Herbstdepression eines Fußballfans – Oder steckt mehr dahinter?

Ein Kommentar von Alexander Endl

Respekt. Respekt all denen, die sich nach wie vor die Freude am Fussball nicht nehmen lassen.

Trotz sinnloser, da seit Jahren monoton endender Meisterschafts“kämpfe“.
Trotz ungenierter, weiter hyperventilierender Transfermärkte, einzig verändert darin, dass sich der Irrsinn jetzt auch wieder auf wenige Vereine, dem Geld-Adel des Mannschaftssports, reduziert.
Trotz Covid-bedingt leerer Ränge, wobei man da nicht mal genau sagen kann, was einen mehr deprimiert: Der Umstand, dass man sich an der Abwesenheit von Fankultur scheinbar gewöhnen kann, der Eindruck, dass vom Band eingespielter Support sich zumindest am TV auch kaum unterscheidet zu vorher, oder doch das Unverständnis über diejenigen Hasardeure, die sich entgegen jeder Vernunft trotzdem zum oder ins Stadion bewegen und dort teilweise noch Sicherheitsmaßnahmen ignorieren.

Ehrlicher Respekt aber vor allem an jeden Clubfan, der sich auch bei 12 aus 72 nicht vom Glauben an seinen Club und eine bessere Zukunft abbringen lässt. Der nach wie vor eifrig einzelne Personalien diskutiert, sich akribisch über individuelle Fehler bestürzt zeigt oder noch immer über das fehlende Fingerspitzengefühl der schwarzen Gilde oder dem Anruf aus dem korinthenkackenden Kölner Keller echauffieren kann. — Zwölf Siege in der Liga von zweiundsiebzig möglichen über einen Zeitraum von 886 Tagen, statistisch also alle 74 Tage ein Sieg. 56 mal mehr den Treffer der zum Teil übermächtigen Gegner bestaunen müssen, die zwischenzeitlich auch Darmstadt oder Bielefeld heißen können. Respekt, wer da noch durchhält.

Ist es fränkische Larmoyanz? Ist es der Kater nach verfrühter Party vor dem späten Gegentor zum Darmstädter Sieg? Als man in der Nachspielzeit am Montagabendspiel, nach zwischenzeitlichem Platz 1 nach zweimaliger Führung, wieder ins Maß der Dinge katapultiert wurde… Es ist zu befürchten, dass die Ursachen tiefer sitzen und damit die Folgen chronisch. Dass der Clubfan mit „Lernen durch Schmerz“ eine gewisse Resilienz aufgebaut hat und sich sogar mit dem Attribut „Depp“ offenbar selbstironisch arrangieren konnte, ist das eine, in der Gesamtsumme der Entwicklungen des Fußballs ergibt sich aber ein Cocktail, der nur noch schwer ohne Langzeitschäden genießbar ist.

Ach ja, auch der DFB tut da übrigens sein Übriges, aber auch Fans oder Fan-Gruppierungen, die zwischenzeitlich nicht davor scheuen eigene Spieler an Leib und Leben zu bedrohen oder bekannt rechtsradikalen Mitstreitern eine letzte Ehre in Rot-Schwarz erweisen wollen.

Perverses Finanzverhalten, unverantwortlicher Lobbyismus in Zeiten einer Pandemie und ein sich über bestehendes Recht und jede Form der Menschenwürde – und sei es in Form von Beteiligungen und Sponsoring – hinwegsetzender Zirkus, der nur noch eines erfüllen will: Das Business am Laufen halten, das Rad immer schneller drehen, damit der Rubel weiter rollt.

Respekt, wer sich davon unbeirrt noch auf den nächsten Spieltag freut. Allein mir fällt es zunehmend schwer, mich von alledem frei zu machen. Die Apathie nimmt zu, Fußball läuft schon zu lange oft nur noch im Hintergrund wie das Radio beim Frühstück. Das Fiebern auf Samstag, 15:30 Uhr, die schwitzigen Hände vor Anstoß, das Hochgefühl bei Siegen, das Trauern bei Niederlagen – längst Geschichte oder nur noch kurz aufflackernd, auch weil der Fußball längst eine 365/24/7 Medien-Angelegenheit wurde, bei der das Event stets nur das Event vor dem nächsten Event ist.

Die Chancen der Pandemie, Reformen des großen Ganzen in die Wege zu leiten, wurden verpasst, statt dessen wird alles nur noch abstruser und sinnfreier. Statt mehr Wettbewerb nur noch größere Scheren. Statt Vorbildfunktion ein unmaskierter Blick auf die eigentlichen Interessen hinter einem Volkssport, der längst keiner mehr ist und mit dem man sich doch noch so gern schmücken will.

Und dann unser FCN. 14 Trainer seit 2012, unzählige Spieler, bei denen man sich an viele Namen allein aus der Vorsaison schon nicht mehr erinnern kann. Ständige Neuanfänge nach doch gerade erst ausgerufenen Neuanfängen. Identifikationsfiguren Mangelware. Rückschläge, Niederlagen, Enttäuschungen. Eine ernst zu nehmende Philosophie, die über das abwenden des gerade wieder einmal drohenden nächsten Unheils hin zu etwas ruhigeren Fahrwasser hinaus geht, ist nicht erkennbar. Vielleicht weil es auch einfach keine gibt und man mit einer derartigen Erwartungshaltung den handelnden Akteuren auch keinen Gefallen tut. Sie machen ja auch nur ihren Job.

Fußball steht am Scheideweg. Kommerziell mag er diese Krise überstehen und vielleicht sogar erst vor einer unglaublich prosperierenden wirtschaftlichen Zukunft stehen. Wenn man sich endlich vollends von seinen Wurzeln entfernt hat, losgelöst von allen Zwängen mit europäischer Super-Liga, Nichtabstiegsgarantien und wenn es sein muss Auswärtsspielen in Dubai und Asien.

Und vielleicht sehnen wir es ja sogar insgeheim herbei, je schneller desto besser, um sich endlich vollends emotional lösen zu können. Denn um ehrlich zu sein: Noch weitere zwei Jahre in dieser Tristesse sind auch kaum zu ertragen.

In dem Sinne: Schönes Fußball-freies Wochenende. Oder schaut jemand ernsthaft noch Länderspiele?

150 Gedanken zu „Herbstdepression eines Fußballfans – Oder steckt mehr dahinter?

  • Ja, Du sprichst mir aus der Seele. Die 1. Bundesliga geht mir schon ganz und völlig am Allerwertesten vorbei, zuviele Projekte und Plastikvereine mit einem sehr vorhersehbaren Titelträger. Die zweite Liga bietet neben dem Club noch viel mehr Spannung und mir dann auch neben dem Club noch mehr andere Vereine, deren Schicksal mich wenigstens etwas berührt.
    Championsliga, Europaliga, Nationalmannschaft, internationale Turniere, Liga, Pokal, jnternationale Ligen usw
    Es besteht seit langen ein medialer, 24/7 Dauerbeschuss, der einem schon aus natürlichen Schutz, dicke Hornhäute auf die Sinne legt.
    Diese niemals endenden Skandale der kriminellen Verbände katalysieren bei mir den Desinteresse-Prozess noch zusätzlich.
    Ich glaube, wir sind da nicht die Einzigen.

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  • Länderspiele? Wo ist der Bezug? Nö, vielleicht noch bei einem Turnier, mal sehen…

    Inzwischen haben die meisten erkannt, dass die 2. Liga eigentlich attraktiver ist, zumindest wenn ihre Mannschaft dort spielt. Ich weiß gar nicht, ob man sich noch einen Aufstieg wünschen soll, um sich dann mit dem ganzen Plastikmüll umgeben zu müssen…

    Oberes Tabellendrittel reicht völlig, weil es dann mehr Erfolgserlebnisse als Enttäuschungen gibt. Was will man mehr?

    FC Bayern in Dauerschleife, wen interessiert das eigentlich? Aber scheinbar muss es Leute geben, sonst würde man es ja nicht machen. Aber Fans sind das wohl kaum. Wer sind die eigentlich?

    Einzig der Club ist noch interessant genug, ich habe ihn trotz allem noch nicht satt.

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  • … mir kommt das sehr bekannt vor.
    Das Schleuse-Tor war so eine Art letzte aufbäumende Jubelarie infernale…

    Dein „Knick“ kam, glaube ich, schon mit der unsäglichen Art der Demission Köllners.
    Meiner nach der vollmundigen Antrittswelle ohne Wasser von Palikuca…

    Der Rest ist ein nicht enden wollender Versuch mit einem Schlauchboot ohne Motor und Paddel die 10km entfernte gelobte Küste zu erreichen. Mit Händen und Wünschen an den Wind, allein die einen gehorchen nicht, die anderen werden nicht erhört…

    Was mir in deiner herbstlichen Aufzählung zur Vollständigkeit fehlt, ist der sich abzeichnende narzisstisch anmutende Sörgel-Tanz rund um die JHV. Wahl verschieben. Genau was es braucht….
    … Eine dauerhafte online-Teilnahme wäre nachhaltiger. Gibt aber nicht so schöne Schlagzeilen….

