Auf Augenhöhe mit dem Tabellenletzten

Der 1. FC Nürnberg spielt im Auswärtsspiel bei den Würzburger Kickers 1:1 und muss damit noch zufrieden sein.

28. Spieltag 2020/2021 1 : 1
Der Club lässt seine Fans weiter ratlos zurück und macht die Wette auf den Spielausgang bei jedem Sportwettenanbieter spannend. Kaum wird – ob mal mit Glück oder auch Geschick – mal ein Erfolgserlebnis verbucht, wie zuletzt gegen Paderborn, folgt regelmäßig ein Rückschlag. Dabei ist das einzige, was konstant zu sein scheint, das niedrige Niveau.

Dabei führte der Gast nach 45 Minuten noch 0:1, wobei das Tor in seiner Entstehung schon fast synonym unter „mit gütiger Mithilfe des Gegners“ einzusortieren sein dürfte. Kaum 5 Minuten gespielt flankt der eigene Verteidiger quasi von der Eckfahne auf den jungen Nürnberger Angreifer Shuranov, dessen direkter Gegner auch noch das Hochspringen verweigert und der zum 0:1 einnicken darf. Nach 19 Minuten dann der Aufreger des Spiels, Mühl stoppt den Angreifer Munsy als letzter Mann mit dem Griff an die Schulter, was Schiri Reichel nur mit Gelb ahndet – eine mehr als umstrittene Entscheidung. Umgekehrt hätte man wohl vehement eine Rote gefordert.

Nach der Pause waberte das Spiel auf weiterhin niedrigstem Zweitliganiveau hin und her, der Club entweder nicht gewillt oder nicht in der Lage den Tabellenletzten mit der Führung im Rücken den Todesstoß zu versetzen. Am Ende führte das zu dem, was im Fußball schlichtweg dann meistens passiert: Zum Ausgleich. Zwar war der Freistoß, der zum Tor führt, wohl unberechtigt, das Verteidigen hätte man deswegen dennoch nicht einstellen müssen – Schäffler war beim Kopfballtreffer von Dietz mehr Begleitschutz als Gegenspieler. Nicht das erst erste mal in dieser Saison.

Zum Ende hin war Würzburg beim Stande eines Remis, das keinem so richtig helfen würde, bemühter und folgerichtig auch näher dran am Sieg, scheiterte aber letztendlich an den eigenen Unzulänglichkeiten, wie auch der FCN beim Ausnutzen der sich durch das erhöhte Risiko der Heimmannschaft bietenden Räume.

Durch den Kantersieg von Braunschweig im Parallelspiel beim VfL Osnabrück hat sich die Situation im Tabellenkeller nochmal bunt gewürfelt. Zwar hat der Club jetzt vermeintlich 7 Punkte RelVoSprung, Osnabrück hat allerdings noch ein Nachholspiel im direkten Duell mit Jahn Regensburg. Die Tabellenkostellation wäre dennoch durchaus geeignet auch das Remis als Erfolg zu verkaufen, faktisch überlagert das ganze aber doch die Enttäuschung über die Darbietung und das Ergebnis beim abgeschlagenen Letzten, den man nicht nur nicht besiegen konnte, sondern sogar noch Feldvorteile einräumen muss.

Das „Restprogramm“ des FCN ist hart, die Unwägbarkeiten so einer Situation gerade dem Club sicher wohl bekannt. Vor allem aber die erneut dargebrachte sportliche Leistung offenbarte erneut, dass die auch in diesem Spiel vom Moderator wie ein Mantra zitierte „Klasse im Kader des Club“ sich längst als Urban Legend entpuppt hat. Mannschaft und Kader des Club ist genau so „gut“ wie man das seit zwei Jahren auch faktisch spielt: Auf Augenhöhe mit den schwächsten Teams der zweiten Liga. Nicht mehr, hoffentlich aber auch nicht weniger.

