Nürnberg leiht U19-Nationalelfkapitän Krauß aus

Der erste neue Spieler kommt, wie der neue Trainer von RB Leipzig und wird sicher für Namensverwechslungen sorgen.

Es gibt sicher weniger verwechslungsanfälligere Namen als die des neuen Clubtrainers und des Kapitäns der deutschen U19-Nationalmannschaft: Robert Klauß und Tom Krauß. Noch dazu, wo beide bislang bei RB Leipzig tätig waren. Doch während Klauß den Verein erst einmal fest in Richtung FCN verlassen hat, wird Krauß vom Club nur ausgeliehen. Krauß folgt damit dem Ratschlag seines alten Trainers, der ja gleichzeitig bisher Chef seines neuen Trainers war. Julian Nagelsmann hatte über Krauß nämlich im Juni gesagt: „Meine Empfehlung ist, dass er in die zweite Liga wechselt und da mal ein Jahr durchspielt.“

Im vergangenen Jahr war Krauß, obwohl noch für die U19 spielberechtigt, Teil des Leipziger Profikaders gewesen und insgesamt in zwölf Pflichtspielen im Aufgebot gestanden. Zum Einsatz war er allerdings nur in der Schlussphase des letzten Saisonspiels gegen Augsburg gekommen. Dadurch, dass er immer wieder Teil des Profikaders war, fiel seine Einsatzzeit in der U19-Bundesliga. In seinem ersten Jahr in dieser Spielklasse war Krauß von vielen Beobachtern als bester defensiver Mittelfeldspieler der Saison bezeichnet worden. Generell gilt Krauß als einer der talentiertesten defensiven Mittelfeldspieler seiner Altersklasse. Nicht umsonst hat der gebürtige Leipziger seit der U15 alle Juniorennationalmannschaften (2xU15, 7xU16, 10xU17, 4xU18, 5xU19) durchlaufen.

Ballgewinne in den letzten zwölf Monaten

Krauß, der Chelseas Jorginho und Real Madrids Toni Kroos als sportliche Vorbilder bezeichnet, beschrieb seine Stärken im Gespräch mit dem DFB einmal so: „Ich denke, dass ich eine gute Spielübersicht habe und riechen kann, wo der Ball hinkommt. Im Gegenpressing möchte ich sehr entschlossen sein und Bälle erobern.“ Ein Eindruck, den die Karte der Balleroberungen in den letzten zwölf Monaten unterstreicht (siehe Abbildung). Die hohe Anzahl der im Gegenpressing eroberten Bälle liegt sich auch am RB typischen Spielstil. Es ist aber ja anzunehmen, dass Robert Klauß genau diesen Stil in irgendeiner Weise mit nach Nürnberg bringen wird.

Auch deshalb ist der Transfer von Tom Krauß ein interessanter Schachzug, der für alle von Vorteil sein kann. Krauß erhält nötige Spielpraxis im Profibereich, Klauß einen Spieler, der seine Vorstellung von Fußball bereits kennt, Nürnberg einen hochtalentierten Fußballer und Leipzig nach der Leihe einen Spieler zurück, der sich weiterentwickeln konnte. Natürlich bleiben bei Spielern im Übergang vom Junioren- zum Profibereich immer Fragezeichen, rein von den Anlagen her ist Tom Krauß allerdings sicher ein Gewinn für den FCN.

68 Gedanken zu „Nürnberg leiht U19-Nationalelfkapitän Krauß aus

  • Ein sehr aufrechter Spieler. Bei all seinen Ballgewinnen waren nur 2 Grätschen dabei. Ist natürlich von Vorteil, wenn man auf den Beinen bleibt, weil man dann gleich weiterspielen kann 😉

    Rhein und Krauß, das klingt vielversprechend!

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  • Freue mich immer mehr auf neue Saison.
    Tom Krauß auf fcn.de u.a. Ziel ist sorgenfreie Saison mit dem Club zu spielen.
    Ja ist okay aber was wäre gewesen wen jemand vor der letzten Saison sowas gesagt hätte.

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  • Da sieht man gleich die Handschrift und Kompetenz von Dieter Hecking. Er hat Messerscharf erkannt, dass wir eine große Schwachstelle auf der 6 hatten und sich gleich als erstes der Lösung angenommen.

    Das erinnert mich an seine Zeit als Trainer, als wir große Probleme im Offensivspiel hatten. Seine Antwort war die Verpflichtung von Ottl und Breno, was zunächst seltsam anmutete. Aber durch einen besseren Spielaufbau profitierte die gesamte Spielstatik und schließlich auch das Offensivspiel.

    Das verspreche ich mir von Hecking: dass aufgrund seiner enormen Erfahrung als Trainer einfach der Blick für den Kader und seine Schwachstellen besser ist, als bei Leuten, die aus dem Scouting kommen.

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    • Naja die Verpflichtungen hat Bader initiiert, oder? Wie kommst du darauf, daß das Hecking´s Leistung war?

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      • Ich bin mir sicher, dass Bader sich hier nach den Wünschen des Trainers orientiert hat. Auf die Idee, 2 Defensivspieler zu holen ist Bader wohl nicht alleine gekommen. Als starke Persönlichkeit hat Hecking sicherlich Einfluss gehabt. Klar, Bader hat es realisiert, aber die Idee kam bestimmt von Hecking.

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        • Halleluja, Hecking der Messias ist zurück.

          Da brauchte es schon einen ganz erfahrenen Trainerfuchs um zu erkennen dass wir auf der 6 schlecht besetzt waren und dann holt er als Trainer Klauß um über ihn an Krauß ranzukommen, genial.

          Und dass Hecking schon unter Bader die ganze Arbeit als Sportvorstand gemacht hat, alle Transfers initiiert und abgewickelt hat, hätte ja mal einer kommunizieren können, dann wäre auch mir von Anfang an klar gewesen, dass jetzt mit seiner Rückkehr alles gut wird.

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            • Welche Einstellung habe ich denn?

              Dass ich der Personalie Hecking erstmal kritisch gegenüber gestanden habe? Ja war so, was daran schlimm ist kann ich nicht nachvollziehen.

              Dass ich Deine Jubelkommentare gegenüber Hecking übertrieben finde? Ja, ich fand das letzte Posting von Dir übertrieben, vielleicht war meine Antwort ein wenig zu sarkastisch. Aber jetzt schon Hecking in den Himmel zu loben, wo er noch kaum etwas gemacht hat, das finde ich halt übertrieben. Schauen wir mal in einem halben Jahr, wie es dann bei uns aussieht.

              P.S. Die ersten Entscheidungen finde ich gar nicht schlecht und wenn wir noch einen guten Sportdirektor dazubekommen bin ich mit der akteullen Situation durchaus zufrieden. Am Ende will ich natürlich, dass Hecking Erfolg hat, es geht schließlich um den Club.

