Auch Stillstand kann ein Rückschritt sein – Analyse zu Düsseldorf #FCNF95 #FCN

Analyse zu 1. FC Nürnberg – Fortuna Düsseldorf 1:1 (1:1) – Der FCN geht einmal mehr in Führung, kann sie aber einmal mehr nicht ins Ziel bringen. In Gänze fühlt sich Vieles nach Stillstand an.
1. Aufstellung und Formation
2. Das Spiel in drei Grafiken
3. Einordnung
4. Kennzahlen
5. Stimmen
6. Noten

1. Aufstellung und Formation

Robert Klauß veränderte die Startaufstellung nominell auf zwei Positionen. Lohkemper spielte für den wegen eines Magen-Darm-Infekts fehlenden Hack. Dovedan spielte für Geis, der auf die Bank rutschte. Zurück im Kader waren Oliver Sorg und Adam Zrelak. Pius Krätschmer, der gegen Braunschweig noch im Kader gestanden war, rutschte – neben Hack – aus dem Aufgebot. In Sachen Formation war es wohl als eine Art 4-2-3-1 mit Lohkemper und Dovedan im Wechsel auf Zehnerposition und Nürnberger und Klauß als Doppelsechs geplant. (Abb. 1) In der realtaktischen Aufstellung sieht man allerdings, dass Dovedan sich die Bälle viel tiefer holte als Lohkemper, der quasi auf der gleichen Höhe wie Schäffler und Köpke die Bälle erreichte.

Die Grundordnung änderte Club-Trainer Klauß nach der Pause dann ein wenig, indem er die Außenverteidiger weiter nach vorn beorderte. Das war einer der Faktoren dafür, dass der Club in der Viertelstunde nach der Pause etwas mehr Druck entfachen konnte. Personell wechselte Klauß nur sehr spärlich, brachte nach etwas mehr als einer Stunde Geis für den enttäuschenden Dovedan. Geis rückte auf die Position von Fabian Nürnberger, der eine Position nach vorne, da wo Dovedan vorher gespielt hatte. Später kamen dann noch Schleusener für Lohkemper und Rhein für Krauß. Beide Wechsel waren positionsgetreu.

2. Das Spiel in drei Grafiken

Grafik 1 zeigt eindrucksvoll, dass der Club in der Phase zwischen Führungstor und Gegentreffer deutlich Probleme hatte. Die Grafik zeigt sowohl den Anteil der gewonnenen Duelle als auch die Anzahl der Angriffe pro Minute aufgeteilt nach 15 Minuten Intervallen. In beiden Grafikensieht man deutlich die Ausschläge für Düsseldorf zwischen der 16. und 30. Minute und die extrem stark ausgeprägte Gegenbewegung des FCN. Es ist fast als könnte man die Verunsicherung nach der eigenen Führung aus der Grafik ablesen können.

Grafik 2 vergleicht die beiden Schusskarten der Mannschaften. Man sieht zum einen, dass beide Teams kaum Abschlüsse hatten. Düsseldorf fünf, davon zwei aufs Tor, der Club acht, aber auch nur zwei aufs Tor. Der FCN hatte außer dem Elfmeter nur die Chance von Köpke. Düsseldorf außer dem Tor nur einen Kopfball von Karaman. Die restlichen Abschlüsse gingen neben das Tor oder wurden geblockt. Beide Mannschaften taten sich, wie schon die gesamte Saison über schwer Gelegenheiten zu kreieren. Ohne den Elfmeter hätte das Spiel mit 0,4 zu 0,37 expected Goals wohl nahe eines Minusrekords für die Zweitligasaison gelegen. 

Grafik 3  stellt die Flanken des FCN dar. Nur fünf der 21 Flanken brachte der Club an den Mann. Der Club bleibt damit mit 25,5% angekommenen Flanken die Mannschaft mit der schwächsten Erfolgsquote bei Flanken. Robert Klauß bemerkte zurecht nach dem Spiel, dass er hier deutlichen Verbesserungsbedarf sieht. 

3. Einordnung

Der Club tritt mit seinen vielen Remis auf der Stelle und da der Rest der Liga ab und zu gewinnt, ist auch jener Stillstand schon ein Rückschritt. Nun ist die Tabelle am siebten Spieltag maximal eine erste Orientierung, andererseits hat der FCN noch kaum gegen gut gestartete Mannschaften gespielt – was angesichts der wenigen Spiele, der engen Tabelle und der vielen Remis des Club sich teilweise auch bedingt – und wirklich positive Entwicklungen sind auch nur vereinzelt auszumachen. Andererseits gilt natürlich weiterhin, dass der Club nie wirklich unterlegen war, es also auch nicht gänzlich hoffnungslos ist. 

Es ist deshalb eine gefährliche Mischung aus „kann schon noch werden“ und „jetzt muss es aber langsam werden“, die das Spiel des FCN begleitet. Immer wieder sind Phasen im Spiel, die ansehnlich sind, wie gegen Braunschweig waren die auch gegen Düsseldorf wieder aus der Mischung von Ballbesitz und hohen Außenverteidigern entstanden – auch wenn Robert Klauß zurecht die Besetzung des Strafraums und die Flankenpräzision bemängelte. Gleichzeitig treibt die Tatsache, dass nun mehr das sechste Mal eine Führung nicht ins Ziel gebracht wurde, bereits 14 Punkte nach Führung abgegeben wurden, mehr als nur eine Sorgenfalte auf die Stirn.

