Schwere Kost – Analyse zu Osnabrück

Analyse zu 1. FC Nürnberg – VfL Osnabrück 1:1 (0:0) – Der FCN trennt sich in einem weitgehend unansehnlichen Spiel mit 1:1 von den Gästen aus Niedersachsen.
1. Aufstellung und Formation
2. Das Spiel in drei Grafiken
3. Einordnung
4. Kennzahlen
5. Stimmen
6. Noten

1. Aufstellung und Formation

Robert Klauß musste auf Georg Margreitter verzichten, der Österreicher meldete sich – einmal mehr – mit Oberschenkelproblemen ab. Für ihn spielte Asger Sörensen. Den freien Kaderplatz übernahm Mario Suver. Zusätzlich kehrte Enrico Valentini nach Gelbsperre ins Team zurück. Oliver Sorg wäre dafür auf die Bank gerutscht, fiel aber wegen eines Magen-Darm-Infekts aus. Zusätzlich tauschte Klauß einmal taktisch: Für den schwachen Dovedan kam Tim Latteier in die Startelf. Von der Grundordnung blieb alles wie gehabt. Der Club operierte im 4-2-2-2, lief allerdings oft erst nach dem Übergang ins Mitteldrittel an. Die wenigen Male, wo er Osnabrück mit konsequentem Pressing in deren Abwehrdrittel unter Druck setzte, sorgten oft – vor der Pause – für die einzigen Ballgewinne.

Auffällig war gerade bis zur Halbzeit, wie oft Robert Klauß aktiv coachen musste. Immer wieder löste der Coach durch Zurufe das Pressing aus oder versuchte es. Die Frage, warum die Spieler am 24. Spieltag in der angestammten Grundordnung die Pressingtrigger nicht selbst erkennen, darf durchaus gestellt werden. Insgesamt war das Spiel bis zur Halbzeitpause ein Spiel, das mit „niveauarm“ noch euphemistisch beschrieben wäre. Torschüsse gab es fast gar keine, im Spielaufbau überzeugten beide Teams vor allem durch Fehlpässe und auch sonst war kaum ertragreiches zu sehen. Auch wenn es oft als zynischer Witz gebracht wird: Das beste an der ersten Halbzeit war tatsächlich der Pausenpfiff. 

Nach der Pause wurde das Spiel insgesamt etwas ansehnlicher. Allerdings weiter auf überschaubarem Niveau. Der Club ging durch Schäffler nach einer Ecke von Geis in Führung. Es war bereits das zehnte Kopfballgegentor der Osnabrücker in der laufenden Spielzeit. Direkt danach kam Behrens für Nürnberger. Ein Wechsel, der das defensive Mittelfeld nicht unbedingt stabiler machte. Mit dem Führungstor begann der FCN einmal mehr in Passivität zu verfallen. Die einzig gute Gelegenheit des FCN hatte in dieser Phase Borkowski, der aus 30 Metern den Ball aufs leere Tor setzte, nachdem er bei einem Konter schneller als Keeper Kühn am Ball war. Osnabrück kam dagegen nach dem Ausgleich zu mehreren guten Chancen, u.a. Santos vergab freistehend per Seitfallzieher, ehe es durch den eingewechselten Heider zum Ausgleich kam, der angesichts der Spielanteile auch verdient war.

Robert Klauß tauschte direkt nach dem Treffer, brachte Dovedan und Schleusener positionsgetreu für Schäffler und Latteier. Wechsel, die gänzlich verpufften, auch wenn Schleusener eine Großchance frei vor Kühn vergab. Allerdings verpuffte auch nach dem Ausgleich der Osnabrücker Elan. Der FCN fand wieder etwas besser ins Spiel, hatte aber jenseits von Schleuseners Gelegenheit keine guten Chancen. So blieb am Ende – auch nach der Einwechslung von Shuranov für Borkowski – nur die bittere Erkenntnis: Auch gegen einen Gegner, der neun Spiele in Folge verloren hat, kann der Club derzeit nicht gewinnen.

2. Das Spiel in drei Grafiken

Grafik 1 ist eine in Linien gegossene Visualisierung der „Viertelstunde der Angst“. Sie visualisiert die Viertelstunde nach dem Führungstreffer bis zum Ausgleich eindrücklich. Osnabrück stand plötzlich sehr viel höher – das restliche Spiel, waren beide Teams nicht sehr forsch, was die Formationslinie anging – Osnabrück fuhr wesentlich mehr Angriffe als in der restlichen Partie, gewann mehr Duelle und hatte den Ball öfter als der FCN. Über die Gründe des plötzlichen nochmals deutlich spür- und messbaren Leistungsabfalls in einem Spiel, das bereits vorher schon auf mäßigem bis schwachem Niveau geführt wurde, kann man zwar trefflich spekulieren. Neu ist dieses Phänomen nicht.  

Grafik 2 legt die kreative Armut des Spiels noch einmal offen. Die visualisierten Pässe zu Abschlüssen zeigen in der ersten Halbzeit nur insgesamt drei Ablagen zu Abschlüssen außerhalb des Strafraums. In der zweiten Halbzeit ist dann bei Osnabrück nur noch Kerks Vorlage zum 1:1. Beim FCN gibt es dagegen ein paar mehr Pässe zu Abschlüssen, allerdings sind nur zwei davon aus dem Spiel heraus. Auch so kann man eine spielerisch mehr als überschaubare Partie visualisieren. 

Grafik 3 zeigt die Probleme des Spiels der Nürnberger Außenverteidiger in der Offensive eindrucksvoll. Es gab genau drei von dreizehn Flanken aus dem Spiel, die zum Mann kamen. Eine von Borkowski auf Schäffler (vom Verteidiger am Schuss gehindert), eine von Møller Dæhli auf Dovedan (vom Verteidiger am Kopfball gehindert) und eine von Handwerker auf Valentini (vorher ohne Gefahr durch den Strafraum gesegelt). Gegen eine Mannschaft wie Osnabrück, die extrem kopfballschwach ist, so schwache Flanken zu schlagen, ist fahrlässig. Es zeigt aber auch das grundsätzliche Problem bei Enrico Valentini und Tim Handwerker. In der Offensive geht einfach keinerlei Impuls von den beiden aus.

3. Einordnung

Immerhin fand Robert Klauß die richtige Einordnung nach der Partie: „Das war definitiv zu wenig.“ An dieser Aussage gibt es auch nichts zu rütteln. Der FCN schaffte es nicht, gegen einen schwachen Gegner ein Spiel zu gewinnen. Da helfen auch keine Verrenkungen, wie dass man den Abstand auf Rang 16 bei geringer werdender Spieleanzahl gleich gehalten hat. Spielerisch schafft es der Club derzeit selbst gegen sehr schwache Gegner nicht, in ausreichender Zahl Chancen zu erspielen oder zumindest zu erarbeiten. Die Hoffnung auf den Klassenverbleib liegt daher auch eher in diesen sehr schwachen Gegnern als in der eigenen Stärke.

Dass eine Mannschaft angesichts der großen Chance, sich mit einem Sieg fast schon aus dem Abstiegskampf zu verabschieden, es trotz einer Führung nicht schafft, einen Gegner, der zuvor neun Spiele in Folge ohne Punkte geblieben ist, zu kontrollieren und den Sieg nach Hause zu fahren, spricht Bände. Es ist selbstverständlich keine neue Erkenntnis, dass die Mannschaft des FCN mit derartigen Situationen nicht umgehen kann. Die Erkenntnis, dass aber drei von Herangehensweise und charakterlicher Disposition gänzlich unterschiedliche Trainer allesamt daran gescheitert sind, dies zu ändern, lässt tiefgreifende Rückschlüsse über die Mannschaft in ihrer Gesamtheit zu.

Auch deshalb scheint ein Trainerwechsel nur Verbrennen von Kapital und nichts, was langfristig Erfolg versprechend ist. Allerdings ist zu erwarten, dass Sportvorstand Dieter Hecking nach der zu erwartenden Niederlage im Derby am kommenden Sonntag, doch die Mechanismen des Geschäfts in Gang setzen wird, allein schon, weil er sich nicht vorwerfen lassen wollen wird, dass er nicht alles gegen den drohenden Abstieg getan hat. Dabei liegen die Verantwortlichkeiten für die sportlichen Probleme durchaus nicht nur beim Trainer, auch wenn dieser in einzelnen Entscheidungen unglücklich und unbedarft wirkt – was in der sportlichen Situation wiederum aber bei jedem Trainer der Fall wäre.

