Fußball und Bier

 

„Tor!, TOR!, TOOR!“, schreit der Mann im Fernseher. „Was für ein Traumtor! Und was für ein Wahnsinn! Wieder verspielt der 1. FC Nürnberg die Führung! Zweimal geführt in diesem Auswärtsspiel und wieder der Ausgleich! Wie in seinem letzten Heimspiel, da hat der Club nach zweimaliger Führung sogar in letzter Sekunde noch verloren (klick). Aber was war das für ein herrliches Tor! Ein Sonntagsschuss am Montagabend…“
„Perfekte Ballannahme und perfekter Abschluss! Eine brillante Aktion! Das sind die Momente, für die man als Fußballfreund lebt. Bring mir ein Bier, mein Sohn!“
„Warum?“
„Fußball und Bier gehören zusammen. Im Kühlschrank liegt eine Flasche. Und bring ein Glas mit!“
„Ich bring zwei Gläser mit.“
„Warum zwei?“
„Fußball und Bier gehören zusammen.“

[Zum Spiel: klick, klick, klick, klick.]

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102 Gedanken zu „Fußball und Bier

  • Erkennen muss der Sohnemann:
    Der Vater halt nicht ohne kann,
    er braucht das Bier nach diesem Spiel –
    Entspannung finden ist das Ziel.
    Weil Glas auf Flasche gar nicht klingt,
    der kluge Sohn zwei Gläser bringt.
    Na gut, nach dem Sankt-Pauli-Ritt
    trinkt Sohn ausnahmsweise mit!
    Doch heute heisst es für den Alten:
    Nüchtern seines Amtes walten,
    raus aus suffiger Vergammlung
    und online rein in die Versammlung.
    Sich durch Satzungsthemen quälen,
    dann auch noch die Richt’gen wählen.
    Als Mitglied braucht er klaren Blick,
    und zwar nach vorn und nicht zurück.

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    • Der ist aller erste Sahne!
      Schreib doch bitte nach dem Karlsruhe Spiel noch so einen Knüller.

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      Antwort
  • Mir ist es in letzter Zeit viel zu oft ein Kummer- statt eines Sieger- Biers! Und als Clubfan bin ich so viel Kummer gewohnt, dass ein Zum-Vergessen-Whisky beinahe schon Usus ist. Auf Dauer nicht gut. Es wird Zeit für bessere Zeiten!

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    Antwort
    • Wir müssen sparen, auf der JHV gibt’s nur belegte Brötchen.
      Aber die Erklärung ziieeehhht sich jetzt schon wie Gummi.

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      Antwort
  • Leider bringt sich Doc Grethlein gerade nicht nur um meine Stimme…

    Schade.
    Er zählt angebliche Nachteile der virtuellen Versammlung ohne Ende auf…

    Retro…

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    Antwort
  • Bei der ersten Abstimmung konnte ich nix machen, da poppte nix hoch auf meinem 2. Monitor…. wenns bei der nächsten Abstimmung wieder nicht funzt, bin ich raus. Lächerlich unter solchen Umständen eine Wahl durchzuführen.

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    Antwort
    • Also bei mir problemlos. Ich bin etwas enttäuscht, daß die Gelegenheit an der JHV teilzunehmen nur knapp 3000 Mitglieder nutzen.
      Heckings Rede gefällt mir. Mit ihm geht es in die Richtung, die ich mir immer erhofft habe.

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      Antwort
    • Bei mir gings auch nicht. Habe bei der Hotline angerufen. War wohl nicht der einzige. Der junge Mann meinte ich solle mal den Browser wechseln. Hoffe das hilft.

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      Antwort
      • Mit Chrome ging es problemlos. Auch jetzt eine Frage zu stellen … wobei wenn man die nicht schon formuliert hatte waren die 3 Minuten etwas kurz ..

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        Antwort
  • Nein, Herr Rossow, in einem Sportheim können wir uns schon alleine aus datenschutzrechtlichen Gründen eben NICHT treffen und der Mitgliederversammlung beiwohnen.

    Interessant: Die loyalen Fans hieven den Club bei den Dauerkartenverzichtern auf Rang 3 aller 36 deutschen Proficlubs. Angebl. hat der Club bundesweit 17.2 Mio Sympathisanten und ist damit unter den Top Ten aller Proficlubs.

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    Antwort
    • 3 Minuten Chat als Aussprache zu deklarieren ist ein Witz. Zumal man dann auch noch die Fragen an gänzlich unbekannte Aufsichtsräte hätte stellen sollen, deren Videos noch nicht mal zu sehen waren.

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      Antwort
      • Schade, dass hätte man besser lösen können.

        Z.B. durch eine thematische Voreinstellung (wie in einem vorbereiteten Forum), dann wären die Fragen automatisch vorsortiert worden. Ein Limit von 2-3 Fragen hätte auch jeder verkraftet.

        Aber so?

        Fragen an die Bewerber sind jetzt wohl nicht mehr möglich.
        Sie tun alles, dass einem das Format verleidet wird.

        Schade…

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        Antwort
        • 3 Minuten waren wirklich wenig. Aber das Format gefällt mir. Es werden teilweise (vor allem von Hecking) wirklich gute Antworten gegeben.

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          Antwort
  • Rossow schwadroniert von 17,2 Millionen Fans/Sympathisanten.
    Das hört sich bei aller Liebe nach Methode Trump an…

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    Antwort
  • Der spricht wie unser letzter Pfarrer, es ist anscheinend noch sehr ungewohnt vor der Kamera zu sprechen.
    Aber er hat wenigstens die Mitglieder im Kinderzimmer willkommen geheißen. 😉

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    Antwort
  • Neuer Club Slogan:
    „Der Club. Das Leben.“ Man fällt auf die Nase und steht immer wieder auf. Wir sind nicht Tasmania Berlin, wir wollen überall erstklassig sein.

    Ich weiß nicht, irgendwie nett gemeint aber doch daneben. Als Fast-Absteiger von Erstklassigkeit zu sprechen passt irgendwie nicht zusammen. Und bei allen Babystramplern und gesellschaftlichen Aktionen, es geht eben doch primär um sportlichen Erfolg. Statt Tasmania Berlin könnte man auch Heidenheim, Sandhausen, Mainz und Freiburg als positiv-Beispiele nennen. Nee nee, das ist mir zu viel Symbolik und „gut gemeint“, aber substantiell zu wenig.

    Aber hey, man soll ja bei aller Kritik auch mal stolz sein auf den Club. Wenns sportlich nicht geht dann eben für dessen Einsatz gegen den Klimawandel und für „Vielfalt“. Danke Club! 🙂

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    Antwort
    • Grethlein mit einer Abschiedsrede schon vor der Wahl? Jetzt ca. 4000 Mitglieder online.

      Obacht, jetzt kommt die Jet-Funktion und fliegt mit Überschall durch den Saal! 😀

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      Antwort
  • Huui, das sind aber vieeeeeeele Beiträge in der Jet-Funktion. Jetzt Klo- und Bierpause bis 21:25 Uhr. Hoffentlich ist die jetzt abgespielte Musik auch GEZfrei?

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    Antwort
  • Achso! Das ist ja echt ne Sauerei! Im VIP Bereich im Stadion gibts normales Bier und im Public Bereich im Stadion nicht! Rossow verspricht Besserung.
    Das Dreigängemenü während des Neujahrempfang im Business Tower wurde nicht vom Club bezahlt sondern von der Nürnberger Versicherung. Schon interessant.

