Unterlegen – Analyse zu Heidenheim

Analyse zu 1. FC Heidenheim – 1. FC Nürnberg 2:0 (1:0) – Der FCN verliert das erste Spiel des Jahres 2021. Er ist dabei dem Gegner unterlegen, nicht um viel, aber doch spürbar.
1. Aufstellung und Formation
2. Das Spiel in drei Grafiken
3. Einordnung
4. Kennzahlen
5. Stimmen
6. Noten

1. Aufstellung und Formation

Der Club begann im Vergleich zum Sieg gegen Aue mit zwei personellen Veränderungen in der Startelf. Enrico Valentini kehrte für Noel Knothe in die Startelf zurück, Tom Krauß kehrte ebenfalls in die Startformation zurück, für ihn musste Fabian Schleusener weichen. Das bedeutete auch, dass Krauß wieder neben Geis agierte, Nürnberger dagegen auf der linken Außenbahn spielte. In Sachen Formation entschied sich Robert Klauß wie schon gegen Aue für ein 4-2-3-1 in Ballbesitz und ein 4-4-2 gegen den Ball. Dann rückte Sarpreet Singh von der Zehnerposition weiter nach vorne und spielte als zweite Spitze im Pressing.

Der Club begann im 4-2-3-1 mit einigen guten Situationen. Nürnberger setzte Hack nach scharfem Pass in die Tiefe von Sörensen gut ein. Doch Hack schloss zu zentral ab. Später leitete eben jener Hack einen Angriff ein, fand Singh, dessen Pass auf Schäffler aber zu scharf geriet, so dass dieser zu einer unpräzisen Flanke gezwungen war. Kurz vor der Pause spielten sich Nürnberger und Handwerker bis zur Grundlinie durch, doch Handwerkers Hereingabe wurde abgewehrt. In der Defensive stand der Club über weite Strecken der ersten Halbzeit gut, bekam immer wieder im letzten Moment noch ein Bein oder einen Fuß dazwischen. In der Nachspielzeit überraschte Burnic dann aber mit einem Chip über die Abwehr die Club-Defensive, Sörensen rückte zu spät raus, Valentini ließ Thomalla laufen und der tunnelte Mathenia. Ein vermeidbarer Gegentreffer.

In der Pause reagierte Klauß. Tom Krauß musste vom Feld, für ihn kam Nikola Dovedan. Nun spielte Nürnberger neben Geis im zentralen Mittefeld, Dovedan und Hack bildeten die Flügelzehner, Singh spielte nun häufiger deutlich neben Schäffler. Es war nun eher ein 4-2-2-2. Direkt nach der Pause hatte der Club durch Valentini und Dovedan dann auch gleich zwei Chancen. Zwei weitere Angriffe über Nürnberger versandeten. Ungefähr nach einer Stunde war der Schwung, den der Club aus der Pause mitgebracht hatte, vorbei. Heidenheim kontrollierte das Geschehen nun wieder deutlich, näherte sich immer weiter dem Tor an und traf dieses nach einer Ecke zum zweiten Mal. Mainka köpfte den Ball ins Gehäuse von Christian Mathenia.

Direkt im Anschluss wechselte Robert Klauß ein zweites Mal, Valentini ging vom Feld, es kam Schleusener. Der Wechsel war sogar positionsgetreu. In dieser Phase war Heidenheim dann deutlich tonangebend. Spät versuchte Klauß dann noch einmal die Struktur des Spiels zu ändern. Brachte Behrens und Zrelak für Hack und Singh, stellte auf ein 4-4-2 mit Raute um, bei dem Behrens und Nürnberger die Außen, Dovedan die Zehn und Zrelak den zweiten Stürmer gab. Dies gab noch einmal ein bisschen mehr Druck nach vorne. Zrelak erzielte sogar noch einen Treffer, nachdem er zuvor schon per Kopf eine Großchance vergeben hatte, allerdings stand bei seinem Abschluss Schäffler direkt vor Heidenheims Torwart Müller, so dass der Videoassistent den Treffer zurücknahm. Diese regeltechnisch korrekte Entscheidung erboste Trainer Robert Klauß so sehr, dass der eine am Spielfeldrand liegende Flasche trat. Schiedsrichter Bacher zeigte dem Clubtrainer daraufhin die Rote Karte. Im Anschluss hatte Heidenheim durch Pick sogar noch eine Chance auf 3:0 zu erhöhen, es blieb aber beim 2:0. 

2. Das Spiel in drei Grafiken

Grafik 1 hebt die Linkslastigkeit des Spiels des FCN hervor. Das war der Partie abzusehen gewesen, da in einem 4-4-2 mit Raute, wie es Heidenheim spielt, die Außenverteidiger grundsätzlich mehr Arbeit verrichten müssen, da sie keine direkten Vorderleute haben. Aus dieser Überlegung heraus ist auch das von Robert Klauß gewählte 4-2-3-1, da die Außen im Gegensatz zum üblichen 4-2-2-2 mit Flügelzehnern stärkt, zu verstehen. Ebenso ist das Angreifen der rechten Heidenheimer Abwehrseite vor dem Hintergrund dessen, dass Marnon Busch gelernter Offensivspieler ist und in dieser Saison schon vor einigen Gegentoren Fehler gemacht hatte. So kam dann auch die Hälfte der Abschlüsse des FCN von links. Sie waren nur nicht sonderlich gefährlich.

Grafik 2 stellt die Ballverluste des FCN dar. Dabei fallen vor allem zwei Dinge auf, wenn man die beiden Halbzeiten vergleicht. Zum einen führten nach der Pause weitaus mehr Ballverluste zu Heidenheimer Abschlüssen. Zum anderen ist auf dem Spielfeld fast so etwas wie eine sichtbare Grenzlinie zu erkennen. Ungefähr auf Höhe der Linie, wo MItteldrittel und Angriffsdrittel sich treffen, hatte der Club nach der Pause eine extrem hohe Anzahl an Ballverlusten. Das liegt teilweise daran, dass Manuel Schäffler dort die langen Bälle empfing. Teilweise liegt es aber auch, dass der Heidenheimer Zugriff in dieser Linie gut funktionierte und der Club hier kein Durchkommen fand. 

Grafik 3 vergleicht die „Key Passes“, also jene Pässe, die zu Abschlüssen führten. Dabei ist zum einen augenfällig, dass Heidenheim in beiden Halbzeiten eine ausgeglichene Bilanz der Zuspiele hatte, die Schussvorlagen waren. Zum anderen sieht man auch, dass sie etwas näher am Strafraum und etwas zentraler ihre Abspiele abgaben. Zum anderen fällt beim FCN in der zweiten Halbzeit auf, dass viele der Zuspiele, die zu Abschlüssen führten, erst nach dem 0:2 abgegeben wurden. Freilich sind dies nur Kleinigkeiten, die in anderen Spielen nicht zum Tragen kämen, gegen gute Zweitligateams aber reicht es genau dann eben nicht mehr.

3. Einordnung

Die Niederlage des FCN war verdient. Nicht nur, weil er insgesamt weniger vom Spiel hatte, weniger gute Abschlüsse, weniger Ballbesitz, weniger Ballbewegung im eigenen Angriffsdrittel. Dennoch ist das Urteil einiger Beteiligter, dass mehr drin gewesen wäre, nicht völlig falsch. Bei idealem Spielverlauf, wenn die ersten Chancen genutzt worden wären, hätte der FCN natürlich gewinnen können, aber dieser ideale Verlauf ist nichts, was man erwarten kann. Und genau in dieser Tatsache liegt derzeit (noch ?) der Unterschied zwischen dem Club und einem Zweitligisten aus dem oberen Tabellendrittel: Um hier zu bestehen, bedarf es eines idealen Spielverlaufs, den hatte man bisher aber weder gegen Kiel, noch gegen Fürth oder Heidenheim. Für die kommenden beiden Spiele gegen Hamburg und Bochum lässt dies damit auch erahnen, dass es ebenfalls perfekter Spielverläufe bedarf, um erfolgreich zu sein.

Letztlich zementiert das Spiel in Heidenheim dann eben den Eindruck, den man schon vor dem Jahreswechsel gewinnen konnte. Der Club besteht gegen die schwachen Zweitligisten, punktet mal in die eine mal in die andere Richtung gegen die mittelmäßigen Konkurrenten und ist damit selbst einfach ein Mittelklassezweitligist. Gegen Gegner mit weniger Ideenreichtum (Burnic‘ Zuspiel) und schierer Wucht (Mainkas Kopfball) reicht es dann zum Punkten, auch weil dann eben weniger Angriffe an der Grenze zum Angriffsdrittel abprallen. Möglicherweise macht die Mannschaft im Laufe der nächsten Spiele einen Schritt in die Richtung, dass man in Spielen gegen starke Zweiligisten mehr als mithält, um dann zu verlieren.

Möglicherweise kommt diese Phase aber auch noch zu früh. Solange der Anteil an langen Bälle phasenweise die 20 Prozent übersteigt, wie in der Viertelstunde vor der Pause, die Passgenauigkeit bei diesen Bällen aber nur knapp über 50 Prozent liegt, wird es immer schwer sein, das Spiel geordnet aufzubauen, werden die Schlüsselpässe immer so gering sein, wie in der ersten Halbzeit. Natürlich lässt sich nicht leugnen, dass es auch leichte Fortschritte in Sachen Ballkontakte im gegnerischen Strafraum, Passgenauigkeit ins letzte Drittel oder gelungene Dribblings gab. Sollten sich diese verfestigen, ist ein Schritt getan. Da in Heidenheim aber die Effizienz im Abschluss nicht da war, reichte dies eben nicht für Zählbares.

Das lag auch daran, dass die Defensive zwar weiterhin vieles gut wegverteidigte und die Mannschaft auch 70 Prozent ihrer Duelle gegen den Ball gewann, in den entscheidenden Momenten aber unachtsam war und deshalb in Gänze dem Gegner auch unterlegen war, der sich – mit Ausnahme der Aktion vor Zrelaks Kopfballchance – eben keine derartigen Momente leistete. Auch deshalb war die Niederlage am Ende hochverdient. 

4. Die Kennzahlen

Heidenheim   Nürnberg
2 Tore 0
1,68 expected Goals 1,58
0,92 Post Shot xG 1,42
16 Schüsse 14
4 Schüsse aufs Tor 4
3 Ecken 2
2 Freistöße 5
15 Fouls 5
9,7 PPDA 21,2
5,2 Challenge Intensity 5,2
18,1 Spieltempo 17,4
11 Ballbesitzphasen (geg. Strafraum) 15
00:14 Ballbesitzdauer (Ø) 00:13

*Alle Daten stammen von Wyscout. Benutzung der Daten von Wyscout unter der Journalistenlizenz des Anbieters.Die Terminologie von Wyscout wird in diesem Glossar erläutert.

5. Die Stimmen

Robert Klauß: „Es war definitiv mehr drin, das war ein ausgeglichenes Spiel. Ich hatte so ein bisschen das Gefühl, dass die Mannschaft gewinnt, die das erste Tor macht. Nach der Halbzeit haben wir die großen Chancen zum Ausgleich, nutzen die nicht und kassieren dann nach einem Standard das 0:2. Das ist sehr ärgerlich. Gerade im Thema Boxverteidigung waren wir heute nicht gut. In den Strafräumen, sowohl im eigenen als auch im gegnerischen, waren wir nicht gut. Hier war heute was möglich, deswegen ärgern wir uns auch sehr. Wir müssen unsere Chancen nutzen, dann gewinnen wir hier auch oder spielen zumindest unentschieden. Ich habe eine leere Flasche drei Meter nach vorne gekickt, die ist dann leicht aufs Spielfeld gekullert. Dann habe ich eine Rote Karte bekommen. Grundsätzlich haben wir als Trainer eine Vorbildfunktion, der bin ich dort nicht gerecht geworden. Ich muss mich da schon im Griff haben. Ich glaube aber, dass man mit etwas Fingerspitzengefühl in so einer hitzigen Schlussphase das Ganze auch hätte anders lösen können.“

Frank Schmidt: „Wir wollten es heute mit aller Macht und haben uns richtig reingearbeitet. Der Club hatte in beiden Halbzeiten jeweils die erste Chance, aber wir hatten nach der Pause dann auch jede Menge Möglichkeiten und hätten es eigentlich früher entscheiden müssen. Zum Ende haben wir es dann gut nach Hause gebracht und freuen uns über diesen Sieg.“

Enrico Valentini: „Das Tor kurz vor der Halbzeit hat Heidenheim natürlich geholfen. Das war schön gespielt, muss man zugeben. Nach der Pause kommen wir dann gut raus. Wenn wir da das 1:1 machen, kippt es vielleicht noch in unsere Richtung. Wir haben es bis 20 Meter vor dem Tor gut gemacht, dann aber nicht zielstrebig genug abgeschlossen. Wir wissen unsere Leistungen schon gut einzuschätzen. Wir sind bei Siegen nicht durchgedreht und werden das auch nach einer Niederlage nicht tun.“

Patrick Mainka: „Das Spiel heute war auf Augenhöhe und wir hatten das Glück, dass wir kurz vor dem Halbzeitpfiff das wichtige 1:0 erzielt haben. Wir haben den Ball in der ersten Halbzeit auch gut laufen lassen und hatten im zweiten Durchgang dann zwei, drei Konterchancen, weil Nürnberg weiter aufgemacht hat. Durch den Eckball machen wir dann das 2:0, was schon eine Art Vorentscheidung war, auch wenn es am Ende nochmal brenzlig wurde. Es gab keine richtige Pause, aber trotzdem war es das erste Spiel im neuen Jahr und man weiß auch um die Qualitäten in Nürnbergs Offensive mit Manuel Schäffler. Daher war es sehr intensiv mit vielen Zweikämpfen. Letztendlich haben wir aber zu Null gespielt und das zeichnet uns dann auch aus.“

Robin Hack: „Wir haben kein schlechtes Spiel gemacht. Wir haben offensiv ein paar Chancen liegen lassen, da hat oft der letzte Pass gefehlt. Insgesamt haben wir uns ein paar unnötige Ballverluste zu viel geleistet, vorne die Dinger nicht reingemacht und hinten zweimal nicht so gut verteidigt. Dann verlierst du so ein Spiel am Ende.“

Denis Thomalla „Das Tor hat sich in diesem Moment so ergeben. Ich habe gesehen, dass ‚Django‘ Zeit hat und der Laufweg ist meistens gefährlich. Dieses Mal kam der Chipball und ich habe den Ball dann mit dem ersten Kontakt reingehauen. Wir wollten nach der 3:0-Pleite in Bochum eine Reaktion zeigen und wissen um unsere Heimstärke. Daher war es sehr wichtig für uns, dass wir in das neue Jahr mit einem 2:0-Sieg starten konnten.“

