Vergleiche

„Dovedan!“, schreit der Mann im Fernseher, „Dovedan! Das muss das 3:1 für den 1. FC Nürnberg sein!“

 

„Tor!“

 

„Tor!“

 

„Vorbei! Der Ball geht am Tor vorbei! Am leeren Tor geht der Ball vorbei (klick)!“

 

„Der stellt sich ja noch törichter an als Timo Werner gegen Nordmazedonien (klick).“

 

„Man kann das auch anders sagen. Man kann auch sagen, Timo Werner stellte sich noch törichter an als Dovedan.“

 

„Bleibt die Frage, welcher Vergleich besser ist.“

 

„Falsch, mein Sohn. Es bleibt die Frage, welcher Vergleich schlimmer ist.“

[Zum Spiel: klick, klick, klick.]

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78 Gedanken zu „Vergleiche

  • Der Vergleich hinkt.

    (1) Der Club hat gewonnen.
    Der Gegner von Nordmazedonien hat verloren.

    (2) Das eine interessiert hundertprozentig 100% der Clubfans, das andere höchstens 100 Promille.

    (3) Dovedan schießt aus 35 Metern mit rechts, Werner holzt aus 3 mit links.

    (4) Dovedan erhält eine ausreichende Zensur, Werner eine mangelhafte bis ungenügende.

    (5) Der eine kickt (noch) in den Niederungen der zweiten Bundesliga, der andere bei einem Premier League Club mit CL-Teilnahme-Ambitionen.

    Antwort
  • Ist zwar nicht 1:1 identisch, aber man vergleiche wie das Hahn am Wochenende gemacht hat.
    Gut, bei dem stand der Keeper noch im Kasten…..

    Antwort
  • Kleine Bitte: könnt ihr die Links bitte besser kennzeichnen, ich klicke eigentlich nicht auf Bild-Links. Danke.

    Antwort
  • Hat nichts mit der Bärengeschichte zu tun, aber dennoch:

    Was ist denn nun mit dem Hernn Rebbe? Laut „Ka Depp“ gab es ein Hintergrundgespräch mit der Presse. Diese Art der (Nicht-)Kommunikation ist zum wiederholten mal absolut amateurhaft! Weder Grethlein (im Presseclub), noch Rebbe selbst auf der Homepage können Licht ins Dunkel zu dieser wichtigen Personalie bringen. Hecking äußert sich derweil gar nicht und eine PK scheint es auch nicht zu geben?

    Auch interessant: In einer Mini-Nachricht wird das Ende der Zusammenarbeit mit Adelmann (U19) und Gaydarov (U17) verkündet.

    Ich dachte Adelsmann ist ein vielversprechendes Trainertalent? Warum hält man ihn nicht? Was genau ist jetzt anders oder gar „besser“ im Vergleich zur „Ära“ Palicuka? Man tauscht wieder mal munter die Personen durch und gibt – außer ein paar Neusprech Worthülsen aka „neue Impulse“ – keinerlei Erklärung an die Öffentlichkeit.

    Ich wiederhole mich: dieser Verein ist absolut zurecht Lichtjahre von der BL entfernt.
    Klammern wir unsere Hoffnungen also an den Erfolg des neuen Triumvirats (Hecking / Klauß / Rebbe) und beten für deren langfristigen Verbleib, den spätestens bei einer personellen Veränderung fällt wieder alles in sich zusammen.

    Antwort
    • Fadi Keblawi hat bereits in Folge 87 darüber geplaudert, dass er von Olaf Rebbe angerufen worden sei. Es war, so Keblawi, „ein sehr nettes Gespräch“. Was aber Rebbe hier machen solle, wäre Keblawi nicht so klar geworden, plauderte der Redakteur weiter. Keblawi zudem: „Es war ein informelles Gespräch, deshalb darf ich daraus nicht zitieren.“ Außerdem sei er danach noch von weiteren Verantwortlichen des 1. FC Nürnberg angerufen worden bezüglich Rebbe, ergänzte Keblawi plaudernderweise.

      Warum Keblawi die Öffentlichkeit so gerne und zum wiederholten Mal über informelle Gespräche informiert, weiß ich nicht, ist mir auch wurscht. Weshalb der Club das vor allem aus der Politik bekannte PR-Instrument der Hintergrundgespräche im Fall Rebbe schier inflationär zu nutzen scheint, weiß ich auch nicht. Ist mir aber nicht wurscht. Und gefällt mir auch überhaupt nicht. Nicht wirklich vertrauensbildend.

      Apropos Pro und Contra Hintergrundgespräche:
      https://taz.de/Pro-und-Contra-Hintergrundgespraeche/!5030460/

      Antwort
      • Kann ja – angesichts der hier geschilderten Punkte – jeder für sich mal überlegen, warum der FCN keine offizielle PK macht mit Olaf Rebbe. Finde das (jetzt sowohl als Vereinsmitglied als auch als Journalist gesprochen) eine absolut legitime Kritik, dass bis heute niemand wirklich erklärt hat, was jetzt eigentlich die Arbeitsaufteilung zwischen ihm und Hecking ist.

        Antwort
        • Wenn man beim Bild „Hecking Chef, Rebbe Zuarbeiter“ bleibt, gibt es in meinen Augen keinen Grund ihn in PKs oder Antrittsinterviews zu schicken. Bedeutet auch, dass Rebbe auch künftig nicht nach außen hin auftritt.

          Allerdings müsste sich Hecking dann zumindest erklären und Fragen beantworten. Dass diese Fragen im Raum stehen, dürfte der Verein ja erkannt haben, sonst hätte man die Hintergrundgespräche nicht durchgeführt…

          Antwort
            • Es setzt grad leichte Fassungslosigkeit ein… als Club-Fan kann man nur hoffen, dass sich kein Viertligist und keine 20 Mio. Euro finden, sonst schießen uns deine Jungs in Liga 3.

              Ich kenne Hrn. Westgate nicht persönlich, aber aus der Entfernung war das die katastrophalste Personalentscheidung des FCN in den letzten Jahren.

              Antwort
        • ich glaube, dass der Verein auf die PK verzichtet hat, weil der Tenor entweder grundsätzlich zurückhaltend gewesen wäre oder weil der Verein keine überzeugende Aussagen zur Legitimation und Rolle von Robbe hätte machen können. Legitimation: Bei einem Hübner (FFM) hätte man auf dessen starke Bilanz verweisen können. Rebbes Bilanz ist hingegen keine Erfolgsgeschichte. Insofern wäre die Frage offen geblieben, warum man ausgerechnet einen Kandidaten holt, der sich nich nie profilieren konnte. Rolle: bei der Vita eines Klaus Allofs hätte man verstehen können, dass er aufgrund seiner Erfahrungen sich nicht nur um das sportliche, sondern v.a. um das Große Ganze kümmert und deshalb einen Sportchef benötigt. Da Hecking jedoch keinerlei Erfahrungen im Großen Ganzen hat und bei seinem Antritt folgerichtig auch seine sportliche-operative Kompetenz als (einzigen) USP genannt hat, ist es unabhängig vom aktuellen Tabellen- und Budgetstand komplett unverständlich einen Sportchef zu holen. Und bevor man in so einer PK die Entscheidung und den neuen Mann beschädigt, entzieht man sich lieber der öffentlichen Diskussion.

