Club gewinnt ersten Test – 1:0 in Regensburg

Auch wenn nicht alles rund lief war beim ersten Test doch eine Kulturveränderung spürbar.

Robert Klauß‘ Fazit nach 90 Minuten fiel positiv aus. „Die Dinge, die wir im Training gemacht haben, konnten wir umsetzen“, gab er nach Abpfiff zu Protokoll. Was das war, war deutlich sichtbar gewesen: Spielerische Lösungen im Aufbau suchen und schnelles Umschalten. Ersteres klappte über die gesamten 90 Minuten des Spiels gegen den Ligakonkurrenten aus der Oberpfalz bereits sehr gut. Immer wieder wurde der Ball sicher und präzise von hinten heraus gespielt, das Angriffspressing der Regensburger überspielt. Der ein oder andere Wackler im Aufbau war noch dabei, aber das ficht den Trainer nicht an: „Es läuft natürlich noch nicht alles rund, aber das ist normal.“

Das gilt vor allem auch fürs Angriffsspiel, wo der Club zwar einige Male – vor allem nach Regensburger Standards oder energischen Balleroberungen – sehenswert in Richtung Jahntor loszog, dann aber in Tornähe fast immer die falsche Option wählte. So blieben einige Zuspiele in letzter Linie hängen oder wurde zu weit nach außen abgespielt, so dass selbst Überzahlsituationen ungenutzt blieben.

Sehenswerter Führungstreffer

Wenn das Angriffsspiel funktionierte, dann sah es wie beim 1:0 durch Felix Lohkemper aber durchaus sehenswert aus. Nach einem Abstoß spielte der Club flach heraus, Singh dribbelte über die Mittellinie legte auf Schleusener, der den Ball mit dem Rücken zum Tor auf Höhe des Mittelkreis annahm, aufdrehte und präzise in den Lauf von Lohkemper spielte. Der dribbelte knapp 30 Meter mit Ball in den Strafraum, ließ einen Verteidiger aussteigen, als er die Geschwindigkeit drosselte und – indem er sich den Ball vom rechten auf den linken Fuß legte, – etwas nach innen zog. Anschließend schloss er ins lange Eck ab und ließ Kevin Kunz keine Chance.

Auch in Sachen Formation versuchte Robert Klauß – zumindest vor der Pause – etwas Neues. Der Club agierte in einem 3-5-2, das allerdings ein wenig darunter litt, dass gerade Rechtsverteidiger Oliver Sorg es nicht schaffte ins letzte Drittel vorzudringen oder dort präzise zu agieren. Bereits nach einer Viertelstunde musste Hanno Behrens seinen Platz im zentralen Mittelfeld räumen. In Folge eines Duells mit Caliskaner hielt der Kapitän sich den hinteren linken Oberschenkelmuskel und wurde wenig später ausgewechselt. Nach der Pause spielte der Club im gewohnten 4-2-3-1, allerdings mit Nikola Dovedan hinter der Spitze Adam Zrelak und nicht wie in der vergangenen Saison auf dem Flügel. Dovedan hatte nach der Pause auch eine von zwei hervorragenden Chancen des FCN. Nachdem Tim Handwerker Regensburg den Ball im Aufbau abgejagt hatte, legte er den Ball per Hacke auf Fabian Nürnberger und lief ins Zentrum durch. Dort fand ihn Simon Rhein, der den Ball von Nürnberger erhalten hatte, mit einem tiefen Pass. Handwerker legte den Ball halbrechts auf Schleimer, welcher die Kugel sofort auf Valentini auf dem rechten Flügel weiterlegte. Der fand per flacher Flanke Dovedan freistehend am Elfmeterpunkt, doch der Österreicher schloss zu zentral ab, so dass Jahnkeeper Weidinger keine Probleme hatte, die Kugel abzuwehren.

Wiedersehen in fünf Wochen

Die andere Topchance hatte Tim Handwerker. Schleimer spitzelte einem Regensburger, der nach einer Balleroberung vor dem eigenen Strafraum zu lang überlegte den Ball weg, Zrelak nahm diesen auf und leitete ihn sofort weiter auf Handwerker. Der scheiterte im Eins-gegen-Eins aber an Weidinger. Auch der Gegner war nicht völlig chancenlos, hatte nach Ecken zwei Gelgenheiten, sowie in der Schlussphase und kurz nach Beginn in Folge von Steilpässen. Die Chancen nutzten die Oberpfälzer jedoch nicht, teilweise durch fehlende eigene Präzision, teilweise durch gute Abwehraktionen des FCN, wie von Knothe zu Beginn der Partie.

Robert Klauß hob am Ende dann die psychologische Bedeutung des Erfolgs hervor: „Wichtig war, dass wir gewonnen haben. Die Jungs haben viel von dem umgesetzt, was wir sehen wollten. Wir hatten hier vom ersten Tag an einen guten Start, diesen Schwung müssen wir in die nächsten Wochen nehmen.“ Das gilt besonders eingedenk der Tatsache, dass der FCN ja bereits in knapp fünf Wochen erneut auf den SSV Jahn Regensburg trifft, dann allerdings im Ligabetrieb.

