Die große Lotterie

Stimmen vor dem Spiel des 1. FC Nürnberg gegen die Würzburger Kickers.

28. Spieltag 2020/2021
1 : 1

Im Rahmen der Kooperation von Clubfans United mit Total beGlubbt hat sich Felix im Gegnergespräch mit Julian unterhalten.

Wir fassen das Interview kurz zusammen, in voller Länge zu hören auf meinsportpodcast.de oder im Player am Ende des Artikels. Ebenso die offiziellen Pressekonferenzen aus Nürnberg und Würzburg.

Das Interview

Totgesagte leben länger. Am Donnerstagabend gab es das Nachholspiel gegen Hannover 96 und mit richtig viel hat wohl niemand mehr gerechnet, aber dann haben die Würzburger Kickers tatsächlich den 5. Saisonsieg geholt. Wurde so zumindest eine Resthoffnung auf den Nichtabstieg gewahrt?

„Oder: Die Hoffnung stirbt zuletzt! Tatsächlich war die Hoffnung aber auch vor Hannover immer noch da, weil man im letzten Drittel der Saison vor allem noch direkt gegen die Teams der unteren Tabellenhälfte spielt. Und wenn man dann – auch wenn jetzt hoch gegriffen ist – mal 2-3 Spiele davon gewinnt, ist man dran. Diese Hoffnung hatte gegen Sandhausen dann aber schon einen Dämpfer erhalten – aber Hannover hat sie wieder belebt.“

Der Restspielplan meint es mit Nürnberg, St. Pauli, Darmstadt, Karlsruhe, Osnabrück, Braunschweig und zum Abschluss Paderborn relativ gut. Der KSC ist zum Zeitpunkt des Spiels erst seit 3 Tagen nicht mehr in Quarantäne, einen besseren Zeitpunkt gibt es wohl kaum. Osnabrück und Braunschweig sind direkte Konkurrenten. Aber selbst mit diesem machbaren Restprogramm muss bei 7 Punkten Rückstand und bisher überhaupt erst 19 gesammelten Zählern schon eine ganze Menge zusammenkommen. Richtet man deshalb schon den Blick auf die  anderen Mannschaften im Tabellenkeller und drückt den jeweiligen Gegnern die Daumen?

„Die Grundvoraussetzung ist dann trotzdem, dass man selbst die direkten Gegner auch schlägt. Und das hatte gegen Sandhausen eben schon mal nicht geklappt. – Aber eigentlich ist es ja sowieso fast unglaublich, dass man überhaupt noch eine Chance auf den Klassenerhalt hat – zu dem Zeitpunkt der Saison und bei der bisherigen Punktausbeute… Es muss also schon noch viel passen und zusammenkommen.“

Du hast die Qualität der Mannschaft angesprochen. Würzburg hat im Winter gleich sechs Spieler geholt und damit deutlich mehr getan als der durchschnittliche Zweitligist. War das zwingend nötig und hat es etwas gebracht oder war es am Ende doch mehr vergebener Aktionismus?

„Der Aufstieg war überraschend. Eigentlich hatte man bis zum Elfmeter in der Nachspielzeit gegen Halle gar nicht daran geglaubt. Und dann ging man mit dem Kader und Trainer, von dem man schon in der 3. Liga nicht komplett überzeugt war, in die neue Saison und verlor zudem die beiden Top-Scorer. Da reichte einfach die Qualität nicht. Der Trainer wurde dann auch entlassen und mit dem nächsten Trainer kamen erste Verstärkungen. Dann kam mit Trares gleich der nächste Trainer und noch mehr Spieler. Spieler, bei denen man zwar dachte, dass sie sicher was können, aber es eben für den großen Wurf wohl einfach nicht reichte. So ist man zwischenzeitlich bei einem 31-Mann-Kader angekommen – manche sagen: ein typisches Magath-Phänomen. Vielleicht wäre da weniger mehr gewesen, wenn man sich auf mehr Qualität finanziell fokussiert hätte.“

Konstanz scheint ein großes Thema in Würzburg zu sein. Nicht nur auf der Trainerposition und in der ersten Elf sondern auch in den Leistungen auf dem Feld. Würzburg ist manchmal nah dran, schafft es aber nicht Punkte einzutüten (siehe Hinspiel gegen den FCN), dann schlägt man Hannover (2x), Hamburg, um auf der anderen Seite gegen Sandhausen gar nichts gebacken zu kriegen. Woran machst du das fest?

