Wechsel mit Wirkung – Analyse zu Fürth #FCN #SGFFCN

Analyse zu SpVgg Greuther Fürth – 1. FC Nürnberg 2:2 (1:0) – Der FCN holt einen Punkt in Fürth, vergibt in der Nachspielzeit aber den Sieg.
1. Aufstellung und Formation
2. Das Spiel in drei Grafiken
3. Einordnung
4. Kennzahlen
5. Stimmen
6. Noten

1. Aufstellung und Formation

Robert Klauß entschied sich die Grundformation der Gastgeber zu spiegeln und stellte in der Formation auf ein 4-4-2 mit Raute/Drachenviereck um. Dafür setzte er Johannes Geis auf die zentrale Position vor die Abwehr, Tom Krauß rückte in die Mannschaft für Tim Latteier und spielte auf der halbrechten Position, Fabian Nürnberger agierte halblinks, auf der Zehn spielte Mats Møller Dæhli. Vor dem Norweger agierten Manuel Schäffler und Erik Shuranov als Doppelspitze. Die Nominierung des 19-Jährigen anstelle von Dennis Borkowski überraschte, brachte aber viel Bewegung und Agilität ins Spiel, selbst wenn nicht alles gelang. In den Kader kehrten Georg Margreitter und Oliver Sorg zurück, stattdessen fehlten im Vergleich zum Spiel gegen den VfL Osnabrück Mario Suver und der erkrankte Hanno Behrens.

Der Club begann forsch und eroberte früh die Bälle, kam aber in der Anfangsphase nicht in den Strafraum der Gastgeber. Anders Fürth, die trafen mit ihrem ersten Torschuss. Handwerker und Geis schafften es nicht genug Druck auf Ernst und Meyerhöfer zu bekommen: Der Rechtsverteidiger konnte relativ ungestört flanken. In der Mitte stimmte die Orientierung beider Innenverteidiger nicht: So konnte Nielsen dann mit Wucht in die Flanke laufen und auch Enrico Valentini, der zu retten versuchte, was zu retten war, problemlos überspringen. Fürth blieb am Drücker, spielte immer wieder aus dem überladenen Zentrum auf die Flügel und versuchte dann per Flanke oder Dribbling nach innen zum Erfolg zu kommen. Nach einer feinen Kombination durch Zentrum hatte Fürth einen zweiten Abschluss, doch Mathenia rettete im Eins-gegen-Eins gegen Green.

Nach etwas weniger als einer halben Stunde fand der Club besser ins Spiel, auch weil das Drei-Mann-Pressing in vorderster Linie mit Møller Dæhli, Shuranov und Schäffler besser funktionierte. Fürth leistete sich jetzt mehr Abspielfehler, der Spielfluss nach vorne war bei den Gastgebern auch unterbrochen. Gleichzeitig schaffte es der Club selber zu Chancen zu kommen: Shuranov köpfte aus kurzer Distanz den Ball zu zentral auf Burchert und in der Nachspielzeit köpfte Valentini eine Kopfballweiterleitung von Schäffler nach einem Geis-Freistoß knapp über das Tor. Bis zur Pause fehlte dem FCN noch die ganz große spielerische Linie, aber man hielt gegen Fürth gut mit, schaffte es durch das verdichtete Zentrum auch Druck von der Abwehr zu nehmen, die nur bei Angriffen von Außen Probleme hatte.

Nach der Pause begann der Club spielerisch verändert, spielte nun direkter in Richtung Tor und versuchte immer wieder am Flügel bis zum Strafraum zu kommen, um dann nach innen zu ziehen. Mit diesen Angriffen hatte Fürth schon gegen Bochum, Hannover und Kiel Probleme gehabt. Auch der FCN war – nachdem noch einige Angriffe verpufften – über eine solche Aktion erfolgreich. Møller Dæhli dribbelte von links ins Zentrum, legte quer auf Valentini. Der zog aus knapp 18 Metern ab, traf das Hinterteil von Fürths Raum, welches den Ball unhaltbar für Burchert ins Tor abfälschte. Im Gegensatz zu vielen anderen Spielen, ließ der FCN nach dem eigenen Tor aber nicht locker, sondern spielte weiter munter nach vorne.

Dabei entwickelte sich Erik Shuranov zum umtriebigsten Spieler, mehrfach schoss der Youngster aufs Tor, stand am Ende von vielversprechenden Angriffen und war am Ende auch derjenige, der den FCN in Führung brachte. Nach einem Ballgewinn von Valentini im Gegenpressing, spielte Shuranov den Ball durch die Beine von Raum auf Krauß, der den Ball vom Flügel parallel zum Strafraum auf Nürnberger gab. Der lief ins Zentrum und spielte dann einen Steckpass auf Shuranov, der inzwischen in der Mitte eingelaufen war. Der junge Angreifer schloss sofort ab und tunnelte Burchert zur Führung. Der Treffer war die letzte Ballberührung von Shuranov. Dessen Auswechslung war schon vorher geplant gewesen. Sichtlich entkräftet musste er Schleusener weichen. Zuvor war schon Borkowski für den insgesamt enttäuschenden Schäffler gekommen.

Erst jetzt entwickelte Fürth wieder mehr Wucht und Fahrt in Richtung Tor. Zuvor waren die Gastgeber zwar nie völlig ungefährlich geblieben, aber ohne die ganz großen Gelegenheiten. Ein bisschen dürfte Fürths besser ins Spiel kommen auch dem geschuldet gewesen sein, dass in der 81. Minute einerseits Oliver Sorg für den verletzten Tom Krauß ins Spiel musste. Nun fehlte einerseits Krauß‘ Aggressivität im Zentrum, andererseits spielte mit Sorg nun jemand positionsfremdes im Mittelfeld. Gleichzeitig zu Sorgs Einwechslung brachte Stefan Leitl Itter und Abiama für Raum und Seguin. Die sollten am Ende auch entscheidende Rollen spielen. Konnte Mathenia vor der Nachspielzeit noch zwei Fernschüsse entschärfen, war er in der Nachspielzeit dann machtlos. Nach einer schnellen Positionsverlagerung der Fürther von rechts nach links, konnte Itter unbedrängt flanken. In der Mitte schafften es Mühl, Sörensen und Handwerker nicht sich so aufzuteilen, dass sie bei den Fürther Angreifern verteilt standen. Hrgota und Abiama standen deshalb am kurzen Pfosten frei. Abiama kam an den Ball, Mühl zu spät: 2:2. Das war auch der Endstand in einem packenden Derby. 

2. Das Spiel in drei Grafiken

Grafik 1 zeigt gerade im Vergleich zu den letzten Wochen die Veränderung im Aufbauspiel, die der FCN in der zweiten Halbzeit vollzog. Die Karte vergleicht die Zuspiele, die zu Abschlüssen führten beim FCN und beim Kleeblatt. Die Gastgeber schafften es kaum, spielerische Lösungen zu Abschlüssen zu finden, stattdessen waren es vor allem Flanken. Allerdings waren die auch zweimal erfolgreich. Der Club dagegen war es, der mit kurzen Ablagen und Pässen in den Strafraum oder sogar im Strafraum seine Abschlüsse vorbereitet. 

Grafik 2 zeigt einige Dinge auf einmal. Zum einen, dass der FCN in der Phase zwischen Wiederanpfiff und 2:1 auch wirklich mehr als ebenbürtig war. Er fuhr mehr Angriffe, stand noch ein Stück höher und schoss in der Zeit auch zehnmal aufs gegnerische Tor. Genauso zeigen die Kurven aber dann auch die Dominanz des Kleeblatts in der Schlussviertelstunde, als die Gastgeber plötzlich weitaus häufiger angriffen, der FCN nun tiefer gedrängt wurde und den Ball fast gar nicht mehr sah. Genau hierhin dürfte dann auch der Schlüssel dafür liegen, dass der Club das Ergebnis nicht ins Ziel gebracht hat. Er war am Ende zu passiv.

Grafik 3 stellt die (angekommenen) Passkombinationen des FCN dar. Das ist ist insofern aufschlussreich, da man einerseits sieht, dass Erik Shuranov 30 Pässe empfangen hat, so viel wie kein anderer Clubspieler im Spiel und das obwohl er nur 80 Minuten auf dem Platz stand. Der Youngster war gut ins Spiel eingebunden, belebte das Aufbauspiel und suchte auch immer wieder den Abschluss. All das tat dem Spiel des FCN gut. Gleichermaßen erkennt man an der Passmatrix auch, dass es keinen zentralen Schlüsselspieler oder Ballverteiler gab, sondern sich das alles auf viele Schultern verteilte. Krauß war mit 32 Pässen zum Mann (bei 35 Versuchen) der Clubspieler mit den meisten Pässen zum Mitspieler. Es folgten aber viele weitere mit ähnlichen Werten. Die meisten Passversuche hatte Handwerker mit 42.

3. Einordnung

Man kann das Spiel auf jeden Fall unter „Reaktion gezeigt“ verbuchen. Mit viel Einsatzbereitschaft und Engagement holte sich der FCN einen Punkt, mit dem wohl die wenigsten vor dem Spiel gerechnet haben. Gleichzeitig schaffte es der Club aber auf Grund des Spielverlaufs dafür zu sorgen, dass sich der Fan – und auch der Trainer – am Ende vor allem ärgerte, dass man nicht mit drei Punkten die kurze Heimreise antreten konnte. Auf Grund des couragierten und spielerisch starken Auftritts vor allem nach der Pause hätte der Club dies womöglich sogar eher verdient gehabt als das Kleeblatt. Die Chancenqualität liegt dies auch nahe.

Andererseits verpasste der Club es eben in der Schlussphase komplett für Entlastung zu sorgen. Das war sicherlich dem geschuldet, dass die Wechsel außer bei dem Tausch von Borkowski für Schäffler keine Qualität nachschieben konnten, sondern lediglich fitnessbedingt notwendig waren. Gleichzeitig ist es wahrscheinlich auch nicht möglich, eine Zweitligaspitzenmannschaft gänzlich ohne Torchancen zu halten. Dennoch ist nicht unbotmäßig an der Defensivleistung Kritik zu üben. Die Zuordnung bei Flanken war zum Teil haarsträubend. So gut das Fürther Aufbauspiel durchs Zentrum auch durch die Spiegelung der Grundordnung unterbunden wurde, so schwach wurde das Spiel von Außen verteidigt. 

Wo der Club dagegen zulegte, war in der Offensive: Hier schaffte er es tatsächlich eine deutliche Leistungssteigerung zu präsentieren. Nicht nur die Anzahl der Abschlüsse und die Anzahl der Pässe zu Abschlüssen zeigen diese Steigerung. Auch die Bewegungen und Laufwege in der Offensive wirkten plötzlich spritziger und agiler als in den Vorwochen. Das hatte wahrscheinlich einerseits mit der Änderung der Grundordnung zu tun. Andererseits aber auch mit dem veränderten Personal. Sowohl Shuranov als auch Krauß waren wichtige Bestandteile des FCN-Spiels.

Natürlich ist der verpasste große Befreiungsschlag ärgerlich, andererseits sorgte allein der eine Punkt, bei gleichzeitiger Niederlage von Osnabrück dafür, dass beim Aggregator von Fivethirtyeight.com die Abstiegswahrscheinlichkeit des FCN von 11% auf 5% fiel.  Die Punktzahl ist identisch zur Vorsaison. Allein der Vorsprung auf Rang 16 ist sechsmal so groß – allerdings hat Osnabrück eben jenes Nachholspiel in der Hand. Es steht zu hoffen, dass der Club den Schwung und die positiven Eindrücke aus dem Spiel mitnimmt. Dazu kann auch zählen, dass man an Grundordnung und Personal festhält. Gleichzeitig darf der Eindruck nicht dazu führen, dass man die Schwächen übertüncht oder gar den Erfolg überhöht. Es steht noch jede Menge Arbeit an.

4. Die Kennzahlen

Fürth   Nürnberg
2 Tore 2
1,27 expected Goals 2,00
1,38 Post Shot xG 2,03
1,26 xG ohne Doppelchancen 1,97
12 Schüsse 18
4 Schüsse aufs Tor 8
9 Ecken 4
2 Freistöße 5
10 Fouls 4
13,8 PPDA 11,1
6,8 Challenge Intensity 6,7
17,3 Spieltempo 15,7
11 Ballbesitzphasen (geg. Strafraum) 14
00:16 Ballbesitzdauer (Ø) 00:12

*Alle Daten stammen von Wyscout. Benutzung der Daten von Wyscout unter der Journalistenlizenz des Anbieters.Die Terminologie von Wyscout wird in diesem Glossar erläutert.

