Club beendet Serie eindrucksvoll

Der 1. FC Nürnberg schlägt das bisherige Überraschungssteam aus Osnabrück mit 4:1.

Der Wermutstropfen allerdings eine Verletzung.

Club beginnt stark, bleibt stark und führt früh

Osnabrück klingt harmlos, war diese Saison aber bärenstark – und im Zentrum der Ex-Clubberer Kerk. Als einzig ungeschlagenes Team lockte sogar Platz 2 bei einem Erfolg über den FCN, doch der Gast aus Nürnberg machte ein gutes Spiel und knipste eiskalt. Nur die Verletzung von Köpke macht Sorgen.

Drei zu Null stand es schon zur Pause – und das hochverdient. Schäffler und Lohkemper veredelten zwei wunderbare Angriffe, wie man sie in Nürnberg lange erhofft hatte. Vor allem Geis und Schäffler nahezu an allen guten Aktionen beteiligt – Geis zog die Strippen im Mittelfeld und Schäffler machte die Bälle fest, legte auf, zog ab und ging beherzt ins Pressing. Kerk, der bisher so positiv in die Saison gekommene Mittelfeldspieler in Lila, dagegen vollkommen blass. Das zweite Tor allerdings begünstigt durch einen bösen Fehler beim Gastgeber, doch auch das durch das Pressing von Schäffler provoziert und von Nürnberger gut spekuliert und abgeschlossen.

Damoklesschwert bleibt stecken

Aufgrund der Seuchenserie mit verspielten Führungen war der FCN gewarnt, dass man auch trotz so eines Vorsprungs sich nicht zu sicher zu sein. Und Osnabrück versuchte es auch, kam aber nicht richtig in die Box. Der Club mit zunehmender Spielzeit dann immer abgeklärter und beim 0:4 wieder ganz hellwach: Schäffler gewinnt das Kopfballduell, Lohkemper legt zurück und der „Cheffe“ macht sein zweites Tor.

Der Ehrentreffer in der Nachspielzeit durch Kerk per Elfmeter dann ein Geschenk von Schiri Zwayer, denn eine Berührung konnte man allerhöchstens umgekehrt sehen. Aber eben „geschenkt“ und zugleich – so komisch es klingen mag – auch insoweit willkommen, dass eine andere unliebsame Serie endlich ein Ende nahm: „Nur gewinnen zu können, wenn man kein Gegentor bekam“ ist nun endlich auch ad acta.

Fürth vor der Brust, die nun etwas breiter ist

Ein willkommener Befreiungsschlag nach so vielen Rückschlägen. Diesmal stand die Abwehr gut und auch nach vorne war mehr Biss drin. Vor allem die psychische Präsenz und spürbare Konzentration in jeder Situation, im Fußball nennt man das gern Griffigkeit, war sowas wie der Schlüssel. Und genau das gibt den Mut nun auch die nächste Überraschungsmannschaft der Liga herauszufordern: Den Nachbarn aus Fürth. Die stehen aktuell auf Platz 2.

Sonntag ist Derby-Tag.

77 Gedanken zu „Club beendet Serie eindrucksvoll

  • Heute war das wirklich anders. Bemerkenswerte Randnotiz: Wie der junge Tom Krauß (heute sehr abgeklärt und zweikampfstark!) nach einem geblockten Ball im Drittel der Osnabrücker ins Seitenaus (!) die Faust ballt und sich dafür feiert. Viel mehr Kommandos zu hören und gegenseitige Unterstützung zu spüren, inkl. gegenseitiges Mut zusprechen. Das war nicht mehr nur gute Einzelspieler, sondern eine gute Mannschaft .

    Heute haben Geisi, Fabi, Kraußi und auch Klaußi einen guten Job (a guuds Jöbble) gemacht, eminent wichtig für Ruhe im Umfeld.
    Glückwunsch und weiter so!

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    • Bin bei deinem Kommentar voll dabei, @Holzmichel. Schön heute – drei Punkte wollen erst mal eingefahren sein! Ob das schon „die Wende“ zu besseren Ergebnissen und damit im Punktehamstern ist, wird sich bald zeigen. Ich vertraue Klauss & Hecking und allmählich auch der Mannschaft.

      Fazit: Des werd scho.

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  • Wichtige drei Punkte nach starker Leistung.
    Freue mich.
    Mein Gefühl war ja so ähnlich wie vor Braunschweig . Gott sei Dank total daneben .
    Allerdings richtig vor den beiden Auswärtsspielen mit der Strafstoßgefahr.
    Solche zwei Elfmeter mit VAR. Bei dem von heute bin ich echt fassungslos.
    Was ist da los beim DFB ?

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  • Zitat michel andreas:

    „Solche zwei Elfmeter mit VAR. Bei dem von heute bin ich echt fassungslos.
    Was ist da los beim DFB ?“

    Verstehe auch nicht, warum da nicht geprüft wurde. Wobei m.E. auch beim 4:0 (Lohkemper abseits?) eine Überprüfung angezeigt gewesen wäre.

    Oder wurde dem Schiri aus Köln gleich mitgeteilt, dass die Entscheidungen korrekt sind?

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    • Das war klar kein Abseits, da hatte sich ein Osnabrücker ins Toraus bewegt, der damit das Abseits locker und leicht aufhob. Das sah man in der „hinter Tor“ Perspektive, nicht aber in der Kameraeinstellung vom Seitenaus.

