Respekt, Jungs!

„Wieviel Nachspielzeit wird es im Duell der beiden Traditionsvereine geben?“, fragt der Mann im Fernseher. „Valentini, der rechte Verteidiger des neunmaligen deutschen Meisters und vierfachen Pokalsiegers, auf dem rechten Flügel. Vielleicht wird es ja jetzt mal gefährlich – doch sehen Sie selbst, liebe Freunde des runden Leders, sehen Sie selbst, wohin das Abspiel trudelt…“

„Was war denn das für ein Pass? Meine Güte!“

„Der Ball war immerhin im Strafraum des Gegners.“

„Hack noch einmal mit schnellem Antritt, doch sein Pass kommt nicht zu Dovedan…“

„Kein einziges der letzten fünf Heimspiele gewonnen, die letzten drei verloren gegen Hannover, Regensburg und St.Pauli, heute auch nicht mehr als ein 0:0 gegen einen Abstiegskandidaten – das ist eine miserable Bilanz.“

„Du bist zu streng, mein Sohn. Du kannst nicht erwarten, dass unsere Mannschaft ein Spiel – noch dazu ein Heimspiel – gewinnt. Freu dich lieber, dass sie immer wieder antritt, dass sie sich immer wieder präsentiert. Dem gebührt Respekt. Das sind tolle Jungs. Eddie the Eagle war auch ein toller Junge.“

„Wer ist Eddie the Eagle.“

„Ein ehemaliger englischer Skispringer, der weit hinter der Konkurrenz hersprang. Der ist immer wieder angetreten, obwohl er, glaube ich, nie mehr als 75 Meter weit gesprungen ist (klick). Der hat sich immer wieder präsentiert, obwohl er chancenlos war. War sogar bei den olympischen Winterspielen dabei. Das verdient Respekt, mein Sohn. Als einer, der’s kann, als Champion, anzutreten, ist keine Kunst. Aber immer wieder anzutreten, obwohl man’s nicht kann, das ist wahrer Sportsgeist.“

„Schlusspfiff im Max-Morlock-Stadion!“

[Zum Spiel: klick, klick, klick, klick.]

77 Gedanken zu „Respekt, Jungs!

  • Diese Bärenauslese tut gut. Sehr schöner Vergleich, ich habe den Mann damals noch live erlebt, als er mit seiner Brille unterm Helm, Fritz Honka übrigens nicht ganz unähnlich, tapfer die Anlaufspur zu halten versuchte, um sich anschließend waghalsig vom Schanzentisch zu stürzen.

    Im Gegensatz zum letzten Clubspiel waren Eddies Auftritte allerdings jedesmal Highlights und auch ein gewisser Nervenkitzel. Jedenfalls nie so langweilig und einfallslos wie der Auftritt gegen die Mannschaft, die ein Torverhältnis von minus 23 aufweist, gegen die wir in dieser Saison aber nur einen von sechs möglichen Punkten geholt haben.

    Btw.: St. Pauli war vor 7 Spieltagen noch 7 Punkte hinterm Club und Vorletzter.
    Jetzt haben sie 4 Punkte Vorsprung auf den Ruhmreichen und schicken sich bei konstanter Beibehaltung ihrer Serie, jedes Spiel mit genau einem Tor Vorsprung zu gewinnen, der spektakulärste Relegationsteilnehmer ever zu werden, wenn sie am 34. Spieltag Platz 3 erklommen haben werden.

    War Leibold schon immer so hitzig? Tritt gegen einen Ex-Kameraden nach. Dämlich. Und von Burgstaller (wie sehr ich ihn vermisse!) saumäßig fies provoziert!

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    • Bei Pauli sind die verletzten Leistungsträger wieder zurück und voll im Saft. Dazu hat deren Sportchef in der Winterpause, entgegen früherer Gepflogenheiten, sofortige Verstärkungen verpflichtet. Außerdem scheint im Winterpäuschen ein beinahe greifbarer Ruck durch das Team gegangen zu sein, so gallig und spritzig wie sie seitdem auftreten. Dass mit den Siegen das Selbstbewußtsein wächst, tut sein übriges.

      Antwort
      • St. Pauli hat wirklich einen interessanten Sportchef. Der weiß, wie man in der Winterpause agieren muss!

        So einen hätten wir in unserer Bundesligasaison gebraucht!

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        • So einen hätten wir in unserer Bundesligasaison gebraucht!

          Hatten wir, er hat klar erkannt, dass die Mannschaft nicht mit zwei bis drei Transfers konkurrenzfähig geworden wäre, insofern war klar man musste damals den Ritt auf der Rasierklinge probieren und dann im Sommer so oder so einen größeren Umbruch einleiten. Egal ob man in Liga 1 bleibt (was unwahrscheinlich war) oder absteigt.

          Wie man später sah war im Fall des Abstiegs auch zum ersten Mal richtig Geld da, der Mannschaft ein anderes Gesicht zu geben, sie deutlich zu verjüngen. Ob man dann in der zweiten Liga den direkten Wiederaufstieg geschafft hätte? Wissen wir auch nicht. Ich bin aber sehr sicher, dass das Duo Bornemann/Köllner es besser verstanden hätten eine Mannschaft zu formieren, als das Palikuca konnte.

          Unter Bornemann haben wir immer Geld verdient, das war vor und nach ihm leider viel zu selten der Fall. Und auf Dauer funktioniert kein Unternehmen das nicht mit dem Kerngeschäft Geld verdient. Profisport als Geldvernichtungsmaschine können viele, wenige davon erreichen zumindest sportlichen Erfolg beim Geld verbrennen. Aber eigentlich will man als Profiverein doch Geld verdienen mit dem man den Verein entickeln kann. Das vergessen beim Club leider zu viele.

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          • Armin sagt: „Hatten wir, er hat klar erkannt, dass die Mannschaft nicht mit zwei bis drei Transfers konkurrenzfähig geworden wäre“

            Hat er das klar erkannt? Ein wahrer Prophet! Soweit ich mich erinnern kann, waren wir im Winter zwar punktemäßig unter aller Sau, aber andere auch, das rettende Ufer war nur wenige Punkte, ja gar einen Sieg entfernt – damals. Konkurrenzfähig wäre nicht nötig gewesen – nur besser als 2-3 andere.

            Gezielte Transfers in die Schwachstellen hätten den nötigen Unterschied machen können und wären vielleicht auch ein Aufbruchssignal an die Mannschaft gewesen. So kam dann auch eine Botschaft rüber: „naja, was solls, die Leitung hat uns auch schon aufgegeben…“

            Armin: „Wie man später sah war im Fall des Abstiegs auch zum ersten Mal richtig Geld da“

            Ja, wenn es nach (!) dem Abstieg da war, muss es vorher auch schon dagewesen sein. Die nötigen Mittel waren also vorhanden. Ein wenig spekulieren hätte vielleicht das ganz große Geld eingebracht – den Klassenerhalt. Der war aber wohl nicht vorgesehen.

            Was dann tatsächlich gemacht wurde – Ilicevic – war an Sinnlosigkeit nicht zu überbieten. Da wurde wirklich gutes Geld verbrannt. Da hätte Boss Grethlein lieber seine Zigarre damit angezündet…
            Zumindest führt diese Aktion die Mär von der kalkulierten Enthaltsamkeit ad absurdum.

            Ich will nicht wieder in die alte Diskussion einsteigen und halte die nachfolgende Doppelentlassung – wie Du – immernoch für einen schweren Fehler, aber die Winterpause war nicht eine wohlüberlegte Strategie (wie manche das romantisierend sehen wollen), das war eine absolute Nichtleistung.

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            • Also ich denke nicht das die Doppelentlassung ein Fehler war, Köllner musste gehen da er die Mannschaft verloren hatte. (Wenn ich dann noch an seinen Auftritt im Blickpunkt Sport denke, wo er sich fast ein Jahr später hinstellt und einem erzählen will der Plan wäre gewesen die letzten 5-6 Spiele zu gewinnen um so die Liga zu halten, und man das auch geschafft hätte….sry…aber das ist Trumpesk von der übelsten Sorte. Von seiner Eingeschnapptheit Schommers gegenübermal ganz zu schweigen), wenn Bornemann dann der Trainer über dem Verein ging gibt es auch für diesen keine Argumente mehr. Auch jetzt trübt mMn der Glückspick Burgstaller das Gesamtbild etwas. Was man daran aber erkennt ist was ein guter Stürmer ausmachen kann, und das erklärt für mich dann auch warum bei uns meistens offensiv nachgelegt wird.

