Eisberg in Sicht!

Der Club hätte siegen müssen, hat er aber nicht. Nicht mal gegen Osnabrück.

Anstoß: Sonntag 14.03.2021, 13:30
Schiedsrichter: Sven Waschitzki
Gegner: VfL Osnabrück
Aufstellung: Mathenia – Valentini, Mühl, Sörensen, Handwerker – Geis, Nürnberger – Latteier, Möller Daehli – Borkowski, Schäffler

Die derzeit formschwächste Mannschaft der zweiten Liga, der VfL Osnabrück, schafft im Nürnberger Stadion die kleine Trendwende und holt vollkommen verdient ein 1:1. Der Club enttäuscht über 90 Minuten auf ganzer Linie und muss sich sogar noch vorwerfen lassen, den Führungstreffer nicht mal eine Viertelstunde verteidigt haben zu können.

Auch Trainer Klauß wird sich unangenehme Fragen stellen müssen. Was war der Matchplan? Wieso war die Mannschaft so derart emotionslos in Halbzeit 1? Wieso wechselt man direkt nach dem Ausgleichstreffer der Gäste Latteier und Schäffler aus und bringt mit Dovedan und Schleusener die derzeit personifizierte Ungefährlichkeit auf den Platz? Und Dovedan hätte dann auch noch einen Ball vertändelt und beinahe einen gefährlichen Konter eingeleitet. Die Mannschaft findet auch nach 25 Spieltagen keine offensive Linie, keine defensive Ordnung und es fehlen jegliche Automatismen.

Wohin soll das noch führen? Hieß es noch vor der Partie „Keine Panik auf der Titanic“ ist allerspätestens nach diesem Spiel „Eisberg in Sicht“ angesagt. Dass weder Sandhausen noch Braunschweig dreifach punkten konnten, hält den Abstand zwar auf konstant 5 Punkte zum heutigen Gegner Osnabrück auf dem Relegationsplatz, aber nicht nur weil der noch ein Nachholspiel hat sind die Alarmsignale rund um den Valze auf kittenrot zu stellen. Es ist nicht nur die Ergebniskrise des FCN, die einen umtreibt, es ist die erschreckende Harm- und Hilflosigkeit auf dem Platz, die auch gegen die derzeit wirklich allerschlechtesten Gegner einen selbst schlecht aussehen lässt. Kombiniert mit einer nach vorne geradezu erschreckenden Ideenlosigkeit.

Ist das wirklich alles, was in diesem Kader steckt? Ist es nicht möglich, wenigstens Feuer und Leidenschaft in dieser Mannschaft zu erzeugen? Wenn ja, dann wäre der Klassenerhalt maximal in einem Rettungsboot realistisch, das man ergattert hat, während der Kahn absäuft, es aber nicht für alle Vereine eines gab. Sprich: Die Hoffnung ruht auf dem Versagen der anderen.

Jetzt das Derby gegen Fürth. Man mag sich gar nicht ausmalen, wenn das auch in die Hose geht, was dann passiert. Oder anders: Was soll schon groß anders passieren? Wer vor dem Spiel gegen Osnabrück den Schuss noch nicht gehört hatte, wird es auch nicht vor dem Derby. Und warum es sportlich besser laufen sollte, dafür fehlen auch Fantasie und zwischenzeitlich auch die Strohhalme.

146 Gedanken zu „Eisberg in Sicht!

  • „Keine Panik auf der Titanic“… mal sehen, ob das um 23.40 Uhr auch noch gilt.
    Alles andere als ein Sieg, würde genau diese Panik befördern. Hoffen wir das Beste.

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  • Warum ist unser Bremser Dovedan nicht dabei ?
    Wollen wir heute attraktiven Fußball spielen ?

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    • Ich glaube, heute Dovedan statt Latteier zu bringen wäre nicht zu vermitteln gewesen… 🙂

      Hau rein, Latte, zeigs den Etablierten!

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    • Das kannste doch nicht mehr anschauen. Not gegen Elend kein Spiel Aufbau nur Hausruck Fußball und abundzu Zufalls Treffer was Machen die woll die ganze Woche mir schwand fürchterliches nächste Woche

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      • 14 Studen Tag einführen !! Keine freie Tage mehr !! Hier geht es um die Existenz des Vereins!!!! Und weg mit dem Trainerlehring !!!

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    • Es ist keine Mannschaft auf dem Platz. Keiner hat den Mut, volles Risiko zu gehen. Keiner ist da, der die Spieler mitreißt.
      Ob der Trainer noch der richtige ist, ich bezweifle es.
      LG. Armin

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  • Es ist angerichtet.
    Auf der einen Seite der Club, der kurz vor Weihnachten 2020 das letzte Heimspiel gewinnen konnte.
    Auf der anderen Osnabrück, seit 9 Spielen nur am Verlieren.

    Welche Serie reißt?
    Spielt der neue Trainer Feldhoff des Gegners dabei eine Rolle??
    Wird man Einsatz, Leistungsbereitschaft und Leidenschaft spüren???

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    • Das Problem beim Club hat nur einen Namen und der lautet Robert Klauss. Der Trainer glaubt zwar den Fußball erfunden zu haben, hat aber von Spielsystem, Taktik und Aufstellung null Ahnung.

      Hoffentlich erkennt Hecking und Rebbe das bald sonst sieht man den FCN nächste Saison in der 3.Liga.

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  • Es graut einen einfach nur, wenn man sieht, wie vollkommen planlos und apathisch Mühl auftritt. Bisher katastrophale erste 10 Minuten von ihm

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    • Ich finde auch unsere Abwehr ist schwächer als letzte Saison, weil wir keinen Mavropanos mehr haben.

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  • Wiedermal lassen wir es an Griffigkeit vermissen. Das ist die Grundvoraussetzung gegen so einen Gegner. Die haben viel zuviele Freiheiten…

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  • Erster Eindruck:
    Beide unsicher.
    Osnabrück, mit zwei Szenen, die Gefahr hätten versprechen können, scheinen eher gewillt, ihre Serie beerdigen zum wollen.
    Eher geht also bei Osnabrück ihren Trikots entsprechend die Post ab als dass der Club zumindest Herz zeigt…

    Die Hoffnung, die bleibt: Osnabrück ist sicher für einen Fehler gut…

    Antwort
  • Mal eine naive Frage in die Runde: Erkennt jemand eine Struktur im Spiel des FCN, ein System, irgendein Konzept mit dem die elf Leute in Rot-Scharz diesen Gegner besiegen wollen?