Statistik

SSV Jahn Regensburg: Kunz (46. Weidinger) – Heister (46. Wekesser), Nachreiner (46. Palionis), Gimber (46. Elvedi), Herzig (46. Hein) – Hoffmann (46. Baack), Wähling (46. Besuschkow), George (29. Zempelin, 46. Stowasser) –  Vrenezi (46. Palacios), Makridis (46. Becker), Caliskaner (46. Stolze) / Trainer: Selimbegovic

1. FC Nürnberg: Mathenia (46. Früchtl) – Sörensen (46. Margreitter), Krauß (46. Rhein), Knothe (46. Mühl) – Sorg (46. Valentini), Behrens (18. Cerin, 46. Nürnberger), Geis (46. Schleimer, 84. Goden), Singh (46. Hack), Celebi (46. Handwerker) – Lohkemper (46. Dovedan), Schleusener (46. Zrelak) / Trainer: Klauß

Schiedsrichter: Martin Speckner (Schloßberg)
Tor: 0:1 Lohkemper (20.)
Gelbe Karte: – / Geis (32. Foulspiel)

82 Gedanken zu „Club gewinnt ersten Test – 1:0 in Regensburg

  • Bin mal gespannt wie es bei Schleimer weiter läuft. Er hat ja schon in den Jugendmannschaften zu überzeugen gewusst. Nur ist es manchmal, wie bei unserem heutigen Abgang von Knöll, nicht für jeden möglich den nächsten Schritt zu machen, zumindest nicht bei uns.
    Schade eigentlich,trotzdem viel Glück und mach’s gut Törles.

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    • Ich bin da auch immer wehmütig, aber wenn man sich das recht überlegt, dann ist Törles bei mind. zwei Trainern und zwei Sport-Vorständen als für nicht gut genug befunden worden.
      Auch wenn uns damals live im Testspiel gegen Erlangen-Bruck Knöll und Rhein recht positiv aufgefallen sind, bleiben wir nur interessierte Fans mit Hang zum Helikopter.

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      • Manchmal muss man gehn, wenn es nicht passt.Ich hab ja inzwischen mit Cedric Teuchert den nächsten Ex-Clubberer vor der Nase.Schau Ma mal

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        • Also Teuchert ist eher so ein „ganz spezieller“ Fall. Neben mir saß mal der Präsident vom FC Coburg mit einigen Nachwuchsspielern im Frankenstadion, der hat da etwas aus dem Nähkästchen geplaudert und dabei die Worte Grasnarbe und Intellekt in direkten Zusammenhang gebracht.
          Was ist nur mit Union Berlin los? Die scheinen mir langsam etwas komisch zu werden. Haben die ein Panini Album der Wannabes geschenkt bekommen und kaufen das voll?

          Aber zu Knöll: Man sieht ja, zu welchem Verein der wechselt, nach Slaven Belupo, also zum 7. der ersten kroatischen Liga.

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          • Vielleicht ist das ja Stürmertyp-spezifisch. Timo Werner soll ja auch nicht gerade ein Atomphysik-Nobelpreisträger sein. 😉

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          • Wenn der „Präsident“ solche wertenden Sätze über einen ehemaligen Spieler „wildfremden“ Menschen erzählt, während Cedrics Bruder in Coburg kickt, könnte man eher die Worte IQ und Meeresgrund in direktem Zusammenhang verwenden.

            Und einen Präsidenten hat der FC Coburg nicht…

            …würde gerne wissen, wer da neben dir saß.

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    • Irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass man sich noch von ihm trennen will/wird. Fände ich sehr schade, zumal wir dann beim nächsten Millionentransfer dick draufzahlen würden.

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    • Da hieß es, dass er langsam an das Mannschaftstraining herangeführt wird, zunächst aber noch nicht alles mitmachen kann. Dann ist es natürlich außer Frage, dass er für ein Testspiel noch nicht bereit ist.

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        • Ja, hatte ich dann auch mitbekommen. Hätte gedacht, dass er mittlerweile schon weiter ist – den Stand, dass er Teile des Mannschaftstraining mitmachen kann, aber noch nicht alles, hatten wir doch schon während der Rückrunde.
          Aber klar, bevor er nicht im Training alles machen kann/darf, sind Testspieleinsätze natürlich auch noch nicht drin…

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          • Soweit ich mich erinnern kann, war das in der Rückrunde doch das große Thema wegen der unterschiedlichen Auffassung seines Fitness-Zustands?! Da hat er dann doch immer nur individuell trainiert (wenn überhaupt).
            Beim ersten Training der Saison hat er doch auch noch individuell trainiert und ist erst dann wieder teilweise mit eingestiegen. Ich denke, dass wird sich noch etwas ziehen, bis wir ihn wieder auf dem Platz sehen.

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        • Weil der Vertrag ausläuft, weil er so teuer ist oder beides?

          Ein fitter Misidjan wäre für Liga 2 ein toller Spieler, aber ihn jetzt mühsam wieder aufbauen und dann ablösefrei ziehen lassen, wäre ziemlicher Irrsinn. Wie schätzt du die Situation ein?

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          • Kombination aus beidem. Misidjan hat – soweit man das eruieren kann – neben Mathenia den teuersten Vertrag im Kader. In diesen Zeiten so nen teuren Vorcoronavertrag abschütteln zu können, wäre durchaus von Vorteil, dazu kommt eben das Problem des auslaufenden Vertrags, also dass man nur jetzt – oder im Winter – noch Ablöse erzielen könnte.

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            • dilettantisch, dass man Mathenia nach vielleicht 5 starken Spielen und etlichen Ratzen einen hochdotierten Rentenvertrag gegeben hat…als wenn man Angst haben hätte müssen, dass er weggekauft werden würde….wie bei Palikucas Vertrag…sowas gibts nur bei uns

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            • Es ist ein unglaublicher FCN-Klassiker, dass Misdijan die Reha weiterhin in den Niederlanden absolvieren durfte, obwohl der Fitnesszustand in 5 (in Worten „fünf“) back-to-competition-Tests als nicht ausreichend eingestuft wurde.

              „Naja, dann fahr mal wieder heim und über weiter – wenn du dann zur nächsten Saison immernoch nicht fit genug bist fährst du halt wieder heim und übst noch bisschen…“
              #maßlosesübertreibenOFF

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  • Habe gerade im ORF Text gelesen.
    Mathias Berthold agiert künftig als Team- und Persönlichkeitsentwicker bei Sturm Graz.