6. Die Noten 

Spieler CU-Note Kicker NZ BILD SofaScore
Christian Mathenia 3-   3   6,5/10
CU-Urteil: Beim 1:0 getunnelt, aber aus kurzer Distanz wohl dennoch machtlos. Beim 2:0 chancenlos. Sonst wenig gefordert.
Enrico Valentini 4   4   6,4/10
CU-Urteil: Ließ beim 1:0 Thomalla laufen, tat sich immer wieder schwer damit Flanken zu verhindern. Im eigentlich Defensivzweikampf aber ordentlich.
Asger Sörensen 4   4   6,9/10
CU-Urteil: Hob mit Stellungsfehler vor dem 1:0 das Abseits auf. Ab und zu mit guten Aufbaubällen, aber auch manchmal zu wild im Aufbau.
Lukas Mühl 3   3   6,5/10
CU-Urteil: Verteidigte fast immer souverän und startete einige gute Ausflüge nach vorne. 
Tim Handwerker +4   4   6,7/10
CU-Urteil Wurde oft angespielt, arbeitete viel nach vorne mit. Hatte manchmal aber Probleme mit den Abständen.
Johannes Geis 3   3   7,5/10
CU-Urteil: Lenkte das Spiel nach vorne, arbeitete mehr als ordentlich nach hinten mit. Gewann sieben von zehn Defensivduellen, fing sieben Bälle ab. 
Tom Krauß 4-   5   6,2/10
CU-Urteil: Das Ballverteilen macht Krauß fast immer gut, da ist er sicher, das war auch in Heidenheim so. Nur die Durchsetzungsfähigkeit mit Ball am Fuß ging ihm gegen robuste Gastgeber völlig ab. Gewann weder einen Offensivzweikampf, noch ein Luftduell oder ein Duell um den freien Ball. Ging deshalb zur Pause vom Feld.
Fabian Nürnberger +3   4   8,1/10
CU-Urteil: Wurde sechsmal gefoult, was Höchstwert für einen Clubspieler in dieser Saison ist und insgesamt ligaweit in dieser Saison nur dreimal überboten wurde. Dazu kaum mit Fehlpässen und vielen erfolgreichen Dribblings. War mit seiner Dynamik bester Clubspieler ohne auf ganzer Linie zu überzeugen.
Robin Hack 4   4   5,9/10
CU-Urteil: Früh mit guter Chance, dann aber oft mit Problemen in den Duellen, gewann nur drei von zehn Zweikämpfen mit dem Ball am Fuß. 
Sarpreet Singh 5   5   6,6/10
CU-Urteil: War körperlich stark unterlegen, prallte in einer Szene sogar von 70 Kilo-Mann Sessa wie von einer Gravitationswelle erfasst ab. Die Kritik des Kollegen Digmayer bei nordbayern.de, er wirke wie ein Jugendspieler im Seniorenbereich trifft vollumfänglich zu. Da hilft auch die hohe Passgenauigkeit nicht weiter.
Manuel Schäffler 4   4   6,5/10
CU-Urteil: Arbeitete sich wie immer auf. Aber wie immer, wenn er nicht in gute Abschlusssituationen kommt, relativ wirkungslos, auch weil das Nachrücken nicht so gut funktionierte.
Nikola Dovedan 4 4 6,9/10
CU-Urteil: Ersetzte Krauß nach der Pause, hatte sofort die Chance zum Ausgleich. Danach Dovedanesk in seiner Dovedanität. Passsicher (nur zwei Fehlpässe), zweikampfschwach (einer von elf Zweikämpfen erfolgreich) und mit Problemen im Tempo.
Fabian Schleusener 6,8/10
CU-Urteil: Musste in der Schlussphase als Rechtsverteidiger ran, sorgte in dieser Rolle sogar nach vorne für Belebung, aber nach hinten nicht auf der Höhe.
Hanno Behrens 6,5/10
CU-Urteil: Spielte die Schlussphase im Mittelfeld als rechter Teil der Raute. Blieb gänzlich unauffällig.
Adam Zrelak 6,2/10
CU-Urteil: Riesenchance vergeben, Tor zurückgepfiffen bekommen. Viel für insgesamt zwölf Minuten auf dem Feld. Dass er unauffällig war, kann man also nicht sagen.
  -/10
CU-Urteil:  

99 Gedanken zu „Unterlegen – Analyse zu Heidenheim

  • Immerhin hat man erkannt, dass unser Trainer durch den Flaschenkick ganz schön sauer über die Niederlage war. Das ist ein Fortschritt, denn früher wurden solche Niederlagen einfach hingenommen und schlimmstenfalls schöngeredet. Und als Trost kann man sagen, dass jede Mannschaft in Heidenheim große Probleme hat. Also Kopf hoch. Es wäre eine super Sache, im nächsten Spiel zu punkten.

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  • Wie immer treffende Analyse.

    Mühl und Geis habe ich noch etwas besser gesehen. Nürnberger nicht ganz so stark.

    Generell erscheint mir der Club bei Konterchancen zu zögerlich im Vorwärtsspiel. In diesen Situationen scheint mir ein zu großer Fokus darauf gelegt zu werden, möglichst viele eigene Spieler hinter dem Ball zu haben.

    Dovedan muss ein Trainingsweltmeister per excellence sein, da er seit anderthalb Jahren unter mehreren Trainern immer wieder neue Chancen erhält. Mit Ausnahme seines ersten Spiels gegen Dresden spielt er seit anderthalb Jahren schwach oder sehr schwach. Wenn man dann Dovedan in der eigenen Wunschaufstellung weglassen will, findet man leider ebenfalls schwache Alternativen vor.

    Leider haben wir mal wieder Pech mit Verletzungen. Heidenheim hat dagegen keinen einzigen verletzten Spieler.

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    • Interessanterweise gerade mit einem sehr guten Freund die gleiche Diskussion gehabt, der sah auch Mühl und Geis stärker. Sehe da auch durchaus Argumente, für mich waren dann eigentlich eher kleine Faktoren, bei Mühl die etwas zu hohe Zahl der verlorenen Defensivduelle, bei Geis die etwas zu hohe Zahl der langen Pässe, die nicht ankamen, entscheidend, nicht höher zu gehen. Aber finde das durchaus diskutierenswert.

      Nürnberger hat bei den datenbasierten Werten (siehe Sofascout-Score) einen sehr guten Wert bekommen, wie er ohne Torbeteiligungen in ner Verlierermannschaft fast nie vorkommt. Das hat mich dazu gebracht n bisschen genauer hinzuschauen, allein aus dem Spiel heraus hätte ich ihn auch nicht so stark gesehen. Aber in Kombination mit den Daten war das dann schon einleuchtend. Hatte halt einige Szenen wie vor der Hackchance, wo er den Ball erst behauptet und dann auch noch weiterleiten kann.

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  • Für mich waren diesmal die Ausflüge von Mühl nach vorne recht auffällig. Ich habe fast den Eindruck, er könnte sich zu einem richtig guten 6er entwickeln, wenn man dafür eine gute Alternative in der IV findet.

    Singh muss v.a. an seiner Stabilität arbeiten. Die Art, seinen Schwerpunkt einzusetzen hat er nicht im Griff und wirkt dann wie ein Wasserball zum Aufblasen im körperlichen Duell, er fliegt bei Berührung einfach weg.

    Schade, dass Schleuse defensiv nicht überzeugen konnte. Die Idee, einen Stürmer zum Wingback umzulernen ist immer reizvoll und könnte das Problem auf RV lösen.

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    • Wir haben seit Jahren nur Offensivkräfte, die als Außenstürmer schon untauglich sind, wie willst du denn so jemanden zum Wingback umfunktionieren? Das ist nicht reizvoll, sondern von vorne herein zum Scheitern verurteilt.

      Mühl ist in meinen Augen ein (zumindest für Zweitligaverhältnisse) guter Innenverteidiger, aber für die 6 fehlt es mir an Dynamik, tue mir schwer das in der Umsetzung vorzustellen.

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      • Einen richtig guten Außenstürmer muss man ja nicht umfunktionieren, der soll einfach Außenstürmer spielen. Interessant wird das ganze, wenn man nur mittelmäßige Außenstürmer hat. Die könnten durch das zurück rücken in eine mehr defensive Rolle dann vielleicht sinnvoller eingesetzt werden.

