworten“ ist relativ, sowohl was den Trainer als auch was den Sportdirektor angeht, hat er nur erklärt warum er nichts sagt. Und da fand ich die Argumentation eher schwach, weil wenn er glaubt kein Anforderungsprofil zu nennen führt zu weniger Spekulationen, dann irrt er.

      Für mich war das eine sehr defensive Vorstellung, nichts über Anforderungen oder sportliche Ziele sagen, dann kann man auch nicht daran gemessen werden. Finde ich zwar im Vergleich zu Palikucas Ankündigungspolitik zwar auch entspannter, aber „klare Antworten“ schauen definitiv anders aus.

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      Antwort
      • @xxandl

        Was bekamen wir vor der abgelaufenen Saison zu hören? „Wir werden alles daransetzen, den Club innerhalb von 2 Jahren in die Buli zurückzuführen.“ Und was war das Resultat? Beinahe in Liga 3 gelandet.
        Willst du das hören und wie lange noch? Weitere 10 oder 20 Jahre?

        Das mag wahrnehmungsgetrübte Fans in Euphorie versetzen, aber keine Realisten.

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        • „Willst du das hören?“
          Nein, aber das stand auch schon in dem Posting, auf das du geantwortet hast.

          Aber hier wurde von „klaren Antworten“ gesprochen. Eine klare Antwort ist in meinen Augen die, die eine Frage beantwortet. Und das haben wenige.

          Wenn er eine Anforderungsliste für Trainer und Sportdirektor hat, warum nennt er nicht ein paar Punkte? Dann kann man sich ein Bild machen, worauf er wertlegt, ohne dass jetzt große Geheimnisse verraten werden. Und dass die Frage kam, war ja wohl klar.

          Auch die Frage, wie man denn spielen will, mit „mit dem Ball was anfangen können“ und „begeistern“ zu beantworten ist relativ dünn. Eine Vorstellung wird er ja haben, also warum erläutert er es nicht?

          Wie gesagt, defensive Herangehensweise, wenig transparent in den Entscheidungen. Ist okay. Aber sicher nicht die Kommunikation, die ich mir vom Verein wünsche.

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          Antwort
          • @ xxandl

            Hecking hat eine glasklare Antwort gegeben und zwar diese:

            „Jetzt wird zuerst einmal analysiert und dann sieht man weiter.“ Alles andere wäre naiv, um nicht zu sagen „dumm“ gewesen. Kein kluger Mensch äußert sich zum Weg, wenn er noch nicht einmal weiß, wo das Ziel liegt.

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            • Wie sucht er dann einen Trainer, wenn er nicht weiß, was er will? Das ergibt doch keinen Sinn. Natürlich hat er ein Bild davon was er spielen lassen will, er hat ja selbst von einer „Anforderungsliste im Kopf“ gesprochen.

              Es ist DIE (!) Aufgabe des Sportvorstands den Weg vorzugeben, auch das Ziel ist ihm bekannt, denn das wird ihm der Aufsichtsrat mit auf den Weg gegeben haben.

              Und „Schau ma moi, donn segn mas eh“ ist vieles, aber definitiv keine klare Antwort. Sondern ziemlich genau das Gegenteil davon…

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              Antwort
              • Ganz genau, das ist seine Aufgabe. Und weißt du was: seine Anforderungslisten gehen die Öffentlichkeit nicht das Geringste an. Du kannst ja munter spekulieren, ist doch wunderbar. Aber wen oder was er will und sucht, das ist immanenter Teil seiner Jobbeschreibung. Und da gibt es sogar im Fußball Dinge, die nicht jeder wissen muss. Welchen Trainer bzw. Fußball er sich vorstellt, wird die Öffentlichkeit wissen, wenn er ihn hat. Selbes gilt für den Sportdirektor. Es wäre schon nett von dir, wenn du den Herrn Hecking seine Ideen vielleicht zuerst denjenigen mitteilen lässt, die er gerne verpflichten würde und dann erst dir und uns.
                Ich für meinen Teil fand die Aussagen von ihm super, denn er hat genau das sehr diplomatisch formuliert. Diplomatisch und einem Profiverein angemessen professionell. Und ich wäre schlicht froh darüber, wenn mal ausnahmsweise nicht Tage vorher wieder was nach außen dringt, sondern einfach mal in Ruhe und zielorientiert gearbeitet und vollzogen wird.

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                Antwort
                • Das Zentralkommitee wird sich nach der Urteilsvollstreckung äußern.

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              • Ich glaub‘, Hecking will sich einfach noch nicht zu sehr öffentlich mittels Äußerungen zu seinen eigentlichen Idealen festlegen, solange noch damit zu rechnen ist, dass diese ggf. nicht vollständig zu erfüllen sind. Zu viel ist derzeit noch in Bewegung.
                Wirklich interessehalber: welchen konkreten Weg, welches Ziel und welches Trainer- und Sportvorstand-Anforderungsprofil hättest Du auf der PK am liebsten gehört?

                Die Primär-Ziele sind m.E. eh klar:
                Nie mehr Gefahr laufen, aus der Zweiten absteigen zu müssen.
                Nie mehr eine Insolvenz riskieren.
                Sich stetig (und schneller als die Konkurrenz) verbessern und somit früher oder später wieder gute Chancen auf die Erste zu haben.
                Einen Kader zusammenstellen, der die Möglichkeiten des FCN optimal nutzt.
                Einen Trainer finden, der die Möglichkeiten des Kaders optimal nutzt.
                Welches Ideal dieser Trainer dann wiederum verfolgt (Ballbesitz steht über allem / radikaler Tempofußball / mit klugem Vertikalspiel schnell zu vielen Chancen kommen / Die-Null-muss-stehen / voetbal totaal / kontrollierte Offensive / reiner Konterfußball / eisenharter Catenaccio / jederzeitige Anpassungsfähigkeit an alle Arten von Spielsituationen / eine Konzept-Mischung / ein FCN-Sonder-Spezial-Fußball / alle ab der G-Jugend müssen das verinnerlichen / jädn Spieler jädn Tag besser machen..) – davon lasse ich mich dann gerne überraschen. Hauptsache, es funktioniert.

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                Antwort
              • @dude Heckings Aussagen dazu sind ja da: leidenschaftlichen Fußball, fußballerischer Aspekt im Spiel, Heimbilanz verbessern.
                Es ist ja gut, daß er einer ist, der sich mit Wiesinger und Mintal zusammensetzen und auf deren Erfahrungen zurückgreifen will. Denn das erleichtert ihm mit Sicherheit eine sinnvolle Kaderplanung. Vermutlich werden die drei (und der neue Trainer?) auch zusammen darüber beraten, in welchen Mannschaftsteilen welche Verstärkungen nötig sind.
                Ich fürchte nur, daß er mit seinen anderen Aussagen dazu beiträgt, daß die Erwartungen bei vielen Fans schon wieder in den Himmel wachsen. Und daß damit dann die allseits beklagte Unruhe fast schon zwangsläufig kommen wird, wenn wir es nicht schaffen, Leipzig das Leben zumindest schwer zu machen und gut in die Saison zu starten. Ich bin diese ewigen Trainer- und zuletzt auch Sportvorstanddiskussionen bei der ersten Niederlagenserie sowas von leid. Ich möchte, daß hier auch endlich mal was aufgebaut wird.
                Ich hätte mir deshalb einfach gewünscht, er würde mit seiner Autorität die Erwartungen erst einmal dämpfen, er würde darauf hinweisen, daß eine Kaderentwicklung Zeit braucht, daß es bedeuten kann, daß wir über Jahre in der 2. Liga bleiben, weil wir ja sehen können am HSV, daß alles Geld der Welt keinen Aufstieg erzwingen kann, sondern nur kontinuierliches Arbeiten mittel- bis langfristig zum Erfolg führt.

                Und noch einmal: wenn wie in der SZ zu lesen, sein Konzept den Aufsichtsrat restlos begeistert hat, was ist daran falsch auch dieses bei der PK schon mal zu skizzieren, um eben uns Fans auch mitzunehmen?

                Im Grunde fand ich es enttäuschend, daß der Sprecher am Anfang nicht Herrn Hecking das Wort gegeben hat, um zu seinen Plänen was zu sagen, sondern gleich die Fragen der Reporter zuließ. Ich hab in Erinnerung, daß Hecking auf der JHV mal eine sehr gute Rede gehalten hat, die alle Fans erstmal beruhigt hat.

                Und ich bin überzeugt, daß wir Fans das brauchen nach dieser Schocksaison: einen Sportvorstand, der (ähnlich wie Meeske damals nachdem auf Woys bestellten Feldern wenig wuchs) uns die Situation erklärt und uns mitnimmt auf einen steinigen Weg.

                Vielleicht hab ich zu früh so etwas erwartet. Vielleicht kommt es ja auf der JHV.

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                Antwort
      • @ xxandl

        Was bekamen wir vor der abgelaufenen Saison zu hören? „Wir betrachten diese Saison als Übergang um in der darauf folgenden den Aufstieg ins Auge zu fassen.“ Wie lange willst du diese „präzisen“, offensiven sportlichen Zielstellungen noch hören? Noch 5 oder 10 weitere Jahre?

        Damit können allenfalls erwartungshungrige Fans euphorisiert werden. Realisten wundern sich, wer so was noch ernst nimmt.

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      • @xxandl

        Hecking: „Ich werde den Teufel tun, ein Ziel auszugeben. Dafür sind zu viele Unbekannte da.“

        Zwischen den Zeilen gelesen, ist doch klar, wohin Hecking will.
        Zum einen sagt er, man müsse das Schiff erst einmal beruhigen.
        Zum anderen sagt er: „Sich nur in der 2. Liga stabilisieren zu wollen, wäre mir zu demütig.“
        Der Vertrag läuft drei Jahre. Den Rest kann sich jeder selbst denken.

        Nebenbei:
        Wir haben gerade eine Wiederauferstehung in Minute 96 hinter uns,
        und Hecking soll sich jetzt wie ein Marktschreier hinstellen und irgendwelche Ziele hinausposaunen?

        Für Dich eine „sehr defensive Vorstellung“.
        Für mich war es eine professionelle Vorstellung.
        Und Professionalität tut dem Club sehr gut.

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        Antwort
        • Wer verlangt denn, dass er sich wie ein Marktschreier hinstellt und etwas „hinausposaunt“? Du forderst Mitkommentierenden (zurecht) auf, bei den Fakten zu bleiben, argumentierst aber selbst überspitzt.

          Aus meiner Sicht hat man (wieder) die Chance verpasst nach 14 Tagen einen klaren Plan zu kommunizieren (und wenn das nur beinhaltet, dass man bis zur JHV eine Reform anstrebt, oder dort eine Analyse der Strukturprobleme vorlegt.)

          Es wird wieder die Politik gefahren: Umfeld schaut her (und sei voller Vorfreude!), ein renommierter Mann, der nicht mehr Trainer sondern Sportvorstand sein möchte, jetzt wird schon alles gut. Demnächst wird dann der Trainer präsentiert (auch Hecking schiebt ja hier nach außen die ruhige Kugel „Zeit lassen, Andere sind nicht weiter“) und das Umfeld darf sich in Spekulationen ergehen, wie der Fussball und Kader dann aussieht, bzw. man fragt halt bei der nächsten PK den Trainer und der „muss dann aber erst mal schauen was der Kader hergibt“. Dann schaut man, ob es sportlich gut geht, oder Hecking scheitert, dann kommt der nächste ans Ruder und darf bisschen den FCN Kahn nach seinen Vorstellungen (die aber Betriebsgeheimnis sind!) durchs Profifussballmeer segeln.

          Wo ist das professionell? Für mich ist das wieder das Prinzip Hoffnung, wenngleich ich Hecking für eine bessere Personalie als Palicuka halt. Sollte der FCN die nächsten Jahre erfolgreicher sein (was ich mir sehr wünsche), dann nicht weil das auf professionelle Strukturen und ein Konzept (a la Freiburg) zurückzuführen ist, sondern weil man mit der SV Personalie Glück hatte.

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          • @Holzmichel:
            Ungefähr so, wie du es sagst, isses. Um nicht zu sagen: Genauso isses.

            Schade, dass Meeske nicht mehr da ist. Und solange die Gründe dafür, dass jemand wie Meeske nicht mehr da ist, weiterhin Grundlage des Agierens der Vereinsführung sind, wird es eine nachhaltige Verbesserung der Gesamtsituation des Vereins nicht geben.

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            Antwort
        • Der Hecking Circle Jerk amüisiert mich, weil eh kein Stück darauf eingegangen wird, was ich sage.

          Was eine transparente Kommunikation mit Marktschreierei zu tun hat verstehe ich nicht, es ist das Gegenteil davon.

          Grad mit den heutigen Aussagen kann ich wenig anfangen. Es ist gibt so viele Unbekannte (stimmt), aber Stabilisierung wäre zu wenig und zu demütig (woher will man das wissen, wenn es so viele Unbekannte gibt) und dass man viel besser als Platz 16 sei, seien sich alle einig (wer ist alle und warum kann man das zum jetzigen Zeitpunkt sagen, wenn man zum jetzigen Zeitpunkt nichts sagen kann?)

          Der einzige Sinn dieser ganzen Widersprüchlichkeiten ist es, sich nachher nicht auf ein ausgegebenes Ziel festnageln lassen zu müssen. Wenn man sich hinstellt und sagt „Wir waren mit eineinhalb Beinen in Liga 3, haben einen Umbau vor uns, glauben aber, dass wir durchaus gute Leute im Kader haben und wollen heuer in der oberen Tabellenhälfte mitspielen“ dann tut das keinem Weh. Und wenn wir wieder in der zweiten Tabellenhälfte herumkrebsen, sind ohnehin alle enttäuscht, weil ja eine gewissen Anspruchshaltung an Hecking vorliegt, die halt keiner ausspricht.

          Professionell und defensiv ist kein Widerspruch.
          Klar und defensiv sind in der vorliegenden Ausgestaltung einer.

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          Antwort
          • Wobei ich auch damit hätte leben können, wenn Hecking in der gegenwärtigen Phase (zu Beginn seiner Anstellung und nach dem Beinaheabstieg) etwas gesagt hätte wie: es wird ein hartes Stück Arbeit für mich werden, in der kurzen Zeit, die uns bis zum Trainingsauftakt und Saisonbeginn bleibt, den Kader sinnvoll zu ergänzen und es wird auch keine einfache Arbeit für den Trainer, den ich dann hole, aus diesem Kader eine Mannschaft zu formen, die nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben soll.

            Und ich weiß nicht @josh weshalb in unserem Verein nicht darüber kommuniziert werden darf, welches Konzept Hecking realisieren will. Es war doch zu lesen, daß der Aufsichtsrat davon begeistert war als er es vorgestellt hat. Ist es dann nicht hochwahrscheinlich, daß er damit auch uns Fans mitnehmen kann?

            Dieser Appell: jetzt seid mal positiv, schließlich ist doch ein neuer Sportvorstand da, der als Trainer schon gut gearbeitet hat, ist mir zu dürftig.

            Ich hatte mir von der PK wesentlich klarere Ansagen erwartet und bin voll bei xxandl´s Wahrnehmung, daß seine Aussagen sehr diplomatisch defensiv nichtssagend waren. Davon die große Euphorie zu erwarten, naja, nicht wenigen gelingt das ja tatsächlich. Wahrscheinlich bin ich einfach zu sehr Fränkin und dann anscheinend doch zu wenig Clubfan.

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            Antwort
            • Soll er eine Volksrede halten wie so viele und hinterher ist auf dem Platz tote Hose? Was die dringlichste Aufgabe ist, ist doch jedem klar von intern bis extern, ohne daß man darauf sonderlich hinweisen muß, nämlich zuerst ein neuer Trainer und Hecking hat in der PK deutlich gesagt, daß er sein Profil bereits im Kopf hat, was er von diesem erwartet er das aber für sich behält, weil die ganzen Spekulationen sonst seine Arbeit beeinträchtigen. (Trainersuche).. Für mich sehr verständlich alles..und Aufbruchstimmung kommt nicht von flammenden Reden sondern nur! durch die Ergebnisse und die Leistung auf dem Platz, sonst bricht das Kartenhaus schnell wieder zusammen. Dass er erst in die Analyse muss und sich den Kader ansehen und mit den frischesten Eindrücken von Wiesinger und MIntal reden wird, für mich klingt alles plausibel am Tag 0, an dem alles erst losgeht. Was daran verstehst du denn nicht?
              Ein Sportvorstand ist kein Politiker, der um Stimmen werben muss mit wilden Versprechungen.
              Für mich klag es sachlich und routiniert, das ist es was ich von einem Sportvorstand erwarte.

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              Antwort
          • Ich kann Hecking verstehen, dass er sich in dieser Pressekonferenz sehr vage und zurückhaltend geäußert hat zu Zielen, seinen Ideen, KOnzept, etc.

            Ich habe den Eindruck, dass er durchaus gerne noch als Trainer weitergemacht hätte. Aber nach der Saison beim HSV, die vor allem gegen Ende als Versagen betrachtet werden muss, hat der Realist Hecking keine spannenden Möglichleiten für ihn gesehen (mindestens 2. Liga Topfavorit, BL vorderes Mittelfeld). Die Anfrage von Grethlein kam überraschend und für Hecking zur richtigen Zeit den schon länger angedachten Sprung zu wagen.

            Ich denke er hat selbst seine Vorstellungen, aber sicher kein vollständiges, ausgearbeitetes Konzept, dass den ganzen Verein umfasst von der Spielweise, zur Transferphilosophie, Jugendarbeit, mittelfristige Entwicklung, Vereinsstruktur, Image. In der Situation ist es klüger, erstmal weniger zu sagen und erstmal loszuarbeiten.

            Ich sehe es schon auch als Risiko, (wieder!) jemandem ohne Erfahrung auf der Position den wichtigsten Posten im Verein zu geben. Dennoch bin ich unter dem Strich leicht positiv gestimmt, da ich Hecking zutraue mit seiner riesigen Trainererfahrung und seinem Charakter als seriöser Arbeiter, Pragmatiker nach etwas Einarbeitungszeit einen guten Job zu machen.

            Gerade in dem Aufgabenbereich, in dem zuerst Entscheidungen zu treffen sind (Trainer, Kader für die nächste Saison) sehe ich ihn mit seiner Erfahrung eigentlich ganz ordentlich aufgestellt. Für die anderen Themen darf er sich gerne etwas mehr Zeit lassen, und am besten einen jüngeren, talentierten Mitarbeiter als Sportdirektor dazunehmen.

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            Antwort
            • Das sehe und verstehe ich genauso, aber dass das beim Rezipienten als „klare Antwort“ verstanden wird, irritiert mich doch stark. Aber offensichtlich sind es viele es aus dem (tagespolitischen) Alltag gar nicht mehr gewöhnt, dass Fragen beantwortet werden und sehen das als Norm an.

              Dass er gerne Trainer geblieben wäre sehe ich auch so, das ist auch stimmiger mit seinen Aussagen, die er noch vor kurzem getätigt hat („Erstligatrainer“).

              Dass ich der Fraktion angehöre, die lieber einen Sportvorstand hätte, der einen Plan hat und einen Namen entwickelt, als einen Namen hat und einen Plan entwickelt, ist kein Geheimnis. 😉

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              Antwort
  • Die Stange liegt für Hecking jetzt aber auch nicht allzu hoch.
    Wenn Grethlein bei dem Kader und einem 16. Platz von sehr guter Arbeit von Palikuca spricht, dann kann Hecking vielleicht doch Wunder vollbringen.

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    Antwort
    • @ Holle

      Hätte Grethlein die Mannschaft als Abstiegskandidaten eingestuft – was er hoffentlich nicht getan hat – dann wäre der Nichtabstieg eine sehr gute Arbeit gewesen. Es kommt immer auf die Perspektive an. Aber Spaß beiseite. Hättest du, an dessen Stelle, Palikuca völlig niveaulos öffentlich abgewatscht? Um die Qualität von desse Arbeit bewerten zu können, bedarf es doch keines Nasenstübers vom AR-Chef.

