Schon wieder souverän – Analyse zu Heidenheim #FCN #FCNFCH

Analyse zu 1. FC Nürnberg – 1. FC Heidenheim 3:1 (2:1) – Der FCN lässt sich auch durch einen zwischenzeitlichen Ausgleich nicht aus der Ruhe bringen und gewinnt dank sehr souveräner Zweiter Halbzeit mit 3:1.
1. Aufstellung und Formation
2. Das Spiel in drei Grafiken
3. Einordnung
4. Kennzahlen
5. Stimmen
6. Noten

1. Aufstellung und Formation

Robert Klauß veränderte die Startelf im Vergleich zum Spiel in Aue unter der Woche auf einer Position: Statt Dennis Borkowski durfte Nikola Dovedan gegen seinen Ex-Club von Beginn an spielen. Dovedan ersetzte Borkowski dabei positionsgetreu, spielte also als zweiter Angreifer neben Erik Shuranov. Im Kader gab es darüber hinaus kleine Veränderungen: Lukas Mühl, in Aue in den letzten Minuten eingewechselt, fehlte mit muskulären Problemen. Damit gesellte sich der Innenverteidiger zur langen Liste der Angeschlagenen nach einer Saison ohne Winterpause: Manuel Schäffler (Innenbandanriss im Knie), Fabian Schleusener (Muskelfaserriss im Hüftbeuger) und Pius Krätschmer (Muskelfaserriss im Oberschenkel) können noch auf eine Rückkehr in dieser Saison hoffen. Für Noel Knothe (Sprunggelenksverletzung), Felix Lohkemper (Knochenödem) und Pascal Köpke (Kreuzbandriss) ist die Saison beendet. Ein anderer Langzeitverletzter stand dagegen erst zum zweiten Mal überhaupt beim FCN und zum ersten Mal in dieser Saison im Profikader: Paul-Philipp Besong.

Der Club begann forsch, setzte Heidenheim sofort unter Druck und spielte das inzwischen schon gewohnte aggressive und frühe Pressing. Bereits nach einer Minute erlief Geis im Zuge dieses Pressings einen schlampigen Pass von Heidenheims Torwart Müller. Der Ball landete in der Folge bei Dovedan, der von Busch ungeschickt gefoult wurde. Den Freistoß fast an der Eckfahne führte Geis direkt auf den kurzen Pfosten aus. Er überraschte Kevin Müller damit so sehr, dass der Keeper der Gäste den Ball erst hinter der Linie zu fassen bekam und ihn dann auch noch ins Tor abwehrte. Ein Beginn der den Club in seiner Herangehensweise bestärkte.  Fünf Torabschlüsse in den ersten 17 Minuten, außer Geis‘ Freistoß alle aus Kombinationsspiel in und am Strafraum entstanden, sprachen eine deutliche Sprache. Heidenheim hatte zu diesem Zeitpunkt noch keinen Torschuss.

Das änderte sich in der 18. Minute, als Kleindienst sich auf der rechten Nürnberger Abwehrseite gegen Valentini und Margreitter durchsetzte und dann flach nach innen gab. Handwerker fälschte die Hereingabe so ab, dass Sessa den Ball nur an den Pfosten grätschen konnte. Die Kugel blieb aber im Spiel und Kühlwetter nahm sie auf. Beim anschließenden Dribbling trat Handwerker dann Kühlwetter auf den Fuß. Es gab Elfmeter, Kleindienst verwandelte. Der Club schlug aber fast postwendend zurück. Nach einer zunächst abgewehrten Ecke von Geis nahm der Schütze den Ball wieder auf, flankte ihn mit Hilfe einer Abfälschung von Kühlwetter an den langen Pfosten zu Nürnberger. Dieser jagte das Spielgerät ins lange Eck. Ein wenig später hatte Heidenheim nach einer Ecke, unter der Mathenia hindurchsegelte, die Chance zum erneuten Ausgleich, doch Kleindienst wählte den umständlichen Abschluss mit der Hacke und so konnte Sørensen den Ball ohne Probleme klären.

Kurz danach reagierte Frank Schmidt erstmals, wechselte den bereits verwarnten Leipertz aus und brachte Thomalla. Hatte man vorher immer zwischen 3-1-4-2 und 4-4-2 mit Raute gependelt, spielte sich nun ein festes 4-4-2 mit Raute ein, Kühlwetter, der vorher als Stürmer agiert hatte, rückte in die Raute, Thomalla war nun zweiter Angreifer. Heidenheim war dann insgesamt etwas besser im Spiel, der FCN schaffte es aber, sie weitgehend in ungefährliche Zonen zu lenken, der einzige Torschuss bis zur Halbzeit war ein Kopfball von Sessa übers Tor. Der Club blieb seinerseits in dieser Phase bis zur Pause ohne eigenen Abschluss. Man neutralisierte sich weitgehend. Heidenheim war zwar deutlich näher am Clubtor, schaffte aber eben auch keine Abschlüsse.

Schmidt war weiter unzufrieden, brachte mit Schnatterer und Schimmer, die Sessa und Mohr ersetzten noch in der Pause weitere frische Kräfte. Dennoch war es der FCN der schwungvoller aus der Kabine kam. Ein schön herausgespielter Angriff über Margreitter, der sich im Duell behauptete, Krauß und Møller Dæhli, endete bei Dovedan, der aber nur ein Schüsschen neben das Tor abgeben konnte. Wenig später lief es dann besser. Valentini flankte aus dem Halbfeld lang auf Dovedan, der sofort nach innen gab. Dort nahm der mitgelaufene Sørensen den Ball auf und legte ihn – etwas unfreiwillig – so vor, dass Krauß auf den Ball drauf lief und ihn ins lange Eck hämmerte.  

