Gänzlich unterlegen – Analyse zu St. Pauli

Analyse zu 1. FC Nürnberg – FC St. Pauli 1:2 (0:1) – Der FCN macht gegen einen guten Gegner ein sehr schlechtes Spiel.
1. Aufstellung und Formation
2. Das Spiel in drei Grafiken
3. Einordnung
4. Kennzahlen
5. Stimmen
6. Noten

1. Aufstellung und Formation

Robert Klauß musste im Abwehrverbund umdisponieren, für Enrico Valentini (Zerrung) und Oliver Sorg (Rotsperre) rückte Noel Knothe auf die Rechtsverteidigerposition. Außerdem musste Borkowski nach seinem Startelfdebüt weichen, für ihn begann Schleusener, der Torschütze von Darmstadt. Damit saß auch der noch angeschlagene Schäffler nach seiner Daumen-OP noch auf der Bank. In der Grundordnung kehrte der Club zurück ins 4-4-2. Dovedan gab neben Schleusener die zweite Spitze, Møller Dæhli (rechts) und Nürnberger (links) spielten in den Halbräumen und zogen ab und zu in die Mitte. Geis und Krauß spielten auf der Sechs.

Bereits nach 21 Minuten und ordentlicher Anfangsphase musste der Club das erste Mal wechseln. Noel Knothe musste angeschlagen wieder vom Feld. Robert Klauß entschied sich dafür, Tim Latteier einzuwechseln. Der hatte schon gegen Hannover in der Schlussphase als Rechtsverteidiger ausgeholfen und übernahm den Part auch nun für die restlichen 70 Minuten. In der Folge tat sich der FCN immer schwerer die Angriffe der Gäste vom Tor wegzuhalten. Ex-Cluberer Burgstaller hatte zwei große Chancen, der Club war dagegen kaum mehr in der Lage für Entlastung zu sorgen. So kam das 0:1 zwar spät in der ersten Halbzeit, aber folgerichtig, auch weil beide Innenverteidiger sich ungeschickt verhielten.

In der Pause wechselte Klauß zweimal. Margreitter kam positionsgetreu für Sörensen, der wohl angeschlagen war, zusätzlich ersetzte Schäffler Krauß, der in der 38. Minute gelb gesehen hatte. Das führte dazu, dass Schäffler und Dovedan nun das Sturmduo bildeten, Schleusener spielte auf dem linken Flügel. Obwohl Robert Klauß nach dem Spiel zu Protokoll gab, dass er bereits in der Pause seine Unzufriedenheit zum Ausdruck gebracht hatte, knüpfte der Club nahtlos an die schwache Leistung der ersten 45 Minuten an. St. Pauli blieb spielbestimmend und erzielte nach einer symbolhaften Szene das 0:2.

Nach einem lasch geführten Zweikampf von Handwerker, der so einen unnötigen Einwurf verschuldete, lieferten sich der Linksverteidiger und Manuel Schäffler über 20 Meter ein Wortgefecht, das Robert Klauß dazu bemüßigte einzugreifen und Handwerker zurecht zu weisen. Die Ablenkung aus dem Disput führte dazu, dass Handwerker nicht in Position war und Ohlsson schnell auf Kyreh einwarf. Margreitter verpasste mit seinem langen Bein knapp das Zuspiel, so dass Kyreh frei aufs Tor zulaufen konnte. Den Haken nach innen verteidigte Mühl dann schlecht, brachte Kyreh zu Fall. Den fälligen Strafstoß verwandelte Marmoush.

Direkt nach dem 0:2 wechselte Klauß Borkowski für Schleusener ein. Dovedan rutschte auf links, Borkowski ging neben Schäffler ins Zentrum. Der junge Angreifer führte sich mit viel Laufarbeit und gutem Pressing ein. St. Pauli rückte mit fortlaufender Spieldauer plötzlich immer tiefer in die Defensive. Der Club nutzte die sich bietenden Räume und kam zu Gelegenheiten. Mit einer erzielte Borkowski den Anschlusstreffer. Weitere Chancen folgten, sie reichten aber nicht. Es blieb beim 1:2, auch weil St. Pauli seine Konterchancen nicht im Tor unterbrachte.

2. Das Spiel in drei Grafiken

Grafik 1 stellt die Pässe zu Abschlüssen in den Vergleich. Dabei sieht man, dass zum einen der FCN vor der Pause nur durch eine Ecke einen Abschluss im Strafraum vorbereitete und auch nach der Pause lange Zeit brauchte, um überhaupt in Richtung Tor zu kommen. Im Gegensatz dazu drückte St. Pauli vor der Pause stark, spielte viele Pässe in Tornähe, die dann zu Abschlüssen verarbeitet wurden. Es zeigt die Dominanz der Hamburger in dieser Phase auch deshalb, weil sie so nah am gegnerischen Tor noch Pässe spielen konnten, die auch noch ankamen. Nach der Pause nahm das ab, auch weil sich die Gäste nach dem 0:2 aufs Kontern verlegten.

Grafik 2 zeigt wie oft der FCN in der ersten Halbzeit Bälle in Tornähe verloren hat und wie oft Ballverluste zu Abschlüssen führten. Dabei sind vor allem die vielen Ballverluste im Strafraum auffällig. In der zweiten Halbzeit wandern die Ballverluste dann tiefer in die gegnerische Hälfte und resultieren auch noch mehr aus unpräzisen Zuspielen. Hier kommen dann auch die von Robert Klauß nach der Partie eingeforderten Basics zum Tragen, die der FCN vermissen ließ. Viele der Ballverluste resultierten aus einfachen Pässen, die nicht ankamen. 

Grafik 3 vergleicht die Flanken der beiden Teams und zeigt, dass beim FCN die erste Flanke erst Mitte der zweiten Halbzeit ankam. Vorher segelten die Hereingaben nicht zum Mitspieler. St. Pauli dagegen war in seiner Drangphase auch hier sehr präzise und effektiv. 

3. Einordnung

Dass der Club gegen die Mannschaft der Stunde am Ende ohne Punkte da steht, war zu erwarten, dass er dabei allerdings über weite Strecken der Partie derart unterlegen ist, nicht. Der Club präsentierte sich – jenseits der ersten zehn und der letzten 15 Minuten – über knapp 65 Minuten des Spiels desolat und unstrukturiert. So sehr, dass Robert Klauß nach dem Spiel die Mannschaft in die Pflicht nahm und ihr attestierte, den Matchplan schlecht umgesetzt zu haben und die Einstellung vermissen ließ.

Damit traf Klauß einerseits in Schwarze, ließ aber andererseits seine Verantwortlichkeit für diese Faktoren außen vor und erging sich stattdessen in der Pressekonferenz in einer theoretischen Erklärung des Matchplans. Die war für den Kenner fachlich nachvollziehbar, aber so mit Fachbegriffen gespickt, dass der Normalhörer nicht folgen konnte und stattdessen mit dem Eindruck zurückgelassen wurde, doch ziemlich unwissend zu sein. Und auch wenn man seine Ausführung verstanden hatte, blieb vor allem der Nachsatz hängen: „Wir haben es einfach schlecht umgesetzt“

Die Umsetzung war in der Tat über weite Strecken der Partie gegen St. Pauli mehr als fragwürdig. Der Club erarbeitete sich bis zum 1:2 kaum Gelegenheiten, erging sich in Fehlerketten und verteidigte oben drein mehrfach dilettantisch. Da hilft es nichts, dass am Ende der Partie, dank des Komplettrückzugs der Hamburger, noch einige Chancen auf den Ausgleich da waren. Der Club blieb am Sonntag vieles schuldig.

Nimmt man die positivste Lesart, so kann man sagen: Der Abstand auf Platz 16 ist gleich geblieben, die Zahl der Spiele, welche die Mannschaften hinter dem FCN zum Aufholen haben, ist aber um eines zurückgegangen. Weitere positive Lesarten verbieten sich aber angesichts der Leistung. So gesehen hat Robert Klauß recht, dass er die Profis nun auch öffentlich in die Pflicht nimmt. Nur was folgt, wenn der öffentliche Tadel nicht fruchtet? Werden dann Spieler aussortiert? Oder muss doch der Trainer den Hut nehmen, weil er alle Patronen verschossen hat?

4. Die Kennzahlen

Nürnberg   St. Pauli
1 Tore 2
0,97 expected Goals 2,01 (+0,76 Elfmeter)
0,59 Post-shot expected Goals 2,21 (+0,81 Elfmeter)
15 Schüsse 14
6 Schüsse aufs Tor 4
19,1 Schussentfernung (Ø, m) 14,8
4 Ecken 8
2 Freistöße 5
16 Fouls 7
10,0 PPDA 11,2
9,2 Challenge Intensity 7,4
16,8 Spieltempo 16,9
15 Ballbesitzphasen (geg. Strafraum) 20
00:14 Ballbesitzdauer (Ø) 00:10

*Alle Daten stammen von Wyscout. Benutzung der Daten von Wyscout unter der Journalistenlizenz des Anbieters.Die Terminologie von Wyscout wird in diesem Glossar erläutert.