Vielmehr merkt man dem Kader an, dass er unausgeglichen ist, sowohl in seinen gruppendynamischen Prozessen – Negatives verstärkt sich, Positives verfängt sich nicht – als auch in der fußballerischen Herangehensweise – weder für Tempofußball noch für Ballbesitzfußball ist das Team wirklich geeignet. Für die Kaderzusammenstellung ist der Trainer aber nur marginal zuständig, stattdessen stellt sich die Frage, inwiefern hier die Versäumnisse der letzten eineinhalb Jahre viel mehr durchschlagen als auf dem Trainerposten. Dazu gehören selbstverständlich Robert Palikucas Personalentscheidungen. Dazu gehören aber auch die von Dieter Hecking, inklusive der bewussten Entscheidung auf defensive Wintertransfers zu verzichten und diese mit einem lapidaren und innerhalb der Branche hochgradig angezweifelten >>Es gab halt nix<< zu begründen.

So regieren neun Spiele vor Schluss in gleicher Weise Hoffnung und Angst den FCN. Die Hoffnung, dass am Ende drei Mannschaften schlechter sind als der Club und die Angst, dass es nicht so sein wird. Auf die eigene Qualität hofft nach dem zweiten Heimremis gegen schwache Niedersachsen in Folge niemand mehr, vor der hat man nur noch Angst.

4. Die Kennzahlen

Nürnberg   Osnabrück
1 Tore 1
0,78 expected Goals 0,57
2,03 Post-shot expected Goals 0,79
11 Schüsse 5
4 Schüsse aufs Tor 1
22,6 Schussentfernung (Ø, m) 21,8
7 Ecken 3
5 Freistöße 0
14 Fouls 12
7,8 PPDA 11,1
8,5 Challenge Intensity 5,7
15,1 Spieltempo 17,6
14 Ballbesitzphasen (geg. Strafraum) 10
00:16 Ballbesitzdauer (Ø) 00:12

*Alle Daten stammen von Wyscout. Benutzung der Daten von Wyscout unter der Journalistenlizenz des Anbieters.Die Terminologie von Wyscout wird in diesem Glossar erläutert.

5. Die Stimmen

Robert Klauß: „Wir sind mit dem Spiel überhaupt nicht zufrieden. Wir haben zu wenig Intensität reingebracht. Wir hatten wenige Phasen, in denen wir dominant waren und Torchancen herausspielen konnten. Das war definitiv zu wenig. Nach dem 1:0 waren wir zu passiv. Grundsätzlich müssen wir in einem Heimspiel anders auftreten. Wir hatten viel Ballbesitz, aber wussten damit wenig anzufangen. Wir hatten wenig Mut nach vorne. Das hat mir nicht gefallen, da müssen wir zielstrebiger werden.“

Markus Feldhoff: „Ich bin mit vielen Dingen heute sehr zufrieden. Das war für uns ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Wir haben nur sehr wenig zugelassen, was für uns die Basis für den Klassenerhalt sein wird. Nach dem Standard-Gegentor hat die Mannschaft eine tolle Reaktion gezeigt, das ist das Wichtigste heute. Wir müssen an uns glauben, aber das sehe ich auch schon seit zwei Wochen beim Training: Das ist eine Mannschaft, die an sich glaubt.“

Manuel Schäffler: „Wir können nicht zufrieden sein. Das war nicht genug, um als Sieger vom Platz zu gehen. Für das, was wir heute geleistet haben, gehen wir in der 2. Halbzeit aus dem Nichts in Führung. Wir wollten das als Dosenöffner nehmen. Leider sind wir dann einmal schlafmützig. Dann steht es 1:1. Wir hatten noch eine Chance, um als Sieger vom Platz zu gehen. Aber nach der ersten Halbzeit hatten wir uns das heute nicht verdient.“

6. Die Noten 

Spieler CU-Note Kicker NZ BILD SofaScore
Christian Mathenia 3- 3 3,5 3 6,6/10
CU-Urteil: Hatte einmal mehr gegen schwache Gegner nichts zu tun, beim Gegentor machtlos. Etwas viel Streuung in den Abschlägen
Enrico Valentini 4- 4,5 4,5 4 6,7/10
CU-Urteil: Ab und zu nach vorne mit Impetus, insgesamt wenig Präzision.
Asger Sörensen 5 5 4,5 4 7,2/10
CU-Urteil: Pomadig bei der Großchance von Santos und beim Tor. 
Lukas Mühl 4- 4,5 4,5 5 7,0/10
CU-Urteil: Anfangs mit vielen kleinen Unsicherheiten, danach weitgehend in Ordnung und mit ein paar Versuchen des Spielaufbaus.
Tim Handwerker 5- 5 4,5 5 7,0/10
CU-Urteil Offensiv ohne Präzision, defensiv mit Problemen. Verschuldete völlig ohne Not den Einwurf vorm 1:1
Fabian Nürnberger 4- 5 5 5 6,8/10
CU-Urteil Weitgehend unauffällig, versuchte zu strukturieren. Er ging und es wurde defensiv anfälliger. Das muss nicht zusammenhängen, kann aber.
Johannes Geis 4- 4,5 4,5 4 7,5/10
CU-Urteil: Die Vorlage rettet ihn vor dem „mangelhaft“. In den Zweikämpfen ohne Elan, in der Strukturierung kaum erfolgreich.
Tim Latteier +5 5 5 5 6,8/10
CU-Urteil: Hier und da mit Esprit und Ideen, aber mit unglaublich vielen Fehlpässen und individuellen Fehlern im Dribbling
Mats Møller Dæhli 4- 5 4,5 5 7,0/10
CU-Urteil: Passte sich erstmals in seiner Zeit in Nürnberg dem Niveau des FCN an. Wenig durchschlagend.
Dennis Borkowski 4 4,5 5 4 6,6/10
CU-Urteil: Das Bemühen kann man ihm nicht absprechen, auch einen gewissen Drive, aber ertragreich war das alles nicht.
Manuel Schäffler 4 4 4 4 7,2/10
CU-Urteil: Immerhin mit Tor, sonst ähnlich wie in den Spielen zuvor mit vielen Problemen, weil er kaum eingebunden war.
Hanno Behrens 4- 4 6,8/10
CU-Urteil: Spielte eine halbe Stunde lang, war offensiv ab und zu zu sehen, defensiv aber mit viel Stückwerk
Fabian Schleusener 5 6,6/10
CU-Urteil: Vergab eine Großchance, war sonst unauffällig.
Nikola Dovedan 5 6,1/10
CU-Urteil: Dovedanisierte dovedanesk seine Dovedan-Viertelstunde. 
Eric Shuranov -/10
CU-Urteil: Kam für kurze Zeit ins Spiel. Man merkt ihm aber an, dass er noch nicht so weit ist.
  -/10
CU-Urteil:  

61 Gedanken zu „Schwere Kost – Analyse zu Osnabrück

  • Die Spieler geben es sogar zu, dass sie schlafmützig sind. Gehts eigentlich noch? Was passiert, wenn ich zum Chef gehe und ihm sage: Ich bin einfach schlafmützig, kann keine Arbeitsleistung bringen, das müssen Sie akzeptieren? Also meiner Meinung nach hilft da nur ein Trainer, der Autorität ausdrückt. Wenn ich an die Schulzeit zurückdenke, wurden Lehrer, die nicht sympatisch rüber kamen und keine Autorität zeigten schonungslos ausgenutzt und der Unterricht ging den Bach runter. Dann bekamen wir einen neuen Lehrer vorgesetzt, der durchgegriffen hat und es hat geknallt. Es war plötzlich ruhig im Klassenzimmer. Ein Typ wie Daum oder Felix Magath müsste her. Einer der Leistungsverweigerer in die Mangel nimmt und bei wiederholter Verweigerung rausschmeisst. Und natürlich wäre es ganz wichtig, einen Spieler wie Effenberg oder Breitner im Team selber zu haben. Ein Typ, der die Mannschaft aufweckt, wenn sie im Siechtum dahinschwelgt.