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  • Da kommen die Flanken wie bei einer B-Jugendelf, dabei heißt die Waffe vorne drin Schäffler.

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    • @Juwe
      Genau das verstehe ich schon seit vielen Wochen einfach nicht!
      Vorne mit Schäffler und Boro zwei richtig gute Stürmer und es wird nicht ums „Verrecken“ , öfter über die Außen gespielt und scharf ins Zentrum geflankt….ach sorry ich vergaß…unsere Flanken sind sowas von grottenschlecht.
      Kann man sowas eigentlich nicht trainieren???

      Antwort
      • Ja ehrlich gesagt das frage ich mich auch, gerade in der 2. Liga müsste man Standards und Flanken ohne Ende trainieren. Davon sieht man bei uns aber nix.

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  • Unsicherer, unstrukturierter und schlechter geht nicht. Egal wie das Spiel aus geht – es ist jetzt 5 nach 12.um zu resümieren, dass Klauß diese Truppe, die von Woche zu Woche schwächer wird, nicht nach vorne bringt. Mit ihm gehen wir sicher runter.

    Antwort
    • Ja aber du hast schon bemerkt, daß wir gegen einen Gegner spielen der nur hinten drin steht und verdichtet. Wie oft hat uns denn ein Trainerwechsel letzte Saison geholfen?

      Antwort
      • Wie bitte? Die machen doch mehr das Spiel als wir. Die suchen doch eher das konstruktive Spiel. Wir Bolzen dich nur rum.

        Und mit dieser Entwicklung und Leistung wie gegen hausbackene Regensburger, Braunschweiger und Osnabrücker gehen wir kampflos runter.

        Antwort
  • Mannomann, sind die schlecht und mannomann, stellen wir uns erbärmlich dagegen an!

    Da kannste garnicht hinsehen!

    Antwort
  • Aus dem Hintergrund müsste Grethlein schreien…
    … Grethlein schreit und…
    verzweifelt!

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    • Als er noch mit Zigarre und Bier auf der Tribüne saß, da hatten wir nen deutlichen Heimsieg!

      Antwort
  • Dabei wäre die nächste Saison doch vielversprechend nachdem Bielefeld in Leverkusen führt, steht Hertha aktuell auf einem Abstiegsplatz.

    Antwort
  • Der Kommentator hat Angst, 13 Minuten Highlights des Spiels zusammenschneiden zu müssen. Da habe ich einen Vorschlag: zeige 12 Minuten Sehenswürdigkeiten von Nürnberg und für das Spiel reicht dann eine Minute…

    Bisher der absolute Tiefpunkt. Ich habe auch Angst…

    Antwort
    • Möglicherweise ähnlich, wie sie sich nach der gemeinsamen Motivation im Spielerkreis kurz vor Anpfiff präsentiert haben.

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  • Angst fressen Seele auf, oder? Wie anders ist das erklärbar. So was lahmarschiges hab ich schon lange nicht mehr gesehen. Die wirken platt, lustlos, unaufmerksam. Nix drin. Katastrophe!!!

    Braunschweig richtig gut, VFL besser…mir wird Angst und Bange.

    Antwort
    • Bei einigen Spielern habe ich den Eindruck ist es ihnen egal.
      Mannschaft hat der FCN keine aber blutleere Spieler.
      Bin frustriert.
      Melde mich mit SR Meldung vor Derby.

      Antwort
  • Entweder Direktabstieg oder Relegation gegen Kutschkes Ingolstadt oder Rheins Rostock.
    So kann das nix werden. Da nützt auch kein Trainerwechsel mehr, wenn Zweitligaspieler wie volltrunken flanken. Vergleiche mit Jugendspielen verbitte ich mir, wir haben ab der D-Jugend (also erstmals großes Feld) regelmäßig besser geflankt als das was man heute zu sehen bekommt.

    Ich tippe auf einen Kerk-Freistoß aus 32 Metern, der in der 92. Minute den Sieg für Osnabrück besiegelt und damit vermutlich doch das Ende von Klauß.

    Der Club auf dem Weg zu Schalke 2.0 – nur eben jeweils eins tiefer.

    Ein Trauerspiel.

    Antwort
    • Wie wahr…leider

      @beschalnov: MEINE Jungs sind das schon lange nicht mehr. Nächste Saison will ich da viele davon nicht mehr sehen.

      Antwort
    • Das ist wirklich unglaublich, wenn man bedenkt, dass man diese Defensive aus Budgetgründen nicht verstärken konnten, jetzt jedoch den nächsten (nicht profilierten) Funktionär verflochtet.

      Antwort
  • Ich denke, diesmal wird uns auch kein Wunder vor dem Abstieg retten.
    Alle Tugenden, die man braucht um in dieser Liga zu verbleiben, sind wohl in der Kabine geblieben.
    Das absolut bisher schlechteste Spiel, bisher.
    Im Prinzip bin ich auch gegen einen Trainerwechsel. Aber dieser letzten Rettungsversuch
    muß man jetzt wohl starten.
    Wäre nicht Beierlotzer ein Kandidat, der wohl verfügbar wäre?
    Realist mit großer Wut im Bauch !

    Antwort
    • Welche Tugenden waren denn jemals drin in der Kabine?

      Heute (wie so häufig) können wir nur auf eine Einzelaktion oder einen Osnabrück-Fehler oder beides zusammen hoffen.

      Antwort
  • Wenn man schon den Spielaufbau von hinten sieht, könnte man heulen….was trainieren die eigentlich die ganze Zeit?
    Bälle völlig unbedrängt zum Gegner(Vale,Mühl,).. um Gottes Willen!

    Antwort
  • Bei dem Satz „Was nützt einem ein Matchplan, wenn der Gegner so dagegenhält“ von Hansi Küpper hätte ich beinahe schmunzeln müssen.
    Wenn ich nicht schon vor Stunden eingeschlafen wäre.

    Hoppla, Tor.
    Ich bin kurz wach.

    Antwort
  • Auch interessant: Santos wälzt sich mit Schmerzensschreien auf dem Boden. Als Ball gespielt entschieden wird und es weiter geht, steht er sofort auf als sei nichts gewesen. Für mich sollte es hierfür Gelb geben.

