Schwere Kost – Analyse zu Braunschweig #FCN #FCNEBS

Analyse zu 1. FC Nürnberg – Eintracht Braunschweig 0:0 – Der FCN trennt sich in einem weitgehend unansehnlichen Spiel torlos von den Gästen aus Niedersachsen.
1. Aufstellung und Formation
2. Das Spiel in drei Grafiken
3. Einordnung
4. Kennzahlen
5. Stimmen
6. Noten

1. Aufstellung und Formation

Robert Klauß musste auf Grund von Fabian Nürnbergers Sperre einmal tauschen. Tom Krauß spielte stattdessen im zentralen Mittefeld. Nürnbergers Kaderplatz übernahm der wieder genesene Robin Hack, dazu kehrte Asger Sörensen nach Zehenbruch zurück ins Aufgebot, Pius Krätschmer fiel dafür aus dem Kader. In der Grundordnung blieb es beim 4-2-2-2 bei dem Schäffler deutlich tiefer spielte als Borkowski. In der Realtaktik sah es daher vor allem vor der Pause sogar fast so aus, dass Schäffler als zentraler Zehner im 4-2-3-1 agierte, weil er immer wieder die langen Bälle im Zentrum aufnahm und ablegte. 

Im Aufbau verzichtete der FCN sowohl auf das Abkippen als auch die Asymmetrie, die beim letzten Heimspiel Wogen geschlagen hatten. Stattdessen standen die beiden Außenverteidiger hoch, die Innenverteidiger breit. Die – oder Mathenia – spielten den Ball dann oft lang und tief. Da fehlte jedoch oft die Präzision. Das Erobern der zweiten Bälle klappte etwas besser, aber auch nicht so, dass man hier viele gefährliche Szenen erspielte. Wenn es gefährlich wurde, dann war es per Standard. Doch Krauß‘ Treffer nach einer Ecke zählte wegen Abseits zurecht nicht. Später klärte Fejzic einen Eckstoß von Valentini unzureichend, doch der Club schlug nicht daraus Kapital.

Braunschweig setzte nicht nur auf die bekannte Variante mit langen Bälle auf Proschwitz, auch wenn diese natürlich im Repertoire waren. Gefährlich waren bei den Niedersachen vor der Pause vor allem die Hereingabe von rechts, wenn Wiebe flankte und Ji vom langen Pfosten einlief. Aufs Tor brachten die Gäste aber keinen ihrer Abschlüsse. Dem Club gelang es nur ein einziges Mal besser: Borkowski legte den Ball nach 40 Minuten auf Dovedan. Dessen Volleyschuss parierte Fejzic aber zur Ecke. Es sollte der einzige Schuss aufs Tor im ganzen Spiel bleiben. Von beiden Mannschaften. Dennoch war jene Phase vor der Pause die stärkste des FCN. Hier wurde aggressiver und energischer als sonst angelaufen. Ertragreich war es aber nicht.

An der generellen Ausrichtung des Spiels änderte sich auch nach der Pause nichts. Beide Abwehrreihen verteidigten viel und gut weg. Beide Offensivreihen kamen kaum zur Entfaltung. Braunschweig wirkte dabei noch etwas gefährlicher, stand sich aber selbst im Weg: Einmal rutschte Klaß beim Abschluss weg, einmal köpfte Proschwitz knapp neben das Tor, einmal brachte Mühl gerade noch den Fuß in einen Schuss von Bär. Der Club dagegen traf zwar erneut das Tor, doch Dovedan stand bei Møller Dæhlis Schuss klar im Abseits, so dass seine Verwertung des Abprallers auch zurecht abgepfiffen wurde. Vorher war schon noch Krauß im Strafraum zu Fall gebracht, doch erneut stand der Youngster im Abseits, so dass es keinen Elfmeter gab.

Der FCN spielte die 90 Minuten fast komplett in der Startaufstellung durch. Nur Borkowski musste nach 77 Minuten für Hack weichen. An der Grundordnung änderte das aber nichts. Auch auf Braunschweiger Seite waren alle vier Wechsel im Laufe der Partie positionsgetreu gewesen. All das änderte aber nichts daran, dass die Schlussphase fast gänzlich ereignislos blieb und das Spiel folgerichtig mit 0:0 endet.

