Club verpflichtet Pius Krätschmer

Als zusätzliche Defensivoption kommt Pius Krätschmer von Schweinfurt 05 zum FCN.

Der 23-jährige Kretschmer wurde am Montagvormittag vom FCN vorgestellt. Dabei sorgte die Tatsache, dass der Club einen Spieler aus der vierten Liga für seinen Zweitligakader verpflichtet hat, durchaus für Verwunderung. Auch Krätschmer thematisierte dies im Zitat der Vereinshomepage gegenüber: Es ist nicht selbstverständlich, dass man die Chance bekommt, aus der Regionalliga in die 2. Liga zu wechseln.“ Dieter Heckings Aussage „Wir trauen ihm zu – über kurz oder lang – bei uns seinen Weg zu gehen“ lässt sich unter besonderer Beachtung des Einschubs wohl eher so deuten, dass Krätschmer zunächst einmal in der zweiten Mannschaft zum Einsatz kommen könnte. Gegen diese hat er in Nürnberg mit dem TSV 1860 Rosenheim bereits zweimal gespielt und kam mit 6:2 und 4:0 unter die Räder.

Zu den Oberbayern war Krätschmer 2017 aus der zweiten Mannschaft des KSC gewechselt und hatte dort zwei Jahre verbracht, ehe er im vergangenen Sommer zu den „Schnüdeln“ nach Schweinfurt weitergezogen war. Ausgebildet war der gebürtige Ulmer in der Jugend des SC Freiburg und des SSV Ulm. Betrachtet man den Werdegang Krätschmers so fällt vor allem auf, dass es schwerfällt, Krätschmer eine einzelne Position zuzuweisen. In Schweinfurt agierte Krätschmer zunächst im zentralen, eher sogar offensiven Mittelfeld, ehe er dann nach kurz vor der Winterpause in die Innenverteidigung zurückrutschte. Dort hatte er auch in Rosenheim gespielt, hatte dort aber darüber hinaus auch als Linksverteidiger agiert.

Krätschmer bringt also einiges an Versatilität und Polyvalenz mit, inwiefern diese aber auch auf die zweite Liga zu übertragen ist, ist natürlich – ähnlich wie bei den „Aufsteigern“ aus dem NLZ, die sich derzeit ja auch noch schwertun, in den Kader zu finden – die große Frage. Die Vielseitigkeit macht aber auch die Betrachtung seiner statistischen Werte schwer. In vielen Kategorien in Sachen Spielaufbau und Offensivspiel sticht Krätschmer im Vergleich zu anderen Defensivspielern heraus, die Daten stammen aber zum Teil auch von Einsätzen auf anderen Positionen.

So sind die Vergleichsdaten in der Grafik, die ihn mit anderen Innenverteidigern vergleicht, ebenso nur eingeschränkt aussagekräftig, wie die Zweikampfgrafiken aus dem vergangenen Jahr. Gleichzeitig deuten gerade die Steilpässe an, dass Krätschmers Potential im Spielaufbau liegt, auch wenn die Passauswahl noch ausbaufähig ist, gerade was das Passspiel vom Flügel ins Zentrum angeht. Der Transfer ist, das gibt Dieter Hecking auch zu Protokoll, sicher unter Ergänzung zu verbuchen, er bedeutet aber auch, dass man mit Margreitter, Mühl und Sörensen in der Innenverteidigung in die Saison geht und dahinter dann mit Krätschmer, Knothe und Satkus drei Perspektivspieler hat, auf die man zurückgreifen müsste. Ein Wagnis?

113 Gedanken zu „Club verpflichtet Pius Krätschmer

  • Ist das ein Nüssing-Transfer? Dann wäre der Spieler sicher sehr interessant.

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  • Kicker Notendurschnitt letzte Horrorsaison:
    Margreitter 3,47
    Sörensen 3,73
    Mühl 4,1

    Also für mich eher ein Wagnis

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    • Tja, ein unverletzter, transferfreier oder wenigstens ausleihbarer Ewerton, Mavropanos oder gar ein Breno sind wohl nicht zu bekommen. Vermutlich ein besserer Transfer als weiland der weltreisende Brasilianer, der aus Rumänien wechselte und dessen Namen ich wegen seiner Leistungen schon vergessen habe.

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      • Es gibt ja inzwischen ein kleines Vorstellungsfilmchen auf der Homepage, da macht der Pius einen für einen IV überaus eleganten Eindruck. Gut am Ball, sogar mit Fähigkeiten im Dribbling. Scheint tatsächlich ein fußballerisch überdurchschnittlich begabter IV zu sein!

        Wenn er dann genauso gut im Verteidigen ist… 💪

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        • Genau der. Erstes Spiel für uns, direkt zwei Pässe in den Fuß des Gegners gespielt, damit ein Tor verursacht, und vorbei war die Bundesligakarriere. Schon bitter war das.. Immerhin hat der Weltenbummler dann noch 103 Spiele für den malayischen Erstligisten Johor Darul Ta’zim FC bestreiten dürfen und dabei sogar 12 Tore erzielt!

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  • Vorsicht, subjektiv! Ich beteilige mich nicht daran, schon vorab alles und jedes anzuzweifeln, sondern vertraue auf die Sozial- und Fachkompetenz von Hecking & Klauß, die auf mich beide einen weitaus besseren Eindruck machen als Palikuca, Canadi & Keller. Und bitte, lassen wir doch das Trainerteam im Lauf der Saison die Mannschaft weiterentwickeln und überfrachten nicht alles schon wieder mit negativen oder positiven Erwartungen. Schau mer mal! Heuer rechne ich eh mit einem Findungs- und Entwicklungsjahr. Klasse braucht Zeit.

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  • Sieht man wieder mal wie inkompetent Blöd ist, vermelden der Hack Transfer wäre endgültig vom Tisch weil der FC Köln Duda verpflichtet hat. Die Verlierer wären daher Hack und der 1.FCN weil ihm 5 Mio plus Nachschläge durch die Lappen gehen würden .. wie kann man sich nur so einen Blödsinn aus den Fingern saugen. Hecking will Hack ja behalten und ss gab nie einen Verein der 5 Mio geboten hat, Köln sowieso nicht, noch nichtmal annähernd und Hack hat noch einen langfristigen Vertrag, alles gut aus unserer Sicht. Außerdem ist das Transferfenster noch nicht vorüber, die Dummheit von Blöd tut manchmal schon wirklich weh. Muss schon übel sein Artikel abliefern zu müssen obwohl man keine Ahnung hat.

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    • Reisserisch ist gut für die Kaufquote. Schon immer deren Prinzip. Hatte genau die gleichen Gedanken beim Lesen.

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    • Sicher ist der Artikel kein Glanzstück der Journalistik, aber man sollte doch auch die ganze Wahrheit erzählen und nicht den halben Artikel unterschlagen, weil die Kritik sonst weit weniger gerechtfertigt ist…

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      • Ganz falsch sind die Aussagen der Bild im übrigen nicht.
        Hack würde gerne in die erste Liga wechseln, danach sieht es nun erstmal nicht aus.

        Und auch wenn ich aus rein sportlicher Sicht natürlich sehr begrüße, wenn Hack bleibt, frage ich mich doch sehr, ob man sich das wirklich leisten kann aus finanzieller Sicht.
        Allgemein muss man sich doch ein bisschen fragen, wie man sich aktuell ein Transferminus von rund 1,5 Mio leisten kann, bei gleichzeitig im Vergleich zum Vorjahr deutlich reduzierten TV-Geldern (um 3-4 Mio).
        Letzte Saison kamen wir bei um eben jenen höheren Betrag der TV-Gelder und einem Transferplus von 4-5 Mio auf einen Gewinn von 1 Mio.
        Grob überschlagen müssten wir allein durch diese Posten um einen mittleren einstelligen Mio-Betrag in den roten Zahlen sein für die kommende Saison. Beim Gehaltsbudget mag es ein paar Entlastungen geben durch diverse Abgänge, demgegenüber stehen Abfindungen/Weiterbezahlung für Palikuca, Keller diverse weitere Trainer an…

        Wie gesagt, wenn man Hack hält, freut mich das aus sportlicher Sicht definitiv.
        Aber aus finanzieller Sicht habe ich mir eigentlich schon vor langem gesagt, dass an einem Verkauf von Hack eigentlich kein Weg vorbeiführt, natürlich nur zu einem angemessenen Preis.
        In der Hinsicht erscheint mir die kommende Saison doch wie ein ziemliche Vabanque-Spiel…

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        • Wer weiß.

