Zu spät in Tritt gekommen – Analyse zu Sandhausen #FCN #SVSFCN

Analyse zu SV Sandhausen – 1. FC Nürnberg 2:0 (1:0) – Der FCN verliert erneut ein Auswärtsspiel. Dabei liefert er in der ersten Halbzeit ein schwaches Spiel, das er trotz Steigerung nicht mehr kompensieren kann.
1. Aufstellung und Formation
2. Das Spiel in drei Grafiken
3. Einordnung
4. Kennzahlen
5. Stimmen
6. Noten

1. Aufstellung und Formation

Der Club begann im 4-2-3-1. Sørensen kehrte nach überstandener Gelbsperre zurück in die Innenverteidigung neben Mühl. Behrens rückte aus der Offensive auf die Doppelsechs neben Geis. Davor agierten Møller Dæhli, Dovedan und Hack. Neben Møller Dæhli stand mit Borkowski noch ein anderer Neuzugang im Kader. Er saß auf der Bank, wie auch Margreitter, Nürnberger und Latteier, die alle am Mittwoch in der Startelf gestanden hatten. Aus dieser fehlte auch Krauß mit Gelbsperre.

Der Club tat sich über die gesamte erste Halbzeit hinweg schwer. Das offensive Spiel bestand vor allem aus langen Pässen ins letzte Drittel. Sobald der Club dort angekommen war, setzte er auf Einzelaktionen von Møller Dæhli oder Hack, die aber dann meist doch irgendwann an einem Sandhäuser Abwehrbein hingen blieben. Die Gastgeber wiederum beschränkten sich auch auf lange Bälle und Hereingaben. Gerade Klingmann durfte von rechts immer wieder in den Strafraum flanken. Insgesamt fand das Spiel aber auf sehr niedrigem Niveau statt. Den Unterschied machte ein Standard kurz vor der Pause, den der FCN aus einer Mischung aus Pech und Unvermögen nicht klären konnte.

Der Club fand nach dem Rückstand dann besser ins Spiel, es dauerte aber bis zur Hereinnahme von Fabian Nürnberger und Dennis Borkowski für Robin Hack und Hanno Behrens, dass sich diese bessere Spielanlage auch in Abschlüssen niederschlug. Dann aber gab es gewaltige Torchancen. Schäffler, Møller Dæhli, Dovedan, Geis (per Freistoß) und Margreitter, der spät als zusätzlicher Angreifer für Valentini eingewechselt worden war, kamen zu guten Gelegenheiten. Allein der Ball wollte nicht ins Tor. Dagegen traf Keita-Ruel mit dem einzigen Sandhäuser Abschluss nach der 56. Minute zum 2:0-Endstand.

2. Das Spiel in drei Grafiken

Grafik 1 ist die erste von drei bildlichen Darstellungen, die den Unterschied zwischen der ersten und der zweiten Halbzeit darlegen. Denn während der Club nach der Pause konstant auf viele Angriffe kam, tat er sich vor der Pause weitgehend schwer, war in der Phase vor der Halbzeit sogar weniger aktiv als die Sandhäuser. Genau diese Frage muss auch im Zentrum der Bewertung stehen: Wieso brauchte der FCN so lange, um offensiv in den Tritt zu kommen?  Dazu passend sank dann auch die Quote der langen Pässe von 11% vor der Pause auf nicht einmal 5% in der Phase zwischen der 46. und 75. Minute. Der Club schaffte es dann eben sein Angriffsspiel besser zu strukturieren.

Grafik 2 gibt eine mögliche Erklärung für die Veränderung im Pass- und Aufbauspiel. Der FCN eroberte nach der Pause die Bälle viel öfter in Tornähe und das auch durch gutes Positionsspiel. Eroberte also mehr „zweite Bälle“. Vor der Pause fanden die Balleroberungen viel tiefer in der eigenen Hälfte statt. Des Weiteren geschahen sie auch eher durch Zweikämpfe als durch Positionsspiel, was auch oft dafür spricht, dass man am Stellungsspiel arbeiten musste. Teilweise ist das natürlich auch dadurch zu erklären, dass Sandhausen nach dem Gegentreffer noch reaktiver wurde, die Formationslinie in der letzten halben Stunde nur knapp 35 Meter vor dem Tor gezogen wurde und dem FCN dadurch viel Platz gelassen wurde.

Grafik 3 zeigt dann auch noch wie unpräzise das Flankenspiel des FCN vor der Pause war, auch wenn eine jener Flanken von Tim Handwerker nicht an die linke Eckfahne, wie eingezeichnet, sondern an die rechte ging, so zeigt sich da doch wie unpräzise die Hereinspiele vor der Pause war und auch wie gut Sandhausen die Flanken wegverteidigte. Nach der Pause dann ein etwas anderes Bild, aber auch hier lassen sich noch Probleme ausmachen, der präziseste Flankengeber war Manuel Schäffler (drei von vier Hereingaben kamen an). Dabei sollte der Angreifer wohl eher am Ende der Flanken als an ihrem Anfang stehen.

3. Einordnung

Die Reaktion nach dem schwachen Spiel gegen Regensburg ließ knapp 50 bis 60 Minuten auf sich warten. Danach war der Club eindeutig die bessere Mannschaft, hatte in der Schlussviertelstunde auch zahlreiche gute Möglichkeiten. Wenn man sich also auf diese Phase konzentriert, könnte man tatsächlich einen Aufwärtstrend erkennen. Denn erstmals seit Wochen erspielte man sich Torgelegenheiten, tat dies sogar durch Kombinationsspiel und scheiterte am eigenen Abschluss. In der Gesamtbewertung greift dieser Ansatz aber natürlich zu kurz. Denn die erste Halbzeit war dafür zu schwach und zu wenig strukturiert. Die Frage inwiefern der Verzicht auf Fabian Nürnberger für diese Struktur ausschlaggebend war, ist durchaus berechtigt. Zumindest war nach seiner Einwechslung wesentlich mehr Ordnung im Aufbauspiel des FCN.

Grundsätzlich können die Lehren aus dem Spiel also zum einen dahin gehen, dass der Kader nicht so tief ist, dass man freiwillig auf einzelne Spieler verzichten kann – Belastungssteuerung hin, Angst vor Gelbsperren her – sondern viel mehr stets in Bestbesetzung antreten muss, gerade wenn offensive Optionen verletzt sind und defensive Optionen gar nicht vorhanden. Jenseits dessen bedarf es nun beim FCN schlicht und ergreifend wieder Punkten. Da hilft es möglicherweise, dass mit Darmstadt nun eine Mannschaft wartet, die einen spielerischen Ansatz wählt, der gänzlich anders ist als derjenigen der letzten Gegner, dennoch aber in der Verteidigung oft instabil ist.