          Antwort
  • Wahrscheinlich ist es keine Arbeitsteilung, sondern eine Einarbeitung, weil Hecking jetzt Bundestrainer wird… 😁

    Antwort
    • Auf diesem Nährboden der, wie @Holzmichel sagt, „Nicht-Kommunikation“ gedeihen vorzüglich Verschwörungstheorien. So auch jene, dass Hecking der neue Bundes-Dieter werden dürfte. 😉

      Antwort
      • Könnte es nicht auf einfach sein, daß man die Aufgabenbereiche im Zuge der Einarbeitung von Rebbe erst noch genauer definiert vor allem voraussichtlich auf die neue Saison bevor man nach außen geht und warum ist so ein Presse Auftritt denn exorbitant wichtig solange die Arbeit erfolgreich würde, was mir persönlich wichtiger ist als Pressekonferenzen?

        Antwort
        • Wenn ich als Verein einen Verantwortlichen hole, der wirklich sehr ordentlich verdient, dann sollte ich eigentlich vor der Verpflichtung schon eine Ahnung haben, was der tun soll und das auch erklären können und nicht erstmal sagen: „Den holen wir jetzt und dann schau mer mal, was der so macht.“

          Antwort
          • Das wird im wesentlichen schon klar sein, ich empfinde das als eine Neuaufstellung für die kommende Saison einen Prozess der derzeit im Hintergrund läuft und hat wenig bis keinen Einfluß mehr auf die aktuelle vielleicht würde das sogar eher ablenken vom notwendigen Fokus Klassenerhalt. Und was die kommende neue Saison angeht wird es dann noch genug Zeit geben veränderte Strukturen ggfs. bekanntzugeben.

            Antwort
            • Dass das nicht viel Einfluss auf die jetzige Saison hat, ergibt sich, denk ich, von selber, was soll ein SpoDi mit der jetzigen Saison noch anfangen? Ich denke, die generelle Skepsis in der Berichterstattung rührt halt schon daher, dass alles, was man in den Gesprächen mit den Verantwortlichen raushören konnte, sehr wenig in Richtung: „Das wird im wesentlichen schon klar sein“ lief. Aber vielleicht ist das ja nur Taktik.

              Antwort
              • Dass das nicht viel Einfluss auf die jetzige Saison hat, ergibt sich, denk ich, von selber.

                Sic! Und was ist aktuell das alles entscheidende Thema? Daß der Verein erstmal im hier und jetzt den Klassenerhalt sichert.
                Wie man sich für kommende Saison genau aufstellt, womöglich auch mit Details, die man noch erarbeitet, dafür ist doch genug Zeit danach.

                Antwort
        • @Juwe

          Vielleicht hast Du Recht und ich messe dem Ganzen zu viel Bedeutung bei.

          Aber schau, ich sehe es so: Die Währung von uns Fans gegenüber unserem Club ist mitunter auch Vertrauen. Wenn wir vertrauen und uns mitgenommen fühlen, dann sind wir auch geduldiger und gehen nicht gleich auf die Barrikaden, wenn’s mies läuft.

          Wenn ich einen Sportdirektor in wirtschaftlich komplizierten Zeiten installiere, noch dazu jemanden, der schon beim VfL Wolfsburg an vorderster Front stand, dann wirft das automatisch Fragen auf. Und diese Fragen sollte man beantworten, um Vertrauen zu schaffen. Da aber eine substanzhaltige Kommunikation (aktuell) fast nur über Hintergrundgespräche läuft, was man dann in einem Podcast eines Mediums erfährt, fühlt man sich als Fan noch mehr außen vor – was aus meiner Sicht eine schlechte Basis ist für Vertrauen.

          Grundsätzlich finde ich es richtig, einen Sportdirektor zu installieren. Qua Organigramm. Und Rebbe bringt uns vielleicht viel mehr als er kostet. Aber das war ja nicht die Frage. 😉

          Antwort
          • Das ist das Ziel, ein Sportdirektor sollte sich im besten Fall selbst bezahlen durch passgenaueres Scouting und Transfererlöse, wo die Fäden bei ihm zusammenlaufen usw..
            Nehmen wir als Vorbild einfach mal Mislintat beim VFB Stuttgart. In Bezug zu Hecking in etwa so wie Hitzelsberger-Mislintat, die ja durchaus ein Vorbild sind bzgl. sportlichen Erfolg, nachahmenswert.

            Antwort
            • Guter Gedanke.

              Ich denke auch, dass uns der ehemalige Allofs-Schützling Olaf Rebbe guttun kann. Und davon ist sicherlich auch Dieter Hecking überzeugt. Dass er ihn dann nicht mit breiter Brust vorstellt, wirft aber Fragen auf.

              Aber Du hast Recht:
              Drei Punkte bei Kickers Würzburg (heute in Hannover) ist jetzt Pflicht. Und wären für die Arbeit von Hecking und Rebbe bezüglich Planbarkeit vermutlich viel wert. Ganz wichtig am Sonntag.

              Antwort
              • Das Spiel in Würzburg wird für den FCN nach dem heutigen Resultat in Hannover
                richtig schwer.
                Habe nur die letzten 15 Minuten gesehen mit u. a. einem Baumann der einen Eckball verhindert hat und sich gepuscht hat wie wenn er gerade den Klassenerhalt fix gemacht hätte.
                Bin neugierig welcher Schiedsrichter am Start ist. Bin mir sicher es wird für den Unparteiischen ein schweres Spiel weil die Würzburger zu Recht über viele Entscheidungen
                in dieser Saison sauer sind und es mit auf den Platz bringen werden.
                Würzburg holt 6 Punkte gegen 96 gewinnt gegen HSV und Fortuna und ist trotzdem (noch) abgeschlagen auf Platz 18.
                Verrückte 2. Bundesliga.

                Antwort
            • Das ist das Ziel, ein Sportdirektor sollte sich im besten Fall selbst bezahlen durch passgenaueres Scouting und Transfererlöse, wo die Fäden bei ihm zusammenlaufen usw..

              Sorry aber das ist maximal banal oder eine Binse, Profisport im allgemeinen sollte Geld erwirtschaften, sprich jeder Posten sollte sich selbst bezahlt machen, egal ob Platzwart, Spieler oder Management. Die traurige Wahrheit ist aber, gerade im Profifußball gibt es weit mehr Personen in leitender Position, die Geld verbrannt haben, als dass sie einen Mehrwert geschaffen hätten.

              Zu behaupten die Kosten für einen Sportdirektor seien irrelevant, weil der sich ja bei guter Arbeit selbst bezahlt macht hilft doch null weiter, erst mal muss das Geld und sportlicher Erfolg her und eine Garantie auf erfolgreiche Arbeit gibt es eben gerade im Profisport nicht. Siehe aktuell Gladbach, gestern war Eberl noch der natürliche Nachfolger bei den Bayern, heute steht Gladbach gar nicht mehr so gut da.

              Und jetzt jedes Jahr das zufällig erfolgreiche Beispiel zu nehmen und zu sagen, wir müssen es nur so machen und alles wird gut ist halt reines ex post Denken, diese Saison Stuttgart, letzte Saison Gladbach, bis zum Ende der Halbserie Leverkusen, jetzt aber nicht mehr. Klar irgendwo ist das Gras aktuell grüner als bei uns. Wie lange das so bleibt ist aber halt nicht klar.

              Also ich als Fan und Mitglied möchte schon wissen warum wir einen Sportdirektor benötigen, was seine Aufgabe ist und warum das mit dem aktuellen Personal nicht erreichbar ist.

              Bei uns sind Mitarbeiter in Kurzarbeit, Spieler sollen auf Gehalt verzichten, aber für einen hochbezahlten Manager ist locker Geld da? Da gehe ich nicht mit.

              Antwort
              • Es ist aber keine Binse, dass wir was Transfererlöse angeht die letzten beiden Jahre nicht sehr erfolgreich waren und daran gilt es zu arbeiten daher finde ich mehr Kompetenz oder verteilt auf mehrere Schultern gut. Und wen der FCN als Sportdirekter einstellt ob extern oder von intern dafür hast du gar nicht den notwendigen Einblick.