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              • Schon OK, ich schätze ja deine oft etwas langen, aber durchweg fundierten Antworten. Nur fand ich, dass deine Antwort auf meine „Jubelarie“ etwas zuviel Polemik enthielt, die deiner eigentlich unwürdig ist 😉

                Nein, da missverstehst Du mich. Es geht nicht darum, Hecking hochzujubeln, aber ich habe eben freudig zur Kenntnis genommen, dass die erste Verpflichtung gleich in die große Schwachstelle der letzten Saison zielte, die meiner Ansicht nach sowohl von RP als auch von JK sträflich vernachlässigt wurde. Es war m.E. einer der größten Fehler von RP, alle 6er wegzuschicken und keinen neuen zu holen. Für mich ein Hauptgrund der Instabilität.

                Vielleicht ist meine Freude zu euphorisch ausgefallen, aber ganz ehrlich, ich habe mir schon bei der Verpflichtung Heckings gedacht: so einen unausgewogenen Kader wird es bei DH nicht geben. Er weiß als Trainer, was ein guter 6er wert ist, weil es mit die wichtigste Position im modernen Fußball ist, er würde diese Lücke nicht lassen (auch in Erinnerung an Ottl und Breno). Und gleich die erste Verpflichtung passt genau in die 6 und verspricht eine Verstärkung zu sein. Ja, da fühle ich mich bestätigt und zeige meine Freude 😀

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        • Glaubt hier wirklich jemand, dass Transfers wie Breno, Ottl oder Timmy Simons Ideen von Bader waren?

          Mit Trainer Hecking hatte Bader damals einen Mann an seiner Seite, der nicht nur Übungsleiter war, sondern auch, wie Bader damals sagte, „seine sportlichen Ideen mit eingebracht hat.“ (Quelle: FCN.de)

          Im Endeffekt konnte sich Sportökonom Bader auf das Management fokussieren. Das, was er auf der Uni Bayreuth lernte. Wozu sicher auch das Abwickeln von Transfers gehörte. Initiiert wurden einige Transfers aber wohl von Hecking. Mancher Transfer war womöglich auch eine Idee von Möckel. Aber Bader als Kaderplaner? Nein. Beim besten Willen nicht.

          Hecking war für Bader mehr als ein Trainer, er war Ideengeber und Berater. Als Hecking nicht mehr da war, war Bader aufgeschmissen. Der Club fiel in ein Kompetenzvakuum. Verbeek und später Weiler waren zwar auch starke Persönlichkeiten, die sich gerne wohl mehr eingebracht hätten, aber mit denen konnte Bader nicht. Wiesinger war damals am Anfang seiner Profi-Trainerkarriere. Und Ismael war auch zu viel mit seiner Aufgabe als Übungsleiter beschäftigt.

          Laut kicker schwebte Bader mit Hecking das „Bremer Modell“ vor. Er hätte also gerne viele Jahre lang mit Hecking zusammengearbeitet. So wie Allofs und Schaaf. Bader wusste, dass Hecking der kongeniale Partner an seiner Seite war. Platz 6 in der Bundesluga damals war kein Zufall. Es hat vieles gepasst.

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          • Dann meinst du auch in Bremen hat Schaaf mehr für die Kaderplanung getan als Allofs?

            Okay für Nürnberg war mir das dann bislang so nicht bewußt, falls es so war. Und sportliche Ideen standen für mich synonym für Spielsystem, nicht zwingend dafür ich weiß, welcher Spieler dafür passen könnte.
            Es wurde ja auch immer als Begründung für das Festhalten an Bader angeführt, daß er ja schon so viele gute Spieler geholt hat. Und er hat sich ja auch extra noch Möckel dazugeholt.
            Und bislang bin ich eigentlich davon ausgegangen, daß da für Hecking ein Grund gewesen sein könnte, daß er nichts aufbauen konnte zu gehen, weil Bader durch seine Transferpolitik (relativ günstig auf Leihbasis einkaufen, im nächsten Jahr teuer verkaufen) Hecking ja immer wieder zwang, jedes Jahr mit dem Kaderaufbau von vorne anzufangen.

            Unter Weiler war es zumindest so, daß da Bader, Zietsch und Möckel Weiler teilweise überstimmt haben bei Spielerverpflichtungen? Hab ich zumindest so mal gelesen, ohne daß ich die Quelle jetzt noch finden würde. Ich glaub Wolfgang Wolf hat mal was in die Richtung gesagt.

            Und zwischen Verbeek und Bader gab es Spannungen, weil Bader Spieler holen wollte, die aus Verbeeks Sicht keine sofortige Verstärkung waren. Das klang mir auch nicht so als hätte der Trainer da ein Vorschlagsrecht, das auch vorrangig behandelt wurde.

            Aber wenn es so war und das bekannt war, dann frage ich mich, weshalb das nie viel öfter thematisiert wurde. Und weshalb Bader in der Satzung so eine Allmacht gegeben wurde, weshalb da nicht z.B. die Aufteilung von vornherein so festgeschrieben wurde, daß Bader maximal die Verhandlungen führen durfte und ein anderer für die Kaderplanung und Spielidee zuständig war.

            Darauf zu vertrauen, daß ein guter Trainer schon bleiben wird, wenn man ein Verein ist, der finanziell in den unteren Tabellenrängen anzusiedeln ist, ist doch auch einfach nur blauäugig.

            Dann hätten damals Verantwortliche wissen müssen, daß es wirklich mehr als fahrlässig war, nach Heckings Abgang Bader ohne Sportdirektor (und zwar einen guten, der sich durchsetzen konnte), Kaderplanungen anzuvertrauen und daß das Festhalten an ihm bis nach dem gescheiterten Aufstiegsversuch und die erneute Kaderplanung für die darauffolgenden Saison uns noch weiter in die Bredouille bringen mußte.

            Und sie hätten den Sportdirektor viel vehementer einfordern müssen und dafür sorgen, daß er mehr Macht bekam als Wolf.

            Wobei sich ja auch da die Geschichte im Grunde wiederholt. Man hat es auch bei Palikuca laufen lassen als Hermann dann doch nicht kam, anstatt von vornherein darauf zu bestehen, daß zügig ein Sportdirektor für die Kaderplanung und -entwicklung verpflichtet wird.

            Wenn ich das so bedenke, würde ich sagen, daß unser Aufsichtsrat aus den Fehlern der Vergangenheit zu wenig gelernt hat, auch weil wir Mitglieder in der Mehrheit viel zu schnell bereit sind, die Vergangenheit ruhen zu lassen, wenn es dann grade mal wieder gut zu laufen scheint.

            Und dann krieg ich gerade bei Hecking ein leicht unsicheres Gefühl. Ich hoffe, daß der Fehler nicht wiederholt wird, daß er wirklich einen Sportdirektor holt und es zu einer Aufgabenverteilung kommt, in der sich Hecking auf das, was ihm dann wirklich zu liegen scheint (Kaderplanung und -entwicklung) konzentrieren kann.
            Und daß die drei Hecking, Klauß und Wiesinger wirklich dran bleiben und ein Konzept entwickeln und sukzessive für eine gute Spielstrategie und die Verzahnung von NLZ und Profis.
            Und daß das etwas wird, was personenunabhängig fortgeführt werden kann und daß dafür dann auch die Kriterien klar sind für potentielle Nachfolger.
            Denn wenn es einschlägt und wir diese Saison eine sorgenfreiere haben, dann werden sowohl Hecking als auch Klauß für andere finanziell bessere Vereine interessant.
            Nun gut, wegen der Coronakrise werden wir vielleicht einige Vereine weniger haben als potentielle Abwerber. Ich kann mir nicht vorstellen, daß z.B. der HSV oder Schalke Corona unbeschadet überstehen bei dem hohen Schuldenstand, der da kolportiert wird.
            Und wie das für die Briten, Spanier, Franzosen weitergeht nach dem Exit, wird man auch erstmal abwarten müssen. Auch Scheichs oder Oligarchen dürften mit der Coronakrise so ihre finanziellen Einbußen haben.