5. Die Stimmen

Robert Klauß: „Wir haben ein sehr gutes Fußballspiel gesehen, ein sehr emotionales Spiel. Was gefehlt hat, sind die Zuschauer. Uns war bewusst, dass wir die eine oder andere Drangphase des Gegners überstehen müssen. Wir wollten leidenschaftlich agieren. Wir hatten zu Beginn eine gute Phase, kriegen aber gleich das Gegentor. Danach hatte Fürth die eine oder andere Situation in der Box. Man hat in der Halbzeit gemerkt, dass die Jungs das gewinnen wollen. Wir machen den Ausgleich und machen den Führungstreffer. Ich hätte mir gewünscht, dass wir mal einen Konter klarer spielen, das haben wir nicht geschafft. Und dann kassieren wir den Ausgleich in der Nachspielzeit. Sehr bitter, das Ergebnis. Die Enttäuschung ist da, dass wir nicht den Derbysieg geschafft haben, der wäre meiner Meinung nach auch verdient gewesen.“

Stefan Leitl: „Die erste Hälfte ist schnell erzählt, wir gehen früh in Führung, haben das Geschehen unter Kontrolle. Uns hat so ein bisschen die Gier, vielleicht auch die Frische gefehlt, um schon in der ersten Hälfte deutlicher in zu Führung zu gehen. Die Situationen waren da. Wir gehen dann in die Halbzeit-Pause und haben darüber gesprochen, dass wir etwas schneller in die Tiefe spielen. In der ersten Halbzeit haben wir viel Energie verbraucht, um im Ballbesitz zu bleiben. Bis zum Ausgleich war das okay, dann kamen die Nürnberger besser raus, und drehen das Spiel, zu dem Zeitpunkt war das auch verdient. Aber was dann in den Jungs noch mal vorgeht, nach dem schweren Auswärtsspiel am Mittwoch in Regensburg, mit 125 Kilometern in den Beinen, heute wieder fast vier Kilometer mehr zu laufen als der Gegner: Dann ist es auch verdient, dass wir den Ausgleich noch machen. Wenn wir ein bisschen mehr Frische, auch mentale Frische haben, dann glaube ich, können wir in der ersten Hälfte höher führen. Aber es ist ein Derby, da kommen Emotionen rein. Mit ein bisschen Glück kriegen wir auch einen Elfmeter, bei Nielsen nach der Ecke, als der Ball Mühl an die Hand geht.“

Dieter Hecking: „Es haben heute nur die Zuschauer gefehlt. Das war heute von beiden Mannschaften vieles, was man sehen wollte. Das Stadion hätte heute ein paar Zuschauer verdient gehabt. Die erste Halbzeit lagen die Vorteile optisch noch bei Fürth. In der zweiten Halbzeit haben wir uns für einen mutigen und couragierten Auftritt mit der Führung belohnt, am Ende aber leider nicht mit einem Dreier. Wenn man aber einen Tag drüber schläft, muss man auf die Leistung aufbauen. Die war so, wie ich sie jede Woche sehen will.“

Havard Nielsen: „Das war schon ein gutes Spiel. 2:2 dann am Schluss mit der letzten Flanke. Jetzt bin ich auch platt. Auch im Kopf. Es war ein Spiel mit viel Hin und Her. Wir starten sehr gut in die erste Halbzeit. In der zweiten Halbzeit sind die bisschen besser im Spiel. Von daher war das so ein bisschen Hin und Her. Wir führen 1:0, dann die 1:2 und dann noch das 2:2. Das war schon viel heute. Es war nicht das erste Spiel, in dem wir so ein spätes Tor schießen, von daher finde ich schon, ist das eine Stärke von uns. Aber es ist schade, dass wir nach so einer guten ersten Hälfte, wo wir 1:0 in Führung gehen, dass wir in der zweiten Hälfte nicht mehr so gut spielen konnten. Wir waren dann irgendwie immer einen Schritt zu spät, nicht so gut in den Zweikämpfen drin. Irgendwie war das nicht gut.“ 

Enrico Valentini: „Das sind die Spiele, von denen man als Kind träumt. Leider waren keine Zuschauer da. Für die wäre es heute ein richtig schönes Spiel gewesen. Das späte Gegentor ist sehr bitter, weil wir den Sieg verdient gehabt hätten. Wir haben hier heute ein gutes Auswärtsspiel gemacht. Die erste Halbzeit war auch schon ordentlich, die zweite Halbzeit war dann von der Intensität her sehr gut. Darauf müssen wir aufbauen. An dieser Leistung heute muss sich aber jeder auch messen lassen. Das Engagement von heute muss der Maßstab für uns sein“

Branimir Hrgota: „Das Spiel ging die ganze Zeit hin und her. Am Ende haben wir einen Punkt. Das ist noch gut. Ein Lucky Punch fühlt sich immer schön an. Vor allem für Dickson ist das glaub ich ein sehr schönes Gefühl, im Derby ein Tor zu schießen. Es war ein sehr schönes Spiel. Schade, dass wir die Führung verloren haben, aber ansonsten finde ich, dass es gut war. Wir verlieren die Führung und dadurch bekommen die Energie. Klar hatten wir da eine Phase, wo es nicht so gut lief. Manchmal ist das so. Aber am Ende des Tages kriegen wir hier heute einen Punkt und das ist gut.“

Erik Shuranov: „Diesen Tag werde ich sicher nicht vergessen. Es ist viel passiert, es war sehr emotional. Ich bin seit elf Jahren im Verein. Es gibt nichts Geileres, als im Derby ein Tor zu schießen. Sehr schade, dass wir das Ding am Ende nicht gewonnen haben. Mit der Leistung heute können wir aber sicher zufrieden sein. Wir haben eine gute Leistung gezeigt und hätten als verdienter Sieger vom Platz gehen können.“

6. Die Noten 

Spieler CU-Note Kicker NZ BILD SofaScore
Christian Mathenia 2- 3 2,5 2 6,5/10
CU-Urteil: Eine gute, zwei ordentliche Paraden. Bei den Gegentoren machtlos.
Enrico Valentini +3 2 3 2 7,6/10
CU-Urteil: Erstes Ligator für den FCN als Profi. Dazu mit Grätsche maßgeblich am 2:1 beteiligt. Defensiv nicht immer auf der Höhe, aber insgesamt ordentlich.
Asger Sörensen 4 3,5 3,5 4 6,7/10
CU-Urteil: Mit Problemen im Stellungsspiel, auch bei den Gegentreffern. Auch sonst manchmal etwas überhastet im Abspiel.
Lukas Mühl 5 4 4,5 5 7,1/10
CU-Urteil: Irrlichterte bei beiden Toren durch den Strafraum. Sonst gar nicht schlecht, aber eben einmal mehr mit Konzentrationsschwächen.
Tim Handwerker 4 3 4 3 7,1/10
CU-Urteil Beim 1:0 nicht energisch genug. Auch sonst immer wieder defensiv mit Problemen. Offensiv aber mit etwas Dynamik, wenn auch ohne großen Plan.
Johannes Geis +5 3 4,5 4 7,62/10
CU-Urteil: Viele schlechte Entscheidungen sowohl im Passspiel als auch in der Schussauswahl. Defensiv nicht immer auf der Höhe.
Fabian Nürnberger 3 2,5 3 3 7,0/10
CU-Urteil: Schöne Vorlage zum 2:1. Auch sonst um Dynamik und Struktur bemüht, auch wenn nicht immer alles klappte.
Tom Krauß 3- 3 3,5 3 6,5/10
CU-Urteil: Viel Aggressivität, wenig Struktur. Am 2:1 beteiligt. Mit seiner Auswechslung ging wieder einmal Druck verloren.
Mats Møller Dæhli 3 3,5 2,5 2 7,0/10
CU-Urteil: Schönes Dribbling vorm 1:1. Immer wieder mit guten Momenten und schöner Übersicht. 
Manuel Schäffler 4- 5 4,5 5 6,8/10
CU-Urteil: Die Ablage auf Valentini vor dessen Chance war noch das Beste. Sonst mit wenig Zählbarem. Wirkt ausgelaugt.
Erik Shuranov 2 2 2 2 8,0/10
CU-Urteil: Schönes Tor und viele Abschlüsse. Hätte schon früher treffen müssen. Machte das, was man von einem Stürmer erwartet, auch wenn spielerisch nicht alles klappte.
Dennis Borkowski 3- 4 6,4/10
CU-Urteil: War präsent und dynamisch, aber nicht immer so zielführend.
Fabian Schleusener 6,3/10
CU-Urteil: Bekam seine übliche Einsatzzeit und zeigte seine übliche Wirkungslosigkeit.
Oliver Sorg 6,4/10
CU-Urteil: Musste im halbrechten Mittelfeld aushelfen. War bemüht.
  -/10
CU-Urteil:  
  -/10
CU-Urteil:  

162 Gedanken zu „Wechsel mit Wirkung – Analyse zu Fürth #FCN #SGFFCN

  • Neue Rekordzeit Deiner Analyse , oder ?
    Glaube Valentini war im Pokal in Osnabrück mal Torschütze.

    Antwort
  • Du schreibst, Shuranov musste sichtlich entkräftet runter, fitnessbedingt notwendig.

    Ist das deine persönliche Ansicht? Oder dateibasierten?
    .
    Mir ist das nicht aufgefallen, in unserer Runde gab es für diesem Wechsel kein Verständnis, noch dazu hätte RK wirklich beinahe die Führung ausgewechselt….

    Ebenso ist die Hereinnahme von Sorg statt Margreitter und der Verbleib vom wirklich angezählten und schwachen Geis in unserer Gruppe mit Verwunderung zur Kenntnis genommen worden.

    Das trübt das tolle Spiel denn doch, deshalb an Dich und alle die Frage: Wie seht ihr das?

    Antwort
    • Sehe ich wie du. Aber ich habe außer bei Borkowski keine der Einwechslungen verstanden.

      Wir wissen doch auch genau was von Schleusener kommt, und dennoch kommt er immer wieder. Warum da nicht Latteier kommt, oder meinetwegen sogar Dovedan, erschließt sich mir nicht.

      Antwort
  • Shuranov hat angezeigt, dass er raus will. Geis musste drauf bleiben, da wir nicht mehr wechseln konnten. Eine Einwechslung von Margreitter statt Sorg hätte ich nicht verstanden. Zu defensiv.

    Antwort
    • Derzeit sind meines Wissens nach fünf Wechsel erlaubt – wäre zumindest gut, denn Fürth hat vier Mal gewechselt, wie auch wir im Spiel gegen Osnabrück…

      Insofern: Natürlich hätte man Geis runternehmen können. Oder wohl sogar müssen, auch mit einem halben Auge aufs Zeitmanagement. Margreitter oder meinetwegen Krätschmer rein und hinten dicht machen.

      Antwort
      • Immer wieder lustig.wenn Leute besser wissen wollen als der Trainer, was zu machen gewesen wäre, aber die Regeln nicht mal kennen: Man darf fünf Spieler tauschen, aber nur drei Wechselphasen sind erlaubt. Ein Wechsel von Geis war also nicht mehr möglich.

        Antwort
          • Das kommt davon, wenn man Kommentare der Reihe nach liest und dann spontan antwortet, ohne die untere Seite des Threats zu kennen. 😁

            Ging mir genauso. 😉

            Antwort
            • Kein Problem, und ich gebe auch freimütig zu, dass ich mir tatsächlich nicht im Klaren war, was gerade gilt – darum auch die Formulierung „meines Wissens nach“. Hängt aber mehr mit Corona zusammen, als mit genereller Unkenntnis der Regeln 😉

              Ich hatte auch gedacht, dass das erste Foul an Geis schon früher war – blöderweise findet sich das nicht mal als Foul in der Statistik, man kann also nicht mal nachschauen wann es wirklich war…

              Antwort
      • Ich glaube man hat für diese fünf Wechsel nur drei Wechselfenster zur Verfügung. Deshalb konnte man Geiß nicht mehr auswechseln, weil man schon drei Wechselfenster genutzt hatte.

        Oh, ich hatte den vorigen Kommentar gar nicht gesehen. Aber was soll’s, es bestätigt ja meine Meinung.

        Antwort
    • Ein Wechsel aufgrund mangelnder 6er im Kader.
      Eine Möglichkeit (zumindest auf dem Papier) wäre es, Margreiter zu bringen und Mühl nach vorne ins Defensive Mittelfeld zu ziehen. Zumindest auf dem Papier kann er das, ob das jemals unter RK geübt wurde weiß der Geier.
      Somit hätte man Kopfball Hoheit bewahren können. Sorg sehe ich da als die schlechtere Wahl an.

      Antwort
  • Bin mir dieses Mal nicht sicher, ob ich bei Mühls Beurteilung mitgehen kann. Beim 1:0 schaut vorher Handwerker zwei Mal wirklich nicht gut aus, in der Mitte lässt Sörensen dann Nielsen in seinem Rücken davon laufen. Mühl steht da zwar etwas unmotiviert im Raum, trägt für mich aber noch die wenigste Schuld von den Dreien.

    Beim zweiten Tor steht Mühl alleine gegen drei (!) Mann (generell: 3 Nürnberger gegen 5 Fürther im Strafraum, bei einer Führung in der 92. Minute!), nachdem Sorg, der dem Torschützen am nächsten steht, irgendwo hinläuft und Geis fünf Meter weg von allen Beteiligten steht. Jetzt kann man sagen, dass ein wirklich guter Innenverteidiger schneller checkt wo die eigentliche Gefahr droht und noch irgendwas reparieren kann, aber Mühl wurde hier von der kompletten Abwehr im Stich gelassen. Sich wieder nur an Mühl abzuputzen, wie es auf Twitter und zum Teil auch hier im Forum passiert, ist schäbig. Für mich war Mühl, auch angesichts der anderen Spieldaten, wieder besser als Sörensen.

    Ob Shuranov den Torhüter wirklich tunnelt könnten wir auch streiten, der fährt halt das linke Bein komplett raus, bekommt es aber nicht rechtzeitig auf den Boden. Normal würde der Ball knapp links neben ihm ins Tor gehen.