                Antwort
                • Da stimmt schon, aber genau vor diesem Hintergrund hat sich Rebbe bisher jedoch meines Wissens nicht hervorgetan. Und genau das, wird ihm auch aktuell aus Saloniki vorgeworfen – gute Spieler für wenig Ablöse verkauft und keine smarten Neuzugängen geholt.

                  Ich sehe das Invest in einen weiteren Funktionär zwar zumindest an sich kurzfristig kritisch, weil Hecking ja v.a. ebenso im sportlichen Bereich seine Kernkompetenzen sieht und wir das Budget zudem eher im Kader bräuchten – ich sehe aber die Personalien Rebbe mindestens genauso kritisch.

                  Aber hier kommt eben wieder das Grundproblem des schwachen Aufsichtsrates ins Spiel. Wer soll denn Hecking Vorschlag entsprechend challengen und hinterfragen bzw. verschiedenen Kandidaten ins Spiel bringen. Nur weil Hecking schon mal mit Rebbe zusammengearbeitet hat – zumindest nach außen ohne großartigen Erfolg – ist das doch kein Persilschein für uns.

                • @Andre, Du schreibst:

                  „Und genau das, wird ihm auch aktuell aus Saloniki vorgeworfen – gute Spieler für wenig Ablöse verkauft und keine smarten Neuzugängen geholt.“

                  Kannst Du bitte die Quelle angeben, auf die Du Dich beziehst? Konnte nichts finden.

              • Besonders in Fürth ist das Gras derzeit grüner. Aber wie lange noch? Ja schön, vielleicht steigen Sie auf, aber gleichzeitig laufen Ihnen drei oder mehr Stammspieler davon, ohne eine Ablöse einzubringen.

                Auch wir haben drei ablösefreie Abgänge. Aber das sind, außer Mühl, keine Stammspieler sondern entweder „Auslaufmodelle“ oder eben ein abgewogener Abgang.

                Antwort
                • Besonders in Fürth ist das Gras derzeit grüner. Aber wie lange noch? Ja schön, vielleicht steigen Sie auf, aber gleichzeitig laufen Ihnen drei oder mehr Stammspieler davon, ohne eine Ablöse einzubringen.

                  Das Beispiel Fürth zeigt auch sehr schön wie schwierig das Thema Ablöse geworden ist, Spieler und Berater sind doch nicht blöd, die haben doch längst erkannt, dass sie die Summen die in Ablösen investiert wurden auch selbst abgreifen können. Man kann einen Spieler ja nicht zwingen zu gehen und man kann ihn nicht zwingen den Vertrag zu verlängern.

                  Sprich selbst wenn man gute Nachwuchsspieler findet, diese zu sich lotsen kann und diese dann auch noch besser und attraktiv für finanzstärkere Vereine macht, dann muss man es auch noch schaffen, dass die Spieler gehen so lange sie noch Vertrag haben.

                  Wenn man das richtig professionell machen will, dann braucht man eigentlich schon immer den potentiellen Nachfolger im Kader, der auch noch so gut sein muss, dass sich der aktuelle Stammspieler auf einer Position nicht sicher sein kann, dass er Stamm bleibt. Das wäre ja das einzige Druckmittel des Vereins jemand dazu zu bewegen, dass er geht trotz laufendem Vertrag. Ein riskantes Unterfangen.

                  Insofern halte ich die Idee, auf Transfererlöse als reguläre Finanzierungsquelle zu setzen für hochriskant. Der Betrieb muss sich aus sich selbst tragen, etwaige Transfererlöse müssen als außerordentliche Erträge gesehen werden, die es ermöglichen selbst größer auf dem Transfermarkt zuzuschlagen oder in die eigene Infrastruktur zu investieren. Aber wenn man diese zur Finanzierung des laufenden Betriebs einplant, dann wird es ein Hasardeur-Spiel.

                • @Fränki: muss ich schauen. Das kam in verschiedenen Online-Foren aus der Saloniki- Fanbase bei der Verpflichtung Rebbes in Nürnberg.

                • @Andre

                  Okay. Danke. Wenngleich man als Fan gerne mal vergisst, dass es schwierig ist in diesen Zeiten, gute Spieler zu adäquaten Preisen zu verkaufen. Denk mal an Hack und das lausige Angebot aus Köln.

                  Grundsätzlich aber war Rebbe als Allofs-Ziehsohn damals der Jung-Star am Manager-Himmel. In Wolfsburg schien er als Alleinverantwortlicher überfordert. Huddersfield und Saloniki sind, wie wir wissen, durchaus besondere Pflaster.

                  Rebbe hat sicherlich einige Fehler gemacht. Und ein Stern am Manager-Himmel ist er auch nicht mehr. Aber er hat sicherlich Fähigkeiten, die Hecking schätzt. Sonst wäre er jetzt nicht hier – zum einen. Und zum anderen wäre er sonst nie Alleinverantwortlicher gewesen bei einem Bundesligisten.

  • Hoffentlich grüsst Fabian Adelmann nicht nächste Saison mit einem Zweitligisten von der Tabellenspitze und wie fragen uns mal wieder warum wir den ham ziehen lassen.

    Antwort
    • Das kann man zumindest ausschließen, weil er noch keinen Fußballlehrer hat und auch nicht im aktuellen Lehrgang dabei ist. Schade find ich – ganz persönlich – den Abgang allemal. Sehr reflektiert und ein fachlich starker Gesprächspartner in allen Funktionen beim FCN gewesen.

      Antwort
      • Da fragt man sich dann schon, warum Adelmann einst als Trainertalent gelobt und dann aber auf keinen Lehrgang geschickt wurde. Wollte er nicht oder ließ man ihn nicht?

        Entsprechend könnte ich mir vorstellen, dass der Wechselwunsch auch von Adelmann kam

        Antwort
        • Da hatte weder der Club noch Adelmann wirklich Aktien drin. Beworben hat er sich mehrfach, die nötigen Erfahrungen (Praktika, Co-Trainer-Tätigkeit in der BL, Chef in der U19-BL) hat er auch, aber die Plätze sind begrenzt und wie der DFB da auswählt, ist – zumindest für mich – auch nicht immer transparent.

          Antwort
          • Das sind die aktuellen Teilnehmer des Trainerlehrgangs beim DFB:
            Hanno Balitsch (DFB), Jens Bauer (1. FC Heidenheim), Sabrina Eckhoff (Württembergischer Fußballverband), Florian Fulland (VfL Osnabrück), Danny Galm (TSG 1899 Hoffenheim), Miroslav Klose (Bayern München), Michél Kniat (SC Paderborn 07), Marco Konrad (FV Illertissen), Kim Kulig (1. FFC Frankfurt), Dennis Lamby (Fußballverband Rheinland), Stephan Lerch (VfL Wolfsburg), Andreas Neuendorf (Hertha BSC), Robin Peter (RB Leipzig), Carsten Rump (zuletzt FC Ingolstadt), Daniel Scherning (SC Paderborn 07), Jochen Seitz (Viktoria Aschaffenburg), David Siebers (VfL Bochum), Manuel Schulitz (Fußball-Verband Mittelrhein), Tobias Schweinsteiger (Hamburger SV), Danny Schwarz (Bayern München), Farat Toku (zuletzt SG Wattenscheid 09), Lars Voßler (SC Freiburg), Michael Wimmer (VfB Stuttgart), Eren Yilmaz (Borussia Dortmund).

