Nicht lustig.

Nach dem Remis des Club gegen den KSC besteht im totalbeglubbt-Podcast intensiver Redebedarf.
Marcus Schultz spricht diesmal mit gleich drei Stimmen. Zusammen mit Jakob Lexa versuchen sich gleich zwei Vertreter von Clubfans United, Alexander Endl und Stefan Helmer, an der Aufarbeitung der Partie – wobei Spielergebnis und Spielverlauf weniger im Fokus standen als die vermaledeiten Erwartungen.

Wo der Humor aufhört und die Melancholie beginnt

05. Spieltag 2020/2021
1 : 1

Wieder eine Führung verspielt, wieder nicht gewonnen. Das kann dem einen oder anderen schon mal die Laune verderben, vor allem wenn der Zustand nach fast 2 Jahren beginnt chronisch zu werden. Mancher versucht es mit Ironie und Sarkasmus zu verarbeiten, was nicht jedem schmeckt, wie auch schon Wolfgang Laaß und Fadi Keblawi im Ka Depp-Podcast von nordbayern.de konstatieren durften und es mit Melancholie versuchen. – Im Spagat zwischen Rücken stärken, Geduld aufbauen, auf Kontinuität setzen und vice versa dem vielleicht nachvollziehbaren Frust über Fehler, Rückschläge und Ergebnisse, sucht Marcus Schultz zusammen mit seinen Gästen in einer kontroversen Diskussion nach Ursache und Wirkung und dem gemeinsamen Nenner.

Total beglubbt Podcast

Audiolänge: 01:56:51 | Moderator: Marcus Schultz



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140 Gedanken zu „Nicht lustig.

  • Eine Frage an den Stefan: Wozu und warum bitte denn jetzt nochmal die geforderte Geduld? Mit Geduld allein wurde es bisher doch absolut und gar nicht besser, eher im Gegenteil, das lehrt doch unsere jüngste Vergangenheit.
    D.h. diese von Dir geforderte Geduld soll wen, wann und wozu denn dem Club oder uns Fans dann automatisch weiterhelfen und nachgeradezu ein Fußballwunder beim FCN bewirken? Was wird denn am Ende der Saison besser oder nach der Saison oder wann und mit welchem Automatismus einfach nur durch „Geduld“? Etwas anderes haben wir Fans doch sowieso nicht, wir haben doch keinerlei Einfluss auf den Verein, die Mannschaft oder die Verpflichtungen. Wir können und müssen immer nur den Status Quo ertragen. Das geschieht mal leise, wie die letzten Jahre und jetzt eben, und wie ich finde, auch völlig zurecht, wieder etwas lauter.
    Wenn dann der letzte Rest der Spieler, die bei uns dann noch im Kader sind und eben noch einigermassen gerade aus laufen können, auch noch weg sind, weil wir die verkaufen müssen und eine wieder dann kleinere Börse es noch viel unmöglicher macht, die Mannschaft konkret und wirklich zu verstärken?
    Ich bin und war doch schon geduldig, zum Beispiel ein Fakt zur Belohnung dieser Geduld wäre es, wenn man ein klitzekleines Zeichen IRGENDEINER Art von Eingespieltheit der Mannschaft denn erkennen könnte. DAS wäre genau so eine Entlohnung von Geduld.Aber nix da, da ist doch gar nix zu erkennen, obwohl doch der überwiegende Mannschaftskern jetzt schon für Profifußballverhältnisse lange gemeinsam in und auf dem Platz steht.
    Nehmen wir Darmstadt als Beispiel, die waren ein normaler 2. Ligavertreter und bei denen konnte man einfach das ganze Spiel über erkennen, was den 2. Liga Fußball ausmacht, wenn man eine normale Mannschaft hat. Da ist eine Spielidee erkennbar, da gibt es eine Art von Eingespieltheit und da war dann der Auswärtserfolg auch einfach verdient, weil die genau das eine Tor einfach die ganze Zeit auf dem Platz besser waren.
    Bitte hört doch endlich auf, eine Art Fußballwunder beim Club mit dem Mittel der „mehr Geduld“ bei den Fans einzufordern. Das finde ich echt und wahrlich lächerlich, von selbst wurde und wird doch da gar nichts besser. Der Status Quo wird doch sowieso gehalten werden. Aber wer bitte schön glaubt denn an eine Selbstheilung dieser Mannschaft mit der Zeit, also mit dem Einhalten von „Geduld“?
    Diese Geduld erleiden wir doch sowieso nach jedem Spieltag seit drei Jahren, DAS geschieht jedenfalls ganz automatisch. Wie diese Geduld von sich aus unser Team besser machen soll, da muss man dann einfach skeptisch bleiben, das wurde nix in der Vergangenheit, weshalb soll dies denn jetzt automatisch passieren.
    Aktuell sehe und befürchte ich vielmehr, auch vom Trend her, daß uns wieder nur ein Wunder am Ende dieser Saison vor dem Gang in die 3. Liga bewahren kann, wie weit uns Geduld hier weiterhilft, steht in den Sternen. Jetzt kommt dann das Auswärtspiel in Braunschweig, wo uns wieder eine bis in die Haarspitzen motivierte Mannschaft erwartet. Da ist ein Erfolg doch auch quasi wieder von vornherein fast auszuschliessen oder nur durch glücklichste Umstände zu erreichen, weil wir fußballerisch einfach so schlecht auftreten.
    Das ist auch so etwas, wann haben wir das das letzte Mal gesehen, daß unsere Farben von einer hochmotivierten Mannschaft vertreten wurden und nicht wieder das übliche 0815 Herunterspielen von Begegnungen mit anschliessendem Blabla in der Presse, passiert?
    Ich bin Geduldig, etwas anderes bleibt mir sowieso nicht mehr übrig, aber ich entfruste mich mit Sarkasmus und Ironie. Zuviel Bier könnte auch ungesund werden.

    Ich bin ehrlich gesagt auch froh, momentan nicht ins Stadion gehen zu müssen und verfalle vor lauter Geduld daheim dann rechtzeitig und vorhersehbar in Panik dann vor dem Saisonende.

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  • Nach der Ernüchterung gegen den KSC graust es mir zum ersten mal in dieser Saison vor einem Spieltag.
    Der BTSV arbeitet 2. Liga und und ist zuhause eine Macht.
    Bei denen haut jeder auf und neben dem Platz alles raus. Wie hält der FCN dagegen ?
    Hoffe mein schlechtes Gefühl für Samstag ist falsch.
    Denke für den FCN geht es nach dem bisherigen Saisonverlauf in Braunschweig um mehr als die 3 Punkte.

    Auch nicht positiv für meine Birne ist dass die Eintracht zuhause in den letzten 5 Spielzeiten viele Strafstöße zuhause gezogen hat .

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    • Na ja…sooooo viel Macht lässt sich nach einem Sieg und Unentschieden vor leeren Tribünen doch noch gar nicht ablesen. Es mag verrückt klingen, aber ich erwarte einen Auswärtssieg von uns.

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  • Aber 5 Tore im DFB – Pokal gegen Hertha in diesem Stadion sind für das Selbstvertrauen sicher nicht so schlecht @ Andre.

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    Antwort
    • Da hast Du recht, keine Frage. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass uns das selbst gegen einen Drittligisten gelingen würde. Dennoch ist die Eintracht mit 3 Toren aus 5 Ligaspielen alles andere als eine Scoring Machine.

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    • Gegen die Hertha darf man, genauso wie gegen RB Leipzig, doch eigentlich verlieren. Wie kommt denn Braunschweig auf die Idee, gegen die Hertha zu gewinnen?

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  • Ich bin ganz klar Team Alex, ich weiß nicht, warum man sich für seine Meinung – die keine Beleidigungen umfasst – rechtfertigten sollte. Ich weiß auch nicht, warum jede Äußerung in den sozialen Medien eine taktische Abhandlung sein sollte. Und ich weiß auch nicht, wer sich überhaupt irgendjemand an Äußerungen in sozialen Medien orientiert.