    Das Spiel hat jedenfalls sehr viel Mut gemacht, spielerisch schaut das bis zum vorletzten Pass zum Teil echt gut aus, gerade wenn Jungen (Shuranov, Borkowski, Nürnberger, Moeller-Daehli, Krauß) am Ball sind. Mit einem 2:2 wäre ich vor und über weite Teile während des Spiels zufrieden gewesen, mit dem Gegentor in Minute 92 ist es natürlich bitter. Das Tor von Shuranov war gefühlt der emotionalste Moment der letzten Jahre, noch stärker als der Treffer von Schleusener in der Relegation, weil ich damals viel zu fertig war um mich richtig zu freuen…

    Mit Kritik will ich mich zurückhalten, drei Punkte nenne ich trotzdem oberflächlich als Diskussionsgrundlage: Standards, mangelndes Zeitspiel in der Schlussphase (Geis-Freistoß!), Einwechslungen (Warum Schleusener? Warum bleibt ein angeschlagener Geis drauf?)

    Antwort
      • Ah, stimmt natürlich, fünf Wechsel aber nur drei Phasen…

        War es wirklich so, dass Krauß bei Shuranovs Auswechslung und Geis bei Krauß‘ Auswechslung jeweils noch nicht angeschlagen waren? Da lagen ja jeweils nur 3-5 Minuten dazwischen. Ich habe den genauen Ablauf jetzt nicht mehr vor Augen.

        Antwort
    • Bin mit dir einer Meinung wegen Mühl! In der letzten Minute stehen da zwei Stürmer frei in der Box. Da fehlt auch die Unterstützung aus dem Mittelfeld, aber Geis konnte nicht mehr und wo waren eigentlich Sorg und Valentini?

      Antwort
  • Aber man kann festhalten Fürth hat mit seinen Wechseln das Spiel beeinflußt und sich gestärkt wir mal wieder geschwächt. Schleusener hat seinen Dienst mit dem Relegationstor scheinbar für immer getan ansonsten ist Schleusener für mich der gefühlte Kerk 2021, der meiste Einwechselspieler ohne die geringste Wirkung.

    Antwort
    • Zu Mühl da bin ich bei Florian, beide Tor Situationen kann man zu Mühls Stellungsspiel nur sagen „Denn sie wissen nicht, was sie tun“ besonders beim Ausgleich, Mühl positioniert sich hinter! den Fürthern und statt der Flanke nur 1 Schritt entgegenzugehen bleibt er einfach hinter zwei Fürther Spielern stehen und beraubt sich selbst jede Chance den Ball zu verteidigen. Auch beim 1. Tor da steht er eher Mathenia im Weg statt aktiv die Flanke mit zu verteidigen, einen Schritt in die Gefahrenzone zu machen, nichts. Ich bin nicht böse sollte sich der Weg mit Mühl nach der Saison trennen.

      Antwort
      • Bei den Wechseln bin ich voll bei dir. Nur sehr selten in dieser Saison hat sich der Club durch Wechsel gestärkt oder frischen Wind reingebracht.

        Geis war für mich im zweiten Spiel hintereinander unterirdisch. Und dennoch hat er bei Sofascore wieder einen sehr guten Wert – trügt meine Einschätzung oder begünstigt die Berechnung des Scores seine Spielweise.

        Mühl ist für mich an beiden Toren nur marginal beteiligt. Beim ersten ist es ein 100% Sörensen-Tor und beim zweiten steht er alleine gegen drei Mann und der Ball wird zum Tor hin geschlagen – wie soll den ein Verteidiger abwehren. Wenn er vor dem Mann steht sind drei Leute in seinem Rücken…
        Ist aber vermutlich nicht so wichtig – Club-Abwehr–> Hühnerhaufen; wer da jetzt das blindeste Huhn ist, ist dann auch schon egal.

        Antwort
        • Ja, stimme ich auch zu Lanzelott.
          Mich ärgert aber noch viel mehr, dass Hecking und Klauß den Fans mit Mühl einen Sündenbock liefern. Es ist doch bekannt, dass er ständig in der Kritik steht, dazu noch am ungünstigsten Tag sein Abschied verkündet wird und trotzdem muss er Woche für Woche ran.
          Spätestens zur Halbzeit hätte Margreither für Mühl eingewechselt werden können.

          Antwort
          • Wie soll sich der Club auch durch Wechsel groß stärken bei dem, was da auf der Ersatzbank sitzt?

            Da kommt man schon beim Begriff Ersatzbank wieder zurück zu den Wurzeln, da sitzen die, die nur Ersatz sind, wenn es bei den anderen nicht mehr geht. Aber nicht, weil sie wirkliche Alternativen sind…

            Wie z.B. die Frage von xxandl, warum Klauß Schleusener bringt und nicht etwa Dovedan… Wäre von dem wirklich mehr zu erwarten gewesen? Oder den jungen Latteier in so einer Situation zu bringen? Das wäre dann eher das Prinzip Hoffnung. Geht das schief, fragen alle, warum man nicht lieber auf einen erfahrenen Spieler setzt…

            Ärgerlich, dass Behrens krank war, der hätte als Ersatz für Krauß eine ähnliche Aggressivität reinbringen können.

            Aber insgesamt ist der Kader einfach zu dünn bzw. die vielen Verletzten ausgedünnt und die Leistungen der Leute aus der zweiten Reihe, ganz besonders Dovedan und Schleusener, einfach zu schwach, als dass man großartig Impulse erwarten kann, einzig durch Borkowski (oder eben Shuranov, falls vorgenannter startet).

            Antwort
            • Nein, das Prinzip Hoffung ist es, Schleusener jedes Mal wieder zu bringen und zu hoffen, dass sich irgendwas ändert.

              Nach allem was ich in den letzten Einsätzen von Latteier gesehen habe, habe ich keine Zweifel, dass der mehr Wege gegangen wäre und eine etwas defensiv solidere Variante gewesen wäre. Dovedan hätte vermutlich keinen großen Unterschied gemacht, das stimmt, denn ins Pressing wären wir wohl ohnehin nicht mehr gekommen.

              Generell: Wenn man Krätschmer keinen Einsatz zutraut, hinterfrage ich ein weiteres Mal, warum man Rhein im Winter abgegeben hat. Wir sind auf der Position so dünn aufgestellt, man weiß, dass Behrens geht, man sieht Geis schwächeln und wir haben keine Chance drauf zu reagieren.

              Rhein ist dafür aktuell der zweitbeste Mittelfeldspieler der 3. Liga (laut Kicker-Noten) und steigt wohl zum zweiten Mal in Folge auf. Aber für uns soll es nicht reichen, auch wenn uns ein extrem harter Sommer bevor steht.

              Ich verstehe es nicht.

              Antwort
              • Nein, verstehe ich auch nicht.

                Ich verstand es schon bei Köllner nicht, der Rhein trotz viel versprechender Vorstellungen wieder auf die Tribüne rotierte. Um ihn dann in Hannover wieder zu bringen – prompt sah Rhein übermotiviert Rot.

                Und ich verstand auch Palikuca bzw. Canadi nicht, dass sie ihn verliehen haben damals. Dass er jetzt komplett wechselte nach Rostock, Hecking ihn für lau ziehen ließ, Klauß nichts mit ihm anfangen konnte, verstehe ich ehrlich gesagt noch weniger.

                Allerdings verstehe ich andererseits, dass ich nicht alles verstehen kann, weil die handelnden Personen viel, viel näher dran sind als ich.

                In meiner (somit begrenzten) Welt aber würde Simon Rhein den kreativen Part auf einer Doppel-Sechs spielen. Ich finde seine Antizipation und seine Präzision wertvoll. Aggressiver als der Eigentlich-gar-kein-Sechser Geis allemal.

                Antwort
                • Zur Wahrheit bei Simon Rhein gehört aber auch, dass er in seinen 11 Rostocker Spielen 1x ein- und 6x ausgewechselt wurde. Und das teilweise zur Halbzeit.

                  Also so der Knaller ist Rhein nun auch nicht, dass er in Liga2 nun zwangsläufig performen müsste und der Club mit ihm einen Superklasse-Midfielder verschenkt hat.
                  Bei wievielen Trainern hatte Rhein die Chance, sich unentbehrlich zu machen?
                  Wir müssen einfach mal damit klarkommen, wie die Fakten sind. Ich denke, es wird wegen der Pandemie sowieso heftige Umbrüche geben, die nicht allen gefallen.

                • Ja, klar.

                  Ich drehe den Verantwortlichen daraus auch keinen Strick. Dass diese gerade aufgrund immenser Einnahme-Einbußen infolge der Pandemie jeden Taler fünfmal umdrehen müssen und abwägen müssen, wer bleiben und wer kommen kann, leuchtet mir vollkommen ein.

                  Ich sag ja nur, dass Rhein in meiner begrenzten Fan-Welt noch hier wäre und wohl auch spielen würde – aus oben genannten Gründen.

                • @Raststätte: Rostock hatte vier Spiele in elf Tagen, darum stand Rhein ein Mal nicht in der Startelf, wurde aber in der Pause eingewechselt. Im nächsten Spiel hat er sich eine leichte Muskelverletzung zugezogen, darum wurde er zur Pause ausgewechselt und hat ein Spiel verpasst. Es so hinzustellen als wäre Rhein kein unumstrittener Stammspieler ist völlig weltfremd.

                  Bei wie vielen Trainern er eine Chance hatte? Bei einem, bei dem hat er Bundesliga gespielt und war einer unserer Besseren.

                  Und es geht auch nicht darum sich unentbehrlich zu machen, aber er ist ein junger, günstiger, deutscher Spieler, auf einer Position, auf der für nächstes Jahr ein Leihspieler und der teure Geis unter Vertrag stehen. Gerade WEIL der Umbruch in der Branche riesig sein wird, ist es ja so unverständlich.

                • Ob mit oder ohne Geis. Wenn wir dranbleiben sollten und kommende Saison in ruhigere Fahrwasser kommen wollen, benötigen wir nicht nur eine bessere 6 als als ein Rhein es irgendwann werden wird oder einen Geis, den man trotz seiner Assists vergessen kann, wir benötigen unbedingt einen Führungsspieler. Hier haperte es im gesamten aktuellen Kader am meisten.

                • @xxandl

                  Alles schön, was du da schreibst, und auch alles richtig. Aber Rhein ist nach meiner Lesart in Rostock ein solider Mittelfeldmann, der einen Stammplatz hat. Okay. Und? Was soll uns der helfen?

                  Gerade weil der Club ja mit Geis einen hochgezahlten Mann unter Vertrag hat ist er gezwungen, zu sparen. Denn wer will einen wie Geis schon verpflichten bzw. wo sollte Geis hingehen, da er höchstwahrscheinlich kaum ein vergleichbares Angebot erhalten wird, bei seinen Leistungen. Dass Tom Kraus bessere Anlagen als Simon Rhein besitzt, um in der 2. Liga zu spielen, halte ich jedenfalls – bei aller grundsätzlichen Sympathie für Rhein – für kaum widerlegbar. Als Leihspieler dürfte Kraus halbwegs günstig sein, was für den Club immer wichtiger wird, wie man sich vorstellen kann.

                  Also lassen wir doch bitte die Glorifizierung von Spielern, die den Verein aus Gründen verlassen haben/mussten – das führt einen nicht weiter.

                • Gut, für die etwas Langsameren: Es geht nicht um eine Glorifizierung von Rhein, sondern darum, dass wir Sorg als Mittelfeldspieler einwechseln, weil man es Krätschmer offensichtlich nicht zutraut und sonst absolut niemand zur Verfügung steht. Rhein ist besser als 2/3 der Spieler auf unserer aktuellen Ersatzbank, Behrens ist im Sommer weg und wen wir im Sommer um das Geld bekommen, das Rhein bei uns verdient hat, schaue ich mir an.

                  Was uns der helfen soll? Das ist der Spieler der die Geis-Rolle am ehsten spielen kann, dem endlich mal eine Pause verschaffen könnte und uns in der Breite richtig gut tun würde.

                  Das ist derselbe Schmonz den man schon bei Förster lesen musste. Oder Klement. Oder bei der Verpflichtung von Leibold und Möhwald… Wenn der Unterschied zwischen 2. und 3. Liga so groß ist, warum liegen wir dann drei Punkte vor Braunschweig? Warum haben wir uns in der 96. Minute gegen Ingolstadt retten müssen?

                  Es ist eine scheiß Kaderplanung, nachdem man schon Cerin verliehen und Erras, Petrak und Medic abgegeben hatte. (Wobei das finanziell ja tatsächlich Sinn ergeben hat.)

                • „Eine scheiss Kaderplanung…wobei das finanziell tatsächlich Sinn ergeben hat.“

                  Tja. So ist das in diesen Tagen, in denen schier alle Vereine ihr Pandemie-Päckchen zu tragen haben. Vielleicht sollten wir endlich mal aufhören mit den Rundumschlägen gegen unsere Verantwortlichen, welche mit den groben Fehlern vorheriger Verantwortlicher zurechtkommen müssen. Vielleicht sollte man endlich mal die Realitäten akzeptieren. So schwierig das anscheinend sein mag.