Dabei ist es weniger der Fakt an sich, auch wenn dieser allein auch schon bedenklich ist, als vielmehr die Phasen, in denen die Gegentore fallen. Es ist selbstverständlich, dass eine Fußballmannschaft nicht durchgehend dominant spielt. Allerdings sind die Phasen erhöhter Passivität, die bisher auch noch alle Gegner außer Sandhausen zu bestrafen wussten, mehr als besorgniserregend, noch viel mehr, da es sich inzwischen um eine Murmeltiertag ähnliche Wiederholung der immer gleichen Abläufe handelt. Die Gefahr, dass man längst im Bereich der selbst erfüllenden Prophezeiung ist, ist leider durchaus gegeben.

Das bedeutet nicht, dass es nach der Länderspielpause so weitergehen muss, es bedeutet aber auch nicht, dass es das nicht wird. Mit Osnabrück und Fürth warten im November noch zwei spielstarke Mannschaft, von der Art und Weise wie der FCN bisher nur Darmstadt als Gegner hatte, da wird sich dann zeigen, ob das Umschaltspiel, das in den letzten beiden Wochen nur so leidlich funktioniert, gegen aktivere Mannschaften besser funktioniert als gegen Mannschaften, die dem FCN den Ball überlassen. Gelingt dies nicht, ist die Ruhe von Sportvorstand Dieter Hecking gegenüber dem Umfeld womöglich schneller gefragt als ihm lieb ist.

4. Die Kennzahlen

Nürnberg   Düsseldorf
1 Tore 1
1,06 expected Goals 0,37
8 Schüsse 5
2 Schüsse aufs Tor 2
8 Ecken 6
5 Freistöße 0
13 Fouls 15
4,8 PPDA 17,4
10,1 Challenge Intensity 2,0
15,9 Spieltempo 16,6
13 Ballbesitzphasen (geg. Strafraum) 16
00:16 Ballbesitzdauer (Ø) 00:10

*Alle Daten stammen von Wyscout. Benutzung der Daten von Wyscout unter der Journalistenlizenz des Anbieters.Die Terminologie von Wyscout wird in diesem Glossar erläutert.

5. Die Stimmen

Robert Klauß: „Ich kann noch nicht richtig in Worte fassen, was das Spiel für uns bedeutet. Das war eine intensive Partie. Wir wollten gewinnen, das ist uns nicht gelungen, darüber sind wir enttäuscht. Gleichzeitig muss man sagen, dass Düsseldorf eine gute Mannschaft mit viel individueller Qualität ist, gerade im Spiel nach vorne. Das sah man auch beim Tor von Karaman. In der zweiten Halbzeit haben wir gedrückt, ohne die ganz klaren Torchancen zu haben. Mit Ball war die Struktur gut. Wir müssen die Situationen aber besser ausspielen, um zu mehr klareren Torchancen zu kommen.“

Uwe Rösler: „Es war ein intensives Match, teilweise auch forciert durch unglückliche Entscheidungen von der Schiedsrichter-Seite. Wir sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen. Wir haben nach dem Gegentor gut reagiert. Die zweite Halbzeit war die ersten zehn Minuten enttäuschend, das haben wir verschlafen. Da hätte uns Nürnberg bestrafen können, vielleicht sogar müssen. In der Schlussphase haben wir drei, vier überragende Kontermöglichkeiten, da müssen wir einen setzen. Es war ein kampfintensives Spiel, das von beiden Seiten hätte gewonnen werden können.“

Christian Mathenia: „Es war ein sehr intensives und kampfbetontes Spiel. Das 1:1 ist aus meiner Sicht in Ordnung. Die Reaktion heute nach dem 1:1 kann man schon hervorheben, da haben wir versucht mutig weiterzuspielen. Fußballerisch war es heute eines unserer besseren Spiele, dennoch müssen wir uns mehr klare Chancen erspielen. Wir haben in jeder Partie vier, fünf gute Aktionen nach vorne. Diese Quote müssen wir noch hochfahren. Jetzt kommt die Länderspielpause, in der wir knüppelhart arbeiten müssen.“

Kristoffer Peterson: „Ich denke, wir hätten heute mehr als diesen einen Punkt verdient gehabt. Ich habe die Wiederholungen der Elfmeterszene noch nicht gesehen, glaube aber von dem, was ich auf dem Platz sah, nicht, dass es ein Strafstoß war. Wir haben nach dem Gegentor Charakter gezeigt und sind wieder zurückgekommen. Kenan hatte in der zweiten Halbzeit dann noch eine Kopfballchance und ich treffe, als ich alleine auf die Abwehrreihe zulaufe, die falsche Entscheidung mit meinem Pass. Vielleicht hätte ich lieber schießen sollen. In der Länderspielpause müssen wir weiter hart arbeiten. Wir sind eine Mannschaft mit viel Potential, aber es ist halt eine neue Gruppe und wir müssen uns auf dem Feld weiter kennenlernen.“

Manuel Schäffler: „Es war ein offenes Spiel, das in beide Richtungen hätte kippen können. Wir hatten aus meiner Sicht die klareren Chancen, wo wir einige Male bessere Entscheidungen treffen müssen. Das sind Kleinigkeiten. Ich finde, wir haben eine gute zweite Halbzeit gespielt. Da haben wir auch die Tugenden gezeigt, die man in der zweiten Liga braucht. Das Gegentor müssen wir ein bisschen besser verteidigen. Aber wir haben heute auch gegen einen Bundesliga-Absteiger gespielt, das ist nicht irgendwer.“