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            • @Beate

              Die Sache mit dem „Bremer Modell“ war eher darauf gemünzt, dass dort mit Allofs und Schaaf zwei Leute über viele Jahre kongenial zusammengearbeitet haben. Inwieweit sich Schaaf in die Kaderplanung von Allofs eingebracht hat, weiß ich nicht.

              Es ist genauso, wie Du sagst: Nach Heckings Abgang oder spätestens in der darauffolgenden Sommerpause hätte man einen Sportdirektor installieren müssen, um den Abgang an Fachkompetenz zu kompensieren. Aber der laut Satzung allmächtige Bader wollte das wohl nicht und der Aufsichtsrat damals bestand in der Mehrzahl aus Bader-Claqueuren, wie wir wissen.

              Man braucht halt immer das, was man nicht hat. Hat man keine starke Persönlichkeit als Trainer und einen Sportvorstand, der weniger aus dem Sport, sondern aus der Wirtschaft kommt (Bader kam von Sportfive, jetzt Lagardere Sports), ist eine Kompetenzergänzung im Sinne eines Sportdirektors mit Fußball-Erfahrung sinnvoll. Damals geisterte ja der Name Stefan Reuter durch die Medien, der vorher bei Sechzig nicht einschlug. Trotzdem aber erst am Anfang seiner Karriere als Funktionär stand. Der Weltmeister wäre womöglich eine tolle Wahl als Sportdirektor gewesen, ein Franke (Dinkelsbühl) mit Club-Herz noch dazu. Aber Bader wollte das wohl nicht und der Aufsichtsrat ließ die Dinge einfach laufen.

              Aktuell sind wir in der im Vergleich dazu komfortablen Lage, dass wir einen Sportvorstand mit unbestritten hoher Fachkompetenz haben. Aber was Hecking zweifelsohne fehlt, ist die Erfahrung, wie man gewisse Dinge als Sportvorstand erledigt. Es wäre also falsch, Hecking mit einer Aufgabenfülle zu überfordern. Es würde ihm auch seine Stärken nehmen. Es braucht also auch jetzt einen Sportdirektor, der in technischen Dingen Erfahrung mitbringt.

              Im Unterschied zu Bader aber dürfte sich Hecking nicht weigern, eine Komptenzergänzung zu akzeptieren. Ganz im Gegenteil. Hecking will einen Sportdirektor, weil er weiß, dass einige Aufgaben als Sportvorstand für ihn Neuland sind. Hecking ist alles andere als ein Novize, aber eben auch noch kein Sportvorstand, der alle Aufgaben vollumfänglich erledigen kann.

              Schon alleine die Tatsache, dass Dieter Hecking Wert darauf legte, Michael Wiesinger beim Trainer-Casting immer an seiner Seite zu haben zeigt ja, dass Hecking eine zweite fachkompetente Meinung schätzt und sich selbst auch noch in bestimmten Dingen in einer Lernphase sieht. Spricht für eine gesunde Selbsteinschätzung. Welche Bader damals fehlte.

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    • Dass uns ein 6er fehlt, hat der Platzwart auch gesehen… Zumal wir gerade noch einen gehen haben lassen.

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        • Übersehen haben sie es sicher nicht, RP hat ja sogar einen angekündigt – nur keinen verpflichtet, warum auch immer.

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  • Na prima, da kommt endlich Konkurrenz auf die beiden Altherren Geis und Behrens zu. Das wird sowieso spannend werden, wie sich der 35jährige Trainer gegen die große Ü30 Fraktion in der Mannschaft durchsetzen wird.

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    • So groß ist die Ü30 Fraktion auch nicht, selbst Behrens gehört mit genau 30 da ja strenggenommen auch nicht dazu, Geis mit 26 sicher nicht. Der einzige echte Ü30-Spieler ist Margreiter, dann folgen Sörensen und Behrens mit genau 30, der Rest ist U 30.

      Dass die Mannschaft in der letzten Saison so alt ausgesehen hat lag nicht am Alter. 😉

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    • wie sich der 35jährige Trainer gegen die große Ü30 Fraktion in der Mannschaft durchsetzen

      Das hat mit dem Alter nichts zu tun, sondern hängt einzig von der Trainer Persönlichkeit ab. Man muss ja nicht erst auf Nagelsmann verweisen. Ich bin überzeugt nach den ersten Eindrücken, weil er kommunikationsstark ist, daß Klauß das kann.

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  • Gerücht: Früchtl auf Leihbasis zum Club. Wäre ein starker Konkurrent für Mathenia.

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    • Das verstehe ich ehrlich gesagt nicht wirklich. Entweder Früchtl muss dann auch spielen, oder die Intention ist sinnlos. Bei einer Leihe geht es um Spielpraxis. Für einen Bankdrücker als Nr.2 ist Mathenia zu teuer mit seinem langfristigen Vertrag. Aber wenn man Mathenia pushen will, wozu dann die Leihe? Da wäre eine feste Verpflichtung eines starken Torhüters sinnvoller!

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      • Wenn Klauß für sein System einen mitspielenden Torhüter braucht, dann ergibt die Leihe Sinn und Früchtl ist die Nummer 1. Mathenia ist teuer, aber sportlich sicherlich nicht unumstritten. Einen Konkurrenten hätte ich jedenfalls verpflichtet.

        Du solltest Hecking echt mehr Vertrauen entgegen bringen… 😉

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        • Schon klar, ein Konkurrent macht Sinn. Aber doch eher als feste Verpflichtung und nicht mit der eingebauten Notwendigkeit, ihn spielen zu lassen, sondern als gleichrangigen Herausforderer.

          Siehste, das relativiert sogar den Jubelperser 😉

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          • Ich sag mal so: Wenn Früchtl der Spieler ist, für den ihn die Bayern halten, dann ist mir eine Leihe auch recht, weil wir so einen Spieler anders gar nicht bekommen könnten. Dann gibt es aber auch nach wenigen Spielen keine Diskussionen mehr über seine Verpflichtung.

            Gerade in der aktuellen Saison sind Leihen ein probates Mittel, nachdem sie auf zwei Jahre angelegt sind, habe ich auch keine Bedenken, dass uns im nächsten Sommer schon alles zerbricht. Und im Sommer 2022 stehen wir hoffentlich besser da, als wir es im Moment tun. Und jungen Spielern zu zeigen, dass man bei uns was werden kann, haben wir in den letzten Jahren ohnehin etwas vernachlässigt. Gilt natürlich für die eigenen (Nürnberger, Handwerker, Rhein) ebenso.