Dennoch ist der Anspruch einer sorgenfreien Saison erst einmal passé, weil im Jahr 2021 erst ein Punkt geholt worden ist. Dass man sich nun im Verein wohl entschieden hat, nur offensiv nachzusteuern, die Defensive aber eine zweite Transferperiode in Folge nicht anzufassen, ist dagegen – finanzielle Einschränkungen unbenommen – befremdlich. Hier nicht mindestens um Optionen zu erweitern, wirkt von außen betrachtet fahrlässig. Denn allein die Hoffnung, dass auf einen jämmerlichen Januar ein fabelhafter Februar folgt, ist nicht ausreichende Handlungsmaxime.

Jenseits dessen kann man natürlich damit argumentieren, dass die Regression zur Mitte nun wieder stattfinden muss. Nach einer Vielzahl von schlechten, aber auch zum Teil unglücklichen Spielen, warten natürlich auch glücklichere Ausgänge und Spielverläufe auf den FCN. Allein, die psychologische Komponente der letzten Wochen darf nicht unterschätzt werden. Negativspiralen lassen sich menschlich schnell erklären, sie führen dann aber meist nach unten. Angesichts dessen, dass nun ein weiterer Trainer diese Negativspiralen nicht verhindern kann, liegt zumindest da die Akteure auf dem Platz weitgehend gleich sind, eine andere Verantwortlichkeit nahe.

4. Die Kennzahlen

Sandhausen   Nürnberg
2 Tore 0
1,22 expected Goals 1,67
1,55 Post Shot xG 1,28
8 Schüsse 15
3 Schüsse aufs Tor 4
6 Ecken 10
0 Freistöße 8
19 Fouls 5
11,6 PPDA 5,7
7,1 Challenge Intensity 9,3
12,7 Spieltempo 16,5
14 Ballbesitzphasen (geg. Strafraum) 22
00:09 Ballbesitzdauer (Ø) 00:15

*Alle Daten stammen von Wyscout. Benutzung der Daten von Wyscout unter der Journalistenlizenz des Anbieters.Die Terminologie von Wyscout wird in diesem Glossar erläutert.

5. Die Stimmen

Robert Klauß: „Wenn man es mit ‚bitterer Niederlage‘ zusammenfasst, trifft es das ganz gut. In der ersten Halbzeit haben wir nicht die richtigen Mittel gefunden und kassieren ein dummes Gegentor nach einem Standard. Das darf uns nicht passieren. In der zweiten Halbzeit ist es uns gelungen, häufiger in den Strafraum zu kommen. Wir hatten dann auch viele gute Chancen. Da muss man dann ein Tor machen. Es war sicher keine verdiente Niederlage, aber dennoch ist sie sehr bitter.“

Michael Schiele: „Wir sind natürlich glücklich und zufrieden über unseren Auftritt. Wir sind öfter über den Flügel gekommen und gehen dann durch eine Standardsituation auch verdient in Führung. In der zweiten Halbzeit haben wir uns ein bisschen hinten reindrücken lassen. Der Gegner hatte da auch die ein oder andere Chance und wir Matchglück. Dieses Glück haben wir uns aber auch erarbeitet über die letzten Spiele.“

Manuel Schäffler: „Wir kriegen ein blödes Gegentor, das uns ein bisschen aus dem Tritt gebracht hat. Danach war es eklig mit vielen langen Bällen und vielen Zweikämpfen. In der zweiten Halbzeit hatten wir eine Vielzahl an Chancen, da hätten wir den Ausgleich verdient gehabt. Wir müssen effizienter werden und weiter dranbleiben.“

Philipp Klingmann: „Wir wollten kompakt stehen, das ist uns in der ersten Halbzeit sehr gut gelungen. Im zweiten Durchgang haben wir etwas zu defensiv gespielt mit unserer Führung im Rücken. Wir hätten hinten etwas besser rausschieben müssen. Den Konter zum 2:0 haben wir dann allerdings super herausgespielt. Wer die Tore schießt, gewinnt das Spiel. Egal, wie das Spiel gelaufen ist, wichtig ist, dass wir die drei Punkte geholt haben.“

Mats Møller Dæhli: „In der zweiten Halbzeit müssen wir ein Tor machen. Wir haben viele Chancen, aber schießen kein Tor. Wir müssen weiter kämpfen und so spielen wie in der zweiten Halbzeit, dann gewinnen wir auch Spiele. Ich habe lange nicht gespielt, das war heute nicht so gut von mir. Ich gebe aber weiter Gas.“

Nils Röseler: „Wir sind sehr glücklich, dass wir die drei Punkte holen konnten. Das 1:0 war der Dosenöffner. Wir haben gespürt, dass Nürnberg schon gegen Ende der ersten Hälfte etwas stärker wurde. Daher war es wichtig, dass wir noch vor der Pause in Führung gegangen sind. Wir haben geschlossen auf dem Platz gearbeitet, jeder hat sich für den anderen in den Ball geworfen, wenn man allein sieht, wie die letzten Minuten der Partie gelaufen sind. Das muss auch weiterhin unser Weg sein.“

6. Die Noten 

Spieler CU-Note Kicker NZ BILD SofaScore
Christian Mathenia 5 4,5 5 5 6,3/10
CU-Urteil: Schwache Faustabwehr vor dem 1:0, sonst quasi nicht beschäftigt. 
Enrico Valentini 5 4 5 5 6,7/10
CU-Urteil: Mit vielen Fehlpässen im Aufbau, stabilisierte sich zwar im Laufe der Partie, blieb aber schwach. Verlor vor allem viele Duelle um den freien Ball.
Asger Sörensen 4- 4,5 4,5 4 6,9/10
CU-Urteil: Ungewöhnlich schwach im Zweikampf, fing zwar einige Bälle gut ab, war aber insgesamt nicht sonderlich sicher.
Lukas Mühl +4 4 4,5 4 7,0/10
CU-Urteil: Gewann alle Duelle gegen den Ball und vier von sechs in der Luft. Versuchte sich auch am Spielaufbau, gelang aber da nicht so viel.
Tim Handwerker 5 3,5 5 5 7,1/10
CU-Urteil Nach vorne sehr schwach, defensiv auch wacklig, ließ Klingmann oft flanken.
Johannes Geis +4 3,5 4,5 4 6,9/10
CU-Urteil: Um Strukturierung bemüht, aber oft nicht ganz genau, gerade in den Standards. 
Hanno Behrens 4- 4 4,5 5 6,7/10
CU-Urteil: Das Bemühen ist Behrens nicht abzusprechen. Allein, es reicht nicht mehr ganz. Gewann nur die Hälfte seiner Zweikämpfe.
Nikola Dovedan 5- 4,5 5 6 6,6/10
CU-Urteil: Viele Fehlpässe, viele Bälle verschleppt. Schwacher Auftritt, der durch einen Stolperer vor dem Tor abgerundet wurde.
Robin Hack 4- 4 3,5 5 6,7/10
CU-Urteil: Extrem schwach in den Zweikämpfen, zwar um Tempo bemüht und mit wenig Fehlpässen, aber
Mats Møller Dæhli 3 4 3 3 7,1/10
CU-Urteil: Viele kreative Ideen, die nicht alle verwertet wurden. Clubspieler mit mehr Balleroberungen in der gegnerischen Hälfte (9) als jeder andere.
Manuel Schäffler 4 3 4 4 7,1/10
CU-Urteil: Vergab eine gute Chance knapp, wich mit fortlaufender Spieldauer immer mehr auf den Flügel aus, um Flanken zu schlagen, an deren Ende er nicht sein konnte.
Dennis Borkowski 4 3 6,6/10
CU-Urteil: Engagiert im Passspiel, aber noch nicht so recht eingebunden.
Fabian Nürnberger 3 4 7,0/10
CU-Urteil: In 22 Minuten mit fünf Balleroberungen in der gegnerischen Hälfte gleich zweitbester Clubspieler in dieser Wertung. Sorgte genau damit auch für viel Druck. Spielte keinen Fehlpass.
Georg Margreitter -/10
CU-Urteil: Kam zum Schluss als Stürmer, hatte sogar eine Chance.
  -/10
CU-Urteil:  
  -/10
CU-Urteil:  