Der Treffer war ein Wirkungstreffer, Heidenheim kam zwar noch zu sporadischen Angriffen, aber außer einem zu zentralen Freistoß (70.) und einem Fernschuss (89.) kam nicht mehr viel an gefährlichen Situationen. Der Club dagegen kam zu weiteren guten Gelegenheiten: Hack chippte einen Ball übers Tor. Einen durch einen schön antizipierten Ballgewinn von Handwerker eingeleiteter Angriff über den inzwischen eingewechselten Borkowski spielte der Club nicht gut aus, so dass nur ein Fernschuss von Krauß zu Buche stand. Dovedan hatte aus dem Spiel und per Freistoß zwei Schusschancen. Die Fülle an Gelegenheiten und vor allem auch die Tatsache, dass sie herausgespielt wurden, zeigen auch die spielerische Überlegenheit des FCN.

Diese wurde auch durch eine Reihe von Wechseln nicht geringer: Borkowski und Hack waren für Shuranov und Nürnberger gekommen. Das veränderte die Raute so, dass nun Hack die Zehn übernahm und Møller Dæhli auf die linke Halbposition rückte. Der Norweger wurde dann seinerseits nach 78 Minuten von Latteier ersetzt, der ebenfalls auf der linken Halbposition blieb, die rechte übernahm Behrens, der für Krauß ins Spiel kam. In der Nachspielzeit durfte sich dann Rosenlöcher noch ein paar Minuten probieren, er kam für Dovedan. In dieser kurzen Zeit dezimierte sich Heidenheim dann auch noch selbst, der eingewechselte Schimmer musste nach einem Foul an Margreitter vom Platz.

 

2. Das Spiel in drei Grafiken

Grafik 1 vergleicht die Balleroberungen des FCN und des FCH. Dabei sieht man, dass Club viel häufiger den Ball in der gegnerischen Hälfte eroberte (37-mal) als Heidenheim (24-mal) und sogar doppelt so häufig (16-mal) als Heidenheim im eigenen Angriffsdrittel. Damit ist die Aggressivität und das intensive Pressing des Clubs, einerseits visualisiert und andererseits auch validiert. Heidenheim hatte immer wieder Probleme damit in Ruhe aufzubauen. Die geringe Passquote der Gäste bei Pässen für Raumgewinn (64%) ist auch ein Zeichen dafür, wie sehr der Club Heidenheim unter Druck setzte. 

Grafik 2 stellt wieder einmal die Passnetzwerke gegenüber. Wichtig sind dabei einerseits die Prozentsätze über den einzelnen Zonen. Der Club spielte 32% seiner Pässe in seinem Angriffsdrittel also im Bereich bis zu dreißig Meter vom Heidenheimer Tor weg. Heidenheim dagegen spielte nur 22% seiner Pässe im eigenen Angriffsdrittel, aber 36% in der Zone vor dem eigenen Tor. Andererseits lässt sich auch die Linkslastigkeit des Spiels des FCN dadurch gut herausheben. Wie sein Foul vor dem 1:0 zeigte und auch viele kleine andere Wackler: Das Attackieren von Rechtsverteidiger Marnon Busch war auf jeden Fall eine gute Herangehensweise.

Grafik 3 zeigt die Dribblings des FCN. Der Club hatte bei den Dribblings gegen Heidenheim eine ordentliche Erfolgsquote von 50%. Auffällig ist aber auch hier, wie viele Dribblings auf der linken Angriffsseite des Clubs gewonnen wurden. Etwas, das sich erst spät im Spiel änderte und dann zum Teil sogar erst durch den Wechsel von Busch zu Rittmüller begründet war. Busch konnte in 74 Minuten nur ein einziges Dribbling aufhalten. Des Weiteren zeigen Ort, Quote und die Anzahl der Dribblings auch das gestiegene Selbstvertrauen beim FCN.

3. Einordnung

Am 7. März zuletzt verloren, seit dem grausamen Januar insgesamt nur zwei Niederlagen, dazu zehn Punkte aus den letzten vier Spielen. Der Sieg gegen Heidenheim, der die theoretische Abstiegschance nun wirklich auf ein kaum merkliches Minimum schraubt, ist in vielerlei Hinsicht die logische Kulmination der Entwicklung der letzten Wochen. Der FCN ließ sich von einem dummen Ausgleich nicht aus der Bahn werfen, spielte aggressives und situativ sinnvolles Pressing und nutzte seine Chancen. Zugleich verteidigte er weitgehend souverän und hielt einen Gegner aus der erweiterten Spitzengruppe über weite Strecken vom eigenen Tor fern.

Die neu erlangte Stärke des FCN rührt dabei weitgehend tatsächlich aus der taktischen Veränderung seit dem Derby gegen Fürth. Die Raute animiert zu höherer Intensität – so absolvierte der Club gegen Heidenheim tatsächlich 30 Sprints mehr als das über die Saison gesehen sprintfreudigste Team der Zweiten Liga. Sie bringt aber auch die Stärken der vier Rautenspieler zum Tragen und steht und fällt damit auch mit der Besetzung der Raute; nicht ohne Grund war das einzig schwache Spiel in der Raute das Spiel ohne Fabian Nürnberger. Geis‘ Übersicht und Fähigkeit tiefe Pässe zu spielen, flankiert von zwei aggressiven Arbeitern, die im Verbindungsspiel ihre Vorzüge haben, sorgt für Stabilität. Krauß arbeitet dabei noch mehr gegen den Ball, Nürnberger unterstützt Møller Dæhli im Offensivspiel. Der Norweger ist gleichzeitig erster Spieler im Pressing und offensiver Freigeist, der mit Blick und Dynamik Räume öffnet. 

