Was tun bei Führung? Punktgewinn trotz Doppelführung.

Der 1. FC Nürnberg holt als Gast beim FC St. Pauli einen Punkt. Trotz zweimaliger Führung am Ende eher schmeichelhaft.

In der Länderspielpause musste der Club vor allem eines versuchen: Das 2:3 von Darmstadt aus den Köpfen zu bekommen. Leise erinnerte so manches bereits wieder an die Vorsaison, als man nach Gegentoren grundsätzlich kein Spiel mehr gewinnen konnte und Führungen nur selten über die Zeit gebracht werden konnten. Ganz gelang das nicht in Hamburg, beim 2:2 war man aber am Ende dann doch froh, dass man wenigstens nicht wieder alles verlor auf den letzten Metern und einen Punkt mitnahm. Immerhin. – Das nächste Spiel ist dann schon am Freitag gegen den Karlsruher und die Fans wollen dann wieder auf den FCN setzen, vielleicht macht es ein bet365 angebotscode leichter.

Frühe Führung reicht nicht zur Pausenführung

Der Club ohne den positiv getesteten Behrens und Mühl (erkrankt), dafür mit Margreitter und erstmals Schäffler in der Startelf, kommt optimal in die Partie und führte früh 0:1. Geis fing einen bösen Fehlpass ab und chippt gedankenschnell in den Lauf von Lohkemper, der klug nach innen ablegt und „Cheffe“ Schäffler findet (8.). Das erste Tor im Clubdress für den so sehnlichst erwarteten neuen Stürmer aus Wiesbaden, der erst noch eine Verletzung auskurieren musste.

Schon davor zappelte der Ball im Tor von Himmelmann, doch Hack stand knapp im Abseits, bevor der mit schönem Lupfer abschloss. Die Partie danach irgendwo zwischen engagiert und wild. St. Pauli weiter mit Wucht, der Club mit Kontern. Der Ausgleich dann erst nach Intervention aus Köln. Krauß hatte Kyereh unten an der Verse berührt. Was zunächst harmlos aussah, zeigte sich in der Wiederholung als klarer Elfer (28.).

Nachdem im Folgenden Hack den direkten Gegenschlag liegen lässt und einen Fehler von Himmelmann nicht nutzen kann und frei über das Tor schießt, kamen die Hamburger immer besser ins Spiel – vor allem weil beim Club die alte Krankheit wieder ausbrach: Individuelle Fehler. Immer wieder führten kleine und große Unzulänglichkeiten zu Gelegenheiten und Freiräumen, die St. Pauli auch beherzt ergriff – ohne allerdings zum Torerfolg zu kommen.

Wieder der VAR, wieder die Führung und wieder der Ausgleich

Kaum drei Minuten nach Wiederanpfiff meldet sich Köln erneut. Nürnberger hatte etwas unmotiviert aus der Distanz abgezogen und Avevor stand im Weg. Allerdings mit dem Arm und das ist nach der Valentini-Formel auch ohne Absicht Elfmeter. Geis verwandelt sicher (48.).

Der Gastgeber danach diffus, der Club schien die Partie in den Griff zu bekommen, setzte immer wieder Konter und Angriffe. Den Ausgleich verhinderte es nicht, weil ein recht simpler Angriff über die linke Abwehrseite bei Buballa landet, der (leider) wunderbar ins lange Eck vollendet (78.).

Dem Club geht danach beinahe die Puste aus, wechselt mehrfach, sieht sich nun aber bedingungslos siegeswilligen St. Paulianern gegenüber, die das Spiel noch komplett drehen wollen. Dass dies nicht gelang, ist auch Mathenia zu verdanken, der einen knallharten Schuss von Kyereh abwehren kann.