83 Gedanken zu „Zu spät in Tritt gekommen – Analyse zu Sandhausen #FCN #SVSFCN

  • Sehr treffend formuliert. Die Trainer-Aussage „na am Ende hat es doch gepasst, darauf können wir aufbauen.“ greift auch in meinen Augen deutlich zu kurz.

    Zu den Statistiken: 10 Ecken und keinen einzigen ordentlichen Abschluss daraus kreiert.

    Ich kann nicht verstehen, dass unter der Woche Geis auf der Bank saß (4 gelbe für Kraußi, Geisi und Nürnbergeri sind kein Argument). Und genauso wenig kann ich nachvollziehen, wie Fabian Nürnberger gestern auf der Bank sitzen konnte, während der schlechteste Nürnberger der aktuellen und vergangenen Saison mal wieder 90 Minuten das Spiel verzögern durfte.

    Habt ihr eine Erklärung dafür, dass Dovedan so oft und dann auch noch so lange spielt? Entgeht mir da irgendwas? 171 cm Körpergröße und 70 kg Körpergewicht sind so ein unglaublicher Nachteil, was nur durch sehr gute Technik, ein unglaubliches Auge oder extreme Geschwindigkeit ausgeglichen werden kann. Keine dieser Eigenschaften besitzt Dovedan auch nur im Ansatz. An gegnerischen Spielern prallt er reihenweise ab, verliert nahezu jedes Sprintduell gegen 190 cm große eigentlich träge Verteidiger und schafft es wiederholt nicht, eine den Ball bei einer klaren Torchance über die Linie zu schieben. Was sehe ich da nicht?

    Und warum warten wir dann immer so lange mit Auswechslungen? Magreitter vorne rein zu stellen ist ein schlechter Witz. Hat man ja gesehen, wie er dann angespielt wurde und die Chance nicht mal aufs Tor gebracht hat – Shuranov sitzt draußen und friert sich den Hintern weg.

    Und ich glaube, Früchtl kommt nur in jedes zweite Training und da ist er dann betrunken – anders kann ich mir das ewige Festhalten an Mathenia nicht erklären.

    Entschuldigung, das musste alles mal raus.
    Positiv gestimmt hat mich das Auftreten von Hanno – wenn er im defensiven Mittelfeld spielt ist er eben wesentlich wirkungsvoller als weiter vorn.

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    • Ich sehe den Großteil genauso. Bloß gefällt mir Behrens auf der 10 oder 8 immer am besten.
      und was du nicht berücksichtigt hast: Margreitter hat den Ball toll angenommen und ihn aufs Tor gebracht. Es gab nicht umsonst danach Ecke. Da war nämlich noch einer vom SVS dran. Trotzdem war der Wechsel natürlich ein Witz…

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  • Danke Florian.
    In der Defensive nicht nachzusteuern ist sehr befremdlich und sehr fahrlässig.
    Chris Biechele vom Kicker war sich nach Bochum bei CEF TV noch sicher eine ähnliche Saison mit Abstiegsgefahr wird es nicht geben.
    Warst Du auch so sicher ?

    Antwort
  • Das mit Dovedan und Mathenia sehe ich genauso!
    Hatte nach der Spieltagspressekonferenz eigentlich ein gutess Gefühl, weil der Trainer einige Dinge richtig angesprochen hat. Die Aussage , wer nicht alles gibt der bekommt ein Problem mit mir, gefiel mir dabei am besten. Und dann lese ich am Sonntag um 12:30 Uhr, dass wieder der Dovedan von Beginn an spielt.
    Da fällt mir dann nichts mehr ein. Das gleiche bei unserem Torwart. Der ist so eine traurige Figur, dass man eigentlich Mitleid mit ihm haben müsste. Keine Ausstrahlung und schon überhaupt kein Rückhalt.
    Mit solchen „Anführern“ machst du keiner Mannschaft im Profigeschäft Angst.

    Antwort
  • Trotz allem schafft es Dovedan nicht, eine glatte 6 zu bekommen.
    War er dafür zu gut?
    Muss man dafür 90 Minuten am Mittelkreis sitzen bleiben?

    Antwort
    • ehrlich gesagt, ich finde dovedan auch schlimm und seine chancenverwertung ist traurig. aber ein valentini und ein mathenia sind grad keinen deut besser……..

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      • Finde es erschreckend, sollten die Alternativen auf diesen Positionen wirklich nicht das Zeug dazu haben, die Stammkräfte zu verdrängen. Dovedan, Valentini und Mathenia will ich echt nicht mehr sehen, sonst mache ich mir Sorgen, dass beim nächsten Spiel mein Fernseher aus dem Fenster fliegt.

        Antwort
  • „ dass auf einen jämmerlichen Januar ein fabelhafter Februar folgt“

    Wenn die Analyse auch sprachlich um Welten besser ist als das Club-Spiel 🙂

    Antwort
  • Vielleicht könnte der Abwehr ja tatsächlich durch einen passsicheren und fußballerisch starken, mitspielenden Torwart geholfen werden. Auf der Bank säße so einer…

    Ich weiß allerdings nicht, wie Früchtl sich beim Coaching der Abwehr anstellt. Da ist es schon wichtig, einen präsenten und lauten Torwart zu haben. Die Schäfer-Ära bestätigt das, damals war die Abwehr ohne ihn jeweils bedeutend schlechter.

    Übrigens würde ich Mathenia auch beim 2. Tor nicht ganz freisprechen. Der Ball war zwar platziert, aber nicht hart und durchaus nicht unhaltbar…

    Antwort
  • Mathenia ist zwar laut, aber man hört ja gerade schön was er sagt und das würde ich nicht als qualitativ hochwertig einschätzen. Das bekomme ich als Amateurkicker auch hin.

    Antwort
  • Mathenia ist sinnbildlich für die ganze Mannschaft, diese extremen Schwankungen in der Leistung ohne Konstanz. Das geht ja über Mühl, Sörensen, Valentini so weiter, irgendwie haben wir derzeit in jedem Spiel zu viele Underperformer, was die Mannschaft als Ganzes nicht auffangen kann.