Robert Klauß und seinem Team ist es gelungen, zu sehen, dass die Fähigkeiten der Spieler so am besten zur Geltung kommen und hat die Formation dergestalt verändert. In den letzten beiden Spielen kam durch die Verletzung von Manuel Schäffler noch ein anderer Faktor hinzu: Das Spiel nach vorne wurde flacher und damit auch weniger ausrechenbar. Es bleibt abzuwarten, ob Schäffler – sofern er überhaupt wieder fit wird – in dieser Saison (und auch in der nächsten) überhaupt noch viel zum Zuge kommen wird.

Auf der anderen Seite tritt nun die Frage in den Vordergrund, wie man die positive Entwicklung im Mittelfeld, die auch mehr offensive Gefahr zur Folge hat, konservieren kann: Fabian Nürnberger hat eine Ausstiegsklausel im Vertrag, der SC Freiburg verbrieftes Interesse. Mats Møller Dæhli ist zwar mit Kaufoption ausgeliehen, doch selbst wenn der FCN sich entscheidet, diese zu ziehen, muss der Spieler noch dem Transfer zustimmen und sich mit dem FCN auf einen Vertrag einigen. Johannes Geis wird Wunsch und Wille zur Veränderung nachgesagt und Tom Krauß ist zwar bis 2022 ausgeliehen, aber eben auch nicht länger. Das macht die Kaderplanung schwer, auch weil in der Defensive noch viel größere Lücken durch die Abgänge in der Innenverteidigung entstehen und zusätzlich Bedarf für Konkurrenz für die Stammaußenverteidiger angemeldet wurde.

Der Fokus dürfte in den kommenden Wochen sich daher vom Spielfeld weg in die Geschäftsstelle bewegen. Denn jetzt werden die Weichen für die kommende Saison gestellt. In der aktuellen ist das Minimalziel geschafft, die kommenden vier Spiele können aber natürlich den Gesamteindruck verbessern.

4. Die Kennzahlen

Nürnberg   Heidenheim
3 Tore 1
1,09 expected Goals 0,84 (+0,76 Elfmeter)
1,02  Post-shot expected Goals 1,11 (+0,81 Elfmeter)
14 Schüsse 8
6 Schüsse aufs Tor 4
19,8 Schussentfernung (Ø, m) 13,7
3 Ecken 4
6 Freistöße 1
9 Fouls 14
9,4 PPDA 10,1
6,8 Challenge Intensity 5,8
15 Spieltempo 17,4
14 Ballbesitzphasen (geg. Strafraum) 14
00:14 Ballbesitzdauer (Ø) 00:13

*Alle Daten stammen von Wyscout. Benutzung der Daten von Wyscout unter der Journalistenlizenz des Anbieters.Die Terminologie von Wyscout wird in diesem Glossar erläutert.

5. Die Stimmen

Robert Klauß: „Wir sind sehr zufrieden mit dem Auftritt und dem Ergebnis. Die Art und Weise freut uns. Wir haben uns viele Torabschlüsse herausgespielt. Es freut mich, dass wir auch Standardtore erzielt haben, daran arbeiten wir sehr viel. Wir können aus dem Spiel viele positive Dinge mitnehmen. Wir hatten eine gute Intensität, haben Heidenheim gut in Schach gehalten, was nicht einfach ist. Obwohl wir den Ausgleich kassieren, sind wir gut damit umgegangen und haben uns wieder belohnt. Wir sind nicht passiv geworden, sondern haben auf das dritte Tor gespielt. Es gibt sicher kleine Details, die wir verbessern können, da dürfen wir nicht selbstzufrieden werden und wollen demütig bleiben.“

Frank Schmidt: „Das war eine verdiente Niederlage für uns heute. Glückwunsch an Robert und den Club zum Sieg heute. Wir hatten einen schlechten Start, das kann man nicht anders sagen. Das war ein klarer Torwart-Fehler. Trotzdem hat es die Mannschaft dann ausgebügelt. Dennoch hat es nicht dazu beigetragen, dass wir ein gutes Spiel gemacht haben, wir sind nämlich wieder in Rückstand geraten. Wir haben am 2:2 geschnuppert, was dann kam, war aber nicht gut. Der Club war besser und griffiger. Uns hat eine Handlungsschnelligkeit gefehlt, der Club hat ein gutes Pressing gespielt und hat uns nicht mehr groß zu Torchancen kommen lassen.“

Johannes Geis: „Beim Freistoß habe ich es einfach mal probiert. Schön, dass er reingegangen ist. Das Tor hat uns dann Sicherheit gegeben. Die Mannschaft wächst von Spiel zu Spiel. Wenn man so spielt wie wir in den letzten Spielen, dann gibt einem das Selbstvertrauen. Dann gelingen auch spielerische Dinge. Wir haben hart dafür gearbeitet. Die Situation hat sich etwas entspannt. Jetzt kommen schöne Spiele gegen die Top-Teams. Da werden wir uns neu beweisen müssen.“

Kevin Müller: „Da brauchen wir nicht drum herum reden: Mein erster Ballkontakt ist einfach sehr schlecht. Ich wollte zu Andi Geipl passen, spiele aber komplett an ihm vorbei und dadurch kommt es erst zu der Freistoßsituation. Mit dem Freistoß hätte ich es ein bisschen begradigen können, aber das war nochmal desolat von mir. Wenn du dann natürlich nach anderthalb Minuten mit 0:1 hinten liegst durch so einen Doppelfehler, tut mir das einfach unglaublich leid für die Mannschaft. Ich weiß, dass es dann sehr schwer ist, dagegen zu arbeiten und dem Rückstand hinterher zu laufen. Das ist schade. Wir kommen mit dem 1:1 wieder ein bisschen zurück, bekommen aber relativ schnell das 1:2. Der Trainer hat es vorhin schon gesagt: Wir haben vollkommen verdient verloren.“