              Nein, ich denke der einzige Fehler war so einen Blender wie Palikuca zu holen obwohl ein Magath bereit gewesen wäre, sich quasi förmlich angeboten hatte…von mir aus auch einwn anderen SV, aber Palikuca war der Kardinalfehler und die Zeit die man auch noch für die Entscheidung hat verstreichen lassen.

              Antwort
    • Leibold war nicht schon immer so hitzig.
      Beim FCN in 113 Spielen mit 2 Platzverweisen.
      Ampelkarte gegen MSV im April 2016 und rot beim Debakel in Leipzig (nach Foul an Werner im Strafraum).

      Antwort
  • Auweh, hier darf man fei nix mehr sagen, was die aktuelle Situation und die Fakten beschreibt. Das wird sofort als Jammern oder sogar Bashing verunglimpft, belschanov.
    Das Forum hier tendiert zur rein positiven Propaganda.
    Das 0:0 war doch ein fantastischer Erfolg unseres Kollektivs, der gezeigt hat, wie hervorragend unsere Defensive funktionieren kann.

    Antwort
  • Noch dazu kann diese verunsicherte Mannschaft gar nix dafür, in diese Lage wurde sie von Sportvorständen und Aufsichtsräten bzw. von der Mitgliederversammlung gebracht, die wählen doch am Ende der Verantwortungskette die Aufsichtsräte.

    Antwort
  • Ja, unsere Mannschaft spielt keinen Fußball für den man aufbleiben wollte, wenn man am nächsten Tag früh raus muß. Mitreissend geht anders, schön auch, spektakulär ebenfalls. Kennen wir aber auch nicht anders vom letzten Jahr und der Saison zuvor.

    Das als Fan zu ertragen, mit der begründeten Angst vor dem Abstieg im Hinterkopf, ist defintiv schwer. Sich den Frust von der Seele reden und schreiben hilft jedoch nur vordergründig einigermaßen, schließlich werden dadurch weder die Gesamtsituation noch die Darbietungen des Clubs besser. Eher besteht die Gefahr, in einer Art Abwärtsspirale schlechter Laune gefangen zu sein. Macht einem den Alltag nicht leichter und färbt sicherlich nicht positiv auf die Spieler ab, die natürlich über die sozialen Medien die unterirdische Stimmungslage mitbekommen. Nicht falsch verstehen, Kritik an den sehr mäßigen Leistungen ist absolut angebracht, Schönreden wäre verkehrt. Doch hat sich inzwischen ein regelrechtes Niedermachen mit einer ordentlichen Portion Gift festgesetzt. Den Menschen (!) beim FCN gegenüber unfair und dem Fan-Sein abträglich.

    Auch wenn es schwer fällt zu akzeptieren, diese Saison gilt es NUR den Abstieg zu vermeiden, das ist ALLES was zählt. Nicht, dass Spieler A eine bessere Ballbehandlung zeigt und B eine andere Körpersprache. Oder endlich rauschender Angriffsfußball ins MMS einzieht. Wie tausendfach festgestellt, bekommt das diese Mannschaft nicht hin, auch wenn sie es durchaus versucht. Es hilft kein fortwährendes Schimpfen, damit müssen wir uns leider abfinden. Wobei ich auch anmerken möchte, dass eine Mannschaft mit unverletzten Misidjan, Köpcke, Lohkemper und Hack in Bestverfassung wohl mehr Offensivaktionen und ein paar Punkte mehr auf dem Konto hätte. Und wir bestimmt entsprechend gelassener und zufriedener.

    Nächste Saison können Hecking und (wahrscheinlich) Klauß den Kader tiefgreifend umkrempeln. Dann können wir auf schöneren und erfolgreicheren Fußball hoffen. Bis dahin sollten Trainer und Spieler die Chance haben, den Klassenerhalt fest zu machen.

    Antwort
    • Für mich hört sich das an wie eine Durchhalteparole. Die begleitet uns regelmäßig seit mehreren Jahren. Erfolg: gegen Null tendierend. Auch die sportliche Führung verlangt mehr von unserer Elf als einen Relegationsplatz. Anhand des Kaders müsste auch deutlich mehr drin sein. Ich glaube, dass wir als Glubbfans nicht überobligatorisch erwartungsvoll sind, was das anvisierte Saisonziel anbelangt. Ich will aber zumindest eine Entwicklung oder eine Verbesserung sehen. Bei anderen Mannschaften sind diese Entwicklungen offensichtlich. Bei uns nicht. Finde den Fehler.

      Antwort
      • Ja, die Club-Bilanz der letzten Jahre ist verheerend, und die Spiele anzusehen i.d.R. alles andere als ein Genuss. Nur: Einige Spieler sind offenbar einfach nicht gut genug, es liegt also weniger am Wollen als am Können. Und vor Robert Klauß haben sich ja schon Canadi und Keller die Zähne ausgebissen.

        Für mich ist daher die mangelhafte Kaderplanung das vorrangige Problem, und genau hier muss im Vorfeld der nächsten Saison einiges passieren; ein paar Verträge laufen ja auch aus. Ein viertes Jahr Rumpelfussball und Abstiegskampf wäre dann aber den Fans tatsächlich nicht mehr zumutbar.

        Antwort
  • Ein ganzes Spiel dieser Mannschaft zur Zeit sich anschauen zu müssen grenzt an Psychoterror. Da ändert sich rein gar nichts, immer der selbe Stiefel, Grottenkick. Eine Zusammenfassung ist gerade noch erträglich. Es gibt rein gar nichts schönzureden. Man spielte zuhause gegen einen Absteiger. Da kann man mit Sicherheit mehr erwarten. Ein Aufbäumen, Erwachen, sich dagegen stemmen, Änderung zu erzwingen, rein gar nichts ist erkennbar. Dumpf von Woche zu Woche. Nur gut, dass wir die Duselsiege gegen Darmstadt und Karlsruhe eingefahren haben, sonst würden wir jetzt dort stehen, wo wir hingehören. Würzburg, Braunschweig und der 1.FC N. gehören ganz klar in die 3. Liga.

    Antwort
    • Was für eine undifferenzierter Beitrag. Man merkt schon dass manchen scheinbar in der Krise einiges zu Gemüte schlägt und sie es dann auf anderer Weise loswerden wollen. Wenn wir gewinnen war es Dusel, wenn wir verlieren verdient, das ist wirklich nur substanzlos.

      Mit Hack, Lohkemper, Köpke usw. hätten wir andere Optionen, dass unser 1. Sturm bis auf Schäffler komplett verletzt ist, nur mal so nebenbei..irgendwie abstoßend immer nur dieses nölen sorry.

      Antwort
      • Ja, es bleibt einem echt die Spucke weg bei solchen Beiträgen.

        Wie Du sagst, wiegen die Ausfälle schwer. Mit Hack, Lohkemper und Köpke fehlen nicht nur drei, wie @Andre an anderer Stelle geschrieben hat
        „Unterschieds-Spieler“, sondern eben auch Geschwindigkeit und somit auch ein gutes Stück vom eigentlichen Spielplan.

        Das aber scheint alles nicht zu interessieren. Hauptsache, man kann sich mal schön auskotzen.

        Antwort
  • @block4 schreibt:

    „Nicht falsch verstehen, Kritik an den sehr mäßigen Leistungen ist absolut angebracht, Schönreden wäre verkehrt. Doch hat sich inzwischen ein regelrechtes Niedermachen mit einer ordentlichen Portion Gift festgesetzt. Den Menschen (!) beim FCN gegenüber unfair und dem Fan-Sein abträglich.“

    Besser kann man es nicht formulieren. Muss man dick unterstreichen. In der Hoffnung, dass dies auch bei jenen ankommt, die ihre eigenen Empfindlichkeiten und Befindlichkeiten über die gemeinsame Sache stellen. Kritik – bitte ja. Intensive Diskussionen – aber gerne. Giftspritzereien – geht gar nicht.

    Antwort
  • Um mal bei der Sache zu bleiben und weg von einer jetzt gedrehten Jammerscheibe zu kommen:
    Bei dem Aufeinandertreffen, ein Fußballspiel fand dabei ja kaum statt, gegen Braunschweig neulich, war der Matchplan der, wie ich jetzt lerne, bemitleidenswerten Clubmenschen, hohe Bälle auf Schäffler zu spielen.

