Phasenweise dominant, mit Glück an den richtigen Stellen – Analyse zu Sandhausen

Analyse zu 1. FC Nürnberg – SV Sandhausen 1:0 (00) – Der FCN gewinnt verdientermaßen gegen Sandhausen, weil er immer wieder dominiert. An manch entscheidenden Stellen hat er zusätzlich das nötige Glück.
1. Aufstellung und Formation
2. Das Spiel in drei Grafiken
3. Einordnung
4. Kennzahlen
5. Stimmen
6. Noten

1. Aufstellung und Formation

Der Kader sah im Vergleich zum Spiel beim SSV Jahn Regensburg identisch aus. Nicht im Kader standen also einmal mehr die Ersatzkeeper Klandt, Lukse und Willert, des Weiteren auch Ekin Celebi, Simon Rhein, Lukas Schleimer, Kevin Goden, Virgil Misidjan und Manuel Schäffler, der immer noch an einer Knieprellung laboriert. Misidjan, Goden, Celebi und Schleimer waren am Vortag beim Freundschaftspiel der U21 gegen den FC Schweinfurt (1:1, Tor Goden) zum Zug gekommen. Misidjan konnte dabei über 60 Minuten eingesetzt werden, Goden spielte 81 Minuten, Celebi und Schleimer über die volle Distanz.

Für die Startelf beließ Robert Klauß allerdings nicht alles wie gehabt, sondern tauschte zweimal. Die Neuzugänge Tom Krauß und Sarpreet Singh nahmen auf der Bank Platz, Nikola Dovedan und Felix Lohkemper ersetzten die beiden. So standen bei Spielbeginn tatsächlich elf Spieler auf dem Platz, die auch in der vergangenen Saison für den FCN gespielt hatten. Ein Fakt der Robert Klauß, wie er nach der Partie zugab, gar nicht aufgefallen war. Taktisch agierte der Club gegen das 3-4-1-2 der Sandhäuser leicht verändert als noch gegen das 4-4-2 der Regensburger. Zwar spielten die beiden Flügelspieler, in diesem Fall Dovedan und Hack, immer noch weit eingerückt, statt eines etwas tiefer agierenden „Halbraumstürmers“, den Robin Hack in Regensburg gegeben hatte, spielte der Club mit einer „klaren Doppelspitze“. Die wurde gegen den Ball dann zu einer Einzelspitze, die Schleusener besetzte, mit drei Spielern in einer Linie dahinter.

Bis zur 70. Minute beließ Robert Klauß die Startelf auf dem Feld, brachte dann Sarpreet Singh für Nikola Dovedan. Der Wechsel war positionsgetreu, Singh agierte auf der rechten Seite als Flügelzehner. Auch die Wechsel von Schleusener und Lohkemper auf Zrelak und Köpke waren positionsgetreu. Die beiden neuen Angreifer gingen in die Spitze. Erst in der 86. Minute änderte Klauß die Grundordnung, wechselte auf ein 5-4-1. Dazu kamen Tom Krauß und Georg Margreitter für Robin Hack und Fabian Nürnberger ins Spiel. Krauß bildete mit Geis dann das Zentrum im Mittelfeld, Köpke und Singh gaben die Außen, Margreitter rückte neben Sörensen und Mühl in die Abwehrkette. Nach einer kurzen Phase, in welcher der Club sich nach der Umstellung reindrängen ließ, spielte er dann vor allem in der Nachspielzeit das Spiel souverän und in der gegnerischen Hälfte zu Ende.

Die letzten Einwechslungen bedeuteten im Übrigen auch das Ende einer beeindruckend langen sieben Jahre anhaltenden Serie. Zum ersten Mal seit Februar 2013 – damals mit Darmstadt in der Dritten Liga gegen Babelsberg – kam Hanno Behrens nicht zum Einsatz, obwohl er im Kader stand. 

2. Das Spiel in drei Grafiken

Grafik 1 zeigt, wie der FCN nach der ersten Viertelstunde ins Spiel fand. Während Sandhausen in der Anfangsviertelstunde noch auf 0,67 Angriffe pro Minute kam, kam der Club kaum hinten raus. Danach wendete sich das Blatt und der FCN war in den restlichen Phasen des Spiels häufiger im Angriff als Sandhausen. Gleiches gilt auch für die Pressingintensität und die Formationslinie. Am Anfang hatte der FCN Probleme ins Spiel zu kommen, stand tief, hatte keinen Zugriff auf Sandhausen. Nach der Anfangsphase aber fand der Club ins Spiel, kam auf eine hohe Pressingintensität, fuhr immer mehr Angriffe als der Gegner und zwang Sandhausen zu langen Zuspielen.

Grafik 2: Die Abschlüsse des FCN aufs Tor von Martin Fraisl. Die Grafik zeigt, die 25 Abschlüsse des Clubs. Die schiere Anzahl der Schüsse aufs Tor machte Uwe Koschinat, Sandhausens Trainer nach der Partie auch als den großen Unterschied zwischen seiner Mannschaft und dem FCN aus. Während Sandhausen nur fünfmal aufs Tor schießen konnte, kam der Club fünfmal so viel wie die Gäste zum Abschluss. Zehn der Abschlüsse konnte Martin Fraisl halten, nur bei Lukas Mühls Kopfball kam er nicht mehr entscheidend an den Ball. Wie schon gegen Darmstadt am ersten Spieltag war der Österreicher der beste Sandhäuser auf dem Platz. Auch auffällig in der Grafik: Die Kreise und Dreiecke sind nicht allzu groß. Das bedeutet, dass der expected Goals Wert nicht allzu hoch war. Den höchten Wert hatte dabei Robin Hacks zweiter Abschluss bei seiner Doppelchance in der 29. Minute (xG-Wert: 0,27). Aber die Chance entschärfte Fraisl ebenso wie die Chance von Sarpreet Singh kurz vor Schluss, die auf Grund dessen, wie Fraisl den Winkel verkürzt, weitaus weniger hochwertig war, als sie wirkte (xG: 0,16).

Grafik 3 zeigt die Pässe, die zu den Abschlüssen führten. Dabei sieht man einerseits, dass Sandhausen (neben einer Ecke) pro Halbzeit nur eine gute Ablage innerhalb des Strafraums spielen konnte. Andererseits erkennt man, dass der Club vor der Pause seine Gelegenheiten vor allem per Hereingaben von rechts einleitete, nach der Pause aber sowohl kürzere Zuspiele als auch Zuspiele von rechts und links zu Abschlüssen führten. Die größere Varianz im Aufbauspiel war dann auch einer der Faktoren, warum der Club Sandhausen in der zweiten Halbzeit phasenweise einschnüren und dominieren konnte.

3. Einordnung

Sandhausens Trainer Uwe Koschinat gratulierte dem FCN nach der Partie zu einem verdienten Sieg. Eine Einschätzung, der man sich vollumfänglich anschließen kann. Auch Koschinats Einschätzung, dass es vor allem an der Anzahl der Abschlüsse lag, kann man sich anschließen. Sandhausen kam zwar auch zu – zum Teil guten – Abschlüssen, der Club hatte aber eben deutlich mehr Chancen und belohnte sich für die Mühen und die phasenweise ausgestrahlte Dominanz. So gesehen war es ein weiterer Schritt in die richtige Richtung beim FCN. Der zeigte vor allem nach der Pause auch spielerisch immer wieder gute Ideen.

Das bedeutet nicht, dass alles perfekt lief, bei den Zuspielen fehlte manchmal noch etwas Genauigkeit, in der Defensive war man über weite Strecken sehr aufmerksam, ließ aber eben doch zwei sehr gute Chancen zu. Dennoch überwog an diesem Sonntagnachmittag klar das Positive. Der FCN schaffte es, die Stärken der Gäste zu neutralisieren, verhinderte gefährliche Flanken, zeigte sich körperlich präsent und neutralisierte die physischen Vorteile der Sandhäuser geschickt und mit Umsicht. Gerade angesichts der Tatsache, dass bis zur 70. Minute nur Spieler auf dem Platz standen, die auch in der Saison 2019/20 beim Club unter Vertrag standen, war der Unterschied in Sachen Aufbau und Auftreten phasenweise frappierend.

Gelingt es dem FCN nun, diese Spielanlage zu verfeinern, möglicherweise die Qualität der Chancen zu erhöhen, um nicht vor allem auf die schiere Quantität der Abschlüsse angewiesen zu sein, dann steht dem Ziel einer sorgenfreien Saison nichts im Wege. Dennoch darf – das zeigen die ersten 15 Minuten oder auch die Chance von Keita-Ruel – das Anspruchsdenken nicht zu schnell in den Himmel wachsen. Der FCN kommt aus einer schwierigen, quasi desaströsen Saison und versucht nun einen neuen Ansatz Fußball zu implementieren. Dabei wird es Rückschläge geben, auch wenn es am Sonntag weitgehend dominant aussah.

