Sprachlos, aber hilft ja nix

Der 1. FC Nürnberg lässt mit seiner Leistung gegen Osnabrück seine Fans ratlos zurück.
Felix Amrhein spricht mit Alexander Endl (Clubfans United) und Simon Strauß im Total beglubbt-Podcast über eine Punkteteilung gegen den Vfl Osnabrück, die kaum in Worte zusammen zu fassen ist. Aber trotzdem besprochen werden musste.

Freier Fall und Hoffnungslosigkeit

25. Spieltag 2020/2021
 1 : 1

Archiv: VfL Osnabrück

Gegen den derzeit – neben Schalke 04 – wahrscheinlich formschwächsten Bundesligisten (1. und 2. Liga) gelang es dem Club nicht ansatzweise wirklich Gefahr aus dem Spiel heraus zu kreieren, dafür geriet man selbst hinten immer wieder in die Bredouille, auch wenn das vom Gegner (in der Form) nur einmal genutzt werden konnte. Die erste Halbzeit war in allen Belangen rein sportlich vielleicht die niveauärmste der gesamten Saison.

Der Stürmer spricht von Schlafmützigkeit, dem Trainer fehlte die Intensität. Fokussierung und Einsatz, zwei Grundtugenden, die man auch dann erwarten darf, wenn man sonst nichts mehr erwarten konnte. Und wenn dir das Glück auch noch die Führung schenkt und den Gegner Luftlöcher schlagen lässt, fehlt einem die Phantasie, wie und gegen wen man denn sonst noch dreifach punkten will bei dem „Rest an Programm“, auch wenn man von Restprogramm bei immerhin neun offenen Spielen ja noch gar nicht reden soll. Aber reden musste man ja trotzdem…

Total beglubbt Podcast

Audiolänge: 01:07:11 | Moderator: Felix Amrhein



Steckbrief Clubfans United

Clubfans United, das Fußballmagazin für Fans des 1. FC Nürnberg. Spielberichte, Analysen, Medien-Monitoring – Aktuelle News, Kolumnen und Kommentare. Weitere Informationen….
Podcast in Zusammenarbeit mit Total beGlubbt von meinsportpodcast.de.

Clubfans United unterstützen

Clubfans United unterstützen? Das kann man mit einer Spende (freiwillige, unentgeltliche Geld-Leistung – eine Spendenbescheinigung kann nicht ausgestellt werden).

Zahlungsmethode auswählen
Persönliche Informationen

Spendensumme: €10.00

Lies alles zum Thema 1. FC Nürnberg gegen VfL Osnabrück hier bei Clubfans United

79 Gedanken zu „Sprachlos, aber hilft ja nix

  • Ja Eure Verzweiflung hat ein wenig Trost gebracht.
    Alexander hat mit der wiederholten Formulierung “ unerträglich“ absolut recht.
    Guter Podcast zu sehr gut reicht es nicht weli es einen guten Transfer gab der großen Anteil daran hatte dass
    die Katatsrophe letzte Saison verhindert werden Konnte.
    Ohne Mavropanos hätte es keine Relegation gegeben sondern Platz 17 oder 18 und mit Mavropanos
    im Rückspiel beim FCI keine 3 Gegentore.

    Denke nicht dass der FCN die nach meiner Rechnung nötigen 8 Punkte noch macht.
    Mit 2 pomadigen IV einem immer wieder verletzten Margreitter und der fehlenden Einstellung vieler
    wird es nicht mehr funktionieren.

    Antwort
  • sehr gutes foto – was die situation der fans trifft !
    hilft ja nix … kleeblättler batschen !

    Antwort
  • Tatsache ist: Wenn die Mannschaft so weiter spielt wie im Moment, dann ist der Abstieg so gut wie sicher.
    Das heisst, es müsste sich was ändern. Aber daran ist nur schwer zu glauben. Man muss da echt angst haben, dass es dann in der Schlagzeile heisst: „Kutschke schießt den Club in die 3. Liga“ oder „1860 mit dem Extrainer des Clubs befördert den 1.FCN in die Versenkung“. Hoffen wir mal, dass wir keine solche Schlagzeile erleben müssen.

    Antwort
    • 1860 ist nun 8 Punkte hinter dem 3. Platz die schießen niemanden von der Zweiten in die Dritte Liga. Da kann Köllner ein weiteres Jahr von der 2. Liga träumen.

      Antwort
  • Spannend das Argument, dass wir immer wieder denken wir wären anders, besser und deshalb Protagonisten bei uns immer wieder denken sie müssten den ungewöhnlichen Weg gehen. So finden sich dann immer wieder Novizen bei uns auf wichtigen Positionen, das hat bei Valerien Imanuel begonnen und hört jetzt bei Hecking und Klauss sicher nicht auf.

    Woher kommt diese Hybris zu denken, wir können es ganz anders machen und denken dann noch, dass wir damit auch erfolgreich sein könnten? Warum versuchen wir es nie mit einem System, dass bei anderen erfolgreich war und kopieren das, holen uns erfolgreiche Protagonisten bei finanzschwächeren Vereinen, der alte Bayerntrick, einerseits Erfolg kopieren und andererseits die hinter uns schwächen, dass es für diese noch schwieriger wird mit uns gleich zu ziehen?

    Wir aber denken, hei Hecking war als Trainer cool, der kann bestimmt auch Sportvorstand. Rossow Manager aus der Region bei Adidas, der kann sicher auch Profifußball. Klauss war notenbester Trainer im Lehrgang und Co bei Leipzig, warum soll der nicht ein toller Chefcoach sein?

    Das ist diese Club-Hybris, wir sind schlauer als der Rest, auch wenn die Performance der letzten 50 Jahre genau das Gegenteil beweist. Aber warum sollen wir uns von der Realität beeindrucken lassen?

    Antwort
    • Wer ist denn „wir“?

      Grad hier wird doch erfrischend kontrovers und dabei weitgehend fair und sachlich diskutiert. Ich kann mich auch nicht erinnern, persönlich jemand von den oben genannten eingestellt (oder auch nur gefordert) zu haben.

      Außerdem, „wir“ haben es auch mit „bewährtem“ Personal probiert (Alois Schwartz, Jens Keller, Andreas Bornemann) – auch nicht immer und ausschließlich mit durchschlagendem Erfolg. Andere (Hecking, Meeske) sind freiwillig gegangen und haben sich persönlich verbessert – das hat dem Club auch nicht grad in die Karten gespielt…

      Ich denke, „wir“ müssten halt mal den Realitäten ins Auge sehen: Der FCN ist aktuell und auf Sicht kein Erstligist und schon gar kein Stamm dort.
      (Und ich meine sogar, dass das „Monopoly“-Spiel entschieden ist und wir ohne Investor oder fundamentale Systemänderung überhaupt nie mehr eine Chance haben, verlässlich in der 1. Liga zu kicken.)

      Bei (jungen) Spielern gibt es bei anderen Vereinen mehr Kohle und mehr Perspektive. Bei uns landet einfach kein Toptalent mehr. Die spielen in München, Dortmund oder Leipzig (und werden dann an uns verliehen).

      Dass man das beim Club (aka Ruhmreichen, Altmeister, Vizerekordmeister) und Teilen des (wahlberechtigten) Mitglieder- und Fanumfeldes anders denkt (siehe auch die Sicht auf Fürth) find ich auch, aber gerade hier bei CU ist doch schon lange weitestgehend eine realistischere Sicht evident. „Wir sind schlauer als der Rest“ kann ich hier i.d.R. nicht erkennen.
      Und ich persönlich wäre erstmal schon froh, wenn es mal gelänge, dass zwei Spiele hintereinander eine pass- und schusssichere und laufstarke FCN-Truppe mit Cojones auf dem Platz steht…

      Antwort
    • @Armin

      Hm. Ob man daraus eine Korrelation oder gar ein Muster ableiten kann? Eine Hybris sehe ich da nicht. Ich denke schon, dass Grethlein und Kollegen ohne Hybris ihre Entscheidungen getroffen haben.