„Das ist die große Frage. Aktionismus ist vielleicht eines der Probleme – man gibt kaum Zeit, dass sich etwas entwickeln kann. Interessant ist, dass man sich gern dem Gegner anpasst – gegen schwache Teams fängt man selbst das Bolzen an, gegen starke Gegner zeigt man plötzlich Spielanlage. Dann natürlich auch die Schiedsrichter-Entscheidungen – die waren zum Teil schon extrem. Und dann ist da noch die Mentalität…“

Felix Magath begleitet Würzburg als Thema schon die ganze Saison. Man hatte den Eindruck, dass er an den ersten beiden Trainerentlassungen maßgeblich beteiligt war, nur um nun bei Bernhard Trares gar nichts gewusst zu haben. Der kicker titelt „Magaths Abgang aus Würzburg naht„. Kannst du dieses Thema für uns nochmal zusammenfassen?

„Magath ist als Aschaffenburger, ein Unterfranke. Und er ist der Berater eines Sponsors aus der Region. Sein ganz konkretes Einwirken auf die Kickers ist allerdings nicht wirklich klar. Keine Freunde hat er sich immer dann gemacht, wenn er öffentlich wirksam Einfluss nahm. Unterm Strich werden sich die Kickers schon fragen müssen, ob Magath dem Verein eher geschadet als geholfen hat.“

Was ist dein Eindruck wie weit sein Einfluss reicht?

„Auch wenn man näher dran ist, ist das schwer zu beurteilen. Direkt nach dem Aufstieg war der Einfluss wohl sehr groß. Die aktuellen Aussagen, er habe mit dem Trares-Abgang so gar nichts zu tun gehabt, haben dann aber doch irritiert. – Man weiß nicht, wie das vertraglich alles so geregelt ist. Wenn er nur beratend tätig ist, ist sein direkter Einfluss per se ja begrenzt. Ob ein Bruch mit Magath zu einem Problem mit dem Sponsor Flyeralarm führen würde, für die der auch tätig ist, kann man nicht abschätzen.“

Was erwartet den 1. FC Nürnberg am Sonntag für ein Gegner?

„Die große Lotterie. Welches Gesicht zeigen die Würzburger Kickers diesmal? Die Abwehr ist besser und stabiler geworden – ist aber weiterhin die schlechteste der 2. Liga. Spannend war die Besetzung der Innenverteidigung gegen Hannover – mit positivem Effekt. Aufgrund der Belastung mit dem Nachholspiel unter der Woche hatte man eigentlich wieder die Startelf gegen Sandhausen erwartet, nach dem Erfolg gegen Hannover könnte man aber auch bei dieser Aufstellung bleiben. – Aber wie auch immer: Trotz des letzten Erfolgs werden die Kickers wieder abwartend beginnen, auch weil das dem Club aus Nürnberg nicht wirklich entgegenkommt und der Probleme damit hat das Spiel machen zu müssen. Und dann wird man einfach abwarten, wie sich das Spiel entwickelt.“


Der Podcast in voller Länge

Audiolänge: 21:50 Minuten | Moderator: Felix Amrhein


Die Pressekonferenz in Würzburg

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Die Pressekonferenz aus Nürnberg

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Steckbrief Clubfans United

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Foto: Clubfans United / Alle Rechte vorbehalten.

Das Interview führte Felix Amrhein für Total beGlubbt in Zusammenarbeit mit Clubfans United am 9.4.2021. Redaktionell zusammengefasst von Alexander Endl.

22 Gedanken zu „Die große Lotterie

  • Der (geschenkte) Elfmeter war nicht in Halle sondern in Würzburg.

  • Habe mir die Würzburger PK angesehen. Bin etwas irritiert, daß Würzburg von Pierluigi Collinas Zwillingsbruder trainiert wird. 😮
    Besides Paderborn deklassiert den Tabellenersten Bochum glatt mit 3:0, nach ihrem Auftritt bei uns.

  • Die Liga droht in den Quarantäne-Modus abzurutschen…
    Für Kiel wird das richtig bitter.