4. Die Kennzahlen

Nürnberg   Sandhausen
1 Tore 0
2,00 expected Goals 0,59
25 Schüsse 5
11 Schüsse aufs Tor 2
14 Ecken 10
2 Freistöße 2
9 Fouls 12
5,0 PPDA 9,7
7,5 Challenge Intensity 7,2
16,5 Spieltempo 12,4
21 Ballbesitzphasen (geg. Strafraum) 12
00:11 Ballbesitzdauer (Ø) 00:10

*Alle Daten stammen von Wyscout. Benutzung der Daten von Wyscout unter der Journalistenlizenz des Anbieters.Die Terminologie von Wyscout wird in diesem Glossar erläutert.

5. Die Stimmen

Robert Klauß:„Das war ein verdienter Heimsieg. Wir haben nicht die extremen Hochkaräter gehabt, aber immer wieder gute Einschussmöglichkeiten. Wir haben den Gegner eingeschnürt. Wir wussten, dass es schwer werden würde, wenn wir Sandhausen nicht vom eigenen Strafraum weghalten würden, weil sie eine enorme Qualität haben. Wir hatten viele Standards und haben zum Glück einen genutzt. Wir sind dementsprechend sehr glücklich und zufrieden mit dem Spiel. Das Stadion ist richtig mitgegangen. Es hat sich nach viel angefühlt, obwohl gar nicht so viele da waren.“

Uwe Koschinat: „Glückwunsch an den Club. Wir müssen nicht lange drum herum reden, dass der Sieg aus meiner Sicht verdient ist. In einem wahnsinnig intensiven Spiel war der 1. FC Nürnberg in einem Teilbereich überlegen. Der FCN hatte eine wahnsinnig hohe Zahl an Torabschlüssen. Es war ein unfassbar intensives Spiel mit einer hohen Zahl an Zweikämpfen. Wir waren häufig am eigenen Strafraum gefangen. Bei der großen Chance mit dem Pfostentreffer hatten wir zwar die Möglichkeit, in Führung zu gehen.“

Johannes Geis: „Wenn man die Chancen betrachtet und überhaupt auch das ganze Spiel sieht, dann konnte man beobachten, dass wir sehr giftig und gallig waren und uns am Schluss mit einer Standardsituation belohnt haben. Wir sind zufrieden, auch wenn wir es früher hätten klar machen können. Wie wir uns die Chancen erarbeitet haben, da hat man gesehen, dass schon viel richtig ist. Wir müssen aber weiter arbeiten und Gas geben. Wir haben es defensiv stark gemacht. Die Fans haben richtig gute Stimmung gemacht.“

Martin Fraisl: „Wir haben uns das Leben heute selbst schwer gemacht. Wir sind mit der Art und Weise des 1. FC Nürnberg, Fußball zu spielen, nicht zurechtgekommen, waren immer einen Schritt langsamer. Am Ende des Tages war es heute kein gutes Spiel von uns. Die Mannschaft war bereit, von der Intensität alles zu tun und über den Schweinehund hinauszugehen, aber leider ist uns heute zu wenig gelungen. Dennoch stimmt mich das Spiel auch zuversichtlich, dass wir unsere Punkte holen werden, wenn wir an unsere Leistungsgrenze kommen.“

6. Die Noten 

Spieler CU-Note Kicker NZ BILD SofaScore
Christian Mathenia 3- 3,5 3 3 6,9/10
CU-Urteil: Ein Wackler nach einer Ecke, zwei gute Paraden vorher. Im Aufbau spürbar bemüht, aber nicht immer zielgerichtet.
Enrico Valentini +3 2,5 3 3 6,6/10
CU-Urteil: Kam immer wieder mit Tempo nach vorne, beschäftigte Contento gut. Manchmal noch ohne den letzten Punch.
Asger Sörensen 3- 3,5 3 3 7,1/10
CU-Urteil: Ab und zu mit Fahrlässigkeiten im Aufbau, die aber nicht bestraft wurden. Defensiv ohne Probleme.
Lukas Mühl 2 2 2 2 6,9/10
CU-Urteil: Torschütze, dazu defensiv sicher und ohne Fehler. Im Aufbau mit schönen Pässen, aber auch mit leichten Fehlern.
Tim Handwerker +3 3 3 2 6,1/10
CU-Urteil Immer wieder um Antrieb bemüht, nicht immer ganz sauber in den Aktionen, aber mit viel Zug nach vorne.
Johannes Geis +3 3 3 3 6,7/10
CU-Urteil: Defensiv stark verbessert im Vergleich zum Vorjahr, geht immer wieder in die Zweikämpfe. Im Aufbau mit Auge, aber nicht immer mit Fuß.
Fabian Nürnberger 2- 2,5 2 3 6,6/10
CU-Urteil: Emsig, sorgte für viel Betrieb und war auch als Lautsprecher auf dem Platz zu finden.
Nikola Dovedan +4 4 4 4 6,1/10
CU-Urteil: Ließ immer wieder sein Können aufblitzen, um dann in den entscheidenden Momenten doch wieder das Spiel zu verschleppen oder die Chance nicht zu nutzen.
Robin Hack 3 3 3 3 6,3/10
CU-Urteil: Immer wieder mit guten Ideen, hatte auch eine gute Doppelchance in der ersten Halbzeit. Allein manchmal fehlt ihm der Mannschaftssinn.
Felix Lohkemper 4 4 5 4 6,5/10
CU-Urteil: Vor der Pause schwach, danach verbessert, aber ohne letzte Genauigkeit. Konnte sein Tempo zu selten ausspielen.
Fabian Schleusener 3- 3 3 3 7,0/10
CU-Urteil: Spielte den Prellbock vorne drin. Tut sich mit dieser Rolle oft schwer, weil er mit dem Rücken zum Tor agieren muss. Sehr engagiert, aber ohne große Abschlüsse.
Sarpreet Singh 4 3 6,0/10
CU-Urteil: Ließ kurz vor Schluss eigentlich die beste Chance des FCN liegen, als er allein vor Fraisl auftauchte. Ließ sonst sein Können immer wieder kurz aufblitzen.
Pascal Köpke 6,0/10
CU-Urteil: Kam spät für Lohkemper, fiel außer durch mehrere Situationen mit gutem Auge nicht weiter auf.
Adam Zrelak     6,5/10
CU-Urteil: Spielte das übliche Zrelak-Spiel: Engagiert, pressend, aber mit technischen Mängeln.
Georg Margreitter 6,0/10
CU-Urteil: Sollte zusammen mit Krauß am Ende das Ergebnis halten. Schaffte das.
Tom Krauß          
CU-Urteil: Sollte mit Margreitter das Ergebnis halten. Schaffte das.

130 Gedanken zu „Phasenweise dominant, mit Glück an den richtigen Stellen – Analyse zu Sandhausen

  • Ah, ich sehe, die Drittelnoten sind zurück! War dann doch etwas zu ungenau mit Ganzzahlen, gut so!

    Mathenia hat für seine Weltklasseparade gegen den abgefälschten Schuss von Linsmayer (der uns gleich auf die Verliererstraße hätte bringen können) eigentlich eine Aufwertung auf glatt 3 verdient. Den hält nicht jeder und in dieser Situation war es vielleicht der Matchwinning Move.

    Ein paar Unsicherheiten? Geschenkt, die sind mit der 3 ausreichend eingepreist.

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  • Interessant dass wir den Vorsprung bei den expected goals ab der 10. Minute kontinuierlich ausgebaut haben. Vom Gefühl her waren die Sandhausener Chancen dicker als die vom Club, mit Ausnahme des Tors und der Chance von Singh.

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  • Ich hoffe das Thema Behrens auf der Bank wird auf Dauer nicht zum Problem?! Nebenbei: Was pfeifen denn die Spatzen so von den Dächern in Sachen Transfers? Passiert da noch was bis 05.10.?

    3

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  • Ich finde, Schleusener kommt zu gut weg. Er hat gar nichts gebracht. Sehe ihn genauso wie Lohkemper und werde immer ungeduldiger auf Schäffler.
    Die Einwechslung von Köpke kam viel zu spät!

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    • Sehe ich genauso….
      Schleusener in allen Ehren,aber nicht durchschlagskräftig genug.
      Zudem hoffe ich demnächst auf ein Sturmduo Schäffler und Köpke.
      Mich nervt dieser Fußball mit nur einer Sturmspitze,und besonders zuhause…
      Mal sehen wie es weitergeht.

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  • Der letzte Absatz der Analyse spricht mir aus der Seele a dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.

    Weiß jemand, ob bzw. Wie oft wir vergangene Saison mal einen PPDA-Wert von 5,0 oder tiefer hatten?

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    • PSA-Wert wird bei uns in unserem Alter doch jetzt sehr wichtig. Leider ist der immer noch eine IGEL-Leistung, verstehe ich gar nicht warum das so ist, wenn der für die Krebvorsorge wichtig ist. Ich glaube aber nicht, daß Flo den ermitteln kann.