    Dazu zwei Fragen:

    1. Eine der wenigen Stärken der Braunschweiger ist ohne Zweifel das Kopfballspiel, das konnte man schon der Körpergröße der Löwen entnehmen, eine bekannte Schwäche die Außenverteidigung. Klar, große Menschen tendieren eher zu einer Unbeweglichkeit am Boden.
    Wäre ein anderer Matchplan der Clubmenschen nicht von vornherein sinnvoll gewesen, der auf die Schwächen und nicht die eine Stärke des Gegners abzielt?

    2. Konnte man nicht nach spätestens 60. Minuten sehen, das dieser Matchplan mit den hohen Bällen absolut nicht funktioniert und diesen umstellen? Mit Dovedan, Hack, Borkowski und MMD stand doch durchaus dribbelstarkes, wendiges und schnelles Personal dazu bereit, das nicht gesperrt oder verletzt ist.

    Dieser Umstand macht mich schon sehr nachdenklich. Vor allem, weil ich dabei war in den letzten Jahren, manche Aufsichtsräte mitgewählt habe und deshalb laut Euerer Expertise damit direkt mitschuldig bin am sportlichen Misserfolg der letzten Jahre.

    Antwort
    • Erklärungsversuch, -Interpretation;

      Der Matchplan war irgendwas mit zweiten Bällen. Das funktioniert gut in Kombination mit Kopfbällen.
      Der Trainer der C11 ist durchaus lernfähig.
      Punkten statt Schönspiel.
      Hässlich statt Pleite.
      Oder wie des Gegners Trainer es ausdrückte: die (gemeint ist der Club) spielen inzwischen vom Ansatz fast wie Regensburg.

      Da also unser 1,0-Primus seine ProMis nicht überfordern wollte, beließ er es bei EINER leicht zu verarbeitenden Information: zweite Bälle!

      Auf etwaige Stärken des Gegners konnte man keine Rücksicht nehmen, da die C11 zweitklassig, nicht ganz so Leipzig-Tikki-Takka-affin-multi-tasking-und-Europaliga-fähig.

      Unterm Strich eine positive Entwicklung von RK, vermag unser Trainer sich auf die C11 einzustellen. Und für die C11, weil sie punkten. 4 Spiele, 7 dreckige Punkte. Ohne die wären wir… 17.

      Antwort
  • Hier ein lesenswerter Artikel von nordbayern.de, der Gründe für die Torflaute im Braunschweig-Spiel beleuchtet:

    https://www.nordbayern.de/sport/lahmes-angriffsspiel-grunde-fur-die-sturm-flaute-beim-fcn-1.10883345

    Offenbar hat es aufgrund der erforderlichen Personalumstellungen und der Tabellenlage auch zu Veränderungen im Spielsystem geführt, da Schäffler von der Notwendigkeit zur Vereinfachung spricht. Bedeutet wohl, dass die ursprüngliche taktische Spielidee des Trainers mit dem vorhandenen Personal nicht ausreichend umgesetzt werden konnte, was hier im Forum vorher bereits zu recht als Überforderung der Spieler vermutet wurde. Interessant finde ich auch die Anmerkungen zur mangelnden Präzision der Flanken und zum Torabschluss, wobei ich hierbei auch weitere Standards wie Eckbälle und Freistöße miteinbeziehen würde. Im Ergebnis lässt sich in erfreulicher Hinsicht feststellen, dass man erkannte Mängel durch geeignetes Training abstellen lassen kann.

    Antwort
    • Danke, das ist doch ein knallhart recherchierter Artikel der lokalen Zeitung und beinhaltet schon wieder eine tolle Nachricht!

      Nach nur 23 Spieltagen haben die Clubmenschen nun zusammen herausgefunden, daß sie jetzt hinten in der Defensive ganz stabil stehen müssen, damit sie möglichst kein Gegentor fangen, also hinten die 0 steht. Dazu muss dann aber leider das Angriffsspiel auf das allereinfachste Minimum zurückgefahren werden. Bis zum Saisonende folgen also nur noch hohe und weite Zuspiele auf Schäffler, der die Bälle dann für seine Kollegen prallen lässt.

      Dazu habe ich jetzt wieder Fragen:

      1. Ist das nicht fürchterlich peinlich für die Clubmenschen, zugeben zu müssen, das andere Spielarten und -weisen zu kompliziert sind?

      2. Ist das nicht etwas unvorsichtig, den doch eher geheim zu haltenden Matchplan für die restliche Saison und für die Konkurrenz in der Lokalzeitung nachlesen zu können? Oder gab es einen Whistleblower?

      3. Sind wir jetzt schon in der uns von den Clubmenschen versprochenen Phase der „sorgenfreien Saison“ angelangt? Es sind noch 11 Spiele, aber doch schon sechs Punkte Vorsprung zu einem direkten Abstiegsplatz.

      Antwort
      • Hast du auch nur ein einziges mal registriert, es wurde hier oft darüber gesprochen, dass bis auf Schäffler unser kompletter Startelf Sturm mittel-langfristig verletzt ist?? Wir müssen das bereits mit einem 19 jährigen Stürmer ohne Profi Erfahrung (marginal) auffangen!

        Und Klauß wäre dann ein schlechter Trainer, wenn er das nicht erkennen und das System mit dem Mangel an Qualität, den wir derzeit einfach haben im Sturm Rechnung tragen würde. In der schwierigen Situation für mich notwendige richtig Weg. Immer nur fordern gleichzeitig keinerlei Verantwortung tragen, hinterher meckern usw. das ist natürlich deutlich einfacher als für unseren Trainer.

        Antwort
  • Moment, Hack hat sich doch erst im Training NACH der Braunschweig-Begegnung verletzt.
    Eventuell bringst Du zeitlich da etwas durcheinander? Kann ja leicht passieren, wenn man beruflich und täglich stundenlang nur stumpf in Webcode schauen muss.

    Ich zähle das AKTUELL, gesunde Offensivpersonal mal auf: Dovedan, Schäffler, Borowski und Schleusener und noch Shuranov und vielleicht Besong in der Hinterhand.
    Dazu kann man noch die ebenfalls offensiv einsetzbaren Spieler aus dem offiziellen Mittelfeld zählen, als da wären MMD, Nürnberger, Behrens und die Nachwuchskraft Latteier.

    Aus diesem in Frage kommenden Personal kann man also immer nur Schäffler mit drei weiteren Spielern für immer dasselbe Angriffsspiel aufstellen?

    Gehören Verletzungen und Sperren nicht für alle Mannschaften zum Business as Usual?

    Antwort
    • Vielleicht schaust du ja zuviel stumpf ins Bierglas sorry :-o, du führst Hack an. Wieviel hat Hack den gespielt die letzten Wochen? gerade mal 10 Minuten wo er aus einer Verletzung zurückkommt und so schnell werden wir ihn nicht wieder sehen, wenn überhaupt in der Saison. Besong? ernsthaft willst du darüber diskutieren und das womöglich noch dem Trainer ankreiden? der nie im Kader angekommen ist durch Dauerverletzungen. Verletzungen gehören irgendwie dazu ok, trotzdem ist das Ausmaß einfach unterschiedlich uns trifft es mal wieder extrem, warum auch immer. Da halte ich es sogar für die Pflicht des Trainer den Stil an eine 1b Besetzung in der Offensive anzupassen. Macht uns allen keinen Spaß aber ich denke mehr geht nicht und vielleicht kann man den zarten Trend aus 4 Punkten aus den letzten zwei spielen ja fortsetzen. Wir haben den Worstcase vermieden, daß ein direkter Konkurrent 3 Punkte mitnimmt, damit müssen wir eben leben und sind am leben.

      Antwort
      • Voll am Thema vorbei gecoded, Juwe.

        Hat keinen Sinn hier mit unkritischen, quasi dauerjubelnden Fahnenschwingern weiter zu diskutieren, die andere Gedanken mit „Jammern“ oder „Nöhlen“ abtun, für jede sachlich und detailliert vorgetragene Kritik nur einfachste Repliken abgeben und die dabei vermutlich das letzte Mal vielleicht 2006 live im Stadion waren.

        Ich bin da erstmal raus.

        Wenn man das mit den inzwischen sehr sparsamen Beiträgen von Alexander, belschanov oder Flo verbindet, Stephan hat sich schon lange verabschiedet und nicht nur der, dann stellt sich die Frage, wie es hier mit CU so weitergeht?