5. Die Stimmen

Robert Klauß: „Wir haben kein gutes Spiel gemacht. Ich habe eine große Wut in mir, auch schon in der Halbzeitpause darüber, wie wir uns präsentiert haben. Wir haben ganz ordentlich reingefunden, ab der 10. Minute dann aber viel vermissen lassen. Das war nicht ausreichend, was wir geboten haben. Die Zweikampfquote war unterirdisch, wir hatten extrem viele Fehlpässe. Wir haben viele einfache Fehler gemacht, dementsprechend war ich überhaupt nicht zufrieden mit der Leistung. Wir werden mit der Mannschaft hart ins Gericht gehen. Wenn wir der Meinung sind, dass einige Spieler nicht an ihre Grenzen gehen, dann werden wir das klar ansprechen. Damit bin ich nicht einverstanden. Dann wollen wir auch von der Mannschaft Antworten hören, warum es erst nach dem 0:2 etwas besser aussah. Wir sind in einer Situation, in der wir punkten müssen – und heute haben wir nicht gepunktet.“

Timo Schultz: „Wir haben heute ein sehr aktives Zweitliga-Spiel gesehen. Meine Mannschaft hat es 70 Minuten richtig gut gemacht. Alles in allem war unsere Führung verdient. Dann haben wir es leider verpasst, am Ende nochmal nachzulegen. Mit dem Anschlusstreffer kippte es nochmal, am Ende müssen wir froh sein, dass wir nicht noch den Ausgleich kassieren.“

Lukas Mühl: „Ich habe vor beiden Toren schlecht verteidigt. Das war heute für mich ein gebrauchter Tag. In den letzten 20 Minuten haben wir gesehen, was möglich gewesen wäre. Wir haben es heute leider nicht konstant auf den Platz gebracht und deshalb verloren. Wir müssen die Basics wie Zweikämpfe und zweite Bälle auf den Platz bringen, sonst wird es schwer. Dass die Fans unruhig sind, ist verständlich. Daran tragen wir die Schuld. Wir müssen jetzt klar bleiben.“

Andreas Bornemann: „Die Mannschaft hat eine tolle Mentalität gezeigt. Das zeichnet das Team aus. Wir hätten das Spiel gerne früher entschieden. Wir haben sehr viel Zeit investiert, um die richtigen Schlüsse zu ziehen aus dem ersten Drittel der Saison. Das haben wir gemacht, haben die richtigen Spieler für uns gewonnen, dazu die Rückkehrer wie Guido Burgstaller. Jetzt sind wir auf einem guten Weg. Wir vergessen aber nicht, wo wir herkommen. Jetzt tun wir gut daran, jede Woche zu versuchen, eine ähnliche Leistung auf den Platz zu bringen. Dann werden wir noch einige Punkte holen. Jetzt bin ich froh, dass wir bei einem direkten Konkurrenten gewonnen haben.“

Dennis Borkowski: „Mein erstes Tor freut mich natürlich, aber ich hätte am Ende gerne noch den Punkt mitgenommen. Dass es nicht gereicht hat, müssen wir uns selbst zuschreiben. Wir haben einfach zu viel zugelassen. Wir müssen besser in die Zweikämpfe gehen und haben viele zweite Bälle verloren. Dann wird es schwierig gegen so einen Gegner, der spielerisch gut war. In den letzten 20 Minuten hatten wir dann die Chancen und müssen da noch den Ausgleich machen.“

Philipp Ziereis: „Wir haben einen Lauf und ein klasse Team. Wenn wir das dritte Tor machen, haben wir früher Ruhe. Am Ende bekommen wir noch einen rein, können dann aber alles gut verteidigen. Dass wir solche Spiele gewinnen, spricht für uns. Nun wollen wir unseren Lauf fortsetzen und jedes Spiel so angehen wie heute und so viele Punkte wie möglich holen.“

6. Die Noten 

Spieler CU-Note Kicker NZ BILD SofaScore
Christian Mathenia +3 2,5 2,5 2 6,8/10
CU-Urteil: Beim 0:1 machtlos, am 0:2 dran, feine Parade gegen Matanovic in der Schlussphase.
Noel Knothe 4 6,4/10
CU-Urteil: Früh verletzt raus, bis dahin mit einem sehenswerten Ausflug.
Asger Sörensen 4- 5 4 5 6,3/10
CU-Urteil: Schlechtes Kopfballspiel vorm 0:1. Sonst meist ordentlich ohne zu glänzen.
Lukas Mühl 6 6 6 6 5,6/10
CU-Urteil: Desaströses Spiel. Legte Burgstaller eine Großchance auf, ließ ihn vorm 0:1 passieren und verschuldete den Elfmeter. 
Tim Handwerker 4,5 5 5 5 7,3/10
CU-Urteil Vorm Spielzug, der zum Elfmeter führte schläfrig und/oder abgelenkt. Sonst defensiv in den Duellen okay, vorwärts schwach.
Tom Krauß 4 4 4 4 6,9/10
CU-Urteil Mit einigen guten Ballgewinnen, aber auch nicht immer präsent. Musste zur Pause gelb verwarnt in der Kabine bleiben.
Johannes Geis 4 4,5 4,5 4 6,8/10
CU-Urteil: Schwache Standards, ordentliches Passpiel. Lenkte aber auch nicht genug.
Nikola Dovedan 5- 5 5,5 5 6,5/10
CU-Urteil: Kaum eingebunden, viele kleine Fehler.
Fabian Nürnberger +5 5 4,5 5 6,5/10
CU-Urteil: Bemüht, aber lief meistens nur hinterher.
Mats Møller Dæhli 3 3,5 3 3 6,7/10
CU-Urteil: Gefühl für die Räume, stieß immer wieder in sie. Gutes Pressing, am Ende auch mit Schusschancen.
Fabian Schleusener 5- 5,5 5,5 5 6,6/10
CU-Urteil: Fand quasi gar nicht statt. Immerhin nur mit einem Fehlpass in zehn Versuchen.
Tim Latteier +4 4 4 4 7,1/10
CU-Urteil: Vorlage zum 1:2. Defensiv nicht immer sattelfest, aber viel Energie nach vorne.
Manuel Schäffler 5 5 4,5 5 6,3/10
CU-Urteil: Ebenso wie Schleusener kaum eingebunden und auch wenig zielführende Aktionen.
Georg Margreitter 4- 4,5 4,5 5 6,8/10
CU-Urteil: Kam in der Elfmetersituation zu spät, war immer wieder das Geschwindigkeitsdefizit anzumerken. Insgesamt aber mit vielen gewonnenen Duellen.
Dennis Borkowski 3- 3 7,4/10
CU-Urteil: Erstes Tor, sehr präsent, gute Ablagen, nur nicht immer durchsetzungsfähig.
  -/10
CU-Urteil:  

125 Gedanken zu „Gänzlich unterlegen – Analyse zu St. Pauli

  • Gehe soweit mit, aber hat nicht Schleusener nach der Schäffler Einwechslung auf links außen gespielt und nicht Dovedan!?

    Antwort
  • Warum Dovedan und Schleusener aktuell in der Startelf stehen, kann ich mir beim besten Willen nicht erklären, da kommt nichts. Darüber kann auch das Tor letzte Woche nicht hinwegtäuschen.

    Mir ist klar, dass die Bank auch wenig hergibt, aber mit Behrens statt Dovedan hätte man gleich mal eine andere Körperlichkeit drinnen, Schäffler muss, wenn er fit ist ohnehin spielen. Wenn er nicht kann, halte ich Borkowski für wesentlich dynamischer – und augenscheinlich torgefährlicher als Schleußener.

    Auch wenn er defensiv nicht so intensiv gefordert wurde, sehe ich nicht, warum wir den Rest der Saison nicht Latteier als Rechtsverteidiger spielen lassen sollten. Dass ein Offensivspieler aus Liga 4 keinen Qualitätsverlust als RV bedeutet, sollte der Stammbesetzung und dem Sportdirektor zu denken geben.

    Margreitter ist für mich in der IV keine ernsthafte Alternative, Knothe ist wieder verletzt, also führt ans Sörensen-Mühl ohnehin kein Weg vorbei. Es sei denn, Hack wird wieder fit, Nürnberger rutscht ins DM und Kraus geht in die IV…

    Aktuell wäre mir nach:
    Früchtl – Latteier, Mühl, Sörensen, Handwerker – Geis, Kraus – Möller-Dähli, Behrens, Nürnberger – Schäffler
    (zumindest solange Hack und Lohkemper ausfallen)

    Antwort
    • Mühl würde ich vorerst nicht spielen lassen. Dessen Nerven scheinen durch zu sein. Abstiegskampf scheint Gift für unser Sensibelchen zu sein.

      Ich würde entweder Knothe, Krätschmer oder Margreitter neben Sörensen spielen lassen: Mathenia hat ein gutes Spiel gemacht und sollte selbstverständlich wieder spielen.

      Wenn wir das nächste Spiel mit Schleusener und Dovedan beginnen, dann setze ich richtig viel Kohle auf den KSC. Schleusener war das ganze Spiel nicht zu sehen. Grausam und nicht mal drittligareif.

      Antwort
      • Knothe ist verletzt, Krätschmer habe ich bisher genau einmal spielen sehen und da war er der schlechteste Mann am Platz und Margreitter hat in meinen Augen die Hauptschuld am gestrigen 0:2. Insofern weiß ich nicht, was das besser machen soll.

        Über die Saison gesehen ist Mühl unser stabilster Verteidiger, ob einem das jetzt gefällt oder nicht.

        Antwort
        • Über die Saison gesehen ist Mühl unser stabilster Verteidiger, ob einem das jetzt gefällt oder nicht.

          Traurig, dann sind wir schon so gut wie abgestiegen.

          Ich will gar nicht bashen, aber der Junge braucht mal eine Pause und wir benötigen für ihn dringend Alternativen, für Sörensen gilt leider in etwa das gleiche. Die beiden nehmen sich nicht viel bzgl. Qualität.

          Antwort
          • Sörensen bekommt sie, der hat sich einen Zeh gebrochen. Knothe fällt mit Bänderriss ebenfalls aus. Mühl wird dir jedenfalls erhalten bleiben.

            Antwort
    • Krauß wäre mir etwas zu übermotiviert für die Innenverteidigung, aber gibt es nach dem Spiel gestern noch irgendeinen Grund den Krätschmar nicht auszuprobieren ?
      Wenn man Krätschmar jetzt nicht bringen möchte, hätte man ihn nie aus Schweinfurt holen dürfen.

      Antwort
      • Ich würde davon ausgehen, dass sich die Spielweise von Krauß der Position anpasst. Aber er wäre spielerisch von hinten raus ein Fortschritt.

        Krätschmer ist in meinen Augen nicht für die erste Elf/Mannschaft geholt worden. Möge er mich lügen strafen.