    Nur eines bleibt.
    Die Hoffnung, dass sich Erloschenes wieder entzündet.

    https://youtu.be/36XnHRBgs78

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    • Dein „Knick“ kam, glaube ich, schon mit der unsäglichen Art der Demission Köllners.
      Meiner nach der vollmundigen Antrittswelle ohne Wasser von Palikuca…

      Ganz sicher! Das hab ich damals auch schon gesagt und es hat sich bestätigt. Das hast du gut nochmal in Kontext gebracht. Das war für mich damals das „große Versprechen“, das mit seinem Ende wahrscheinlich einiges ganz grundsätzliches angeknackst hat. Und dabei soll nicht wieder eine Schuldzuweisung erfolgen, denn egal wer letztendlich daran „Schuld“ war: Es war für mich und vielleicht andere diese eine Hoffnung, dass man endlich einmal das Richtige macht, das Ruder in die richtige Richtung dreht – nur um dann festzustellen, dass man am Ende entweder nicht den Mut, das Durchhaltevermögen oder eben die falsche Crew am Steuer hat – oder alles zusammen. Und dann bekam man Panik, versuchte wieder in alte Fahrwasser zurückzukehren, um am Ende statt einen Weg zu neuen Ufern zu finden, in einen Sog kam, der beinahe in Liga 3 gemündet hätte. Was wohl unbestritten einer Havarie gleich gekommen wäre. 1 Minute hatte dazu gefehlt. Eine einzige Minute.

      Und von den Träumen blieb nur noch ein schaler Geschmack übrig. Dass es alles ja keinen Sinn macht, weil es eh nie besser wird und man halt realistisch sein muss – schauen muss, dass man irgendwie überlebt, weil sich nix wirklich ändern lässt.

      Eine wahrhaft desillusionierende Erkenntnis, die bis heute nachwirkt …

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      • Ich für meinen Teil habe es auch tatsächlich so empfunden, dass Du dich ein wenig zurückgezogen hast, wobei es ja auch berufliche Gründe gehabt haben könnte. Aber es fühlte sich tatsächlich distanzierter an 😉

        Aber es ist ja auch nicht verwunderlich. Wenn schon die ganze Mannschaft derart am Misserfolg zu knabbern hatte, dass sie beinahe in den Abgrund gestürzt wäre, warum sollte es uns als Fans dann besser gehen? Erst wird man der Hoffnung auf Kontinuität beraubt und dann verliert man gar noch den Platz in der 2. Liga?

        Aber die Mannschaft ist knapp der Katastrophe entgangen und hat die Chance auf einen Neuanfang, bei dem man wirklich das Gefühl hat, es könnte diesmal etwas wachsen.

        Wiedermal.

        Und auch wenn man als Fan noch misstrauisch ist und darauf wartet, dass Hecking Manager bei RB Leipzig wird und Klauss Trainer auf Schalke, just in dem Moment, in dem der Silberstreif am Horizont zu sehen ist, möchte ich doch das positive Gefühl aufgreifen und mich anstecken und neu entflammen lassen. Depression ist einfach nichts schönes und erstrebenswertes 😀

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  • Mir gefällt das Spiel einfach, für 90 Minuten kann ich die Umstände noch vergessen.Es gibt trotz allem immer wieder echt tolle Tricks, Spielverläufe, oder auch unfassbares Versagen.
    Ohne Spiel sieht es dann anders aus.Skandale, uneinholbare finanzielle Unterschiede.Korrupte Funktionäre…
    Aber ich schau auch gerne meinen Mädels beim kicken zu e und c Jugend-hoffnungsloser Fall

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  • Im Endeffekt ist es natürlich frustrierend wenn man sich die Realität vor Augen führt.Der Club ist abgehängt und daran wird sich nichts mehr ändern.Ich glaube beim Spiel Bayern-Schalke war es, da hatte die Bank der Bayern den Marktwert der Schalker Mannschaft-auf dem Platz.Unvorstellbar dass der Club jemals in diese Dimensionen vorfühlt-und deshalb ist es auch zu oft vor dem Spiel schon klar was am Ende dabei heraus kommt.Ohne Fans und vor allem dem Teil für den das Ganze ein bedeutender Teil ihres Freizeitlebens ist, ohne die Teilnahme, die sozialen Kontakte ist das geschäftliche Anlitz einfach komplett entblößt und hat wenig Flair.Und ist einfach trist

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    • Lieber Alexander Endl.
      Es heisst schliesslich nicht umsonst „Banden“ werbung beim DFB. Und zu den andern Dingen die Du schreibst: 100 pro d * Accor..
      Nicht zu vergessen die Sache mit einem Spieler den man letzte Saison zum Abschuss frei gegeben hat ( einige wenige Deppen), die jetzt wahrscheinlich auch wegen des Feelings Mùühl schrein.

      Danke fuer den Kommentar. Der war ueberfaellig!
      Ich liebe den Verein seit 1982.

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  • Danke für Deinen Respekt Alexander.
    Ja, werde mich als FCN Mensch weiter auch mit der schwarzen Gilde beschäftigen bzw. dem
    Kölner Keller und mich immer wieder ärgern.

    Versuche weiterhin die Ansetzungen auf CU so früh wie möglich zu melden und gebe ab und zu
    meinen Senf dazu.

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  • Was für ein schlimmer Kommentar! Aber leider fürchterlich zutreffend, beschreibt meine Stimmungslage sehr passend.

    Zumindest bei mir sitzt dieses Scheißwetter-Gefühl für eine lediglich Corona-verstärkte Herbstdepression aber viel zu tief, hat sich über die letzten Jahre regelrecht verfestigt. Erst mag da nur ein migräneähnliches Ziehen im Nacken, ein leichtes Grummeln im Magen (oder war es der Darm?) gewesen sein. Das sich mit der Zeit zu heftiger Unzufriedenheit steigerte und nun in einer gewissen Apathie mündet, in einer vor wenigen Jahren absolut unvorstellbaren Interessenlosigkeit an Fußball. An meinem FUßBALL, dem ich seit früher Kindheit weite Teile meiner Freizeit und Emotion widme. Wie konnte es nur so weit kommen?

    Wohl ist der Fußball schön anzusehen, vielleicht qualitativ so gut und dazu hochwertig präsentiert wie nie. Wobei ich schon zur Diskussion stelle, ob das hektische Dauergesprinte wirklich schöner ist als die Doppelpassfreuden früherer Zeiten (#BrasilienWM1982, #Frankreich EM84, #Niederlande EM 88). Aber das Geschäft an sich, das Drumherum, das Selbstproduzieren hat sich von mir beinahe so weit entfremdet wie die Fußball-Stars von den Fans.

    Torschützen, die ihren Egoismus zur Schau stellen und sich in der Kurve alleine feiern lassen statt zusammen mit den Mitspielern. Die ihr Tor mit einer einstudierten Jubelchoreo würdigen, sich diese auch noch rechtlich schützen lassen, um letztlich damit noch mehr Geld zu verdienen. Spieler, die nach dem Training wortlos vom Gelände düsen, während wartende Fans nur Starkult-Begleitstaffage sind (ich erinnere mich noch mit Freuden an kleine und größere Gespräche mit Hintermaier, Dorfner, Eckstein, oder Reuter). Fürstlich bezahlte Berater pressen noch den letzten Cent aus den Vereinen, während die Spieler ihre Hände in moralischer Unschuld baden. Sofern es überhaupt noch Vereine und nicht Investment-PR-Projekte sind, stehen Vereinsspitzen immer öfter den Beratern und Spielern in Sachen Raffgier in nichts nach und zementieren ihre finanzielle Überlegenheit. Die echten Fans interessieren nicht mehr, hofiert wird der kritikunfähige Dauerapplaus-Zuschauer. Die Medien jazzen ob Einschalt- oder Leserquoten noch die kleinste Belanglosigkeit zu Schlagzeilen hoch, journalistischer Tiefgang ist nicht einmal mehr zweitrangig. Ultras unterstützen ihre Clubs grandios, sind aber mit ihrem Support aber nicht mehr in der Lage, situativ auf Spielverläufe und Situationen zu reagieren, auch hier Oberflächlichkeit, Gleichmacherei.

    Nennt mich altmodisch, gestrig, und das vielleicht nicht einmal zu Unrecht, aber so ist dies einfach nicht mehr mein Fußball.

    Nicht dass ein falscher Eindruck entsteht. Club-Fan bin ich weiterhin mit Herz, Seele und Verstand. Doch es ist wie mit einem superheißen Traumpartner, der/die dich immer und immer wieder enttäuscht hat. Und immer und immer wieder Besserung gelobt, um doch wieder wie erwartet seine Versprechen zu brechen. Irgendwann lässt die Intensität der Emotionen nach, die Liebe glüht weniger hell.

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    • Sehr schöner Kommentar (wie so viele hier, die mir aus der Seele sprechen, danke dafür! Der schleichende Prozess der Entfremdung, dann der emotionale Kickstart dank Schleuse, jetzt wieder Rückfall in „naja, egal“…)… Aber Clubfan mit „Verstand“? Wie muss ich mir das vorstellen😅?!? Nix für ungut😉

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  • Voll nachvollziehbar Alexander. Nein auch mich interessieren Länderspiele nicht mehr, mich interessieren auch andere Wettbewerbe, andere Spiele nicht mehr. Ich fiebere dennoch jedesmal beim Club mit. Und denke x Mal, wenn … dann reicht es mir endgültig. Ist aber nicht so. Ich hoffe doch immer noch darauf, daß es auch der Club irgendwann mal wieder geschafft haben wird und Siege keine Mangelware mehr sind.
    Ein seltsames Phänomen.