Rouwen Hennings: „Es ist wichtig, dass wir heute Zählbares mit nach Hause nehmen. Wir sind unglücklich ins Spiel gestartet. Bei der Elfmeterszene stand ich in der Nähe – aus meiner Sicht hätte man in dieser Situation nicht unbedingt pfeifen müssen. Anschließend waren wir drin im Spiel und sind durch eine gute Aktion von Kenan zurückgekommen. Wir waren griffig in den Zweikämpfen und hatten vor allem in der Schlussphase noch die Möglichkeiten, um zwei Punkte mehr zu holen. Insgesamt geht der Punkt aber in Ordnung.“

6. Die Noten 

Spieler CU-Note Kicker NZ BILD SofaScore
Christian Mathenia 3   3   6,7/10
CU-Urteil: Beim Gegentreffer macht- sonst quasi beschäftigungslos.
Enrico Valentini 4   4   7,4/10
CU-Urteil: Arg passiv vorm 1:1, immer wieder mit Problemen in der Rückwärtsbewegung. Dafür nach der Pause, als er höher stehen durfte deutlich präsenter, wenn auch nicht präzise.
Asger Sörensen 3-   3   6,7/10
CU-Urteil: Sonderpunkt für das Ausbügeln von Mühls Fehler in der Schlussphase. Sonst ordentlich und präsent ohne immer zu überzeugen.
Lukas Mühl +4   4   6,8/10
CU-Urteil: Spät im Spiel mit guter Kopfballchance. Sonst im Aufbau mit einigen guten Wechseln, aber auch mit viel Streuung bei den langen Bällen. Kurz vor Schluss mit Riesenlapsus, der folgenlos blieb.
Tim Handwerker 4   5   6,9/10
CU-Urteil Nach vorne mit wenig Dynamik. Nach hinten eigentlich sicher, wenn auch seine Probleme vor einer Hereingabe im Gedächtnis bleiben.
Tom Krauß 3   3   7,1/10
CU-Urteil: Einige schöne Pässe mit viel Übersicht, wie vor Köpkes Torchance. Auch in den wichtigen Duellen oft präsent.
Fabian Nürnberger 4   4   7,2/10
CU-Urteil: Nicht immer präsent in den Zweikämpfen, kam vorm 1:1 auch zu spät, aber im Ballverteilen durchaus mit Übersicht und Dynamik
Nikola Dovedan 5   5   6,3/10
CU-Urteil: Gewann gegen den Ball (eins von vier) und mit ihm (zwei von fünf) wenig Zweikämpfe. Kam kaum zum Abschluss.
Pascal Köpke 4-   5   6,6/10
CU-Urteil: Vergab die beste Chance des FCN aus dem Spiel heraus und vertändelte eine weitere. Zweikampfschwach (0 von 8 Offensivzweikämpfe)
Felix Lohkemper +4   4   6,6/10
CU-Urteil: Spielte kaum Fehlpässe, aber hatte Probleme sich durchzusetzen.
Manuel Schäffler 4   4   7,2/10
CU-Urteil: Den Strafstoß verwandelte er sicher. Sonst war insgesamt auch besser eingebunden, spielte ein paar gute Pässe, aber immer noch zu nicht ganz angekommen.
Johannes Geis 4   4   6,7/10
CU-Urteil: Fast schon typische Geis-Partie, einige gute Verlagerungen, einige Schwierigkeiten nach hinten. 
Fabian Schleusener 6,6/10
CU-Urteil: Kam in der 78. Minute für Lohkemper. Damit zu spät für eine Wertung.
Simon Rhein -/10
CU-Urteil: Kam spät für Krauß und zu spät für eine Einschätzung.
  -/10
CU-Urteil:  
  -/10
CU-Urteil:  

62 Gedanken zu „Auch Stillstand kann ein Rückschritt sein – Analyse zu Düsseldorf #FCNF95 #FCN

  • Die jungen Purschen sollten vielleicht mal nach Fürth rüberfahren und sich ein Spiel anschaun, wo zur Zeit echter Fußball gespielt wird. Da hab ich wirklich Respekt vor den Kleeblättlern, wo man erkennt, dass sie wirklich Spaß am Fußballspielen haben und mit aller Macht die 3 Punkte einsacken wollen. Bei unseren hat man langsam echt den Verdacht, dass sie gar keine rechte Lust aufs Fußballspielen haben und vor jeder Begegnung mit Angst in den Knochen das Spielfeld betreten. Da ist zuviel Krampf vorhanden und richtung Ende des Spiels geht überhaupt nichts mehr. Der Trainer sollte die Fehler klar ansprechen und nicht versuchen alles schön zu reden. Die Ausrede, Düsseldorf sei halt eine starke Mannschaft, zählt da gar nicht, denn bei denen läuft es im Moment auch nicht rund. Und von starker Mannschaft sind die weit entfernt.

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    • Ganz deiner Meinung.

      Finde Düsseldorf spielte gestern zum Teil sogar noch schlampiger und einfallsloser als der Club.

      Vor diesem Hintergrund hätte das gestern eigentlich ein Heimsieg sein MÜSSEN.

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  • Gute Zusammenfassung! Bin aber etwas schockiert über die spielerische Armut. Glaube das wird wieder eine kritische Saison…

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  • Mich würde mal interessieren, wo Flo eine besondere Stärke der Mannschaft sieht. Haben wir überhaupt eine und wenn ja, wo und wie.