    Und Fürth könnte aktuell profitieren.

    Zum Spiel:
    Wenn der Club es schafft, die wilden Angriffe der Würzburger unbeschadet zu überstehen, ist ein Dreier möglich. Aber die ersten 20 Minuten werden ganz sicher kein Spaß… Aufpassen und hellwach sein, bitte!

  • Die 90 Minuten werden für den FCN kein Spaß außer es läuft wie in Osnabrück bzw. letzte Saison in Wiesbaden .
    In keinem anderen Stadion gab es mehr Platzverweise für die Gäste.
    Würzburg „zieht“ viele Fouls und es wird morgen für den Schiedsrichter schwer.
    Mir wäre morgen auswärts jeder andere Gegner lieber.

    FCN – Kiel wird sicher nicht am Samstag gespielt.

    • Schiedsrichter
      Kickers – FCN :
      Tobias Reichel ( Stuttgart )
      VAR:
      Johann Pfeiffer (Niedersächsischer FV).
      Reichel leitete FCN – SVS(1:0) – Würzburg diese Saison gar nicht und ist seit dieser auch Saison
      auch in der 1. BL unterwegs.
      Er war VAR beim Rückspiel in Ingolstadt und damit wohl mitverantwortlich dass Dingert sich das Schleusener Tor nicht am Bildschirm angeschaut hat.

  • Off Topic aber gehört ja auch zur Medienwelt um das Thema Fußball, die Aufgabe einen neuen Bundestrainer zu finden ist die des DFB. Warum läßt man einen Hansi Flick einfach nicht in Ruhe sich auf seine Arbeit als Trainer des FC Bayern jetzt zu konzentrieren, völlig egal was nach der Saison ist. Für diese Medien Kakerlaken müsste Flick am besten stündlich einen Schwur auf seinen Bayern Vertrag abgeben, um glaubwürdig zu sein. Was bilden sich diese Schmierfinken eigentlich ein wer sie sind? Einen Mann der top Arbeit auf symphatische Art und Weise abliefert derart in einen Mega Konflinkt mit seinem jetzigen Arbeitgeber hinein zu treiben finde ich einfach schlichtweg assozial.

    • Es interessiert mich eigentlich nicht mal mehr am Rande, was die FC Bayern AG rummeniggt. Aber dass sich Flick und Salihamidzic schon seit Wochen öffentlich zoffen, dass auch Flick immer wieder austeilt, krieg‘ selbst ich mit. Für Medienschaffende, die somit nur ihren Job machen, natürlich ein wunderbarer Steilpass.

      • Am Ende des Jahres ist keiner mehr da.
        Kalle geht Uhrensammeln als Rentner, ganz legal, Brazzo wird von Olli hinweggelobt und Hansi bereitet das schon längst die WM vor.
        Und Uli kommentiert dann weiter süffisant jeden Fehlpass vom Stamm-IV der Nat11 J.Boah-ey-teng…

        Die antiquierte Arbeitsteilung der Bayern-AG ist auf alle Fälle nicht geeignet, Hansi Flick zum Bleiben zu bewegen…

        … Bin gespannt wie sie die beiden Auswärtsaufgaben in Paris und Wolfsburg lösen.

      • Sagen wir mal so aufgrund des Umstandes, dass er Chef Trainer ist und in der Öffentlichkeit und nicht Salihamidzic, er muss keine PKs halten, ist es ja Flick der täglich gefühlt 500 mal gefragt wird ob er seinen Vertrag erfüllt, was er auch schon getan hat, aber das Bekenntnis braucht es ja offensichtlich täglich. Und wenn Flick nichts sagt, dann werden die Spieler gelöchert, wie gestern Thomas Müller der 5 mal nacheinander nach Flick und das kommende Jahr gefragt wird direkt nach dem Spiel, jedesmal anders aufgebaut. Das ist an Stupidität nicht mehr zu übertreffen.

        • Hm. Wer Trainer beim FC Bayern ist, muss sich das gefallen lassen. Immer wieder auch stupide scheinende Fragen in Ruhe zu beantworten, gehört quasi zum Anforderungsprofil.