          Vorerst ist ja nur Köln vom Tisch. Vielleicht gibt es ja noch andere – seriöse – Angebote, deren Protagonisten lieber im Hintergrund arbeiten und kein Medienspektakel daraus machen wollen.

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        • …so auch meine grobe Schätzung, @SCRamjet.
          Aktuell fehlt ein mittlerer einstelliger Millionenbetrag.
          Welchen man mit einem Verkauf von Hack reinholen könnte.

          Zum „Bild“-Artikel:
          Wie @Juwe und @Carsten sagen: Kaum Substanz.
          Laut Medien geht Cordoba für 15 Mio. zum Big City Club.
          Dafür soll Duda von Hertha nach Köln kommen für 9 Mio.
          Duda spielt im zentralen Mittelfeld, Hack auf dem Flügel.
          Warum also sollte der Hack-Transfer wegen Duda nun „endgültig vom Tisch“ sein? Gschmarri.

          Aber wie @Optimist sagt, nervt Köln samt dortigen Medien.
          2 Mio. für einen U21-Nationalspieler, der noch drei Jahre Vertrag hat und letztes Jahr Leistungssträger war – respektlos. Glaube aber auch, dass noch seriösere Angebote eingehen, wenn diese nicht schon eingegangen sind.

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          • Was mal wieder zeigt, dass die teuersten Fehlgriffe die beim Führungspersonal sind-Sportdirektor, entlassene Trainer, da kommt eine Menge zusammen.Am Ende hemmt es bei der Zusammenstellung der Folgekader.Und die Juwelen müssen verhöckert werden.

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        • Vabanquespiel glaub ich weniger. Ich hoffe Hecking baut den Kader planvoll auf. Dieses Jahr sollten wir einfach keine Wunder erwarten.

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          • Meinst du Hecking hat vor ihn planlos aufzubauen? Außerdem sieht man ja gerade an Krätschmer daß Hecking nicht mit Summen um sich wirft sondern das auch perspektivisch macht.

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            • Ich denke es ist im Moment angebracht zu hoffen. An einzelnen guten Entscheidungen jetzt schonsicher zu sein, dass da ein stimmiger Plan konsequent umgesetzt wird, find ich zu früh. Aber du kannst das gerne anders sehen, kein Grund zu streiten. Es geht nicht um Recht haben.

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              • Heckings Kaderplanung wirkt allgemein recht stimmig und planvoll. Das einzige, was ich nicht nachvollziehen kann, ist eben, Rhein ziehen zu lassen. Es klingt ja so, als wäre es durchaus möglich, mit ihm zu verlängern und ihn zu verleihen, also dass er das auch mitmachen würde. Das Risiko hierbei halte ich für überschaubar.

                Andererseits ist vielleicht gerade so eine Geschichte auch ein Zeichen dafür, dass finanziell eben das Budget absolut auf Kante genäht ist, dass man auf ein sportlich gutes Abschneiden angewiesen ist, um bei den Fernsehgeldern wieder eine Steigerung einzufahren und dadurch diverse Löcher ausgleichen kann. Oder eben auch einen hoffnungsvollen Jungspieler lieber komplett ziehen lässt, anstatt ihn sich warm zu halten, wenn man damit noch ein paar Euro sparen kann.

                Am Ende ist es natürlich nur der Eindruck von Außen, man hat nur wenige Zahlen, anhand derer man die finanzielle Situation ernsthaft abschätzen kann, davon sind eigentlich nur die Fernsehgelder einigermaßen verlässlich bekannt, bei Transfersummen ist man schon arg im Bereich von Spekulationen und wie es mit Gehältern, Abfindungen, Handgeldern usw. aussieht, da stochert man eigentlich völlig im Dunkeln…

                Wie gesagt, sportlich sehe ich uns gut gerüstet für die kommende Saison, die Kaderplanung schaut gut aus.
                Aber es gibt halt so die kleine Sorge, dass man sich finanziell dabei evtl. übernimmt… Wohingegen dies einfach nicht Heckings Naturell entsprechen würde.

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                • Glaube nicht, dass man sich finanziell völlig übernimmt. Hecking ist, wie Du sagst, kein Hasardeur. Zudem dürfte er einen finanziellen Rahmen bekommen haben durchs Controlling, wo mit Mario Hamm ja ein ausgewiesener Fachmann fungiert.

                  Dass man finanzielle Grenzen ausreizt und einen Hack-Transfer in diesem Geschäftsjahr (jetzt oder im Winter oder kurz nach der Saison) mit einkalkuliert, glaube ich indes schon.

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                • Hecking ist, wie Du sagst, kein Hasardeur. Zudem dürfte er einen finanziellen Rahmen bekommen haben durchs Controlling, wo mit Mario Hamm ja ein ausgewiesener Fachmann fungiert.

                  Ich glaube ja auch nicht, dass Hecking ein Hasardeur ist, aber er hat bei Bader schon gern mitgemacht als mehr Geld ausgegeben wurde als eingenommen, sprich wir dauerhaft mit einem strukturellen Minus gearbeitet haben, was in jedem Geschäft irgendwann in die Insolvenz führt. Dafür war damals Hecking nicht verantwortlich, er hat aber auch nichts dagegen getan.

                  Und Hamm war damals schon dabei und für die Finanzen verantwortlich, den als „Aufpasser“ zu sehen halte ich nicht für begründbar.

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                • @Armin

                  Wie kommst Du denn darauf? So lange Dieter Hecking Trainer war, hat man keineswegs mehr ausgegeben als eingenommen, wie Du behauptest.

                  Deine Wahrnehmung ist falsch, sorry, warum auch immer Du dies unterstellst. Lass uns über Fakten reden und nicht über subjektive Wahrnehmungen…

                  …Dieter Hecking war von Dezember 2009 bis Dezember 2012 beim Club. „Der 1. FC Nürnberg weist in der sportlich erfolgreichen Saison 2012/13 zum Bilanzstichtag 30.06.2013 einen Jahresüberschuss in Höhe von 750.000 € nach Steuern (Vorjahr: 4,0 Mio. € nach Steuern) aus“, meldete der Club im Oktober 2013.

                  Heißt also: Im Geschäftsjahr 2011/2012 hat der Club unter dem Strich 4 Mio. Gewinn gemacht. Ein Jahr später 750.000 Euro. In der Saison 2010/2011 belief sich der Jahresüberschuss sogar auf 4,3 Mio. Euro. In dieser Saison erreichte der 1. FCN einen starken sechsten Platz in der Bundesliga.

                  Was aber treibt Dich zu der Behauptung, Hecking habe, ich zitiere Dich, „bei Bader schon gern mitgemacht als mehr Geld ausgegeben wurde als eingenommen“. Damit stellst Du Hecking als Komplizen Baders hin – muss das denn sein?

                  Nachdem Hecking ging, ging es den Bach runter. Sportlich. Und finanziell. Gerne aber kannst Du Deine These, Hecking habe „gern mitgemacht“ bei Baders Machenschaften unterfüttern. Aber bitte mit Fakten!

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                • …Dieter Hecking war von Dezember 2009 bis Dezember 2012 beim Club. „Der 1. FC Nürnberg weist in der sportlich erfolgreichen Saison 2012/13 zum Bilanzstichtag 30.06.2013 einen Jahresüberschuss in Höhe von 750.000 € nach Steuern (Vorjahr: 4,0 Mio. € nach Steuern) aus“, meldete der Club im Oktober 2013.

                  Der ausgewiesene Gewinn ist eben nur die halbe Wahrheit, so hatten wir in der Saison 12/13 mit 0,75Mio Gewinn einen Transferüberschuss von 4Mio, sprich wir hatten ein strukturelles Defizit von über 3 Mio.