      Der Elfer war ein totaler Witz, die sollen mit dem VAR endlich aufhören und auch noch die lächerliche Handspielregel gleich mit reformieren. Und was wurde mit dem „keine Doppelbestrafung“ bei Elfmeter und roter Karte?! Das gibts jetzt auch wieder.

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    • VAR an Schiri: „Wir haben gerade eine technische Panne, können es nicht prüfen, entscheide nach Deiner Wahrnehmung“ – die einzige Möglichkeit, die ich hier halbwegs nachvollziehen könnte. Wenngleich schon eine erste Wahrnehmung.. ach, egal..

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  • Zwayer hat meiner Meinung beim 4 : 0 schon mit Köln Kontakt gehabt.
    Nach den Wiederholungen im TV war er ja so ca. 15 Sekunden im Bild und hat gewartet bis er
    das Match fortsetzt.
    Klar freue ich mich über den Sieg heute aber ich glaube es wird nicht lange dauern bis solche
    Flugeinlagen dem FCN wieder Punkte kosten werden.
    Der FCN verzichtet auf solche Schwalben leidet aber wie kein anderer Verein darunter.
    Heute ärgere ich mich sogar darüber bei einem 4: 1 Sieg.

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    • Ja, Zwayer hatte Kontakt. Der Club hat auch auf Twitter retwetet, dass das Tor geprüft wurde (Abseits), letztendlich aber korrekt war. Schön mal wieder so einen spielerisch Starken Club zu sehen. Und das Ergebnis hat ja auch gepasst. Nur frag ich mich immer noch, was das für Elfer sind. Meistens werden solche Witzelfer nur gegen uns gepfiffen (bis auf Cheffes Elfer gegen die Fortuna). Da muss der VAR eingreifen, weil sonst hat er für mich kaum einen Sinn. Weil wenn man 2mm im Abseits ist, dann ists mir eigentlich egal -ist ja Fußball. Und wenn’s ein halber Meter ist, siehts der Lienienrichter.

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      • Natürlich wurde das überprüft, bewertet wurde der Kontakt zwischen Sorg und dem Osnabrücker Spieler-da wäre dann zu beurteilen ob Sorg ihn trifft, oder der Osnabrücker freiwillig einhakt.
        Aber grundsätzlich werden sämtliche Situationen im Elfer gecheckt-manchmal auch nur im Hintergrund.Abseits ist optisch auflösbar, ob ein Schubser stark genug war, ob die Berührung ursächlich oder ob das theatralische Kunst war, ist manchmal auch aus 5 Zeitlupen schwer erkennbar.

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        • Die auf Sky angebotenen Zeitlupen waren jedenfalls weder geeignet, etwas zu entkräften, noch etwas zu beweisen.

          Subjektiv hat man nur gesehen, dass Mathenia den Ball hält und der Osnabrücker abhebt. Was Sorg dazu beigetragen hat, konnte man nur vermuten. Eine brauchbare Einstellung dazu habe ich nicht gesehen.

          Etwas, das nicht einmal in der Zeitlupe erkennbar ist, darf man einfach nicht pfeifen!

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          • in der Superslomo sieht man es doch sehr genau-Sorgs Bein kommt quer und er zieht es durch, der Fuss des Osanabrückers hat Kontakt mit Sorgs Unterschenkel-mehr Slomos gab es nicht-was auch an der Anzahl der bei 2.Ligaspielen eingesetzten Kameras liegt und daran dass die Hintertor flach Kamera zu eng war, da sah man es lediglich am Bildrand.An diesen Bildern orientiert sich der VAR-mehr hat er nicht-meist wird dann überprüft ob es einen Kontakt gegeben hat und wenn der Schiri diesen eindruck auch hatte, dann gibt es wenig was überstimmt werden kann.Zumal es mal wieder eine Direktive des DFBs gegeben hat, die Rolle des Schiedsrichters auf dem feld zu stärken.Dakit eben eins nicht passiert, was bei den Linienrichtern bereits passiert ist, dass der Schiedsrichter eigentlich durch den VAR überflüssig wird.Manche Linienrichter machen sich kaum noch die Mühe überhaupt die Fahne zu heben-wird ja eh überprüft.

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            • Ich sehe es trotzdem nicht. Ich habe die Superslomo angeschaut, ich habe es mit Einzelbildern versucht, ich sehe an Sorgs Aktion nichts, was das Abheben des Osnabrückers erzeugt haben könnte. Vielleicht hat er ihn berührt, aber der Osnabrücker fliegt gewollt.

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              • Klar, der Spieler sucht den Kontakt zu Sorgs Bein, findet ihn (für mich auch deutlich sichtbar), und fällt dann.
                Abgesehen davon unterstreichst du selbst mit deiner Einschätzung die Entscheidung: „Die auf Sky angebotenen Zeitlupen waren jedenfalls weder geeignet, etwas zu entkräften, noch etwas zu beweisen.“ – also gilt bzgl. des VAR die auf dem Platz getroffene Entscheidung. Außer Zwayer sagt, er hätte ein Foul von Mathenia gesehen, was ja zig Kommentatoren gebrabbelt (und geschrieben) haben. Dann wäre es eine falsche Wahrnehmung gewesen und hätte korrigiert werden können.