    Antwort
    • Ich finde nicht, dass er schwankende Leistungen zeigt. Klar, er hat auch Soiele ohne Fehler, hat auch mal gute Reflexe. Unter dem Strich ist er das zweite Jahr in Folge lt Kicker der ligaweit schwächste Torwart. Wahrscheinlich ist auch das ein Rekord. Rekordverdächtig ist in jedem Fall, dass er in dieser Zeit immer Stammtorwart war. Und das sagt auch Einiges über den fehlenden Druck von der Bank aus.

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  • Florian, das ist im Ka Depp-Podcast ganz klar Adrian Nikci. Kann mich noch gut an das 6:2 gegen Union im April 2016 mit dem Tor hon ausgerechnet ihm erinnern.

    Antwort
  • @Florian: Deine Einzelbewertung zu Robin Hack ist entweder unvollständig oder Deine Ergänzung nach dem „aber“ ist zumindest bei mir nicht zu lesen. Ansonsten wie immer eine sehr ordentliche Arbeit: fundiert, gut begründet sowie stringent in den Schlussfolgerungen. Deren Lektüre verbreitet mir derzeit mehr Freude als das kollektive Zusammenwirken auf dem Platz. Weiter so!

    Antwort
  • Theoretisch wäre es sogar möglich, dass Fürth dieses Jahr in die 1. Liga aufseigt und der Club in die 3. Liga absteigt. Das muss man sich mal durch den Kopf gehen lassen.

    Antwort
    • Lieber nicht drüber nachdenken. Positiv denken und in schweren Zeiten zum Club stehen. Wenn Fürth aufsteigt, ist’s mir egal, weil dort dann auch viel Arbeit dahintersteckt. Dann ist es auch verdient.

      Antwort
      • Ich habe die große Befürchtung, dass heute als schwarzer Montag in die Glubb-Geschichte eingehen wird. Ausgerechnet Schäffler und dann die völlig unbegreifliche oder nicht vorhandene Transferstrategie von Dieter Hecking. Letzteres ist irgendwo zwischen Selbstaufgabe und grober Fahrlässigkeit zu verorten. Die Frage, was unsere Scouting-Abteilung eigentlich treibt, tut dabei richtig weh. Es kann doch nicht wahr sein, dass in der Situation angeblich niemand auffindbar war, der in der Defensive weitergeholfen hätte. Von vielen bescheidenen Tagen als Glubberer ist es heute ein ganz besonders besch…Danke für die Spielanalyse, das darf nicht fehlen, stark wie immer!

        Antwort
        • Zustimmung! Kann nur hoffen, dass Hecking um die Ablöse/Leihgebühr zu drücken Nebelkerzen zündet und in Wahrheit längst 2 Verstärkungen fest macht.

          Hecking ist schließlich hocherfahren. Er kann die derzeitige Situation und die negative Dynamik sehr wohl einschätzen und weiß um die akute Abstiegsgefahr!

          Antwort
          • Du meinst Spieler für die neue Runde ?
            Heute war Annahmeschluß für die Rückrunde, da kommt nix mehr.

            Antwort
              • Ich hätte mich gerne geirrt. Einem Trainer wie Köllner, der den Teamspirit über alles und alle anderen gestellt hat, würde ich so etwas noch zutrauen. Aber Klauß, der von den einzelnen (Unterschieds-)Spielern lebt, eher nicht.

                Antwort
                • Hat er den Teamspirit wirklich mehr als andere Trainer kultiviert? In der Öffentlichkeit habe ich Köllner eigentlich nur ausführlich über Köllner sprechen hören. Ich denke, dass v.a. bei beschränkten spielerischen Möglichkeiten jeder Trainer auf einen guten Mannschaftsgeist setzt. Der Unterschied war vielleicht nur, dass Köllner mit Leibold, Möwald, Schäfer und einem Behrens in seinen besten Tagen eine super Achse zur Verfügung hatte. Alleine die Social Media – Kolumnen von leibe & Möwe haben doch den Spaß in der Truppe gut erlebbar gemacht.

                • Da ist schon was dran. Der Abgang von Leibe und Möhwe hat uns nicht nur fußballerisch geschwächt, sondern vor Allem menschlich. Der überragende Teamspirit war zerpflückt worden, ohne die beiden war es nicht mehr dasselbe.

              • Klauß hat in der PK nach dem Sandhausen Spiel auch gesagt, dass sie noch für die IV gesucht haben aber diejenigen, die hätten helfen können sich nicht realisieren ließen auch angeblich wegen Corona und schwierige Zeiten usw.

                Antwort
  • Anscheinend hängt alles am Lohkemper. Seitdem der verletzt ist geht nix mehr. Ich habe gedacht, dass der nach seinen Leistungen, ein Angebot hat und weg will. Aber nu iss die Wechselfrist rum und er ist immer noch da.
    Ist die medizinische Abteilung so schlecht oder iss es doch ein größeres Problem oder fehlernährt.
    Heute habe ich gelesen, dass Soja(Tofu) das Gehirn schrumpft. Essen die so was?

    Was auch noch auffällt, ist dass der einzige Punkt in den letzten 6 Spielen mit Schweinsteiger an der Linie errungen wurde. Als ich Dovedan und Behrens in der Startaufstellung gelesen habe, war ich eh schon pessimistisch.

    Der neue OB will Nürnberg zur Kreativstadt machen. Ob das funktioniert?

    Antwort
    • „…dass Soja(Tofu) das Gehirn schrumpft“

      Hat das Tönnies in die Welt gesetzt oder die Fleischmafia?

      Tatsächlich ist Fleisch schädlicher als fleischlose Ernährung, es muss ja nicht Soja sein. Für diejenigen, die auch ein egoistisches Motiv brauchen, um sich gewaltfrei zu ernähren, lässt sich auch die eigene Gesundheit anführen. Mir persönlich reichen die ethischen Motive 😉

      Antwort
      • Irgendwann in den 90ern, während eines Grottenkicks in… Oberhausen? Hannover?… Spieler am Boden… ein dicker, entnervter Clubfan: „Walls ka Schaiferla fressn… hams ka Grafd“!😂

        Antwort
  • Keine Strategie in der Führung.
    Ein überfordert wirkender Trainer, obwohl ich glaube das er schon Ahnung hat.
    Kein erkennbarer Plan im Spiel.
    Keine neuen Spieler.
    Unsere derzeitigen Spieler will keiner.
    ( warum auch ?)
    Ist doch alles kein Problem.
    Gehts halt in den nächsten Jahren nicht gegen Bayern, Dortmund, Bremen in Liga 1,sondern gegen Bayern 2, Haching, Zwickau, in Liga 3.
    Ist doch alles perfekt und der Fortschritt erkennbar.
    So blind kann man doch nicht sein

    Antwort
  • Borkowski und M-D sind lediglich Ersatz für Misidjan und Köpcke, die Unterschiedsspieler gewesen wären. Streng genommen auch für Lohkemper, dessen Verletzung offensichtlich wesentlich langwieriger ist, als zuerst angenommen bzw. öffentlich kommuniziert. Dazu ist noch Singh geflohen, der zwar sportlich nicht groß ins Gewicht fällt, aber vor Saisonbeginn durchaus ein vielgenannter Hoffnungsträger war.