                  Dazu kommt buchhalterische Gewinne müssen keine realen Gewinne sein und gerade diese Phase von 09 bis 15 zeigt im Nachhinein, dass da wohl eher kreative Buchführung geherrscht hat, denn einmal musste der CFO Woy da ganz plötzlich gehen und nach dem Abstieg hat der Club zwar Transferüberschüsse von 14Mio und 7,5 Mio erwirtschaftet, trotzdem war der Verein 2016 nahezu insolvent.

                  Interessant dabei, dass wir auch schon in der Zeit zwischen 2009 und 2015 keine normalen Bankkredite mehr bekommen haben, sondern bei dieser dubiosen Kredithai-Bank am Bodensee Wucherkredite aufnehmen mussten. Selbst beim Bau des Funktionsgebäude, also einer Immobilienfinanzierung mit Sicherheit (das Gebäude, der Grund und Boden am Valznerweiher) konnten wir die Finanzierung nicht mit üblichen Immobiliendarlehen finanzieren, die damals mit ca 4% verzinst wurden, sondern wir mussten die Fananleihe auflegen, die wir mit 6% verzinst hatten. Über die gesamte Laufzeit von 2010 bis 2016 wurden aber keinerlei Rücklagen gebildet, um die Anleihe zurückzahlen zu können. Ganz blöd war natürlich dabei, dass Immobiliendarlehen während der Laufzeit dann auch noch im Zins auf 2% gefallen sind.

                  Aber auch 2016 konnte die auslaufende Fananleihe nicht mit einem normalen Immobiliendarlehen umgeschuldet werden, weil wir bei normalen Geschäftsbanken nicht kreditwürdig waren.

                  Sprich die sportlich erfolgreiche Zeit von 2009 bis 2014 konnte bei uns nicht dazu genutzt werden auch nur wieder eine kreditwürdigkeit bei Geschäftsbanken zu erhalten. Mit dem Abstieg ist dann das gesamte Finanzsystem in sich zusammengefallen, trotz Transferüberschüssen von fast 20Mio in 15/16 und 16/17! Woys schuldenfreier Verein von 2013 und die bestellten Felder waren 2016 nur noch Morast.

                  Ja 2009 bis 2013 waren sportlich erfolgreich, aber die vorgespielte finanzielle Solidität gab es damal aus meiner heutigen Sicht leider nicht. Bis 2013 hatte ich auch noch gedacht, dass Bader ein sparsamer Sportchef ist und ich habe ihn genau aus diesem Grund auch immer gegen aus meiner Sicht überzogene sportliche Anforderungen (keine graue Maus mehr) verteidigt, danach musste ich leider feststellen, er war ein Hasardeur, der sich nur nach außen den Anstrich des finanziell sparsamen Managers gab.

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                • Also das war damals sicher nicht Heckings finanzielle Verantwortung und man muss mal quer denken 😮 .. das teuerste auch damals wäre wohl der Abstieg gewesen unter Hecking ist der ja nie passiert. Alle Bundesligisten haben damals auf Kante gewirtschaft mit vielleicht wenigen Ausnahmen. In der 1. Liga wären wir daher nicht in Schieflage gekommen, dafür war der unerwartetete Abstieg ursächlich. Dann ging die Rechnung nicht mehr auf, wie bei vielen Absteigern und dann kam dazu daß man ins Risiko ging um sofort wieder zurück an die großen Fleischtöpfe zu gelangen, was bekanntlich misslang.

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                • @Armin

                  Sorry, das alles ist bekannt, und nichts Neues.

                  Warum Du aber behauptest, Hecking habe „gern mitgemacht“, hast Du indes nicht beantwortet. Beziehungsweise nicht mit Fakten belegt. Einfach mal in den Raum geschmissen, ohne es zu begründen. Schade.

                  Stichwort strukturelles Defizit. Ein Begriff aus der Volkswirtschaftslehre. Ich gehe daher davon aus, Du meinst damit die Neuverschuldung, bereinigt um Transfererlöse. Für Dich stellen also Transfererlöse quasi Sondereinflüsse dar, welche das operative Ergebnis verfälschen. Dass die Transfers u.a. von Wollscheid (7 Mio.) und Gündogan (5,5 Mio. Euro) die Gewinn- und Verlustrechnung positiv beeinflusst haben – logisch.

                  Aber mal ehrlich: Das Günstig-Einkaufen und Teuer-Verkaufen von Spielern, das Ausbilden, das Weiterentwickeln gehört doch für den 1. FC Nürnberg zum täglichen Geschäft. Transfererlöse können demzufolge keine Sondereinflüsse sein, um die man ein Jahresergebnis bereinigen muss. Welcher Verein hat bitteschön kein strukturelles Defizit, wie Du es nennst?

                  Heidenheim hat jetzt Kleindienst und Dorsch nach Belgien verhökert? Warum? Weil sie es müssen. Selbst Dortmund hat beispielsweise mit dem Verkauf von Pulisic (kam von einem US-Farmteam) in Höhe von 64 Mio. Euro noch ein positives Jahresergebnis erzielt damals. Wo wären Freiburg und Mainz ohne Transfererlöse?

                  Zum Hasardeur und Finanzjongleur wurde Bader nach dem Abstieg, wie @Juwe sagt. Der Sportökonom ging All in.

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                • Warum Du aber behauptest, Hecking habe „gern mitgemacht“, hast Du indes nicht beantwortet. Beziehungsweise nicht mit Fakten belegt. Einfach mal in den Raum geschmissen, ohne es zu begründen. Schade.

                  Ok, das gern mitgemacht war vielleicht polemisch, aber an welcher Stelle hat Hecking denn protestiert? Mir ging es darum zu sagen, ob Hecking am Ende eher finanziell solide arbeitet, oder risikovoll, kann man heute nicht sagen, wer behaupet das aus seiner Tätigkeit als Trainer herauslesen zu können, der tut das aus meiner Sicht ohne Beleg.

                  Und ich habe belegt, dass in der Zeit als Hecking hier war, die Finanzen beim FCN eben nicht so geordnet waren, wie Du es behauptet hast. Richtig ist Hecking war Trainer und nicht Sportvorstand, noch weniger Finanzvorstand. Aber er hat ja selbst darauf hingewiesen, dass er eine kaufmännische Ausbildung hat, das qualifiziert ihn ja heute auch zum Sportvorstand. Dazu hatte er Einblicke in die Transfers, er hätte also im Gegensatz zu den Fans durchaus mehr erkennen können.

                  Aber mal ehrlich: Das Günstig-Einkaufen und Teuer-Verkaufen von Spielern, das Ausbilden, das Weiterentwickeln gehört doch für den 1. FC Nürnberg zum täglichen Geschäft. Transfererlöse können demzufolge keine Sondereinflüsse sein, um die man ein Jahresergebnis bereinigen muss. Welcher Verein hat bitteschön kein strukturelles Defizit, wie Du es nennst?

                  Das sehe ich eben anders, wenn man auf einen Transferüberschuss angewiesen ist, um die laufenden Kosten zu decken, dann ist man erstens immer unter Druck zu verkaufen, sprich man wird nie den besten Preis bekommen, die Mitspieler am Markt wissen ja, der FCN wird am Ende einwilligen müssen. Zweitens bedeutet ein teurer Transfer immer eine sportliche Schwächung, wenn diese sportliche Schwächung Teil des Geschäftsprinzips ist, dann wirst Du auf mittelere Sicht immer sportliche Substanz verlieren. Sprich am Ende bedeutet eine solche Geschäftsidee immer den sportlichen Abstieg.

                  Denn Du kannst ja den Transfererlös nicht zu 100% wieder in die Mannschaft reinvestieren und zum zweiten, selbst wenn Du das könntest würde es eine sportliche Schwächung bedeuten, weil bei Transfers ja nur ein Teil der Summen sowohl bei Kauf als auch bei Verkauf bei den Vereinen landet.

                  Gerade die von Dir genannten Mainz und Freiburg sind eben Beispiele von Vereinen, die kein strukturelles Defizit haben, die können nämlich aus außerordentlichen Erlösen dann in Beine (NLZ und Spieler für die erste Mannschaft) investieren, Freiburg und Meinz konnten 2008 und 2009 noch Deutscher U19 Meister werden, der Club zum letzten Mal 1974!

                  Freiburg und Mainz konnten daneben aber auch in Steine investieren, Mainz hat sein modernes, reines Fußballstadion schon, bei Freiburg wird das dieses Jahr fertig. Auch hier konnten die außerordentlichen Erlöse reinvestiert werden und so zu einer dauerhaften Steigerung des Vereinswerts beitragen.

                  Dass kleine Vereine ihre besten Spieler verlieren ist logisch, das heißt aber eben nicht, dass sie auf Grund eines strukturellen Defizits verkaufen müssten, sie müssen verkaufen, weil der Spieler das unbedingt will. Deshalb ist der verkauf von Kleindienst und Dorsch bei Heidenheim kein Zeichen, dass diese ein strukturelles Defizit haben.

                  Ja ich sehe die Zeit nach dem Pokalsieg 2007 heute deutlich kritischer, ich bin der Meinung, dass wir damals viel falsch gemacht haben. Für mich war nicht der Abstieg 2014 der Anfang vom Niedergang, für mich hat der schon viel früher begonnen und damit meine ich nicht, den Abstieg von 1968, der natürlich die erste große sportliche und finanzielle Katastrophe des Vereins war. Aber es gab eben immer wieder Situationen, wo man zurück auf den Weg der Solidität hätte wechseln können, unser Verein hat dann immer den falschen Abzweig genutzt. Insofern sehe ich die sportlich erfolgreiche Zeit von 2009 bis 2013 heute nicht mehr als Zeit in der finanziell die richtigen Entscheidungen getroffen wurden.

                  Noch mal mir ging es nicht darum Hecking eine Schuld am damaligen finanziellen Niedergang zuzuschreiben, aber für mich ist sein Wirken damals eben kein Beweis, dass er solider handeln würde.

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                • @Armin

                  Warum sollte Heckings Wirken von damals (als Trainer!) auch als Beweis dienen?

                  Du hast doch Heckings Wirken (als Trainer!) von damals herangezogen, um zu behaupten, dass Hecking (als Trainer!) „gern mitgemacht“ bei Baders Machenschaften.

                  Wenngleich Du selbst mittlerweile sagst, Deine Behauptung sei „polemisch“. Warum aber Deine Polemik in Sachen Hecking? Braucht es das? Und wenn ja, warum?

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                • @Armin: Wenn Du behauptest, Hecking „hätte gern mitgemacht“ unterstellst Du, dass Hecking genau über die Finanzen Bescheid wusste und wissentlich Spieler verpflichten lassen hat, die wir uns nicht leisten konnten.

                  Das halte ich für abwegig. Der Trainer regelt doch nicht die Finanzen. Der fragt höchstens: „können wir den xy verpflichten?“ Und wenn er dann ein „ja“ bekommt, ist der Fall erledigt. Das ist doch nicht Aufgabe des Trainers, er muss sich darauf verlassen, dass seine Vorstände, die dafür zuständig sind, die Finanzen im Griff haben! Es stand damals ja auch nie in Frage, dass es nicht so wäre.

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                • @Optimist und fränkischen
                  Ihr kämpft aber hart um Hecking. Mir ging es allein um diese Aussage von fränkischen:

                  Glaube nicht, dass man sich finanziell völlig übernimmt. Hecking ist, wie Du sagst, kein Hasardeur. Zudem dürfte er einen finanziellen Rahmen bekommen haben durchs Controlling, wo mit Mario Hamm ja ein ausgewiesener Fachmann fungiert.

                  Für mich bedeutet das, mit Hecking und Hamm ist es sicher, dass kein übermäßiges finanzielles Risiko gefahren wird.

                  Für mich sind die beiden Namen aber nicht gleichbedeuttend mit sparsamer Haushaltsführung, Hamm war verantwortlich dabei als der Club 2014 bis 2017 fast vor die Wand gefahren ist, immerhin war er Interims-Finanzvortsand nach dem Abgang von Woy und auch davor unter Woy mitverantwortlich. Seine Einsetzung als Interims-Vorstand wurde ja auch damit begründet, dass er eh schon federführend im Bereich Finanzen bei uns tätig war.

                  Und die Heckingzeit sehe ich im Nachhinein eben auch in Sachen Finanzen kritisch. Damit sage ich nicht, dass Hecking dafür verantwortlich war. Aber ich kann eben bei diesen beiden Namen keine Garantie erkennen, dass jetzt die Finanzen ganz sicher konservativer geführt werden.

                  Ich hoffe das, ich habe auch bei Hecking keinen Hinweis, dass es anders ist, aber bei Hamm habe ich schon deutlich weniger Vertrauen. Mehr wollte ich gar nicht sagen. Ich hoffe damit ist jetzt auch gut.

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              • Und die Heckingzeit sehe ich im Nachhinein eben auch in Sachen Finanzen kritisch. Damit sage ich nicht, dass Hecking dafür verantwortlich war. Aber ich kann eben bei diesen beiden Namen keine Garantie erkennen, dass jetzt die Finanzen ganz sicher konservativer geführt werden.

                Du widersprichst dir ja selber, erst schreibst du Hecking sei damals nicht für die finanzielle Situation verantwortlich (nur nebenbei, was jeder mit gesundem Menschenverstand so sieht, denn er war Trainer!!!!!)
                Danach zweifelst es du gleich wieder an, daher du kannst keine Garantie erkennen, daß bla bla bla

                Welche Garantie? Wo gibt es denn im Profifußball, wo alle auf der Kante wirtschaften eine Garantie und was hat Heckings vergangenes Engagement als Trainer! mit der jetzigen finanziellen Situation zu tun, einfach nichts.

                Das klingt für mich wie Nachts ist es kälter als draußen..

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  • Im heutigen Hecking-Interview von Digmayer und Laaß sagte unser Sportvorstand, dass es wohl keinen Sportdirektor mehr brauchen würde.

    Allerdings sagte Hecking auch Folgendes: „Das ganze Team der Geschäftsstelle hat mir meinen Einstand sehr erleichtert. Das gilt auch für Sebastian Gärtner, dem ich eine schnelle Auffassungsgabe bescheinige und der darüber hinaus auch noch eine Affinität zum Fußball besitzt.“

    Ich gehe mal davon aus, dass Sebastian Gärtner jener Sebastian Gärtner ist, der in Nürnberg geboren wurde und einige Jahre für die zweite Mannschaft spielte. Meistens im defensiven Mittelfeld und das aus meiner Sicht durchaus sehr ordentlich. Ehe er nach Mainz wechselte.

    Schade, dass Digmayer oder Laaß nicht nachgefragt haben, welche Rolle Gärtner jetzt genau im Verein einnimmt. Soll er als rechte Hand Heckings aufgebaut werden? Zieht man sich da ein Talent auf der Management-Ebene heran?

    Vielleicht weiß jemand mehr darüber…

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    • Ich verstehe es so, dass es Umstrukturiereungen/Optimierungen geben soll, mit Leuten, die in erster Linie Hecking zuarbeiten, an erster Stelle dabei wohl Gärtner. Über den hat vor ein paar Wochen der kicker als Kandidat für den Sportdirektoren-Posten geschrieben.

      Es soll aber eben wohl kein „Direktor“ sein, der eigene Kompetenzen und in diesen auch die letzendliche Entscheidungsbefugnis hat, sondern eben lediglich Zuarbeiter, aber die Entscheidungen werden dann allein auf Vorstandsebene zusammen mit dem Trainer geschlossen – da wird auch auf Mönchengladbach als Vorbild verwiesen.

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      • Ah. Okay. So ist das wohl zu verstehen, stimmt.

        Ich finde es nur wichtig, dass man jemanden heranführt, der dann auch, falls dies irgendwann nötig werden sollte, den Posten des Sportvorstandes vorübergehend oder ganz übernehmen könnte. Um handlungsfähig zu bleiben. Um endlich mal nachhaltige Strukturen zu schaffen. Was mit Michael Wiesinger schon zum Teil gelungen ist – und sich auch schon dermaßen gelohnt hat.

        Nachwuchs aus den eigenen Reihen im Management wäre aus meiner Sicht daher nicht das verkehrteste. Aber Hecking hätte Gärtner und dessen Auffassungsgabe wohl nicht explizit erwähnt, wenn man nicht etwas mehr in ihm sehen würde. Zumal der „kicker“, wie Du sagst, ja auch schon über Gärtners Mittun berichtete.

        Dass Hecking und der in Nürnberg geborene Gärtner sich schon von Damals kennen, macht die Sache noch sympathischer. Die Band – wir müssen die Band wieder zusammenbringen.

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      • SCRamjet: Es soll aber eben wohl kein „Direktor“ sein, der eigene Kompetenzen und in diesen auch die letzendliche Entscheidungsbefugnis hat, sondern eben lediglich Zuarbeiter, aber die Entscheidungen werden dann allein auf Vorstandsebene zusammen mit dem Trainer geschlossen

        fränki: Ich finde es nur wichtig, dass man jemanden heranführt, der dann auch, falls dies irgendwann nötig werden sollte, den Posten des Sportvorstandes vorübergehend oder ganz übernehmen könnte.

        Natürlich geht es jetzt erst mal darum wieder in ruhige Gewässer zu kommen und die strategische Ausrichtung zu implementieren. Aber mittelfristig sollte es eben auch darum gehen, dass man unabhängiger von einzelnen Personen wird und dazu gehört es eben auch, dass auch unterhalb des Vorstands Personen eigenverantwortlich arbeiten. Eigenverantwortlich arbeiten heißt ja nicht, dass man machen kann was man will, man ist ja an die Vorgaben des Vorstands gebunden. Dass Hecking jetzt entgegen der Ankündigungen auf einen Sportdirektor verzichten will, zeigt für mich schon ein wenig, dass er sich eher als Alleinherrscher, denn als Teamplayer sieht. Natürlich kann man dafür auch gute Argumente finden, aber die Gefahr der personellen Abhängigkeit vergrößert sich damit natürlich schon.

        Eine Gefahr, die zuletzt zweimal bei uns real wurde und große Probleme für den Verein gebracht hat, beim letzten Mal fast zum Totalabsturz geführt hat. Jetzt wieder das Risiko zu gehen halte ich da schon fast für vorsätzliche Gefährdung des Vereins.

        Denn selbst wenn Hecking ein sensationell guter Sportvorstand wird, alles richtig macht und bei uns von Erfolg zu Erfolg eilt, bleibt ja die Gefahr, dass er schnelle weg ist als uns lieb ist. Und dann? Bricht alles was gerade aufgebaut wurde gleich wieder zusammen.

        Ich habe ja mal gesagt ein guter Vorstand schafft es, dass ein Verein auch ohne ihn weiterhin erfolgreich bleibt, dass Struktuten geschaffen werden, die ihn nicht überflüssig machen, die aber auch jemnseits von ihm funktionieren und die auch tragen, wenner kurzfristig ausfällt. Ob diese Ankündigung ein Zeichen ist, dass der FCN auf diesem Weg ist? Ich fürchte eher nicht.

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        • Armin: „Dass Hecking jetzt entgegen der Ankündigungen auf einen Sportdirektor verzichten will, zeigt für mich schon ein wenig, dass er sich eher als Alleinherrscher, denn als Teamplayer sieht. Natürlich kann man dafür auch gute Argumente finden, aber die Gefahr der personellen Abhängigkeit vergrößert sich damit natürlich schon.“
          (Anmerkung an die Admin: kann man nicht wieder eine Zitierfunktion anbieten? Nicht jeder hier ist gelernter Programmierer 😉 )

          Finde ich nicht. Ich glaube, dass Hecking am Anfang noch ein wenig unsicher war, ob er alles allein auf die Reihe kriegt und wollte sich deshalb Hilfe dazuholen. Jetzt merkt er, dass er es stemmen kann, auch weil er gute Mitarbeiter hat (Gärtner). Er braucht dann keine zusätzlichen Entscheider, sondern nur gute Mitarbeiter. Ein Alleinherrscher würde die Lorbeeren für sich beanspruchen, ein Teamplayer verweist auf gute Mitarbeiter.

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        • @Armin, Du schreibst:

          „Dass Hecking jetzt entgegen der Ankündigungen auf einen Sportdirektor verzichten will, zeigt für mich schon ein wenig, dass er sich eher als Alleinherrscher, denn als Teamplayer sieht.“

          Aha. Wenn man das so sehen will…

          Dass Hecking auf einen Sportdirektor verzichten will, ist doch keineswegs gleichbedeutend damit, dass Hecking ein Alleinherrscher sei. „Sportdirektor“ ist doch nur ein Name für einen Posten.

          Dass Hecking mit Gärtner einem jungen Mann mit einem Herz für unseren Verein scheinbar die Chance gibt, in eine Sportdirektor-Rolle hineinzuwachsen, ist doch eine gute Sache. Wichtig ist nur, dass sich nachhaltige Strukturen bilden. Strukturen, die unseren Club auf Sicht endlich wetterfester machen.

          Dass Hecking, wie Du sagst, kein Teamplayer sei, dürfte Michael Wiesinger so übrigens nicht sehen. Er und Hecking haben das Trainer-Casting ja bekanntlich zusammen gewuppt. Und Hecking hat schon mehrmals betont, wie wichtig es ihm gewesen sei, dass ihn Wiesinger dabei tatkräftig unterstützt habe.

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    • Wenn ich deinem Text so entnehme, das Interview habe ich selbst noch nicht gelesen, dann ist doch die Meta Botschaft, Hecking ist zufrieden mit dem Team in der Geschäftsstelle und findet sogar viel Kompetenz vor, so daß er aktuell keine dringende Notwendigkeit sieht einen zusätzlichen Sportdirektor zu holen.
      Das ist doch sehr erfreulich, das kann man auch einfach mal so stehen lassen, da finde ich es für den Moment überhaupt nicht maßgeblich wer haarklein welche Position genau mit welchen Namen hat. Zumal das ja immer noch in einem Prozess ist und die Saison auch erst beginnt. Er würde ja eher die Arbeit hindern wenn er Gärtner jetzt schon damit öffentlich belasten würde der zukünftige Stern am Sportdirektoren Himmel zu sein. Es geht ja alles erstmal los… und die Einschätzung Heckings über seinen Staff ist gut. Punkt.
      Reicht erstmal 🙂

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  • „Regensburg ist guter Gegner wo sich zeigt wie weit wir schon mit Eigenschaften und Tugenden sind die man in zweiten Liga braucht“ sagte Robert Klauß in PK.
    Schäffler fällt weiter aus. Echt bitter.

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    • Also Klauß PKs finde ich mit das beste analytisch-inhaltlich, was man in den die letzten Jahren am Valznerweiher gesehen hat. Ich hoffe nur und das ist ja die Krux, daß die Mannschaft das umsetzen kann und wird. Mit Regensburg hat er vollkommen Recht mehr typische 2. Liga kann man gleich zu Beginn gar nicht erfahren 🙂

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  • Mal ein anderes Thema nebenbei, und in unserem Pressespiegel nicht verlinkt:
    https://www.zeit.de/sport/2020-09/50-plus-1-regel-abschaffen-bundesliga-financial-fairplay-monopol-coronakrise

    Meiner Meinung nach ein sehr guter Artikel. Nach inzwischen 8 (oder 7, oder 9? man verliert den Überblick) Jahren meistens völlig ungefährdeter Bayern Meisterschaften, bin ich inzwischen soweit zu fordern 50+1 einfach ersatzlos abzuschaffen.

    Die Regel ist einerseits durch diverse Ausnahmen (Wolfsburg, Leverkusen, Hoffenheim, HSV, RBL, Hertha, etc) soweit aufgeweicht, dass sie nicht mehr ihren Sinn erfüllt.
    Andererseits dient sie nur zu Bastandstumwahrung, einem Einfrieren der Tabelle. Im Sinn der Spannung bin ich da für eine Öffnung.