                  Die Kaderplanung hätte man punktell besser machen können, zum Beispiel mit Rhein, das sehe ich auch so – aber die große Kritikkeule zu schwingen ist…ist…ist aus Sicht eines Fan eigentlich nichts Böses. Sondern normal. Dazu ist man Fan, dass man Dinge kritisiert, für die man a) keine Verantwortung trägt und b) deren Beweggründe man nicht im Detail kennt.

                • Wer glaubst du verdient mehr? Rhein oder Rebbe? Ich hab da einen ganz heißen Verdacht… Und diese Realität hat dieser Vorstand geschaffen.

                  Wer spielt eigentlich, wenn sich Geis verletzten sollte?

                • Jetzt also Rhein vs. Rebbe. Nun gut. Ring frei.

                  Rhein ist in meinen Augen ein kreativer Sechser, den der Sportvorstand des 1. FC Nürnberg, vor allem aber wohl der Trainer des 1. FC Nürnberg, für verzichtbar hielten. Zwei Menschen, die wesentlich mehr Einblick, Erfahrung und Expertise haben als Du oder ich.

                  Rebbe wird auf der Entscheidungsebene fungieren und soll Mehrwerte schaffen. Neue Rheins so zu sagen. Insofern ist die Frage, wer mehr verdient, überhaupt nicht miteinander vergleichbar, somit irrelevant und aus meiner Sicht deutlich zu kurz gesprungen.

                  Rhein vs. Rebbe = Äpfel vs. Birnen. Technischer KO.

                  Wen einem etwas nicht passt, kürt man Rebbe zur neuen Währung, mit der man seine Argumentation bezahlen will. Das ist in keinster Weise sinnvoll. Man kann darüber diskutieren, ob man vielleicht besser ein „modernes Scouting“ sich hätte anschaffen sollen, wie Keblawi in seinem Kommentar meinte – ja, das kann man. Aber Rebbe mit Rhein vergleichen – nein, das kann man nicht.

                • Mir hatte gerade jemand erklärt, dass es wirtschaftliche Realitäten zu akzeptieren gelte. Wirtschaftliche Realität ist, wenn wir uns Rebbe leisten können, gab es keinen wirtschaftlichen Zwang Rhein abzugeben.

                  Genauso wie es der Kassiererin herzlichst egal ist, ob du Äpfel oder Birnen aufs Laufband legst, solange du dir deine Früchten leisten kannst.

                  Rebbe soll also Mehrwert schaffen. Nun, ich vermute mit jungen, deutschen Spielern, die solide performen würde ihm das gelingen – sofern sie noch hier spielen, versteht sich…

                  Nochmal: Wer spielt eigentlich, wenn Geis sich verletzten sollte?

                • Wir beide müssen einsehen, dass Robert Klauß einen Simon Rhein für verzichtbar hielt. Wir müssen zudem einsehen, dass Simon Rhein nach Auffassung von Dieter Hecking keine nennenswerte Rolle in dessen Kaderplanung spielte. Zudem sollten wir einsehen, dass Klauß und Hecking – ich wiederhole mich – mehr Einblick, mehr Erfahrung und mehr Expertise besitzen als Du und ich zusammen.

                  Kriegen wir das auf die Reihe, dies endlich einzusehen? Wie gesagt: Ich finde es durch meine Fan-Brille auch schade, dass Rhein nicht mehr hier ist.

                  Johannes Geis halte ich für die Zweite Liga ohnehin für einen Luxus. Nicht nur, weil Palikuca einen für Zweite-Liga-Verhältnisse tollen Vertrag mit Geis gemacht haben dürfte. Sondern auch, weil Geis an manchen Tagen immer wieder Schwächen in der Rückwärtsbewegung offenbart. Wenn dann seine Pässe und Standards auch nicht zünden, ist Geis aus meiner Sicht ersetzbar. Dann eben mit Nürnberger und Krauß.

                • Niemand, warum auch, er bringt ein massives Ungleichgewicht in die Mannschaft. Darum hätte ich ja gerne jemanden, der ihn ersetzen kann. Ob generell oder phasenweise sei dahingestellt, zumindest letzteres würde ich Rhein problemlos zutrauen.

                  Und nein, darauf können wir uns nicht einigen, weil ich viele Kaderentscheidungen Heckings nicht nachvollziehen kann, da ist Rhein nur eine davon. Was diese Position und „Erfahrung“ angeht, verweise ich auf Flo Zenger im letzten „ka Depp“-Podcast.

                • Flo Zengers Analysen und Meinungen in allen Ehren, sehr lesenswert und hörenswert – ich muss jetzt aber nicht unbedingt eine Meinung adaptieren, um in dieser Hinsicht eine Meinung zu haben.

                  Ich bin der Meinung, dass Heckings Gestaltungs-Spielraum mickrig ist im Vergleich zu dem seines Vorgängers. Hecking ist eine Art „Trümmerfrau“. Und die Aufräumarbeiten dauern. Solange der Gestaltungs-Spielraum wieder größer ist. Und das wird erst nach Auslaufen der Palikuca-Verträge der Fall sein. Weil kein Geis und kein Sorg und kein Dovedan und kein WerAuchImmer unter diesen Konditionen auch nur annähernd Wechselabsichten haben wird. Oder kein anderer Verein gleiches Gehalt bezahlen würde. Das ist die Realität. Gebundes Kapital –> gebundene Hände.

                  Im Übrigen würde ich für Benjamin Schmedes genauso Partei ergreifen, falls die Wahl damals auf ihn gefallen wäre und falls man Schmedes ebenso angiften würde, weil er unter sehr schwierigen, durch ihn nicht verschuldeten Rahmenbedingungen nicht sogleich das Optimale rausholt.

                  Ich wünsche mir Kontinuität, Xandl. Und ich habe Verständnis dafür, dass nicht alles optimal läuft. Der Klassenerhalt ist allerdings ein absolutes Muss.

                • Ich habe, bei knappen Geldbeutel, das Kapital halt lieber in Spielern gebunden als in Führungskräften, die – deine Aussage – keine optimalen Ergebnisse erzielen.

                  Kontinuität hätte sich nämlich auch die Kaderplanung verdient, nicht nur die Führungsebene. Dann ginge sportlich vielleicht auch mehr vorwärts.

                • Es ist momentan schon unverhältnismäßig viel Kapital in Spielern gebunden, befürchte ich. Wofür Hecking absolut nichts kann. Und Rebbe schon mal gleich gar nicht.

                  Ich finde es sinnvoller, bei knappem Geldbeutel selbst Mehrwerte zu schaffen.

                • Ich freue mich über die Genannten auch, möchte aber anmerken: Ich weiß nicht, ob Shuranov gespielt hätte, wenn Köpke und Lohkemper fit wären, ich weiß nicht, ob Latteier im Kader stehen würde wenn Hack fit wäre und ich weiß nicht, wie sehr Klauß Knothe wirklich vertraut, denn als Innenverteidiger in der Viererkette hat er noch nie gespielt, sondern nur als Aushilfs-Rechtsverteidiger.

                  Ich habe die Hoffnung, dass aus denen was wird (bzw. bei Shuranov schon auch den Glauben daran), aber die haben zusammen 16 (Kurz-)Einsätze, ob die mehr oder weniger reißen als ein Rhein wird dir Stand heute keiner sagen können.

                  Aber ja, genau solche Jungen in der Hinterhand, die auch Einsatzzeiten bekommen, würdest du auf allen Positionen benötigen.

                  Transfermarkt-Werte sind ein netter Anhaltspunkt, aber unter der Saison relativ bedeutungslos. Im Sommer, nach der nächsten größeren Auf-/Abwertungsrunde hast du wieder einen realistischeren Wert, und der wird deutlich höher liegen, wenn Borkowski so weiterspielt. Ob das für Leipzig reicht, sei dahin gestellt, aber andere Interessenten als den Club wird es sicher geben.

                • Rhein wurde meines Erachtens aussortiert, weil man nicht bereit war viel teurere Transfers endgültig abzuschreiben. Ist wie bei einem Aktienportfolio, bei dem sich der Inhaber weigert einen Verlust durch Verkauf zu realisiern und immer weiter darauf hofft, der alte Wert möge irgendwann wieder erreicht werden.
                  Ich gehöre auch zu denen, die Rhein für besser halten als manchen Spieler der bleiben durfte, eben weil man nicht bereit war der Realität ins Auge zu sehen, heißt den das endgültige Abschreiben sofort zu realisieren.

                • Na das hat sich ja gelohnt! Wir sind ein starkes Talent los und geben dafür jetzt die viel teureren Transfermöglichkeiten ablösefrei ab.

                  Leuchtet mir trotzdem nicht ein. Wann hätte man denn diese Juwelen vergolden sollen?

              • Wie schafft man durch ablösefreie Wechsel kostengünstiger Spieler bei zeitgleicher Verpflichtung teurer Funktionsträger Mehrwert? Das ist doch ein Widerspruch in sich.

                Und nur weil Kapital in den falschen Spielern gebunden ist, kann ich doch nicht die Richtigen gehen lassen. Das grenzt ja an Selbstaufgabe.

                Was wir in den letzten Jahren an möglichen Erträgen liegen gelassen haben, weil wir zu doof waren zum richtigen Zeitpunkt zu verkaufen, darauf gehofft haben, dass Spieler vllt. doch noch dazu zu bewegen sind zu verlängern, unsere Jugend vergrault haben, weil wir lieber dem dritten Deppen von links Spielzeit gegeben haben, usw. geht auf keine Kuhhaut. Wenn Rebbe das ändern kann, ist er herzlich willkommen, die jetzt gestellten Weichen zeigen in eine andere Richtung.

                Antwort
                • Der Job unseres Sportvorstandes besteht unter anderem darin, die Aktualität (viel gebundenes Kapital) zu meistern und die Zukunft (Mehrwerte schaffen) zu initieren. Beides muss er auf dem Schirm haben.

                  Du sagst, dass die Weichen aktuell falsch gestellt sind. Dieser Meinung bin ich nicht. Ich finde es durchaus bemerkenswert, dass zum jetzigen Zeitpunkt bereits drei Jugendspieler in die erste Mannschaft integriert wurden. Noel Knothe, Tim Latteier und Erik Shuranov würde ich jederzeit bringen. Da geht es nicht nur um Einsatzzeiten, sondern um echte Mehrwerte, die gerade geschaffen werden. Die Jungs sind mehr als Alternativen in meinen Augen. Und waren auch Teil der Kaderplanung. Ich würde sogar so weit gehen, dass man Robert Klauß kritisieren kann, dass er nicht den einen oder anderen schon früher gebracht hat. Latteier statt Dovedan zum Beispiel.

                  Wobei Klauß das gut macht mit den Jungs unter dem Strich.

                • Wobei das nicht unter Jugendförderung fällt, sondern eine wirtschaftliche Notwendigkeit ist. Das nächste Jahr wird ja noch mal bitterer, wir verlieren wohl weitere 6 Millionen Euro an TV-Geld, Zuschauer-Einnahmen stehen in den Sternen, Transfererlöse kann man wohl nur bei Medeiros, Hack und Nürnberger erwarten (auch wenn man die eigentlich nicht – und nicht zu diesem Zeitpunkt – verkaufen will)… insofern war es gar nicht anders möglich, als teure Ergänzungsspieler auszusortieren und die Jungen auf die Bank zu setzen.

                  Die drei Genannten werden nächste Saison definitiv eine Rolle spielen (außer Shuranov kauft jetzt gleich noch jemand), bei Krätschmer und Rosenlöcher schaut es aktuell eher so aus, als würden die nur dort sitzen, weil wir sonst halt keinen haben.

                  Aber gerade deswegen hinterfrage ich ja schon das ganze Jahr, warum man Behrens mitschleppt, ihm und uns nichts Gutes tut, anstatt diese Position mit Rhein auszufüllen. Es macht für mich wirtschaftlich Null Sinn. Aber das haben wir ja schon durchdiskutiert.

                  Aber alles was du beschreibst wäre meines Verständnisses nach die ureigenste Aufgabe von Hecking in dieser Saison gewesen, ich verstehe also nach wie vor nicht, wo der Mehrwert liegt. Um das Geld würden nächste Saison vermutlich zwei Profis mehr hier kicken.

                  Aber egal, belassen wir es an dieser Stelle, verzweifeln können wir nach dem Klassenerhalt immer noch.

                • Aber gerade deswegen hinterfrage ich ja schon das ganze Jahr, warum man Behrens mitschleppt, ihm und uns nichts Gutes tut, anstatt diese Position mit Rhein auszufüllen.

                  Ist Rhein irgendeine heilige Kuh, wieviel Trainer haben ihn nun nicht in Stammformation bei uns gesehen!? Ich habe aufgehört zu zählen. Und warum wird man wohl Behrens „mitschleppen“ ist das tatsächlich so schwer?
                  Weil der Spieler einen gültigen Vertrag hat und bestimmt keinen niedrigen, wie blöd müsste er denn sein willig zu wechseln zum halben Gehalt? oder andersrum wer würde ihm in der jetzigen Form ein Bundesligagehalt bieten? Den Vertrag hat nicht!!! Hecking ausgehandelt…. dieser Starrsinn immer die gleiche Platte abzuspielen, obwohl das Null zutreffend ist, ist bemerkenswert.

                • @Juwe: Ich nehme gerne auf deine speziellen Bedürfnisse Rücksicht und erkäre es dir noch einmal.