                Und ja: Der Elfer ist ein gewollter, und man darf ihn eigentlich nicht pfeifen. Davon gab es aber in der Zeit vor dem VAR vermutlich zig Millionen. Insofern: Ne Fehlentscheidung, aber keine, bei der der VAR greift.

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                • Mit dieser Darstellung kann ich leben. Eine Fehlentscheidung, die man aber hinnehmen muss, weil sie nicht ausreichend aufgelöst werden kann. In diesem Fall zählt die Tatsachenentscheidung.

                  Ist aber eigentlich ein Armutszeugnis für den VAR.

        • So isses Christian Berlin – da ist gestern alles okay abgelaufen nach aktuellem Regelwerk. Jedenfalls da wo es um den VAR ging. Die Regeln sind halt teilweise komisch. Gilt aber vor allem für die Handregel, bei der ich so langsam den Überblick verloren hab. Gab gestern 2-3 Szenen außerhalb des strafraums, die innerhalb vermutlich alle kassiert worden wären, zwayer aber nicht Mal gezückt hat.

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    • Ich habe es schon oft gesagt: ich verstehe die Verantwortlichem des Clubs nicht, dass sie diesbezüglich nicht mehr Dampf machen. das muss auf eine Agenda. Freiburg und Streich, die seit Jahren enorm von Schiedsrichterpfiffen profitieren, nutzen jeder strittige Entscheidung wie letztes Wochenende – gegen sich, um an der Legendenbildung, des benachteiligten Underdogs, zu stricken. Das mag manchmal nerven, aber es bringt Punkte.

      Antwort
      • Helge Leonhardt aus Aue und Jürgen Machmeier vom SVS regen sich schon auf wenn aus einer falschen Einwurfentscheidung im Mittelfeld ein Gegentor entsteht.
        SVS mit meisten Strafstößen Saison 19 /20 und Aue auch in dieser Statistik mit vorn dabei.
        Zufall ?

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  • Die Tabelle sieht sich jetzt wieder netter an, ich glaube der Relegationsplatz hat bei einigen doch für Hitze und Déjà vus gesorgt. Was mich wirklich freut ist, daß man echte Fortschritte auf dem Platz sieht, nicht umsonst warnen einige Trainer mittlerweile vor dem Nürnberger Umschaltspiel, das ist richtig stark geworden.

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    • Das Umschaltspiel, das Spielsystem ds kleinen Mannes- gar nicht despektierlich gemeint.Wenn man erkennen muss, dass man nicht die Spieler hat für eine dominante Spielweise, dann ist das sicherlich vernünftig.Mit Blick auf eine mögliche Bewerbung für eine Liga höher-irgendwann- wohl insgesamt eine realistische Einschätzung.Problem dabei, wenn der Gegener keinen Bock hat das Spiel zu machen, wird es gruselig.Und wenn der gegener es schafft nicht so viel Platz zu lassen, so wie gestern Osanbrück, dann wird es schwierig.
      Gerade das one-touch Tor zum 3:0 hatte seinen Ursprung ja bei geis, der zeit hatte nach allen Seiten zu schauen und dann erst seinen Pass gespielt hat-da hat er sich sicherlich gefreut, dass er in Ruhe agieren konnte.Genau wie valentini vor dem 1:0

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  • Mit dem Schwung von gestern haben wir gute Chancen gegen die Fürther. Die Gummibänder an den Beinen unserer Spieler sind anscheinend gelöst und gerissen. Jetzt könnte es zum Durchmarsch kommen. Eine Blockade in den Köpfen unserer Mannschaft könnte jetzt verpuffen und eine frei aufspielende Mannschaft das Ergebnis sein. Hoffentlich!!!

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  • Der Club gewinnt das erste Mal seit einer gefühlten Ewigkeit ein Spiel souverän und beherrscht den Gegner nach Belieben und ihr habt nichts besseres zu tun als euch über den Elfer/Nicht-Elfer auszutauschen…

    Starkes Spiel von vielen Clubberern. Geiles Ein-Kontakt-Spiel in den entscheidenden Situationen. Ich glaube, die Umstellung auf so was Ähnliches wie 433 nach Nürnbergers Einwechslung hat gut getan. Klauß scheint seine Rolle für Geis gefunden zu haben (in der die spielgestalterischen Fähigkeiten deutlich mehr zum Tragen kommen als die Geschwindigkeitsdefizite). Von Lohkemper bin ich weiterhin stark beeindruckt (ich hatte ihn seit Tag 1 in Nürnberg für nicht zweitligatauglich gehalten) – wie man nach solchen „Kack“-Spielen vergangene Saison so aufblühen kann – Chapeau.

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    • Es ist doch ziemlich inkonsequent, wenn man eine Fehlentscheidung nur dann bewertet, wenn sie auch Spielentscheidend ist. Eine Fehlentscheidung ist eine Fehlentscheidung, egal was sie bewirkt.

      Aber natürlich soll das nicht die Freude über den tollen überzeugenden Auftritt verdecken. Tut es auch nicht.

      Trotzdem muss man Missstände ansprechen. Sie werden durch den Erfolg zwar nebensächlich, aber nicht ungeschehen.

      Antwort
      • Zumal das Torverhältnis am Saisonende über den Tabellenstand entscheidend werden kann!