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    Antwort
  • Mitgliederfrage: Wann gibts Weinschorle im Stadion, natürlich aus Frankenwein und wird es da einen Mengenrabatt geben!? Rossow erklärt sich nicht zuständig. 😀

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    Antwort
  • Thomas Grethlein wirkt müde.
    Müde, sich erklären zu müssen.
    Dass er sich erklären muss, ist logisch.
    Doch er wirkt müde.

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    Antwort
  • So langsam werde ich müd, dazu noch zu wenig Pasta im Magen und zu viel preiswerter Chianti im Blut, bin dafür des ganze Gwaaf abzubrechen und den besten Mitgliederversammlungsleiter aller Zeiten, den Professor Adrian oder so auf Lebenszeit zum Club-Präsident zu wählen. A bissle Chianti ist noch übrig. Prost!

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    Antwort
    • Jep Adrian for President, der macht das traditionell subber. Wer ist denn Shuranov? Echt für einen Jugendnachwuchsspieler soviel Geld?

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      Antwort
  • Rossow antwortet aber wirklich kompetent alle seine Fragen ab, Hecking sowieso.

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    Antwort
  • „Das Produkt ist nicht der FC Bayern, das Produkt ist nicht der 1. FC Nürnberg, das Produkt ist der Wettbewerb.“

    (Niels Rossow würde eine gerechtere Verteilung der Fernsehgelder begrüßen)

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    Antwort
  • Jetzt wird es zu lange. Besser wäre gewesen: chat, während Videovorstellung der Aufsichtsratskandidaten sortieren, dann Fragen abhandeln

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  • Mist, war gerade aufm Abbodd, habe Abstimmung verpasst, aber ihr habt ja richtig für den gekürzten Jet abgestimmt. Sonst wären wir kaum bis zum Freitagsspiel gegen den KSC fertig geworden….
    Oh Mann, schon 23 Uhr. Bis die AR Wahl mit 18 Kandidaten rum ist, wirds sicher wieder 2 oder 3 Uhr werden. Das schaff ich nimmer.

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  • Eine Jet-Frage:
    Herr Hecking, wer garantiert uns, daß Sie nicht nach sechs Monaten wieder woanders anheuern!? 🙂

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    • Ich denke schon. Da für Satzungsänderungen eine 2/3 Mehrheit nötig ist und selbst auf dieser Online JHV die große Mehrheit gegen so etwas ist, wird das wohl nie mehr stattfinden.

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      Antwort
      • Nana, Corona ist bei weitem noch nicht vorbei. Ich bin mir da recht sicher, daß so ein Format wie heute noch öfters durchgeführt wird.

        Neues Unwort: Jetöffnung.

        Jetzt gilts und wir machen durch bis morgen früh.

        18 Kandidaten mal 3 Minuten Video mit An- und Absage also 5 Minuten pro Kandidat macht 90 Minuten. Der Ball ist rund.

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        Antwort
  • Alter Falter, bein 18 Kandidaten wirds doch eh wieder 3 Uhr frühestens…. da hilft es nicht wirklich viel, den TOP 9 herauszuwerfen.
    Mal sehen, ob Hecking die Frage beantworten muss. 😀

    Ich hoffe noch darauf, daß dem Club Gutes widerfährt und hab mir mal einen Asbach Uralt eingeschenkt, fei werggli! Edz gehts weiter. Allmächd wieder viele Jet-Beiträge….
    Bisher führt die Frage nach dem Mengenrabatt für Weinschorle und Bier im Stadion, meine Top Ten Liste an, frei nach „Burchgrone is des bessste Biä….“

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    Antwort
  • Ich habe schnell das Schnabbesglas in die Spülmaschine gestellt, nicht das ich mir noch einen Uralten Asbach reintue. Palikuca hat eine große Schelle bekommen und Dr. Grethlein eine kleinere Schelle, bei der Entlastung. Boah bin jetzt fei gscheid müde. Sitze seit 7:30 Uhr am Dienstag in meinem Bürodrehstuhl-Markenprodukt aus Reichenschwand. Das sind Stand jetzt umgerechnet grob geschätzte 12 Jahre seit gestern früh. Welcher Eierkopf hat die Einzelentlastung des ARs eingelastet? Ein Quark.

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    Antwort
  • 1:13 Uhr, Kandidat Schindlers Bewerbungsvideo läuft und die Augenlider werden schwerer und schwerer. Soll ich nochmal das Schnabbesglas….

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    Antwort
  • jetzt nicht auf den letzten Metern aufgeben …. die 494. Minute kann die entscheidente sein!

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    Antwort
  • Was? Pagenburg? Im Ernst jetzt?
    Ich pack das Schnabbesglas wieder aus der Spülmaschine aus.
    Wurde der jetzt aus Mitleid wg. Sportinvalidität gewählt?

    Stimmt, Doc Grethlein! Erstmalig hat beim 1. FCN etwas wunderbar funktioniert: Die ganze Technik rund um die Mitgliederversammlung. Vielleicht deshalb, weil sie nicht von Bisping+Bisping aus Laff kam?

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    Antwort
  • Hätte was drauf gesetzt, dass Dietz reinkommt. Mit Abstand die beste Rede. So kann man sich doch täuschen.

    Fifka interessant. Kein Leichtgewicht. Tolle Vita. Und ein Prof für Strategie-Management scheint nicht verkehrt.

    Pagenburg spiegelt den Wunsch vieler nach sportlicher Kompetenz wieder, die aber Oechler und Driller nicht wollten.

    Die Wiederwahl von Grethlein find ich durchaus enttäuschend. Und auch unangemessen aufgrund der letzten 2 miesen Jahre. Muss man hinnehmen.

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    Antwort
  • Ich bin fassungslos: Grethlein mit den meisten Stimmen. Ist beim Club irgendwie, wie in Mafia-Filmen. Man versucht alles, um da rauszukommen, aber der Sumpf zieht einen immer wieder zurück. Ich begreife es einfach nicht, wie man diese inhaltliche- und Aussendarstellungsleistung bestätigen kann.

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    Antwort
    • Der Verein ist zurecht da wo er ist, weil die überwiegende Mehrheit der Mitglieder damit zufrieden ist.

      Das haben die bei der nicht bei der JHV zugegenen Mitglieder genauso gezeigt wie die Mehrheit derjenigen, die auf der OnlineJHV Adrians und Grethleins Vorgaben unterstützt haben.

      Hauptsache wir sind nicht abgestiegen. Und wenn Hecking und Klauß es nicht schaffen, dann jagen wir die eben auch wieder weg und holen den nächsten potentiellen Heilsbringer. Oder schimpfen über die Spieler. Denn das sind aus Sicht der Mehrheit der MItglieder ganz offensichtlich die einzigen Protagonisten in unserem Verein, die man dafür verantwortlich machen könnte.

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      • Genauso ist es Beate. Da ist nichts hinzuzufügen. Darum geht auch nicht viel voran beim Club und das seit Jahren. Da ist keiner zuständig für nichts. Wer ist zum Beispiel dafür verantwortlich, endlich mal einen zahlungskräftigen Sponsor zu finden? Da wird lieber eine ruhige Kugel geschoben.

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        Antwort
        • Zitat Hans:

          „Wer ist zum Beispiel dafür verantwortlich, endlich mal einen zahlungskräftigen Sponsor zu finden? Da wird lieber eine ruhige Kugel geschoben.“

          Das Problem ist, dass keiner der dann nicht gewählten Kandidaten, den Eindruck erweckte, als könne er einen „zahlungskräftigen Sponsor“ beschaffen. Am ehesten vielleicht noch Fifka – und der wurde gewählt.