    Lets face it – Fans sind für die Vereine Folklore und Marktmacht, aber die Fans sind nicht der Profisport. Das Geld kommt hauptschlich aus dem Topf TV und von Investoren. Die Fußball AGs haben mit einem Verein, Gemeinnützigkeit, der Beteiligung von Mitgliedern doch wirklich nichts zu tun.

    Profifußball ist ein im Kern maximal kapitalistischer Wettstreit von Unternehmen. Das kann man gut oder schlecht finden – aber das ist doch ein Fakt (mir sind einige der Exzesse z.B. zuwider, die unfassbaren Gehälter, der übertriebene Stellenwert, obwohl ich Fußball liebe). Die Uhr lässt sich nicht zurückdrehen.

    Also, 50+1 abschaffen und dann können wir bequem das entfesselte Spektakel beobachten. Hohes Investment gepaart mit jahrelanger guter Arbeit wird sich durchsetzen, eine gewisse Chancengleichheit wird wiederhergestellt. Die Tabelle könnte sich ein wenig verschieben. Vielleicht, nicht sicher, aber immerhin gibt es eine Chance, dass es eine es eine spnnende Meisterschaft gibt. Wo der Club sich einorndet wäre völlig offen.

    Wer Vereinsleben gestalten und leben will, soll zum Amateursport gehen. Das ist nicht abwertend gemeint – der Amateursprot ist gesellschaftlich viel wichtiger, ein Einzelner kann viel mehr ausrichten, und dort wird die Unterstützung mit offenen Armen entgegengenommen. Profifußballvereine sind Marken und Organisationen, und haben mit Vereinen nichts zu tun.

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    • Ja, daran habe ich auch schon gedacht, aber da wir baw sicherlich nichts mit der 1. Liga zu tun haben werden, ist mir die 1. Bundesliga eigentlich sowas von total Wurst.
      Letztendlich wäre es aber durchaus völlig sinnvoll, das 50+1 endlich sein zu lassen, wenn nur noch ganz wenige bis auf Schalke, den Club oder Lautern, das auch wirklich zu 100% erfüllen und viele andere alles dafür getan haben, diese wachsweichen Anforderungen phantasievoll zu hintergehen. Dem Kapitalismus hier freien Raum zu lassen, könnte die Bundesligaspitze sicherlich spannender machen, ob und wie das der 2. Liga oder 3. Liga weiterhelfen kann, kann ich aber nicht beurteilen.
      Was würde es denn zum Beispiel dem Club helfen, wenn aus der Meisterschaftssolonummer dann ein Quartett werden würde?

      Es ist schon krass, der Sohn eines Freundes wurde neulich 8 Jahre alt und da meinte der Vater „der kennt nichts anderes, als den FCB als Meister, stell Dir das nur mal vor“.

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      • Ich war lange für ein Ende der 50+1 Regel, aber wenn ich mir Spanien, Italien, Frankreich ansehe, dann hilft das doch auch nicht wirklich, denn auch bei den Investoren ist es eher so, „the winner takes it all“. Sprich auch da werden die Investoren eher bei Bayern oder gar nicht investieren, als jetzt unbedingt einen Underdog mit (noch) gutem Namen hochzupäppeln. Und mittlerweile sind die Verdienstmöglichkeiten in der CL so groß, dass ein Investor mal locker 500Mio haben müsste um sein Fußballspielzeug auch nur in die Nähe der CL-Plätze zu bringen, geschweige denn an Bayern vorbei zu kommen.

        Ja in England hat der Eistieg von Investoren zu einer gewissen sportlichen Gleichheit geführt, England ist aber auch ein Sonderfall, weil die Liga schon immer einen deutlich höheren internationalen Wert hatte und die Liga schon immer privatwirtschaftlich organisiert war, Liverpool FC war ja nie ein Verein im deutschen Sinne. ManCity und Chelsea sind ja auch das einzigen Beispiele wo ein Inverstor dauerhaft sportlichen Erfolg geschaffen hat, der vorher nicht da war. Aber auch in England gibt es Traditionavereine der 1970er, die nie mehr nach oben gekommen sind, ich sag mal Nottingham Forest.

        Ich würde heute sagen, das Problem ist eben nicht 50+1, Investoren oder nicht, das Problem ist das wahnsinnig viiele Geld aus der CL, das den Wettbewerb extrem verzerrt. Wenn Bayern heute mehr Geld aus der Vermarktung der CL einnimmt als aus der Vermarktung der BL, dann hat kein Verein der BL die Chance das aufzuholen. Chancengleichheit wird es erst wieder geben, wenn jede Mannschaft nur in einem Wettbewerb spielt und nicht in zwei. Sprich, erst mit der Europa-Superleague wird die Bundesliga wieder spannend, egal ob mit Investoren oder mit 50+1.

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        • Außerdem ist es fast egal, die Einschränkung kann eh jeder umgehen, der genug Geld mitbringt. Keiner verhindert es.

          Warum Kind es dennoch nicht geschafft hat? Vielleicht setzt er dafür zu wenig Geld ein oder tut es nicht dort, wo es wirkt. Das spricht eigentlich für ihn, weil er offensichtlich die relevanten Stellen nicht geschmiert hat.

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  • Schiedsrichter heute Jahn vs FCN:
    Dr. Matthias Jöllenbeck.
    VA Bibiana Steinhaus.
    VA A Katrin Rafalski.

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  • Der Arzt aus Freiburg pfiff den FCN zuletzt am 12. Spieltag der Horrorsaison in Bochum bei der 1:3 Niederlage
    (Kicker Note 4,5).

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  • Starte die neue Saison gleich mit Fehler.
    Sorry.
    Letzte Spiel mit Dr . Jöllenbeck war FCN vs. VfB 0:6 (Spieltag 33)

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      • Man könnte die Aufstellung ja als Spiel mit drei Stürmern bezeichnen, Hack, Schleusener, Singh

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  • @ Juri.
    Steinhaus hat noch nie eine wichtige Entscheidung weder auf dem Feld noch im Keller für den FCN
    getroffen.
    Ändert sich heute. Positiv denken.

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    • War Steinhaus nicht auch VAR in Aue mit den beiden Abseitstoren? Falls ja, haben wir heute 2 Pro-Entscheidungen gut

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  • Mit Geis, Krauß und Nürnberger, sowie Hack für Köpke.

    Ich vermute, dass Nürnberger dann vorgerückt im LM spielt und Hack die 2. (hängende) Spitze.

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    • Laut Kicker soll es eher nach 4-1-2-2-1 aussehen, Krauß als 6er, Nürnberger und Geis als 8er, Hack und Singh auf den offensiven außen, Schleusener ganz vorn.

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      • Man könnte die Aufstellung aber auch als 4-3-3 definieren, dann klingt sie gleich ein wenig offensiver 😉

        Ich hoffe sehr, dass wir ein gutes Spiel machen und drei Punkte mitnehmen, dass erst keine großen Diskussionen aufkommen und die Mannschaft über den Erfolg dann auch Zusammenhalt entwickeln kann. Das wäre nach der letzten Saison gold wert.

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  • Gibt es einen Spieltagsthread?
    Bei so vielen tollen Informationen rund um den Club bei CU bleibt das Rollen des Balls doch das Salz in der Suppe. 🙂

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    • Ja, fehlt mir auch oft, der eigene Spieltags-Thread.
      Da braucht es gar keinen grossen Einführungstext, einfach nur einen eigenen Thread im Sinne von „Auf geht’s“.

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  • Zähe Angelegenheit, aber wir halten körperlich ganz gut dagegen, gegen die Regensburger Prügel.

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  • Zähes Spiel und BITTE kein Palacios Tor in der 2. Halbzeit wenn er eingewechselt wird…

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  • Also die 3000 Zuschauer machen ja ordentlich Stimmung zumal das 100% Jahn Fans sind, bin mal gespannt wie man in den kommenden Spielen Wettbewerbsgleichheit hergestellt werden soll, wieviel bei uns erlaubt werden. Man merkt schon dass es was ausmacht..