          Der FC Bayern ist ein Zirkus. Und ein selbsternannter FC Hollywood. Die Medien kreisen um den FC Bayern wie die Motten ums Licht. Das macht Auflage und bringt Klicks. Und diese Omnipräsenz ist dem FC Bayern im Grunde sehr recht und dienlich. Denn diese generiert langfristig Umsatz.

          Wie @KMaiwald sagt: Aufmerksamkeitsökonomie.

    • „Medien Kakerlaken“ [sic] – „Schmierfinken“ – „assozial“ [sic]

      Aha.

      Mein lieber Juwe,

      mir scheint, du verkennst die grundlegende Symbiose, in der „die Medien“ und der (Kommerz-)Sport längst ineinander verzahnt sind (Stichwort: Aufmerksamkeitsökonomie) und angesichts derer dein Plädoyer für das In-Ruhe-Lassen wirklich von drolliger Naivität ist. Vor allem aber ist deine menschenverachtende Wortwahl schlicht inakzeptabel. Bitte lass das. (Und wenn du dich schon derart im Ton vergreifst, dann diskreditiere dich selbst nicht noch weiter durch orthographische Peinlichkeiten.)

      • Danke und vollste Zustimmung! Gleichsetzung von Menschen mit Ungeziefer und damit ihre Entmenschlichung geht gar nicht und ist auch ideologisch ganz klar zu verorten. Ziemlich widerlich.

        Dass Flick gehen will und wird ist in München übrigens offenes Geheimnis. Der wird Bundestrainer.

      • Was bildest du Kommentar Kakerlake dir ein juwe zu kritisieren, Herr Maiwalt? Der Mann hat Anuhng und damals im Deutsch LK 15 Punkte (remember)? Corona ist auch nicht so schlimm und was der neue Sportvorstand macht muss man auch nicht groß an die Klocke hängen! Immer diese Teo-rethiker die alles immer zerreden wollen aber selbst noch nichts geleistet haben im Leben bitte Klappe halten und erstmal vor der eigenen Thüre kehren!

        Das wird man ja wohl nochmal schreiben dürfen ein Juwe Fan!!1!

      • Ja vielleicht habe ich mich im Ton verschrieben dann entschuldige ich mich. An der Grundhaltung ändert es aber nichts. Das Mediengeschäft zu verstehen heißt nicht, daß man akzeptiert, dass jedes Niveau über Bord fliegt. Dankeschön für die vielen gutgemeinten Belehrungen. Aber mehr noch an Fränki, der es zumindest hinbekommt auch etwas zur Sache zu schreiben. Ich bin Fan von ihm, der sich geduldig und sachlich jeder Diskussion stellt und das schon recht lange. Mein Sohn würde sagen Ehrenmann 🙂

        • Es werden Medienvertreter auf so genannten friedlichen Demonstrationen tätlich angegriffen und dadurch werden nicht nur Menschen, sondern es wird auch das Grundrecht der Pressefreiheit mit Füßen getreten – das ist quergedachter Wahnsinn.

          Denn Pressefreiheit sind wie Informationsfreiheit und natürlich auch Meinungsfreiheit sehr hohe Güter. Errungenschaften unserer Gesellschaft, die Feinde der Demokratie am liebsten von heute auf morgen abschaffen würden. Und das sollten wir alle, zum Wohle unsrer Kinder, niemals zulassen.

          Insofern sollte es nicht verwundern, wenn man deutliche Reaktionen auf Beschimpfungen der Medien bekommt. Den Beitrag von @KMaiwald kann ich daher nur dick unterstreichen.

          Aber Du hast Dich entschuldigt. Das zeugt in von Größe. Und damit muss auch gut sein.

          Außerdem steckt meistens Deine Leidenschaft für den Golfsport dahinter, wenn Du jemanden derart verteidigst. Und Hansi Flick ist rein zufällig passionierter Golfsportler. 😉

          • Denn Pressefreiheit sind wie Informationsfreiheit und natürlich auch Meinungsfreiheit sehr hohe Güter. Errungenschaften unserer Gesellschaft, die Feinde der Demokratie am liebsten von heute auf morgen abschaffen würden. Und das sollten wir alle, zum Wohle unsrer Kinder, niemals zulassen.