        Antwort
    • Ich würde in der Aufstellung dann trotzdem Borkowski statt Behrens sehen. Der hat finde ich schon Potential angedeutet, aber viel mehr gefällt es mir, wenn Spieler auf dem Platz sind, die Pressing verstehen. Das hat selbst mit Dovedan gar nicht so schlecht funktioniert – immer bis Schleusener dran war und irgendwo hingeirrlichtert hat.

      Latteier hat mir mit Ball auch ganz gut gefallen. Aber als Abwehrspieler seh ich ihn einfach nicht. Auch wenn am Ende es im Ergebnis gleich ist – der arme Kerl wird auf der Position doch verheizt…

      Antwort
      • Wenn ich mir anschaue wo Sorg herumläuft und wie viel Platz Darmstadt bei Flanken hatte, dann kann er jedenfalls nicht die Lösung sein. Wenn Knothe fit ist, ist er eine Option, aber man sah auch bei seiner frühen gelben Karte wieder, dass das nicht seine Position ist. Latteier kann offensichtlich flanken, damit hat er den restlichen Spielern auf der Position schon etwas voraus.

        Dovedan macht mir das Spiel viel zu oft zu langsam und liegt generell zu oft. Er hat immer ein paar Aktionen dabei, die anteasern was er eigentlich könnte, aber insgesamt ist es einfach frustrierend. Borkowksi wäre natürlich auch eine Option, keine Frage, aber dann sitzt wieder keiner mehr draußen von dem ich erwarten würde, dass er noch Einfluss auf das Spiel nehmen kann, wenn er gebracht wird.

        Antwort
    • Und wo siehst du die Körperlichkeit bei Behrens? Für mich ist er viel zu langsam, träge um in einen Zweikampf zu kommen. Siehe auch sein Hinterhertraben beim 0:1 von Regensburg. Zudem braucht er viel zu lange um einen Ball zu kontrollieren. Ein Zehner ist er auch nicht, bliebe nur seine Torgefahr. Aber da lasse ich lieber Borkowski neben Schäffler auflaufen, da dem ein zweiter schneller Stürmer auch gut tut.

      Zudem steht überhaupt noch nicht fest, dass Knothe ausfällt

      Antwort
  • Sehr schöne Analyse und gute Einordnung des Klaußschen „ich-zeig-Euch-mal-dass-ihr-keine-Ahnung-habt“-Beitrag in der PK.
    Aber die Note von Mathenia für mich zu schlecht, denn er war fehlerlos. Nicht zu vergessen die Burgi-Hacke, die er in der ersten Hälfte top verteidigt hat.
    PS: Die Notentabelle hat einen leeren Eintrag zuviel! 🙂

    Antwort
  • Ich bin auch saumässig enttäuscht von dem Spiel trotzdem mal Kirche im Dorf lassen, St. Pauli ist die Mannschaft vielleicht mit der besten Form aktuell in der 2. Liga vor allem seitdem Burgi in jedem Spiel wieder trifft. Man könnte meinen wir haben 1:6 verloren, es war nur 1:2. Ich würde jetzt nicht alles in Frage stellen.

    Antwort
    • Panik ist ohne Zweifel ein denkbar schlechter Ratgeber. Okay, das ist jetzt eher ein Kalenderspruch meinerseits – einen Heiermann in die Bierkasse. Ich wüsste trotzdem nicht, was ein neuer Trainer jetzt bringen sollte. Außer mehr Schulden. Und noch mehr Konfusion innerhalb der Mannschaft, die so schlecht zusammengestellt wurde. Wofür Hecking und Klauß in der Hauptsache nicht verantwortlich sind.

      In dieser recht ausgeglichenen Liga ist ein starkes Momentum sehr wichtig. Insofern kommt die Niederlage nicht überraschend. Dieses apokalyptische Abwehrverhalten jedoch schockiert und schürt Ängste.

      Unser nächster Gegner ist erneut eine Mannschaft mit starkem Momentum. Danach kommt Braunschweig. Das braucht man gar nicht kommentieren. Eine Muss-Situation, spätestens dann.

      Mühl war fürwahr vor Sankt Pauli unser stabilster Innenverteidiger. Ich kann es auch null nachvollziehen, wie man in einem Spiel drei derart kapitale Böcke schießen kann, die wohl auch in der Kreisklasse des Schlechten zu viel wären.

      Ich hoffe wirklich, dass Klauß die richtigen Schlüsse zieht. Dovedan und Schleusener sind definitiv keine Kandidaten mehr für die Startelf. Und Mühl…

      ….gerade kam die Meldung, dass Knothe und Sörensen wohl ausfallen, womöglich auch für länger. Unfassbar. Mühl dürfte somit spielen – mangels Alternativen.

      Antwort
    • Das hätte aber locker ein 1:6 sein können. Gegen ein zwar formstarke Truppe, aber dennoch nur gegen Pauli. Und da waren wir wie in fast allen letzten Spielen spielerisch, kämpferisch und auch von Körpersprache und Geschlossenheit eine Klasse schwächer. Wir sind seit Wochen die formschwächste Mannschaft – vielleicht noch zusammen mit Osnabrück. Was ist also das „alles“ noch sein, was man nicht in Frage stellen soll?

      Antwort
  • Juwe, ich glaube, es geht hier nicht meh3 um die Kaliber unserer Gegner. Es geht um den katastrophalen Zustand unserer Mannschaft…. Ob gegen St. Pauli, Sandhausen, Regensburg oder Hannover. Das ist doch mittlerweile total egal…. wir verlieren!

    Antwort
  • Es ist halt nun mal so, dass höchstens 5 Spieler dieser Mannschaft das Format haben mit der 2. Liga mitzuhalten. Der Rest ist Mittelmaß 3. Liga. Wer ist da jetzt schuld? Ein Management, das nicht in der Lage ist, endlich mal einen Sponsor zu finden, der bereit ist, mehr Geld in den Club zu investieren? Da warten wir schon etliche Jahre drauf. Da waren ja die Zeiten von Roth noch goldig. Und natürlich ist auch das Scouting zu kritisieren, wenn man nur solche Spieler an Land zieht, die in anderen Vereinen nicht zum Zuge kommen. Eine Auffangstation (Arbeitsbeschaffungsclub) für unterdurchschnittliche Arbeitsspieler, die nur da sind, weil sie woanders keine Chance haben und gleich wieder verschwinden würden, wenn sie die Chance hätten.

    Antwort
  • Also RK hat bei mir gestern sehr viel Kredit verspielt. Wie ein Teenie aus dem Getto wollte er da an die Spieler von St. Pauli. Sehr unprofessionell, ja schon zum Fremdschämen. Dann noch seine vollkommen unangebrachte Fachsimpelei in der PK um zu zeigen wie wenig alle anderen vom Fussball verstehen.
    Unerträglich arrogant. Fans von anderen Vereinen lachen sich darüber nur noch kaputt. Aus meiner Sicht zeigt das ganz klar in welchen Sphären dieser Herr schwebt und das er die Mannschaft mit diesem taktischen Firlefanz total überfordert. Unter dem Strich ist Fussball einfach. Du musst gewinnen. Wer da wann wo abkippt oder ballentfert rumturnt ist vollkommen egal. Krauß ist schwer angezählt, da bin ich sicher. Und ich persönlich glaube das wir ihn, sollte er in Nürnberg scheitern nicht mehr so schnell als Cheftrainer im deutschen Profifußball sehen werden. Aber vielleicht wird ja auch alles gut.

    Antwort
    • Sollte Er in Nürnberg scheitern wird es für uns schwer einen vernünftigen Trainer zu bekommen.
      Wer will sich dieses Trainergrab dann noch antun?

      Antwort
    • “Unterm Strich ist Fußball einfach” dürfte der größte Fehlschluss oder zumindest die größte Illusion der Sportgeschichte sein.

      Antwort
      • Ich formuliere es anders. Das Fussball Geschäft ist einfach. Du musst gewinnen. Wenn du zu oft verlierst bist du weg. Da hilft kein Einser-Abschluss und kein noch so großes theoretisches Wissen. Leider. Aber vielleicht schafft es die Mannschaft ja noch rechtzeitig den Trend wieder umzukehren und das was der Trainer verlangt auch umzusetzen. Wenn sie es versteht und dazu in der Lage ist. Vielleicht müssen sich die Spieler aber auch zu sehr auf das abkippen und aufs breit ziehen konzentrieren und es fehlt dann die Konzentration um erstmal den Ball gescheit zu stoppen oder einen geraden Pass zu spielen?! Ich weiß es nicht.

        Antwort
    • Also ich finde die PK nicht befremdlich. Er war frustriert und sauer – zum Glück. Und die Frage des Reporters war sicher legitim, aber eben auch ein wenig provokant. Da finde ich es ok mal ganz konkret aufzuzeigen, was ein Matchplan heutzutage beinhalten kann. In jedem Fall besser als provokant „flach spielen, hoch gewinnen“ zu antworten.

      Auch sein nerviges dauerlamentierend beim 4.Schiri oder den Blödsinn nach dem Schlusspfiff, finde ich nicht total dramatisch. Klar, das kann er sich sparen, aber das ist für mich zumindest nicht schädlich, was die Zielerreichung angeht.

      Aber genau hier, sehe ich das Hauptproblem:
      – wir haben viel zu wenig Punkte
      – es ist kein Fortschritt, sondern Rückschritt zu erkennen (und das hat wenig mit den Verletzten zu tun)
      – ich verstehe seine Aufstellungen nicht. Gestern Schleuse als Zentralstürmer war auf Ansage ein Flop. Das ewige Festhalten am ligaschwächsten Torwart kann er niemanden erklären
      – er schafft in den Halbzeitpausen keinerlei Impulse. Nicht umsonst, lagen wir 9x zurück und haben alle Spiele dann auch verloren
      – beim einzig guten Spiel, dem 1:1 gegen HSV, war Schweinsteiger an der Linie

      Insofern sehe ich auch keinen Anhaltspunkt, wie RK den Turnerbund schaffen will. Gehen wir mit ihm in das Spiel in Karlsruhe, sind die Punkte sicher weg. Es muss jetzt reagiert werden.