Guter Einstand von Schäffler, defensiv fehlt die Stabilität

Fazit: Der Club kann einfach (fast) nicht mehr gewinnen. Wer statistisch gesehen nur alle 2 Monate einen Sieg einfährt, braucht sich nicht bei einzelnen Situationen aufhalten, um zur Analyse zu kommen. Dem ganzen Verein fehlt es nach 2 Jahren der Erfolglosigkeit einfach am Selbstbewusstsein und der Überzeugung. Das spürt auch der Gegner. Zudem fehlt es an defensiver Stabilität (nur 38% gewonnene Zweikämpfe!), wozu die erneut verletzungsbedingte Umstellung in der Innenverteidigung wieder einmal ihr übriges tut. So muss man am Ende einen Punkt mitnehmen und sich auf die positiven Dinge fokussieren – zum Beispiel Schäffler. Der deutete an, wie er dem Club helfen kann, wenn er erstmal richtig fit ist. St. Pauli wirkte insgesamt reifer, kultivierter im Spielaufbau und auch mental überzeugender. Der Club muss sein Saisonziel „gesichertes Mittelfeld“ weiter verfolgen und kleine Schritte gehen.

49 Gedanken zu „Was tun bei Führung? Punktgewinn trotz Doppelführung.

  • Ist es nicht so dass zählt wo die regelwidrige Aktion beginnt?! Von daher meiner Meinung nach eben kein klarer Elfmeter weil Krauss dem Pauli- Spieler vor der Strafraumlinie auf die Hacken tritt.
    Der Ausgleich war verdient, keine Frage!
    Was mich neben unserer fehlerbehafteten Spielweise aber auch noch aufregt; der Ball ist auf Höhe der Mittellinie deutlich im Aus, Klauß reklamiert zurecht, der Vierte macht mehrere zustimmende Gesten, was passiert? NIX! 🙈

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  • Klarer Elfer! Der Muss jetzt rein.
    Jawoll.
    Jetzt kann die Mannschaft die o.a. Frage beantworten. Dem Gegner den Ball geben und Räume eröffnen ist es jedenfalls nicht.

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  • Klare Doublette zu dem Elfer im Regensburg gegen Valentini/uns.

    Waren beide keine oder am Ende in der Konsequenz halt beide berechtigt.

    Hauptsache drin und 2:1 Führung.

    Was tun bei Führung?
    Clever spielen, kontern und viel über außen!
    Dann fällt auch das 3:1. 🙂

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    • Für mich macht es schon einen Unterschied, ob du deine Hand neben dem Körper hängend oder auf Kopfhöhe neben dem Körper hast. Da hat die Hand nämlich noch nie hingehört… Insofern kann ich keine Doublette erkennen.

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      • Zitat Xxandl:

        „Da hat die Hand nämlich noch nie hingehört…“

        Stimmt.

        Im übrigen halte ich es für ein Unding, dass im Fußball Feldspieler, die Arme und Hände haben, am Spiel teilnehmen dürfen. Fußball und Feldspieler mit Armen und Händen – das ist ein Widerspruch in sich. Es ist dringend angezeigt, das Regelwerk entsprechend zu ändern!

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  • Ich weiß nicht, irgendwie geht mir dieses dauernde Hin und Her – Rückstand & Ausgleich oder Führung & Ausgleich – auf die Nerven. Kann unsere Mannschaft nicht mal eine Führung ausbauen und das ewige Flattern ablegen?

    Schön und beruhigend – das wollten wir doch? – ist anders.

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  • Generell ist ein Punkt auf Pauli nicht verkehrt, aber wir haben wieder zwei Führungen her gegeben, das ist einfach Mist. Da ist noch viel zu tun…

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  • Ein Punkt auf Pauli ist an sich kein schlechtes Ergebnis. Wenn man allerdings zweimal auswärts in Führung geht…

    Trotzdem bin ich nicht unzufrieden, auch wenn die Abstiegszone damit etwas näher rückt.

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  • Wenn man Darmstadt und St. Pauli zusammenfasst, dann haben wir in 2 aufeinanderfolgenden Partien 4 mal eine Führung wieder verspielt. Das muss man erstmal schaffen 😮 Wie war das mit den unliebsamen Rekorden kommt ein neuer hinzu? aber geht ja nicht den hatten wir ja schon letzte Saison, wir können diesen Rekord nur uns selber abjagen.

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  • Das Ergebnis geht in Ordnung.