        Man merkt ja das sehr deutlich geschrumpfte Feld der allgemein hier Beitragenden schon sehr lange. Das hängt sicher auch mit am steigenden Desinteresse am Profifußball insgesamt und nicht nur allein am krassen Niedergang des Clubs zusammen.

        Wenn man jetzt daran denkt, wie das, auch falls der Klassenerhalt geschafft werden sollte, mit dem 1. FCN nächstes Jahr und die folgenden weitergeht, dann wird das noch sehr lange Geisterbahnfahrt geben.

        Haben wir dazu genug Kraft übrig?

        Antwort
  • Meine kleine Sicht der Dinge aus dem fernen Oberbayern nahe der österreichischen Grenze:

    1. Nach meinen Informationen laufen zum Ende dieser Saison am 30.06.2021 folgende 10 Spielerverträge aus:
    – Früchtl
    – Lukse
    – Klandt
    – Mühl
    – Margreitter
    – Goden
    – Behrens
    – Möller Daehli
    – Shuranov
    – Besong

    2,. Nach meinen Beobachtungen werden immer mehr junge Spieler behutsam eingebaut (Knothe & Co) bzw. geholt (Taylan Duman). Das sagt was über den Kurs aus.

    3. Sowohl Klauß als auch Hecking haben den ersten Job in ihrer neuen Rolle. Ich bin mir sicher, dass beide ihre Novizen-Saison nicht mit einem Abstieg abschließen wollen.

    Credo:
    – Wir steigen nicht ab.
    – Nächstes Jahr mit einer jüngeren, hungrigeren und lernfähigeren Mannschaft in einer 2. Liga mit interessanten Traditionsklubs – und für den FCN ist alles drin.

    Ecco!

    Antwort
    • Verschweigen sollte man aber auch nicht, dass
      Mathenia
      Valentini
      Sorg
      Geis
      Dovedan
      Schleusener
      jeweils noch mindestens bis 2022 einen Vertrag haben.
      Viel Arbeit für Hecking, wenn er die alle loswerden und sie durch junge Spieler ersetzen will.

      Antwort
      • Und diese Herren den Etat vermutlich extrem belasten. Interessenten wird es bei den Leistungen auch nicht geben. Heißt diese Belastungen werden wir weiter haben. Von daher wird es auch für die kommende Saison keinen riesigen Spielraum geben und der Kader nur punktuell verändert werden können. Aber vielleicht wenigstens derart, daß man ins gesicherte Mittelfeld kommen kann. Aber erstmal muss dieses Jahr die Klasse gehalten werden.

        Antwort
        • So ist das.

          Zumindest werden wir nur dem entsprechend defensiv am Transfermarkt auftreten können. Talente und Leihen dürften im Vordergrund stehen. Ob man sich wenigstens einen erfahrenen Innenverteidiger mit Qualitäten auch im Spielaufbau leisten kann? Wäre gut.

          Klar ist auch: Jede zusätzliche Belastung, beispielsweise durch einen Trainerwechsel und die dadurch anfallenden Kosten, beschneidet die ohnehin schon bescheidenen Möglichkeiten auf dem Transfermarkt massiv.

          Ebenfalls klar: Wir müssen entwickeln und aufbauen wie das Kiel, Fürth und Bochum getan haben. Um auf dicke Hose am Transfermarkt zu machen, fehlt uns das Kapital, welches (in Palikuca-Verträgen) gebunden ist. Hinzu kommen die immensen Einnahme-Einbußen im Zuge der Pandemie – würde mal schätzen ca. 10 Mio. Euro.

          Das ist die Realität. Und gleichzeitig die Herausforderung. Welche man nur mit Geduld und Kontinuität meistern kann. Und mit dem Verständnis sowie der Unterstützung des Umfelds, also auch von uns.

          Antwort
  • Sportlich begabte Menschen, die das Privileg haben, einzig und allein sehr gut dafür bezahlt zu werden, einmal in der Woche 90 Minuten alles dafür zu geben ihrem Arbeitgeber Umsatz für ein weiteres überleben zu sichern, trainieren 4 Tage in der Woche Hallenhalma mit viel Spaß, um dann am Spieltag festzustellen, Mist, wir sollten ja eigentlich heute Fußballspielen.
    Das ist die Bärchen-Geschichte.
    Woche für Woche.

    Antwort
    • Ein bischen extrem ausgedrückt, aber man kann es so gelten lassen. Und dazu fehlt der nötige Kampfgeist, der Wille bis an die Grenze zu gehen. Dann kommt genau das raus, was uns Woche für Woche serviert wird.

      Antwort
    • Ihr vergesst irgendwie daß auch immer ein Gegner auf dem Platz steht, der auch die ganze Woche trainiert und sich spezifisch auf den Club vorbereitet, mal geht deren, mal geht unser Konzept auf mal beide dann wirds meistens ein Grottenkick. Die Leistungsdichte in der 2. Liga ist so hoch wie selten zuvor. Bei Klauß trifft es zu aber Hecking als Novizen zu bezeichnen ist schon recht arrogant, auch wenn seine Bezeichnung formal neu ist, er kennt alle Techniken, Spielerentwicklung, Kaderentwicklung, Geschäftspraktiken aus dem FF seit Jahrzehnten, vermutlich mehr als viele andere Sportdirektoren oder Sportvorstände.

      Ich sehe weder bei Hecking noch bei Klauß das Problem sondern beim Kader und in Corona Zeiten sind uns einfach die Hände gebunden hier mit Tabula Rasa durchzugehen. Natürlich hat jede Mannschaft auch Verletzungspech aber wir bekommen immer irgendwie am meisten ab davon, letztes Jahr 4 verletzte Profitorhüter und da begann der Sturzflug so richtig, so ein Beispiel kenne ich kein einziges weiteres.
      Diese Saison fallen bis auf Schäffler alle Startelf und Qualitätsstürmer langfristig weg, genau genommen auch ein Wahnsinn. Ich glaube unsere Offensive sähe anders aus mit Hack, Köpke, Lohkemper + Schäffler. Dvon bin ich überzeugt, aber es sind vom 1a Sturm gerade mal 25% einsatzfähig und das vermutlich bis Ende der Saison, das ist schon eine katastrophale Situation. Aber man hört von Klauß nie ein Jammern, dann muss man es ihm auch zugestehen daß er den geplanten Stil anpaßt an das, was personell noch vorhanden.

      Die Situation ist brandgefährlich da stimme ich zu, aber was viele Trainer, Vorstände aus der Vergangenheit schon bemängelt haben ist diese Unruhe, die in Nürnberg sofort aufkommt und das ist nicht förderlich oder soll der FCN das Schalke der 2. Liga werden?

      Antwort
      • Volle Zustimmung, Juwe!

        Hecking weiß ganz sicher, was er tut und tun muss und er wird Klauß auch sein unbedingtes Vertrauen aussprechen – wohl wissend, dass ein erneuter Trainerwechsel bei diesem Kader inklusive der verletzten Stürmer eh nichts bringt außer den Schuldenberg zu erhöhen.

        Antwort
      • Daumen hoch, @Juwe.

        Selbstverständlich kann man sich oder muss man sich sogar über ein derartiges Gebolze wie gegen Eintracht Braunschweig aufregen. Es war unsere Chance auf einen Vorsprung – Chance vertan. Das ist durchaus ärgerlich.

        Aber Woche für Woche kategorisch alles schlechtzureden und somit alles infrage zu stellen, schüttet nur unnötig Öl ins Feuer. In einer, wie @Juwe sagt, brandgefährlichen Situation.

        Dass die letzten drei Jahre scheisse waren und aktuell (noch) keine wirkliche Besserung in Sicht ist, kekst jeden von uns massiv an. Und es zieht runter in einer Zeit, die ohnehin herausfordernd ist für uns alle. Dauergenöle und Dauerjammern machen es aber mitnichten besser – im Gegenteil.

        Antwort
        • @Fränki
          Aber irgendwann reicht’s auch mit der „Schönrederei“, oder?
          Und @Juwe
          Du bist doch sonst nicht so zurückhaltend mit Kritik, die Dir „angenehm“ist….

          Wir leiden trotzdem mit UNSEREM Club und haben Angst vor einem weiteren Desaster, da kann man nicht immer denken, das wird schon….
          Wenn ein „normaler“ Angestellter/Arbeiter in seinem Job, über Monate nichts abliefert, was passiert denn dann????
          Sorry, aber irgendwann platzt auch manch verständnissvollsten Fan der Kragen bei diesen miesen „Leistungen“!