          Was die Frage der „sportlichen Kompetenz“ im AR betrifft, setzte ich Hoffnungen auf Driller, aber dessen Bewerbung war so substanzlos flach, dass ich von einer Wahl Abstand genommen habe.

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          Antwort
        • Wer ist zum Beispiel dafür verantwortlich, endlich mal einen zahlungskräftigen Sponsor zu finden? Da wird lieber eine ruhige Kugel geschoben.

          Also ich glaube da ist kritisieren und reden ohne selbst in der Verantwortung zu sein, das deutlich einfachere Los.
          Mit der Nürnberger Versicherung einem Konzern sind wir doch so schlecht gar nicht aufgestellt. Dazu kommen ja auch noch einige andere Sponsoren, die sich neulich erst um X Exasol ein neuer Hauptsponsor erweitert haben. Und jetzt in Corona Zeiten sitzt das Geld auch nicht mehr so locker bei den Unternehmen, wo niemand genau weiß wie es weitergeht.
          Dieses immer nur meckern und kritisieren ohne jegliche Verantwortung zu haben, stößt mich einfach ein stückweit ab. Finanziell unter allen Parameter dieser Krise, stehen wir aktuell offensichtlich nicht so schlecht da. Diese ständige meckern verstehe ich nicht.

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          Antwort
          • Das stimmt schon, dass die Sponsorensuche für die Verantwortlichen im AR schwer ist. Dennoch muss man sich schon fragen, warum, wer dann im AR sitzt, wenn er schon keine sportliche Kompetenz einbringen kann. Das kann ja dann nur die kaufmännischen Kontrolle und die Sponsorensuche betreffen. Eine BWA und eine Bilanz kann sicher – abseits der Malis und Kochs (bei denen weiß man es aufgrund Ihres Jobs nur nicht sicher annehmen kann) – jeder der „Wirtschaftsvertreter“ lesen. Insofern kann diese Fähigkeit alleine nicht ausreichen, weil sie keine USPs sind. Also trennt sich die Spreu vom Weizen im Bereich der Sponsorenakquise. Und da haben wir seit Jahr und Tag nur kurze Hebel, da mir nur Vertreter mit primär regionalem Netzwerk haben. Man bräuchte unbedingt Vertreter mit mindestens deutschlandweitem Netzwerk um nicht immer im gleichen Teich zu fischen, der sowieso budgettechnisch klein ist.

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            Antwort
            • Das Unternehmen des Stefan Müller, jetzt ehemaliger Aufsichtsrat, vermarktet Springer. Das mag man mögen oder nicht mögen, aber das der über ein funktionierendes Netzwerk verfügt und etwas von Sponsoring und Marketing versteht, ist doch anzunehmen.

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              Antwort
              • Das ist doch prima. Um mögen oder nicht, darf es dabei auch gar nicht gehen.

                Uns muss jedes Geschäftsmodell recht sein, dass Sponsoren bringt.

                Dann hatten wir immerhin einen Verreter, der außerhalb Schwabach/Lauf unterwegs war.

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                Antwort
        • Verantwortlich für die Sponsorenakquise ist der Herr Rossow. Und Sportfive. Die haben nämlich eine breite Palette von Vermarktungsrechten. Ohne die geht gar nichts.

          Diese Verantwortlichkeit also ausschließlich dem Herrn Grethlein zuzuschieben halte ich für falsch. Auch, weil er den Aufsichtsrat, der die Entscheidungen trifft, nach außen repräsentiert, diese aber nicht allein trifft, sondern der Rat im Kollektiv. Er hält also die Gosche hin. Wieso er das macht, ist mir schleierhaft. Masochismus? Wie gesagt, keine Ahnung.

          Im Übrigen wurden gestern drei Räte gewählt. Zwei davon sind neu im Amt. Für mich eine Veränderung.

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          Antwort
          • Von einem KONTROLLgremium zu verlangen, es möge doch bitte Sponsorenakquise betreiben, zeigt schon deutlich, dass Aufgabe und Sinn eines Aufsichtsrats nicht so ganz verstanden wurde.

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            Antwort
            • Ja, das ist mir auch negativ bei sehr vielen AR-Bewerbervideos aufgefallen. Da versprechen die Kandidaten immer Konzepte und mehr Sponsoren und und und, dabei ist das doch ABSOLUT nicht die Aufgabe eines Clubaufsichtsrats.
              Mir hätte der Bülent aus der Südstadt gefallen, so ein Vollblut-Fan mit türkischen Wurzeln und Köpfchen hätte dem AR sicherlich gut getan und warum jetzt ein Exfußballer viel „sportliche Kompetenz“ haben soll, erschliesst sich mir nicht. Da fehlt mir irgendwie eine passende Definition dieses Begriffs. Für mich wäre dann eher der junge Herr Schindler als Sportwissenschaftler passender gewesen. Naja, nun nehmen wir halt die, die mehrheitlich gewählt wurden.

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              Antwort
              • Ja, Bülent: Ich habe u. a. ihn gewählt und nicht den Sportmanagement-Wissenschaftler Dr. Thomas Roßberger, den ich in der Schriftform ursprünglich ganz passend fand. Im Vorstellungsvideo war er enttäuschend, im Sitzen mit brüchiger Stimme ohne Dynamik, inhaltsleer und eitel („Ich bin der ideale AR“ oder so ähnlich). Deshalb Bülent, weil er voller Leben, mit Herz und Hirn aufgetreten ist und eine auch für den Club wichtige Bevölkerungsgruppe repräsentiert. Schade, dass er’s nicht geworden ist!

                Generell hat sich der Club gestern organisatorisch und inhaltlich als Profiverein gezeigt. Die kleinen Macken kann man vergessen, wir müssen nicht alles und jedes kritisieren. Es wurde viel Richtiges und manch Erstaunliches gesagt, das — wieder mal – Hoffnungen weckt, ohne Euphorie zu provozieren.

                Ja, alles tun, damit wir uns dauerhaft in der 1. BL etablieren: Schritt für Schritt gehen, breites Kreuz entwickeln, Rückschläge wegstecken, aufstehen, weitermachen, auf allen Gebieten immer besser werden.

                Ich glaub seit gestern, wir schaffen das.

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                Antwort
          • Offiziell hast Du recht. Aber wozu brauchen wir dann überhaupt Vertreter in einem noch dazu aufgeblähten Gremium? Ich finde schon, dass die Kontaktanbahnung im Sponsorenbereich ein wichtiger Faktor für die Berechtigung im AR ist – wenn man keine sportliche Kompetenz hat.

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            Antwort
      • Also so schwarz muss man das jetzt nicht sehen. Ist doch toll, daß ein bunter Strauß von 18 Kandidaten sich um drei AR Ämter beworben hat.
        Natürlicherweise haben bei Wahlen die Amtsinhaber immer einen Vorsprung, daß der von Grehtlein jetzt so groß war, war jetzt auch überraschend. Vielleicht hofft man aber auch darauf, daß er jetzt genug Fehler gemacht hat und daraus gelernt hat? Da wird halt das kleinere Risiko gewählt, hoffentlich keine Kontinuität der Fehlentscheidungen.
        1969 Mitglieder von über 22.000 waren noch anwesend, das ist natürlich enttäuschend, aber unter der Woche bis weit nach Mitternacht auch etwas erwartbares. Vielleicht sollte man zukünftig schon um 16 Uhr nachmittags anfangen?
        Die Technik hat wunderbar und einfach funktioniert, da ist Homebanking um Längen schwieriger, das lasse ich nicht als Ausrede gelten.