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      Antwort
    • @ Holle

      Hättest du – an Grethleins Stelle – Palikuca stil- und niveaulos öffentlich abgewatscht? Für die qualitative Bewertung von desse Arbeit bedarf es doch keines Nasenstübers vom AR-Chef.

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      Antwort
      • Ehrlich gesagt möchte ich, außer an der Jahreshauptversammlung, gar nichts vom Aufsichtsrat hören.
        Der Aufsichtsrat und vor allem Herr Dr. Grethlein müssten endlich mal zur Einsicht gelangen, sich Sach- und Fachkompetenz in die Führung zu holen und ich meine damit nicht den Sportvorstand.
        Mit allem Respekt vor dem Ehrenamt und was die Damen und Herren leisten, aber mehr Ahnung als wir Fans haben sie auch nicht von dem Geschäft.
        Mein Wunsch wäre ein Aufsichtsrat der im Hintergrund leise und unauffällig die handelnden Personen kontrolliert.

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        Antwort
        • „Mit allem Respekt vor dem Ehrenamt und was die Damen und Herren leisten, aber mehr Ahnung als wir Fans haben sie auch nicht von dem Geschäft.“

          Damen und Herren, da sagst Du was, es sind ja nur Männers im Aufsichtsrat und das bringt mich auf einen Gedanken:
          Kathrin Müller-Hohenstein in den AR

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          Antwort
  • Ich bin sehr auf die Trainerwahl gespannt, aber noch mehr auf die Lösung unseres ZM-Problems, das für mich die Zentrale (sic!) Aufgabe im Kader ist. 3-4 teure Spieler mit wenig Dynamik, die zweifellos Stärken aber auch zu viele Schwächen haben, die sich gegenseitig im Weg stehen….

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    Antwort
  • Endlich mal einen Hochkaräter in wichtiger Funktion, Glückwunsch! 🙂
    DH ist eine Entscheidung, die ich als Fan gut mittragen kann!

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    Antwort
  • Kurz zur PK: Immerhin diesmal ohne technischen Schwierigkeiten.
    Aber: Man lässt Hecking kein Statement formulieren, sondern übergibt direkt an die Journalisten.
    Die Medien verlautbaren, Hecking hätte mit seinem Konzept überzeugt, warum darf die Öffentlichkeit nicht daran teilhaben? Auch interessant, dass die Vergangenheit wieder ad acta gelegt wird und kein Aufarbeitung erfolgt.

    So sehr ich die Personalie Hecking begrüße, so entschieden kritisiere ich die (wiederholte) Ausrichtung an der verantwortlichen Person, die fehlende Aufarbeitung der Vergangenheit (Stichwort: Strukturreform) und die Erstellung einer Vereinsphilosophie und klaren (überpersönlichen) Zielsetzung, anhand derer sich verantwortliche Personen orientieren und auch messen lassen können.

    Nichtsdestoweniger: Viel Erfolg, Dieter Hecking!

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    Antwort
    • @ Holzmichel

      Hecking kann dann ein Statement abgeben, wenn er sich einen Überblick verschafft hat. Dafür dürfte die Zeit bisher zu kurz gewesen sein und ein seriöser Sportvorstand baut keine „Luftschlösser“.

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      Antwort
      • Wäre Hecking so nackt wie du ihn darstellst, wäre er die radikalste Fehlbesetzung in der Geschichte des Fußballs.

        Und was ein Statement bei der eigenen Vorstellung mit dem Bauen von Luftschlössern zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht.

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        Antwort
  • Keine Ahnung, was hier mit den Kommentaren passiert. Du schreibst einen, der ist plötzlich verschwunden. Weil du ihn nicht kopiert hast, schreibst du einen neuen und plötzlich erscheinen beide.

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    Antwort
  • Ob Spitzenfußball, Offensivfußball oder Well Balanced egal, ich sehe es genauso mit Dieter Hecking haben wir immerhin einen kompetenten Hochkaräter, womit ich ehrlich gesagt noch vor wenigen Wochen gar nicht gerechnet hätte und woran ich mich bei Hecking erinnere war auch unter seiner Zeit als Trainer die Transferpolitik, bei der er eng mit Bader werkelte eine sehr solide sogar mit einigen Highlights.

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    Antwort
  • Im kicker von gestern heißt es, dass zu keinem Zeitpunkt während der Gespräche mit Schmedes auch mal dessen Arbeitgeber kontaktiert wurde.
    Man sollte doch meinen, dass man aus der Krösche-Geschichte gelernt hätte… Zeigt mal wieder die Inkompetenz in diesem AR, dass man einfach nicht versteht, dass es im Fußball anders läuft als in der übrigen Wirtschaft.

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    Antwort
    • Es hieß doch aus dem Präsidium von Osnabrück, man wisse von Nürnbergs Interesse?

      War man blöd genug, offen mit einem Kandidaten zu verhandeln, ohne sich zu vergewissern, dass der Kandidat tatsächlich verfügbar ist? Dann war das ja völlig sinnlos!

      Naja, wenn der ehrenamtliche AR so viel Zeit hat….

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      Antwort
      • Schmedes hatte die Osnabrücker Verantwortlichen direkt über unser Interesse informiert.
        Wie gesagt, offenbar hat man aus der Krösche-Geschichte nichts gelernt, da lief es ja genauso.

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        Antwort
    • Ist doch egal. Grethlein hat über Jahre den Kontakt zu Hecking gehalten und ihn im richtigen Moment gefragt. Was will man mehr?

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      Antwort
      • Grethlein hatte doch vorher noch nie mit Hecking zu tun.

        Es geht einfach um die grundsätzliche Unprofessionalität und mangelnde Kompetenz im AR, dass man dort halt einfach nicht versteht, dass das Fußballgeschäft anders abläuft als die „normale“ Wirtschaft.
        Man muss doch immer von Anfang an mit allen beteiligten Parteien sprechen, damit so eine Personalsuche erfolgreich sein kann.
        Zeigt einfach nur nochmals die Notwendigkeit nach Reformen in der Vereinsstruktur und dem Wahlprozedere.

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        Antwort
        • Stell dich zur Wahl !
          Du hast ja anscheinend die Fachkompetenz, welche du dem AR absprichst

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          Antwort
          • Nein, ich bin mir sehr wohl bewusst, dass ich nicht die nötige Fachkompetenz habe, um Aufsichtsrat bei einem Profifußballverein zu sein.
            Man muss diese Fachkompetenzen aber auch nicht haben, um einen Mangel an derselben zu erkennen.
            Genauso wie man kein Profifußballer sein muss, um Fehler und Probleme in einer Mannschaft zu erkennen.

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            Antwort
          • Na da muss man aber weiß Gott nicht zwingend die Kompetenz eines echten AR haben, um unserem Pseudo-AR die Kompetenz abzusprechen…

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            Antwort
          • Nein, am besten es stellt sich niemand mehr zur Wahl, dann müsste gehandelt werden.
            Der Club ist kein Dorfverein, hier geht es um ein Wirtschaftsunternehmen an dem Arbeitsplätze hängen. Das ganze wird auch noch von Laien oder Fans geleitet. Früher war mal einer da, der hatte wenigstens noch ein paar Millionen Gründe und einen Teppich den er sich ausgerollt hat, aber jetzt haben wir Amateure die ein Geschäft nebenher leiten. Und auch wenn es einer von uns machen würde, wäre es nicht anders. Wann werden die Strukturen im Verein endlich so professionell wie sie es bei einer professionellen Fußballmannschaft sein müssen ?

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            Antwort
  • Meine Güte, warum soll es nicht ein Hecking sein ?
    Bleibt doch mal entspannt.
    Ob jetzt vielleicht dieses oder jenes Wort bei der PK passend gesagt wurde oder er sich vorab eingehend informiert hat.
    Ein Genöhle bereits am ersten Tag.
    Hat er nicht eine Chance verdient, sich in der Position zu beweisen ?
    Warum wird es von einigen erst mal negativ gesehen ?
    Es wurde eine Entscheidung vom AR vor dem anvisierten Datum getroffen, was doch erstmal positiv zu sehen ist.
    Aus den weiteren Entscheidungen Heckings wird sich dann schon eine Vision erkennen lassen.
    Wir wissen es eh besser

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    Antwort
    • In der Reihenfolge beantwortet:

      Es kann auch ein Hecking sein – es ist sogar ein Hecking.

      Bis auf jene, die des Lesens überdrüssig sind, sind alle entspannt.

      Hecking kann sagen und tun was er will, die Wahrnehmung des Gesagten und die damit verbunden Projektionen sind das Spannende.

      Hat er sich die Chance verdient? Ich weiß es nicht. Wenn er, wie der AR sagt, der bestmögliche Kandidat mit dem überzeugensten Konzept war, dann hat er das. Wenn er aufgrund seines Nachnamens Sportvorstand wurde, hat er das nicht.

      Warum er von manchen negativ gesehen wird? Nun, wenn du in See stichst und die Auswahl zwischen einem jungen Kapitän und einem Bootsbauer mit 30 Jahren Erfahrung hast, dann gibt es die einen die sagen „Naja, ein Kapitän wüsste halt was zu tun ist“ und es gibt die anderen, die sagen „Ja, aber der andere baut doch seit 30 Jahren Schiffe, der kennt das Schiff doch im Detail, auch wenn er im Leben noch kein Ruder in der Hand hatte“. Ob man sich dann mehr auf das verlässt was nachgewiesenerweise ist, oder auf das, was sein könnte, ist eine Typ-Frage.

      Dass eine Entscheidung getroffen wurde ist defintiv positiv, keine Frage, es gibt noch so viele andere Dinge zu klären und tun.

      Sein Handeln wird klarerweise zeigen, wohin die Reise geht. Das Ganze kommunikativ zu begleiten, würde es den Fans, und eigentlich allen Stakeholdern, aber einfacher machen ihm zu folgen. Das muss ja nicht so offensiv getan werden wie von Palikuca, die Welt ist ja nicht schwarz-weiß.

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      • Schöne Metapher, würde ich aber für den Sportvorstand umdrehen – wir brauchen einen Bootsbauer und hatten die Wahl zwischen einem jungen Bootsbauer, der schon ein paar schicke aber kleinere Bötchen gebaut hat, und einem erfahrenen Kapitän, der sich natürlich mit Booten sehr gut auskennt aber halt noch keins selbst gebaut.

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        • Sehe ich genauso.
          Und nun muss der Bootsbauer einen Kapitän suchen.
          Da ist der Frage, wer das besser kann.
          Der langjährige Kapitän, der noch nie gemacht hat.
          Oder der junge Bootsbauer, der das ebenfalls noch nie gemacht hat. Bzw. gerade eben zum ersten Mal, wo man aber noch nicht sagen kann, ob er eine gute Wahl getroffen hat.

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          • Völlig richtig.

            Benjamin Schmedes agiert seit Dezember 2017 als Sportdirektor beim VfL Osnabrück. Zu diesem Zeitpunkt war Daniel Thoiune dort schon als Cheftrainer am Start.

            Interessant zu beobachten, ob Osnabrück den Vorjahreserfolg wiederholen kann. Und ob Schmedes mit seiner ersten Trainer-Wahl richtig liegt.

            Schmedes scheint wirklich auf einem guten Weg. Aber er wird aus Unerfahrenheit zwangsläufig Fehler machen – normal. Um dann womöglich ein Großer zu werden.

            Wir können uns grad nicht allzu viele Fehler erlauben. Beziehungsweise würde man einem Talent wie Schmedes gewisse Fehler nicht verzeihen. Insofern ist es gut so, wie es jetzt ist.

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            • Aber er wird aus Unerfahrenheit zwangsläufig Fehler machen – normal. Um dann womöglich ein Großer zu werden.

              Wir können uns grad nicht allzu viele Fehler erlauben. Beziehungsweise würde man einem Talent wie Schmedes gewisse Fehler nicht verzeihen. Insofern ist es gut so, wie es jetzt ist.

              Am Ende wird es egal sein ob der junge Sportvorstand Fehler macht weil er noch nicht so erfahren ist, oder der alte Sportvorstand, weil er Dinge macht wie sie immer gemacht wurden, aber das heute nicht mehr klappt. Fehler werden alle handelnden Personen machen, auch Hecking wird Fehler machen und Schmedes hätte natürlich auch Fehler gemacht.

              Ich glaube auch nicht, dass man Hecking eher Fehler verzeiht, weil er der „größere Name“ ist, oder weil er schon mal ganz gut bei uns als Trainer gearbeitet hat. Am Ende wird es sein wie immer, die der Clubfan, weniger der in der Kurve, oder im Stadion, eher der Clubfan am Rande, wird Erfolg sehen wollen. Juwe sagt das ja immer ganz konsequent. Und sein Anspruch ist da glaube ich nicht so selten.

              Ich lese das ja hier auch schon wieder aus vielen Kommentaren raus, Schmedes kommt aus Liga 3, Hecking aus Liga 1, für uns kann nur ein erstklassiger Mann der richtige sein, weil da wollen, da müssen wir hin. Wenn ich lese, dass mancher hier erwartet, dass Hecking uns innerhalb der 3 Jahre sicher in die erste Liga führt, dann weiß ich jetzt schon, dass es auch bei Hecking wieder zur großen Enttäuschung kommen wird. Damit sage ich nicht, dass wir nicht die Chance hätten in den nächsten 3 Jahren aufzusteigen, Bornemann/Köllner haben ja gezeigt was mit guter Arbeit und einem guten Teil Glück machbar ist.

              Ich bin aber ziemlich sicher, dass wir auch nach dem nächsten Aufstieg nicht sicher in der Bundesliga bleiben werden, im Gegenteil die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass wir gleich wieder runter müssen oder dann halt im zweiten oder dritten Jahr. Wenn man das im Hinterkopf hat, ist das aber gar nicht so schlimm. Beim dann folgenden Aufstieg müssen wir halt nur besser entwickelt dastehen. Und irgendwann wird es einen Erstligisten geben, der Fehler macht, wie vor ein paar Jahren der HSV, oder Bayer verliert die Lust auf Erstligafußball, oder Mateschitz verliert die Lust an Fußball. Es wird also der Punkt kommen, an dem ein etablierter aus der ersten Liga aussteigt, dann muss man so vorbereitet sein, dass man den Platz einnehmen kann.

              Dazu gehört das Umfeld, ein erstligataugliches Stadion muss zumindest möglich sein, es muss realistische Pläne geben, es sollte wenn möglich am besten ein Baurecht geben. Das NLZ muss auf höchstem Niveau arbeiten, unsere U17 und U19 sollten in den nächsten 5 Jahren wieder um deutsche Meisterschaften mitspielen können. Wir benötigen einen gut durchmischten Pool aus Sponsoren, sowohl regional als auch nationale Sponsoren. Die Fußballabteilung muss so aufgestellt sein, dass wir relativ einfach einen Investor mit ins Boot nehmen können.

              Dazu gehört ein marketing das aus mehr als Nostalgie besteht, es muss klar sein wofür der Club heute steht, sei es als regionaler Leuchtturm (Schalke, Dortmund), sei es ein Lebensgefühl (St. Pauli), sei es eine bestimmte Art Fußball zu spielen. Es muss auch neben dem sportlichen Erfolg eine Grund geben den Club jetzt und heute zu verfolgen, mit ihm zu fiebern, ihn zu lieben.

              Aber zurück zum Vorstand, Hecking wird auch Fehler machen, ich hoffe wir kommen dahin, dass er auch aus diesen Fehlern lernen darf, dass wir Geduld haben, dass der Verein nicht beim ersten medialen Gegenwinmd wieder alle Reißleinen zieht und den einfachen Weg geht, das Personal auszutauschen. Die Frage wird auch mit Hecking nicht sein, ob er Fehler macht, die Frage wird auch mit Hecking sein, wie schnell werden Fehler erkannt, wie schnell werden Fehler korrigiert, wie gut lernen die Protagonisten aus ihren Fehlern.

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              • @Armin

                Ich finde nicht, dass das Marketing nur aus Nostalgie besteht, sondern klar Richtung „regionaler Leuchtturm“ geht. Alle Maßnahmen, und das sind nicht wenige, die unter Rossow bislang gefahren wurden, sollen den Club in der Region als Marke verankern.

                Ich finde auch nicht, dass die Erwartungen durch die Rückkehr von Dieter Hecking überborden. Viele wissen durchaus, so meine Eindrücke aus Beiträgen oder Gesprächen, woher wir kommen.

                Woher kommen wir? Wir kommen gerade nicht aus der Bundesliga, sondern wir kommen aus dem Vorhof zur Hölle. Das muss jedem klar sein. Insofern sind zu hohe Erwartungen Gift für die weitere Entwicklung des Vereins.

                Dass man als Fan Erfolg sehen will, wohlgemerkt im Rahmen des Machbaren, sollte aber auch klar sein. Dies ist ja Sinn und Zweck der Veranstaltung namens Profi-Fußball. Was ein höheres Maß an Geduld aber nicht ausschließt.

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                • Ich finde nicht, dass das Marketing nur aus Nostalgie besteht, sondern klar Richtung „regionaler Leuchtturm“ geht. Alle Maßnahmen, und das sind nicht wenige, die unter Rossow bislang gefahren wurden, sollen den Club in der Region als Marke verankern.

                  Es geht nicht darum den Club in der Region zu verankern, es geht darum die Region in Deutschland greifbar zu machen und den Club als Inbegriff von Franken und Fußball in Deutschland zu positionieren. Wir wollen ja nicht für einen kleinen fränkischen Metzger als Partner interessant sein, wir wollen nationale Firmen ansprechen, die sich mit Fußball und Franken schmücken wollen.

                  Insofern wäre es für den Club wichtig einen Zusammenhang von Franken und Fußball zu kommunizieren und sich selbst als die Inkarnation desselben.

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                • …okay.

                  Dann hast Du meiner Meinung nach zu hohe Erwartungen an das Marketing.

                  Um den Club, wie Du sagst, als „Inbegriff von Franken und Fußball in Deutschland“ zu verankern, müsste der Club auch auf dem Feld für einen Steilpass sorgen, um ein Marketing Deiner Erwartungshaltung zu unterstützen. Dortmund und S04 sind zweifelsohne Leichttürme des Ruhrgebiets, wie Du schreibst. Weil sie dauerhaft in der Belle Etage spielen. Duisburg und Bochum oder RW Essen sind es weniger, weil sie eben nicht oben spielen.

                  Kurzum: Ein Marketing, wie Du es erwartest, braucht zuerst sportlichen Erfolg. Ansonsten wird es schwierig, mit dem Frankenwein, der Bratwurst, den Bierkellern oder generell unserer Lebensqualität hier zu konkurrieren. 😉

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                • Das zeigt sich doch schon am Franken-Tatort. Ich glaube nicht, dass Deutschland auf den Franken-Tatort gewartet hat. Darauf haben die Franken gewartet….

                  Wenn er tolle Geschichten erzählt, kann er jedoch ganz Deutschland begeistern.

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          • Um in der Metapher zu bleiben, die wirklich sehr passend ist:

            Der junge Bootsbauer, der frisch von der Bootsbauer-Schule die neuesten Techniken und Trends gelernt hat, konnte aus Treibholz und anderen Materialien, die wenig kosten, ein wunderbares kleines Boot bauen, das ausgezeichnet hochseetauglich war. Die Frage ist, ob er dabei auch vom Kapitän profitiert hat, der schon an Bord war, oder ob das Boot einfach so gut war. Eine weitere Frage ist, ob er die Herausforderung, ein viel größeres und teureres Boot zu bauen, auch bestehen würde. Viele, die gut bei kleinen Projekten waren, sind an großen Projekten gescheitert. Und natürlich, ob er für diese Luxusyacht auch einen passenden Kapitän finden würde. Er ist jung und innovativ, man könnte es ihm zutrauen, aber sicher kann man nicht sein.