                  Von Stammspieler steht da kein Wort, wie auch, diese Rolle füllt Behrens nicht aus. Behrens spielt generell kaum. Und die paar Minuten hättest du Rhein auch spielen lassen.

                  Was wäre die Motivation von Behrens? Nun, auf der einen Seite klarerweise eine teilweise Abfindung, keine Frage, da sind wir mutmaßlich bei einigen Spielern nicht drum herum gekommen. Auf der anderen Seite hat ein 29-Jähriger Stammspieler einen komplett anderen Markt als ein 30-Jähriger, der ein Jahr quasi nicht gespielt hat. Nachdem Behrens sicher noch mehrere Jahre im Tank hat, will er natürlich auch für neue Vereine attraktiv sein. Sein Manager und er müssen ja über Jahre hinweg kalkulieren, was Sinn ergibt. Und was du ebenfalls bedenken musst: Diesen Sommer wird es eine Schwemme an Spielern am Markt geben, die der Fußball noch nicht gesehen hat… Wir sind nicht der einzige Verein der sich finanziell im hoch-roten Bereich bewegt.

                  Was wäre die Motivation für uns? Gehaltsersparnis, mit Rhein einen Spieler der die Rolle als Geis-Ersatz ausfüllen könnte, was man von Behrens in der Form nicht erwarten kann, weil er ein völlig anderer Spielertyp ist und evtl. die Erkenntnis, dass Rhein durchaus Kaderspieler eines Zweitligisten sein kann. Dadurch hättest du dann auch eine gewisse Kontinuität im Kader, anstatt alles auf links zu drehen im Sommer.

                  Ich bin mit der Rolle, die Hanno nach all den Jahren hier zugestanden wird nicht happy, und bin der Meinung er hätte was anderes verdient, und hätte in einer Saison, in der man – gezwungenermaßen – auf den Umbruch setzt, auf den jüngeren Spieler gesetzt.

                  Man wird Gründe gehabt haben es anders zu machen, ich hätte es im Interesse aller Beteiligten anders gehandhabt. It’s as simple as that.

                • Vielleicht vergessen wir in dieser Geschichte aber auch einen Faktor. Was wäre, wenn Rhein unbedingt selbst weg gewollt hätte?

                  Immerhin hat er die Erfahrung gemacht, dass er in der dritten Liga Stammspieler ist und „etwas“ darstellt. Bei uns hätte er dagegen nur die Aussicht auf Bankdrücken gehabt, wenn es überhaupt für den Kader gereicht hätte. Ich kann mir gut vorstellen, dass es ein eigener Wunsch war. Insofern stellt sich die Frage nicht, ob wir ihn hätten halten müssen.

                • Dass man verbliebenen Spielern eine Perspektive aufzeigen muss, sollte hoffentlich klar sein und für alle gelten. Dass er kein Interesse hat auf der Tribüne zu sitzen ist absolut verständlich, für ihn war der Verkauf in dieser Situation absolut richtig und sicher gewünscht.

                  Aber Behrens ist der einzig verbliebene defensive Mittelfeldspieler, wäre Rhein statt Behrens hier, wäre ihm der Kaderplatz und Einsatzzeit wohl relativ sicher…

                  Von Krauß wissen wir, dass er noch maximal ein Jahr da ist, für Geis gilt aufgrund der Kosten wohl ähnliches und Nürnberger ist einer von 3-4 Spielern, die wir notfalls zu Geld machen können/müssen. Ich halte es nicht für unwahrscheinlich, dass im Sommer 2022 kein einziger davon mehr da ist. Perspektivische Kaderplanung hätte da Leute in der Hinterhand.

                • Und nur weil Kapital in den falschen Spielern gebunden ist, kann ich doch nicht die Richtigen gehen lassen. Das grenzt ja an Selbstaufgabe.

                  Ist schon erstaunlich daß du in Österreich mehr über Rhein weißt als die zahlreichen Trainer am Valznerweiher die täglich mit ihm gearbeitet haben und keiner davon ihn in der Startelf sah und sieht. Fällt dir da nichts auf? Sturheit gegen Realität 😮

                • @xxandl

                  Bei Hansa ist Rhein Stammspieler, bei uns wäre er weiterhin nur Ergänzungsspieler gewesen. Ich glaube, dass wir ihn mit dieser „perspektivischen Kaderplanung“ nicht wirklich eine Perspektive hätten bieten können.

                  Dass ich es wie Du auch schade finde, dass er weg ist, steht wieder auf einem ganz anderen Blatt. Das ist unser subjektiver Kram. 😉

                  Außerdem dürfen wir schon sicher davon ausgehen, dass Hecking dieses perspektivische Vakuum auf dem Schirm hat.

                • @Juwe: Der Einzige, der hier zwanghaft von Startelf spricht, bist du. Sturheit und so.

                  Und es gab einen Trainer, der ihn in der Startelf sah – sogar zu Bundesliga-Zeiten. Und einen zweiten, unter dem er auch regelmäßig im Bundesliga-Kader stand.

                  Den gedanklichen Spagat, den du, und einige andere hier nicht schaffen, ist, zu sehen was sich in den letzten drei Jahren verändert hat: Sich gegen Löwen, Erras, Behrens und Petrak in der Bundesliga keinen dauerhaften Startplatz herausspielen zu können ist keine Schande. Ist auch kein Problem, weil wir jetzt nicht mehr Bundesliga spielen, sondern im unteren Tabellendrittel von Liga 2.

                  Dass danach ein Trainer kommt, der Lukas Jäger für die Antwort unserer Probleme hält, kann man schwerlich Rhein zum Vorwurf machen. Da sind auch ganz andere außen vor geblieben.

                  Warum heuer nicht auf ihn gesetzt wurde, kann ich mir nicht erklären, gerade bei dem was Klauß spielen will, ist ein pressing-resistenter, laufstarker, passsicherer 6er doch genau das, was man haben will. Und selbst wenn man Geis als stärker ansieht, hat man damit genau den Spielertyp in der Hinterhand, mit dem ich das System weiter aufrecht erhalten kann, wenn man Geis raus nimmt.

                  Ich kann nur sagen, dass sich die Rostock-Fans vor Freude überschlagen, vom besten Transfer der letzten 10 Jahre sprechen (da war auch Mintal dabei) und Vergleiche zur Spielweise von Toni Kroos ziehen. Jetzt haben die zwar einen deutlich geringeren Anspruch als wir, aber nachdem quasi jeder, der aus Nürnberg weg geht eine Bomben Saison spielt, sind vielleicht wir das Problem und und nicht die Spieler…

                • Rhein ist Vergangenheit, ist doch müßig, hat bei uns nie eine erwähnenswerte Rolle gespielt, ich freue mich vielmehr darüber Shuranov ein Startelfdebüt zu geben, Knothe war auf dem richtigen Weg leider kam die Verletzung dazwischen, aber er hatte das Vertrauen von Klauß, Latteier ist auf dem richtigen Weg, Borkowski mal sehen wie sein Weg weiter geht, vielleicht kann man ihn auch fest verpflichten bei einem Marktwert von 300 Tsd nicht undenkbar. Ich finde man ist dabei den Kader gut weiterzuentwickeln und zwar Schritt für Schritt und was die derzeitigen Umstände zulassen.

                • Rhein ist Vergangenheit, ist doch müßig, hat bei uns nie eine erwähnenswerte Rolle

                  Er war Mitte der Bundesligasaison der Shootingstar und war der beste Spieler beim unglücklichen Unentschieden gegen die Eintracht. Hätten wir dieses Spiel gewonnen hätte die Saison eventuell sogar noch anders laufen können. Es geht mir aber nicht darum noch einmal über die Bundesligasaison zu sprechen. Aber Rhein hatte schon eine erwähnenswerte Rolle.

                  Es geht aber gar nicht um die Personalie Rhein im speziellen, es geht um unsere strategische Planung und Konstanz in der Kaderentwicklung. Es gab und gibt bestimmt für Hecking gute Gründe auf Rhein zu verzichten, das ist doch gar nicht die Frage. Es gibt immer gute Gründe für personelle Wechsel, bei uns sind diese Gründe aber leider jedes Jahr andere, weil immer andere für die Personalplanung zuständig sind. Gerade für junge Spieler sind diese Wechsel schwierig.

                  ich freue mich vielmehr darüber Shuranov ein Startelfdebüt zu geben, Knothe war auf dem richtigen Weg leider kam die Verletzung dazwischen, aber er hatte das Vertrauen von Klauß, Latteier ist auf dem richtigen Weg, Borkowski mal sehen wie sein Weg weiter geht, vielleicht kann man ihn auch fest verpflichten bei einem Marktwert von 300 Tsd nicht undenkbar. Ich finde man ist dabei den Kader gut weiterzuentwickeln und zwar Schritt für Schritt und was die derzeitigen Umstände zulassen.

                  Knothe hatte das Vertrauen des Trainers? Sicher, aber wenn Valentini gesund und fit ist, dann würde er an ihm nicht vorbeikommen, mal sehen ob sich das nächste Saison ändern könnte. Und man muss auch bedenken, Knothe ist ja eigentlich kein Rechtsverteidiger und auf seiner Stammposition in der Mitte war er nie Thema, obwohl unsere Innenverteidigung auch in der Saison nicht sattelfest ist.

                  Ich kann auch nicht erkennen, dass wir bisher eine gute Fortentwicklung des Teams haben, dafür gibt es eben beim Team noch(?) keine Entwicklung und wir stehen da wo wir letztes Jahr standen. Klar es gibt Spieler die sich entwickeln könnten, Konjunktiv. Die hatten wir aber auch in den vorherigen Spielzeiten, jetzt käme es mal drauf an, dass sich die Hoffnung auch bewahrheitet.

                  Ich sehe aber auch die Möglichkeit, dass das nach dieser Saison wirklich realistisch sein könnte, denn wenn Hecking und Klauß weitermachen können und das werden sie wenn wir nicht absteigen, dann können sie ihre Fehler von dieser Saison revidieren, diese Chance hatte schon lange keiner mehr bei uns.

                  Ja wir haben wieder junge Spieler die Hoffnung machen, aber der Sprung zum Startelfspieler ist für alle noch ein großer.

              • Ich verstehe die Unzufriedenheit mit der Saison schon, aber ich verstehe nicht Fachleuten wie Hecking und auch Klauß trotz seiner jungen Jahre jegliche Kompetenz von der Beobachtungscoach ohne Verantwortung neunmalklug abzusprechen. Die beiden dürfen aufräumen, was seit Jahren schief gelaufen ist speziell mit dem Kader nach dem erneuten Bundesligaabstieg. Sie haben nicht mit einer Ware zu tun die man mal von einer in die andere Ecke umräumt sondern mit Menschen mit Entwicklungen. Das geht nicht schnell mit Fingerschnippen. Wir kommen nie aus dem Hamsterrad und der Erfolglosigkeit mit immer den gleichen Panikreaktionen und zig Trainern und zahllosen Spielphilosophien.

                Nur mal zum nachdenken – das Duo Azzouzi – Leitl ist im ersten Jahr 2018/19 auch knapp am Abstieg vorbeigeschrammt, zum Glück haben sich damals die Stimmen durchgesetzt den beiden weiterhin zu vertrauen und jetzt werden sie als bester Fußball in der 2. Liga mit Lob nur so überschüttet.

                Antwort
                • Azzouzi hat am Sonntag in Blickpunkt Sport auf die Frage ob sie sich jetzt als Nummer 1 fühlen in Franken klar gesagt, es gibt keinerlei Häme oder sich überlegen fühlen gegenüber dem FCN sie waren in der gleichen Situation vor 2 Jahren als sie fast abgestiegen wären in Leitls 1. Saison. Man hat eben versucht die Ruhe zu bewahren und an Leitl festzuhalten.

          • ich hätte mir wenigstens am Ende erwartet, dass man Margreitter zumindest anstatt Sorg bringt.

            Antwort
            • Geis steht seit seit Darmstadt bei vier Mal gelb.
              Seitdem sechs mal ohne Verwarnung.
              Denke nicht dass er bei maximal noch 9 Matches ohne gelb bleibt.
              Hoffe dass es beim achten egal wäre aber des wird schwer.
              Die Antwort wird kommen.

              Antwort
              • Warum, ist doch nicht schwer: Krauß und Nürnberger, vielleicht auch Behrens, der ist ja nicht ewig krank. Dann muss halt „Latte“ wieder nach links vorne, hätte ich jetzt auch keine Angst. 😉

                Antwort
              • Ob Rhein, ob Geis, die Antwort heißt Larsen, Galasek, Simons.

                Es geht aber nicht um Wünsche oder Träumereien, die drei genannten sind seid vielen Jahren beim FCN leider nicht mehr realistisch. Vielleicht kommt ja mal wieder die Zeit, dass wir für solche Spieler interessant werden, schön wäre es.

                Aber aktuell sind die drei leider nicht die Antwort.

                Antwort
                • Mein lieber Armin,

                  ich bin – wie du wohl weißt – ein Mann der Vergangenheit. Ich bin, sagen wir’s offen, von gestern.

                  Ein Ewiggestriger.

                  Einer, über den man milde lächelt. Milde und mitleidsvoll.

                  Einer, dessen Zeit – so er überhaupt eine hatte – vorbei ist, ohne dass er es begreift. Er begreift’s einfach nicht.