    Dass der Wunsch, dass der Club gegen einen KSC in Unterzahl doch noch gewinnen könnte, mit einem Nissan Micra verglichen wird, bringt jegliche Logik hinter der Argumentation der „Gegenseite“ völlig zum Einsturz. Man soll also immer positiv sein, aber nichts verlangen, weil dafür ist das Team zu schlecht? Was ist das denn? Das hat mit Fan-Sein nichts zu tun, das hat mit journalistischer Objektivität nichts zu tun, das hat was von Sekte mit Selbstmord-Pakt…

    Ich bin froh, dass mich einige der Meinungen derart aufgeregt haben, dass mir zumindest die zwei Stunden am Rad nicht kalt geworden ist. Insofern doch ein Wohlfühl-Podcast. 😉

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    • xxandl, Du bist nicht alleine. Mir fällt, nach dem eingetlich doch desolaten Auftritt gegen Karlsruhe, kein Gegner mehr ein, gegen den wir denn gewinnen könnten. Auch nicht mit viel Geduld.

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      • Wir steigen also ab.
        Nach 5 Spieltagen hast Du den Daumen gesenkt.
        Wir steigen ab.

        „Nur ein Wunder kann uns noch retten.“
        Das leistungsgerechte Unentschieden gegen den Karlsruher SC war „desolat“.
        In Braunschweig ist ein Erfolg „doch auch quasi wieder von vornherein fast auszuschliessen“.

        Ich finde es vollkommen ok, die unzureichende Leistung gegen einen indes couragierten KSC zu kritisieren. Völlig ok. Wir alle waren enttäuscht nach dem Spiel. Meine Erwartungshaltung ging auch Richtung Sieg.

        Gegen wen aber richtet sich Dein Unmut? Wen kritisierst Du?
        Du schreibst: „Diese Geduld erleiden wir doch sowieso nach jedem Spieltag seit drei Jahren.“
        Das stimmt. Du hast Recht. Aber wen kritisierst Du? Den Aufsichtsrat und seine Fehlentscheidungen?
        Du warst doch froh, um nicht zu sagen euphorisiert, nach der Wiederwahl von Grethlein.
        Wenige Tage später ist alles wieder schlecht.
        Wegen eines Unentschiedens gegen den KSC.
        Nach 5, in Worten fünf, Spieltagen!

        Oder bist Du unzufrieden mit Hecking und Klauß?
        Die Beiden aber können überhaupt nichts für den Misserfolg der vergangenen Jahre. Null. Nada.
        Hecking und Klauß bauen hier gerade etwas auf – und bitten um unsere Geduld.

        Gegen wen also richtet sich Dein andauernder Unmut?

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        Antwort
        • @Fränki

          Ohne mich deswegen gleich ins Team Herbertgerbert wählen zu wollen 2-3 Gedanken dazu, wie sie auch im Podcast formuliert wurden:

          Muss man denn immer Unmut gegen etwas richten? Reicht nicht der Unmut über die Gesamtsituation? Und ist ein Unmut gegen etwas, was man nicht ändern kann, da eben nicht zu erklären, Folge einer nicht monokausalen Abfolge oder von Personen verursacht, die nicht mehr da sind, viel schlimmer?

          Und wenn man Unmut verspürt, muss man den dann für sich behalten? Weil…? Weil es der Gemeinschaft zuwider ist? Das würde ich zumindest in der Pauschalität in Frage stellen, weil Pfopfern in der Gemeinschaft schon immer ein sozialprägendes Verhalten ist. Oder weil es die Entwicklung behindert? Da zumindest darf man fragen, ob denn die „Geduld“ der vergangegen Jahre etwas positives zur Situation beigetragen hat oder nicht etwas mehr Unmut da schon sachdienlicher gewesen wäre.

          Und mit Bezug auf die etwas defätistische Einschätzung der Erfolgsaussichten gegen Braunschweig: Das würde ich mal eher als ironische Wiedergabe der Einschätzung derer verstehen, die Kritik bisher ablehnten, weil alle anderen Gegner bisher ja immer besonders schwer waren und ein Sieg nicht erwartet werden darf. Das hatte ich ja auch zum Ausdruck gebracht. Einerseits darf man keinen Sieg erwarten, weil man gegen keinen Gegner der 2. Liga einen Sieg erwarten darf, gerade auch, weil die Mannschaft ja gar nicht gut sei. Andererseits darf man den Schluss dann nicht ziehen, dass wenn man nie einen Sieg erwarten darf, es eben auch naheliegt, dass man (verständlicherweise) über Remis und wenige Siege nie hinauskommen wird. Und was die Mannschaft davon hält und wie motivierend das sein muss zu lesen, von ihr dürfe man nix erwarten, da ja qualitativ so schlecht, will ich jetzt gar nicht reden.

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          Antwort
          • @Alexander

            Den Podcast fand ich hörenswert und interessant. Danke Euch dafür. Deine Argumente fand ich zum Teil plausibel – allerdings würde ich mich ins Team Stefan wählen. Deinen Bericht zum KSC-Spiel fand ich wie immer souverän und lesenswert, keineswegs „anstößig“. Den darunter stehenden Kommentar fand ich toll geschrieben – allerdings bin ich nicht Deiner Meinung. Macht aber nix, ein Kommentar ist ein Kommentar und darf, so mein Verständnis, gerne polarisieren.

            Ja, ich bin schon der Auffassung, dass Unmut und Kritik einen Adressaten brauchen. Sonst ist das lediglich Kritik um des Kritisierens Willen – und hat aus meiner Sicht einen destruktiven Anstrich. Was soll es bringen, seinen Club-Frust regelmäßig hier abzuladen? Wir alle sind ja frustriert aufgrund des Verlaufs der letzten Jahre. Und ja, klar, natürlich muss man mal Dampf ablassen. Aber regelmäßig? Ohne Adressaten? Somit ins Blaue hinein? Was soll das bringen? Es dient weder der Sache. Noch dient es einer erhellenden Diskussion.

            Der Unmut Einzelner macht natürlich noch keine schlechte Stimmung. Ist aber meiner Meinung nach Humus. Aus schlechter Stimmung wird öffentlicher Druck – Keblawi und Kollegen dienen als Multiplikatoren, was nur ihrer Berichterstatter-Pflicht entspricht. Und unser Aufsichtsrat ist, wie wir wissen, keineswegs gefeit gegen öffentlichen Druck, welcher aus meiner Sicht auch interne Entscheidungsprozesse beeinflusst hat.

            Man sollte das, was wir Fans so verzapfen im Netz nicht überhöhen, nein, aber es geht auch nicht spurlos an den Protagonisten vorbei. Ich denke nur an Hanno Behrens, dem die teils bösartige Kritik an seinem Leistungsknick durchaus naheging. „Die Franken sind gerne mürrisch“, erklärte ein diplomatischer Behrens damals der „Süddeutschen Zeitung“ via Interview.

            Wir Club-Fans sind kein Klatschvieh. Keine Kunden. Keine Konsumenten.
            Ist auch echt der falsche Verein dafür, denn es gibt nicht soooo viel zu beklatschen.
            Konstruktive Kritik ist wichtig. Der Club liegt uns allen ja am Herzen.
            Aber deshalb sind wir auch nicht ohne Verantwortung.
            Als Mitglied. Als Fan. Als Stadionbesucher.

            Mich ärgert so ein Spiel wie gegen den KSC auch.
            Aber ich nehms dem Club nicht persönlich.
            Nicht mehr. 😉

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            Antwort
            • Die Katze beißt sich halt sowohl bei Stefan als auch bei dir in den Schwanz.

              Einerseits darf man keine allgemeine Kritik aussprechen, weil sie eurer Meinung nach einen Adressaten braucht, andererseits seid ihr die Ersten, die daher geritten kommen und die Einheit beschwören, wenn man doch explizit die Schwächen eines Spielers, die ein oder andere Trainerentscheidung oder die nach wie vor sichtbaren Schwachstellen im Kader kritisiert.

              Es ist also völlig belanglos wie man es anlegt, man wird so oder so ins Eck der Nestbeschmutzer hingestellt. Und zwar – ganz augenscheinlich – völlig egal, ob man das mit Jahren Erfahrung im Sportjournalismus macht oder als ganz gewöhnlicher Fan.

              Daher bestärke ich Alexander noch einmal ganz explizit. Natürlich ist es zulässig ein Stimmungsbild zu zeichnen. Wem hilft es, wenn wir zum x.ten mal durchkauen, dass Spieler x zu schwach ist, dass Palikuca/Hecking die Position nicht neu besetzt haben, etc… Meine Antwort wäre, dass das niemanden hilft. Der Spieler wird nicht besser, Hecking bekommt davon keine anderen finanziellen Mittel und der Rezipient ist keinen Deut klüger als zu vor.