      Antwort
  • Ich denke schon, dass sich unser junger Trainer bemüht und versucht unseren Purschen beizubringen, wie man doch Fußball spielen solle. Jedoch hören diese nicht auf ihn und laufen von Spiel zu Spiel immer wieder wie aufgezogen und abgespielt ihren Trott herunter. Immer der selbe Fußballstiefel. Gehemmt, gebremst, schnell abspielen, um ja keine Fehler zu begehen, sinnlos nach vorne dreschen und ja nicht zuviel kämpfen müssen. Dann lieber rumschimpfen. Wenn man dann im Interview hört, dass es in diesem Spiel wohl nicht so geklappt habe, dann fragt man sich schon. Da fehlt es an Einsicht, die Erkenntnis, dass die 2. Liga, wenn man schon spielerisch nicht mithalten kann, kämpferisch ausgleichen muss. Wenn nein, sackt man eben ab, so wie es auch letztes Jahr und auch jetzt wieder der Fall ist.

    Antwort
    • Die Analyse von Klauß war auf den Punkt richtig. Er hat klar gesagt es fehlte an den Basics Zweikampfintensität, 2. Bälle, sichere Pässe über 10m, und dann kommt man gar nicht zum Plan den man eigentlich hatte. Die Einsicht bei Robert Klauß und Sichtweise ist völlig richtig und bildet die Realität ab. Der Punkt ist wir hatten noch keinen Trainer der das mit diesem Kader hinbekommen hat, er grübelt sicher auch.

      Antwort
      • Da bin ich völlig bei Dir. Die Fehleranalyse war punktgenau.
        Doch wie kommt er dann auf den seltsamen Trichter (s)ein verschwurbeltes Laptop-Fachwissen über supertolle, abkippende, asymetrisch diamentral abkippende Fußballspieler als Matchplan zu deffinieren, bzw einzufordern?

        Die Basics waren falsch! Sind sie übrigens seit langem.

        Aber seine tolle, moderne Fußballphilosophie (*lach*) wurde/wird nicht umgesetzt und darum sind wir derzeit chancenlos?

        Antwort
  • „Also RK hat bei mir gestern sehr viel Kredit verspielt“.

    Das wird ihn aber wurmen und ihm schlaflose Nächte bereiten. Ist das nun sachliche Kritik oder ein subjektiv motivierter Verriß?

    Antwort
    • Das ist nur meine bescheidene Meinung. Aus meiner Sicht darf sich ein Trainer bei aller Emotion nicht so aufführen. Und das zur Schau stellen der Fachkenntnisse ist halt schon auch grenzwertig wenn man derart wenig erfolgreich ist. 😀

      Antwort
      • Ich erinnere mich noch an die Aussage von Hanno Behrens nach der gewonnenen Relegation, dass man jetzt eigentlich auch Jens Keller zur Nichtabstiegs-Feier einladen müsste. Keller war scheinbar beliebt innerhalb der Mannschaft – und trotzdem waren die Leistungen mangelhaft.

        Was man jetzt Klauß als Arroganz auslegen mag, ist eine Verunsicherung, warum die Mannschaft derart abkackt – nachdem ja noch vor wenigen Wochen Lernerfolge zu sehen waren. Das kann ja keiner leugnen – die gab es ja zeitweise wirklich.

        Antwort
        • Die Leistungen waren unter allen Trainern mangelhaft ausnahmslos allen, das gilt ebenso für Wiesinger, das Relegations Rückspiel war ebenso unterirdisch obwohl man selbstbewußt auftreten hätte können, was sagt einem denn dann naheliegende Logik, es kann auch Mourinho kommen und der Kader performt nicht anders. Der Kader ist das Problem. Einige überschätzte Spieler die nichtmal Zweitliganiveau konstant bringen und das ganze Konstrukt hat zu wenig Konstanz und Widerstandsfähigkeit. Da kann man noch 10 mal den Trainer wechseln, es bringt nichts.

          Ohne nachtrauern, aber eines muß man Köllner lassen, er hat bei Zusammenstellung seiner Teams außergewöhnlich viel Wert auf Charakter gelegt, also im Sinn von Fußball arbeiten und sich reinhauen. Damit sind wir ohne außergewöhnliche Qualität dann auch aufgestiegen. Das fehlt diesem Kader in Gänze. Da wehrt sich niemand wirklich, wenns schwierig wird.

          Antwort
          • Ja, das ist natürlich auch nicht von der Hand zu weisen. Jeder Übungsleiter wurde zuletzt immer wieder Opfer von übelsten, im Profifußball kaum vorstellbaren individuellen Fehlern der Kicker in rotschwarz. Aus meiner Sicht hat allerdings RK, aber auch DH vor einigen Wochen den Fehler gemacht den Druck von der Mannschaft nehmen zu wollen und davon gesprochen das man nicht punkten müsse, sondern könne und wolle.
            Jedem Fan war klar, daß die Spiele gegen Regensburg, Sandhausen, Darmstadt und Pauli (vor) entscheidenden Charakter haben würden. Die Ausbeute ist bekannt, die Art und Weise der Auftritte den Aussagen der sportlichen Leitung entsprechend „komme ich heute nicht komme ich morgen“. Aus meiner Sicht sind das billige handwerkliche Fehler in der Führung der Mannschaft, die man halt macht wenn man nur das Hochtrabende im Blick hat. Jetzt wo das Kind fast in den Brunnen gefallen ist fängt man (endlich) an auch mal Klartext zu sprechen und zieht auch hoffentlich mal personelle Konsequenzen. Ich wünsche mir natürlich das alles irgendwie gut ausgeht, denn ein Abstieg wäre der Super GAU. Viel Grund zur Hoffnung sehe ich allerdings nicht.

            Antwort
    • Ich glaube wirklich, dass die PK Klauß eine schlaflose Nacht beschert hat😉. Vielleicht nicht unbedingt wegen Lupus, aber seine Ausführungen zum Matchplan sind nicht bei vielen Anhängern gut angekommen.

      Antwort
      • Also Trainer sind auch Menschen und Klauß noch ein junger Trainer, klar hat er sich angefasst gefühlt als ihm in der PK direkt danach, quasi unterstellt wurde ob er überhaupt einen Matchplan hatte. Der asymetrische abklappende Linksverteidiger hätte natürlich nicht sein müssen. Aber vielleicht sollten wir auch mal zu einem Trainer halten und eher dem Team in den Hintern treten.

        Antwort
        • Also ich finde man kann das eine tun ohne das andere zu lassen. Mir hat halt das wiederholt arrogante Wegbügeln von kritischen Nachfragen durch Klaus nicht gefallen. Und ich finde das er auch in anderen Bereichen Fehler gemacht hat. Heißt ja nicht das man ihn gleich entlassen muss. Denn das die Hauptursache für die Misere in den Fehlleistungen und dem Unvermögen der Spieler liegt kann man ja an jedem Spieltag sehen.

          Antwort
          • Ein arrogantes Wegbügeln kann ich nicht erkennen. Auf die Frage nach dem Matchplan hat RK den Matchplan erklärt. Wenn man das nicht hören will, sollte man die Frage auch nicht stellen. Außerdem sind die Erklärungen jetzt auch nicht gerade eine Raketenwissenschaft. Das ist doch heutzutage das kleine Einmaleins des Fußballs. Wenn Du das nicht beherrscht als Trainer, hast du im Profifußball nichts verloren. Daran muss man dann eben die Fähigkeit der Spieler messen. Die Zeiten, in denen Fußball ganz einfach war, wie Du oben schreibst, sind halt auch schon lange vorbei.

            Antwort
            • Natürlich muss ein Trainer diese Fachkenntnisse haben. Aber ich habe noch keinen Trainer erlebt der es wiederholt nötig hatte diese in dieser Art und Weise und in dieser Tiefe öffentlich zur Schau zu stellen und damit eine fachliche Überlegenheit zu demonstrieren. Solche Antworten kann ich in der Abschluss Prüfung im Trainer Lehrgang bringen bei Leuten auf fachlicher Augenhöhe, aber doch nicht in einer PK. Vor allem kann ich das machen wenn ich erfolgreiche Arbeit leiste, aber nicht nach einem wiederholt erbärmlichen Auftritt der eigenen Mannschaft. Das war mir persönlich einfach zu viel des Guten. Muss ja nicht jeder so sehen, dafür diskutiert man ja in so einem Forum.

              Antwort
              • Ich kann ihn gut verstehen. Er muss sich doch nicht von einem dahergelaufenen Boulevardschreiberling blöd von der Seite anmachen lassen, er hätte keinen Plan!

                Das war eine unverschämt provokante Frage (? Frage, nein, Behauptung!), die so eine Reaktion geradezu erzwungen hat. Was hätte er sagen sollen? Wenn er nicht ins Detail geht, klingt das wie eine Ausflucht. Also hat er es erklärt. Was gibt es daran auszusetzen?

                Wenn Dir jemand Inkompetenz unterstellt, ist es das Beste, das Gegenteil zu demonstrieren.

                Antwort
                • Die Nürnberger Medien sind halt mal wieder der Meinung, es werde Zeit für eine Trainerdiskussion. Was mich beruhigt ist, daß da im Hintergrund ein Dieter Hecking wohl besser einschätzen kann, ob der Trainer nach wie vor der Richtige ist als diese Fußballexperten bei Bild und NN/NZ.

                • @Beate, genau, das denke ich auch. Für Hecking dürfte entscheidend sein, wie das Innenklima zwischen Mannschaft und Trainer ist. Er kennt das ja zur Genüge. Und solange das Verhältnis intakt ist, besteht auch Hoffnung auf Besserung. Dann wird er am Trainer festhalten, denn das Kernproblem der Mannschaft, die mangelnde Intensität, haben inzwischen 4 bis 5 Trainer nicht dauerhaft beheben können. Sogar unter Köllner habe ich das – in der Bundesliga – oft bemängelt.

                  Ich hoffe sehr, dass sich alles nicht noch mehr zuspitzt…

                • Vollkommen deiner Meinung!!! Schreiberlinge machen noch mehr Fehler.