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        • Mit mittelmäßigen wäre ich zufrieden, wir haben seit Jahren keinen. Das sind alles Spieler die davor (und danach) zentral gespielt haben und nur bei uns dort zwangsverwendet wurden.

          Zumeist weil es eher kleine Spieler waren, die man halt dort hin gestellt hat, weil man sie für die Zentrale als „zu leicht“ empfunden hat. Aber mit 3-4 Spielern vorne drinnen, die nur Alibi-Zweikämpfe führen, holst du in Liga zwei halt nicht viel.

          Es macht ergibt schon Sinn, dass wir mit Burgstaller und Füllkrug vorne drinnen damals erfolgreichen Zweitligafußball gespielt haben, es ist eine Liga die Mann gegen Mann gewonnen wird.

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        • Ich bräuchte da gar keinen Stürmer, ich hätte mir gestern ehrlich gesagt den Knothe wieder gewünscht.
          Viel schlechter als Valentini hat der das auch nicht gemacht.

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          • Ein früherer Trainer hat mir eigentlich zu Beginn schon den Spaß am Fußball spielen geraubt,mit der Bemerkung:“Ich stell Dich nach rechts außen in den Sturm, da kannst du am wenigsten Unheil verursachen“…Eventuell geht es unserern Außen auch so, dass sie das Aufstellen auf Außen als Degradierung verstehen?

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            • Mein Trainer musste mir das gar nicht erst extra sagen, ich war ganz froh, dass er mich gelegentlich rechts außen eingewechselt hat, wo ich Hänfling wenig Unheil anrichten konnte und von den stämmigen Bauernburschen nicht groß bedrängt wurde😅

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  • Was ich auch recht auffällig fand war, wie effektiv HDH unseren Aufbau gestört hat durch hohes Pressing bzw. hohe Präsenz in unserer Hälfte. Obwohl noch in „Zengers Taktiktafel“ zu lesen war, dass das Heidenheimer Spiel nicht sonderlich pressingintensiv ist. Es war zumindest deutlich intensiver als unseres.

    Ich habe das Gefühl, dass Frank Schmidt uns hier ausgekuckt hat, weil uns diese Art des Spiels überhaupt nicht liegt. Wir sind da viel zu fehleranfällig und uns fehlen die Mittel, die erste Pressingreihe spielerisch zu überwinden. Das führt einfach zu viel zu vielen leichten Ballverlusten, die ja dann auch die Ecke zum 2:0 verursacht haben.

    Antwort
  • Bei Singh habe ich ja eigentlich damit gerechnet, dass er nach drei Minuten vom Platz fliegt, nachdem er seinem Gegenspieler ohne Chance auf den Ball mit der Sohle in die Achillessehne steigt. Dass er dafür nicht mal gelb sah halte ich für eine krasse Fehlentscheidung.

    Wie ich gestern auf Twitter geschrieben habe, ich glaube schon, dass das ein wirklich guter Fußballer ist, aber köperlich halt bei weitem nicht dort wo er sein sollte und seinen Aktionen fehlt letzlich jede Konsequenz. Schönwetterfußball.

    Bin da bei deinem Hot Take von gestern: Da kann man einen der eigenen Jugendspieler auch bringen.

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    • Zu der körperlichen Unterlegenheit kommen als Sahnehäubchen immer wieder mal Katastrophenpässe in vielversprechenden Situationen oder versiebte hundertprozentige Torchancen.
      Ich hab nichts gegen Singh, aber er verstärkt immer mehr den Eindruck, dass es für die zweite Liga einfach noch nicht reicht.

      Antwort
  • Irgendwie habe ich einen Anflug von Ahnung, was sich unser Trainer für einen Art für Fussball vorstellt. Ich fand unser Spiel wirklich ordentlich.
    Spielerisch vielleicht war das mit das Beste, was ich gesehen habe. Der Glubb versucht Fussball zu spielen, Heidenheim spielt einen “ Hans-Peter Briegel Gedächtnis Fussball “ . Den aber nahezu perfekt.
    Gegen diese Wucht ist es halt wichtig , selbst zu treffen. Die Chancen des Glubbs waren mehr herausge“spielt“, Heidenheims eher das Produkt eines Fehlers. Beim 1:0 finde ich Sörensens Anteil höher, der das Abseits aufhob, beim 2:0 lässt Cheffe wohl einen Kopfball zu, bei dem der Gegenspieler nicht einmal hochspringen musste. Dass Cheffe das Anschlusstor “ verhinderte“ , passte gestern zu seinem Spiel. Er war erkennbar unzufrieden.
    Die Wucht der Heidenheimer siegte gestern. Insofern teile ich auch die Einschätzung unseres Trainers, der ja meinte, das erste Tor würde das Spiel entscheiden. In Hälfte 1 gab es schon einige Möglichkeiten, das erste Tor zu machen. Die erste richtige Chance von Heidenheim war drin… die des Glubbs nicht!
    Spielerisch fand ich es vom Glubb überraschend ordentlich. Man versuchte den Ball laufen zu lassen, Heidenheim lief mit Ball. Es hat sich auch früher schon gezeigt, dass mit Briegel ein Spiel erfolgreich gestaltet werden konnte…

    Antwort
  • Man muss einfach erkennen, dass einige Spieler wie Singh, Dovedan, Schleusener aufgrund ihrer Zweikampfschwäche kein Zweitliganiveau haben und die Mannschaft schwächen. Diese Spieler muss man aussortieren und ersetzen, dann kann man auch mithalten. Diesbezüglich sollte man Nachwuchskräften Einsatzmöglichkeiten geben.

    Antwort
  • Dieser Kark, Körk oder Kirk bei Osnabrück ist ein Teufelskerl und wohl auch ein „Unterschiedsspieler“: Er bereitet das 0:1 vor und verwandelt einen direkten Freistoß wunderschön direkt selbst zum 0:2 Auswärtssieg der Osnabrücker in Kiel. Das wäre einer für den Club.

    Antwort
    • Wir hatten letzte Saison einen, der sah ganz ähnlich aus. Nur leider war er überhaupt nicht zu vergleichen!

      Antwort
        • Und der unsere war auch gefühlt dauerverletzt und schaffte nur vor vielen Jahren am Stück eine ganze Halbsaison auf dem Platz. Deshalb fällt dann auch die Erinnerung an den Spielernamen so schwer. Kark?

          Antwort
          • Er hat schon bei der ersten Chance im Spiel einen Spurt angezogen, ich habe die letzten Jahre beim Club niemanden so rennen sehen wie diesen Kirk bei Osnabrück und der Freistoss war schon fast Messi Style. Scheinbar hat da jemand die angezogene Handbremse gefunden.

            Antwort
              • Letzte Saison haben doch hier die meisten immer über Kerk hergezogen, wie kommt der Sinneswandel?

                Es gab vergangenes Jahr ein Schlüsselspiel für Kerk – das 2:3 in Sandhausen. Da hat er ein Tor per Kopf erzielt und das zwischenzeitliche 2:2 per Freistoß aufgelegt (steht aber nicht als Scorrer-Punkt in der Liste). Für mich war er da ein sehr starker zentraler Spieler in einer schwachen Nürnberger Mannschaft. Die Woche drauf saß er wieder auf der Bank, weil der …adi seinen Ziehsohn unbedingt in der Startelf lassen wollte. Danach ging bei Kerk nichts mehr.

                Spielern muss man das Vertrauen schenken, dann zahlen sie es manchmal zurück. Wenn man ihnen aber von vornherein nicht vertraut und nur verlangt, dass sie funktionieren, dann kommt halt sowas dabei raus.