              Dass der Ist-Zustand unbefriedigend ist, darf aber durchaus allen Beteiligten bewusst sein.

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              • Niemand stellt jemanden in die Ecke eines Nest-Beschmutzers. Das fehlinterpretierst Du. Alles gut also.

                „Mit Einheit beschwören“ liegst Du allerdings richtig. Gut erkannt.

                Und selbstverständlich braucht Kritik einen Adressaten. Ansonsten zielt sie ins Leere, ist nicht konstruktiv und eher ein Dampf-Ablassen.

                Dass Du Alexander „explizit“ verteidigst – prima. Ich greife ihn doch gar nicht an. Ich bin lediglich anderer Meinung, in diesem Fall. Auch diesbezüglich alles gut. 😉

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                Antwort
                • Dann kannst du beim Podcast nicht richtig zugehört haben, denn genau in die Rolle sah sich Alexander gedrängt. Und auch hier gilt: Offense is taken.

                  Ich nenne es auch bewusst Stimmungsbild und nicht Kritik, so hätte ich es auch in seinen Schilderungen verstanden. Völlig andere Herangehensweise, Motivation und journalistische Gattung.

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                • Dass Alexander im Podcast in diese Ecke gedrängt worden wäre – nein, so habe ich das nicht empfunden.

                  Es war eine lebhafte Debatte, ja, aber weder habe ich dahingehende Vorwürfe gehört noch würde es mir in den Sinn kommen, kritische Geister, ob mit oder ohne Adressat, in diese Ecke zu stellen. Nein, das liegt mir fern.

                  Ganz im Gegenteil. Dass Alexander ein Stimmungsbild publiziert hat, welches so diskutiert wird, wie wir es gerade diskutieren, ist doch schon alleine deshalb eine spannende Sache.

                  Dass dieses Stimmungsbild nach nur fünf Spieltagen und einem ausgeglichenen Punkte- wie Torekonto andere Meinungen auf den Plan ruft, sollte aber nicht verblüffen.

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                • Er berichtet im Podcast davon, dass er manche Reaktionen so empfunden habe. Online, nicht von den anderen Gesprächspartnern im Podcast.

                  Gut, dann äußere ich mich auch kurz zur Ausgangslage: Ich halte es für reichlich naiv zu sagen, dass wir heuer ganz anders auftreten und uns noch keine Klatsche eingefangen haben, ohne zu berücksichtigen gegen wen wir gespielt haben.

                  Wir haben bisher gegen den 5., 10., 12., 14. und 15. der letztjährigen Zweitligasaison gespielt – wobei Darmstadt als 5. nicht für die Offensive bekannt ist. Eine Niederlage in Braunschweig und wir wären schon wieder auf einem ganz ekligen Weg.

                  Ich hoffe auf einen gesicherten Mittelfeldplatz und bin aktuell auch noch tiefenentspannt, aber ich weiß, dass bei uns (also auch beim Verein) in vier Wochen alles schon wieder ganz anders aussehen kann. Und verstehe Alexanders Sorge.

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                • Eure Sorge teile ich. Ich bin keineswegs so naiv, um zu glauben, dass uns Turbulenzen erspart bleiben. Eine Entwicklung braucht Zeit und verläuft in Wellen.

                  Deswegen plädiere ich ja jetzt schon für Geduld. Weil wir gar keine andere Wahl haben, meiner Meinung nach. Wir sind gut aufgestellt mit Hecking und Klauß – das muss man jetzt auch mal durchziehen. Und vertrauen. Auch in Turbulenzen. Auch, wenn es so kommt, wie in dem von Dir befürchteten Szenario skizziert.

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                • Vielleicht ist das ja auch genau der Punkt, wo sich Journalismus und Fan-Sein differenzieren.

                  Der Fan versucht schützend seine Hand über den Verein zu halten und ihn gegen Kritik zu verteidigen (oft auch gegen Kritik von innen, außer die eigene natürlich). Er versucht zu verstehen und irgendwie sich Gegenwart und Zukunft so zu erklären, dass es einen Sinn ergibt oder wenigstens Hoffnung macht.

                  Der Journalist darf einfach konstatieren. Er muss natürlich recherchieren, aber er muss keine Fragen beantworten, sondern darf vice versa Fragen stellen. Er darf auf ungeklärte Dinge hinweisen und muss Platitüden als solche entlarven. Dem Journalisten darf es nicht um Befindlichkeiten gehen, sondern um die Wiedergabe von Wahrnehmung und Fakten.

                  Gerade im lokalen Sportjournalismus ist das schon immer ein schmaler Grat gewesen. Im Fanmedium quasi eine Zerreißprobe.

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                • Kann jetzt nur für mich reden. Ich hab mich als Fan in Deinem Stimmungsbild nicht wiedergefunden. Subjektive Sache halt.

                  Du hast geschrieben: „Viele aber haben sich eben auch schon abgewendet oder distanzieren sich, das merkt man auch in den Kommentaren.“

                  Weder in Kommentaren noch in meinem Umfeld kann ich dies feststellen. Klar, wir leben zudem in der Pandemie, es sind herausfordernde Zeiten, Fußball verliert zwangsläufig an Wichtigkeit. Dass sich viele aber vom Club distanzieren würden – nein, das entspricht nicht meiner Wahrnehmung.

                  Ebenso halte ich den Zeitpunkt Deines Stimmungsbildes für diskutabel. Es sind halt doch erst fünf Spieltage absolviert.

                  Trotzdem, wie gesagt, darf ein Kommentar polarisieren. Jedenfalls finde ich es stark, wenn ein Fanmedium mit journalistischen Stilmitteln derart „spielt“. Belschanovs Kolumnen, Florians Analysen, Stefans Podcasts, Deine Berichte und Kommentare – stark.

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    • Ganz klar melancholisch bis depressiv, was aber zunächst nicht am Club liegt, sondern an der Gesamtsituation. Der Cocktail aus Herbst, schlechtem Wetter, Corona und der Unmöglichkeit, reisen zu können ist für mich einfach unerträglich. Einzig der Club könnte einen Hoffnungsschimmer liefern, verweigert sich dessen aber leider standhaft.

      Der Club ist die Hoffnung.

      Ob das hilft?

      Und wie ist dann die Stimmung? Melancholisch oder hoffnungsvoll?

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      Antwort
      • Was sind das bloss für Zeiten, wo selbst Vorzeige-Optimisten auf einen Hoffnungsschimmer warten. 😉

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        • ich werde am Samstag mit dem Clubschal das Stadion säubern, wenn keine Zuschauer zugelassen sein sollten (Samstag ginge das ja noch theoretisch), und meine Kollegen keine Fans sind, wären die Clubfans zumindest in der Überzahl-vielleicht bringt es ja was.

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          Antwort
  • Ich war jetzt viermal am Valznerweiher. Jedes Mal hatte ich den Eindruck, die strengen sich nicht an.
    Was die als Erstes brauchen ist eine absolute Leistungskultur. Sonst kannst noch 100 Jahre Geduld haben und es geht nicht vorwärts. Man kann auch mit Ehrgeiz nett sein.
    Mittlerweile befürchte ich, da hat niemand ein emotionales Muster dafür. Die meinen sie wären schon super Leuts, wenn sie nett sind und Bio essen.

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    Antwort
    • Es ist sicher nicht so, dass sie sich nicht anstrengen würden, aber dennoch hat man das Gefühl, dass seit Jahren alle unsere Gegner mehr Leidenschaft zeigen und eine reifere Spielanlage haben, egal, ob sie finanziell auf Augenhöhe oder deutlich unterlegen sind.

      Dieses Gefühl des unbedingten Willens fehlt mir einfach seit langer Zeit.

      Woran liegt das? Ist das eine verzerrte Wahrnehmung, weil man nicht neutral ist, oder fehlt da tatsächlich etwas?

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      Antwort
      • Nein es ist meiner Meinung keine verzerrte Wahrnehmung @ Optimist.

        Bei mir ist es mit der Geduld auch so eine Sache wenn z . B. Osnabrück seit deren Rückkehr in die
        2. Bundesliga ( 8(!) Jahre 3. Liga) saisonübergreifend nach 33 von 39 Spieltagen vor dem FCN steht.