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    • Da wäre ich neugierig, ob er uns als Referenz angegeben oder lieber verschwiegen hat 😀

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  • Marcel Risse und immer wieder Terrode geistern nach wie vor durch die Medien, zumal die Kölner umgekehrt Robin Hack auf dem Einkaufszettel haben. Mit dem Berater von Hack scheint Hecking im Clinch zu liegen, dem es überhaupt nicht gefällt daß Hecking erst verkündete weiter mit Hack zu planen. Bin gespannt was am Ende aus den 3 Namen heraus kommt.

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  • Ich hoffe, dass der Hack ein wenig intelligenter ist, als einige der oben genannten. Nachdem Hecking ihm einen Trainer zur Seite gestellt hat, der den modernen Fußball geradezu verkörpert und auch noch weitere feine Fußballer geliehen hat, kann Hack seinen nächsten Schritt genauso gut auch hier machen und konstanter werden. Wenn er nächstes Jahr für einen 8-stelligen Betrag wechselt ist mir das mehr wert als Terodde und Risse zusammen.
    Was den Berater von Hack angeht,………der gehört nun mal zum neuen Beruf von Hecking.😉

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    • Ich mache mir auch keine Sorgen, daß Hecking überfordert wirdd, eher andersrum, daß da wieder ein Berater ist, der einem jungen Spieler einimpft, daß alles andere als ein Wechsel keine persönliche Weiterentwicklung wäre, das wurmt mich, daß Berater so viel Einfluß auf die jungen Spieler haben und man eigentlich überhaupt keinen jungen Spieler mehr mittelfristig aufbauen kann, sobald der paar gerade Bälle spielt muß er als Wiederverkaufsobjekt (wegen dem jungen Alter) sofort als Spekulationsobjekt weiterverkauft werden.

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      • Beim Aussitzen eines längerfristigen Vertrags verdient der Berater ja nix. Das wäre ja geschäftsschädigendes Verhalten von Hack, wenn er nicht mindestens alle 2 Jahre wechselt!

        Eigentlich ganz schön krank, dieses Business!

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        • Ich glaube manch junger Spieler ist einfach nicht gut beraten, das ist auch kein Geheimnis, wenn wir den Klassiker Sabiri als Beispiel sehen, der nach 5 Zweitligaeinsätzen über volle Spielzeit in die Premier League wechseln „musste“, aber jetzt mit immer noch jungen 23 Jahren sogar bei Paderborn aussortiert wird. Hätte er erstmal mehr Erfahrung und vor allem Einsatzzeiten gesammelt und stabiler geworden, wäre er jetzt vielleicht ein gestandener Erstligaspieler mit einer aufsteigende Entwicklung.

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    • Hack wird uns verlassen und wie Mavropanos einen Verein in der 1.Liga finden, bei dem er mindestens den gleichen Schritt wie bei uns machen kann.

      Ich verstehe den Jungen. Er hat auch jetzt bereits das Zeug,, um bei einem Verein wie Köln, ein Top 14-Spieler zu sein.

      Warum sollte er also noch ein Zweitligajahr mit unklarer sportlicher-, jedoch deutlich schlechterer finanzieller Perspektive investieren?

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      • Okay, und was hat nochmal Krauß, Früchtl und Singh bewegt zu uns zu kommen ?
        Aber klar, in Köln haben sie bestimmt einen Trainer der moderneren Fußball als Klauß spielen lässt.
        So ein Quatsch, der Junge sollte erst mal schauen was sich hier entwickelt. Jetzt warten wir es doch erst mal ab, bevor hier schon Feststellungen ausgesprochen werden.

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        • Hm, mal kurz überlegen, was ist für Drittligaspieler der nächste Schritt?
          Und was ist wohl für einen Zweitligaspieler der nächste Schritt?

          Bei uns ist doch tatsächlich völlig unklar, wo die Reise hingeht, mal wieder ein völliger Umbruch auf allen Ebenen.

          Und es ist ja jetzt auch nicht so, dass der Fußball der Leipziger Schule nun DIE patentierte Lösung für modernen Fußball ist.
          Sollte Hack nach Köln gehen, wäre das ein völlig nachvollziehbarer Schritt. Erste Liga, bei einem Verein, der finanziell ordentlich aufgestellt ist und gute Perspektiven hat, bei dem man nicht unbedingt mit Abstiegskampf rechnen muss, der aber auch durchaus gute Perspektiven für ihn persönlich hinsichtlich der Einsatzzeiten bietet, insbesondere, wenn man sich anschaut, wie die Außenbahnen beim FC aktuell besetzt sind.
          Man kann immer argumentieren, dass noch ein weiteres Jahr zweite Liga sinnvoller wäre, um die vergangene Saison erstmal zu bestätigen, aber am Ende weiß man es (ganz besonders als Außenstehender) doch nie, wann der richtige Zeitpunkt für den Schritt in eine stärkere Liga oder zu einem besseren Verein gekommen ist.

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          • Hmm….mal kurz überlegen, ist Hack oder Singh das größere Talent ?
            Hack vom ruhmreichen Club oder Singh vom unbedeutenden bayrischen Verein.
            Da pfeif ich aber mal ganz laut auf 2. oder 3.Liga wenn Einer im Kader der 1.Mannschaft des FCB steht.
            😉

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            • Also dass Hack ein sehr großes Talent hat wussten die in Hoffenheim auch schon. Denen war er aber nicht Profi genug – die Einstellung bei ihm stimmt nicht (O-Ton Hoffenheim bei Abgabe) – ich kann das nicht beurteilen. Für die zweite Liga reicht es aber eben trotzdem.