                Antwort
                • Tja, vielleicht hat Canadi ihn enteiert. Aber er hatte danach genügend Gelegenheiten, auf sich aufmerksam zu machen und hat sie nicht genutzt. Er war stets kaum eine Bereicherung.

                  Hätte er die Leistung dieser Saison auch in der vergangenen bei uns gezeigt, so wie vor seinem Achillessehnenriss, hätte sicher keiner über ihn hergezogen. Ja, ein Spieler braucht Vertrauen. Aber er braucht auch Kampfgeist, wenn es nicht so gut läuft. Das fehlt mir bei ihm. Das fehlt zu wahrer Klasse.

  • Wir erleben eine Saison mit unfassbar wenig unentschieden .
    Nur 27 von 124 Begegnungen endeten mit einer Punkteteilung.

    Antwort
  • Bist du nicht der Meinung, dass das Spiel von Heidenheim aufgrund des Anlaufverhaltens (Pressing möchte ich es nicht nennen) des Clubs sehr linkslastig war?
    Ich vermute da schon eine taktische Vorgabe dahinter um Busch als sehr offensivstarken RV weitgehend aus dem Spiel zu nehmen?
    Mich interessiert einfach, ob du das auch so gesehen hast und für nicht erwähnenswert hältst oder anders siehst

    Antwort
  • Dass man Busch aus dem Spiel nehmen wollte, denke ich schon auch, siehe die Erklärung zu Grafik 1.

    Das hat dann natürlich dazu geführt, dass mehr über den Weg Theuerkauf->Kühlwetter (12 Pässe, nur drei Passwege – Mainka-Busch, Hüsing-Mainka und Theuerkauf-Burnic – sind häufiger gespielt worden) lief und Theuerkauf mehr in den Fokus rückte. Später dann mit Föhrenbach auf LV lief es ähnlich.

    Deshalb ja, das war dann auch ne Auswirkung des Fokus auf Busch. Wenn man das Spiel aus Heidenheimer Sicht betrachtet, ist das definitiv erwähnenswert, ich hab einfach nur die Clubsicht gewählt, dass man eben selber versucht hat, sehr linkslastig zu agieren, um Busch zu binden und seine Defensivschwächen zu nutzen. Andersrum aber genauso erwähnenswert, wenn man das Spiel weiter analysiert.

    Antwort
  • Bild meldet das Gerücht, dass Hanno Behrens noch im Januar entweder in die MLS oder zu St. Pauli wechselt. Menschlich ein herber Verlust, sportlich verschmerzbar. Und die Gehaltseinsparung kann der Club auch brauchen.

    Antwort
    • St.Pauli bei Bornemann wäre naheliegend, die MLS in irgendeinem Surfparadies könnte ich mir aber auch vorstellen. Menschlich ein Verlust, in der Tat.

      Antwort
      • Wer weiß, wofür es gut ist…

        Aktuell sehe ich keinen, der die Antwort auf unsere Probleme auf der 6 oder als Kreativspieler wäre. Unser Personal ist hier bestenfalls Ligastandard, Masse statt Klasse. Eine quasi erzwungene Auffrischung würde ich begrüßen!

        Antwort
        • Wenn Behrens geht, ist in erster Linie mal weder Masse noch Klasse vorhanden.

          Ich bin gespannt, ob wir uns Neuzugänge leisten können, oder ob wir mit Jugendspielern auffüllen und versuchen über die Runden zu kommen…

          Antwort
          • Ein ersatzloser Abgang ist auch keine Option, da stimme ich zu, denn dann wird es zu dünn für diese vielleicht personell noch fordernde Saison. Muss ja nur mal ein größerer Quarantäne-Fall eintreten…

            Antwort
    • Ich würde Behrens auf jeden Fall nicht in der Winterpause verkaufen. Sportlich betrachtet, wie es tatsächlich um die Finanzen steht kann ich nicht beurteilen, da hört man ja verschiedenes.

      Antwort
  • Menschlich sicher ein Verlust für den FCN. Sportlich wissen andere besser als ich.
    Wünsche Hanno Behrens überall gutes aber nicht im Gästetrikot im Februar in Nürnberg.

    Antwort
  • Der Behrens war ja wohl ein wesentlicher Stimmungsfaktor im Kader. Nachdem es jetzt über 2 Jahre Krise gab, kann ein Abschied von Behrens auch positive Wirkungen haben. Wie beim Beton: Es kommt drauf an, was man draus macht.

    Mit Lohkemper , denke ich, wäre es in Heidenheim besser gelaufen. Der war für mich „der“ Spieler der bisherigen Saison. Es wäre interessant, was da alles gelaufen ist, außer dem neuen Trainer.

    Antwort
  • Läuft ja rund wenn in der größten Pandemie aller Zeiten, die sogar unseren Club zu einem scharfen Tweet veranlaßt hat, #JATTA auf Twitter „trendet“.

    Bekommen wir jetzt doch noch die 3 Punkte vom 0:4 gegen den HSV?

    Antwort
  • Sportlich verschmerzbar (inzwischen), irgendwie kam er nie wirklich mit der offensiven Position zurecht. Menschlich sehr schade.

    Die Amateurmannschaft ist starker Tabellenzweiter, würde grundsätzlich mit zwei, drei Spielern von unten auffüllen. Shuranov ist ja schon öfter dabei, Latteier und Zietsch sind im Mittelfeld auf außen und zentral eine Überlegung wert. Wenn Shuranov dauerhaft oben bleibt könnte man sich endlich von Zrelak trennen.

    Antwort
    • irgendwie kam er nie wirklich mit der offensiven Position zurecht. Menschlich sehr schade.

      Wie bitte? Im Aufstiegsjahr war er unser Torschützenkönig als Mittelfeldspieler mit 15 Toren! https://www.fussballdaten.de/vereine/1-fc-nuernberg/2018/tore/

      Ich kann mich nicht erinnern, daß jemals ein Mittelfeldspieler beim FCN mehr Saisontore erzielt hat. Aktuell haben wir keinen Mittelfeldspieler, der das auch nur annähernd geleistet hat in seiner Karriere.

      Für mich würde sich als Trainer oder Verantwortlicher vielmehr die Frage stellen wie bringen wir ihn da wieder hin.

      Antwort
      • Zitat Juwe:

        „Ich kann mich nicht erinnern, daß jemals ein Mittelfeldspieler beim FCN mehr Saisontore erzielt hat [als Behrens].“

        Ich mich schon.

        Sehr gut sogar.

        Antwort
        • Du meinst sicher Mintal, ja er hat auch offensives Mittelfeld gespielt oder Mittelstürmer und hängende Spitze aber in der Grundausrichtung war er für mich immer ein Stürmer und Behrens immer ein Mittelfeldspieler. 🙂

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      • Guter Punkt. Aber Behrens ist zwar ein fleißiger, hart arbeitender Mittelfeldspieler und vor allem bei Standardsituationen torgefährlich, aber spielerisch ist er mir für die Acht etwas zu limitiert. Und als zentraler Mittelfeldspieler muss er sich auch um den Aufbau kümmern. Und dabei haben wir, wie auch im letzten Spiel gesehen, noch Defizite. Mal abgesehen von der Frage, ob wir ihn für die Rückrunde noch im Kader brauchen, würde ihm ein Wechsel sportlich betrachtet vermutlich eher gut tun. Siehe Kerk.

        Antwort
        • Es täte mir weh, wenn mein Lieblingsspieler den Verein verließe. Das ist jedoch rein emotional. Rational müsste man ihn sofort ziehen lassen. Seine geringe Bedeutung unter Klauss, sein hohes Gehalt und auch seine (verständlich) geringe Bindung, wenn er mal spielt, sind genügend rationale Argumente für einen Wechsel.