        Schade, daß Hecking die Frage danach, ob er dieses Mal freiwillig länger bleibt oder wieder eine vorzeitige Flucht antritt, nicht beantworten musste.

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        Antwort
        • Die unheimlich witzige Frage hat er doch schon auf der Antrittspressekonferenz mit „Ich habe keine Ausstiegsklausel“ beantworten dürfen…

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          Antwort
      • Damit hast Du in jedem Fall recht.

        Leider sehen die Mitglieder nicht, dass man mit diesen Vertretern in einem dynamischen Markt, in dem sich andere Clubs weiterentwickeln, strukturell nicht einmal den Status Quo halten kann, wenn man selber stagniert.

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        Antwort
        • BINGO! … Wir spielen doch Buzzwort-Bingo, oder? Das war doch das Ziel des Beitrags? Oder? Nein? Oh!

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          Antwort
  • Meines Wissens ist die Ausgliederung, doch hauptsächlich aus steuerlichen Gründen, vorerst passé. Und das man sich in Zeiten einer Corona Pandemie jetzt eher seitwärts bewegt, mit kleinstem Risiko, ist doch völlig in Ordnung. Ab nächsten Jahr fällt das Nießrecht für die Filetgrundstücke rund um die Clubzentrale gegenüber des Valznerweihers weg. Auch hier wurde der Status Quo betont, auch das finde ich in Ordnung, das man jetzt hier nicht all in geht und schon mit dicken zweistelligen Millionenbeträgen in nächster Zukunft rechnet.

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    Antwort
  • Warum haben so viele Thomas Grethlein wiedergewählt? Warum?

    Grethlein hat sich seinen Trumpf bis zuletzt aufgehoben, indem er sagte, dass die Rückkehr von Michael Wiesinger sein Werk gewesen sei.

    Uli Digmayer livetickerte Folgendes:
    „Thomas Grethlein betont u.a. die wirtschaftliche Seriosität unter seiner Führung, die neue Professionaität des Gremiums, gute Kontakte zur Wirtschaft und die Verankerung der Vereins in der Stadt und Metropolregion und schreibt sich die Einbindung von Wiesinger, Galasek, Frey und Co. auf die Fahnen. Ein unaufgeregter, sachlicher Vortrag.“

    Dass er Palikuca bei dessen Abschieds-Pk eine „sehr gute Leistung“ bescheinigte, schien dann niemanden mehr zu interessieren. Denn wenn die Einbindung Wiesingers nicht die Idee Palikucas war, sondern von Grethlein, dann gibt es (bis auf den Transfer von Hack) kaum etwas, was man Palikuca gutschreiben könnte. Diese „sehr gute Leistung“ ist daher ein Witz.

    Die Redebeiträge waren aus meiner Sicht doch ziemlich bescheiden, insgesamt betrachtet. Auch davon profitierte Grethlein. Mit Selbstkritik ging Grethlein zudem in meinen Augen sparsam um – auch dies schien viele nicht zu stören.

    Thomas Grethlein sollte Fabian Schleusener einen ausgeben. Denn ohne diese 96. Minute wäre er nicht wiedergewählt worden. Dass man diese Fast-Katastrophe und die damit verbundenen Fehlentscheidungen so schnell verdrängen kann – schade.

    Ich versuche es aber auch positiv zu sehen. Mit Professor Fifka und Chhunly Pagenburg verstärken zwei Kompetenzen den Aufsichtsrat, die vorher dort fehlten. Dieter Hecking hat eine starke Rede gehalten, so als würde er seit vielen Jahren nichts anderes machen. Niels Rossow kam bei seinem Vortrag etwas gestelzt rüber und haute marketinglike auf den Putz (17,2 Mio. Sympathisanten), ehe er in der Fragerunde warmlief und glänzte.

    Das laufende Geschäftsjahr wird finanziell aller Vorraussicht nach bitter, das Eigenkapital dürfte wieder deutlich weniger werden – aber es dürfte uns nicht umhauen. Man gehöre nicht zu den 13 gefährdeten Vereinen aus Liga eins und zwei. Das ist in Anbetracht der schwierigen Zeiten eine gute Nachricht. Gleichzeitig sollte aber jedem klar sein, dass wir Geduld haben müssen mit dieser Mannschaft – mehr Neuzugänge waren finanziell nicht möglich.

    Und Michael Wiesinger dürfte für den Aufsichtsrat ein wertvoller Ratgeber sein, falls die sportliche Führungsebene mal wieder verwaist sein sollte. Aber davon gehen wir mal nicht aus – Dieter Hecking hat hier ein Ziel und keine Ausstiegsklausel. Und er wird, bis er eine andere Herausforderung annimmt, womöglich Strukturen schaffen, die uns krisenfester machen.

    Grundsätzlich finde ich es ohnehin überlegenswert, einen dritten Vorstand zu installieren – damit der Aufsichtsrat sich auf das Beaufsichtigen zurückziehen kann und sich Grethlein nicht wieder zum „Club-Boss“ (Bild-Zeitung) aufschwingen muss. Reden wir über einen dritten Vorstand, reden wir erneut über Michael Wiesinger.

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    Antwort
    • Zu Palikuca. Der Mann wurde beurlaubt. Nach einem Jahr. Das sollte genug an Deklassierung sein. Das schlechteste Zeugnis, das man ausstellen kann. Damit war es dann auch gut. Ihn dann vor versammelter Öffentlichkeit in seinem Beisein noch einmal ein schlechtes Zeugnis auszustellen, wäre wie immer man seine Leistung auch beurteilen mag, respektlos, stillos und eben auch unprofessionell gewesen.

      Und noch einmal: Grethlein vertritt die Entscheidungen des Aufsichtsrats nach außen. Er ist nicht der Boss, und er leitet den Aufsichtsrat nicht. De jure und auch de facto. Wieso de facto? Weil ich vermute, dass sich der Herr (Stefan) Müller als Gesellschafter und Geschäftsführer eines doch erfolgreichen Unternehmens vom Herrn Grethlein nicht diktieren lässt. Das gleiche gilt für den eigenwilligen Günter Koch, der deshalb für den Aufsichtsrat so wertvoll war, und für den smarten Profipolitiker Maly.

      Korrekt ist, meiner Ansicht nach, den Aufsichtsrat insgesamt zu kritisieren, und da gibt es viel Negatives anzumerken, aber nicht Grethlein allein. So stellt er sich auch nicht dar. Er wird vielmehr ständig als solcher angesehen. Wenn er also gestern spricht, dann spricht er für den gesamten Rat. Und eben nicht für sich. Das steht ihm in der Mitgliederversammlung auch nicht zu. Das darf er nicht.

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      Antwort
      • Wär mal interessant, ob er diesmal seine Rede mit seinen Kollegen im Vorfeld abgesprochen hat oder ob das wieder so lief wie damals, als Schamel nicht wollte, daß er im Namen des gesamten Aufsichtsrates spricht, weil er die Rede nicht abgesprochen hatte.

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        Antwort
      • @Bernd

        Grethlein ist nur ein Teil des Aufsichtsrats. Und somit auch keineswegs alleine für dessen Fehlentscheidungen verantwortlich zu machen. Richtig. Möchte auch noch hinzufügen, dass ich überzeugt bin, dass Grethlein gewissenhaft für unseren Club tätig ist, außerdem tut er es ehrenamtlich, das ist lobenswert. Kein Zweifel.