Enrico Valentini: „Es war heute eine sehr gute Leistung. Wir haben es wie schon in Aue sehr stabil gemacht und nach vorne sogar noch etwas besser. Wir haben lange den Rucksack aus dem letzten Jahr mit uns herumgetragen. Den haben wir mit dem Derby in Fürth komplett abgelegt. Die Spiele, die jetzt kommen, werden etwas Besonderes. Ab jetzt macht’s Spaß. Für die Gegner geht’s noch um viel und haben ein bisschen Druck. Wir haben heute gezeigt, dass wir mit den Mannschaften von oben mithalten können.“

Andreas Geipl: „Wir haben uns hier deutlich mehr vorgenommen, haben aber in der ersten Viertelstunde nicht das auf das Feld gebracht, was wir uns vorgenommen haben. Wir gehen durch ein kurioses Tor in Rückstand, als wir erst im Spielaufbau einen Fehler machen und dann ein Freistoßtor aus einem spitzen Winkel kassieren, das so eigentlich nicht fallen darf. Trotzdem haben wir weiter gemacht, den Ausgleich erzielt und sind dran geblieben. Wir bekommen dann aber wieder ein Standardgegentor nach einem zweiten Ball, der ins lange Eck einschlägt. Wir sind das ganze Spiel über nicht so in die Zweikämpfe gekommen und waren immer einen Schritt, auch im Kopf, zu langsam. Wir hatten zwar vorne noch Chancen, aber das war auch nichts Halbes und nichts Ganzes. Deswegen haben wir heute verloren.“

6. Die Noten 

Spieler CU-Note Kicker NZ BILD SofaScore
Christian Mathenia 3- 3 3 3 6,5/10
CU-Urteil: Massiver Fehler vor Kleindiensts Chance nach der Ecke, sonst sicher.
Enrico Valentini +4 4 4 4 6,3/10
CU-Urteil: Viele kleine Fehler, dazu ein gewichtiger, der im Elfmeter mündet, nach vorne aber ganz ordentlich, inklusive Einleitung des 3:1.
Asger Sørensen 2 3 2,5 2 7,3/10
CU-Urteil: Rettete gegen Kleindiensts Hacke, legte das 3:1 und verteidigte hinten weg, was ging. Gewann alle Kopfballduelle.
Georg Margreitter 3 3,5 3 3 6,8/10
CU-Urteil: Ließ sich vor der Elfmetersituation von Kleindienst austanzen. Verteidigte sonst aber weitgehend umsichtig.
Tim Handwerker 4 3,5 4 4 7,3/10
CU-Urteil Die Flanken waren einmal mehr ein Graus, dazu ungeschickt einen Elfmeter verursacht. Immerhin ab und zu mit Übersicht beim Abfangen von Bällen
Fabian Nürnberger 2- 2,5 2 2 7,5/10
CU-Urteil Ein Tor, kaum Fehlpässe, viel Dynamik. Guter Auftritt.
Johannes Geis +2 2 2 2 8,1/10
CU-Urteil: Tor, Vorlage, schöne Seitenverlagerungen, tiefe Pässe und viele Balleroberungen. Eines seiner besten Spiele im Clubtrikot.
Tom Krauß 2 2,5 2,5 2 7,6/10
CU-Urteil: Terrier mit Torerfolg. Krauß zwang Heidenheim immer wieder ins Duell und eroberte mehr Bälle in der gegnerischen Hälfte als alle anderen.
Mats Møller Dæhli 2- 3 2,5 2 6,9/10
CU-Urteil: Seine Dynamik und Ballführung beschäftigte immer wieder die Heidenheimer. dazu wichtige Erfolge im Pressing.
Erik Shuranov 4 4,5 4,5 4 6,5/10
CU-Urteil: War bemüht und warf sich auch in die Duelle, setzte sich aber zu selten durch und hatte ab und zu Aussetzer im Verbindungsspiel.
Nikola Dovedan 3- 4 3,5 4 7,0/10
CU-Urteil: Bekommt etwas Sonderpunkte für die Beteiligungen am 1:0 (Foul an ihm zum Freistoß) und 3:1 (Vorlage zur Vorlage), sowie seinen Freistoß an die Latte. Im Spiel war er oft gedanklich zu langsam und zweikampfschwach.
Robin Hack 2 6,3/10
CU-Urteil: Kam in der 71. Minute für Shuranov: Schöne Laufwege und hohe Agilität.
Dennis Borkowski  4 7,0/10
CU-Urteil: Kam in der 71. Minute für Nürnberger: Holte Dovedans Freistoß heraus, war sonst präsent, aber nicht auffällig
Hanno Behrens 6,6/10
CU-Urteil: Kam in der 77. Minute für Møller Dæhli, warf sich in viele Duelle, setzte sich aber selten durch.
Tim Latteier 6,7/10
CU-Urteil: Kam in der 77. Minute für Krauß. Arbeitete nach hinten gut mit und spielte keinen Fehlpass
Linus Rosenlöcher -/10
CU-Urteil: Kam in der 94. Minute für Dovedan und damit zu spät für eine Einschätzung.