              • Lupus

                Aber ich habe noch keinen Trainer erlebt der es wiederholt nötig hatte diese in dieser Art und Weise und in dieser Tiefe öffentlich zur Schau zu stellen

                Du kannst Dich jetzt schon nicht mehr an Köllner erinnern? Damals dauerten PKs teilweise länger als 30 Minuten und es gab deutlich weniger Fragen als heute. Köllner hiel minutenlange Monologe. Ok er hatte weniger die hippen denglichen Fachbegriffe drauf, aber auch da wurde den Journalisten lang und breit erklärt, was diese leider nicht erkennen würden.

                Antwort
                • Und ich empfinde die taktischen Exkurse von Klauss nicht als eitle Zurschaustellung, sondern als gutgemeinte Erklärung für Interessierte, die Einblicke in die Welt der Taktik von nie dagewesener Offenheit erlauben. Mir gefällt das, im Gegensatz zu manch selbstgefälligem Geplapper. Da lohnen sich die PKs wenigstens, man kann was lernen. Im Gegensatz dazu ist es in der Branche eher üblich, Journalistenfragen mit den immergleichen Stereotypen abzubügeln, so dass sich das Zusehen nicht lohnt.

                  Das Vermitteln von Inhalten als Arroganz zu empfinden ist eher Ausdruck des eigenen Unverständnisses 😉

        • Also Augen zu und durch? -Ja, wahrscheinlich besser.
          Sandhausen hat Schiele entlassen, vielleicht wäre es wirklich mal an der Zeit, nicht den Mechanismen der Branche zu folgen.

          Antwort
          • Ja, ich würde auch sagen Augen zu und durch, weil ich glaube das die Mannschaft nicht viel mehr her gibt und ich hoffe, das Klaus noch rechtzeitig erkennt wo die Probleme liegen und das Ruder noch rum reißt so das es am Ende vielleicht doch noch knapp reichen wird.

            Antwort
            • Auf jeden Fall Augen zu und durch!
              Ich mache mir nur Sorgen, weil es scheint, dass RK langsam die Nerven verliert. Er scheint mir weniger krisenresistent, als ich gehofft habe…

              Antwort
            • das Klaus noch rechtzeitig erkennt wo die Probleme liegen

              Du kannst dir sicher sein daß Klauß die Probleme von uns allem am besten erkennt, er arbeitet mit den Spielern täglich seit einem halben Jahr! Dazu ist es immer schön einfach hinterher zu urteilen als vorher die Entscheidungen zu treffen.

              Antwort
        • Ganz sicher ist das Team, zusammengestellt von Personen, die Gott sei Dank Geschichte sind, das Hauptproblem. Selten so eine tote Truppe gesehen, alle warten auf das Ende der Saison und die meisten auf einen möglichen Wechsel….zumindest die, die vielleicht nach dem Desaster noch jemand will. Klauß ist hoffnungslos überfordert und, da bin ich sicher, hat bestimmt auch bei der Mannschaft einen ganz schweren Stand. Kein Wunder angesichts solch angeberisch wissensarroganter Zwangskomödien. Es lacht die halbe Fußballwelt, ich höre das aus vielen Städten, die sonst nix mit dem Nürnberg und dem Club zu tun haben. Echt gut gemacht, Streber!
          Nichtsdestotrotz bitte nicht den nächsten abgehalfterten Loser an den Valze holen. Sondern einfach das naheliegende veranlassen. Hecking in den Trainingsanzug. Ich wette, wir erkennen nach 4 Wochen diese Schläfervereinigung nicht wieder.

          Antwort
          • Hab keine Ahnung, was auf „Facebook“ los ist, da ich diese Technologie des davon profitierenden US-Konzerns nicht nutze. Wenngleich man schon erahnen kann, was dort los ist.

            „Wissensarrogant.“
            „Angeberisch.“
            „Zwangskomödiantisch.“
            „Streber.“

            Muss das denn sein, @Axel? Kennst Du Robert Klauß privat, um ihn derart zu charakterisieren? Bei allem Ärger und Sorgen, die uns unser Club wieder mal macht, sollten wir doch nicht über Menschen urteilen, die wir privat gar nicht kennen. Klauß war halt angepisst und verärgert – vor allem wohl auch durch diese Minus-Leistung seiner Mannschaft. Dann hat er eben so reagiert, was ohne Zweifel, da geb ich Dir Recht, nicht besonders clever war.

            Generell kannst Du davon ausgehen, dass Hecking darüber wacht, inwiefern Robert Klauß die Mannschaft noch erreicht. Sollte dies nicht mehr der Fall sein, wird er handeln. Handeln müssen.

            Was die Zusammenstellung der Mannschaft anbelangt, stimme ich Dir zu.

            Antwort
            • @fränki: ich habe meinen facebook account vor exakt zehn jahren stillgelegt. aber ich nehme nichts zurürck in sachen rk. er mag ein netter mensch sein, seine vorstellung auf der pk war unterirdisch und peinlich.

              Antwort
              • Sorry bezüglich Facebook. Was dies anbelangt, sind wir wohl einer Meinung.

                Ich fand die Reaktion, es war eine Re-Aktion von Klauß, nicht so schlimm. Mir ist es lieber, jemand zeigt Emotionen und zeigt auch, dass ihn die sportliche Situation massiv ankekst als dass er aalglatt antwortet, so als ginge es ihm nichts an.

                Und wenn ich ehrlich bin, habe ich auch schon in einer unterirdischen und peinlichen Art auf Dinge reagiert. Wir alle machen mal Fehler, @Axel.

                Antwort
              • Er hätte diese dämliche Frage ja auch mit „was kann ich dafür, dass Du keinen Matchplan erkennst“ oder „vielleicht weil dir dazu der Sachverstand fehlt?“ beantworten können, stattdessen hat er sie sachlich beantwortet, indem er den Matchplan erklärt hat.

                Ich kann doch Einstein nicht vorwerfen, dass ich die Relativitätstheorie nicht verstehe, selbst wenn ich ihn aufgefordert habe, sie zu erklären…

                Antwort
                • Die PK direkt nach einer riesen Enttäuschung, er hat ja niemanden beleidigt, ist ja nichts schlimmes passiert. Und seine klare Aussage daß es derzeit an den Basics fehlt, die notwendig sind um einen Matchplan auch umzusetzen, fand ich sehr zutreffend.

                • Dass Martin Funk, der in meinen Augen gerne mal Fragen mit provokanter Note stellt, dann auch noch einen „Bild“-Artikel daraus strickt und somit Stimmung macht gegen den Club-Trainer, finde ich ziemlich mies. Oder eben typisch Boulevard-Presse.

                  So was nennt man im fußballerischen Fachchinesisch: Nachtreten.

                  Funk hat provokant gefragt, Klauß hat genervt geantwortet – damit hätte gut sein müssen unter Männern. Daraus einen Artikel zu stricken, der ohne jegliche Substanz nur Stimmung macht gegen den Trainer des 1. FC Nürnberg, ist, mit Verlaub, eine miese Nummer.

                • Optimist,beste Sportjournalistin der NN,NZ Sara Denndorf!!!
                  Hochachtung.

                • Hallo Optimist,lese doch
                  die Artikel von Sara Denndorf mit Abstand beste Sportjournalistin der NN NZ . Hochachtung

                • Wie unterschiedlich das gesehen wird zeigt ein lesenswerter Kommentar auf dem Fussball-Blog Cavanis Frisör (kannte ich bis dahin auch nicht) der mit einem wie ich finde beachtenswerten Satz endet;

                  „Ich habe herausgefunden, warum Robert Klauß eine Mannschaft in der 2.Bundesliga trainiert und ich nicht.“

                  Und das meint der Autor nicht verächtlich!

                  hier der Link zum gesamten Kommentar

                  https://cavanisfriseur.de/kommentar-zum-robert-klauss-video-mehr-als-nur-heisse-luft/

                • @Monika, ja, die lese ich gerne. Habe sie auch schon öfter hier verlinkt 😉

  • Mathenia (C)
    Handwerker, Krauß, Krätschmer, Sorg
    Geis
    Nürnberger, Möller-Daehli, Latteier
    Borkowski, Schäffler

    Antwort
  • Rhein blüht in Rostock auf,
    Ishak blüht in Polen auf,
    Medeiros blühte in Portugal auf,
    Misidjan in Holland.

    Meint ihr, dass das keine Rückwirkungen auf die Mannschaft hat? Da wird bestimmt noch privat telefoniert.
    Das erfahren auch die Manager der Spieler und am Schluss kriegt der Club nur noch Spieler, die sonst niemand haben will.
    Mit solchen Spielern kann man theoretisch auch eine Mannschaft entwickeln, wenn der Verein gut im Bereich Psyche und Ernährung ist. Ich habe bei meinen Kindern extreme Entwicklungen gesehen, positiv und negativ. Kommt darauf an, welchen Umgang sie haben.
    Ich kenne die Situation am Valznerweiher nicht. Bei den paar Eindrücken, die ich habe, vermute ich fehlende Leistungskultur. Das beginnt eigentlich schon beim OB der Stadt und geht runter bis zum Balljungen.

    Antwort
  • Hallo Lupus ich stimme dir weitgehend zu. Wenn unser Trainer vor der Mannschaft genauso schwafelt wie auf der Pressekonferenz dann wundert mich nichts mehr. Mich würde es nicht wundern wenn wir uns in 6 Monaten in der 3. Liga wiederfinden

    Antwort
  • Ganz oft wird davon gesprochen, dass sich die Mannschaft durch die dünne Personaldecke von alleine aufstellen würde. Dem möchte ich mal entschieden widersprechen.
    Wozu hat der Club denn die U23 wenn die wirkliche Durchlässigkeit bei nahezu null ist. Bevor ich Schleusener und Dovedan noch einmal spielen lasse, schmeiße ich lieber Latteier und Shuranov rein und lasse sie mal drei, vier Spiele drin. Entweder trainieren die beiden richtig schlecht oder unser Trainer hat ausschließlich Augen für den Dosen-Nachwuchs.