        Heute früh habe ich als erstes die Kickerwebseite angeschaut, nicht daß ich den Auswärtssieg nur geträumt habe.

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        • Hast Du da eine bestimmte Mannschaft im Blick (hüstel)? Es soll auch Mannschaften geben, die wegen einem Tor abgestiegen sind, das gar keins war…

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          • Nö, einen solchen Fußballverein kenne ich gar nicht, habe ich nie nachgemacht oder verfälscht oder nachgemacht oder verfälscht in die Ligatabelle gebracht.
            Mir gehts beim Torverhältnis auch um die Europaa pokaaaal Möglichkeit, die uns damit möglicherweise genommen worden sein könnte. 😉

            Antwort
    • Und da es nicht der erste mehr als fragwürdige Elfmeter ist, summiert sich das schon in Punkten und im Torverhältnis, wir haben bislang in jedem Auswärtsspiel einen Elfmeter gegen uns bekommen, die Mehrzahl war wirklich ein Witz. Wenn ich da noch an den gegen Valentini denke der ihn aus 1m auf den Arm gehämmert bekommt auf der 16er Linie stehend biegt es durch die Wucht den Arm in den 16er Luftraum, sowas ist doch echt ein Witz. Das sind Punkte und das Torverhältnis. Irgendwie sind das zuviele sehr umstrittene Entscheidungen.

      Antwort
  • @Hans, Du schreibst:

    „Jetzt könnte es zum Durchmarsch kommen.“

    Na freilich. Gestern noch für viele ein klarer Abstiegskandidat. Heute dann wird zum Durchmarsch geblasen…Willkommen beim Club.

    Vor Osnabrück war keineswegs alles so abgrundtief schlecht, wie es das Gejammer im Umfeld vermuten ließe. Und jetzt ist keineswegs alles so supi, dass man direkt durchmarschieren könnte.

    Wie @Juwe geschrieben hat, war gestern klar zu sehen, insbesondere in Sachen Gegenpressing und Umschaltspiel, dass man fleißig an Entwicklungen arbeitet. Weiterhin aber ist dies ein Prozess, der Zeit benötigt – und kein Selbstläufer.

    Wie @Christian geschrieben hat, brachte Geis einerseits eine starke Leistung, hatte aber auch viel Platz. Hinzu kam, dass wir ziemlich effizient waren vor des Gegners Hütte. Das wird nicht immer so sein. Aber vielleicht immer öfter – wenn wir diesem Prozess auch die nötige Zeit geben.

    Gegen Fürth wird das wieder ein ganz anderes Spiel. Mit einem anderen Spielverlauf. Und mit einer besonderen Bedeutung. Hoffentlich auch mit einem weiteren Schritt in die richtige Richtung.

    Antwort
    • Wir müssen jetzt positiv denken. Wenn wir jetzt schon wieder angst haben vor den Fürthern, dann ziehn wir die Handbremse und die Hemmungen kommen zurück. Das Ziel muss sein, die Fürther zu schlagen. Und das ist durchaus möglich, warum nicht? So gut sind die auch nicht. Kopf hoch und durch.

      Antwort
      • Ohne Zweifel. Positiv denken. Zumal wir dieses Mal nicht Favorit sind gegen ein derzeit bestens aufgelegtes Kleeblatt. Trotzdem ist Fürth schlagbar – klar.

        Aber von einem „Durchmarsch“ zu fabulieren, hat überhaupt nichts mit positivem Denken zu tun. Das ist eine volllkommen übertriebene Erwartungshaltung, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit enttäuscht wird.

        Positiv denken. Realistisch bleiben.

        Antwort
        • Ich finde es tatkisch nicht unklug Fürth in die Favoritenrolle zu schieben als Vize in der Tabelle, wir tun uns doch leichter mit dem Umschaltspiel. Mit dem Konzept kommen doch immer alle zu uns, gebt Nürnberg Ballbesitz und warten auf Fehler und die kamen zuhauf. Warum nicht mal andersrum? 🙂 Nimm du den Ball…Nein nach Ihnen wir sind ein freundlicher Gastgeber.

          Antwort
  • Herrschafd, Fußball is manchmal echt verzwickt. Bei Wahretabelle hat einer Zeitlupen hineingestellt, die mich meine Deutung komplett ändern lassen:
    Blacha ist zuerst am Ball, will ihn (und sich selbst) durch das Sorg-Mathenia-Nadelöhr hindurchlupfen und bleibt dabei an Sorg hängen, dessen Bein dabei für meine Begriffe immer noch zu aktiv ist. Wäre Blacha durchgekommen, wäre er am Ball geblieben und hätte diesen dann zu einem Kollegen zurück ablegen können. Ich glaube, das hatte er hier dann doch eher vor als eine Schwalbe.

    Antwort
    • Hab mir das jetzt auch angeschaut und sehe es völlig anders. Sorg versucht, aus dem Weg zu springen, derweil Blacha bewusst seinen linken Fuß unten lässt und ihn in Richtung Sorgs Unterschenkel bewegt, um einen Kontakt herzustellen.

      Antwort
      • Nochmal angeschaut und schon wieder korrigier‘ ich mich um 🙂
        Blacha wäre keinesfalls am Ball geblieben, weil Mathenia ja sofort dran war! Also hat sich sein Instinkt wohl doch gesagt ‚lass ma den linken Fuß besser bisschen unten, dann kann mir der Nürnberger Kollege kaum noch ausweichen, Verletzungsgefahr scheint hier eh gering‘. Oder so..

        Antwort
        • Wann kommen die Schiris endlich dahin, „eingefädelt„ als Schwalbe zu ahnden, anstatt mit Elfmeter zu belohnen?

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          • Keine Ahnung.
            Bei Hertha gegen BVB gab es auch eine“ eingefädelt“ Schwalbe die SR Dankert mit VAR Steinhaus mit Strafstoß belohnte.

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  • Da schau her, Sandhausen möchte nach den teueren Transfers zu Saisonbeginn wohl auch in den Europaaaa Pokaaaal, entlassen die doch jetzt glatt ihren Trainer, noch vor dem 10. Spieltag.

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  • Shit, Köpke hat einen Kreuzbandriss.
    Das dürfte es für diese Saison dann fast gewesen sein.

    Antwort
  • Fu**, Kreuzband kaputt bei Köpke. Ich habe es befürchtet nach den Bildern!

    Gute Besserung!

    Antwort
  • off Topic:
    heute erscheint ein ganz besonderes Buch über den Club.Fußball als Nahtoderfahrung heisst es …
    und behandelt nur einen einzigen Erfolg des Clubs-das Relegationsspiel gegen Ingolstadt.Geschrieben von dem Zeit Journalisten Oliver Fritsch

    Antwort
    • Danke für den Hinweis. Aber ein Buch über die beinahe eigene Beerdigung – ich bin mir nicht
      sicher, ob das eine gute Idee ist – PR technisch ganz nett – ansonsten sollte es doch lieber über
      einen etwaigen Aufstieg oder sonstigen (Mit) erleben mit seinem Verein gehen. Eine gewonnene
      Relegation -mit Verlaub- ist kein Ruhmesblatt – naja – Geschmäcker und Motivationen sind halt verschieden ..

      Antwort
  • Nochmal was zu den Elfmetern generell siehe auch RB Leipzig gestern, wenn die einzigen Kriterien nur noch sind, der Gegner wirft sich sobald er im Sechzehner ist, selbst zu Boden achtet aber darauf, dass es irgendeine Berührung gab selbst wenn die mit dem Sturz nichts zu tun hat im Kontaktsport Fußball, dann ist das ja eine tolle Errungenschaft mit VAR. Vor allem fördert das Oskar verdächtige Schwalbenkönige.

    Antwort
    • Was ich schon immer fordere, dass für einen Elfmeter der Kontakt ursächlich für das Fallen sein muss, also nicht nur eine Berührung, sondern ein echtes Foul, das einen zwingend zu Fall oder zumindest aus dem Gleichgewicht bringt, so dass die Fortsetzung der Aktion unmöglich ist.

      Gerade mit dem VAR hätte man die Möglichkeit, so eine Szene dergestalt zu analysieren, ob der gefoulte vielleicht schon vorher abhebt oder bewusst einfädelt. Dann gibt es keinen Elfer, sondern Gelb.

      Aber nein, statt die Ursache des Fallens zu untersuchen, wird nur nach der kleinsten Berührung gesucht, die als Alibi für einen noch so lächerlichen Elfmeterpfiff herhalten könnte. Damit der Schiri ja nicht sein Gesicht verliert. Da täuscht ihr euch, liebe Nachwuchsschiris: Größe beweist man, wenn man einen Fehler korrigiert, nicht wenn man nach Bestätigung sucht und dann sich an einen Lufthauch klammert.

      Wenn ich die „Gefoulten“ danach schon höre: „ich habe eine Berührung gespürt und dann bin ich gefallen“. Wenn sie wenigstens ehrlich sagen würden „hab ich die Berührung angenommen und mich fallen lassen“.

      Für mich gehört das bestraft und nicht belohnt.

      Antwort
      • 100% d’accord so ein Verfahren wie aktuell nötigt Stürmer ja quasi dazu sich bei jedem Kontakt hinzuwerfen, dass kanns doch nicht sein und durch so einen Fake werden Partien entschieden und nicht wenige so wie gestern RB nach sehr gutem Spiel in Paris, geht nicht um RB sondern um den Sachverhalt, dass wir mit den Elfmeterentscheidungen auf einem richtigen Holzweg sind, das muss doch den Schiedsrichtern in- und außerhalb des Keller auffallen. Bei der Umsetzung finde ich nach 2 Jahren VAR dass uns der ganze Aufwand gar gebracht hat. Nur gefühlt weil man denkt viel hilft viel tut es so aber nicht.

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        • Hab‘ gerade die Di Maria – Schwalbe gesehen. Wenn das ein Foul war, dann hätte man sogar Rot für Sorg rechtfertigen können.. Offenbar werden Schiedsrichters Adleraugen heutzutage wirklich nurmehr drauf trainiert, im Strafraum Kontakte zu verifizieren. Christian Streich hat recht, früher ging es einmal darum, Foulspiele zu erkennen und zu ahnden.

          Antwort
    • Wäre das nicht eine prima Zusatz-Einnahmequelle für die UEFA: Verleihung der Goldenen Schwalbe, mit ganz viel Brimborium, TV-Geldern etc.? Das Ganze verkauft unter dem Label „Haha, wat simmer selbstironisch“.