          Antwort
          • Ich rede keineswegs schön. Ich sag’s, wie es ist. Die Situation ist gefährlich, man muss sich um unseren Club weiterhin sorgen. Wenn Du meinst, dass es mit Dauergenöle besser wird – bitte, Deine Meinung.

            Antwort
          • @Pfalzglubberer, ich kann mir so ein Gekicke wie am Sonntag auch nicht ruhig angucken und fluche und schimpfe. Meine Nachbarn werden das bestätigen.

            Aber was würde es unserem Club bringen, wenn ich meine Wut über das Gesehene regelmäßig hier ablade? Was würde es unserem Club bringen? Weniger als nichts.

            Antwort
          • Du bist doch sonst nicht so zurückhaltend mit Kritik, die Dir „angenehm“ist….
            Wir leiden trotzdem mit UNSEREM Club und haben Angst vor einem weiteren Desaster, da kann man nicht immer denken, das wird schon….

            Ja ich äußere Kritik aber differenziere, wo es Sinn macht. Wir standen letzte Saison bis zur 95. Minute in der 3. Liga, also was erwarten wir denn dieses Jahr? Dazu muss man nicht zum x-ten mal wiederholen, daß wir von 4 guten Zweitligastürmern derzeit nur 1 haben der spielen kann. Club gut Club schlecht egal warum ist mir eben zu doof, sondern es zählen die Gründe dahinter.

            Was ich einfach nicht mag und das kritisiere ich auch, sind diese immer wieder dummen Mechanismen ein neuer Trainer würde es schon richten, wo wir jetzt doch lange genug sehen, dass wir einen sagen wir mal schwierigen Kader haben und wir haben jetzt Qualität im Sportvorstand und ich finde auch als Trainer, der natürlich auch noch dazu lernt, auch klar. Schalke führt doch vor jetzt mit dem 5. Trainer wie sinnlos das ist und ich meine die haben sogar Qualität im Kader, aber permanent neue Trainerphilosophien führen zu den finalen Auflösungserscheinungen. Das kann ja kein Vorbild sein.

            Wir haben einen guten Trainer und Sportvorstand, da drauf zu hauen hielte ich für unfassbar blöd, sorry. Bei dem Kader hilft es auch nicht diesen immer wieder zu beleidigen auch wenn ich oft selber enttäuscht bin aber meine Erwartungshaltung geht auch nur dahin drin bleiben. Dann gibt es eine neue Chance nach und nach Korrekturen am Kader durchzuführen, da liegen für mich die Ursachen.

            Antwort
            • Was ich einfach nicht mag und das kritisiere ich auch, sind diese immer wieder dummen Mechanismen ein neuer Trainer würde es schon richten,

              Diese Erkenntnis liest man bei Dir aber auch noch nicht so lang. Trotzdem schön 😉

              Antwort
              • Doch außer es paßt absolut nicht zusammen, wie bei Canadi oder man hat den festen Eindruck ein Trainer macht so sein eigenes Ding fernab von der Realität, wie es am Ende bei Köllner der Fall war. Keller wiedrum hätte ich nicht entlassen (auch wenn ich das exklusiv so sehe), weil die Mannschaft weiter absolut hinter ihm stand. Bei Klauß habe ich nach wie vor den Eindruck dass er Biss hat man sieht in jeder PK wie es ihn wurmt, ich habe auch das Gefühl im Rahmen ihrer Möglichkeiten will auch die Mannschaft weiter mit ihm zusammen arbeiten. Ich bin auch überzeugt wir haben ausreichend Qualität für die 2. Liga (vom Verletzungspech mal abgesehen) nur es fehlt am ich nenne es mal am Schäffler Gen in der Mannschaft, sich immer reinzuhauen.

                Antwort
      • Osnabrück kann sich sogar länger als eine Woche spezifisch mit neuem Trainer Markus Feldhoff
        auf den FCN vorbereiten.
        Macht es für den FCN sicher nicht einfacher.
        Die unten spielen fast alle noch gegeneinander.
        Absolut Juwe es ist brandgefährlich.

        Antwort
        • @fränki:
          Jeder kann halt mit der Sorge um unseren „Glubb“ anders umgehen…im Endeffekt wollen wir, glaube ich fest, einfach mal wieder eine „MANNSCHAFT“ für den Club auf dem Platz für mehr als ab und zu nur 1 Spiel sehen und endlich mal eine sorgenlose Saison erleben, oder?😀

          Antwort
  • Alles richtig, was ihr sagt. Aber in einem Punkt beurteile ich die Sachlage etwas anders: dass dem Trainer aufgrund der finanziellen Lage, der Verletzungssituation oder aufgrund von Gelbsperren die Hände gebunden sind – einverstanden. Einem Monopol kommt die besondere Lage aber weder für unseren Trainer noch unserer Mannschaft gleich: Auch andere Vereine haben unter Verletzungspech, klammen Kassen oder COVID-19-Beschränkungen zu leiden und meistern diese Situation zum Teil mit erheblich weniger Mitteln besser als wir. Auch will ich nicht glauben, dass Spieler, die teilweise noch vor nicht allzu langer Zeit noch in der 1. BL gespielt haben, über Nacht das Fussballspielen komplett verlernt haben oder sich absolute Grundlagen nicht mehr merken können. Natürlich haben die andauernden Negativerlebnisse Spuren „zwischen den Ohren“ hinterlassen. Und genau hier vermute ich auch das Problem von Canadi und Kellner, im psychischen Bereich nicht hinreichend zu den Spielern vorgedrungen zu sein. Bei Klauß liegt eher der Verdacht auf eine Überforderung oder einen Unwillen der Spieler nahe, sich mit einer (neuen) Spielidee auseinanderzusetzen, die eventuell nicht mit den körperlichen und geistigen Eigenschaften unserer Spieler kompatibel ist. Das könnte auch der Grund sein, weswegen endlich eine Umstellung im Spielsystem im Sinne einer Vereinfachung erfolgt. Auch verstehe ich die Missachtung des Leistungsprinzips nicht. Warum einzelne Spieler trotz mehrfacher bestenfalls durchwachsener Leistungen eine Stammplatzgarantie erhalten, erschließt sich mir nicht. Wenn ich als nachrangiger junger Spieler das Gefühl habe, trotz ansprechender Leistungen im Training nicht am Platzhirschen vorbeizukommen, weil der trotz mäßiger Leistung in den Spielen eh immer wieder gesetzt ist, trägt dies weder im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit des Einzelnen noch zur mannschaftlichen Geschlossenheit bei. Respekt und Anerkennung kann man sich eben nur durch Leistung erwerben. Dieses Prinzip gilt auch im Bereich des Leistungssports.

    Antwort
  • Entscheidend ist immer wie man verliert. Wenn eine Mannschaft kämpft und alles gibt, sich bemüht, sich mit aller Kraft gegen die Niederlage stemmt, dann akzeptiert man das als Fan und sagt sich: Egal, nicht gewonnen, aber alles gegeben. Das wird sich dann auch mal auszahlen in den nächsten Spielen. Wenn aber die meiste Zeit im Spiel nur so dahingetrottet wird, Spiel- und Kampfwille nur zu 60% wie in einem Freundschaftsspiel, dann kann man das irgendwann nicht mehr hinnehmen. Wenn man sich echt einsetzt und der Fan erkennt das, dann wird es auch akzeptiert. Da will ich nichts schlecht reden, sondern nur die Fakten auf den Tisch legen. Die Ansprache von Trappatoni (Flasche leer, Strunz…) wäre da mal ein Beitrag, den sich die Spieler anschauen sollten, bezogen auf ihre Einstellung zum Fußballspielen.

    Antwort
    • War einfach nur Zufall, eine Verkettung unglücklicher Einzelentscheidungen, die sich im Laufe einer Saison sicher wieder ausgleichen.

      Antwort
      • Du rechnest also mit einem unberechtigten Strafstoß für den FCN im Heimspiel gegen Kiel, oder ?
        Der letzte war eine Franz Schwalbe gegen Mönchengladbach und das ist schon sehr lange her.