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            • Das ist ein völliger Äpfel-Birnen-Vergleich…

              Zunächs mal, warum soll jemand automatisch ein größeres Talent sein, nur weil er von den Bayern kommt?

              Und Talent ist auch nicht alles, ganz besonders wenn sich junge Spieler in unterschiedlichen Entwicklungsstadien befinden.
              Und für Spieler, die bislang nur regelmäßig in der dritten Liga gespielt haben, mag nun mal die zweite Liga der logische nächste Schritt sein, um auf diesem Niveau Erfahrungen zu sammeln.
              Aber diesen Schritt hat Hack ja schon gemacht, er hat ja schon den Rückschritt von einem Erstligisten, bei dem er keine Aussichten auf Einsatzzeiten hatte, in die zweite Liga gemacht, um eben die Erfahrungen zu sammeln, die Singh und Co. sich in der kommenden Spielzeit nun holen wollen.
              Und das eben sehr erfolgreich, hat es auf Anhieb zum Stammspieler und Leistungsträger geschafft und mannschaftsinternen Toptorjäger. Der Wechsel zu einem Mittelfeldverein der ersten Liga ist da doch alles andere als „Quatsch“, sondern erscheint durchaus logisch.
              Man kann drüber diskutieren, ob dieser Schritt dennoch zu früh käme. Vielleicht kommt er aber auch genau zur richtigen Zeit. Kann von uns keiner wirklich beurteilen.

              Aber damit, dass nun andere Talente zu uns kommen, um hier den nächsten Schritt zu machen, hat damit doch Null zu tun. Nächstes Jahr kommt dann vielleicht wieder ein großes Talent zu uns. Wäre es dann deswegen wieder falsch für Hack (oder irgendwen anders) in die erste Liga zu wechseln? Weil es wieder (vermeintlich) größere Talente gibt, die hierher kommen?

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              • Vielleicht ist die Beurteilung des Talents nicht ganz so einfach, aber jeder vergleicht Spieler irgendwie miteinander, sonst könnte man sich ja kein Urteil bilden.
                Wer aber jetzt Apfel und wer Birne ist, darf jeder für sich selbst entscheiden.

                Hier nur noch ein Zitat :

                —————–
                In der vergangenen Saison kam er (Singh anmerkung von mir) in der ersten Bundesliga zu zwei Einsätzen: Dem achtminütigen Debüt beim 6:1 gegen Werder Bremen am 15. Spieltag und dem ersten Startelfeinsatz beim 3:1 gegen den SC Freiburg am 33. Spieltag. Darüber hinaus stand Singh acht weitere Male bei den Profis im Aufgebot.

                Stammkraft war der Offensivspieler dagegen in der Zweitvertretung der Bayern, wenn er nicht – wie nach der Coronapause fast durchgehend – bei den Profis war.
                ———————

                aus Florians Artikel:
                https://www.clubfans-united.de/2020/08/07/singh-leihweise-zum-1-fc-nuernberg-fcn/

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        • Das ist leicht zu beantworten. Die alle gehen in einer höheren Liga den individuell nächsten Schritt, der ihnen im eigenen Stall zu weit erscheint. Eigentlich wie bei Hack – nur dass der dabei finanziell einen sicherlich großen nächsten Schritt gehen würde

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      • Hat er. Aber ich glaube, dass er das Zeug für mehr als „nur“ Köln hat. Wenn der nochmal eine Zweitligasaison mit 10-15 Toren spielt, wechselt er zu ganz anderen Vereinen…

        Ich glaube, wenn der im Training sieht, dass das mit Klauß in eine gute Richtung gehen könnte, kann man den schon motivieren noch ein Jahr in Nürnberg zu bleiben.

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  • Berater ist ohnehin das falsche Wort, würden die ihre Spieler wirklich beraten, wäre bestimmt vieles einfacher und die jungen Spieler könnten sich auch mit der nötigen Zeit und Geduld entwickeln. Aber eine einigermaßen gute Saison und schwups zu einem namhaften Verein, Hauptsache Marge machen…
    Selbst zum Bedienen einer Kettensäge muss man einen Schein machen, Berater hingegen kann anscheinend jeder werden, diese Seelenverkäufer! Natürlich gibt es auch da gute Leute, die ihren Job beherrschen, keine Frage. Aber der Gesamteindruck dieser Zunft ist doch eher fragwürdig.

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  • Ohne den Last-Minute-Klassenerhalt wäre Robin Hack vermutlich ablösefrei gewesen. Insofern war wohl unser Klassenerhalt kontraproduktiv für Hacks Berater. Dass Hack in Wiesbaden mit einem großartigen Spiel maßgeblich daran beteiligt war, den direkten Abstieg abzuwenden, spricht für Robins Charakter. Dass er auch im Hinspiel der Relegation mit einer kämpferisch starken und auch mannschaftsdienlichen Darbietung glänzte, unterstreicht dies.

    Sicherlich: Ein Sportler will immer gewinnen. Aber gerade im Profi-Sport gibt es genügend Beispiele, dass Spieler eher ihren eigenen Vorteil sehen, dass ihnen Mannschaft und Verein letzten Endes egal sind. Bei Robin war das nicht so. Er war einer der ganz wichtigen Spieler im am Ende erfolgreichen Kampf um den Klassenerhalt.

    Scheint ein richtig guter Junge zu sein. Nicht nur auf dem Platz. Manchmal, so auch im Testspiel gegen den Jahn, aber auch noch zu eigensinnig. Jetzt noch ein Trainer, der diesem großartigen Talent die Spur einstellt – und Robin kann ein Großer werden. Mit Sabiri würde ich Hack nicht unbedingt vergleichen. Hack war eine ganze Saison lang Leistungsträger in einer maladen Mannschaft, in der sich Talente normalerweise nicht so entwickeln, wie es Hack tat.