2. Das Spiel in drei Grafiken

Grafik 1 zeigt die Geschichte des Spiels mehr als eindrucksvoll visualisiert. Die eine Mannschaft – der FCN – schaffte genau einen Abschluss innerhalb des gegnerischen Strafraums, als Dovedan nach 40 Minuten abschloss. Die andere Abschlüsse waren von außerhalb des Strafraums und gingen nicht aufs Tor. Die andere Mannschaft – Eintracht Braunschweig – schaffte es in 90 Minuten nicht, auch nur einen Ball aufs Tor von Christian Mathenia zu bringen. Allerdings waren die Schüsse, die nicht aufs Tor gingen, fast alle innerhalb des Strafraums. Diese beiden Tatsachen zusammen genommen, stellen das Spiel in seiner ganzen offensiven Unzulänglichkeit gut dar.

Grafik 2 stellt die Ballverluste beider Teams dar. Es fällt auf, wie oft der Ball durch einen langen Pass verloren ging. Auch hier findet man eine Charakteristik des Spiels. Extrem viele lange Bälle. Der FCN landete am Ende bei mehr als 20 Prozent, Braunschweig nur knapp darunter. Gerade die langen Bälle, die ins letzte Drittel gespielt wurden, kamen kaum bis selten an. Dennoch versuchten beide Teams, ihre Stoßstürmer mit langen Pässen zu füttern. Es gelang selten. Die Ablagen, die darauf folgen sollten, gelangen noch seltener.

Grafik 3 ist eine grafische Darstellung der Zweikämpfe. Dabei fällt zum einen auf, dass Braunschweig die Duelle im Übergang von Mittel- in Verteidigungsdrittel sehr deutlich für sich entscheiden konnte. Dadurch kam der FCN nie oder selten zum Angriff übergehen. Dass die Braunschweiger Abwehr durchaus in Zonen zu überwinden war, zeigen dann die Zweikämpfe auf den offensiven Flügeln oder auch im Zentrum vor dem Strafraum. Dennoch ist jene Zone, die erwähnt wurde, essentiell im Übergangsspiel und da war der FCN zu oft unterlegen.

3. Einordnung

Man kann das 0:0 natürlich positiv wenden. Zum zweiten Mal in Folge hat der FCN kein Gegentor kassiert, er hat von den letzten vier Spielen nur eins verloren, der Abstand auf den Relegationsrang nach unten ist bei sechs Punkten geblieben und der Gegner hat in 90 Minuten keinen einzigen Ball aufs Clubtor gebracht. Damit läge man an sich faktisch natürlich nicht falsch. Allerdings träfe die Einschätzung wahrscheinlich nicht die Gemütslage der meisten Beobachter. Denn das Spiel war über 90 Minuten teilweise mehr als schwer verdauliche Kost.

Dazu trug vor allem die Tatsache bei, dass beide Offensivreihen kaum Ideen hatten, wie sie die dichten und gut stehenden Abwehrreihen durchspielen sollten. Stattdessen wurde auf beiden Seiten viel mit langen Pässen operiert. So entstand ein Spiel, in dem es über weite Strecken vor allem darum ging, die zweiten Bälle zu erobern und zu erarbeiten. Auch da neutralisierten sich die beiden Teams aber, so dass auch hier keine Vorteile festzustellen waren. Durch diese Charakteristika war das Spiel weitgehend das, was man landläufig als zerfahren und wenig ansehnlich bezeichnet.

Auch solche Spiele – kein Gegentor, nicht spät noch verloren – können einen Entwicklungsschritt darstellen. Auch das sich langsam lichtenden Lazarett – Hack und Sörensen kehrten zurück, Lohkemper ist angeblich für das Düsseldorfspiel auch ein Kandidat für den Kader, kann Hoffnung machen, selbst wenn die Sperren in Wochenfolge nun einschlagen: Valentini fehlt am kommenden Sonntag. Dennoch lässt ein Spiel wie das gegen Braunschweig den Zuschauer oft ratlos zurück. Warum der FCN trotz fehlender Zuschauer in Regelmäßigkeit auswärts stabiler, bissiger, griffiger agiert als zu Hause ist kaum zu erklären. Es ist nur ein wiederkehrendes Phänomen.