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      • Vor allem Stürmer, die das nicht machen, gelten dann sogar als unclever oder nicht effizient. Diese Entwicklung vom Punkt, das kann es doch nicht sein. Entweder den sterbenden Schwan spielen nach dem Motto „ich glaub irgendwas hat mich doch berührt“ oder wenn ein Spieler gar nicht mehr weiter weiss sich fest getribbelt hat kann er immer noch hüfthoch auf den Körper ballern, oft genug trifft man da was, das links und rechts am Körper herunterhängt, wenn der angeschossene Spieler sich wegdreht, egal aus welcher Distanz. Nach jeder Nachbesserung wurde die Handregel noch konfuser.

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  • Das sind auch solche Tropfen, die ins überlaufende Fass der allgemeinen Fußballfan-Frustration reinlaufen, das schon besten gefüllt wurde mit den hier schon desöfteren besprochenen Fakten.

    Antwort
  • Hatte das unfassbare Glück, DM für 2 Minuten privat erleben zu dürfen. Bei meinem Nachbarn Fred Zippmann, Ex-Clubvize, gingen eine Zeit lang Puma-Repräsentanten und Fußball-Promis ein und aus. Matthäus, Pele und auch Maradona. Als junger Fan hatte ich nicht den Mut, um Autogramme oder gar Fotos zu bitten. Aber ein kurze Unterhaltung war immer drin. Pele war ganz Star, nicht von dieser Welt. Matthäus komplett geerdet. Und Maradona regelrecht herzlich und humorvoll. Werde ich nie vergessen!

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  • Maradonna, Sean Connery, Karl Dall.. jetzt sterben sie alle weg, die einmaligen Persönlichkeiten. Eine Zeitepoche verschwindet. Wir gehen in eine ungewisse Zeit. Gleichwertige Nachfolger sind nicht in Sicht. Viele Möchtegerne, die den alten Stars nicht gleichwertig sind. Das trifft auch auf die Politik zu. Keiner, der eigentlich geeignet ist, Kanzler zu werden.

    Antwort
    • Ja, verdammt!
      Ich habe gestern gleich auf Youtube lauter verwaschene Maradona-Bestplays, bestehend aus TV-Bildern aus den 80er Jahren, angeschaut und dabei feuchte Augen bekommen. Wißt Ihr noch damals, als es auf den Bolzwiesen hieß „Wenn Du heute Maradona bist, dann will ich das aber morgen sein!“.
      Beim Schwelgen in den Erinnerungen an die späte Kindheit ist mir dann aufgefallen, daß der Maradona bei uns nur über die damals noch wirklich bedeutenden, großen Turniere, bekannt wurde. Fernsehbilder aus der argentinischen oder italienischen Liga gab es doch überhaupt gar nicht. In ganz, ganz seltenen Ausnahmen, mein ich mich daran erinnern zu können, gab es in der Sportschau am Ende nach den Beiträgen zum Trabersport, Springreiten oder Eisspeedway einmal ein vielleicht von Ernst Huberti angekündigtes, besonders schönes Tor zu bestaunen. Das mussten wir dann das nächste Mal auf der Bolzwiese selbstverständlich gleich nachspielen.
      Dabei gingen dann ganze Spielerkarrieren an uns fast spurlos vorbei, weil man die nur dann auf den Schirm bekam, im wahrsten Sinne des Wortes, wenn sie bei großen Turnieren tätig waren. Von einem Eric Cantona erfuhr ich zum Beispiel fast nichts.

      Antwort
      • Das waren wirklich noch Fußballzeiten. Als die Brasilianer noch richtig brasilianisch spielten. Jetzt haben sie alle das europäische Spiel angenommen. Echt schade.

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  • Einer der großartigsten Spieler überhaupt. Was ihn von solchen Jammerlappen wie Neymar unterscheidet, sieht man eindrucksvoll auf Zusammenstellungen seiner Dribblings. Die Gegenspieler versuchen verzweifelt, ihn zu stoppen, aber selbst durch Foulspiel ist das kaum möglich gewesen. Blutgrätschen überspringt er wie ein Hürdenläufer und macht einfach weiter. Er war einfach kaum von den Beinen zu holen, hat sich nicht fallen lassen, sondern wollte selbst im Fallen weitermachen! Was für ein Spieler, er liebte das Spiel, nicht das Schauspiel. Ein leuchtendes Beispiel für all die Fallsüchtigen der heutigen Zeit, angeführt vom König der Schauspieler Neymar.

    Hier ist eine schöne Sammlung seiner Videos, R.I.P Diego:

    https://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/zum-tod-von-diego-maradona-seine-besten-youtube-videos-17071177.html

    Antwort
  • Pünktlich zum Derby kann man bei unserclub.de den Aufkleber „Rot und Schwarz macht Nürnberg Grün“ bestellen.

    You’re fired!

    Antwort
  • Naja, Maradona war aber schon auch ein Schlitzohr, sein berühmtes Tor mit der „Hand Gottes“ ist jetzt auch eher auf der unsportlichen Seite gewesen.

    Antwort
    • Ja richtig, immerhin wäre sowas heute nicht mehr möglich. Wenigstens das sieht der VAR.