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  • Könnte man hierzu eine Gegenmeinung veröffentlichen?
    Ich kann vieles nachvollziehen, anderes ist mir zu überzeichnet.

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  • Bei Länderspielen hoffe ich mittlerweile schon das Deutschland verliert damit das Kapitel Löw endlich ein Ende hat.Beim Club ärgere ich mich immer noch wie vor 30 Jahren nach einer Niederlage drei Tage lang und hol danach schon wieder den Rechenschieber raus um zu schauen wieviel Punkte auf einen Aufstiegsplatz fehlen…Eine Frage noch an Alexander:Hättest du den Kommentar auch geschrieben wenn Mühl die Flanke auf Lohkemper rausgeköpft hätte und der nach einem herrlichen Solo das 3 : 2 für uns gemacht hätte?Sorry ich geh jetzt schon wwieder von mir aus weil ich hätte dann gedacht warum nimmt der mir die ganze Euphorie.

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  • Ich kann mich bei der Nationalmannschaft noch für klassischen EM oder WM begeistern ein stückweit zumindest, aber alle anderen Retorten Wettbewerbe ohne Tradition nur um Spielzeit verkaufen zu können interessieren micht nicht.

    Zur klassischen Herbstdepression kann nur sagen, ich habe sie nicht. Ich mag den Herbst als melancholische kreative Phase .. The colors of autumn, genieße die Zeit mit meinem Sohn wenn wir mit den MTBs durch bunte Herbstwälder cruisen und was den Fußball betrifft dieser Karren ist schon so lange dermaßen verfahren, ich glaube zu Pandemie Zeiten duckt man sich nur ein wenig weg, zeigt sich ein wenig betroffen (meine die Handelnden Personen) um sobald das möglich ist wieder voll los zu legen, so wie es vor der vermeintlichen Pandemie war.

    Ich vermisse den Fußball auch wie er 20 o 30 Jahren war, aber eher den Spilstil, es waren mehr individuelle Persönlichkeiten auf dem Platz statt reine Taktikmaschinen, die wie ein Computer nur Vorgaben erfüllen und wehe sie verlassen vorgegebene Laufwege. Daher vermisse ich den kreativen Fußball früherer Tage seine Typen, aber nur den Fußball selbst, weil Gauner waren sie neben dem Platz auch damals schon, da ist man eben mit Koffer randvoll mit Schwarzgeld um die Welt geflogen. Da gab es auch einen gewissen Dreyfuss … ach lassen wir das

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  • Es lässt sich nicht verhehlen, dass sich bei mir auch eine gewisse Fußballmüdigkeit breit macht. Das resultiert aus dem Überangebot, das ich mir als Nebenprodukt im Pay-TV Abo aufgehalst habe. Eine Folge davon ist, dass ich immer weniger Spiele anschaue. Mittlerweile suche ich nur noch vermeintlich interessante aus. Es wird nur immer schwerer, ein „gutes Spiel“ zu entdecken. Auf der anderen Seite schärft das bei mir das Bedürfnis nach der Identifikation mit dem Club. Zugegebenermaßen bin ich eher Anhänger als glühender Verehrer. Aber ich merke, dass ich mehr Anteil nehme an dem Drumherum beim Club und der Profimannschaft. Und gerade weil da auch Fehler gemacht werden, macht den Verein das nur sympathischer. Und ich wage die leise Hoffnung, dass das jetzige Gespann Hecking/ Klaus eine entscheidende Wende, sprich Unterbrechen der Fehlerkette, hin zu Kontinuität im Verein hinbekommt. Das wäre wohl mit einem Tandem Bornemann und Köllner auch so gewesen. Meine Vermutung. Nur nicht so namhaft und unter anderen Voraussetzungen. Aber jetzt sieht es ganz gut aus.
    Daher bin ich eher optimistisch, dass der Club seinen Fans in Bälde mehr Freude als Kummer bereiten wird. Auch wenn Rückschritte dabei sein werden und es nie mehr für die Deutsche Meisterschaft reicht.

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  • Europacup ohne Gruppenphase nur im k.o. Modus ab der 1. Runde.
    Ja junge CU Leser so was gab es früher wirklich.

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  • Ich könnte mir vorstellen, dass sich der Fußball so langsam selbst reduziert.

    Bei uns Älteren lässt die Begeisterung nach, all das Drumrum stößt ab, einzig die Identifikation mit dem Heimat-/ Wahlverein besteht noch und hält das Interesse am Leben. Der ganze Zirkus aber verjüngt sich zur Popkultur, vergleichbar mit der Musikindustrie.

    Während erwachsene Menschen ihren Geschmack gefunden haben und Musik eher nostalgisch betrachten, ihren Wave, Blues, Jazz, Soul, Rock, Metal, Country, Americana, im Grunde vornehmlich Oldies bis hin zur Klassik, aber zumindest abseits vom Mainstream weiterhin hören, hängt das Jungvolk in den Charts ab und interessiert sich für die Halsketten der Rapstars oder neuerdings für Schlager (würg). Dem Fußball wird es ähnlich ergehen. Das Jungvolk huldigt den Superstars, kennt keine echte Vereinsgebundenheit mehr (außer den CL-Topclubs), also keine Regionalität ihres Interesses und wir „Alten“ hängen noch an unserem Club, der für die Popkultur längst nicht mehr „Cool“ ist. Aber Popkultur ist schnelllebig, wenn sie nicht ständig gefüttert wird, verblasst sie auch schnell. Personenkult statt Fankultur.

    Bin gespannt, wie lange die Blase noch hält…

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    • Während erwachsene Menschen ihren Geschmack gefunden haben und Musik eher nostalgisch betrachten, ihren Wave, Blues, Jazz, Soul, Rock, Metal, Country, Americana, im Grunde vornehmlich Oldies bis hin zur Klassik, aber zumindest abseits vom Mainstream weiterhin hören, hängt das Jungvolk in den Charts ab und interessiert sich für die Halsketten der Rapstars oder neuerdings für Schlager (würg).

      Aber Popkultur ist schnelllebig, wenn sie nicht ständig gefüttert wird, verblasst sie auch schnell. Personenkult statt Fankultur.

      Es ist ja dem erwachsenen Menschen immanent, dass er denkt der eigene Weg war der einzig richtige, die eigenen Entscheidungen, der eigene Geschmack wäre doch weit besser, als alles was danach kam oder kommt. Das Jammern über den Geschmack der Jugend ist schon so alt, so lange es so etwas wie menschliche Kultur und Zivilisation gibt. Wir sollten uns immer wieder dagegen sträuben auch zu den alten Manchen zu werden, die uns in der Jugend genervt haben.

      Als älterer Mensch muss man doch nicht s mitmachen, was die Jugend heute hip findet, aber man sollte sich davor hüten zu glauben, es wäre das Zeichen für den kulturellen Verfall. Machen wir uns nichts vor, was wir vor vielen Jahren gemacht haben, das war eher schlechter als das was „die Jugend“ heute macht. Ich bleibe Kulturoptimist, die beste Zukunft liegt immer vor den Menschen, nie dahinter. Ob das beim Fußball auch so ist?

      Ich weiß es nicht, weiß aber auch gar nicht wie eine goldene Zeit des Fußballs aussehen sollte. Ok, der Club ist wieder die bestimmende Mannschaft in Deutschland und Europa, das hätte schon etwas, 1920-1930 reloaded. Wird wohl nicht mehr passieren. Aber ich kenne diese Zeit ja auch nur aus Erzählungen, aus Büchern, vielleicht war das real als Fan gar nicht so toll?

      Mein Fußball-Blues ist heute nicht größer als gestern, das liegt aber auch daran, dass Fußball bei mir immer einzelne Highlights waren, selbst als ich über 10 Jahre in Nürnberg gelebt habe konnte ich nicht regelmäßig zu den Spielen ins Stadion, wenn man im Einzelhandel arbeitet und der Samstag der wichtigste Verkaufstag ist, dann bleibt auch in Nürnberg nur das Radio. Ich war aber auch nie der Typ, der sich seine Freizeit nach dem Spieltag des Clubs organisiert hat, wenn ich die Wahl habe, Sportschau oder ein gutes Abendessen mit feinem Wein, sorry Club, dann werde ich immer letzteres vorziehen. Wenn ich die Wahl hatte Livekonzert oder Sportschau, dann war es immer das Livekonzert, nur wenn ich immer mal wieder die Chance hatte ins Stadion zu gehen, dann war das Spiel die Nummer 1.

      Klar schaue ich auch nach den Ergebnissen des Clubs und ich gebe zu, ich schaue auch immer noch Samstag Abend nach den Ergebnissen der Bundesliga, auch wenn wir da nicht dabei sind. Ich habe nie alle Länderspiele im TV gesehen, CL-Spiele sogar fast nie, da war der Club nicht dabei, warum sollte mich ein Spiel von Bayern interessieren, tut es in der Liga doch auch nicht. Ich habe auch nie verstanden, warum man international FÜR einen Verein sein soll, der national der Hauptgegner ist? Aber auch bei Vereinen die mir in Deutschland egal sind, kann ich bei internationalen Spielen keine Zuneigung empfinden. Punkte auf der UEFA-Rangliste interessieren mich nicht die Bohne, ob Deutschland einen oder 10 CL-Starter hat ist mir so egal wie noch etwas. Selbst wenn der Club dauerhaft erste Liga spielen würde, würde ich nicht strategisch denken und sagen, wenn Leverkusen jetzt noch ein Spiel gewinnen sollte, dann bekommt der Club einen internationalen Startplatz, deshalb bin ich jetzt für Leverkusen. Ich weiß nicht, das ist für mich keine Option.

