Fürths Geheimnis für Erfolg (und eine bessere Zukunft)

Stimmen vor dem Spiel des 1. FC Nürnberg gegen SpVgg Greuther Fürth.

Im Rahmen der Kooperation von Clubfans United mit Total beGlubbt hat sich Felix im Gegnergespräch mit Daniel unterhalten.

Wir fassen das Interview kurz zusammen, in voller Länge zu hören auf meinsportpodcast.de oder im Player am Ende des Artikels.

Das Interview

9. Spieltag 2020/2021
– : –

Wir waren uns in unserem Derbyausblick nach dem Osnabrückspiel sehr einig, dass Fürth als Favorit ins Spiel geht. Wie siehst du das?

Rein sportlich gesehen: Auf jeden Fall. Auch wenn es arrogant klingt: Die Spielvereinigung geht derzeit in jedes Spiel als Favorit. Daher gehen wir auch am Sonntag als Favorit ins Spiel.

Rachid Azzouzi sprach im Interview mit dem Kicker davon, dass es im Derby keinen klaren Favoriten gibt. Wird da schon ein wenig taktiert falls man trotz Favoritenstellung doch verliert? Wäre es aus deiner Sicht bitterer das Derby zu verlieren, wenn die Vorzeichen klar sind?

Es kommt nicht darauf an, wer als Favorit ins Spiel ging. Bei einem Derby kommt es darauf an, wie man das Derby gespielt hat. Aber in einem Derby kann immer alles passieren, das haben wir ja schon gemeinsam erlebt, und daher kann man es auch verlieren. Darauf wird Trainer und Sportvorstand die Mannschaft auch vorbereiten.

Die Saison ging in Fürth schleppend los. Die DFB-Pokal-Partie wurde erst nach Verlängerung entschieden. Es gab dann drei Unentschieden in der Liga und eine Niederlage gegen den HSV. Danach stand Fürth auf dem 16. Tabellenplatz nur um die nächsten vier Spiele zu gewinnen und nun auf Platz 2 zu stehen. Was hat sich zwischen der HSV-Niederlage und dem Sieg gegen Kiel auf geändert, dass es auf einmal läuft?

Vielleicht ist das ‚Geheimnis‘, dass man eben nichts geändert hat. Man spielte weiter den Fußball, von dem man überzeugt war – nimmt man mal das Pokalspiel und das Spiel in Würzburg raus. Leitl und Azzousi glaubten daran, dass es ein gutes Konzept ist, es sich durchsetzen kann und Erfolg bringt. Viele andere Vereine wählen in dem Moment, wenn es nicht läuft, dann den Ansatz – was ja auch nachvollziehbar ist – etwas ändern zu müssen und Neues zu probieren. Aber hier ging man den Weg weiter und perfektionierte solange bis – um jetzt mal Phrasen zu bedienen – es ‚Klick‘ macht und der ‚Knoten platzt‘.

Der große Unterschied zum Saisonbeginnt scheint die Chancenverwertung zu sein. Trifft es das im Kern?

Gerade mit Blick auf die Spiele gegen Aue und Osnabrück trifft das zu. Das war zum Teil fast schon ‚jämmerlich‘ zu nennen. In Aue dreimal allein vor dem Tor und in Osnabrück fand man nahezu abenteuerliche Wege den Ball ’nicht‘ ins Tor zu bringen. Das war der größte Kritikpunkte und es gab tatsächlich auch viele Stimmen rund um Fürth, in den einschlägigen Medien und Foren, die da schon einen anderen Weg forderten, weil die Schönspielerei nichts bringe und man keinen Knipser vorne drin habe. Aber – es war wohl nach dem Spiel gegen den HSV – dann ging ein Ruck durch die Mannschaft, die sich wohl selbst dachte: Wir spielen gut, aber jetzt müssen wir auch Erfolg reinkriegen. Und gegen Kiel sah man dann mehr Zuversicht und Zug zum Tor. Ob das an einem veränderten Training lag, kann man nur vermuten.