    Antwort
    • Unglaublich, dass wir auch konditionell gtottenschlecht sind. Wir stehen Saft- und kraftlos rum, verliehen jeden Zweikampf und bekommen das 1:1

      Antwort
    • Mühl hebt das Abseits auf, steht uninspiriert im Raum, schaut nur auf den Ball. Vale schaut auch nur auf den Ball und wird hinterlassen. Zwei (!) Gegner können unbedrängt einrücken.
      Das ist nicht mal mehr amateurhaft. Das ist ein Armutszeugnis.

      Klatsche gegen die Westvorstadt und dann holen wir gegen keinen Gegner mehr einen Punkt.

      Antwort
  • Das war so klar!
    Wie kann man sich so dermaßen hintenreindrängen lassen? Verdammte Axt – jedes Mal der gleiche Mist!

    Antwort
  • Das zweite Mal, dass ein Osnabrücker völlig blank vor Mathenia steht.
    Unfassbar.
    Unvermögen wollte ich schon schreiben…

    Und dann doch der, so fair muss man sein, verdiente Ausgleich.

    Antwort
  • Na Herr Mühl…jetzt endlich ausgeschlafen????
    Er muss nur einen Schritt nach vorne machen, meine Fresse🙈🙈🙈
    Und jetzt Dovedan und Schleuse…für Schäffler und Latteier, was soll das denn?unglaublich

    Antwort
        • Hilflos, ideenlos unstrukturiert und planlos.
          Und dann Schleusener und Dovedan rein…nicht zu fassen.
          Hat mit Profifußball nichts zu tun.
          Was machen die Herren im Training???
          Es stimmt hinten und vorne nicht.
          Zeit zu handeln!!!

          Antwort
      • Dovedan war gar nicht der Schlechteste. Mind. 7 waren viel schlechter. Die Truppe des Grauens.

        Warum bekommt Shuranov nicht viel früher eine Chance. Immer diese 5 letzten Minuten. So ein Käse.

        Antwort
  • Das muss einfach schiefgehen. Das Gesetz der gebrochenen Serie, der Premium Aufbaugegner, die absolute Nichtleistung.

    Die unbedingte Notwendigkeit, das Drama zu verschärfen.

    Antwort
  • Schleusener und Dovedan – jetzt wird’s nicht mal was mit einem Punkt.
    Ist das eigentlich bösartig oder Unvermögen wie unser Trainer agiert,

    Antwort
  • Man könnte auch mal einen 3.Stürmer zusätzlich bringen aber wahrscheinlich reicht dem Trainer 1 Punkt!?

    Antwort
  • 87. min Shuranov – den Jungen haben wir auch nicht mehr lange, der muss sich doch genau so verarscht vorkommen wie die Fans

    Antwort
  • Da hat es schon für weniger Elfer gegeben. Aber muss nicht sein.

    Schade, keine klare Fehlentscheidung, also passt schon.

    Antwort
  • Herrschaftszeiten, gegen Osnabrück, Braunschweig und Konsorten keine Dreier zu holen ist einfach nur erbärmlich! Die nächsten Spiele gegen die Topteams gibt es ordentliche Packungen, damit das Torverhältnis auch noch in Sack und Asche geht.

    Nach dieser Saison – alte Leier, ich weiß – muss heftig aufgeräumt werden.
    Oder Insolvenz angemeldet.

    Wie auch immer: ich mag nicht mehr.

    Antwort
    • Schliesse mich Kommentarlos an und wünsche den ungeliebten Nachbarn den Aufstieg ins Oberhaus!

      Antwort
  • Zu mehr ist diese Truppe einfach nicht in der Lage. Sie kann es nicht besser. Sie ist und bleibt ein heißer Anwärter auf einen der letzten drei Tabellenplätze.

    Antwort
  • Ganz klar: jetzt muss Hecking reagieren. Mit Klauss geht es runter. Und am Geld kann es angesichts der Rebbe-Personalie nicht liegen.

    Antwort
    • Am Trainer liegt es nicht. Die Spieler sind einfach a) charakterlich und b) sportlich nicht besser. Das haben sie jetzt über zwei Jahre unter verschiedensten Übungsleitern eindrucksvoll bewiesen.

      Antwort
      • Die Mannschaft ist konditionell schwach, es ist kein Plan oder gar System erkennbar – Entwicklung klar rückläufig, kämpferisch sind wir sowieso ganz schwach. Haben wir irgendwelche besondere Standardfinten? Bringt er endlich mal Früchtl für den dauerschwachen Mathenis? Für was ist also Klauß dann überhaupt noch verantwortlich? Ohne seine Ablösung geht es in jedem Fall runter, ohne wenn und aber. Die Mannschaft hat eine katastrophale Körpersprache, sie glaubt nicht mehr daran. Das erinnert mich an Keller – da hat man auch viel zu lange zugesehen, wie er schultetzuckend und beschwichtigend Niederlage für Niederlage schön geredet hat.

        Antwort
        • Konditionell schwach würde ich nicht sagen, gegen Ende wären ja noch Körner im Tank. Stinkfaul und bequem trifft es eher. Und das schon unter dem vierten Trainer hintereinander. Da muss nicht noch ein fünfter Versuch gestartet werden meine ich. Gleichwohl bleibt dir deine Meinung natürlich unbenommen und bei einer Niederlage gegen Fürth schließe ich auch nicht aus das Klaus abgelöst wird. Schauen wir mal.

          Antwort
    • Lass doch mal dieses Trainer bashing! Die Gesamtsituation ist eh schon beschissen hoch 10 und dann immer diese Querschüsse.
      Auch deshalb kommt der Club doch seit Jahren nicht von der Stelle weil man bei ersten Gegenwind einbricht und alles austauscht.

      Dennoch: das ist im moment kaum anzusehen was da auf dem Rasen geboten wird. Irgendwie drin bleiben und dann nächste Saison besser machen!

      Antwort
      • Das „drin bleiben“ wird schwer genug. Noch haben wir ein wenig Luft, aber wir haben die schlagbaren Gegner nich geschlagen, noch dicke Brocken vor der Nase und eine charakterlose Luschentruppe. Es hilft nur beten für den Verein befürchte ich.

        Antwort
  • Ein Unentschieden der miesesten Sorte.