    Offensiv haben wir damit in der Transferperiode die Qualität zumindest einigermaßen gehalten, wenn auch keinesfalls verbessert. Die Verletzung von Schäffler, der einzige Stürmer mit gehobener Abschlussquote, reisst allerdings ein tiefes Loch. Unsere Offensive ist in der Spitze gut, von der Bank werden aber weiterhin kaum Impulse kommen können.

    Der Defensivbereich wurde, allen qualitativen Defiziten und Ausfällen zum Trotz, überhaupt nicht verstärkt. Er wirkt in Breite und Tiefe weniger hochwertig besetzt wie die Offensive. Verletzen darf sich hier niemand mehr. Was aber für den Sturm genauso gilt.

    Hecking und Klauß werden ihre guten Gründe haben, warum sie dem Gesamt-Kader durch Wintettransfers nicht mehr Qualität zugeführt haben. Unterm Strich bleibt, dass unser Kader für die Restsaison bestenfalls das gleiche Niveau hat wie der der Vorrunde. Dank aktueller Verletzungen und Abgänge möglicherweise gar ein geringeres. Und die Leistungs-Tendenz der letzten Wochen spricht nicht für uns.

    Hoffen wir, dass dieses Vabanque-Spiel ein positives Ende nimmt!

    Antwort
  • Ich bin bereits ziemlich entemotionalisiert, aber dank @Andre habe ich heute wenigstens einmal gelacht:

    FCN – „Corporate Identity des totalen Versagens“

    Antwort
  • Hoffen wir, dass Lohkemper demnächst wieder spielen kann. So wie es aussieht, da muss ich ,,krebo‘‘ recht geben, ist der quirlige flügelflitzer unsere einzige Hoffnung wenn cheffe ausfällt. Molles Dæhli ist zwar vielversprechend, wird wohl aber kaum im Alleingang die Situation verbessern können.

    Wir hoffen halt wie immer das beste, das sind wir ja als glubberer gewöhnt…

    Antwort
    • Nö, wir sind der Club, der seit drei Jahren am Stück fast jedes Spiel verliert und das auch noch dazu, verdient.

      Antwort
      • Denke der Frust von Regensburg (zu lange Nachspielzeit von SR Heft ?)und das Ende im Pokal wird beim SVD in noch mehr Aggressivität umgewandelt.
        Obwohl bei 98 wird sowieso immer alles rausgehauen.
        Markus Anfang hätte ich gerne letzte Saison beim FCN gesehen.
        Schaut Euch an was der Power gibt an der Seitenlinie.
        Lamentiert aber auch oft beim Schiedsrichterteam.
        Macht aber fast jeder.

        Antwort
  • Meiner Meinung nach hätte SR Schlager Strafstoß für Leverkusen gegeben wenn im Gegenzug RWE
    nicht das Siegtor gemacht hätte . Für mich klarer Elfmeter aber den Mut hatte er nicht.
    Hat zwar nichts mit FCN zu tun aber da ich noch 15 oder 17 mal brav SR beim FCN melde erlaube ich mir es zu schreiben .
    Klasse RW Essen die Mannschaft und Fans können sehr stolz sein.

    Antwort
    • Jep, RWE hat eine Mannschaft. Da steckt das Wort „Mann“ mit drin. Das haben wir wohl nicht. Aber auch den unterlegenen Darmstädtern oder Paderbornern muss man gratulieren. So tritt man eben als Mannschaft auf und nicht wie unsere bezahlten Angestellten.

      Antwort
  • Was die Statistik nicht verrät, die Werte aber noch trauriger macht: Die meisten ihrer Flanken haben Valentini und Handwerker ohne Bedrängnis geschlagen, also mit ausreichend Zeit sich den Ball zurechtzulegen und die Mitspieler ins Visier zu nehmen. Und trotzdem bringen sie oft so dermaßen schlechte Flanken, die so gut wie keine Gefahr erzeugen. Das ist mittlerweile echt peinlich.

    Antwort
  • Das 3. Jahr hintereinander kann man jetzt schon wieder fragen:
    „Gegen wen verliert denn der Club dieses Wochenende?“

    Ich habe keine Lust mehr und tu mir das nicht mehr an. Da wird die Begegnungszeit anderweitig verplant. Sogar beim Ergebnisticker wartet man nur drauf, wann denn die 1 auf der anderen Seite endlich aufpoppt. Pffft.

    Antwort
  • Das nächste Spiel ist wohl das leichteste in der nächsten Zeit. Darmstadt ist vom Pokalspiel abgekämpft und wird im Spiel gegen den Club nicht die Kampfleistung bringen können. Ausserdem sind die Darmstädter auch in der Krise. Hatten einen guten Start, sacken jetzt aber wie der Club immer weiter ab. Wenn die Unsrigen jetzt keinen klaren Sieg einfahren, dann würd ich sagen aufhören. Es wär schon erschreckend, wenn man hier nicht punkten würde.

    Antwort
    • Noch leichter als gegen Sandhausen und Regensburg? Das geht doch in der 2. Liga gar nicht.

      Antwort
    • Wenn ich mich recht erinnere hat uns Darmstadt im Hinspiel regelrecht hergespielt. Eines der wenigen Spiele, wo wir wirklich deutlich die schlechtere Mannschaft waren.

      Das stimmt mich sehr zuversichtlich!

      Antwort
  • Irgendwie auffällig finde ich auch, daß der Saisonverlauf so analog wie der letzte ist, letztes Jahr wusste man auch lange nicht wo steht eigentlich diese Mannschaft pendelte mal weng rauf oder runter und genau zur Halbzeit wir erinnern uns da fehlten dann auch 4 Torhüter, rauschte man ab nach unten, irgendwie dieses Jahr das selbe, nur wir haben diesmal alle Torhüter an Bord, ist das die DNA dieses Kaders die Saison Halbzeiteinbrüche? Geht da die Lust weg oder die Kraft schon aus?

    Meine Mutter interessiert sich ja Null für Fußball aber sie ist nach wie vor NN Hardcover Leserin neulich lag die NN aufm Tisch groß der Club drauf wieder verloren. Da meinte sie die sich nie zu Fußball äußert, der Club tut ihr schon leid, der verliert ja immer. Selbst von Ahnungslosen 🙂 gibt es schon Mitleid.