Im Sommer gab es relativ wenig Veränderung im Kader. Somit kennen sich Mannschaft und Trainer nun seit über einem Jahr. Ist das einer der Haupterfolgsgründe?

Gerade Bielefeld hat zuletzt ja gezeigt was es bewirken kann, wenn man einer Mannschaft die Zeit gibt sich zu finden und das Spiel, dass der Trainer sich vorstellt, kennen zu lernen und sich als Mannschaft einzuspielen. Und als Negativbeispiel Hannover: Die hatten Ende der vergangenen Saison einen echten Lauf, haben dann 10 Neuzugänge geholt und jetzt geht wieder gar nichts mehr. – In Fürth hat man die Abgänge durch eigene Spieler kompensiert, die das Spiel von Leitl kannten und schon verinnerlicht hatten. – Wenn ich mich zurück erinnere: In einem Hannover-Podcast hatte man uns einmal mitgegeben, dass man vielleicht zwei Jahre brauche, um die Idee von Leitl auf den Platz zu bekommen, und man durchhalten solle und bestenfalls zwischenzeitlich nicht absteigt. Danach würde dann eine rosige Zukunft warten – da war ich doch sehr skeptisch…

Auf der Linksverteidigerposition spielt David Raum. Er ist einer der Spieler, die aktuell sehr im Fokus stehen. Die anderen sind Paul Seguin und Branimir Hrgota, die auch die Toptorschützen sind. Sind das die Spieler, die man im Blick haben muss?

Auch Marco Meyerhöfer, der das rechte Pendant zu Raum ist und sich mit Raum abwechselt, wer gerade mehr im Fokus steht. Wobei Raum durch seine U21-Einsätze Vorteile hat. Die vier Genannten sind aber dann auch die Spieler, die eine ganze Mannschaft besser machen. Besonders hervorheben will ich Seguin, der ein Spiel machen kann und genau weiß, wann er Räume aufmachen muss und wann nicht, wann ein Spiel verlangsamen oder beschleunigen. Hrgota ist dagegen der Freigeist, der durch seine klugen vorbereitenden Pässe Tore einleitet, auch wenn er dann nicht direkt auf der Anzeigentafel als Vorbereiter steht. Bei Flo Zenger hab ich gelesen, dass es das Fürther Glück sei, dass die beiden nicht ausfielen bisher. Das ist absolut richtig, da sie nicht zu ersetzen sind. – Der Weg des Club ist daher für Sonntag vorgezeichnet: Mindestens einen der beiden komplett aus dem Spiel nehmen.

Schielt man, trotz nach wie vor enger Liga, in Richtung „Festspielen auf den Aufstiegsplätzen“? Wie ist die offizielle Marschroute im Verein?

Offizielle Marschroute: Eine gute Saison spielen. Aber wir alle wissen ja, dass das Marketing-Sprech ist, um sich am Ende nicht daran messen zu lassen, wenn man ausgegebene Ziele nicht erreicht. Das übrigens droht Düsseldorf, die gerade den Aufstieg als Ziel ausgerufen haben. – Man muss einfach versuchen diesen Fußball weiter zu spielen. Und nach den ganzen englischen Wochen bis Januar, wenn man 8-9 Spiele kurz hintereinander spielt, wird man weitersehen. Nach dem Derby und nach der kurzen Winterpause folgen zwei wichtige Orientierungsphasen: Spielen wir ‚für‘ etwas oder wieder nur nur ‚gegen‘ etwas, nämlich den Abstieg. Die Sehnsucht endlich mal wieder ‚für etwas‘ zu spielen ist rund um Fürth groß.

Wie wichtig ist eine erfolgreiche Saison vor dem Hintergrund einer Bilanz von knapp Minus vier Millionen Euro und natürlich auch vor dem Hintergrund auslaufender Verträge, z.B. bei Raum?