    Wie erwartet, haben wir die Osnabrücker Niederlagenserie beendet. Immerhin hätte es auch schlimmer kommen können…

    Und jetzt ins Derby 😱

    Antwort
    • Für mich ist Klauß der nächste Trainer der an dieser Mannschaft gescheitert ist. Das war heute von beiden Mannschaften eine unsagbar schlechte Leistung. Da ist überhaupt kein System zu erkennen, das ist einfach nur blindes Gebolze.

      Antwort
      • Also ich habe ein wenig Hoffnung geschöpft, weil sich Osnabrück noch ein wenig dümmer anstellt als unsere Bolzer.

        Antwort
  • Ich vermute, dass in der kommenden Saison nicht Osnabrück sondern Türkgücü den Clubspielern ernsthaftes Kopfzerbrechen bereiten wird.

    Antwort
  • Wir haben die Antwort.
    Die Negativ-Serie von Osnabrück ist gerissen.
    Glückwunsch.

    Der Club dümpelt weiter sieglos Zuhause vor sich hin.

    Alles andere als ein „Scheisse war’s“ ertrage ich heute in der Analyse von RK nicht…

    So viel Berge und Medizinbälle hat es in Nürnberg gar nicht, wie die meisten bräuchten für dieses unverschämte Schaulaufen im Stadion.

    Antwort
  • Sobald man sich erstmal emotional von diesem Verein distanziert hat wird diese jahr(zehnt)elange Endlosschleife aus Unvermögen und Versagen eigentlich ziemlich unterhaltsam.

    Kann ich nur empfehlen, hat mir sehr geholfen 🙂
    Und das meine ich durchaus ernst. Lauft doch nicht solchen Deppen hinterher.

    Machen wir uns nix vor, je schneller es runtergeht, desto besser.

    Antwort
  • Es plätschert seit Wochen einfach so dahin,kein Feuer in dieser Mannschaft.
    Das war heute Schlafwagenfussball.
    Wielange soll man sich das noch antun…

    Antwort
  • Die Truppe hat eine Eigendynamik, die kein Trainer dieser Welt stoppen kann – jede Wette.
    Natürlich wird Klauß wissen, was er mit seinen Spielern wie trainieren muss, und vermutlich klappt im Training auch einiges von dem, was Klauß sich vorstellt. Er ist ja nicht bescheuert! Natürlich wird er einen Matchplan haben und wird seine Anforderungen an das Vermögen der Spieler laufend anpassen.
    Nur: Wir kriegen gar nichts mehr davon mit!

    Der Versuch einer Erklärung:
    Es regiert die Angst. Das kriegst du aus den Leuten aus nicht mehr raus, das geht nur über Erfolge, die sich mit Bleiwesten um den Körper und Quecksilber in den synaptischen Spalten allerdings – natürlich – kaum mehr erzielen lassen.

    Das Problem dieser Mannschaft, dieses Kaders ist und war vermutlich noch nie der Trainer.

    Das Problem ist das Verlernen, wie es sich anfühlt, Erfolg zu haben, sein eigentliches Vermögen auf den Platz zu bringen, seine Mitspieler mitreißen zu können. Nein, ich rede hier nicht von dem „großen Potenzial der Mannschaft“, ich meine lediglich das vorhandene Maß, das die Spieler an durchschnittlichen Tagen auf den Platz bringen könnten. Und das würde, in Verbindung mit der Umsetzung taktischer Vorgaben, absolut ausreichen, in der 2. Liga mindestens im sicherten unteren Mittelfeld bestehen zu können.

    Aber diese unglaublich lange Misserfolgsstabilität, die seit dem Bundesligaaufstieg 2018 anhält, ohne ein einziges Mal von einem wirklichen Positivlauf, einem Flow, durchbrochen worden zu sein, klebt nicht nur an den Trikots, sondern auch in den Köpfen jedes einzelnen Spielers. Und der negative Automatismus befällt dann eben auch die Spieler, die von außen hinzukommen und natürlich in der Minderheit sind. Das Downsizing der Fähigkeiten ist beim Club wie ein hochansteckendes Virus, gegen das niemand immun zu sein scheint.

    Es gab mal eine kurze Phase in der Mitte der Hinrunde, glaube ich, da konnte man tatsächlich erkennen, was Klauß dem Club für ein Spiel angedeihen lassen wollte. Dass daraufhin allerdings offenbar nicht ausreichend viele Erfolgserlebnisse dieser Klauß’sche Spielweise dazu führten, dass die Spieler wieder in alte Muster der Vorsaison und Vor-Vorsaison zurückfielen, war so für niemanden absehbar. Auch nicht für Klauß oder Hecking.

    Ich bin mir sicher: Der Name des Trainers ist egal. Klar unternimmt Klauß für uns außen mitunter kaum nachvollziehbare Wechsel – aber doch wirklich nicht in der Summe spielentscheidend. Das ändert alles nichts. Auch Medizinballhügelgerenne pimpt das mangelhafte Selbstbewusstsein nicht.

    Es sind einfach nur Erfolgserlebnisse, die die Spieler an sich und ihre Fähigkeiten glauben lassen. Und je länger Siege auf sich warten lassen, umso manifester wird die Blockade, die die Spieler an den Punktspieltagen entwickeln.

    Antwort
    • Diese Erfolgserlebnisse kann man sich aber auch erarbeiten. Es gab mehrere Situationen in den zwei Jahren, wo man aus Erfolgserlebnissen Kraft hätte ziehen können und das Gewinnen wieder lernen hätte können. Andere Mannschaften ziehen Z.B. aus so einer Last Minute Rettung unheimlich Energie und starten durch. Dazu muss man das aber auch WOLLEN. Da waren die Herren dann aber nach zwei guten Spielen zufrieden und haben sich wieder schön faul zurück gelehnt. Meiner Meinung nach fehlt diesen Typen der Hunger auf Erfolg, der EHRGEIZ. Und das ist ein Armutszeugnis für einen Profisportler im Hochleistungssport. Und aus diesem Grund haben diese Herren auch jeglichen Kredit verspielt. Ich habe für diese Auftritte weder Verständnis, noch habe ich Mitleid mit den Spielern. Eigentlich ist da nur noch Verachtung für jeden einzelnen Kicker.

      Antwort
    • Ich könnte das nachvollziehen, denn es wäre plausibel. Aber die Mannschaft war doch nach 10 Spielen auf diesem Weg der mentalen Stabilität mit einigen Erfolgserlebnissen. Es war ein System in Ansätzen mit einem Pressingkonzept erkennbar. Daneben sind viele Spieler ja auch erst in der aktuellen und letzten Saison gekommen. Das erklärt also für mich nicht, warum wir inzwischen nur noch Bolzen.

      Antwort
      • @Andre, Du hast Dir doch selbst schon die Antwort gegeben. Nämlich, dass es in dieser Mannschaft an Mentalität fehlt, wie Du des Öfteren schon gesagt hast – was man in der vergangenen Saison bei der Zusammenstellung fahrlässig versäumte.

        So stürzt diese Mannschaft immer wieder in ausgedehnte lethargische Phasen. Das war ja schon in der vergangenen Saison so – auch da gab es kurz vor Ausbruch der Pandemie eine erfolgreiche Phase unter Jens Keller.

        Bei Alois Schwartz, wenn auch ein sympathischer Mensch, war ich damals wie Du jetzt sehr schnell der Meinung, dass er der falsche sei. Weil er nichts auf die Kette gebracht hat mit einer intakten Mannschaft, die wenige Zeit zuvor Rang drei belegte. Und die von Spiel zu Spiel verkümmerte mit einer ängstlichen Grundausrichtung – so meine damalige Meinung.

        Nun aber haben wir es meiner Meinung nach mit einer Mannschaft zu tun, die aus verschiedenen Gründen, wie @Zuckerpass und @Lupus schreiben, nicht intakt ist. Woran sich schon mehrere Trainer erfolglos abgearbeitet haben.

        Der Trainer ist nicht das Problem.
        Den Trainer auszutauschen, ist ein einfacher Reflex, aber keine Lösung für eine komplexe Gemengelage.

        Allerdings dürfte diese Diskussion am kommenden Sonntag zur gleichen Zeit aber mal richtig Fahrt aufnehmen – wenn nichts Überraschendes in Fürth passiert.

        Antwort
    • Lösungsansatz zum Erfolg?

      Die Spieler kriegen in schöner Regelmäßigkeit auf die Fresse ob ihrer desaströsen Vorstellungen.
      Wieso sollten die also Mentalität zeigen, wenn sie eh damit rechnen aussortiert zu werden, sobald der Vertrag ausläuft.
      Die Downsizing-Story kann man vielleicht aushebeln in der endlich ein Upsizing stattfindet.
      Schmeiß die Jungs rein, die vielleicht noch nicht so weit sind, aber Bock haben zu zeigen, dass sie geil auf Erfolg sind.

      Denn das spreche ich 90% der Truppe ab. Die haben keinen Bock, sich den Arsch für diesen Verein aufzureißen, warum auch immer…

      … Und wenn der Trainer darauf nicht mit konsequenter Kaderumstellung reagiert (sondern nur mit kosmetischen Korrekturen und Verständnisgesäusel), dann kann er seine verdiente 1,0 in die Tonne klopfen und sich tot analysieren. Dann hat er keinen Zugriff. Dann drehen die Spieler ihm wie uns eine lange Nase.

      Ich würde sie dermaßen in Hochhäusern hoch und runter jagen mit Bleiwesten…

      Hilft nicht?
      Oh doch. Nicht immer. Aber du wirst sehen, wer sich quälen will…
      .. Diese Erkenntnis wäre ein Anfang.

      Ich würde wetten, dass da viele unbekannte Spieler auf dem Platz stünden…

      Antwort
  • Bei drei Szenen hab ich mich nach dem 1:0 aufregen können:
    – Schäffler kriegt den Ball an der Mittellinie und will in den langen Sprint gehen, statt zu sehen, dass er mit ein wenig Hoffnung in den Raum querlegen kann auf durchlaufenden Borkowski
    – Shuranov wird für Borkowski eingewechselt vor einer Ecke für uns; warum die nicht noch mit Borkowski, dem man zurzeit am ehesten ein Tor zutraut?
    – wir werfen in der Nachspielzeit ein, linke Seite, und Dovedan trottet noch mit dem Rücken zum Einwurf langsam Richtung 16er Mitte, während seine Kollegen den Ball schon lang verloren haben…

    Das 1:1 hat mich schon gar nicht mehr berührt, das war mit Ansage… kaum 1:0 geführt und man hat was zu verlieren, waren sie gefühlt 10-15 Meter tiefer drin gestanden (Hr. Zenger, was sagen denn die Zahlen? Danke!).

    Antwort
    • Für mich bezeichnend eine Szene zu Beginn des Spieles als Mühl im eigenen 16er eine Kerze schlägt und keiner unserer Spieler zum Ball geht. Alle schauen zu, wie der Osnabrücker (Gott sei Dank) den Ball nicht richtig trifft. Zu Beginn eines Spieles wo so viel auf dem Spiel steht, wo eine Mannschaft brennen muss, träumen unsere Spieler im eigenen Strafraum vor sich hin. Wahnsinn ist so etwas und sagt alles darüber aus mit welcher Mentalität unsere Truppe unterwegs ist.

      Antwort
  • Und weiter geht`s! Hätte mir als Clubfan nie gedacht, dass wir uns mal gegen Fürth nicht fragen müssen ob, sondern wie hoch wir verlieren werden.

    Antwort
  • Ich würde mal Schwerpunkt Flanken und Standards trainieren. Wir könnten einen Horst Hrubesch in den besten Jahren vorne drin haben und er würde verhungern.

    Antwort
    • Uns fehlt halt auch ein Manni Kaltz.

      Unsere AVs haben sich inzwischen zu den schwächsten der Liga entwickelt. Kriegen ihre Seite nicht dicht und bringen keine Flanke vernünftig in den Strafraum.

      Antwort
      • Uns fehlt es an allem, was auf dem Platz zum Profi-Sport gehört. Aber wenigstens auf der Leitungsebene sind wir bestens aufgestellt.

        Stünde nicht die Existenz des gesamten Vereins auf dem Spiel, müsste man in der Tat sagen, ein Abstieg in Liga 3 mit anschließender tabula rasa wäre das Beste.

        Aber von wem und mit welchen Mitteln kann dieser scheinbar unaufhaltsame Prozess noch gestoppt werden?

        Ich bin – schon seit Wochen – ratlos.

