Wann geht beim Club der Knoten auf?

Stimmen vor dem Spiel des 1. FC Nürnberg gegen den Karlsruher SC.

Im Rahmen der Kooperation von Clubfans United mit Total beGlubbt hat sich Felix im Gegnergespräch mit Jörn unterhalten.

Wir fassen das Interview kurz zusammen, in voller Länge zu hören auf meinsportpodcast.de oder im Player am Ende des Artikels. Ebenso die offiziellen Pressekonferenzen aus Nürnberg und Karlsruhe.

Das Interview

22. Spieltag 2020/2021
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Karlsruhe ist in der vergangenen Saison erst am letzten Spieltag am 1. FC Nürnberg vorbeigesprungen und hat den Relegationsplatz hinter sich gelassen. Aktuell sieht es ganz anders aus. Der KSC steht auf Platz 5 und hat leichte Tuchfühlung zu den Aufstiegsplätzen. Was hat sich im Sommer in Karlsruhe getan, dass das auf einmal so viel anders aussieht?

„Die Analyse muss in der Vorsaison beginnen. Nach einer extrem schlechten Rückrunde hat man diesen Schlussspurt mit der Rettung am Ende als positiven Schwung in die neue Saison mitnehmen. Dazu haben die Neuzugänge eingeschlagen und Trainer Christian Eichner konnte eine Spielidee weiterentwickeln, die zum KSC und auch zu den vorhandenen Spielern passt. Vor allem musste alles schneller werden. Dazu hat man sowohl in der Innenverteidigung verjüngt und sich im Ligavergleich überdurchschnittlich gut auf den Außen verstärkt.“

Man muss festhalten, dass auch in dieser Saison nicht immer alles rosig lief. Der Saisonstart ging in die Hose (3 Niederlagen) auch zwischendrin gab es nochmal eine Delle. Wie wichtig ist es, dass Christian Eichner mit der Mannschaft lange genug an seiner Spielidee arbeiten durfte?

„Zeit ist extrem wichtig. Und die muss man einem jungen Trainer auch einräumen. Letztes Jahr ging es nur ums Überleben und man war sogar verspottet, dass man in Karlsruhe nur Standards könnte. Das hat man behalten, konnte aber schon im ersten Spiel gegen Hannover konstatieren: Wow, die können jetzt ja auch pressen. Danach kamen einige Spiele, in denen man zwar nicht getroffen hat, aber zum Teil absurde Werte bei „expected goals“ (3,3:1) zu den eigenen Gunsten verzeichnete. Natürlich weiß man, dass das alles nichts hilft, wenn die Ergebnisse ausbleiben. Umso froher war man, dass die Ergebnisse dann kamen. Dann konnte man auch mal kleinere Dellen verschmerzen, denn danach ging es wieder aufwärts. Für den KSC war es vielleicht von Vorteil, dass es quasi keine Winterpause gab und man so seine aufsteigende Form konservieren konnte. Und aktuell ist die Formkurve ganz oben.“

Ihr habt relativ Spiele, die sehr knapp ausgehen. Sowohl zu Saisonbeginn bei den Niederlagen als auch aktuell bei den meisten Siegen. Ist es so, dass die Mentalität stimmt und Rückschläge die Mannschaft nicht umwerfen oder woran liegt das?

„Eher hat man das Gefühl, dass man immer nur knapp gewinnt. Aber das ist vielleicht ein Fansyndrom, weil solche Spiele eher hängen bleiben. Tatsächlich ist es aber vielleicht doch eine Mentalitätssache, weil man nicht aufgibt und immer seine Chance sucht. Ob das am Ende Matchglück manchmal war, lässt sich schwer sagen, aber Eichner signalisiert auch mit seinen Wechsel immer eher Offensive und gibt das Signal, dass man gewinnen will. Das Spiel in Sandhausen da vielleicht beispielhaft: Zur Pause 0:2 hinten und am Ende 3:2 gewonnen. Aber auch bei Spielständen von 1:1 kurz vor Ende bleibt man hinten ruhig und diszipliniert und bleibt vorne gefährlich für den Siegtreffer – auch dank der Standards.“

Du hast die Standardsituationen angesprochen. Ihr habt 12 Tore nach Ecken und Freistößen erzielt. Hilft das Wissen um diese Stärke der Mannschaft? Wird man dadurch entspannter, weil man weiß, dass man immer noch diese Möglichkeit in der Hinterhand hat?