    Ist Schäffler tatsächlich so ein Stoßstürmer, wie behauptet wird? Wenn ja, dann müsste man ihn doch entsprechend einsetzen, also hohe Flanken von den Seiten und eben nicht aus dem Halbfeld, wie das gestern dauernd getan wurde. Oder eben, über die Mitte kommend, als Prellbock zur Ablage, zum Doppelpass oder als vorderer Ausgangspunkt für, man traut sich das Wort gar nicht zu sagen, Ballstafetten.

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    • Um das beantworten zu können müsste man den Fußballlehrer als einer der Besten absolviert haben.,denn anscheinend hat nur Ahnung von Fußball wer zu dieser Gruppe gehört,zumindest kommt es mir manchmal so vor.Es wird mir zu viel Beachtung auf diese Lehrgangsbesten gelegt,anstatt nur mal den einfachen Fußballsachverstand einzusetzen.

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  • Wie immer eine tolle Aufarbeitung des Spiels!

    Finde allerdings Krauß, und vor allem Nürnberger, kommen bei der Bewertung zu gut weg.
    Beide verlieren, für meinen Geschmack, zu viele wichtige Zweikämpfe in entscheidenden Situationen.
    Beide sind sicherlich nicht am Ende ihrer Entwicklung. Die Passivität von Nürnberger beim 1:1 hat für mich aber nichts mit dieser zu tun. Warum man auf der Höhe der Sechszehners nicht entschlossener angreift verstehe ich einfach nicht. Gerade bei Nürnberger ist dieses Muster immer wieder erkennbar.
    Sehe daher unsere größte Problemzone, von unseren Aussenverteidigern mal abgesehen, auf diesen Positionen.
    Das lasche und körperlose Verteidigen nach Ballverlusten, wenn der Gegner umschaltet, ist eines unserer größten Probleme.

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  • Habe gestern wie auch in allen vorherigen Spielen festgestellt dass anscheinend das Zuspiel von Mühl und Handwerker zu Sörensen und zurück über etwa 20 m ausgezeichnet funktioniert hab beim 50 Zuspiel aufgehört mitzuzählen. Hoffe der Trainerstab hat das registriert bin der Meinung dass auf diese Trainingseinheit in den nächsten Wochen verzichtet werden kann. Bin sicher dass die Fans zurzeit froh sind dass keine Zuschauer ins Stadion dürfen . So ein belangloser Kick ist das Eintrittsgeld nicht wert .

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  • Mich würde mal interessieren, wo Flo eine besondere Stärke der Mannschaft sieht. Haben wir überhaupt eine und wenn ja, wo und wie.

    Flo wird sicher noch antworten, für meine Wenigkeit meine ich, daß wir im Sturm mit Hack, Köpke, Schäffler nicht schlecht aufgestellt sind für 2. Liga Maßstäbe auch Lohkemper hat ja in den ersten Partien angedeutet, daß er den nächsten Schritt machen kann.
    Mathenia wenn er mal stabil seine Form hält und eigentlich tut er das, sollte auch zu den guten in der Liga gehören. Geis würde ich auch immer bringen, auch wenn an seiner Geschwindigkeit gemäkelt wird, das ist nicht alles, seine Standards, Ballbehandlung und Schußtechnik ist auch immer für eine Überraschung gut, vor allem wenn die letzten Pässe vorne mal nicht klappen, dann vielleicht aus der Distanz.

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  • Jahrelang haben wir uns eingeredet, dass diese Mannschaft mehr Potential hat als sie zeigt. Jahrelang enttäuscht uns diese Mannschaft schon. Wir müssen uns endlich davon verabschieden, dass Spieler wie Margreitter, Geis, Behrens, Mühl, Valentini, Dovendan die Zukunft des Clubs rosiger gestalten werden. Natürlich kann ein Sportvorstand und der Trainer diese Spieler nicht komplett austauschen, aber er muss ihnen zumindestens unmissverständlich klar machen, dass er nicht mehr weiter mit ihnen plant. Spielerisch sehe weiter eine sehr harte Zeit auf alle Fans des Clubs zukommen. Wenn der Sportvorstand und der Trainer es schaffen am Ende der Saison den Abstieg verhindert zu haben, werte ich dieses als großen Erfolg. Danach erwarte ich als Fan aber auch, dass er endlich alte Zöpfe abschneidet.

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    • Danke für den Kommentar. Seh ich 100% genauso!

      Ich hab am Samstag beim Spiel gemeint, dass ich als Spieler der U21 kotzen würde, wenn ich über Jahre Woche für Woche die „Leistungen“ der genannten Spieler sehen und keine Chance bekommen würde, mich in der Profimannschaft zu beweisen. Aber die Nachwuchskräfte scheinen ja nicht mal in einem sonntäglichen Trainingsspiel Konkurrenzdruck auf die Profis aufbauen zu können. Irgendwie wirkt alles verkorkst…

      Mal sehen, wie lange ich noch die gewünschte Geduld aufbringen kann…

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    • Natürlich kann ein Sportvorstand und der Trainer diese Spieler nicht komplett austauschen, aber er muss ihnen zumindestens unmissverständlich klar machen, dass er nicht mehr weiter mit ihnen plant.

      Und was würde das bringen? Wir haben ja keine Alternative. Wäre die Gefahr dann nicht noch größer, dass die Spieler sich hier nicht mehr anstrengen? Ich kann mir nicht vorstellen, dass von uns einer mit Begeisterung bei der Arbeit ist, wenn ihm der Chef sagt, „dich brauchen wir hier nicht mehr, dich wollen wir hier nicht mehr, aktuell werden wir dich nicht los, aber sobald das geht bist Du raus“. Sorry, das ist für mich keine sinnvolle Strategie.