            Paderborn und Bayern haben je zwei Teilnehmer dabei, dann Erstligisten wie Stuttgart, Freiburg und Dortmund, aus Liga 2 Vereine wie HSV, Heidenheim, Osnabrück, Bochum … Klar Amateurvereine sind auch dabei. Und da hat der FCN keinen Einfluss, dass er für einen Angestellten einen Platz bekommt? Das spricht dann aber auch nicht für unser Standing im Verband. Wenn ich die Liste sehe, dann würde ich mir als Adelmann auch überlegen woanders hinzugehen, um den Weg zum Trainer zu machen.

            Antwort
            • Niemand hier kennt die Planungen von seiten des FCN oder von Seiten von Adelmann wirklich, aber meckern bis zum geht nicht mehr. Diese Liste der Vereine, die beim Lehrgang dabei sind ist ohne jede Aussagekraft in dem Zusammenhang. Solange man die wirklichen Gründe gar nicht kennt, kann das doch gar kein Thema sein.

              Antwort
    • Wie hat es Mainz eigentlich geschaffft, so viele zumindest ordentliche Profi-Trainer aus den eigenen Reihen zu bilden? Wer hatte denn ursprünglich die Nachwuchsleute gescoutet und zum Verein geholt? Wieso klappt das beim Club nicht ansatzweise so erfolgreich? Fehlt den zuständigen Verantwortlichen die Qualität, um Qualität zu erkennen? Fehlt der Mut, den Jungtrainern eine echte Chance zu geben? Woran liegt es?

      Antwort
      • Thomas Tuchel trainierte die zweite Mannschaft vom FC Augsburg, bevor er nach Mainz geholt wurde. Martin Schmitt coachte die zweite Mannschaft des FC Thun im Berner Oberland, bevor er dann nach Rheinhessen kam und die „kleinen Nullfünfer“ übernahm.

        Sandro Schwarz hat selbst gespielt in der ersten Mannschaft von Mainz 05. War danach drüben beim Nachbarn in Wiesbaden als Co-Trainer aktiv und somit immer im direkten Blickfeld. Jürgen Klopp wurde zufällig zum Trainer, da er schon als Spieler (Kloppo, der Vorstopper) wie ein Trainer dachte, beseelt von der Fußball-Philosophie von Wolfgang Frank.

        Vor Wolfgang Frank drehte Mainz auch munter am Trainer-Glücksrad. Ich erinnere mich an Namen wie Reinhard Saftig oder Eckhard Krautzun.

        Klopp war somit der Startschuss für die Strategie, es konsequent mit jungen Trainern aus dem eigenen Stall zu versuchen. Welche über Nullfünf-DNA verfügen und die Spielphilosophie verinnerlichten. Mit dieser konsequenten Umsetzung dieser Strategie, was, wie Du sagst, Mut verlangte, hat sich Mainz 05 in der Bundesliga etabliert.

        Antwort
        • Mit dieser konsequenten Umsetzung dieser Strategie, was, wie Du sagst, Mut verlangte,

          Jede Strategie braucht Mut und Führungswillen, unser Try and Error muss man vorher nicht erklären und hat hinterher schnell eine Ausrede parat.

          Antwort
  • Wenn ich die Kommentare so durchlese und auch die äußeren Umstände betrachte, dann komme ich zu einem verwegenen Gedanken, ich glaube zwar nicht, dass Hecking Bundestrainer wird, aber ich denke mittlerweile schon, dass Rebbe der Nachfolger für Hecking sein könnte. Spannend fand ich die Aussage von Rebbe, dass er seine Familie nach Nürnberg holen will. Das hört sich schon nach einem langfristigen Plan an.

    Hecking könnte in dem Jahr einmal erkannt haben, dass seien Expertise in Sachen Trainer vielleicht gar nicht so viel für den Job des Sportvortsand bringt und dass die finanziellen Gegebenheiten beim Club seine Ideen gar nicht finanzieren kann. Rebbe passt da vielleicht schlicht besser, sowohl was das Gehalt betrifft, als auch was die Erfahrung betrifft.

    Dann wäre auch klar, dass man die Aufgaben aktuell noch gar nicht beschreiben kann und dass man via Hintergrundgespräche Zeit gewinnen will. So stellt man Journalisten erst mal zufrieden und kann mit Glück die ganz große öffentliche Debatte zum jetzigen Zeitpunkt unterbinden.

    Zitat Juwe:

    Und was ist aktuell das alles entscheidende Thema? Daß der Verein erstmal im hier und jetzt den Klassenerhalt sichert. Und wie man sich für kommende Saison genau aufstellt, womöglich auch mit Details, die man noch erarbeitet, dafür ist doch genug Zeit danach.

    Sorry aber genau das stimmt doch gerade für die Position Sportdirektor nicht. Das haben wir jetzt doch schon mehrfach erlebt, jetzt ist die Zeit Kontakt zu potentiellen Neuzugängen aufzunehmen, jetzt müssen die Ablösemodalitäten abgeklärt werden, ist eine Leihe möglich, ist eine Ratenzahlung möglich, kann man Zahlungen für einen Zeitraum aufschieben in dem Zuschauer wieder drin sind?

    Klar bleibt die Frage ob wir in der Liga bleiben, aber auch bei einem Abstieg braucht man einen Plan und eine Mannschaft. Wir können doch jetzt nicht warten bis klar ist in welcher Liga wir spielen und dann schauen wir mal welche Spieler noch übrig sind. Man sieht ja auch an den angekündigten Abgängen, Margreiter, Mühl, wahrscheinlich Nürnberger, dass jetzt die Weichen gestellt werden. Insofern ist es gerade jetzt notwendig, dass der Sportdirektor seine Arbeit macht. Wenn die neuen Saison läuft ist das Gros erst mal gemacht.

    Antwort
    • Deinen „verwegenen Gedanken“ hab ich auch schon gedacht. Weil man halt auch so viel hineindenken kann in dieses kommunikative Nichts.

      Der Club lädt ein zum Brainstorming. Und dass man auch mal denkt, dass Rebbe ja eigentlich als baldiger Nachfolger für Hecking installiert werden könnte, ist so wirklichkeitsfremd wirklich nicht.

      Zumindest würde das diese Hintergrundgespräche erklären. Eine Information, die man vertraulich Journalisten steckt, um bei Multiplikatoren die Transparenz zu wahren, die aber nicht an die Öffentlichkeit darf.

      Nein, ich glaube nicht, dass das so ist. Auszuschließen ist das aber nicht. Und falls doch, sollte man Fadi Keblawi den Pulitzer Preis verleihen. Denn eine solche Information für sich zu behalten, ohne zu platzen, wäre schon eine Leistung. 😉

      Antwort
      • jetzt müssen die Ablösemodalitäten abgeklärt werden, ist eine Leihe möglich, ist eine Ratenzahlung möglich, kann man Zahlungen für einen Zeitraum aufschieben in dem Zuschauer wieder drin sind?

        Er ist doch da, das kann er doch tun. 🙂 steht doch in keinerlei Widerspruch.

        Antwort
        • Und es ist wirklich schön, dass jemand da ist. Gab auch Zeiten, in denen wochenlang keiner da war. Bis dann Robert Palikuca kam. Gar nicht so schlecht somit, die Gegenwart.