      Christian Heidel – war vorher Autohändler.
      Volker Finke – war Lehrer (u.a. Geschichte)

      Jürgen Klopp – der heutige Welttrainer wurde rein zufällig damals zum Trainer.
      https://www.google.com/amp/s/www.kicker.de/der-zufaellige-trainer-klopp-man-konnte-die-halsschlagader-pumpen-sehen-798461/artikel.amp

      Alois Schwartz hingegen erfüllte genau das Profil, welches Du ansprichst. Etabliert. Erfolgreich bei einem „kleineren Verein“. Es brachte auch nichts. Im zweiten Versuch versuchte es Bornemann mit Köllner – ein Zahnarzthelfer, der hauptsächlich jahrzehntelang nur im Jugendfußball unterwegs war. Und, schau her, wir sind aufgestiegen.

      Köllner war wesentlich mehr Novize als Ismael. Schwartz war wesentlich etablierter als Köllner. Trotzdem war Köllner mit Abstand besser als die beiden anderen. Nee, eine Korrelation oder gar Hybris seh ich da nicht.

      Antwort
    • Das ist diese Club-Hybris, wir sind schlauer als der Rest, auch wenn die Performance der letzten 50 Jahre genau das Gegenteil beweist. Aber warum sollen wir uns von der Realität beeindrucken lassen?

      Motivsuche mit der Blindenarmbinde sorry. Jeder gibt sein bestes, schließlich ist man in einem harten Wettbewerb, ich habe nirgends vernommen daß man sich selbst als „schlauer“ sähe, schlauer als was denn oder wer? … die üblichen Verdächtigen, die immer danach aus dem Rathaus kommen und alles schon gewußt haben. Finde ich stillos.Lösungsansätze sowieso keine.

      Antwort
      • Nun ja. Es gab jeweils genug Stimmen, die genau vor dem scheitern der Novizen warnten. Da hieß es, man solle dem doch erst mal Zeit geben. Dann gab man dem Zeit und wiederholte, dass man es ja so erwartete, dann hieß es, danach könnte ja jeder usw. … und ich sag es ja gern und oft, man muss kein Buch schreiben können um ein guter Buchkritiker zu sein. Ich muss nicht die Lösungen kennen, aber man kann durchaus riskantes vorgehen erkennen und dies benennen. Dazu muss man kein Fachmann sein

        Antwort
        • Es stellt sich das Thema scheitern oder nicht, das Thema ob jemand Novize ist spielt in meinen Augen aber keine Rolle, weil an dem Kader auch schon einige alte Hasen gescheitert ja förmlich abgeprallt sind. Das kann das Kriterium also nicht sein. Noch kein Trainer hat diesem Kader ein stabile Leistung entlockt und das seit Jahren, selbst Relegationsheld Wiesinger musste ein unterirdisches Rückspiel mit sportlicher Nahtoderfahrung hinter sich bringen und das war am Ende einfach nur Glück. Wir haben derzeit nur 1 Zweitligastürmer Schäffler, dazu zwei Novizen und einen Schleusener der gefühlt eh nie trifft. Das verschlimmert die Situation zusehends. Selbst wenn ein Stürmer nicht mehr bei uns spielt wie Medeiros uns aber die Ablöse helfen würde sich zu verstärken fällt der ganze Deal wegen einer schweren Verletzung auch noch aus. Viel schlimmer könnten die äußeren Umstände kaum sein, da hilft auch kein anderer Trainer.

          Antwort
  • Danke an das Trio Felix, Simon und Alexander für die launige Therapiesitzung. Inzwischen ist es bei mir so, dass allein CU (und seine gesamte Redaktions-, Autoren- und Diskussions-Community) und totalbeglubbt mich noch an den Club binden.

    Verein, AR, die sportlich Verantwortlichen und vor allem diese „Mannschaft“ hat bei mir jeglichen Kredit verspielt und jegliches Vertrauen verloren.

    Der Weg in Liga 3 scheint mir unumkehrbar. Was viele nicht absehen, dieser Abstieg wird ein viel einschneidender als die von uns Fans gewohnten von der BuLi in Liga 2. In meinen Augen steht mit dem Abstieg Liga 3 die Existenz des Vereins als Ganzes auf dem Spiel. Wer dafür dann wohl die Verantwortung übernimmt?

    Antwort
    • sehr guter Beitrag, so sehe ich dss auch! Vor allen Dingen verstehe ich den „Schrei“ nach einem anderen Trainer nicht! Wer sollte denn aus diesem Haufen was Besseres herausholen? Jürgen Klopp🤣? Wer in der freien Wirtschaft derartige Leistungen bringt, wie viele Spieler, würde gefeuert. Nur die kann man nicht lurzfristig raus schmeissen.

      Antwort
  • Nein, es wird kein anderer Trainer helfen. Wenn diese „Profifussballer“ nicht endlich Charakter zeigen und zur Mannschaft werden, gehen wir direkt in die 3. Liga.

    Antwort
    • richtig, ein anderer Trainer könnte auch nicht helfen – finde eine derartige Diskussion schwachsinnig. Bei manchen Spielern müsste es möglich sein das Gehalt zu streichen wenn sie nicht endlich arbeiten.

      Antwort
  • Juwe: „Noch kein Trainer hat diesem Kader ein stabile Leistung entlockt und das seit Jahren“

    Verzeih, dass ich gerade dich jetzt zitiere, das Argument bringen aktuell ja viele.

    Es ist aber nicht tragfähig, da faktisch falsch.
    Dieser Kader hat noch 6 Spieler, die zum Saisonbeginn 2019 am Start waren…

    Die psychische Downsizing-These kann man dagegen nicht widerlegen, da ist meine Erwartung aber ganz klar die, dass das eine originäre Aufgabe des Trainers ist.

    —————

    Hecking ist ein Lehrling, der kennt aber zumindest den Club.

    Robert Klauß ist ein Neuling auf dem Posten des Cheftrainers, der völlig ahnungslos und unbedarft in seine erste Saison ins Frankenland gestolpert ist.

    Beim ersten glaube ich, dass er lernfähig ist, hat er gelernt, würde er uns helfen, ist dann aber sehr schnell auch in Gladbach oder Wolfsburg gefragt…

    Beim zweiten war ich vorsichtig optimistisch. Aber die falschen Entscheidungen, Distanzierungen, Naivitäten nahmen ständig zu. Einer der grundlegendsten Fehler, war meiner Ansicht nach die unbedarfte Demontage von Hanno Behrens als Kapitän (wählt mal schön den Kapitän, aber wenn er mir nicht passt, sag ich nein, und denkt dran, spielen sollte er auch…). Eine Mannschaft ohne Führungsspieler wird Probleme bekommen. Und dann lässt man den Unterschiedsspieler Misidjan schmoren, weil ein Auswertungs-Laptop sagt: nicht fit! Glaub ich nicht..

    Nach den letzten 3 Spielen ist völlig klar: Robert Klauß hat resigniert. Aus meiner Sicht ist eine Trennung die beste Lösung auch für den Trainer, der einfach nicht zum Club passt. Er funkt auf einer anderen Ebene. Und die Trennung kommt nach dem Derby unabhängig vom Ergebnis passend. Alternativen auf dem Trainermarkt gibt es einige, die passen könnten:

    Hollerbach, Neuhaus, Beierlorzer, Baum, …

    Antwort
    • Steile These: „ein Trainer, der zum Club passt“.
      Was ist denn eigentlich dieser ominöse „Club“? Der Aufsichtsrat, die Vorstände, die Spieler, der Valze? Die Historie? Die Träumereien?
      Sind denn nicht schon einige Trainer verpflichtet worden, von denen man glaubte, sie würden – jedenfalls in der damals herrschenden Situation – zum Club „passen“? Wen soll man denn noch ausprobieren, der angeblich zum Club „passt“?
      Was qualifiziert denn die von dir genannten, zum Club zu passen? Und warum?

      Mich interessiert das wirklich!

      Antwort
      • Du zitierst mich falsch.
        Ich stelle, wenn schon und auch nicht erst seit heute, die These in den Raum, dass RK nicht zum Club passt.
        Und wenn das so ist, dann muss man konsequent sein, aus meiner Sicht sogar völlig unabhängig vom Ergebnis des Derbys.

        Der Club, was ist das, diese Frage habe mir und uns auch schon oft gestellt.
        Ich denke, es ist die Summe seiner Teile, all das, was Du aufzählst, alle Mitarbeiter, Mitglieder, Fans, seine DNA, usw…

        Das Grundgerüst ist aber per Satzung und deren in der Vergangenheit schrägen Auslegung instabil. Die Gesichter des Clubs sind aktuell kaum wahrnehmbar: AR-Chef Grethlein, die Vorstände Rossow und Hecking…
        …Wenn die Installation eines Sportdirektors eine strategische Absicht (ohne inhatliche Kompetenzabklärung wohl…) war, die Vorstände zu stärken, dann kann ich dem sehr viel abgewinnen. Nimmt es der sportlichen Leitung den direkten Verantwortungsdruck und stabilisiert mittelfristig den „Markenkern“ des Clubs. Da darf dann aber auch was kommen…

        Die aufgezählten Trainer habe ich auf Transfermarkt herausgefiltert. Freie Trainer, die passen könnten. Konjunktiv. Die Entscheidung obliegt Hecking/ Rebbe. Ideal wäre, Hecking übernimmt, bis eine Lösung gefunden ist, ich glaube aber nicht an diese Version.

        Meine Kriterien wären:
        – Erfahrung von mind. von 5-7 Trainerjahren, am besten mit nicht zu vielen Stationswechseln
        – Basics im Rucksack:
        + Stärken in Mannschaftsansprache, -motivation, -führung.
        + Klare Idee von Mannschaftsstruktur und die Fähigkeit, das mit vorhandenen Spielern zusammen zu bringen.
        – Medienkompetenz

        Wen ich am ehesten sehe?
        Beierlorzer, Mintal.
        Das ist aber reines Bauchgefühl ohne tiefere Kenntnisse.

        Antwort
    • @Teo, Du schreibst:

      „Dieser Kader hat noch 6 Spieler, die zum Saisonbeginn 2019 am Start waren…“

      Wie kommst Du denn auf 6 Spieler, ich komme auf das Dreifache, ergo:

      – Dieser Kader gleicht zu einem Großteil dem Kader der letzten Saison, an dem sich bereits zwei Trainer aber mal richtig die Zähne ausgebissen haben. Unter anderem der etablierte und absolute Nicht-Novize Jens Keller.

      – Hanno Behrens wurde bereits in der vergangenen Saison in der Hinrunde von Canadi demontiert. Als Kapitän und als Führungsspieler. Dies Robert Klauß anzulasten, halte ich für eine abenteuerliche Behauptung.

      – Ebenso abenteuerlich aus meiner Sicht, dass man Misidjan hat absichtlich auf der Tribüne schmoren lassen, obwohl dieser fit gewesen sei.

      – Hollerbach ist Catenaccio, würde hier schnell zur Kritik führen. Da hätten wir auch mit Schommers weitermachen können.

      – Neuhaus wurde gerade (durchaus überraschend) in Bielefeld entlassen, weil er nach Meinung der Verantwortlichen zu wenig auf junge Spieler bauen würde. Wollen wir das? Oder wollten wir nicht eigentlich selbst entwickeln?

      – Beierlorzer würde schon eher Sinn machen, was System und Jugendarbeit anbelangt. In Köln aber schnell verbrannt. Und auch in Mainz nicht allzu lange am Start. Bleibt noch die Erinnerung an seine Arbeit beim Jahn.

      – Baum ist auf Schalke in Rekord-geschwindigkeit bereits an einer ebenso katastrophal zusammengestellten Mannschaft gescheitert.

      Antwort
      • Ich habe mich vertippt, ich meinte den Kader zu Saisonbeginn 2018/19, 2einhalb Jahre her.
        Davon sind noch Mathenia, Mühl, Margreitter, Valentini und Behrens im Kader.
        Ich halte das Argument, an diesem Kader hätten sich SEIT JAHREN schon viele die Zähne ausgebissen für falsch, da sich die Mannschaft durchaus ständig verändert…
        …die verallgeminernde These fördert aus meiner Sich vielmehr das Downsizing der dazukommenden Spieler.
        Und es ist ein herrliches Alibi für den aktuell agierenden Trainer. Nutzt er es, so sieht es gerade aus, hat er eh verloren…

        Misidjan hatte definitiv keine Wertschätzung oder zumindest keine Rolle im System Klauß. Mehr Einsatzzeiten wären möglich gewesen. Das war trotz seiner wenigen Einsätze ähnlich klar, wie aktuell die Anlagen von unserem jungen Leihsechser Tom Krauß auch aufblitzen.

        Deine Trainerbewertungen sind hübsch zu lesen, kann man alles so einschätzen, ich habe nur die möglichen, freien Trainer aufgezählt.

        Mir wäre die Lösung Mintal oder Beierlorzer unabhängig vom Derbyausgang zeitnah am liebsten. Vielleicht dauert es aber noch, bis die Entscheidung der Trennung von Klauß der dann neue Sportdirektor vornehmen darf.

        Antwort
        • Danke für Deine Erklärung, @Teo.

          Ich halte einen Vergleich mit dem Kader von Saisonbeginn 2018 nicht für aussagekräftig. Dass wir in der Bundesliga so krachend gescheitert sind, hatte meines Erachtens nichts mit dem Charakter der Mannschaft zu tun – dies hatte bekanntlich andere Gründe.

          Ein Vergleich mit dem Kader von Saisonbeginn 2019 aber ist durchaus aussagekräftig. Weil Palikuca und seine Scouts diesen zusammenpfuschten. An diesem Kader ist auch der erfahrene Jens Keller gescheitert. Was dieses Bloß-keine-Novizen-Argument ad absurdum führt.

          Bei Beierlorzer stimme ich Dir zu:

          – lernte wie Klauß bei Red Bull, keine Umstellung des Spielsystems

          – war bei „Rasen Ball“ lange Zeit Jugendtrainer, wir müssen auf die Jugend bauen

          – hat als Feuerwehrmann bei Mainz 05 funktioniert, hat dort die ersten beiden Spiele gewonnen

          – könnte aus seinem Ausflug in den Medien-Moloch Köln gelernt haben.

          Hier ein relativ frisches Interview mit dem Mann aus Erlangen:
          https://www.google.com/amp/s/www.transfermarkt.de/beierlorzer-uber-zukunftsplane-bdquo-das-ausland-reizt-mich-sehr-ldquo-ndash-zeit-in-koln-bdquo-zu-kurz-ldquo-/amp/news/380828

          Trotzdem:
          Ob Beierlorzer aber bei uns etwas reißen würde beziehungsweise der erste wäre, der diese Mannschaft in den Griff kriegt, gleicht meiner Meinung nach einer Lotterie. Daher gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass Klauß die Kurve kriegt. Und lernt aus dieser Saison. Was uns zugute kommen würde.