      Hecking muss eher die Frage beantworten, warum viele Spieler die vom Club weggehen, beim neuen Verein durchaus Leistung bringen und warum viele Spieler die wir holen entweder lang brauchen bis sie eine Verstärkung sind, oder nie mehr die Leistung bringen, derentwegen wir die Spieler geholt haben.

      Hecking und Klauß müssen es schaffen hier eine Umgebung zu schaffen in der Spieler aufblühen, in der sich Spieler wohlfühlen, denn wenn es um die letzten Leistungsprozente geht, dann spielen Emotionen eine große Rolle. Das hat nichts damit zu tun, dass man die Spieler in Watte packen muss, Profifußballer können mit Leistungsanspruch glaube ich schon gut umgehen, das ahben die meisten über Jahre in den NLZ gelernt, das wird in allen Vereinen erwartet. Trotzdem ist es aus meiner Sicht wichtig, dass der Verein, die sportliche Leitung den Spielern vermittelt, dass sie das wichtigste sind, was der Verein hat und dass der Verein gewillt ist, alles in seiner Macht liegende umzusetzen, dass es ihnen hier bei uns gut geht.

      Aber dafür muss bei der sportlichen Leitung vielleicht erst mal klar sein, wenn man wirklich braucht. Bei uns habe ich leider zu oft das Gefühl, dass man einfach einen holt, weil der doch woanders gut war, egal ob wir selbst die gleiche Position haben, ein System spielen in dem der Spieler aufblühen kann.

      Und es muss über Jahre klar sein, wie die Mannschaft spielen soll, zumindest in Grundzügen. Ein Spieler darf nicht nach einem halben Jahr erleben, dass der neue Sportvorstand, der neue Trainer auf ihn keinen Wert mehr legt, denn eine solche Enttäuschung die wird sich immer auf die Gruppe, die Mannschaft übertragen. Auch die Spieler die weiterhin gebraucht werden, werden unsicher, was ist beim nächsten Trainerwechsel? Trifft es dann mich? Und das führt einmal dazu, dass die Spieler immer mehr dazu übergehen nur noch für sich selbst das beste erreichen zu wollen, die Mannschaft, die Gruppe wird immer unwichtiger. Wir erziehen unsere Spieler dazu Egoisten zu werden, das ist in einer Mannschaftssportart der Untergang.

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  • Was mich positiv stimmt ist, daß wir noch in keinem Spiel abgeschossen worden sind, sondern viele davon auch für uns hätten entscheiden können, klar die Brocken kommen noch, aber wer weiß vielleicht tut sich der Club leichter wenn der Gegner auch mit spielt, ..we’ll see

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    • Ja, das ist der einzige Unterschied zur 1. Ligasaison vor zwei Jahren. Aber die Anzahl der Siege bleibt leider ähnlich mau.

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  • gibt es eine Statistik
    wie oft man in einem Spiel zum Torwart zurückspielt … ?

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    • Floh hat da was gutes von 11 gegen 11 auf Teitter geteilt. Da sieht man die Häufigkeit der Passrouten.
      Mathenia, Mühl und Sörensen erinnern da stark an das magische Dreieck Ballakov, Elber Bobic aus den 90er in Stuttgart.
      Liegt vermutlich nicht an den drei Spielern, ist aber symptomatisch dafür, dass wir mit dem Ball in der eigenen Hälfte, wenn noch dazu der Gegner alle Spieler hinter dem Ball hat, nichts anfangen können.

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    • Das war aber irgendwie logisch. Kerl braucht nach einer Verletzung mindestens eine Saison, um wieder halbwegs in Form zu kommen. Das war nach seinem Kreuzbandriss genauso. Er spielte eine mäßige bis schlechte Saison in Kaiserslautern, bevor er bei uns plötzlich geglänzt hatte. Dann kam die Achillessehne und nach seiner Genesung war wieder erst mal ein Jahr Formkrise.

      Jetzt ist die Verletzung wieder lange genug überstanden, um eine starke Saison zu spielen. Wieder einmal das falsche Timing gehabt!

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    • Es kann ja auch sein, dass Kerk den Warnschuss verstanden hat daß man ihn in Nürnberg keinen Vertrag mehr gegeben hat und seine Leistungsbereitschaft überdacht hat bevor er noch weiter durchgereicht wird. Bei uns erinnerte es eher an den Traber des Jahres ausgestattet mit einem guten Vertrag, vielleicht hat sich an seiner Einstellung ja was geändert.

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      • Gut möglich, aber dass er jetzt sogar nur 1 Scorerpunkt weniger als Terodde hat, das MUSS einfach nicht sein..

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      • Dass es an der Einstellung liegt/lag, glaube ich nicht. Er hat vermutlich einfach einen Neuanfang gebraucht.

        Aber ich sage es immer wieder: Spieler wie Dovedan, Schleusener oder Zrelak haben noch kein einziges gutes Spiel für den Club gemacht; Ishak und Kerk schon zahlreiche. Ich kann nicht verstehen, warum die falschen geblieben sind und mit Kerk/Ishak nicht verlängert wurde.

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        • Weil die Verträge von Dovedan, Schleusener und Zrelak nicht ausgelaufen sind, so einfach ist das.