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    • So wie Groß in Schalke? Die haben diese Saison so gut wie jeden Trainertyp ausprobiert. Das Problem liegt beim Kader, da kannst du davor stellen wen du magst. Nichtmal Mourinho würde da spürbar mehr herausholen. Der übliche Reflex ein neuer Trainer richtet es ist eine Fata Morgana. Zumindest in dem konkreten Fall, weil der Kader nicht paßt.

      Antwort
      • Ich gebe Dir völlig Recht dass der Kader hinten und vorne nicht zusammen passt. Allerdings muss man sich schon fragen was da los ist wenn Schäffler nach dem Spiel die Aussage macht „man könne von uns gegen Fürth nichts erwarten“. Da fällt mir dann wirklich gar nichts mehr .
        Daraufhin der Sky Reporter: Herr Schäffler wie können Sie so etwas sagen, das Spiel gegen Fürth ist das wichtigste in der Saison für die Fans.
        Schäffler hat dann von Kratzen und beisen und blaba erzählt.
        Für mich ist das ein klarer Fall eines freudschen Versprechers und zeigt wie es im inneren der Mannschaft aussieht. Wenn also die innere Einstellung nicht passt, dann werden wir auch in den nächsten Spielen nichts holen und können nur hoffen dass sich die Mannschaften hinter uns noch dämlicher anstellen.

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      • Ganz so würde ich das nicht abtun. Ein Motivator wie Klopp kann da denke ich schon einen Einfluss haben, fragt sich halt auch obs von langer Dauer ist bzw ob sich daraus ein Trend festlegen lässt. Die nächste Frage ist dann was aus dem Haufen überhaupt rauszukitzeln ist, ich denke spätestens wenn Geis wieder anfängt die Gegner durchs Mittelfeld zu dirigieren dängt der Schluder von vorne an….

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      • Wenn ich als Spieler weiß, dass ich sonntags zum Straftraining antreten muss, werd ich mir am Samstag zweimal überlegen, Dauerlauf- oder Standfußball zu spielen. Das würde dann heissen, Sportwagen zuhause lassen und Medizinbälle stemmen. Ich denke, unser junger Trainer würde sich sowas nicht trauen, da ihm die Autorität fehlt. Er ist ja selbst noch fast in dem Alter unserer Spieler. Es fehlt da einfach an Respekt. Und die Millionäre von Schalke lassen sich von einem Groß gar nichts sagen. Da hätte schon der Holländer Stefens oder wie er heisst die Zügel länger als ein Spiel in die Hand nehmen müssen, aber der will ja nicht mehr, da er nicht mehr die Energie hat, um das durchzuziehen.

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        • Kontraproduktiver geht es nicht. Die Mannschaft ist psychologisch anfällig und Du willst ihr Strafe androhen? Das ist Scheitern mit Ansage. Sowas heißt nicht umsonst „schwarze Pädagogik“.

          Gibt genug Untersuchungen, dass das Strafandrohung Folgendes bringt: Nichts, gar nichts und vielleicht auch nullkommanull. Das sind so preußische Autoritätsfantasien, die in der Realität nichts bringen. Aber klar, der starke Mann, der bestraft, da stehen halt manche drauf.

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          • Das resultiert aus dem eigenen Wunsch, die Spieler für die Unerträglichkeit, die man beim Zuschauen erleiden musste zu bestrafen 😀

            Da könnte man aber auch wütend werden…

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    • @ Hans

      Die rigiden Methoden von „Anno dazumal“ haben sich – vernünftigerweise – zwischenzeitlich überholt. Bei unabhängigen Erwachsenen haben sie ohnehin noch nie funktioniert. Druck erzeugt entweder Gegendruck, Verweigerung oder vollständige Unterwerfung. Konstruktive Lösungsansätze sind unter solchen Bedingungen
      nicht möglich.

      Antwort
      • „Hans 65“ So wie jetzt kann es aber auch nicht weitergehen. Das sieht ganz klar nach Abstieg mit Ansage aus. Ich verlange ja keinen Trainerstab wie die Eishockeymannschaft der UdSSR, wo die Mannschaft durch Disziplin unschlagbar wurde. Es geht aber nicht so, dass ich eine Halbzeit ohne Kampf rumkicke und warte bis die Zeit rumgeht in der Hoffnung, dass ich kein Tor kassiere und durch Dusel vorn vielleicht ein Tor fällt. Der Trainer muss nun mal eine Autoritätsperson sein. Das Schlafmützendasein und das Siechtum einfach nur auf die Psyche zu schieben, ist nur zum Teil richtig. Magath hat erst vor kurzem in einem Interview klargestellt, dass das Schleiffertum ein Ende hat, jedoch ohne Disziplin gar nichts geht. Und wenn die Mannschaft nicht bereit ist diszipliniert zu spielen, so muss sie eben dazu aufgefordert werden. Es ist nun mal kein Hobbyfußball, sondern (angeblich auch in Nürnberg) Hochleistungssport, sogenannter Profisport und wenn ein Spieler nicht dazu bereit ist, muss er sich eine normale Arbeit suchen.

        Antwort
        • @ Hans

          Wenn ein Trainer keine „natürliche“ Autorität ausstrahlt, dann helfen auch keine Rammbomaßnahmen mehr weiter, mit denen er sich allenfalls der Hilflosig- bzw, der Lächerlichkeit preisgibt.
          Meiner Ansicht nach liegt es beim Club am allerwenigsten am Trainer. Kein Dirigent kann aus einem
          falsch zusammengestellten Orchester einen überzeugenden Klangkörper formen. Dieser Mannschaft fehlt es nicht nur an individuellen Könnern in allen Mannschaftsteilen, sondern auch an der Spielintelligenz bei den Schlüsselpositionen, denn disziplinlos wirkt sie auf mich keineswegs.
          Einmal abgesehen davon, dass in einer insgesammt betrachtet schon schwachen Mannschaft auch noch Ausfälle wie Lohekemper, Hack und Köpke nicht aufzufangen sind.

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  • Volle Zustimmung zu der Einordnung. Dass es in der Verteidigung und im ZDM an guten Leuten mangelt, war eigentlich allen spätestens zur Winterpause klar. Allen außer unseren Entscheidungsträgern. Wenn du vorne schon kaum Tore schießt, muss ich halt wenigstens hinten dafür sorgen, keine zu bekommen. Dann gewinn ich auch solche Spiele wie gestern. Eigentlich müsste mal kreativ vorgegegangen werden und große Teile der Mannschaft entlassen werden, statt jedes mal den Trainer als Bauernopfer raus zu schmeissen…

    Antwort
    • Ganz so einfach war es vor der Saison auch nicht, da hatte es im Sturm genauso gehakt wie im Mittelfeld und der Abwehr. Auch wenn einige gerne schimpfen warum wir immer für die Offensive Leute holen, möchte ich mal darauf hinweisen zu überprüfen mit welcher „Offensive“ wir nun da stünden, hätten wir uns dort nicht verstärkt. Ich glaube Hecking das man nach defensiven Verstärkungen gesucht hat, aber mehr als quantitativ wird das nicht gewesen sein. Und in der Abwehr sind wir ausser in der AV eben auch schon etattechnisch sehr teuer aufgestellt. Wir müssen diese Saison iwie herumbringen und schauen das wir die nächste Transferperiode soviel altlasten wie möglich los bringen um uns neu aufstellen zu können. Btw Mühl würde ich auch mal ne pause gönnen, der wirkte schon sehr überspielt mit seiner Schuldigkeit. Zu hören war auch nicht gerade viel von ihm, da hätte ich mir den Schorsch aufm Platz gewünscht. Der kann dann auch gleich den Geis antreiben das der mal voran kommt.