          Antwort
          • Genau so sehe ich es, für mich ist es eine Erhöhung der sportlichen Kompetenz auf administrativer Führungsebene, sonst wird auch hier immer gejammert, daß uns sportliche Kompetenz fehlt. Jetzt, nachdem Rebbe verpflichtet wurde, ich vermute die Gelegenheit war einfach günstig ihn zu holen, wird auf einmal über die Kommunikationsebene gejammert und das nur weil dem Fan nicht sofort haarklein erklärt wird, wie sein Aufgabengebiet benannt wird obwohl er noch nichtmal eingearbeitet ist. Ich kenne keinen Fall, wo die Veröffentlichung eines exakten Aufgaben Struktogramms des Sportdirektors zu mehr sportlichen Erfolg geführt hätte. Ich denke Hecking, Rebbe und auch Klauß werden die Köpfe schon zusammenstecken und dann ist mir am wichtigsten was am Ende bei raus kommt, nicht wie man das Kind nennt. Die Aufgaben eines Sportvorstandes oder eines Sportdirektores werden dem interessierten Fan sowieso geläufig sein.

            Antwort
            • nur weil dem Fan nicht sofort haarklein erklärt wird, wie sein Aufgabengebiet benannt wird obwohl er noch nichtmal eingearbeitet ist. Ich kenne keinen Fall, wo die Veröffentlichung eines exakten Aufgaben Struktogramms des Sportdirektors zu mehr sportlichen Erfolg geführt hätte.

              Ich kenne auch keinen Fall, wo dies jemals bei einem anderen Verein gemacht wurde, also dass bei der Verpflichtung eines neues Sportdirektors o.ä. haarklein erklärt wurde, wie dessen Aufgaben aussehen, insbesondere im Zusammenspiel mit der sportlichen Leitung.

              Bei nahezu allen anderen Vereinen ist es seit vielen Jahren völlig normal, dass es zusätzlich zum sportlich Hauptverantwortlichen (sei es nun Vorstand, Präsident, was auch immer) noch ein sportlicher Direktor vorhanden ist.
              Als nach dem Debakel der Bornemann-Entlassung die ersten Gedanken geäußert wurden, dass es auch bei uns einen solchen Posten geben sollte, um sich breiter aufzustellen und die Verantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen.
              Und jetzt, wo es gemacht wird, ist auf einmal auch wieder nicht recht…
              Man kann über die Personalie Rebbe streiten. Aber deswegen die grundlegende Sinnhaftigkeit dieser Position infrage zu stellen, ist nicht sehr sinnvoll. Sicher kann man auch darüber diskutieren, aber es sind eben zwei getrennte Geschichten, die unabhängig voneinander betrachtet werden sollten.

              Antwort
              • Ganz genau.

                Es geht darum, immer handlungsfähig zu bleiben im Tagesgeschäft. Dieses wochenlange Vakuum zwischen Bornemann und Palikuca darf nie mehr passieren. Denn dies war mitursächlich für diese miese letzte Saison und für die Probleme, die wir jetzt noch haben.

                Unser (von Bader initiiertes?) Organigramm ist so gestrickt, dass der Sportvorstand Alleinherrscher ist auf operativer Ebene. Sollte dieser von der Fahne gehen oder gegangen werden wie Bornemann, sind wir blank, nackt, nicht mehr handlungsfähig im Tagesgeschäft. Das zieht sich dann ewig, bis der Aufsichtsrat nach vielen Wochen einen neuen Sportvorstand ausgesucht hat – der sich aber erst einmal einarbeiten muss, den Verein nicht kennt und, wie bei Palikuca, vieles auf links dreht.

                Wie @SCRamjet schreibt, darf man die Diskusionen nicht verwursteln. Sondern sollte die Dinge getrennt betrachten.

                Zum einen stärkt die Position eines Sportdirektors die Struktur und kann uns krisenfester machen, wir bleiben handlungsfähig.
                Zum anderen kann man gerne über die Personalie Olaf Rebbe diskutieren – dies aber losgelöst vom strukturellen Sinn eines Sportdirektors.

                Und zum dritten, so meine Meinung, kann man über die diesbezügliche Kommunikation des Vereins diskutieren, die ich für, diplomatisch ausgedrückt, suboptimal halte.

                Warum erzählt uns Thomas Grethlein etwas über Transfererlöse? Als Chef des Aufsichtsrats könnte er der Öffentlichkeit durchaus verklickern, warum der Aufsichtsrat die Installation eines Sportdirektors ausdrücklich begrüßt. Denn es geht um Handlungsfähig-Bleiben, um ein stabileres Organigramm. Um nachhaltige Strukturen. Es geht um Kontinuität.

                Man muss dieses Sportdirektoren-Ding wirklich differenziert betrachten und auch differenziert diskutieren. @SCRamjet hat es prima auf den Punkt gebracht, find ich.

                Antwort
                • Zum anderen kann man gerne über die Personalie Olaf Rebbe diskutieren – dies aber losgelöst vom strukturellen Sinn eines Sportdirektors.

                  Warum denn jemanden in Frage stellen bevor er überhaupt angekommen ist, für mich spricht absolut nichts gegen Rebbe der Sportdirektor Aufgaben seit 10 Jahren ausübt. Dass Hecking dessen Arbeitsweise kennt ist ja ebenso ein Vorteil. Warum nicht einfach Welcome und viel Erfolg? Bewerten kann man ihn vielleicht mal in einem halben Jahr oder nach der kommenden Saison. Also noch viel Zeit.

                • Warum nicht?

                  Bin zwar durchaus auch ein Verfechter davon, den Leuten erstmal eine Chance zu geben, aber trotzdem ist es durchaus legitim, bei jedem Neuzugang, ob Trainer, Spieler oder Funktionär, aufgrund seiner bisherigen Laufbahn und Qualifikationen über dessen Eignung zu diskutieren.
                  So wie es eigentlich immer der Fall ist (und mit Sicherheit du selber auch machst).

                • @Juwe

                  Seh ich auch so. Hab da keinerlei Vorurteile.

                  Von Kritikern wird immer sein „Scheitern“ in Wolfsburg angeführt. Ohne genaue Hintergründe zu nennen oder gar zu kennen. Aber normal, wie @SCRamjet sagt, das Diskutieren über Personalien gehört dazu.

                  Jedoch ist das Scheitern, wenn es denn überhaupt ein Scheitern war, immer eine Chance, daran zu wachsen. Oftmals ist Scheitern Teil zukünftigen Erfolgs.

                  Wie Du sagst: Rebbe ist mit 42 noch recht jung, Erfahrung aber hat er schon jede Menge.

                  Welcome und viel Erfolg!

              • Hier wird aber jetzt schon ein wenig viel durcheinandergeschmissen und Behauptungen aufgestellt, die teilweise frei phantasiert sind, sportlich handlungsfähig bleiben etc.

                Ob der Sportdirektor Rebbe bei uns sinnvoll ist liegt einzig und allein an der Aufgabenbeschreibung, die er erfüllen soll, ganz sicher nicht am Titel. Und bei der Aufgabenbeschreibung gibt es bisher nur die Aussage von Grethlein, dass er Transfererlöse erzielen soll. Also interessante, junge Spieler national und international finden soll, die man dann bei uns zu gestandenen oder zumindest vielversprechenden Profis ausbilden will und danach für deutlich mehr Geld verkaufen will.

                Da stellt sich aber doch die Frage, warum braucht es dazu einen Sportdirektor, was können die vorhandenen Scouts und der Sportvorstand dafür nicht leisten? Ich finde eine solche Frage auch nicht ungehörig, es wird ja deutlich gesagt wie wichtig diese Erlöse für den Club sind, wie wichtig also die Stelle ist. Als Fan und Mitglied will ich dann schon gern wissen was genau diese Aufgabe ist und wie dadurch die Wahrscheinlichkeit steigt, Transfererlöse zu generieren.