    Beim 2:2 merkt man Valentini an, dass er sich aufs Wegdrehen konzentriert, damit er ja nicht den Ball an den Arm bekommt…

    Das war für ein Auswärtsspiel bei Pauli ok, einzig die Zweikämpfe gingen mir einen Tick zu häufig verloren.

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  • Ich weiss nicht recht.
    Klar geht ein Auswärtspunkt prinzipiell in Ordnung.
    Die Heimspiele werden halt zu selten gewonnen werden, deshalb schmeckt der Punkt irgendwie eher fad.

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  • Man sieht schon klar woran es hakt 2 Partien Darmstadt und St. Pauli aus 4 Führungen haben wir von möglichen 6 am Ende 1 Punkt gemacht. Trotzdem Schäffler macht Hoffnung auf mehr und man hat von 4 Partien nur 1 verloren. Man kann es drehen oder wenden.

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    • In Regensburg lag der Club auch vorne.
      Führungstabellenführer ist der Club also allemal…

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  • Krauß 22% Zweikampfquote, Geis 55% und Nürnberger 20%. Noch Fragen, Kienzle? Ich glaube das Problem ist nicht so sehr die Viererkette oder der Tormann. Da schaust Du als Valentini einfach schlecht aus, wenn vor Dir drei solche Kameraden spielen. Wer nimmt jetzt Kontakt zum Knauf in Iphofen aus? Rigipsplatten könnten doch auf ähnliche Zweikampfwerte kommen?
    Ein anständiger, 2. Liga gehärteter 6er wäre sowas von gut für unsere Mannschaft!

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    • Naja, bin da heute erst vorbeigefahren und könnte das übernehmen – vorausgesetzt die Runde an der ARENA-Treppe erteilt mir das Mandat.
      Allerdings sitzt der Knauf bei den Würzburger Baskets und beim Tabellenletzten der 2.Liga im Sponsorenboot. Aber Laster voller Rigips-Platten sind doch die letzte Existenzberechtigung der B8 – da sollte doch eine Ladung für Nürnberg drin sein. Ich würde dann noch ein paar Iphöfer Boxbeutel obendrauf legen…

      Zum Spiel. Ich halte es da mit @Blitz: Ein Remis auf St. Pauli wäre ok, wenn wenigstens die Heimspiele gewonnen würden.
      Aber letztlich bin ich immer noch traumatisiert von den 30 Minuten 3. Liga. Deshalb bin ich demütig geworden, erwarte nichts mehr und freue mich über jeden Punkt.

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    • Ein anständiger, 2. Liga gehärteter 6er wäre sowas von gut für unsere Mannschaft!

      Nee, das mit Jäger hat schon letztes Jahr nicht funktioniert…

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  • Kurz noch Statistik:
    6 gelbe wie heute für den FCN gab es in dieser Saison in der 2. BL in dieser Saison noch nicht.

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  • Mein Gott, war das glücklich und waren wir schlecht!

    Bitte nicht vom sehr glücklichen Punktgewinn täuschen lassen!

    Ohne Mathenia – Paraden und ohne die Pauli – Bomben direkt auf Mathenia, verliert der Club das Spiel mit zwei Toren Unterschied. Ist schon bezeichnend für die unsere geringe spielerische Qualität, dass die langen von Mathenia nach vorne gebolzten Bälle absolut nötig waren.

    Sollte ab dieser Saison Schulter nicht mehr Hand sein? Wenn ja, dann hätten wir noch mehr Glück. Der Elfer für uns wäre dann nämlich evtl. keiner gewesen.

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  • Alexanders Fazit beinhaltet alles, was ein Fazit zu diesem Spiel beinhalten sollte, finde ich. Auf den Punkt gebracht.

    Morgen geht die Club-Woche in die nächste Runde. Zur Wahl steht der Mann, der in den letzten 2 Jahren der Erfolglosigkeit als Vorsitzender des Aufsichtsrates fungierte. Und mit seinen Kollegen Entscheidungen treffen musste, die ehrenamtliche Aufsichtsräte aufgrund mangelnder Fachkompetenz so gar nicht treffen sollten. Wie diese Entscheidungen aussahen und wo uns diese Entscheidungen hingeführt haben, wissen wir alle.