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  • Ich finde auch, dass Schleuse zu gut wegkommt. Ich war erschrocken, wie wenig körperliches Element er als zentraler Stürmer einbringt. Er hat kein einziges Kopfballduell gewonnen, kaum einen Ball festgemacht und absolut nicht torgefährlich.

    Bei Singh gefällt mir die Körpersprache nicht so. Und bei seiner vergebenen Chance schien er Angst zu haben einfach geradeaus weiter am Torwart vorbeizulaufen.

    Lohkemper glatte 5. In der 2.HZ zumindest am Spiel teilgenommen, aber ein Spieler, der keinen Zweikampf gewinnt, hat es schwer.

    Sörensen unfassbar anfällig, wenn er etwas mit dem Ball anfangen muss. Als Gegner würde ich Mühl zustellen und auf Sörensens Fehlpass warten. Defensiv aber solide.

    Nürnberger für mich richtig stark. Er bringt mit seinen kurzen Drehungen und seinem Biss Fahrt in unser Spiel. Für mich eine glatte 2.

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    • Wagner, Beierlorzer und jetzt auch noch Schiele.

      „Berater“ Magath macht kurzen Prozess nach nur zwei Spieltagen und kickt Kickers-Aufstiegstrainer Schiele. Dafür kommt ein anderer Aufstiegstrainer, nämlich Antwerpen, vorher Eintracht Braunschweig.

      In Braunschweig habe man laut Medien trotz des Aufstiegs den Trainer gewechselt, weil man sich weniger Ergebnis-Fußball gewünscht habe. Daher coachen dort jetzt auch die Meyer Brüder statt Antwerpen.

      Antwerpen gilt als „kantig und eigensinnig“ (NDR), womit man auch Kickers-„Berater“ Magath charakterisieren könnte, der mit dem kommunikativen und offenen Schiele nie warm wurde. Und sogleich die erstbeste Gelegenheit nutzte, um Schiele loszuwerden.

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      • Hm. Der Mannheim-Malus ist nicht zu unterschätzen.

        Ganz, ganz wichtig auch: Dass Gerry Ehrmann ihn mag.

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    • Schon vier Trainerwechsel in den Profiligen, wenn ich mich nicht verzählt habe, und der Club ist fast schon bemerkenswerterweise nicht dabei. Es geht aufwärts.
      Nächster Entlassungskandidat ist dann Gisdol in Köln?

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      Antwort
      • Ich berfürchte was unseren Trainer angeht haben wir diesmal eher das gegenteilige Problem, klar man soll den Tag nicht vor dem Abend loben, aber vielleicht wird es eher das Problem unseren Trainer Klauß zu halten statt ihn zu entlassen, wenn zb in der Winterpause ein Panik befallener Erstligist nach dem rettenden Strohhalm sucht.
        Ich halte Klauß für außerordentlich kompetent, smart dazu natürlich recht jung und durchaus bemerkenswert am deutschen Trainerhimmel. Soll jetzt auf der anderen Seite auch nicht heißen, daß wir die 2. Liga rocken, hexen kann auch ein so begabter Trainer nicht und es ist immer noch im wesentlichen der Kader, der letzte Saison um ein Haar in die 3. Liga runter wäre. (Letzter Spieltag kein Neuzugang in der Startelf)

        Nur wenn beim Club mal etwas gut war, hat es nie lange gedauert bis es jemand haben wollte.

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        • Ich glaube, dass für Robert Klauß Arbeitszufriedenheit ein hohes Gut darstellt.

          Daher würde ich es fast ausschließen, dass Klauß wechselt, wenn „in der Winterpause ein Panik befallener Erstligist nach dem rettenden Strohhalm sucht“. Zumal er hier spannende Strukturen vorfindet – mit Hecking als Sportvorstand, mit Schweinsteiger als Co, mit Wiesinger im NLZ, etc.

          Irgendwie macht er nicht den Eindruck, dass er schnellstmöglich einen Karriereplan durchpeitschen will. Auch der RSC Anderlecht dürfte abblitzen. Denn im Gegensatz zu Weiler, ein Optimierer, sieht sich Klauß wohl eher als Entwickler.

          Dass Klauß aller Voraussicht nach nicht für immer und ewig bei uns bleibt – auch klar. Aber lass‘ uns doch erst mal was gegen die Lilien reißen. Eins nach dem anderen. 😉

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        • Ja zur Winterpause war auch nur ein Beispiel, sicher etwas kurzfristig sollte nur plakativ sein, aber ich glaube wenn er auf gutem Niveau arbeitet wird es schon nach 1 Saison schwierig, da werden dann Begehrlichkeiten kommen.

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  • Alexander Nübel vom FCB steht jetzt doch vor einer Ausleihe.
    Wie kann man sich in so eine Sackgasse mit dem Wechsel von S 04 zu den Bayern begeben?
    Was Nübel beim 1:1 des FCN gegen Schalke am 29 Spieltag alles gehalten hat war Weltklasse.
    Ohne seinen Sahnetag und Schiedsrichter Dr.Kampka (reguläres Behrens Tor nicht gegeben) wäre der FCN vielleicht nicht abgestiegen.

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    • Na bezüglich Auffüllung der Rentenvorsorge haben sein Berater und er doch alles richtig gemacht.

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      • Ich glaube da ging es den Beratern mehr um ihre als die von Nübel sonst wäre ihnen vielleicht aufgefallen, daß so ein junger Torhüter sich nicht so gut auf der Bank oder gar auf der Tribüne weiterentwickeln kann.

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        • Nübel war ablösefrei zu haben und es sollen auch einige europäische Top-Klubs interessiert gewesen sein.

          So hat er nicht nur mit teils überragenden Leistungen in der Bundesliga auf sich aufmerksam gemacht, sondern auch mit sehr starken Auftritten 2019 bei der U21-EM, wenn man das Finale gegen Spanien mal besser nicht berücksichtigt, da er in diesem Spiel patzte.

          Es hat also scheinbar ein heftiges Wettbieten stattgefunden. Bayern bot wohl am meisten an Gehalt – wohl auch damit andere (Leipzig?) ihn nicht bekommen. Für Nübel und seinen Berater dürften Gehalt bzw. Handgeld äußerst, äußerst zufrieden stellend sein.

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          • Läuft doch perfekt für Nübel und den Berater. Jetzt kann man nochmal kassieren und verliert auch die üppige FCB-Grundversorgung nicht. 😉

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          • Ablösefrei bedeutet doch nur, daß Schalke weniger/keine Transfersumme bekommt. Das Handgeld für den Spieler bleibt doch erhalten und ist dann eventuell noch höher, weil die prozentuale Beteiligung an der Transfersumme für den Wechselwilligen und seinen Berater wegfällt?

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          • Also die anderen Vereine zahlen auch nicht mit Hosenknöpfen, ich hätte an Nübels Stelle schon an die sportliche Weiterentwicklung gedacht, das sichert das Geld von übermorgen und das geht nur wenn er auch spielt.
            Es ist ja Fakt als Beispiel, daß sich Real Madrid ernsthaft um Nagelsmann bemüht hat und ich fand es klug von ihm zu sagen, es ehrt ihn, ist aber für ihn zu früh er fühlt sich dafür noch nicht bereit, man sollte seine sportliche Entwicklung schon nicht aus dem Auge verlieren.

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            • War da nicht auch eine Vertragskonstellation, dass Nübel eine bestimmte Anzahl an Spielen zugesagt wurde? Da gab’s doch Ärger mit Neuer. Also ich seh da keinen Fehler von Nübel. Das sind die gleichen Diskussionen ob Hack noch ein Jahr 2. Liga spielen soll oder nicht. Wenn sich der Spieler gut genug sieht, dann macht er es. Und ich kann mir durchaus vorstellen das ein Angebot der Bayern nicht das Schlechteste ist. Wer weiß ob es nochmal kommt usw. Da können wir hier leicht reden, uns betrifft es ja nicht. War das Gleiche mit Neuer. Was gab’s da alles zu lesen… Auf Schalke wäre er der Held, nur wegen dem Geld zu den Bayern… Ne eben nicht. Bayern ist der einzige Verein bei dem man etwas gewinnt. Beim Rest verdient man was, aber sportlicher Erfolg ist dort relativ… Warum ist Uhlreich noch bei Bayern? So schlecht wirds dort nicht sein. Ist sicher auch ganz cool als Nummer 2 alles zu gewinnen u auf eine bestimmte Anzahl an Spielen zu kommen. Zu einer Mannschaft gehören nicht nur 11 Spieler….

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  • Spielt Pauli mit Guido Burgstaller am 4. Spieltag gegen FCN ?
    Laut Kicker ist es möglich.

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    • Tut irgendwie weh… aber eben Bornemanns alter Kontakt. Wäre extrem schade, wenn er gegen den Club treffen sollte.