      Antwort
  • Vergesst mir bitte bei der Kaderplanung nicht die 4 Jahres Verträge von Margreitter und Behrens sowie die teuren Transfers von Zrelak und Misidjan. Auch hier wurde viel zu viel geld verbrannt und mögliche Transfers von Hecking vor der Saison blockiert. Die verheerende Kaderzusammenstellung liegt weiter zurück als nur 1,5 Jahre

    Antwort
  • Eine vortreffliche sowie schonungslose Analyse, die kaum dazu beitragen kann, unberechtigte Hoffnungen auf einen positiven Ausgang dieser Saison aufgrund eigener Leistungsfähigkeit entstehen zu lassen. Mit Deiner Bewertung bin ich voll einverstanden. Statt erneut Kapital durch einen Trainerwechsel zu verbrennen, könnte der Herr Sportvorstand aber auch selbst auf kurze Sicht das Steuer übernehmen, um das drohende Unheil gerade noch abzuwenden. Dieter Hecking würde ich den notwendigen Wendepunkt aufgrund seiner natürlichen Autorität, seiner beeindruckenden Berufserfahrung sowie seiner charakterlichen Festigkeit noch am ehesten zutrauen. Ob er in die Bresche springen wird, weil auch er im Falle des Scheiterns einiges zu verlieren hätte, bleibt natürlich fraglich. Zweifelsohne: wer kämpft, kann verlieren. Wer aber nicht kämpft, der hat schon verloren.

    Antwort
    • Eigentlich bin ich für Kontinuität, d.h. Augen zu und durch mit Klauß und hoffen auf die neue Saison. Wenn aber Klauß gegangen werden sollte, dann heißt die einzig sinnvolle Alternative für die Kürze der Zeit Hecking. Was aber die Gefahr des kapitalen Totalschadens im Abstiegsfall birgt. Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass Hecking dann noch weiter machen dürfte und Rebbe ohne Hecking wollte. Wir hätten dann weder eine Mannschaft noch einen Trainer noch eine sportliche Leitung, die die Mannschaft zusammenstellt.

      Daher bitte Start der Siegesserie zum frühzeitigen Klassenerhalt gegen Fürth.

      Antwort
  • @ Florian. Stimme Deiner Bewertung des Spiels zu. Bei der Benotung der einzelnen Spieler hätte ich allen allein aufgrund der Vorstellung in der ersten HZ eine ganze Note schlechter gegeben.

    Noch eine Frage an die CU-Redaktion: Ist eigentlich aktuell jemand von CU (Stefan, Flo, Alexander) live im Pressebereich des Stadions oder entstehen alle Artikel und Bewertungen ausschließlich auf Grundlage der TV-Bilder?

    Antwort
  • Laut Kicker Daten, haben wir sogar ein gutes Stück mehr Laufleistung erbracht als Osnabrück, so ein kleines Wollen ist im Ansatz immer sichtbar, um dann aber wieder in die üblichen Muster zurückzufallen und ein ganz besonders klägliches ist diese Passivität nach Führungstoren, das verfolgt uns seit Jahren. Ein Führungstor heißt bei der aktuellen Mannschaft nichts anders als auffällig um das kommende Gegentor zu betteln. Schwierig zu beschreiben wie man das abstellen kann, das scheint in der DNA dieser Mannschaft zu liegen.

    Vor allem mit der Defensive die auf den Außenbahnen keinerlei Impulse nach vorne gibt und bei der eigentlichen Aufgabe der Defensive immer für Außsetzer gut ist, werden wir bis zuletzt mitten im Abstiegskampf stecken.

    Antwort
    • Sehe ich so wie Juve. Über unsere Aussen kommt überhaupt nichts. Kein Tempo nach vorne und nach hinten kein Zweikampfverhalten. Was Valentini und Handwerker noch in der Startelf zu suchen haben ist mir schleierhaft. Schäffler hat es gestern klipp u klar gesagt. Es wird nur abgebrochen u wieder nach hinten gespielt. Da flippst Du als Schäffler doch aus, der ist da vorne das ärmste Schwein.

      Antwort
      • Wie willst Du Valentini und Handwerker ersetzen, wenn keiner da ist? Mit Sorg? Die Traufe.

        Antwort
        • Handwerker gar nicht, Valentini durch Latteier. Dafür Krauß zurück ins Team um die Mitte besser abzusichern.

          Mathenia – Latteier, Mühl, Margreitter, Handwerker – Krauß, Geis – Moeller-Daehli, Nürnberger – Borkowski, Schäffler

          Könnte man auch so ausgestalten, dass Krauß (oder Handwerker) im Aufbau den dritten Innenverteidiger geben und Latteier durch diese Umstellung auf Dreierkette absichern.

          Antwort
          • Wichtig wäre für mich, dass man Mühl komplett rausnimmt, weil er noch apathischer als Sörensen ist. Das ist gerade im Abstiegskampf tödlich. Daneben muss MMD in die Mitte, weil er der einzige (offensive) Fußballer ist, der auch mal einen Ball auf Schäffler durchstecken kann.Auf den Flügeln verhungert er. Latteier sehe ich ehrlich gesagt eher offensiv, weil er einfach noch zu viele Bälle verliert. Vielleicht wäre es eine Variante mal wert, Nürnberger wieder auf hinten links zu stellen. Er hat zwar auch keine positive Entwicklung, ihm ist jedoch eine robustere Zweikampfführung zuzutrauen. Anstatt Geis würde ich Behrens bringen. Es geht spätestens jetzt nicht mehr um Kreativität, sondern um Kampf und keine Gegentore zuzulassen. Und das traue ich Behrens immer noch zu. Daneben würde ich von Montag bis Freitag Standardsituationen und Varianten trainieren. Unfassbar wie schlecht wir da sind. Das eine, wichtige Tor jetzt gegen Osnabrück ist da nur eine Schwalbe im Sommer.

            Antwort
            • Sehe ich etwas anders. Mühl ist deutlich stabiler als Sörensen, in Düsseldorf hat es keine drei Minuten gedauert, dass es ohne Mühl geklingelt hat, nachdem sich Sörensen verschätzt (und Dovedan auf den Zweikampf verzichtet). Auch gegen Osnabrück hat Sörensen mehrmals nicht gut ausgeschaut. Die Szene von Mühl in Minute 3 schaut super doof aus, aber den Ball muss sich Mathenia holen… Es hat ja auch Gründe, warum Margreitter den Vorzug vor Sörensen bekommen hat.

              Mit einer Umstellung auf ein 4-2-3-1 könnte ich gut leben, MMD in der Mitte jedenfalls eine Option. Nürberger bräuchten wir dann aber fix im Mittelfeld und nicht als Linksverteidiger.

              Behrens hat halt ewig nicht mehr als 6er gespielt und gegen Osnabrück auch gezeigt, dass das noch instabiler wird als mit Nürnberger. Für mich gehört da jedenfalls Krauß hinein, ob man da dann Behrens statt Geis daneben stellt, kann man überlegen, ja.

              Latteier spielt viele Fehlpässe, weil er vorne Sachen probiert. Als Rechtsverteidiger ist klar, dass du manche diese Pässe einfach nicht probieren darfst/kannst. Was er aber hat ist mehr Tempo und das Potential für Flanken, die tatsächlich ankommen.

              Antwort
              • Mühl hat sich doch nicht nur gegen Osnabrück, sondern auch schon gegen Pauli die 6 abgeholt. Da war die Aktion in der 3.Minute nur die Spitze des Eisbergs. Er ist vollkommen von der Rolle. Und bei Sörensen, den ich natürlich auch kritisch sehe, habe ich zumindest die Hoffnung, dass er vorne mal einen Kopfball reinmacht. Daneben hat er sicher persönliches Interesse, dass er auch kommende Saison noch 2.Liga spielen kann.

                Ich finde nicht, dass Behrens instabiler war. Klar, als Joker hat man immer die Neigung aktionistisch zu sein. Ich würde jedoch Behrens und Nürnberger spielen lassen.

                Es gilt beim Club mehr denn je die weniger Spieler mit Herz und Einsatz auf den Plaza zu versammeln. Schleuse, Dovedan, Geis, Mühl braucht man einfach nicht mehr bringen.

                Antwort
        • Im Grunde ist mir das egal. Kann so laufen, wie der Kollege xxandl schreibt, kann auch anders laufen. Da Kreativität reinzubringen ist meiner Meinung nach die verdammte Pflicht der sportlichen Leitung.