„Diese Option zu haben sorgt für Sicherheit und Selbstvertrauen – ist aber auch kein Zufall. Die Standardschützen sind gut und durch die gefährlichen Innenverteidiger, die mit aufrücken, hat man immer Möglichkeiten.“

Karlsruhe kreiert relativ viele Chancen, nutzt sie mitunter aber nicht. Muss hier der nächste Schritt erfolgen?

„Gerade weil man sich auch spielerisch schon weiterentwickelt hat, muss hier in der Tat der nächste Schritt erfolgen. Philipp Hofmann ist nicht gerade der Boxspieler, sondern lässt sich oft ins Mittelfeld fallen und macht damit die Räume für die schnellen Außenspieler frei. Daraus macht man aber auch oft noch zu wenig. Das Heimspiel gegen Darmstadt (3:4) als Beispiel, da war man zur Pause trotz drückender Überlegenheit ’nur‘ mit 2:1 in die Pause und lässt so das Spiel offen. Dazu kommt die unglaubliche Alu-Quote von 9 Treffern.“

Ich bin über vermeintliche Schwächen des KSC gestolpert, konnte die aber nicht so richtig verifizieren. Hat Karlsruhe Probleme bei Kontern und bei Distanzschüssen? Ist die Mannschaft in solchen Situationen überdurchschnittlich anfällig?

„Eine gute Frage. Erinnern kann man sich nur gegen Fürth und HSV, dass man die Mitte vor dem Strafraum nicht richtig zu bekam und dann anfällig für Schüsse war. Aber aktuell hat man mehr die positiven Aspekte präsent als die Schwächen. – Was dagegen auffällt ist, dass durch die nun langsam wechselnde Favoritenrolle, die immer mehr dem KSC zufällt, es immer schwerer fällt, weil die Gegner sich doch zunehmend tief aufstellen.“

Die Favoritenrolle wird in den nächsten Spielen wohl immer beim KSC liegen. Könnte das zum Problem werden? Kann Nürnberg Hoffnung daraus schöpfen, dass Karlsruhe spielerische Lösungen finden muss?

„Man ist tatsächlich auf das Nürnberg Spiel am meisten gespannt. Bei allen Begegnungen meint man doch halbwegs abschätzen zu können, was auf einen zukommt. Beim Club denkt man immer, dass irgendwann der Knoten aufgeht und das hoffentlich nicht gerade gegen den eigenen Verein. Es hört sich ja komisch an, aber Nürnberg hat ja im Grunde wenig zu verlieren und kann das Spiel erstmal frei angehen. Allerdings ist der KSC in dieser Saison eigentlich immer von Anfang an auf dem Platz und entwickelt eine Wucht, dessen Welle man erstmal überstehen muss.“

Wir haben ein wenig über den Spielplan geredet. Er wird nun erstmal einfacher, am Ende geht es nochmal gegen direkte Aufstiegskonkurrenten. Aktuell weißt FiveThirtyEigth 12 % Aufstiegswahrscheinlichkeit aus. Was sagt dein Bauchgefühl? Greift Karlsruhe nochmal richtig ins Aufstiegsrennen ein?

„Nein. Aber nach unten müssen wir uns keine Sorgen mehr machen. Das kann aber auch der Vorteil sein, weil man im Grunde nichts erwartet. Wobei man jetzt auch schon wieder den ersten Saisonspielen nachtrauert, bei denen man so überlegen war – hätte man die Punkte auch noch, wäre man oben dabei. Jetzt sind sechs Punkte aufzuholen eigentlich zu viel.“

Ich finde aus Fanperspektive hat euer Spielplan schon was für sich. Ihr könnt nun einfach dranbleiben und hintenraus gibt es dann die Spiele in denen es zählt. Geht es dir auch so?