    Antwort
    • Unsere Ma hat meinem Bruder und mir damals immer „viel Spaß“ gewünscht, wenn wir in den tristen Neunzigern zum Club aufgebrochen sind. Wir sagten unisono: „Mama, das ist kein Spaß. Wir fahren zum Club, weil sich das so gehört.“

      Eine Freundin fragte mich mal, als ich zum Club aufgebrochen bin: „Wie wird der Club heute spielen?“ Ich sagte, er wird wohl verlieren. Sie sagte, warum ich dann überhaupt hinfahre. Ich sagte, weil sich das so gehört. Sie sagte, ob das ganze Stadion denken würde, dass der Club heute sowieso wieder verliert. Ich sagte: Ja, viele denken, dass der Club heute sowieso wieder verliert. Sie sagte, bei so viel negativer Energie wird der Club verlieren. Ich dachte, so ein Gschmarri kann auch nur von einer Frau kommen, und ging – zum Club.

      Antwort
  • „Ich würde ja gerne mehr content hochladen aber wozu, es ist ja immer dasselbe, es ist ja immer dasselbe Spiel.“

    Michl von beglubbt TV

    Antwort
  • Der alte Fuchs Hecking könnte sich zum Abschied noch hervorheben, daß er einen passenden 3. Liga-Kader für die Schublade fertig macht. Wir sind beim Absteigen dann so geübt, nicht das wir gleich in die 4. Liga durchgehen.
    Ich laß mich schon vom 60er Fankollegen briefen, wie das mit TV und 3. Liga so ist.
    Ach, Sky gleich noch kündigen, nicht vergessen.

    Was passiert beim Abstieg der Trödeltruppe in die 3. Liga mit der 2. Mannschaft? Meldet man die dann gleich ab, weil für den Nachwuchs die dann nötige 5. Liga ein Unsinn wäre und die 2. Mannschaft dann sowieso zur neuen 1. Mannschaft wird?

    Das ist echt interessanter, wie alles um und von der Trödeltruppe.

    Antwort
    • Der Abstieg scheint beschlossene Sache.
      So oft und leidenschaftlich, wie der Abstieg thematisiert wird.

      Ich bin naiv, wohl auch weng infantil, und glaube an den Klassenerhalt.

      Antwort
            • Dann sind wir schon zu Dritt! Woohoo!
              Das Ganze könnte zu einer Bewegung werden.
              Mutige Menschen in Rot-Schwarz, die doch tatsächlich an den Klassenerhalt glauben.
              Es grenzt an Wahnsinn, ich weiß, aber man braucht Visionen, um etwas Großes zu erreichen.

              Antwort
            • Ich will auch mitgehen aber wenn ich mich in der Tabelle umdrehe, sehe ich keine Mannschaft hinter uns, die aktuell ganz sicher schlechter ist als der Club.

              Antwort
      • Das Meckern kann ich ja verstehen, gerät aber immer mehr zum reinen Lamento und geht langsam so etwas auf die Nerven. Seit ich Glubberer bin war das immer ein mehr oder weniger desperater Verein. Immer so auf der Kante. Glorreich kenn ich den FCN nicht. Aber die Hoffnung zu gewinnen haben wir eigentlich, meiner trüben Erinnerung nach, nie so ganz verloren. Sollten wir auch zukünftig nicht.

        Deshalb auch von mir ein deutliches: Wir bleiben drin!

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  • Natürlich bleiben wir drin.
    Dennoch muss man die Grütze, die diese Rumpelkicker abliefern und die Naivität, sich von RK, nicht gut finden.

    Die Wahrheit scheint:
    Köllner hatte alles, ALLES rausgeholt was ging aus der damaligen Mannschaft, die in ihrer aktuellen Zusammensetzung, so wie sie auftritt, jetzt genau da steht, wo ihre Leistung ist: am Abgrund zur dritten Liga.

    Und nicht bei irgendwelchen schönen Träumen von Liga eins gesichertem oberen Mittelfeld…
    Daran muss man sich erst mal gewöhnen.

    Rumgurken ist das neue Schön beim Club.

    Von daher eher ein: hoffentlich bleiben wir drin…

    Antwort
    • Stimmt Teo. Und wenn wir dann nicht absteigen sind wir alle glücklich und zufrieden und vergessen das eigentliche Ziel, das wir vor der Saison hatten. Auch wenn wir nicht absteigen war es wieder mal eine Grottensaison, die der Clubfan aushalten musste. Mal ganz ehrlich: Welcher Fan wäre bereit im Moment ein Spiel dieser Mannschaft im Stadion zu verfolgen und da noch Geld dafür zu zahlen? Wenns umsonst wär, müsste ich noch überlegen, ob ich mir das antun sollte.

      Antwort
      • Die Frage dabei ist wohl: Wo würde die Mannschaft mit Fans stehen. Der Club ist doch ein typischer Verein, der von seinen Fans lebt!

        Antwort
        • In welcher Saison @FCN4EVER war der FCN zuletzt heimstark ?
          Aue, Regensburg und Osnabrück in den kleinen neuen und alten engen Stadien haben für mich einen
          größeren sportlichen Nachteil und stehen trotzdem vor dem FCN.

          Antwort
      • Und wenn wir dann nicht absteigen sind wir alle glücklich und zufrieden und vergessen das eigentliche Ziel, das wir vor der Saison hatten.

        Ich kann mich an kein anderes Ziel als Drinbleiben erinnern.

        Klar war eher die Idee „sorgenfreie“ Saison, allerdings ist das Mittelfeld in Liga 2 halt nah an den Abstiegsrängen und mit einer negativen Serie ist man dann auch schnell mal unten drin. Insofern läuft es aktuell schlecht, aber wenn wir drin bleiben haben wir unser Ziel erreicht.

        Und ich würde gern wieder zu einem Clubspiel gehen. Ich bin selten zum Club gegangen weil ich da großartigen Fußball erlebt habe, vielleicht die Zeit unter Höher und dann eineinhalb Saisons unter Meyer, allerdings wenn ich an den Saisonbauftakt gegen den KSC nach dem Pokalsieg denke … Noch dazu mit meinem Kompagnon ein alter Hardcore-KSC-Fan hingefahren. Zum Club gehe ich weil ich Fan bin, weil ich den Verein mag, weil mein Herz am Verein hängt, am meisten aber weil ich da fast immer andere Clubfans treffe oder mit denen hinfahre. Das tolle an Clubspielen sind selten die Spiele.

        Und ich denke auch wir bleiben drin und wenn es sein muss mit Relegation. Wobei ich sicher bin, wir gewinnen das nächste oder übernächste Spiel, dann ist die Abwärtsspirale gestoppt und wir starten eine kleine ungeschlagen Serie mit der wir den Nichtabstieg klar machen. Leider kommt danach wieder eine schwächere Phase mit mehr Niederlagen als Unentschieden oder Siegen. Große Euphorie wird bis zum Ende leider nicht aufkommen.

        Aber Hecking und Klauss können weitermachen, werden die Mannschaft zur neuen Saison neu justieren und mit der personellen Konstanz bei der sportlichen Leitung werden wir in der nächsten Saison oben mitspielen. Es wird aber leider nicht ganz zum Aufstieg langen, weil immer wieder kleine Schwächephasen dabei sein werden.

        Aufsteigen werden wir dann erst 22/23 oder 23/24. Das wird dann wieder eine Saison wie beim letzten Mal in der Bundesliga, aber Grethlein wird sich nicht trauen Hecking und Klauss zu entlassen und Hecking hat Klauss eine Jobgarantie vor der Saison gegeben.