95 Gedanken zu „Auf Augenhöhe mit dem Tabellenletzten

  • Tja, Matchday in meiner Wahhlheimat Würzburg: Kein Besuch von den Nürnberger Freunden, kein Sektempfang am Bahnhof, kein gemeinsames Frühstück im Alten Kranen, keine gemeinsames Erleben der Stadionatmosphäre, kein Kneipenbummel nach dem Spiel – einerseits hat man sich an die neuen Umstände fast schon gewöhnt, anderseits vermisse ich gerade bei Spielen wie dem heutigen das ganze Drumherum was für mich unabdingbar zum Fußball gehört. So bleiben nur die wehmütigen Erinnerungen an den Sonntag vor fast genau vier Jahren und die Hoffnung, dass der Club heute den nächsten Schritt in Richtung Klassenerhalt macht. Dazu sind drei Punkte nötig.

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  • Shuranov! Start nach Maß. Sauber. Jetzt auf dem Gas bleiben und nicht wieder eine Führung verspielen.

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  • Tja. Bitte Mühl unverzüglich auswechseln. Sicherheitsrisiko und gelb-rot Gefahr. Glück das es nicht glatt Rot gab. Das sind einfach unerklärliche individuelle Fehler.

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  • Mein Gott bin ich froh wenn Mühl nicht mehr beim Club spielt. Glück gehabt, dass er keine rote Karte gekriegt hat.

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  • Der dritte Ball hintereinander von Mühl landet beim Gegner. Wahnsinn, dass dieser Spieler immer noch von Anfang an spielt.

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  • Ja richtig, die Rückgabe war Scheiße und mit der gelben hat er Glück gehabt, aber ich bitte darum, das Basching jetzt zu unterlassen weil es einfach nur noch nervt!

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  • Seit der 15. Minute extrem fahrig was unsere Mannschaft da abliefert. Hoffentlich wird das nach der Pause besser.

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  • Was ist denn heute wieder mit der Truppe los? Ist wieder ein Rückfall in die planlose, uninspirierte Bolzerei mit schlechter Körpersprache und massig unforced errors. Wo ist die Galligkeit? Mühl, Geis, Schleusener…warum versucht es Klauss zum 100.Mal mit Schleuse? Nachdem bei ihm auch spielerisch nichts geht, wäre mir ein kopfballstarker Kämpfer wie Behrens viel lieber. Und bevor sich Mühl dilettantisch noch gelb-rot abholt, sollte Klauss Margreitter bringen.

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    • Finde es auch sehr, sehr mutig, wenn man Lukas Mühl nicht zur Halbzeit rausnehmen würde.

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  • Alle 3 Zweitligapartieren zur Pause 0:1 auf wen würde man wetten die Führung zu halten 😮

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  • Auch in der fünften Wiederholung sehe ich kein Foul von Mühl. Er hält ihn ja nicht mal fest, das Trikot bewegt sich gar nicht an der Stelle wo Mühls Hand ist. Ich weiß gar nicht, warum dann alle so vehement die rote Karte fordern. Das war eine klare Schwalbe!

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    • Geht mir ähnlich.
      Definitiv falsch ist die gelbe Karte.
      Entweder es ist ein Foul, dann ist es auch rot, oder es ist halt gar nichts.

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  • Schleusener ist nicht in der Lage den Ball mal über zehn bis fünfzehn Meter eng am Fuss zu führen. Da fehlt es an grundlegenden Fähigkeiten für einen Zweitliga-Profi. Darf man das hier noch schreiben?

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  • Ich frage mich immer, ob das Schleuseners Zwillingsbruder war, der in Sandhausen geknipst hat. So, wie der sich bei uns bewegt und Abschlüsse angeht, wirkt er, wie ein lustloser, nicht austrainierter, Amateur.

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  • Ein null zu zwei täte dem Spiel gut. So ist mir das zu wacklig, da kann immer mal einer durchrutschen. Warum jetzt allerdings Shuranov ausgewechselt wird und nicht Schleusener, kann auch nur der Trainer erklären.

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  • Ich begreife Klauss wie so oft einfach nicht: warum nimmt er mit Shuranov den einzigen Spieler mit sowas wie Torgefahr und Mentalität raus und lässt den Ausfall Schleusener weitermachen?

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  • Daumen drücken das wir diese drei Punkte irgendwie nach Hause bringen. Gut ist das wir defensiv bis dato nicht viel zulassen. Hoffentlich bleibt es so.

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  • Würde mich wundern, wenn wir das 1:0 ins Ziel bringen. Wir lassen uns immer mehr zurückdrängen, verlieren jeden Ball und beißen zudem viel zu wenig

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  • Noch nie so ein schlechtes Spiel im TV gesehen. Alles nur Zufall. Sollten eigentlich beide absteigen

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  • Hätte Borkowski nicht eingegriffen wäre es ein Tor von Margreitter gewesen. Klar bekommen wir gleich das 1:1

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  • War ja klar, dass eine Fehlentscheidung zum Gegentreffer führt. Selber schuld, wenn man zu wenig tut!

    Aber auch hier müsste eigentlich der VAR eingreifen dürfen, weil das ja direkt zur Torentstehung beiträgt, diese Fehlentscheidung.

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  • Man kann drauf wetten:
    Wenn der Club nicht das 2:0 macht, kriegt er kurz vor Schluss den Ausgleich.
    Gefühlt ist das so seit der Kreidezeit.

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    • Das ist Fußball zum abgewöhnen. Beide Mannschaften einfach grottenschlecht. Dieses Spiel hat keinen Sieger verdient.

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  • Vielleicht können wir noch irgendwie mit Hilfe des Schiedsrichters das 1:1 halten.

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    • Der war gut!
      Dove weiß doch gar nicht mehr was ein Tor überhaupt ist!
      Ich verstehe nicht, wieman ihn überhaupt noch spielen lassen kann, anstatt den jungen Spielern Einsatzminuten zu geben. Die sind wenigstens motiviert und kämpfen.

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      • Der ist mir immer noch lieber als Schleusener. Bei dem vermisse ich jede Art von Biss, er wirkt irgendwie zu weich.

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    • Ich höre das Spiel ja nur, aber irgendwie scheint der Club wieder so herumzubolzen wie man es von der Truppe so kennt.
      Hat man am TV auch den Eindruck?

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      • Gottseidank habe ich nur die letzten 20 Minuten sehen „müssen“…. das reicht glaube ich …schönen Restsonntag!

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      • Für mich, mit das schlechteste was diese Saison geboten wurde.
        Ich bin kein Freund von Kritik an einzelnen Spielern, aber bei Schleusener ist für mich auch der letzte Bonuspunkt aus der Relegation aufgebraucht.

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  • Das ist kämpferisch eine Frechheit! Wir bitten Würzburg, die weiß Gott spielerisch armselig sind, geradezu um das 2:1. Schäffler beim Ausgleich, Sörensen jetzt 2x, Geis grundsätzlich – wir stehen rum und lassen Würzburg agieren. Und dann bringt Klauss als I-Tüpfelchen das Kampfschwein Dovedan anstatt Behrens

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  • Das Remis entspricht den gezeigten Leistungen. Was ich nicht verstehen kann ist die Tatsache, daß für diese Mannschaft alles auf dem Silbertablett lag. Gute Ergebnisse zuletzt, frühe Führung, alles lief wie es nicht besser laufen konnte. Warum bekommt diese Truppe dann keine Sicherheit ins Spiel. Von Minute 15 bis 90 ein Fehlpassfestival, ein Feuerwerk technischer Unzulänglichkeiten. Verunsicherung als Grund kann dafür nicht her halten. Da fehlt dann doch vielleicht die letzte Geilheit, der absolute Wille das Maximum raus zu holen. Wir bleiben in der Verlosung, so viel steht fest.

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    • Frechheit dieser Auftritt. Profi Niveau nur auf Instagram. Schleusener…was hat der geleistet? Keinen Zweikampf, kein Abspiel, nichts..Blutleere Truppe. Dann lasst wenigstens Latteier und Co. ran. Vielleicht bringen due wenigstens ne Einstellung mit.