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          • Aber das darf nicht der Grund sein, Spieler wie Zrelak ein ums andere Jahr mit durchzuziehen.

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            Antwort
            • Wir ziehen doch Flops, wie Salli, Zrelak oder Sorg sogar noch bei Aufstiegen mit und tun so, als wenn sie sich eine Liga höher leichter tun…

              Dennoch sehe ich Dovedan und Schleusener differenziert. Bei Dovedan müsste eigentlich mal de Knoten platzen. Er war ja auch die ersten Spiele bei uns stark. Bei Schleusener sehe ich zwar nichts, was er wirklich gut kann, aber ich verstehe, dass man ihm nach der langen Verletzungspause noch eine komplette Vorbereitung gegeben hat. Ich würde mir dennoch wünschen, dass man ihn im Winter zumindest verleiht.

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              Antwort
  • Kerk schießt sich schonmal warm für in 14 Tagen…
    Komisch, dass manche Spieler woanders dann doch funktionieren können…

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    2
    Antwort
    • Zur Entlastung unserer Verantwortlichen sei angemerkt, dass aufgrund seiner Leistung in der letzten Saison nicht abzusehen war, dass es bei ihm wieder was wird. Meiner Meinung nach wurde er zurecht gehen gelassen. Die Phase der Rekonvaleszenz dauerte eben schon etwas zu lange, um noch Hoffnung zu schöpfen.

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      Antwort
  • Ja super, wegen der tollen Länderspielpause bleiben wir 14 Tage, (voraussichtlich) auf einem Abstiegsplatz.
    Aber ist ja alles prima am Valznerweiher.
    Mathenia :
    “ Fußballerisch war es heute eines unserer besseren Spiele,…..“

    Dann möchte ich eigentlich kein fußballerisch schlechteres anschauen müssen.

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    Antwort
    • Okay, St.Pauli hat den Schwarzen Peter für uns übernommen. Wenn man das so sieht, haben wir ja gegen den starken KSC ein mörder Spiel hingelegt. 😉

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      Antwort
  • Gegen die heutigen Schießbuden SVD ,Jahn und Pauli hat der FCN nur 2 Punkte geholt.
    Gegen die Vereine von Platz 1 – 7 noch nicht gespielt.
    Was gestern nach dem Spiel von Spielern und vom Cheftrainer erzählt wurde hat mir den heutigen Tag so richtig versaut.
    Gott sei Dank ist noch15 Tage FCN Pause.

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    Antwort
    • Wir haben bislang meist gegen Mannschaften gespielt bei denen uns einige bewußt den Ball überlassen haben, auf Fehler gewartet haben, um ihr Umschaltspiel zu pflegen. Wir sind noch nicht so weit mit Ballbesitz viel anfangen zu können bzw rennen uns fest. Ich weiß nicht vielleicht sehen wir gegen Gegner, die ihrerseits auch spielen mit Ballbesitz gar nicht so schlecht aus und wir auch mehr über unser Umschaltspiel kommen können. Das ist so meine leise Hoffnung…Also vor den Gegnern von Platz 1-7 ist mir so bange gar nicht, bin eher gespannt, weil richtig hergespielt wurden wir bislang auch nicht. Vielleicht geht da ja sogar mehr als wir glauben.

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      Antwort
      • Interessante Sichtweise. Da ist sicher was dran. Mit dem Ball können wir zur Zeit einfach nichts anfangen.

        Tedesco hat (in seiner erfolgreichen Schalke Saison) bei eigenem Ballbesitz ganz hinten immer in die Nähe von Burgstaller schlagen lasse; der hat den annehmenden Spieler gestört und auf den dann oft unsauberen Ball sind dann alle drauf gegangen. So habe sie quasi ihre eigenen Umschaltmomente kreiert. Aber wie gut das in der zweiten Saison dann geklappt hat wissen wir ja…

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        Antwort
  • Nürnberg und Fürth befinden sich momentan auf einem Relegationsplatz.
    Nun raten Sie mal bitte,wer ist Dritter und wer Sechzehnter ohne die Tabelle zu bemühen.
    Diese Saison wird wahrscheinlich die Schlechteste seit 1968/69,zu mindest für den FCN.

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    Antwort
  • Nicht nur das wir jetzt schon unten in der Tabelle hängen, wir haben fast ausschließlich gegen Mannschaften aus der unteren Tabellen Hälfte gespielt:

    Regensburg 8.
    Sandhausen 12.
    Darmstadt 10.
    Pauli 17.
    Karlsruhe 15.
    Braunschweig 14.
    Düsseldorf 13.

    Wenn wir gegen diese Gegner schon nicht gut aussehen, was soll dann erst gegen die Teams passieren, die zurzeit in Form sind?!

    Im Abstiegskampf sagt man immer, gegen die direkten Konkurrenz muss man Punkten, sonst wird es ganz übel….

    In diesem Sinne, lasst uns Hoffen, dass der „Prozess“ vorsieht, gegen bessere Teams zu Punkten.

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    6
    Antwort
    • Wir brauchen doch Geduld, bitte dran denken. In der Rückrunde zum Ende der Saison startet der Club dann mit einer Siegesserie ohne gleichen durch. Oder auch nicht. Na, das wird schon, nicht zweifeln. Irgendwo geht ein Türchen auf und einige Spieler explodieren in ihrer Leistungsfähigkeit. Mit Geduld und Spucke fängt man 2021 dann mehrere Mucken und viele Punkte. Oder?

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      Antwort
      • Die verständliche Bitte um Geduld mit Sarkasmus zu kommentieren, finde ich auch ein wenig kontraproduktiv.