        Grethlein hat aber andererseits in seiner Wahlrede gesagt, dass unter seiner Führung vieles besser geworden sei. Und, dass er, nicht Palikuca wohlgemerkt, die Einbindung von Wiesinger bewerkstelligt hat. Was nicht nur mich überrascht haben dürfte.

        Heißt also: Für Fehlentscheidungen darf man ihn nicht alleine kritisieren. Aber für Dinge, die gut waren, darf er sich alleine loben, ohne den Aufsichtsrat als Ganzes zu erwähnen? Nee, oder?

        So wird ein Schuh daraus:
        Unter der Führung von Grethlein wurden Fehlentscheidungen getroffen, die den Verein fast in die Vollkatastrophe gestürzt hätten. Unter der Führung von Grethlein war keineswegs alles verkehrt. Die Mitgliederversammlung hat sich für das Nicht-alles-verkehrt entschieden.

        Im Übrigen spielte Thomas Grethlein laut Medienberichten schon eine sehr tragende Rolle im Aufsichtsrat. Denn er soll, zusammen mit Stefan Müller, die Gespräche in Sachen Sportvorstand geführt haben. Die Entscheidungen hat der Aufsichtsrat getroffen, ja, aber Grethlein konnte diese Entscheidungen durch seine geschilderten Eindrücke aus den Gesprächen beeinflussen. So wohl auch bei Palikuca.

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        • Natürlich hat Grethlein im Nachhinein falsche Entscheidungen getroffen, aber wenn wir ehrlich sind, dann hat er auch nur gemacht was die übergroße Mehrheit der Club-Fans und -Mitglieder gewollt hat.

          Die erste Runde mit Meeske und Bornemann war ja durchaus erfolgreich, Meeske hat die Finanzen in Ordnung gebracht, hat die Außendarstellung professionalisiert und Bornemann hat im zweiten Anlauf einen Aufstiegstrainer gefunden, der wahrscheinlich der günstigste Trainer ever beim Club war, selbst mit dem Rausschmiss später. Dann kam der Winter 2019 und da hat Grethlein mit dem AR im Nachhinein vielleicht einen Fehler gemacht. Wobei der Rausschmiss von Bornemann und Köllner dürfte immer noch vom Gros der Fans und Mitgleider als richtig angesehen werden. Klar hat es dann schlicht zu lange gedauert bis man einen Nachfolger für Bornemann hatte, aber ich kann mich schon auch noch an die Jubelarien hier und anderswo über Palikuca erinnern, als dieser loslegte. Insofern auch hier gab es kaum einen der da sofort erkannt hätte, na klar der Palikuca kann es nicht.

          Also die Vorstellung von Palikuca klang sicher nicht so verkehrt, die ersten Taten sahen auch gut aus. Kann man Grethlein da echt einen Vorwurf machen, das er das Ende nicht erkannt hat?

          Mit Rossow hat er anscheinend auch eine gute Personalwahl getroffen, der hat mir gestern tatsächlich ganz gut gefallen, bisher war ich da ja eher skeptisch. Und auch mit dem dritten Sportvorstand scheinen dfer AR und Grethlein gar nicht so schlecht zu liegen. Dass Meeske zu früh weg wollte, das kann man Grethlein oder dem Aufsichtsrat ja nicht vorwerfen. Also von 5 Personalentscheidungen waren 4 gut.

          Das Thema Grethlein als Fan in der Relegation finde ich nicht der Rede wert, sorry aber was da in letzter Zeit hochgezogen wird, ob er sich damit diskreditiert hätte, weil Bierflasche und Zigarre gar nicht geht. Sorry aber das ist nur mehr peinlich.

          Und die ständig geäußerte Verpflichtung der AR müsste Sponsoren finden, sorry aber das ist nicht seine Aufgabe und das ist auch von einem ehrenamtlich tätigen AR nicht verlangsam. Die Idee, die Mitglieder müssten halt den einen oder anderen DAX-Vorstand kennen und der würde dann auf Zuruf bei uns als Großsponsor einsteigen ist maximal naiv.

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          • Nein, ich möchte Grethlein keinen Vorwurf machen, dass er und seine Kollegen mit Palikuca eine Fehlentscheidung getroffen haben. Fehler passieren.

            Aber diese Entscheidung, die uns an den absoluten Abgrund geführt hat, geht nun mal als Vorsitzender des Aufsichtsrates auf seine Kappe. Eigentlich hätte er daraus die Konsequenzen ziehen sollen. Und eigentlich sollten Aufsichtsräte sowas gar nicht entscheiden dürfen.

            Grethleins Nervenmassage mit Bier und Zigarre in der Relegation stört mich nicht – alles gut.

            Dass er aber Palikuca in einer dubiosen Pressekonferenz eine „sehr gute Arbeit“ bescheinigt und „keine monokausalen Ketten“ sieht, halte ich für eine wenig gelungene Außendarstellung. Und vor allem mangelt es ihm meiner Meinung nach schon etwas an Selbstkritik.

            Geht nicht um Grethlein, der ein angenehmer Zeitgenosse sein mag, es geht um den Club – insofern bin ich enttäuscht, dass Grethlein wiedergewählt wurde.

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            • Vielleicht war Palikuca gar keine Fehlentscheidung? Wir hatten vier, in Worten 4 gleichzeitig verletzte Torhüter! Da möchte ich mal Liverpool, Baiern oder Juve sehen, wenn das denen passiert. Gleichzeitig musste permanent die Viererkette wegen Sperre oder weiteren Verletzungen umgestellt werden. Dann kam noch der Abstieg in den Köpfen dazu, Formprobleme bei der einen oder der anderen, vorher stabilen Mannschaftsstütze und schon war die Suppe für den Abstieg in die 3. Liga fast ausgelöffelt.

              Die Welt ist nie schwarz oder weiss, sie ist bunt und vielfältig. Auch wenn das immer mehr Menschen zu kompliziert wird und sie deshalb auf einfachste Eindimensionalität setzen.

              Vielleicht war Palikuca Tag und Nacht dagesessen, hat hart gearbeitet und alles versucht? Käme man da als AR Vorsitzender vielleicht zum selben Schluß, wie Dr. Grethlein?

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              • @Herbertgerbert

                Nein. Da bin ich nicht Deiner Meinung. Wohingegen ich Deinen Kommentar vom 14.07.2020 unter dem Artikel „Robert Palikuca muss gehen“ gut fand.

                Du hast damals geschrieben, ich zitiere:

                „Ich kann doch nicht, egal ob Anfänger oder nicht, beliebig Personal für beliebige Positionen vom Transfermarkt holen und dann habe ich fünf Mittelstürmer, kaum Flügelpersonal, keine Alternativen auf den Außenverteidigerpositionen, verleihe im Winter 6er, habe danach auch keinen Spezialisten oder Ersatz auf dieser Position usw.ff.
                Dann zerstöre ich eine Mannschaftsstruktur und schaffe keine neue, hole zweimal völlig untaugliche Trainer.
                Nein, diese Entlassung geht in Ordnung, das war gar nix.“

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                • Tja, das ist die Dialektik eines Clubfans. Man denkt manchmal so und dann wieder so.
                  Wenn wir damals an die Zeit zurückdenken, als Palikuca eine Neuverpflichtung nach der anderen bekannt gab, da waren wir alle doch höchst euphorisch und auch verschiedene Fachleute und die Presse sortierte uns unter „sofortiger Wiederaufstieg möglich“ ein.
                  Die Saison fing eigentlich leidlich gut an, es gab viele höchst unglückliche Unentschieden mit einigen dubiosen VAR Entscheidungen. Dann kam das Torwartunglück und es begann eine schnelle Spirale abwärts.
                  War der Absturz jetzt alleine durch Palikuca verursacht oder nicht vielmehr eine große Melange aus vielen Einzelgründen?