      Aber natürlich habe ich mich auch über die wenigen Teilnahmen des Club am UEFA-Cup gefreut, das waren schon Highlights.

      Vielleicht hat es mir gut getan, dass ich nie den Fußball-Overkill mitgemacht habe und Fußball war für mich auch nie die bessere Welt. Ich bin nicht davon enttäuscht, wenn Funktionäre beim DFB Steuern hinterziehen, das passiert tagtäglich in allen Bereichen. Wenn ich daran denke wie oft ich Rechnungen über Wein auf Firmen ausgestellt habe, die alle privat gesoffen wurden … Steuerbetrug ist Mainstream, wenn man einen Menschen ausnehmen will, dann verspricht man ihm am besten, dass er damit Steuern spart, dann setzt unmittelbar das Hirn aus. Dann kannst Du ihm dubiose Filmbeteiligungen, Schiffsbeteiligungen, Schrottimmobilien etc. verkaufen. Dann rechnet keiner mehr nach, ob sich das Investment auch wirklich rentiert, bzw. ob es in irgendeiner Form realistisch sein kann. Warum sollte das bei einem DFB-Funktionär anders sein?

      Nein Fußball war für mich nie eine bessere Welt, aber Fußball kann wunderbare Momente bereiten, die Mischung aus Zufall und Können gibt es in keinem anderen Sport und eigentlich auch nicht in der Kunst, oder im „normalen Leben“. Da verstolpert Messi einen einfachen Ball um dann im nächsten Moment ein Traumsolo auf den Platz zu zaubern, wo gibt es Katastrophe und Genialität so nah beieinander wie im Fußball? Wo kann aus einer unscheinbaren Situation im nächsten Moment der geniale Moment erwachsen, der einen Sieg bringt, die Meisterschaft, einen internationalen Titel? Aber Fußball hat auch immer die option Dich 90 Minuten zu langweilen oder schlimmer zu ärgern, da gibt es Spiele auf höchstem Niveau, in denen sich die Spieler schlicht gegenseitig neutralisieren und es passiert bis zum Ende nichts, gar nichts. Es plätschert einfach so dahin, kein Höhepunkt gar nichts. Und trotzdem bleibt bei aller Tristesse immer noch die Hoffnung, dass er doch noch kommt, der besondere Moment, in dem Deine Mannschaft das Tor macht, oder die Angst, dass doch noch ein Tor gegen Dich fällt. Dann wird aus der großen Langeweile wieder ein Vulkanausbruch an Gefühl, himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt. Für mich gibt es diese Emotionsachterbahn nur im Fußball. Kunst, Musik kann grandios sein, kann Gefühle ansprechen, aber da ist es doch immer eindeutig, selbst bei einer Lieblingsband ist es mir nie passiert, dass ein Konzert mies begonnen hat, dann vor sich hingedümpelt ist und dann mit einem Lied doch noch die große Euphorie kam.

      Ich weiß nicht ob der Fußball heute weniger attraktiv ist als früher, ob das Geld heute den Betrieb mehr korrumpiert als früher, Schiebung gab und gibt es auch immer auf ganz niedrigem Niveau, Schwarzgeld gibt es im Amateursport auch. Und eigentlich ist es doch egal ob ein Spieler 100k im Monat verdient oder 1Mio, es sind halt noch ein paar mehr Nullen hintendran.

      Ich kann nicht sehen, dass der heutige Fußball so viel anders sein soll als der vor 30 Jahren, klar ist mehr Geld im Spiel, aber von wem kommt das Geld denn, das sind doch wir Fans die das Geld in den Fußball pumpen, egal ob mit Eintrittskarten, mit Pay-TV Abos, mit unsrer Aufmerksamkeit, die Fußball zur optimalen Werbe- und Marketing-Plattform macht. Wie bei fast allen anderen Dingen auch, wir haben es in der Hand, aber der Einzelne kann kaum etwas bewirken. Man könnte sich aber zusammenschließen, man könnte sich engagieren, im Verein, rund um den Verein, wenn man dann viele begeistert, dann kann auch der Einzelne viel bewirken.

      Und hei, Alexander, Du hast hier mit Stefan doch etwas besonderes aufgebaut, eine großartige Plattform für Fußballfans, für Clubfans. Ich habe seit ich hier mitlese noch nie so viel über Fußball im allgemeinen und den Club im besonderen gelernt wie irgendwo sonst. Mit Florian habe ich jetzt sogar ein klein wenig das Gefühl, dass ich die modernen statistischen Auswertungen eines Spiels verstehe, bekomme ich einen Einblick in taktisches Verhalten auf dem Platz. Ein bisschen ist das hier wie Playboy und Sendung mit der Maus in einem Magazin. Darauf kannst Du echt stolz sein. Wenn Fußball und der eigene Verein durch so ein Projekt zu einem essentiellen Bestandteil des Lebens wird, dann kann das schon auch Energie rauben und mancher Streit hier, ich bin da ja auch gern mal bei einer Endlosdiskussion dabei, der kostet dann vielleicht auch noch Energie, tut mir leid.

      Nein eine Fußball-Depression habe ich nicht, aber wahrscheinlich hatte ich auch nie die Fußballeuphorie wie andere, ob das besser ist, wer weiß? Aber das witzige am Fansein ist ja, man ist 1000mal sicher, das war es jetzt, jetzt interessiert Dich der ganze Sch… nicht mehr. Jetzt ist es vorbei und dann kommt eine neue Saison, ein neues Spiel, eine neue Halbzeit und der Verein und das Spiel haben Dich wieder gepackt.

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      • Ich weiß nicht ob der Fußball heute weniger attraktiv ist als früher, ob das Geld heute den Betrieb mehr korrumpiert als früher, Schiebung gab und gibt es auch immer auf ganz niedrigem Niveau, Schwarzgeld gibt es im Amateursport auch. Und eigentlich ist es doch egal ob ein Spieler 100k im Monat verdient oder 1Mio, es sind halt noch ein paar mehr Nullen hintendran.

        Tatsächlich ist mir beim Schreiben des Kommentar dieses objektive Kriterium der faktischen Attraktivität weder entgangen noch war es dafür irgendwie relevant. Es ist ein in jeder Hinsicht subjektives Empfinden und das mit dem zum Ausdruck gebrachten Respekt war weder eine rhetorische Figur noch Ironie. Ich finde es absolut legitim, wenn man sich eher über sportliche Höchstleistungen erfreut, die unbestreitbar auf einem höheren Level dargeboten werden als vor 20-30 Jahren. Allein: Mir persönlich war das für mein Fanleben nicht wirklich relevant. Das war dann doch eher nettes Beiwerk, bei einer WM einen Zico spielen zu sehen oder einen Littbarski bei der Nationalmannschaft wirbeln.

        Die Apathie hat ihre Wurzeln nicht in sportlichen Belangen, eher in Übersättigung, Kommerzialisierung und der Kapitulation vor dem Kapitalismus. Wenn dich dann dein Herzensverein da auch nicht mehr entrücken kann und quasi nur noch deprimierende Erlebnisse beisteuert, ist die Depression eben da…

        Und hei, Alexander, Du hast hier mit Stefan doch etwas besonderes aufgebaut, eine großartige Plattform für Fußballfans, für Clubfans. Ich habe seit ich hier mitlese noch nie so viel über Fußball im allgemeinen und den Club im besonderen gelernt wie irgendwo sonst. Mit Florian habe ich jetzt sogar ein klein wenig das Gefühl, dass ich die modernen statistischen Auswertungen eines Spiels verstehe, bekomme ich einen Einblick in taktisches Verhalten auf dem Platz. Ein bisschen ist das hier wie Playboy und Sendung mit der Maus in einem Magazin. Darauf kannst Du echt stolz sein. Wenn Fußball und der eigene Verein durch so ein Projekt zu einem essentiellen Bestandteil des Lebens wird, dann kann das schon auch Energie rauben und mancher Streit hier, ich bin da ja auch gern mal bei einer Endlosdiskussion dabei, der kostet dann vielleicht auch noch Energie, tut mir leid.

        Dafür herzlichen Dank! Und das Bonmot „Playboy und Sendung mit der Maus in einem Magazin“ kriegt einen Ehrenplatz. 🙂

        Ob und inwieweit Kommentarkultur beigetragen hat, hab ich tatsächlich noch gar nicht bedacht. Social Media wäre sicher kein positiver Faktor…

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        • Das Kompliment, das Armin Dir und dem CU-Team gemacht hat, möchte ich im Übrigen voll und ganz unterschreiben. Lass Dich nicht entmutigen. Ihr habt wirklich was großartiges geschaffen!

          Danke dafür!