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        Antwort
      • Dazu passt ein großartiges Zitat des großartigen Kabarettisten Dieter Hildebrandt, welches lautet:

        „Wenn der FC Bayern verliert, sind seine Anhänger böse, persönlich beleidigt. Wenn 1860 verliert, sind die Fans traurig.“

        Viele macht das alles einfach nur traurig.
        Einige erwecken den Eindruck, als seien sie persönlich beleidigt.

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        Antwort
  • Als meine Stimmung wäre schlimmer, wenn uns Düsseldorf jetzt 0:3 im eigenen Stadion hergespielt hätte und wir kein Land gesehen hätten, aber es war ja mitnichten so. Davor klar das 2:3 in Braunschweig der Sonntagsschuss von Wiebe ist dieses Monat sogar in der 5-Nominierung zum Tor des Monats, über den Elfmeter hinterher wurde genug gesagt.
    Also ich will sagen wir sind jetzt bislang noch nirgends völlig untergegangen. Ganz so schwarz sehe ich alles nicht, gefährlich aber schon diese fehlende Fortune kann schon eine Eigendynamik auslösen mental wenn die Spieler dann auch beginnen dran zu glauben, dass sie nichts auf die Kette bekommen.

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    Antwort
  • Es wirkt, als ob die Verantwortlichen seit Jahren einen perfiden Plan verfolgen würden, wie man die Anhänger möglichst nachhaltig vom Club entfremden kann.

    Diese jetzt schon seit Jahren anhaltende seltsame Mischung aus Apathie, Unvermögen, den immer gleichen hohlen Phrasen, Gestümper und Pech ist wirklich toxisch.

    Zumindest bei mir ist ein nachhaltiger Bruch nicht mit dem Verein nicht mehr zu leugnen.

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    Antwort
  • @Flo
    Gibt es eigentlich noch eine detailliertere Aufschlüsselung der ersten Grafik Aktivität und Angriffe?

    Ich hatte nämlich eher das Gefühl, dass unser Führungstor in einer Phase gefallen ist, wo wir ohnehin nicht allzu viele Spielanteile hatten. Ein wenig aus dem Nichts, so dass unsere darauf folgende Schwächephase nicht wirklich eine Änderung bedeutet hat.

    Dass wir nach der Pause stärker waren, ist mir auch aufgefallen. Ich hatte aber eher das Gefühl, dass wir dort einfach mehr Risiko gegangen sind und auch öfter einen langen Ball nach vorne gespielt haben. Dadurch, dass hier öfter Ballverluste nahe dem gegnerischen Strafraum passieren, können wir auch unser Gegenpressing besser aufziehen und besser umschalten.

    Ich meine daher, dass unsere starke Phase weniger aus mehr Spielkontrolle resultiert, sondern einfach aus höherem Risiko. Kannst du das auch statistisch belegen?

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    • Die Druckphase nach der Pause (46-60) war die einzige Phase, in der die Formationslinie des FCN mit 56 Metern weiter vom eigenen Autor weg war als die von Düsseldorf (51 Meter), das war als die Außenverteidiger hoch standen. In allen anderen Phasen war der FCN nicht so proaktiv.

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      • Was aber doch gleichbedeutend mit höherem Risiko ist.

        Vielleicht ist unser Hauptproblem tatsächlich, dass wir zu zaghaft agieren. Keiner traut sich einen Risikopass zu, weil er Angst hat, dass daraus ein Ballverlust resultiert. Dabei ist doch das Wesen des Umschaltspiels eigentlich, dass man Bälle erobert und den Gegenangriff startet. Wenn wir ständig den Ball hinten rum schieben können wir den Ball aber dem Gegner nicht abnehmen.

        Da muss man dann eben mal ins Risiko gehen, einen Stürmer steil schicken oder einen weiten Diagonalpass auf die Außen spielen. Und wenn so ein Ball ins Seitenaus geht, ist es auch nicht so schlimm, wenn man tief in der gegnerischen Hälfte ist. Dann kann man den Einwurf zustellen und hat eine gute Chance auf eine Balleroberung.

        Wenn der Gegner uns den Ball überlassen möchte, ist die taktische Gegenmaßnahme vielleicht tatsächlich, risikoreicher zu spielen, aber natürlich erst im letzten Spielfelddrittel, so dass Ballverluste nicht gleich mit einem Konter bestraft werden. Wir dürfen eben die Einladung, den Ball hilflos rumzuschieben einfach nicht annehmen und zur Not den Ball zurückgeben. Oder eben einfach durch gelungene Aktionen, die aus dem höheren Risiko resultieren, Tore schießen….

        Wer es nicht versucht, kann nicht versagen. Aber eben auch nicht gewinnen!

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        • Die Motivation des Dislikes erschließt sich mir hier auch nicht, wäre doch nett, wenn sich derjenige erklären würde!

          Was sollen wir den sonst machen? Den gleichen langweiligen Stiefel weiterspielen? Auf den Ballverlust warten, der eigentlich nur unser eigener sein kann, wenn wir hinten rumschieben?

          Ja, Ballbesitzspiel ist wichtig und sollte auch ein Stilelement sein, aber es muss mit einem gewissen Risiko gewürzt werden. Wir müssen nur das Risiko möglichst weit von unserer Verteidigungszone entfernt halten, um nicht selbst Opfer des Umschaltens zu werden. Wir müssen also das Risiko im letzten Drittel des Spielfeldes erhöhen, wenn wir Gefahr erzeugen wollen. Denn aus dem Mittelkreis schießt man nunmal keine Tore….