    Bislang kein Ruhmesblatt das beste wäre mit 0:0 erstmal in die Halbzeit zu kommen

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  • Sag ich doch Handwerk(er) hat goldenen Boden. Der erste Torschütze der neuen 2. Liga Saison 2 Minuten vor Terodde in Hamburg

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  • Also es ist schon Zweitligafussball vom Feinsten. Aber die Mannschaft zeigt im Gegensatz zur letzten Saison das sie dagegenhalten will und kann. Dann hat man auch mal das Glück, das vorne so ein Fernschuss rein geht und der Gegner seinerseits aus 5 Metern das Tor nicht trifft. Heute geht’s rein um das Ergebnis. Vielleicht können wir ja eine Konter setzten (wäre neu, aber hoffen darf man ja) und die drei Punkte mitnehmen. Wäre super. Daumen drücken.

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    • Was ein schlechter Witz.
      Lächerlich.
      Und unser Trainer weiß jetzt, dass er beim Club ist…

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  • Bemerkenswert. Ursprüngliche Entscheidung ist Ecke. Dann sind sich weder Schiedsrichter noch VAR sicher, ob es denn Hand ist oder nicht. Logische Konsequenz: Elfer für den Jahn.

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    • Hack muss spielen, zumindest bis die Wechselperiode rum ist. Das ist eine psychologische Komponente, weil er das Gefühl haben muss, dass er hier Stammspieler sein kann.

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      • Ja, ist ja okay. Ich habe halt nur festgestellt das er heute einer der Schlechtesten auf dem Platz war. Nächste Woche kann das wieder anders aussehen.

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  • Hartes Stück Arbeit! Ich würde sagen, die Regensburger sind insgesamt körperlich überlegen und haben sich voll reingehauen. Wir haben ganz gut dagegen gehalten, zumindest die Intensität hat gepasst. Dass bei so einem Kampfspiel keine großen spielerischen Momente durch kommen, ist eigentlich normal.

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    • Denke auch das muss man jetzt so nehmen. Der Punkt geht in Ordnung. Was mich ärgert ist diese Elfmeter-Entscheidung. Das ist einfach vollkommen entgegen der Richtlinie das nur bei klaren Fehlentscheidungen eingegriffen werden soll. Mist ist sowas und wer weiß wie es gelaufen wäre hätte es noch länger 0:1 gestanden. Naja, ich denke es gibt schon noch einiges zu tun. Positiv ist das die Abwehr sicher(er) steht. Nach vorne und vorne drin darf es dann aber schon noch etwas mehr sein. Wird schon werden.

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  • Für Mannschaften, deren Einsatz groß, aber mehrmals auch grenzwertig ist, ist dieser Schiedsrichter ein Segen.

    Elfmeter: Wenn der Videobeweis nicht beweist, dass Valentinis Arm nicht im Sechzehner war – dann war das kein Elfer.

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  • In der wahren Tabelle hat der FCN nach Spieltag 1 sicher 2 Punkte mehr.
    Habe von Steinhaus nichts anderes erwartet nur gehofft.

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  • Nicht einmal eine oder mehrere skalierte zusätzliche Hilfslinien konnten das Eingreifen von Keller-Bibi rechtfertigen.
    Der Beweis, dass Valentinis Hand im Strafraum den Ball berührt hat, wurde nicht erbracht.
    Es war eine Entscheidung nach Gutdünken und minutenlangem, aber eben nicht aufschlussreichem Studium der Bilder.

    Eine VAR-Entscheidung ohne Beweiskraft ist eine böse Farce.

    Das Remis geht in Ordnung. Robuste Regensburger, einsatzfreudige Clubberer.

    Bei Flanken von der Grundlinie bzw. bei Ecken wirkte Mathenia leider wiederholt desorientiert.

    Zum Einstand ein Punkt auswärts, kein Slapstick-Fehler, darauf lässt sich aufbauen.

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    • Für den Anfang ok,aber mir wären 2 Stürmer die Druck machen und den Gegner schon beim Spielaufbau stören lieber.
      Die Harmlosigkeit vorne,die kennen wir ja noch von der letzten Saison,und das möchte ich jetzt nicht gleich wieder in einigen Spielen sehen

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  • Mühl bester Clubberer, dann Sörensen, und vielleicht Nürnberger, Handwerker und Schleusener. Die erste Hälfte war passabel mit einem glücklichen 0:1 für uns, nicht nur Mathenia greift mal daneben. Der Elfmeter war ein Witz, das 1:1 geht leider insgesamt völlig in Ordnung, weil die 2. Clubhalbzeit einfach grottig war. Eigener Ballbesitz war da komplette Fehlanzeige.
    Noch 39 Punkte fehlen zum Nichtabstieg, ich schenke Krauß dann seinen ersten Rasierer

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  • Nicht schon wieder versuchen, sich mit Unentschieden durchzuwursteln wie letzte Saison!

    Das war viel zu wenig!
    Da lasse ich auch keine Ausreden gelten!

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  • Wir sind 2ter! Hoffentlich wird man diesen Platz im Laufe der Saison noch öfter mal einnehmen.

    Allerdings hat Klauß auch noch viel Arbeit vor sich. Sah da heute wenig von dem Fussball, den er gerne spielen lassen möchte. Regensburg hat es geschafft, dem Club seine zweikampfbetonte Spielweise aufzudrücken.

    Ist das eigentlich Ausdruck des echten Fan-seins, dass man die Entscheidung des Elfmeters natürlich (!) als Fehlentscheidung/Witz/Betrug kommentiert? Ich versuche es auch mal: Fussballmafia DFB! Immer gegen den armen Club! Und dann noch von einer Frau! Schäm dich Bibi! Pfui! Buuuhhhh!

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    • Die Polemik mal wieder unter der Gürtellinie, wie so oft bei bestimmten Leuten. Streng genommen vielliecht kann man den Elfmeter geben, aber im Kicker ist ein gutes Bild aus der Szene, wenn dir jemand aus 1m aus vollem Lauf den Ball auf die Hand hämmert und dann noch genau auf der Sechzehnerkante, Kann man darüber diskutieren, die Schiedsrichter und der VAR haben es auch getan.

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      • Genau: „… wenn dir jemand aus 1m aus vollem Lauf den Ball auf die Hand hämmert und dann noch genau auf der Sechzehnerkante“.

        Wo, bitte, soll der Spieler der verteidigenden Mannschaft seine Arme verstecken? Handelfmeter bei Anschießen aus 1 m Entfernung an der Sechzehnerkante ist lebensfremd, nicht nur im Club-Leben, sondern im Leben jedes Fußballers. Köln hin, Keller her.

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        • Wäre eh für nur eine einzige Handregel:
          „Handspiel wird nur dann geahndet, wenn es nach Ermessen des Schiedsrichters leicht zu vermeiden gewesen wäre.“
          Damit würde endlich mal dem Umstand Rechnung getragen, dass es beim Thema Handspiel NIE ein eindeutig fixier- und anwendbares Richtig und Falsch geben wird (außer bei offensichtilicher Absicht). Und vor allem würden all diese ärgerlichen Fälle, bei denen fast alle Beteiligten immer zurecht sagen „ja wie soll er denn da verhindern, dass ihm der Ball an die Hand geht..“, m.E. deutlich reduziert werden. Schiedsrichter, die dann dennoch in derlei Situationen wiederholt Quatsch pfeifen, den kaum wer wirklich nachvollziehen kann, müssten dann halt konsequent heruntergestuft werden, wenn sie es hierbei einfach nicht hinbekommen, ihren Ermessensspielraum am gesunden Fußballmenschenverstand auszurichten.

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          • Dann würden im Strafraum alle mit weitabgestellten Armen rumlaufen, Hand wird im Strafraum immer ein Diskussionsthema bleiben, egal bei welcher Regelung und die Frage ob Hand an der Strafraumkante weniger relevant ist, als am Fünfer ist unsinnig. So ist das halt bei Regeln, es gibt eine Grenze die definiert wird und dort gilt die Regel.

            Ja dre Elfer war mal wieder einer von der Art, über die man ewig diskutieren kann, aber wenn der VAR den Eindruck hat, das könnte Hand gewesen sein, dann MUSS er eingreifen, denn ein nicht geahndetes Hand im Strafraum ist immer eine klare Fehlentscheidung, da ist es egal ob man das Handspiel leicht erkenbnen kann oder nicht. Die Erkennbarkeit ist keine Frage bei der Strafbarkeit.