        Antwort
    • Unsere schnellen Spieler, die Angriffe über die Flügel einleiten könnten, sind leider allesamt verletzt bzw verkauft. Schäffe wird weiter hungern müssen.

      Antwort
  • Wenn man überlegt, daß Fürth noch um den Aufstieg mitspielt plus Portion Extramotivation gegen den Ruhmreichen, könnte einem tatsächlich Angst und Bange werden vor nächstem Spieltag.

    Antwort
  • „Wir müssen aufarbeiten, warum bei vielen Spielern der letzte Kick gefehlt hat, dieses Spiel unbedingt gewinnen zu wollen. Das war heute nicht zu spüren auf dem Platz.“

    Robert Klauß in der PK

    Antwort
    • Das ist ein Armutszeugnis von einer Aussage, des Trainers. So wie die Mannschaft auf dem steht hat man das Gefühl, dass die meisten Spieler denken „Hautsache ich bekomme mein Geld, warum soll ich mir den Arsch aufreissen“. Anders kann ich mir diese Leistung nicht mehr erklären.

      Antwort
      • Das ist kein Armutszeugnis des Trainers, sondern für die Spieler. Wie so oft fehlt es an der grundlegenden Einstellung, mehr als eine Alibileistung abzuliefern.

        Antwort
    • Recht hat er. Allerdings hat er sich ganz ähnlich nach dem Spiel gegen Pauli geäußert. Zitat:“ Wir werden mit der Mannschaft hart ins Gericht gehen. Wenn wir der Meinung sind, dass einige Spieler nicht an ihre Grenzen gehen, dann werden wir das klar ansprechen.“
      Zum Positiven entwickelt hat sich wenig bis nichts seit dieser Aussage. Lässt tief blicken. Scheinbar juckt es die Spieler nicht wenn man hart mit ihnen ins Gericht geht.

      Antwort
  • Was kann man Robert Klauß denn jetzt noch raten? Mit denselben „Kick“-losen das Derby nahe der Zweistelligkeit zu verlieren? Oder ihnen die (x-te) Chance einzuräumen, sich im Derby eventuell rehabilitieren zu können? Oder eine Aufstellung mit Früchtl, Rosenlöcher, Mühl, Sörensen, Krätschmer, Krauß, Nürnberger, Latteier, Møller-Daehli, Borkowski und Shuranov, die dann verlieren dürfte, dem Trainer aber eine Niederlage mit einer B-Elf vom Anhang übel genommen werden würde?

    Kann Klauß überhaupt noch irgendetwas richtig machen?

    Kluge und erfolgreiche Trainer wie z.B. Thomas Tuchel betonen immer wieder, dass am Spieltag selbst die Einflussmöglichkeit von der Trainerbank auf das Spiel äußerst gering ist, „da sind dann die Spieler gefragt und stehen in der Verantwortung, das müssen die dann alleine hinbekommen.“
    In etwa so ging das Zitat von TT dann weiter: „Wenn man bis dahin nicht geschafft hat, ihnen zu vermitteln, was man auf dem Platz von ihnen erwartet, dann kann man das am Spieltag auch nicht mehr nachholen.“

    Mir tut jeder Trainer leid, der diese Clubspieler trainieren muss. Ich fürchte, mit der Truppe stößt jeder Coach an seine Grenzen.

    Antwort
  • Gibt es Infos was es nach dem 1:0 für einen Disput zwischen Klaus und Steinmetz gegeben hat?
    Im Fernsehen sah man nur kurz wie beide aufeinander losgehen.

    Antwort
  • Immerhin redet der Trainer Klartext und beschönigt nichts. Ich verstehe es nur einfach nicht, warum wir uns grundsätzlich immer unter die Leistung unserer Gegner legen…

    Robert Klauß: „Wir sind mit dem Spiel überhaupt nicht zufrieden. Wir haben zu wenig Intensität reingebracht. Wir hatten wenige Phasen, in denen wir dominant waren und Torchancen herausspielen konnten. Das war definitiv zu wenig.“

    Antwort
  • Und Lukas Mühls Vertrag wird nicht verlängert…

    Zu teuer für Liga 2 und 3. Richtig so.

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    • Ich kann diesem Mühl bashing immer noch nichts abgewinnen, das ist für mich Raststätten Niveau.
      Aber vielleicht ist es am besten, wenn er geht damit das endlich ein Ende hat.

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      • Ist überhaupt kein Bashing, sein Vertrag ist – wie der von Behrens auch – für den Club schlichtweg zu teuer.
        Es geht doch nur darum, den Club am Leben zu erhalten und nicht in die Pleite zu treiben.
        Dass Spieler wie Behrens, Mühl und auch Marggreiter wesentlich höher dotierte Verträge aus einer Zeit hatten, in der es wirtschaftlich und sportlich ganz anders um den Verein bestellt war, steht doch wohl außer Frage. Und diese Spieler werden wohl kein Interesse daran haben, ein neues Angebot zu deutlich reduzierteren Bezügen anzunehmen, sondern ihr Glück (was ich allen Dreien übrigens auch wirklich wünsche!) bei anderen Vereinen zu suchen.
        Das hat mit Bashing nicht das Geringste zu tun.

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        • Ich wusste nicht, dass Du Dich auf die Meldung beziehst, oder besser gesagt, habe ich die Meldung jetzt erst gesehen.
          Sorry
          Aber das mit den teuren Verträgen finde ich ein wenig absurd, wenn wir uns Rebbe leisten.

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      • Warum ist berechtigte Kritik Raststättenniveau?. Mühs Leistungen, insbesondere. in 2021, sind unbestritten katastrophal. Insofern ist die Kritik nicht einseitig oder gar polemisch, sondern folgerichtig.

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        • Die Noten sagen was anderes, aber ist es mit Mühls Abschied jetzt nicht auch mal gut ?
          Muss man denn immer nachtreten ?
          Wir werden sehen wo Mühl und der Club nächste Saison spielen.

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  • Derbyzeit. Abstiegsangst. Völlig verunsichertes Team.
    Könnte mir vorstellen, dass die Ultras sich noch eine Aktion einfallen lassen um der Mannschaft die Bedeutung des Spiels zu veranschaulichen. Ist da schon was durchgesickert?

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      • Da hast Du Recht, diese gebildeten Menschen werden den Umschwung bringen :-). Ich gehe seit 45 Jahren zum Club und habe zum ersten Mal die Schnauze gestrichen voll. Und ja, ich war auch bei dem 0:6 1984 im Block 4 im Stadion. Ich mag nicht mehr.