          Kreativität war aber nie unser Ding: Ein Kerk war bei uns (zuletzt weitgehend erfolglos) nur auf dem Flügel unterwegs, in Osnabrück wird er für seine zentralere Rolle gelobt. Ein Pinola ist jetzt Kapitän und Innenverteidiger. Bei uns gabs immer Diskussionen, ob er oder Plattenhardt besser auf links hinten ist. Und am Ende waren beide weg.

          Vielleicht wär Nürnberger hinten links noch mal ein Versuch. Vielleicht wär ein Geiß als etwas offensiverer Ballverteiler ohne größere Defensivaufgaben besser aufgestellt. Vielleicht ist ein M-D giftiger und umsichtig genug für einen Versuch auf der Doppelsechs. Vielleicht sollte man Shuranov mal mehr wie fünf Minuten pro Spiel gönnen und nicht einen Schleusener priorisieren. Vielleicht wär die Taktik wie bei den Vorbereitungsspielen, mit Geiß und Handwerker zwei Spieler draußen bei der Ecke zu haben, besser, weil schwerer auszurechnen. Vielleicht wärs hilfreich, bei gegnerischer Ecke einen eigenen Spieler am Anstoßpunkt zu positionieren, weil unsere Verteidiger dann wissen, dass ein Vorbolzen sogar nen Konter einleiten könnte und zwei gegnerische Verteidiger gebunden wären, plus eine deutlich eigene Überzahl im Strafraum.

          Vielleicht braucht es Training im Hochhaus (wie an anderer Stelle hier geschrieben), vielleicht eine Trainingsgruppe II oder Sonderstandardtraining. Keine Ahnung…
          Es steht nicht in unserer Macht und ist nicht unsere Aufgabe, Lösungen zu finden. Dafür werden andere sehr gut bezahlt. Aber fest steht, so wie jetzt funktioniert es nicht. Und einfach jedes fünfte Spiel zu bejubeln, weil man mal überperformt, kann doch nicht die Lösung sein.

          Jeder Stein gehört umgedreht. Denn so geht die Saison mit Ansage den Bach runter.

          Manchmal stell ich mir vor, was ein Hans Meyer zu solchen Leistungen gesagt hätte…

          Antwort
  • „…mit einer Körpersprache wie beim abendlichen Spaziergang mit der Baby-Bulldogge.“ (Wolfgang Laaß)
    Wenn’s nicht so traurig wäre, müsste man lachen. Wie schon in der vergangenen Saison zum gleichen Zeitpunkt reden wir über mangelnde Gruppendynamik. Schon damals meiner Meinung nach die Hauptursache, welche auf einer katastrophalen Zusammenstellung der Mannschaft durch Palikuca gründet.

    Wenngleich Schäffler diesbezüglich etwas Hoffnung macht, indem er Dinge klar und ohne Blatt vor den Mund anspricht. Weiter so, Cheffe!

    Zu der von @Juwe und @Killer absolut zurecht herausgestrichenen Problematik auf Außen:
    Valentini auf rechts scheint noch das geringste Übel. Ihm kann man wenigstens nie mangelnden Einsatz vorwerfen. Sorg ist indiskutabel. Knothe vielversprechend, aber leider auch aktuell verletzt. Auf links kann man nur hoffen, dass Rosenlöcher alsbald eine echte Konkurrenz darstellt für den vollends neben sich stehenden Handwerker.

    Krauß würde ich, wie @xxandl schreibt, auch wieder spielen lassen, um das Zentrum zu stabilisieren.

    Antwort
  • Kann es sein, daß uns irgendwie die eigene Historie, auch wenn sie lange her ist, im Weg ist oder erdrückt? oder der Anspruch wir sind ja ein gefühlter Erstligist. Sobald ein Spieler nach Nürnberg kommt, schaltet er irgendwie in den Verwaltungsmodus und nur sehr selten wird ein Spieler besser. Wenn es nicht läuft wird kollektiv abgetaucht.
    Wir werden von zahlreichen Vereinen abgehängt, die schon in ihrer DNA haben, dass nur mit Leistung und Kampf ein Überleben möglich ist. Vielleicht sollten sie das Museum im NLZ mal absperren und dafür eine Kältekammer und ein paar Eistonnen hinstellen. Mir fehlt in der Mannschaft die Widerstandskraft, so eine Galligkeit wie bei Schäffler und mit Einschränkungen Mathenia, mehr fallen mir da aber nicht ein.
    Wir müssen mehr Aue sein, die seit Jahren mit Mini Budgets voll dabei sind. Gegen Fürth werden wir bei aller Mühe spielerisch nicht mithalten können aktuell. Wenn wir dort den Dogfight nicht annehmen glaube ich wirds eine Packung geben mit 3-4 Toren Unterschied.

    Antwort
    • Das mit den neuen Spielern ist mir auch schon jahrelang ein Rätsel. Bin auch der Meinung dass bei uns die Spieler auf Dauer schlechter werden.

      Antwort
    • Es ist m.E. weniger die Historie – die ist solange her, da waren die Spieler noch gar nicht auf der Welt – sondern die fehlende Leistungsphilosophie. Ja, das „Mia san Mia“ im Kleinen. Man schaue sich den chronisch schwachen Aufsichtsrat an. Das sagt alles. Die kontrollieren nichts und geben v.a. noch weniger Vereinsphilosophie vor. Da wird irgendein Name verpflichtet, der es dann unkontrolliert richten soll. Und wenn der versagt, kommt der Nächste, der sein eigenes Konzept hat. Und diese Planlosigkeit zieht sich bis zum Trainerteam durch. Aktuelle Beispiele: Ein Handwerker hat eine deutlich rückläufige Entwicklung, weil er seinen Platz sicher hat. Da gibt es keine Konkurrenz oder gar Leistungsgedanken. Ein Mathenia stellt sich trotz jahrelangen schwachen Leistungen immer wieder von selber auf – weil er seinen Platz sicher hat.Kein Wunder, dass fehlende Philosophie, fehlende Konsistenz und fehlender Konkurrenzdruck zu immer schwächeren Leistungen führt. Aber die Clubmitglieder wollen es ja so. Man hat ja sogar einen Grethlein kafkaesk im Amt bestätigt.

      Antwort
    • „Vielleicht sollten sie das Museum im NLZ mal absperren und dafür eine Kältekammer und ein paar Eistonnen hinstellen. “

      Man könnte auch mal überlegen, vor dem Spiel „Die Legende lebt“ durch „Bloodhound Gang – Fire water burn (The Roof is on Fire)“ zu ersetzen. Die denken vielleicht, egal, wie sie spielen, der FCN wäre unkaputtbar….

      Ansonsten 100% agree!

      Antwort
  • Wollte mich ja bis Sonntag abmelden aber die Szene nach dem Tritt von Wolze gegen Borkowski (59.)
    die mit gelb bestraft wurde und der am Boden liegende Borkowski nachdem Wolze erst abgedreht
    hatte nochmal vom Osnabrücker einigen trashtalk abbekam macht mich echt wütend.
    Wieso geht da kein FCN Akteur dazwischen und schnappt sich den Wolze .
    Der junge Kerl muss sich doch denken wo bin ich hier eigentlich gelandet.
    Bei anderen Matches ist so etwas meistens der Beginn eine Rudelbildung.
    Finde Rudelbildung nicht gut aber man muss sich doch wehren.
    Dieses FCN Team ist wirklich keine Mannschaft.
    Sobald es in einem Spiel hitzig wird kann und will der FCN auch nicht dagegenhalten.
    Unfassbar.