    Nein, ich finde Herrn Grethlein durchaus sympathisch, und sein ehrenamtliches Engagement ehrenwert, aber wir sollten mit unserer Stimme dafür sorgen, dass endlich sportliche Kompetenz in den Aufsichtsrat kommt.

    Driller, Oechler und Pagenburg sind nicht das, was man gerne hätte als Aufsichtsrat, scheinen nicht intellektuell genug? Ein Andi Köpke kandidiert halt leider nicht. Und ein Driller, Oechler oder Pagenburg dürften mehr fachliche Impulse setzen als ein Bisping, Ehrenberg oder Maly. Sicherlich ist im Aufsichtsrat auch ein hohes Maß an unternehmerischer Denke sehr wichtig – aber nicht nur.

    Interessant in diesem Zusammenhang auch die Beschlussfassung, ob ein Sportbeirat installiert werden soll, initiiert von Peter Heider.

    Wichtig ist natürlich auf dem Platz. Aber die Entscheidungen, welche wir als Mitglieder auf der JHV treffen, werden in ihrer Tragweite meiner Meinung nach unterschätzt. Dies gilt für die Wahl des Aufsichtsrats, aber auch für eine Reihe an Satzungsänderungen.

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  • Nur weil jemand Fußballer ist/war, soll er über genügend sportliche Kompetenz verfügen? Nein, das finde ich nicht. Wenn unser Verein endlich mal professionell aufgestellt werden möchte im Aufsichtsrat, dann müßten wir einen Exspieler wie Michael Wiesinger dafür gewinnen, der sich sportlich weitergebildet hat mit seiner Trainerausbildung und auch über Trainererfahrung in mehreren Vereinen verfügt und mittlerweile wirklich gut vernetzt sein dürfte
    . Von seinem Interview im podcast der NN war ich restlos begeistert und bei ihm hätte ich null Bedenken, ihm meine Stimme zu geben. Weshalb bekommen wir es nicht hin, Exspieler, die weiter für den Club mitfiebern und seine Qualitäten haben, für den Aufsichtsrat zu begeistern?
    Mir gefällt das ganze Wahlprocedere auch in diesem Jahr nicht.
    Was erfahren wir denn über die Kandidaten aus einem 3 Minutenvideo? Und wieso können wir uns das erst auf der JHV ansehen? Wieso kann ein Kandidat nicht kandidieren, nur weil er zum Zeitpunkt des Videodrehs freiwillig in Quarantäne war? Wieso darf man ihnen nicht einmal Fragen stellen? Bzw. wieso haben sie keine Möglichkeit, auf Beiträge über den Chat zu antworten?
    Einige Anmerkungen noch:
    Ich war von dem Statement auf facebook von Christian Silberhorn (dem Aufsichtsratskandidaten, der zurückziehen mußte) ziemlich aufgewühlt. Ich finde es schrecklich, daß man bei unserem Verein wirklich Sorge haben muß, daß da manche vielleicht auch deshalb kandidieren, weil sie bei der Entscheidung, ob unser Vereinsgelände in den nächsten Jahren veräußert werden soll, mitmischen wollen.
    Umso mehr hoffe ich, daß der Antrag, daß ein Verkauf von der Mitgliederversammlung abgesegnet werden muß, die nötige Mehrheit findet.
    Ich bin ziemlich enttäuscht von unserem Aufsichtsrat und Vorstand, die anscheinend verhindern wollen, daß künftig eine Hybridveranstaltung (also gleichzeitig Präsenz und Online) die Normalität in unserem Verein wird. Anders kann ich mir nicht erklären, weshalb sie in einen Antrag vier vollkommen unzusammenhängende Punkte zusammen fassen und dann behaupten, daß dieser Antrag weitreichender sei als Anträge, die sich nur auf die Veranstaltungsform beziehen und daraus ableiten, daß ihr Antrag als erstes zu behandeln ist und wenn er angenommen wird, die anderen obsolet sind. Anscheinend soll dabei auch, wenn die Punkte einzeln abgestimmt werden, mit dieser Argumentation der eigentlich enger gefaßte Antrag des Aufsichtsrates als erster abgestimmt werden. Mir kommt das wie ein Taschenspielertrick vor und es erhöht nicht gerade das Vertrauen in diese Vereinsführung.
    Und genau aus diesen Gründen wird bei mir kein Aufsichtsrat aus dem aktuell tätigen Aufsichtsrat meine Stimme bekommen. Weil man aus Gründen der Geheimhaltung noch nicht mal erfahren kann, wer sich für dieses Vorgehen eingesetzt hat.