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                • Ich bestehe darauf, daß du hier differenzierst und nicht von „allen“ schreibst
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                • @Herbertgerbert

                  Dass vieles gegen uns lief, ist unbestritten. Auch die Quarantäne zu Beginn der Pandemie, als sich eine Mannschaft zu finden schien, war pures Pech.

                  Unbestritten aber ist doch auch, dass man mit diesem finanziellen Aufwand (dritthöchster Etat) niemals derart in Not geraten darf. Selbiges übrigens sagte Niels Rossow auf der JHV.

                  Ebenso unbestritten ist doch, dass Palikuca viel falsch machte – Du hast das ja am 14.07. schön herausgearbeitet und im Detail aufgezählt.

                  Unbestritten somit, dass die Bestellung von Palikuca als Sportvorstand eine Fehlentscheidung war. Dafür ist der Aufsichtsrat unter Führung von Herrn Grethlein verantwortlich. Auch das ist unbestritten.

                  Doch Fehler passieren nunmal. Okay. Dann allerdings zu sagen, dass man nicht wüsste, was man hätte anders machen sollen, ist für mich ein klarer Mangel an Selbstkritik. Deshalb kam Grethlein für mich bei der Wahl nicht infrage.

                  Natürlich akzeptiere ich als Demokrat, dass andere das anders sehen.
                  Ich hoffe nur, dass wir nie mehr in die Situation kommen, in der der Aufsichtsrat unter Führung von Herrn Grethlein den wichtigsten Posten nach seinem Gusto besetzen darf.

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                • @Herbertgerbert: Sowohl als auch. Ich denke schon, dass es eine Melange aus Einzelgründen war, aber dennoch hat sie Palikuca fast alle maßgeblich zu verantworten.

                  Die unrunde Mannschaftszusammenstellung, die krass falsche Trainerwahl mit Canadi, der dann seinerseits durch die Zerstörung des Teamspirits den Untergang mitverantworten muss, die Fehler im Winter bzw. das Fehlen einer 6.

                  Da kommt viel zusammen. Gut war hingegen sein Krisenmanagement in der Torwart-Krise, da hat er mit Dornebusch vielleicht die bestmögliche Lösung recht schnell gefunden. Auch die Transfers von Hack und Mavropanos (der verletzungsbedingt nicht wie geplant zu Saisonbeginn, sondern erst im Winter kam) waren gut. Und vielleicht war auch Lohkemper kein Fehlgriff, sondern nur ein Spätstarter.

                  Auch die Wahl von Keller möchte ich ihm nicht vorwerfen, es hat ja zunächst gewirkt, bis Corona waren wir klar im Aufschwung. Das war zu dieser Zeit eine konservative Entscheidung für einen etablierten Trainer, bassd scho. Die meisten waren damit einverstanden, dass man nach dem Trainer-Experiment mit Griff ins Klo etwas solides versucht. Dass dann nach der Corona-Pause gar nichts mehr lief, ist für mich eigentlich unverständlich, kann aber eigentlich nicht Palikuca angelastet werden.

                  Richtig auch, vor der Relegation das Erfolgsduo auf der Trainerbank einzuwechseln. Aber wessen Entscheidung bzw. Idee war das eigentlich?

                  Wie auch immer, unterm Strich geht die Entlassung in Ordnung, ich hätte aber auch Verständnis gehabt, wenn man einem Neuling ein Lernjahr zugesteht. Die Begründung, er habe nichts falsch gemacht aber wir schmeißen ihn trotzdem raus ist aber natürlich voll Banane. Einer der Tiefpunkte von Grethlein…

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                • Also Palikuca hat natürlich Fehlentscheidungen getroffen die erste war Canadi. Dennoch kam er als geflissentlicher Arbeiter rüber in der Position quasi sein 1. Lehrjahr plus äußere Umstände, die niemand vorhersehen konnte, von 4 verletzten Profi Torhütern bis Corona Pause usw. es gibt wohl keinen Sportvorstand, der jemals unter solchen Voruassetzungen angefangen hat. Dafür hat er eigentlich immer recht gut die Nerven bewahrt zumindest nach außen hin. Innerlich macht das schon was mit einem.

                  Und alle die diese Idee mit Wiesinger so hochjubeln, ja schon zu Recht, aber ganz nüchtern betrachtet, haben wir unter ihm das gleiche Schrottspiel in Ingolstadt geliefert wie wir es von seinen Vorgängern kennen und wir waren bis zur 95. Minute in der Dritten Liga. Daß ausgerechnet ein Spieler in der 96. Minute trifft man verzeih es mir der davor und danach nichts mehr getroffen hat ist nicht zu erklären, wir haben es aber gerne genommen. Kurzum Palikuca war für mich eine mutige Entscheidunge und klar am Ende war es zuviel und hat es nicht gepaßt, aber die Entscheidung war mutig, hier schreien doch so viele nicht immer nur die naheliegeneden Lösungen zu suchen, nicht immer die üblichen Gesichter, sondern auch mal Out of the Box etwas zu riskieren. Ja aber wehe wenns dann schief geht, dann hats wieder jeder gewußt.

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                • Juwe: „Und alle die diese Idee mit Wiesinger so hochjubeln, ja schon zu Recht, aber ganz nüchtern betrachtet, haben wir unter ihm das gleiche Schrottspiel in Ingolstadt geliefert wie wir es von seinen Vorgängern kennen“

                  Hochjubeln sicher nicht, aber es war auf jeden Fall richtig, diesen Impuls zu setzen und echtes Herzblut und Club-DNA einzubringen. Sonst wäre auch schon das Hinspiel Schrott gewesen und wir wären unten. Man hat im Hinspiel deutlich gemerkt, dass etwas anders war in der Mannschaft. Mit „weiter so“ wäre das nicht passiert.

                  „Daß ausgerechnet ein Spieler in der 96. Minute trifft man verzeih es mir der davor und danach nichts mehr getroffen hat ist nicht zu erklären“

                  Das ist eigentlich leicht zu erklären: so isser, der Club. Remember Kristiansen 😉

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                • Wir hätten um ein Haar Wiesinger und Mintal dazu zu den traurigsten Clubhelden aller Zeiten gemacht da fehlten nur noch Sekunden. Mir fällt da zuvieles unter den Teppich wenn man es nüchtern betrachtet.

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              • Herbertgerbert,
                es mag sicherlich viele Fans gegeben haben, die sich von Palikucas Gelabere haben blenden lassen.
                Aber es nun als unglückliche Entwicklung darzustellen, durch die die letzte Saison so gelaufen ist, wie sie ist, ist einfach nur eine glasklare Verblendung.
                Wenn man sich mal detailliert mit den verschiedensten Entscheidungen Palikucas auseinandersetzt, dann findet man in erster Linie lauter Widersprüche. Das haben diverse Kommentatoren hier auch über den gesamten Saisonverlauf hinweg ziemlich gut aufgebröselt.
                Und davon zu reden, dass die Saison „leidlich gut“ begonnen hätte, wenn man zuerst beim schlussendlichen Tabellenletzten mit viel Hängen und Würgen 1:0 gewinnt und am 2. Spieltag im ersten Heimspiel gleich mal 4:0 aufs Maul bekommt…
                Also weiß ja nicht, was dann für dich unleidlich gewesen wäre.
                An anderer Stelle habe ich nach dem Auftaktsieg, in Anbetracht der Art und Weise, wie er zustande gekommen ist, geschrieben, dass es in der Saison nur darum gehen könnte, 40 Punkte zu holen… Naja, das Ziel haben wir weit verfehlt.