    Finde es auch ziemlich billig, jetzt so auf dem Mühl rumzuhacken. Mathenia und Dovedan haben diese Saison beide schon mehrere Spiele gemacht, die schlechter waren als das von Mühl gegen St. Pauli und haben bisher soweit ich mich erinnere beide keine 6 bekommen.

    Antwort
    • Da gebe ich dir völlig Recht!
      Dovedanund Schleusener haben bisher vielzu viel Spielzeit bekommen und nichts gezeigt. Der Nachwuchs ist unbekümmert, traut sich was und hängt sich voll rein. Die sollten dafür belohnt werden und außerdem bringen sie frischen Wind rein.

      Antwort
  • Lest doch bitte Mal die Artikel von Sara Denndorf in NN,NZ ,das ist echter Journalismus!!!

    Antwort
  • Sollen wir jetzt wirklich die Artikel von Sara Denndorf lesen, Frau Back? Ist das eine hauptberufliche Journalistin? Schreibt die denn in der NN und NZ?
    Würde mich jetzt schon mal interessieren. Vielleicht hab ich da die Info dazu auch nur überlesen.

    Antwort
  • Ich finde es klasse was Robert Klauß gemacht hat, er hat Nürnberg endlich mal wieder in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Klar hat sich mancher über die Fachbegriffe lustig gemacht, dafür gibt es jetzt auch einige Artikel die sich über die Reaktion aufregen, wann hatten wir den letzten positiven Beitrag bei 11freunde?

    Zum zweiten hat er von der eigentlichen Misere herrlich abgelenkt, ohne Klauß hätte die Presse, vor allem die Boulevardpresse, doch die ganze Woche über unsere Spiler hergezogen. In einer solchen Phase ist es wichtig von den Spielern abzulenken. Erinnert sich noch jemand an die Menschenwürde-Pk von Hoeneß und Rummenigge? Klar haben sich alle lustig gemacht, aber die Mannschaft war erst mal aus dem Fokus.

    Auch gruppendynamsich ist es sinnvoll sich selbst in den Fokus der Kritik zu stellen, das führt in Gruppen immer zu Solidarisierungseffekten. Danach kann man im Training das wir gegen die weiter intensivieren. Gut auch dass Hecking nicht gleich Klauß beigesprungen ist, das hätte man nur als Schwäche ausgelegt.

    Insofern, grandiose Aktion von unserem Trainer, Chapeau.

    Antwort
    • Armin, glaubst du bei unserer Mannschaft tatsächlich noch an Gruppendynamik und Solidarisierungsprozesse? Fällt mir schwer nach den letzten anderthalb Jahren, in denen so viel passiert ist was zu Dynamik hätte führen können (Last Minute Rettung), (neuer, junger, dynamischer, fachlich hochqualifizierter Übungsleiter) so derart verpufft ist und sogar zu noch schlechteren Ergebnissen geführt hat. Naja, die Hoffnung stirbt zuletzt sagt man ja.

      Antwort
      • Das interessante ist, dass die Fachpresse durchaus Verständnis für Klauß zeigt, überwiegend applaudieren die echten Fachleute. Auch der Kicker hat das in den aktuellen Artikel zur Rückendeckung durch Hecking eingebaut.

        https://www.kicker.de/hecking-und-der-plan-mit-klauss-797557/artikel

        Dass der düpierte Boulevard und die Stammtischtrainer eher Unverständnis zeigen oder sich darüber lustig machen spricht nicht gerade für Sachverstand. Denn was in dem aus dem Zusammenhang gerissenen Filmschnipsel fehlt, ist die klare und schonungslose Analyse, was wirklich schlecht war. Auch das hat Klauß klar angesprochen und sich dabei nicht hinter Fachchinesisch verschanzt:

        „Es liegt nicht an Taktik, son­dern an den Basics, die ich schon ange­spro­chen habe: zweite Bälle gewinnen, direkte Duelle gewinnen, Sprints setzen, fleißig nach­ar­beiten, den ersten Kon­takt sauber machen, 10-Meter-Pass zum Mit­spieler bringen, mich aktiv frei­laufen. Diese Dinge müssen erst mal funk­tio­nieren.“

        Im Fehlerprotokoll steckt viel nicht erbrachte Willensleistung….

        Antwort
        • Hallo Optimist,ganz klar fachmännisch erklärt und nicht nur immer draufgehauen!!! Mach weiter so .

          Antwort
        • Basler hat sowohl als Trainer als auch als Manager gefloppt bislang. Aber er weiß, dass er leicht Geld verdienen kann, indem er in Talk-Shows oder Trash-Formaten den kettenrauchenden, trinkenden Fußball-Rebellen mimt. Markige Sprüche mit rauchiger Stimme. Und mit wenig Inhalt. Folklore.

          Was aber nichts daran ändert, dass Robert Klauß, wie Du sagst, aktuell bundesweit Thema ist und von manchen böse durch den Kakao gezogen wird. Muss er durch. Wenn die Mannschaft auch nur ein bisschen Arsch in der Hose hat, steht sie ihm bei…

          Antwort
          • Ich finde es gar nicht so schlimm, weil das Thema ja kein negatives ist als hätte er jemanden nach dem Spiel beleidigt oder umgewuchtet 😮 Sehe es selber auch eher humoristisch. Basler hat aber zu Recht angefügt wenn man ausländische Spieler hat die sich sowieso schon schwerer tun, wie solln die das verstehen also begreifen, täten sie sich selbst ja schon schwer 😮 Basler nach längerem überlegen meinte, ungwohnt zögerlich, aber er begreift was der Trainer meint ..lol

            Antwort
            • Ich denke, wenn Klauß es einem Spieler erklärt, dann wohl eher so: „wenn Du im Mittelfeld den Ball gewinnst, spiel ihn möglichst diagonal nach Außen.“

              Und den 10ern erklärt er: „bei Ballbesitz geh auf die Flügel, damit Du anspielbar bist“

              Hört sich doch in der Umsetzung ganz simpel an 😉

              Antwort
            • @Juwe

              Ich finds auch nicht schlimm. Aus meiner Sicht eine legitime, wenn auch zu emotionale Reaktion auf eine durchaus frech formulierte Frage.

              Mit diesem Empörungs-Potenzial hatte ich nicht gerechnet, als ich die Pk am Sonntagabend sah.

              Antwort
  • Klauß raus! Holt endlich einen Schleifer alter Schule! Keinen Schlau-Waafer sondern einen, der unsere Sprache spricht. Nicht das neudeutsche Gelaber, dass die Buben seit dem 14. Lebensjahr täglich im NLZ gehört haben. Schade, dass Schafstall nicht mehr zur Verfügung steht, aber evtl. würde Werner Lorant…? Einen vor dem sie Respekt haben, der sie anschreit und vor versammelter Mannschaft mal so richtig rund macht und der Lächerlichkeit preis gibt. Dessen Training aus Runden laufen, Medizinball werfen und nem ordentlichen Besäufnis (#“Taktik-Besprechung“) hinterher würde den Jungs endlich mal Beine machen.

    Jetzt ehrlich, glaubt auch nur einer, dass ein solcher Trainer-Dino hinbekommt, woran 3 unterschiedliche Trainer-Typen bisher gescheitert sind und aus unserem Team eine unaufhabltbare Gewinnertruppe formt? Und dies, die Saison ist nicht mehr soo lang, bitteschön über Nacht? Daher ergreife ich Partei pro Klauß! Lasst den Mann einfach in Ruhe arbeiten.

    Antwort
      • Einfach mal der Realität ins Auge schauen, dass ein neuer Trainer mit einer hohen Wahrscheinlichkeit an dieser chaotisch zusammengestellten Mannschaft ebenso scheitern wird.

        Wer wurde denn damals neben Klauß als Trainer-Kandidat gespielt? Da hätten wir Weinzierl, der bei ebenso chronisch aufgeregten Vereinen, nämlich VfB und Schalke, grandios scheiterte. Und wir hätten Grammozis. Der wohl in Darmstadt einiges bewegte – bis seine Spielidee allerdings griff, dauerte es eine gute Weile.

        Eine Interimslösung, um ab einem gewissen Zeitpunkt zu retten, was zu retten ist, ist sicherlich denkbar. Da wir einige interessante bis hochinteressante Namen in den eigenen Reihen haben.

        Robert Klauß geht derzeit durch ein Stahlbad – in mehrerer Hinsicht. Kommt er gestählt da raus, kommt uns das zugute.

        Antwort
        • Ende mit Schrecken, also Abstieg, oder Schrecken ohne Ende, also drin bleiben und so weiter kicken? Hat alles seine Vor- und Nachteile.
          Neutral betrachtet, verdienen wir den Abstieg.
          Wer von uns Beobachtern traut dieser Trödeltruppe denn noch etwas zu?

          Antwort
          • Ein Abstieg hat nur Nachteile. Ein Abstieg wäre in hohem Maße Existenz gefährdend. Denk mal zurück an das bleiche Gesicht von Thomas Grethlein nach dem Spiel in Ingolstadt – das sprach Bände. Ein Abstieg mit dem durch die Pandemie angehäuften Minus wäre eine Vollkatastrophe. Ein Abstieg ist keinerlei Option.

            Mein Vertrauen in die Mannschaft ist nicht allzu groß. Schäffler, Valentini, Margreitter, Nürnberger – es gibt aber schon auch Spieler, die das alles nicht Achsel zuckend hinnehmen. Die sich dagegen stemmen. Man würde sich mehr Mentalität wünschen – darauf hatte Palikuca bei seiner Einkaufstour nicht geachtet.

            Ich vertraue aber auch darauf, dass Hecking richtige Entscheidungen trifft, weil er im Gegensatz zu uns das Innenleben bestens kennt und auch intervenieren und viele Gespräche führen kann.

            Vielleicht sollte ich mich, lieber Reiner Selbstschutz, auch selbst schützen und von einem Abstieg ausgehen. Aber Abstieg geht halt gar nicht, ist keine Option.