    Auch in Hoffenheim konnte Hack schon ein wenig Erstliga-Erfahrung sammeln. Hinzu kommen seine größtenteils überzeugenden Auftritte bei Stefan Kuntz. Wäre der Club durchgereicht worden in Liga drei, wäre Hack wohl nicht mehr hier im schönen Nürnberg. Denn ein ablösefreier U21-Nationalspieler bleibt nicht lange auf dem Markt. Durch seine starken Leistungen in Wiesbaden und daheim gegen Ingolstadt dürfte der nun nicht ablösefreie Hack seinen Marktwert aber noch mal gesteigert haben.

    „Hecking plant mit Hack,“ titelte die Bild-Zeitung. Was soll Hecking denn sonst sagen? Er kann ja schlecht sagen, dass uns diese Transfereinnahmen richtig guttun würden. Was nur die Verhandlungsposition schwächen würde. Nee, wer dieses große Talent will, muss auch bereit sein, eine hübsche Summe auf den Tisch zu legen. Falls nicht, dann nicht. „Hack-Berater widerspricht Hecking“, titelte die Bild-Zeitung einen Tag später. Was ich mal übersetzen würde mit: Hinter den Kulissen wird gepokert.

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    • Hack wurde ja schon von Nagelsmann vor unserem Engagement getadelt aber auch geadelt. Er sagte über ihn, daß Hack selbst in der 1. Liga ein Unterschiedsspieler sein kann, der das Potential dafür hat, nur er hätte ihn solange er Trainer war nicht einmal 3 Wochen am Stück trainieren sehen. Also diese physische Stabilität und Erfahrung dafür war ja das Engagement bei uns gedacht als nächsten Schritt, ich meine schon eine 2. Saison auf hoffentlich besserem Zweitliganiveau, täte seiner sportlichen Entwicklung sehr gut, es sind schon zu viele Spieler bei diesem nächsten Schritt auf den Bauch gefallen oder auf der Bank oder gar Tribüne versauert, fragt nach bei Teuchert & Co. In der 1. Liga gerade im Sturm tritt er eben nur gegen Spieler mit 2 stelligen Millionenwerten als Konkurrenz an.

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      • Hack ist, finde ich, reifer als Teuchert damals.

        Hack hat Verantwortung übernommen und ist auch mal vorangegangen auf dem Platz in einer Mannschaft, in der es nicht stimmte. Er war Stammspieler und absoluter Leistungsträger.

        Wobei man auch fairerweise sagen muss, dass Teuchert damals das Vertrauen nicht bekam, insbesondere von Alois Schwartz. Auch als Matavz längerfristig ausfiel, setzte Schwartz lieber auf Sylvestr. Fand ich damals enttäuschend, dass Teuchert keine wirkliche Chance bekam.

        Erst als Köllner kam, bekam Teuchert die notwendige Spielpraxis. „Bei mir hat er die meis­te Spiel­zeit ge­habt. Im Ge­gen­satz zu sei­nen Vor­gän­ger-Trai­nern. Aber am Ende hat das der Spie­ler selbst zu ent­schei­den“, zeigte sich Köllner enttäuscht, als bekannt wurde, dass Teuchert den Club verlassen wird.

        Bei Teuchert war es wirklich noch zu früh. Weil er auch kein Stammspieler und Leistungsträger war. Aber Hack war beides in der letzten Saison. Hack war auf den Außenbahnen einer der besten Spieler der Zweiten Liga. So sah das auch der kicker.

        Richtig ist aber: Unter Robert Klauß könnte Hack womöglich auch in Liga zwei noch einen weiteren Schritt nach vorne machen. Was auch seinen Marktwert weiter steigern könnte, wovon der Club profitieren könnte.

        Dagegen spricht allerdings die Tatsache, dass man immer ein gewisses Risiko geht, wenn man einen begehrten Spieler behält. Denn dieser könnte sich schwer verletzen, was dann wiederum den Marktwert verringern würde.

        Aktuell ist aufgrund der Pandemie angesagt, Risiken tunlichst zu reduzieren. Aber nicht zu jedem Preis. Zum Dumping-Preis sollten wir ein so großes Talent nicht verkaufen.

        Losgelöst davon glaube ich, dass Hack schon so weit wäre, auch auf einem höheren Niveau eine gute Rolle zu spielen.

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  • Apropos Außenbahn.
    Schmedes und der VfL Osnabrück haben laut „kicker“ Kerk verpflichtet.

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    • Der Schmedes mit den überdimensionalen Vorschusslorbeeren holt also unseren Kerk als Verstärkung….

      Gut, dass es Hecking geworden ist! :mrgreen:

      Der Fairness halber: der Kerk vor der letzten Megaverletzung wäre tatsächlich eine Verstärkung gewesen. Ich hoffe, er kommt wieder in die Spur!

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      • Kerk hat schon mehr gute Spiele für den Club gemacht als Dovedan, Schleusener und Lohkemper zusammen – nur halt nicht in der letzten Saison (da hat er genauso viele gute Spiele gemacht wie Dovedan: eins).

        Ich wünsche ihm auch, dass er wieder in die Spur kommt.

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            • Ich kann‘s nicht leiden, wenn einem Spieler Dreck hinter her geworfen wird. Diesen fränkischen Humor kann ich nicht ab.
              Kerk hat vor seiner Verletzung durchaus Freude gemacht und gute Spiele abgeliefert. Leider kam er nach Reha und Gesundung nicht wieder so richtig auf die Beine. Trotzdem scheint es beim Club keine besseren Spieler auf der Position Kerks gegeben zu haben, so dass er von verschiedenen Trainern immer wieder eingesetzt wurde. Dies kann man dem Sportvorstand vorwerfen. Nicht aber Kerk, der zumindest gut so gut trainiert haben muß, dass seine Aufstellung oder Einwechslung gerechtfertigt erschien.
              Für Kerk hoffe ich, dass er von Verletzungen verschont bleibt und er seine Form zurückgewinnt. Er darf gegen den Club sein Tor schießen, so lange der Club ein/zwei Tore mehr erzielt als Osnabrück. Dann gönne ich ihm sein Tor aus vollem Herzen.