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        Antwort
      • Ich habe mal ein Training von einem gewissen Hrn. Soner (?) gesehen. Der hat zwar ununterbrochen auf die Jungs eingeredet, aber mir ist das vorgekommen wie Dienst nach Vorschrift. Keine Liebe, keine Leidenschaft, kein Feuer.

        Ich zweifle auch, ob die Burschen das überhaupt gehört haben.

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        Antwort
  • Ja des war irre im Februar 2014 mit den 2 parierten Strafstößen von Raphael Schäfer.
    Für SR Siebert gab es übrigens für seinen ersten Einsatz im Nürnberger Stadion die Kicker Note 1.
    Im Gegensatz zum Union Test vor wenigen Wochen waren beide berechtigt.

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    Antwort
  • Iregndwie witzig so von meinem eigenen Anspruch her würde ich mich ins Team Stefan einsortieren, ich bin wie er der Meinung, dass die Mannschaft insgesamt keine gute Zweitligatruppe ist, ich bin aber halt auch der Meinung, dass bei einer anderen sportlichen Leitung und bei anderen Entscheidungen im Aufsichtsrat wir heute eine gute Zweitligamannschaft haben könnten.

    Sprich ja die sportliche Qualität ist aktuell nicht da, aber daran ist nicht die Welt schuld, daran ist allein die sportliche Leitung schuld. Und die Verantwortung hat weniger damit zu tun, dass da richtig schlechte Leute am Werk waren, das würde ich nicht einmal Palikuca unterstellen und ihr kennt meine Kritik an ihm, das Grundproblem ist, wir geben viel zu oft Geld aus, um dann kurze Zeit später eine andere sportliche Idee zu verfolgen. Sprich wir geben das wenige Geld das wir haben zu oft unsinnig aus.

    Mit meiner Diagnose bin ich dann aber wohl doch eher im Team Alexander, oder?

    Und was die Geduld angeht, oder das Vertrauen in handelnde Personen, sorry Stefan, aber das kann der Club und seine Macher leider nicht mehr vorab verlangen, das kann es bei unserem Verein nicht mehr als Vorschuss geben, dafür wurde die Geduld und das Vertrauen der Fans schon zu oft missbraucht. Ja das ist blöd für Hecking und Klauß, aber die beiden sind Profis, denen sollte das schon vor Beginn bei uns klar gewesen sein. Hecking sollte das ja auch schon vor der Vertragsaunterschrift gespürt haben, dass es rund um seien Person eine gewisse Erwartung gibt aber doch kaum Euphorie.

    Ein Verein der regelmäßig die Geduld und das Vertraun seiner Mitglieder und Fans leichfertig verspielt hat, der darf sich doch nicht wundern, wenn der Kredit irgendwann aufgebraucht ist.

    Aber das heißt ja nicht, dass man nicht neues Vertrauen, neuen Kredit aufbauen kann. Dann muss man halt auch mal ein, zwei harte Jahre durchhalten, dann muss man uns Fans halt mal über einen gewissen Zeitraum zeigen, dass man eine Idee hat und auch bereit ist die Idee erfolgreich durchzuziehen, klar kann es auch Durchhänger geben, aber wenn man diese erfolgreich meistert, dann kommt Schritt für Schritt Vertrauen zurück.

    Fehlendes Vertrauen hat übrigens nichts damit zu tun ob man ein guter, oder gar richtiger Fan ist. Dass man Fan (von Fanatiker) ist, zeigt doch viel mehr, dass man auch ohne Grund, ohne Vertrauen am Verein festhält. Sich rational für einen Verein zu entscheiden ist nicht unbedingt ein Beweis ein Fan zu sein.

    Hecking und Grethlein sollten sich nicht beschweren, dass die Fans zu wenig Vertrauen haben, sie sollten sich einfach mal ans Werk machen neues Vertrauen aufzubauen, dann können sie davon auch in Zukunft zehren. Für Klauß bedeutet das natürlich, dass seine Aufgabe noch etwas schwerer ist, aber als Profi sollte ihm das schon vor der Vertragsunterschrift klar gewesen sein. Die Aufgabe ist schwer, aber wenn er sie meistert, den Club zurück in die Erfolgsspur bringt, den Club sportlich saniert, dann kann er entweder hier zum Helden werden oder sich für kapitalkräftigere Vereine empfehlen. Hier wird er auf alle Fälle genug journalistische Aufmerksamkeit bekommen, um sich zu empfehlen, egal wo.

    Insofern gebe ich Stefan schon auch recht, dass man aktuell leider sportlich nicht zu viel von unserer Mannschaft erwarten kann, sollte. Aber das sollte nicht dazu führen, dass wir den aktuellen Zustand gut finden sollten, können. Nein die aktuelle Situation muss schnellst möglich überwunden werden. Ich verlange nicht, dass der Verein diese Saison aufsteigen muss, oder nächste Saison, aber ich erwarte eine Mannschaft die für einen Anspruch steht, die Spiele gewinnen will und der man diesen Willen zum Erfolg auch auf dem Spielfeld anmerkt, das war beim letzten Aufstieg so. Die Mannschaft war sicher nicht die Top-Mannschaft, aber sie hatte eine Spielidee und vor allem hatte sie einen Erfolgswillen. Den will ich wieder auf dem Platz sehen.

    Ich will auch wieder sehen, dass die Spieler gegenseitig ihre Fehler ausgleichen, füreinander arbeiten, zusammenarbeiten. Das ist in den letzten 2 Jahren leider zu selten zu erkennen gewesen. Wenn die Mannschaft das auf den Platz bringt, dann werden wir Fans der Mannschaft auch Ihre sportlichen Schwächen wieder leichter verzeihen.

    Und von Hecking und Klauß erwarte ich eine Entwicklung in der Mannschaft, ich erwarte, dass jeder Neuzugang eine Verstärkung ist, dass er bei uns besser ist, als bei der Mannschaft bei der er vorher gespielt hat. Das ist die Aufgabe der sportlichen Leitung, sie muss Spieler finden die zu uns passen und deren Qualität bei uns noch besser zum Tragen kommt, als in den Mannschaften bei denen sie vorher waren. Bei uns ist es leider all zu oft so, dass hoffnungsvolle Spieler zu uns kommen und dann nie das bei uns auf dem Platz zeigen.

    Umgekehrt zeigen zu oft Spieler die von uns weggehen, dass sie in ihren neuen Mannschaften deutlich stärker sind.

    Ich erwarte sicher keine Wunder von Grethlein, Hecking und Klauß, aber ich erwarte konsistentes Handeln, wenn man Konstanz verspricht, dann muss man das auch mal in schwierigen Phasen durchhalten, Konstanz im Erfolg ist einfach, das kann jeder.

    Also Vertrauen und Geduld gibt es dann wieder, wenn die handelnden Personen das aufgebaut haben. Mag blöd und unfair für die aktuell handelnden sein, weil sie den Kredit nicht verspielt haben, aber das war eben vorher schon klar, das wussten diese schon bevor sie hier angefangen haben, sollten sie zumindest gewusst haben.

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    Antwort
    • @Armin schreibt:

      „Ein Verein der regelmäßig die Geduld und das Vertrauen seiner Mitglieder und Fans leichfertig verspielt hat, der darf sich doch nicht wundern, wenn der Kredit irgendwann aufgebraucht ist.“

      Heißt also: Hecking und Klauß, die nichts für die Fehler der jungen Vergangenheit können, wird mal schön das Vertrauen entzogen. Pech gehabt. Grethlein indes, der maßgeblich an der von Dir kritisierten Fehlentwicklung mitgewirkt hat aufgrund seines Amtes, wird das Vertrauen via Wiederwahl ausgesprochen. Okay…

      Seltsame Logik.

      Stimme Dir zu, @Armin:
      Das ist unfair.
      Und paradox, wie ich finde.

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      Antwort
      • Vertrauen wird nicht entzogen, Vertrauen muss man sich erarbeiten.

        Wenn du der Neue bist, wirst du dich überall beweisen müssen. Umso mehr wenn du Manager eines Unternehmens mit über 300 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 50 Mio. Euro wirst.

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        • Seh ich etwas anders.

          Indem Du jemanden einstellst, schenkst Du ihm bereits Vertrauen. Denn: Ohne Vertrauen würdest Du ihr oder ihm diese Aufgabe gar nicht anvertrauen.