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  • Mit diesem Punktgewinn können wir leben, wir haben den Tabellenletzten auf Distanz gehalten

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  • Krampfmannschaft! Fußball als Krampfanfall (ich bitte alle Epileptiker*innen um Verzeihung, aber mir fällt nichts anderes mehr ein).
    Nach dem 1:0 waren die Kickers derart verunsichert und hinten unsortiert, da hätte man voll draufgehen und ihnen jeden Zahn ziehen müssen. Stattdessen grottet und krampft man bis zum Ende rum, so dass man mit dem einen Punkt fast noch gut bedient ist.

    Achtung: Relegationsplatz – sollte Osnabrück mal sein Nachholspiel gewinnen, was wahrscheinlich ist, da unerwartet und für den Club zum Nachteil – ist theoretisch nur noch vier (4!) Punkte weg. Und dann das Restprogramm…

    Immer diese Rasierklingensaisons! Das hält doch keiner mehr aus.

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    • @Zuckerpass:

      Volle Zustimmung zu deinen Ausführungen!

      Eine Korrektur ist allerdings angezeigt: Statt „Achtung: Relegationsplatz“ muss es „Achtung: Direktabstieg“ lauten. Der Vorsprung auf den vorletzten Platz beträgt theoretisch nur fünf Punkte. Bei noch zu vergebenden 18 Punkten und der offenbar nicht abstellbaren Pfeifenköpfigkeit unserer „Mannschaft“ ist ein Abstieg ohne Relegation absolut möglich.

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  • Donnerwetter, der Club trotzt dem Tabellenletzten einen Punkt ab.Die letzten 20 Minuten sahen ja ganz böse für die Rumreichen aus.
    Kein Quantum Trost: Gegen Kiel,Bochum,Heidenheim und Hamburg setzt es Kantersiege, aber leider nicht für uns und wenn Aue dann auch noch als Sieger vom Platz geht,steht dem Abstieg nichts mehr im Wege.

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  • Mir war es auch klar.
    Bin vom Team und Trainer enttäuscht.
    Flyeralarm hört beim DFB auf .
    SR Reichel Note 6.

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    • Also mir war klar dass es in der 2. Halbzeit viele Standards für Würzburg geben wird und die Wahrscheinlichkeit hoch dass SR Reichel alle 50/50 Entscheidungen für Würzburg trifft ,
      Das aus einer krassen Fehlentscheidung der Ausgleich fällt ist bitter.
      Würzburg zieht viele Fouls habe ich gestern geschrieben.
      SR Reichel /VAR Pfeifer war noch nie so schlecht.

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      • Mir ist klar, dass dein Fokus auf die Schiris ist, aber dieses Ergebnis und vielleicht sogar die Gesamtsituation an den Schiris festzumachen, ist doch schon sehr gewagt und könnte von außen betrachtet als das Ablenken von eigenen Ursachen interpretiert werden.

        Der Schiri hat – wenn überhaupt – eine Fehlentscheidung zu Ungunsten des Clubs getroffen und die führte zu einem Freistoß an der Grundlinie, den man gern auch einfach verteidigen darf. Die weitaus strittigere Entscheidung, die auch auf das Spiel weitreichende Folgen gehabt hätte, fiel zu Ungunsten des Gastgebers.

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        • Es ärgert mich sehr wie der FCN sich heute präsentiert hat und Intensität nur 2 Spiele da war.
          Mir ist schon klar dass des eine der Ursachen für die letzten Saisonen ist und der Absturz des FCN nicht am Schiedsrichtern fest zumachen ist.

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  • Mal eine Frage an die Experten in Sachen Torhüter : Muss Mathenia beim Ausgleich nicht raus kommen? Der Ball kommt am Fünfer runter.