            Der erfahrene Kapitän hingegen, der schon ganz große Luxusliner sicher durch die Hochsee navigiert hat, weiß genau, was so ein großes Schiff braucht, damit es allen Wogen widersteht. Vielleicht fehlt es ihm an der Technik, so eine Konstruktion im Detail zu vollenden, schließlich hat er es noch nie gemacht, aber er will sich ja auch einen Schiffsbauingenieur als Unterstützung holen. Und natürlich weiß der erfahrene Kapitän, was so ein Kapitän können muss, wenn er so einen Hochseekahn fahren soll.

            Rein nautisch betrachtet fühle ich mich mit dem erfahrenen Kapitän wohler. Gerade weil man erst die Erfahrung mit einem jungen ehrgeizigen Schiffsbauingenieur gemacht hat, der sich für einen tollen Bootsbauer hielt, aber den Blick für das große Ganze nicht hatte.

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            • Meine war halt anders herum, weil ich im Bootsbauer eher den Arbeiter sehe, der in seiner Werft (dem Trainingsplatz) hockt und schaut, dass das Ding (die Mannschaft) Auftrieb hat und möglichst gut geht. Der muss sich über nichts anderes Gedanken machen.

              Der Kapitän ist der, der oben auf der Brücke steht und die Endverantwortung hat. Nicht nur für das Boot, sondern für alle Leute die darauf und rund herum tätig sind. Ohne das Boot wären die alle nicht da, aber in der Gesamtbetrachtung ist das Boot nur ein Teil von vielen.

              Schemdes hatte als langjähriger Scout und als Berater wesentlich mehr Kontakt zu anderen Spielern und Beratern, als es Hecking hatte. Er ist, für diese Stelle, der Erfahrene mit dem Weitblick, denn wenn du den nicht hast, bist du auch als Scout verloren.

              Hecking ist auf dem Platz ein Fachmann, aber das Büro des Sportvorstandes kennt er doch im Grunde nur von seinen ganzen Entlassungen. Wenn er in der Lage dazu ist, zu erkennen, dass er erfahrene Hilfe benötigt, haben wir kein Problem.

              Aber nachdem er offenbar Dirk Bremser vorgeschlagen hat für den Posten, bei der PK nicht erklären konnte worin die Aufgabenteilung bestehen sollte und dass das eh alles Zeit habe und er „Studium und mal im Marketing gearbeitet“ als ausreichende Qualifikation ansieht, um im Vorstand eines Unternehmens mit 50 Mio. Euro Jahresumsatz zu sitzen, bin ich mir nicht sicher, ob er erkennt, wie wichtig der Posten tatsächlich ist.

              Ich hoffe demensprechend, dass der Aufsichtsrat da ein Auge drauf hat und ihn zu seinem Glück zwingt.

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              • Klar, sind halt unterschiedliche Sichtweisen. Ich glaube, er profitiert davon, jahrelang Teil der Konstruktion gewesen zu sein. Daher weiß er, was so eine Kontruktion braucht. Das befähigt ihn zwar nicht automatisch, so eine bauen zu können, aber dazu gibt es ja Hilfe (Sportdirektor). Und er hat die Persönlichkeit, es zu repräsentieren.

                Du hast wohl eher Zweifel daran, dass er eben noch nie so etwas konstruiert hat, also nur die Theorie kennt, aber nicht die Praxis. Dass er aus der bisherigen Sicht der Dingen „von unten“ die Größe der Aufgabe nicht richtig einschätzt. Klar, die Gefahr besteht, aber dazu gibt es ja Hilfe (Sportdirektor). [korrigiere mich, wenn ich falsch liege]

                Wenn es natürlich stimmen sollte, dass er seinen gewohnten Adlatus Bremser installieren will, dann hat er zwar einen Assistenten, aber keinen Zuwachs an Fachkompetenz. Dann würde ich dir sogar recht geben, denn dann hat er die Aufgabe wirklich nicht richtig erfasst.

                Was er aus meiner Sicht braucht, ist einer wie Schmedes, oder im eigenen Haus dann eben Florian Meyer, einen, der diesen Job schon länger macht. Wenn er so einen installiert, habe ich ein gutes Gefühl.

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                Antwort
              • @xxandl

                Hecking ist auf dem Platz ein Fachmann, aber das Büro des Sportvorstandes @xxandl..kennt er doch im Grunde nur von seinen ganzen Entlassungen. Wenn er in der Lage dazu ist, zu erkennen, dass er erfahrene Hilfe benötigt, haben wir kein Problem.

                Ich glaube nicht, daß Hecking erfahrene Hilfe benötigt, weil viele mit einer Erfahrung im Profifußball wie er als Spieler und Trainer verfügt, werden nicht mehr am Leben sein.
                Darum geht es doch im Kern die finalen Entscheidungen zu treffen nach dem Scouting und um die Entwicklung der Spieler, des Trainers, des Kaders, darin sehe ich das absolute sportliche Kerngeschäft eines Sportvorstandes.
                Ich finde den arroganten Unterton über einen der erfahrendsten Trainer auf dem Weg als Vorstand zemlich platt und substanzlos.
                Wie kann ein Noob so über einen in der Praxis erfahren Fachmann so urteilen, zumal wir jetzt erstmal am Beginn sind. Kritik ist schon ok aber bitte wenn auch Erkenntnisse und Ergebnisse vorliegen über die man reden kann.
                Ich finde seine erste Aufgabe die Trainersuche hat er auch recht zügig und interessant bewältigt. So viel dazu er hätte keinen Plan..

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  • Noch zu der Diskussion um Ziele:

    Was haben wir hier schon alles über Ziele diskutiert…
    Am Ende hat es sich in der Regel darum gedreht, wer wann welche Ziele und wie verbindlich ausgegeben hat und ob man dann davon reden kann, dass sie verfehlt wurden usw.
    Erreicht wurden sie (wenn es sie denn gegeben hat) in den letzten Jahren nur höchst selten. Bzw. eigentlich gar nicht. Als wir aufgestiegen sind, hatten wir nicht den Aufstieg zum Ziel. Als wir in der Relegation gescheitert sind, gabs auch kein Ziel, glaube ich.
    Und unkonkrete Ziele wie „wollen eine gute Rolle spielen“ liegen im Auge des Betrachters.

    Haben die ganzen Diskussionen jemals was gebracht?

    Hecking bringt es doch auf den Punkt, wenn er sagt, dass Ziele schnell formuliert sind aber auch genauso schnell makulatur sein können bzw. keine Bedeutung mehr haben, gerade hinsichtlich einer Zweitligasaison mit 4 „Großclubs“, von denen am Ende dann doch nur einer den Aufstieg geschafft hat und das auch nicht übermäßig souverän, spricht doch Bände.

    Ich sehe auch einfach ein Problem darin, wenn man zu hoch trabende Ziele ausgibt, bei denen das Risiko besteht, dass man diese bereits frühzeitig aus den Augen verliert. Dann besteht die Gefahr, dass man es gleich ganz schleifen lässt.
    Wenn man seine Ziele eh schon nicht mehr erreichen kann, ist auch schon wurscht, ob man am Ende es dann mehr oder weniger stark verfehlt. Wenn ich im oberen Tabellendrittel mitspielen will, ist dann auch egal, ob man 12. oder 13. wird. Ist doch beides scheiße.
    Und dann lässt man es völlig schleifen, es entwickelt sich eine Negativdynamik und es geht möglicherweise wieder nur ums überleben…

    Ich finde es auch in der Tat sehr schwierig, einzuschätzen, wo wir überhaupt stehen und was man erwarten kann. Klar kann man argumentieren, dass der Kader auf dem Papier sehr viel besser ist, als das, was er geliefert hat. Aber insgesamt machte es die gesamte Saison über den Anschein, dass es ganz erhebliche strukturelle Probleme im Kader gibt, zu nachhaltig waren einfach die schlechten Leistungen ohne Entwicklung über die gesamte Saison hinweg, insbesondere die regelmäßigen krassen Rückschläge nach den wenigen guten Leistungen, wo man sich gedacht hat, „hey, sie können es doch!“ Und gehofft hat, dass jetzt mal der Knoten platzen würde.

    Daher finde ich es völlig richtig, wenn Hecking sagt, dass man jetzt erstmal eine Bestandsaufnahme machen muss, schauen muss, wo im Kader man ansetzen muss, welche Möglichkeiten sich da ergeben, aber auch, welche Veränderungen im vorhandenen Personal sich noch ergeben werden. Ist zwar einfach zu sagen, an den und den Stellen im Kader brauchen wir Verstärkungen, aber wenn der Kader eigentlich eh schon zu groß ist und die Mittel beschränkt, wird man auch sehen müssen, was möglich ist. Ganz besonders eben, wenn es um Schlüsselpositionen geht, die neu zu besetzen wären um die strukturellen Probleme im Kader zu beheben, damit dieser eben auch als Mannschaft funktionieren kann.

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    • Ich sehe auch einfach ein Problem darin, wenn man zu hoch trabende Ziele ausgibt, bei denen das Risiko besteht, dass man diese bereits frühzeitig aus den Augen verliert.

      Nun aus meiner Sicht ist es eben auch Teil der Aufgabe eines Sportvorstandes realistische Ziele auszugeben, nicht opportunistisch dem Fan nach dem Maul reden und voreilig verlauten zu lassen, dass man in zwei Jahren wieder aufsteigen will, wenn das nicht realistisch ist, bzw. wenn damit ausdrücklich kein Ziel für die Saison ausgegeben wird, das man kontrollieren könnte. Dannn verschiebt sich in der Wahrnehmung der Fans nämlich der Fokus von in zwei Jahren zu dieser Saison und wer in zwei Jahren um den Aufstieg spielen will, der sollte doch dieses Jahr im vorderen Drittel stehen.

      Der Sportvorstand sollte erkennen können was möglich ist und sollte in der Saison erklären können warum man über dem Strich liegt und warum man vielleicht auch unter dem Strich liegt. Im letzten Jahr hätte man mit dem Torwartproblem ja durchaus zumindest teilweise erklären können warum man nicht da steht wo man hinwollte. Aber es gibt auch noch andere Gründe. Hier ist eine Kommunikation wichtig, die solche Erklärungen nicht als Ausreden erscheinen lässt, aber dem Fan eben doch klar macht, das Ziel ist immer noch das gleiche, aber aktuell eben aus objektiven Gründen nicht erreichbar.

      Beim Ziel geht es ja auch nicht allein um eine Platzierung in der Tabelle, es geht auch darum, dass der Fan, die Sponsoren eine Entwicklung auf dem Platz erkennen können, auch wenn sich diese Verbesserung nicht immer (gleich) in Punkte ummünzen lässt.

      Die Zielformulierung ist eben nicht mit der Ausgabe eines Tabellenplatz vor der Saison beendet.

      Aber wenn man gar keine Ziele formuliert, dann machen sich die Anhänger selbst welche, bei uns sind die regelmäßig über den Möglichkeiten, eher von der Nostalgie an 9 Meisterschaften geprägt, als von der traurigen Realität. Die Krux des einstmals erfolgreichen Traditionsvereins.

      Ich finde es auch in der Tat sehr schwierig, einzuschätzen, wo wir überhaupt stehen und was man erwarten kann.

      Das ist für Fans wie uns ja auch überhaupt ncht notwendig. Wenn aber der Sportvorstand nicht in der Lage ist eine relativ stimmige Analyse des Istzustands abzugeben, dann ist er schlicht fehl am Platz. Dass in der Saison im Sport dann auch Dinge passieren, die man nicht vorhersehen konnte, ist klar. Aber ein Sportvorstand, der die Qualität und Leistungsfähigkeit seines Kaders nicht einschätzen kann, der ist schlicht falsch in seinem Job.

      Gerade das Thema Leistungseinschätzung sollte ja die Paradedisziplin von Hecking sein, das ist ja zum größten Teil Trainerjob, hier sollte er schnell und präzise zu einer guten Einschätzung kommen.

      Und dass man Spieler abgeben muss, wenn man neue Spieler holen will, um Schwächen zu beheben ist auch banal, hier zu sagen, das ist gar nicht so einfach, das kann man von einem Sportvorstand nicht so einfach verlangen, hieße dessen Qualität doch sehr niedrig anzusiedeln. Dann ist das Gehlt schlicht zu hoch, wenn der Mann eigentlich nichts ändern kann, außer die Spieler gehen freiwillig oder zufällig.

      Das ist halt die Aufgabe des Sportvorstands hier Tacheles zu reden, klar einfach wegschicken kann man niemand mit Vertrag, aber auch die Spieler wollen spielen und die Berater haben ja auch meist ein Interesse an einem Wechsel. Da muss man eben klar Perspektiven aufzeigen, da muss man eben auch selbst Initiative erfgreifen und Optionen aufzeigen, wohin ein Spieler gehen könnte, bzw. wie es ihm höchstwahrscheinlich in Zukunft ergehen wird.

      Und manchmal ist es dann auch notwendig einen wirtschaftlichen Verlust einzugehen, wenn das Risiko für den sportlichen Erfolg sonst zu groß wäre.

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      • @Armin….Aber wenn man gar keine Ziele formuliert, dann machen sich die Anhänger selbst welche, bei uns sind die regelmäßig über den Möglichkeiten, eher von der Nostalgie an 9 Meisterschaften geprägt, als von der traurigen Realität. Die Krux des einstmals erfolgreichen Traditionsvereins.

        Das ist eines der Klischees, die sich billig verkaufen lassen, ich finde die Fans hier sind sogar sehr realistisch. Diese 9 Meisterschaften sind bestenfalls fürs Museum es gibt doch niemanden ernsthaft, der sowas heute noch als Maßstab sieht.

        Im letzten Erstligajahr (Borne, Köllner Story) hat jeder Fan einfach nur gehofft drin zu bleiben, nicht mehr, nicht weniger und das ist ja legitim, wenn man aufsteigt, sonst braucht man doch nichtmal antreten, da fehlt ja der Sinn.

        Nach dem Abstieg war man d’accord, es vielleicht in 2 Jahren wieder rauf zu schaffen (sollte Maßstab sein bei einem 1. Liga Etat für die 2. Liga) , selbst das Mittelfeld der 2. Liga hätten die Fans im Sinne einer Entwicklung akzeptiert, aber eben nicht abzusteigen, sowie in der 1. Liga überhaupt nichtmal konkurrenzfähig zu sein. Das Recht haben die Fans schon als Erwartungshaltung und ist sehr weit entfernt irgendwas vermessenes zu fordern, hier wie bei anderen Vereinen.

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        • „Die Fans hier sind sogar sehr realistisch“ – sagt der, der einen Heimsieg gegen Stuttgart vorausgesagt hat 😉

          Ich habe den Eindruck, dass sich die Fans von Ergebnissen blenden lassen, sowohl von schlechten Ergebnissen nach guten Spielen, als auch von guten Ergebnissen nach schlechten Spielen. Zudem habe ich nicht den Eindruck, dass die meisten über Nürnberg hinaus intensiver verfolgen, was sich in der Liga tut, was in Kombination schon zu deutlichen Fehleinschätzungen führen kann.

          Und generell vernehme ich dieses „Der Club muss in die Bundesliga“ im Umfeld relativ stark, was sich aber halt im nationalen Größenvergleich nicht mehr rechtfertigen lässt. Wir sind ein Top25-Verein, kein Top15-Verein mehr. Weder was Kader, Budget, Stadion, Sponsoring, Fanshop, sonstige Vermarktung etc. angeht. Das einzige wo wir es noch sind, ist Fanaufkommen. Und das bringt uns leider in der kommenden Saison nichts…

          Und egal ob Hecking sich zu Zielen äußert oder nicht, es gibt eine Erwartungshaltung an ihn. „Aufbruchsstimmung“ und „keine Demüt“ in den Raum zu werfen, aber keine Ziele zu nennen, hilft ihm dabei nicht. Je eher es ihm gelingt ein realistisches Ziel zu kommunizieren, desto eher hält man auch die Enttäuschung im Zaum. Ich würde mir, wenn er sein Team auf und abseits des Rasens zusammen hat, schon erwarten, dass er sich wesentlich konkreter dazu äußert.

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          • „Die Fans hier sind sogar sehr realistisch“ – sagt der, der einen Heimsieg gegen Stuttgart vorausgesagt hat 😉

            Einen Sieg habe ich nicht vorausgesagt, dafür traute ich der Mannschaft in der vergangenen Saison zu wenig. Ich habe nach dem 6:0 in Wiesbaden geschrieben, daß ich in dem Heimspiel gegen den VFB auch etwas erwarte, daß man sich nicht verstecken muss. Es hätte ja sein können, daß der VFB so schwere Beine bekommt, wenns nicht gleich läuft, wie der HSV gegen Sandhausen. Aber sag einer Fußball voraus…es kommt meistens anders. Das gebe ich gerne zu mit einem 0:6 und selber überhaupt nicht sattzufinden, habe ich nicht gerechnet.

            Ich düste da gerade schön offen auf 4 Rädern durch die Fränkische schaltete Antenne Bayern ein, es wurde anmoderiert „Wir schalten nach Nürnberg, wo der 1.FCN gegen den HSV heute gegen den Abstieg kämpft“ .3 sec ….es steht 0:4 …. wow dachte ich mir „gegen Abstieg kämpft“, läuft! ..habe die Szene noch genau im Kopf

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  • @Armin, Du schreibst:

    „Wenn aber der Sportvorstand nicht in der Lage ist, eine relativ stimmige Analyse des Istzustandes abzugeben, dann ist er schlicht fehl am Platz.“

    Das ist absolut richtig.
    Richtig ist auch, dass sich aus dieser Analyse ein Ziel ableiten lässt.
    Ebenso richtig ist, dass ein Saisonziel formuliert werden sollte.

    Ich möchte aber bei dieser ganzen Ziele-Diskussion darauf hinweisen, dass Dieter Hecking gestern wahrscheinlich gerade mal nach Ankunft seine sieben Sachen ins Hotel geschmissen hat und dann zu seiner Vorstellungs-Pk gegangen ist. Wir haben durch diese erfahren, dass er richtig Bock auf diese Herausforderung hat, ohne Ausstiegsklausel. Hecking zeigte sich eloquent und bestimmt und auch souverän, wie man es von einer natürlichen Autorität erwartet. Wer mehr erwartet hat von dieser Vorstellungs-Pk, der hatte schlicht und einfach falsche Erwartungen an eine Vorstellungs-Pk.

    Dass er kein Saisonziel herausgehauen hat, unterstreicht seine Professionalität. Denn dazu braucht es erst, @Armin hats gesagt, die Analyse des Istzustandes. Wie sollte er bislang den Istzustand analysiert haben? Auf dem Weg vom Hotel zur Pk?

    Gebt ihm halt eweng Zeit, sich ein Bild zu verschaffen.
    Und erst einmal einen Trainer zu holen, der bei dieser Analyse keineswegs fehlen darf.

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    • Ich möchte aber bei dieser ganzen Ziele-Diskussion darauf hinweisen, dass Dieter Hecking gestern wahrscheinlich gerade mal nach Ankunft seine sieben Sachen womöglich ins Hilton geschmissen hat und dann zu seiner Vorstellungs-Pk gegangen ist.

      Bist Du ernsthaft der Meinung, dass ein Sportvorstand so unvorbereitet in seine Aufgabe startet? Ich kann und will mir das nicht vorstellen. Von einem Vorstand in spe erwarte ich schlicht, dass er sich mit dem Verein vor einer Bewerbung beschäftigt, dass er alle frei zur Verfügung stehenden Informationen beschafft und dass er zum Vertragsabschgluss hin auch schon Internas einsehen darf.