          Antwort
          • Den Vergleich mit der Vorsaison kann man auch ziehen, dann darf man aber nicht von „Jahren“ sprechen, sondern vom Rückspiegel seit Zweitliganeuanfang.
            UND man darf nicht vergessen, dass dieser Umbruch mit dem Way-of Palikuca den Respekt von den meisten von uns allen hatte, was die Namen betraf.

            Und nüchtern betrachtet können wir nicht beurteilen, ob die Mannschaft nicht leistet,

            – weil die Einzelteile, also die einzelnen Spieler die Qualität nicht haben
            – weil das Mannschaftsgefüge nicht stimmig ist, also keine Struktur vorhanden ist (nicht Taktik-System)
            – Der Trainer nicht zu den zuvorderst zu lösenden Knoten/ Problemen passt

            Möglicherweise haben wir einen hervorragenden Taktikfuchs auf der Trainerbank, der die Spieler aber gar nicht erreicht, weil die vorhandene Qualität, das Interesse oder das Verständnis nicht genügt. Kann ja sein, dass da gar kein Team(spirit) auf dem Platz steht, weil es keinen anerkannten Führungsspieler gibt und die es sein könnten zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind oder nicht die Wertschätzung erfahren. Vielleicht fällt auch kreative Eigenintiative zugunsten von taktischer Disziplin hinten runter. Dann hätte man eine Spirale von Lust- & Erfolglosigkeit, die kaum mehr aufzuhalten und noch weniger vom Trainer umkehrbar sind.

            Das große Glück, dass wir haben ist das Punktepolster, das wir mit Glück erhamstert haben. Klar könnte das reichen. Aber wenn die Analyse von Hecking ähnlich ausfällt wie meine Vermutungen, dann darf man nicht warten bis zum Ende der Saison oder die Konsequenz vom Ergebnis gegen Fürth abhängig machen. Kann gut sein, dass wir gewinnen (wenn ich auch nicht weiß, wie… hilfreich vielleicht, dass Fürth heute kicken muss), kann auch gut sein, dass da am Ende noch Platz 10 heraus springt.

            Vielleicht bin ich auf dem Holzweg.
            Mag sein.
            Da wäre dann eine komplett andere Kommunikations-Performance von Dieter Hecking wünschenswert. Es deutet eher alles auf „im Hintergrund wird schon an Plan B-F gearbeitet“ hin…

            Antwort
            • Natürlich kann ich auch nicht ausschließen, dass ich auf dem Holzweg bin. Allerdings finde ich es dubios, dass mit Klauß dann schon drei Trainer unterschiedlicher Art an dieser Mannschaft gescheitert wären. Daher auch meine Vermutung, dass es weniger am Trainer liegt. Eine naheliegende Vermutung, finde ich – wissen tue ich es nicht.

              Wissen dürfte dies aber Hecking. Dass noch nirgendwo ein Interview, so zu sagen zur „Lage der Nation“, erschienen ist, macht mich auch stutzig. Die Lage nämlich ist hochbrisant und es gibt Erklärungsbedarf. Krisen-PR quasi.

              Wenn Hecking der Meinung ist, dass Klauß die Mannschaft, warum auch immer, nicht mehr erreicht, wie es so schön heißt, dann muss er in der Länderspiel-Pause handeln. Dann wäre das Risiko zu groß und eine Chance, mit Klauß in bessere Zeiten zu gehen, nicht mehr vorhanden. Das sehe ich auch so. Ich glaube nicht, dass es so ist. Aber wenn es so wäre, muss man handeln.

              Stutzig macht mich nur, dass Keller im Gegensatz dazu beileibe keine Raketenwissenschaften von der Mannschaft verlangte und dass Keller bei der Mannschaft beliebt war – und trotzdem präsentierte sich die Mannschaft auch unter Keller gleichgültig und recht lethargisch.

              Antwort
              • Ich finde die Mannschaft gar nicht so lethargisch. Klar ein emotionales Feuerwerk sieht man nie, aber wir sind auch im letzten Spiel mehr gelaufen, wir sind auch in der Schlussviertelstunde noch für ein Tor gut, also an der Kondition und am Willen liegt das gar nicht.

                Für mich ist das größte Problem die Balance auf allen Ebenen. Im Kader gibt es wenig Vorkämpfer, die in schwierigen Zeiten vorangehen und mit ihrer Leistung die Mannschaft mitziehen können. Spielt die Mannschaft insgesamt gut, dann zeigt auch jeder einzelne zumindest solide Zweitligaqualität, manchmal sogar mehr. Aber wenn die Mannschaft auf Widerstand trifft, wenn ein Problem im Spiel auftaucht, dann duckt sich jeder weg.

                Dazu kommt die fehlende Balance in spieltaktischer Hinsicht, es passiert immer noch viel zu häufig, dass die Abstände nicht stimmen, dass die Mannschaftsteile zu sehr auf sich achten, aber weniger auf die Gesamtabstimmung, was dann immer wieder dazu führt, dass die Abwehr oder der Sturm alleingelassen werden.

                Wir schließen Angriffe viel zu häufig zu früh ab, bzw haben im letzten Drittel keine Ideen, siehe auch Fernschussquote von Geis. Unser Torabschluss kommt viel zu häufig aus Entfernungen, die ungefährlich sind, sprich die gegnerische Abwehr ist gar nicht zu einer „riskanten“ Rettungstat gezwungen. Wenn Geis den Ball 5 Meter vor dem 16er hat, dann muss der Gegner nicht fürchten, dass ein gefährliches Zuspiel kommt, dann kommt häufig ein ungefährlicher Fernschuss.

                Und viele dieser Mankos wurden leider in dieser Saison nicht besser, immerhin, die Mannschaft fällt nicht mehr bei einem Gegentreffer auseinander.

                Die geringe Lernkurve spricht natürlich auch ein wenig gegen den Trainer, aber auch letzte Saison schaffte kein Trainer eine dauerhafte Entwicklung, das spricht dann wieder gegen die Mannschaft, gegen die Spieler.

                Wenn man sieht, dass Møller-Dæhli und Borkowski mehr oder weniger Stammspieler sind, seid sie hier sind, muss man sagen die beiden Transfers waren notwendig. Trotzdem muss man Hecking schon fragen warum er weder im Sommer noch im Winter die Abwehr verbessern konnte, dass mit Mavropanus der wichtigste Abwehrspieler gegangen ist, das sollte er doch bemerkt haben. Dass Mühl mit einem starken Nebenmann eine Klasse besser spielt, egal ob das zuesrt Ewerton war oder zuletzt Mavropanus, sollte Hecking auch gemerkt haben. Dass Margreiter immer wieder Verletzungen hat und seit 3 Spielzeiten nicht mehr konstant gespielt hat und auch für seine Nebenleute keine Stütze mehr sein kann, sollte man gemerkt haben.

                Gab es wirklich keinen IV der Erfahrung hat und solide Zweitligaklasse bietet?

                Antwort
                • Stimmt.

                  „Gleichgültig“ und „Lethargisch“ treffen es nicht wirklich. „Fehlende Vorkämpfer“ und „fehlende Balance“ treffen es deutlich besser. Nicht bissig genug. Zu wenig ambitioniert. Geringe Gruppendynamik.

      • Nix, der Klauß bleibt und RedBull gibt was, wenn sie ihn wieder wollen,von der Ablöse ab, wenn Nagelsmann zu den Bayern geht.