    Und ich bin gespannt, ob und wie das Thema Rechtsradikale in unserem Verein angesprochen und behandelt wird.

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    • Ja, @Beate, sicherlich, ich denke, wir alle würden uns im Aufsichtsrat eloquente, erfahrene, honorige Fachleute wünschen.

      Aber nur fürs Protokoll: Michael Wiesinger, Andreas Köpke oder Hans Meyer treten heute Abend nicht an! Das ist die Realiät. Wenn man also der Meinung ist, dass unser Aufsichtsrat dringend mehr Fachkompetenz benötigt, dann muss man die Fachkompetenz wählen, die heute Abend zur Wahl steht. Alles andere geht doch an der Realität vorbei.

      Beate, findest Du es nicht auch Wahnsinn, dass ein promovierter Philosoph oder ein Geschäftsführer eines IT-Ladens (beides nicht abwertend gemeint) extrem wichtige Personalentscheidungen treffen, wenn mal wieder niemand da ist auf der sportlichen Führungsebene? Wir sollten unbedingt aus den schier selbstzerstörerischen Fehlern der letzten 2 Jahre lernen. Erinnere Dich doch mal bitte daran, wie die Dinge in den letzten 2 Jahren gelaufen sind. Und wo uns das hingeführt hat!

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      • Selbstzerstörerische Entscheidungen werden solange getroffen wie unser Verein kein langfristiges Konzept hat, nach dem er seine Personalentscheidungen und Bewertungen der sportlichen Situation ausrichten kann. Diese von Wiesinger dringend eingeforderte Linie wird meines Wissens derzeit vertreten von Fifka, Heider, Rossberger und Schamel.
        Es mögen das auch noch andere Kandidaten auf ihrer Agenda haben, das weiß ich derzeit nicht, weil ich mir nicht alles merken kann, was da in dieser Kurzvorstellung steht.

        Ganz sicher werde ich kein Risiko eingehen und einem, der in der Immobilienbranche tätig ist, meine Stimme geben, geradde auch nach den Artiekeln heute in NN und NZ, wei dringend benötigt Bauflächen werden. Damit fallen für mich neben Grethlein (dem ich nicht mein Vertrauen schenken kann) Ehrhardt, Pagenburg und Scheider weg.

        Bei manchen anderen kapier ich nicht, was die mehr befähigt als mich, dafür zu kandidieren (also nichts 🙂 ) bzw. wie sie auf die Idee kommen, für die Aufgabe wirklich genug Zeit zu haben.
        Bei ein paar bin ich noch im Zweifel.
        Vielleicht überzeugt einer dann ganz besonders mit seinem Video.

        Positiv finde ich allemal, daß man diesmal die Qual der Wahl hat. Negativ, daß der Verein so wenig bemüht ist, uns gut über die Kandidaten zu informieren.

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        • Selbstzerstörerische Entscheidungen werden getroffen, weil man…

          – kein langfristiges Konzept hat
          – sich von der öffentlichen Meinung leiten lässt
          – keine Fachkompetenz aufweist.

          Stimme Dir in vielen Dingen zu. Die von Dir genannten Kandidaten finde ich ebenfalls interessanter und aufgrund ihrer Kompetenzen für unseren Club deutlich sinnvoller als andere.

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        • Habe mir alle Kandidaten genau angeschaut und werde Fifka, Rossberger und Schamel wählen.

