Von Störchen, Phantomen und Denkmal-Pinkeln – Was erlauben Schroth?!

Im Podcast hat das Remis im Nachholspiel keine Gemüter erhitzt, nicht einmal der Abgang eines Idols, dafür aber das Nachtreten eines Leisetreters..

29. Spieltag 2020/2021
(Nachholspiel)
1 : 1

Im Total beGlubbt-Podcast nach dem Heimspiel des 1. FC Nürnberg gegen Holstein Kiel hat sich Felix mit Max Roßmehl und Alexander Endl (Clubfans United) wie gewohnt über das letzte Spiel und seine Bedeutung unterhalten, bevor man am Ende an nahezu boulevardesken Themen hängen blieb. Was auch kein Wunder ist, denn es ging um zwei der ganz große Namen in der jüngeren Historie des FCN: Marek Mintal und Hans Meyer.

Aufstieg, Abstieg – ein Remis hilft allen

Heimspiele gehören gewonnen. Ganz grundsätzlich. Aber manchmal reicht auch ein Punkt für das Erreichen der Primärziele und sorgt auf beiden Seiten für Zufriedenheit. So das Remis im Nachholspiel des 29. Spieltag zwischen dem Club und den Störchen aus Kiel. Für den Gastgeber bedeutete der Punkt die „de facto“ Bestätigung, dass nun auch rechnerisch wirklich nichts mehr in Sachen Abstieg passieren kann, bei den Gästen erlaubt der Punkt weiter vom Aufstieg zu träumen. Und so einigte man sich nach einer intensiven Partie recht frühzeitig auf die Punkteteilung und verweigerte beiderseits ein zu hohes Risiko. Dem Clubfan gefiel es, versöhnte die Partie auf Augenhöhe gegen den Aufstiegsaspiranten doch ein wenig mit vielen bescheidenen Darbietungen der Saison, und zudem war dann doch bei manchem noch die Sorge zu spüren, dass auch die unglaublichste rechnerische Konstellation am Ende ‚an den Abgrund‘ führen kann. Frei dem Motto: „Wenn nicht beim Club, wo dann?“. Deckel drauf. Ab jetzt gibt es nur noch Schaulaufen.

Helden der Vergangenheit

Emotionaler hätte man beim Thema Marek Mintal werden können. Der Abgang des einstigen Top-Scorers des FCN und (tragischen) Pokalhelden als Jugendcoach des FCN hin zur slowakischen Nationalmannschaft wurde zwar mit Bedauern kommentiert, letztendlich aber auch nur als logischen Schritt gesehen und zudem voraussichtlich nicht als das Ende der Geschichte. Dass Marek in Nürnberg immer auch aufgrund seiner Persönlichkeit einen großen Stellenwert haben wird, ist einfach gesetzt. Dass er einst zurückkommen wird, darf man einfach annehmen. In welcher Form auch immer. Manches mal muss man eben auch erst ausziehen, um sich seine Sporen zu verdienen und dann nach Hause zurückommen.

Eine andere Form der Vergangenheitsbewältigung hat dagegen einer betrieben, der in seiner aktiven Zeit eher als Leisetreter bekannt war: Markus Schroth. Unbestritten ein wichtige Spieler der einst erfolgreichen Club-Mannschaft (2004-2007 mit krönendem Pokalsieg), allerdings auch keiner, dessen Name synonym in der Geschichte für Erfolg und Glanz steht. Vielleicht war das auch der Grund, sich nochmal ins Gedächtnis zu rufen und ohne erkennbaren Anlass sich genötigt sah gegen eine der schillerndsten Figuren des FCN-Geschichte gehörig nachzutreten: Hans Meyer. Mag man über seinen Umgang mit der Presse, seiner bisweilen scharfen Zunge und auch seinen sportlichen Methoden geteilter Meinung sein, unbestritten dürfte doch sein, dass er für eine Ära in der Club-Geschichte (mit) sorgte, die mit einem Titel ihren Höhepunkt fand: Dem Pokalsieg. Aber wie sagte Hans Meyer schon einst selbst: Heute bauen sie dir ein Denkmal – und morgen pinkeln sie dagegen.


Der Podcast in voller Länge


Kapitel:
00:00 – Spielanalyse FCN – Kiel
19:00 – Erwartungen an das Restprogramm
31:05 – Medeiros, Mintal, Schroth und Meyer

Audiolänge: 51:06 Minuten | Moderator: Felix Amrhein


Steckbrief Clubfans United

Clubfans United, das Fußballmagazin für Fans des 1. FC Nürnberg. Spielberichte, Analysen, