Architektur verrutscht – Analyse zu Regensburg

Analyse zu 1. FC Nürnberg – SSV Jahn Regensburg 0:1 (0:1) – Der FCN verliert nach unzähligen Umstellungen ein schlechtes Spiel gegen einen biederen Gegner.
1. Aufstellung und Formation
2. Das Spiel in drei Grafiken
3. Einordnung
4. Kennzahlen
5. Stimmen
6. Noten

1. Aufstellung und Formation

Robert Klauß mischte kräftig durch. Den gelbgesperrten Asger Sörensen ersetzte Georg Margreitter, Johannes Geis landete auf der Bank, für ihn kam Tim Latteier zum Startelfdebüt, zusätzlich kam Hanno Behrens in die Startelf. Er musste den angeschlagenen Robin Hack ersetzen, der nicht im Kader stand. Neben den Veränderungen in der Startelf gab es aber auch massive Veränderungen in der Grundformation. Margreitter bildete nämlich mit Mühl und Handwerker zusammen eine Dreierkette, die gegen den Ball um Enrico Valentini und Fabian Nürnberger als Flügelverteidiger erweitert wurde. Vor der Abwehr agierte Tom Krauß als Sechser, Latteier und Behrens spielen die „Achter“, davor agierten Dovedan und Schäffler als Spitzen, wobei Dovedan minimal tiefer als Schäffler agierte.

Die Idee hinter der Umstellung schien der Überlegung geschuldet zu sein, die Geschwindigkeitsdefizite von Georg Margreitter dadurch aufzufangen, dass man ihm einen schnellen Nebenmann zur Seite stellte. Der Teil der Rechnung ging auf. Allerdings musste man durch diese Umstellungen die Statik der Mannschaft so verändern, dass viele andere Elemente nicht mehr zusammenpassten. So stimmte die Abstimmung zwischen Handwerker als linkem Innenverteidiger und Nürnberger als Wing Back in den seltensten Fällen. Dazu fehlte Johannes Geis mit seinen Verlagerungen dem Aufbauspiel, auch wenn bei einer Formation mit einem alleinigen Sechser klar ist, dass Geis dies auf Grund seiner Defensivfähigkeiten nicht leisten kann.

So zog jede andere Entscheidung weitere neue Entscheidungen in der Statik der Formation nach sich und am Ende wirkte das Spiel des FCN über weite Strecken als ob die Mannschaft noch mit der Grundordnung fremdeln würde, oft verpufften Seitenverlagerungen, Bälle in die Tiefe kamen gar nicht an. Im Laufe des Spiels passte Klauß die Mannschaft immer wieder personell an. Zunächst kam Geis für den Gelb-Rot gefährdeten Krauß, was eine kurze Veränderung zu einem 4-4-2 zur Folge hatte, ob sich das allerdings aus dem Spiel ergab oder gewollt war, war nicht zu erkennen. Nach der Hereinnahme von Linus Rosenlöcher, der sein Profidebüt feierte, für Tim Latteier war dann wieder klar ein 3-3-2-2 zu sehen. Rosenlöcher agierte als linker Flügelverteidiger, Nürnberger, Geis und Behrens im Zentrum.

Direkt nach dem 0:1 kamen dann noch Shuranov und Schleusener für Nürnberger und Dovedan. Allerdings war dann nicht mehr zu erkennen, welche Formation da geplant war, da selbst Georg Margreitter vorne auftauchte.

2. Das Spiel in drei Grafiken

Grafik 1 macht die Krux des FCN Spiels deutlich. Robert Klauß betonte nach dem Spiel, dass man dem Spiel mehr Breite geben wollte, die daraus resultierenden Flanke als Spielgestaltungsmittel war aber hochgradig unpräzise. In der zweiten Halbzeit kam nur eine einzige Flanke an den Mann: In der 90. Minute flankte Valentini aus dem Halbfeld auf Schäffler, der den Ball weiterköpfte in den Lauf von Schleusener, der aber die Fußspitze nicht an den Ball brachte. Die beiden weiteren angekommenen Flanken von Valentini sind eine Flanke nach einer abgeblockten Ecke, die Schäffler nicht mit genug Druck versehen konnte und ein flaches Zuspiel auf Dovedan nach einer guten Pressingaktion von Behrens, welches Dovedan aber nicht verwerten kann, sondern sofort verliert. Die restlichen Flanken waren noch weniger verwertbar. Die Karte zeigt auch, dass von links keine Flanke ankam und nur eine geschlagen wurde.