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    • Ach, ich weiß nicht. Musik höre ich selten aus nostalgischen Gründen, allein schon die von Dir erwähnte Americana-Szene ist quicklebendig! Und das Jungvolk – in diesem Fall ein Neffe von mir – studiert klassischen Gesang. Wir sind halt in vergleichsweise „gemütlichen“ Zeiten aufgewachsen (was so natürlich auch nicht stimmt) und – im Gegensatz zur Jugend – vielleicht ein wenig überfordert mit der Fluktuation in Vereinen und dem medialen Overkill. Oder um einen Freund zu zitieren (Schalker), mit dem ich mal über das „früher war alles besser“ diskutiert habe: nach dem Austausch diverser Argumente kamen wir überein, dass früher auch alles Sch….. war😜

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      • Nein, ich höre Musik auch nicht aus nostalgischen Gründen, sondern weil es für mich einfach Entspannung und Spannung zugleich ist, weil es Zeit für mich ist, weil es mich irgendwie erfüllt und glücklich macht. Aber mein Musikgeschmack ist nostalgisch, genauso wie deiner. Und selbst neue Musik, die uns interessiert, wird stets gewisse Kriterien erfüllen. Auch wenn es viele gute neue Bands gibt, wirst Du sie für dich stets abseits vom Mainstream finden und nicht in den Charts. Ich höre gerne mal was Neues, aber ich bin da auch sehr anspruchsvoll 😉

        Ich will auch nicht dem Jungvolk jegliche Qualität absprechen, erst neulich bin ich an einer Gruppe halbwüchsiger vorbeigekommen, bei denen Jimi Hendrix und Doors aus der Bluetooth-Röhre dröhnten und mein pubertierender Neffe lernt Geige, aber irgendwer muss ja den (überwiegenden) Mist, der aus den Radios kommt und die Charts verunreinigt auch konsumieren, sonst gäbe es ihn ja nicht.

        Das mit dem Generationen-Konflikt ist auch nicht so tragisch, sondern schlicht eine Frage der Qualität. Ich habe meinen Vater, der stets Klassik und höchstens mal Jazz hörte, einst zu Jugendzeiten auch mit meiner Musik gequält, mit dem Resultat, dass auch er gefallen an Eric Clapton und Doors und Pink Floyd und ähnlichem gefunden hat. Genauso, wie ich nicht alles ablehne, was heute gemacht wird. Aber es läuft halt kaum im Radio, außer in speziellen Spartenprogrammen.

        Übrigens: die angesprochenen Americana waren natürlich mit Bedacht erwähnt 😉

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        • Das freut mich😊 Erst neulich habe ich mich gefreut, dass Kathleen Edwards sich gefreut hat, in Americana-Charts direkt hinter Jason Isbell auf Platz 2 zu stehen – zwei wunderbare neue Alben direkt hintereinander! Was heutzutage sonst so angesagt ist, kriege ich gar nicht mit, weil wenn Radio, dann DLF Kultur. Früher habe ich Freitag Abend (?) immer die Top 10, die auf Bayern 3 vorgestellt wurden, mitgeschrieben. Boh, ist das lange her…

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          • Top Ten am Freitag Abend – Richtig, mit Schild an der Türe „Achtung Aufnahme!“ und dem Mikro vom kleinen BASF-Kassettenrekorder vor dem Radio… 🙂

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            • Es gab auch mal die schöne Sendung „Heimatklänge“. Hab ich oft aufgenommen („Record“ und „Play“ gleichzeitig drücken)😊

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          • „Die Schlager der Woche“ mit Thomas Brennicke.

            Thomas Brennicke „achtete penibel darauf, dass er auf keinen Fall in die Titel reinquatschte, weil er ganz genau wusste, dass da draußen Millionen Musikfans am Radio saßen, die ihre aktuellen Lieblingssongs vom ersten bis zum letzten Takt mitschneiden wollten.“

            Quelle:
            https://www.br.de/presse/inhalt/pressemitteilungen/pressestelle-pressemitteilung-schlager-der-woche100.html

            „Bei Anruf Pop“. Fritz got the Hits. Aber auch gerne mal bei SDR 3 gewesen – das Radio für den wilden Süden.

            …bis dann das Ost-Radio DT64 dominierte. Power from the East Side. Zusammen mit dem SDR 3 startete DT64 im August 1990 die längste Hitparade der Welt Top 2000. Siegertitel laut Wikipedia war Sinéad O’Connors Song Nothing Compares 2 U.

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            • Stimmt, DT64! Aber „Die wilde Mathilde“ hab ich glaub zuerst bei. Bayern 3 gehört. Boh, ein sentimental journey heute…

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              • …ja, gab musikalisch viel zu entdecken im Osten. Silly, wie Du sagst, mit der großartigen Tamara Danz. Keimzeit – die Irren ins Irrenhaus, die Schlauen ins Parlament. Feeling B. Oder auch „Die Art“ aus Leipzig.

                War irgendwie anders als Udo, Ideal, Extrabreit, Fehlfarben, BAP oder die Hosen. Anders gut.

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                Antwort
                • Ja, Silly „Schlohweißer Tag“ unglaublicher Song oder auch City „Am Fenster“, echter Klassiker der in keinen Rahmen passt.

                  Aber auch der Westen hatte einiges zu bieten, es gibt so viel zu entdecken, was unter „Krautrock“ läuft, eine unglaubliche Vielfalt, aber natürlich meist auf englisch gesungen. Amon Düül ist da noch relativ bekannt. Aber man muss schon tiefer eintauchen als die bekannten Namen, Atlantis und Frumpy zum Beispiel mit der deutschen „Janis“ Inga Rumpf, das dürfte einigen sogar noch ein Begriff sein. Jenseits der NDW finden sich so manche Perlen, Interzone mit Heiner Pudelko zum Beispiel 🙂

                  Auch BAP fand ich klasse, aber es gibt so viel mehr…

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                • Eltern hatten gerade gebaut da wurde auch bei den Ansprüchen der Söhne Grundschul- Übertrittsalter um den Dreh, das Geld zusammengehalten. Erinnere mich noch gut da war zum Geburtstag gerade mal ein Quelle Kasettenrekorder drin und man war darauf stolz wie Oskar. Den ersten Song, den ich damit aufgenommen habe weiß ich noch gut Lola von The Kinks. nach ein paar Umdrehungen kann man das heute noch ganz gut hören 🙂

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                • Lola – zeitloser Klassiker, den kann man auch ohne Umdrehungen jederzeit hören.

                  Gute Wahl als Einstieg in die Musik 😉

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                • Ja Lola war so easy stuff für die Kindheit unverfänglich, Violent Femmes und ähnliches kam eher später im geschlechtsreifen Alter 🙂 und in den Zeiten als ich früh in die Schule (Willstätter) kam und 2/3 der eigenen Schulklasse war am Vorabend im KOMM verhaftet wurden, da durfte es auch mal Ton Steine Scherben sein. Da entfiel früh dann einiges an Unterricht.

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              • @optimist „Vöögel aus Zigarettenpapia“ – da kriege ich heute noch Gänsehaut, ein Teil vom Zwangsumtausch war immer für das neueste „Silly“-Album reserviert. Und die Doku über Danz‘ Krebserkrankung kann ich mir kaum anschauen. Und trotz seiner Stasi-Verstrickung finde ich auch Gundi klasse. https://youtu.be/Q5Z_Mt4m2WY

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                • Schöner Song, kannte ich garnicht. Danke für die Erweiterung meines Horizonts!

                  Ich seh schon, ich kenne mich zwar mit Americana und New Country überhaupt nicht aus, und einiges, was ich gerne höre, könnte dir zu hart sein, aber dazwischen haben wir doch eine ziemlich große Schnittmenge 😉

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  • Schönes nostalgisches Titelbild übrigens!

    Als Fußbälle noch aus Leder waren, mit ner Blase drin, meistens nicht mehr ganz rund und wenn man im Regen gespielt hat, wurde die Kugel doppelt so schwer, weil sie sich mit Wasser vollgesaugt hat – schließlich war die Lackierung längst abgewetzt….

    Ach, das waren Zeiten!

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        • Wenigstens standen die immer stabil in der Luft, im Gegensatz zu diesen ultraleichten Kinder-Plastikbällen. Die waren wirklich selten ein Spaß. Obwohl.. doch, auch. Lustiges „Zitter-Geräusch“ bei Vollspann. Und was haben wir nicht auch mit Hingabe unzählige Pausen-Matches in der Grundschule bestritten, nur mit frisch geleerten Sunkist-Tetrapacks. Dann Glocke zum Pausenende und „BÄMM!!“, den Spielball mit einem kräftigen Tritt zerstört. Spiel beendet.

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          • Und dann gab es auch das traurige BFFFF, als der schwere Plastik-Ball (der immer so herrlich Krach gemacht hat, wenn man ihn in den Garagen-Winkel gezimmert hat, was den Nachbarn kein Wohlgefallen war) als Querschläger von der Garagen-Einfahrt über den Zaun und in den Quitten-Busch hinein geraten ist… Schulhof hieß bei uns Tennisball (ohne BÄMM)😉

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            • Und dann hatten wir in der Grundschule ja eigentlich auch diese Schaumstoffbälle. Allerdings flogen die immer wieder mal über den hohen Zaun und der Kinderhasser-Nachbar hat sie dann nicht mehr rausgerückt. Es hieß damals, er würde die Bälle abends in seinem Garten vergraben, was ich allerdings nie beobachtet habe. Dass ihn unsere resolute Lehrerin mal vor uns allen richtig zur Sau gemacht hat, war aber absolut verdient.

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  • Info zum Test:
    76. Minute FCN führt 2:0 gegen Jahn aber Früchtl gerade angeschagen ausgewechelt.

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    • Halb so wild. Angeblich ein Schlag auf den Hinterkopf. Da brummt der Schädel ne Weile, aber es vergeht recht schnell.