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    • Der gute Burgi hat nur 10 Spiele überwiegend am Anfang der Saison 2019/20 über 90 Minuten durchgespielt, weitere elf spielte er nur kurz und in der Jokerrolle und die restlichen 13 Spiele hat er verletzt verpasst. Daraus resultierten dann fast folgerichtig als Bilanz null Tore und nur zwei Vorlagen. Er ist eben jetzt schon 31 Jahre alt, da wird das mit der Fitness auf dem Niveau einfach schwierig. Meinen Segen zum Wechsel nach Sankt Pauli hat er, er hat sich beim Club immer tadellos verhalten.

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      Antwort
  • Burgstallers Einsatzwille , Kampfkraft und seine 33 Tore waren klasse.
    Mir gefallen Spieler die nach einer misslungenen Aktion den Ärger zeigen.

    Der FCN braucht keine Angst haben weil diese Saison ist anders.
    Der Pfosten und die Latte ist für Nürnberg und ehemalige FCN Spieler machen kein Tor gegen den neunmaligen Meister.

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    Antwort
  • Schade, ich hätte Burgstaller als Mentalitätsspieler und Scorer gerne bei uns gesehen, aber die Masse in der Offensive mit Lohkemper, Schleusener und Zrelak verhindert Klasse. Ich halte Burgstaller auf und neben dem Platz besser als jeder Club-Angreifer. Ich sag’s nicht gerne. Aber da hat das blinde Huhn in St.Pauli doch tatsächlich mal ein Korn gefunden.

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    Antwort
    • Ohne das blinde Huhn in St. Pauli hätte es die Erstligasaison, von der die letzten Transferperioden extrem profitiert haben, nicht gegeben.

      Das Einzige, was bei Clubfans hängen geblieben ist, ist die Transferperiode im Winter 18/19…

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      Antwort
  • Ich wünsche Burgstaller alles Gute in St Pauli. Toller Typ, hat beim Club trotz deutlich erklärtem Wechselwillen alles gegeben.

    Wo wir gerade von den Exen schwärmen – welchen offensiven Rückkehrer hättet ihr am liebsten gesehen diese Saison: Burgstaller, Teuchert oder Sabiri?

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    Antwort
    • Ich habe ja vor 1 Woche geschrieben, daß ich Burgstaller gerne als unseren Terrodde hier gesehen hätte. Da war der allgemeine Tenor in der 2. Liga nicht finanzierbar, bestenfalls Ausland für Burgi. So kann man sich täuschen, ausgerechnet St. Pauli und Bornemann können es.
      Es können sich auch Spieler unter 31 verletzen, da steckt man nie drin. Was im Gegenzug Schäffler leisten kann, kann man ja noch nicht beurteilen, ich würde mich freuen, wenn wir ihn im nächsten Spiel auch mal auf dem Platz sehen.

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      Antwort
    • Ausschließlich Burgstaller. Sabiri nein danke. Spielt jetzt 2. italienische Liga. Karriere geknickt aber viel Geld auf dem Konto. Seinen Abgang bei uns werd ich ihm nicht verzeihen. Passt charakterlich gar nicht in unser Team. Teuchert? Hat sich in der Rele öffentlich über das Comeback von Ingolstadt gefreut. Geht gar nicht! Zudem hat er sich auch mit seinem Wechsel zu S04 charakterlich negativ verändert, neue Freunde und so. Einstellung und Teamgeist sind wichtiger den je. Deshalb wie gesagt hätte ich mir Burgi zurück gewünscht.

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      Antwort
    • Mir wäre Burgstaller am liebsten gewesen, weil uns Mentalität und Führungsspieler am meisten abgehen.

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      Antwort
    • Wenn, dann nur Burgstaller. Sabiri möchte ich hier nicht mehr sehen. Und Teuchert? Vielleicht wird er ja bei Union Berlin etwas erwachsener.

      Am allerliebsten aber würde ich auf Sicht Stürmer aus dem NLZ sehen. Erik Shuranov hat beim 4:1-Heimerfolg der U19 über den SC Freiburg alle vier Treffer erzielt. Vielleicht wird das mal einer für die erste Mannschaft.

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      Antwort
  • Der CHB (Corona-Heimbonus) bleibt weiterhin signifikant.
    Nach dem 2.Spieltag dieser Saison verzeichnet die 2. Liga 9/6/3 (9 Heimsiege,…)
    Letzte Saison sah das anders aus: 5/6/7.

    Der durchschnittliche Punkteschnitt der Heimmannschaft lag 2019 bei 1,17, aktuell bei 1,83.

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    Antwort
    • Tatsächlich auffällig.

      Aber liegt das tatsächlich am Fehlen der kleinen, aber oft lautstarken Fangemeinde im Gästeblock?

      Ich glaube eher, dass die ganzen Corona-Hygienemaßnahmen bei Gastspielen für zu viel Ablenkung sorgen, weil die Umsetzung stets verschieden ist und sich in fremden Arenen so keine Routine einstellen kann, wenn man zu sehr auf die Umgebung achten muss und das Spiel ein wenig aus dem Fokus verliert.

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      Antwort
  • Kleine SR Infos für zwischendurch:

    Dr . Kampka ist übrigens mittlerweile auch in die 2. Bundesliga abgestiegen .
    Heute 20:30 Uhr FCB vs. BVB mit Steinhaus u.a. im ZDF.

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    Antwort
    • Weil wir jüngst erst die Diskussionen hatten wegen Bibiana. Jetzt müssen viele stark sein, das wird es wohl nicht mehr geben sie hört überraschend auf, der Supercup heute abend soll angeblich ihr letztes Spiel sein.

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      Antwort
      • Steinhaus könnte noch 6 Jahre aktiv sein.
        Dann ist es heute vom DFB ein Abschiedsgeschenk.

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        0
        Antwort
          • Günter Perl aus Pullach war zum Saisonstart der einzige ehemalige Spitzenschiedsrichter des DFB
            der als VAR immer noch dabei ist.

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          • Wäre auch zu einfach gewesen. Unglaublich, wie man deren Dilletantismus durch das DFL-Establishment protegiert und schönredet…wie bei Merkel

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            • Deswegen ist Frau Merkel auch direkt verantwortlich für das Abschneiden der Nationalmannschaft bei der letzten WM, die Ligazugehörigkeit des FCN und die Fangquote von Mathenia. Wird man ja wohl noch sagen dürfen.

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              • Und für mein heutiges Bauchweh nach einigen Seidlein Krug Urstoff gestern abend natürlich auch. Da hat der Conny ein wohl sehr lebendiges Bier gebraut.

                Hinter der vorzeitigen Vertragsverlängerung von Köllner bei den 60ern steckt aber Bill Gates, oder?

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                • Bill Gates, sagst Du!
                  Na ja, klar. Klingt logisch. Soll erst mal einer beweisen, dass Gates nicht hinter der Vertrags-Verlängerung von Köllner steht! Das soll uns erst mal einer beweisen!!!

                  Die herzensgute Brauerei Krug…

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                • Der Investor Hassan Ismaik versteht Köllner sowieso nicht weder auf Englisch noch auf Deutsch und auf dem Platz scheint alles in Ordnung zu sein also warum nicht.

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  • Nochmal Off Topic unsere Schalker Freunde, David Wagner kam aus der Premiere League, Manuel Baum vom FC Augsburg, er wird ja vermutlich der neue Trainer.Also ich sehe da jetzt den grossen Wurf, die grosse Wende mit Baum nicht.

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    • Es ist ja nicht entscheidend, wo einer war oder herkommt, sondern wie er mit der Mannschaft arbeitet. Nagelsmann kam auch nicht von Barcelona, sondern aus dem Nachwuchs von Hoffenheim und Klopp hat in Mainz die Entwicklung vom Spieler zum Trainer durchgemacht. Na und? Danach fragt jetzt auch keiner mehr… 😉

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  • Manuel Baum war ja auch bei uns einer der drei heißen Kandidaten. Neben Klauß und Grammozis.

    Nachdem Rangnick öffentlich absagte, weil ihm Schalke wohl nicht annähernd den finanziellen Spielraum bieten kann, den er bei Hopp und bei Red Bull bekam, blieb nur der Griff ins zweite Regal.

    Heute hat S04 die Zahlen nach dem ersten Halbjahr veröffentlicht. Umsatzeinbruch um 33 Prozent. Verlust von 10 Mio. Euro. Gesamte Verbindlichkeiten bei 205 Mio. Euro. Braucht man nicht kommentieren.

    Aus meiner Sicht hatte Schalke dicke Transfererlöse in den letzten Jahren, was maßgeblich der tollen Arbeit von Jugendtrainer Norbert Elgert zu verdanken sein dürfte. Wie man dieses Geld zum Teil aber reinvestierte und wie man sich Jahr für Jahr einen konturenlosen Kader zusammenschnitzte – das hätte Palikuca auch nicht viel schlechter gemacht.

    Unter Sportchef Jochen Schneider wurde laut „Ruhr Nachrichten“ das Scouting-System erneuert und der Fokus soll noch stärker auf Elgerts Knappenschmiede liegen. Klingt schon mal gut. Braucht aber Zeit, bis diese Maßnahmen greifen. Und Geduld – nicht gerade eine Schalker Tugend, wenn wir ehrlich sind.