          Viel mehr würde ich mich jedoch freuen, wenn man für Zrelak, Sorg, Schleusener oder Dovedan auch Leih- oder Transfermodelle fände. Mit Singh könnte man ebenso bedenkenlos direkt die Leihe wieder auflösen.

          Mir ist jedoch natürlich klar, dass wir gar nicht kurzfristig adäquaten Ersatz bekämen, aber ein Führungsspieler mehr bzw. insgesamt ein Kader, der ein wenig schlanker ist, würde uns gut zu Gesicht stehen. Auf der anderen Seite wäre Klauss dann vielleicht auch motivierter Misidjan endlich mal mehr als Alibieinsätze zu gewähren.

          Antwort
          • Ein Behrens ist doch mindestens zwanzig Schleusener, zwölf Dovedans und vierzehn Singhs wert. Oder wie steht der Palikuca Kurs von Euros zu geschossenen Toren und Assists?

            Antwort
            • Hmm, wenn man bedenkt, wieviele Millionen uns Schleusener gerettet hat, finde ich seinen Kurs doch deutlich zu tief angesetzt. Fraglich natürlich ist, ob er an ein „Behrens“ heranreicht, aber der zukünftige Wert dürfte ähnlich zu beziffern sein, wenn man den Alterskoeffizienten einbezieht.

              Vielleicht wird das aber auch von der Hoffnung genährt, dass der Knoten irgendwann noch platzt. Oder dass er seine wahre Bestimmung findet, vielleicht als Wingback…

              Antwort
              • Das stimmt natürlich mit diesem bisher auch einzigen Tor von Schleusener, hat er unzählige Millionen Euro und damit auch Arbeitsplätze gerettet. Dann nehmen wir ihn aus der Umrechnung raus? Und Singh ist ausgeliehen und damit dann auch ohne Palikuca Euros zugekauft worden. Das war damals eine viel genutzte und auch noch verfügbare Währung, deren Wert inzwischen aber mangels ausbleibender, sportlicher Ergebnisse und auch coronabedingt inzwischen stark geschwunden bis nicht mehr vorhanden ist.

                Auf welchen Tabellenplatz steht denn die Mannschaft des Sportvorstands, der vor Palikuca beim FCN beschäftigt war?

                Antwort
              • Die Frage ist: Wären wir jemals in der Relegation gelandet, wenn an Schleuseners Stelle jemand gespielt hätte, der regelmäßig trifft?

                Dass ist natürlich nicht nur seine Schuld, aber irgendwie ist er schon ein Sinnbild dessen, was der Club in den letzten 18 Monaten abgeliefert hat. (Eigentlich 30 Monaten, aber da war er noch nicht da.)

                Antwort
              • Schleusener Ehrenmann 🙂 lifelong egal was davon oder danach war, mir kommen jetzt noch Schweissperlen

                Antwort
      • Es waren 14 Tore…

        Aber schau dir bitte mal an, welche Position er da (im Aufstiegsjahr) gespielt hat. Das war so eine Art Box to Box Mittelfeldspieler. Laut Transfermarkt hat er da 10xDM, 23xZM, 1xRM gespielt.

        Und vergangene Saison hat er deutlich offensiver gespielt (laut Transfermarkt.de 3xDM, 17x ZM, 13xOM) und war viel weniger torgefährlich. Gegen den Ball war er im 442 oft die zweite Spitze – völlig ungeeignet und verschenkt.

        Ich finde ihn als offensiven Mittelfeldspieler schwach (da musst du technisch gut sein und Übersicht haben – und das ist beides Fehlanzeige).
        Wenn er hingegen etwas defensiver steht ist er wertvoll für Kopfbälle bei langen Bällen vom gegnerischen Torwart. Und beim Offensivspiel kann er sich viel besser entfalten weil er mit Druck und Tempo kommt und nicht selbst den Ball führen muss.

        Aber ich weiß ja, dass du, wenn ich etwas schreibe, „Hauptsache dagegen“ bist…

        Antwort
    • Das heisst er wechselt wieder in die norddeutsche Heimat zurück.

      Magath füllt derweil den Würzburger Kader auf 50 Spieler auf.

      Antwort
        • Kleine Statistik zum Kellerduell.
          Würzburg 18 Fouls.
          Pauli 22 Fouls.
          SR Bacher mit vierten roten Karte im 6. Spiel seiner Saison -allerdings keiner für einem Cheftrainer.

          Antwort
      • In der Tat, Magath treibt das Hire-and-Fire-Prinzip hier auf die Spitze: Die wenig ansehnliche Seite des Fußballs als Sklavenhalter-artige Veranstaltung von Menschenhändlern.
        Wie soll man da als Laie noch den Überblick behalten. Man kommt ja kaum noch mit dem Zählen hinterher…
        Es sind auch schon mindestens zwei Trainingsgruppen gebildet worden und die ersten Sommer-Neuzugänge sind bereits jetzt wieder weg.

        Antwort
      • Wird immer wahrscheinlicher.
        Heute kam mit Strohdiek vom SCP schon wieder einer.

        Antwort
    • Für Bornemann werden doch eigentlich eh nur die Spieler ein Thema, die 10 Minuten vor Transferende noch am Wühltisch liegen…

      Antwort
  • Laut fussballtransfers.com, wird Sporting Braga die Kaufoption für Medeiros ziehen. Da bekommen wir dann einen warmen Geldregen in Höhe von 1,5 Mio. Das beste was man dann wohl rausholen könnte. Auch wenn er bei Braga zur Zeit recht gut spielt, hätte ich eh bezweifelt, dass er bei uns irgendwann einschlägt. Bin sehr happy drüber.

    Antwort
    • Hat jetzt sogar wieder ein Tor geschossen. Freut mich echt für ihn, dass es in seiner Heimat wieder läuft. Hauptproblem war, dass man für ihn 2,5 Mio gezahlt hat, ihm aber nicht mal jemanden zur Seite gestellt hat, der ihm richtig bei der Integration hilft. Hat sich ja nur mit Vale aka Sprachentalent verständigen können.

      Antwort
  • Palacios lt. Kicker auch in Regensburg durchgefallen und auf Abnehmersuche.

    Da muss Bornemann jetzt eigentlich zuschlagen. Ist doch die typische Ivo-Ilicevic-Gedächtnis-Verstärkung…nur Spieler, die sofort weiterhelfen…

    Antwort
      • Hmm, du hast recht – in der jetzigen Form des Artikels steht nichts davon. Interessant ist, dass die „einseitige“ Kündigung gestern Abend auf Facebook von verschiedenen Usern diskutiert wurde. Mea Culpa.

        Antwort
        • Was hast du denn immer mit Bornemann? War hundertmal erfolgreicher als Palikuca. Ja, die Wintertransferperiode war schlecht, vorher fand ich die Arbeit hervorragend.

          Antwort
          • Quatsch. Die auf den Winter (Palacios, Ullysses) folgende Sommerperiode (Misidjan) und der darauf folgende Winter (Ilicevic) war keinen Deut besser. Und bei Pauli erfült er die Erwartungen doch auch wieder nachdrücklich.

            Antwort
            • Ich lach mich kaputt. Du bewertest die Arbeit anhand von vier von circa 60 Transfers während seiner Amtszeit…
              Aufgestiegen ist der Club wahrscheinlich nur, weil der Meeske immer die Schiris bestochen 🙂

              Antwort
            • @Andre

              Muss man schon weng differenzierter betrachten.

              Mit Ishak, Valentini, Ewerton und Tobias Werner hat Bornemann schon auch gute Männer geholt, die fleißig am Aufstieg mitbastelten. Wenngleich das Mannschaftsgerüst mit Behrens, Leibold, Kerk und Möhwald schon vorher entstand. Inklusive eines sehr guten Mannschaftsgeistes.