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    • Ein richtig guter Torwart kommt da schon raus, würde es aber nicht als Torwartfehler ankreiden, da der Freistoß schon nahe am 16er und damit nicht lange in der Luft war und vom Tor weggeht. Da war insbes. Schäffler zu passiv und schläfrig

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  • Der Club hoppelt ins Ziel, die Kickers im die dritte Liga.
    Schön geht anders, aber da drauf kam es heute nicht an…

    Der Schiri macht zwei entscheidende Fehler.
    Mühl muss mit rot runter (auch wenn Munsy theatralisch selbstverletzend rollt) und (wieder!!) Munsy foult Sörenson, nicht umgekehrt, kein Freistoß zum Tor für die Kickers…

    (Kurz danach wieder Foul von Munsy, der am Rande des Platzverweises agierte.)

    Fazit:
    Das wird reichen für den Club. Es ist aber klar erkennbar, dass sie ihre Überlegenheit heute nichts ausgespielt haben…

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    • Welche Überlegenheit ?
      Bis zur 15. Minute geb ich dir Recht, aber danach war nix mehr mit Überlegenheit.
      Wie überlegen wären wir erst mit 10 Spielern gewesen ?

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  • Traurig ist, dass wieder einmal 2 Punkte verschenkt wurden. 2 Punkte, die zum Schluss dann fehlen könnten. Noch trauriger ist, dass das Siechtum wieder eingesetzt hat. Man dachte, jetzt geht es Schritt für Schritt aufwärts und muss feststellen, dass wir wieder da stehen, wo wir nicht hin wollen. Im sinnlosen Ballgeschiebe ohne Kampfeswillen und völlige Lustlosigkeit am Fußballspielen. Und sowas soll sich dann ein Fan noch anschaun und den Sonntag versaun? Lieber nicht. Dann solln sie allein rumbolzen, die Purschen, die unbelehrbaren.

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    • Ich halte es für einen glücklichen Punkt.
      Auch wenn ich weniger zu einem Foul von Mühl tendiere, ist es bei einem Pfiff rot und wir spielen nur noch mit 10 zu Ende.

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    • Konsequent wäre es , nach der Munsy/Sörensen-Szene wieder in die Verträge einzusteigen…

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  • Flyeralarm hat den Elfmeter gegen Halle also nicht mehr auf dem Schirm.
    Vielleicht zieht VW (Audi) mit FCI nach dem gestrigen Strafstoß für FCB II und wegen der Nachspielzeit
    bei einem Spiel im Juli 2020 bald nach.
    Absolut lächerlich.

    Antwort
    • Das ist in der Außendarstellung höchst unprofessionell damit täte sich Flyeralarm vor allem mit der Meta Botschaft „Entweder die Schiedsrichter entscheiden wie wir es uns vorstellen oder wir kündigen unsere Sponsorverträge beim DFB“ keinen Gefallen in der Fußballsprache würde man sagen ein klassisches Eigentor zumal sie sich mit der Veröffentlichung selbst in Zugzwang gesetzt haben.

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    • In der Tat, @michel andreas, absolut lächerlich. Ist ja klar, was das im Umkehrschluss heißen soll: Wir bezahlen – also haltet uns gefälligst in der Liga.

      Konsequent fände ich, wenn Fischer das Versagen seiner Untergebenen (Magath, Sauer, Schuppan, und der drei auf Schiele folgenden Trainer) eingestehen würde und sein Engagement bei diesem Verein beenden würde.

      Antwort
  • „Wir haben unsere Aktionen nicht gut ausgespielt, waren teilweise zu behäbig und sind dadurch auch nicht in den Strafraum gekommen. Wir wollten hier gewinnen, deshalb bin ich enttäuscht.“
    Gute Analyse, allerdings war das ja zu erwarten. Wenn man ohne Zehner spielt!