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  • Jetzt haben wir den Salat. Und zwar mit Ansage. War doch völlig klar, dass es unsere „Mannschaft“ auch gegen den leichtesten Gegner in der Rückrunde „verkacken“ wird. Woher einige hier im Forum ihre Hoffnung auf eine Verbesserung bei Beibehaltung des status quo schöpfen, ist mir absolut unerklärlich. Alexander hat es völlig richtig bewertet: Eisberg in Sicht! Der Glubb hat beste Chancen auf einen direkten Abstiegsplatz. Und das noch nicht einmal unverdient. Wer jetzt noch Hoffnungen darauf setzt, dass die Verfolger ebenfalls nicht punkten wollen, wird womöglich ein blaues Wunder erleben. Abgesehen davon, dass ich es unsportlich empfinde, ist es auch nicht wirklich realistisch: oftmals dann, wenn der Glubb auf fremde Schützenhilfe angewiesen war, ging es voll in die Hose. Ich glaube auch nicht daran, dass wir gegen die Westvorstadt was „reißen“ können: Gefühlt hat das Kleeblatt die letzten Derbys immer für sich entscheiden können. Außerdem spricht auch die derzeitige Formstärke der Fürther eher gegen einen Dreier für uns. Letztlich habe ich auch nicht den Eindruck, dass die Spieler die Bedeutung des Derbys ähnlich sehen wie wir Fans und sich deswegen auch mehr anstrengen, um das Ziel zu erreichen. Im Anschluss daran haben wir noch dicke Bretter zu bohren. Ohne neuen Impuls wird das wird nix mehr. Auch wenn man dem Übungsleiter keinen persönlichen Vorwurf machen kann oder will, ändert das nichts am Ergebnis. Ab sofort sollte Dieter Hecking übernehmen. Viel Zeit, um die „Mannschaft“ aufzurichten und sie zu stabilisieren, verbleibt eh nicht mehr. Das hat er sich zum Teil aber auch selbst zuzuschreiben, weil er nicht rechtzeitig reagiert hat. Ein alter Grundsatz lautet: Unterlassen und Versäumnis wiegen schwerer als ein Fehlgreifen in der Wahl der Mittel. Der VfL Osnabrück hatte aufgrund seiner andauernden Erfolglosigkeit gerade einen Trainerwechsel zu verkraften. Bei denen hat es offensichtlich geholfen. Warum nicht auch bei uns?

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    • Ein Trainerwechsel wird bei uns nichts ändern. Wir werden nämlich nicht das Glück haben, gegen uns selbst antreten zu dürfen…

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    • Jetzt haben wir den Salat. Und zwar mit Ansage. War doch völlig klar, dass es unsere „Mannschaft“ auch gegen den leichtesten Gegner in der Rückrunde „verkacken“ wird.

      Man sollte mal soweit sein, daß es in der 2. Liga keinen leichten Gegner gibt, frag nach beim HSV der aufsteigen will und gegen Würzburg verloren hat oder der KSC hat zuhause auch nur ein 0:0 gegen Braunschweig geschafft dieses Wochenende und dabei schnitt Braunschweig als sogar bessere von beiden Mannschaften 90 Minuten lang ab. Es gibt keine leichten Gegner!

      Das soll auch kein schönreden sein, der Eisberg ist in Sicht, alles ist denkbar, aber es hilft nichts immer nur drauf hauen. Den Worst Case den Gegner mit 3 Punkten stark zu machen hat man wenigstens vermieden als Minimalziel.

      Die wir jetzt haben also Trainer und Mannschaft müssen es richten! ohne wenn und ohne aber. Und dafür muss eher ein Wir Gefühl entstehen in und um die Mannschaft und im Umfeld. Die Unruhe jetzt alles wieder in Frage zu stellen ist eher Suizid sportlich betrachtet. Mir machts auch keinen Spaß Woche für Woche, aber das ständige nölen nimmt auch die letzte Energie.

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      • Hallo Juwe, wer hat eigentlich deinen Account gehackt? Seit Wochen schon kann ich das meiste unterschreiben, so kenne ich das garnicht 😀

        Was mir wirklich Sorgen macht ist die seit (inzwischen) Jahren mangelhafte Einstellung (zu erkennen an der fehlenden Intensität), von einzelnen Ausnahmen und Spielen abgesehen. Das hat im Bundesligajahr angefangen und ist unabhängig von den Trainern, davon hatten wir ja genug. Was soll ein neuer Trainer daran ändern? Woran liegt das? Ist das wirklich die Folge des anhaltenden Misserfolgs?

        Wie kriegt man sie dazu, die Arschbacken zusammenzukneifen und sich richtig reinzuhauen?

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      • Also ich weiß nicht. „Es gibt keine leichten Gegner“ impliziert, dass Braunschweig und Osnabrück ordentlich bzw. besser als ihr Tabellenplatz gespielt hätten. Beides muss man jedoch verneinen, denn beide waren komplett harmlos, dennoch aber näher an einem Dreier dran als wir. Wie soll zudem ein Wir-Gefühl, wenn es nicht bereits besteht, jetzt – in den letzten 10 Spielen – entstehen, wo viele zudem den Verein verlassen? Da glaubt doch keiner dran. Das ist den Kopf in den Sand stecken.

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  • Der Purschenverein gegen einen Gegner, der nicht zweitligatauglich ist. Was sagt uns das? Es hat nichts mit Pessimismus zu tun, wenn man klar darstellt, dass die momentane Leistung absolut unakzeptabel ist. Zum Glück hat die Mannschaft in der Vorrunde einige Punkte gemacht und auch die glücklichen Siege gegen Bochum und Karlsruhe eingefahren, sonst würden wir jetzt schon da stehen, wo die Mannschaft hingehört, nämlich ganz runter. Ich will auch nicht immer wieder die gleiche Leier vortragen, dass der Wille zum Kampf einfach nicht da ist. Für mich grenzt das schon an Frechheit, bei so guter Bezahlung die Leistung derart zu verweigern.

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    • Wie bereits oben (unter anderem von Lupus) richtig beschrieben, spricht die Szene nach 2 Minuten für sich.
      Der Ball ist Ewigkeiten in der Luft und Mühl denkt gar nicht daran, den herunterkommenden Ball vor dem Gegenspieler zu bekommen.
      Er geht nicht mal hin!
      DAS ist Raststätten-Niveau.