        Antwort
    • @teo

      Juwe: „Noch kein Trainer hat diesem Kader ein stabile Leistung entlockt und das seit Jahren“

      Verzeih, dass ich gerade dich jetzt zitiere, das Argument bringen aktuell ja viele.

      Es ist aber nicht tragfähig, da faktisch falsch.
      Dieser Kader hat noch 6 Spieler, die zum Saisonbeginn 2019 am Start waren…

      Allen ernstes 6 Spieler?? Entweder kannst du nicht zählen oder ich. Ich komme auf 17 Spieler die Teil des Kaders sind, seit 2019.

      Antwort
      • Die sprachst von JAHREN.
        Ich hatte mich, wie schon geschrieben vertippt.
        5 Spieler zu Beginn der Saison 2018/19.
        2einhalb Jahre…
        Wir können beide zählen, allerdings habe ich versucht konkret zu werden und nicht pauschal mit „Jahren“…

        Antwort
        • Was ist denn der sinnvollste Zeitpunkt? ..genau der Abstieg seit alles komplett neu besetzt wurde inkl. Führungspersonal von diesem (Palikuca) Kader reden wir jetzt. Und diesen Kader hat noch kein einziger Trainer bis zum heutigen Tag wirklich ins rollen gebracht. Da frage ich mich wirklich woher die Fantasie kommt, ausgerechnet beim nächsten Trainer blühen dann die Früchte. Für mich ist das eher ein teurer Reflex wie der zur Flasche zu greifen, wenn man Probleme hat.

          Antwort
    • Zumindest ein gutes Spiel wäre noch nicht mal ungewöhnlich. Letzter Zeit hat sich die Mannschaft doch jedem Gegner angepasst und gegen grottige Mannschaften noch eins drauf gelegt.
      Vielleicht können die Spieler ja jetzt wieder wie gegen Bochum auftreten.

      Antwort
    • DEFINITIV!
      Allein mir fehlt der Glaube. Und ich werde es mir dieses Mal auch nicht ansehen…wahrscheinlich.

      Antwort
  • Sollte das gegen Fürth in die Hose gehen, wird wohl Hecking übernehmen. Dabei müsste er unseren jungen Trainer ja nicht entlassen. Er könnte Co-Trainer bleiben und später eventuell den Haupttrainerposten wieder übernehmen. Wenn gar nichts passiert und sich Hecking nicht traut, da er ja auch komplett versagen könnte, dann wirds wohl eng. Wenn im Keller ein Rohrbruch ist, kann man ja die Kellertür zumachen und warten was passiert. Vielleicht hörts ja von selber auf.

    Antwort
    • Ich denke nicht, dass noch viel komplizierte Spielzüge einstudiert werden, also liegt der Trainingsschwerpunkt ja doch nur noch auf den Basics.
      Dafür würde man Hecking kaum brauchen und emotionale Dinge, wie Ansprachen und persönliche Gespräche, wird er sicher bisher auch schon gemacht haben.
      Ich bleibe bei dem Motto: Augen zu und durch.
      Die Erde hat sich immer noch weiter gedreht, deswegen verstehe ich auch diesen depressiven Podcast nicht so ganz.

      Antwort
  • Diejenigen die meinen ein Trainerwechsel wäre das Heilmittel, da stellt sich dann ja auch immer noch die Frage WER und welche Garantien er dann mitbringt nämlich auch keine.
    Des weiteren welcher erfahrene Trainer es überhaupt machen will und ob der dann auch noch bezahlbar ist. Letztes Jahr vor der Relegation fand sich kein ext. Trainer, der es machen will, bis auf unser NLZ dann mit Wiesinger.
    Ich meine wir müssen mit dem was wir haben jetzt da durch von Staff bis Kader. Falls wir absteigen, ich sehe die Gefahr auch, dann müssen wir es einfach hinnehmen, was auch sonst. Noch besteht aber die Chance mit 5 Punkten Abstand und das bessere Torverhältnis auf die Relegation alles zum Guten zu wenden. Also lieber in die Hände spucken..

    Antwort
    • @Markus hat oben Labbadia erwähnt. Im Grunde eine gute Idee, denn Labbadia ist wohl Durchlauferhitzer Nummer eins in diesem Geschäft. Allerdings dürfte Labbadia nicht bezahlbar sein, in Anbetracht dessen, was Windhorst BSC bezahlt haben dürfte.

      Ob man damals vor der Relegation ernsthaft eine externe Lösung gesucht hat, bezweifle ich. Denn Wiesinger und Mintal kannten den Kader bestens mit allen Stärken und Schwächen. Insofern die einzig richtige Lösung. Ein neuer Mann von Außen kennt diese Stärken und Schwächen nur unzureichend, braucht eine Zeit, um sich ein komplettes Bild zu machen und kann anfangs maximal den Durchlauf erhitzen. Auch dies gilt es zu beachten.

      Antwort
    • Ich denke nicht, dass irgendjemand glaubt, dass es irgendein zwingendes oder dauerhaftes Heilmittel bei dieser Truppe gäbe. Wenn man jedoch den Klassenerhalt als Muss-Ziel ansieht und man bei den möglichen Heilmitteln nach dem Ausschlussprinzip geht, dann ist die einzige und letzte der Trainer, zumal Klauss längst nicht alle Register gezogen hat. Wenn es eine vernünftige Lösung sein soll, dann dass sich Hecking für die restlichen Spiele als Interimstrainer auf die Bank setzt, den Club hilft zu retten, um dann in Ruhe den nächsten Anlauf zu nehmen.

      Antwort
    • ich würde mal Tim Walther nennen. Er ist vereinslos, ein Heißmacher, aber m.E. kein reiner Feuerwehrmann.

      Antwort
  • Hallo zusammen!
    Habe einige interessante Kommentare gelesen und muss meine Senf auch dazu geben. Mir fehlen in der Truppe starke Persönlichkeiten wie früher Schäfer oder Wolf die die Mitspieler mitreißen oder auch mal zusammen falten. Ich behaupte Valentin oder Behrents sind bestimmt mit Herz dabei aber vom Naturell eher nicht die Lautsprecher. Außerdem wurde in der Abwehr kein Ersatz für Mavropanos geholt. Und ein stabiler innenverteidiger fehlt. Jetzt heißt es einfach kämpfen und kratzen und hoffentlich noch ein paar Punkte holen. Ich hoffe wir machen es nicht wie der FCK…

    Antwort
  • Diese Mannschaft scheint untrainierbar ,seit fast 3 Spielzeiten wurden Trainer verschlissen !.Was fehlt sind Leute die Talent erkennen und voran bringen “ so wie Freiburg und einige andere Vereine das immer wieder hin kriegen „,man braucht nicht viel Geld dazu nur das nötige Gespür. Der Club hat ein gutes NLZ mit guten und sympathischen Ex Spielern ,da muss mehr möglich sein . Nur mit Glück und der schwäche der anderen wird der Klassenerhalt gelingen, die Abwehr Allsamt zu langsam ,und technisch zu schlecht ,immer wieder lange Bälle nach vorne die meist nicht ankommen . Keine Ideen im Mittelfeld ,Schäffler ist ein guter Torjäger ,kriegt aber keine verwertbaren Bälle !.nächste Saison müsste ein kompletter Neuanfang gemacht werden ,mit 15 neuen hunrigen jungen Spielern die dampf und Schnelligkeit ins Spiel bringen . Ohne krasse Veränderung geht der krampf weiter ,bis wir wieder gegen Lautern spielen !.