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  • Das war heute mal wieder gar nichts. Kollektive Arbeitsverweigerung ab der 15. Minute. Ungenügende innere Einstellung führte wohl dazu, dass unsere Truppe immer mindestens einen (Gedanken-)Schritt zu langsam war als die Gegenspieler. Auch Zweikampfverhalten unterirdisch: kein Pressing, keine Sprints, dafür aber hinreichend unnötige Fouls, weil man ständig den ballführenden Spieler nur hinterherlief. Wir hätten uns nicht beschweren dürfen, wenn Würzburg das Spiel zum Schluss noch gewonnen hätte. Die wollten im Gegensatz zu den unseren den Sieg einfahren, konnten dann aber aufgrund ihrer physischen Kondition nicht mehr. Verständlich, immerhin hatten die am Donnerstag noch ein Spiel in den Knochen. Unsere Führung war schon ein Geschenk, der Glubb hätte zudem nach Mühls Notbremse in Unterzahl spielen müssen. Danach kam von unserer Mannschaft einfach nichts mehr. Von der Trainerbank kamen auch keine weiterführenden Impulse. Rochade bei unseren Jungstürmern sowie bei unseren Chancentods in der 85. (!) Minute war das Einzige, was unserem Trainer einfiel. Bis auf Shuranov und Möller-Daehli können alle nach Hause gehen. Bin froh, wenn ich dieses Gegurke nächste Saison nicht mehr sehen muss.

    Antwort
  • Schon krass was Flyeralarm in Person Thorsten Fischer für ein niveauloses Theater veranstaltet. Jetzt hat es das Spiel heute ohne unser verschulden schon auf die Titelseite bei Bild Online geschafft. Und wen erwischt es mal wieder also bildlich Mühl 😮 … manchmal kann einem der Kerl schon leid tun. Die ganze Nation klotzt jetzt auf ihn.

    Ich habe ja vor dem Spiel eine kleine Welle gemacht wegen den Medien und dass einfach nicht alles geht, also hiermit ein weiteres Beispiel, dass die Mainstream Medien Flyeralarm so eine Bühne geben. Unvollständige Darstellung den unberechtigten Freistoß kurz vor dem Würzburger Ausgleich erwähnen sie nicht… niveaulos einfach.

    https://www.bild.de/sport/fussball/fussball/kickers-wuerzburg-flyeralarm-boss-kuendigt-millionen-vertraege-mit-dem-dfb-76027894.bild.html

    Wen Herr Fischer sponsort oder nicht ist seine Privatsache warum lassen sich alle vor diesen Karren spannen? Droht dann demnächst die Telekom oder Gasprom oder 1&1wenn die Schiedsrichter nicht gut pfeifen?

    Antwort
    • Wie @michel andreas schon geschrieben hat, ist der Flyeralarm-Verein überhaupt erst durch einen Witz-Elfer in Minute 93 im letzten Spiel gegen Halle aufgestiegen.

      Der Bild-Artikel ist ohne Zweifel tendenziös und zielt auf Emotionen ab – Bild halt. Allerdings findet die Würzburger „Main-Post“ ganz klare Worte in einem Kommentar zu Fischers peinlichem Verhalten. Zum Beispiel schreibt die „Main-Post“:

      „Fischer kann selbstverständlich frei entscheiden, wen er mit Sponsorengeld seiner Firma unterstützt. Nun aber hat der Kickers-Aufsichtsratsvorsitzende und Investor für einen Knall gesorgt, wie er es mitunter gerne tut. Klappern gehört zum Profifußball dazu. Und das tut Fischer nicht zum ersten Mal. Auch die Verpflichtung von Felix Magath als Fußball-Chef seines Unternehmens war letztlich eine Marketing-Maßnahme, um seine Firma deutschlandweit in die Schlagzeilen zu bringen. Mit Erfolg. Der ist den Kickers in dieser Saison verwehrt geblieben, daran tragen aber nicht nur die Schiedsrichter Schuld.“

      Antwort
      • Da hat er tatsächlich gewaltig überzogen – bekommt Würzburg im nächsten Spiel eine Entscheidung für sich, wird dem DfB vorgeworfen, dass man den Sponsor zurückholen will…da macht er sich einfach zu wichtig.