          Natürlich wird das zu vermehrten Ballberlusten führen, aber eben auch die Chance erhöhen, in der Gegenbewegung Bälle zu erobern und eine dann unsortierte Abwehr zu bespielen.

          Ja, ich weiß, klingt einfach, wenn man es so dahersagt, aber ist das nicht die angestrebte Spielphilosophie? Aber es wird mir zu wenig versucht, unser Pressing wirkt nicht entschlossen genug, die Galligkeit fehlt. Das Pressing unserer Gegner wirkt auf mich fast immer störender als unser eigenes auf der Gegenseite. Subjektiv?

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  • Schaut Euch den Treffer von Lazaro ( Mönchengladbach) in Leverkusen an !
    Lenkt vom FCN Ärger ab,

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  • Genial, 14 der Bundesligisten der „oberen“ Tabellenhälfte treffen sich jetzt, um unter Bauernführung eine Gegenstrategie zur gerechteren TV Geldverteilung auszumachen.
    Mir gehen die Kotzeimer aus, wenn ich mir diese Versammlungsteilnehmer-Liste ansehe.
    Haben mehr als 12 Skyabonenten denn heute die Partie VWBurg gegen SAPHeim verfolgt?
    Wayne interessiert denn die Euroliga bei Teilnehmern wie die vorgenannten plus Vizekusen?

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    • Ein einziger Zweitligist ist auch geladen – ratet mal welcher? Kleiner Tipp: Es ist nicht der FCN.

      Das sagt alles über die Machtverhältnisse in diesem Geschäftszweig der Unterhaltungsbranche.

      Meine Frau wollte mir wegen der auf unabsehbare Zeit ausfallenden Möglichkeit des Stadionbesuchs zum Geburtstag ein einjähriges Sky-Abo schenken. Hätte ich das Geschenk angenommen, hätte ich es jetzt gekündigt. Das ist das letzte Mittel, das wir als Fans noch in der Hand haben. Aber welcher Fußballfan geht schon soweit und ist so konsequent?

      Und wenn ich schon beim Irrsinn bin: Vor wenigen Minuten meldet die hiesige Lokalzeitung, dass der Tabellenletzte der 2. Liga auf Initiative des Leiters von Flyer Alarm Global Soccer nach nur 41 Tagen Amtszeit bereits den zweiten Trainer in dieser Saison entlässt. So läuft das Geschäft in der modernen Fußball-Welt: „Wer zahlt, schafft an“, hätte mein Vater gesagt.

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    • Ich bin dafür, den Reset Knopf zu drücken. Setzen wir die Bundesliga auf die Gründungsmitglieder zurück!

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      • Ich bin für Wettbewerb keine Erb Pfründe. 🙂 zum Glück ist es ja so. Gründungsmitglieder klingt auch so altbacken.

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          • Was mich doch sehr wundert ist dass Union Berlin bei den Teilnehmern dabei sein soll-war nach deren Außendarstellung nicht umbedingt erwartbar.
            Aber wahrscheinlich sieht die Welt schon ganz anders aus, wenn man plötzlich auf Platz 5 steht…

            Jedem das Seine und mir das Meiste-ist die Handlungsmaxime sämtlicher Profi-Vereine, davon sollte man sich generell nicht von Folklore jeglicher Art ablenken lassen.

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            • Vielleicht sieht Union die Option der „Big City Club“ zu werden, der Hertha so gerne wäre? Nachdem sich Hertha entschieden hat das Geld der Windhorst Gruppe zu nehmen, aber man sich nicht einigen kann, was mit dem Geld am besten gemacht werden sollte und Gegenbauer und Preetz glauben, sie könnten die Investoren abzocken, ist die Option das Geld zu verbrennen ja ziemlich groß.

              Ein solide geführter Club wie Union hat da durchaus die Chance vorbei zu ziehen und am Ende wird sich dann auch ein Investor finden der den nächsten Schritt ermöglicht. Wenn man jetzt schon mal bei den Großen mit am Tisch sitzt, dürfte das auch helfen.

              Es bleibt aber auch alles beim Alten, wer gerade vorn ist, der vergisst schnell wo er herkommt. Solidarität unter den einzelnen Clubs kann es nicht geben, nur wenn das wichtigste die Gruppe ist und die Gruppe auch die Macht hat, dann kann eine (Sport-)Politik entstehen, die für alle gut ist. Der einzelne Verein wird nie auf einen Cent zugunsten der Konkurrenz verzichten, für das imaginäre große Ganze.

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          • Ich bin dafür, den Reset Knopf zu drücken. Setzen wir die Bundesliga auf die Gründungsmitglieder zurück!

            Hat nichts mit humorlos zu tun, das sind ja Diskussionen, die unter Fans bisweilen todesernst geführt werden. Lächerlich wird es dann, wenn ausgerechnet Fans von 1860 sich weigern auch nur Freundschaftsspiele gegen RB zu akzeptieren, wenn man sieht was sie selbst für einen inkompetenten arabischen Großinvestor und Eigentümer haben und sie trotz anfänglich vielem Geld nur noch abgestiegen sind. Bis der auch die Lust verlor und seitdem ja nur noch auf seinen Anteilen festsitzt.

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    • Wie hat neulich jemand gesagt: „das Kapital der Bundesliga ist nicht Bayern oder Dortmund, sondern der Wettbewerb!“

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