„Bis zum Osnabrück-Spiel – dann ist man schlauer. Der Spielplan kommt dem KSC auf dem Papier aber erstmal entgegen. – Wenn am Ende aber eine Saison herauskommt, bei der man die letzten Spiele ganz entspannt verfolgen kann, wäre das auch mal sehr schön.“


Der Podcast in voller Länge

Audiolänge: 25:49 Minuten | Moderator: Felix Amrhein


Die Pressekonferenz in Karlsruhe

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Die Pressekonferenz aus Nürnberg

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Steckbrief Clubfans United

Clubfans United, das Fußballmagazin für Fans des 1. FC Nürnberg. Spielberichte, Analysen, Medien-Monitoring – Aktuelle News, Kolumnen und Kommentare. Weitere Informationen….

Foto: Alter FCN-Bus (2012) „Auswärtsfahrt“ / Alle Rechte vorbehalten.

Das Interview führte Felix Amrhein mit Jörn für Total beGlubbt in Zusammenarbeit mit Clubfans United am 18.02.2021. Redaktionell zusammengefasst von Alexander Endl.

62 Gedanken zu „Wann geht beim Club der Knoten auf?

  • Bin sehr gespannt welche Konsequenzen und Auswirkungen das von Klaus angekündigte „wir werden mit der Mannschaft hart ins Gericht gehen“ hat. Also Auswirkungen auf die Personalauswahl und Reaktion und Verhalten der Mannschaft. Würde fast wetten das sich in beiden Kategorien wenig bis nichts verändert.

  • Ich glaube, wenn die Pandemie nicht wäre und Zuschauer im Stadion gewesen wären, wäre dem Trainer schon alles um die Ohren geflogen. Was will er denn großartig ändern. Innerhalb von einer Woche werden aus Mühl, Margreitter, Behrens, Valentini, Geis usw keine besseren Fußballer. Deshalb wird es genau so ein Trauerspiel wie immer. Mittlerweile nehme ich die Spiele nur noch auf, da kann man bei Bedarf vorspulen. Ein ganzes Spiel tue ich mir nicht mehr an.

    • Sich ein ganzes Spiel anzuschauen tut schon sehr weh. Ich könnte mir im Moment nicht vorstellen ins Stadion zu gehen, zu zahlen und mir sowas anzuschaun. Die Niederlagen sind schlimm genug. Aber das Zustandekommen und das ganze Siechtum? Vielleicht sind mal 10 Minuten dabei, wo man denkt, sie könntens doch, wenn sie wollten. Aber ansonsten, echt nicht. Schon sehr hart dies so sagen zu müssen.

      • Aber müssen wir nicht ehrlich zugeben,
        dass so ein seltenes Glückserlebnis wie in Darmstadt schon auch super war ?

      • Im Grunde wiederholt sich doch wieder die Saison vom Vorjahr. Hat es mal a bisserl besser ausgesehen dann wiederholt sich die Rückrunde wieder.
        Meiner Meinung nach stimmt die Gesamtsituation überhaupt nicht. Das spielerische Niveau ist natürlich keineswegs befriedigend. Werde jetzt 75 Jahre alt und immer FCN-Fan. Seit zwei Jahren allerdings kann man sich beim besten Willen nicht mehr identifizieren. Andererseits bringt der ständige Trainerwechsel nix außer Ausgaben.
        Karl-Heinz aus Mainburg

  • @Herbert sieht kein Licht am Ende des Tunnels. @Lupus würde darauf wetten, dass sich eh nichts ändert. @Harald tut sich kein ganzes Spiel mehr an. @Hans würde nicht ins Stadion gehen, um sich so etwas anzuschauen.

    Jammern United.

    Es ist nicht schön, nein. Aber, Männer, reißt Euch doch weng zusammen. Wir müssen da jetzt durch. CLUB! 😉

  • Ich denke trotzdem, dass man die schlechten Spiele vom Club im Stadion besser verkraften kann, als alleine vor dem Fernseher oder Radio. Denn im Stadion leidet man gemeinsam, hat während dem Spiel die Hoffnung durch den eigenen Einsatz (Singen, Schimpfen, Anfeuern und Coachen) das Spiel beeinflussen zu können. Und wenn man danach mit Freunden ne Bratwurst isst oder ein Bierchen trinkt, lässt sich der Frust einfach besser verarbeiten.

  • Oder schon zur Halbzeit ruft Achim, der mit Manni und Tom in der Kurve sitzt, beim Stand von 0:2 durch: „Gehen wir raus an den Bierstand? Das kannst Dir doch nimmer anschauen…“ Da sagten Klaus und ich nicht nein.