Grafik 2 hat mehr mit der ersten Grafik zu tun als es im ersten Moment scheint. Sie zeigt links die kurzen Abspiele von Christian Mathenia im Aufbau, rechts die Pässe von Tim Handwerker. Der Ball landete bei den kurzen Abspielen fast immer bei Tim Handwerker, so dass der Aufbau des FCN immer über links passierte. Das Anspiel auf Nürnberger klappte dann auch meist noch ganz gut, doch während Valentini und Behrens sich auf der rechten Seite immer mal wieder fanden und die Bälle zuspielten, war das Verbindungsspiel zwischen Nürnberger und Latteier relativ schlecht ausgeprägt. Die wenigen Seitenverlagerungen von Handwerker auf Valentini waren zwar gut, sie versandeten dann aber auf Grund der unter Grafik 1 aufgeführten Probleme.

Grafik 3 zeigt die beiden Schusskarten nebeneinander und verdeutlich zwei Dinge: Regensburg kam deutlich näher zum Tor zum Abschluss als der FCN und hatte auch die deutlich besseren Abschlüsse, so dass das Ergebnis am Ende sogar in Ordnung geht. Gerade Elvedis Chance vor Albers‘ Abseitstor war ein hochgradig gefährlicher Abschluss, ähnliches gilt auch für Albers‘ Abschluss, den Mathenia mit zwei flachen Händen klärte. Der Club hatte dagegen außer Dovedans Schuss nach Schäfflers Kopfballablage, wo Dovedans Ballannahme eine größere Chance verhindert, gar keine gefährlichen Torgelegenheiten.

3. Einordnung

Rumms! Das späte Gegentor ist ein Wirkungstreffer. Das Spiel war zuvor schon nicht schön anzusehen. Nach dem Gegentor fehlte auch noch die Rechtfertigung ja zumindest einen Punkt mitgenommen zu haben. Dass mehr nur mit Glück möglich gewesen wäre, spricht in vielerlei Hinsicht gegen die offensive Qualität des FCN. Ohne Robin Hack und Felix Lohkemper fehlt es dem Club in jeder Hinsicht an Elementen, die dem Spiel Tempo oder Tiefe geben. Robert Klauß muss sich den Vorwurf gefallen lassen, zu viel an den Stellschrauben gedreht zu haben oder aber drehen hat müssen. Die Idee das Spiel breit zu machen, so dass kompakte Regensburger Zentrum zu entzerren, war sicher ein interessanter Ansatz. Es fehlt dem FCN in den letzten Wochen jedoch ein entscheidendes Element, um so spielen zu können: Präzise Flanken. Ohne die ist die gefundene Breite nämlich lediglich ein Ball, der einen weiteren Weg zum Tor hat als in der Mitte.

Das Fehlen sämtlicher offensiver Optionen – Mats Møller Dæhli hatte eine einzige Trainingseinheit mit der Mannschaft, seine Kadernominierung war wohl eher symbolischer Natur – hat natürlich nicht Robert Klauß zu verantworten, hier fällt auf, wie wenig Alternativen zum Tempospiel der Club auch jetzt noch gefunden hat. Die Frage inwiefern das dem Trainer und inwiefern es der Kaderzusammenstellung anzulasten ist, ist natürlich immer Interpretationssache. Besonders auffällig war, dass der Club am Ende der Partie gerade einmal auf zwei Schlüsselpässe, also Pässe, die zu Abschlüssen führen, kam. Regensburg kam trotz biederer Spielanlage auf deren acht. 