                  Was will man zu einem solchen Heini eigentlich noch sagen?

                • Was will man zu einem solchen Heini eigentlich noch sagen?

                  Als Fan kann man ja in der Vergangenheit leben, da war es beim Club im Gegensatz zur Welt ja tatsächlich besser.

                  Blöd an „früher war es besser“ ist halt nur dass es dann nie besser werden kann 😉

                  Und irgendwie ist man dann auch immer etwas mißgelaunt, eigentlich schade.

        • Also beim ersten Tor geb ich Dir komplett Recht!
          Beim zweiten steht er zwar auch gegen drei Fürther aber wenn er etwas schneller antizipiert und einen oder zwei Schritte nach vorne geht, hat er den Ball vor dem Gegner. Außerdem zieht er den Kopf ein, ansonsten hätte er den Ball ins Gesicht geköpft bekommen und es wäre nix passiert….aber er alleine ist nicht schuld.

          Antwort
  • Bei Mühl habe ich immer so das Gefühl, dass er zwar ein guter Innenverteidiger ist, aber kein Abwehrchef. Wenn er einen starken Mann an seiner Seite hat, dann spielt Mühl eine Klasse besser. Sörensen ist es leider nicht. Die beiden befruchten sich nicht, sie hemmen sich eher. Grundsätzlich glaube ich, dass Mühl den Platz für eine bessere Innenverteidiger-Lösung blockiert.

    Der Abschied von Mühl ist also eher eine Chance als ein Verlust. Was wir allerdings brauchen, ist dann ein starker Abwehrchef. Damit Sörensen einen Halt hat und seinerseits eine Klasse besser wird.

    Antwort
    • Ich hatte auch meistens das Gefühl beide Sörensen und Mühl sind keine Hauptlinge sondern funktionieren nur mit einem starken IV nebendran, aber nicht die beiden zusammen.

      Mühl ist für mich an beiden Toren nur marginal beteiligt. Beim ersten ist es ein 100% Sörensen-Tor und beim zweiten steht er alleine gegen drei Mann und der Ball wird zum Tor hin geschlagen

      Da macht er auch nicht den geringsten Versuch seinen Körper wenigstens da irgendwie dazwischen zu bringen sondern bleibt brav dahinter sah für mich unsäglich aus für einen Verteidiger, zumindest die beiden Fürther stören, aber er bleibt gleich ganz weg.

      Antwort
    • Ich denke auch, dass er absolut kein Verlust ist, zumal wenn wir mehr wollen, als dauerhaft ein Abstiegskandidat zu sein. Er hat sich in keinem Bereich im Vgl. zur Bundesligasaison verbessert. Wenn die gesamte Deckung tief steht, schaut er dank seines grundsätzlich guten Tacklings zwar besser aus – insgesamt ist er jedoch am Ball sowie in der Handlungsschnelligkeit deutlich zu schwach. Man würde ihn immer am liebsten anstoßen, dass er sich endlich bewegt.

      Antwort
      • Das ist mir jetzt aber auch deutlich zu negativ, immerhin ist er diese Saison – trotz allem – unser bester und stabilster IV. Vielleicht nur, weil Margreitter ständig verletzt ist (der auch ein echter Abwehrchef wäre), aber auch das gehört zum Gesamtbild.

        Ich meine nicht, der Abschied von Mühl wäre „absolut kein Verlust“, sondern „eher Chance als Verlust“. Eine Chance, die wir aber auch erstmal nutzen müssen. Was aber auch bedeutet, wenn wir keinen angemessenen Ersatz finden, ist es wirklich ein Verlust. Allerdings können wir dann den Laden dicht machen, wenn wir uns in der Abwehr weiter verschlechtern.

        Antwort
        • Wie man es auch immer bezeichnen will. M.E. hat er mehr schwache als gute Leistungen gezeigt. Das ist zwar sicher auch der schwachen Leistungen der gesamten Mannschaft geschuldet – aber wenn man da unter weg will, muss man sich eben im Kader verbessern. Und wenn man schon manchen Spieler aufgrund ihrer Vertragssituation durchschleppen muss, bleiben für Veränderungen v.a. diejenigen mit auslaufenden Verträgen.

          Antwort
  • Ich möchte Mathenia den Erfolg seiner Top-Parade gar nicht nehmen. Aber spätestens mit Blick auf die erste Grafik scheint es so, als ob die Chance nach Doppelpass am Ende abgepfiffen wurde. Irgendwas wird im Nachgang in jedem Fall gepfiffen, vermutlich dann ein Foul an Valentini – oder hat jemand was anderes erkannt?

    Antwort
  • Ich finde es übrigens auch schwierig, Mühl so schlecht zu bewerten – bei beiden Toren sehe ich einfach eine komplette Orientierungslosigkeit mindestens beider Innenverteidiger, vermutlich sogar weiterer Defensivakteure.

    Und auch Handwerker kommt schlecht weg – der war für mich nach dem 0:1 äußerst engagiert beim Verteidigen, eben das, was ihm sonst gerne mal fehlt. Ähnliches habe ich auch bei Geis wahrgenommen, der in der Statistik immerhin zweitbester Spieler war – nur weil er immer schießt. Gemein. (Und vor dem 0:1 ist er immerhin mit dem Gegner mit, zwar nicht sofort und nicht 100% überzeugend. Aber das war eigentlich schon fast überraschend 😉 )

    Antwort
  • bei beiden Toren sehe ich einfach eine komplette Orientierungslosigkeit mindestens beider Innenverteidiger, vermutlich sogar weiterer Defensivakteure.

    Beide Fürther Tore waren Kopfbälle von ziemlich den genau gleichen Ort nämlich an der 5m Kante links. Fast identisch! Wessen Raum zu verteidigen ist das denn? Ich glaube da gibts keine zwei Meinungen, dass den 5m Raum die Innenverteidiger verteidigen. Mir kommt es auch so vor daß die Fürther sich diese Schwachstelle genau ausgeguckt hatten auch dass auf ihrer Seite Mühl und Valentini oft die Abstände und Übernahmen nicht stimmen. Das sah von Fürther Seite bei beiden Toren gewollt aus genau in den Raum zu flanken und zu laufen .

    Antwort
    • Wie in den Spielen zuvor kommen über unsere rechte Abwehrseite die gefährlichsten Angriffe des Gegners. Das liegt allerdings nicht an Mühl, er kann halt auch nicht alles ausbügeln. Im 1:1 ist er eine Bank und auch der einzige Innenverteidiger, der mal einen sinnvollen Pass nach vorne schlagen kann. Margreiter und Sörensen sind da deutlich limitierter, auch technisch, langsamer und fehlerhafter.
      Kein anderes Urgewächs wird trotzdem so niedergeschrieben wie Mühl, unserem Aufstiegsinnenverteidiger. In Szenen, in denen alle durch den Strafraum irrlichtern, wird das natürlich nur bei Mühl geschrieben. Wenn er allein gegen drei gelassen wird, hätte er natürlich genau richtig stehen und antizipieren müssen, wer von den drei Stürmern den Ball bekommt. Gehts noch?
      Im Vergleich mit der restlichen Abwehr war er ein Fels in der Brandung. Dennoch bekommt er die schlechtesten Noten. Da scheinen Zahlen wie Zweikampfwerte plötzlich keine Rolle mehr zu spielen oder sein immer vorbildlicher Einsatz oder seine Mannschaftsdienlichkeit.
      Mühl hat sich bei so einem schäbigen Rückhalt des eigenen Lagers entschieden und wird nun wo anders seinen Weg machen. Wir werden ihn noch schmerzlich vermissen.

      Antwort
      • Der Umgang mit Mühl erinnert mich an den mit Plattenhardt. Der war auch für die meisten Fans der Buhmann, der Unfähige. Bis er zum Schluss ein Nervenbündel war, dem nahezu alles misslang. Dass er regelmäßig auf seiner Abwehrseite allein gelassen wurde und die Defensivarbeit für 2 machen musste, interessierte kaum einen. In Berlin, mit geordneterem System und passenderen Mitspielern, stabilisierte er sich bis er ans Tor zur N11 anklopfte.

        Mühl traue ich einen vergleichbaren Weg bei einem Verein der unteren Hälfte der 1. Liga durchaus zu.

        Antwort
      • Wie in den Spielen zuvor kommen über unsere rechte Abwehrseite die gefährlichsten Angriffe des Gegners. Das liegt allerdings nicht an Mühl, er kann halt auch nicht alles ausbügeln. Im 1:1 ist er eine Bank und auch der einzige Innenverteidiger, der mal einen sinnvollen Pass nach vorne schlagen kann. Margreiter und Sörensen sind da deutlich limitierter, auch technisch, langsamer und fehlerhafter.
        Kein anderes Urgewächs wird trotzdem so niedergeschrieben wie Mühl, unserem Aufstiegsinnenverteidiger

        Ich halte auch nichts von Bashing, das kann aber im Umkehrschluss auch nicht heißen, daß man nicht mehr über die Leistung der Spieler diskutieren kann. Bei beiden Treffen wie schon Florian sagte irrlichterte Mühl umher, beide Tore wurden an der 5m Kante per Kopf erzielt, auf seiner rechten Seite Nochmal die Frage, wessen Raum ist das denn zu verteidigen? Frage nach dem Stellungsspiel!!! Wenn er nichtmal am 5m Raum auf seiner Seite in den Zweikampf kommt oder den Stürmer stören kann , dann steht er falsch. Für mich kein Zufall, daß Fürth genau da hin flankte von beiden Seiten aus. Die haben das als Schwachpunkt ausgemacht und dort auch beide Tore erzielt von fast identischer Position 5 Meter! vor unserem Tor. Mühl beide male als interessierter Beobachter.

        Antwort
        • Ich zitiere xxandl, der das sehr gut analysiert hat:
          „Bin mir dieses Mal nicht sicher, ob ich bei Mühls Beurteilung mitgehen kann. Beim 1:0 schaut vorher Handwerker zwei Mal wirklich nicht gut aus, in der Mitte lässt Sörensen dann Nielsen in seinem Rücken davon laufen. Mühl steht da zwar etwas unmotiviert im Raum, trägt für mich aber noch die wenigste Schuld von den Dreien.
          Beim zweiten Tor steht Mühl alleine gegen drei (!) Mann (generell: 3 Nürnberger gegen 5 Fürther im Strafraum, bei einer Führung in der 92. Minute!), nachdem Sorg, der dem Torschützen am nächsten steht, irgendwo hinläuft und Geis fünf Meter weg von allen Beteiligten steht. Jetzt kann man sagen, dass ein wirklich guter Innenverteidiger schneller checkt wo die eigentliche Gefahr droht und noch irgendwas reparieren kann, aber Mühl wurde hier von der kompletten Abwehr im Stich gelassen.“

          Nach deiner Theorie, Juwe, müsste ein Torwart, der von seiner kompletten Abwehr im Stich gelassen wurde, an allen Toren selbst schuld sein, da er ja für das Tor zuständig ist, genauso ein Mittelstürmer, der keine einzige Flanke oder Vorlage bekommt, allein für die schlechte Offensive.
          So ist es halt nicht. Fußball ist immernoch ein Mannschaftssport.

          Antwort
          • Brauchen wir nicht darüber reden daß verteidigen vorne beginnt und nur im Verbund wirklich funktioniert. Trotzdem wird man nicht jede Flanke verhinden können. Aber an der 5m Kante!!! auf seiner IV Seite, wo der Ball runterkommt, wer soll die denn sonst verteidigen? Beim Ausgleich laufen 3 Fürther vor ihm ein klar, aber warum ist denn noch nichtmal der Versuch von Mühl da seinen Körper da mit reinzuhauen und wenigstens zu stören?? Durch zuschauen gehts bestimmt nicht das ist von vorneherein klar, das ist aber nicht die Aufgabe des Innenverteidigers zuzuschauen. Das ist von allen auf jeden Fall die schlechteste Lösung.

            Antwort
            • Wie gesagt, schau dir an wo Mühl zu Beginn der Szene steht: Halb links (aus unserer Sicht) an der 16er Kante. Dann gewinnt Fürth den zweiten Ball und legt auf deren linke Angriffsseite hinaus. Valentini rückt richtigerweise raus zum Flankengeber, kommt aber nicht mehr hin. Sorg ist von seiner Positionierung her derjenige, der durch sein Rausrücken auf die rechte Abwehrseite die beiden Fürther in seinem Rücken völlig unbeaufsichtigt an den Fünfer laufen lässt.

              Und darum sage ich auch: Mühl hat natürlich einen Anteil an der Szene, aber er wurde, wie so oft, von den anderen im Regen stehen gelassen. Es ist ein kollektives Versagen. Wenn der Innenverteidiger aus der Position gezogen wurde, muss halt ein anderer helfen.

              Antwort
                • Und ich moniere dass Margreitter sich des von draußen anschauen muss.

                • Da sind wir wieder bei der Kaderplanung. Wieso spielt Sorg defensives Mittelfeld? Ist ja nicht unbedingt seine Position.

                • Der Witz ist ja, dass vor dem Pass auf Itter sieben (7!) Clubberer noch hinter dem Ball sind, dann aber eben vor allem Geis und Sorg nur auf den Ball schauen und diesem hinterhertraben, anstatt auch nur ein einziges Mal auf den Gegner zu blicken und zu schnallen, dass es wesentlich angezeigter wäre, die Innenverteidigung zu unterstützen, die dann auf einmal mit 3 gegen 5 steht.