        Antwort
  • Aha, Lukse geht, Klandt bleibt – Letzteres hatte ich nicht erwartet, aber vielleicht ist er auf dem Weg zum Noris-Buffon, wäre schön…

    Antwort
    • Ich denke Klandt ist einfach ein guter Charakter, dazu überaus erfahren, war schon Stammkeeper auf diversen Stationen, kennt die 2. Liga auswendig, aber bisher nirgends beschäftigt, wo das Preis-Leistungsverhältnis nicht stimmt, daher der perfekte 3. Mann fürs Tor, weil er die Rolle auch annimmt.

      Ich nehme stark an, dass auch Früchtl die Flucht vor der Bank ergreift, also brauchen wir noch einen Torwart.

      Ich bin gespannt, ob wir jetzt einen aus der Jugend hochziehen oder wieder einen neuen holen, hierbei wiederum einen jungen Herausforderer oder einen etablierten Tormann. Es bleibt spannend im Tor.

      Antwort
      • Wir benötigen einen richtig guten Torwart, irgendein nächster Luise reicht da nicht aus. Wenn Mathenia auch nächste Saison im Tor steht, geht es wieder gegen den Abstieg. Er ist der schwächste Torwart der Liga, da kann er noch so lautstark dirigieren und anfeuern.

        Antwort
      • „Stammkeeper auf diversen Stationen“… in der Oberliga bei der Eintracht II, bei Wehen in der Regionalliga und Rostock II in der Oberliga nur so halb, und danach halt beim FSV.

        Klandt wäre in seiner Hochzeit keiner für uns gewesen, ist jetzt 37, hat seit fünfeinhalb Jahren quasi nicht mehr gespielt und kommt von einer schweren Verletzung retour.

        Es ist menschlich sicher ein feiner Zug ihn zu halten, aber ich frage mich schon, ob wir nicht mit weniger Wohlfühlatmosphäre und mehr Ambition besser fahren würden… Gerade nach einer Freak-Saison wie der letzten wäre mir eine solidere Option lieber gewesen.

        Antwort
  • Ich will jetzt kein neues Fass aufmachen in Bezug auf die kritische Haltung (sagen wir von einer Vielzahl) von uns Fans. Vorab, nicht auszudenken, wir hätten die mehr als glücklichen „Dreier“ in Darmstadt und Karlsruhe nicht geholt, das „Fracksausen“ wäre noch deutlich emotionaler.
    Ich muss jetzt meinen Kommentar von Ende der letzten Saison wieder ins Gedächtnis rufen, wonach ein
    „Insider“ am Valznerweiher verlauten ließ, dass es im Kader nicht nur zwei, sondern drei Gruppen gibt.
    Jetzt steht für mich die Frage im Raum (Verletzungspech hin oder her), ist diese Stagnation in allen Bereichen, welche an der Mannschaft die überwiegende Kritik hervorruft, evtl. in dieser Grüppchenbildung begründet.

    Antwort
    • Das ist schon ein wenig typisch für uns, dass wir die aktuelle Situation, die wirklich nicht toll ist noch dramatisieren, „was wäre wenn wir noch zwei Siege weniger hätten“?

      Und auf die Gerüchte von sogenannten Insidern sollte man nie viel geben. Natürlich haben wir ein Teamproblem und klar ist auch der beste Teamspirit ist Erfolg, der fehlt bei uns leider schon länger, also kein Wunder, wenn sich dann auch Grüppchen bilden.

      Und es ist natürlich auch doof, dass wir einfach keine kleine Serie hinbekommen, sei es weil wir immer wieder die Mannschaft wegen Verlketzungen umbauen müssen, sei es weil wir mal Pech haben, auch schon vrogekommen, sei es weil bei uns immer wieder andere grobe individuelle Patzer machen, die oft Gegentore nach sich ziehen. Ud ja auch schade, dass man aus der Relegation so wenig Teamspirit ziehen konnte.

      Wir müssen schlicht akzeptieren, dass wir mittlerweile ein Zweitligaverein sind, sowohl was die Infrastruktur betrifft, Stadion, als auch was die finanzielle Situation betrifft, Sponsoren und Investoren. Und in der zweiten Liga kommt es eben viel mehr auf den Mannschaftsgeist an, weil die Qualität der Einzelspieler nicht so unterschiedlich innerhalb der Liga ist. Alle Vereine haben ähnliche Budgets, alle Vereine verlieren am Ende einer Saison ihre besten Spieler. Selbst wenn es große Unterschiede beim Transferwert gibt, dann hat der meist mehr mit dem Image des Vereins zu tun, als mit der realen fußballerischen Qualität.

      Das bedeutet es ist in der zweiten Liga entscheidend, dass man ein Grundsystem hat, das man spielen lässt, denn nur so kann man bei Verlust einen adäquaten Spieler finden, der diesen ersetzt. Man braucht ein System das den Spielern halt gibt, gerade weil die Spieler in ihren Fähigkeiten begrenzt sind und man muss es schaffen, dass jeder Spieler bereit ist dem Mitspieler zu helfen, egal ob er selbst deshalb individuell schlechter aussieht.

      In Liga 2 ist das Thema eingespielt sein und Teamgeist viel wichtiger als in Liga 1, in Liga 2 ist das fast immer der entscheidende Unterschied zwischen den Mannschaften. Leider lag unser Fokus zuletzt in der Aufstiegssaison darauf ein sinnvolles System zu spielen und eine gute Mannschaftsleistung zu erzielen.

      Ich habe den Eindruck Hecking und Klauß haben diesen Part bei uns am Anfang unterschätzt, aber jetzt nach 2/3tel der Saison ist das sicher auch ihnen klar, vielleicht auch klarer. Die Idee der Spielweise und der Aufbau einer Mannschaft, das Entstehen eines Zusammenhalts ist aber nicht von heute auf morgen zu erreichen. Uns fehlt da natürlich auch der Break im Winter, in einem Trainingslager kann man da natürlich mehr erreichen als zuhause und im Ligabetrieb.

      Insofern kann man leider aktuell gar nicht beurteilen ob Hecking und Klauß die richtigen beim Club sind, die nächste Saison wird da erst erste Hinweise geben. Es wird leider in den nächsten Jahren keine dramatischen Veränderungen zum positiven bei uns geben, da müsste schon ein Scheich vorbeikommen und sehr viel Geld geben und gleichzeitig müssten wir mit dem Geld auch umgehen können. In den letzten 3 Jahren haben wir leider nicht mal gezeigt, dass wir mit wenig Geld umgehen können.

      Um so wichtiger wäre es einmal den Weg der kleinen Schritte zu gehen, im Detail Verbesserungen zu erreichen, nicht immer wieder das Kind mit dem Bade ausschütten. Trainerwechsel werden uns auf absehbare Zeit nicht verbessern. Dies ist übrigens schon seit dem Abstieg 1968 so, daran gehalten hat sich unsere Vereinsführung daran nur selten, zu selten. Schau mer mal ob es diesmal anders kommt?

      Antwort
      • Ich bin anderer Meinung als Du. Das Entstehen eines Zusammenhalts darf nicht ein 3/4 jähr dauern, zumal das Gros der Mannschaft ja schon vergangene Saison da war und bereits seit 1,5 Jahren konnten die Verantwortlichen in der Kaderplanung und an der Seitenlinie daran arbeiten. Wir verweisen kontinuierlich, dass wir mehr Zeit brauchen. Das ist Quatsch – nirgendwo gibt es mehr Zeit. Die besten Spieler verlassen den jeweiligen Verein nach einer guten Saison. Es wird also nicht großes aufgebaut, sondern kontinuierlich weitergebaut. Ich kann die Spiel fehlende Handschrift von Klauss auch nicht an den Langzeit-Verletzungen von Lohkemper und Köpke festmachen. Wir sind spielerisch mit Würzburg zusammen das schwächste Team. Ich muss erwarten, dass der gesamte Kader ein System versteht und es auf dem Platz umsetzen kann. Das funktioniert woanders ja auch. Und wenn das nicht der Fall ist, dann ist es der falsche Ansatz für diesen Kader. Auch hat Klauss bisher keinen einzigen Spieler besser gemacht. Selbst junge Spieler, wie Handwerker, oder auch ein Mühl, stagnieren. Insofern bin ich skeptisch, dass Klauss aus dem nächster Kader deutlich mehr herausholen wird.

        Antwort
        • und bereits seit 1,5 Jahren konnten die Verantwortlichen in der Kaderplanung und an der Seitenlinie daran arbeiten.