Da hält man sich bedeckt. Aber ohne Aufstieg sind Spieler wie Hrgota und Seguin kaum zu halten. Aber Azzousi arbeitet aber vor allem daran den Spielern zu vermitteln, dass man sich in Fürth weiterentwickeln kann und dort schöner Fußball gespielt wird. Damit zieht man interessante Spieler an, die später Transfererlöse erzielen können. Und wie man zur Zeit sieht zieht man damit auch diese Aufmerksamkeit auf sich – das ist gut für die Spieler und den Verein. Und hier lag auch das Problem der letzten Jahre, was sich zunehmend niederschlug in der Mannschaft und auch den Finanzen – und genau dagegen arbeitet Azzousi an.


Der Podcast in voller Länge

Audiolänge: 19:43 Minuten | Moderator: Felix Amrhein


Steckbrief Clubfans United

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Foto: Alexander Endl / Alle Rechte vorbehalten.

Das Interview führte Felix Amrhein mit Felix Amrhein für Total beGlubbt in Zusammenarbeit mit Clubfans United am 27.11.2020. Redaktionell zusammengefasst von Alexander Endl.

79 Gedanken zu „Fürths Geheimnis für Erfolg (und eine bessere Zukunft)

  • Gutes Interview mit sehr vernünftigen Antworten.

    Sie mögen nicht der Topfavorit sein, aber die Kaderplanung und -Zusammenstellung sind ein Statement: für mich spielen die Nachbarn klar um den Aufstieg mit! Da können sich die Fürther Verantwortlichen noch so unbeholfen um ein ehrliches Wort drücken.

    Antwort
  • Noch besser wäre es gewesen, die Haltestelle Westvorstadt zu fotografieren.

    (Ja, die gibt es wirklich!) 😂

    Antwort
  • Interessantes Interview.

    Hätte vor Monaten nicht gedacht, dass die Spielvereinigung mit Stefan Leitl auf einer derartigen Erfolgswelle reiten wird. Die Geduld der Verantwortlichen im Ronhof zahlt sich aus.

    Geduld kann ein entscheidender Erfolgsfaktor sein. Zweifelt jemand noch ernsthaft daran?

    Natürlich aber nur dann, wenn sich Geduld auch lohnt. Bei Jens Keller, wenn auch ein Sympathicus, hatte ich nicht das Gefühl. Er wirkte zeitweise hilflos, fast schon abwesend. Es ging nichts voran. Eine eigene Spielidee war meiner Meinung nach nicht wirklich zu erkennen.

    Robert Klauß wirkt in vielerlei Hinsicht reflektiert. Eine Spielidee ist zu erkennen. Er wirkt engagiert und anpackend. Über die Qualität seiner Ausbildung gibt es eh keinen Zweifel.

    Auch wenn es morgen schiefgeht: Robert Klauß hat nach meiner Einschätzung die Geduld unseres Managements und auch die Geduld von uns Fans verdient. Auch wenn sich der Erfolg erst nach einer gewissen Zeit einstellt. Wie bei den Nachbarn mit Leitl.

    Besser natürlich, Robert Klauß und die Jungs erarbeiten sich im Derby eine Art Geduldsbonus. Denn ein Derby-Sieg ist für unser traditionell hibbeliges Umfeld ein wundervolles Beruhigungsmittel.

    Antwort
  • Schade, daß mit David Raum ein gebürtiger Nürnberger von der Tuspo Nürnberg mit 8 Jahren ins Fürther NLZ gewechselt ist und dann dort zum U Nationalspieler ausgebildet wurde und gereift ist und dass das nicht im Nürnberger NLZ passiert ist.
    Ist so etwas eigentlich ein Zufall, den persönlichen Lebensumständen zuzurechnen oder liegts an irgendwelchen Versäumnissen unserer Nachwuchsarbeit?

    Antwort
  • Gutes unaufgeregstes sachliches Interview, alles nachvollziehbar und Kompliment wie Fürth seine Mannschaft entwickelt egal ob sie ihren Top Torjäger erneut mal wieder ziehen lassen mussten vor der Saison, man merkt das der Mannschaft nicht an.

    Wenn wir ehrlich sind, ist dieses Favoritenrolle hin oder herschieben reines taktieren und hat wenig mit dem zu tun, wenn morgen das Spiel angepfiffen wird. Was mir trotz Osnabrück ein kleines bisschen Sorgen macht ist, dass unser Trainer Klauß, wie schon viele vor ihm erfolglos versucht haben, das wie ein Spiel wie alle anderen darzustellen genau damit sind wir in der Vergangenheit regelmäßig untergegangen. (PK usw.)

