Sitzen, stehen, gehen

„Noch zwei Minuten in der Nachspielzeit“, sagt der Mann im Fernseher, „und von den Anhängern des 1. FC Nürnberg steht jetzt wahrscheinlich keiner mehr vor dem Bildschirm…“

 

„Ich glaube, der meint sitzt keiner mehr.“

 

„Komm, mein Sohn, wir stehen auch auf!“

 

„…Noch einmal Flanke in den Nürnberger Strafraum, vielleicht die letzte Gelegenheit für Greuther Fürth – und Tor! Tor! Tor! 2:2! Aus der Traum vom Derbysieg für den 1. FC Nürnberg und seine Fans…“

 

„Tja, dann können wir uns ja wieder hinsetzen.“

 

„Oder gehen.“

 

„…Schlusspfiff im Frankenderby! Ich verabschiede mich und gebe zurück ins Studio.“

[Zum Spiel: klick, klick, klick, klick.]

4 Gedanken zu „Sitzen, stehen, gehen

  • Tja, ich habe (sitzend) das Fan-Radio gehört und dachte dauernd „noch is‘ ned rum, noch is‘ ned rum“… und dann einfach nur „siggsders…“…

  • Ne Flanke aus dem Halbfeld. Da wird jeder Flankengeber normalerweise gerügt, warum er nicht weiter zur Grundlinie geht, weil so eine Flanke eine leichte Beute für die Innenverteidigung ist.

    Tja.

    Er hätte nicht so überhastet flanken sollen. Von da bringt das nix. Niemals!

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