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    • Schmedes und der VfL Osnabrück haben laut „kicker“ Kerk verpflichtet.

      Ein Glück, daß es mit Schmedes nicht geklappt hat bei uns. Da wird einem ja danach noch Angst und Bange

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    • Wegen Kerk oder wegen Schmedes?
      Nee! das ist zum Glück vorbei. In 3 Jahren! bei uns ich glaube 1 Tor geschossen und 3 Assists als offensiver Mittelfeldspieler und Außenbahnspieler. Noch dazu die Auftritte, als Einwechselspieler wirklich nie der Mannschaft was gegeben.

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  • Club lt Kicker.de sm Schäffler dran. Da wäre mir Terodde deutlich lieber. Beide sind fast gleich alt, nur während bei Terodde mindestens 15 Buden rauskämen, ist für mich unklar, ob Schäffler nochmal so eine Saison spielt. Aber gut, dass wir offenbar mehrgleisig fahren.

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    • Terodde bekommt in Köln laut Medien 2,5 Mio. Euro im Jahr. Sein Vertrag läuft noch bis 2021. Der Mann ist 32 Jahre alt.

      Nur mal angenommen, der Club würde ihm einen 3-Jahresvertrag zu 500.000 je Jahr bieten, müsste Köln immer noch eine Abfindung von 1 Mio. Euro drauflegen, damit Terodde auf selbige Summe kommt, welche er in Köln in nur einem Jahr bekommt. Und Terodde ist 32.

      „Terodde für Hack: Plant der FCN den Tausch mit Köln?“, so nordbayern.de. Wie dieser Tausch aussehen könnte, steht nicht im Text. Fakt ist: Köln will Terodde unbedingt von der Gehaltsliste haben, zumal Gisdol nichts mit ihm anfangen kann. Insofern muss Köln Terodde quasi verschenken. Da wohl auch niemand bereit ist, solch fürstliches Gehalt zu bezahlen, muss Köln Terodde noch obendrauf eine Abfinding zahlen, dass dieser überhaupt auf seinen Schnitt kommt.

      Was man da tauschen will, erschließt sich mir nicht. Dass Köln einen 32jährigen, der nicht mehr ins System passt, mit einem Gehalt von 2,5 Mio. auf der Payroll hat – blöd gelaufen. Aber mit Sicherheit keine Basis für ein Tauschgeschäft.

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      • Tauschen würde ich auch nicht. Es wären halt maximal 2 unabhängige Transfers, bei denen man im best case das Delta verrechnen kann. Aber Terrodde ist nur 1 Jahr älter als Schäffler, hat jedoch eine ganz andere Bilanz. Und das Gehalt wäre wohl bei allen im Topf befindlichen Zweitligisten ähnlich.

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    • Bei Terodde bist Du Dir sicher wegen der 15 Buden und bei Schäffler nicht. Womit begründest Du das ? Mit dem höheren Gehalt für Terodde ? Beide Spieler garantieren gar nix, wie auch bei vielen vorherigen Stürmerverpflichtungen zu sehen war.
      Neues Team, neues System.
      Werden sie sich integrieren ?
      Warten wir ab wer kommt
      Wir wissen es eh besser

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      • Bei Terrodde ist es seine eindrucksvolle Bilanz, ob bei Bochum, Union, Stuttgart oder Köln – also immer.

        Bei Schäffler gerade mal eine Saison. So wie bei Schleuse – nur ohne Verletzung.

        Insofern sind das 2 komplett unterschiedliche Risiko-Chancen/Kategorien

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        • Da hast Du natürlich Recht, @Andre. Schäffler ist im Vergleich zu Terodde eher ein One-Hit-Wonder.

          Aber ich denke, dass Terodde deutlich mehr verlangen wird. Und nicht in unser Gehaltsgefüge passt. Würde mich wirklich wundern, wenn Terodde nicht dort landet, wo er am meisten geboten bekommt – in Hamburg.

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          • Klar, kein Spieler, der siebenstellig verdient, wird zu uns kommen. Umso bitterer, dass man viel Budget in Sorg und Mathenia verbrannt hat.

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            • Terodde hat sicher in Liga zwei eine beeindruckende Bilanz. Und womöglich würde er diese auch noch mit 32 Jahren fortführen.

              Bei allem Respekt vor Teroddes Leistung – es kann nicht unser Weg sein, einen 32jährigen Kanonier zu verpflichten, ihn siebenstellig in Liga zwei zu bezahlen, und darauf zu bauen, dass er erneut abliefert. Denn dafür gibt es keine Garantie. Es gibt dafür eine gewisse Wahrscheinlichkeit, aber keine Garantie.

              Es darf meiner Meinung nach nicht unser Weg sein. Insbesondere nicht in Zeiten, in denen eine Kalkulation nicht möglich ist, weil weiterhin hohe Einnahmeverluste drohen.

              Wir müssen selbst Werte
              schaffen und nicht Spieler kaufen, für die es keinen Wiederverkaufswert gibt. Auch die Personalie Schäffler (31) haut mich daher nicht vom Hocker – auch wenn Schäffler bezahlbar wäre. Auch wenn ich es verstehen würde, wenn man gerade auf der Neun jemanden holt, der seine Qualität bereits beweisen konnte.