            Ziel muss sein, dass wir sportlich besser dastehen und trotzdem auch eigene Werte schaffen. Alles was man bisher hört und sieht gefällt mir. Ich habe mich vor einem Defensiv-Trainer und 30-jährigen Rumänen in der Innenverteidigung gefürchtet. Jetzt haben wir einen 35-jährigen Laptop-Trainer und zwei Jugendnationalspieler. I’m in.

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            • Das war damals doch ein Brasilianer aus Rumänien. 🙂
              Das damals unter Bader schon Hecking vollumfänglich für die Spielerverpflichtungen verantwortlich gewesen sein sollte, halte ich für eine sehr steile These, eher für eine Mär.

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              • Vollumfänglich?

                Nein, sicher nicht. Aber bestimmt hat Hecking Bader vorgegeben, was er braucht. Bader hat die Leute dann besorgt bzw. besorgen lassen, vermutlich sogar eine Auswahl vorgeschlagen. Ich glaube nicht, dass Hecking selbst gesucht hat, aber er wusste, was er haben will und hat dann mitbestimmt.

                So abwegig ist das nicht, eher höchst wahrscheinlich.

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                Antwort
            • Ich finde die Leihen von hochtalentierten Spielern, darunter kann man beide einordnen Früchtl und Krauß für unsere Entwicklung interessant und diese Spieler kommen von Top Vereinen, die in sportlich taktischer Entwicklung Vorreiter sind. Dennoch ein ganz wichtiger Faktor ist Erfahrung ob das auf Anhieb funktionieren wird, sehen wir schon. Ich würde Mathenia nach einer auch bei ihm sehr durchwachsenen Saison immer noch für seinen letzten Abschlag in der Relegation feiern in der 96. Minute der butterweich auf Schleuseners Kopf kam, auf Erras der mit dem langen Bein wieder zurück auf Schleusener, der stochert ihn aus der Luft am zögernden Torwart vorbei – Tor. Ohne diesen butterweichen langen Abschlag von Mathenia, hätte es das Tor nicht gegeben und wären wir jetzt in der 3. Liga.

              Also auch das Duell Früchtl, Mathenia, wenn der sich wieder fängt sehe ich offen. Als sportlich verzichtbar sehe ich Lukse und Klandt, die als man sie benötigte beide nicht helfen konnten.

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            • @xxandl: auf jeden Fall merkt man an den Reaktionen hier im Blog, welches Standing unsere langfristige Nr.1 hat. Das zeigt klar das Unverständnis auf mein anfängliches Unverständnis.

              Die Tendenz ist klar: lieber ein starker Leihspieler als Nr.1 und der teure Platzhirsch auf der Bank als weiter mit dem Platzhirsch im Tor zu planen 😉

              Ich bin zwar der Meinung, dass Mathenia besser ist, als er letzte Saison zeigen konnte, aber Luft nach oben bleibt auf jeden Fall. Wenn wir hier eine Verstärkung verpflichten können, gerne. Auch gerne als Leihe mit Hintertürchen, denn ein guter Torhüter wird nicht zukünftig nur Nr.2 sein wollen, da haben @Armin und @Teo recht.

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          • Bei der Torwartverpflichtung war ich im ersten Moment auch skeptisch, einen Torwart ausleihen? Ist das sinnvoll? Schlägt er ein, ist er doch gleich weg?

            Allerdings in dem Fall vielleicht doch nicht, denn wenn sich Früchtl bei uns durchsetzt wird er nicht als Nummer 2 zu den Bayern zurückgehen. Die haben aber eigentlich Nübel als Ersatz für Neuer.

            Könnte am Ende ein guter Plan sein, wenn Früchtl sich bei uns durchsetzt und Nübel bei den Bayern, oder es gibt nach der Saison einen Tausch Nübel für Früchtl, auch nicht verkehrt.

            Mathenia ist solide, aber im Herauslaufen eher schwach und er zeigt Nerven in Drucksituationen. Dann scheint er mir unbedingt die Fehler der Vorderleute ausgleichen zu wollen, statt erst mal solide seine Leistung bringen zu wollen

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            • Früchtl hat noch 2 Jahre Vertrag bei den Bayern, genauso lange läuft der Leihvertrag.
              Seine Perspektive dürfte dann eher lauten: Nummer 2 hinter Nübel (Neuer wird in seinem letzten Jahr mit 36 Jahren eher als Torwarttrainer fungieren).
              Ob der Club da eine Chance hat, ihn weiter zu halten?
              Dürfte auf seine Leistungen und auf die Ligazugehörigkeit ankommen.

              Er hat wohl wirklich die Anlagen zu einem kompletten Keeper, das wird ein spannendes Rennen um den Platz zwischen den Pfosten.

              Krauß dürfte ebenso sehr schnell zu einer Stammkraft werden.
              Da weht ein frischer Wind in der Mannschaft.
              Was mir noch fehlt, ist ein erkennbarer Kopf dieser Mannschaft. Ich bin gespannt, ob das (vorerst) H. Behrens sein darf/ soll.

              Und das Thema Sportdirektor?
              Ist Michael Wiesinger noch ein Thema?

              Und was tut sich in Sachen JHV? Ist das @Redaktion vorstellbar, hier eine Online-Petition für Mitglieder auf den Weg zu bringen, die eine Online-JHV empfiehlt?

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              • Früchtl verlängert fix bei den Bayern, bevor er verliehen wird. Und im Sommer 2022 werden die Bayern dann wohl entscheiden, ob Früchtl oder Nübel (oder ganz jemand anderer) Neuer-Nachfolger werden. Und ganz ehrlich: Wenn Nübel jetzt zwei Jahre lang auf der Bank sitzt, rechne ich dem nicht die größten Chancen aus. Zumal ich den auch heuer absolut nicht gut fand.

                Früchtl wäre für uns nur dann zu halten, wenn er sich als deutlich zu schlecht für die Bayern herausstellt – aber eigentlich müssten wir uns wünschen, dass er jeden Ball hält…

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                • Früchtls Vertrag wurde ja erst letzten November verlängert, aber eben nur für zwei Jahre. Das wäre es etwas komisch, wenn sie nun doch auf einmal langfristig mit ihm verlängern wollten.
                  Glaube ja nicht, dass seine Leistungen bei den kleinen Bayern seitdem zu einer groß anderen Einschätzung geführt haben, was seine Perspektive als langfristiger Anwärter auf die Nr. 1 bei den Profis betrifft.

                  So ist die kurze Vertragslaufzeit ja doch ein gewiss Indiz, dass man ihm diese Rolle trotz allen Talents eher nicht zutraut.

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                • Früchtls Vertrag wurde ja erst letzten November verlängert, aber eben nur für zwei Jahre. Das wäre es etwas komisch, wenn sie nun doch auf einmal langfristig mit ihm verlängern wollten.

                  Es geht ja nicht um langfristig, es geht um erhalt des Transferwerts und da sind die Bayern halt finanziell geschickt. Sie haben ja kein Risiko dabei, die nächsten 2 Jahre zahlen wir das Gehalt, wird er bei uns die Nummer 1 steigert sich der Transferwert, schafft er es nicht, dann müssen die Bayern im schlimmsten Fall einen Nachwuchstorwart noch ein Jahr bezahlen, da kostet wahrscheinlich jeder Physio in deren NLZ mehr.