    Antwort
  • @Markus, xxandl und fränki: mir ist es grds. auch egal wer Handwerker ersetzt oder Valentini. Es kann ja auch einfach mal ein Pause sein. Ich will hier niemanden bashen, es geht schlicht und einfach um die Leistung. Die passt einfach nicht. Die Körpersprache von Handwerker. Mein lieber Scholli, der Einwurf zum Tor. Fast das Gleiche wie gegen Braunschweig – guten Morgen! Da flippst du aus vorm TV. Der junge Krauß macht auch Fehler aber der ist immer 100% bei der Sache. Solche Spieler sind doch die Zukunft. Wieso darf ein Shuranov nicht mal eine Halbzeit ran? Warum Schäffler raus?
    Ich bin absolut dafür das man am Trainer einfach mal festhält u ein paar Spieler einfach aussen vor lässt. Was ist jetzt mit Mühl? Wird er sich zerreißen wenn er schon einen anderen Vertrag hat oder geb ich einem jungen Spieler die Chance. Ein einfach weiter so kann doch jetzt nicht ernst gemeint sein. Wann hat Valentini seinen letzten Zweikampf gewonnen? Flanken? Boah… Schleusener? Man kann sich nicht vorstellen wie der 10 Tore in Sandhausen gemacht hat?! Da fehlt mir echt die Fantasie. Dovedan, bis der los läuft und ne Idee hat, is der Ball weg. Manchmal denkt man sich jetzt kommt gleich Guide Kantz um die Ecke mit „Verstehen Sie Spaß..!?“ ich bin echt fertig…. Was mich auch wundert. Man hört null komma null aus der Führung. Das dümpelt einfach so vor sich hin. Mir wurde schon einfach eine klare Aussage zum Trainer reichen. Einfach mal ein Zeichen zur Mannschaft. Der Trainer muss sich sau dumme Fragen nach jedem Spiel gefallen lassen u nimmt auch noch alles auf seine Kappe der Arme. Die lachen sich doch alle kaputt über den Trainer, die wissen eh. Noch ein Spiel, dann is er weg. Dann kommen wieder die Standardaussagen… Der neue Trainer führt viele Einzelgespräche, hat Spaß ins Training gebracht, etc. Ich würde denen sooo dermaßen in der Hintern treten u nicht dauernd Alibis ausstellen…
    Aber was solls, es wird laufen wie immer. Viel Erfolg bei Deiner nächsten Station lieber RK…

    Antwort
    • Du hast bei so Vielem recht. Im Grunde fehlt seit Jahren Philosophie und Leistungsdenken. Genau deshalb ist Handwerker trotz seiner bedenklichen Entwicklung Konkurrenzlos. Wir verpflichten lieber weiter Funktionäre und finden Scouts ab. Wer soll denn ernsthaft eine Ansage machen? Der Aufsichtsrat mit einem ahnungslosen Grethlein? Im Endeffekt muss Hecking nach der obligatorischen Derbyniederlage Klauss entlassen, weil das die letzte – wenn auch unwahrscheinlich treffende – Patrone ist. Da muss er gar nicht viel vorab zum Trainer sagen. Du sprichst darüber, ob sich Mühl nicht reinhängt, nachdem er keinen Vertrag mehr bekommt. Wie hat er denn die bisherige Saison mit Vertrag gespielt? Schlechter geht sowieso nicht mehr. Aber das Gleiche kann man von Dovedan, Schleusener, Margreitter, Krauss, etc. sagen, die alle keinen Vertrag mehr haben. Der Club ist wieder genau da, wo er letzte Saison zum gleichen Zeitpunkt war. Während Karlsruhe uns locker überrundet hat und Pauli durch 3 (von Bornemann!!!) clevere Leihtransfers nach der Winterpause easy an uns vorbeigegangen ist, stehen wir ohne einen Hauch positive Entwicklung da. Aber wir holen für die 3.Liga einen Rebbe, der überall durchgefallen ist…

      Antwort
      • Seit vielen Wochen propagierst Du hier die Entlassung von Klauß – Dein großer Tag rückt näher. Wer soll es denn dann werden? Vielleicht fliegt Grammozis bei Schalke wieder raus und wäre dann zu haben…wäre das was?

        „Die Erkenntnis, dass aber drei von Herangehensweise und charakterlicher Disposition gänzlich unterschiedliche Trainer allesamt daran gescheitert sind, dies zu ändern, lässt tiefgreifende Rückschlüsse über die Mannschaft in ihrer Gesamtheit zu. Auch deshalb scheint ein Trainerwechsel nur Verbrennen von Kapital und nichts, was langfristig Erfolg versprechend ist.“
        (das steht oben in der Analyse von @Florian, unter die Du Deinen abermaligen Trainer-Raus-Kommentar gesetzt hast.)

        Hast Du schon mal drüber nachgedacht, dass wir die Scouts abfinden und einen neuen Weg mit einem neuen Mann gehen, weil uns Palikuca und dessen Scouts diesen Kader und somit auch diese Situation eingebrockt haben? Nee, oder?

        Unwahr übrigens ist, wie Du behauptest, dass Dovedan, Schleusener und Krauß keinen Vertrag mehr haben. Alle drei haben laut transfermarkt.de noch Vertrag bis Ende Juni 2022.

        Sollte man Klauß feuern, was ich schade fände, weil ich ihn für einen reflektierten, lernfähigen, engagierten und talentierten Trainer halte, dann hoffe ich sehr, dass Du Recht hast und wir mit dem neuen Trainer nicht nur auf kurze, sondern auf längere Sicht durchstarten. Alleine mir fehlt der Glaube.

        Antwort
        • Ich wäre für die Alternative:
          Derby gewinnen, 2 Stunden später verkündet RK seinen Abschied nach Leipzig.

          Mit dann fast sicherem Klassenerhalt übernimmt Hecking als Co-Trainer von Mintal.
          Am Ende der Saison ist der Club 10., alle sind glücklich.
          In einer Nacht-und-Nebel-Aktion werden die beiden von Gladbach verpflichtet und der Club bekommt Jogi Löw.
          Flick wird Bundestrainer, Nagelsmann Bayerntrainer und RK Cheftrainer in Leipzig.
          2022 wird Deutschland mit Müller als Kapitän Weltmeister, Nagelsmann holt das Double und LEipzig die Champions-League.
          Der Club?
          Läuft in Nivea-Trikots auf und begeistert mit der U21, die als Meister in die erste Liga spielt – ungeschlagen außer den Derbys…

          Antwort
          • Gutes Zeug, was Du da nimmst, @Teo. 😉

            Sollte Jogi Löw hier aufschlagen, werd‘ ich aber wohl zum @Andre.
            Vom ersten Tag an. Aus Prinzip.

            Lothar Matthäus übrigens sagte auf die „kicker“-Frage, ob er sich vorstellen könne, neuer N11-Trainer zu werden: „Ich bin jemand, der gerne hilft.“

            Loddar bidde hilf. Bei einer bald möglichen und schon traditionellen Wer-wird-der-neue-Club-Trainer-das-sind-die-Kandidaten-Bilderstrecke in der Nürnberger Presse darf Loddar natürlich nicht fehlen. Weils bemüht lustig ist. Und gleichzeitig so ungewollt traurig.

            Antwort
            • Loddar hätte Charme. Nachdem wir jahrelang mit dem Badischen gequält wurden, wäre es erfrischend, einen Bundestrainer zu haben, der Deutsch, äh, Verzeihung Fränkisch und natürlich hervorragend Englisch kann.

              Doch, ich unterstütze „Loddar for Drääner“

              Antwort
        • Ich denke, dass man Ursache und Wirkung nicht vermischen darf.

          Richtig ist, dass ich die Entwicklung der Mannschaft seit dem Paderborn-Spiel als kritisch sehe. Im Endeffekt sind wir aktuell am Nullpunkt – spielerisch wie kämperisch. Wir sind aktuell die schwächste Mannschaft der Liga. Das hat sicher viele Gründe, v.a. der schlechte Charakter einzelner Spieler, die Unausgewogenheit im Kader, Verletzungspech, aber eben am Ende auch ein hilflos wirkender unerfahrener Trainer.

          Ich würde auch nicht viel darauf wetten, dass ein anderer Trainer aus nichts, zumindest wenig macht. Aber es ist eben unsere einzige und letzte Patrone. Und es kann kein Ziel im Vgl. zum Klassenerhalt Priorität haben. Dann ist der Verein mausetot. Insofern kann es keine Alternative zu einer Demission eines hilflosen Trainers geben. Klauss mag Talent haben, ob er es umsetzen kann, jetzt und heute bei uns, sehe ich nicht. Auch sehe ich leider seine von dir genannte Lernfähigkeit überhaupt nicht. Wo zeigt sich die denn?