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    • Ich teile Deine Meinung in den wesentlichen Punkten. Bei Wiesinger käme „Kopf“ zu „Fuß“. Da uns jedoch „Füße“ in der Vergangenheit in jedem Fall gefehlt haben und man sich im Bereich der „Köpfe“ auch nicht besonders positiv hervorgetan hat, wäre ich erst einmal froh, wenn zumindest mal ein hoffnungsvoller Fuß dazukäme.

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      • Wie hieß noch mal der Mensch, der Wiesinger zum Club geholt hat, mir fällt gerade der Name nicht ein, muss aber auch so eine absolut katastrophale Entscheidung des Aufsichtsrates gewesen sein…

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        • Vielleicht war es eher eine katastrophale Entscheidung, damals Wiesinger zu entlassen als Trainer und nicht den wie hieß der nochmal?

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          • Michael Wiesinger wurde nicht entlassen. Der wollte den Posten ausdrücklich nur für die beiden Relegationsspiele übernehmen. Habe auch wirklich den Eindruck, dass der sich sauwohl fühlt als NLZ-Chef und macht auch auf mich einen überzeugenden Eindruck.

            Meine Wissens nach wurde Michael Wiesinger von Robert Palikuca verpflichtet. Scheinbar, auch deiner Ansicht nach, eine richtig gute Wahl des Herrn Palikuca, bekanntlich rekrutiert durch unseren so total desaströsen Aufsichtsrat. Ist alles nicht so einfach.

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          • Mit Rigips-Platten braucht man bei Knauf nicht ankommen. Die kommen nämlich vom Wettbewerb. Bei Knauf produziert man hochwertige Gipskartonplatten von KNAUF! Das ist wie mit den Tempotaschentüchern von Zewa, die gibt’s nicht 🙂

            Habe das Spiel gestern auch gesehen und bin der Meinung, dass uns im Mittelfeld jede Form von Zweikampfstärke fehlt. Da holen wir viel zu wenig Bälle. Den Punkt von gestern würde ich als Punktgewinn verbuchen. 7

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            • Auch wenn es manchen langweilen könnte…

              Vielleicht haben wir die Antwort schon im Team: während Nürnberger und Krauß nur 20% (+ x) ihrer Zweikämpfe gewonnen haben, waren es bei Geis immerhin über 50% und beim eingewechselten Rhein auch. Der hat zwar nicht lange gespielt, aber in dieser Zeit auch keinen Fehlpass.

              Ich fand es eine schöne Randnotiz, dass Rhein rein durfte und könnte mir vorstellen, dass er sich auch reinkämpfen könnte in die Mannschaft. Auf jeden Fall ist er jetzt ein Stück näher dran. Ich halte nachwievor viel von dem Jungen, habe damals das Spiel gegen Frankfurt im Stadion gesehen und fand, dass er der überragende Mann auf dem Platz war. Er hätte es drauf, müsste es nur abrufen (dürfen).

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        • Übrigens zu diesem Argument hat Dr Grethlein in seinem Video sehr klar gesagt, daß er derjenige war, der verantwortlich war, daß Palikuca Wiesinger und andere ehemalige Spieler geholt hat. Er meinte, woher der das denn sonst hätte wissen sollen.

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  • Es wäre verheerend, wenn die Mischpoke Grethlein/Schneider gewählt werden würde. Es wurde in der Vergangenheit strukturell mit einem aufgeblähten AR schon alles dafür getan, dass AR-Mitglieder, die etwas verändern wollen, der Wind aus den Segeln genommen wird.

    Und wenn man dann die katastrophale Bilanz (inhaltlich, wie in der Au0endarstellung) von Grethlein mit seiner Wiederwahl belohnt bzw. einen Siri Schneider, zu dem man sicher nicht mehr viel sagen muss, für seine Taschenspielertricks i.V.m. mit Fanverbänden, mit Verantwortung belohnt, ist diesem Verein und seinen Mitgliedern nicht mehr zu helfen.

    Es sind jetzt 19 Kandidaten am Start. Man muss also nicht zwingen nachgewiesene Inkompetenz wählen. Ein „weiter so“ und die vielbeschworene Kontinuität darf keine Alternative sein.