So wendet sich der Blick dann auch auf die kommende Partie bei der Fortuna, die nur eins der letzten sieben Spiele gewonnen hat, eine Serie, die sich mit neun ungeschlagenen Partien in Folge überschneidet. Angesichts der Tatsache, dass mit Braunschweig und Sandhausen die direkte Konkurrenz im Keller aufeinandertrifft, bedarf es mindestens einen Punktes, womöglich sogar drei, um den Abstand nach unten nicht schmelzen zu lassen, selbst wenn der VfL Osnabrück derzeit aussieht, als befände er sich im freien Fall. Dass diese Rechnungen überhaupt nötig sind, zeigt aber auch: Das Spiel gegen Braunschweig war kein Befreiungsschlag, es genügte allein um den Status Quo zu zementieren und der lautet: Platz 13 in der Zweiten Liga.

4. Die Kennzahlen

Nürnberg   Braunschweig
0 Tore 0
0,43 expected Goals 0,69
0,78 Post-shot expected Goals 0
6 Schüsse 9
1 Schüsse aufs Tor 0
23,8 Schussentfernung (Ø, m) 16,0
3 Ecken 4
6 Freistöße 5
15 Fouls 17
9,5 PPDA 8,4
7,7 Challenge Intensity 9,1
15,2 Spieltempo 17
7 Ballbesitzphasen (geg. Strafraum) 8
00:11 Ballbesitzdauer (Ø) 00:11

*Alle Daten stammen von Wyscout. Benutzung der Daten von Wyscout unter der Journalistenlizenz des Anbieters.Die Terminologie von Wyscout wird in diesem Glossar erläutert.

5. Die Stimmen

Robert Klauß: „Das ist ein leistungsgerechtes Unentschieden mit wenig Torchancen auf beiden Seiten. Das war heute ein Kampfspiel, damit haben wir vorab gerechnet. Die Zweite Liga ist sehr eng und umkämpft. Wir waren defensiv stabil, haben uns vorne aber nicht ganz so viele Chancen herausgespielt. Da hat uns die Genauigkeit gefehlt. Dementsprechend ging es 0:0 aus. Das heutige Spiel entscheidet nicht über den Ausgang der Saison. Uns hilft jeder Punkt. Natürlich wollten wir zuhause gewinnen, das ist unser Anspruch. Wir haben jetzt vier Punkte aus zwei Spielen geholt, das ist okay. Wir sind in einer Phase der Saison, in der wir punkten müssen.“

Daniel Meyer: „Wir haben ein umkämpftes Spiel gesehen. Wir hätten früh in Führung gehen können. Danach gab es viele Zweikämpfe. Keiner wollte diesen einen Fehler anbieten. Der Punkt ist am Ende okay. Wir haben vorne unsere wenigen Möglichkeiten nicht in Tore ummünzen können. Das ist in diesem Jahr das fünfte Spiel zu Null. Klar hätten wir gerne gewonnen, aber unterm Strich geht der Punkt in Ordnung.“

Christian Mathenia: „Das Ergebnis ist gerecht. Es war ein ausgeglichenes Spiel, in das wir schwer reingekommen sind. Wir haben es zu Beginn verpasst, gut auf die zweiten Bälle zu gehen. Das haben wir im weiteren Verlauf dann besser gemacht. Qualitativ hatten wir die besseren Chancen, aber letztlich geht das Ergebnis so völlig in Ordnung. Um den Strafraum herum haben wir es ganz gut gemacht, vielleicht hätten wir es öfter aus der Distanz versuchen müssen.“

Nick Proschwitz: „Es war von beiden Mannschaften ein harter Kampf. Beide Teams haben sich gegen die Niederlage gestemmt. Ich glaube, am Schluss ist es ein verdientes Unentschieden, weil es keiner verdient hätte, zu verlieren. Wir hatten durch Ji zu Beginn zwei gute Möglichkeiten, aber auch Nürnberg hatte ihre Chancen und hat zwei Treffer erzielt, die aufgrund von Abseitsstellungen nicht gezählt haben. Demensprechend geht der Punkt total in Ordnung.“

Manuel Schäffler: „Es war eine sehr umkämpfte Partie, in der es viel um die zweiten Bälle ging. Wir haben es ganz ordentlich gemacht, haben den Gegner hinten manchmal einschnüren können. Im letzten Drittel hat uns teilweise die Entscheidungskraft gefehlt. Wir haben zum zweiten Mal hinten die Null gehalten. Nach vorne hätten wir unsere Situationen noch besser ausspielen müssen. Insgesamt ist es ein gerechtes Ergebnis.“