    Leitl in der Fürther PK, das fand ich gut, hat sich klar bekannt, ja das ist ein für uns und für die Region ein besonderes Spiel und so hat er die Mannschaft darauf eingestellt, da finde ich die Position und Aussage von Leitl klarer, das waren immer so die paar Prozentpunkte die Fürth mehr in die Waagschale geworfen hat in der Vergangenheit das Quäntchen mehr Biss.

    Vielleicht fehlt Klauß als RB Absolvent die Derbyerfahrung. Hinzu kommt ich weiss nicht ob wir in den vergangenen Jahren überhaupt schon mal zwei ich betone 2! gute Spiele hintereinander gemacht haben? Ich weiß kein solches Double aus der jüngeren Vergangenheit.. Also kurzum ich glaube einen Erfolg gibt es nur, wenn unsere Mannschaft morgen den Derbycharakter nicht wegwischt sondern annimmt.

    Antwort
  • Bei 2 guten FCN Spielen hintereinander ist mir der Sieg in Kiel und zuhause gegen Braunschweig in der Aufstiegssaison eingefallen. Beim Aufstieg klarmachen in Sandhausen war ja einiges an Glück dabei.
    Echt lange her aber vielleicht habe ich was vergessen.
    Beim Thema Biss habe ich die Bilder vom Juni im Kopf wie der Sportchef des Fusionsverein kurz vor
    dem Start drei seiner Akteure in der nähe der Eckfahne fast in den Schwitzkasten nahm und heiß machte.

    Antwort
  • Ich wünsche dem einzigartigen 1. F C Nürnberg e. V. und allen Club- Fans einen wirklich
    wunderschönen Tag.

    Schiedsrichter gibt es so früh wie für mich möglich.
    Denke es wird einer aus dem Trio Tobias Stieler , Marco Fritz und Felix Brych sein.
    Tippe auf Felix Brych.

    Antwort
  • SR ;
    1. FC Nünberg – Greuther Fürth : Dr. Felix Brych (München)
    VAR : Günsch

    Brych das Derby 12/13 in Fürth mit rot für Feulner und gelb/ rot für Sararer.
    Übersah zuvor das Spucken von Sararer in Richtung Schäfer.
    Brych pfiff letzte Saison FCN vs. Aue .

    Antwort
  • Oha, der Brych pfeift, derhatte in letzter Zeit auch eher gemischte Kritiken erhalten.

    Antwort
  • Einfach zu doof, diese Schlafmützen!

    Naja, wenigstens können wir erst mal keine Führung verspielen…

    Antwort
  • Yes. Auch ein schönes Tor. Prima! Also Schaeffler war definitiv ein guter Einkauf. Im Vergleich zu Frey letzte Saison eine riesiger Unterschied.

    Antwort
  • Geht doch!

    Cheffe war ein Megatransfer!

    Freut mich auch für Hack, dass ihm mal was produktives gelungen ist. Hoffentlich gibt ihm das Auftrieb!

    Antwort
  • Wer hat eigentlich Hack bedient? Das habe ich nicht mitgekriegt. Dem gehört auch ein Drittel des Tores.

    Antwort
  • So wie der Sky Kommentator den Mavraj hochjazzt, bekommt der Fürther Innenverteidiger sicher heute noch viele Anrufe aus Madrid, Liverpool oder München.
    Ein Weltklasseinnenverteidiger-Juwel versteckt in Fürth, wer hätte denn das gedacht?

    Antwort
  • Aber teilweise brennt’s hinten ganz schön. !
    Und wenn Valentini so weitermacht, erlebt der den Schlußpfiff nicht!

    Antwort
  • Valentini braucht dringend mehr Unterstützung, da müssen die Kollegen besser helfen. Ansonsten ist das durchaus ausgeglichen, was ich als Kompliment für unsere Mannschaft meine.