                  Glaube ja nicht, dass seine Leistungen bei den kleinen Bayern seitdem zu einer groß anderen Einschätzung geführt haben, was seine Perspektive als langfristiger Anwärter auf die Nr. 1 bei den Profis betrifft.

                  Immerhin gehört er zur Meistermannschaft der kleinen Bayern, hatte da einen Notenschnitt von 2,94 und selbst wenn es bei Früchtl nicht für die erste Mannschaft bei den Bayern reicht, es gibt ja viele Vereine, die dann immer noch in Frage kommen.

                  Und die Alternative Nübel ist ja auch nicht 100% sicher als Nachfolger von Neuer, ich glaube am Ende hat der auch einen riesen Fehler gemacht sich hinter Neuer einzureihen. Ein paar ausgewählte Spiele ersetzen keine dauerhafte Spielpraxis, gerade für junge Torleute, vielleicht kann Früchtl gerade mit der Leihe sogar Nübel überholen.

                  So ist die kurze Vertragslaufzeit ja doch ein gewiss Indiz, dass man ihm diese Rolle trotz allen Talents eher nicht zutraut.

                  Zweieinhalb Jahre sind doch für einen Nachwuchsspieler keine kurze Vertragslaufzeit, noch dazu bei den Bayern, die ja keinen anderen Verein in Deutschland als Konkurrenz fürchten müssen, weder was die sportliche Perspektive bedeutet, noch was das Finanzielle betrifft.

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            • Wichtig ist hier, glaube ich, dass auf der Torwartposition Ruhe einkehrt. Mathenia war ja vor der Verletzung am Saisonanfang auch schon stark in der Kritik und hat dann seine „Degradierung“ durch die Verletzung vermieden – ich vermute, wenn er weiter so gehalten hätte, wäre er auf der Bank gelandet.

              Früchtl soll wohl eine sehr gute Strafraumbeherrschung und sehr schnelles Aufbauspiel haben. Auf der Linie sind alle Profi-Torhüter stark. Würde mich freuen, ihn hier zu sehen. Wäre dann wahrscheinlich die klare Nummer eins.
              Mir ist die Leihe als Mittel recht, wenn dadurch die Qualität im Kader erhöht wird – und das wird sie mit Früchtl auf jeden Fall.

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              Antwort
  • Und schön wenn jetzt mal das Geweine wegen einem 6er aufhört, das ging das komplette Jahr über so, obwohl wir anfang letzt Saison noch völlig übersetzt waren auf dieser Position (ua. mit 3 Erstligaspielern), der Grund warum man Rhein ausgeliehen hat. Egal wo es zwickte und es zwickte in allen Ecken auf dem Spielfeld, es war immer ein fehlender 6er schuld.
    So fühlt sich Monokausalität an. Ob Krauß wirklich unser Problem auf der Position löst oder vielleicht doch Rhein oder Mister XY wissen wir ja noch nicht, ich finde das ist schon eine Position mit dem Spiel vor sich, daß viel Erfahrung benötigt.

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    • Wir hatten vielleicht viele 6er im Kader, oder zumindest Leute, die das schon oft gespielt haben.
      Aber was bringt dir das, wenn man dann in erster Linie auf den schlechtesten setzt, weil man ihn aus früheren Zeiten kennt, oder welche, die das zwar eben schon oft gespielt haben, dort aber einfach nicht wirklich hingehören?
      Den talentiertesten wegschickt, weil man nichts mit ihm anzufangen weiß?
      Und erst im Saisonendspiel merkt, welcher unserer 6er TATSÄCHLICH der stärkste ist? Ihn damit aber so vergrault, dass er wechselt?

      Und überhaupt, nur weil man für eine Position sehr viele Optionen hat, heißt ja trotzdem noch lange nicht, dass diese auch gut besetzt ist.
      Sicher, wir hatten sehr viele Problemstellen im Kader in der letzten Saison, also eigentlich war der Kader insgesamt eine große Problemstelle, aber das DM war trotzdem die größte Schwachstelle darin.

      Dass wir nun einen sehr talentierten Spieler für diese Position geholt haben, ist natürlich sehr zu begrüßen. Dass wir damit nun aber auf dieser Position gut aufgestellt sind, heißt das aber noch lange nicht, wenn man bedenkt, dass Krauß ganze 3 Min Profierfahrung hat, Rhein auch noch relativ unerfahren und zudem auch eher offensiver ausgerichtet ist, Nürnberger evtl. auf der linken Seite benötigt wird und Behrens und Geis für das DM unter Klauß noch ungeeigneter sein dürften als sie es bislang ohnehin schon waren. Da würde uns ein weiterer, erfahrener 6er definitiv sehr gut zu Gesicht stehen.

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      • Sehr spannend wird auch die Kapitänsfrage. Behrens sehe ich da nicht mehr, weil er kein unumstrittener Stammspieler sein kann. Aber wer von den Führungsspielern ist überhaupt noch unumstritten?

        Margreitter?
        Valentini?
        Mathenia?
        Geis?

        Oder belässt man es bei Behrens und nimmt in Kauf, dass er kein Stammspieler mehr ist? Oder findet Behrens seine Form wieder und lässt die Frage gar nicht aufkommen? Das halte ich für eher unwahrscheinlich.

        Das könnte ein Problem werden: wir haben eigentlich keinen Leader, dessen Position nicht wackelt.

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        • Warum sollte Behrens nicht mehr Stammspieler sein? in der Relegation ist Geis rausgefallen, Wiesinger-Mintal haben eher auf den alten Teamgeist der „Aufstiegsmannschaft“ gesetzt und da war Behrens schlicht der Chef.

          Vielleicht lässt Klauß den Kapitän ja wählen?

          Die von Dir genannten Namen sehe ich kritischer als Behrens, Margreiter ist nicht der stärkste in der Spielgestaltung, war viel verletzt und sportlich auch nicht gerade ein Trumpf. Valentini ebenso immer wieder verletzt und auf rechts außen maximal gleichberechtigt mit Sorg.

          Mathenia, wenn wir jetzt Früchtl als echten Nummer 1 Herausforderer holen?

          Und Geis siehe oben, noch dazu mit Fürth-Vergangenheit, den kann ich mir gar nicht als Kapitän vorstellen. Azs meiner Sicht ist er auch gar nicht der Typ dazu ein Teamleader zu sein. Behrens hat immerhin schon mal gezeigt, dass er das kann.

          Ich denke aber auch, dass das Thema Kapitän erst kurz vor Saisonbeginn beantwortet wird, dann wenn Klauß seine Stammelf hat und es wieder eine Hierarchie im Team gibt.