            Antwort
            • Es kann keine Alternative zum Klassenerhalt geben. Sämtliche bilanzierten Spielervermögen würden auf einen Schlag verfallen und das niedrige TV Geld in der 3.Liga würde und in den Bankrott führen. Insofern muss Hecking prophylaktisch jetzt nach einem Klauss-Nachfolger suchen

              Antwort
              • ….insofern sollte Hecking kühl analysieren und nicht in Panik verfallen.

                Denn wie wir alle gelernt haben, löst ein neuer Übungsleiter die Probleme mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht.

                Antwort
            • Das Team hat die Basics Lauf und Kampfbereitschaft vermissen lassen und das nach zwei
              Heimniederlagen zuvor in einem Match gegen einen direkten Konkurrenten zuhause.
              Stimme @Herbertgerbert zu wir verdienen den Abstieg weil die Einstellung in den letzten
              65 Zweitligapartien viel zu häufig nicht so war wie sie sein muss und das ist für mich
              unentschuldbar.
              @ fränki- genau sonst fällt mir keiner ein mit positiver Körpersprache .
              Es besteht ein Klassenunterschied zu den Vereinen die ( noch) hinter dem FCN stehen in allen Bereichen die man heute unter der Überschrift Mentalität zusammenfasst.

              Antwort
            • Der Club wird den Anstieg überleben. Dr. Grethlein nicht.

              Und um dann wieder aufzustehen, braucht es Zeit, Veränderung und Kompetenz.

              Kurzfristig ist das ein Schreckensgespenst, weil viel bedroht ist und scheint.

              Mittel-bis langfristig hätte der totale Absturz viele Chancen, da würden sich einige einbringen, die das mit der jetzigen Struktur niemals tun würden.

              Agenda 2035

              AG/Genossenschaft
              Stadionneubau
              Liga 1 -Platz 5-10
              Professioneller Aufsichtsrat (nebenberuflich)
              Jugend in Liga 1

              usw.

              Antwort
              • Ja ganz wichtig ein neues Stadion muß her.
                Wir haben kein Geld um Passendes Spielermaterial zu holen, aber ein neues Stadion bauen wollen. Der Club kann sich nicht einmal die Unterhaltskosten eines Stadions leisten.
                Bei einer „Arena“ für 20000-30000 brauchst du auch nicht groß an Vermarktung denken.
                Sehe wenig Sinn allein an einen Gedanken für ein neues Stadion.
                Rausgeschmissenes Geld bei unserer fahrstuhlmannschaft

                Antwort
                • Ein Stadion baut man ja auch nicht selber, das lässt man sich bauen. Aber das kann man in unserer Politiklandschaft vergessen, das geht nur anderswo….

  • Ich finde es sehr traurig, dass hier überhaupt nicht über die Inhalte des Matchplans diskutiert wird.

    Ich persönlich kann dieses 4222 nicht mehr sehen, da da unseren sehr stark limitierten Außenverteidigern eine viel zu wichtige Rolle zukommt. Im Spiel mit dem Ball muss da schon im Mittelfeld viel mehr Breite rein. Asymmetrischer Außenverteidiger schön und gut, kann aber halt bei uns keiner Spielen.

    Ich verstehe nicht, dass sich nie ein Trainer mal Videos von Schleusener bei Sandhausen per beim KSC, Dovedan bei Heidenheim, Geis in Mainz oder Behrens in der Aufstiegssaison anschaut. Da würde er nämlich sehen, dass Schleusener ausschließlich Mittelstürmer gespielt hat in einem flachen 442, Dovedan fast immer zentral knapp hinter Glatzel in einer Art 4231, Geis auf der 8 und nicht auf der 6 und Behrens auf der 8 (und keinen Meter weiter vorn!) in einem 4141 erfolgreich war. Warum versuche ich als Trainer nicht, Spieler in der Rolle spielen zu lassen, für die sie geeignet sind.
    Geis, Dovedan und Behrens brauchen Platz in der Mitte!

    Antwort
    • Ich verstehe nicht, dass sich nie ein Trainer mal Videos von Schleusener bei Sandhausen per beim KSC, Dovedan bei Heidenheim, Geis in Mainz oder Behrens in der Aufstiegssaison anschaut. Da würde er nämlich sehen, dass Schleusener ausschließlich Mittelstürmer gespielt hat in einem flachen 442, Dovedan fast immer zentral knapp hinter Glatzel in einer Art 4231, Geis auf der 8 und nicht auf der 6 und Behrens auf der 8 (und keinen Meter weiter vorn!) in einem 4141 erfolgreich war. Warum versuche ich als Trainer nicht, Spieler in der Rolle spielen zu lassen, für die sie geeignet sind.

      Du zeigst einerseits sehr gut den Fehler von Palikuca, der verschiedene Spieler für unterschiedliche Spielsysteme geholt hat, genau dieses Problem zieht sich seit dem Abstieg durch die Spiele, die Spieler passen nicht zusammen.

      Du zeigst aber auch klar, warum man diese Spieler nicht im für sie perfekten System spielen lassen kann, weil man dann mit Minimum 3 Systemen gleichzeitig spielen müsste.

      Wobei im Leippziger 4-2-2-2 die offensiven Außenbahnspieler auch auf außen positioniert sein können, nicht notwendigerweiße als Doppel-Zehn, das kann man bei Nagelsmann auch häufiger sehen. Allerdings fehlt dann die „Innen-Zehn“, in die könnte aber Geis von der Doppel-Sechs bei Ballbesitz gehen, dann hätten wir bei Ballbesitz quasi ein 4-1-3-2. Bei gegnerischem Ballbesitz könnte eine der beiden Spitzen auch das Loch zwischen den beiden offensiven Außen zumachen und der Stoßstürmer geht bei Ballverlust sofort aggresiv auf den ballführenden Gegner, wir hätten dann quasi ein 4-2-3-1 in der Rückwärtsbewegung.

      Blöd dabei ist halt nur, dass Dovedan und Schleusener das offensive Loch sehr selten bei gegnerischem Ballbesitz zustellen, bzw. dort den Spielaufbau des Gegners nicht stören.

      Der asymetrische Außenbahnspieler ist ja eigentlich eine gute Idee, er macht das Mittelfeld bei gegnerischem Ballbesitz dicht und verführt den Gegner zu langen Bällen hinter die höher stehende Außenposition, blöd bei uns, dass wir es halt einfach nicht schaffen hier im Sprint den langen Ball abzufangen und wenn der Gegner dort den Ball bekommt schaffen wir es schlecht diesen Spieler zuzustellen und ihm den Ball abzunehmen. Vielleicht hätte Klauß da wirklich schon früher auf eine flache defensive 4er-Kette umstellen müssen, wenn unsere Spieler das einfach nicht hinbekommen.

      Antwort
  • Michael Husarek (Chefredakteur der NN) schreibt auf Seite 2 der heutigen NN-Ausgabe einen Kommentar zum Medienboykott der Profifussballer des 1. FCN. Unter anderem führt er aus:
    „Die Verantwortlichen müssen aufpassen, dass der sportlichen Misere nicht auch noch ein Imageverlust folgt.
    Das wäre fatal – denn das größte Pfund, mit dem dieser Verein wuchern kann, ist die breite Fanbasis. Bröckelt diese, wird der Rückhalt weiter schwinden“.

    Ich befürchte, dass der beschriebene „Imageverlust“ in vollem Gange ist, die Auswirkungen (Dauerkarten,
    Zuschauerschnitt, etc.) lassen sich erahnen.

    Antwort
  • „Geis, Dovedan und Behrens brauchen Platz in der Mitte!“

    Du bist der Lösung des Problems auf der Spur. Denn den Platz in der Mitte gibt es für diese drei nicht. Es gibt leider nur einen und wenn man Dove als 10er begreift, vielleicht 2 Plätze, aber den würde ich lieber an Møller Dæhli vergeben.

    Genau, wir haben zu viele ungeeignete Spieler. Denn auf der 8 will ich weder Geis noch Behrens sehen, sondern einen agilen, zweikampfstarken Techniker, der passstark ist, der Spielübersicht hat und handlungsschnell ist. Einen robusten Spielgestalter mit Torgefahr. Ja, den haben wir nicht.

    Wie man es auch dreht, am Ende ist der Kader der limitierende Faktor. Das ist auch die einzig logische Erklärung, warum die letzten 5 Trainer am Kader verzweifelt sind.

    Oder es ist doch der Fluch vom Valznerweiher 😉

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  • Ibrahimovic hat sicher ein Clubgekicke angeschaut und dann kam er für sich zu folgenden Schluß:

    „Trainer werden? Unmöglich. Während des Spiels würde ich mindestens zwei Spieler schlagen – und nach dem Spiel acht.“

    Wenn’s nur so einfach wäre.

    Antwort
    • Wer weiß, Vielleicht ist Klaußi ja Hans2.0. Es ist ja keiner beim Training dabei.
      😀
      „Dove zuck nicht- scheiße ist’s“

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      • „Dann geh doch zu Post Nürnberg, da kann man das machen!“
        .
        .
        .
        „- weiter.“

        Hans Meyer demonstriert, wie „Umschalten“ funktioniert 😀

        Huub aber auch schön: „Affen seid ihr!“

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  • Ich glaube vielmehr, daß die Lösung in den Köpfen der Spieler liegt. Wir haben immer noch den 4. teuersten Kader der 2. Liga. Ich glaube die Qualität wäre ausreichend, wenn die Spieler entsprechend fokusiert und mit dem entsprechenden Willen ran gehen würden. Möller Daehli ist ein Zugewinn an Qualität, sofern man es bist jetzt schon beurteilen will. Du hast ein Problem wenn man nur 5% nachläßt und ich meine daran gilt es zu schrauben und da Klauß wirklich sauer ist, würde ich ihm die Chance weiterhin geben, diese Spieler aus ihrer Komfortzone zu holen. Ich würde dazu ein Kurztrainingslager in Sibirien empfehlen, Abstände sollten da möglich sein mit täglichem Eisbaden, vor einem kargen Frühstück, um den Willen zu schulen. 😮
    Ok seriös ich meine man muß die Spieler endlich mal aus ihrer Komfortzone reißen!