        Danach wieder zwei Spielzeiten 2. Liga und 27/28 geht es wieder hoch und wir können uns dann in der Bundesliga halten. Ein Investor steigt beim Club ein und der baut als erstes das Stadion zum reinen Fußballstadion mit Business-Seats und Logen um, in der ersten Ausbaustufe hat das Stadion „nur“ noch 35k Plätze, was dazu führt, dass jeder eine Dauerkarte haben will obwohl die Karten deutlich teurer wurden. Der Club nimmt mit dem kleineren Stadion aber der besseren Vermarktung der Sitze und Steher jetzt mehr Geld ein als vorher mit dem großen Stadion. Das Stadion ist dann jede Saison ausverkauft, die Dauerkarten werden auf dem Schwarzmarkt teilweise zum doppelten Preis weitergereicht.

        Ab den 2030er Jahren spielt der Club oben in der Bundesliga mit und 2037 zu meinem 70. Geburtstag wird der Club wieder Meister

        Antwort
        • Geh ich alles mit, außer dem Investor. Aktuell spielt Leipzig gegen Bochum und ich kann weder diesem Brauseverein noch der Volkswagen- Mannschaft gegen Schalke wirklich was abgewinnen.
          Mir würde es vollkommen reichen, wenn der Club die nächsten Jahre im oberen Drittel der 2.Liga zu finden wäre.

          Antwort
          • Leipzig ist eine tolle Stadt.
            Der Fußball, den die spielen, ist Klasse.

            Aber dieses Konstrukt, nun ja…
            … Ich werde mir sicher bald ein CL Spiel dort ansehen.

            Am Ende geht es schon auch mal um schönen Fußball.

            Antwort
            • Es gibt viele schöne Städte, hat für mich aber jetzt nicht unbedingt was mit Fußball zu tun.
              Und wir sollten mal „schönen Fußball“ definieren. – Bei mir ist schöner Fußball, wenn der Club gewinnt.

              Antwort
              • Bei mir ist schöner Fußball, wenn der Club gewinnt.

                Eben und dafür benötigen wir auf absehbare Zeit einen Investor. Sich dagegen zu wehren ist ungefähr so, wie wenn man in den 70ern gegen Trikotsponsor war, wenn man in den 1990ern gegen ein reines Fußballstadion war mit Logen und Businessseats etc. Klar kann man machen und eine gewisse Zeit kann man immer noch mithalten, weil sich die Verhältnisse ja nicht schlagartig umdrehen. Aber so step by step geht es bergab.

                Ein Investor ist natürlich auch keine Garantie dass es aufwärts geht, man muss mit dem Geld auch gut wirtschaften, vor allem darf man nicht den Lottofehler machen und mit dem neuen Geld den ganz großen Sprung machen wollen, a la Big City Club. Man sollte schlicht im Gr0ßen und Ganzen so weitermachen wie davor, nur sich immer wieder die Spieler leisten, die man davor nicht bekommen hat weil 10%-20% der Transfersumme bzw. des Gehalts gefehlt haben.

                Aber z.B. das Stadion ist ohne Investor schlicht nicht machbar und irgendwann müssen wir da ran, egal ob wir ein neues reines Fußballstadion bauen oder das alte Kernsanieren. Ohne Investor bleiben wir maximal im ersten Drittel der 3. Liga, dann brauchen wir aber eine komplett andere Infrastruktur, ein Stadion mt max 10.000 Zuschauer, kein NLZ, kein Clubhaus in der City etc.

                Antwort
                • Aber man weiß doch, daß beim Club immer alles schief geht, was nur schiefgehen kann.
                  Wenn also bei uns tatsächlich ein Investor einsteigt, dann werden die negativen Investorhistorien um eine Geschichte a la Uerdingen und 1860 München also reicher werden.

                  Und sicherlich nicht die Erfolgsgeschichten a la FC Augsburg oder Eintracht Frankfurt um ein Kapitel vergrößert werden.

                  Das passiert doch automatisch so und garantiert. Das kann mit diesem Verein einfach von vornherein nicht klappen.

  • Der Jahn Fan darf jetzt jeden Mittwoch jubeln.
    Gratuliere SSV Jahn Regensburg auch wenn SR Hartmann mit seinen Team vor der Pause beim nicht gegebenen Köln Tor (wäre 1:3gewesen) voll daneben lag.
    Bin schon neugierig ob Gisdol auch so ähnlich wie gestern Baumgart reagiert.

    Antwort
  • Gisdol sagte er kannte die Regel nicht so wie sie uns erklärt wurde.
    Okay also kein Glück für Regensburg und der Allgäuer SR hat alles richtig gemacht.

    Antwort
  • Statt sich darauf zu freuen daß Lohkemper zurückkehrt, er wieder Räume schaffen kann für Schäffler, das hat ja recht gut funktioniert, seine Verletzung wurde anfangs als nicht schwer kategorisiert, kreist heute die Hiobsbotschaft, dass es sich um eine lange schwere Verletzung handelt die noch Monate dauern kann (Schambeinentzündung) das wäre natürlich statt beide wieder gesund zu sehen Mega schlecht, daß stattdessen jetzt beide ausfallen der eine davon noch viel länger als gedacht.
    Irgendwie scheint es nach der Virgil Geschichte der endlich wieder gesund gewesen wäre, Köpke Saisonaus, Lohkemper das riecht schon fast dass es bis Saisonende gehen kann, Schäffler vorübergehend uns fällt alles aus was vorne für echte Gefahr sorgen könnte. Die meisten davon dauerhaft. Tolle Aussichten und ausgerchnet jetzt das Ruder herumreissen?
    Kann nicht Schleusener aus dem Dornröscheschlaf aufwachen und mal Tore machen? … irgendwie bin ich da ratlos

    Man hat das Gefühl als uns das Glück geküsst hat in 96. Minute der Relegation hat es uns auch gleich wieder verlassen.

    Antwort
    • Ja, sieht bescheiden aus. Schambeinentzündung ist fast so beschissen wie Kreuzbandriss, nur dass beim Kreuzband eine seriösere Comebackprognose möglich ist.

      Insofern alles richtig gemacht mit den Zugängen: MMD ersetzt den disfunktionalen Singh bzw. ist sogar ein Upgrade und Borkowski soll die Lohkemper-Lücke schließen (natürlich viel verlangt für einen 19-jährigen). Aber der Abgang von Misidjan schmerzt jetzt natürlich umsomehr – allerdings glaube ich, hier waren es keine sportlichen Gründe, so dass man ihn nicht hätte halten können.

      Dass kein Defensiver gekommen ist halte ich zwar für problematisch, aber nachdem wohl 3 machbare Optionen nicht kommen wollten, macht es auch keinen Sinn in eine Breite zu investieren, die bereits da ist. Da hätte nur ein klarer Stammelfkandidat weitergeholfen.

      Wie heißt es: haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß!