              Die Transferphase vor dem Bundesliga-Intermezzo dann jedoch unglücklich mit Misidjan und insbesondere mit Kubo. Und die Nummer mit Illicevic im Winter – okay, das kann man wirklich nur mit einem Kopfschütteln quittieren. Und dient als Beleg für ein wohl eher bescheidenes Netzwerk. Was ja auch Luhukay bei Sankt Pauli öffentlich zu kritisieren schien.

              Bornemann war insgesamt betrachtet aber kein Flop wie Palikuca. Was jedoch überhaupt nicht geht, war diese Wir-sind-so-arm-Platte, die DJ Borne immer wieder auflegte. Immer und immer wieder. Spieltag für Spieltag.

              Bei Union, die mit selbigem Etat in das Abenteuer Bundesliga starteten, wurde nicht gejammert, sondern getan. Union hat die Chance genutzt – wir haben die Chance nicht genutzt. Mit 19 Pünktchen am Ende.

              Allerdings agierte Union am Transfermarkt auch deutlich cleverer als Bornemann. Man holte zum Beispiel statt Kubo einen erfahrenen Bundesliga-Mann wie Gentner. Bornemann hat, wie eingangs erwähnt, auch einiges richtig gemacht – aber auch Vieles falsch.

              Wenn man es mal weng differenzierter betrachtet.

              Antwort
              • Den Eindruck hatte ich auch bei Bornemann, dass sein Netzwerk ein sehr partielles zu sein schien, da hatte ihm sein alter Weggefährte Volker Finke damals in Afrika tätig noch das Monstertalent Salli wärmstens empfohlen und Bornemann hat kühl zugeschlagen.

                Antwort
    • Wenn man die Fäden zusammenspinnt, kommt eine frappierende Logik raus.

      Misidjan sieht sich selbst stets weiter als er ist, ich vermute, die Prognose der medizinischen Abteilung sieht eher zurückhaltend aus, was seine Einsatzmöglichkeit in der Restsaison betrifft.

      Eine Vertragsverlängerung zu annehmbaren Konditionen hat er vermutlich abgelehnt.

      Ein halbes Jahr Restlaufzeit mit begrenztem Nutzen, aber Topgehalt bringt uns nichts.

      Eine Bindung zur Restmannschaft scheint er nicht zu haben. Dazu war er einfach zu oft und lange abwesend.

      Dann ist abgeben die beste Option. Selbst wenn wir dabei keine Aböse kassieren, sparen wir doch erheblich an Gehalt. Das eröffnet Möglichkeiten für eine sinnvolle Alternative.

      Stünde er voll im Saft und wäre Stammspieler, hätte ich damit Probleme. Nach gegenwärtiger Einschätzung aber entledigen wir uns damit eines Problems und erschließen neue Mittel.

      Antwort
      • Ob sinnvolle Alternativen momentan verfügbar sind ist die Frage. Und ob der Verein überhaupt versucht jemanden zu verpflichten ist die zweite Frage.
        Ich vermute, dass in der momentanen Situation der Verein einfach froh ist um jeden Euro, den er bei den Gehältern einsparen kann. Bei Stammspielern wäre es sicher riskant, aber jedem Spieler, der der Mannschaft in dieser Saison noch nicht wirklich weitergeholfen hat (und vielleicht noch einen 1.Liga Vertrag hat) werden da wohl keine Steinen in den Weg gelegt, deshalb verstehe ich den Abgang von Misidjan – auch wenn da immer die Hoffnung/Traum war, dass er beim FCN noch zündet und die 2.Liga verzaubert.
        Sicher ist da jetzt auch ein Risoko dabei, wenn sich einige Spieler verletzen oder komplett außer Form geraten sollten. Trotzdem ist das wirtschaftliche Übrerleben an erster Stelle, danach kommt erst das sportliche.
        Beim sportlichen steht das Team momentan zum Glück nicht im direkten Abstiegskampf, dadurch ist es auch möglich Nachwuchsspieler heranzuführen und zu testen, ich denke da läuft momentan die Sondierung, wer nächstes Jahr für die 1.Mannschaft taugt. Transfers von Spielern, die unter Vertrag stehen werden wohl nur von niederklassigen Vereinen funktionieren bei Erst- und Zweitliegisten wäre schon die Ablöse ein Problem und außerdem auch das Gehalt – welcher Spieler, der einen Vorcoronavertrag hat wechselt, wenn er wohl zukünftig auf Geld verzichten müsste?

        Ich bin gespannt, wie die Mannschaft nach der Saison zusammengestellt wird, da wird sich sehr viel ändern und hoffentlich wird ein Kader für die 2.Liga benötigt!

        Antwort
  • Damit reiht er sich nahtlos in unsere unglückliche Historie mit teuren Transfers ein. Von Christeas, bis Hasebe den wir so sehr im Abstiegsjahr 2014 gebraucht hätten, der aber fast immer verletzt war und spielt seitdem in Frankfurt eine Saison nach der anderen bis ins hohe Fußballeralter durch, dazu paßt nahtlos Misidjan mit 1 Tor in knapp 3 Jahren. Man könnte sogar sagen kostet ein Spieler > 2 Mio geht das bei uns so gut wie immer schief fast schon obligatorisch. Warum Misidjan völlig Ablösefrei gehen kann würde ich mir auch gerne einmal erklären lassen, bislang kennt man zu den Gründen nur Vermutungen.

    Antwort
    • Das ist leider ein wahres Wort, nur bei Charisteas sehe ich das anders. Als der damals endlich verletzungsfrei in der Mannschaft und im Spiel integriert schien, hat man ihm den Koller vor die Nase gesetzt.
      Aber ansonsten hast Du recht, ich kann mich zu meinen erwachsenen Lebzeiten nicht an einen wirklich erfolgreichen, teueren und prominenten Transfer des Clubs erinnern. Das war durchweg immer sehr viel Geld für sehr überschaubare bis wenig Leistung.

      Die eine Kaderlücke, die da heißt, schneller, offensiver Flügelspieler, vergrößert sich also weiter. Außer Nürnberger und Lohkemper haben wir da keinen echten Spezialisten und der erstgenannte ist eigentlich auch keiner.

      Gibt hier unser Nachwuchs etwas her?

      Antwort
      • Die letzten 10-15Jahre hat das doch extreme Ausmaße angenommen. Mir blieb da Kiyotake am meisten in Erinnerung.
        Ich muss auch sagen, dass ich die Spieler nicht verstehe. Wenn ich Jahrelang Geld bekomme und keine Gegenleistung erbringe, würde ich mich schon etwas schämen.

        Antwort
        • Hack hab ich vergessen, ups.
          Na jedenfalls hatte ich schon auf eine Rückkehr von Misidjan gehofft. Das scheint sich aber dann nicht mehr auszugehen.
          Der hätte unser Unterschiedsspieler, ähnlich diesem Kurk von Osnabrück, werden können, die Hoffnung war da und auch auf dem Papier.

          Antwort
          • Hack ist der einzige echte Flügelspieler. Alle anderen fühlen sich im Zentrum wohler und weichen nur ungern auf den Flügel aus. Auch Lohkemper. Um so mehr brauchen wir richtig offensivstarke Wingbacks.

            Antwort
    • Ich fand Charismas keinen Flop. Er war sicherlich kein Volltreffer, aber zum einen hat er mit wichtigen Toren dazu beigetragen. dass wir insbes. international weiter als gedacht gekommen sind, und zum anderen hat man ihm just, als er gegen Ende der Hinrunde richtig ins Laufen gekommen ist, Jan Koller vor die Nase gesetzt. Damit hat man ihn komplett demontiert und mit einer Umstellung des Systems auf Kick & Rush zum späteren Abstieg einen entscheidenden Beitrag geleistet. M.E. war Charisteas damals ein Bauernopfer.