      Alles, was dem Vorteil dient. Dazu passt aber auch das unbedingte Stehenbleibenwollen. Maradona hat vermutlich erkannt, dass er am wirkungsvollsten ist, solange er in Ballbesitz bleibt, weil jeder Verteidiger, der am Boden liegt, ein Gegenspieler weniger ist. Dieses unbedingte Weiterspielen fehlt mir heutzutage. Es ist bequemer, den Freistoß zu ziehen, lieber lässt man den Ball ins Aus gehen und macht einen Einwurf (mit geringen Erfolgsaussichten, weil alle wieder zugestellt sind), als ihn zu verarbeiten und die Unordnung des Gegners zu nutzen.

      Es gibt Dribblings, da hätte Diego sich 5 mal fallen lassen können und hätte (zurecht!) einen Freistoß bekommen, nur wäre er dann nie in die gefährliche Zone gekommen. Es ist oft einfach besser, am Ball zu bleiben. Aber wer kann das heute noch….

      Antwort
  • Sicherlich war Maradona ein genialer Spieler, absolut!
    Aber warum man jetzt am Wochenende in Deutschland in der 1.+2.Liga bei allen Spielen eine Gedenkminute einlegt und alle Mannschaften mit Trauerflor antreten, kann ich nicht nachvollziehen.
    Glaubt irgendwer, das in Argentinien das Gleiche passieren würde wenn ein deutscher ehemaliger Weltstar stirbt???
    Ich meine das nicht böse aber verstehen kann ich das nicht…..tut mir echt leid!

    Antwort
    • Mieses Kalkül, um dem verkommenen Sport wieder ‚Seele‘ einzuhauchen…
      Da wird der arme Diego instrumentalisiert.

      Antwort
    • Das ist ja nicht irgendein Weltstar. Sondern einer der größten aller Zeiten, ein Spieler, der auf einer Stufe mit Pele steht. Das kann man durchaus würdigen.

      Antwort
      • .. einer, der sämtlichen Fußballern auf dem Globus gezeigt hat, was sie mit dem Ball eigentlich noch alles anstellen könnten (wenn sie könnten), und das dann auch noch gewinnbringend für ihr Team. Jeder kennt ihn, jahrelang wollten weltweit so gut wie alle Bolzplatz-Kinder immer Maradona sein. Also.. äh.. ja, ich denke auch, das reicht durchaus für ein kurzes Gedenken mit Trauerflor, selbst in deutschen Zweitliga-Stadien..

        Antwort
  • Weil kaum ein anderer Fußballer, kaum ein anderer Mensch je diese Bandbreite zwischen Genie und Wahnsinn verkörpert hat. Alles drin zwischen Olymp und Abgrund, Traum und Alptraum. Der Kerl fasziniert halt und macht nachdenklich. Deshalb.

    Antwort
    • Außerdem hat kaum ein Fußballer die viel beschworene „Liebe zum Spiel“ so – geradezu unschuldig – gelebt wie er. Und, wie hier schon geschrieben wurde, gezeigt, was man mit einem Ball machen kann, wenn man es kann. Ob das nun ein berechnendes Gedenken ist oder nicht, ist mir vollkommen schnuppe, es ist schlicht angemessen.

      Antwort
  • Sind wir ehrlich es hat auch was, ich vermute bei den meisten hier, mit der Kindheit/Jugend zu tun, als selbst im Klassenverband in der Schule ausschlaggebend war, wer kicken kann und Profi Fußballer unsere Helden. Er war einer dieser Helden. Heutzutage sind die Helden andere meistens Gamer, Youtuber, Influenzer. Ich höre es jeden Tag von meinem 10 jährigen ich glaube er kennt keinen einzigen Nationalspieler per Namen obwohl er gerne kickt, aber MontanaBlack, AimBrod usw. darf man kein Youtube Video verpassen, manchmal zum Grausen. 🙂 ..bei der Jugend laufen eSportler /Gamer, Youtuber realen Sportlern locker den Rang ab und bereits 14 jährige verdienen Millionen weil sie ein gutes Aim haben. Die Helden früher war einfach andere und einer der größten ist zu früh gegangen.

    Antwort
  • Kurz 2. Bundesliga aktuell :
    Halbzeit : SVD 98 – BTSV 4 : 0 !
    Der Ärger über die FCN Niederlage in Braunschweig wird bei mir bei so einem Ergebnis auch nochmal aktuell.

    Antwort
    • Es belegt auch dass bei uns etwas sehr einzigartiges unberechenbares vorgefallen ist, dieses Tor des Jahres eines Verteidigers, der den Ball nie wieder so trifft und der Elfmeter am Ende, den 9 von 10 Schiesdrichtern nicht gegeben hätten. Wir haben dort auch zweimal geführt…dem Leistungsniveau nach hätten wir dort punkten müssen.