          Insofern für mich paradox, dass man Thomas Grethlein via Wahl das Vertrauen ausspricht – wohingegen man den handelnden Personen, denen Grethlein die Posten anvertraut, kein Vertrauen entgegenbringen will. Weil unter anderem frühere Entscheidungen des Aufsichtsrats Vertrauen zerstört haben.

          Aber ich vertraue auf Dieter Hecking dass er Manns genug ist, auch mit diesen paradoxen Widerständen umzugehen.

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          • Da liegt in meinen Augen ein Missverständnis vor:
            Wenn ich jemanden einstelle, vertraue ich in der Tat darauf, dass er der Aufgabe gewachsen ist. Wenn ich aber einer von 300 Mitarbeitern bin, der mit der Entscheidung absolut nichts zu tun hatte, muss ich dem neuen Chef keinerlei Vertrauen entgegenbringen, sondern schaue mir mal an was der so macht und beurteile ihn anhand dessen. Und das gilt für die restlichen zehntausenden Stakeholder genauso.

            Einer Aufsichtsratsentscheidung ein Gesicht geben zu wollen halte ich für Schwachsinn, beurteilt wird dessen gesamte Arbeit, nicht eine einzelne Entscheidung. Aus der Wiederwahl eines einzelnen Aufsichtsrates eine komplette Bestätigung ablesen zu wollen, halte ich für sachlich nicht gerechtfertig. Ganz davon abgesehen, dass es immer noch genügend Mitglieder gab, die nicht für Grethlein gestimmt haben. Selbst die Position für Grethlein zu sein und mit Hecking nicht viel anfangen zu können hielte ich nicht für paradox.

            Pikantes Detail am Rande: Hecking hat in Nürnberg schon einmal sehr viel Vertrauen genossen, bevor er nach öffentlichem Dementi in einer Nacht und Nebel-Aktion nach Wolfsburg gegangen ist.

            Daher: Ich beurteile lieber Taten als Worte und bleibe dabei, dass Vertrauen nichts ist, das man voraussetzen kann.

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            • Bitte. Danke. Da ist sie wieder, die Nacht-und-Nebel-Geschichte. Nach fünf durchwachsenen Spieltagen scheint die Zeit wohl schon reif, diesen Klassiker auszupacken.

              Du bist mir jetzt aber ned bös‘, wenn ich nicht näher darauf eingehe, dass er damals als Trainer die Ausstiegsklausel gezogen hat. Haben wir im Sommer hinlänglich diskutiert.

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              Antwort
              • Ja, die Beantwortung der Frage, die eindeutig auf der Mitgliederversammlung an DH gestellt wurde, aber dann ja leider zensiert und nicht gestellt wurde, obwohl sie nicht ehrenrührig oder beleidigend war, lautete : „Herr Hecking, bleiben Sie dieses Mal länger beim Club oder verlassen sie ihn wieder zur Winterpause.“ oder so ähnlich war der Wortlaut, der im Chatfenster leider schnell durchgerauscht ist.

                Ich werde jedenfalls den Club nur im Hintergrund neben der Bodenreinigung in der Wohnung verfolgen, meine nähere Aufmerksamkeit muss sich die aktuelle Mannschaft erst wieder erspielen. Da ist zuviel verspielt worden.

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                Antwort
                • Die Frage wurde nicht „zensiert“, sie wurde in der zweiten Runde gestellt trotz der expliziten Klarstellung, dass die zweite Runde nur dafür da ist, wenn die Frage in der ersten Runde nicht ausreichend beantwortet wurde, nachzuhaken. Kommt aber natürlich besser dem Verein „Zensur“ zu unterstellen, als einzugestehen, dass man nicht aufgepasst hat, die Regeln nicht verstanden hat oder die Flasche des Tages schon ihre Wirkubg entfaltet hatte.

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              • Das hat mit dem Spieltag nichts zu tun, sondern mit einer völlig deplatzierten Aufforderung. Und angesichts dieser amüsiert mich, als Freund der feinen Klinge, dieses Detail durchaus. Und trotzdem bleibt es ein solches.

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                Antwort
                • Lass uns nicht über verjährte Vorwürfe schwadronieren und uns folglich im sinnbefreiten Klein-Klein verlieren, selbsternannter Freund der feinen Klinge.

                  Wünsche Dir ein in jeder Hinsicht schönes Wochenende. Wünsche Biergenießer und Bierkenner Herbertgerbert ein fränkisch-herzliches Wohlbekomms – nach einem hoffentlich erfreulicherem Auftritt in Braunschweig. Und uns allen wünsche ich Gesundheit.

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              • Klar tat es weh, als Hecking so plötzlich weg war,aber vielmehr sollte man sich fragen warum hatte Hecking eine Ausstiegsklausel also ganz sachlich betrachtet absolut legitim.

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                Antwort
  • Paradox.

    Stefan kritisiert Ironie und Saekasmus und deutet deutlich an, dass sich Miesepetrigkeit und zweifelnde Vorahnungen zur selbsterfüllenden Prohezeihung generieren können, also Grundlage des spröden Kicks bzw. des zu erwartenden Einbrechen der Mannschaft führt.

    Was macht das dann erst mit der Mannschaft, wenn sie hört, dass sie qualitativ einfach gerade so Mittelmaß ist?

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  • Fragen, auf die ich keine Antworten weiß, es vielleicht auch keine gibt…

    Der Club kann binnen zweier Spielzeiten immer schlechter werden und tiefer sinken. Das scheint begründbar. Aber umgekehrt auch nur den Hauch einer Verbesserung zu wünschen, zu erhoffen gilt als ungeduldige und unwissende Phantasterei. Warum?

    Dieter Hecking ist ein Geschenk für den Club. Ich bin froh, dass er da ist. Darf ich jetzt deswegen nicht anmerken, dass sein Versuch, mit dem Heiner Stuhlfauth-Zitat auf der JHV Verbundenheit zu signalisieren, sehr holprig und konstruiert geriet und der Ironie-raus-Appell dann für mein Gefühl aufs deutlichste unterstrich, dass er die Club-DNA noch lange nicht erfasst hat und hoffentlich nicht daran scheitern wird?

    Wieso fiel es in den 90ern den Fans soviel leichter, die drittklassige Regionalliga Süd als nette Abwechslung so viel positiver zu begleiten als das zweite Jahr 2.Liga heute?

    Warum soll die Ironie draußen bleiben, wenn der Club zum wiederholten Male meine optimistische (von wegen Selbsterfüllung…) und hoffnungsfrohe Vorfeude mit seinem Auftritt verspottet, mir also mit Sarkasmus begegnet?

    WENN jemand mit der Gesamtsituation unzufrieden sein darf, DANN doch wir Fans. Die eigene Befindlichkeit, Wahrnehmung oder Kritik kundzutun, ist doch nicht ehrenrührig. Wir waren schon vor Hecking, Haan und Keller da, und wir werden auch noch da sein, wenn Bayern zum 50.mal Meister geworden ist. Geduld und Vertrauen der Fans ist das Fundament dieses Vereins. Dürfen wir also ein klitzekleines bisschen auch eine Besserung erwarten, formulieren dürfen? Selbst wenn unsere Kommentare momentan, aus purem Selbstschutz, in Ironie und Sarkasmus getränkt sind?

    Fragen, Forderungen & Postulate:

    „Wann wird’s mal wieder richtig Sommer…?“ (Rudi)

    „Waiting on a sunny day!“ (Bruce)

    „Früher war mehr Lametta!“ (Bernhard-Viktor Christoph-Carl)

    „Trotz alledem!“ (Hannes)

    „Don’t think twice, it’s all right“ (Bob, Nobelpreisverdächtig)

    „Wir müssen MIT dem Ball, nicht GEGEN den Ball spielen!“ (Heinz)

    „Das Leben ist kein FC Bayern. Das Leben ist eher wie der Club.“ (Thomas)

    „Ich pack das nicht. Ich halt das nicht mehr aus. Ich will das nicht mehr sehen.“ (Günther, väterlicher Freund von Thomas)

    „Ich hoffe, dass ich 90 Jahre alt werde. Dann kann ich sagen, ich hätte 100 werden können. Aber ich habe in Nürnberg gearbeitet.“ (Gertjan)

    „Liebe ohne Leiden!“ (Udo)

    „Das Bier hat mir geholfen!“ (Thomas, stellvertretend für alle Clubfans)

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    • Wieso fiel es in den 90ern den Fans soviel leichter, die drittklassige Regionalliga Süd als nette Abwechslung so viel positiver zu begleiten als das zweite Jahr 2.Liga heute?
      Weil es damals ein zu korrigierender Ausrutscher war-heute ist es fast schon der Abschied von der realistischen Chance einer Wiederauferstehung und etablierung in der ersten Liga.5 Jahreswertung ist das schleichende Gift, mal abgesehen von der eh von Saison zu Saison bestehenden Kluft im zweistelligen Millionenbereich zzwischen 1. und 2.Liga

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      • Naja…
        Damals ging es auch drei Jahre nur trist abwärts, aus Liga 2 ist man (sportlich) gleich zweimal hintereinander abgestiegen.