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          • Sag ich doch, die logische Antwort ist immer noch Behrens, weil die anderen noch weniger logisch sind. Aber ich sehe Behrens im Fußball der RB-Schule problematisch, ich bin nicht sicher, ob er da einen Stammplatz haben wird. Er ist eigentlich in allen Belangen mittelmäßig, nur der Abschluss und v.a. der Kopfball sind für einen ZM überdurchschnittlich. Aber ob die Defizite im Passspiel, der Kreativität, der Technik, dem Durchsetzungsvermögen und der Geschwindigkeit ausreichen, bzw. durch Führungsqualität wettgemacht werden, hängt wohl auch davon ab, wer noch kommt oder bleibt.

            Geis abzuschreiben ist andererseits auch fraglich. Immerhin hatte er die meisten Torbeteiligungen. 16 Scorerpunkte sind schon ziemlich Spitzengruppe in der 2. Liga.

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  • Und erst im Saisonendspiel merkt, welcher unserer 6er TATSÄCHLICH der stärkste ist? Ihn damit aber so vergrault, dass er wechselt?

    Also erst paßte Erras Palikuca nicht, dann wollte er erst sehen welcher neuer Trainer kommt der ihm Spielzeiten verspricht, also der Schritt nach Bremen macht sich bestimmt deutlich seinem Gehaltszettel sichtbar, ich weiß nicht ob man das vergraulen nennen kann.

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    • Das kann man auf jeden Fall „Vergraulen“ nennen. Den Vertrag muss man vor der Winterpause verlängern. Und den Stellenwert von Erras im Kader muss man eben auch finanziell ausdrücken. Behrens hat die letzten zwei Jahre die Kapitänsbinde spazieren getragen, Magreitter ebenfalls komplett schlecht gespielt, Mathenia wurde letztes Jahr mit einem Fünf-Jahres-Vertrag der Hintern vergoldet, auch Dovedan wird sicherlich sehr gut bezahlt werden. Erras verdiente bisher mit Sicherheit deutlich weniger als diese vier und hat unglaublich viel mehr Potenzial – das hätte sich eben im Vertragsangebot auch finanziell ausdrücken müssen.
      Wenn einem das ein geerdeter Spieler aus der eigenen Jugend nicht Wert ist, dann nennt man das „Vergraulen“.

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      • Den Vertrag muss man vor der Winterpause verlängern. Und den Stellenwert von Erras im Kader muss man eben auch finanziell ausdrücken.

        Problem dabei, vor der Winterpause war der Stellenwert von Erras in der Mannschaft nicht all zu hoch. Klar kann sein, dass das an falscher Ein- und Aufstellung der beiden Trainer lag, aber es war halt sowohl bei Canadi als auch bei Keller so. Soll ein Sportchef dann quasi gegen den Willen der Trainer diesen Spieler langfristig und teuer an den Verein binden?

        Und wir sollten immer im Auge behalten, selbst wenn wir Erras einen sehr guten Kontrakt vorgelegt hätten, mit Bremen hätten wir trotzdem nicht mithalten können.

        Und die Aussage des Beraters von Erras, dass Palikuca gar nicht verhandelt hätte und man jetzt interessiert ist, was der Club nach Palikuca bietet, war sicher auch zu 90% Vertragspoker. Da hat man Bremen klar gemacht, ihr müsst schon noch ein paar Euro als Handgeld drauflegen, wenn Ihr Erras ablösefrei bekommen wollt. Wir können auch sofort verlängern, dann müsst Ihr Ablöse berappen, wenn es trotzdem zum Wechsel kommen soll.

        Äußerungen im Rahmen eines Wechsels sollte man von keiner Seite zu wichtig nehmen, da geht es um Poker und ein gutes Standing in der Öffentlichkeit. Ohne die Vorlage zum rettenden Tor, wäre die Diskussion um Erras doch gar nicht mehr so hochgekocht. Das haben Erras und sein Berater jetzt sicher auch ein wenig genutzt, das Handgeld zu steigern.

        ich kritisiere das gar nicht, es geht da um viel Geld für den Spieler und den Berater, 1-2 Mio mehr, wenn man die richtige Taktik hat, so schnell und so leicht kann man sonst kaum Geld verdienen. Würde man das nicht nutzen und entsprechende Kommunikation betreiben, wäre man ja dumm.

        Also was Du vergraulen nennst, ist halt auch ein Stück weit Verhandlungstaktik im Transferpoker, gerade wenn man ablösefrei wechselnb kann und so noch einen Extrabonus als Handgeld dazubekommen kann.

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      • Ich will jetzt nicht alle Spiele nach googlen, aber vor Weihnachten war Erras wenn ich mich recht erinnere nicht in der Forum dass man ihn dringend sofort verlängern musste. Er kam erst sehr spät in der Saison in eine gute Form, erst am Ende. Und gegen ein Erstliga Angebot ziehen wir doch sowieso den kürzeren.

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        • @Armin und @Juwe

          Da habt ihr natürlich total recht. Erras hatte vor der Winterpause nicht den Stellenwert wie nach der Corona-Pause. Insofern wäre es natürlich komisch gewesen, ihn auf die Gehaltsstufe der Topverdiener zu stellen.
          Da sind wir dann wieder beim Canadi-Problem (Erras als IV) und bei der Keller-Lithargie („Naja, versuchen wir es mal mit den gleichen wie Canadi“).

          Das mit der Verhandlungstaktik stimmt auch (da wird oft einiges in die Öffentlichkeit getragen, nur um den Preis hoch zu treiben/niedrig zu halten.

          Aber es kommt doch für keinen, der sich schon länger mit dem Club beschäftigt, überraschend, dass Erras gut ist, wenn er mehrere Spiele das Vertrauen als DM bekommt. Wenn man es so sieht, muss man doch wieder vor der Winterpause verlängern 🙂

          Ich finde es halt so bitter, dass man da einen komplett geerdeten Menschen, der gern in Nürnberg lebt und aus der eigenen Jugend kommt, verliert obwohl es vermeidbar gewesen wäre.

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          • Je länger ich darüber nachdenke, desto schwächer wird mir der Palikuca. Ein Sportvorstand, der nicht fähig oder willens ist, in der Winterpause mit Erras zu verlängern, ist eigentlich zu nichts zu gebrauchen. Er hätte um die Verdienste dieses langjährigen Clubspielers wissen und dessen Potential erkennen müssen. Dann wäre er ein guter Sportvorstand des Clubs gewesen. War er aber nicht. Palikuca hat sich zu wenig mit der Mannschaft beschäftigt, die in die 1. Liga aufstieg und wieder abstieg. Er und Canadi haben sich zu wenig mit den Fähigkeiten dieser Truppe beschäftigt und zu viel in deren Defiziten gewühlt, sich geradezu darin gesuhlt, damit sie als Rettergestalten des Nürnberger Fußballs im umso stärkeren Licht erscheinen. War aber nicht. Sie haben die Stärken, Zusammenhalt und Leidenschaft zerstört, und die Schwächen im Zusammenspiel vergrößert. Mit dem bekannten Ergebnis. Erst die Rückbesinnung mit Wiesinger und Mintal hat wieder Zug in die Mannschaft gebracht. Das war die späte Rettung. Es ist müßig einzelne Spieler herauszugreifen. Gerne kühlt sich manches Fanmütchen an Hanno Behrens. Aber Behrens war es bestimmt nicht, der das Nürnberger Spiel so schwach, so inkonsistent, so wackelig machte. Verantwortlich waren die grundlegenden Fehler des Sportvorstand und des von ihm gewählten Trainer Canadi, die in nur wenigen Wochen in der Profimannschaft zu vieles zu Kleinholz machten und danach keinen weiteren Plan hatten. Ein wahrlich missratenes Konzept der Führung und des Trainers.