      Am Ende 2 : 0 mit einer ordentlichen, stets dominanten Vorstellung.

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  • Endstand: 2:0
    Tore : Krauß (Foulelfmeter ) und Misidjan in der ersten Halbzeit.

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    • Misidjan war angeblich auch am unrund laufen, ist da was von einer Verletzung bekannt?

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      • Es heißt, eher als Vorsichtsmaßnahme wegen eines Schlages aufs Sprunggelenk. Zum Glück nichts mit dem Knie…

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    • Misidjan mit guter Leistung, nicht nur wegen des Treffers, auffälligster Akteur bis zu seiner Auswechslung. Erfreulich.

      Knothe in der Dreierkette mit ein paar starken Klärungsaktionen. Margreitter solide. Krätschmer kann Spielaufbau, glänzte auch mal als Flankengeber, allerdings auch mit zwei Aussetzern, die der heute harmlose Jahn nicht bestrafte.

      Rhein kam für Misidjan in Halbzeit zwei. Was die Passqualität in unserem Spiel auf ein höheres Niveau hob. Laut einem kicker-Artikel Mitte September dürfte Rhein gar nicht mehr hier sein – womöglich aber hat der spielintelligente Rhein(länder) doch noch eine Chance.

      Singh auch in diesem Testspiel agil und antreibend. Behrens so lala. Zrelak mit katastrophaler erster Hälfte, konnte gefühlt keinen Ball festmachen – nach der Pause aber deutlich besser und auch zweimal torgefährlich.

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  • hallo liebe clubfans
    ich bin elf jahre alt und lese euch oft – habe auch das neue trikot schon. viele grüße aus dem
    norden. auch wenn wir oft verlieren, mag ich den club sehr. euer elias johannes.

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    • Hallo Elias,
      ich habe gerade Deinen Kommentar gelesen, ich bin scho sechsafuffzich und suhle mich auch gerade in den Herbstdepressionen eines Fußballfans…“ auch wenn wir oft verlieren, mag ich den club sehr.“ So isses und so wirds auch immer bleim…etzt gehts mir wieder besser.

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      • hallo markazero und auch zztop. danke für die vielen daumen das finde ich super. ich kann
        nicht oft schreiben weil das nur von papas computer geht und ich nicht soviel daddeln
        soll. ich habe in hamburg viele st pauli und hsv freunde in der klasse, aber da kämpfe ich
        mich durch und lasse mir nichts gefallen. mein erstes spiel war gegen
        st pauli da haben wir 4:0 gewonnen. ahoi, euer elias johannes

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        • Trage den Club immer mit Stolz im Herzen! Das macht es einfacher zu ertragen, dass deine Freunde sich leider für die falschen Vereine entschieden haben 😉

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        • Hallo Elias
          Da war ich auch dabei, am 29. November 2015, das war wirklich ein grandioser Sonntag Nachmittag, bei eher klassischem Hamburger Herbstwetter. Zweimal Füllkrug, einmal Leipold, einmal Erras kurz vor Schluss.

          In der Nacht zog dann ein kräftiger Sturm auf, der die Zugfahrt nach Hause fast unmöglich machte. Oberleitungsschaden vor Lüneburg und dann hat sich das ganze leider bis morgens um 9 oder 10 Uhr hingezogen. Was für eine Fahrt, aber nach dem Sieg gar nicht so schlimm 😉

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  • An unserem fußballfreien Wochenende vielleicht nochmal kurz drüber nachdenken und zufrieden sein
    dass es so ist denn die Zweitligaabsteiger sind ja heute im Einsatz.
    Im Olympiastadion spielt T. München gegen Wehen W. dass erste Männermatch seit FCB- FCN 6:3 (5:0)
    am 33.Spieltag der Saison 2004 /05.
    FCB stand schon vorher als Meister fest und der FCN war gerettet.
    Mit Slovak erzielte ein FCN Akteur die beiden letzten Treffer.
    War damals mittendrin statt am Fernseher dabei.

    Grüße Dich elias johannes aus dem südlichsten Landkreis Deutschlands.

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    • dankeschön für die Grüße, michel andreas…in das Allgäu, ihc habe das nachgeguckt, elias johannes aus hamburg, die legende lebt!!!

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      • Dude, Zabomors, die Frau eines Bekannten, jetzt Du… so langsam übernehmen die Clubfans das Kommando in Hamburg😃👍🏼

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        • „Die Verclubbung der Freien und Hansestadt Hamburg ist doch kein Trost! Aber trotzdem super ist das!“

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  • Früher hat ein Profiverein eine Region vertreten. Wenn ich jetzt nur die Geburtsorte der FCN – Spieler kennen würde, käme ich nicht unbedingt auf die Idee, dass diese für den Club spielen.

    Ich habe leider den Eindruck, dass regionale Herkunft der Spieler auch bei den Fans ziemlich egal geworden ist. Wenn ich allein daran denke, wie eine Vertragsverlängerung für Valentini von vielen Fans kritisiert wurde. Lieber wäre denen, der Kauf eines fußballerisch stärkeren Ausländers, der in den zwei Jahren beim Club null Interesse an Integration und dem Lernen der deutschen Sprache zeigt.

    Mit einem Köllner habe ich mich identifiziert wie selten mit einem Club – Trainer. Auch Bornemann hat der Club viel zu verdanken. Das beide im Endeffekt rausgeschmissen wurden, weil sie aufgestiegen sind, finde ich immer noch schade. Wäre Köllner damals nicht aufgestiegen, sondern seither mit dem Club immer zwischen Platz 4 bis 6 in der zweiten Liga eingelaufen, dann wäre er wohl jetzt noch Trainer. Ich finde es extrem schade, dass viele Fans auch jetzt noch die Entlassung von Köllner als richtig einschätzen.

    Enttäuscht bin ich auch vom Verhalten der Fans in einem Fanforum. Sobald der Club verliert, werden die „schuldigen“ Spieler aufs schlimmste beleidigt. Das nimmt dann so eine Eigendynamik an, dass dann selbst mittelmäßige Leistungen der Sündenböcke als miserabel dargestellt werden. Auch da denke ich mir dann oft, was habe ich mit derartigen Fans zu tun?

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    Antwort
  • Misidjan fällt lt Pressemeldung auf „unbestimmte Zeit“ aus. Soviel essen, wie ich kotzen könnte, schaffe ich gar nicht. Danke schön an den Regensburger Bauern!

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  • Dieser bemerkenswerte Artikel, gibt meine Seelenlage zu 100 % wieder. Ich der den ruhmreichen und einzigartigen FCN seit Jahrzehnten mit Dauerkarte und Mitgliedschaft unterstützt.
    Die Auswirkungen des Wirtschaftsbetriebes Profifussball wurden bereits treffend analysiert und es entwickelt sich schon das Gefühl, dass wir in diesem System „keinen Fuß mehr auf den Boden bringen“.
    Die „Gefahr“ ist m.E riesig, dass wir den gleichen Weg gehen wie andere Traditionsvereine (Kaiserslautern,
    Offenbacher Kickers, RW Oberhausen, etc., etc.).

    Noch eine kurze Randbemerkung, lt. NN denkt unser Finanzchef (vormals bei Adidas beschäftigt), darüber
    nach wieder mit dem fränkischen Global Player zusammen zu arbeiten.
    Vielleicht hat er noch einen guten Draht zur Weltfirma in Herzogenaurach, dass der FCN ein sehr
    lukratives Angebot bekommt, welches aus wirtschaftlichen Gründen nicht abgelehnt werden kann .
    Ich persönlich kann mich noch sehr genau erinnern, dass uns diese fränkische Sportartikelfirma
    2016 quasi zu verstehen gegeben hat, dass man mit dem Club keine Zusammenarbeit mehr will.
    Als Fan tue ich mich natürlich leicht zu behaupten, dass Adidas für mich ein No-Go ist.

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  • Da waren einige Aktionen von Jahn Akteuren dabei auch wenn das Spiel unterbrochen war .
    Okay in der 2. Bundesliga kämpft jeder mehr oder weniger ums sportliche Überleben warum soll man dann in einem Test nicht auch böse sein. Aber wenn nur bei Früchtl sich einer aus der Oberpfalz nach dem am Boden liegenden FCN Spieler erkundigt ist es nicht in Ordnung.
    FCN Akteure verhalten sich sogar in der Relegation anders.
    Habe da eine Szene von Nürnberger aus dem Hinspiel gegen FCI im Kopf wo er sich nach einem tackling sofort erkundigt wie es bei ihm ausschaut.

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  • Erster Clubspieler coronapositiv? Oder hat CR7 endlich bei uns unterschrieben?

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    • Den Gerüchten nach hat es Handwerker erwischt. Gute Besserung! Und wo hat es ihn erwischt? In Fürth…

      Schäffler und Köpke von Saisonbeginn an nicht Einsatz fähig, Misidjan mindestens die gesamte Vorrunde nicht, jetzt auch noch der erste Corona-Fall. Leicht gemacht wird dem Club die Mission Klassenerhalt nicht gerade. Aber aufgeben ist nicht, wir kämpfen notfalls bis zur 96. Minute!

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        • Warum haben wir dann nicht Davy Crockett, William Travis und James Bowie verpflichtet? Streikte das Faxgerät?!