              Knothe und Rhein haben überzeugt beim ersten Testspiel. Nürnberger und Handwerker haben sich gut entwickelt bislang. Robin Hack. Das ist der Weg, den wir gehen müssen.

              Wenngleich punktuelle Zukäufe oder eben Leihen die Qualität heben können, die Wahrscheinlichkeit auf Erfolg steigern können – und Erfolg ist zweifelsohne wichtig für die Weiterentwicklung einer Mannschaft.

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              • Vorfallen wenn in Köln( Express) spekuliert wird das Terodde im Tausch mit Hack kommen soll, wird es abenteuerlich

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              • Es hört sich sicherlich gut an, ausschließlich auf Talente und wertschaffende Spieler zu setzen. Grundsätzlich kann das tatsächlich nur unser Weg sein. Dennoch glaube ich nicht, dass das dann automatisch für alle Spieler im Kader gelten kann.

                Was hat uns denn letzte Saison u.a. gefehlt, wo wir jetzt ansetzen sollten?

                – Führungsspieler
                – Scorer

                Die Kombination daraus muss also unser Anforderungsprofil sein.

                Das wird also kein 20-Jähriger sein (muss aber auch nicht 32 sein)..

                Wie gesagt – ein siebenstelliges Gehalt ist für uns nicht darstellbar. Wenn es wir es allerdings schafften, die Flops a la Lohkemper, Zrelak, Sorg, etc von der Gehaltsliste zu bringen, wäre Platz für die Kategorie Terodde. Und während die anderen Stürmertransfers der letzten Jahre doch auf Ansage (waren nirgends Torgefährlich) Flops wurden, wäre das bei der Kategorie Terodde (oder in der Vergangenheit der hier viel belächelte Duksch) nicht der Fall.

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  • Ich würde T-Rod nehmen, wie die Kölner Fans ihn nennen, in der 2. Liga hat er immer funktioniert. Das würde 1-2 Jahre einige Tore garantieren ich glaube auch 10 + x. Ich muss dabei immer an Fabian Klos in Bielefeld denken.

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    • Hat woanders gut funktioniert. Ein Must Have.
      Ist zwar teuer, aber lass‘ kosten. Läuft.
      Der Hamburger Weg.

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      • Dann können wir ja sein Gehalt noch erhöhen. 2,5 Millionen im Jahr geschenkt. Lasst uns um ne Million erhöhen, vielleicht schießt er dann 20-30 Tore.
        Allerdings wird er dann wahrscheinlich alleine spielen müssen, da seine Mannschaftskollegen sagen werden.
        „Lasst das teuere Pferchen mal laufen, der verdient je ein Vielfaches von uns“.
        So kann man eine Mannschaft auch motivieren

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        • Nur zum Vergleich:
          Schäffler bekam bei Wiesbaden laut Medien geschätzte 365.000 Euro im Jahr. Terodde fast sieben Mal mehr.

          Somit würde Schäffler bei einem Aufschlag wohl in unser Gehaltsgefüge passen. Terodde auch bei einem kräftigen Abschlag aber wohl nicht.

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          • Ja wenn Schäffler so viele Tore schießt für umme auch gut. 🙂 jetzt warten wir einfach mal ab, was herauskommt, vielleicht wird es jemand, den wir gar nicht auf dem Zettel haben, das war bei Hecking in seiner kurzen Zeit bislang bei jeder Personalie der Fall.

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            • So kennt man doch die Nürnberger Transferpolitik-ständig kommt Einer, den man nicht auf dem Zettel hat.Leider stellt man ein paar Mal zu oft fest dass es Gründe hatte, das man den betreffenden Spieler nicht auf dem Zettel hatte. Die Spieler, die man nicht auf dem Zettel hatte und bei denen man sich denkt-die sind gut, sind dann meist sehr schnell woanders auf dem Zettel-und wieder weg nach kurzer Zeit

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      • @fränki

        Ob er noch so viel Gehalt kostet, daran habe ich Zweifel, denn in der 1. Bundesliga wird er nicht mehr unterkommen und die 2. Liga Maßstäbe wird er wohl kennen. Wir haben auch nicht gedacht Hecking verpflichten zu können.

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  • Schäffler hat nicht gerade die größte Laufleistung, durchschnittlich 9,4 km pro Spiel. Ob das der geeignete Spieler ist, der die gegnerische Defensive scharf anlaufen soll? Nach Gefühl ist er nicht aktiv genug für unser System, könnte aber natürlich auch an seiner Rolle bei Wehen liegen. Aber vielleicht kann man ihm ja noch Beine machen, wenn man aktiv statt reaktiv spielt…

    Die Torquote überzeugt und wir brauchen definitiv noch den Spielertyp Brecher.

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    • Schäffler hat vor der letzten Saison noch nie groß gescored und zudem die meiste Zeit in unteren Klassen gespielt. Er ist 31. Warum er, wenn er in Wehen schon die kolportierten 350k verdient hat und damit bei uns in der Kategorie 500k wäre, ein geringes Risiko darstellte, verschließt sich mir.

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      • Schäffler hat – auf die Karriere gerechnet – in zweiter und dritter Liga genau den gleichen Wert was Minuten pro Torbeteiligung angeht (siehe auch hier). Die Aussage „hat vor der letzten Saison noch nie groß gescored“ ist also schon mindestens sehr verkürzt. Wenn man dann bedenkt, dass er in der Dritten Liga in den beiden Saisons vorher 16 und 22 Tore erzielt hat, ist die Aussage noch viel gewagter. Man kann ja Argumente finden, warum das risikobehaftet ist, die seh ich auch, aber dann bitte bei den Fakten bleiben.