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            • Weil Palikuca die Erfahrung und das Auge gefehlt haben.

              Dass man das Vorhaben, Palikuca einen erfahrenen Mann als Sportdirektor an die Seite zu stellen, nach der Absage von Peter Herrmann nicht weiterverfolgte, war aus meiner Sicht ein grober, fast existenzbedrohender Fehler des Aufsichtsrats.

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              Antwort
            • Hab ich doch von Anfang an moniert. Die Entscheidungen von Palikuca und Canadi waren offensichtlich darauf angelegt, den bestehenden Mannschaftszusammenhalt zu zerstören.
              Und das haben sie fatalerweise zum Schaden des Vereins hervorragend hinbekommen.

              Vielleicht hat Palikuca da noch zuviel seine eigenen Erfahrungen bzgl. bestehender interner Mannschaftshierarchien im Kopf gehabt und nicht kapiert, daß dieser Mannschaftszusammenhalt auch die Erstligasaison überstanden hatte, sondern gedacht, daß sich da eh nur noch einige an ihre Privilegien klammern.

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              Antwort
              • Palikuca und Canadi haben das nicht mit Absicht gemacht.
                Denn sie wussten nicht, was sie tun.
                Und keiner hat sie eingebremst.

                Doch lass‘ uns nach vorne schauen, @Beate.
                Ohne die Vergangenheit zu vergessen.

                Vielleicht lockt die allgemeine Aufbruchstimmung ja auch Kandidaten für den Aufsichtsrat an, die vorher abgewunken hätten. Vielleicht ja auch den einen oder anderen Ex-Profi, dessen Mitwirken wichtig wäre, wie Max Müller im Podcast betonte. Womöglich gibt es auch eine Veränderung an der Spitze des Aufsichtsrats. Ohne das große ehrenamtliche Engagement von Thomas Grethlein und seiner Stellvertreter Stefan Müller und Johannes Bisping auch nur annähernd infrage zu stellen – ich denke, es geht besser. Man darf nicht vergessen, dass wir haarscharf an der Katastrophe vorbeigeschlittert sind.

                Letzten Endes haben wir Mitglieder es zum Teil in der Hand, den Aufsichtsrat so zu wählen, dass unser Club wetterfester wird. Hängt natürlich auch immer von den Kandidaten ab. Und hoffentlich können sich dieses Mal und in Zukunft so viele Mitglieder wie möglich einbringen bei der Aufsichtsratswahl. Denn mittlerweile dürfte jedem klar sein, wie ungemein wichtig diese Wahlen für die Entwicklung unseres Clubs sind – insbesondere vor dem Hintergrund der aktuell gültigen Satzung.

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                Antwort
  • Wir hatten vielleicht viele 6er im Kader, oder zumindest Leute, die das schon oft gespielt haben.
    Aber was bringt dir das

    Das sehe ich auch so, allerdings habe ich einen etwas anderen Blickwinkel darauf. Ja wir hatten zu Beginn der Saison einige 6er, aber Canadi hat es leider nicht geschafft den richtigen für seine Spielidee zu finden und Palikuca (zusammen mit Canadi?) haben leider gedacht Geis könne der richtige 6er sein, was dazu führte, dass man Rhein ausgeliehen hat. Hätte Geis zumindest den offensiven Part bei einer Doppel-6 gut erfüllt, dann hätte die Saison anders verlaufen können. Aber damit wäre natürlich immer noch die Frage nach den richtigen Positionen für Behrens und Dovedan offen gewesen?

    Sprich, unser Hauptproblem unter Canadi war, dass er keine Stammformation in der Zentrale gefunden hat und später, dass auch keller in dem Bereich keine Entscheidung treffen wollte.

    Mal sehen wie unser neuer Trainer diese Frage beantwortet. Aus meiner Sicht besteht hier die entscheidende Frage für die neue Saison. Wie sieht die Struktur im zentralen Mittelfeld aus? Spielen wir mit Doppel-6 oder nicht? Spielen wir mit Doppel-8, also Raute, oder nicht, wer besetzt die 10, die offensive, zentrale Position im Mittelfeld? Wenn Klauß es schafft hier eine klare Struktur, also ein festes System etablieren kann, wenn er hier einen Stamm mit 5-6 Spielern und eine feste Hierarchie etablieren kann, dann ist für die neue Saison viel gewonnen.

    Leipzig hat in der Vorrunde sehr häufig mit 4er Kette gespielt, aber zu Beginn und zum Ende der Vor- UND Rückrunde auch mal mit 3er Kette. Bei der 4er Kette spielen sie fast immer mit einer 2er Kette davor und bei 3er Kette mit einer 3er Kette davor. Man hat also fast immer 6 Spieler, die nominell zur Defensive zählen, wobei das defensive Mittelfeld auch viel für die Offensive tut.

    Spannender ist die Organisation der Offensive und da gab es auch eine Aussage in der Vorstellung-PK von Klauß, dass man hinten gut organisiert stehen will, dass man dann nach vorn aber durchaus „wild“ spielen will. Und das kann man auch bei der taktischen Aufstellung von Leipzig ein wenig sehen, da gibt es vor mal eine 3er Reihe die mal eng beieinander steht, ein andermal stehen die offensiven außen ganz weit, sind eher Außenstürmer. Bei zwei offensiven Mittelfeldspielern stehen diese immer auf einer Linie, aber auch mal eher zentral, mal eher außen und auch die Stürmer sind nicht klar zu definieren.

    In der Offensive ist die Taktik also für den journalistischen Beobachter nur schwer zu definieren, auch wenn es sehr oft die gleichen Personen sind, findet man diese doch auf unterschiedlichen Feldern des Spiels, hier ist eine starre, feste Organisation nur schwer feststellbar. Was eine Mannschaft ja auch schwer auszurechnen macht.

    Ob man diese Flexibilität auch mit unseren Spielern und unter den Bedingungen der zweiten Liga erreichen kann weiß ich nicht, stelle ich mir auch schwer vor. Für Freiheit braucht es halt viel mehr technische Fähigkeiten und Spielintelligenz, als für ein festes Schema, wo der einzelne klarer weiß was er zu machen hat.

    Hier sehe ich auch die schierigste Aufgabe für Klauß, kann er mit der beschränkten Qualität unserer Spieler zurecht kommen, in seiner bisherigen Laufbahn hatte er es ja eher mit Topleuten zu tun. Weniger Qualität kann einen Chef ja auch frustrieren.

    Ich bin schon sehr gespannt auf die ersten Testspiele, wenn man mal sehen kann, welche Ideen Klauß hat und wie gut unsere Spieler diese umsetzen können? Und wie Klauß dann darauf reagiert, dass manche Idee schlicht an der Qualität der Spieler scheitert.