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      • Wie kommst Du eigentlich auf Fürth? Ich hätte eher gedacht, das wäre ein Souvenir von der U21-Reise, da gab es ja immerhin auch einen Fall…

        Ach ja, jetzt klingelts, das letzte Spiel war ja in Fürth. Ja, sollte man unbedingt meiden 😀

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        Antwort
          • Genau, wurde auch offiziell bestätigt.

            Soviel zum Wert von Gerüchten: keiner, auch wenn es plausibel erscheint… 😉

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  • Ich denke mal das entscheidet jetzt dann die 2. Testreihe um 14-15 Uhr ob wir überhaupt in St. Pauli antreten.

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    Antwort
  • So jetzt ist es amtlich, ab der Saison 21/22 spielt der ruhmreiche FCN wieder in drei Streifen.
    Vergessen die Aussagen von Adidas aus dem Jahr 2016, dass der FK Pirmasens besser in die
    Geschäftsphilosophie des Global Players passt (Ironie aus !) und so ein Provinzverein wie der
    Club aus Mittelfranken keine Rolle mehr spielt

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    • Die haben halt auch endlich gemerkt, dass Arroganz nicht gut für’s Geschäft ist.

      Wir sind doch eigentlich Traditions- und Heimatpartner, also die logische Verbindung. Die sollten noch viel mehr für uns tun.
      Ist das eigentlich jetzt besser dotiert als der Umbro-Vertrag?

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    • Dass immer noch Leute nicht verstanden haben (oder verstehen wollen), dass Adidas nicht direkter Ausrüster von Pirmasens ist/war, sondern über einen Händler mit deren Trikots ausgestattet wird…
      So wie zig andere Amateurvereine auch.
      Und wir werden in Zukunft auch nicht direkt von Adidas ausgestattet sondern eben über 11teamsports.
      Rat mal, welcher Händler für den FK Pirmasens verantwortlich ist…

      Lt. Bild ist es weniger als 1 Mio pro Jahr, Umbro zahlt 1 Mio pro Jahr, wenn ich mich recht erinnere… Aber ist in der aktuellen Phase halt auch schwierig…

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      Antwort
      • Seit vielen Jahren suche ich bisher vergebens eine warme Stadionjacke in meiner Größe und mit wenigstens passabler Qualität. Vielleicht wird damit das Angebot endlich besser?
        Dieser Konzern ist mir eigentlich äußerst unsympathisch, bei der Firma fällt einem gleich die bekannte AG ein, ein schlimmes, pseudoelitäres Verhalten, das höchst ausbeuterische Geschäftsmodell in Südostasien, englischsprachige Läden in Deutschland und das dazu passende, dubiose Agieren in der Coronakrise ein.

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        Antwort
      • Was heißt das denn genau: werden die Trikots speziell in den Clubfarben designed oder liefert uns der Händler Trikots von der Stange?
        Doch wohl eher letzteres. Denn sonst wäre es seltsam, weshalb Adidas uns nicht gleich direkt beliefert.
        Und dann gerade mal weniger als 1 Mio dafür daß wir für Adidas Werbung machen und die Trikots vermutlich auch noch teuer bezahlen.
        Für mich klingt es ein wenig nach Etikettenschwindel.

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  • Ohne den aktuellen Ausrüster in den Himmel loben zu wollen, aber ich habe Adidas keine Sekunde vermisst.

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    Antwort
  • Kaum kommt Corona, entdeckt Adidas die Tradition.
    Kann man toll finden.
    Mir ist das zuwider. Persönliches Motto seit damals: Never ever three stripes again.

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    Antwort
    • Wir als Ex-Grundigianer führen einen philipsfreien Haushalt und natürlich gibt es seit Jahren auch nichts mit drei Streifen. Das ist schon bitter jetzt.
      Und dann vor allem, das das jetzt so „hintenrum“ eingeführt wird. Es ist ja nicht offiziell und direkt der Schuster aus Herzogenaurach sondern irgendein Internetversandhändler, damit der Schuster immer noch damit glänzen kann, weltweit nur Real oder die Bauern zu unterstützen und denen unsere Coronasteuersubventionen in den Allerwertesten zu blasen. Wenn ich da weiter darüber nachdenke, gibt es vielleicht gar nicht genügend Eimer, in die ich kotzen kann.
      Ein weiterer Tropfen in das übervolle Faß auf dem steht: Ihr könnt mir mit Eueren Fußball“business“ bald den Buckel runterrutschen…. sehr passend hier im Thread.

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  • Deutschland im März 2020:
    Bekannte Handelsunternehmen hatten die Mietzahlungen laut Medienberichten für ihre Filialen hierzulande eingestellt, nachdem diese wegen der Coronavirus-Ausbreitung schließen mussten. Darunter laut Medienberichten Handelsketten wie Deichmann und H&M sowie Markenhersteller wie Adidas.

    Teile der Politik und viele Bürger zeigten sich zurecht empört – Adidas entschuldigte sich. Glaubwürdig war diese Entschuldigung meiner Meinung nach nicht. Zumal diese auch erst nach dem Druck der Öffentlichkeit kam. Schon alleine die Idee, ein Gesetz auszunutzen, welches keineswegs für Konzerne, sondern für „kleine Leute“ in schwierigen Zeiten geschaffen wurde, ist einfach nur dreist.

    Dreist auch, dass Adidas jetzt von einer „tiefen Verwurzelung mit dem fränkischen Sport“ schwafelt. Wurzeln, die Adidas selbst vor Jahren rausgerissen hat. Man hätte auch kommunizieren können, dass man sich auf seine Wurzeln zurückbesonnen habe nach einer damaligen Fehlentscheidung. Nichts davon.

    Die Begeisterung von Niels Rossow, dass “ 11teamsports eine Rückkehr zu Adidas perfekt gemacht hat“, teile ich keineswegs. Sicherlich hat @SCRamjet Recht, dass im Grunde 11teamsports unser Ausrüster ist – vertraglich gesehen. Unter dem Strich aber bleibt, wie @Herbertgerbert sinngemäß sagt, dass man sich als Fan einmal mehr verarscht fühlt.

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    Antwort
  • Wie auch immer: es muss einzig und allein entscheidend sein, wer die besten Konditionen anbietet. Und diesen Ausrüster müssen wir nehmen. Ob das jetzt Adidas ist, direkt oder indirekt, kann ich nicht wissen. Ist mir auch egal.

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    Antwort
    • Also, mir ist natürlich nicht egal, was Adidas veranstaltet und ob sie andere ausbeuten, aber mir ist es völlig egal, wer unser Ausrüster ist, solange er das beste Gesamtpaket hat.

      Dreck am Stecken haben sie in diesem Business sowieso alle…

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      Antwort
      • Schade, gar keine Haltung, weil alles egal ist? Etwas sehr nihilistisch. Als einzelner Verbraucher kann ich immer und jederzeit an der Kasse mit meinem Geld abstimmen. Das versuche ich immer und überall so gut es irgendwie geht, durch zuziehen. Wenn das viel mehr Menschen machen würden, dann kann man damit auch große Konzerne durchaus zu einem anderen Handeln bringen. Dafür gab und gibt es viele Beispiele im Konsumzeitalter, von Shell über AGE/Electrolux über Nokia bis RWE, listet zum Beispiel Wikipedia beim Stichwort „Konsumentenkoykott“ auf.
        Mit „ist eh alles wurst“ aber keinesfalls, das spielt den Handelnden nur in die Karten.

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        • Doch, ich kaufe seit damals auch kein Adidas und werde auch jetzt nicht damit anfangen.

          Aber deshalb einen Sponsoren abzulehnen, soweit geht das nicht. Schließlich ist Geld der Motor des Spiels. Und wir müssen die Möglichkeiten wahrnehmen, die uns die meisten Vorteile einbringen. Zumindest solange unser Sponsor keine kriminelle Vereinigung ist.

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      • Also ich sehe es nach der Abfuhr schon so Adidas kann mir auch weiterhin gestohlen bleiben.

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        Antwort
    • Mit diesem Geschäftsmodell/ dieser Haltung wirst du nie eine Marke FCN, ein Leitbild etablieren…
      Es sei denn die Maxime lautet:
      „Wir sind für alles zu haben, aber zu nichts zu gebrauchen – und alles ist nur eine Frage des Preises“.

      Oder ketzerisch: Wenn du diesen Maßstab auch persönlich anlegst, bist du die längste Zeit Clubfan gewesen. Bessere Konditionen bieten andere… 🙂

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      • Persönlich lege ich sogar einen wesentlich höheren Maßstab an. Aber ich kann ja nur beeinflussen, wo ich selber einkaufe und nicht wo der Club einkauft.

        Eigentlich ist doch diese ganze Empörungskultur ein wenig heuchlerisch. Ich glaube kaum, dass alle, die hier moralische Bedenken haben selbst nur fairtrade Artikel kaufen und auf Nachhaltigkeit achten, und stets die Klimakatastrophe im Auge behalten. Und sich stets gegen die Ausbeutung von Mensch und Tier starkmachen.

        Ich selbst leiste meinen Teil, indem ich mich vegetarisch beziehungsweise sogar überwiegend vegan ernähre. Ich würde es begrüßen, wenn wir einen veganen Ausrüster hätten. Aber ich glaube kaum, dass es das gibt, und so denke ich, dass Adidas auch nicht schlimmer ist als Nike oder Reebok oder Puma oder wer auch immer.

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        • Da hast du völlig Recht.
          Das Thema heißt für mich aber: ihr wolltet keinen Lokalbezug mehr, dann bekommt ihr ihn auch nicht wieder.