                Sicherlich ist einiges gegen uns gelaufen, das stimmt schon. Aber es wäre auch so eine sehr schlechte Saison geworden. Vielleicht hätte sie nicht in der Relegation geendet, aber mehr als Abstiegskampf wäre auch bei „normalen“ Umständen nicht drin gewesen. Es hat zu keinem Zeitpunkt der Saison auch nur ansatzweise den Eindruck erweckt, dass es eine Entwicklung bei der Mannschaft gäbe, noch nicht mal, dass man eine Idee nachhaltig erkennen könne.

                Nur weil es jetzt nicht gleich alles supidupi Ponyhof ist, sollten wir uns davor hüten, die letzte Saison dermaßen zu verklären und alles an äußeren Umständen festzumachen.
                Lieber sollten wir für diese Umstände dankbar sein, wer weiß, wie es nun laufen würde, wenn man ohne diese mit ach und krach 15. oder 14. geworden wäre. Dann würden Palikuca und Co. wahrscheinlich weiterhin hier rumstümpern.

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                • Nur weil es jetzt nicht gleich alles supidupi Ponyhof ist, sollten wir uns davor hüten, die letzte Saison dermaßen zu verklären und alles an äußeren Umständen festzumachen.

                  Sorry da wirds einem echt übel was du als das ist kein „Ponyhof“ verklärst, diese „äußeren“ Umstände waren jeder einzelne noch nie da gewesen, mit denen sich ein Sportvorstand beim FCN auseinander setzen muss, für dich nochmal …4 verletzte Profi Torhüter in einer entscheidenen Phase vor Weihnachen, die Corona Krise mit all seiner gigantischen Wucht und Folgen, Morddrohungen gegen Spieler öffentlich plakatiert… nicht mit einem einzigen dieser Katastrophen hat sich beim FCN jemals ein Sportdirektor auseinandersetzen müssen.
                  Pali hat immer Haltung bewahrt und das mögliche getan. Das rechne ich ihm zumindest an auch wenn es nicht gepasst hat letztlich, jemand muß dann ja auch die Verantwortung übernehmen. Sind wir ehrlich seine trockene, rustikale Art kam eben auch nicht so gut an bei den Fans.

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        • Du argumentierst nicht korrekt, denke ich.

          „Unter der Führung von (Herrn) Grethlein wurden Fehlentscheidungen getroffen (…)“.

          Das ist nicht richtig. Die Führung des Vereins obliegt den Vorständen, nicht dem Aufsichtsratsvorsitzenden.
          Dass er sich ein Zuviel an Macht nimmt, das kann mehrere Gründe haben. Positiv: Die Notwendigkeit wird gesehen, da es eine strukturelle Vakanz gibt. Ich glaube aber zunehmend nicht mehr daran, dass der aktuelle AR ein Interesse daran hat, das Konstrukt zu modernisieren…

          Das Problem bleibt tiefgründiger. Die Struktur ist nicht mehr zeitgemäß. Die wird aber nicht geändert bzw. es wird viel dafür getan, dass es nicht geändert wird/ werden kann. Die Planung/ Leitung der JHV war hoch manipulativ, das fängt bei der Terminierung an (Länderspielpausensamstag, Beginn 13 Uhr!?), setzt sich fort in der undurchsichtigen Abstimmungslogik, über die eine Stunde referiert und dann völlig gekippt wird, und endet bei einer ernüchternden Fragerunde bzw. der Klarheit, dass diesem Verein strukturell kaum mehr zu helfen ist, weil man dafür zu müde ist…

          Vielleicht gibt es mit Prof. Fifka ein klein wenig Hoffnung, vielleicht.

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          • Das Missverständnis nehm ich auf meine Kappe.

            Ich meinte die Führung des Aufsichtsrats, welche Grethlein innehatte. Nicht die Führung des Vereins.

            Was die Struktur anbelangt, hast Du Recht. Dass Fifka eine Hoffnung diesbezüglich darstellt, sehe ich genauso.

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      • Das mag alles sein, aber es wurde aus der Runde der bestehenden AR gestern ja nur er zur Disposition gestellt. Und seine fatale und deplatzierte Aussendarstellung in seiner Rolle als „Sprecher“ disqualifiziert ihn m.E. als solchen nicht nur für dieses Amt (AR und Sprechercdes AR), es macht die Sponsorensuche ungleich schwerer.

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  • Irgendwie passt dieses Vereinsding nicht mehr zum Profifußball, ich war am Anfang noch dabei, aber die Fragerunde für den Vorstand hat mich ernüchtert. Nicht dass die Fragen schlecht waren, nicht dass ich bessere Fragen gehabt hätte, ich habe nur einfach gemerkt, dass ich als Fan sehr weit vom Geschäft des Vereins weg bin. Im lokalen Verein hat man ja noch Ideen was man besser machen könnte, welche neue Abteilung auch sinnvoll wäre und wie hoch die Vereinsgebühr sein sollte.

    Aber was können wir Fans denn ehrlicherweise bei einem Profiverein beitragen? Für mich wurde einmal mehr klar, die Vereinsidee passt schlicht nicht zum Profisport. Es geht ja gar nicht darum gemeinsam eine sportliche Leistung zu ermöglichen, Sport treiben zu können. Ein Verein organisiert selbstständig das Hobby seiner Mitglieder, aber hier organisieren wir Mitglieder doch gar nichts. Und wenn wir ehrlich sind, dann können wir auch gar nichts organisieren, weil wir das Geschäft viel zu wenig kennen.

    Das war meine erste JHV an der ich teilgenommen habe und ich bin aktuell davon überzeugt, dass das auch meine letzte war. Der Abend hat mich ernüchtert, das ist aber auch gar nicht so schlecht.

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    • Ach komm! Ich dachte, die Frage nach der Weinschorle im Stadion und dem Mengenrabatt dafür, kam ganz selbstlos von Dir?! 😀

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      • Du magst es nicht glauben, ich habe dieses Jahr das erste Mal im Urlaub eine ganze Weinschorle getrunken, der Wein war pur fast nicht trinkbar, als Schorle dann in der Hitze ganz ok. Im Stadion wäre ich jetzt nicht so der Schorletrinker.

        Über Champagner im Stadion würde ich mich aber schon freuen 😉

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        • Champagner? Ist als Clubfan doch nur einmal alle 5, 10 oder 30 Jahre notwendig.

          Ein bemerkenswerter und wie ich finde, auch sehr treffender Kommentar im Kicker Artikel über die Ergebnisse der FCN Mitgliederversammlung „Grethlein wieder im Nürnberger Aufsichtsrat, Pagenburg neu dabei“:

          „[…]Hecking erklärte den Mitgliedern seine Entscheidung für Trainer Robert Klauß, seine Beweggründe bei jedem Neuzugang und warb um Geduld: „Vertrauen Sie diesen Jungs, gehen Sie mit Kritik vorsichtig um.“ Ein nachvollziehbarer Ansatz der allerdings vergisst, dass vor der Kritik die schlechten Leistungen stehen, und davon gab [es] vor Heckings Amtsantritt genügend. Nicht die Mitglieder sind in der Bringschuld, sondern die Spieler.[…]“

          Genau so ist es.