                  Mühl kann man eigentlich gar keinen Vorwurf machen, da er im Moment, in dem die Flanke in den Strafraum fliegt, mit seinem linken Arm auch noch auf den dritten freigelaufenen Früher hinweist, der von ihm auch noch zu übernehmen ist, so dass er natürlich in einer Art Mini-Niemandsland verharrt, indem er den zentral frei positionierten Gegenspieler (der auch noch einen weiteren freien Mann mit in den 16er gezogen hat, der in dieser Situation am Elfmeterpunkt lauert), im Blick behalten will wie auch Abiama und seinen Kollegen, der mit diesem zusammen hochspringt.

                  Sorg regt mich da richtig auf. Der war noch frisch und macht nur Alibiwege inkl. des dämlichsten Fehlers, nämlich nur zu schauen, wohin der Ball geht. Wahnsinn!
                  Auf jeden Fall ein gigantischer Zuordnungs- und Konzentrationsfehler der gesamten Defensive (inkl. Sorg und Geis) und nicht der Innenverteidigung alleine, die sich ja nicht plötzlich klonen kann, sondern auch darauf angewiesen ist, dass die defensiven Vorderleute vor allem in dieser Spielsituation ihren Job machen. Und das haben sie nicht.

              • Also wenn Mühl an der 5m!! Kante auf seiner Abwehrseite die Bälle nicht verteidigen soll statt zuzusehen, was ist bitteschön dann seine Aufgabe?
                Man wird ein Spiel lang nicht verhindern können dass die ein oder andere Flanke reinsegelt. Er macht seinen Job nicht wenigstens sich da reinzuhauen. Bei mir würde ein Verteidiger der nichts macht und nur zusieht nie wieder spielen. Dieses in den Stand by Modus gehen und nur zusehen ist unsäglich und ein fatales Signale für die Schlafmützen nebendran, die dann auch ein Alibi haben und einer kann es auf den anderen schieben.

                Antwort
  • Bei den Kickers war ja wieder der SR Schuld obwohl der Jahn Angriff nach der strittigen Szene
    noch zu verteidigen war. Finde es krass was die Würzburger da aufführen.
    Das wird so richtig eklig für den FCN in Unterfranken .
    SR Jöllenbeck zeigte sich vom Verhalten der Würzburger Bank unbeeindruckt.

    Muss den Fürthern ein Kompliment machen es gab nicht viel Theatralik und 2 FCN Akteure waren auch im Mittelfeld ohne Kontakt zu Boden gegangen.
    Denke der FCN gewinnt nicht gegen den SCP und deshalb entscheidet sich für mich in Würzburg ob
    der FCN die Klasse hält.

    Jeder der Mühl kritisiert hat keine Ahnung ist schon klar.
    Wenn man seine Leistungen seit Pauli kritisch bewertet wird dies als schäbig bezeichnet.
    Verstehe ich nicht.

    Antwort
    • Ja, ich denke auch, dass Würzburg ein Endspiel wird, zumal Osnabrück erst gegen Wü ran muss, wenn die bereits abgestiegen sind. Wird ein Kampfspiel, für das ich mir Behrens anstatt Geis wünsche – mit dem positiven Nebeneffekt, dass dann Geis auch keine Freistöße mehr schiessen kann…

      Antwort
      • Es war doch in der Diskussion dass Möller Daehli die Freitstöße übernehmen kann, warum wird das denn nie umgesetzt?

        Antwort
        • Außerdem können auch Valentini und Handwerker Freistöße und Ecken schießen. Valentini konnte das richtig gut, bevor Geiß da war, hatte eine Menge Assists.

          Antwort
    • Und ich verstehe nicht, warum man Mühl nicht schon vor Jahren zu Geld gemacht hat. Dann könntet ihr euch jetzt an Sörensen abarbeiten.😜

      Antwort
      • Dass Mühl und Behrens die Schnauze voll haben, war nach den krassen und verabscheuungswürdigen Sudel-Zetteln letzten Sommer absehbar. Dass diese Psychos nicht gefasst wurden ist sehr, sehr schade…

        Antwort
    • Warum sollte der FCN nicht gegen Paderborn gewinnen, es ist eine Mannschaft die Ballbesitz will und sich nicht nur hinten rein stellt. Ich glaube wir gewinnen eher gegen Paderborn als gegen Würzburg.Es ist zudem dringend geboten jetzt noch ein paar Punkte Polster anzulegen bevor die Brocken kommen.
      Auch wenn die Leistung gegen Fürth gut war, 2 von 6 Punkte aus den letzten zwei Spielen, das reicht einfach nicht.

      Antwort
      • Habe 90 Minuten gesehen wie der SCP beim letzten Auswärtsspiel Pauli beherrscht hat und deren Serie
        beendet hat und dazu der FCN schon lange ohne Heimsieg .
        Deshalb ist für mich ein Sieg nicht wahrscheinlich.
        Nach den Ergebnissen vom Wochenende hat Braunschweig am 32. Spieltag (bei Fortuna) und
        33.Spieltag (Würzburg ) Gegner für die es wahrscheinlich um weniger geht als für den FCN beim HSV
        und gegen Bochum.
        Der FCN spielt zuhause noch gegen vier richtig abgezockte Teams .
        Absolut Juwe die Punktausbeute 2021 reicht nicht.

        Antwort
        • Paderborn steht relativ hoch, kann zudem Umschaltspiel. Eine richtig harte Nuss für Heim-Mannschaften, die im Spiel mit dem Ball noch nicht so weit sind wie Kiel oder Bochum. Und somit auch eine harte Nuss für uns.

          Robert Klauß weiß das. Und findet hoffentlich Lösungen. In Fürth hat Paderborn 1:1 gespielt.

          Antwort
      • Ballas vielleicht?

        Und ein Clubberer ist der vielleicht weltbeste ZM derzeit. Tja, die Nostalgie…

        Antwort
        • Und ein ZM der wenn auch leider nur ganz kurz bei uns war hat vor Jahren den Aufstieg in die Primera Division geschafft, sich mittlerweile dort etabliert und es sogar zum A-Nationalspieler gebracht.

          Auch leider Nostalgie und ich fand den Campana damals richtig gut…

          Antwort
  • Ich finde bei Mühl nunmal auch, dass ihm völlig die Antizipation und Handlungsschnelligkeit abgeht, da bräuchte er neben sich einen IV, der genau das kann und ihn anleitet. Was mir aber im Derby aufgefallen ist, dass plötzlich flache Anspiele in der Offensive trotz Druck angenommen und verwertet werden konnten. Das war in dieser Saison absolut selten der Fall, am ehesten noch im Spiel gegen die Rothosen. Woran das liegen könnte, ich weiß es nicht.

    Antwort
  • Endlich mal Pause vom Club? Endlich mal durchatmen, bevor es dann in den entscheidenden Endspurt geht?

    Nicht ganz. Morgen um 14.00 Uhr Testspiel beim FSV Mainz 05. „Ihr könnt die Partie in unserem Livestream auf YouTube und fcn.de live mitverfolgen“, schreibt fcn.de.

    Antwort
  • Weil Pause vom FCN kleine Statistik vom Abend:

    Zweimaliger und regierender Weltmeister Frankreich mit nur einem Punkt ( 1:1 ) gegen die Ukraine im Heimspiel.
    Aktueller Vizeweltmeister Kroatien und dreimaliger Vizeweltmeister Niederlande mit 0 Punkten.

    Antwort
    • Frankreich womöglich in der gleichen Sättigungsfalle wie „Die Mannschaft“ nach 2014. Die Kroaten werden auch nicht jünger. Und die Holländer haben vielleicht keinen Bock auf diese pervertierende Art einer Fußball-WM? Man weiß es nicht.

      Die Welt zu Gast bei Rummenigges Freunden.

      Antwort
  • U21 (ohne Clubberer) :
    Erster.
    Vor Holland.
    Aber Ungarn ohne Puskás.
    Ok. 1.Spieltag – egal

    Antwort
  • Mainz Testspiel live – Also Shuranov ist gold wert sobald er am Ball ist geht die Post ab nach vorne, eben sehr schöner Steckpass zum 2:2 richtig stark der Junge.

    Antwort
    • Und oft mit Direktspiel. Das bekommt eine besondere Dynamik und wird sehr gefährlich.

      Hat mir gut gefallen, der Junge. Ich fand aber auch Krätschmer ziemlich auffallend.

      Antwort
  • Guter Test. 2. Halbzeit hat richtig Spaß gemacht zuzuschauen.
    Darf nicht an Heimspiele gegen Jahn, BTSV und Osnabrück zurückdenken.

    Antwort
  • Dovedan hat gegen Mainz ein sehr gutes Spiel gemacht inkl Freistoß Knallertor, das zweite mit vorbereitet, vielleicht versteht man jetzt warum er immer wieder gebracht wird. Man erhofft sich eben gleiche Performance in den Pflichtspielen. Daß er es kann/könnte zeigt er offensichtlich immer wieder.

    Antwort
    • Ja, Spieler des Spiels, würde ich sagen. Den Freistoß hat er nicht nur klasse verwandelt, sondern vorher auch selbst rausgeholt und die Vorbereitung zum 2. Tor geht auch auf Dovedans Konto, mit einem schönen Dribbling bzw. gutem Lauf mit Ballbehauptung und abschließend der Pass auf Shuranov, der seinerseits mit seinem Direktspiel eine Handlungsschnelligkeit gezeigt hat, die bei uns selten ist.

      Antwort
  • Der FCN hat 4 Spiele in 13 Tagen (28.-31. Spieltag) und dann 16 (!) Tage Vorbereitung auf den HSV.
    Hatte des gar nicht auf dem Schirm deshalb schreibe ich es vielleicht ging es anderen auch so.

    Antwort
    • Naja, es ist halt eine englische Woche, da ergibt es sich zwangsläufig, dass man 4 Spiele in 2 Wochen hat, und dann halt Länderspielpause, da ergibt es sich genauso, dass man halt zwei Wochen Vorbereitung für das nächste Ligaspiel hat…
      So bemerkenswert finde ich das jetzt nicht… Und es ist ja auch nicht so, dass das nur bei uns der Fall wäre

      Antwort
  • Weitere Erkenntnisse des Testspiels für mich:
    – Handwerker hat seinen Stammplatz, weil Rosenlöcher noch nicht so weit ist.
    – Früchtl hat demonstriert, warum Mathenia spielt. Sah bei beiden Toren unglücklich aus und hat auch deutlich weniger Ausstrahlung als Mathenia.
    – Behrens hat sich als Startelfspieler auch nicht aufgedrängt. Solide, aber nicht besser als die Alternativen.
    – Krätschmer mit starkem Auftritt, ist nahe dran und kann auch Spielaufbau.
    – Shuranov wird uns noch viel Freude machen.
    – Dovedan kann auch Standards, gute Ecken. Auch nicht schlechter als Geis, nach aktueller Form eher besser.
    – Suver ist mir nicht so aufgefallen, aber zumindest auch nicht negativ.
    – Schleusener hat zwar getroffen, aber gewinnt kein Kopfballduell (trotz Größe) und taugt nicht als Zielspieler. Wirkt sehr schwach im Zweikampf.
    – Latteier solide und trotzdem unbekümmert und mutig, ist offensiv eine Alternative, zumindest von der Bank.
    – Sörensen als 6er war mir zu wacklig.

    Antwort
    • Perfekt zusammengefasst.

      Wenngleich ich Dovedans Hoch in einem Testspiel nicht allzu viel Bedeutung zumessen würde. Aber er war stark gestern, ohne Zweifel. Nachdem wir aber auch ohne Zweifel schon so oft an ihm verzweifelt sind in unzähligen Pflichtspielen.

      Noch ein Wort zu Oli Sorg:
      Egal, ob Pflicht oder Test – der ehemalige Nationalspieler läuft viel hin und her, aber seine Wege sind sinnlos oftmals, um nicht zu sagen konfus.

      Antwort
      • Vielleicht ist Dovedan irgendwie ein Sensibelchen sobald Druck drauf ist oder Zweifel an ihm aufkommen bringt er nichts mehr zusammen, scheint wohl eher ein mentales Problem zu sein bzw unter Druck zu liefern.
        Oliver Sorg verstehe ich auch nicht wirklich , fällt eher als Pummelchen auf leider.

        Antwort
  • Dass Dovedan grundsätzlich gut Fußball spielen kann, weiß man. Ich habe dennoch keine Hoffnung mehr, dass er sein Können mal konstant über mehrere Spiele abrufen kann.
    Ich hoffe doch sehr, dass man sich im Sommer von ihm und auch Schleusener trennt. Ich glaub einfach nicht dran, dass einer von den beiden nochmal grundsätzlich in die Spur findet bei uns, dafür ist seit deren Verpflichtungen schon zuviel schief gegangen…
    Und mit den dann hoffentlich wieder genesenen Hack, Lohkemper und Köpke, dazu Schäffler, Borkowski und Shuranov, dazu Latteier als Perspektivspieler, hätte man für die kommende Saison doch eine ordentliche Grundausstattung. Da sehe ich wenig Mehrwert von Dovedan und Schleusener, die aktuell ohne die vielen Ausfälle wohl ohnehin völlig außen vor wären, einfach nicht. Zumal beide ja auch nicht die günstigsten Spieler sein dürften, v.a. Dovedan.
    Lieber versuchen, diese Leute abzugeben und mit den Mitteln die wirklichen Baustellen im Kader angehen.