  • Der KSC Fan darf über seine Mannschaft konstatieren:
    „Und aktuell ist die Formkurve ganz oben.“
    Das war beim Club das letzte Mal vor drei Jahren, im Aufstiegsjahr der Fall.

    Tja.

    • Und streng genommen in der Vorrunde der Aufstiegssaison. Die Rückrunde war ja spielerisch schon von beginnender Armut geprägt.

  • Frage: Ein Satz mit “x“?
    Clubfan: Dess werd heid niggs!

  • Da die Mannschaft laut Trainer im Training diese Woche genau das gezeigt hat, was man nach den zuletzt schlechten Auftritten erwartet hätte kann das heute ja nur eine deutliche Leistungssteigerung samt mindestens einem Punktgewinn bedeuten. Von daher hoffe ich mal, das die Verantwortlichen es geschafft haben der Truppe den Ernst der Lage zu vermitteln und das heute kein Satz mit X wird. Wir müssen punkten, unabhängig davon wie der Gegner heißt und in welcher Form sich dieser befindet. In diese Situation hat sich die Truppe nunmal selbst hinein manövriert. Bin gespannt….

  • Unter Vorbehalt es ist nunmal Fußball, aber ich glaube, dass heute was kommt von der Mannschaft. Vor allem so deutlich wie Klauß hat auch noch niemand diese sogenannten Basics und das Fehlen angesprochen mehrfach eigentlich in jedem Interview, sie würden ihn sonst ja komplett im Regen stehen lassen. Ich würde auch nicht sagen der Mannschaft fehlt alles sondern diese berühmten 5-10% mehr um wettbewerbsfähig zu sein, es geht darum dass du in dieser Arbeiterliga über die Grenzen gehen musst und nichtmal 10 Minuten nur mittraben kannst, weil in der Zeit können schon 2 o 3 Tore fallen. Ich glaube heute kommt eine Reaktion.

    • Auf einer Reaktion der Mannschaft hatte ich schon die letzten 5 Spiele gehofft und wurde bitter enttäuscht. Ich sehe nicht, weshalb es sich heute ändern sollte.

      • Eben, wer denn da in unseren Farben auf dem Feld rumspaziert, macht doch seit Jahren keinen Unterschied.
        Das Elend kann man sich bis zum 1:0 Rückstand ansehen und dann kann man den Fernseher wieder getrost ausmachen bzw. den Kickerticker außer acht lassen.

        Ist es interessant, wer dieses Mal die spielentscheidenden Fehler macht? Hm, nee, nicht wirklich.

  • Schiedsrichter :
    KSC – FCN
    Bastian Dankert (Rostock) -letztes Spiel mit Nürnberg: Mainz – FCN 2:1 im Januar 2019.
    VAR: Frank Willenborg (Osnabrück)

    Günther Koch sagte im Mai 2019 im Hörfunk in der ARD Konferenz u.a.:
    „Ich halt das nicht mehr aus ,ich will das nicht mehr sehen.

    Mir geht es nach dem Pauli Spiel ähnlich, werde es aber anschauen weil es in den nächsten
    13 oder 15 Spielen um das Überleben des FCN geht.
    in den nächste

  • Mai 2019.
    Totaler Quatsch ,sorry.
    Natürlich Mai 1999.

    • Bestenfalls 10 Zentimeter…

      Tor in Braunschweig.

      Ne. Brauchen wir nicht.

  • Club in weißen Hemdchen.
    Beginn annehmbar.
    Verschmutzungsgrad der weißen Oberteile bereits ca. bei 7%.
    Auffälligster Spieler bislang :Borowski, 19 Jahre.

  • Was war das denn? Den puste ich rein…

    Ach jetzt sehe ich, kriegt der blöde Torwart noch den Fuß dran!

    Was erlaube Gersbeck!

    • Wenn Dovedan nach der tollen Balleroberung beim Weg zum Tor ein wenig nach rechts zieht und dann ablegt, wäre es ein Schuss aufs leere Tor geworden.
      Schade.
      KSC wirkt überrascht vom Auftreten des Clubs. Wir nicht. Wir wissen zu gut: Der Klops kommt noch…

      • Habe es in der Analyse nochmal gesehen: nein, nach rechts kann er nicht, da ist ein Karlsruher. War schon OK, den muss Nürnberger machen.