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  • @ Ritter Lanzelott.
    Wieso Margreitter komplett schlecht gespielt.
    Spiel bei 96 gelöscht ?
    Notenschnitt kicker 3,47

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    Antwort
    • Klar hatte er auch ein paar Aussetzer, aber Margreitter ist laut Kicker mit den (prozentual) meisten gewonnenen Zweikämpfen an Platz 3 aller Zweitligaspieler gelistet diese Saison.

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      Antwort
      • Defensiv natürlich richtig. Im Spiel nach vorn hat er gefühlt jeden Ball, der nicht zum Außenverteidiger oder zum anderen IV gespielt wurde, direkt dem Gegner in den Fuß gespielt.

        Denke, er ist aktuell mit Abstand IV Nummer 3.

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        Antwort
      • Seh ich wie der Ritter. Margreitter ist im Zweikampf gut, aber er spielt wenig vorausschauend. Und seine Patzer waren oft spielentscheidend.

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        Antwort
    • Eher an 1. Haben aber beide ihre Stärken und Schwächen.
      Ich sehe ihn im Sellungsspiel und im Aufbauspiel zum Beispiel vor Sörensen.

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      Antwort
  • @ Ritter Lanzelott.
    Ich kenne mich in Taktik und vielem nicht gut aus. Mach ein wenig Statistik rund um den FCN (incl. SR seit 2007/08) und
    für mich ist total wichtig das jeder auf dem Platz brennt und Leidenschaft für den FCN zeigt.
    Bei Mühl gefällt mir die Körpersprache halt überhaupt nicht und nach der letzten Saison Mühl als
    IV Nummer 1 zu sehen überrascht mich- Kicker Notenschnitt 4,1.
    Ich hätte auch beim FCI lieber Margreitter in der Startelf gesehen.
    Letzt Saison hatte ich bei Mühl seit dem Spiel beim SVS kein gutes Gefühl und es gab nur einen Sieg
    mit ihm in der Startelf.
    Bin gespannt wie die IV in der Saison 2020 /21 zu Beginn aussieht..

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    • Ich denke, die Körpersprache bei Mühl kommt daher, weil er immer den Mund offen hat – das sieht irgendwie nicht so schlau aus (hab keine Ahnung, ob er schlau ist oder nicht). Magreiter tut immer so als wäre er der Chef, macht ganz oft nach Angriffen der Gegner die AVs zur Sau und baut dann den nächsten Bock. <– das alles ist mega subjektiv und durch überhaupt keine Statistik zu belegen.

      Noch sowas subjektives:
      Beispielsweise hat es mich bei Frey auch immer so massiv aufgeregt, dass er so tut als würde er sich zerreißen und mehr läuft als ein Ackergaul. Die meisten seiner Wege waren aber komplett unnötig und er hat durch diesen übermotivierten Mist ständig das Zentrum aufgegeben und Unruhe in die Arbeit gegen den Ball gebracht. Ishak ist meines Erachtens viel intelligenter drauf gegangen. Am Ende hat der eine halt eine riesengroße Laufleistung und beim anderen sagt man "der steht ja nur rum".

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      Antwort
      • Evtl bekommt Mühl durch die Nase nicht genug Luft und muss deshalb ständig durch den Mund schnaufen. Wodurch die Muskulatur erschlafft und die Lippe hängt, was nicht gerade vorteilhaft wirkt und auf Dauer die Leistungsfähigkeit mindert. Er sollte das bei einem HNO oder Pneumologen testen lassen.

        Mühl hat seine stärksten Spiele gemacht, wenn er einen erfahrenen Mann an seiner Seite hatte wie zB Ewerton. Dieser scheint ihm Sicherheit zu geben. In dieser Saison gab es lange keinen solchen Mann. Mühl traue ich durchaus zu, sich wieder zu fangen und gehobenes Zweitliga-Niveau zu spielen. Mindestens!

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        • Wahnsinn, ich wusste gar nicht, dass man wegen seiner Atmung schlechter spielt.
          Aber wenn du Recht hast, sollte er das wirklich mal abchecken lassen.
          In der Bundeskiga war er einer unserer besten Spieler (evtl. wirklich wegen Ewerton).
          Wenn er diese Leistung wieder zeigt, könnte man ihn als super „Neuzugang“ bezeichnen.

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          Antwort
          • Wenn die Mannschaftsärzte das noch nie bedacht hätten, müßte man sie auswechseln.
            Zur Diskussion stehen sie ja eh, wenn man so manche Spieler hört bzgl. ihrer Verletzungen. War es nicht Erras, dem sie nahegelegt haben, seine Karriere zu beenden?

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            Antwort
      • Von mir aus hätten Frey und Ishak keinen zusätzlichen Meter laufen müssen.
        Sie hätten einfach nur Tore schießen sollen. Deren Bilanz als Mittelstürmer wird nun mal nicht an gelaufenen Kilometern gemessen.

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        Antwort
        • So einfach ist es halt nunmal nicht. Auch MIttelstürmer haben neben ihrem Jon Toreschießen durchaus wichtige Aufgabe in der Defensive, Räume freimachen etc.
          Ich hoffe, daß es Klauß gelingt, alle unsere Spieler spielintelligenter zu machen. Die das nicht draufhaben, werden dann vermutlich ausgemustert im Laufe der Saison.

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          Antwort
        • Wer aber nur die geschossenen Tore zählt weiß auch nur die halbe Wahrheit. Es gibt Stürmer die sich vorne „wundgelegen“ haben die aber trotzdem eine gute Quote hatten. dies aber wohl mehr dadurch, dass die restliche Mannschaft die Kilometer gemacht hat und den Stürmer mit Bällen gefüttert hat. Hat so ein Stürmer einen schlechten Tag, dann spielt die Mannschaft mit 10 Mann.
          Aus meienr Sicht muss man schon auch sehen, was ein Stürmer für das Spiel macht.
          Um beim Club ein Beispiel zu nennen, würde ich mal Markus Schroth anschauen, wenn ich mich richtig erinnere, war der zu seiner Nürnberger Zeit kein absoluter Torjäger, aber für das System ungemein wichtig. Aus meiner Sicht mit ein Grund warum es nach dem Pokalsieg abwärts ging.

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          Antwort
          • Richtig, die Bedeutung von Markus Schroth wird oft unterschätzt. Ja, er war tatsächlich kein Torjäger, ich glaube er lag so bei etwa 6 Saisontoren, als Marek um die 20 hatte. Aber er war ungemein wichtig, um die Lücken zu reißen, die Marek (und die anderen in der Verletzungszeit Mareks) dann nutzen konnten. Schroth ist dahin gegangen, wo es weh tut und hat viele Räume freigesperrt.

            Charisteas dagegen war ein anderer Typ und das war nicht gut für unser gewohntes Angriffsspiel.

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            Antwort
        • Von mir aus hätten Frey und Ishak keinen zusätzlichen Meter laufen müssen.
          Sie hätten einfach nur Tore schießen sollen. Deren Bilanz als Mittelstürmer wird nun mal nicht an gelaufenen Kilometern gemessen.

          Also diese Betrachtungsweise ist doch seit mindestens 30 Jahren überholt…

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          Antwort

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