Nun ist Panik stets ein schlechter Begleiter und auch zwei wirklich schlechte Spiele in Serie noch kein Grund, alles zu hinterfragen. Dennoch sollte sich nicht hinter semantischen Fragen, wie ob denn nun eine Krise oder eine schlechte Phase vorliegt, versteckt werden, sondern an Lösungen gearbeitet werden. Wie bekommt der spielerische Ansatz des FCN auch ohne Hack und Lohkemper mehr Wucht? Wie schaffe ich durch mehr Druck in der Offensive die Defensive zu entlasten? Dazu gehört auch die Frage, inwiefern man den Kader noch umstrukturieren kann oder muss, solange das Transferfenster noch offen ist.

Unstrittig muss dagegen sein, das Spiel gegen Regensburg als schwach anzuerkennen und auch als solches zu titulieren. Dann besteht womöglich sogar die Gelegenheit daraus positive Schlüsse zu ziehen. Legt sich dagegen aus der Dynamik der beiden aufeinanderfolgenden Heimniederlagen eine Negativspirale in die Köpfe der Spieler, steht man am Ende der Saison wieder da oder in der Nähe dessen, was man in der Vorsaison hatte. 

4. Die Kennzahlen

Nürnberg   Regensburg
0 Tore 1
0,55 expected Goals 1,32
0,36 Post-shot expected Goals 2,26
9 Schüsse 13
4 Schüsse aufs Tor 3
21,2 Schussentfernung (Ø, m) 17,2
2 Ecken 6
7 Freistöße 4
12 Fouls 19
7,6 PPDA 6,6
8,7 Challenge Intensity 8
17,4 Spieltempo 17,6
9 Ballbesitzphasen (geg. Strafraum) 10
00:11 Ballbesitzdauer (Ø) 00:10

*Alle Daten stammen von Wyscout. Benutzung der Daten von Wyscout unter der Journalistenlizenz des Anbieters.Die Terminologie von Wyscout wird in diesem Glossar erläutert.

5. Die Stimmen

Robert Klauß: „Das war ein enges, umkämpftes Spiel, ähnlich wie das Hinspiel. Das hatten wir auch so erwartet. Wir wollten über eine gute Breite in die Tiefe spielen, um in die Box zu kommen. Das ist uns nicht so gut gelungen. Uns hat vorne der Punch gefehlt und hinten in der letzten Szene die klare Zuordnung. Wir sind über das Spiel enttäuscht. Wir wussten, dass wir nach dem 2:5 kein Hurra-Fußball zeigen. Man merkt, dass es auf der einen Seite nicht gut für uns läuft, auf der anderen Seite fehlen uns unsere Offensivspieler wie Robin Hack, Felix Lohkemper oder Pascal Köpke. Das müssen wir über eine andere Grundordnung kompensieren.“

Mersad Selimbegovic: „Das war ein hart umkämpftes und sehr ausgeglichenes Spiel – von der ersten bis zur letzten Minute. Wir wussten, dass es hier heute schwer werden würde. In der zweiten Halbzeit hatte Nürnberg eine Phase, wo sie deutlich besser und näher am Treffer waren. Das haben wir gut überstanden. Am Ende hatten wir das Matchglück auf unserer Seite und den Lucky Punch gesetzt.“

Enrico Valentini: „Die Art und Weise wie das Ergebnis zustande kommt, darf natürlich nicht passieren. Darüber bin ich schon sauer und enttäuscht. Da musst du dann am Ende einfach den Punkt mitnehmen. Es war sicher kein ansehnliches Spiel.“