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    • Bin Deiner Meinung.

      Wobei man das mit dem viertteuersten Kader relativieren muss. F95 oder der HSV haben einen um etwa 15 Mio. Euro teureren Kader. Währenddessen zwischen dem viertteuersten und dem elftteuersten Kader nur etwa 5 Mio. Euro liegen.

      Dass aber beispielsweise der SSV Jahn Regensburg vor uns steht oder auch der KSC deutlich besser dasteht als wir, ist bei nackter Betrachtung des Kaderwertes a Schand‘ und a halbe.

      https://www.transfermarkt.de/2-bundesliga/startseite/wettbewerb/L2

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      • Ich finde es besonders traurig, wenn man sieht, dass der KSC vor 12 Monaten gleichauf mit uns war und uns in dieser Zeit mit vergleichbaren Möglichkeiten deutlich überholt hat. Insofern kann man zwar immer auf großes Zukunftspotenzial verweisen, aber Hecking/Klauss haben bisher einen deutlich schlechteren Job. als ihre Karlsruher Pendants gemacht.

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        • Das ist in der Zeitebene deutlich zu kurz gesprungen. Und mir persönlich zu populistisch.

          Würde sagen, insbesondere Kreuzer hat einen deutlich besseren Job gemacht als Palikuca – so wird ein Schuh daraus. Hecking und Klauß müssen mit dem arbeiten, was noch da war: Kein Geld und eine schlecht zusammengestellte Mannschaft.

          Dass die beiden in der Verantwortung stehen, ist klar. Die nimmt ihnen auch keiner ab. Aber man sollte schon fair bewerten.

          Antwort
  • Michael Husarek (Chefredakteur der NN) schreibt in der heutigen Ausgabe der NN auf Seite 2 einen Kommentar über den Medienboykott der Spieler.
    Unter anderem führt er an:
    „Die Verantwortlichen müssen aufpassen, dass der sportlichen Misere nicht auch noch ein Imageverlust folgt. Das wäre fatal – denn das größte Pfund, mit dem dieser Verein wuchern kann, ist die breite Fanbasis.
    Bröckelt diese, wird der Rückhalt weiter schwinden.

    Aufgrund der Leistungen unserer Lizenzfussballspieler in der Vorjahressaison und der diesjährigen, ist ein
    Imageverlust leicht auszumachen, nicht nur in meinem Umfeld. Für die Zukunft (wirtschaftliche Auswirkungen aufgrund Corona etc.), lässt sich m.E. nicht viel Gutes erahnen, nicht nur ein Imageverlust.

    Antwort
    • Michael Husarek (Chefredakteur der NN) schreibt in der heutigen Ausgabe der NN auf Seite 2 einen Kommentar über den Medienboykott der Spieler.
      Unter anderem führt er an:
      „Die Verantwortlichen müssen aufpassen, dass der sportlichen Misere nicht auch noch ein Imageverlust folgt. Das wäre fatal – denn das größte Pfund, mit dem dieser Verein wuchern kann, ist die breite Fanbasis.

      Allerdings kann ich Herrn Husarek sagen, ein Medienboykott interessiert mich als Fan null komma null, ganz ehrlich ich freu mich, dass ich nicht die üblichen Statements, „wir müssen das besser machen“, „gegen xyz werden wir gewinnen“ lesen muss. Ich als Fan finde es gut, wenn sich die Spieler auf das Fußballspielen konzentrieren und wenn sie den Klassenerhalt geschafft haben, dann können sie große Homestories machen wie sie das unmögliche möglich gemacht haben.

      Das Image des Vereins hat sicher kaum was mit den Interviews der Spieler zu tun, eher mit dem was sie zusammenspielen.

      Antwort
  • Ist es denn überhaupt ein Medienboykott oder eher das Thema jetzt ist Schluss mit reden, wir erwarten Taten also selbst auferlegt? Oder von wem kommt das Trainer, Spieler, Vorstand?

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    • Das klingt für mich eher wie ein mentales Trainingslager, ein Fokussieren auf das Wesentliche.

      Denn das ist der Punkt. Es fehlt das Wesentliche, die Basics. Als Team haben wir seit dem Aufstieg nicht mehr konstant richtig funktioniert. Es ist höchste Zeit, sich wieder darauf zu besinnen.

      Ich wüsste auch nicht, dass irgendwer einen offiziellen Boykott ausgerufen hätte, aber ein Rückzug in die Innensicht könnte der Sache dienen.

      Antwort
  • Jep, der Boykott beruht von meiner Seite aus komplett auf Gegenseitigkeit. Gegen den KSC holt die Trödeltruppe sich sowieso die nächste Niederlage ab.
    Noch schlechter als letztes Jahr, wer hätte das gedacht? Nur der Club schafft neue Superlativen an Negativen.

    Antwort
    • Da war ich übrigens auch überrascht das wir tatsächlich 2 Punkte weniger haben als in der von allen als Katastrophe bezeichneten letzten Saison haben. Hätte ich nicht für möglich gehalten. Also Spiele analysieren und Taktik lesen liegt mir persönlich jetzt nicht so, die Tabelle krieg ich aber schon noch eingeordnet. Und die ist am Ende nunmal nach wie vor entscheidend (Gott sei Dank für die ahnungslosen Stammtischtrainer). Ich hoffe inständig das die Mannschaft sich berappelt und den Super Gau vermeiden kann. Noch reden wir ja nur über ein Zwischenzeugnis und die Truppe hat die Chance diese Phase im Rückblick auf die Saison einfach als schlechte Phase wirken zu lassen. Schaumer mal. Due Fehler sind ja erkannt, jetzt heißt es diese abstellen, die Basics einbringen, sich auf das Wesentliche konzentrieren (warum eigentlich erst jetzt?) und durchstarten in eine sorgenfreie Retsaison.

      Antwort
  • BTW: unsere E-Sportler haben das Derby gegen die Vorstadt klar mit 7:1 gewonnen!

    Gratulation!

    Und Auftrag an die Mannschaft:

    NACHMACHEN!

    Antwort
  • Interessanter Neuzugang für nächste Saison:

    Taylan Duman, ablösefrei vom BVB II, 23 Jahre jung und Offensivallrounder.
    Traf 11 mal in 19 Spielen, dazu 8 Assists (in der RL West).

    Hoffentlich gilt der Vertrag auch für die 3. Liga 😱

    Antwort
    • Genau, schon jetzt damit Anfangen und einen jungen 3. Ligakader aufbauen um dann vielleicht dort endlich wieder konkurrenzfähig zu werden.

      Ich sehe die Kommentare zum sicher dann auch wieder mäßig verlaufenden, erstem Saisondrittel in der 3. Liga schon vor mir:

      „Wir haben eine junge, neugebildete Mannschaft, die braucht unbedingt Zeit und Geduld und keinen Druck von Außen von den 23 übrig gebliebenen Fans…“

      Oder ein Alternativvorschlag: Wir steigen einfach solange weiter ab, bis wir automatisch wieder konkurrenzfähig werden.

      Was würde Wickie tun?

      Es wird dann auf jeden Fall spannend zu sehen sein, welcher unserer aktuellen Kicker aus dem heutigen Trödeltruppenkader woanders und wie „performed“. Wann spielt Dovedan Premiere League? Wird Schleusener in der Serie A von Bergamo oder Lazio verpflichtet? Bildet Sørensen an der Seite des dann wiedergenesenen van Dijk ein neues Innenverteidiger Traumduo? Holt Rose dereinst Hack von Gladbach nach Dortmund? Was macht Geis bei den Schnüdels? Machen wir den Surfkurs bei Behrens auf Norderney? Wie laufen die Geschäfte des aufstrebenden Immobilienmaklers Mathenia GmbH?

      Die Zukunft bleibt spannend.

      Antwort
      • So viel Sarkasmus? Stimmt schon, es sind aktuell schwere Zeiten.
        Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht, ob mir der RedBull- Fußball so gut gefällt.
        Am Dienstag gegen Liverpool, hat mir das so gar nicht gefallen. Die Kugel ein bisschen hin und her schieben, oder am besten dem Gegner überlassen und sobald der einen Fehler macht und RedBull den Ball gewinnt, geht es direkt zu den Olympischen Spielen. Usain Bolt, Ben Johnson und Carl Lewis hätten wahrscheinlich das Nachsehen.
        Ist halt so gar nicht mehr mein Fußball, aber ich werde mich wohl daran gewöhnen müssen. Ja ich weiß, ganz nach Loriot -……Lametta.

        Antwort
        • Ist der RB Fußball nicht ein wenig der der dfb elf 2010?War Barcelona zu ihren besten Zeiten wirklich schöner Fußball, so ganz ohne Gegnerbeteiligung?Am ehesten kann ich mich für das Konzept Union erwärmen-gute Standards in der Hinterhand, gut in der Verteidigung und erkennbare spielerische Fortschritte.Finanziell nicht oberstes Regal und damit am Ende abhängig von der Gegnerperformance irgendwo zwischen Platz 5 und 12.Aber beim Zuschauen kann man sich verlassen auf das was man bekommen wird.Sich am RB Fußball zu orientieren hat ohne die finanziellen Mittel wenig bis gar keinen Mehrwert.Vereine wie unserer müssen über die Mannschaft kommen und dabei eine vernünftige Zusammenstellung hinbekommen

          Antwort
          • Deinem letzten Satz, Christian-Berlin, kann ich nur vollständig zustimmen. Genau das war ja auch die Grundlage jenes Trainers (und seines Sportvorstandes), der unseren Verein zuletzt in die Bundesliga geführt hat.
            Warum das dann – im Gegensatz zu Union – auf allen Ebenen so gescheitert ist, ist für mich bis heute nicht eindeutig geklärt. Und das wirkt bis in die aktuelle Gegenwart des Februar 2021.
            Aber wie schon an anderer Stelle geschrieben: Die heutige Neu-Verpflichtung sehe ich als einen ersten Schritt in eine bessere Zukunft.

            Antwort

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