    Ich bin froh, dass ein Martin Driller sportliche Kompetenz einbringen will und nicht wie Oe sein Engagement mit geschäftlichen Eigeninteressen verbinden will.

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    • Unmöglicher Beitrag @Andre, Du weißt, wie im deutschen Sprachgebrauch Mischpoke verwendet wird, zumindest solltest Du es wissen.
      Grethlein mag aus der Betrachtung jeweils danach Fehler gemacht haben, ihn aber als Gesindel anzuprangern entspricht nicht der Haltung dieses Threads.

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      • Wenn ich es richtig verstehe, ist das so, wie wenn Weiße „Nigger“ sagen, also beleidigend. Wenn Schwarze es sagen, ist es selbstironische Aneignung. „Mischpoke“ oder „Mischpoche“ im Jiddischen also wertneutral für „Familie, Sippschaft“, in der dt. Umgangssprache seit Anfang des 19. Jahrhundert abwertend im Sinne von „Gesindel, Diebesbande“.
        Wollte das nur eben ergänzen😉

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      • Lt
        https://synonyme.woxikon.de/synonyme/mischpoke.php
        sind die Synonyme unabhängig vom Verwender „Gesellschaft, Schlag, Spezies, Sippschaft, Clan“.

        Insofern verstehst Du den Begriff offensichtlich schlichtweg anders als seine offizielle Bedeutung.

        Ich verstehe jedoch, dass eine irrtümliche Interpretation nahe liegt und entschuldige mich für die Verwendung, da ich lediglich die Qualifikation ansprechen jedoch niemanden beleidigen, wollte.

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        Antwort
        • @Andre schreibt:

          „Man muss also nicht zwingend nachgewiesene Inkompetenz wählen.“

          So isses.
          Dass wir 30 Minuten in Liga 3 waren, war das Ergebnis einer Reihe an Fehlentscheidungen.

          Finde es auch unfassbar, dass der Fanverband eine Wahlempfehlung für Grethlein und Schneider ausspricht.

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          Antwort
    • Den Driller würde ich nicht wählen. Der war doch mal in letzter Zeit als Experte bei Sky. Viel zu gehemmt und unsicher.
      Da macht der Mattuschka einen wesentlich souveräneren Eindruck.

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    • Und woher nimmst du die Information, dass Driller sein Engagement nicht mit geschäftlichen Eigeninteressen verbinden will? Das ist eine reine Mutmaßung. Ob jetzt Diskothekenbesitzer (Drillo), Anlageberater (Ö) oder, wie er sich selbst nennt, Immobilienunternehmer (Chun) – von den dreien bringt uns meiner Meinung nach keiner weiter.

      Vielleicht sollten wir es wie die Bauern machen und mit Sigi Schneider wieder einen „Vorbestraften“ in das Aufsichtsgremium wählen – bei denen klappt es ja ganz gut mit Rummenigge und Hoeneß – ironieoff.

      Ich finde Prof. Dr. Matthias Fifka und Dr. Thomas Roßberger ganz spannend (Fußballprofi und erfolgreich im Business). Weiß jemand etwas über die beiden?

      Auf jeden Fall werde ich Christopher Dietz von werkb wählen. Weiß aber halt nicht, wie sehr bei ihm geschäftliche Interessen mit reinspielen würden.

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      Antwort
      • Für mich gilt grundsätzlich die Unschuldsvermutung: wie MD sein Geld verdient, weiß ich nicht. Insofern weiß ich noch weniger, ob und was sein geschäftliches Interesse sein könnte. Im Gegensatz dazu hat Oe ja schon ganz konkret versucht, Spielern seine Produkte anzudienen. Das Eine ist also maximal Potenzial, während das Andere konkret passiert ist.