          Das hat nichts mit alle haben Dreck am Stecken zu tun…
          … Das ging mir deutlich zu einfach…

          Dafür trifft Schäffler nach 8 Minuten. Wunderbar!!!

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          • Aber wenn der Club den regionalen Bezug will, bleibt nur noch Puma.

            Das würde nach unserer Historie ein wenig befremdlich wirken und außerdem kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Ex-Adidas Mann sowas einfädelt 😁

            Was soll das wieder? Die Quittung für zu viel Passivität. Aber er spielt den Ball mit der Sohle, wenn sie schon den Videobeweis bemühen, dann sollten sie auch genau hinschauen! Vollidioten!

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  • Habe mir die letzte Viertelstunde des HSV heute angesehen.
    Warum macht der Flughafen Nürnberg eigentlich im Stadion des heutigen Gegners der Norddeutschen
    Werbung und nicht im Max Morlok Stadion ?

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    • Laut PK sind Köpke und Schäffler im Kader, das wäre auch von Nöten glaube ich, weil St. Pauli das wird jetzt so ein erster Trend ob man sich in naher Zukunft in der unteren oder oberen Tabellenhälfte erstmal orientiert vor allem dann wird man sehen müssen wie sich alles weitere mit der Krise auswirkt ob das alles weiterhin funktioniert, aus der letzten C Pause sind wir ja nicht gut raus gekommen, weiss man auch nicht was uns da bevorsteht.

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  • Natürlich wird es höchste Zeit, endlich mit einem Sturm zu spielen, der durchschlagskräftig ist. Wie gesund Schäffler schon ist, kann ich nicht beurteilen. Mit Köpke von Anfang an und wenn Schäffler noch nicht fit ist die letzte halbe Stunde mit beiden. Dann müsste ein Sieg drin sein.

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  • Schau schau, Rhein sitzt heute auf der Bank. Hat sich da die Ansicht des Trainers geändert? Egal, ich freu mich für den Jungen.

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  • Ich hab mich noch nicht entschieden, ob ich mich heute wieder vor dem Clubspiel auswärts fürchten soll oder ob ich mich vielleicht doch darauf freuen kann.

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  • Ja, wieder das übliche Gekicke vom Club. Der Ball wird gleich wieder verloren, daraus folgt ein Dauerdruck von St. Pauli, der demnächst zum Ausgleich führen wird. Murmeltierspiel. Wir kommen wieder nicht mal mehr über die Mittellinie.

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  • Habe gerade gegoogelt „1.FC Nürnberg – Führung verwalten?“ .. ergab keine Suchtreffer.

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  • Elfmeter nach VAR für St. Pauli, könnte aber außerhalb des 16er gewesen sein. 1:1
    Das ist halt auch nicht unverdient. Nach unserer Führung wieder Ballhalten vom Club 0, Zugriff im Mittelfeld 0, Entlastung durch Offensive dadurch auch 0.
    Murmeltierpassivität.

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  • Als Neuaufsteiger aus der 3. Liga tut man sich halt gegen alle Spitzenclubs aus der 2. Liga schwer. Da brauchen wir Zeit und Geduld mit der neuformierten Club-Mannschaft. Geld haben wir ja keines mehr.

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    • Ohne VAR wäre das nicht passiert!
      Wo wäre der Club ohne den VAR? Ich denke Alle, die die Einführung dieses Elements anfangs begrüßt haben oder sogar dachten das hilft dem Club, sind sicherlich mittlerweile in der harten Realität angekommen

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      • Mag sein. Hat aber mit der Tatsache das auf unserer rechten Abwehrseite Handlungsbedarf besteht nichts zu tun. 😉

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        • Ich finde viel mehr, daß es am defensiven und offensiven Mittelfeld mangelt. Die sind völlig unfähig sich ohne Ball freizulaufen und anzubieten und dann erst recht, einfache Zuspiele hinzubekommen, Zweikampfstärke nahe 0. Und dann gibts im Notfall noch den Hack, der sich im Zweifel zuverlässig verdribbelt. Man könnte ab dem Clubmittelfeld nach vorne alle Spieler kostengünstig durch Rigipswände ersetzen. Dadurch würden wir vielleicht sogar die Weltfirma Knauf als Sponsor gewinnen können und für unsere arme Abwehr würde sich auch nix ändern. Der Ball käme damit auch wieder gleich zurück, wäre also wie immer.

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          • Hack und Lohkemper muss man halt in den Lauf schicken, da kann kein Paulianer mit. Wenn man denen den Ball auf den Fuß passt und sie an der Mittellinie ins Duell mit 2-3 Verteidigern schickt, wird nicht viel passieren.

            Schnell über Außen, Ball zur Mitte. Die Räume sind ja vorhanden, wenn der Gegner mit einer Dreierkette spielt.

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  • Also ich höre bislang nur den Stream bei Amazon und das hört sich nicht gut an, sogar schlimm.

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    • Wir finden ja in Phasen des Spiels gar nicht mehr statt…
      Bisher der gleiche Stiefel wie letzte Saison,aber vielleicht wird’s ja noch…

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  • Juwe, das hört sich nicht nur schlimm an, das sieht mittlerweile auch schlimm aus. Leider sind wir das jetzt schon über 2 Jahre gewohnt.

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  • Was mich am meisten ärgert, ist was das blinde Huhn hier für eine Mannschaft zusammengestellt hat, während er bei uns in der letzten Wechselperiode, die er zur Verfügung hatte, ein Totalversager war.

    Wohl gemerkt, mich ärgert nicht die Leistung von jetzt, da hat er meinen vollen Respekt, sondern immer noch die Nicht-Leistung von damals!

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    • Gegen den Club kann jede Mannschaft schön kombinieren und somit glänzen. Die haben ja Räume ohne Ende. Zu Beginn der Saison dachte ich die Truppe hätte sich in diesem (ganz wichtigen) Punkt weiter entwickelt, aber gegen Darmstadt und heute sind das wieder alte Muster, leider. Naja, vielleicht wird es in HZ 2 ja wieder besser. Wenn nicht gibt das definitiv eine Niederlage. Bin gespannt ob es personelle Veränderungen gibt.

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      • Ja, auch wenn es noch 1:1 steht, der Trend des Spiels zeigt auch für mich auf Auswärtsniederlage.

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  • Heft hat die gelbe für Schäffler erst nach
    Forderung von 4 Hamburgern gegeben. Reklamieren lohnt sich.

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  • Wie? Oh 2:1 durch Remember Valentini VAR Handelfer. Na, jetzt dann wieder schnelles Club Umschaltspiel auf Passivität.

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  • Geis schon wieder im freundlichen Begleitmodus gerade, hat den St. Paulispieler über 10m im Coronaabstand begleitet.

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  • Schaeffler hat mir sehr gut gefallen. Das ist fast ein Klassenunterschied gegenüber den anderen Mittelstürmer-Alternativen.

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    • Absolut. Er muss nur Bälle bekommen. Und zwar nahe des gegnerischen Tores und nicht in der eigenen Hälfte. Hoffentlich hat er so schnell wie möglich Kraft für 90 Minuten.

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  • Krasser Fehlpass gerade von Margreitter oder Valentini, zum Glück hat St. Pauli die sehr vielversprechende Schanx vergeigt, das Zuspiel auf Dittgen kam zuweit.

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  • Tja, war klar. Können wir noch einen Punkt mitnehmen? Wäre für uns als Aufsteiger ja fast eine Sensation, ein Remis.

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  • Valentini kann man nicht mehr zuschauen. Bei ihm geht einfach alles schief…sowas von überflüssig!

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  • Auf was hat Schleusener da gerade denn gewartet? Bis genügend St. Pauliabwehrspieler da waren? Das ist ihm gelungen.

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  • Meine Herren, sowohl gegen Darmstadt als auch gegen St. Pauli Spiele wie gemalt, mit jeweils einer sehr frühen Führung. Eine normale Mannschaft hätte da durch Konter nachlegen können, der Club nicht. Der verfällt in einen passiven, kollektiven Tiefschlaf und lädt den Gegner geradezu ein, den Ausgleich zu schiessen und damit das Momentum auch wieder zu gewinnen.

    Mich kotzt das an, keine Ahnung, wie und gegen wen wir mit diesen langen Passivphasen gewinnen können. Vielleicht würde es mal helfen in Rückstand zu geraten?

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  • Wir waren heute in allen wichtigen Belangen wie Laufstärke, Ballbesitz, Passgenauigkeit und Zweikampfstärke unterlegen. Wir können am Ende froh sein, noch einen Punkt mitgenommen zu haben. Abgesehen vom Einstand von Schäffler sowie dem Ergebnis vermag ich auch heute noch keine wesentlichen Fortschritte unserer Mannschaft erkennen. Vor allem die Abwehr bleibt nach wie vor unsere größte Baustelle. Das hier nicht in Form von Personal nachgebessert oder Stabilität vermittelt wurde, kann ich nicht nachvollziehen. Immer sind wir einen Schritt und einen Gedanken zu spät, pomadig wird die Kugel nur uninspiriert nach vorn gedroschen. Mittelfeld wieder mal unauffällig bis nicht vorhanden. Wir können weder Bälle behaupten noch ein Spiel gestalten. Wann endlich werden wir Verbesserungen auf dem Spielfeld sehen?! Oder bin ich einfach noch zu ungeduldig?

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