        Dennoch – ein wenig Lärm, hätte ich mir bei uns die ganzen Jahre auch gewünscht. Dann wären wohl Abstiege, wie beim Phantomtor nie passiert und wir hören vor Leipzig aufgestiegen.

        Antwort
        • Aber jetzt mal ganz im Ernst: Gibt es hier irgendjemanden, der bei Mühl ein Foulspiel gesehen hat?
          Der VAR hat sicher kein Foulspiel gesehen, sonst hätte er aufgrund klarer Notbremse zu roter Karte geändert. Bei dem Freistoß, der zum 1:1 führt muss man mal wieder fragen, wozu es diese unnützen Schiedsrichterassistenten überhaupt gibt. Das Einzige, was die noch Anzeigen ist, ob der Ball im Aus war oder nicht. Früher haben die viel mehr bei solchen Situationen eingegriffen.

          An alle Mühl-Kritiker: ihr könnt ja jetzt immer weiter draufhauen. Besser als Sörensen ist er im Schlaf.
          Freue mich, wenn er kommende Saison ohne die Kritikeridioten irgendwo schön durchstartet wie diverse andere Gescholtene…

          Antwort
          • Bin kein Mühl-Kritiker, er hat eine überzeugende Vorrunde gespielt. In den vergangenen Wochen aber war das unterm Strich nicht mehr überzeugend

            Ausgangspunkt der heutigen Szene war, dass Mühl den Ball zu Mathenia zurückköpfen wollte, dieser aber deutlich zu kurz geriet. Erst danach kam es zu der strittigen Aktion. Ein klarer Fehler von Mühl also, dass es überhaupt dazu kam, dass Munsy die Chance sah, an den Ball zu kommen.

            Im Übrigen kann man die Frage stellen, ob Munsy den Ball noch erlaufen hätte können. Oder ob nicht der schon an der 16-Meter-Linie stehende Mathenia früher am Ball gewesen wäre. Unter dieser Annahme nämlich wäre die Entscheidung von Schiri Reichel richtig gewesen. Na ja, okay, ist jetzt vielleicht weng konstruiert. 😉

            Antwort
          • Bin Mühl Kritiker.

            Habe letzte Woche geschrieben dass ich ihn für einen schwachen Zweitligaverteidiger halte und wollte über Mühl nichts mehr schreiben.
            Kritikeridiot ist gar nicht so schlecht.

            Robert Klauß sieht wie @ Ritter Lanzelott seine starken Leistungen und Mühl spielt immer.
            Heute wieder fehlerfrei und ich habe ja schon vor dem Spiel geschrieben wie Würzburger Karten und Standards ziehen.
            Hoffentlich geht es für den FCN gut aus und Mühl spielt nächstes Jahr 1. Bundesliga .

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          • Zum Mühl Foulspiel, also seine Hand ist ganz klar in Richtung an dem Gegenspieler /Schulter wie stark Mühl gezogen oder gezupft oder gestreichelt hat 🙂 kann man auf den Bilder natürlich nicht erkennen, aber dann wäre er selbst schuld, weil seine Hand gehört regulär dort nicht hin. Dann war es wenigstens ungeschickt. Zudem hat er sich selbst mit der Kopfballrückgabe in die Bretouille gebracht.
            Dennoch die Welle die Würzburg da veranstaltet halte ich dennoch für deplatziert.

            Antwort
  • Alexanders Spielbericht samt Überschrift trifft es sehr gut. In meinen Augen war es ein Charaktertest, den die Mannschaft nicht bestanden hat.

    Der „kicker“ spuckt in seinen Spieldaten eine Zweikampfquote von 66 zu 34 Prozent gegen uns aus. Dies scheint beschämend. Unsere sportliche Führung muss Mentalität dazuholen, die Mannschaft braucht ein anderes Mindset.

    Schiri Reichel war schwach, keine Frage. Unter dem Strich aber ein gerechtes Unentschieden in einem lausigen Spiel.

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  • Zur Überschrift, der HSV war nicht so gut wie wir und war nicht auf Augenhöhe mit dem Tabellenletzten, sondern hat in Würzburg verloren, ebenso Hannover diese Woche sogar im Heimspiel.