    Im Vergleich zum großen Rivalen aus Lüdenscheid Nord, wo Zorc, Kehl und Sammer mitwirken, vermisst man bei S04 irgendwie altgediente Spieler in gehobener Position, die Schalke auch wirklich leben. Olaf Thon beispielsweise quasselt lieber im TV und hat ohnehin schon als Bub in Bayern-Bettwäsche geschlafen. Geht ja mal gar nicht.

    Dass Manuel Baum vom DFB kommt, wo er die U18 trainierte, macht dann aber schon auch Sinn. Wenn man Talenten aus der Knappenschmiede mehr Chancen geben will/muss. Schneider gilt zudem als uneitel und als emsig. Und er dreht den Laden nicht gleich komplett auf links wie einst Magath.

    Auch wenn Baum auf den ersten Blick nur eine zweitklassige Lösung zu sein scheint – näher betrachtet macht Baum auf Schalke Sinn. Doch ohne die nötige Geduld und einen neuen Realismus dürfte auch Baum keine großen Wurzeln schlagen auf Schalke. Wenngleich es ihm zu wünschen ist, dass er Schalke wieder bessere Zeiten beschert.

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    • Ich finde Manuel Baum keinen schlechten Trainer, aber ob er in diesem Ruhrpottkessel zurecht kommt, das ist emotional nochmal eine andere Hausnummer als Augsburg und vor wenigen Jahren war Schalkes Anspruch auch noch international, das haben die Menschen dort noch in den Hinterköpfen, da bin ich sehr gespannt.

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    • Ich wünsche unseren Schalker Freunden den seit mindestens 2 Jahren fälligen Abstieg in die 2. Liga. Würde ihnen emotional mal gut tun. Dort darf man auch wissen, wie sich das anfühlt…. sympathisch ist Schalke schon seit Jahren nicht mehr…

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      • Ich will die Fanfreundschaft ja nicht in Abrede stellen, aber Gazprom Schalke hat uns nun schon zweimal so trocken in die 2. Liga geschickt am letzten Spieltag obwohl wir noch Chancen hatten ich glaube einmal unter Prinzen 2014 und dann 2008, ich fände es umgekehrt auch mal gut. Payback

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        • Na ja, die Fanfreundschaft hat halt auch nichts mit den Spielern zu tun.

          Daneben haben wir sowohl beim 0:2 zu Hause, als auch beim 1:4 mehr oder weniger abgeschwenkt. Zerrissen hat sich S04 in beiden Spielen nicht.

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        • Bei aller Sympathie, @Juwe, dass uns Schalke runtergeschickt hätte, halte ich dann doch für eine sehr eigenwillige These.

          Wie war es wirklich?

          2008 beim durchaus unglücklichen 0:2 zuhause (Neuer überragend) ging es für S04 noch um die direkte Qualifikation für die Champions League. Es war die Saison, in der Bader meinte, er müsse Hans Meyer rausschmeißen und mit Van Heesen einen Impuls setzen.

          2014 beim 1:4 auf Schalke fiel fast die gesamte Viererkette wegen der fünften Gelben aus – Pino, Chandler und Plattenhardt fehlten. Zudem war Schäfer verletzt, Rakovsky stand im Kasten. Hinzu kam: Der FC Schalke 04 musste auch dieses Mal wieder punkten, um sich direkt für die Champions League zu qualifizieren. Es war die Saison, in der Bader meinte, er müsse Gertjan Verbeek rausschmeißen und mit Prinzen einen Impuls setzen.

          Dass uns Schalke zweimal runtergeschickt hätte, ist also so nicht richtig. Denn Schalke musste selbst punkten – erstens. Und zweitens war es unterm Strich Bader mit seinen Fehlentscheidungen, was uns jeweils den Klassenerhalt kostete.

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          • Rein sportlich hast du natürlich Recht, es geht ja eher um den gefühlten Zustand, wenn der angebliche Freund die Tür am Ende zuschlägt 🙂

            Darüber hinaus bin ich aber auch kein Freund von Tönnies und Gazprom. Mir ist der Verein sehr egal, das soll aber jeder mit sich ausmachen, ich habe nur meinen Standpunkt beschrieben.

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      • …wobei man die (zugegeben unsympathische) Vereinspolitik nicht zwingend in einen Topf schmeißen sollte mit der jahrzehntelangen und hierzulande einmaligen Fan-Freundschaft.

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        • Danke Fränki, als regelmäßiger Besucher der Schalker Spiele und jemand, der die Gast- und Fanfreundschaft immer wieder erleben darf, schäme ich mich echt teils über die fehlende Trennung zwischen Fanfreundschaft und Profibetrieb bei uns Glubberer. Höhepunkt war im alten Bahnhof, als unsere Gäste als seelenlose Abzocker angepöbelt wurden. Sowas ist mir auf Schalke nie passiert. Da werd ich zum Essen, Trinken und sogar zur kostenlosen Logis eingeladen, sobald die mein SC T-Shirt und Schal sehen. Einfach einmalig.

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      • EinecMischung aus der FC Bayern/BVB Ägyptens. Einer der 3 Topclubs der nördlichen Hälfte Afrikas.

        Will nicht Klugscheissen. Und hätte vor ein paar Jahren noch wie du reagiert. Über 11 Freunde, TV-Berichte und einen ägyptischen Bekannten aber lernen dürfen, dass Ahly fanatisch von seinen Fans verehrt wird. Banda di Amici hoch Zwei, nur mit 1.000 mal so vielen Anhängern!

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  • Nach dem unglaublich wichtigen Spiel des Meisters gegen den Vizemeister um den Supercup gestern Abend frage ich mich: warum habe ich keine Erinnerung an ein Supercup-Finale 2007? Haben wir den kampflos bekommen, nachdem wir die Stuttgarter ja eh schon dreimal geschlagen hatten in der Saison und entsprechend der sportliche Vergleich ausreichend belegt war? Oder wurde der später eingeführt, damit in Zeiten der Seriendoublesieger der Vizemeister auch mal in die Nähe einer Trophäe kommt?

    Aber auch egal, ist sicher gaanz wichtig für die globale Vermarktung und entsprechend profitiert bestimmt der ganze deutsche Fußball von diesem Wettbewerb.

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    • Damals gab es noch (letztmalig) das Konzept des Ligapokals. Da spielten die Plätze 2-4 der Tabelle und der Zweitligameister Viertelfinals aus, deren Sieger dann im Halbfinale gegen Meister oder Pokalsieger. Der Club hat damals sein Halbfinale zu Hause gegen Schalke (mit 2:4) verloren, Schalke dann das Finale gegen Bayern.

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    • Ich hab immer noch Bauchgrimmen, werde aber dennoch auf meiner angestammten Position im 16er Block auflaufen können. Ein Flutlichtspiel kann man sich nicht entgehen lassen. Vor fast genau drei Jahren war ich mit Armin beim unglaublichen 4:3 Auswärtssieg in Darmstadt dabei. Das waren noch Zeiten, in der Aufstiegssaison damals.

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      • Ja schade, dass Du nicht mehr ab und an in Frankfurt bist. War damals ein geiles Spiel, verrückt und mit gutem Ende für uns. Noch im alten Böllenfalltor Stadion. Bratwurst vom Schwenker, die für außerhalb Frankens richtig gut ist. Jetzt also wieder Montagsspiel gegen Darmstadt, mit einem Heimsieg könnte sich vielleicht wirklich langsam etwas wie eine Euphorie bei uns entwickeln. Und angesichts der folgenden schwereren Spiele wäre es schon wichtig auch im zweiten Heimspiel 3 Punkte zu holen.

        Ich hoffe unser Finanz- und Marketingvorstand bekommt das Ticketing in den Griff, schon peinlich, wenn der Server mal wieder nicht erreichbar ist und die Fans auch keinen telefonischen Kontakt bekommen. So sehr mich Hecking Schritt für Schritt überzeugt, so wenig erkenne ich bei Rossow eine positive Entwicklung, gegenüber Meeske, aus meiner Sicht, immer noch ein massiver Rückschritt.
        https://fussball.news/a/3000-plaetze-blieben-frei-rossow-verspricht-verbesserungen

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        • Lobenswerte Aktionen (Einkaufshelfer, Ehrentrikots) während der Pandemie und weitere soziale Engagements (z.B. Integrationshilfe für geflüchtete Jugendliche) sowie für den Club bisher nicht ergriffene Marketing-Maßnahmen (ClubHaus, Straßenbahn, etc) sind das Werk von Niels Rossow. Wer in dieser Hinsicht keine positive Entwicklung sieht, will sie nicht sehen. Rossow will unseren Club in der Region nahbarer, erlebbarer machen – das macht er gut. Erst vor kurzem gab der 1. FC Nürnberg bekannt, dass man mit der „Nürnberger Tafel“ kooperiere.