    Antwort
  • Fränki:
    „Gleichgültig“ und „Lethargisch“ trifft es nicht wirklich. „Fehlende Vorkämpfer“ und „fehlende Balance“ treffen es deutlich besser. Nicht bissig genug. Zu wenig ambitioniert. Geringe Gruppendynamik.
    _________________

    Also doch fehlende Struktur in der Mannschaft. Kein Führungsspieler, kein Kreativer.
    Oder eben demontierte Führungsspieler bzw. verhinderte, weil in Vorgaben eingezwängte Kreative…

    Antwort
    • Für mich ist es eine mangelhafte Kaderzusammenstellung charaktierlich, zu wenig Wille und zwar dann, wenn es um die letzten Zentimeter geht ganz pauschal. Außnahmen wie Schäffler bestätigen die Regel. Simple und schwer zugleich.

      Antwort
    • Ich denke Nürnberger wäre ein guter Führungsspieler. Er ist oft so ein bisschen aggressive Leader, wenn es heiß her geht. Allerdings ist er halt ein junger Spieler, der sich vom NL Z hochgearbeitet hat und da fehlt dann vielleicht die Akzeptanz der Etablierten. Aber charakterlich sehe ich ihn derzeit am ehesten in der Rolle, den Leitwolf zu mimen

      Antwort
      • Ich hatte große Hoffnungen in ihn und er hat auch das Zeug für mehr – spielerisch, kämpferisch und von seiner Persönlichkeit her. Aber auch Nürnberger stagniert wie alle anderen in der aktuellen Saison. Wenn ich mal das Relegationshinspiel wegnehme, hat er sich in den letzten 1,5 Jahren m.E. nicht so entwickelt, wie er das bestimmt draufhätte. Aber er will und deshalb muss er immer spielen.

        Antwort
    • @Teo

      Ja. Durchaus. Sowohl fehlende Struktur. Oder zum Teil auch demontierte Führungsspieler.
      Aber eben in der Hauptsache nicht verschuldet von Hecking und Klauß.
      Sondern Altlasten.

      „Es ist eine Mannschaft, die gut lernt, aber auch schnell wieder vergisst“, hat Klauß mal gesagt in einer PK.
      Guck Dir teilweise das Pressing-Verhalten an oder, wie @Armin oben schreibt, die Abstände.
      Sie können es einfach nicht, es fehlt auch der unbedingte Wille ob fehlender Gruppendynamik.

      Aber ich bin realistisch.
      Sieht so aus, als müsste man bald akzeptieren, dass auch Trainer-Talent Klauß an dieser Truppe scheitert.
      Für Klauß und seine weitere Karriere ist das so dramatisch nicht – er hat sauviel gelernt in dieser Zeit.
      Wovon der 1. FC Nürnberg einmal mehr nicht profitieren wird.
      Im Gegenteil. Wir drehen derweil am Trainer-Glücksrad.

      Antwort
      • Noch ist der Trainer ja da und ich kann das Genöle am Trainer irgendwie nicht mehr lesen, das ist so durchsichtig und naiv, weil einer immer leichter zu kritisieren ist als eine Mannschaft, kritisiert doch bitte mal die Mannschaft und diskutiert ob man diesen oder jenen Spieler nicht besser entlassen soll dann wäre man wenigsten mal an den Ursachen dran!?

        Antwort
        • Das macht doch jeder hier. Niemand sieht den Trainer als Hauptschuldigen. Das geht jedoch am Thema vorbei. Klar, kann man einen Dovedan öffentlichkeitswirksam suspendieren. Nur wird es mit dem Rest der Truppe nichts anfangen. Um den Abstieg zu verhindern, gibt es doch nur 2 Variablen: Der Trainer – wenn er anders spielen lässt, endlich alle Register zieht und positivere Resultate holt – oder eben ein anderer Trainer

          Antwort
          • Der andere Trainer ist dann der richtige wenn er so spielen läßt, wie du es für richtig hälst/glaubst? Wir erhöhen nur die Schulden und sportlich wird es eher nichts bringen in der Kürze der Zeit, wie auch.
            Die einzige naheliegende Option sollte Klauß vielleicht wirklich überfordert sein, finde ich ist Hecking, weil er keine Zeit benötigt und die Mannschaft kennt.

            Antwort
            • Wie wahrscheinlich bereits 5x gesagt: wenn das Oberziel tatsächlich Nichtabstieg ist, dann ist es momentan erst einmal egal, was mit dem Nachfolger ist – mit Klauss und der anhaltenden negativen Entwicklung ohne Hoffnungsschimmer werden wir absteigen. Das kann also keine Option sein. Natürlich ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein neuer Trainer einfach mal so den richtigen Knopf drückt nicht riesig. Es gibt jedoch keine Alternative dazu, wenn man in der Liga bleiben will. Und wie der Trainer spielen lässt, kann jedem von uns egal sein, Hauptsache, wir bleiben drin. Und das ist uns unter Keller und Klauss schon 1,5 Jahre egal. Ja, wir erhöhen die Schulden, aber angesichts der finanziellen Katastrophe bei einem Abstieg wäre das zu riskieren – wenn Hecking auf die Bank ging, wäre nicht einmal die Verschuldung ein Argument. Das wäre, wie du schon richtig sagst, die wohl beste Lösung. Alleine ich glaube nicht daran, weil es ihn auch für seine Rolle als Sportvorstand verbrennen könnte. Aber offenbar ist es finanziell doch nichts so dramatisch, wenn man sich den Luxus eines Rebbes leistet.

              Antwort
              • Es gibt jedoch keine Alternative dazu, wenn man in der Liga bleiben will.

                Genau das ist der Denkfehler. Es gibt eine und die Alternative heißt mit dem Trainer drin zu bleiben, die ist genauso groß wenn nicht sogar größer als mit einem neuen Trainer. Ich lehne das ja nicht grundsätzlich ab, bei Tuchel und Chelsea hat dieser Effekt stattgefunden, aber in dem Kader steckte auch unstrittig brutal viel Qualität, die nicht auf den Platz kam. Bei unserem Kader sehe ich keine brachliegende Qualität sondern nur sehr viele Mängel und ein fast unglaubliches Verletzungspech bei wichtigen Spielern, das kann auch ein neuer Trainer nicht beeinflußen. Dieser Kader seit Palikuca hat noch unter keinem Trainer performt.

                Antwort
                • Ja, man kann natürlich mit einem Trainer auch das Ruder herumreißen und dranbleiben. Wären auch nur leiseste Anzeichen dafür da, würde doch sowieso niemand dieses Reizthema diskutieren.. Aber es gibt eben nur keine Anzeichen dafür, es gibt leider sogar deutliche Anzeichen daneben, insbes, wenn man die Heimspiele gegen die Abstiegskandidaten St.Pauli, Braunschweig und Osnabrück sieht. Wenn das kein Nichterreichen der Mannschaft ist, dann weiss Ichs nicht mehr. Insofern muss doch mehr als ein Wunder passieren, wenn ohne eine Rückkehr von verletzten Spielern und ohne weiteren Impuls von außen, das große Aufwachen passiert. Das Risiko der weiteren halben Million, die wir worst case für einen weiteren Fehlgriff beim Trainer bis Saisonende in den Sand setzen, ist lächerlich gering im Vgl. zum finanziellen Schaden eines Abstiegs.

              • Immer wieder bleibt dieselbe Schallplatte am längst bekannten Kratzer hängen. Es wird Zeit sie auszutauschen.
                Das Einzige, was wir mit einem neuen Trainer als gesetzt ansehen können, ist, daß wir noch mehr Geld verbrennen.
                Ich für meinen Teil würde deshalb die Konsequenzen ziehen, wenn dieser wirtschaftliche Unsinn tatsächlich auch in dieser Saison noch einmal passieren würde (was ich Hecking nicht zutraue).