      So wie Grethlein und Hecking das kommuniziert haben, müsste es auch so sein, wei sollte Hecking sonst einen Vorschlag gemacht ahben, wie er den Club verbessern will, wie er seine Aufgabe umsetzen will.

      Gebt ihm halt eweng Zeit, sich ein Bild zu verschaffen.

      Also all zu viel Zeit sollte er sich nicht nehmen, es geht auch gar nicht darum, dass ich oder wir hier Hecking Zeit geben, der Job wird ihm keine Zeit geben. Er muss einen Trainer holen, er muss das Team umbauen, er muss das Team verstärken. Wie er als Trainer sicher weiß, muss das Grundgerüst zum Trainingsauftakt stehen. Kaum ein Spieler, der spät zum Team kommt ist Leistungsträger in der Hinrunde.

      Wir Fans müssen da gar keinen Zeitdruck machen, der ist schon da.

      Btw. die Hecking-Skeptiker haben auch nie geschrieben, dass sie sich zur Einstands-PK deutlichere Worte gewünscht hätten, aber man muss doch klar sagen, Hecking hat gestern noch nichts substantielles gesagt. Wenn dann hier die Worte hoch gelobt werden und aus der PK irgendwelche Schlüsse zur Arbeitsqualität gezogen werden, dann darf einen das doch verwundern.

      Und noch einmal, wenn Hecking sich erst ab der Unterzeichnung seines Arbeitspapiers Gedanken zum Club gemacht hätte, dann wäre die Eistellung durch den AR eine unglaubliche Pleite, ich kann und will mir so etwas nicht vorstellen.

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      • Selbstverständlich ist Hecking vorbereitet. Logisch.

        Aber es geht doch, wenn ich Dich richtig verstanden habe, um eine detaillierte Analyse des Istzustandes. Richtig? Und diese geht nur vor Ort, oder? Dazu braucht es zudem den Trainer, ist doch klar. Und dazu braucht es Gespräche mit wichtigen Personen wie Michael Wiesinger und Marek Mintal. Das alles hat Hecking doch gesagt auf der Pk. Und das alles wird er tun, so schnell wie möglich.

        Hecking weiß auch, dass Zeit ein knappes Gut ist.

        Wir sollten Hecking vertrauen und nicht schon wieder das kaputtreden, was noch gar nicht richtig begonnen werden konnte. Das wäre ein Fehler.

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        • Wir sollten Hecking vertrauen und nicht schon wieder das kaputtreden

          Das wundert mich auch, wie einige grundsätzlich gegen alles sind, von vorne herein, erstaunlicherweise meistens die gleichen egal wer kommt oder geht.

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        • Aber es geht doch, wenn ich Dich richtig verstanden habe, um eine detaillierte Analyse des Istzustandes.

          Man muss sich bei der Analyse auch nicht in letzte Details verlieren, der Istzustand ist doch relativ offensichtlich. Die Mannschaft hat keine Balance, steckt Rückschläge nicht weg, zeigt in Stresssituationen wenig Ressilienz. Sowohl in Offensive wie Defensive fehlt es an Entschlossenheit und Explosivität, es gibt zuwenig Spieler, die auf den ersten Metern Geschwindigkeit aufnehmen können. Dazu scheint die mannschaftliche Geschlossenheit zu wenig ausgeprägt zu sein. Ich denke das sit Hecking auch klar. Warum das so ist, das wird sicher schwieriger zu diagnostizieren sein. Das ist aus meiner Sicht aber auch nicht unbedingt etwas für die Öffentlichkeit.

          Dazu braucht es zudem den Trainer

          Da bin ich anderer Meinung, zur Diagnose braucht es den neuen Trainer nicht, im Gegenteil, man muss den neuen Trainer so auswählen, dass er in der Lage ist die Defizite zu beheben. Man braucht keinen Trainer für die Diagnose, das ist Sportvortsandssache, man braucht den neuenn Trainer für die Therapie und da muss man eben vorher wissen, was der Trainer therapieren soll, bevor man ihn aufsucht. Mit einem gebrochenen Bein wird man beim Urologen eher wenig Erfolg haben.

          Aber das alles hat wenig damit zu tun wie sich Hecking vorstellt, dass man einen mittelständischen Traditionsclub aufstellen muss, welchen Fußball man spielen will, ob man eher gestandene Profis sucht, aus Kostengründen vielleicht sogar verstärkt im Ausland, oder ob man eher auf junge hungrige Spieler setzt, die aber natürlich oft nicht ganz so stabil sind, dafür dann aber wieder einen deutlichen wirtschaftlichen Erfolg versprechen, wenn sie einschlagen.

          Auch die Wichtigkeit des NLZ kann man sofort beantworten, ohne dass man zuerst groß Analysen machen muss. Mein Ziel als Sportvorstand wäre es z.B. hier deutlich erfolgreicher zu sein. Ich bin da eher bei Sommer, der auch im Jugendfußball eine klare Ausrichtung auf sportlichen Erfolg will, nicht allein die Ausbildung im Vordergrund sieht. Ich würde mir wünschen, dass unsere U17 und U19 wieder um die Deutsche Meisterschaft mitspielen.

          Hecking weiß auch, dass Zeit ein knappes Gut ist.

          Gesagt hat er aber das Gegenteil, dass man keine Hektik benötigt und dass andere Vereine ja auch nicht weiter wären. Für mich eher ein Hinweis, dass seine Erfahrung als Trainer ihm da im Weg steht. Denn es ist klar, dass ein Trainer sich bis zum Ende der Saison eher wenig um die Neuverpflichtungen kümmert, aber ein Sportvorstand oder Sportdirektor eben genau das tun muss. Wer im Vorfeld des Transferfensters sondiert und Optionen prüft, kann dann schnell handeln, bzw. hat dann den einen oder anderen Spieler schon am Haken, wenn andere erst die Angel auswerfen.

          Wir sollten Hecking vertrauen und nicht schon wieder das kaputtreden, was noch gar nicht richtig begonnen werden konnte. Das wäre ein Fehler.

          Warum soll ich jemand vertrauen, der noch nie in einem Bereich gearbeitet hat. Würdest Du einem Piloten vertrauen, der noch nie geflogen ist, nicht mal einen Pilotenschein hat, aber schon ein paar Jahre in der Flugzeugfertigung gearbeitet hat? Nein Hecking muss sich das Vertrauen für den Job als Sportvorstand erst noch erarbeiten. Ich bin aber natürlich offen für positive Meldungen und freue mich, wenn er mit seinen ersten Entscheidungen beginnt Vertrauen szu schaffen.

          Ich glaube auch nicht, dass wir Fans etwas kaputtreden können, so wichtig sind wir in dem Spiel nicht.

          Aber so lange ich nicht weiß welche ideen er mit unserem Club hat, solange ich nicht weiß wie er wieder sportlichen Erfolg beim Club schaffen will, solange kann ich die Personalentscheidung Hecking halt auch nicht positiv sehen.

          Aber das wird ja nicht mehr all zu lang dauern, mit der Trainerwahl kann er schon viel verbessern. Wenn er dann noch ein wenig aufzeigt wo die Reise in den nächsten Jahren hingehen soll und die Weichenstellungen dazu mich überzeugen, dann bekomme ich sicher auch so etwas wie Aufbruchsstimmung. Hecking hat es in der Hand, für mein Seelnwohl und die Zukunft des Clubs hoffe ich, dass er die richtigen Entscheidungen trifft.

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          • Nix für ungut, @Armin, aber unter einer Analyse verstehe ich dann aber schon ein bisschen mehr als das, was wir als Fans im Fernsehen sehen. 😉

            Ich halte es daher für richtig, dass Dieter Hecking sich erst mal Eindrücke und Informationen einholt, die über das Gesehene im Fernsehen hinausgehen. Dass er auch mal mit den Jungs springt. Nur Fernsehen reicht bei weitem nicht.

            Er macht das schon richtig.
            So wie er es macht, ist es seriös.

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          • Kannst du einen Wein auch analysieren, ehe du ihn verkostet hast?

            Seriös sicher nicht…

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            • Kannst du einen Wein auch analysieren, ehe du ihn verkostet hast?

              Nein das kann ich nicht, aber wenn ich ein Weingut besuche, dann weiß ich vorher schon was mich dort erwartet und ich kenne auch die aktuellen Bewertungen der Weine, ich weiß ob man da biologisch oder konventionell arbeitet, ich kenne den Sortenspiegel und die Stärken des Weinguts. Ich weiß welche Rebsorten in der Region typisch sind und ich habe meist vorher auch ein paar Topweine der Region schon verkostet, um zu wissen wo die Spitze steht und was einen guten Wein dort ausmacht.

              Meist kenne ich auch die Böden auf denen die Weine stehen.

              Ich habe ein klares Bild was mich dort erwartet und dann versuche ich trotzdem möglichst offen zu verkosten.

              Ich kann Dir vor einem Besuch schon ziemlich klar sagen wo die Stärken und Schwächen liegen und Ich habe fast immer eine Idee wo es hingehen könnte.

              Fast immer entsprechen die Weinf meinen Erwartungen, manchmal übertreffen sie diese, selten sind sie deutlich schwächer.

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              • Das glaube ich Dir gerne, dass Du Dich vorab immer gut informierst.

                Nur ist Hecking nicht zu Besuch, auch nicht auf Shoppingtour.
                Er ist hier Sportchef beim Club.
                Da sollte eine seriöse Analyse (ANALYSE! Nicht grobe Informationen!) mit Einsichten, Überblick, Zusammenhängen, usw. etwas Zeit in Anspruch nehmen. Wenn das schon vorher möglich wäre, dann wäre mir der Club zu gläsern…
                …oder Hecking ein Hellseher.

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                • Völlig richtig, Hecking ist hier nicht zu Besuch. Er ist Vorstand eines Unternehmens mit 50 Mio. Euro Jahresumsatz und mehreren hundert Mitarbeitern. Und ich erwarte, dass sich sowohl der Aufsichtsrat als auch Hecking mit der notwendigen Ernsthaftigkeit auf diese Aufgabe vorbereitet haben.

                  Eine tiefgreifende Analyse mag intern notwendig sein, aber nicht um die Frage der grundlegenden Ausrichtung öffentlich zu thematisieren. Ob der Wein rot oder weiß sein soll und ob er aus Fass, Flasche oder Tetra-Pak kommen soll, könnte man auch vor dem Kosten schon sagen.

                  (Ganz davon abgesehen, dass uns Hecking zwei mal scouten lassen hat und zwei mal vernichtend geschlagen hat, weil viele unserer Schwächen halt relativ offensichtlich sind. Und beobachtet muss er den Club noch viel länger, sonst hätte er wohl kaum Leibold und Ewerton geholt und sich für Behrens interessiert. Natürlich fehlen ihm manche Insides, aber man hat doch hoffentlich bei tagelangen Gesprächen auch mal über die Mannschaft gesprochen…)

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                • mehreren hundert Mitarbeitern

                  Das ist dann doch etwas übertrieben…

                  Der Club dürfte so um die 70-75 nicht-Aktive Mitarbeiter haben (Geschäftsstelle, NLZ, Betreuer, Physios, Scouts, Trainer etc.), mit den Kadern der Profis und U21 kommt man vielleicht auf 120 Leute

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                • Club spricht von ungefähr 300 Mitarbeitern. Wie sehr da auch Leute gemeint sind, die irgendwie einmal alle zwei Wochen was machen, weiß ich nicht, aber die offizielle Sprachregelung sind circa dreihundert Mitarbeiter.

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                • Achso, ok. Hätte ich jetzt nicht gedacht, dann muss ich mich wohl korrigieren.
                  Mir ist zwar schleierhaft, wie diese Zahl zustande kommt, es sei denn, man zählt auch Ordner und Verkäufer im Stadion mit usw., aber gut.

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  • Hecking hat es in dem aktuellen Club TV Interview doch sehr kurz und richtig auf den Punkt gebracht, wenn man ein Ziel einen Tabellenplatz nennt fällt es einem sehr schnell auf die Füße. (er ist den 2. Tag überhaupt im Amt) es gilt jetzt erstmal anzufangen zu arbeiten.

    Meine Meinung. wie soll man Ziele ausgeben wenn man aktuell nichtmal den Trainer kennt und wofür er steht und wie der Kader aussehen wird da muß man doch erstmal sehen was sich umsetzen läßt auch die Corona Auswirkungen kann man wirtschaftlich schwer einschätzen aktuell. Vielleicht sollten sich einige mal an ihre eigene Nase fassen und sich selber nur ein wenig in Geduld und Demut üben.

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    • Demüt will der Hecking aber nicht 😉

      Jedem Trainer, mit dem er verhandelt, wird er sagen müssen, was er von ihm verlangt. Jedem Spieler, mit dem er verhandelt, wird er sagen müssen, wo die Reise hingehen soll.

      Verpflichten wir jemanden, der uns zum Klassenerhalt mauern soll? Verpflichten wir einen offensiv-denkenden Aufstiegstrainer? Verpflichten wir junge Leute und sagen wir wollen eher im nächsten Jahr oben mitspielen?

      Wie gesagt, er ist die Person im Verein, die von nun an die Richtung vor gibt. Wenn er nicht mal grob sagen kann, was seine Zielsetzung ist, dann haben wir ein Problem. Und niemand, wirklich niemand verlangt von ihm, dass er zum jetzigen Zeitpunkt einen Tabellenplatz nennt.

      Wenn er den Aufsichtsrat mit seinem grandiosen Konzept überzeugt hat, soll er doch die Grundzüge mit uns teilen. Was könnte mehr Aufbruchsstimmung erzeugen, als zu vermitteln, dass da einer sitzt, der sich was überlegt hat und diesen Plan durchzieht?

      Und dafür bedarf es auch keiner Geduld – es sei denn, das Konzept gab es nie.

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      • Ich gestehe ihm zu, dass er sich bei seinem ersten öffentlichen Auftritt noch etwas zurückhaltend und defensiv gibt. Erst mal muss er alle Informationen einholen, um sich ein Urteil zu bilden. Später wird er sich allerdings positionieren müssen.

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      • Ich finde es seriös wenn er sich erstmal ein Bild macht und wie er sagt erstmal frische Eindrücke über den Kader von Mintal und Wiesinger einholt. Wir berfinden uns bei Tag 2 seit seinem Amtsantritt. Also ich persönlich finde es völlig unwichtig welchen Tabellenplatz er als Ziel ausgibt, nur damit das Volk gut unterhalten wird. Seinen grundsätzlichen Ansatz hat er ja gesagt, dass es für ihn kein Ziel sein kann den FCN in der 2. Liga im Mittelfeld zu konsolidieren. Das kann sich jeder dann ja weiterdenken

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        • Dann trifft es sich ja gut, dass auch niemand einen Tabellenplatz als Ziel verlangt. Ein Tabellenplatz ist auch ein gänzlich uninteressantes Ziel, zentral ist doch die Frage: Was hast du mit dem 1. FC Nürnberg vor? Und da ist man nach 30 Minuten PK nicht wesentlich schlauer als davor.

          Wer Aufbrichsstimmung einfordert, sollte schon sagen, wo die Reise so generell hingeht. Packe ich für Spanien, oder den nördlichen Polarkreis?

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          • Weil’s mich durchaus noch immer interessieren würde:
            Was wären seitens Hecking die idealen Worte gewesen, die einen Xxandl direkt überzeugt hätten?

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            • Da geht es nicht um ideale Worte, auch wenn man erwartbare Fragen besser briefen kann, sondern darum, dass er erklärt – in Grundzügen, nicht im Detail – womit der den Aufsichtsrat überzeugt hat, für was der FCN unter ihm stehen soll, welches Spiel er sich vorstellt und daraus ergibt sich auch welche Art und Trainer und welche Spieler er im Auge hat.

              Man kennt Dieter Hecking nur als Trainer, nicht als Sportvorstand. Niemand weiß wofür er steht, außer ihm selbst. Das gestern war eine Vorstellung eines Sportvorstandes. Nur hat er sich weder vorgestellt, noch erläutert was er machen will noch wo er damit hin will.

              Jedes Aktionunternehmen erklärt den Anlegern mehrmals jährlich warum man weiter investieren soll, auch von einem Verein erwarte ich mir, dass er seine Mitglieder nicht dumm sterben lässt, sondern Entscheidungen erklärt und Vorhaben begründet. Da handelt es sich ja um keine Wirtschaftsgeheimnisse, sondern um die grundlegende Herangehensweise für die nächsten drei Jahre.

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              • @xxandl

                Na ja, schön und gut, Du schreibst viel, es lässt sich aber komprimieren auf: „…für was der FCN unter ihm stehen soll, welches Spiel er sich vorstellt.“

                Was hätte Hecking konkret diesbezüglich sagen können auf seiner ersten Pk als Sportvorstand, nenn doch mal ein Beispiel….

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                Antwort
                • Will man Ballbesitz, will man sicher stehen, will man wie Canadi auf Konter setzen, sieht er das Problem in zu vielen Gegentoren oder in zu wenig eigenen, setzt er auf die Stärke dieses Kaders, will man den Umbruch, will man schnellere Spieler, physisch stärkere Spieler, will man junge, alte, deutsch, international auflaufen, will man einen jungen Trainer, erfahrenen Trainer, will man verstärkt ausbilden, will man mehr Leihen, will man heuer oben mitspielen, in einem Jahr, in zwei Jahren, langfristig, was sind seine Ziele, seine Prioritäten, was lernt der Sportvorstand Hecking vom Trainer Hecking, was muss der Sportvorstand Hecking noch lernen, was für ein Konzept schwebt ihm in der Jugend vor, die Einbindung von Wiesinger und das NLZ, die generelle Auffassung davon, für was der FCN stehen soll, woran man ihn wiedererkennen soll,…

                  Das wären mal ein paar hilfreiche Gedanken für den Anfang.

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                • Eure „Konflikte“ spiegeln einfach das Umfeld wider… Lasst Ihn doch machen, ändern könnt Ihr es eh nicht…

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                • Um all das seriös zu beantworten, dazu sollte er halt dann doch erst einmal konkret um alle Detailschwierigkeiten wissen, das vorhandene Potential einschätzen lernen, alle realistischen Optionen auf dem Tisch haben, in gründlichem Austausch mit allen, die schon länger nah dran sind und auf all ihren jeweiligen Ebenen wertvolle Hinweise liefern können..

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                • @xxandl

                  Okay…und das alles hätte Hecking Dir beantworten sollen. Bei einer Vorstellungs-Pk. Aha.

                  Im Übrigen zielt Deine Kritik nicht nur gegen den Sportvorstand des 1. FC Nürnberg, sondern auch auf die Journalisten, welche Deine Checkliste bei der Vorstellungs-Pk nur unzureichend abgearbeitet haben. Schließlich hätten sie all dies ja fragen können.

                  Palikuca lass ich jetzt mal außen vor. Aber Bornemann wusste durchaus zu kommunizieren. Wie war Deiner Meinung nach damals die Vorstellungs-Pk von Bornemann? Was hat er soviel besser gemacht als Hecking? Oder hast Du damals Bornemann genauso seitenweise kritisiert, falls er Fragen offen gelassen hat?

                  Was ist für Dich die Motivation, unseren Sportvorstand derart zu kritisieren? Ich meine, ist ja okay, wenn man sich jemand anderen wünscht und mit Leidenschaft seine Argumente vorträgt. Aber, ich muss Dir leider sagen, falls Du es noch nicht realisiert hast, die Entscheidung ist gefallen – es ist Dieter Hecking, ob es Dir passt oder nicht.

                  Ich denke niemand hier, der sich Hecking gewünscht hat, hätte so ein Fass aufgemacht, falls es Schmedes geworden wäre. Ganz im Gegenteil: Jeder hätte Schmedes unterstützt. Gehört sich so.