          Dass das Ticketing im ersten Nicht-Geisterspiel nach relativ langer Zeit nicht funktionierte, ist ohne Zweifel peinlich, ärgerlich und nur noch zum Kopfschütteln. Und Rossow hat dies ohne Zweifel zu verantworten. Dass man diesen Fehler offen eingestand und Rossow Besserung verspricht, empfinde ich allerdings als gute Öffentlichkeitsarbeit.

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          • Aber der Fanshop ist immer noch Mist. Wenn ich an den ersten Wurf Mundschutzmasken denke, da kommt mir gleich wieder die Galle hoch: Ich habe da 2 gekauft und da war die Onesizefitsall maximal für 3-5 jährige Kinder passend oder als Tangastring für gaaaanz zierliche Mädels… Die alljährlich wiederkehrende „XS bis M haben wir genug auf Lager“-Misere bei den Trikots nicht zu vergessen. Genial passend für fränkische Körper, gestählt durch Lagerbier, Karpfen und Schäuferler. Den Synthetikschrott bei Mützen, Schals und Handschuhen muss ich gar nicht mehr erwähnen.
            Ob ich noch erlebe, das das besser wird? Der Club, eine Marke für Ramschqualität im Fanshop mit unpassenden Größen. Lernt man da nach x Jahren endlich mal, welche Größen „gut gehen“ und welche nicht?
            Vielleicht darf da mal jemand Clubintern die Auswahl treffen, der was davon versteht? Hat man es jemals mit einer „Proud Ädischn“ (vgl. American Football) oder sowas probiert, mit wenigstens wertiger Qualität zu gerne etwas höheren Preis?

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            • Ja ich glaube man verkennt daß für den fränkischen Fan One fit Unisex Größe irgendwie nicht so läuft und es nicht ausreicht nur verschiedene Größen drauf zu schreiben. Größe XL muss auch ein Hauszelt sein!

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            • Ja, der Fanshop ist auch aus meiner Sicht weiterhin verbesserungswürdig. Bin auch mal schön in die Tanga-Masken-Falle getappt. Gut, dass ich mir noch ein paar Masken in Grau und mit Logo mitbestellt habe – die sind gelungen, finde ich.

              Was aber die öffentliche Wahrnehmung und die Markenbildung anbelangt, fand unter Niels Rossow bislang durchaus eine positive Entwicklung statt. Dies ist natürlich kein Sprint, sondern ein Marathon, bis sich dies auch in nennenswerten Einnahmen niederschlägt. Von Rossow wird diesbeglich noch einiges kommen, da bin ich mir ganz sicher.

              Aber, der Fanshop und Merchandising generell sind ein gutes Beispiel, dass es noch viel zu tun gibt für Rossow. Klar.

              Man kann Meeske und Rossow auch nur bedingt miteinander vergleichen. Meeske wurde in erster Linie geholt, um die Ausgabenseite in den Griff zu bekommen. Als Sanierer. Was er durchaus gut gemacht hat. Rossow soll nun die Einnahmenseite voranbringen. Schließlich kommt er ja aus dem Marketing.

              Dass Rossow allerdings auch die Finanzen und somit auch die Ausgabenseite immer auf dem Schirm haben muss, ist auch klar. Das gehört schließlich zu seinem Verantwortungsbereich. Und als Finanzvorstand muss er aus meiner Sicht noch beweisen, ob er alles im Griff hat. Gerade auch in schwierigen Zeiten wie diesen, in denen ein Teil der Einnahmen einfach wegbricht.

              Als Vorstand für den Bereich Marketing sehe ich Rossow und somit auch unseren Club aber auf einem guten Weg.

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    • Köpke, Valentini, Schäffler – alle drei im Training verletzt. Sind die Jungs so stark unter Wettbewerbsdruck, übermotiviert oder was oder ist das im üblichen üblichen Risiko-Rahmen?

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  • Respekt Herbertgerbert für die Fahrt an einem Montag.
    Ich war in der Regionalligasaison am 13. Spieltag im November 1996 dabei.
    War auch unglaublich. 2 Tore vom Markus Kurth in der 90. und Nachspielzeit zum 3:2 Auswärtssieg
    beim SVD .

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    • Danke sehr, aber das war von der damaligen Arbeitswohnung in Frankfurt ein Katzensprung nach Darmstadt. 🙂
      @Armin: Liebe und schöne Grüße an Dich! Bin inzwischen vom Frankfurter Arbeitsplatz nach Nordtirol gewechselt. Dank ICE einmal die Woche entspanntes Anfahren ins Münchner Büro ist wesentlich familienfreundlicher.

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      • Bei mir ist von der Entfernung für immer unter der den Top 4 (Oberallgäu – Darmstadt 450 km)
        Bei der SGE und beim FCK habe ich den FCN auch je einmal in der 1.BL gesehen.
        Pokafinale 2007 ist die 1.

        Dieser 4 : 3 Sieg beim SVD war übrigens der einzige Ligasieg des FCN unter Steinhaus bei 7 Ansetzungen in den beiden Bundesligen.

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  • Off Topic:
    Martin Driller scheint für den AR zu kandidieren.

    Damit würde man der Forderung nach mehr sportlicher Kompetenz und der Einbindung von Ex-Spielern nachkommen. Drillo ist wohl als kritischer Geist bekannt. Ich kann es nicht einschätzen, weil ich da nicht allzuviel mitbekommen habe, ist wohl sehr auf CEF aktiv gewesen.

    Eine gute Idee?

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    • Mit „der vitale Ostwestfale“ beschreibt Andreas Pöllinger den Aufsichtsrat-Kandidaten Martin Driller. Das ist schön, dass man mit fünfzig Jahren noch als „vital“ gilt. Prima. Bin ich ja beruhigt. Schlucke aber lieber noch ne Knoblauchkapsel. Besser isses.

      Gute Idee? Ja. Auf jeden Fall. Der Ostwestfale ist mittlerweile auch Franke und der Club ist sein Verein. Sein Herz könnte ja auch am FC St. Pauli oder Borussia Dortmund hängen – es hängt am Club und es hängt an Nürnberg. Er redet nicht nur über den Club, sondern will sich auch ehrenamtlich einbringen. Finde ich gut.

      Dass Drillo allerdings nicht mit Diplomatenkoffer in die Sitzungen kommen würde, ist auch klar. Er ist meinungsstark und trägt somit durchaus zu einem Meinungs-Pluralismus bei. Dass Driller weiß, was in der Kabine und auf dem Rasen läuft, kann nur gut sein für unseren Aufsichtsrat. Kann nur gut sein.

      Ein gewisses Netzwerk dürfte der kommunikative Fünfziger auch mitbringen. Mit seinen ungeschönten Saisonprognosen lag der vitale Ostwestfale in den letzten Jahren oftmals richtig. Kein Schönredner also. Kein Mitläufer zudem.

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    • Martin Driller finde ich eine naheliegende und auch gute Idee, er hat Kompetenz und wird dafür sorgen dass die Herren nicht einschlafen.

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    • Die Meinungen hier scheinen sehr gespalten zu sein. Ich für meinen Teil wäre mehr als dafür.

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      • Ja, ich glaube auch, dass er dem AR gut tun würde. Frischer Wind und eine feste Meinung, die auf echten Erfahrungen beruht. Er weiß, wie eine Mannschaft funktioniert. Er stellt auch eine stärkere Persönlichkeit dar, als z.B. Marc Oechler. Ja, wird gut sein für die Meinungspluralität.

        Ich denke, er hat ganz gute Chancen, immerhin ist Boss Grethlein der einzige der drei AR-Mitglieder, der sich zur Wiederwahl stellt. Es werden also 2 neue Posten vergeben. Denn trotz aller Kritik wird man wohl Grethlein wiederwählen – alles andere wäre idiotisch.

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        • Laut Medien sollen mit Driller, Oechler und Pagenburg gleich drei Ex-Profis antreten. Nicht zu vergessen das Comeback von Hanns Thomas Schamel, gespielt vom großartigen Mario Adorf.

          Und mittendrin Thomas Grethlein. Wird nicht leicht für ihn. Als Aufsichtsrats-Vorsitzender war Grethlein im Vergleich zu früheren AR-Bossen keine schlechte Wahl. Aber gibt es nicht bessere auf dem Posten? Max Müller beispielsweise? Ich weiß es nicht, ich frage nur…

          …und wäre Grethlein als „einfaches“ AR-Mitglied nicht eine verschenkte Stimme? Macht es nicht Sinn, auch beim „höchsten“ Aufsichtsrat was zu verändern, nach dieser Fast-Katastrophe?

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          • Ich persönlich freue mich, daß Schamel wieder kandidiert. Und ich hoffe, daß sich der Verein noch vorab Gedanken macht (und diese auch noch vor der JHV umsetzt) wie er die Vielzahl an Kandidaten so vorstellen kann, daß man als Mitglied wirklich mal erkennen kann, wofür die einzelnen Kandidaten stehen.
            Diese 3Minuten vorstellungen und zwei Sätze auf der Homepage sind ein Witz.