          Wenn man jedoch bereits nach dem Braunschweig- und Paulispiel – beide mit den identisch gleichen Eindrücken und Analysen – reagiert hätte, wären wir jetzt sicherlich weiter.

          Ein „es hat früher nicht funktioniert, also machen wir nichts“ kann keine Lösung sein. Und wenn die Lösung wenigstens ist, dass sich Hecking 8 Spiele auf die Bank setzt, dann wegen mir. Ohne Impuls und den Glauben zurückzubringen, werden wir absteigen.

          Das hat jedoch nichts mit bestehenden Abfindungen, u.a. für Scouts zu tun. Das müssen wir tun. Aber schlechtem Geld, gutes hinterherzuwerfen, macht noch weniger Sinn.

          Aber du hast recht – es ist extrem ärgerlich, dass wir soviel Budget abseits des Kaders investieren – als Abstiegskandidat in der 2.Liga gerieren wir uns wie ein Euroleague-Aspirant. Umso mehr ärgert es mich auch masslos, dass man im Gegensatz zu Pauli (!) kein Scouting oder Geld hatte, um Leihspieler, die den Mühls und Handwerkers Beine machen, für ein halbes Jahr zu verpflichten oder einen Misidjan zu halten, um dann einen wenig profilierten Sportdirektor zu verpflichten.

          Antwort
          • Ich halte Panik für einen schlechten Ratgeber. Und bei der letzten Patrone sehe ich uns noch nicht. Gleichwohl muss ein Abstieg unbedingt vermieden werden – das ist klar. Dass die Situation mittlerweile hochbrisant ist, ist auch klar. Klar dürfte aber auch sein, dass ein Trainerwechsel aller Voraussicht nach nichts bringt, was eine mittelfristige oder gar langfristige Perspektive betrifft.

            Sportdirektor geholt, Misidjan abgegeben, sagst Du. Ich halte es für völlig falsch, eine akute Maßnahme (den teuren Misidjan von der Gehaltsliste gebracht zu haben) mit einer strategischen Maßnahme (Sportdirektor installiert) gegeneinander aufzurechnen. Das sind zwei verschiedene Paar Stiefel, welche auch bezüglich der Liquidität unterschiedlich wirksam sind. Man kann das nicht miteinander vergleichen und aufrechnen. Das eine war eine akute Maßnahme, das andere eine strategische.

            Antwort
            • Gut, aber damit definierst du gleichzeitig, dass der Klassenerhalt eben nicht Primat ist, sondern die langfristige Entwicklung – notfalls über den Umweg 3.Liga. Das ist legitim, wenn auch nach einem Abstieg in der 3.Liga einige Leute wie vielleicht Rebbe, keinen Job mehr haben und damit die Langfristigkeit obsolet ist.

              Ja, ein Misidjan war teuer – hat aber sofort, als er in Holland war, gezeigt, dass er den Unterschied macht. Mit ihm – oder mit adäquaten Leihspielern – hätten wir vielleicht den Klassenerhalt und einen Klauss-Verbleib geschafft, was angesichts der o.g. These wahrscheinlich der langfristigere Weg gewesen wäre.

              Und wenn ein Trainerwechsel nicht die letzte Patrone ist – welche siehst du noch, die das Ruder in den verbleibenden Spielen herumreißt?

              Antwort
              • Doch. Ohne Zweifel. Der Klassenerhalt muss über allem stehen. Die 3. Liga ist kein Umweg, sondern mit einer nicht zu unterschätzenden Wahrscheinlichkeit der Abgrund. Trotzdem muss man immer abwägen, wann man die Kontinuität und damit eine Perspektive über Bord wirft, wann man auf die Reset-Taste drückt.

                Angenommen, nach Fürth kommt ein neuer Trainer. Der aber zündet nicht und die so extrem wichtigen Punkte gegen Paderborn und Kickers Würzburg bleiben aus – was dann? Nächsten Trainer holen? Noch mehr Geld verbrennen?

                Ob Misidjan uns weitergeholfen hätte, nur weil er in Hollands Liga einen guten Start hatte, ist reine Spekulation.

                Welche Patrone ich außer einem Trainerwechsel sehe? Dass es innerhalb der Mannschaft durchaus auch Spieler gibt, die sich dagegen stemmen – nicht nur auf dem Platz. Schäffler, der deutlich wurde im „kicker“-Interview. Valentini, der sicher keinen Bock hat, Kapitän zu sein auf der Titanic, darf auch gerne mal laut werden. Und hoffentlich wird Margreitter bald wieder fit.

                Zudem erwarte ich von Hecking, dass er mit den Spielern spricht, dass er Klauß unterstützt, dass man generell miteinander kommuniziert und die Köpfe rauchen lässt. Dass man jetzt alles tut, um in die Spur zu kommen. Jetzt, in der Krise, muss sich Hecking bewähren.

                Eine weitere Patrone ist die Aufstellung. Mit Dovedan & Co wird es kaum klappen. Das wusste Wiesinger damals Und das sollte auch Klauß einsehen. Mit Halbherzigkeit wird es kaum klappen, da geb ich Dir Recht.

                Antwort
                • Doch. Ohne Zweifel. Der Klassenerhalt muss über allem stehen. Die 3. Liga ist kein Umweg, sondern mit einer nicht zu unterschätzenden Wahrscheinlichkeit der Abgrund.

                  Das Problem bei uns ist halt, keiner weiß wie der Abstieg zu verhindern ist, bringt ein Trainerwechsel den entscheidenenden Moment, oder führt der erst recht zum Absturz? Es gibt ja bei uns immer noch welche, die glauben, dass der Wechsel zu Wiesinger/Mintal der Grund für die Rettung in der letzten Relegation war, dabei dürfte der Hauptgrund daran gelegen haben, dass Ingolstadt vor der Relegation maximal viel Spiele hatte. Als sie im zweiten Spiel etwas ausgeruhter waren da war es mit der Herrlichkeit von Wiesinger/Mintal schnell vorbei und es war am Ende Glück und nicht das neue Trainerduo, das den Abstieg verhindert hat.

                  Wenn wir wirklich wüssten, was genau sportlichen Erfolg bringt, dann könnte man das jetzt anwenden und versuchen den Abstieg zu verhindern.

                  Bei uns ist es aber eher so, wir gehen immer wieder All In mit einem mittelmäßigen Blatt. Wenn wir dann Glück haben und gewinnen, dann denken wir das war eine Strategie.

                • Stimmt: wenn ein potenzieller Klauss-Nachfolger auch keine Hebel für zumindest kurzfristige Verbesserungen findet, steigen wir auch mit ihm ab – deshalb auch „letzte Patrone“. Und wie gesagt, ich bin auch eher skeptisch, dass ein Jörg Berger 2.0 kommt. Vielleicht ist es jedoch eine Art Reset.

                  Was Misidjan gebracht hätte, weiss man letztendlich wirklich nicht. Sieht man jedoch die Alternativen in unser Kader und seine aktuellen Scorerpunkte in der Ehrendivision – immerhin unmittelbar nach seiner Verletzungsrückkehr – lässt sich erahnen, dass er uns sehr geholfen hätte. Für das auch von dir genannte Oberziel in jedem Fall mehr als ein Rebbe.

                  Es wäre der einfachste Fall und größte Hebel, wenn sich die Spieler gegen den Trend stemmen würden. Die Aussagen der Schäfflers und Valentinis, etc. habe ich jedoch leider schon zu oft gehört und leider auch Woche für Woche verpuffen sehen. Sie waren mehr oder weniger nach den letzten Heimspielen identisch. Ich unterstelle auch mal keine Plattitüden und Durchhalteparolen, aber die Ergebnisse sprechen eben leider dafür, dass die Spieler warum auch immer den Schalter nicht umlegen können und wir auch am kommenden Spieltag eine gehemmte, verängstigte und bolzende Truppe sieht.

                  Und ob Klauss dann doch mal nach 25 Spielen das aktuelle Maximum an Motivation, Taktik und Aufstellung herausholt, wird man sehen. Dass er das angesichts der Krise ab dem 10. Spieltag nicht längst getan hat, spricht in keinem Fall für seine Lernfähigkeit – oder, dass man eben doch im Winter verpennt hat, den Kader an den neuralgischen Punkten durch Leihen zu verstärken. Ich wünsche es uns sehr, dass Klauss noch das Ruder herumreisst. Am besten gleich im Derby.