Brian Behrendt: „Fürs Erste haben wir einen Punkt mitgenommen. Es war wichtig, nicht zu verlieren. Das ist immer wichtig, aber gerade auswärts haben wir es noch nicht so oft geschafft, etwas mitzunehmen. Wir haben wieder kein Gegentor bekommen, das ist sehr positiv, weil man dann immer mindestens einen Punkt mitnimmt. Zuletzt haben wir zuhause gezeigt, dass wir die Spiele auf unsere Seite ziehen können. Das wird auch gegen Sandhausen wieder unser Ziel sein. Wir werden alles auf Sieg setzen.“

6. Die Noten 

Spieler CU-Note Kicker NZ BILD SofaScore
Christian Mathenia 3 3 3 3 6,9/10
CU-Urteil: Hatte gar nichts zu tun. Kein Schuss kaum auf sein Tor. Im Aufbau auf Schäffler recht präzise.
Enrico Valentini 3- 3,5 3,5 3 6,9/10
CU-Urteil: Defensiv ohne große Probleme. Nach vorne oft zu unpräzise.
Georg Margreitter 2- 2,5 2,5 3 7,1/10
CU-Urteil: Seine Kopfballstärke war gegen die langen Bälle von Braunschweig gefragt. Verteidigte alles weg, was es zu verteidigen gab. Nach vorne mit Ansätzen, aber wenig Präzision.
Lukas Mühl 3 3 3 3 7,1/10
CU-Urteil: Ein, zwei kleinere Stellungsfehler fielen nicht ins Gewicht, verteidigte meist umsichtig. 
Tim Handwerker 4 4 3,5 4 7,0/10
CU-Urteil Flankenpräzision ist nicht die Stärke des Linksverteidigers in diesen Tagen. Hatte auch defensiv manchmal Probleme mit Wiebe
Tom Krauß 4 3,5 4 3 7,0/10
CU-Urteil Aggressivität war da, schaltete sich ab und zu sogar nach vorne mit ein, stand dabei zweimal aussichtsreich im Abseits. Im Abspiel aber einfach zu unpräzise.
Johannes Geis +4 3,5 4 3 7,1/10
CU-Urteil: Einige schöne Seitenverlagerungen, auch immer wieder mit Präsenz, aber auch ohne die großen Geistesblitze
Nikola Dovedan +4 3 3,5 3 6,7/10
CU-Urteil: Gegen den Ball wirklich ordentlich. Mit dem Ball immer wieder zu zögerlich.
Mats Møller Dæhli 3- 4 4 4 6,8/10
CU-Urteil: Agil und mit viel Verve in den direkten Duellen. Es gelang nicht alles, aber er war zumindest gewillt, die Linien zu durchbrechen.
Dennis Borkowski 3- 4 4 4 6,5/10
CU-Urteil: Immer wieder mit Tempo und Aggressivität, wenn er an den Ball kam. Das kam er aber zu selten.
Manuel Schäffler 4- 4 4,5 4 6,7/10
CU-Urteil: Hing viel in der Luft, fiel mehr durch Meckern und Reklamieren auf als durch Aktionen am Ball, die waren meist unpräzise.
Robin Hack 6,7/10
CU-Urteil: Spielte eine Viertelstunde. Fiel da nur durch ein Tempodribbling nach Balleroberung auf.
  -/10
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12 Gedanken zu „Schwere Kost – Analyse zu Braunschweig #FCN #FCNEBS

  • Platz 13 und noch gegen keinen der big four in der Rückrunde gespielt.
    Sorgenfrei ist nichts beim FCN.
    Warum giftige Matche fast nur auswärts ?
    Habe auch keine Ahnung.
    Kann ein Mentaltrainer helfen ?
    Denke nicht.

    Antwort
  • Bin ich hier der einzige der das Gefühl hat das gegen einen Gegner wie Düsseldorf prinzipiell eher für uns etwas drin ist als gegen Braunschweig? Solche Spiele haben wir doch immer reihenweise verloren, von daher bin ich mit dem Unentschieden recht zufrieden.
    Die besseren Spiele haben wir doch eigentlich gegen die gemacht die oben drin stehen, natürlich nicht immer :)….

    Antwort
  • Der Georg hätte bei mir auch 0,5 schlechter bekommen, weil er den Ball nicht führen kann. 😀

    Antwort
      • Ich kenne niemand, der sagt, die Sportvorstände vor Palikuca wären besser gewesen.

        Ok, eine kleine Minderheit denkt wie ich, dass Bornemann es ganz gut gemacht hat, aber das ist doch eine echte Außenseitermeinung. Und Bader davor hat auch nicht mehr viele Fans, wobei ich glaube bei dem bist Du noch glücklich gewesen, wegen der vielen Jahre Bundesligazugehrigkeit.