            Ich bin sicher der Schirir war sich nach dem Studium der Videobilder sicher es war Hand und im Strafraum. Blöd gelaufen für uns.

            Was mich am Rande nervt sind die 5 erlaubten Wechsel, das macht das Ende einer Partie holprig und ist der Teamleistung auch nicht förderlich.

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            Antwort
    • Zitat Markazero:

      „Angschossn is angschossn. Da erübrigt sich jede Diskussion.“

      Wer sich den Ball an die Hand schießen lässt, ist eine unsportliche charakterlose Drecksau. Solche Schweine haben im Fußball nichts verloren. Als Anhänger des 1. FC Nürnberg schäme ich mich dafür, dass sich solche ehrlosen „Elemente“ in den Reihen meiner Mannschaft befinden. Dass eine derartig charakterlose Drecksau die Kapitänsbinde trägt, ist eine Schande für den Verein!

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      • Popcorn!
        Michael komm runter, mir fällt gleich das Frühstücksmüsli in den schoß. 😄
        Dennoch schade dass auch du dich auf Seite der Nörgler stellst.

        Wenn es so klar kein Elfer ist, warum meldet sich die Steinhaus dann und der Jöllenbeck gibt Strafstoß?

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        Antwort
          • Zitat Armin:

            „Ist doch klar, die Fußball-Mafia DFB ist gegen den Club.“

            Es geht nicht um „Fußball-Mafia gegen den Club“, es geht darum, dankbar dafür zu sein, dass die Handspiel-Regel nach hundert Jahren Fußballgeschichte zum Segen des Spiels und der Gerechtigkeit endlich so geändert worden ist, dass ein gemeines Dreckschwein, dem der Ball an die Hand geschossen wird, nicht mehr straffrei davon kommt. Ich hoffe, die Vereine ziehen die Konsequenzen und schmeißen solche unfairen Kerle aus dem Kader. Solche hinterfotzigen Typen will kein Fußball-Fan auf dem Platz sehen.

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          • Also eins muss man einfach sagen, wer selber schon Fußball gespielt hat weiß das auch, aus 1m voll angeschossen werden und man weiss das ja nicht, was der Gegner jetzt mit dem Ball macht, da kann niemand reagieren sein Hand wegzubringen, insofern ist zumindest diese Regelauslegung mehr als fragwürdig noch dazu wenn es noch dazu unklar auf der Strafraumkante ist. Für mich eine Fehlenscheidung. Da können einzelne hier ihr ironisches Verschwörungsgedöhns stecken lassen, aber es ist eine schlechte Schiedsrichterentscheidung wenn so Spiele entschieden werden.

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            • Das Problem ist ja nicht, dass Valentini die Hand nicht weggezogen hat, das konnte er sicher nicht, die Frage ist, versucht er mit dem Arm seine Körpersilhouette unnatürlich zu vergrößern und da bin ich der Meinung, dass man da durchaus zu dieser Entscheidung pro Elfer kommen kann. Und auf der Linie ist beim Strafraum halt IM Strafraum, da gibt es keinerlei Ermessensspielraum.

              Insofern, bei der Frage wird er an der Hand getroffen ist die Entscheidung klar, zumindest ich habe da auch eine Berührung gesehen, der Ball wird auch klar abgelenkt. Frage 2 ist die Handhaltung so, dass durch die Vergrößerung der Silhouette ein Vorteil zur Abwehr entsteht, hier ist die Entscheidung schwierig, aber ich kann die Entscheidung des Schiris nachvollziehen, bei der Frage war das im Strafraum bin ich ziemlich sicher ja, weil eben die Linie zum Strafraum gehört.

              Insofern sage ich auch die Entscheidung war hart, weil die Handhaltung nicht zweifellos „unnatürlich“ ist, ich denke auch man hätte hier eher im Zweifel für den Täter entscheiden können, aber es gibt schon auch Gründe für die Schirientscheidung, aber es war eben Hand und im Strafraum. Und ja wenn so eine Entscheidung gegen eine gefällt wird, wird man diese immer als ungerecht empfinden. Umgekehrt aber eher nicht. Es kommt halt immer auf den eigenen Standpunkt an.

              @belschanov, Deine Polemik ist lustig, bringt aber keine Hilfe bei der Entscheidung des Tatverhalts.

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              • Zitat Armin:

                „@belschanov, Deine Polemik ist lustig, bringt aber keine Hilfe bei der Entscheidung des Tatverhalts.“

                Natürlich bringen meine Ausführungen „keine Hilfe bei der Entscheidung des Tatverhalts“. Der „Tatverhalt“ ist ja eindeutig (und zwar unabhängig davon, ob man FCN- oder Jahn-Fan ist):

                Valentini wird von einem aus Nahdistanz geschossenen Ball an der Hand getroffen.

                Das ist unstrittig und unstrittig ist auch, dass der VAR und der Schiedsrichter sich im Rahmen des geltenden (neuen) Regelwerks regelgerecht verhalten haben. Es ist aber – und jetzt verlasse ich die Ebene der „lustigen Polemik“ und spreche ernsthaft – idiotisch, überhaupt auf die Idee zu kommen, den in Frage stehenden „Tatverhalt“ als strafbare Handlung anzusehen. Das (neue) Regelwerk zum „Handspiel“ ist fernab jeglicher fußball-praktischer Realität. Wer sich dieses Regelwerk ausgedacht hat, ist nicht ganz richtig im Kopf.

                Mehr habe ich zu dieser Angelegenheit nicht zu sagen.

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  • Diese Elferdiskussion ist doch vollkommen irrelevant. Fakt ist: Regensburg hätte auch gewinnen können, wir eher nicht. Da ist wirklich noch viel Arbeit zu leisten.
    Immerhin: die Mannschaft war nicht so demoralisiert, daß sie sich danach noch ein Tor eingefangen hat.
    Ich hoffe mal auf Heimspiele mit Fanunterstützung und daß das den Spielern Auftrieb gibt, weil es die eigenen Fans sind und sie nicht einschüchtert.

    Das hat nämlich mal der Mann von amazon prime in den Raum gestellt: daß die Clubberer deshalb so schlecht spielen, weil sie die Fanunterstützung von Regensburg einschüchtert. Sollten wir allerdings wirklich so sensible Spieler haben, dann würde ich Hecking empfehlen, sich beim Tiergarten darüber zu informieren, wie man das macht, die Spezies Fußballer an Menschen zu gewöhnen. Dort arbeiten sie gerade dran, den Gorillamann daran zu gewöhnen.

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    • Ja das hatte ich auch schon angesprochen wegen dem Publikum, wie man überhaupt Wettbewerbsgleichheit für alle Mannschaften herstellen will, wenn das jedesmal aufs neue kurzfristig entscheiden wird, weil in Regensburg hat man schon gemerkt wie selbst 3000 Fans eine Mannschaft schon pushen können. Gegenbeispiel – der FC Bayern bekommts auch ohne Publikum gut hin 😮

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      • Bei Fürth sind heute 3 oder 3,5 Tausend Zuschauer erlaubt, wäre schon schön wenn wir gegen Sandhausen auch endlich mal wieder Fans im Stadion erleben.

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      • wie man überhaupt Wettbewerbsgleichheit für alle Mannschaften herstellen will, wenn das jedesmal aufs neue kurzfristig entscheiden wird,

        Die wichtigste Entscheidungsgrundlage ist eben nicht die Wettbewerbsgleichheit, da hat die DFL ganz klar entschieden, dass sie lieber so oft wie möglich Publikum zulassen will, als dass es in jedem Spiel immer die gleiche Zahl oder Prozentzahl (zur Stadiongröße) an Publikum gibt. Die DFL sind alle Vereine der ersten und zweiten Liga.

        Die wichtigste Entscheidung zur Zulassung des Publikums ist das Pandemiegeschehen. Insofern die Vereine wollten die unterschiedliche Zschauerzulassung, dann braucht man hinterher nicht jammern, dass die Chancengleichheit nicht gewahrt ist.

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