        Aber die Kluft, die war ganz sicher kittbarer als heute.

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  • Die einzige Kritik, die ich von Alexander als solche wahrnehme, richtet sich positiv an die Vereinsführung, konkret an den AR:

    Habt Geduld und lasst den Handelnden Zeit und Raum. Achtet dabei auf eure Aufgaben (Kontrolle!!), lieber AR, und überschreitet da nicht eure Kompetenz.

    Dass da über die Zeit eine gewisse Ermüdung im Vertrauen darauf entsteht, dass der AR das auch lebt, was er sich als Ziel formuliert bzw. die Regularien ihm vorschreiben, das ist selbsterklärend.

    Liefern (!), das ist damit gar nicht so sehr der ungeduldige Appell an Sportvorstand und Trainer, sondern ein Postulat an den AR. Und die Umkehr mit der zigten Forderung an uns Fans Geduld und Vertrauen zu haben (beides wurde wiederholt verhonepipelt), nun, die treibt einem im ruhigsten Fall ein Schmunzeln ins Gesicht, im ärgsten Zuschnitt fördert er halt selbstschützenden Sarkasmus zu Tage. In hilfloser Sorge um den Verein, nicht in fahrlässigem Verspotten.

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  • Ich bin auch der Meinung, wir sind jetzt top besetzt in der sportlichen Führung, besser als jahrelang schon nicht mehr, das ist meine Meinung, das heißt nicht, daß sofort Wunder passieren, beide Hecking, nicht zu vergessen Wiesinger im NLZ und Krauß finde ich haben es verdient, Geduld mitzubringen. Dazu gehört, daß auch der Kader immer noch weiter entwickelt werden muß, die nächste Chance dazu ist ja in der Winterpause. Die vielen vergebenen Führungen ich meine wir brauchen noch Spieler mit den Bärten, also die bis zur letzte Minute kämpfen, da fehlt es mir noch ein wenig an Widerstandskraft, das kollektive abtauchen auch nach Führungen mir fehlt da noch etwas der Wille und wenn es nur die berühmten paar Prozentpunkte sind. Aber auch das gehört zur Entwicklung. Es ist noch viel zu tun.

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  • Noch zum AR – ich bin froh, daß wir nicht mehr so einen Frühstücksdirektoren Haufen als AR haben wie noch zu Bader Zeiten als Abnick-Onkel sondern einen AR, der unabhängig und handlungsfähig ist.

    Für mich hat der AR an keinem einzigen Punkt seine Zuständigkeit oder Kompetenz überschritten. Was man bemängeln kann vielleicht auch muß ist die Qualität der Entscheidungen, die in Folge daraus entstanden sind, da besteht noch Verbesserungsbedarf. Die Zeitpunkte als sie tätig wurden waren aber in Ordnung und angemessen.

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  • Spät wie nie die Ansetzung. Habe 3 Stunden gesucht bzw. gewartet.
    SR im Eintracht Stadion Sven Waschitzki vom Niederrhein. Letzter FCN Einsatz – Osnabrück 1:0 (letzte Saison).

    VAR Dr. Kampka

    Mein Gefühl ist mit dieser Ansetzung nicht besser geworden.

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    • Samstag 13 Uhr, jetzt sitzt man halt doch wieder da, vespert und sieht sich die Club-Begegnung an. Hilft ja nix. war mit der gründlichen Bad- und Wohnungsreinigung doch schneller durch, wie gedacht.
      Immerhin gibt es am Fernseher einen Um- und auch Ausschalter, diese Möglichkeit kann tröstlich wirken.

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      • Wenn die Spieler den An-Schalter finden, ist schon viel gewonnen, wenn sie dann nach Führung nicht auf Stand-by Um-schalten, des wär fei fein.

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  • Ui, ein Strich. Sonntagsschuss am Samstag, aber Geduld, irgendwann wirds besser, sagt Ihr ja immer.

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      • Mir würde es schon reichen wenn Sie ansatzweise überhaupt mal spielen würden. Meine Güte die sind spielerisch so schwach, daß tut schon beim zugucken weh.

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      • Und es steht tatsächlich 2:1 für den Club, jetzt wäre dann doch die Möglichkeit zur Murmeltier-Passivität wieder gegeben. Clubführungen, da war doch was.

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    • Bei meiner C-Jugend hätte sich da jemand einen mörder Anschiss fürs nicht Blocken verdient. Aber das sind hier ja Profis.

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  • Was ein Tor…
    Zur des Monats November.
    Mindestens.

    Die Gefahr des Standby-Modus scheint heute nicht zu drohen.
    Weiter, immer weiter. Superpowereveron!
    Auf geht’s!!!

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  • Bei einem Auswärtsspiel bei einem Mitaufsteiger darf man schon in Rückstand geraten, wenn man kurz danach den Ausgleich erzielt.

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  • Korrigiere…Koepke!!!!!!!!! Die Franken haben einen Sohn einer ehemals Wand im Tor!

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  • Na toll, jetzt fangen wieder die Sonntagsschüsse aus dem nichts an.

    Aber immerhin kann man dann keine Führung vergeigen…

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  • Und schön, dass auch Köpke jetzt sein erstes Saisontor geschafft hat, dann müssen die Stürmer nicht lange auf ihre ersten Tore warten.

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  • Wunderschöne Butterbogenbodenschieberflanke von Valentini (!!!), Felix orientierungslos, und Pascaaaaaal zum zweiten!!!

    Au weia.
    Wir führen wieder.

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    • Ja, Verdammt!

      Aber die erstaunliche Wahrheit ist, wenn man nicht führt, kann man auch nicht gewinnen! 😁

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    • In diese Richtung argumentiert der Kommentator auch, aber ist schon verdammt schwer, wenn ein Stürmer wie Schäffler auf dich zugerauscht kommt. Dass das Schlitzohr bewusst oder unbewusst durchlässt, kann man nicht unbedingt ahnen als Torhüter.

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  • Halbzeitfazit.
    Club deutlich überlegen in allen Belangen. Kluge Strategie, den Gegner mit der geschenkten Führung in trügerischer Sicherheit zu wiegen.

    Und. Hört hört. Der Sky-Reporter spricht von einer verdienten Halbzeitführung. Weil’s wahr ist. 🙂

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  • Das zweite Tor machen wir nur, weil das grottenschlecht verteidigt war, in erster Linie vom Torwart.

    Aber wen kümmert’s, wenn’s am Ende 3 Punkte werden?

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  • endlich mal über Rechts konsequent mit nach vorne gegangen der Valentini.Davor kam es zu einer seltsamen Häufung von vier Clubspielern im Mittelkreis bei jedem Versuch eines Spielaufbaues.Da blieb die rechte Seite konsequent gemieden.Kaum geht es über außen, oder zu einem öffnenden Diagonalball klappt es auch.Weiter so

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    • Mich haben diese abrupten Stops, die mehrfach in der eigenen Vorwärtsbewegung gemacht wurden, gestört, nachdem endlich so etwas ähnliches wie Tempo aufgenommen wurde.

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    • Braunschweig hat keinen Linksverteidiger mehr im Kader, deshalb ist das eigentlich die Schwachstelle, die wir konsequent nutzen müssen.

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  • Ich finde die Idee, dass Geis etwas weiter vorn steht und mit Krauß und Nürnberger zwei schnelle Spieler auf der 6 stehen ganz gut. Schön, dass Köpke zwei Tore gemacht hat, damit ist jetzt auch erst mal Druck weg.