                Und zum Thema sportliche Handlungsfähigkeit, das Problem war doch nicht, dass mit der Entlassung von Bornemann kein anderer mehr da war, der die Handlungsfähigkeit gerantiert hätte. Gehen wir zurück zum Frühjahr 2019. Glaubt ernsthaft jemand, dass ein Sportdirektor damals eine andere Haltung zur Entlassung von Köllner als Bornemann gehabt hätte? Und wenn, dann wäre er von Bornemann doch sofort entlassen worden. Siehe aktuell Schalke, da musste auch Sportvorstand UND Sportdirektor gehen.

                Das Problem im Frühjahr 2019 war, dass der Aufsichtsrat eine Entscheidung getroffen hat, die ihm eigentlich gar nicht zusteht nach unseren Statuten, nämlich Einfluss auf das Tagesgeschäft zu nehmen. Das man das dann auch noch gemacht hat ohne einen Plan wie es weitergeht war natürlich die Krönung.

                Btw. wir hatten auch unter Bader schon einen Sportdirektor, nämlich Wolgang Wolf, damals ein bisschen als Aufpasser und Korrektur gedacht, was natürlich kompletter Irrsinn war.

                Hier hat doch niemand etwas gegen die Person Rebbe oder gegen die Position Sportdirektor an sich, aber man würde halt gern wissen warum man bei Kurzarbeit und Gehaltsverzicht eine zusätzliche Stelle schafft und was die Person genau machen soll. Normalerweise gibt es erst eine Aufgabenbeschreibung und dann sucht man die passende Person.

                Hier wird ja gerade so getan, als schwimt der Club im Geld und wenn eine interessante Person auf dem Markt ist, dann muss der Club zuschlagen eine sinnvolle Aufgabe findet sich dann eh im Verein.

                Antwort
                • @Armin schreibt:

                  „Glaubt ernsthaft jemand, dass ein Sportdirektor damals eine andere Haltung zur Entlassung von Köllner als Bornemann gehabt hätte? Und wenn, dann wäre er von Bornemann doch sofort entlassen worden.“

                  Hire and Fire am Valznerweiher.

                  Nein, im Ernst: Natürlich muss man von einem Sportvorstand erwarten, dass er Manns genug ist, sich mit anderen Meinungen auseinanderzusetzen. Das traue ich auch Bornemann zu. Zu behaupten, Bornemann hätte einen Andersdenkenden sofort entlassen, ist schon starker Tobak. So schätze ich Bornemann nicht ein – bei allen Fehlern, die er gemacht hat. Da muss man Bornemann jetzt schon mal verteidigen.

                  Und: Natürlich muss man von einem Sportdirektor erwarten, dass dieser eine eigene Meinung haben soll. Was hat denn ein Sportvorstand davon, wenn ein Sportdirektor nur wiederkäut? Genau: Nichts! Meinungs-Pluralismus ist das Stichwort.

                  Ich schätze sowohl Dieter Hecking als auch Olaf Rebbe so ein, dass sie beide ihre Meinungen wie Männer vertreten. Da muss man nicht gleich entlassen, wenn einer anderer Meinung ist. Wir sind ja nicht in Nordkorea. 😉

                  Hecking hat sich keinen Lakai an seine Seite geholt, sondern einen, der ihm durchaus Kontra geben kann.

                • Besonders in Fürth ist das Gras derzeit grüner. Aber wie lange noch? Ja schön, vielleicht steigen Sie auf, aber gleichzeitig laufen Ihnen drei oder mehr Stammspieler davon, ohne eine Ablöse einzubringen.

                  Manchmal habe ich den Verdacht, Du willst mich missverstehen, aber ok. Es geht doch in der Situation nicht um Meinungsverschiedenheiten, es geht da um die konzeptionelle Ausrichtung und da muss man erwarten, dass an einem Strang gezogen wird. Klar gibt es auch Bereiche wo man unterschiedlicher Meinung sein kann und im Bereich Neuverpflichtungen ist eine produktive Reibung auch mal hilfreich. Aber wenn hier der Sportdirektor klar kommuniziert hätte, dass der Trainer gehen muss und der Sportvorstand ist der Meinung, das ist grundverkehrt, dann fehlt die gemeinsame Basis, dann wird man sich schnell trennen.

                  Und: Natürlich muss man von einem Sportdirektor erwarten, dass dieser eine eigene Meinung haben soll. Was hat denn ein Sportvorstand davon, wenn ein Sportdirektor nur wiederkäut? Genau: Nichts! Meinungs-Pluralismus ist das Stichwort.

                  Es geht doch nicht um Wiederkäuen und nach dem Mund reden, aber es geht um eine gemeinsame Linie, eine gemeinsame Idee. Ich Übertrage das mal auf meine Profession, wenn mein Kompagnon der Meinung wäre, wir sollten nur noch Natural-Weine machen und ich denke das ist komplett falsch, dann kann es keinen Kompromiss geben, dann muss man sich trennen.

                  Und dass Hecking einen Sportdirektor holt, den er persönlich kennt, zeigt doch genau das, es geht um Loyalität, um eine gemeinsame Idee wie man das sportliche Geschäft organisiert.

                  Meinungsvielfalt und Pluralismus mögen auf der politisch-gesellschaftlichen Ebene sinnvoll sein, aber im Geschäft eher hinderlich. Nochmal es geht nicht darum, dass man immer einer Meinung ist, aber die Grundidee muss einheitlich sein. Und im Falle Trainer kann es sicher keine zwei Meinungen geben.

                  Hecking hat sich keinen Lakai an seine Seite geholt, sondern einen, der ihm durchaus Kontra geben kann.

                  Äh, woraus schließt Du das? Und man muss gleiche Grundüberzeugung auch nicht als Lakaientum diskreditieren.

                  Wenn Salihamidzic der meinung wäre Flick wäre der falsche Trainer und müsste entlassen werden und Rummenigge wäre anderer Meinung, dann ist ziemlich klar wer gehen müsste, oder?

                  Und abgesehen davon zeigt doch gerade das Beispiel Rebbe und Wolfsburg, dass der Sportdirektor nicht notwendigerweiße der automatische und sinnvolle Nachfolger des Sportvorstands sein muss, also auch abseits der Frage, ob Sportvorstand und Sportdirektor besser die gleiche Grundidee haben oder nicht ist man mit einem Sportdirektor nicht für den Fall der Demission des Sportvorstands perfekt aufgestellt.

                  Es geht mir auch nicht darum, dass ich Rebbe unterstelle, dass er kein Gewinn sein kann, ich kann nur nicht erkennen dass er ein Gewinn sein MUSS und ich finde es komisch, wenn man nach unserer Erfahrung erklärt, kritische Fragen im personellen Bereich wären ungehörig.

                  Ich freue mich total, wenn das Duo Hecking-Rebbe uns in die Erfolgsspur führt, finde es aber halt schwierig, das Hecking jetzt genau in dem Bereich Hilfe benötigt, der doch seine Stärke sein sollte, Expertise und Kontakte zu Spielern und Vereinen, Verantwortlichen im Fußball.

                  Und ich wünsche mir einfach vom Verein eine proaktive Kommunikation, dass man erklärt was man macht, was die Aufgaben sind, wie die Verantwortung verteilt wird, was die zu erreichenden Ziele sind.

                • Dass beide, Sportvorstand und Sportdirektor, die selbe Grundidee haben sollten, sehe ich auch so.

                  Aber ich sehe nicht, dass beide auf dem Weg dorthin nicht mal anderer Meinung sein sollten oder eben aufgrund von Nicht-Entwicklungen ihre Meinung ändern sollten.