52 Gedanken zu „Schon wieder souverän – Analyse zu Heidenheim #FCN #FCNFCH

  • Von wem wird Geis das nachgesagt? Und bei Nürnberger besteht gar keine Chance mehr? Besteht irgendeine bei Krauß?
    Achmann.

    Antwort
    • Zum einen von der Bild, zum anderen aber auch von anderen im Umfeld (inklusive Beraterwechsel, der halt oft auch eine andere Veränderung einschließt). Nürnberger kann schon noch bleiben, aber man muss natürlich auch irgendwie Geld machen, wenn man bspw. MMD fest verpflichten will. Krauß wird sicher nicht über 2022 hinaus bleiben, es sei denn man steigt 2022 auf und bietet dadurch mehr Perspektive. Andererseits dürfte er bei Aufstieg 2022 nicht unbeteiligt sein und dann wahrscheinlich auch wieder höhere Weihen anstreben. Kaufen ist wahrscheinlich erstmal utopisch.

      Antwort
      • Flo, für wie wahrscheinlich hälst Du denn das Szenario mit dem Wechsel von Klauß zurück nach Leipzig, wenn Nagelsmann zu den Bayern geht?

        Antwort
        • Ich habe keine Innensicht, aber ich wäre sehr verwundert. Leipzig holt normal nur Leute, die Erfolge vorzuweisen haben. Sie haben ja selbst genug Feeder-Clubs, Nagelsmann hatte zwar nichts gewonnen aber mit Hoffenheim schon in den Regionen gespielt, in denen sich Leipzig auch sah.

          Auf einer erweiterten Liste wird Klauß sicher stehen, aber der Wechsel käme eindeutig zu früh. Salzburg wäre der Verein dem ich es viel eher zutrauen würde, nur da stellt sich die Frage, ob man nach Österreich geht, wenn man schon 2. Bundesliga trainiert. Ich würde schätzen nein, selbst wenn man sich dort international in die Auslage spielen kann.

          Antwort
    • Was man will ist immer eine Seite der Medaille, in den letzten beiden Saisons war Geis nicht gerade ein Topperformer, da muß er erstmal einen besseren Vertrag finden als er aktuell hat noch dazu in Corona Zeiten. Sein Marktwert mit 1,6 Mio ich wüßte nicht wer das aktuell zahlen sollte für ihn. In Köln wurde er ja auch aussortiert mit der Begründung zu langsam für die 1. Liga. Also wohin soll er denn gehen? Mit Hinblick auf das Vertragsende 2022 jetzt nach der Saison muss etwas stattfinden ist auch klar, nur ich denke auf dem finanziellen Level ist der FCN für ihn nicht die schlechteste Option für eine evtl. Verlängerung, wenn der Verein das auch will.

      Antwort
  • Schöne Analyse nach noch schönerem Spiel!

    Ich hatte es ja unterm Spiel schon kommentiert: ich glaube, dass die Mannschaft jetzt ihren Stil gefunden hat. Ein bisschen haben wir uns das von Fürth abgekupfert. Wenn wir jetzt auch noch genauso starke Außenverteidiger hätten wie die Kleeblätter, könnten wir auch eine Spitzenmannschaft sein.

    Da muss man auch unseren Trainer loben, dass er fähig ist, die Stärken und Schwächen einer Mannschaft zu analysieren und seine Taktik entsprechend anzupassen. Das unterscheidet ihn von anderen Hoffnungsträgern in der Vergangenheit wie zum Beispiel auch Köllner und Verbeek.

    Antwort
    • Immerhin ist Köllner mit einer limitierten Mannschaft, deren „Baustellen“ anschließend nicht behoben wurden, in die BuLi aufgestiegen.
      Hätte Robert Klauß mit diesem Kader in der 1. Liga spielen müssen, dann hätte auch er analysieren und seine Taktik anpassen können, wie es ihm vorschwebte – er wäre trotzdem abgestiegen.
      Nicht alles was hinkt, ist auch ein Vergleich.

      Antwort
      • Der Aufstieg von Köllner war blitzsauber, keine Frage. Auch kann man nur spekulieren, was Klauss gemacht hätte. Aber Tatsache ist, dass Köllner in der Bundesliga seine Taktik nicht angepasst hat. Ob es geholfen hätte, kann man wiederum auch nur spekulieren. Aber den Versuch wäre es schon wert gewesen.

        Antwort
  • Ich finde es auch bemerkenswert, dass alle Tore diesmal vom defensiven Part des Mittelfelds geschossen wurden. Die Tatsache, dass jeder bei uns Tore schießen kann, macht uns viel schwerer ausrechenbar.

    Antwort
  • Es war das schönste Spiel der Saison und der letzte nötige Mosaikstein für den Turnaround, auch in Sachen Selbstvertrauen.

    Bezeichnend, dass der Systemwechsel auf alle drei 6er rein, den RK vollzog, über die letzten Spiele die nötige Stabilität gab und heute eben diese 3 die Tore erzielten.

    Alle 3 6er treffen und Freigeist MMD wirbelt.

    Ich freue mich auf die letzten 4 Spiele und bleibe bei meiner Prognose: 45 Punkte sind drin.

    Antwort
  • vlt nicht 45, aber mindestens einen Punkt sollten wir tatsächlich noch machen – Sandhausen 4:2 …

    Antwort
    • Gut, dass wir uns nicht mehr auf die Schwäche von Sandhausen verlassen müssen. Die scheint im Saison Endspurt auszufallen…

      Antwort
    • Ach doch.
      45 hat was Zielgerichtetes, Ambitioniertes und ist durchaus realistisch.
      Mit Klassenerhalt im Rücken und ohne Druck geht da noch was.
      Und siehe da, die können es doch…

      Also: Daumen drücken!