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    • …auch die Fortuna hat dort verloren bei Flyeralarm.

      Ergo: Umso höher der Etat, desto mieser scheinbar die Einstellung beim Tabellenletzten.

      Aber nicht nur da, auch insgesamt. Der HSV und die Fortuna müssten die Liga nach Herzenslust dominieren aufgrund ihres Etats, tun sie aber nicht. Und es würde nicht überraschen, wenn es der HSV trotz Terodde, trotz immenser Investitionen erneut versaubeutelt.

      Hannover 96 scheint das gleiche Trauerspiel wie bei uns zu sein – eine Mannschaft, die ob ihrer früheren Zusammenstellung zu oft antriebslos daherkommt. Im Derby gegen Braunschweig mal auf der Höhe, dann aber eine Heimniederlage gegen den Tabellenletzten.

      Allen vier Vereinen (FCN, HSV, F95, H96) möchte man am liebsten hinterherschreien: Hört auf die Trainer und Spielsysteme zu wechseln wie Unterhosen, bevor es zu spät ist! Baut was auf, zieht mal was durch.

      Schätze aber, dass Kocak in Hannover bald gehen muss. Und dass Thioune in Hamburg auch weggeschickt wird, falls der HSV erneut scheitern sollte. Vielleicht aber sind wir klüger geworden – notgedrungen.

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      • Das ist ein Grund warum ich sogar an einen Fürther Direktaufstieg glaube, der HSV wird es schon schaffen am Ende wieder alles zu vergeigen oder in der Relegation zu landen. Fürth hat es mental sicher auch einfacher, weil der Aufstieg dort nicht zur Erwartungshaltung zählt. Für Fürth ist es auch eher eine Bedrohung aufzusteigen, die Mannschaft jetzt wird so oder so erstmal zerfallen zumindest die Leistungsträger dann bin ich gespannt wie sie sich für die 1. Liga wieder aufstellen.

        Antwort
      • Hamburg spielt eine überaus mäßige Rückrunde. Das wird sehr spannend…

        Und der Club?
        Hat erst die letzten drei Spiele für passende Formation gefunden. Ist jetzt nicht alles gut, interne Mannschaftsstruktur (Führungsspieler, Kreativspieler,…) und Intensität bzw. Einstellung bleiben Baustellen.
        Aber eine weniger (Formation gefunden, durchziehen!) bedeutet eben auch, ein Puzzleteil wieder an die richtige Stelle gebracht.
        Um den Klassenerhalt mache ich mir keine Sorgen mehr.
        Das schwere Restprogramm entpuppt sich bei genauem Hinsehen auch als nicht so unlösbar als könne man da nicht ein paar Punkte sammeln.
        Wie die letzten Spiele auch.

        Was wäre das für eine Klasse Story: Der Club schlägt Hamburg und leistet Nachbarschaftshilfe für den Fürther Direktaufstieg…

        Antwort
        • Wäre schön, wenn Du Recht hättest, und wir uns keine Sorgen mehr machen müssten. Bin auch weiterhin guter Dinge, aber…

          …was weiß ich schon. Am 29. Mai 1999 hab ich sämtlichen Prognosemut eingebüßt, was Abstiegskämpfe anbelangt. Da passieren Dinge, die meine Fantasie übersteigen. Und jedes Worst-Case-Szenario toppen.

          Ich hab noch die Worte im Ohr: „Frank, das ist ein scheiss Puzzle, was sich da gerade zusammensetzt. Wir werden absteigen. Ich geh schon runter und drink Bier.“

          Und mein dämliches, naives Kichern hab ich auch noch im Ohr. Und der Mann vor mir im 2er Block, mit dem Kopfhörer, zuckte in dem Moment erneut zusammen – Tor für Frankfurt.

          Geschafft ist es, wenn es amtlich ist. Und, ja: Pferde kotzen tatsächlich vor der Apotheke. In Nürnberg tun sie das.

          Antwort

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