6. Die Noten 

Spieler CU-Note Kicker NZ BILD SofaScore
Christian Mathenia +3 3 3 3 6,8/10
CU-Urteil: Gute Paraden gegen Elvedis Hackenschuss und Albers Lupfer. Sonst wenig geprüft.
Enrico Valentini 4- 4 4 4 7,1/10
CU-Urteil: Die Flanken segelten zu oft ins Nirvana, beim Tor mit falscher Orientierung zur Mitte. Zuvor aber mit viel ordentlichem Verbindungsspiel.
Georg Margreitter 5 4,5 5 5 7,0/10
CU-Urteil: Geschwindigkeitsdefizite, beim Gegentor viel zu weit weg von Albers. 
Lukas Mühl 3 3 3 3 7,0/10
CU-Urteil: Verteidigte gut bis ordentlich, auch um Aufbauspiel bemüht, wenn auch nicht immer präzise.
Tim Handwerker 3 3,5 3,5 3 7,4/10
CU-Urteil Machte die Sache in ungewohnter Position gut, verteidigte mit Tempo, versuchte sich am Verbindungsspiel.
Tom Krauß 4 4 4 5 6,7/10
CU-Urteil Vor der Pause relativ präsent, danach schnell fahrig und mit vielen Fehlern, gelb-rot gefährdet ausgewechselt.
Tim Latteier 4 4 4 4 6,5/10
CU-Urteil: Weitgehend ordentliches Debüt ohne zu glänzen, gute Aktionen im Aufbau wechselten sich mit fahrigen Abspielen ab.
Hanno Behrens 4 4,5 4 4 7,2/10
CU-Urteil: Vor der Pause gut dabei, auch mit einiger Dynamik, danach gerade in der eigenen Hälfte kaum mit gewonnen Duellen.
Fabian Nürnberger 4 4 4 5 6,1/10
CU-Urteil: Ging es ähnlich wie Behrens. Vor der Pause noch ganz ordentlich dabei, danach kaum mehr mit Zugriff.
Nikola Dovedan 5 5 5 5 6,8/10
CU-Urteil: Unglaublich viele verlorene Duelle und Ballverluste. Dazu zweimal in Tornähe mit schlechten Entscheidungen.
Manuel Schäffler 4 4,5 4 5 7,0/10
CU-Urteil: Schöne Ablage auf Dovedan. War viel bemüht und irgendwann auch hochgradig frustriert.
Johannes Geis 3- 3,5 3,5 2 7,1/10
CU-Urteil: Strukturierte nach der Einwechslung sehr ordentlich, auch wenn manche Pässe immer noch sehr optimistisch waren.
Linus Rosenlöcher 4 6,5/10
CU-Urteil: Unscheinbares Debüt bei den Profis. Immerhin ohne Fehlpass.
Erik Shuranov -/10
CU-Urteil: Kam nach dem 0:1 und gewann zwei Kopfballduelle.
Fabian Schleusener -/10
CU-Urteil: Kam nach dem 0:1 und bei einer Kopfballverlängerung von Schäffler knapp zu spät.
  -/10
CU-Urteil:  

20 Gedanken zu „Architektur verrutscht – Analyse zu Regensburg

  • Deine (wie immer hervorragende) Analyse gibt ja fast Hoffnung, dass es eine bodenlose Leistung aus Gründen war.

    Trotzdem darf man sich von einer Knüppelmannschaft nicht dominieren lassen, da halten wir einfach zu wenig dagegen…

    Scheint mir auch im Grunde vercoacht, gerade wenn wichtige Elemente ersetzt werden müssen, kann die gewohnte Grundordnung Halt geben. Naja, Mund abputzen und Sandhausen schlagen, dann ist alles im Lot.

    Antwort
    • Allein wenn wir Sandhausen schlagen ist leider noch nichts im Lot. Das wär nur ein kleiner Funken Hoffnung. Aber mit so einer Leistung wie in den letzten Spielen wirds wohl auf ein 0:0 rauslaufen. Zwei gleichwertige Mannschaften.

      Antwort
    • Ich finde den Artikel so treffend! und mit dieser Analyse stellen sich auch alle Gegner auf uns ein! und leben von diesen Fehlern. Dieses Taktikkonzept ist seit dem 3. Spieltag bekannt, für jeden der sich mit Fußball beschäftigt. Meine Frage ist sicherlich einfach! wer sagt es unseren Verantwortlichen.

      Antwort
  • Ich kann deine Noten diesmal schwer bis gar nicht nachvollziehen.

    Wenn ich es richtig verstehe, haben für dich außer Dovedan und Margreitter alle mindestens ein „ausreichend“.

    Das spiegelt die gezeigte (Nicht-)Leistung nicht wider.
    Das war nüchtern betrachtet mangelhaft in allen Teilen mit wenigen Ausnahmen
    (Geis, Mathenia und Mühl, vielleicht noch Handwerker…).