    Antwort
  • Wenn Brych konsequent Karten verteilt hätte, wäre Valentini schon duschen. Da hätte auch der Kapitänsbindenrabatt nicht mehr helfen können.

    Antwort
  • Hat sich angekündigt. Vermehrt Fehler in den letzten zehn bis fünfzehn Minuten. Hie und da etwas stehen bleiben. Das alte Lied.

    Antwort
    • Livekommentar von mir, während Nilsson auf das Tor zuläuft:

      „Angreifen, nicht weglaufen!“ Und schon zappelt der Ball im Netz…

      Machmal wünscht man sich eine Pausentaste, wenn es so vorhersehbar ist!

      Antwort
  • Wir können als Neuaufsteiger nicht erwarten, mit einer Spitzenmannschaft mithalten zu können. Bisher schafft es die Club-Mannschaft immerhin noch, das Spiel offen zu halten. Vielleicht haben wir weiter Glück und schaffen am Ende noch ein Remis.

    Antwort
  • Also ich finde das Spiel läuft so wie es zu erwarten ist wenn eine Mannschaft die gegen den Abstieg spielt auf eine formstarke Mannschaft aus der Spitzengruppe trifft. Schade finde ich das speziell das zweite Tor viel zu einfach gefallen ist. Da muss doch jemand auf den Schützen drauf schieben und Druck machen. Das war ganz schlecht. Vielleicht geht in HZ 2 noch etwas wenn wir das Ergebnis erstmal noch etwas halten und dann in der letzten viertel Stunde nochmal mehr Risiko gehen. Wir werden es sehen, die Hoffnung stirbt zuletzt. Und mit Schaeffler haben wir vorne jemanden der immer für ein Tor gut ist.

    Antwort
  • Das letzte Heimspiel gegen Fürth, in dem der Club das erste Tor geschossen hat, liegt schon mehr als 20 Jahre zurück. Wie kann das eigentlich sein?

    Antwort
    • Also das Ding fängt für mich bei Geis an, der mal wieder zeigt wie lahmarschig er in den meisten Aktionen ist. Das reicht einfach nicht. Wobei man generell einfach sagen muss das Fürth aktuell nicht unsere Kragenweite ist. Mittlerweile könnte es schon 5:1 oder 6:1 stehen. Erinnert an das Heimspiel gegen den VFB letztes Jahr.

      Antwort
  • Oh, das wars. Können wir ja ausschalten und etwas sinnvolles mit unserem Sonntag Nachmittag machen.

    Antwort
  • Das Zweikampfverhalten angefangen bei Mühl bis zum Abschluss ist ein Schlag ins Gesicht eines jeden FCN-Anhängers, der mit diesem Verein mitfiebert!

    Antwort
  • Das Zweikampfverhalten von Geis und Mühl vor dem 1:3 ist so eine bodenlose Frechheit !!! Das kann noch ein ganz übler Nachname werden…

    Antwort
  • Jetzt geht es dahin-3 Schüsse, drei Tore-ähnlich effizient wie der Club gegen Osnabrück

    Antwort
  • Ich bin trotz Rückstand beruhigt, denn jetzt ist Dovedan drin. Einer dieser bockstarken, für die zweite Liga weit überdurchschnittlichen Einwechselspieler. Wenn dann später noch Schleusener kommt, kann das Kleeblatt einpacken!
    [Ironie off: das wird eine Klatsche heute, ausgerechnet (!) gegen Fürth]

    Antwort
  • Das könnten schon locker fünf Buden für Fürth sein.
    Da bekommt man weihnachtliche Glücksgefühle, wenn die lieben Nachbarn so nett sind und einem das Gefühl geben, man könne noch eine Chance haben.

    Antwort
  • Es ist nicht anzunehmen, dass der Trainer seinen Spielern – besonders in der Defensive und bezüglich ihres generellen Defensivverhaltens – mitgegeben hat, dass sie möglichst kräfteschonend agieren sollen.

    Armer Robert Klauß.