          Daß davon 1 Jahr Corona bedingt war soviel zur Kaderplanung, sollte eigentlich jedem klar sein, daß dann die Möglichkeiten nur sehr begrenzt waren und nach wie vor sind. Wenn es darum geht Spieler zu holen, müssen sie uns auch besser machen und nicht für der Breite! die sind aber bei der finanziellen Unberechenbarkeit in der Krise nicht zu bezahlen. Hast du die Begründung in der Winterpause nicht gehört? … sie waren an solchen Spielen dran ließen sich aber finanziell nicht realisieren. Nicht mitbekommen?

          Antwort
          • Wenn man kein Geld hat, warum hält man dann Behrens ohne vorzuhaben ihn spielen zu lassen? Warum holt man Früchtl? Warum holt man mit Singh einen Spielertypen, der offensichtlich nicht passt?

            Den Vorwurf die Mittel nicht optimal eingesetzt zu haben muss sich Hecking jedenfalls gefallen lassen.

            Und ich widerspreche generell: Dieser Kader hätte durchaus Breite vertragen, der stellt sich ja von selber auf. Sich darauf rauszureden, dass man keine sofortigen Verstärkungen gefunden hat, hat man Bornemann vom Winter bis zum Rauswurf durchgehend um die Ohren gehaut…

            Antwort
            • In diese Liste würde ich auch Krätschmer aufnehmen.
              Der hat zwar angeblich nur 50.000 gekostet, aber es muss ja irgendeinen Grund gegeben haben, den Jungen zu verpflichten.

              Antwort
              • Gut, 50.000 für einen Regionalliga-Spieler sind schon okay, das ist von der Größenordnung ein Transfer für die zweite Mannschaft und so würde ich ihn auch einstufen.

                Die Art von Transfer brauchst du in meinen Augen sogar, diese Chandlers, Wollscheids, Sabiris musst du holen, wenn du etwas siehst, was dir gefällt.

                Der würde halt in einer normalen Saison in der U21 spielen und niemand würde sich irgendwas dabei denken. Passt schon.

                Antwort
                • Hmm, nee glaub ich nicht. Mit 23 ist doch der Zug längst abgefahren, da brauchst du den auch nicht mehr in der U21.
                  Ich denke das war eine Fahrkarte, aber es darf ja jeder seine Meinung haben.

            • Bei Behrens hat man sicher auf den Zusammenhalt gehofft. Im Winter hätte man ihn sicher abgegeben, wenn sich ein Abnehmer gefunden hätte, der ihm nur annähernd geboten hätte, was er bei uns bekommt.

              Früchtl zu holen fand ich OK, er hat Mathenia ja auch angespornt, zwar spielt er nicht, aber er hat gewirkt. Und Singh war ein Versprechen nach seinen Leistungen beim FCB II, außerdem hatte er ja sogar schon Profiminuten in der besten Mannschaft der Welt 🤮 Dass es nicht geklappt hat, muss v.a. an ihm selbst liegen, Chancen hat er ja genug bekommen.

              Tatsache ist, dass wir trotz der Kadergröße nicht für jede Position passende Alternativen haben, in der Breite hinkt es ein wenig. Besonders kritisch finde ich unser Problem auf der 6er Position (vielleicht dachte man aber auch, dass Krauß und Nürnberger hier schneller zu Topspielern reifen und man ihnen die Chance nicht verbauen wollte) und beide AV, die nicht wirklich zum angedachten Spielsystem passen. Hier fehlen beidseitig echte Wingbacks.

              Antwort
              • Inwiefern stärkt es den Zusammenhalt den eigentlichen Kapitän auf die Bank zu setzen und da und dort mal 10 Minuten spielen zu lassen? Das kann der Mannschaft ja nicht helfen, im Gegenteil, wenn es nicht läuft verstärkt das die Unruhe doch nur noch. Ich verstehe die Entscheidung nicht. Da wäre Rhein auf der Bank die klügere Wahl gewesen, gerade wenn man sich seine Leistungen in Rostock anschaut…

                Es ist schön, wenn Früchtl Mathenia „motiviert“, ich glaube zwar eher das maximal Früchtl demotiviert wird, aber der eigentliche Punkt ist doch: Wenn man wenig Geld hat, müsste man das in Spieler stecken die spielen, nicht in welche, die nicht spielen.

                Wie gesagt, ich verstehe an Heckings Kaderplanung bisher einiges nicht, auch wenn mir die Schwierigkeit einer Covid-Saison bewusst sind.

                Antwort
            • Die Idee mit Singh war vom Ansatz her gut, er hat es eben nicht gepackt dafür haben wir jetzt einen Möller Daehli, das zeigt ja die Idee war gut einen flinken technisch starken Spieler für das offensive Mittelfeld, der die letzten Pässe spielen kann. Früchtl hat ja laut Klauß Mathenia besser gemacht durch den Konkurrenzkampf. Und bei gleicher Augenhöhe sagen wir mal, macht es schon Sinn auf einen festen Vertragsspieler zu setzen.
              Zwei Leihen sofern ist da verhältnismäßig wenig Geld verbraucht worden.
              Dann, ein Kader mit 30 Spieler braucht Breite? 🙂 … also da sind wir nicht einer Meinung, sondern das Gegenteil ist der Fall.

              Antwort
              • Wir haben einen 29 Mann-Kader. Fünf davon sind Nachwuchs-Spieler die quasi keine Rolle spielen (Krätschmer, Riesenlöcher, Latteier, Shuranov, Besong), einer hat eine handvoll Einsätze und ist zum zweiten Mal verletzt (Knothe), drei spielen sportlich keinerlei Rolle (Lukse, Klandt, Goden). Sind wir bei 20. Drei sind längerfristig verletzt (Köpke, Lohkemper, Hack). Sind wir bei 17. Darunter sind dann Margreitter, der über weite Teile verletzt war, Behrens und Sorg, die unter Klauß im Grunde keine Rolle spielen und Schleußener, der ab und an mal eingewechselt wird. Sind wir bei 13. Früchtl muss man dann auch noch abziehen.

                Über die Saison betrachtet haben wir 13-15 Spieler die man tatsächlich für einen Platz in der Stammelf oder für Einwechslungen in Betracht ziehen würde. Wir haben vielleicht einen nominell großen Kader, aber wo du Breite im Kader siehst, erschließt sich mir tatsächlich nicht.

                Das Problem sind auch nicht die Leihen, oder das sie viel Geld kosten (wobei ich mir bei Früchtl auch da nicht so sicher bin), sondern, dass wir besser andere Spieler geliehen hätten, die tatsächlich Spielzeit bekommen. Dass es nicht schwer ist sich in unseren Kader zu spielen, zeigt ja Borkowski, der bei uns gleich mal einer der besser ist…

                Antwort
                • Redest es dir aber richtig schön 🙂 so daß ich auf einzelne Kalauer gar nicht eingehen will. Heute erstmal Geburtstag feiern mit Grillung & Chillen.

        • Das Entstehen eines Zusammenhalts darf nicht ein 3/4 jähr dauern, zumal das Gros der Mannschaft ja schon vergangene Saison da war

          Aber schon beim Abstieg aus der 1. Liga fing der Zerfall der Mannschaft an, dann kam die mißglückte Zusammenstellung von Palikuca, die alles schlimmer gemacht hat. Und Teambuilding ist im Tagesgeschäft nur schwer zu erreichen. Die Sommervorbereitung war nicht all zu lang, die Winterpause fehlt ganz, das hat die Aufgabe noch erschwert.
          Um Teamspirit zu entwickeln langt es eben nicht, dass man schon ein Jahr zusammengespielt hat, das ist ein anspruchsvoller Vorgang.

          bereits seit 1,5 Jahren konnten die Verantwortlichen in der Kaderplanung und an der Seitenlinie daran arbeiten.

          Hecking kam am 27.07.20, das sind jetzt gute 7 Monate und Klauß kam 3 Tage später, ok zusammen sind das 1,5 Jahre.
          Und weil unser Aufsichtsrat mal wieder ziemlich Zeit mit der Entlassung des Sportvorstands gelassen hat, war Ende Juli bereits wichtige Zeit für die Kaderplanung verstrichen, insbesondere wenn man transferfreie Spieler wegen der Corona-Pandemie braucht. Man hat es dann mit Leihen versucht, was leider nicht in allen Fällen gut geklappt hat, die Leipziger Schule funktioniert unter Klauss da besser als die Bayernschule. Immerhin Krauss ist Stammkraft und Borkowski könnte es werden, der kam aber erst zur Rückrunde.