    Und selbst bei größter Anstrengung kann ich kein Argument für eine andere Note als ungenügend für den traurigen Ritter Don Nikola finden…

    Wie ich es drehe und wende, die Noten sind eher die von Regensburg, da ungefähr alle eine Stufe zu nett/gut.

    Antwort
  • Ergänzung: die Analyse ist wie gewohnt exzellent, harmoniert halt nicht so ganz mit der Benotung. 😉

    Antwort
  • Da fehlt noch:
    Clubfans CU Note +1
    Werden seit mindestens zwei Jahren von einer „Mannschaft“ gequält, deren fußballerisch überwiegend schlechte Darbietungen jedweden Sprachgebrauch ad absurdum führen. Sie schauen trotzdem weiter hin und können sich einfach emotional nicht davon lösen, die weitere Dramaturgie mit anzusehen. Im Abstiegsfall bleibt der Clubfan vor Ort, während die Protagonisten vorhersehbar das Weite gesucht haben.
    Clubfans regen sich nach Niederlagen meistens sehr darüber auf, während die Verursacher eine eher stark abgeschwächte Wortwahl nutzen, wie „unglücklicher Spielverlauf“, „individuelle Fehler“, „waren ersatzgeschwächt“, „der Anhang braucht Geduld“ oder „beim nächsten Spiel geben wir wieder alle Vollgas“.

    Antwort
    • Auf den Punkt getroffen. Jedoch den letzten Satz „beim nächsten Spiel geben wir wieder Vollgas“ wird sich wohl keiner zu sagen trauen, denn wann gab es das zum letzten mal. Außerdem: Welcher junge Mensch tut sich sowas an und wird in der heutigen Zeit Clubfan? Bei solchen Leistungen und Einstellungen werden nur die Eingefleischten übrig bleiben und wenn die dann nicht mehr da sind, reicht ein Fußballstadion von maximal etwa 8000 Zuschauern etwa wie in Unterhaching. Und das jetzige Clubstadion geben wir den Fürthern, denn die werden es dann brauchen.

      Antwort
  • Gewohnt interessante Analyse, leider habe ich das Spiel nicht gesehen insofern hilft das sich den Verlauf besser vorzustellen. Wenn man diese Daten zugrunde legt hat sportlich leider die richtige Mannschaft gewonnen, Torschüsse durchschnittlich weiter weg vom Tor als Regensburg, dazu deutlich weniger Schüsse abgegeben, da ist auch eines unserer großen Dilemma für die nahe Zukunft, wir haben „keinen Sturm mehr + Schäffler“. Ich hatte große Hoffnungen auf Virgil gesetzt mit seiner Qualität, die große Hoffnung hat nun ein anderer Verein in Holland statt uns, Köpke auch die komplette Saison weg. Soll Schäffler die Bälle selbst erobern, danach Flankenläufe und die Flanken dann auf sich selber schlagen??
    Ich befürchte auch wenn die Wahrheit weh tut, wir erreichen momentan das was sportlich drin ist, mehr leider nicht.

    Antwort
    • Oli wird mir zwar Flüche Richtung Mainfranken schicken, aber ich fand das defensive Spiel unserer Mannschaft in der 1.Halbzeit jetzt gar nicht so schlecht. Im weiteren Verlauf, hat halt unser Kapitän wieder extrem nachgelassen, da ist er mit der 4- auch noch gut bedient. Deshalb verstehe ich auch die angestrebte Leihe aus Leipzig nicht, wenn es doch hinten Rechts lichterloh brennt.

      Antwort
      • Na, ich schick nix in Deine Richtung.
        Höchstens ein Prost, am liebsten mit einem Schlappeseppel.
        Ui, süffisantes Lächeln unseres Nachwuchstrainers in der PK brachte sogar unsere brave Presse gehörig auf.
        Wollen wir hoffen, er weiß mehr, z.b. von tollen Verstärkungen, als wir alle und das Lächeln ist diesem Umstand geschuldet.