    Das Problem bezüglich Mittelfristigkeit wird auch sein, dass es an Geld fehlt, um adäquate Spieler zu holen, die auch mal resilient gegenüber den Fehlern ihrer Mannschaftskameraden sind und diese während eines Spiels hochziehen, anstatt sich von deren Formschwäche/Nervosität/Angst/Unfähigkeit komplett runterziehen zu lassen.

    Antwort
  • Wir müssen einfach hoffen, daß wir (wieder) irgendwie durch kommen und wir uns dann über auslaufende Verträge nach und nach von dem sportlich ungenügenden und im Verhältnis dazu viel zu teuren Ballast befreien können. Aus dem vorhandenen Personal ist nicht mehr raus zu holen.

    Antwort
  • Spieler und Trainer kommen und gehen. Was bleibt, ist die chronische Leidenschaftslosigkeit und das Luschentum, sich gerade in wichtigen Spielen wegzugucken anstatt zu kämpfen und aufzulehnen. Ob 1. oder 2.Liga. Keine Ahnung, woran das liegt.

    Antwort
  • Ich verstehe einfach nicht, warum wir seit Jahren keine einem Derby angemessene Einstellung auf den Platz kriegen. Unabhängig vom Trainer sind die Fürther IMMER gieriger. Dieses zaghafte, verschlafene Abwehrverhalten, das geht einfach nicht!

    Antwort
    • Angst essen Angriffsmodus auf.

      Immerhin hat man halbwegs den Schalter umlegen können, auch wenn es heute nicht reichen wird.

      Antwort
    • Das verstehe ich auch nicht – auf beiden Seiten kommen und gehen Trainer und Spieler, aber man kann sich fast immer darauf verlassen, dass der Club das Derby vergeigt.

      Antwort
    • So, und jetzt mein Adventswunsch: Ladehemmung für die Kleelätter und für uns noch 3 Tore: ein Eigentor, ein Elfer und ein schön herausgespieltes.

      Antwort
        • Ich geh immer aufs Ganze und will gewinnen, bin da aber – mit Ausnahme weniger Phasen – beim falschen Verein – und doch irgendwie richtig…

          Antwort
  • Bei allem Frust muss ich sagen das drei Punkte aus den Spielen in Osnabrück und gegen Fürth mehr sind als ich erwartet hatte. Und das Aufbäumen gegen Fürth hätte einen Punkt verdient gehabt. Mehr ist nicht drin. Zu viele Fehler und zu wenig Qualität. Da reicht es eben nicht sich stets zu bemühen. Oder besser gesagt reicht es dann halt nur dazu mit Ach und Krach die Liga zu halten. Hoffentlich.

    Antwort
    • Aufbäumen?
      Verdienter Punkt??
      Nicht die Bohne!
      Die sollten sich schämen!!

      Glückwunsch an Fürth zur Tabellenführung!

      Antwort
      • Wir sind halt die wahren Lokalpatrioten!

        Tja, es geht hier nicht um den einzelnen Verein, es geht darum, Mittelfranken nach vorne zu bringen!

        Die Chance war da, wir haben sie ergriffen! So muss es gehen!

        Antwort
  • Der 1. FC Murmeltier-Nürnberg, alles bleibt stabil gleich. Die Derbyniederlagen und die völligen Aussetzer in der Abwehr sind da nur Beispiele aus dem reichhaltigen Repertoire.

    Antwort
  • Fürth hört ab der 75ten Minute das Spielen auf (zeigt, dass diese Mannschaft auch ihre Grenzen hat), aber der Club kann es nicht ausnutzen (zeigt, dass der FCN zu schwach ist). Insgesamt eine verdiente Niederlage, weil die Abstimmung zw. Mitteldfeld und Abwehr heute wieder nicht gepasst hat, bzw. man defensiv geschlafen hat und nach vorne nur wenig ging.
    Die Klaußsche Fussballidee nur sehr wenig zu sehen. Bin gespannt, ob und was das noch wird mit Klaußi, Geisi und Hacki.
    Immerhin wurde es nicht das Desaster, nach dem es zeitweise aussah.

    Ich wünsche einen „wunderschönen“ Restsonntag!