                Antwort
                • @ Andre.
                  Regensburg ist auch Abstiegskandidat und es gab leider 0 Punkte für die Gastgeber .
                  Pauli wird hoffentlich mit drei Punkten in Osnabrück und gegen Braunschweig
                  mit Abstiegskampf nichts mehr zu tun haben.

  • Warum sollte Hecking nicht kurzfristig das Traineramt übernehmen, schließlich ist er ja Trainer. Natürlich müsste er dann täglich da sein, täglich trainieren. Wenn er in seinem jetzigen Amt mal ein paar Tage in seine Heimat fährt, so geht das, als Trainer eben nicht. Wenn, dann wird er das nur kurzfristig machen.

    Antwort
    • Ich weiß nicht, ob ich den Dachdecker, der den Dachstuhl in Brand gesetzt hat, als Feuerwehrmann haben möchte…

      Antwort
      • Hecking ist weder Dachdecker noch Brandstifter, soll vielleicht witzig wirken ich finde es gerade in der Zeit wo uns Zusammenhalt mehr helfen würde, reichlich geschmacklos. Der Kader sah vollständig sehr gut aus zu Beginn der Saison mit einer Offensive, die nicht viele in der Liga haben. Und er musst ja zahlreiche Vertragsverhältnisse mit Spielern also den Kader übernehmen, erkonnte den ja nicht komplett in die Tonne kloppen. Hecking hat den Verletzten gewiss nicht die Knochen gebrochen bei den vielen schweren Ausfällen. Wo es nach zu justieren gab in der Defensive so ein Niveau wie Mavropanos, sprich eine echte Verbesserung, das ließ sich finanziell aus bekannten Gründen eben nicht realisieren.

        Für mich sammelt er auch Punkte in der tatsächlich kritischen Situation sich nicht sofort von den üblichen falschen Propheten angestachelt zu Aktionimus hinreißen zu lassen.

        Antwort
        • Sein Trainer, sein Kader. Würde er übernehmen, wäre das eine Niederlage auf ganzer Linie.

          In der Offensive habe ich dir schon deutlich gemacht, dass ich die Ausgangssituation deutlich anders sehe, in der Defensive ist es zu kurz gegriffen nur Mavropanos zu nennen, es würden auch Erras, Petrak und Heise genannt gehören. Diese Defensive hat uns letztes Jahr fast den Nacken gebrochen, in diese Saison wir mit einer noch deutlich schlechteren gegangen, ohne jegliche Option.

          Wenn dich der Ausfall von Felix Lohkemper an den Rande des Abstiegs bringt, spricht das nicht für Lohkemper, sondern gegen alles andere…

          Antwort
          • Wenn dich der Ausfall von Felix Lohkemper an den Rande des Abstiegs bringt, spricht das nicht für Lohkemper, sondern gegen alles andere…

            Noch nicht ganz wach oder wenn du „nur“ von Lohkemper faselst. Was ist denn mit Hack, mit Köpke, mit Misidjan der nun schon 10 Spiele in der Ehrendivision beweist, daß er bei uns in der Rückrunde in der 2. Liga ein Unterschiedsspieler gewesen wäre??

            Dein Argument Lohkemper kommt da noch hinzu, aber bitte nicht so bewußt hinten rum mit Halbwahrheiten argumentieren, das ist billig, wenn dann vollständig.
            Die Abwehr, ja Knothe sah ich als echte Bereicherung und Alternative, Margreitter bei aller Kritick war letztes Jahr einer der Verteidiger mit den besten Zweikampfwerten der 2. Liga. Auch beide verletzt. Das ist natürlich Heckings Schuld, soviel Ignoranz..

            Antwort
      • @xxandl

        Selektive Wahrnehmung, lieber Schmedesianer. Paniert mit Polemik. Bringt uns auch keinen Deut weiter. Deine Beiträge find ich eigentlich immer lesenswert und mit Substanz – dieser ist ungewohnt unsachlich.

        Trotz des immensen Schadens, den vorherige Verantwortliche anrichteten, trotz eines Kaders, für dessen Zusammenstellung er hauptsächlich nichts kann und trotz erneut übermäßigen Verletzungspechs muss Hecking das leckgeschlagene Schiff in den Hafen bringen – wie auch immer er das macht. Und dabei zukünftige Strukturen schaffen. Das ist sein Job. Hecking hat sicherlich nicht alles richtig gemacht, keine Frage. Ob ein anderer diese Aufräumarbeiten bei dieser Gemengelage in einem chronisch nervösen Umfeld besser bewältigen würde, muss aber stark angezweifelt werden.

        Andererseits: Lass es raus, wenns Dir guttut, ist ohnehin die Zeit der einfachen Antworten. Passd scho.

        Antwort
        • Thema war die Übernahme des Trainerpostens, nichts anderes. Ich weiß nicht, warum du dich dadurch genötigt fühlst auszureiten und Entschuldigungen für Fehlleistungen zu finden. Aber andererseits: Lass es raus, wenn es dir gut tut, ist ohnehin die Zeit der einfachen Antworten.

          Antwort
          • Ich reite gern mal aus, lüftet das Hirn und kühlt das Mütchen. 😉

            Nee, aber im Ernst jetzt:
            Du bezeichnest Hecking als Brandstifter, weil auch seine Trainerwahl Klauß mit dieser Mannschaft, wie zuvor Canadi und Keller, nicht zurechtzukommen scheint?

            Du hast damals sehr positiv auf Heckings Trainerwahl reagiert:
            „Die RB-Trainer wissen normal ganz gut, was ihre Mannschaften spielen können und was nicht und sind wirklich fast durch die Bank erfolgreich bei ihren neuen Vereinen. Ich sehe das sehr positiv, heuer wird nach dem letztjährigen Seuchenjahr weniger erwartet als zuletzt und Hecking genießt von der Masse das Vertrauen, insofern ist jetzt kein schlechter Zeitpunkt für dieses Experiment.“ (xxandl vom 30.07.)

            Selbstverständlich schätze ich Dinge auch falsch ein und liege manchmal falsch. Normal. Dass man dann aber, wie @Juwe immer so schön sagt, „aus dem Rathaus kommt“, und den für diese, von Dir damals für gut befundende Entscheidung Verantwortlichen als „Brandstifter“ bezeichnet, hm, – das meinte ich auch damit, indem ich Deinen Brandstifter-Beitrag ungewohnt unsachlich finde.

            Antwort
            • Nein, du hast es leider nach wie vor nicht verstanden.

              Es ging um den von Hans angedachten Trainerwechsel von Klauß, den ich schätze, hin zu Hecking, den ich als absolute Niederlage – für Hecking, für den Verein und die Außendarstellung – werten würde.

              Sich mit den eigenen Kaderumstellungen den Wunschtrainer abzuschießen, um die Position dann selbst auszufüllen – ja, das wäre Brandstiftung.

              Antwort
              • Missverständnisse liegen in der Regel nicht auf Seiten des Rezipienten. Sondern sind Sache des Absenders – oftmals. Insofern hättest Du Dir vielleicht Dein zweideutiges Gleichnis mit dem Brandstifter doch eher sparen können. Und hättest vielleicht besser das gesagt, was Du auch genau gemeint hast. Aber Du wolltest ja, dass der eine oder andere hier „ausreitet“. 😉

                Du würdest es als absolute Niederlage werten, wenn Hecking den Notarzt spielen würde. Ich nicht. Ganz im Gegenteil. Er würde dies keineswegs tun wollen. Sondern er würde es tun, weil er es tun müsste. Und ehrlich gesagt, geht es nur noch darum, den Verein nach den großen Fehlern der Vergangenheit vor dem Untergang zu bewahren. Wohl wissend, dass erst dann deutlich mehr Gestaltungs-Spielraum vorhanden ist, wenn die Palikuca-Verträge auslaufen.