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    • Ich stell mir jetzt nur die Frage, kommt die Mannschaft doch besser mit Sarkasmus klar? Hat es geholfen, dass, auch hier, deutlich Kritik geübt wurde? Spielt die Mannschaft für Alexander Endl? 😉

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  • Ins kurze Eck , den muß der Torwart eigentlich haben…trotzdem schlecht verteidigt.
    So baut man den Gegner auf!
    Die Braunschweiger treten auch ganz schön hin, da könnte man schon mal gelb zeigen!!

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  • Das darf allerdings so nicht fallen. Beim ersten, ok, zurück abgelegt, da kann man so einen Sonntagsschuss schon mal ungeblockt fressen, aber jetzt:
    Handwerker bewundert den Durchsteckpass und Sörensen leistet Geleitschutz, Mathenia ohne Glanzparade machtlos…

    … Unnötig! Ärgerlich!!

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  • Hoffentlich reicht’s noch für einen Punkt. Unsere starke Phase scheint vorbei zu sein.

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  • Und ob er die kann.
    Vielleicht sollten wir uns darauf verlegen, bis in die 89. Minute ein 0:0 zu mauern und erst dann ein Tor mit dem Schlusspfiff zu erzielen…

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  • Und die dummen Braunschweiger“Fans“ rufen Schieber – wie hohl🙈🙈🙈

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  • Der Club kann die Partie in Braunschweig, dem letztjährigen 3. Ligameister, bisher sehr lange offen gestalten.

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  • Wieso spielen wir nicht mehr über die Außen und füttern vorne Schäffler mal mit Flanken???
    Wenn man so einen kopfballstarken Stürmer vorne drin hat muß man ihn doch auch einsetzen!!!

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  • Bis etwa zehn Meter in die Braunschweiger Hälfte spielt der 1. FC Nürnberg gefällig nach vorne.

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  • Typisch Schläfer Mühl🙈🙈🙈
    Was Anderes: der sky Reporter ist heute echt Spitze, Respekt!!!

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  • Wir sollten endlich das Gelände am Valze verkaufen, sollen doch andere auf dem alten Indianerfriedhof unglücklich werden. Ich habe keinen Bock mehr.

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    • Das ist einfach spielerisch zu schwach was der Club gegen die Braunschweiger gezeigt hat. Die 2.Halbzeit ist eigentlich das Spiegelbild der letzten Jahre. Der Elfmeter war zwar ein Witz aber mich ärgert viel mehr das Spiel vom Club.

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  • Mir fehlen die Worte.
    Was ein Gockel, was ein Depp.

    Unglaublich.

    Aber: sowas von selbst schuld!!!

    Nun. Beim Drittligameister darf man verlieren. Ein echtes Brett eben. Und Sonntagsschüsse. Und falsche Elfer.

    Nein liebe Leute.
    Das war unnötig.

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  • Gegen so eine starke Mannschaft kann man verlieren. Die sind souverän aufgestiegen. Außerdem hatten sie ein Heimspiel und haben das richtig gut gemacht. Braunschweig ist eine Macht.

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    • Ich liebe deinen Sarkasmus!
      Aber das werden wohl wieder die weichgespülten Worte unseres Trainerchens werden. Leider!
      Die Mannschaft braucht jetzt mal eine Ansage, damit sie den Ernst der Lage versteht! Sie befindet sich wieder im Abstiegskampf genau wie letzte Saison. Da helfen nur klare Worte und kein Weichspülen.

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  • Das ist diesmal wirklich ein absolut lächerlicher Elfmeter, wie kann man den geben?!

    Aber insgesamt DARF man dieses Spiel nicht verlieren. Wie Alexander im Podcast sagte: Wir steuern auf die gleiche Scheiße zu wie letztes Jahr. Hecking hin, Klauß her.
    Das Ablegen des „Deppen-Image“ kann Hecking nicht per Dekret einfordern, sondern das „verdient“ sich der Club jeden Spieltag aufs Neue.

    Respekt an alle, da da weiterhin Geduld aufbringen. Mir fällt es schwer.
    Schönes Restwochende zusammen.

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  • Platz 15 mit Optionsschein auf den gewohnten 16. Platz.
    Wieso soll es auch besser werden.
    Das wäre ja unlogisch, anmaßend, andere Erwartungen zu haben. Weil ja alle immer so spielen wie im Vorjahr…

    Also weiterhin:
    Demut.
    Vertrauen.
    Geduld.

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  • Braunschweig war als Tabellenletzter halt keine Laufkundschaft, noch dazu vor eigenen Zuschauern. Da war die 2:1 Führung zu knapp, gegen einen Gegner, der körperlichen Willen gegen die weit überlegene Technik der FCN Mannschaft geschickt eingesetzt hat.

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    • Naja Braunschweig hat in der ersten viertelstunde jeden langen Ball ins Aus geschlagen die sind technisch ziemlich schwach da hätte man schon was holen können mit so nen Elfer muss man immer rechnen.

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    • @Herbertgerbert. Weit überlegene Technik vom FCN. Das ist aber Sarkasmus pur. 😉😉

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    • Naja, vielleicht sollten wir uns immer noch damit trösten, dass wir den Club auf Sky und nicht, wie die Löwen aktuell, im BR schauen dürfen.
      Hoffentlich ist das nächste Saison auch noch so.

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  • Der Club hat vorne wenig Durchschlagskraft, vor allem aber ein Abwehrproblem. Nur 3 Mannschaften haben bislang mehr Gegentreffer kassiert.

    Und der Saisonverlauf erinnert mehr und mehr an das letzte Jahr. Wenn das Spiel nächste Woche gegen Düsseldorf wieder in die Hose geht, ist sie wieder da – die Herbstkrise in Nürnberg…

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  • Falls Karlsruhe morgen gewinnt, winkt der direkte Abstiegsplatz bereits am sechsten Spieltag und wenn man sich die nächsten Gegner anschaut, kein Grund zum Jubeln.
    Kein Christkindlesmarkt.Ab Montag,Stammkneipe zu.Club sorgt für weiteren Frust.Na dann,prost Neujahr.

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      • Ein 3:2 für den KSC würde schon reichen. Evtl. auch ein 2:1, aber wie die Regel bei identischem Punkte-/Tore-Stand ist, weiß ich nicht.

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      • „Ganz so schlimm ist es nicht“

        Doch.

        Es ist schlimm, wenn man nicht einmal mehr eine deutliche fußballerische Überlegenheit wie in Hz.1 zumindest zu einem Punkt führen kann;
        es ist schlimm, dass wir alle (damit auch die Spieler) ein dermaßen katastrophales Dèja vu erleben müssen;
        es ist schlimm, dass man schon wieder den Eindruck bekommt, dass diese Spieler es niemals mehr hinbekommen werden, auch nur ansatzweise Souveränität und Selbstvertrauen zu entwickeln;
        es ist schlimm, dass jeder noch so kleine Funken Hoffnung, dass selbst hochqualifiziertes (Trainer) und -motiviertes (Sportvorstand) Personal an der Realität dieses Vereins zerschellen.

        Ich weiß, Du hast das auf den Tabellenstand bezogen und ich will Dir auch nicht Unrecht tun. Aber der Satz als solcher, von seinem Kontext isoliert, suggeriert eine Gefährlichkeit, was Selbstberuhigung und eine merkwürdige, im Falle des Clubs aber unangemessene, Gelassenheit angeht.

        P.S.: Der VAR ist ebenfalls schlimm.

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  • Naja Braunschweig hat in der ersten viertelstunde jeden langen Ball ins Aus geschlagen die sind technisch ziemlich schwach da hätte man schon was holen können mit so nen Elfer muss man immer rechnen.

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  • War heute so nervös und bin jetzt total down.
    Leider hatte mein Gefühl recht.
    Diese Niederlage tut sehr weh.
    Für mich ist Braunschweig das schwächste Team der Liga.
    Mir war klar nachdem sich der BTSV Trainer so aufgeregt und das Publikum on fire war hat das Waschitzki
    beim nächsten Faller noch eine Entscheidung gegen den FCN geben wird .

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  • Oh weh, es läuft schon wieder genauso wie letzte Saison: Sonntagsschüsse, eigene Fehler und Unkonzentriertheiten und absolute Fehlentscheidungen, die Punkte kosten.
    Dieser eitle Schwachkopf wollte seinen Elfer unbedingt geben, sogar gegen den Einspruch aus dem Keller, der mehr als berechtigt war. Schon die Tatsache, dass es Einspruch gegeben hat zeigt, dass der Elfer ein Witz war.