      Und gibt einen wundervollen Support für Fürth.

      In der dritten Liga kämpft Bayern II gegen den Abstieg und es könnte am letzten Spieltag ein Entscheidungsspiel zwischen Ingolstadt und 1860 um den Aufstieg geben…

      Antwort
      • Der Elfmeter von SR Schmidt für Ingolstadt gestern gegen Zwickau war ein unglaubliches Geburtstagsgeschenk für Oral .

        Antwort
  • @ Florian.
    Schöne Analyse zu schönem Match.

    Der Jahn heute mit 32 (!) Fouls gegen HSV.
    Gab es noch nie ,oder ?

    Antwort
    • Also ich hab jetzt nur mal überflogen. Ich komm auf ein paar Spiele (Kolumbien gegen Brasilien 2014 mit 30 Fouls von Brasilien, Getafe kommt ein paar mal auf 29), die nah dran sind, aber 32 hab ich auf die Schnelle nicht gefunden.

      Antwort
      • Rekordwerte in der 2. Bundesliga mit SR Heft dem Jahn und HSV und das an einem Spieltag wo der FCN zu 99% die Klasse gehalten hat.
        Danke @Florian.

        Antwort
  • @Optimist.
    Sorry habe erst jetzt gelesen was Du geschrieben hast aber die Frage an Florian war so dringend
    und Hauptsache wir sind einer Meinung.

    Antwort
  • Zuletzt rd 39 Punkte hatten wir im Jänner 2018.
    Einem 0:1 (Ewerton) in Köpenick folgte ein 4:1 Heimssieg gegen Aue.

    Antwort
  • Klasse Analyse mal wieder! Ein wirklich tolles Spiel, ist man gar nicht mehr gewohnt vom Glubb.

    Schade aber, dass man leider nicht sagen kann „da freue ich mich auf die nächste Saison“, da wohl recht viele gehen werden – und vor ein paar Wochen haben wir noch einen „nötigen Umbruch“ gefordert.

    Gut, jedem (Neu-)Anfang wohnt ein Zauber inne, hoffentlich geht es mit dem FCN weiterhin bergauf!

    Antwort
    • Ich habe da recht viel Vertrauen in Hecking & Klauß, Rebbe kann ich noch nicht beurteilen. Aber bei den beiden erstgenannten kann man ja schon erkennen daß die neuen Personalien, Spieler gut greifen. Ich mache mir daher keine Sorgen vor der nächsten Saison erhoffe mir wieder einen Schritt nach vorne. Allerdings ohne gleich wieder zu viel zu wollen, das wird ein sehr starke 2. Liga kommende Saison. Gefallen würde mir oberes Drittel immer so in Lauerstellung. Das kommen und gehen ist in guten Händen.
      Der FCN fängt wieder an Spaß zu machen. Das Sahnehäubchen wäre natürlich auch wieder mit Zuschauer.

      Antwort
  • Die U19- und U17-Bundesligen werden abgebrochen und annuliert, es gibt keine Absteiger, Aufsteiger soll es aber schon geben. Werden die dann in der kommenden Saison mit jeweils 17 Mannschaften gespielt?
    Und mit wie vielen Absteigern dann, man wird doch wahrscheinlich die Teilnehmerzahl wieder verringern wollen?

    Antwort
  • Wie jeder in den letzten Jahren beobachten konnte, hat sich der Fußball auf hohem Niveau zu einem „Sprint-Fußball“ gewandelt. Forechecking, Pressing, frühes Angreifen statt erstmal abwarten und schauen, was der Gegner macht.

    Jetzt, endlich, seit ein paar Wochen habe ich das Gefühl, dass diese (moderne) Art von Fußball auch beim Club angekommen ist. Dass der Gegner vor lauter Pressing nicht mehr weiß, wohin mit dem Ball. Dass die Club-Spieler jetzt die Jäger auf dem Spielfeld sind und nicht mehr die Gejagten.

    Bleibt die Frage, warum ist das (gerade jetzt) so gekommen. Warum können die Club-Spieler plötzlich rennen wie die Ochsen und die Gegenspieler massiv unter Druck setzen? Sind jetzt (endlich) die dafür „richtigen“ Spieler auf dem Platz? Haben die (jungen) Spieler in ihrer Entwicklung etwas gebraucht, um das zu verinnerlichen bzw. zu beherrschen?

    Ich hoffe, dieses neue Können ist nicht nur eine kurze Episode.

    Antwort
    • Es sind ja trotzdem Menschen, es hat viel zu tun mit Selbstvertrauenzu tun natürlich geben die letzten Spiele Rückenwind. Man muß auch sehen woher kommt der Kader also sportliche Vergangenheit. Da hat sich scheinbar etwas gefunden aus Spielsystem da gabe es ja Korrekturen und einem wachsenden Selbstvertrauen. Dann hat es natürlich auch mit dem Plan des Gegners zu tun 😮

      Antwort
    • Das dürfte hauptsächlich unserem Trainer zu verdanken sein. Denke, dass @Florians Analyse einmal mehr ins Schwarze trifft. Ich zitiere: „Die neu erlangte Stärke des FCN rührt dabei weitgehend tatsächlich aus der taktischen Veränderung seit dem Derby gegen Fürth. Die Raute animiert zu höherer Intensität…“

      Selbstvertrauen, Lerneffekte, ein besseres Wir-Gefühl. Es gibt sicherlich noch andere gute Gründe.

      Seit dem Derby gegen Fürth hab ich auch immer mein Kolumbien-Trikot an bei Club-Spielen. Noch ungeschlagen damit. Vielleicht liegt’s ja daran. 😉

      Antwort
      • Am besten du ziehst es erst gar nicht mehr aus, das Kolumbien-Trikot.