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          • Zitat Kicker, zitiert von Herbertgerbert:

            „Nicht die Mitglieder sind in der Bringschuld, sondern die Spieler.“

            Genauso isses!

            Die Mannschaft kann für ihre „Performance“ in der letzten Saison – und auch für einiges in dieser – nicht „entlastet“ werden. Aber die „Entlastung“ der Mannschaft war gestern kein Tagesordnungspunkt.

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          • Seh ich nicht so. Wenn wir immer sagen, „aber die haben doch in der vergangenen Saison“, …
            dann begehen wir einen Fehler, den wir schon oft begangen haben und der oft darin geendet hat (oder ist?), daß die Stimmung am Ende komplett schlecht war. Das – da bin ich bei Hecking – wirkt sich dann eben auch wieder auf die aktuelle Performance aus.
            Ich kann Heckings Appell nachvollziehen: die Männer trainieren mit einem neuen Trainer, studieren neue Spielideen ein und brauchen Zeit, um diese zu verinnerlichen.
            Wenn wir das Vertrauen haben, daß es ein guter Trainer ist, der seinen Männern die Spielideen gut vermittelt, dann werden die Spieler am Ende als Mannschaft auch eine bessere Leistung zeigen und alte Muster nicht mehr so oft wiederholen, sobald sie sich mit den neuen sicher fühlen.
            Eine Garantie gibt es dabei nicht, aber eine gute Möglichkeit, daß es besser wird.
            Und da sind dann eben auch wir Fans gefragt, dafür unser Möglichstes zu tun und nicht ständig olle Kamellen aus früheren Zeiten hochzuholen.
            Ist im übrigen wie im normalen Leben auch: es war noch nie zielführend, wenn bei einem aktuellen Problem ständig die früheren negativen Erlebnisse als Beleg hochgeholt werden, daß man dem andern nicht vertrauen kann. Dann wird das einfach nichts mehr und man sollte sich besser trennen.
            Die OPtion haben aber weder wir noch ein Großteil des Kaders. Wir müssen es nochmal miteinander versuchen, wenn sich die Situation für alle bessern soll

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          • Champagner? Ist als Clubfan doch nur einmal alle 5, 10 oder 30 Jahre notwendig.

            Champagner schmeckt nicht nur im Triumph, er kann auch wunderbar trösten. 😉

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        • „Über Champagner im Stadion würde ich mich aber schon freuen“
          Tipp: lass Dich mal in ne HSV-Loge einladen, da kriegst Champagner, so viel Du willst/kannst. Einmal hatte ich dieses spezielle Vergnügen (gecher Född), blieb da aber dennoch beim Bier, denn das wurde ebenfalls zuverlässig umgehend erneuert, sowie das Glas leer war.

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              • Vertragspartner scheint König Pilsener zu sein. Köpi beim HSV?!? So was… naja, zumindest gleiche Farben wie der MSV…

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                Antwort
                • Dabei wäre doch bekanntermassen „Burchgrohnee“ das allerbeste Bier überhaupt, wenn man der Meinung eines „echten Geniessers“ folgt.

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          • Tipp: lass Dich mal in ne HSV-Loge einladen, da kriegst Champagner, so viel Du willst/kannst.

            Noch geht es mir nicht so schlecht, dass ich, um an Champagner zu kommen, zum HSV gehen würde 😉

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  • Ich habe in meinem Kommentar zu Grethlein ja auch schon geschrieben, dass Palikuca eine Fehlentscheidung war, allerdings eine, die vielleicht nur schwer zu vermeiden war. Denn dessen Einstand sah gut aus, auch verschiedene „Experten“ sahen seine erste Transferphase im Sommer als erfolgreich an. Klar Canadi war vielleicht von Anfang an die falsche Entscheidung, aber von dem hat Palikuca aus welchem Grund auch immer sehr viel gehalten. Sonst hätte er ihn nicht schon in Düsseldorf für Funkel holen wollen. Aber auch Bornemann hat mit Schwarz einen Fehler gemacht und waretn wir mal ab, wie Klauß mittelfristig bei uns performed. Dass ein Sportvorstand beim Trainer daneben liegt kommt so selten auch nicht vor, man schaue aktuell nach Mainz, die bekommen auch keine Konstanz auf dem Trainerposten mehr hin. Dabei war das mal deren Stärke, ok vielleicht war es Heidels Stärke in Mainz, aber der hat das dann auf Schalke auch nicht mehr geschafft.

    Aber zurück zu Grethlein, von 5 Vortsandsbesetzungen eine falsch, das ist doch im schwierigen wirtschaftlichen und sportlichen Umfeld des Clubs eine gute Bilanz. Und die Behauptung unter Grethlein wäre die Sponsorensuche erschwert ist doch auch durch nichts belegt, immerhin kam in seiner Zeit beim FCN die Nürnberger ins Boot. Nur weil einen selbst ein Mensch unsympathisch ist, solche Behauptungen aufzustellen, schadet bei der Sponsorensuche, ist schon ein wenig unlauter.

    Das einzige Feld das man kritisch sehen kann, ist die Vereinsstruktur, denn schon bei der Entlassung von Woy brauchte man einen Interimsvorstand, nach der Entlassung von Bornemann wieder. Gar nicht so sehr, weil es um inhaltliche Dinge ging, die formale Notwendigkeit von zwei Vorständen, um als Verein handlungsfähig zu sein, hätte vielleicht schon zu dem Ergebnis führen können, sollen, dass man besser alle drei möglichen Vorstandsposten besetzt, um bei Abgang oder Rauswurf eines Vorstands beschlussfähig zu bleiben.

    Das der Vorstand und sein Sprecher die Defizite in der Vereinsstruktur nie auf die Agenda gesetzt haben, aber auch die vorhandenen Möglichkeiten, dritter Vorstand, nie zum Vorteil des Vereins genutzt haben, das ist dann schon ein Problem.

    Ich habe durchaus Kritik am Aufsichtsrat und an seinem Sprecher, aber ich muss schon auch sagen, dass die Personalwahl beim Club noch nie so professionell von statten ging, wie aktuell. Insofern bin ich froh, dass Grethlein wiedergewählt wurde, weil es schon ein problematisches Zeichen gewesen wäre, wenn der aktuelle Sprecher des AR nicht wiedergewählt worden wäre.

    Und Fans, Mitglieder, die vom Aufsichtsrat Dinge fordern für die er gar nicht vorgesehen ist, Leitung des Vereins, Sponsorensuche für die Profiabteilung, die bestätigen mich in meiner Überzeugung, dass die Vereinsstruktur einfach nicht zu einem kommerziellen Sportunternehmen wie dem Profifußball passt.

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    • Und man muss Grethlein auch zugute halten, dass er für eine ehrenamtliche Tätigkeit sein Amt leidenschaftlich ausfüllt und unglaublich viel Zeit investiert.

      Zeit, die man sich erst mal nehmen muss. Wo würden wir stehen, wenn wir nur Poser hätten, die sich gerne mit einem Posten beim Club schmücken, aber keine Zeit dafür investieren wollten oder könnten?

      Ich finde schon, dass man dieses Engagement auch honorieren sollte, auch wenn er und sein Gremium Fehler gemacht haben. Aber wer ist schon fehlerlos? Sie haben ihre Aufgaben nach bestem Wissen und Gewissen erfüllt, sich nichts zuschulden kommen lassen und sich auch keine unrechtmäßigen Vorteile verschafft. Für mich ist daher seine Wiederwahl alternativlos.

      Die Struktur an sich, die Zusammensetzung und deren Modalitäten sind zu hinterfragen.

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