    Antwort
    • Rebbe wird Schleusener und Dovedan jetzt bestimmt vergolden, oder Hack und Shuranov ?
      Man weiß es nicht, aber sicher ist, dass wir am Ende der Saison noch einen Innenverteidiger weniger haben.
      Wenn man jetzt Flo folgen möchte, bekommen wir dafür zwei aus der Regionalliga, die fast ein halbes Jahr nicht mehr gespielt haben.
      Wenn es nach mir ginge, würde ich Mühl endlich aus der Schusslinie nehmen und Krätschmer mal ins kalte Wasser werfen…….aber was weiß ich schon.

      Antwort
      • Andersrum Mühl und Sörensen machen ihren Job neben einem erfahrenen IV aber die beiden passen einfach nicht zusammen. Wir bräuchten einen Mavropanos 2.0 reloaded egal ob Leihe oder woanders wegen fehlender Jugend ausgemustert…

        Antwort
        • Margreitter neben einem der beiden würde schon helfen, wenn er dann mal dauerhaft gesund wäre 😉

          Antwort
          • Ich habe das Spiel ja nicht gesehen, aber der Absatz im Nordbayern Spielbericht „….wo Marlon Mustapha Margreither entwischt war…“ hört sich nicht so gut an.
            Aber klar wenn ihr euch den Rest und nächste Saison wieder über die Innenverteidigung aufregen wollt, können wir uns gerne auf den Schorsch verlassen.

            Antwort
            • Jeder unserer IV hat seine Probleme, beim Schorsch ist es v.a. das Tempo. Aber zumindest sind die anderen neben ihm eine Klasse besser, weil er ein echter Abwehrchef ist.

              Antwort
            • Zur Wahrheit gehört aber auch dass Schorsch kurz zuvor einen Kopfball an die Latte setzte.
              Robert Klauß hat vom 1. Spieltag an in Regensburg auf Margreitter in der Startelf verzichtet auch wenn er fit war.
              Beim ruhigsten Team der Liga auf einen Mentaltätsspieler freiwillig zu verzichten habe ich die ganze Saison nicht verstanden.
              In Düsseldorf hätte seine Kopfballvorlage Schäffler fast zur Führung ins Tor gesetzt und in Sandhausen hat er sich sogar in Stürmermanier den Ball runtergepflückt und leider knapp neben das Tor gesetzt.
              Wohne zwar nur 5 km von Vorarlberger Grenze entfernt bin ihm aber noch nie begegnet.
              Seine Noten waren weit weniger schlecht als die der anderen FCN IV in 19/20.

              Antwort
            • Ich glaube Margreitter hätte viel mehr gespielt wenn er nicht so verletzungsfällig wäre, so braucht es jedesmal Zeit bis er wieder Wettkampfhärte und Spielrhythmus hat.

              Antwort
              • Seine Anfälligkeit spricht gegen eine Vertragsverlängerung. Aber für das Team ist er in Sachen Mentalität wichtig, ein Anker wenn es eng wird. Erst recht für die jungen Spieler. Daher würde ich für weitere 2 Jahre mit Schorsch stimmen, wenn er zu finanziellen Zugeständnissen bereit ist. Und falls er längere Zeit frei von Verletzungen bleibt..

                GM ist gebildet, intelligent und hat nach in der heutigen Zeit überdurchschnittlich langer Clubzugehörigkeit Stallgeruch. Im Anschluss an die Spielerkarriere könnte ich es mir sehr gut vorstellen, ihn ins Management einzubinden.

                Antwort
                • Hat er denn wirklich sooo viel Mentalität? Ich habe einfach immer ein schlechtes Gefühl, wenn Spieler, gerade wenn es eng wird, auf dem Platz abtauchen oder sich besonders häufig verletzt abmelden. Und das ist bei Margreitter zumindest in de letzten Jahren schon zu beobachten gewesen. Klar, in der aktuellen Saison wäre er unser bester IV gewesen – für mich auch total unverständlich, dass Klauss lieber Woche für Woche Mühl bringt. Aber es ist nachvollziehbar, und richtig, dass man Margreitter Vertrag nicht verlängert.

    • Für FCN Verhältnisse hat er viel Mentalität .
      Ob er sich häufig verletzt abmeldet ? O. K . Deine Meinung @Andre.
      Denke Margreitter wäre gerne früher als in der 88. in Ingolstadt am Start gewesen.
      Wo steht Margreitter beim Rettungstor und wer leitet mit einem Klasse Kopfball nachdem der FCI den Ball
      nach dem Anstoß sofort an den FCN Strafraum schlägt den Konter ein aus dem der FCN eigentlich noch das 3:2 machen sollte. Erst danach beendete Dingert den Wahnsinn.
      In Kiel Führungstor und Strafstoß verursacht in der Aufstiegssaison und danach abgetaucht ?
      An welche Begegnungen denkst Du ?

      Antwort
  • Der FCN Neuzugang ohne Einsatz beim 0 : 3.
    Slowakei gegen Malta im Heimspiel nur 2 : 2.

    Antwort
      • Den ersten Punkt hat Malta sogar schon 1985 geholt. Zuhause ein 0-0 gegen die CSSR. Vorher hatte es drei Qualifikationen ohne Punkt gegeben. Bei der nächsten WM-Quali gab’s dann sogar in Hin- und Rückspiel gegen Ungarn jeweils ein Remis (1-1 und 2-2) und vier Jahre später gegen Estland sogar den ersten Sieg in einer WM-Quali (nach nem Unentschieden im Hinspiel). Zweiter Sieg in der Quali war dann 2013 gegen Armenien. Dazu gab’s 2000 (0-0 gegen Tschechien), 2004/05 (0-0 gegen Island, 1-1 gegen Kroatien und Bulgarien), 2009 (0-0 gegen Albanien) und 2017 (1-1 gegen Litauen) noch Punkte in der WM-Qualifikation.

        Antwort
        • Die Färöer sind in der Nations League vor Malta gelandet und sind heute in Wien.
          Wenn Österreich in einer Quali mit den Männern vom Nordatlantik in einer Gruppe war
          ist es immer gescheitert auch wenn es beide Spiele gewonnen hat was zweimal nicht der Fall war.

          Antwort
        • @ Florian.
          Kurze Frage an DFL freiem Wochenende.
          Bei UEFA Bewerben entscheidet bei Punktgleichheit der direkte Vergleich.
          Bei der FIFA die Tordifferenz aus allen Gruppenspielen.
          Seit wann besteht dieses unterschiedliche Reglement und was ist Deiner Meinung gerechter ?
          Danke.

          Antwort
          • Das erste Mal, dass die UEFA den direkten Vergleich angewendet hat, war in der Quali für die EM 1996 in England. Das einzige, was sich in dieser Qualifikationsphase geändert hat, war dass Albanien und nicht Wales eine Qualifikation als Gruppenletzter abschloss, in allen anderen Fällen gewannen die Teams mit der besseren Tordifferenz auch den direkten Vergleich. Aber schon beim Turnier selbst kam dann Tschechien (5:6 Tore, 4 Punkte) statt Italien (3:3 Tore, 4 Punkte) ins Viertelfinale (und am Ende bis ins Finale), weil es den direkten Vergleich mit 2:1 gewonnen hatte. Seitdem hat es in der Qualifikation zweimal (2000: Dänemark (+3) statt Schweiz )+4), 2004: Norwegen (+4) statt Rumänien (+12), dann Norwegen aber in den Playoffs gescheitert) und im Turnier einmal (2012: Griechenland (0) statt Russland (+2)) zu Veränderungen im Weiterkommen geführt. Das heißt der Unterschied ist wahrscheinlich gar nicht so signifikant

            Ich find es für den Vergleich zwischen zwei Teams auch durchaus okay, dass man es so handhabt, weil es dann ja drum geht, wer besser ist und das kann man tendenziell im direkten Duell besser rausfinden. Wenn es um mehr als zwei Teams geht, isses aber wahrscheinlich nicht mehr sinnvoll, da immer noch mit direktem Vergleich zu arbeiten.

            Antwort
            • Puh.
              Danke für die ausführliche Antwort.
              Wünsche erholsamen Restsonntag.
              Die nächste zwei Sonntage werden wieder anders sein.

              Antwort
              • Oder wie ich eben zu meinem Sohn sagte:
                ..ohne Clubspiel ist es auch nicht besser…

                Vor allem, wenn Vettel fährt, wie der Club spielt.

                Antwort
              • 8 Tore von Dänemark gegen Moldau und Siegtreffer in Tiflis für Spanien vor rund 16000 Fans
                gegen Georgien in der Nachspielzeit ( 1:2 ).

                Antwort
        • Oh, so erfolglos ist Malte ja gar nicht. Naja, die haben ja immerhin die Einwohnerzahl von Nürnberg. Färöer dagegen, hat nur ein Zehntel der Einwohner. Da ist ein Erfolgserlebnis sogar noch höher zu bewerten.

          Antwort
    • Dafür Tschechien beim 1:1 gegen Belgien mit Achtungserfolg. Ist da nicht Galasek als Cotrainer dabei?

      Antwort
      • Jetzt sollte aber auch noch die kleine Sensation von Luxemburg gegen Irland erwähnt werden.

        Antwort
  • Länderspielpause ist, wenn nach dem letzten Kommentar 20 Stunden lang nichts passiert…

    Antwort
    • Robert Mak entscheidet Slowakei – Russland ( 2 : 1).
      Möller – Daehli in Montenegro wieder ohne Einsatz. Norwegen holt 3 Punkte und gewinnt 1:0.
      Höhenflug der Türkei nach 3:3 gegen Lettland beendet .
      Lettland in der abgelaufenen Nations League hinter Färöer und Malta .

      Antwort
    • Der „Mann für besondere Tore“. Einer der besten Leute, die ich je für den Club habe stürmen sehen!

      Antwort
      • Und wieder einer, der Verbundenheit an geeigneter Stelle für den Club einbringen und leben würde.

        Aber wir wollen das mal nicht hoch“sterilisieren“…

        Reißbrett wird nicht die Lösung liefern, diese Variante lässt die wichtigsten Punkte aus….
        Lessons learned beim Club in diesem Punkt (ich meine explizit nicht den AR) sehr, sehr überschaubar…

        Antwort
  • Sasa Ciric gelang per Elfmeter gegen den FC Bayern bei der 1: 2 Niederlage gegen Bayern
    das 1000. FCN Bundesligator ( Saison 2002/03).
    Strafstoß nach Schwalbe ( ! ) von David Jarolim.
    Schiedsrichter war Dr. Markus Merk.
    War auch im Stadion dabei am 14.9.2002.

    Antwort
  • Damals waren Stürmer aus dem Balkan auch noch irgendwie bezahlbar, wenn jetzt jemand von dort kommt aufgrund Datenanalyse und ansprechender Expertise die es in Scouting Systemen zuhauf gibt, bekommt man da auch keinen ansprechenden Stürmer mehr unter 10 Mio.

    Antwort
  • „Böse Überraschung: Deutschland rutscht gegen Nordmazedonien aus“, titelt der „kicker“.

    Nur ein Ausrutscher also? Da zweifle ich dran ob der andauernden Abwehrmalaise.

    Antwort
  • Für den DFB war es die 3. Heimniederlage in der Geschichte aller WM Quali -Spiele. Zuvor :
    0:1 gegen Portugal 1985 in Stuttgart . Deutschland war aber bereits für Mexiko qualifiziert.
    1 : 5 gegen England 2001 in München, DFB nur Gruppenzweiter über Ukraine in Play off für Südkorea/Japan
    qualifiziert.
    Auswärts gab es übrigens noch keine.

    Heute wieder der Beweis was mit einer Mannschaft die den Namen verdient im Fußball möglich ist.

    Antwort
    • Absolut. Der Kampfgeist, ein ordentliches Umschaltspiel und Kaltblütigkeit vor dem Tor zeichneten Nordmazedonien heute aus.
      Diese Mannschaft aus Ciric-Country kann durchaus für die eine oder andere Überraschung bei der EM sorgen.

      Und was macht Löw? Er wird wohl doch Hummels und Müller zurückholen. Ein Comeback von Hummels ist vonnöten.

      Antwort
    • Das ist total richtig. Eine gute Taktik schadet auch nicht, aber wichtiger ist der Biss. Die Nord-Mazedonier waren absolut heiß, 5´er Kette hinten, 3 Mann defensiv im Mittelfeld ABER: Bei Ballbesitz sind alle losgerannt als gebe es Kilometergeld, jeder wollte den Ball und konnte auch was damit anfangen!

      65 ter in der Weltrangliste… Die sahen viel besser aus als unsere Millionäre. In der 85 Minute habe ich noch fünf rote vor unserem Strafraum gezählt. Da führten die schon!!!

      Für unseren Club wäre das doch auch mal was. Nicht hinten rein stellen und um das Gegentor betteln…

      Gruß,

      Rob

      Antwort
  • duisburg

    deutschland gegen nordmazedonien
    1:2

    ein symbolisches spiel
    gestern in vieler hinsicht

    Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.