      Antwort
  • Misidjan war seit der Verletzung ein Fremdkörper im Verein. Ich kann nicht verstehen, wie man einem Mitarbeiter erlaubt, die Reha komplett in den Niederlanden zu absolvieren. Dann soll die Familie halt herziehen… Und die Reha dort war ja auch alles andere als erfolgreich.
    Sprachlich hat er sich in 2,5 Jahren keinen Deut weiterentwickelt. Und schon zum zweiten Mal weilt er wegen Nachwuchs in den Niederlanden und stand am Spieltag nicht zur Verfügung. Dann soll sie das Kind halt hier bekommen, dann ist er für einen Tag aus dem Trainings-/Spielbetrieb draußen.
    Verstehe in diesem Fall die Haltung des Vereins gegenüber einem underperformenden Mitarbeiter nicht (sowohl unter Palikuca als auch unter Hecking).

    Antwort
    • Interessant auch die Formulierung im offiziellen FCN-Artikel:

      „…wollte er mehr Einsatzzeiten bekommen, die wir ihm nach seinen Verletzungen nicht zusichern konnten.“

      Das sieht für mich so aus, dass er noch lange nicht richtig fit war und das in seiner Vertragsrestlaufzeit auch nicht mehr erwartet wurde. Für nur ein paar kurze Jokereinsätze wäre er dann doch zu teuer gewesen.

      Besser so!

      Antwort
      • Das alles deutet deutlich darauf hin, dass die Verletzungen erheblichere Spuren hinterlassen haben wie man es ihm und dem Club gewünscht hätte…

        … Große sportliche Sprünge traue ich ihm auch nicht mehr zu. Beim Club hätte es passen können, allerdings ist er seit dem „seht her ich bin doch fit“-Posting auch nicht zwingend der Ruhe und Loyalität verdächtig.

        Alles Gute @VM, es war ein kurzes Versprechen auf einen weiteren Unterschiedsspieler…

        Antwort
        • „…seit dem „seht her ich bin doch fit“-Posting…“

          …zumal das hier ein Reha- und Medizin-Experte (seltsam, der hat hier mal fundiert gepostet und ward nicht mehr gesehen – ein Maulwurf?) schon anhand der Videobilder komplett widerlegt hat, so dass er mit dem Posting eher bewiesen hat, dass er überhaupt noch nicht fit ist – wie die zahlreichen „back to competition“ Test, die er reihenweise geschmissen hat, dann auch bewiesen haben.

          Man darf den Fachleuten hier schon vertrauen, dass sie ihre Arbeit verstehen, die gehören immerhin zu den Top 100 in Deutschland, wenn sie im Profibereich arbeiten.

          Schade, ein Unterschiedsspieler, der auch spielen kann, hätte uns vielleicht schon letzte Saison vor der Nahtoderfahrung bewahrt…

          Wie auch immer, viel Glück Vura, ich hoffe Du kriegst die Kurve wieder.

          Antwort
  • Sorry, aber wer einen Widerling verpflichtet, der Opas gezielt und vorsätzlich die Sprunggelenke zu Brei tritt (und der auch davor schon strafrechtlich in Erscheinung „getreten“ ist), sollte sich nicht wundern, wenn dieser sich dann auch sonst als charakterlicher Totalausfall erweist.
    Aber selbst hier wurde Herr Misidjan ja noch überwiegend in Schutz genommen und die angebliche „der-Opa-ist-aber-ein-Nazi-Nummer“ geglaubt!
    Danke, Bornemann und sonstige Verantwortliche!

    Antwort
    • Niemand hat jemals eine „der -Opa-ist-aber-Nazi-Nummer“ geglaubt. Solche Kommentare sind einfach dumm, weil du nicht mal bescheid weißt. Er wurde von dem „Opa“ (was aber gar nichts zur Sache tut, was bei deinem Kommentar auch komplett falsch dargestellt ist…) rassistisch angepöbelt. Und ich glaube du möchtest in so einer Situation nicht in seiner Haut stecken. klar, man kann nicht einfach jemanden die Beine zam treten, aber ich weiß nicht, ob ich mich an seiner Stelle beherrschen hätte können. Also sei leise und verdreh nicht irgendwelche Tatsachen. Anbei: Was hackt ihr eigentlich alle (nicht nur chlodwig) auf Bornemann rum. Er hat auch einen großen Beitrag geleistet, dass der Club nicht an der Corona-Krise scheitert und finanziell untergeht, da er und Köllner nach dem Aufstieg den Sparkurs gegangen sind. Sein einziger Fehler beim Club war eigentlich nur der Ilisevic-Transfer, der komplett unnötig war und auch als Frechheit bezeichnet werden kann. Ansonsten besser als Palikuca: Bornemann hat z.B Sabiri für quasi kein Geld geholt. Auch die Misidjan-Verpflichtung war schlecht. Eigentlich hatman das Geld gut investiert, es lief bloß mit den Verletzungen ungünstig. Palikuca hingegen: Sorg holen, mit Spietzenvertrag, Schleusener holen, mit (natürlich) Spitzenvertrag, Dovedan geholt (mit Spitzenvertrag) Lohkemper (obwohl der Trainer ihn wohl nicht wollte, etz ist er ja spitzenmäßig), Geis geholt, mit Spitzenvertrag (nicht falsch verstehen, ist einer meiner liebsten Spieler, aber er war vereinslos, da ist das Risiko riesig), Jäger verkauft (ein Sechser wie man ihn liebt) und Hack verpflichtet (was aber sehr gut war). Aber auch zu seiner Verteidigung: Am Anfang war ich von allem sehr überzeugt und habe mich gefreut, dass wir so gute Spieler bekommen. Und da war ich sicher nicht der einzige. Man kann danach immer viel reden. Ich wäre wohl der schlechteste für so einen Job. Die werden immer zum Sündenbock gemacht, auch wenns am meisten doch an den Spielern liegt und wie Sie einschlagen.

      Antwort
  • Ernstgemeinte Frage, wenn ein Spieler länger verletzt oder krank ist, muss dann der Verein das Gehalt fort zahlen?

    Antwort
  • Mal eine ganz andere Frage, haben wir morgen eigentlich gegen den Tabellenführer den HSV und ihrem Zweitliga Goali T-Rod eine Chance, Lohkemper fällt ja auch noch aus?
    Sich nur über die Zeit zittern wird nicht ausreichen befürchte ich. Nach dem längerfristigen Ausfall oder für immer von Köpke und Misidjan, Lohkemper mittelfristig werden die Optionen irgendwie nicht besser, Zrelak soll angeblich auch vor dem Absprung stehen.

    Antwort
    • Chancen bestehen immer. Sie ist in meinen Augen bloß leider sehr klein, was aber auch kein Wunder gegen den HSV ist, der ein Etat von nem Euro-League Verein hat. Das ist schon fast Verzerrung. Egal…einfach hoffen und Daumen drücken. Aber sag mal: Woher hast du das mit Zrelak, dass der auch vor dem Absprung ist.

      Antwort
  • Färrd is a a Depp, schlagen die sich quasi selbst, weil die sich im Spielaufbau um den eigenen Sechzehner zweimal saudumm anstellen.

    Antwort
    • Hab ich mir eben auch gedacht, dazu noch das 4:0 von Sandhausen gegen Heidenheim. In dieser Liga, @Juwe, ist alles möglich. Am besten wir rechnen morgen mit allem und freuen uns über eine Überraschung.

      Antwort
  • Heidenheim in acht Heimspielen mit nur vier Gegentoren.
    Heute in Sandhausen beim 4 : 0 von der 1. Minute klar unterlegen.

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