                  Du schreibst Dinge wie „Hecking kennt das Büro eines Sportvorstandes nur wegen seiner ganzen Entlassungen“. Mehrfach unterstellst Du Hecking, er habe kein Konzept.

                  Was ist Deine Motivation dabei? Ist das die Art mit Deiner Enttäuschung umzugehen, dass es Hecking wurde und nicht ein anderer? Dann solltest Du das sportlich nehmen und nicht nachkarten.

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                • Ein paar Klarstellungen:
                  Du wolltest Beispiele von mir – ich habe dir Beispiele gegeben. Es dann so hinzustellen, als hätte ich das alles wissen wollen, ist die Untergriffigkeit, mit der du hier nicht zum ersten Mal auffällst.

                  Ich habe unseren neuen Sportdirektor mit keinem Wort kritisiert, kann man hier ja problemlos nachlesen, meine fachliche Analyse ist nur, dass hier kommunikativ eine Chance ungenützt blieb, die Leute tatsächlich mitzunehmen. Warum er aufgetreten ist, wie er aufgetreten ist, habe ich ja erläutert, ich hätte es nur anders gehandhabt und versucht klarer zu kommunizieren. Aber die Wahrnehmung der Masse ist postiv, also liegt die Latte nicht sonderlich hoch.

                  Was richtig ist, ist dass ich seine Vergangenheit als Trainer wesentlich nüchterner betrachte als die meisten hier. Angefangen bei uns, über die drei Stationen, bei denen zwischenzeitlich entlassen wurde. Warum das so ist, habe ich statistisch ja untermauert.

                  Was ich auch schon erklärt habe: Ich habe mit Dieter Hecking kein Problem. Ich halte ihn für keine gute Wahl als Sportvorstand, aber das was mich stört, ist das Podest auf das er gehoben wird und die Geschichtsverklärung, die damit einher geht. Holt er sich die richtige Hilfe, kann er aber hier langfristig auch erfolgreich arbeiten.

                  Die Aussage mit den Entlassungen ist bewusst provokant, aber aber sicherlich nicht falsch.

                  Und nein, ihr seid es, die Hecking unterstellen, dass er kein Konzept hat, in dem ihr sagt, dass er ohne tiefgehende Analyse keinerlei Aussage treffen kann, was er mit dem Club vor hat. Meine Antwort darauf war: Natürlich könnte er, er könnte es nur dann nicht, wenn kein Konzept existieren sollte. Das ist eine grundlegend andere Aussage.

                  Meine Motivation ist, dass Hecking hier nicht zu jemanden verklärt wird, der er nicht ist. Er ist ein solider Trainer, der aktuell keine Chance auf einen Posten in der Bundesliga, weil sein Fußball nicht mehr der modernste ist, zeitgleich aber trotzdem gut verdient. Was er bei uns ist, ist ein absoluter Neuling auf der Position, der bei seiner Bestellung sicherlich auch von seinem Namen profiiert hat. Was er ebenfalls ist, ist die Projektion von vergangenem Erfolg und Stabilität, auch wenn die fachlich nicht gerechtfertigt ist. Du siehst das als Kritik und Nachkarten, ich sehe es als die Realität. Der Vergleich zwischen der FCN-Bubble und den restlichen Fan-Reaktionen in der Bundesliga, steht dir aber jederzeit frei.

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                • @xxandl

                  Du schreibst:
                  „Meine Motivation ist, dass Hecking hier nicht zu jemanden verklärt wird, der er nicht ist.“

                  Das ist die Antwort auf meine Frage. Danke Dir dafür. Auf alle anderen Passagen gehe ich nicht ein, weil gefühlt, nicht böse gemeint, schon xx-mal an anderer Stelle von Dir gelesen. Im Übrigen finde ich es übergriffig, mir Untergriffigkeit zu unterstellen. Aber Schwamm drüber. Kann passieren in der Hitze einer Debatte.

                  Zurück zu Deiner Motivation, uns hier über Hecking aufzuklären. Das Warum leuchtet mir weiterhin nicht so richtig ein. Willst Du uns vor unliebsamen Überraschungen schützen? Bitte. Danke.

                  Vielleicht wäre es für Dich gangbar zu akzeptieren, dass Deine Sichtweise
                  zu Hecking nicht die einzige sein kann. Dass andere anders über Hecking denken. Und dass andere auch analytisch unterwegs sind. Dass andere auch mitdenken und sich ihre Meinung bilden. Und nicht verklären, wie Du sagst.

                  Insofern bleib doch locker, wenn Hecking Deiner Meinung nach zu jemanden verklärt wird, der er nicht ist. Vielleicht liegst Du ja falsch, was sicherlich auch in Deinem Sinne wäre, denn wir alle wünschen uns einen Club in ruhigerem Fahrwasser.

                  Und generell: Lassen wir Hecking doch erst mal machen. Bitte. Er ist doch erst ein paar Stunden hier. Du hälst Hecking für keine gute Wahl als Sportvorstand, sagst Du. Ich schon. Aber ich akzeptiere Deine Meinung. Punkt.

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                • @xxandl
                  Es gibt nicht nur die Alternativen „Konzept“ im Sinne von „von vornherein fertig ausgearbeiteter Detail-Plan, dem alles an- und einzupassen ist“ und „kein Konzept“, sondern diverse denkbare Zwischenstufen. Eine mögliche wäre hier vielleicht: „Grundideen, Überzeugungen, Absichten sind vorhanden, konkrete Vorschläge (auch hinsichtlich Personal) liegen im Köcher bereit, werden von außen betrachtet beim FCN als durchaus umsetzbar eingestuft, müssen aber ggf. noch modifiziert werden, weshalb das vorläufige ‚Konzept‘ zunächst nur heißen kann: sich ein absolut klares Bild verschaffen, offen auf alles und alle zugehen, ihnen gründlich zuhören, nichts von vornherein ausschließen, und wenn das Gesamtbild steht, stringent handeln“.

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                • @Dude: Nichts anderes als diese „Grundideen, Überzeugungen, Absichten“ würde ich doch gerne hören. Grethlein hat es als Konzept bezeichnet, mit dem Hecking den Aufsichtsrat zu überzeugen wusste. Warum dürfen wir als Fan nicht wissen, für was der neue Vorstand des Vereins steht und womit er zu überzeugen wusste? Wenn du in einem Verein mit 50 Mitgliedern einen neuen Obmann wählst, willst du doch auch wissen, was der jetzt so grundsätzlich vorhat.

                  @Fränkie: Es gibt keine Hitze in dieser Diskussion, es gibt nur meine Hinweise darauf, dass ich deine persönlichen Angriffe, in Form bewusster Fehlinterpretion, dem versuchten Belitteling (auf das ich zugegebenermaßen falsch reagiert habe – das tut mir leid), der nun angewandten Täter-Opfer-Umkehr und der gespielten Gönnerhaftigkeit für unangebracht halte. Das ist keine Stilfrage, sondern ein Niveau, das ich für unpassend halte.

                  Ich vertrete auch nicht die Ansicht, dass meine Meinung zu Hecking die einzig richtige ist, ich sehe aber nicht ein, warum keine andere Meinung als die Mehrheitsmeinung erlaubt sein soll. Und wenn das vage Andeuten von Richtungen als „klare Antworten“ interpretiert wird, erzeugt das eine professionelle Verwunderung in mir und erinnert mich eher an nordkoreanische Deutungen. Dagegen muss ich dann tatsächlich etwas sagen. Aber wiederum: Das war keine Kritik an Hecking, wie ich auch mehrfach geschrieben habe.

                  Über Heckings künftige Arbeit habe ich – abseits von dem, worum auch du mich gebeten hast – kein Wort verloren. Darum verstehe ich den Aufruf „ihn erst mal arbeiten zu lassen nicht“. Nichts was ich schreibe hält Dieter Hecking von seiner Arbeit als Sportvorstand des 1. FC Nürnberg ab. Es thematisiert es gerade mal am Rande.

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                • Gut.

                  Dann lassen wir unseren neuen Sportchef mal machen. 🙂

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              • @ xxandl

                Was hat es bspw. den Anlegern von „wirecard“ gebracht? Das sind doch überwiegend inhaltsleere Verbalrituale.

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                Antwort
                • @Hans65
                  Wenn wir davon ausgehen, dass alle Vorstände aller Unternehmen Betrüger sind, dann sind Zielformulierungen und Bilanzen natürlich sinnlos. Ich würde aber Hecking nicht unterstellen, dass er ähnlich kriminell handelt wie der Wirecard Vorstand und Du?

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                • Nein, üblicherweise sind das knallharte Zahlen und Strategiepläne, deren Einhaltung Quartal für Quartal auf die Prüfbank kommt. Dass sich alle im besten Licht präsentieren wollen ist klar, aber das wäre auch dem 1. FC Nürnberg erlaubt.

                  Wie Armin richtig schreibt, wenn du davon ausgehst, dass überall ohnehin nur Gauner sitzen, also auch beim Club, dann hättest du völlig recht und man könnte jegliche Kommunikation einstellen.

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  • Und dass Hecking ein Konzept im Kopf hat ein grundsätzlich daran besteht kein Zweifel, aber warum soll er sein gesammtes Arbeitsumfeld von Beginn an unter Druck setzen oder sich selbst die Trainersuche erschweren. Öffentlichsarbeit ist etwas anderes als intern.

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    Antwort
    • Und dass Hecking ein Konzept im Kopf hat ein grundsätzlich daran besteht kein Zweifel

      So lange er sein Konzept nicht verrät bleiben bei mir Zweifel ob er eines hat. Wie soll ich davon ausgehen, dass er ein Konzept als Sportvorstand hat, wenn er das vorher bei keinem anderen Verein gezeigt hat und es auch noch nicht kommuniziert hat?

      aber warum soll er sein gesammtes Arbeitsumfeld von Beginn an unter Druck setzen oder sich selbst die Trainersuche erschweren.

      Kein Mensch will, dass Hecking sein Arbeitsumfeld unter Druck setzt, zumindest nicht mehr, wie es der Profisport eh schon tut. Es geht doch nicht darum jetzt eine Endplatzierung für die nächste Saison zu nennen. Es geht eher darum zu sagen, wie man wieder in die Erfolgsspur kommen will. Auf welche Art Spieler der Verein setzen will. Oder ob man einfach immer nur ad hoc Entscheidungen treffen will, weil man jede Planung und Grundsatzentscheidung für micht durchhaltbar hält.

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      • @ Armin

        Woraus leitest du deinen Anspruch ab, dass Hecking dir sein Konzept „verraten“ muss, um glaubwürdig zu sein?

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        • Ich habe keinen Anspruch, dass Hecking mir seinen Plan, sein Konzept verrät, solange er das aber nicht macht und ich auch nicht aus seinen vorherigen Stationen als Sportvorstand herauslesen kann, wie er in dem Bereich tickt, solange kann ich nicht sagen ob er eine Idee hat. Solange ich keine Information habe unterstelle ich nichts.

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        • Auf der anderen Seite bin ich der Überzeugung, dass man eine Aufbruchstimmung rund um einen Verein nur schaffen kann, wenn man Fans und Mitglieder mitnimmt, diese in offener Kommunikation über die Ziele und den Weg informiert. Ich habe dann auch kein Problem wenn nicht alles klappt oder erreicht wird. Mir ist durchaus bewusst, dass sportlicher Erfolg nicht zu 100% planbar ist,w eil es im Sport eben immer Unwägbarkeiten gibt. Weil der sportliche Erfolg eben auch schwarz/weiß ist, sprich eine Mannschaft kann immer wieder guten Fußball spielen, viele Spiele knapp und unglücklich verlieren und steigt dann ab, während die andere oft deutlich schwächer ist, aber in einigen Momenten das Glück auf ihrer Seite hat und damit drin bleibt. Das hat mit der effektiv erbrachten Leistung nicht immer zu 100% etwas zu tun. Auch wenn sich Glück und Pech normalerweise ausgleichen. Leider aber nicht immer innerhalb einer Saison.

          Gerade wenn ich komplett neu an ein Aufgabengebiet herangehe, wenn ich ganz neu in einer Funktion bin, wenn es für die Umgebung kaum Hinweise gibt, wie „der Neue“ handeln wird, halte ich eine offene, proaktive Kommunikation für besonders wichtig, weil diese einmal auf ein gemeinsames Ziel einschwört, jedem schnell klar ist wo es hingeht, aber auch keine irrationalen Erwartungen, sei es positiv, sei es negativ entstehen können.

          Falsche Erwartungen sind das größte Gift für eine positive Stimmung rund um den Verein.

          Ich bin ein großer Freund davon einen mittel- und langfristigen Plan zu haben und diesen dann kurzfristig flexibel umzusetzen, sprich natürlich muss man auf aktuelle Gegebenheiten reagieren und auch mal gegen das mittelfristige Ziel handeln, aber man sollte dann schnell wieder zurück zur langfristigen Perspektive kommen.

          Man kann das natürlich auch anders sehen, kann sagen Profisport ist reines Tagesgeschäft, man muss jede kurzfristige Chance nutzen, kann immer nur ad hoc reagieren und Pläne wären nur Schall und Rauch. Das wäre nicht meine Idee, aber wenn man das vernünftig begründet und dann im Handeln zeigt, dass man damit erfolgreich ist, dann ist auch das ein Plan.

          Bisher kann ich bei Hecking noch überhaupt nicht erkennen wo er hin will, klar kann man sagen, ist halt auch noch zu früh, er braucht noch Zeit, benötigt noch mehr Input, allerdings bin ich der Meinung den eigenen Plan, die eigene Vorstellung, wie der Verein spielen soll, wie NLZ und erste Mannschaft verzahnt werden sollen, wie wichtig die U21 noch ist, oder auch nicht, das ist völlig unabhängig vom Istzustand des Vereins, könnte also auch jetzt schon kommuniziert werden, der Weg wie man da möglichst schnell und erfolgreich hinkommt mag noch nicht ausformuliert sein. Dafür kann man dann durchaus noch Informationen aus dem Verein benötigen.

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  • So viele Wortspaltereien, Erwartungen und Ausführungen, die länger als die Vorstellungs-PK geraten…
    Lasst den Mann doch erst mal zum Frisör.
    Und vor allem: Anfangen.

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      • Du meinst Haarspalterei?

        Mir ging es eher um Mitgefühl. Heckings Montagsdilemma: Lieblingsitaliener und Frisör geschlossen. Mögen ihm die wichtigen Tore offen stehen. 🙂

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  • Unter dem Artikel: Ich sag‘s euch:
    Schwere Kost. Ich brauch an Obstler. Besser zwaa.

    Mal was ganz anderes. Auf Nordbayern.de schreibt jetzt eine Frau Denndorf über den Club. Jetzt glaub ich, der Fadi Keblawi muss sich mehr anstrengen bei seiner Schreiberei zum Club, sonst seh ich schwarz. Oder vielleicht nicht ganz schwarz. Weil in der Kreisliga, mit der ich mich auch beschäftige, war‘s ja auch ganz interessant bis Corona.
    https://www.nordbayern.de/sport/palikucas-abschied-das-ende-beseitigt-nicht-die-grunde-1.10296361
    https://www.nordbayern.de/sport/hecking-legt-los-beim-club-neuer-fcn-trainer-am-sonntag-1.10299873

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    • Ein klasse Artikel über RP, der den Finger in die Wunde legt. Schreibt gut, die Dame.

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  • Kurze Frage zum Hauptartikel:
    Verl, Lübeck und Aachen als Trainerstationen von Dieter Hecking (vor Nürnberg) sind ja schön und gut.
    Warum aber wird denn seine Trainerzeit bei Hannover 96, die er zuletzt vor Nürnberg ausgeübt hat, komplett verschwiegen?
    Ich denke, gerade diese Station als Trainer in Hannover hat ihn doch damals erst in die Kandidaten-Liste für den Club rücken lassen.

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  • Ein Aspekt von Kaiser`s Aussagen im Frankenfernsehen beunruhigt mich mittlerweile wirklich: Hecking hat keinerlei Erfahrungen bei Vertragsverhandlungen, muß die aber jetzt gut führen.

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    • „… Hecking hat keinerlei Erfahrungen bei Vertragsverhandlungen…“

      Kann nicht sein. Er hat doch grade einen Vertrag mit dem Club ausgehandelt.
      😉

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      • Könnte auch sein Berater gewesen sein. Abgesehen davon saß er da auf der anderen Seite.

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        • Nu, beim Club wird es schon eine/nJustitiar*in oder Menschen ähnliche Kompetenzen geben, die den Sportvorstand vor den Fallen der Vertragsgestaltung warnein und bewahren.

          Wichtiger für Hecking ist, die richtigen Leute zu finden, mit denen der Club Verträge abschließt, seien es Trainer, Sportdirektoren oder Spieler oder Menschen im sog. Stuff.

          Man sollte es sich mit den Sorgen um den Club nicht schwerer machen als sie so und so notwendig sind.

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  • Also Hecking hat Sportmanagment & Marketing studiert und eine kaufmännische Ausbildung, dazu 30 Jahre Erfahrung als Profi Spieler und Trainer, ich glaube es gibt keinen Sportvorstand, der auf so viel Erfahrung zurückgreifen kann im ganzen deutschen Profifußball in allen notwendingen Kernbereichen. Warum sollte er keine Verhandlungen führen können? ..Wie kommt man auf sowas

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    • Wie kommt man auf sowas

      Wenn man halt unbedingt irgendwie was zum kritisieren finden will…

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      • Wenn man einen Heilsbringer braucht, Hecking unbedingt auf ein Podest stellen will, dann kann man sachliche Kritik so polemisch diskreditieren, muss es wohl auch.

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        • Man kann (s)einen gesunden Skeptizismus aber auch überhöhen. Dann kann er allerdings leicht ins kränkliche kippen. Da muss man auf sich aufpassen.

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        • Was kann man denn sachlich kritisieren, wenn es noch gar keine sachliche Arbeit zu bewerten gibt? Hier werden wilde Spekulationen aufgestellt, Kompetenzen postuliert oder abgesprochen, bevor überhaupt irgendeine Aktion passiert ist (außer einer Vorstellungs-PK, auf der man sich zurückhaltend gab).

          Ich verstehe die ganze Aufregung nicht. Seine Erfahrungen sollten eine gute Grundlage sein (darüber sollte Konsens bestehen), ob er sie dort nutzen kann, wo er Neuland betritt, bleibt abzuwarten.

          Mehr kann man doch jetzt noch gar nicht beurteilen. Klar kann man eine Meinung haben, ob man ihm das zutraut oder nicht, aber man muss doch nicht krampfhaft Belege für seine These suchen, die es noch gar nicht geben kann – weder im Guten, noch im Schlechten.

          Und bei aller Liebe – nach einem Presseauftritt bereits die Kompetenz infrage zu stellen, nur weil er sich noch bedeckt gehalten hat, geht mir schon sehr weit. Da ist die ganze Diskussion aus dem Ruder gelaufen, in einer geradezu absurden Detailschärfe.

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          • Ja, das stimmt, die Diskussion ist völlig aus dem Ruder gelaufen. Da wird ein bisschen arg viel über ungelegte Eier gegackert.

            In ein paar Wochen, wenn ein neuer Trainer und auch neue Spieler da sind, sind wir alle schon ein bisschen schlauer.

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            • Und… Jeder der jetzt gegen Hecking ist, wird Ihn am Ende doch feiern, wenn es gut läuft…

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              Antwort
              • Glaube ich leider nicht, Christian.

                Es gibt immer jemanden, der dann in epischer Weise erzählen würde, warum es noch besser laufen könnte.

                Nebengeräusche, die man aber nicht überbewerten sollte.

                Hauptsache ist, dass uns Dieter Hecking stabilisiert. Nach zwei grausamen Jahren.

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                Antwort
              • Bezweifle ich – mit Verweis auf die vergangenen Sportvorstände. Wenn es gut läuft, glauben alle, dass der Club einfach dort steht, wo er ihrem Selbstverständnis nach hingehört. Wenn es schlecht läuft, ist der Sportvorstand der Zweite in der Schusslinie – zeitweise auch der Erste.