          Die besten Spieler verlassen den jeweiligen Verein nach einer guten Saison. Es wird also nicht großes aufgebaut, sondern kontinuierlich weitergebaut.

          Und genau dieses weiterbauen haben wir uns durch die vielen Wechsel auf den wichtigen Positionen in der sportlichen Leitung verbaut, Spieler die beim einen Trainer gesetzt waren, waren beim nächsten hinten dran, hat ein Spieler im einen System seinen Platz gefunden kam ein neuer Trainer mit anderen Anforderungen. Klar kann man immer sagen, das sind Profis, die müssen damit klar kommen, aber würden wir selbst gut performen, wenn alle halbe Jahr unser Chef wechselt?

          Ich muss erwarten, dass der gesamte Kader ein System versteht und es auf dem Platz umsetzen kann. Das funktioniert woanders ja auch. Und wenn das nicht der Fall ist, dann ist es der falsche Ansatz für diesen Kader.

          Wir sprechen von 2. Liga und von Spielern, die durch viele Misserfolge verunsichert sind. Da kann man leider meist nicht sofort erkennen ob eine Niederlage daran liegt, dass die Spieler das System nicht verstehen, nicht in der Lage sind das System umzusetzen, oder schlicht noch Zeit benötigen. Vielleicht war Klauß da auch zu selbstsicher, dass er das den Spielern schon beibringen kann?

          Auch hat Klauss bisher keinen einzigen Spieler besser gemacht.

          Auch das Urteil ist mir etwas zu hart, ein Nachwuchsspieler wie Krauß wurde Stammspieler, Mühl ist deutlich stabiler und unser bester Abwehrspieler, auch wenn das nicht alle so sehen, die Noten zeigen es, aber richtig ist, wenn die Mannschaft nicht funktioniert, dann ist er kein Unterschiedsspieler, der dann Fels in der Brandung wäre. Er ist auf seine Nebenleute angewiesen, kann nicht gegen deren Leistung anspielen, sprich geht die Mannschaft bei uns unter, geht er (noch) mit unter. Aber man muss auch so ehrlich sein, aktuell haben wir keinen Spieler, der auch dan liefert, wenn der Rest schlecht spielt. Schäffler vielleicht?
          Und Lohkemper hat bis zu seiner Verletzuung die besten Spiele bei uns gemacht, also ganz so streng würde ich über den Trainer Klauß nicht urteilen. Dazu kommt auch er ist noch jung, es ist seine erste Station als Verantwortlicher, er hat sicher in dem Jahr viel gelernt, das wird uns nächstes Jahr zugute kommen, wenn wir mal Vertrauen in die Entwicklung haben.

          Antwort
        • @Andre

          Klauß muss Deiner Meinung nach weg – sagst Du ja schon seit Wochen. Der bei der Mannschaft beliebte Keller war Deiner Meinung nach ebenfalls ein Flop. Canadi sowieso. Glaubst Du wirklich noch, dass es am Trainer liegt und ein Trainerwechsel ein Allheilmittel ist? Würde man dieser Mannschaft nicht ein weiteres Alibi geben, wenn man erneut die Schuld dem Trainer zuschiebt?

          Im Übrigen bin ich froh, dass Dieter Hecking bislang eine Brandmauer ist. Unter seinem Vorgänger wäre Klauß womöglich schon nicht mehr im Amt. Beziehungsweise hätte sich der Aufsichtsrat mit dem Vorsitzenden Thomas Grethlein womöglich schon längst zum Eingreifen veranlasst gefühlt – vor dem Hintergrund der Stimmungslage in „sozialen“ Medien.

          Ich hoffe, Hecking kann sein Ding durchziehen. Was natürlich schon auch von der aktuellen Tabellensituation abhängig ist, denn der Klassenerhalt steht über allem. Aber es wäre mal was Neues, wenn unser Club mit dem gleichen Sportvorstand und dem gleichen Trainer und dem gleichen Spielsystem trotz überschaubaren Erfolgs in die kommende Saison gehen würde.

          Einen abermaligen Trainerwechsel halte ich für eine sehr einfache Antwort auf eine komplizierte Gemengelage. Stimme @Armin und @Juwe zu – vor allem auch, wie wichtig ein Miteinander ist in dieser engen Liga ist. Und dass Team Building in der Pandemie nicht über bunte Abende oder gesellige Zusammenkünfte beim Lieblingsitaliener gehen kann, sondern einzig und allein über Siege.

          Die Pandemie soll jetzt nicht als Ausrede dienen. Denn es hindert die Mannschaft ja keiner daran, durch Siege zusammenzuwachsen. Doch nach all dem, was wir mitgemacht haben mit dieser Mannschaft, ist nicht der Trainer das Problem. Ein erneuter Trainerwechsel mit erneut neuen Vorstellungen und einem erneut neuen System würde das Problem womöglich verschärfen – und unsere Leidenszeit als Fans verlängern. Mal abgesehen davon, dass ein Trainerwechsel Ausgaben verursachen würde, die unser Agieren auf dem Transfermarkt massiv einschränken würde.

          Antwort
          • Es reicht doch ein Wort „Schalke“ = 5. Trainer diese Saison. Die haben sich mit den vielen Wechseln komplett selbst abgeschossen.

            Antwort
            • @ Juwe.
              Wie sind Deine Tipps für Würzburg und natürlich FCN bei Fortuna.
              Ist ja kein wetten nur tippen.

              Antwort
              • 🙂 also die Wahrscheinlichkeit daneben zu liegen steigt leider mit jedem richtigen Tipp. Und 2. Liga zu tippen ist wie Lotto, wo jeder jeden schlagen kann. Aber gut will mich nicht drücken Würzburg Unentschieden gegen Heidenheim. Und der Club, da tippe ich auf Sieg, weil Düsseldorf eigentlich riesen Druck hat, wenn sie nochmal vorne ran kommen wollen und man erwartet vom Club eigentlich nicht viel dort, das ist eine Gemengelage die schon ein paar mal geklappt hat.

                Nur nochmal zu St. Pauli, wo viele losgeledert haben, bis hin zu wahren Schimpfkanonaden gegen Team und Trainer, St. Pauli hat auch den HSV am Montag geschlagen! (+ Tätlichtkeit Leibold aber erst in der 90. Minute) und sind jetzt bei 7 Siegen aus den letzten 8 Spielen.

                Antwort
                • Eigentlich nicht, die Wahrscheinlichkeit daneben zu liegen ist tatsächlich immer gleich 😉

                • Sehe ich nicht so, als es noch größere Leistungsunterschiede gab war es einfacher, aber umso größer die Leistungsdichte umso weniger objektive Kriterien gibt es, wer die Nase vorne hat. In der 2. Liga sind Vorhersagen fast unmöglich geworden. Anders ist der 1. Liga, wenn zb. der der FC Bayern gegen Schalke spielt gehts nur um das wie hoch, wenn in der 2. Liga der HSV gegen Würzburg spielt verlieren sie. 🙂

  • Okay @ Juwe.
    Also ich sage nachdem Heidenheim schon in Sandhausen und Braunschweig verloren hat werden die
    heute auch in Würzburg verlieren.
    Glaube der FCN verliert in Düsseldorf.
    Schiedsrichter in Würzburg ist übrigens Dennis Aytekin der also nach dem Derby
    in Hamburg nochmal ein Zweitligaspiel zu seinem Saisonstart leitet.
    Teambuilding hat bei Würzburg trotz der vielen neuen gut funktioniert wenn ich sehe was da an Aggressivität auf dem Platz ist.

    Antwort
    • Vielleicht hast du Recht. Aber Heidenheim hat auch recht souverän in Fürth gewonnen, als man diese für unbesiegbar hielt, die sind einfach hingefahren und haben es gemacht. Ja Würzburg ist schon verbessert, aber es kommt zu spät und dann hat man hinten drin meistens noch das Pech dazu. Daß der Club verliert kann natürlich passieren gar keine Frage.

      Antwort
  • Beantworte keine Fragen ob Würzburg absteigt.
    Es gibt von mir auch keine SR Tipps mehr aber natürlich weiter bis Saisonende die Ansetzungen so früh wie möglich (hoffentlich nur noch elfmal).

    Antwort
    • Ja wie ich schrieb dann hat man meistens noch dieses „schei**“ Pech wenn man hinten drin steht und besiegt sich selbst mit einem Eigentor obwohl 1 Punkt vermutlich auch zu wenig gewesen wäre.

      Antwort

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