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          • Eigentlich schade, dass nur 3 gewählt werden können. 2 Exprofis wären sicher nicht schlecht, aber Schamel und Grethlein halte ich auch für essentiell….

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    • Schau mal unter fcn.de Da gibt es eine Stellungnahme. Und auch die NN hat nach einigem Abwarten berichtet.
      https://www.nordbayern.de/sport/banner-fur-toten-neonazi-der-fcn-aussert-sich-1.10482136
      Für mich ein Unding, daß das Banner im Namen der Nordkurve Nürnberg aufgehängt wurde und Clubfans einem Nazi, der in der Szene bekannt war und vermutlich sogar Kontakte zu NSU-Unterstützern hatte, so die letzte Ehre erweisen.
      Und daß ein Anwalt der Rot-Schwarzen Hilfe im Internet ein Kondolenzbuch angelegt hat, ein Skandal.
      Daß man versucht, das damit zu relativieren, er werde als Mensch und Clubfan gesehen, was er politisch denke und tue, sei im Rahmen von Fußball irrelevant, erschüttert mich zutiefst.

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      Antwort
      • Leider ist meine Korrektur nicht abgebildet in meinem Post.
        Deshalb der Satz nochmal richtig:
        Für mich ein Unding, daß das Banner im Namen der Nordkurve Nürnberg aufgehägt wurde und damit einem Nazi der in der Szene bekannt war und vermutlich sogar Kontakte zu den NSU-Unterstützern hatte, kondoliert wurde.

        Und als Ergänzung: jedem ist unbenommen, um jemand zu trauern, den er persönlich kennt und wertschätzt. Aber wenn es auf einem solchen Weg passiert, hat man sich an die Vorgaben unseres Vereins zu halten, der keinen Platz für Rechtsradikale hat.

        Ich bin gespannt, wann sich die Anwälte der RSH endlich zu ihrem Tun erklären und erwarte eine klare Entschuldigung der Fangruppierung, die für das Banner verantwortlich ist und künftig eine eindeutige Distanzierung von Neonazis auch in den Fanblocks.

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        • Okay sorry, für den Doppelpost. Komischerweise muß ich oft erst aktualisieren bevor die neueste Version und neue Posts erscheinen?

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        • Noch eine Ergänzung, die das ganze in einem wirklich schlimmen Licht erscheinen läßt, wenn die Ausführungen von Nürnberg Recherche, auf die sich ja auch die Nürnberger Nachrichten berufen, wirklich stimmt.
          https://nbgrecherche.noblogs.org/
          „Wer war Christian Keck?
          „Christian „Kecki“ Keck (geboren am 13.03.1978) war seit mindestens Mitte der Neunzigerjahre in der Neonaziszene aktiv. Er trat vor allem in Zusammenhang mit „Blood & Honour“- Strukturen in Erscheinung. …
          Er war ebenfalls Teil von „Combat 18“ („Kampfgruppe Adolf Hitler“), dem bewaffneten, terroristischen Arm von „Blood & Honour“.

          In seiner fränkischen Heimat war Christian Keck ebenfalls bestens mit Neonazis der „Hammerskins“ , des „Freien Netz Süd“ bzw. deren Nachfolgeorganisation „der III.Weg“ sowie Neonazis aus dem Raum Schwabach (ehemaliger Nazitreffpunkt „Club Nr. 18“) vernetzt. Nachdem er im Februar 2013 seine Aktivitäten reduzierte, weil er beinahe durch eine geplatzte Halsschlagader zu Tode gekommen war, organisierte Christian Keck in den letzten Jahren vor seinem Tod wieder Neonaziveranstaltungen in Bayern und Thüringen.
          Des Weiteren taucht Christian Keck in Akten des NSU-Untersuchungsausschusses und in den Vernehmungsprotokollen des NSU-Prozesses auf. Die Recherchen haben ergeben, dass Christian Keck zumindest Uwe Mundlos persönlich gekannt hat. Es gilt als wahrscheinlich, dass Christian Keck die Aktivitäten des NSU in Nürnberg (drei Morde und ein Sprengstoffanschlag) unterstützt hat. Es gibt Hinweise, dass das NSU-Trio Zschäpe, Böhnhardt und Mundlos an seinem Wohnort übernachtet und dass Christian Keck nach deren Selbstenttarnung Beweise vernichtet und seine Aktivitäten vorübergehend zurückgefahren hatte.
          ..

          Zuletzt spielte Keck bei der Organisation von Nazi-Konzerten in Deutschland und im europäischen Ausland eine größere Rolle und war immer wieder mit der „Blood & Honour“-Band „Sleipnir“ unterwegs, wie zum Beispiel 2017 in Themar beim „Rock gegen Überfremdung“-Festival oder beim Geburtstagskonzert für Adolf Hitler 2019 in Norditalien. Christian Keck war ebenfalls der Trauzeuge vom „Sleipnir“-Frontmann Marco Bartsch und seiner Frau Isabell und stand beiden persönlich sehr nahe.

          Rechtsextreme Musik ist jedoch nicht das einzige Interesse von Christian Keck. Er hegte ebenfalls eine Faszination für Waffen. Nach seiner Zeit bei der Bundeswehr in den Neunzigerjahren, hat er mindestens ein Mal an Schießübungen mit militanten Neonazis teilgenommen.

          Sebastian Dahl gehörte zu einer Gruppe Berliner Neonazis, die nach Einschätzung des LKAs Berlin Sprengstoffanschläge auf türkische und jüdische Einrichtungen geplant hatte. Dahl wurde 2001 wegen versuchten Mordes an Antifaschist_innen verurteilt6. Thomas Hempel war seit 2006 Sektionsleiter von der „Blood & Honour“ Sektion Südhessen7.
          Die militante Bruderschaft „Turonen Garde 20“, die „Hammerskins Franken“ und „Blood & Honour“ kondolierten mit Kränzen. Der Neonazi und Kampfsportler David Hasenkrug8 sendete Grüße auf Instagram.
          Kränze auf dem Grab von Christian Keck von “Nordkurve Nürnberg”, “Turonen Garde 20”, “Hammerskins Franken”, “Blood & Honour” (“28”)
          Im November 2020 soll Keck zu Ehren eine „Blood & Honour“-Gedenkveranstaltung in Deutschland stattfinden.
          Einen Tag nach den angereisten Neonazis trauerte auch eine große Gruppe von organisierten Fußballfans um Christian Keck: Die Fangruppe „Ultras Nürnberg 1994“ erschien mit einer offiziellen Abordnung in einheitlicher Kleidung, ebenso die rechte Hooligangruppe „Red Devils“ und das „Commando Noris“.

          Christian „Kecki“ Keck war ein bekanntes Gesicht der aktiven Nürnberger Fanszene. Organisiert war er im Fanclub „Commando Noris“, der bis zu seiner Auflösung den Nürnberger Ultras sehr nahe stand.
          Christian Keck mit seinem Fanclub “Commando Noris” auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände
          Trotz seiner bekannten neonazistischen Aktivitäten war er ein gern gesehener Gast im Clubhaus „Lokal“ im Nürnberger Stadtteil Laufamholz sowie in den Bussen von „Ultras Nürnberg 1994“ bei Auswärtsspielen des 1. FC Nürnberg.

          „Ultras Nürnberg 1994“ hatte noch 2013 den 2. Platz des Julius-Hirsch-Preises für ihre Gedenkchoreografie des während der NS-Zeit ausgeschlossenen jüdischen FCN-Trainers Jenö Konrad erhalten. Entgegengenommen wurde der Preis von Romeo Coric, einem hochrangigen Mitglied der „Ultras Nürnberg 1994“ sowie der rechtsextremen Fangruppierung „White Boys“ des kroatischen Fußballclubs HNK Hajduk Split. Bei der Preisverleihung sprach sich Romeo Coric im Namen der “Ultras Nürnberg 1994” für eine weiter Aufarbeitung aus. Versteckt wird dieses schizophrene politische Verständnis unter dem Deckmantel einer “unpolitischen Fankurve”.
          Bekannt war Christian Keck auch mit Stefan „Waldi“ Wagner, der Ton angebenden Person hinter der Nürnberger Fanhilfe „Rot-Schwarze-Hilfe“ (RSH). Stefan Wagner ist ein rechtsextremer Fußballfan und Mitglied bei der Hooligangruppierung „Red Devils“, denen die Band bereits vorgestellte Band „Radikahl“ ein Lied gewidmet hat.
          Folgerichtig veröffentlichte Wagner einen Nachruf auf das RSH-Mitglied Christian Keck auf der Homepage der „Rot-Schwarzen-Hilfe“. In einem virtuellen Kondolenzbuch nahmen Neonazis und Clubfans gemeinsam Abschied (der Nachruf und das Kondolenzbuch wurden einen Tag später zugunsten einer Stellungnahme von der Seite genommen).
          Christian „Kecki“ Keck war militanter Neonazi und NSU-Unterstützer. Einer von zahlreichen Neonazis, die Teil der aktiven Fanszene des 1. FC Nürnberg sind. Um seine rechtsextreme Gesinnung haben alle gewusst – von den Ultras über die restliche aktive Fanszene des 1. FC Nürnberg bis hin zur offiziellen Fanbetreuung des Vereins. Offensichtlich sieht ein Teil des 1. FC Nürnbergs und seiner Anhänger*innen kein Problem darin, Neonazis wie Christian Keck in ihren Reihen zu haben. Ein Verein und eine Fanszene, welche sich mit ihrem Engagement gegen Rechtsextremismus und Rassismus schmücken (Mitgliedschaft des Vereins bei der Allianz gegen Rechtsextremismus, Julius-Hirsch-Preis für Aufarbeitung des Antisemitismus und der NS-Vergangenheit), dürfen sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung nicht entziehen und müssen auch in ihren eigenen Reihen dafür Sorge tragen, das Neonazis wie Christian Keck im Stadion keinen Platz finden.“

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          • Oh Mann….