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        • Ich weiß nicht, ob man das Oechler wirklich vorwerfen kann, was ihm vorgeworfen wird. Wir waren alle nicht dabei. Er hat erklärt, daß das vom Verein so gemacht wurde, daß die Prospekte den Spielern gegeben wurden. Kann ich mir in der Ära Bader/Woy mittlerweile durchaus vorstellen, daß er damit gezielt boykottiert wurde.
          Er hat aber auch in seiner Zeit als Aufsichtsrat nie versucht, für ein sportliches Konzept zu werben und damit unseren Verein endlich mal in ruhigere Fahrwasser zu bringen. Zumindest hab ich das nicht mitbekommen. Lass mich aber gern eines Besseren belehren.
          Mir ist auch egal wie Driller sein Geld verdient. Letztlich überzeugt mich seine Haltung, die er beim CEF vertritt halt einfach nicht. Da war wenig Konstruktives rauszuhören.

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          • Mag sein, dass Driller in den CEF-Runden keinen schlüsselfertigen Masterplan vorgelegt hat.

            Aber als ehemaliger Kapitän unserer Mannschaft weiß er, wie Profi-Mannschaften ticken, er weiß, wie unser FCN tickt, er ist kein Theoretiker wie die Mitglieder des jetzigen Aufsichtsrats, sondern Praktiker, er hat Erfahrungen gesammelt, die andere Aufsichtsräte nicht haben können, er hat Dinge hautnah miterlebt, die andere Aufsichtsräte nur von der Tribüne erahnen können.

            Das alles dürfte für wertvollen Input sorgen, den andere Aufsichtsräte nicht liefern können. Es geht nicht darum, dass Driller einen Masterplan auspacken soll, sondern es geht um wertvollen Input von dort, wo der Club wirklich stattfindet und wo sich alles entscheidet – in der Kabine und auf dem Platz.

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            Antwort
            • Er hat den Club damals verklagt. Und in Bayreuth hat er das Training verweigert weil das Gehalt eine Woche zu spät kam. Alle anderen Spieler haben trainiert weil das damals wohl ab und zu vorkam. Ein Opportunist, wie er im Buche steht.

              Der Oechler hat damals selbst in die Fächer der Spieler Angebote für Anlagestrategien und Steuersparmodelle gelegt. Das hat der Bader dann aufgedeckt und sich aufgeregt.

              Die beiden stehe auf jeden Fall mehr für Provinz und die eigenen Interessen als die meisten anderen.

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              Antwort
  • Ihr wundert euch immer, warum sie nach Führung das Fußball spielen aufhören. Ich sehe es so:
    Wenn der Gegner in Rückstand gerät machen die das was zu erwarten ist: Sie strengen sich noch mehr an. Und in dem Moment kann der Club dann nicht mehr mithalten.
    Der Sörensen macht auf mich das ganze Spiel hindurch den Eindruck, als pfeife er aus dem letzten Loch. Leute das ist ein Wikinger. Dem müsst ihr vor dem Spiel (und überhaupt) Blutomelett vom Rentier und Emmer und getrockneten Fisch geben. Nicht Milchreis oder Bio-Nudeln.
    Vor der Wahlentscheidung für den Aufsichtsrat schaut auch mal an, wo die Spieler herkommen, die in den letzten Jahren den Anschluss nach oben gefunden haben. Erras aus Amberg dürfte der Regionalste sein, Stark kam aus Richtung Bad Windsheim, Teuchert aus Coburg,..! Dem Valentini haben wahrscheinlich seine Jahre im Schwäbisch- Badischen geholfen.
    Für mich habt ihr momentan zu viel Nürnberg in der Führung. Ich würde den Schamel zurück holen und dann soll er die Spieler mit Kren füttern. Ernährungsproblem habt ihr nämlich- meiner Meinung nach- auch ein Größeres.

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  • Kleine Info:
    Nach Union ist nun auch Mainz eine virtuelle Versammlung zu heikel.

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    • Nun wir werden ja sehen, ob technisches Versagen die Aufsichtsratswahl anfechtbar macht.

      Im Gegensatz zu uns hat aber offenbar Mainz 05 kein Problem damit, den Mitgliedern vorab die Berichte von Sport und Finanzen zukommen zu lassen.
      Wir dürfen das immer erst auf der JHV erfahren.

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