        Wie kommst du zu dem Trikot?

        Antwort
        • Ein Geschenk sehr liebenswürdiger Menschen.

          Ob das gelbe Teil allerdings morgen wieder glänzen kann? Wird sehr schwierig. Und auch eine Art Charaktertest für unsere Mannschaft, die nach erreichtem Minimalziel hoffentlich nicht in Selbstzufriedenheit badet. Bin gespannt. Auch inwieweit Coach Klauß rotiert.

          Antwort
  • Wieso Kolumbien @fränki ?
    War der Grund Valderramas Sprung von der Trage bei der WM 1990 im Spiel gegen Deutschland in
    Mailand ?
    Würde die Frage nicht stellen wenn der FCN einen Punkt weniger hätte. Bin heute zum ersten mal nach 34 +2 +30 Matchen des FCN seit dem Abstieg einen Tag vor einem Match gut drauf weil Braunschweig
    keine 21 Tore aufholen wird.

    Irgendwie Kann ich mir noch vorstellen dass die Kickers 9 Punkte machen Braunschweig keinen
    Osnabrück überholen und noch Platz 16 holen.

    Antwort
    • Hehe. Valderrama und die Trage. Herrlich.
      War aber auch ein ganz böses Foul (von Auge glaub ich). 😉

      Die Mannschaft damals mit Valderrama, Higuita und Rincon war ganz großes Kino aus meiner Sicht und hat mich angefixt. Vor allem natürlich Carlos Valderrama, der Sohn eines Mathematikers, der seine genialen Pässe vor dem Abspiel zu berechnen schien, mit dem Zirkel oder dem Geo-Dreieck oder was weiß ich. Diese Präzision fand ich faszinierend. Diese Fähigkeit, ein Spiel so zu lesen und selbst zu schreiben. Diego Armando Maradona, Zico und Carlos Valderrama – großartige Zeit.

      Von Valderrama zu Kickers Würzburg. Puh. Der Übergang fällt mir jetzt bisschen schwer. 😉

      Sollte der Flyeralarm-Verein tatsächlich noch die Klasse halten, schick‘ ich Dir, @michel, einen feinen Frankenwein ins Allgäu. Nicht, weil es mich freuen würde, nein, das auf keinen Fall. Es würde mich nur wundern. Und ich würde Deine hellseherischen Fähigkeiten zutiefst be-wundern. Aber ich denke, dass ich mich grad nicht allzu weit aus dem Fenster lehne. 😉

      Denn man hat so ziemlich alles falsch gemacht, was man falsch machen kann bei den Kickers. Erst entließ Magath Aufstiegstrainer Schiele bei der erstbesten Gelegenheit – er wollte ihn einfach nicht, obwohl Mannschaft und Umfeld zu Schiele standen. Eine gemeinsame Kaderplanung vor der Saison gab es demzufolge eh nicht. Mittlerweile ist man mit dem vierten Trainer in dieser Saison am Start. Vier verschiedene Trainer, vier verschiedene Auffassungen von Fußball, vier verschiedene Arten von Mannschaftsführung. Im Winter dann holte Magath in Schalke-Manier eine ganze Schar an Neuzugängen. Gute Leute dabei aus meiner Sicht – aber natürlich kann man in wenigen Tagen keine Mannschaft formen, es können keine Mechansismen entstehen. Kaufen kann man sich eine eingespielte Mannschaft nicht.

      Magath mittlerweile laut Medien entmachtet. Auch bei der Admira nicht mehr dabei. Aus Flyeralarm Global Soccer wurde Flyeralarm Local Soccer. Inwieweit die Kickers im Falle eines Abstiegs oben mitspielen würden? Diese Frage kann nur Flyeralarm-Fischer beantworten. Nochmal zu Magath: Wer immer noch glaubt, dass Felix Magath auch nur annähernd ein Heilsbringer wäre, auch für unseren Club, der sollte sich eingehend über Magaths Wirken als Head of Flyeralarm Global Soccer informieren. Bei allem Respekt vor Magaths Erfolgen in der Vergangenheit. Und bei allem Respekt, wie er den Club damals auf einem Abstiegsplatz zum Aufstieg geführt (schöne Erinnerung, der Platzsturm im Degerloch, danach Feierei auf der Autobahn im Stau).

      Sollte die Regionalliga Bayern die noch ausstehenden Spieltage nicht über die Bühne bringen, wäre laut Medienberichten ein Play Off-Turnier mit der SpVgg Bayreuth, Viktoria Aschaffenburg und dem 1. FC Schweinfurt 05 denkbar. Der Gewinner würde dann gegen den Vertreter aus der Regionalliga Nord um den Aufstieg in Liga drei spielen. Ich würde alle drei fränkischen Mannschaften diese Chance gönnen. Am meisten aber den Schnüdeln. Würden die Schnüdel aufsteigen, käme es zum Derby zwischen Schweinfurt 05 und dem Flyeralarm-Verein.

      Antwort
  • Der Flyeralarm – Verein in Österreich hat Damir Buric heute entlassen.
    Wenn der FCN auch in den letzten 4 Begegnungen ungeschlagen bleibt schick ich Dir @fränki
    einen Allgäuer Enzian.

    Antwort
    • Das ist sehr nett vor Dir. Danke. Du kannst den guten Tropfen schon mal verpacken. 😉
      Nee, Gschmarri, da muss natürlich noch viel passieren bis dahin.