      Antwort
      • Ich will damit auch ausdrücken bevor man auf Hecking und Klauß herumhackt, diese schwerwiegenden Ausfälle, machen ihnen natürlich alles noch viel schwerer und sind nicht beeinflussbar im Sinne von man kann ihnen dieses Verletzungspech nicht direkt vorwerfen.

        Weil man an allen Ecken und Enden (Enten :-)) schon hört, was passiert, wenn das nächste Spiel verloren wird, was beim übernächsten usw. es braut sich etwas zusammen was einfach nicht konstruktiv ist und schon gar nicht alles wieder über den Haufen zu werfen. Siehe auch Mini Fan Aufstand mit Polizeieinsatz in Corona Zeiten am Wochenende am Valznerweiher.

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        • Wir haben aber auch Pech: letztes Jahr fallen uns alle Torhüter aus, Dieses Jahr alle Stürmer! Oh Mann, dass nervt so.

          Antwort
          • Ist das wirklich nur Pech? Irgendwie kommt es mir gefühlt so vor, dass wir im Vergleich zu anderen Vereinen über die Maßen mit verletzungsbedingten Ausfällen „gesegnet“ sind. Eine solche Ballung von „Pech“ ist aber eher ungewöhnlich. Vielleicht kommen auch Defizite in der körperlichen Konstitution unserer Spieler hinzu? Dann könnten auch etwaig mangelndes Athletiktraining, ungünstige Belastungssteuerung oder ein zu frühzeitiger Einsatz nach nicht völlig auskurierter Verletzung zusätzliche Gründe für unser Pech darstellen. Nix gwiss waas mer ned.

            Antwort
            • Schambeinentzündung bei Lohkemper?
              Mist.
              Das war doch auch die Quasi-Dauerverletzung, die Arjen Robben wirklich jahrelang „begleitete“ und immer wieder zu längeren Ausfällen zwang.
              Mindestens aus diesem Grund würde ich eine Verschwörungstheorie in Verbindung mit dem Club und Verletzungen, vor allem hier im speziellen Fall Lohkemper, völlig ausschliessen.

              Antwort
              • Genau. Und es war die Verletzung, die Timo Gebhardt vom National- zum Regionalspieler gemacht hat. Vom Bundesliga Kapitän zum Nightlife Kapitän.

                Ich glaube wenn es um die Zuteilung von Verletzungen geht, dann melden sich beim Club immer besonders gern die Schlüssel-Spieler und Unterschiedsspieler. Wie auch Marek mit seinem ewigen Mittelfußbruch.

                Antwort
            • Wobei wir vor der Saison in dem Bereich ja investiert haben, der Co-Trainer der den Schwerpunkt Athletik mitbrachte und dann kam doch noch einer der hier die Trainingssteuerung verbessern sollte. Tja bei den Torleuten läuft es diese Saison, dafür weiter vorne nicht so gut, selbst Medeiros, der gar nicht mehr am Valznerweiher ist hat sich aktuell verletzt. Der Club Fluch ist global

              Antwort
              • Ja die Medeiros Verletzung, gerade als man sich freute, daß er auf Umwegen dem Club noch etwas einbringt, fallen wieder 1,5 Mio Ablöse aus, weil es unwahrscheinlich ist, daß Braga unter der Voraussetzung die Kaufoption zieht. Ich könnte mir vorstellen, zwar nicht kommuniziert aber hinter den Kulissen, daß dies die Möglichkeiten bei der wichtigen IV Suche und zwar einer der uns auch helfen kann, finanziell torpediert hat.

                Jetzt bräuchten wir halt eine Mannschaft die sich sagt und jetzt erst Recht! und dagegen ankämpft aber diese Eigenschaft hat dieser Kader noch nie richtig gezeigt.

                Antwort
  • Tippe ab jetzt gar nichts mehr.
    Mathenia wird im Tor stehen.
    Schäffler und Hack (Schlag aus Sprunggelenk) fehlen morgen.

    Antwort
  • Perfektes Timing für Schleuse, um den Knoten platzen zu lassen, unser Lazarett stellt ihn praktisch von selbst auf. Allerdings könnte auch Shuranov in der Startelf stehen. Aber von der Bank dürfte er ziemlich sicher kommen…

    Ich vermute mal, dass Cheffe und Hacki durch Shuranov oder Schleuse und Borkowski ersetzt werden. MMD ist ohnehin gesetzt und Dovedan dürfte angesichts der Personallage auch sicher sein. Ach halt, Nürnberger wäre ja auch ne offensive Option, nachdem Krauß wieder auf die 6 zurück kann….

    OK, ganz von selbst stellt es sich doch noch nicht auf, aber die Optionen sind dünn….

    Antwort
  • Endlich kann sich unsere sehr teuer besetzte Ersatzbank zeigen. Deren bisheriges Nicht-Engagement sogar den Sportdirektor neulich an die Öffentlichkeit zu deutlichen Ansprachen zwang.
    Darmstadt kann sich also auf den ligaweit beliebtesten Aufbaugegner freuen. Für die kommt der Club genau zur rechten Zeit. Jetzt heisst es wieder „Wann verliert der Club dieses Wochenende?“, die Zeiten, als man Fragen konnte „Wann spielt der Club denn?“ stammen _gefühlt_ noch aus Opas Zeiten der Prilblumen und Wählscheibentelefone.
    Ich würde, statt den Trödelspielern, gleich auf die Jugend setzen und die aussortieren. Können wir uns aber leider finanziell nicht leisten, weil das quasi einer Vernichtung von sehr schlecht angelegtem Geld gleich käme.

    Antwort
    • Auf die Jugend werden sie in der Nächsten Saison wohl zu einem gewissen Teil bauen müssen, denke nicht dass der komplette Kader mit gestandenen Profis in Corona-/ Nachcoronazeiten für den Club finanzierbar sein wird ( höchstens die Spielergehälter brechen extrem ein).
      Nachdem die Jugend und die zweite Mannschaften aber zur Zeit nicht trainieren darf, ist es fast unmöglich jetzt einen Spieler zu den Profis hochzuziehen und auch bis zur nächsten Saison haben die nicht viel Zeit in Form zu kommen und sich zu verbessern.
      Weiß jemand wer aus der zweiten oder der U19 aktuell bei den Profis mittrainieren darf. Sind das nur die, die man auch auf der Bank sieht oder ist da noch was in der Hinterhand?

      Antwort
  • Das Pech klebt dem Club wirklich wie, nunja, Pech an den Stiefeln. Alles scheint sich gegen uns verschworen zu haben. Der perfekte Zeitpunkt mithin für eine Kehrtwende!

    Unsere Jungs holen morgen 3 Punkte! Auch wenn alles dagegen sprechen zu scheint. Und ich keinerlei vernünftige Begründung dafür habe. Aber ich habe so ein Gefühl und mein Hartplatz geschädigtes Knie zieht so verdächtig…

    Antwort
  • Mich würde interessieren ob Früchtl beim Training sich noch so präsentiert
    wie in den ersten Wochen beim FCN .

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