            Das wurde nirgends in Frage gestellt. Aber es hat definitiv Grenzen, wo Menschen kaputt geschrieben werden oder ihnen bewußt geschadet wird. Es ist nicht Flicks Verschulden daß Yogi sein Dienstende verkündet hat. Und er hat die Fragen alle schon beantwortet. Trotzdem wird er weiterhin täglich in diesen Konflikt getrieben mit aller Macht indem irrsinige Treuschwüre und Aussagen von ihm abverlangt werden, wofür? Mieser Stil gehört für mich einfach nicht zur Pressefreiheit.

            Kleines Gegenbeispiel heute die Jungs von Club TV haben vor dem Spiel noch ein Live Interview mit Nürnberger gesendet, sie haben ihn auch gefragt ob er kommende Saison noch in Nürnberg ist, worauf Nürnberger auch keine klare Antwort geben konnte, die beiden von Club TV haben das akzeptiert und gesagt es reicht auch nach der Saison zu verkünden, wenn es etwas zu verkünden gibt. Fertig. So geht fairer Stil.

            • Muss Dir ganz ehrlich sagen, dass ich nicht weiß, ob man mies mit Flick umgeht. Ich kanns nicht beurteilen, weil ich es nicht schaue. Aber er ist nunmal Trainer des FC Hollywood. 😉

              Was ich aber weiß, ist, dass wir beide schon manches verbale Gefecht hier ausgefochten haben – und das war aus meiner Sicht immer okay, wenn auch hart an der Sache.

              Bassd scho.

          • Außerdem steckt meistens Deine Leidenschaft für den Golfsport dahinter, wenn Du jemanden derart verteidigst. Und Hansi Flick ist rein zufällig passionierter Golfsportler. 😉

            Leidenschaft hm, vor allem viel Arbeit, ich habe eine Custom Turniersoftware entwickelt über Jahre die mittlerweile deutschlandweit bei tausenden (Amateur)Turnieren und mittlerweile auch von der PGA eingesetzt wird, seitdem das so gut läuft komme ich selber leider nur wenig zum spielen. 😮 aber hier und da läuft man tatsächlich einem Fußballer über den Weg Highlight war der Longdrive Wettbewert gegen Thomas Müller der richtig gut ist und die Kugel 280m weit haut.

        • Zur Wortwahl wurde schon genug gesagt und sich distanziert, also Schwamm drüber. Definitiv nicht unser gemeinsamer CU-Anspruch, auch wenn es letztendlich pauschalierend und nicht persönlich war – immerhin. Da wir uns auch zur Medien-Szene zählen, kann ich die Absolution erteilen. 😉

          Tatsächlich tun die Medien nicht nur ihren Job, der heutzutage nichts mehr groß mit Journalismus zu tun haben muss, sondern Entertainment, sie erfüllen sogar mittlerweile willfährig den Willen der Bayern. Früher hat man nämlich die Abteilung Attacke geritten und durch Nebenschaupätze den Fokus von den Problemen gelenkt. Das machen heute die Medien schon ganz von alleine – man muss ihnen nur paar Brocken hinwerfen. In München ist man nämlich wahrscheinlich höchst unzufrieden mit der sportlichen Situation, lenkt davon aber durch das Geplänkel zwischen Flick und Brazzo ab, bei dem man nicht mal genau weiß, worum es denn überhaupt gehen soll. Schon durch das Ausscheiden im Pokal ist die Saison schon mal mit Makeln behaftet, jetzt droht auch noch das CL-Aus. Die Meisterschaft ist da doch längst Pflichtübung bei dem Vorsprung an Qualität in der Breite, die man dort hat (und dem Aufwand, den man dafür betreibt – wenn auch erwirtschaftet, schon klar).

          Und jetzt springen wir auch noch auf die Mähre… Die Sorgen dort würde ich in Nürnberg gern haben.

  • Die Leistung in Fürth als Maßstab. Sagte Valentini. Neues Mindset? Wie schon gegen Paderborn. Die Einstellung muss aber auch morgen stimmen. Unbedingt.

    Der Rest der Saison ist aufgrund der Spielausfälle, damit verbundenen Zwangspausen oder Quarantäne-Maßnahmen mit vielen Unwägbarkeiten verbunden. Inklusive garstiges Restprogramm. Bitte daher morgen den wichtigen Dreier holen!

    Bitte. Danke.

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