      Holstein Kiel: Wird schwierig. Sehr schwierig. Ein bisschen Nachlässigkeit und das Ding geht verloren.
      HSV: Alles möglich. Dort liegen zum Saisonende traditionell die Nerven blank.
      VfL Bochum: Vielleicht dann schon Zweitliga-Meister und etwas lockerer unterwegs.
      Hannover 96: Auch nicht wirklich eine Ansammlung von Mentalitätsmonstern.

      Also auszuschließen ist ein Fortbestand der Ungeschlagen-Serie bis Saisonende nicht.

      Antwort
      • Meine Prognose :
        Keine 3 Punkte gegen Kiel vielleicht unentschieden.
        Siege gegen Bochum und in Hannover aber zuvor Niederlage beim HSV.

        Antwort
      • Das würde auch passen Kiel und Bochum wären meine beiden Wunsch Direktaufsteiger. Fürth darf dafür die Relegation verlieren gegen den Hauptstadtclub Berlin. Also so würde ich es scripten, wenn ich Redakteur wäre 🙂 GG

        Antwort
      • Kiel geht auch was. Das erste Spiel war die Euphorie, wieder spielen zu dürfen. Das zweite wird schwieriger…

        Ich habe nichts dagegen, wenn unsere Vorstadt aufsteigt. Auf die dämlichen Derbys kann ich verzichten.

        Antwort
        • Ich bin der Meinung ein Fürther Aufstieg solange wir in der 2. Liga spielen paßt nicht zuviel Schieflage 😮

          Antwort
            • Nicht Universum, eher regional. 😮 Aber du hast ja auch schon mehrfach betont in den Jahren, daß dich Derbys nicht interessieren Spiele wie jedes andere sind. Von daher haben wir beide in dem Punkt sicher eine unterschiedliche Wahrnehmung.

              Antwort
          • Am liebsten sind mir Derbys in der ersten Liga.

            Ex negativo:
            Schieflage ist, wenn der Club kein Erstligist ist.

            Zuviel Schieflage ist, wenn der Club länger als 4 Jahre kein Erstligist ist.

            Ich gönne Fürth jeden Erfolg, solange sie im Derby anständig spielen und der Club die Punkte bekommt.

            Der Aufstieg Fürths ist für mich daher eher Ansporn als Ärger.

            Solange es möglich ist, dass Union, Fürth, Bielefeld, Paderborn aufsteigen und wie jetzt. Schalke auch mal Vereine absteigen wie Hamburg und Stuttgart, solange bleibt noch Hoffnung auf ein wenig Romantik…
            … Und, dass der Club es doch schaffen kann.

            Antwort
            • Kein Ärger sondern Anreiz und ein Indikator, was bei uns falsch läuft (lief, soll ja jetzt besser werden). Davon abgesehen ich glaube , daß wir nächstes Jahr wieder zwei Derbys haben. Ich tippe auf Bochum und Kiel als Direktaufsteiger, diese 3 Spiele weniger sind noch ein enormes Punktepotential. Ich glaube aber nicht daß dieses Jahr die Relegation der Zweitligist gewinnt, da warten zuviele Schwergewichte um ihren Hintern zu retten in der 1. Liga mit möglich sind Hertha, Köln, Bremen..ua.

              Antwort
            • In nostalgischen Runden wird gerne darüber diskutiert, wie eine ideale, eine würdige Bundesliga aussehen könnte, welche Klubs dazugehören sollten und welche nicht. Natürlich können sich alle sofort auf die Traditionsklubs einigen (ja, selbstverständlich auch auf Schalke 04 und diesen sog. HSV), je nach Alter und regionaler Zugehörigkeit fallen auch noch Namen wie Bochum, Duisburg, Kaiserslautern oder 1860 München.

              Ein Beispiel wie wir wahrgenommen werden und vielleicht auch eine Mahnung dass unsere Wahrnehmung schon lange nicht mehr der Realität entspricht, as Zitat stammt aus der Süddeutschen, also aus München, also durchaus aus regionaler Nähe. Von außen sind wir kein „gefühlter“ Erstligist mehr, real sind wir es aktuell ja eh nicht. Selbst Drittligisten wie Kaiserslautern und Duisburg werden genannt.

              Antwort
              • Vielleicht zählt man uns auch einfach noch zu diesen Traditionsklubs dazu, die man nicht extra nennen muss?

                Antwort
                • Wenn man den Rekord-Rekordmeister (am längsten Rekordmeister) nicht dazuzählt, wen denn dann? Selbst die Bayern sind verglichen dazu nur ein Emporkömmling, waren ja nichteinmal Gründungsmitglied der Bundesliga. 😀

                • Wir sind doch immerhin CL-Sieger Besieger mit 5:2 .. wenn das nix ist?! 😮

                • Genau ist so mit einer Meisterschaft mehr als der BVB.

              • Ach was, die SZ hat doch einfach noch nicht gemerkt, dass der Club nicht mehr Erstligist ist.
                Oder sie wollen Söder ärgern.
                Auf alle Fälle kein Indikator.

                Spaß beiseite:

                Bei richtiger Lesart sind wir eh aufgeführt.
                In dem zitierten Text steht: „(…) Natürlich können sich alle sofort auf die Traditionsklubs einigen (ja, selbstverständlich auch auf Schalke 04 und diesen sog. HSV), je nach Alter und regionaler Zugehörigkeit fallen auch noch Namen wie Bochum, Duisburg, Kaiserslautern oder 1860 München.“

                Der Club ist da inkludiert bei „auf die Traditionsklubs“. Die anderen müssen mühsam aufgerufen werden.

                Vereine wie Düsseldorf, Hannover und Nürnberg muss man nicht erwähnen. Die sind (noch) zu präsent.

                Antwort

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