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  • Waschitzki hat schon Erfahrung mit Witz Elfer gegen den FCN.
    1. Runde DFB – Pokal 18/ 19 beim SV Linx.
    Bei VAR Kampka (1. Bundesliga Absteiger) denke ich sofort an das Heimspiel gegen Schalke.
    Der FCN kriegt also auswärts in dieser Saison in jedem Spiel einen Strafstoß gegen sich oder wie ?
    Werde nie verstehen das der FCN dessen Spieler sich fair wie kein anderes Team gegenüber dem SR
    verhalten immer wieder benachteiligt werden.

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  • Wir können so einen Elfmeter doch gar nicht bekommen. Unsere Spieler laufen doch nur halbherzig in den Strafraum, lassen sich ablaufen und lamentieren rum. Das ist auch eine Frage der Einstellung. Diese Mannschaft ist nach wie vor viel zu weich für die zweite Liga. Null Killer Instinkt, wischiwaschi ist das. Sorry, das reicht einfach nicht. Alle Dinge die eigentlich dafür sorgen das so labile Mannschaften besser und sicherer werden hatten wir schon. Last Minute Rettung. Andere Mannschaften ziehen daraus riesige Kraft – unsere Kicker nicht. Mal in Führung gehen – mehrfach passiert – Effekt gleich Null. Mal eine Führung durch bringen – gegen Sandhausen gelungen – Wirkung keine. Ich glaube diese Mannschaft hat einfach a) nicht mehr Qualität und b) zu wenig Geilheit auf Siege. Viel viel viel zu wenig Geilheit auf Siege. Da fehlt der letzte Ehrgeiz. Traurig. Ehrlich.

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    • Stimme dem, was Lupus geschrieben hat, vollumfänglich zu.

      Jetzt geht wieder das Lamento über den Schiedsrichter los. Klar war das ein Elfer, den nur ein Idiot pfeift. Aber ohne diesen Elfer wäre es ein Unentschieden gewesen und dieses Unentschieden wäre zu wenig gewesen. Dass das Spiel nicht gewonnen wurde, liegt an der jetzt endgültig chronisch zu nennenden Schwäche unserer Mannschaft. Das Abwehrverhalten vor dem 2:2 war indiskutabel. Und nach dem 2:2 kam nichts Zwingendes mehr von unserer Mannschaft – außer den Fernschüssen von Geis und Hack, die leider – warum eigentlich nicht? – keine Sonntagsschüsse waren.

      Wer gegen einen so schwachen Gegner, wie es Braunschweig heute war, verliert bzw. – bei regulärem Spielverlauf – über ein Remis nicht hinauskommt, ist selbst eine Mannschaft, die sich die Frage gefallen lassen muss, ob sie überhaupt zweitligatauglich ist.

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      • Es ist kein Lamento, wenn es die Wahrheit ist. Darüber gibt es ja keine 2 Meinungen – oder doch, leider schon: die des Schiris und die des Rests der Welt.

        …nicht mal die meisten Braunschweiger….

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  • Ich kann Lupus auch nur zustimmen. Seit Jahren wird die Mannschaft schon überschätzt. Der Satz, Sie können es besser bringen es nur nicht auf den Platz, kann ich auch nicht mehr hören. Ein einziger guter Spielzug, der auch zu einem Tor führte und ein unter gütiger Mithilfe des Braunschweiger Torwartes, zweites Tor, ist gegen eine sonst biedere Braunschweiger Mannschaft einfach zu wenig.

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  • @Optimist. Natürlich war dieser Elfmeter eine Fehlentscheidung. Natürlich können wir wieder den Schiedsrichter als Buhmann hinstellen. Leider glaube ich haben es alle nach dem 2:2 kommen sehen, dass der Club am Ende wieder mit leeren Händen dasteht. Die Fehlentscheidung des Schiedsrichters war nur noch der Schlussakkord auf eine mehr als dürftige Vorstellung in der 2. Halbzeit.

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    • „Natürlich war dieser Elfmeter eine Fehlentscheidung“. Punkt. Nee, Punkt weg. So sehr mich der Club nervt, so sehr nerven mich auch diese „klar lag der Schiri daneben, aber der Club war zu blöd“-Argumentationen. Wenn der Club verpfiffen wird, wird er verpfiffen, völlig unabhängig von der Mannschaftsleistung.

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      • Genauso isses!

        Die Niederlage geht eindeutig auf das Konto des Schiris. Wir hätten uns zumindest ein hochverdientes Unentschieden ertrottelt!

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          • Der VAR war nicht schuld, der hat den Elfmeter ja zurücknehmen wollen. Aber leider entscheidet der Schiri auch dann, wenn er ein Vollidiot ist.

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            • stimmt , das letzte Wort hatte die Pfeife Sven Waschitzki …
              der Wort VARce gefällt mir trotzdem i. d. Z. …

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  • Um ein Unentschieden zu ertrotteln muss man über 90 Minuten Fußball spielen und das Fußball spielen nicht nach 50 Minuten einstellen.

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  • Saison 2018/19: 34 Spiele, 3 Siege, 10 Remis und 21 Niederlagen 26/68 Tore
    Saison 2019/20: 34 Spiele, 8 Siege, 13 Remis und 13 Niederlagen 45/58 Tore
    Saison 2020/21: 6 Spiele, 1 Sieg, 3 Remis und 2 Niederlagen 9/10 Tore
    Summe 74 Spiele, 12 Siege, 26 Remis und 36 Niederlagen 80/136 Tore
    Prozentual: 16% Siege, 35% Remis und 49% Niederlagen in allen Partien

    Unsere in den letzten Jahren permanent andauernde Erfolglosigkeit wäre schon niederschmetternd, wenn man keine Geduld hätte.

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    • Vielleicht bekommen wir als Club-Fans ja den Goldenen Geduldsfaden überreicht – für heroische Geduld und nimmermüdes Unterstützen eines Traditionsvereins, wo der großartige Max Morlock zuhause ist.

      Allerdings dürften die Anhänger vom 1. FC Kaiserslautern (Fritz und Ottmar Walter) und von Rot-Weiß Essen (Helmut Rahn) etwas dagegen haben. Insbesondere die Fans von Rot-Weiß Essen finden die Geduldsprobe, welche Nürnbergs Anhänger bislang bestanden, schier lächerlich.

      Da müssen wir also noch eine Schippe Geduld drauflegen, guter Herbert, um in Sachen Geduld vorne mitzuspielen.

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    • Jetzt hat Herbertgerbert die Pointe meiner Bärengeschichte vorweggenommen. Ohne Absprache hatten wir den gleichen Gedanken. Ich werde die Geschichte nicht ändern, auch auf die Gefahr hin, dass ich des Plagiats bezichtet werde (was so unberechtigt wäre wie der heute gegen unsere Mannschaft verhängte Elfmeter).

      Ich würde auch gerne mal wieder was anderes als Bärengeschichten schreiben, aber die gehen am schnellsten. Und ich habe weiß Gott keine Lust, mir was Komplexerere auszudenken, weil eine nähere Auseinandersetzung mit den Leistungen der Mannschaft und der Gesamtsituation des Vereins so deprimierend ist, dass ich das nur mit der Einnahme von Psychopharmaka leisten könnte. Seit zwei Jahren schon. Eigentlich schon seit dem Abstieg 2014.

      Ich gehe als Autor den Weg des minimalsten Kraftaufwands. Wobei sich die Frage stellt, wie lange ich dazu noch die Kraft aufbringe…

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      • Ja, dieser Verein macht etwas mit einem. Ohne Knacks kommt aus dieser Nummer keiner raus – darüber sollten wir uns alle im Klaren sein. Barfuß mit einer Frau in Weinrot kichernd über eine Wiese laufen und Blümchen pflücken scheint ungefährlicher – auf den ersten Blick zumindest.

        Aber es tut sicherlich gut, sich zu öffnen. Danke für Deine Ehrlichkeit, belschanov. Viel Kraft beim Schreiben Deiner originellen Bärengeschichten. Übrigens hätte ich Adler Gunnlaugsson damals nicht ausgewechselt. Nicht gegen dieses Zwickau!

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    • Somit dürften wir am Ende der Saison ca. 36 Punkte haben, was auch ungefähr dem Leistungsvermögen der Mannschaft entspricht, wenn man die letzten Spiele anschaut. Die Mannschaft ist immer so gut, wie die Summe der einzelnen Spieler

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