                Bader hat uns fast an die Wand gefahren – aber verantwortet die erfolgreichsten Jahre des FCN in den letzten 50 Jahren. Bornemann hat in der Winterpause keine Verstärkung geholt – ist davor aber mit Mini-Etat aufgestiegen und hat uns saniert. Sag mir welches Bild von beiden im Umlauf ist… Eben.

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    • @ Juwe

      Volle Zustimmung. Hoeneß hatte nur das Abi und wurde der Top-Manager der Bundesliga.

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    • Im Grund kann jeder Verhandlungen führen und Verträge aufsetzen – die Ausgestaltung wird halt variieren. Für das Formale hat der Club sicher Juristen, da habe ich keine Bedenken, inhaltlich ist Hecking halt verantwortlich und neu im Feld. Als Trainer geht dich der Vertragsinhalt deiner Spieler ja relativ wenig an.

      Er wird aber sicher Hilfe bekommen, Maier wird das ja auch mit Palikuca gemeinsam gemacht haben. Dennoch ist klar, dass ein aktiver Sportdirektor mit einem anderen Selbstverständnis an die Sache herangehen würde/könnte. Verhandlungen – außer den eigenen – musste Hecking in den letzten 30 Jahren ja keine führen.

      Es ist also nicht so, dass jemand glaubt, dass er es nicht kann, es ist nur so, dass er halt keine Übung und Erfahrung in dem Bereich hat. Dass jetzt sehr viel sehr schnell passieren muss, macht die Aufgabe aber sicherlich nicht einfacher.

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      Antwort
      • Zumindest ist die Vertragsauflö sungssache mit Canadi schon einmal erledigt. Kann Hecking seinen Haken drunter setzen. Das nenn ich Effizienz. Kaum 2 Tage im Amt und schon ein (Vertrags-)Problem weniger.
        🙃

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        Antwort
        • Danke Dieter! Weiter so! 😉

          Im Ernst:
          Palikuca hat dann doch noch weng was weggeschafft in Sachen Verträge.

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          Antwort
        • Damit hat sich Palikuca am Ende doch zwei Tage länger gehalten als Canadi, wenn auch nicht mehr in Amt und Würden 😉

          Mich würde interessieren, wie viel Abfindung wir Canadi noch zahlen, aber klar ist, dass es jedenfalls günstiger kommt als wenn er den Vertrag aussitzen würde. Hoffe es findet sich für Keller und Palikuca ähnlich schnell ein Lösung. Aber ja, gut, das jetzt endlich Bewegung reinkommt.

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          Antwort
          • Und der Medeiros, -das war ja quasi am 1. Tag der Amtszeit von Hecking,- der sein Glück in Braga finden soll, welches ihm hier nicht vergönnt war, der Medeiros-Vertrag gibt auch für ein Jahr Ruhe.
            Das lässt ja schon auf verdächtig viel Lösungskompetenz (v.a. bei Vertragsproplemen) schließen, dass es kaum noch glaublich erscheint.
            Wenn Hecking in dem Tempo weitermacht, spielen wir bald um den Einzug in die Championsleague, wenn nicht höher. 😜

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            • Ich habe immer gesagt:
              Gebt diesem Mann etwas Zeit und er wird liefern.
              Und er liefert! 😉

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              Antwort
              • Man darf den Dieter als Sportdirektor toll finden, Legenden-Bildung sollte man totzdem vermeiden: die Meideros-Leihe wurde noch von seinem Vorgänger eingefädelt – war auch hier im Forum zu lesen – und musste nur vom neuen Sportvorstand nur noch unterschrieben werden.

                Richtig toll fände ich, wenn sich die Verantwortlichen auf den Jahgangsbesten 2018 und jetzigen Co-Trainer aus Leipzig einigen würden. Das wäre für mich ein Signal, das eine Vorfeude auf sowas wie Aufbruchsstimmung auslösen würde.

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                Antwort
                • War doch nur Gschmarri.

                  Ist mir klar, dass Hecking nichts mit dem Medeiros- und dem Canadi-Ding zu tun hat. Wahrscheinlich hat uns da wirklich, wie Du sagst, Palikuca einen letzten Dienst erwiesen.

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  • @ xxandl

    „Will man Ballbesitz, will man sicher stehen, . . . .“

    Wann wurde beim Club jemals ein von wem auch immer vorgestelltes Konzept umgesetzt und verwirklicht?
    Die meisten Pläne und Konzepte überstanden nicht einmal den ersten Rückschlag. Auch Hecking wird mit elf Spielern und einem Ball ins Spiel gehen – nehme ich wenigstens einmal an.

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    Antwort
    • Wir hatten sogar schon mal eine generelle Spielphilosophie in der Satzung verankert, die man auch auf der Homepage finden konnte. Allerdings scheint das inzwischen verschwunden zu sein, weil es ja eh nicht umgesetzt wurde. Ich glaube allerdings, das entsprach eher dem Köllner-Fußball. Nach der Wende zum Umschalt-Fußball mussten man das ja zwangsläufig wieder kassieren….

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      Antwort
    • Die Umsetzung steht immer auf einem anderen Blatt Papier, aber wenn das dazu führt, dass man gar nicht mehr will, dass jemand seine Ideen vorstellt, dann ist das schon sehr ernüchternd.

      Erinnert an die Frage, ob Mintal Trainer werden sollte, wo im Grunde ausschließlich seine mögliche Entlassung und nicht seine Qualifikation diskutiert wird.

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      Antwort
  • Laut kicker (Frank Linkesch) würde es zwei heiße Kandidaten geben:
    Dimitrios Grammozis (42) und
    Trainer-Talent Robert Klauß (35)

    „Robert Klauß beendete im März 2018 den 64. Fußball-Lehrer-Lehrgang des DFB als Jahrgangsbester.“ (Wikipedia)
    Klauß ist aktuell Co bei RB Leipzig.

    Markus Weinzierl scheint somit nicht mehr in der engeren Auswahl von Sportchef Dieter Hecking zu sein. Sollte der kicker Recht haben.

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  • Ich habe jetzt nicht den vollständigen Überblick über den verfügbaren Trainer Markt, aber meine zwei Favoriten auf den vakanten Trainerposten wären Sandro Schwarz oder Timm Walter.

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      • Verstehe die Ablehnung nicht, Sandro Schwarz hat Mainz in der 1. Liga etabliert, am Ende ging es offensichtlich schief wie bei allen Vereinen, die finanziell zur unteren Range gehören irgendwann scheppert es da (davor ist nichtmal ein Streich und Freiburg gefeit), aber unter seiner Beteiligung wurde Talente und Transfers weiterentwickelt die für 30 Mio weiterverkauft wurden. Nach einer Saison ich glaube seine vorletzte wurde über 50 Mio Transfererlöse erzielt durch Weiterverkäufe von Nonames, die aus der 2. franz Liga nach Mainz kamen, diese Spieler hat er ja auch geformt auf dem Platz.

        Timm Walter hat in Kiel sehr gute 2. Liga Arbeit gezeigt und die Entlassung beim VFB Stuttgart er hatte immerhin einen Punkteschnitt von 1,89 pro Spiel. Da scheint es wohl mehr andere Differenzen gegeben zu haben.

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        Antwort
        • Das war gar nicht so sehr auf die Beiden bezogen, sondern eher auf Dich 😜. Gerade Du warst und bist ja sehr für Hecking, jetzt lass auch mal den Dieter machen. Du könntest aber schon mal Wahlkampf für die Aufsichtsratwahlen machen, wenn es dann eine Onlineabstimmung gibt, bekommst Du die nötigen Stimmen der CU leser und unterwanderst den Aufsichtsrat. 😉

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          • Für so eine Aufgabe habe ich keine Zeit 🙂 Ja Dieter Hecking hat sich am Dienstag bei den Journalisten auch bis Ende der Woche abgemeldet er braucht jetzt absolute Ruhe die Trainersuche ..wie füllen wir jetzt dieses Informationsloch, vor allem da Beate (arbeitet noch an ihrer Aufbruchstimmung) mitgenommen und über jeden Schritt informiert sein will? 😮

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  • Armin sagt
    29.07.2020 um 13:23

    @Hans65
    Wenn wir davon ausgehen, dass alle Vorstände aller Unternehmen Betrüger sind, dann sind Zielformulierungen und Bilanzen natürlich sinnlos. Ich würde aber Hecking nicht unterstellen, dass er ähnlich kriminell handelt wie der Wirecard Vorstand und Du?

    @ Armin

    Du legst mir etwas in den Mund, was ich weder gesagt, geschrieben, noch gemeint habe. Hast du nicht mehr alle Pflaumen im Regal. Wo habe ich alle Unternehmen und deren Vorstände kriminalisiert und was habe ich mit kriminellen Machenschaften zu tun? Worte können „Schall und Rauch“ sein, das war meine Rede.

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    • @Hans65
      Du hast Wirecard und deren bandenmäßigen Betrug als Vergleichsmaßstab eingeführt.
      Und auch in dieser Antwort unterstellst Du, dass die Kommunikation ( immer) Schall und Rauch sei. Ja natürlich gibt es diese schlechten Beispiele, aber man kann doch schlechte Beispiele zur Regel erklären.

      Ich als Mitglied des FCN erwarte, dass ich über den Weg des Vereins informiert werde, dass ein neuer Vorstand erklärt was seine Ideen für den Verein sind. Und ich erwarte eine ehrliche Kommunikation und ich vertraue auch darauf, dass unser Aufsichtsrat einen integren Vorstand auswählt, dessen Kommunikation gegenüber Fans und Mitgliedern ehrlich ist, dessen Worte kein Schall und Rauch sind und schon gar kein Betrüger ist.

      Ich verzichte nicht auf Kommunikation, nur weil es auch schlechte Beispiele gibt.

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      Antwort
  • Dass hier in den letzten Tagen etwas heftiger diskutiert wurde, ist irgendwie nachvollziehbar.

    Die letzten Wochen waren wirklich Nerven zerfetzend. Erst dieses leidenschaftslose Derby gegen Fürth. Dann die riesige Erleichterung nach einem 6:0 in Wiesbaden. Daraufhin die riesige Ernüchternung nach einem 0:6 gegen den VfB. Es folgte die riesige Enttäuschung in Kiel – Relegation. Dieser spielerisch sehr ansprechende Auftritt im Hinspiel, aber Sack eben nicht zugemacht.

    Dann dieses unfassbare Rückspiel. Welches eigentlich genau so erwartet werden durfte – unser Club ist schließlich sehr nahe an der Dramaturgie gebaut. Nur dieses unfassbare Happy End in Minute 96 war neu. Muss weiterhin den Kopf schütteln, wenn ich daran denke. Der Club und dieser unfassbar wichtige, unfassbar wichtige, unfassbar wichtige Lucky Punch. Absolut kinoreif.

    Unser Club war fast am Ende. Das ist keineswegs übertrieben. Ohne das Schleusener-Tor würden wir hier wirklich ganz andere Diskussionen führen. Völlig andere Diskussionen. Scheiss Diskussionen, um’s genau zu sagen. Vor diesem Hintergrund ist die Diskussion, ob Sportvorstand Dieter Hecking bei seiner Vorstellungs-Pk nach subjektivem Gusto nur unzureichend kommuniziert habe, eine absolute Luxusdiskussion. Wir dürfen froh sein, dass wir über solche Dinge überhaupt diskutieren dürfen.

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    • ‚Nur dieses unfassbare Happy End in Minute 96 war neu.‘

      Ja. War es.

      Und nun wollen wir, nach der durch nichts zu begründenden viel zu langen Nachspielzeit im Rückspiel, nie, in Worten: n i e wieder das unerträgliche Gejammer über angebliche Benachteiligungen durch Schiedsrichter hören oder lesen müssen.
      Das darf jetzt mit Fug und Recht in Ingolstadt geschehen.

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      Antwort
      • Nö!

        Die Nachspielzeit war den Statuten entsprechend völlig korrekt. Es kommt nur nicht allzu oft vor, dass es konsequent umgesetzt wird: 3 Tore, 8 Auswechslungen, ein paar kleinere Unterbrechungen, da darf man schon 5 Minuten nachspielen lassen. Dann eine Verletzungsunterbrechung in der Nachspielzeit und 2 weitere Auswechslungen rechtfertigen auch die zusätzliche Overtime, die zum Zeitpunkt des Tores ohnehin nur eine halbe Minute betrug. Auch dann hat Dingert noch einen Gegenangriff von Ingolstadt zugelassen, so dass wirklich alles absolut korrekt war und man nicht behaupten kann, er hätte nur auf das Tor gewartet.

        Die hier widerfahrene Gerechtigkeit hebt vergangenes Unrecht keineswegs auf 😉

        Aber man könnte zumindest argumentieren, dass das Schicksal uns noch was schuldig war :mrgreen:

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      • Der Ball war im gesamten Spiel, obwohl es insgesamt 98 Minuten lief keine 50 Minuten im Spiel, bis zur 90. Minute waren es knapp 46 Minuten effektive Spielzeit gewesen. Fünf Minuten oben drauf waren angesichts dessen also eher zu wenig als zu viel. Bis zum Tor war in der Nachspielzeit der Ball auch keine zweieinhalb Minuten im Spiel. Mit „Fug und Recht“ kann sich da in Ingolstadt niemand beschweren.

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  • @Fränki Auf den Punkt gebracht. Danke! Ansonsten: Erras war klar, Klauß wird interessant.

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    Antwort
  • kicker meldet nun auch, dass Robert Klauß Trainer wird.
    https://www.kicker.de/780732/artikel/klauss_wird_neuer_trainer_beim_1_fc_nuernberg

    Eine aus meiner Sicht überraschend innovative Entscheidung.
    Hätte eher mit Grammozis gerechnet, da dies eher die pragmatische Lösung a la Hecking gewesen wäre.
    Dass ein erfahrener wie einst erfolgreicher Trainer wie Dieter Hecking als Sportchef agiert, hat sicherlich dazu beigetragen, dass Trainer-Talent Klauß diesen Schritt jetzt geht.

    Klauß war DFB-Jahrgangsbester, hat somit das theoretische Rüstzeug, um ein Großer zu werden.
    Aus der RB-Trainerschule kennen wir die Arbeit von Beierlorzer und Zorniger.
    Ich denke nicht, dass Klauß den RB-Fußball in Reinkultur hier spielen lassen kann.
    Kann ich mir mit unseren Spielern jetzt ned wirklich vorstellen.
    Aber ich kann mir viel nicht vorstellen, weil ich einfach nur Fan bin.
    Wird spannend.

    Ansonsten aber hat Hecking wohl intensiv mit allen Kandidaten gesprochen.
    Die Trainer-Suche sollte ohnehin seine Parade-Disziplin sein.
    Umso überraschender, dass es der erst 35jährige Robert Klauß geworden ist.
    So eine Art Schmedes unter den Trainern, zumindest vom Alter her. 😉

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    Antwort
    • Überrascht mich auch, weil Grammozis näher an dem dran ist, was Hecking selbst spielen lassen hat. Mutige und in meinen Augen gute Entscheidung für Klauß. Perspektivisch die spannendere Wahl.

      Einem Teil unserer Mannschaft würde ich das RB-Pressing zutrauen, aber der Umbruch müsste wohl noch größer Ausfallen als angedacht, um es wirklich durchziehen zu können.

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  • Finde ich eine sehr mutige Entscheidung. Wird auf alle Fälle sehr spannend. Mit Hecking als Mentor im Hintergrund und dem innovativen Klauß in vorderster Front eine Mischung die funktionieren könnte.

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  • Ich bin Open Minded – aber kann mir unter Klauß bislang noch keine Vorstellungen machen, es scheint darauf hinauszulaufen.

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    Antwort
  • @ fränki
    Klasse Beschreibung.
    In der 3. Liga wäre der weitere Absturz nicht zu verhindern gewesen.
    Es darf in der FCN Geschichte nie mehr ein wichtigeres Tor geben als diesen Auswärtstreffer in
    Ingolstadt .
    Eine akute Abstiegsgefahr aus der 2. Bundesliga darf sich für den FCN nie mehr wiederholen !

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    Antwort
    • Man muss sich das mal vor Augen führen, @Michel:

      Ein lichter Moment in der 96. Minute, ein kleiner Moment, in der alles für uns lief, ein Moment, an den keiner mehr wirklich geglaubt hat, beschert uns eine spannende Perspektive mit Hecking und einem der größten deutschen Trainer-Talente. Was auch immer diese Perspektive bringen mag. Aber wir sind noch da! Hätte es aber diesen einen Moment nicht gegeben, wären wir…nein, darüber möchte ich gar nicht nachdenken.

      Ist das nicht völlig abgefahren?
      So abgefahren wie dieser Verein eben.
      Es geht anscheinend nur extrem.

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      Antwort
  • @ fränki
    Absolut abgefahren.
    Habe gedacht Dingert lässt den weiten Schlag von Mathenia gar nicht mehr zu.
    Schleusener mit dem irren Kopfball zurück und Erras mit seiner letzten Ballberührung im FCN Trikot,
    Schleusener mit den langen Bein. Habe im ersten Moment gar nicht gesehen das der Ball im Tor ist.
    Der FCI Spieler hätte den doch irgenwie noch klären können, oder?
    Hat er Gott sei Dank nicht.

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    Antwort
    • Leicht war es sicher nicht, den noch von der Linie zu kratzen, aber warum er es mit dem linken anstatt mit dem rechten Bein versucht ist für mich absolut nicht nachvollziehbar. Erstes Ziel müsste in der Situation sein, dass der Ball nicht ins Tor geht, nicht, das er ihn auch gleich noch ins Toraus befördert…

      Aber ich würd mal sagen: Passt schon so 😉 😀

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      • Leicht war es sicher nicht, den noch von der Linie zu kratzen, aber warum er es mit dem linken anstatt mit dem rechten Bein versucht ist für mich absolut nicht nachvollziehbar.

        Ganz einfach erinnere dich an deine Praxis das hängt vom letzten Schritt ab mit dem du ankommst, machst du den letzten mit Rechts, kannst du schnell mit dem Linken reingrätschen. Ist der letzte mit Links dann mit dem Rechten, sonst muss man Zwischenschritte machen und das kostet in Millisekunden Zeitfenstern noch mehr Zeit.

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    • Ja, der Ingolstädter Robin Krauße ist am Schleusener-Ball vorbeigerutscht und konnte daher, Gott sei Dank, nicht klären.

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  • Der Kicker hatte ja geschrieben die 5 Minuten Nachspielzeit war zu viel.
    FCI regt sich zurecht auf.
    Für mich völlig unverständlich der Kicker.

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    • Ich bin auch nahe dran daß 6 Minuten Nachspielzeit zu viel waren, aber seis drum, Ingolstadt hatte ja auch in den 6 Minuten die selbe Chance noch ein Tor zu erzielen und es klar zu machen, beim Club war ja alles offen.

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      • Mei Red‘. Die Nachspielzeit war aufgrund von Wechseln und Verletzungs-Unterbrechungen völlig ok. Und niemand hat Ingolstadt in der Zeit verboten, Tore zu schießen.

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  • https://www.nordbayern.de/sport/ka-depp-podcast-sonderausgabe-mit-aufsichtsrat-maulwurf-1.10307481

    Interessanteste Frage aus dem Gespräch mit Aufsichtsrat Müller, gegen Ende des Podcasts: Wie kann es sein, dass die Entscheidung überhaupt zwischen Hecking und Schmedes fällt, die Profile sind ja komplett unterschiedlich? Und die Erklärung ist, dass die beiden nicht dieselbe Funktion ausgefüllt hätten bzw. ausfüllen werden.