                • @Armin

                  Dass Wiesinger und Mintal einige aus meiner Sicht entscheidende personelle Veränderungen vorgenommen haben, war wohl auch mit entscheidend für ein starkes Hinspiel, welches wir auch mit 5:0 hätten gewinnen können.

                  Im Rückspiel nach dem Rückstand, da hast Du Recht, dann wieder alte Verhaltensmuster.

                  Heißt: Einen wichtigen, sehr wichtigen kurzfristigen Impuls konnten die beiden schon setzen, schon alleine durch eine andere Ansprache und schon alleine durch eine andere Aufstellung (Geis, Dovedan auf die Bank, Nürnberger vor ins linke Mittelfeld, was neu war und gut, denn er erzielte beide Treffer, Hack rüber auf rechts).

  • Hallo zusammen ❤️🖤 jeder von euch hat auf seine Weise RECHT 😢 ich bin schockiert ,Von den Aussagen und der Körpersprache Aller! Beteiligten und kampflosen Motivation . Die Art! Wir gehen raus und hauen sie weg und Grätschen und Kämpfen bis zum unfallen ! Das ist unser Job , alle müssen das spüren 😉👀

    Antwort
  • Der einzige der dieser Mannschaft mit seinem Trainig wieder Beine machen könnte wäre:

    Albertas Klimavischis

    Der hat seinerzeit mal den Augentaler vor einem wichtigen Derby des Grazer AK abgelöst 🙂

    Sein Training ist wirklich beeindruckend!

    https://youtu.be/XZSDjyCfz78

    Antwort
    • Im Hintergrund „Impfen schützt“, im Vordergrund eine Mannschaft, die die Anweisungen des Trainers nicht versteht / mitgeht (wie hätten die Spieler wohl reagiert, wenn Hape damals von einer „kippenden Acht“ oder einem „ballfernen Zehner“ gesprochen hätte?). Und das alles in einem Verein, der eine lange Tradition hat und aktuell nicht in der obersten Spielklasse spielt.

      Hat sich doch gar nix geändert…

      Antwort
      • Ein Trainerwechsel bedeutet immer dass die ganzen Planungen und Erwartungen die man vor der Saison hatte sich nicht erfüllt haben.Wenn man allerdings merkt dass sich der Verein Richtung Insolvenz bewegt,und dass wäre bei einem Abstieg bei uns der Fall,dann bleibt einem nichts anderes übrig. Deshalb würde ich das Derby abwarten. Es könnte nochmal eine Wende geben falls die Mannschaft auch nur eine Spur von Charakter hat.Falls es aber ähnlich wie gegen Osnabrück läuft würde ich die Reissleine ziehen. Meine Option wäre dann Rene Weiler dessen letzte Erfolgreiche Zeit bei uns war.Er wäre aktuell frei und ihm traue ich auch zu dass er den Club wieder in ruhigere Gewässer bringt.

        Antwort
  • Handwerker hat seine Quittung vom DFB schon bekommen. In der u21 scheint das Leistungsprinzip noch zu gelten. Da kann er dem Raum am Sonntag schön gratulieren….

    Antwort
    • Galt in Köln in der Bundesliga als einer der Hoffnungsträger, den man hinter Hector aufbauen wollte. Daß er nach Nürnberg wechselte, um mehr Spielzeit zu bekommen, war damals nicht unumstritten bei den Kölnern. Ich weiß selbst von Kölner Fans, daß sie seinen Abgang nicht gut fanden damals. Und was ist aus ihm bei uns geworden mittlerweile? Im besten Fall ein durchschnittlicher Zweitligaspieler.
      Ein weiteres Beispiel der Kategorie, bei uns wird niemand besser.

      Antwort
      • Dabei hatte er durchaus eine Phase, wo man dachte, er könne sich zu einem guten AV entwickeln. Kann er vielleicht auch noch, weil er durchaus Anlagen hat, aber er steckt derzeit eben auch in einem schlimmen Formtief.

        Aber da muss man sich eben auch selbst helfen und das, was gerade spielerisch misslingt durch noch mehr Bissigkeit kompensieren. Für mich wirkt er eher resigniert als kämpferisch.

        Antwort
      • Weil sie damals nicht wussten, dass Katterbach so einschlagen wird… Heute wirst du niemand mehr finden, der ihm hinterher weint. Und nicht, weil Handwerker schlecht wäre.

        Was man auch dazu sagen sollte, den Durchbruch in den Kader hat Handwerker in Köln links offensiv geschafft, nicht als Linksverteidiger.

        Handwerker leidet sicher auch darunter, dass er jetzt seit fast 2 Jahren durchspielen muss, weil es keinerlei Konkurrenz gibt, und er in einer Abwehr spielt, die keinerlei Sicherheit ausstrahlt. Das macht es schwieriger für ihn, sich vorne richtig einzuschalten.

        Ich finde auch, dass ein klarer Unterschied zum letzten Jahr sichtbar ist, als wir mit echten Außenspielern gespielt haben und er teilweise mit Nürnberger auf der linken Seite echt gut harmoniert hat. Auf sich allein gestellt reißt er halt nicht viel.

        Für mich denoch keine Problem-Position, sondern einer, der von einem funktionierenden Team profitieren würde.

        Antwort
        • Was mir gerade einfällt: ist nicht Rosenlöcher ein LV? Kann der wirklich schlechter sein als Handwerker in seiner aktuellen Form? Vermutlich ist er noch nicht so weit, aber vielleicht wäre er einfach motivierter als der zunehmend frustrierte Handwerker?

          Antwort
  • Hallo zusammen,
    man liest hier viele gute Lösungsansätze und Vorschläge wie man diese Mannschaft in die Spur bringen könnte! Ich gewinne immer mehr den Eindruck, dass die Spieler nur den Arsch gepudert bekommen und dadurch immer schlechter werden! Wenn ein Robin Hack (vor seiner Verletzung) dermaßen das Kicken verlernt und an keinen Gegenspieler mehr vorbei kommt, kann etwas nicht stimmen! Und da könnte man wohl noch weitere Beispiele nennen!

    Es macht offensichtlich auch kein Spieler irgendwelche Sonderschichten im Kraftraum etc.!
    Im heutigen Fußball ist die Athletik einfach zu wichtig um sie zu vernachlässigen oder gar weg zu lassen! Ein austrainierter Oberkörper verhilft auch zu mehr Spritzigkeit! Man sieht es ja jede Woche an den gegnerischen Mannschaften, die uns körperlich überlegen sind!
    Von daher vielleicht mal eine Taktikeinheit weglassen und an der Athletik arbeiten!
    Aber wie man an Mentalität und Einstellung arbeiten kann, ist wohl die größere Frage!

    Antwort
  • Wenn man über Trainer Optionen diskutiert wäre mein Favorit Uwe Neuhaus, kennt sich bestens in Liga 2 aus, erfolgreich. Dennoch halte ich nach wie vor nicht viel von einem Panik Trainerwechsel, aber wenn die Ergebnisse nicht kommen, man noch weiter runter rutscht, werden sich die üblichen Mechanismen in Gang setzen.

    Fürth wird sicherlich ein Knackpunkt werden, vor allem wie die Mannschaft sich dort präsentiert. Nochmal ein halbgares, lustloses Gekicke wird wohl niemand mehr akzeptieren und als „der Trainer erreicht die Mannschaft nicht mehr“, interpretiert werden.

    Antwort
    • Die BLÖD stellt die Aussage „der Trainer erreicht die Mannschaft nicht mehr“ ja schonmal provokativ als Frage in einen Raum hinter der Paywall.

      Ist da nun auch Substanz dahinter oder will man nur Verkaufen und bringt das übliche leere Geblubber? Jedenfalls ist das in meinen Augen schon wieder gefährliche Stimmungsmache. Sehr schäbig! BLÖD halt.

      Vielleicht klärt uns ja jemand auf, der die Presse nebenberuflich verfolgt und sowas lesen muss 😉

      Antwort

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