                Antwort
                • Nachdem du mich liebend gerne – mutmaßlich auch das ein oder andere Mal bewusst – falsch verstehst, hättest du natürlich auch nachfragen können, anstatt zu poltern. 😉

                  Ich glaube ebenfalls nicht, dass er es will – und es würde auch seiner Langlebigkeit im Amt wohl nicht zu Gute kommen, denn vom Tagesgeschehen kann er sich dann nicht mehr distanzieren.

                  Für mich ist relativ klar, dass Hecking und Klauß entweder gemeinsam Erfolg haben oder gemeinsam scheitern, ich wäre für Ersteres.

                • Ach so, der Empfänger sollte erst den Absender fragen, wie er das denn bitteschön gemeint hat. Also, es ist quasi die Bringschuld des Empfängers, den Absender zu fragen, wie er das denn meinte. Ja, kann man so machen, stellt aber mal eben nur die ganze Kommunikation auf den Kopf. 😉

                  Nein, im Ernst, ich will Dich keineswegs absichtlich falsch verstehen. Ist ja auch keineswegs was Persönliches – es geht nur um die Sache.

  • „Wolfgang Laaß: Droht der Club vom nicht ganz unberechtigten Pessimismus ringsum erdrückt zu werden?

    Christian Mathenia: Ich kann die meisten Reaktionen verstehen, nichtsdestotrotz sind wir in der Kabine brutal selbstkritisch. Nur sollten wir nicht so viel darüber reden, sondern Taten folgen lassen. Wir wissen um die Bedeutung des Derbys für den Verein und das Umfeld.

    Enrico Valentini: Das ist die fränkische Mentalität und wird zu einem kleinen Pulverfass, wenn wir nicht abliefern. Wenn andere Angst haben, okay. Wichtig ist, dass wir keine Angst bekommen.“

    Quelle: https://www.nordbayern.de/sport/einsicht-beim-fcn-jeder-kann-noch-ein-paar-prozent-mehr-rausholen-1.10927788

    Na ja. „Brutal selbstkritisch“. „Fränkische Mentalität“.

    Irgendwie klingt das nicht so, als wäre sich die Mannschaft der hochbrisanten Situation bereits bewusst. Die Sache mit der „Fränkischen Mentalität“ – puh, ich kanns fast nimmer hören. Seltsam nämlich, dass sich auch Glubberer aus Österreich, aus dem Allgäu, aus Schwaben, aus der Pfalz und woandersher große Sorgen machen. Diese Sorgen sind ja begründet, somit auch kein Pessimismus, sondern Realismus. Insofern ist das schon eweng Gschmarri immer mit dieser fränkischen Mentalität.

    Das „kleine Pulverfass“, welches Enrico ansprach, dürfte, wenn alles normal läuft, am Sonntagnachmittag zum großen Pulverfass werden.

    Antwort
  • Die Sorgen verstehe ich schon, sollten wir in Fürth leer ausgehen, kann die Not groß werden, aber ich meine wir müssen uns davon verabschieden, so eine Krise mit irgendwann auch planlosen Aktionismus zu lösen siehe Schalke. Und das Spiel in Fürth so schwer es aussieht muß auch erstmal gespielt werden. In der Liga kann jeder jeden schlagen. Mit 1 Punkt wäre ich absolut zufrieden ohne Schönheitspreise. Fatal wäre nur ein „hergespielt werden“ wie wir es schon erlebt haben, das könnte der Mannschaft, die sowieso nicht das größte Selbstbewußtsein hat, schon einen Knacks geben und die Stimmen nach dem Trainer werden dann auch noch lauter werden… der Anfang vom Ende.

    Antwort
    • Stimmt alles, was Du sagst.

      Würde mir halt auch in den Worten mehr Bestimmtheit wünschen. Ja, das war scheisse gegen Braunschweig und Osnabrück. Ja, wir wissen, dass wir in einer gefährlichen Situation sind. Ja, wir kennen das knüppeldicke Restprogramm. Ja, wir werden nicht absteigen. Punkt.

      So aber begründet man den im Umfeld zurecht herrschenden Pessimismus mit fränkischer Mentalität. Bei aller Sympathie für Valentini – für diese Phrase sollte er einen Schein in die Bierkasse legen. Getrunken wird nach erreichtem Klassenerhalt.

      Antwort
    • Völlig richtig, das Spiel muss erst mal gespielt werden.
      Ich fand die Kleeblätter gestern auch nicht so übermächtig, wie der Sky- Onkel. Natürlich spielen die zur Zeit einen guten Fußball aber hinten raus waren die dann schon froh, als der Abpfiff kam.
      Vielleicht geht gerade bei Valentini am Sonntag mehr, denn wenn ich mich an die Zeit vor der Geburt meines Sohnes erinnere, war ich nicht minder angespannt als zwei Jahre zuvor bei meiner Tochter.
      Jetzt kann Valentini unbekümmert aufspielen 😉

      Antwort
  • Ich kann nicht so ganz nachvollziehen, was die sportlichen Leistungen und deren Bewertung mit der Frage der „fränkischen Mentalität“ (was immer das auch ist) zu tun haben sollte.

    Ist ja wohl bei den hier Diskutierenden unstrittig, das diese Truppe seit Anfang Januar 2021 weder Ergebnisse liefert, noch irgendeine Form von sehenswertem Fußball zeigt, der Hoffnung auf baldige Besserung bei den Ergebnissen zeitigt.

    Ich frage mich auch, auf welchen Grundlagen die Erwartung ruht, am kommenden Sonntag könnte etwas anderes als eine deutliche Niederlage herauskommen – in einem Spiel beim Tabellendritten, nachdem vorher die Partien gegen Braunschweig und Osnabrück schon nicht gewonnen werden konnten.

    Antwort
  • Es hat überhaupt nichts mit „fränkischer Mentalität“ zu tun, wenn man sich als geneigter Anhänger des einst ruhmreichen FCN, Sorgen um den Klassenerhalt macht.
    Ob der Leistungen in den letzten zwei Jahren und speziell im Jahr 2021 ist festzustellen, dass der Club
    zu den schlechtesten Mannschaften gehört welche sich Woche für Woche präsentieren.
    Auch bringt es nichts wenn der Mannschaftsrat darüber informiert, dass die Truppe „brutal selbstkritisch“
    mit sich umgeht, man dann aber leider Wochenende für Wochenende ernüchtert feststellt, es wird immer schlechter.
    Man kann wirklich nur hoffen, dass am Ende der Saison (ganz gleich aufgrund welcher glücklichen Fügung des Schicksals), noch drei Mannschaften hinter uns stehen.

    Antwort
  • Kleine Empfehlung für alle die hier heute bei CU wieder voll dabei waren.
    Denke Manu bei Milan (Hinspiel 1:1) kann heute vom FCN- Zustand für sogar 90 Minuten oder länger
    ablenken.
    Denke der SR am Sonntag wird heute auch in Mailand sein.
    Wünsche vor alle @ fränki,@xxandl und @Juwe erholsamen Abend.
    Wie sagt @belshanov das Wochenende wird hart.

    Antwort
      • José Mourinho konnte sich bei seinem El-Abend jedenfalls nicht entspannen. Auch eine Eskalationsmöglichkeit, dem Gegner in der Kabine zu gratulieren und der eigenen Mannschaft „Basics des Lebens“ abzusprechen.
        Bei aller Liebe für kernige Rede: das möchte ich auch nach einem 0-6 Derby nicht sehen. Das geht nur in Verbindung mit einem Rücktritt.

        Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.