    Der Aufsichtsrat ist sich durchaus bewusst, dass Hecking neu ist, der Sportdirektor und die Struktur die unter Hecking geschaffen werden, zielen genau darauf ab. Unter Schmedes hätte es das in der Form nicht gegeben. Hecking wird vom Aufsichtsrat tatsächlich weiter oben, weg vom operativen Tagesgeschäft gesehen.

    Müller spricht zudem das kommunikative Problem des FCN an, dass Entscheidungen (in dem Fall die des Aufsichtsrates) nicht erklärt werden.

    Ich bin gerade wahnsinnig erleichtert über diesen Einblick in den Aufsichtsrat und bin nun wesentlich überzeugter, dass das funktionieren kann/wird.

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    • Ich wollte den Link auch gerade posten – Du hast das schon gemacht, Xandl. 🙂

      Finde es auch sehr interessant, was Max Müller erzählt.
      Zum Beispiel plädiert Müller klar dafür, dass ehemalige Spieler ihre Kompetenz und ihre Kontakte in den Aufsichtsrat mit einbringen. Insofern hält Müller eine Kooptierung für sinnvoll. Um fachliche Schieflagen im Aufsichtsrat auszugleichen.

      Es gibt sie, die Lernkurve im Aufsichtsrat.

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      • Der „Ka-Depp“-Podcast unter Federführung von Keblawi war – wie meist – recht unterhaltsam und dank einiger einiger ironischer Spitzen des Moderators recht amüsant – aber leider nicht mehr. Wenn man ein Mitglied des Aufsichtsrats des FCN als Gast hat, sollte man schon Fragen stellen, die den Kernpunkt der Misere des achtmaligen deutschen Meisters und vierfachen Pokalsiegers berühren (aber offenbar unter FCN-Journalisten ein Tabu sind…).

        Frage 1: Was gedenkt der Verein zu tun, um höhere Sponsorenleistungen zu erreichen?

        Frage 2: Was gedenkt der Verein zu tun, um den schädlichen Einfluss der Ultra-Gruppierung einzudämmen?

        Ich hätte vorab diese Fragen gestellt (wodurch ich mich wahrscheinlich journalistisch disqualifiziert hätte…). Ich hätte auch, als der Gast im Laufe des Gesprächs – ich zitiere aus dem Gedächtnis – sagte: „Meeske hat sich entschieden, den Verein zu verlassen“, gefragt, was eigentlich die Gründe dafür waren, dass Meeske den Verein verließ (wodurch ich mich vielleicht als FCN-Journalist disqualifiziert hätte…).

        Meeske wäre ein seriöses Thema gewesen.

        Frage: Warum ist Meeskes Ausgliederungsinitiative so sang- und klanglos im Sande verlaufen?

        Ich hätte diese Frage gestellt – rein aus Interesse, um darüber informiert zu werden, warum das so war. Wobei das Gespräch dann wohl bei Frage 2 (s.o.) gelandet wäre.

        Es hätte durchaus ein interessanter Podcast werden können. Unterhaltsam war er. Wie meist…

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        • Zu den Sponsoren und zur Ausgliederung müsste man wohl den Finanzvorstand befragen, nicht den Aufsichtsrat.

          Meeske wird wohl gegangen sein, weil er in Wolfsburg ein Vielfaches verdienen kann.

          Die Frage zu den Ultras ist berechtigt, da wäre ich gespannt, ob von irgendeinem AR eine Antwort kommen würde.

          Ich verstehe den Fokus auf aktuelle Themen, für mich war er interessant genug.

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        • Frage 1: Was gedenkt der Verein zu tun, um höhere Sponsorenleistungen zu erreichen?

          Diese Frage ist an ein Mitglied des Aufsichtsrat aber ziemlich sinnlos, der AR ist doch für die Sponsorensuche weder zuständig noch verantwortlich. Was soll den Müller da sagen, außer dass Rossow hier als Vorstand die Verantwortung trägt und einen guten Job macht. Würde Müller hier öffentlich deutliche Kritik üben, wäre das eine Einmischung in das Geschäft des Vorstands.

          Frage 2: Was gedenkt der Verein zu tun, um den schädlichen Einfluss der Ultra-Gruppierung einzudämmen?

          Wo ist denn der Einfluss der Ultras schädlich? Ja ich weiß es gibt die Legende, dass die Ultras auf Hauptversammlungen immer relevante Mitgliederzahlen stellen und so eine stärkere kommerzielle Ausrichtung verhindern würden.

          Stellt sich die Frage, wäre eine stärkere kommerzielle Ausrichtung wirklich so viel gewinnbringender?

          Und wir haben einen Verein, da bestimmen die Mitglieder nun mal über die Entwicklung. Wenn einem die Entwicklung eines Vereins nicht passt gibt es immer zwei Möglichkeiten, entweder man engagiert sich selbst stärker, sucht Verbündete für die eigenen Ideen oder man verlässt den Verein und sucht sich einen, der besser zu den eigenen Ideen passt. Verein gibt es in Deutschland ja genug.

          Was aber gar nicht geht, ist dass die gewählten Vertreter die Rechte der Mitglieder einschränken sollen. Ich will keinen Aufsichtsrat, der Teile der Mitglieder in ihren Rechten beschneidet oder einschränkt für einen imaginären Erfolgszuwachs. Ein Verein ist demokratisch konstituiert und das ist gut so.

          Natürlich kann man darüber streiten ob manche fußballromantische Idee, Überzeugung der organisierten Kurve noch zeitgemäß ist, ob man für den sportlichen Erfolg nicht schlicht die Vereinsidee über Bord werfen muss, bzw. sollte. Wenn man der Meinung ist, der einzige Zweck eines Profivereins ist die Deutsche Meisterschaft, dann gibt es stichhaltige Gründe die für solche Überlegungen sprechen. Bleibt die Frage wollen das die Mitglieder? Wenn ich mir die Clubfans so auf den Jahreshauptversammlungen ansehe, oder wenn ich betrachte was hier oder in sozialen Medien geschrieben wird, dann denke ich der Clubfan will nicht seinen Verein für den Erfolg verkaufen. Aber ich mag mich täuschen.

          Btw. die Ultras und unsere Fankultur sind einer der ganz wenigen Bereiche des FCN, in denen wir noch auf Augenhöhe mit Erstligisten sind, ob das wirklich ein Zeichen für die Schädigung des Vereins ist?

          Meeske wäre ein seriöses Thema gewesen.

          Frage: Warum ist Meeskes Ausgliederungsinitiative so sang- und klanglos im Sande verlaufen?

          Unter anderem deshalb, weil Meeske selbst damals klar gemacht hat, dass eine Ausgliederung erst mal deutlich höhere Steuern und Abgaben bedeutet hätte, die der Verein zum damaligen Zeitpunkt gar nicht hätte aufbringen können. Eine Ausgliederung ändert ja erst mal überhaupt nichts an der finanziellen Verfasstheit eines Vereins, wie oben geschrieben, eher sogar im Gegenteil, weil eine GmbH anders besteuert wird als ein eV.

          Eine Ausgliederung ist ohne Investor aktuell bei uns kein wirtschaftlicher Vorteil. Das hat Meeske vor 2 Jahren schon offen kommuniziert.

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          • @Armin

            Du sprichst im Zusammenhang mit der Rolle der Ultras über die demokratische Ausrichtung des Vereins. Über die demokratische Legitimation der JHV kann man aber trefflich streiten – einerseits ist es schon richtig, dass diejenigen Mitglieder die sich einbringen möchten das auf der JHV auch können und es ihnen frei steht, hier aufzukreuzen. Wenn die Ultras hier besser organisiert sind und entsprechend im Verhältnis zu anderen Mitgliedern überrepräsentiert sind, kann man ihnen keinen Vorwurf daraus machen – sie sind ja nicht schuld, dass die anderen nicht kommen. Gleichzeitig ist es aber für einen überregional tätigen Verein auch nicht korrekt, Strukturen beizubehalten die es nicht lokal ansässigen oder sonstig weniger mobilen Mitgliedern schwieriger machen, sich einzubringen. Das könnte man z.B. durch online-Teilnahme, Briefwahl etc angehen. Dass man das nicht tut, gibt den tendenziell jüngeren und lokaleren Ultras einen Vorteil bei der Steuerung des Vereinsgeschicks, und ob das so gewünscht /gewollt/ korrekt ist, darüber kann und darf auch der AR mal nachdenken, die Vorstände sowieso.

            Was Meeskes Vorstöße zur e.V.olution angeht ist schon richtig, dass die Schlussfolgerung war, dass das ohne Investor keinen Sinn macht. Auf der Basis kann ich zwei Wege verfolgen: entweder ich mache mich aktiv auf die Suche nach besagtem Investor, oder ich lege das Konzept ins Regal und lasse die Zukunft auf mich zukommen. Mir ist nicht klar, ob Rossow das vorantreibt oder nicht, und hier wäre mehr Info vom Verein sicher interessant.

            Schließlich sagst Du, eine kommerzielle Ausrichtung sei nicht zwangsläufig wirtschaftlich erfolgreicher – klar, Garantien bekommt man im Leben selten, aber was ist denn der Punkt einer „kommerziellen“ Ausrichtung wenn nicht der wirtschaftliche Erfolg (der im Fußballbereich mit dem sportlichen Hand in Hand geht)?

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            • Zum ersten Thema, Jahreshauptversammlung. Bei politischen Wahlen gibt es auch Nichtwähler, trotzdem nimmt das der Wahl nicht ihre Legitimation. Hier kommen noch Anforderungen des deutschen Vereinsrecht dazu und auch eine Veränderung der Statuten ist natürlich eine Frage an die Mitglieder, dann muss man dem AR halt einen solchen Auftrag in der JHV auftragen.

              Ich halte wenig von der Überlegung, wenn der Hund nett gschissen hat, hät er den Haas kriegt.

              Der Verein bietet viele Möglichkeiten sich einzubringen, heute vielleicht noch einfacher als früher, über soziale Medien kann man Gleichgesinnte finden, das funktioniert ja auch mit diesem Club-Magazin im Internet hier auch. Aber auch bei denen die hier kommentieren sind die Ansichten doch breit gefächert. Ich bin nicht sicher ob wir paar Clubfans hier eine gemeinsame Linie in Sachen Statuten hätten?

              Und man kann natürlich die Organisationsfähigkeit derer, die aus eigener Sicht falsche Vorstellungen haben beklagen, damit ändert sich aber nichts. Und der Scheich/Investor ist halt im deutschen Fußball nicht möglich, der an den Mitgliedern vorbei alles ändert. Wenn wir Mitglieder etwas verändern wollen, dann müssen wir das auch machen.

              Zum Thema Ausgliederung. Ein Konzept ist da, aber die Voraussetzungen sind aktuell halt mehr als bescheiden, weder stehen wir sportlich so gut da, dass sich die Investoren um uns prügeln, noch ist die allgemeine wirtschaftliche Situation, auch wegen Corona so, dass eine Ausgliederung finanziell viel erlösen wird. Was würde es bringen das Thema jetzt nach vorne zu stellen, weiter zu entwickeln. Solche grundlegenden Überlegungen, Maßnahmen benötigen immer eine Realisierungsperspektive. Sonst stehst Du in der Öffentlichkeit oder bei einer JHV schnell nackt da. Die grundlegenden Rahmenbedingungen sind klar, aktuell gibt es ohne Investor keine Perspektive und die Möglichkeit viel Geld via Investor zu generieren ist auch nicht gegeben. Und aus der Mitgliedschaft gibt es aktuell auch kein wirkliches Bedürfnis auf Gedeih und Verderb einen Investor zu suchen. Einen toten Gaul muss man nicht reiten.

              Schließlich sagst Du, eine kommerzielle Ausrichtung sei nicht zwangsläufig wirtschaftlich erfolgreicher – klar, Garantien bekommt man im Leben selten, aber was ist denn der Punkt einer „kommerziellen“ Ausrichtung wenn nicht der wirtschaftliche Erfolg (der im Fußballbereich mit dem sportlichen Hand in Hand geht)?

              Hm … das kann ich bei meinen Kommentaren jetzt gar nicht finden, vielleicht habe ich mich schlecht ausgedrückt?

              Mir ging es darum, dass ich nicht sicher bin, ob alle, oder die Mehrheit der Mitglieder wirklich dem sportlichen Erfolg alles unterordnet und die Vereinsidee dafür aufgeben will. Ich denke, dass es bei uns viele romantische Fußballfans gibt, denen der Verein am Herzen liegt, die eben keinen Verkauf an einen Investor wollen. Bei belschanov ist das anders, aber ich bin nicht sicher, dass seine Meinung mehrheitsfähig ist. Belschanov droht ja häufig damit keine Spiele mehr anzuschauen, wenn der sportliche Erfolg nicht groß genug ist. Ich sehe bei der Mehrheit der Fans eher das Prinzip Liebe kennt keine Liga. Das heißt ja in der Konsequenz, der sportliche Erfolg ist nicht alles.

              Punkt 2 ist, Geld allein macht eben keinen sportlichen Erfolg, auch wenn Geld im Profisport natürlich existenziell notwendig ist. Man kann Geld aber immer auch verblödeln, siehe HSV, teilweise auch Stuttgart mit dem Geld von Investor Mercedes.

              Aus meiner Sicht gibt es keine Automatismen zwischen kompletter kommerzieller Ausrichtung, wirtschaftlichem und sportlichen Erfolg. Aber es gibt natürlich Zusammenhänge zwischen den drei Themen. Wenn man sportlich erfolgreich ist, dann sind finanzielle Erlöse teilweise sicher (z.B. Fernsehgelder), teilweise deutlich leichter zu generieren (z.B. Sponsorengelder). Hat man eine größere finanzielle Potenz, dann lassen sich auch sportliche Erfolge eher generieren und für bestimmte Kapitalzuflüsse (z.B. Investoren) braucht es auch die richtige Rechtsform. Alles richtig, aber allein durch die Rechtsform ändert sich nichts.

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              Antwort
              • Ich bezog mich auf die rhetorische Frage „Stellt sich die Frage, wäre eine stärkere kommerzielle Ausrichtung wirklich so viel gewinnbringender?“ in Deinem Text

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                Antwort
          • Seit dem coronavirus hat sich meine Sicht auf die Sponsoren doch sehr geändert.
            Nehmen wir mal Mercedes, Briefkastenfirma auf den Cayman- Inseln, Millionenausschüttung an Aktionäre aus 2019, Unsummen für die Silberpfeile und der VFB bekommt auch noch seinen Teil. Wenn ich einer der 15.000 Angestellten wäre, dessen Arbeitsplatz nach Kurzarbeit jetzt auch noch in Gefahr ist, wäre ich nicht so gut auf meinen Arbeitgeber zu sprechen.

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            Antwort
          • Ich bin froh, dass Ausgliederung nur ein Randthema ist derzeit. Denn hätte Schleusener in letzter Minute nicht getroffen, wäre Ausgliederung ganz weit oben auf der Agenda. Eine Ausgliederung aus purer Not.

            Eine Ausgliederung ist nicht nur ein Mittel, um sich fremdes Geld zu beschaffen, es reduziert auch das Risiko. Denn ohne die Ausgliederung liegen sowohl der Stammverein als auch die Profi-Abteilung in derselben rechtlichen Einheit – dem eingetragenen Verein. Diese Risikotrennung ist ein Vorteil, der das Überleben des Vereins sichern kann.

            Nachteil dabei aber: Nach einer Ausgliederung werden die Mitglieder in der Regel weniger Einfluss auf den Profi-Bereich haben als vorher.

            Viele aber denken bei einer Ausgliederung an Geldbeschaffung. Man verkauft Anteile und kassiert Kohle. Die Anteile aber sind weg, fort, in anderen Händen, für immer weg. Insofern sollte man das Geld behutsam, langfristig in das NLZ oder andere Infrastrukturen investieren. Das ist kein Geld, mit dem man mal schön shoppen geht. Das ist nunmal das Tafelsilber!

            Wie das Hertha derzeit macht, die erst mal den Transfermarkt für wahnsinnig viel Geld aufgemischt hat, ist das völlig daneben. Auch wenn Windhorst viele Millionen hineinbläst – dafür besitzt er fast die Hälfte aller Anteile. Diese sind weg, gehören einem Investor, dem einfach mal der Sinn danach steht, in Fußball zu machen. Was aber, wenn er keinen Bock mehr darauf hat?

            Zu glauben, dass eine Ausgliederung einen automatisch in andere Regionen hievt, ist meines Erachtens ein Irrglaube. Es muss trotzdem gut gearbeitet werden, einerseits. Zweitens sollte man damit Wachstum finanzieren, aber bitte keine Löcher stopfen. Denn in der Not und in der Schwäche auszugliedern, bedeutet oftmals, sich unter Wert zu verkaufen. Noch dazu in einer Pandemie, wenn auch die Käuferseite ihr Geld zusammenhalten muss.

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            • @Armin Danke für die lange Antwort.

              @Armin, fränki: bin absolut bei Euch, jetzt gerade wäre ein ganz furchtbarer Augenblick für eine Ausgliederung, vielleicht wäre die Aufstiegssaison ein besserer gewesen, vielleicht auch nicht. So wie Kaiserslautern das gerade macht (oder machen muss?) ist das sicherlich nicht ideal.

              Eine Aussage des Vereins in diese Richtung fände ich aber dennoch hilfreich, nicht nur um als Mitglied informiert zu sein sondern auch damit potentielle Investoren wissen, woran sie sind. Man könnte das ja so kommunizieren – wird im Augenblick nicht aktiv verfolgt, kommt wieder auf den Tisch wenn xyz passiert, und würde dann so und so aussehen. Auch dafür bräuchte man dann die Zustimmung der Mitglieder, je früher man die Debatte zu den Rahmenbedingungen führt, umso besser, denn kurzfristig bekommt man das sicherlich nicht umgesetzt.

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              Antwort
              • @fonz

                Wenn ich M. Müller im Podcast richtig verstanden habe, bekommt Hecking eine übergeordnete Funktion, die Strategie- und Kommunikationsdefizite heilen soll. Der AR arbeitet ja wirklich ehrenamtlich, so ehrenamtlich, dass nicht einmal Aufwendungserstattungen geleistet werden. Der Sportvorstand hatte wohl soviel um die Ohren, dass für die Bearbeitung längerfristiger Vorhaben und eine angemessene Kommunikation zu wenig Zeit blieb. Das soll durch eine Veränderung der Vorstandsstrukturen, mit der Beauftragung eines Sportdirektors, besser werden. Hoffe ich.

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                Antwort
              • @Fonz

                Kaiserslautern muss. Und zwar unbedingt.
                https://www.sueddeutsche.de/sport/fussball-kaiserslautern-regionale-investoren-sollen-1-fc-kaiserslautern-retten-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200729-99-971052

                Ansonsten hast Du sicherlich Recht, wenn Du Dir diesbezüglich eine bessere Kommunikation wünscht. Schließlich wurde dieses Fass damals aufgemacht und steht seitdem offen in der Ecke.

                Obwohl ich einer Ausgliederung und den damit verbundenen Erwartungen eher skeptisch gegenüberstehe, finde ich, dass Michael Meeske damals sensibel mit diesem sensiblen Thema umgegangen ist. Bei seinem Abschied sagte Meeske zudem, dass eine Ausgliederung für den Club keine Notwendigkeit, sondern eine strategische Sache sei. Was sich nicht geändert hat – dank Schleusener.

                Aber wie Du sagst, das Thema „Ausgliederung und Investoren“ ist in der Branche generell ein großes Thema. Da würde man sich schon das eine oder andere Wort wünschen, als Mitglied und Fan.