      Fehler passieren jedem, schlechte Spiele auch. Aber das war, ja was eigentlich? Blackout? Spielverweigerung? Unvermögen?

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      • Und wenn man sich nun ein Training vorstellt. Gegen solche Abwehr“Spieler“ schauen unsere „Stürmer“ natürlich gut aus.
        Dummerweise haben die Gegner beim Spiel echte Abwehrspieler auf dem Feld…

        Macht den Laden dicht, je schneller, desto besser!

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  • Kurzer Faktencheck:
    Von der Aufstiegself 2018 sind aktuell noch im Clubkader:

    Margreitter
    Mühl
    Valentini
    Behrens

    Das war’s.

    Mathenia kam in der 1. Liga dazu.

    So wie es aussieht, bleiben nächste Saison Kapitän und Vize übrig.

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  • Wenn die Elf auf dem Platzt schon keine Mannschaft ist, dann sollte wenigstens jeder einzelne Einsatz zeigen. Für die Fans geht es um „Ihren“ Verein. Den Spielern sollte es wenigstens um ihre Karriere gehen, mit den Leistungen kann man sich doch nirgends bewerben! Oder haben die schon ihre neuen Verträge bei anderen Vereinen in der Tasche?

    Jetzt muß Hecking auf den Tisch hauen und die Spieler daran erinnern, dass sie für ihr Geld und ihre eigene Zukunft Leistung (oder zumindest Einsatz) bringen müssen.
    Und der Trainer sollte, zusätzlich noch zwei, drei Junge in die Startelf werfen, die heiß sind und etwas zeigen wollen.
    Das werden wohl auch die Spieler sein, die in der nächsten Saison vom aktuellen Kader beim Club spielen. Und wenn es mit denen mit dem Klassenerhalt nichts wird, wäre vielleicht die 3 Liga aus sportlicher Sicht das Beste – finanzielle wohl aber ein Fiasko.
    Ich sehe so noch am ehesten die Chance einen Impuls zu setzen und neues Feuer in die Mannschaft zu bringen.

    Ein Trainerwechsel? – Glaube nicht, dass der zündet. Und was für ein Trainer sollte das sein ein Feuerwehrmann? Oder einer der mit in die dritte Liga geht? Wäre aus meiner Sicht Aktionismus, der nur Geld kostet. Und wenn es dann doch schief geht steht man nach dem Abstieg mit noch weniger Geld da.

    Also anfangen zu Kämpfen, es gibt einige Vereine in der 2. Liga, die auch schlecht Spielen und drei davon müssen unter dem Club bleiben!

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    • „Und der Trainer sollte, zusätzlich noch zwei, drei Junge in die Startelf werfen, die heiß sind und etwas zeigen wollen.“

      Macht er ja nicht. Er bringt Schleusener und Dovedan. Ein monatelanges Fiasko wird stur wiederholt. Wie ist da die Lernkurve beim Trainer?

      „Ein Trainerwechsel? – Glaube nicht, dass der zündet. “

      Ok. ich auch nicht – aber was dann? Appelle funktionieren nicht, die Aufstellung bleibt iGuG identisch, die Spielweise auch. Irgendjemand findet sich immer für nen haarsträubenden individuellen Fehler und dann fällt alles auseinander. Ich kann die TV-Kommentare von wegen individueller Klasse nicht mehr hören/lesen, auch nicht mehr diese komischen modernen Statistiken.
      Ein grader Pass von >10m zum eigenen Mann, sich bei der Flanke des Gegners nicht wegdrehen, sich in einen Schuss werfen, ein lumpiger Doppelpass, eine kreative Ecke, eine Körpersprache, die dem Gegner Respekt einflößt, ein harter und platzierter Schuss aufs Tor – all das ist doch schon zu viel verlangt?

      Für mich ist seit heute die Saison rum! Macht den Laden dicht, dann brauch ich nicht mehr auf bessere Zeiten zu hoffen, kann anderen Mannschaften im Tabellenkeller Punkte gönnen, kann das Sky-Abo kündigen und die Dauerkarte auch. Und kann nach einer magischen Nacht in Berlin 2007 (m)einen Verein in Frieden zu Grabe tragen…

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  • Ich verstehe nicht, was „das werden wir klar ansprechen“ heißt… wieso Dovedan und Schleuse immer wieder in den Kader berufen? Die lässt man halt mal zwei Wochen alleine trainieren. Typen wie Dovedan sind mit ihrem Charakter für den negativen Teamspirit verantwortlich.
    Den großen Unterschied zwischen solchen Spielertypen (zu denen ich auch beispielsweise einen Mathenia zähle) und Spielertypen, die was reißen und erfolgreich sein wollen sieht man ja schon an deren Instagram-Bildern. Der eine postet sich mit seinem Hund, der einen rosa Pulover anhat und der andere beim Individualtraining, wie er Vollgas gibt. Das sieht man dann halt auch auf dem Platz.

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  • Ich schaue mir ab jetzt nur noch nach Spielende das Ergebnis unserer „aufopferungsvoll kämpfenden“ Mannschaft kurz an und wenns kein Sieg war, dann schau ich auch nicht mehr auf die Tabelle oder auf die Ergebnisse der Konkurenz. Wenn man nicht mehr gewinnt, braucht man garnicht rumrechnen, da steigt man halt einfach ab…

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  • „Wir haben einen Vorsprung, der nicht groß ist, aber in direkten Duellen ausgebaut werden kann.“ So wird Klauss in Bild online zitiert. Ich bin etwas irritiert. Es muss heißen der Vorsprung hätte in direkten Duellen ausgebaut werden können. Denn die direkten Duelle sind bis auf Würzburg jetzt rum. Die hat die Truppe vergeigt. Und es wurde in diesen Duellen auch nicht voll auf Vorsprung ausbauen, sprich auf Sieg, gespielt. Siehe Braunschweig. Da war man mit einem Punkt zufrieden. Kennt unser Trainer das Restprogramm?

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  • Der Eisberg ist nicht nur in Sicht, ich befürchte, der hat spätestens am Sonntag den Bug des FCN-Schiffes aufgeschlitzt. Ein Sinken wird meines Erachtens kaum mehr zu verhindern sein…

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