  • Sky Kommentator mit Fortsetzung der Mär „Der Club, der einen richtig guten Kader hat“…
    Wir Clubfans dann so *Facepalm*

    Wie lange müssen wir uns den Dovedan denn noch anschauen?

    Würzburg macht derweil das 2:0 gegen den übermächtigen HSV.

    • Na mal langsam, war ein klasse Ballgewinn von Dove am 16er und ein gutes Abspiel. Dass Nürnberger den nicht reinmacht ist ja nicht seine Schuld.

  • Eine völlig unerwartete, großartige und superfantastische Leistung unserer ersten Mannschaft, die alles nur Mögliche dieses richtig guten Kaders in die Waagschale geworfen hat und deshalb das Spiel zur Halbzeit noch mit 0:0 bei der Mannschaft der Stunde aus Baden offen gehalten hat.

    • Das klingt genauso sarkastisch, wie es wahr ist 😀

      Vielleicht gelingt heute mal ein Spiel ohne spielentscheidenden Klops. Allein mir fehlt der Glaube…

      Aber bisher kann man nicht meckern, außer bei der etwas zu leichtfertig vergebenen Großchance.

  • Sind das denn alles Mimosen ? Der Dove spielt 3 Gegner auf engstem Raum aus und kann das erst heute nach fast 2 Jahren zeigen.
    Die halbe Mannschaft macht sich bei Ballbesitz in die Hose.

  • Wann der Knoten aufgeht weiss ich nicht, aber obergeil was die Würzburger da mit dem Tabellenersten HSV machen!

    • Ja bis T-Rod 2 oder 3 macht mehr als 1 Punkt macht Würzburg trotzdem nicht.

      • Da halte ich dagegen!
        Eine 3:0 Führung lassen die Kickers sich nicht mehr nehmen.

  • Und da bleibt Dovedan gleich wieder stehen, nachdem er durch eine simple Körpertäuschung überspielt wurde und sieht zu, wie der Karlsruher in Seelenruhe auf den 16er zuläuft.
    Das gibts doch nicht, das macht der doch jetzt schon seit Jahren und unter vielen Trainern so… Ich hätte den Spieler schon längst an die Regionalliga Mannschaft abgegeben.

    Wann hatten wir denn den letzten gefährlichen Standard? Irgendwann zwischen Q2 und Q3 2020?

    Der KSC jetzt am Drücker, das heißt es dauert nicht mehr lange.

  • Kommt jetzt wieder ein typischer Mathenia oder ein VAR?
    Btw wie lange darf man denn aktuell als Torwart den Ball ununterbrochen in der Hand halten?
    Die KSC Flankengeber waren auf demselben VHS Kurs wie Handwerker und Valentini.

    • Exakt 6 sek. meines Wissens nach. Aber nicht jeder Schiri gibt gleich nach 7 sek. gelb.

  • Bisher aber wirklich sehr ordentlich gegen die Mannschaft des bisherigen Jahres…

  • Hmm….bin mal gespannt ob der Wechsel am Ende das Spiel entscheidet.

  • Das sich abzeichnende Unentschieden würde ich nehmen, hätte aber auch nichts gegen einen Lucky Punch zu unseren Gunsten…

  • Grüße an Herbertgerbert und alle anderen Heulsusen 😮

    Wir führen! 90 Min

    • Danke, Gruß zurück. Die Geburt einer Club-Mannschaft, den KSC muss man erstmal schlagen! Jetzt gleich das Europapokal-Lied anstimmen.
      Obwohl, so toll fand ich den KSC nicht, am Ende kochen die auch nur mit Wasser?
      Dem Dauerdruck unserer zaubernden Offensive samt Feuerwerk war der arme KSC am Ende einfach nicht mehr gewachsen.

  • Arbeitssieg.
    Auf die gezeigte Leistung kann man aufbauen. Das wäre auch die richtige Beurteilung, wenn es eine Nullnummer geworden wäre.

    Aber sie haben dieses Billardtorb auch deswegen geschafft, weil sie wach waren und Konzentration und Wille greifbar waren.

    Glückwunsch.

    • Wichtige 3 Punkte.
      Allen Margreitter Kritikern sei der Block vor dem FCN Tor empfohlen.