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          • @Armin:

            Fonz sagt:

            „Was Meeskes Vorstöße zur e.V.olution angeht ist schon richtig, dass die Schlussfolgerung war, dass das ohne Investor keinen Sinn macht. Auf der Basis kann ich zwei Wege verfolgen: entweder ich mache mich aktiv auf die Suche nach besagtem Investor, oder ich lege das Konzept ins Regal und lasse die Zukunft auf mich zukommen. Mir ist nicht klar, ob Rossow das vorantreibt oder nicht, und hier wäre mehr Info vom Verein sicher interessant.“

            Genauso isses!

            Dass Ausgliederung ohne Investor keinen Sinn hat, ist mir übrigens klar (und auch immer klar gewesen). Interessant ist aber die Frage, ob Meeskes Suche nach einem Investor/Investoren erfolgreicher verlaufen wäre, wenn im Verein nicht durch Aktionen einer Gruppierung, deren (un)gehöriger Einfluss auf die Gestaltung der Zukunft des FCN keine „Legende“ ist, gehörig Stimmung gegen Meeskes Bestrebungen gemacht worden wäre („Nicht vermeesken lassen“ usw.).

            Was Ausgliederung anbelangt, bin ich übrigens kein „blinder Befürworter“. Ich habe hier schon x-mal gesagt, dass dieser Schritt wohl erwogen sein muss und nur in Kooperation mit einem seriösen Unternehmen getan werden kann. Ich hätte mir allerdings schon mal gerne angehört, was Meeske für ein Konzept hatte.

            Was meine Ablehnung der Ultras anbelangt, bin ich dir dankbar für deinen Hinweis, dass diese Gruppierung „demokratisch legitimiert“ ist. Besonders deutlich wird das bei den nach faschistischem Vorbild durchgeführten Märschen nach (oder durch?) Fürth sowie bei der das Herz eines jeden Demokraten vor Stolz höher schlagen lassenden Erbeutung von Zaunfahnen. Dass wir in dieser Form der Fankultur mit Bundesligavereinen auf Augenhöhe sind (vielleicht sogar überlegen) ist segensreich nicht nur für den FCN, sondern für die Wohlfahrt des Fußballs überhaupt.

            Dein Hinweis, dass ein Mitglied des Aufsichtsrats nicht Ansprechpartner in Belangen des Kompetenzbereichs des Finanzvorstands sein sollte, ist allerdings befremdlich. Der Finanzvorstand wird doch vom Aufsichtsrat berufen. Da wird man doch ein Mitglied dieses Gremiums fragen dürfen, wie seiner Meinung die Einnahmen durch Sponsoren erhöht bzw. wie neue Sponsoren, evtl. sogar ein Investor gefunden werden können. Und es ist auch statthaft, ihn zu fragen, was er von Meeskes Ausgliederungsplänen hält/gehalten hat. Welcher FCN-Verantwortliche (außer des Finanzvorstands selbst) sollte da ein besserer Ansprechpartner sein als ein Mitglied des Aufsichtsrats?

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            • Besonders deutlich wird das bei den nach faschistischem Vorbild durchgeführten Märschen nach (oder durch?) Fürth sowie bei der das Herz eines jeden Demokraten vor Stolz höher schlagen lassenden Erbeutung von Zaunfahnen.

              Wenn das Dein Bild von den Ultras ist, dann ist das leider sehr vorurteilsbehaftet. Dass ein AntiFü-Marsch weniger von faschistischen Vorbildern geprägt sein muss als von Aktionen der Antifa, sollte einem schon beim Namen auffallen. Ein kleiner Blick in die Geschichte der deutschen Fanszene macht einem dann schnell klar, dass es gerade die Ultras waren, die immer gegen den rechtsextremen Mist in der Kurve gestanden haben. Dass wir heute kaum noch Hoologans und Rechtsextreme in den Kurven haben ist allein den Ultras zu verdanken.

              Wer dann mutwillig diese Gruppe mit Faschisten gleichsetzt der sollte sich mal selbst hinterfragen.

              Ich bin kein Fan der Ultraszene, aber man sollte immer fair bleiben.

              Der Finanzvorstand wird doch vom Aufsichtsrat berufen. Da wird man doch ein Mitglied dieses Gremiums fragen dürfen, wie seiner Meinung die Einnahmen durch Sponsoren erhöht bzw. wie neue Sponsoren, evtl. sogar ein Investor gefunden werden können.

              Klar kann man ihn fragen, nur kann er halt nichts sagen, weil das schlicht nicht seine Aufgabe ist. Der AR ist ein ehrenamtliches Gremium, das den Vorstand kontrolliert und nicht dessen Aufgabe ausfüllt und der auch dem Vorstand keinerlei Anweisungen für die tägliche Arbeit gibt.

              Natürlich wird der Finanzvorstand mit dem AR auch immer wieder darüber reden welche Ideen er hat, welche Projekte geplant sind, deshalb darf der AR aber noch lange nicht darüber in der Presse reden. Die Aufgaben sind klar in unseren Statuten geregelt. Es ist nicht sinnvoll vom Aufsichtsrat etwas zu fordern, was gart nicht seine Aufgabe ist.

              Vom Aufsichtsrat der Deutschen Bank bekommst Du auch keine Auskunft über die Digitalisierungsstrategie des Konzerns, da musst Du Dich schon an den Vorstand oder die PR- und Öffentlichkeitsabteilung wenden.

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              • Bei den Ultras schwingt – bewusst oder unbewusst – immer so ein bisschen mit, dass sie sich für die besseren Fans halten. Weil sie so viel Zeit reinstecken, weil sie überall hin fahren. Dieses Engagement mache ich ihnen nicht streitig, aber für mich ist jeder Fan gleich viel wert, egal wie oft er im Stadion sitzt. Und der Einfluss im Verein sollte sich nicht am Grad der Organisierung entscheiden…

                Ich persönlich kann nicht viel damit anfangen, ich war einmal auswärts im Pokal im gleichen Sektor und hab mich eher gewundert, wie man 90 Minuten dahin singen kann, dann aber dafür das eigene Tor übersieht und 10 Sekunden nach allen anderen darauf reagiert. Hat mit dem, warum ich Fußball schaue, einfach nichts zu tun.

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                Antwort
        • @belschanov: „achtmaliger deutscher Meister“? Ist die von 1920 jetzt verjährt, oder welche zählst Du nicht?

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        • @belschanoe

          Frage 2: Was gedenkt der Verein zu tun, um den schädlichen Einfluss der Ultra-Gruppierung einzudämmen?

          Diese Scheinfrage, die schon einmal den schädlichen Einfluss der Ultra als Fakt feststellt, geht mir gehörig auf den Senkel. Die Frage könnte korrekt formuliert allenfalls lauten, welchen schädlichen Einfluss haben die Ultras. Und wenn ich danach zu hören bekomme, sie würden Investoren verschrecken, dann kann ich nur sagen, „Bravo Ultras, weiter so.“ Dass sie einen schädlichen Einfluss auf Rechtsradikale Hools haben, die auf einmal einen jüdischen Trainer huldigen müssen oder antirassistische Parolen lernen, mag sein, es ist gesellschaftlich gesehen ein wohltuender Einfluss, … Ultras weiter so! Der Nachweis, dass die Ultras Einfluss auf den seit 1969 dauernden Niedergang des Clubs hatten oder haben, wird keiner erbringen. Genauso wenig die Ultras den Pokalsieg 2007 oder den wiederholten Ab- und Aufstieg zu verantworten haben.

          Ich möchte sie nicht missen, die Ultras. Und ich hoffe, wir kommen wieder im Stadion z‘samm. Nicht dass, so meine Befürchtung, sich dank Corona die durchsetzen, die Fußball nur noch einem gehobenem zahlungskräftigen Publikum darbieten wollen. (Aber gut, das wäre vermutlich das Ende der gewohnten Fußballwelt. Wir könnte dann eine neue gründen ( nach den Regularien und Gewohnheiten der alten Welt.)

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    • Vorneweg ein hervorragender Podcast, entspannt, kurzweilig und dabei sehr informativ. Max Müller hat einige Dinge zurechtgerückt, ich gebe zu ich bin schon ein wenig entsetzt, dass der AR-Vorsitzende beim FCN seine Spesen, Ausgaben im Dienst des Vereins nicht ersetzt bekommt. Für mich ist das schon auch ein Mangel an Professionalität.

      Interessanteste Frage aus dem Gespräch mit Aufsichtsrat Müller, gegen Ende des Podcasts: Wie kann es sein, dass die Entscheidung überhaupt zwischen Hecking und Schmedes fällt, die Profile sind ja komplett unterschiedlich? Und die Erklärung ist, dass die beiden nicht dieselbe Funktion ausgefüllt hätten bzw. ausfüllen werden.

      Aber auch die Aussage, wir beim FCN können nicht immer den nehmen den wir gerne hätten, weil der oft für uns gar nicht zur Verfügung steht. Sei es weil er nicht in den Finanzrahmen passt, sei es dass er nicht verfügbar ist, sei es dass der FCN nicht für jeden attraktiv ist. Da hat er sehr ehrlich geantwortet.

      Auch die klare Aussage, dass Hecking in Sachen Organisation und Administration noch Defizite hat und dass man ihn in dem Bereich auch mit einer weiteren Personalie unterstützen will.

      Für mich hat dieses Gespräch einige Dinge gerade gerückt und ich schaue ähnlich wie xxandl jetzt positiver in die Zukunft.

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      • „Aber auch die Aussage, wir beim FCN können nicht immer den nehmen den wir gerne hätten, weil der oft für uns gar nicht zur Verfügung steht. Sei es weil er nicht in den Finanzrahmen passt, sei es dass er nicht verfügbar ist, sei es dass der FCN nicht für jeden attraktiv ist. Da hat er sehr ehrlich geantwortet.“

        Ja und er hat sogar noch mehr gesagt, wenn man zwischen den Zeilen lesen wollte. Er sagte Dieter Hecking hätte wirklich alles versucht, um zu uns kommen zu können. Im Kontext mit der Aussage zum Finanzrahmen interpretiere ich daraus, dass uns Hecking auch finanziell sehr entgegengekommen ist, um eben diesen Einstieg in den neuen Job bei uns realisieren zu können. Ich denke, das Trainergehalt beim HSV wird er bei uns als SV bei weitem nicht bekommen.

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        • Wie Max Müller sinngemäß gesagt hat: Bornemann war mehr oder weniger eine One-Man-Show. Auch, weil man damals sparen musste. Da fällt eben, so Müller, viel hintenrunter, um was sich Bornemann aufgrund der Vielfalt an Aufgaben verständlicherweise nicht kümmern konnte.

          Danach habe man daraus gelernt und dem neuen Sportvorstand Palikuca ein Team von Zuarbeitern zur Verfügung gestellt. Das klappte schlussendlich nicht, auch weil Palikuca sich bei den Trainern vergriff. Und er steuerte auch nicht gegen, war einfach zu grün hinter den Ohren.

          Doch auch daraus hat der Aufsichtsrat gelernt. Nämlich, dass es einen erfahrenen Mann braucht, der „das große Ganze“ im Blick hat und auch wirklich als echter Sportchef agiert. Genau die Schlüsselerkenntnis aus der letzten Saison. Es hätte auch Christian Heidel oder Klaus Allofs sein können – ein echter Sportchef eben.

          Jetzt ist es Dieter Hecking. Auch, weil er uns, wie @Optimist vermutet und Max Müller andeutet, finanziell deutlich entgegen gekommen sein dürfte. Weil Hecking es unbedingt beim Club machen wollte.
          Hecking muss noch in diese neue Aufgabe hineinwachsen – logisch.
          Aber er ist keine One-Man-Show, ein Sportdirektor wird noch kommen, und über Heckings Erfahrung sowie Branchenwissen brauchen wir nicht reden, weil jede Menge.

          Tolle Öffentlichkeitsarbeit von Max Müller. Wurde er von der Redaktion eingeladen oder handelte es sich sogar um einen eigeninitierten Redaktions-Besuch? Egal. Unser Hockey-Olympiasieger hat den Spagat zwischen Einblicke-gewähren, aber nicht aus dem Nähkästchen plaudern, richtig gut gemeistert.

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  • Einer der beiden Kicker-Redakteure, die vor Ort waren, hat mir schriftlich ‚gestanden‘, dass die Journalisten zwar alle irritiert waren über die 5 Minuten, dass er aber meine Argumentation ‚je 30 Sekunden für 3 Tore und 4 Wechselphasen (je Doppelwechsel) – so wie Schiris das wohl grundsätzlich handhaben -, dazu längere Verletzungspause (Mathenia) und Disziplinarmaßnahmen (gelbe Karten), außerdem geringe Nettospielzeit trotz recht weniger Standards‘ doch nachvollziehen konnte. Und auch dass die 5 Minuten wegen der längeren Verletzungspause Krauße zusätzlich zwingend verlängert werden mussten. (hatte denen einfach mal geschrieben, weil mich das „für fünf Minuten gab es keinen Grund“ im Kicker zu sehr gestört hatte)

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  • Im BLÖD-Interview mit Mike Frantz:

    Frantz: „Man muss die Dinge so bewerten, wie sich das vor einer Woche dargestellt hat. Und vor einer Woche war es so: Nürnberg hat keinen Sport-Vorstand, Nürnberg hat keinen Sportdirektor, Nürnberg hat keinen Trainer. Und Hannover hat mir einfach klar aufgezeigt: Da wollen wir hin, da sehen wir Dich. Das war in Nürnberg einfach nicht gegeben. Jetzt ist Dieter Hecking Sportvorstand geworden, zu dem ich natürlich ein sehr gutes Verhältnis habe und mit dem ich immer noch in Kontakt bin. Aber es kann natürlich auch sein, dass Dieter Hecking einen Trainer holt, der dann sagt, er will lieber einen anderen auf der Position. Unter anderen Voraussetzungen, wäre Nürnberg natürlich eine Perspektive gewesen. Aber jetzt bin ich sehr glücklich, dass das mit Hannover geklappt hat. Da hat das Gesamte gepasst, in Nürnberg hat der Moment einfach nicht gepasst.“

    So viel zum Thema, dass man doch noch genügend Zeit für die Transfers hätte. Ich möchte mir gar nicht vorstellen, welche Möglichkeiten wir schon verpasst haben….

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    • Ich weiß nicht wie oft ich es schon gesagt habe, aber es ist und bleibt ein großes Problem, dass die Leute im AR einfach nicht verstehen, dass man im Profifußball und der „normalen“ Wirtschaft mit unterschiedlichen Zeitskalen zu tun hat, da kann man sich einfach keine wochenlange Handlungsunfähigkeit bzw. vakante Schlüsselpositionen erlauben.

      Erinnert sei auch mal noch an Ilkay Gündogan, der ja eigentlich zum HSV wechseln wollte, der Transfer eigentlich auch komplett ausgehandelt war, aber beim HSV zu dem Zeitpunkt dann keiner da war, der den Vertrag unterschreiben konnte…

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  • Wir sollten solche Geschichten jetzt aber auch nicht überdramatisieren, es gibt keinen Hinweis, dass wir Frantz verpflichten wollten, außer dass einige Fans immer den Wunsch haben, dass man „die alte Band“ wieder zusammenbringen sollte, wie in den Blues Brothers. Frantz wäre der nächste langsame 8er neben Behrens und Geis, der noch dazu nicht das Standing in der Mannschaft von Behrens hätte und bei weitem nicht die technischen Fähigkeiten von Geis. Und als Backup wäre Frantz auch keine Option, da für unsere Verhältnisse immer noch hochpreissig und vom Namen her zu prominent. Wir benötigen ganz sicher keinen Spieler aus Liga 1 für die Bank.

    Natürlich wäre es gut, wenn der Verein auch bei einer Entlassung handlungsfähig bleibt, zum Teil ist das diesmal ja auch gelungen, siehe Medeiros-Transfer. Palikuca ist ja bis heute noch im Amt und konnte so die Übergabe an Hecking erledigen.

    Die Erklärung von Frantz ist ganz interessant, aber jetzt auch nicht der Beleg, dass wir schon jetzt die Saison verspielt hätten. Unser Problem ist weniger, dass es im Umbruch immer auch Zeiten gibt in denen „die Neuen“ noch nicht da sind und „die Alten“ nicht mehr handeln können. Das ist bei jedem Verein so. Unser Problem ist eher, dass wir zuletzt zu oft Umbrüche hatten. Letztes Jahr war Palikuca deutlich vor dem Ende der Saison im Amt, trotzdem gab es die unliebsame Überraschung mit Ewerton/Leibold.

    Ja wir waren in den letzten 4 Wochen nicht voll handlungsfähig, aber nicht jeder Transfer der in der Zeit passiert ist, ist uns diurch die Lappen gegangen.

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    • Es ging mir dabei gar nicht um Frantz (den ich zwar schätze, aber dessen Rückkehr ich nicht befürworte, weil wir ja schon Geis und Behrens haben), das war nur derjenige, der das ausgesprochen hat, was ich (und etliche andere) bereits kritisiert haben. Und das nicht nur jetzt, sondern auch schon bei der ewig langen Suche nach Palikuca.

      In der heißen Phase der Teamzusammenstellung haben wir uns als Vakuum präsentiert. Ein Spieler, der seine Zukunft plant, kann uns dann nicht ernsthaft in Betracht ziehen. Es ist nicht, dass wir nicht handlungsfähig gewesen wären, weil RP ja noch kommissarische Unterschriftsgewalt hatte, aber wir waren nicht ausrechenbar oder planbar für Interessenten.

      Insofern bin ich froh, dass Hecking jetzt sehr schnell einen Trainer präsentiert hat, aber das unqualifizierte Gerede, wir hätten doch Zeit, die Transferperiode wäre ja noch lang, regt mich einfach auf.

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      • Ja , du hast Recht , es wurde ein langer Zeitraum bis zur Bekanntgabe kommuniziert. Gehandelt jedoch wurde wesentlich schneller. Hecking und Klauß wurden fast schon zeitnah verpflichtet. Also verstehe ich nicht, dass man es erstmal negativ betrachtet. Falsche Personalwahl, falscher Zeitpunkt, irgendwas passt irgendeinem immer nicht. Wart‘s doch mal ab, was sich entwickelt
        Wir wissen‘s eh besser

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      • Der Glubb ist wieder einmal zu spät dran. Somit ist man mit der Aufgabe ein gute Truppe aufzustellen schon wieder zeitlich unter Druck. Aber, ich halte es clever und äußerst geschickt von DH hier nach Außen gelassen zu argumentieren. Durch den zeitlichen Aspekt ist die Verhandlungsposition schlechter als in „normalen“ Transferphasen. Würde DH das offiziell bestätigen verschafft er sich eine schlechte Ausgangslage.

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  • Ich hätte Frantz interessant gefunden besonders als Charakterspieler, aber es ist auch kein Muss. Sehe auch die Verletztungsanfälligkeit die in Freiburg zuletzt schon hoch war. Ewerton dem so viele nachgetrauert haben, nicht zu unrecht, aber hat ja auch die ganze Saison verletzungsbedingt kaum gespielt. Bei dem heutigen Tempofußball und der Physis merkt man scheinbar doch sehr wenn jemand über 30 kommt, nicht wegen dem Alter, sondern dann hat ein Profi meißtens schon zu lange die Knochen hingehalten, der Körper vergißt nichts.

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    • Ich geh mal davon aus, dass bei Klauß schon RedBull in den Adern fließt, und nachdem was bei RB an Athletik gefordert wird, hätte Frantz nie eine Chance gehabt.
      Vielleicht ist der Wunsch der Vater des Gedanken, aber ich rechne bei dem Trainer eher mit jungen, dynamischen unbekannten Spielern, als mit Veteranen.

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  • Newsticker :
    Erste Neuverpflichtungen !

    Klostermann, Halstenberg und Poulsen folgen ihrem Co-Trainer nach Nürnberg.
    Trotz ungewisser Einsatzzeiten wegen der starken Konkurrenz hat sich das Trio zu diesem schweren Schritt entschlossen
    Der 1.FCN ist ihr Herzensverein, den sie unbedingt unterstützen wollen

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