        Antwort
      • Einen Ball eng zu führen und nicht hinterher zu grätschen erwarte ich sogar von meinen C-Jugendspielern und da ist auch egal welcher Sportvorstand den Spieler irgendwann mal verpflichtet hat.
        Übrigens, gegen St.Pauli kann man auch mal verlieren.

        Antwort
    • So bitter für ihn und für den Club, denn wenn er verletzungsfrei und mal gut drauf ist, dann ist Hack schon mal zum ein oder anderen Tor oder auch zu direkten Torvorlagen fähig.

      Muss man eben auch mal sehen: Es gibt schon einiges an Verletzungsproblemen, vor allem im Sturm. Lohkemper, über dessen Bedeutung gerade im Zusammenspiel mit Schäffler nicht zuletzt aufgrund auch dessen immer schwächer scheinenden Leistungen kaum mehr diskutiert werden sollte, der mit seinen erstaunlichen Vollstreckerqualitäten den Club-Angriff ebenso belebt hatte wie durch seine gut getimten und „raumdeuterhaften“ Tempoläufe durch und hinter die gegnerische Kette ein bzw. DAS belebende Element für den Club 20/21 war bzw. sein könnte, fehlt derzeit heftiger denn je.

      Pascal Köpke durfte über seine guten Ansätze hinaus nichts zeigen, wäre aber vermutlich schnell in das Clubspiel integrierbar gewesen, so dass sich auch hier mehr Qualität und Variabilität in der Offensive gezeigt hätte als jetzt.

      Und eben auch Robin Hack, der diese Saison immer und immer wieder von Verletzungen und Blessuren zurückgeworfen wurde.

      Das sind schon drei Akteure, die durchaus Stammspieler sein könnten, durch ihre Verletzungen aber mit dazu beitragen haben dürften, dass das ursprüngliche spielerische Konzept von Klauß und Hecking nicht so recht aufgeht.

      Dazu gehört natürlich auch die technischen Mängel, die seit gefühlten Ewigkeiten von den Außenbahnen und vom Mittelfeld kommen. Wie sollen Angriffsspieler je in aussichtsreiche Position kommen, wenn die Vorbereitung für Torabschlüsse derart ungenügend ist wie beim Club gegen Braunschweig?

      Weiterhin hoffe ich auf den Klassenerhalt und ein Festhalten am Trainer, auch wenn das Karussell mal wieder frisch in Gang gebracht wurde (Bielefeld, Schalke).

      Antwort
      • Es ist Echt zum Kotzen, dass es immer die eh schon wenigen Fußballer bei uns erwischt, während die Rumpelfraktion gesund bleibt. Nur, dass es keine Missverständnisse gibt: selbstverständlich wünsche ich niemandem eine Verletzung, aber müssen es immer die Unterschiedsspieler in unserem Kader sein?

        Antwort
        • Bei einen guten Trainer wie Neuhaus tut es mir leid. Bei Köllner war es damals eine Erlösung aber leider für mich viel zu spät.

          Antwort
      • na Bielefeld erliegt gerade der gleichen Hybris, wie damals, ja gefühlt ewig her, der Club in seinem jahr Bundesliga.Die haben ja sogar derzeit schon fast soviel Punkte wie wir damals am Ende der Saison, und noch ein Spiel weniger als die Konkurenz.Flankiert von Schalke, mainz und der Hertha…

        Antwort
        • Wobei es bei Bielefeld, zumindest nach der Aussage eine geplante Aktion war, man sagt ja, es ist quasi ein Vorgriff auf die nächste Saison in der man eh eine Wende einleiten wollte.

          Bei uns gab es außer der Entlassung ja keinen Plan, der Trainer sollte einfach nur weg, am Ende dann auch der Sportvorstand. Was sich der Aufsichtsrat da geleistet hat war die pure Hybris. Man hat die eigene Expertise massiv überschätzt, was sich dann in den folgenden Verträgen für Palikuca, Canadi und Keller noch einmal bestätigt hat.

          Ob der Wechsel zu Kramer bei Bielefeld wirklich jetzt sinnvoll ist wird man am Ende erst sehen, wenn Kramer den Klassenerhalt schafft oder er nächste Saison in Liga 2 erfolgreich ist. Ist mir aber auch komplett egal.

          Antwort

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