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      • @Andre, @Juwe

        Wie oben schon mit @Andre besprochen, hätte Terodde wohl ein Gehalt im siebenstelligen Bereich aufgerufen. Er hätte immense Abstriche gemacht bezüglich seines jetzigen Gehalts von 2,5 Mio. Euro, da hat @Juwe Recht. Aber: Siebenstellig ist für uns eine Stelle zu hoch. Auch vor dem Hintergrund einer weltweiten Pandemie.

        Schäffler dürfte vielleicht etwa die Hälfte als Gehalt bekommen wie Terodde verlangt hätte. Grobe Schätzung zu Gunsten von Terodde. Wenn „Schäffe“ nur halb so viele Tore macht, wie Ihr Euch von Eurem T-Rod erwartet hättet, dann passt das ja. 😉

        Der aus Fürstenfeldbruck stammende Schäffler dürfte die neugewonnene Nähe zu seiner Heimat gefallen, ist uns daher vielleicht ein bisschen entgegengekommen. Außerdem ist Schäffler ein Jahr jünger als Terodde, der zudem wenig Spielpraxis bekam in den letzten Monaten.

        Konfetti schmeiße ich nicht ob dieses (Königs?)Transfers. Denn Manuel Schäffler ist 31 und einen Wiederverkaufswert gibt es wohl eher nicht. Ein geringeres Risiko als Terodde ist Schäffler ohne Zweifel.

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        • Das werden wir sehen, zumal Du nur das finanzielle Risiko bewertest. Wir hoffen sicherlich alle, dass er wenigstens 10-12 Tore macht. Daran wird der Transfer gemessen und eine schwächere Bilanz würde unser Problem nicht lösen.Terodde wird jedoch weder beim HSV noch in Bochum das von Dir in den Raum gestellte Salär bekommen. Ist aber egal, Schäffler ist ja jetzt da.

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          • @Andre

            Du hast ja das von mir „in den Raum gestellte Salär“ für Terodde indirekt bestätigt.
            Ich zitiere Dich: „Klar, kein Spieler, der siebenstellig verdient, wird zu uns kommen.“ 😉
            Aber wie Du sagst, egal jetzt, Schäffler ist der Auserwählte.

            Ich glaube auch, dass dieses Terodde-Gerücht vor allem von Kölner Medien auf hoher Flamme gekocht wurde. Auch der jüngste Text auf Nordbayern.de hatte als Quelle den „Kölner Stadt Anzeiger“. Und dieses immer wieder gestreute Gschmarri mit dem Terodde-Hack-Tauschgeschäft war ohnehin nicht wirklich glaubwürdig.

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            Antwort
            • Nein, wir hatten bestimmt an ihm – genauso wie Bochum und der HSV – Interesse, alleine um mehrgliedrig zu fahren.

              Und nein – ich glaube, dass er das vielleicht aktuell verdient, aber in keinem Fall zukünftig in der 2.Ligs, das ist illusorisch.

              Aktuell wird wohl Teroddes Berater die einschlägigen Clubs der 2.Liga (und Medien) kontaktieren.

              Ich würde darauf tippen, dass ihn Köln abfindet und er für eine Miniablöse wechselt, um dann für 500-600k p.a. einen 2-Jahresvertrag bei einem Zweitligisten zu unterschreiben.

              Wir werden sehen.

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              • Wenn sowohl Terodde zu diesen riesigen Einbußen bereit wäre als auch Köln mit diesen hohen Abfindungs-Kosten einverstanden wäre, dann würde Terodde schon längst bei einem neuen Verein trainieren. Vielleicht aber will Terodde verständlicherweise seinen bestens dotierten Vertrag erfüllen bei Köln. Und Köln ist auch nicht bereit, eine siebenstellige Abfindung zu zahlen. Also braucht es eine spezielle Lösung.

                Mein Tipp:
                Terodde geht zum HSV – erst einmal ablösefrei. Dort bekommt er, Grundgehalt plus alle möglichen Prämien wohlgemerkt, ein Salär im unteren siebenstelligen Bereich. Köln zahlt Terodde zudem eine immense Abfindung von 1 bis 1,5 Mio. Euro. Somit wären wir dann bei seinem aktuellen Salär von 2,5 Mio. Euro. Terodde wäre gleichgestellt. Und dies streben er und sein Berater sicherlich an. Terodde ist 32 und einen Vertrag wie in Köln wird er nicht mehr unterschreiben, also versucht er das zu bekommen, was ihm laut Vertrag zusteht – logisch.

                Der Deal dabei:
                Steigt der HSV auf, dann wird nachträglich eine Ablöse für Terodde fällig, welche ungefähr in der Höhe der Kölner Abfindung für Terodde liegen könnte. Diesen Deal kann Köln auch nur mit dem HSV machen, weil weder der VfL Bochum noch der 1. FC Nürnberg im Gegensatz zum HSV sicherlich keine Top-Favoriten auf den Aufstieg sind. Im Gegenteil. Während der HSV nur dieses eine Ziel kennt, müssen der Club und Bochum kleinere Brötchen backen. Der hochverschuldete HSV muss eigentlich auch kleinere Brötchen backen. Aber wer schon jahrelang über seine Verhältnisse lebt, der wird nun, als Top-Favorit, nicht klein beigeben.

                Aber alles nur ein Tipp. 😉

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                Antwort
  • Schäffler zum FCN – fände ich gut.
    Er ist auf jeden Fall ein Spielertyp mit Führungsqualität.

    Dornebusch geht zum BTSV.

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    Antwort
  • Ich finde den Transfer von Schäffler auch gut. Er hat den richtigen Torinstinkt und wenn er mit Bällen gefüttert wird, wird er sie auch reinmachen! Er hat auch diese Siegermentalität, die uns gefehlt hat.
    Ich bin sehr positiv gestimmt und freue mich sehr auf ihn.

    WILLKOMMEN BEIM CLUB!!!

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