                  Konkret: Falls damals ein Sportdirektor der Meinung gewesen wäre, dass man das gemeinsame Ziel mit Köllner nicht mehr erreichen kann – dann wäre das doch kein Grund gewesen, dass Bornemann den Mann entlassen hätte müssen. Anderer Meinung zu sein ist aus meiner Sicht nicht gleichbedeutend mit Illoyal-sein. Ganz im Gegenteil: Vielleicht hätte ja ein Sportdirektor Bornemann überzeugt, dass er auf dem Holzweg sei.

                  Im Klartext: Eine Grundidee, eine Konzeption darf niemals am Trainer scheitern. Dass Sportvorstand und Sportdirektor im Laufe der Zeit die Arbeit des Trainers anders beurteilen mögen, ist doch kein Grund, nicht mehr an einem Strang zu ziehen.
                  Natürlich ist die Meinung des Sportvorstandes letzten Endes maßgebend – klar.
                  Dass aber Bornemann einen Sportdirektor sofort hätte entlassen müssen, wenn dieser Köllners Arbeit im Laufe der Zeit anders beurteilt hätte, sehe ich keineswegs so.

                  Was eine proaktive Kommunikation anbelangt, bin ich absolut Deiner Meinung.

  • Aha, die medizinische Abteilung wird komplett ausgetauscht. Schau an!

    Nachdem zuletzt immer wieder Kritik bzw. „Fragezeichen“ aufgetaucht sind, warum unsere Spieler so lange zur Gesundung brauchen (Misidjan) oder monatelang ohne richtige Diagnose (Lohkemper) rumeiern mussten, scheint das eine richtige Reaktion zu sein.

    Antwort
    • Ich wäre nach auswärts gegangen. In der Nachbarschaft ist einem jungen Mann bei einem Unfall ein Nerv gerissen.
      Der war lokal 1 1/2 hier in Behandlung Und hatte keine Besserung. Nur Schmerzen. In Oberbayern hat man wenigstens mal gefunden, dass alles entzündet ist. Jetzt sind wenigstens die Schmerzen weg.
      Ich habe ähnliche Erfahrungen bei einem der Kinder gemacht. Von den lokalen Ärzten konnte man nur solche brauchen, die zugezogen sind.
      Die mangelnde Leistungskultur schlägt überall durch. Dass der Club keine Spieler aus der Region groß heraus bringt , habe ich ja schon mal geschrieben.
      Ich würde auch mit dem Rossow nicht verlängern.
      Ebenso kritisch sehe ich es, wenn altgediente Spieler Verantwortung übernehmen sollen. Ev. paar Ausnahmen, wie Galasek, der in der Welt herum gekommen ist.

      Antwort
  • Gut, dass Würzburg durch ein Tor eines Ex-Premier-League-Spielers in Hannover gewonnen hat.

    Das müsste die Sinne für Sonntag bei den Club-Akteuren schärfen, so dass sich das Mantra „wir spielen beim abgeschlagenen Tabellenletzten“ gar nicht erst zur Trägheit verleitend in den Köpfen breit macht.

    Das wird eine richtig kernige Aufgabe, in Würzburg zu bestehen.

    Antwort
    • Würzburg hat auch erst im Februar den HSV geschlagen. Wer Spielausgänge an Tabellenplätzen vorhersagen möchte hat die 2. Liga nie begrifffen.

      Antwort
    • Die waren gestern auch richtig heiß und griffig. Das war ein absolut verdienter Sieg. In dieser Verfassung ist Würzburg stärker als Osnabrück, Braunschweig und Co. einzuschätzen.

      Antwort
      • Viele Strohhalme hat Würzburg nicht mehr, gegen den FCN könnte das schon der letzte sein und so werden sie auftreten, das koreliert mit meiner These bereits vor Paderborn diese liegen uns mehr, weil die selbst Ballbesitz fordern, gegen Würzburg wird es schwerer. Also ich wäre mit 1 Punkt schon zufrieden, das wird ein ekliges Spiel befürchte ich. Würzburg wird uns Ballbesitz geben und auf Fehler warten, ein Standardrezept gegen den Club mit dem wir auch wirklich Probleme haben, nur seit Möller Daehli ist es nach vorne etwas besser geworden. Vielleicht zerbricht Würzburg aber auch am Druck der zufallenden Tür, es wird auf jeden Fall ein interessantes Spiel. Ich würde auf keinen Ausgang wetten wollen.

        Antwort
        • Wäre auch mit einem Punkt zufrieden.
          Es wird sicher eklig und der Schiedsrichter wichtig.
          Leider wird es wieder nicht Gräfe sein der heute in der 3. Liga unterwegs ist.

          Antwort
          • Sie werden uns überrennen…
            … Wenn wir Glück haben, vergessen sie dabei den Ball mitzunehmen…

            Antwort
  • Wie soll sich in Nürnberg denn was entwickeln, wenn Spieler wie Nürnberger (angeblich) eine Ausstiegsklausel haben und diese Jungs beim kleinsten Wink aus der 1.Liga, schon so gut wie weg sind !?

    Antwort
    • Gewöhn dich dran.
      Nur wenige werden kommen, um zu bleiben.
      Und bei den wenigen ist dann die Frage, ob der Vorstand/ Direktor/ Trainer das Bleiben genehm finden.

      Es wird ein großer Umbruch, mal wieder.
      Ich bin sehr gespannt, wie das Gesicht der Mannschaft nächste Saison aussieht…

      Antwort
      • Und das ist auch gut so. Ich möchte gar nicht, dass einer kommt um hier zu bleiben. Ich will, dass junge, motivierte Spieler kommen, die am liebsten im Champions League Finale stehen würden. Und sich dann auch dementsprechend verändern. Wobei ich natürlich jeden davor warne, den zweiten Schritt vor dem ersten zu machen, Sabiri, Teuchert, Kammerbauer und Co. lassen grüßen.

        Im Sinne des Fußballs wäre es aber doch eine Schande, wenn Gündogan immer noch beim Club spielen und zweite Liga kicken würde. Den sehe ich lieber Trophäen sammeln und sage dann „DER war mal beim Club“.

        Natürlich wäre es schön, mal wieder in eine Position zu kommen, in der wir ein Verein sind, der in der Lage ist etwas zu gewinnen, aber da muss man der Realität einfach ins Auge schauen und feststellen, dass wir das nicht sind. Genau wie 95% aller anderen Vereine im Profifußball.

        Antwort
        • Größtenteils kann ich dir zustimmen.

          Nur:
          Eine Mannschaft braucht Identitäts- und Führungsfiguren.

          Zumindest wenn du stabilen Wettbewerbserfolg zum Ziel hast und nicht „nur“ wirtschaftliche Transfererlösmaximierung.

          Diese Spielertypen gibt es momentan beim Club nicht…

          … Und selbst die, die es hätten werden können, fallen dem maulenden Umfeld zum Opfer (Erras,…)

          Ein beliebter Durchlauferhitzer ist halt schnell auch ein beliebiger…

          Antwort
          • Diese Spielertypen gibt es momentan beim Club nicht…

            Wir haben aktuell Mathenia und hatten bis diese Saison Behrens und mit Abstrichen Margreiter.

            … Und selbst die, die es hätten werden können, fallen dem maulenden Umfeld zum Opfer (Erras,…)

            Ich bin ja auch der Meinung, dass man sich bei uns zu gern zu schnell auf einen Spieler einschießt, der „Schuld“ daran sein soll, dass die Leistungen, bzw. die Ausbeute, die erreichten Punkte der Mannschaft nicht dem Anspruch der Fans genügt. Aber richtig daran ist halt auch, wir tun uns schwerer Spieler langfristig zu binden, Identifikationsfiguren aufzubauen, weil es ja wirklich so ist, dass der Club nicht den Erfolg hat, den jeder erwartet. Dass wir in Bereichen der Tabelle, zweite Liga hinten spielen, die nicht unser Anspruch sind.