            Danke für die Aufklärungsarbeit, Beate!

            Es ist für mich absolut unverständlich, dass solche Leute frei herumlaufen dürfen. Na immerhin hat die Natur einmal was für die gute Sache getan….

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            • Diesen Kommentar solltest du löschen oder bedauern. Offenbar wurde ihm nie was bewiesen, also warum sollte er nicht frei herumlaufen. Und nein, auch er hat ein Recht auf Leben.
              Mit geht es einzig und allein darum, daß wir in unserem Verein darauf achten sollten, daß Neonazis dort keinen Fuß reinbekommen.
              Wie kann es sein, daß die Ultras für eine Choreo zu Ehren von Jenö Konrad geehrt werden und den Preis jemand entgegennimmt, der offenbar in rechtsradikalen Kreisen aktiv ist?
              Wie kann es sein, daß ein Rechtsradikaler so viele Jahre hochgeschätzt wurde in Fankreisen, daß ihm am Ende noch die letzte Ehre erwiesen wird, wenn man sich gleichzeitig dafür lobt, gegen rechtsradikale Umtriebe (Affenlaute, Reichskriegsflaggen) vorzugehen?
              Wie kann es sein, daß das vom Verein und vom Fanbeauftragten nie als Problem gesehen wird.
              Und wenn ich das lese über den Herrn Wagner, der damals, wenn ich mich recht erinnere, diese Farce veranstaltet hat wegen dem Bayernschal von Koch, dann dreht sich mir der Magen rum.

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              • @Beate, nein, wenn die Verdachtsmomente stimmen sollten, gibt es nichts zu bedauern. Sollte er unschuldig gewesen sein, ist er auch nicht gemeint (was angesichts der dargelegten Fakten doch sehr unwahrscheinlich ist). „Solche Leute“ sind aktive Neonazis, die gewaltbereit sind oder zumindest andere zu Gewalt anstiften. Die radikalisieren und Terror fördern. Nein, die sollten nicht frei rumlaufen. Und ich bedauere auch nicht, wenn der Sensenmann sich so einen holt.

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                • Muss diese Politiks….. hier sein?
                  Beate trägt in Trumpscher Manier ein Antifadossier vor und empört sich dann einen post weiter über einen hinein implizierten Kommentar, der nur auf Ihre (?Fakenews) abhebt?
                  Was hat das mit dem Club zu tun, treibt doch so etwas bei Babelsberg oder St.Pauli?

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                • das Thema gehört hier klar her denn #keinenMilimeternachrechts und kein Verstecken unter dem Deckmantel unpolitische Fankurve

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                • @BeaKaRa: genau so isses, das darf nicht verharmlost oder unter den Teppich gekehrt werden.

                  @Nbg Südost: Gerade indem Du die ernsthaften Ermittlungen von „Nürnberg Recherche“ als Fakenews abtust, bestätigst Du, wie sehr diese Thematik mit dem Club zu tun hat.

                  Aber was soll man schon erwarten, wenn man „Trump“ und „Antifa“ in den selben Kontext setzt. Die einzige Verbindung der beiden Begriffe ist, dass sie nichts gemeinsam haben.

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    • Haben ja jetzt einen neuen Watschen Baum, der alles abbekommt. Ein Start mit 1:15 Tore nach 3 Spielen ist schon ein Statement. Natürlich könnte man mildernd sagen bei den 3 Spielen waren auch 2 CL Halbfinalisten darunter inkl. der CL Sieger.

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  • In jeder PK ist Schäffler noch näher am Team dran. Näher gehts fast nicht mehr, aber es reicht nicht.

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    • Cheftrainer Klauß hat aber auch gesagt dass Schäffler sogar für Pauli fraglich ist.

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    • So könnte ich mir das vorstellen, mit Hanno als hängende Spitze.
      Vielleicht haben wir ja wieder so viele Ecken, da wäre er eine echte Waffe mit seiner Kopfballstärke.

      Mathenia
      Valentini Mühl Sörensen Handwerker
      Nürnberger Geis
      Dovedan (Misidjan) Hack
      Behrens
      Schleusener

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  • Auweh, der Club könnte durch einen Heimsieg tatsächlich Tabellenführer werden. Eine so ernstzunehmende, schreckliche Ergebnisdrohung führte in der Clubhistorie doch immer zum genauen Gegenteilergebnis. German Angst überkommt mich. 😐

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  • Schiedsrichter FCN vs. SVD :
    Sören Storks aus Westfalen – Letztes FCN Spiel am 25 .11. 17 BTSV – FCN 2:3
    VAR : Siewer (Berlin )

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  • Sorry.
    Thorben Siewer ist auch aus Westfalen.
    Auf dem Feld bisher ohne FCN Einsatz.

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  • Schön, welche Vielfalt sich da an Bewerbungen um einen der drei Plätze im AR auftut, vom „unermüdlichen“ Oe bis zu Prof. Dr. Fifka.

    Würde die JHV nicht online stattfinden müssen, sähe das wohl anders aus.

    Wo bleibt eigentlich Herrn Sörgels Bewerbung?

    Und war sich CU hier nicht im Positiven einig, dass Herr Zenger seinen Hut in den Ring wirft?

    Noch ist Zeit….

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    • Richtig: Fachliches Analysevermögen rein und Zenger vor! Meine Stimme hätte er.

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      • Der hat dafür wohl keine Zeit, im Augenblick vertieft er seine Journalismuskarriere mit Taktik-Artikeln auf Nordbayern.de. Dann hat er noch einen Hauptberuf und ist zusätzlich noch Familienvater.

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  • Löwens Leihe beim FCA wurde vorzeitig beendet. Bei Hertha wird er jedoch nicht drankommen.

    Wäre cool, wenn wir ihn per Last Minute-Leihe zu uns bekämen. Er wäre für hinten rechts, aber auch vorne außen genau der variable Spieler, der uns noch fehlt.

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    • Der Eduard ist ein Bflänzler, der braucht einen passenden Trainer, sonst kann er seine Leistung nicht abliefern. Köllner war so ein persönlicher Bemüher und Betreuer, ob Klauß das kann, weiß ich nicht.

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      • Mag sein, dass Edu nicht mit jedem kann. Nach seinen Flops bei Hertha und Augsburg wäre es ihm jedoch zu wünschen, dass er sich zur Abwechslung mal wieder auf einen Trainer einlässt….

        In jedem Fall wird ihn Hertha noch heute weiterverleihen wollen und bestimmt so auch einen Teil des Gehalts übernehmen.

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  • Fabian Nürnberger macht heute sein erstes Tor in der 2. Bundesliga für den FCN.
    Nach dem Witz gelb/rot von SR Alt in der letzten Saison hat er heute auch das nötige Glück.
    Darmstadt hat einige Akteure die gerne provozieren .
    Hoffentlich ist der FCN von der ersten Minute voll da im Gegensatz zu den ersten 10 Minuten gegen SVS.
    Wann hat der FCN zuhause eigentlich zum letzten mal ein Tor in den ersten Viertelstunde erzielt ?
    7 Punkte um 22 .23 Uhr wären wunderbar.

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  • Kilian Ludewig, der ja von einigen hier gerne als möglicher Transfer/Leihe gesehen wurde, wechselt wohl nach Schalke. Kurios, nachdem Barnsley ja erst Mitte August die Verlängerung der Leihe bis 20/21 bekanntgegeben hat.
    Wird wohl auf Schalke dann die Nachfolge von Rudy antreten, der ja als RV aufgestellt wurde. Dieser wechselt wieder nach Hoffenheim (Leihe, Schalke zahlt wohl teilweise das Gehalt).
    Ganz schön was los heute bei den Transfers 😀

    Löwen auch zurück zur Hertha. Mal sehen, ob er da Einsatzminuten bekommt. Würde es mir für ihn wünschen, hab ihn immer gerne beim spielen zugesehen.

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