    Antwort
  • Tja.
    Ein wenig Einsatz am Ende, ein Schäffler und ein Weihnachtsgeschenk sind viel, viel und noch mehr zu wenig als das, was man bei einem Derby erwarten darf.
    Vor meinem Auge sehe ich hohe Berge und Medizinbälle.
    Und das Gesäusel danach vom Stuff und Rasenpersonal: geschenkt!
    Überflüssige Schönfärberei!

    Antwort
  • 60 Minuten echter Fußball (mit gutem Willen) reichen nicht. Die Fürther waren immerhin 75 Minuten auf dem Platz. Deshalb war der Sieg auch verdient. Finde nicht, dass die Truppe zu wenig Qualität hat, sie ist aber einfach nicht in der Lage über das ganze Spiel die Konzentration zu behalten. Es kann schon vorkommen, dass man das eine oder andere Spiel mal verschläft, aber der Starrsinn, mit der unsere Spezialisten das praktizieren, geht mir auf den /&%&%$&%$!

    Antwort
  • Herzlichen Glückwunsch an die Truppe an Greuther Fürth, in allen Belangen hoch überlegen, Zweikampfverhalten, taktisches Verhalten, Struktur usw.

    Gegen diese Truppe der hochbezahlten Fußballprofis in Grün hat man auch keine Chance, gell FC Nürnberg!

    Antwort
  • Das ist aber schon Clubfan typisch.
    Wenn der Gegner starke Phasen hat, liegt es am hochwertigen Gegner.
    Wenn unsere Mannschaft starke Phasen hat, liegt es auch am Gegner, der aufhört Fußball zu spielen.
    Ich bin auch ein wenig enttäuscht, aber bei Niederlagen immer auf die eigene Mannschaft einprügeln, das brauche ich nicht.

    Antwort
    • Niederlagen? Du weißt aber, dass wir ein Derby gegen Fürth hatten und da grüßt jährlich das Murmeltier. Diese jahrelange Unfähigkeit gegen Fürth zu gewinnen uns vielmehr immer wieder aufs neue zu blamieren finde ich langsam lächerlich. Auch dann wenn Fürth scheinbar jetzt so spielstark ist wie Real Madrid.

      Antwort
  • Ich glaube nicht, dass auf die Mannschaft eingeprügelt wird. Fürth war was die Spielanlage, Technik und Zweikampfverhalten betrifft eine Nummer zu groß für den Club. Für den Club geht es nur um den Klassenerhalt mit dieser Mannschaft. Deshalb der Club steht noch über Strich und darüber können wir uns freuen. Ich hoffe allerdings, daß der Sportvorstand und Trainer der Mannschaft nächstes Jahr ein neues Gesicht geben.

    Antwort
    • Zitat Harald:

      „Ich hoffe allerdings, daß der Sportvorstand und Trainer der Mannschaft nächstes Jahr ein neues Gesicht geben.“

      „Nächstes Jahr“… dahinter setze ich mal zwei dicke Fragezeichen.

      Fragezeichen 1: Spielt der FCN überhaupt in Liga 2 und nicht in Liga 3?

      Fragezeichen 2: Gesetzt den Fall, der FCN hält die Klasse – woher soll er dann das Geld nehmen, um der Mannschaft „ein neues Gesicht zu geben“? Erstens fallen Zuschauereinnahmen seuchenbedingt flach, zweitens kriegt er, wenn er – und das ist zu befürchten – wieder eine Platzierung im Arschbereich der Tabelle erreicht, noch weniger Fernsehgelder als dieses Jahr.

      „Nächstes Jahr“ hat der FCN wahrscheinlich eine Mannschaft, die wieder nur um den Klassenerhalt kämpfen wird.

      Meine Prognose: Wenn der Club diese Saison nicht absteigt, packt er’s in der nächsten. Da kann der Club-Fan dann – ohne mich – auf Magenta TV (oder wer die Senderechte dann hat) mitverfolgen, wie er sich dort im Abstiegskampf bewährt.

      Langfristig wird er sich in der Liga „etablieren“, in der heute die 2. Mannschaft spielt.

      Antwort

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