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  • Schaut man sich die PK mit Robert Klauß an, wird einem irgendwie angenehm zumute. Kein dämliches Gebrabbel, keine Gefahr, sich irgendetwas entlocken zu lassen oder herumzudozieren. Auf mich macht er mehr und mehr den Eindruck, dass er trotz seiner Unerfahrenheit ein Trainertypus ist, der weiß, wie er mit seinen Spielern umzugehen hat, der jedem Spieler das an die Hand zu geben imstande ist, was er im Spiel von ihm erwartet.
    Das hilflose Umherirren, die Strukturlosigkeit im Rahmen des ausgerufenen Spielziels und -systems, das wir in der Vergangenheit, aber zum Teil auch unter Klauß immer wieder mit großem Frust beobachten mussten, könnte sich tatsächlich nach und nach verflüchtigen, falls die Vereinsführung bei diesem jungen Trainer endlich mal das macht, was sie nebenan bei den kleeblättrigen Fusionsvereinen in den letzten beiden Jahren gezeigt haben: Geduld haben, das Gebilde sich entwickeln zu lassen, es wachsen und entstehen zu lassen, ohne sich gleich von Rückschlägen in die Drama-Roulade einwickeln zu lassen und hektisch oder aktionistisch zu werden.

    Ich erwarte für das Derby nicht wirklich Punkte, dafür könnte es noch ein paar Spieltage zu früh kommen. Die Nachbarn haben einfach eine extrem gute Truppe zusammengestellt, die – das muss man neidlos (oder neidisch, wer das möchte) anerkennen – super funktioniert, die in ihrer Sicherheit auf dem Platz, in ihrer Konstanz, ihrer Ausstrahlung und dem Wissen um die eigenen Stärken ausgesprochen beeindruckend agiert und deshalb nur sehr schwer zu schlagen sein wird. Ich hoffe, dass Klauß bei einer eventuellen Niederlage nicht gleich infrage gestellt wird, „nur“ weil der Club das Derby schon wieder nicht gewonnen hat. Komischerweise meine ich bei Robert Klauß etwas zu spüren, was Canadi, Keller und auch dem Aufstiegshelden Köllner eher abging: Eine gewisse Flexibilität, sich auf Gegebenheiten einzustellen, die Spieler nach Leistung aufzustellen und auf ihre jeweils passenden Positionen zu bringen – bei aller Limitiertheit, die im Kader festgestellt werden muss.

    Klar ist aufgrund der vergangenen zweieinhalb Spielzeiten das Wort Geduld bei uns Fans arg (über-)strapaziert. Aber bei diesem Trainer (und seinem Sportvorstand) habe ich wirklich Lust, sie einfach nochmal von uns allen einzufordern.

    Oder wie seht ihr das? Ist das zu viel verlangt? Verstehen kann ich es ja. Aber es wäre doch zu schön, wenn bei unserem Club endlich – ENDLICH! – mal etwas reifen könnte, ohne dass der Entwicklungsprozess vorher schon wieder durch irgendwelche typischen Aktionismen, nur weil man die Nerven nicht behält, zerschossen wird. Außer natürlich man sieht keine Entwicklung und krallt sich im Laufe der Saison auf den Plätzen 16 bis 18 fest.

    Dann weiß ich auch nicht mehr.

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    • Ja, genau, man hat irgendwie ein anderes Gefühl als bei seinen Vorgängern.

      Aber abgesehen vom Tabellenstand müssen sowohl bei Klauß als auch bei Hecking zwei wichtige Faktoren passen:

      Das eine ist, dass sie nicht die Nerven verlieren dürfen, wenn es dann mal doch nicht so gut läuft.

      Das andere ist, dass sie den Verlockungen widerstehen müssen, die an sie herangetragen werden, wenn es doch gut läuft.

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  • Finde Robert Klauß auch gut aber entscheidend ist immer die Tabelle.
    Der FCN hat halt auch in dieser Saison schon wieder zu wenig Punkte und die nächsten beiden Begegnungen werden schwer.
    Hoffentlich holt der FCN zumindest einen Sieg aber auch dann ist der Druck vor Würzburg hoch.
    Hoffentlich wird der Punkteabstand vor Platz 16 bis Weihnachten zweistellig dann haben sicher alle Geduld.

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    • Ich sehe es auch so, daß wir im Administration und Trainerteam viel besser aufgestellt sind als letztes Jahr und wir waren in jedem Spiel in Schlagdistanz auch wenn Punkte liegen geblieben sind aus verschiedenen Gründen. Das WIE finde ich wichtiger als die Tabelle mit wenigen Punkten nach oben und sowie unten, da ist alles noch so eng beinander, dass wie auch Klauß immer betont davon noch keine Aussagekraft ausgeht. Letztes Jahr wurden wir bereits im 2. Spiel vom HSV wie eine Schülermannschaft hergespielt zuhause, so eine Ernüchterung zu den Grenzen der Mannschaft ist uns bislang erspart geblieben.

      Bei Canadi vor 1 Jahr sah man auf dem Platz auch irgendwie nicht was er will, worauf es hinausläuft, auf jeden Fall klappe der besagte Plan nie, dieses Jahr hat man das Gefühl daß sich effektive Strukturen entwickeln und wichtig die Stürmer von Saisonbeginn an auch treffen.
      Das Positive ist also weit überwiegend finde ich, zum einen bleibt uns ja auch gar nichts übrig als Geduld zu haben zum anderen macht es auch Sinn. Ich bin wirklich super gespannt auf das Duell gegen Fürth, die ja von allen so hochgelobt werden, ich vermute da ist sogar Kalkül dabei sie in die Position des Favoriten zu rücken (Klauß: Fürth spielt aktuell den besten Fußball in der 2. Liga – hört hört) , ich glaube diesmal packen wir sie!

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