            Wir können aktuell keinen Spieler verpflichten, der zur aktuellen Leistungsfähigkeit der Mannschaft passt und wir können vor allem keinen Verpflichten, der auf dem Niveau bleiben soll.

            Und wenn wir ehrlich sind, dann wollen wir auch gar keine soliden Zweitligaspieler bei uns. Insofern, eine Person wie Schnatterer ist bei uns aktuell gar nicht gesucht und gewollt.

            Wir sollten immer bedenken, auch ein Mintal ist am Ende so lange bei uns geblieben, weil er sich jeweils zu den Momenten schwer verletzt hat, als finanzkräftigere Vereine auf ihn aufmerksam wurden. Vielleicht wäre er, wegen seines Charakters auch sonst geblieben, ich bin mir da eher unsicher. Dazu spielten wir in der Zeit von Mintal und Pinola relativ konstant auf „unserem Niveau“ mit dem extremen Ausreißer nach oben, Pokalsieg. Ich würde mal behaupten, kein Spieler der damaligen Mannschaft hat damit gerechnet, dass er mit dem Club einen Titel holt. Wir Fans ja auch nicht.

            Insofern denke ich, dass wir aktuell (leider) nicht all zu sehr auf langfristige Identifikationsfiguren in der Mannschaft hoffen können, es wird aber trotzdem den einen oder anderen geben der länger bei uns ist, siehe oben Mathenia.

            Dann liegt es halt auch an uns, den Fans, solche Spieler besonders zu pushen, zu feiern, dass sie bereit sind für den sicheren Verbleib bei uns auf ein paar Euros zu verzichten und darauf zu hoffen, dass die Zuneigung der Fans dazu führt, dass sie konstant ihre Leistung bringen und vielleicht sogar sich immer weiter steigern können.

            Antwort
            • Die letzte Führungsfigur, die man als solche bezeichnen konnte und die noch da ist, war Behrens in der Aufstiegssaison, mit Abstrichen in der 1. Bundesligasaison. Nach dem Abstieg war er leider ein Schatten, wirkte kraftlos.

              Deine Aufzählung umfasst 2 Ausgemusterte und einen Torwart, der verbissen wirkt und nicht die solide Konstanz bietet um ihn als Führungsspieler im engeren Sinn zu sehen.

              Er und Valentini sind es aus Mangel an Alternativen. Schäffler noch am ehesten.

              Da kannst du jetzt viel Lyrik uns Mühsal ins Erklären legen, wir haben keine Führungsspieler, keine Struktur.

              Das ist die aktuell wichtigste Aufgabe von Hecking und Co. eine solche aufzubauen.

              Nürnberger hätte einer werden können, keine Frage, bei ihm tut es weh, wenn er geht, im Gegensatz zu vielen anderen, traue ich ihm den Schritt zu, in der ersten Liga Fuß zu fassen, Freiburg ist eine gute Wahl.

              Antwort
        • Natürlich wäre es schön, mal wieder in eine Position zu kommen, in der wir ein Verein sind, der in der Lage ist etwas zu gewinnen, aber da muss man der Realität einfach ins Auge schauen

          Mein Sohn hat sich bereits vor 3 Jahren verabschiedet in Clubtrikots zu Schule zu gehen, er sagte die verlieren ja nur. (1. Bundesliga Saison) in dem Alter haben sie mittlerweile andere Helden Youtuber, eGamer usw. Aber gestern stand er neben mir als ich die PK ansah mit Klauß, er sah einen Moment zu und ich sagte zu ihm Jetzt sind sie wieder etwas besser, jetzt gewinnen sie wieder ab und zu. Er dann: .. Ja und gewinnen die auch mal was oder werden die mal erster..? … ääähm nein das nicht.

          Antwort
        • Zitat xxandl:

          „Im Sinne des Fußballs wäre es … eine Schande, wenn Gündogan immer noch beim Club spielen … würde … Den sehe ich lieber Trophäen sammeln und sage dann ‚DER war mal beim Club‘.“

          Danke, xxandl, für diesen wertvollen Hinweis, den zu ergänzen ich mir erlaube:

          Es wäre eine Schande für den Fußball, würde Nürnberger dem FCN treu bleiben. „Im Sinne des Fußballs“ graut einen ja regelrecht vor der Vorstellung, dass dieser Spieler seine Fähigkeiten noch länger sinnlos an den FCN verschwendet. Hoffen wir also, dass Nürnberger alsbald für den SC Freiburg spielt und wir in den Genuss erhebenden Wohlgefühls kommen, wenn er mit dem SC Freiburg „Trophäen sammelt“ und wir mit Entzücken in der Brust sagen dürfen: „DER war mal beim Club.“

          Antwort
          • Freiburger wissen in Nürnberg gibts alle paar Jahre einen guten Linksfuß. Erst Frantz mit dem sie gute Erfahrungen gemacht haben, jetzt dann Nürnberger.

            Antwort
          • Dort wo Freiburg steht könnten und sollten wir stehen, damit wäre ein derartiger Wechsel unnötig.

            Wir tun es leider nicht, daher ist es ein logischer Zwischenschritt für Nürnberger.

            Antwort
            • Dort wo Freiburg steht könnten und sollten wir stehen, damit wäre ein derartiger Wechsel unnötig.

              Wir tun es leider nicht, daher ist es ein logischer Zwischenschritt für Nürnberger.

              Und deshalb ist es wichtig dass wir Schritt für Schritt wieder dahin zurückkommen, denn aktuell ist es eben leider tatsächlich so, dass es sowohl finanziell als auch sportlich für jeden Profi sinnvoll ist diesen „Zwischenschritt“ zu gehen. Sprich selbst junge Spieler, die nur das Potential für die 1. Liga gezeigt haben, müssen uns aus sportlicher Sicht verlassen.

              Antwort
              • Also müssen tut niemand etwas. Junge Spieler, die etwas weiter denken, ich weiß viele tun das auch nicht und lassen sich blenden, ist Einsatzzeit und Stamm in der 2. Liga wichtiger als Bank bzw. keine Rolle spielen in der 1. Liga, wo sie gegen internationale Spieler mit einem Marktwert von 10-50 Mio konkurrieren müssen. Die Sabiris, Kammerbauer, Erras & Co. lassen grüßen. Macht man den Schritt zu früh verschwinden viele völlig in der Versenkung. Teuchert hatte mehrfach betont er würde beim FCN auch bleiben, aber laut Medien scheiterte es dann an einer Ausstiegsklausel die ihm laut B-Man nicht zusteht, die aber dann Leibold wundersamerweise auf einmal im Vertrag stehen hatte.

                Antwort
          • Franz Wohlfahrt, ehemals Torwart beim VfB, hatte seinerzeit einmal in einem Interview scherzhaft angemerkt, als er zum gerade in der Bundesliga neu eingeführten Fussball-Modell befragt wurde: „Am liebsten wäre mir ein Ball, der dem Torwart immer in die Hände fliegt.“

            So ähnlich sieht das auch mancher Club-Fan, leider ohne jeden Schmäh: Erfolg kann und darf es nur beim FCN geben!

            Antwort
          • Eine wunderbare erstligataugliche Mannschaft könnte man zusammenstellen, der man huldigen könnte….

            Leibold, Choupo-M., Gündogan, Förster, Mavropanos, Didavi, Teuchert, Chandler, Hasebe, Stark, Plattenhardt, Möhwald, Erras, Bredlow, Burgstaller, Schöpf, Misidjan, Burgstaller und…
            … Pinola.

            Welch herrliche Genugtuung, die und viele andere waren bei unserem Club!

            Antwort

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