        Antwort
        • Das Gebräu der Brauerei Faust ist auch sehr beliebt hier in der Region, aber egal ob Faust oder Seppl, beides besser als Dosenbier am Bahnhof.
          Wobei das ja nur zur Besänftigung der bösen Fußballgeister herhalten musste. Kann natürlich sein, dass wir durch dieses verpasste Ritual letzter Zeit öfter verlieren.

          Antwort
          • Auweh! Ein weinendes Auge weil ich Kumpels vermisse, ein lachendes Auge, weil ich mir den Mist nicht im Stadion anschauen muss.

            Antwort
        • Das Schlappeseppl aus Aschebersch, schmeckt tatsächlich hervorragend.

          Nun zu Valentini. Er ist halt ein echter Glubberer. Bin aber auch, wie viele hier der Meinung, dass bei ihm fußballerisch halt ein Defizit herrscht, um in der zweiten Liga mitzuhalten.

          Das Problem nur, dass Ihn der Trainer zum Spielführer ernannt hat.
          Da steckt Klauß nun in einem Dilemma. Denn wenn er einen anderen auf dieser Position findet, was macht er dann mit Valentini als Kapitän?

          Ich hoffe mal, dass wir mit den beiden Neuzugängen, Schäffe vorne wieder entlasten können.
          So lange sich der Ball (mit Hilfe neuer Stürmer) länger in des Gegners Hälfte befindet, so lange brennt hinten weniger an.
          So war das auch, als Lohkemper und Köpke auf dem Platz standen bzw. spielten.

          Antwort
  • Danke für die wie immer tolle Analyse. Bei den Noten bin ich nicht ganz bei dir – Valentini war eine glatte 7, Dovedan eine glatte 6. Flo hat es im Podcast ganz schön formuliert „…Valentini, der Flanken eher an die hintere als an die vordere Strafraumkante schlägt…“.
    Mit Misidjan sehe ich das wie Juwe, ich habe große Hoffnungen in ihn gesetzt. Auch, weil ich ihn in der Bundesligasaison als den besten Nürnberger in Erinnerung habe (bis Pereira dann die letzten fünf Spiele geglänzt hat) – hat übrigens bei Zwolle in den letzten beiden Spielen von Anfang an gespielt, von SofaScore eine 7,0 und eine 7,3 bekommen und im letzten auch getroffen. Verstehe das, wer will…

    Antwort
  • Wenn ich die Einleitung von Florian zum Regensburgspiel lese und auch die Erklärungen von Klauss warum er die Mannschaft so aufgestellt hat, dann hört sich das für mich komplett überzeugend an.
    Wenn ich dann das Spiel sehe, dann bekomme ich den Eindruck, dass die Mannschaft aktuell vielleicht nicht in der Lage ist diese Variabilität zu spielen. Vielleicht nützt die „perfekte Einstellung“ aktuell nichts, weil die Umstellung mehr Sicherheit nimmt als dass der taktische Vorteil zum Tragen kommt.
    Der große Unterschied von Kovac zu Flick war ja auch, dass Flick auf ein System gesetzt hat und die Bayern haben sicher die besseren Spieler, die sicher auch flexibler spielen können als unsere Spieler.
    Vielleicht sollte Klauss aktuell das eigene taktische Können zurückstellen und auf maximale Sicherheit und damit auf ein System zu setzen.

    Antwort
    • Ich sag mal so:

      Es ist besser, eine gewohnte, aber weniger optimale Grundordnung zu spielen, die gut umgesetzt wird, als ein überragendes taktisches Konzept zu versuchen, das dann nicht umgesetzt werden kann.

      Antwort
  • Verrückt, Würzburg gewinnt gegen Düsseldorf. Ich hoffe beim Club hat man den Paukenschlag gehört, die Mannschaften da unten nehmen den Abstiegskampf an.
    Übrigens dieser Sky – Pfandt kann auch bei Würzburg ganz schlimm kommentieren.

    Antwort
  • Hat beim FCN jemand die Paukenschläge SVS vs. Heidenheim 4 : 0 oder 96 vs. Pauli 2:3 gehört ?

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