  • Herrschaftszeiten tut dieser späte Dreier gut!
    Borkowski richtig gut heute.

    Und tatsächlich zu Null gespielt.

    Jetzt noch ein bisschen mehr Konstanz und Kontinuität für den Rest der Saison – es geht doch, verdammte Hacke!

  • Wenn die Basics stimmen gewinnt man auch Spiele. Ob der KSC gut oder schlecht war, ob es spielerisch gut war oder nicht spielt keine Rolle. Das nackte Ergebnis zählt. Und das ist heute gut. Extrem wichtiger Sieg und ich muss sagen, zumindest von der Einstellung her hat die Mannschaft tatsächlich eine Reaktion gezeigt. Prima. Hoffentlich bleibt es so, dann kann nächste Woche ein großer Schritt getan werden.

    • Du hast total Recht.

      Trotzdem finde ich es auf eine gewisse Weise traurig und erschütternd, wenn Christian Mathenia nach dem Spiel sagt:

      „Aber heute ist jeder für jeden gerannt und hat sein Herz auf dem Platz gelassen. Dementsprechend haben wir uns diesen Sieg heute erarbeitet.“

      Heißt das etwa, dass wir heute Zeugen eines Ereignisses waren, dessen Ausmaße in ihrer Absolutheit einmalig sind?

      Was zur Hölle soll ein Berufsfußballer denn sonst tun, wenn er das Glück hat, im Kader eines Zweitligisten stehen zu dürfen, obwohl er von seiner Performanz her seit mindestens einem Jahr eigentlich eher ALG II beziehen müsste?

      Dieses absolute Minimum den Spielern überhaupt eintrichtern zu müssen, nämlich das Bewusstsein, füreinander kämpfen zu müssen, weil man überhaupt ja nur als Mannschaft gewinnen kann, ist ein solch gigantisches Armutszeugnis!

      Daran lässt sich auch ablesen, warum der Club Trainer auf Trainer auf Trainer verschleißt, ohne dass sich etwas bessert, nämlich eine Transformation von fußballerischen Grundwerten, eine Selbstregulierung innerhalb des Kaders.

      Diese eigentlich positiv gemeinte Aussage des Torhüters Christian Marthenia nach dem Last-Minute-Erfolg beim KSC ist in meinen Augen die ungewollte Decouvrierung des Nürnberger Dilemmas: Die anscheinend wirklich bestehende fehlende innere Bereitschaft aller auf dem Platz befindlichen Spieler, Punktspiele für den 1. FC Nürnberg mit allem, was man hat, erfolgreich gestalten zu wollen.

      Ich rechne es der Kombination Krauß/Hecking hoch an, nach dem Pauli-Spiel anscheinend die richtigen Worte, die richtige Ansprache und das – hoffe ich mal! – richtige Drohpotenzial entwickelt zu haben, so dass die Club-Akteure heute einer absoluten Selbstverständlichkeit nachgegangen sind:

      Schlicht und ergreifend den fu**ing Basics ihres Berufs!

      Und wenn sie das am kommenden Sonntag im so wichtigen Spiel gegen Eintracht Braunschweig schon wieder vermissen lassen, dann sollte man anschließend jene Spieler gnadenlos in eine zweite Trainingsgruppe stecken, die sich dessen schuldig machen.

      • @ Raststätte.
        Absolute Zustimmung.
        Warum hat der KSC 10 Punkte Vorsprung auf den FCN ?

      • Genau so ist es, Raststätte, und der Auftritt im St. Pauli Spiel war doch beileibe leider keine Ausnahme.

  • Mensch, wie konnte der AntiClub-Schirimafia beim DFB das nur passieren!?!

    • Wobei nach dem Tor der Jubel von den Spielern kurz abgebrochen wurde und alle erwartungsvoll zum Schiri geschaut haben.

      Endlich mal kein sch..ß Sonntag.😀

      • Völlig berechtigt! Hätte ja 5 min. vor dem Tor ein ungeahndetes Handspiel gewesen sein können!

        • Bibi hätte sicher was entdeckt in dieser Richtung. Ball beim vorherigen Abstoß von Mathenia nicht auf der 5er Linie. Oder irgendwo ein falscher Einwurf 😂

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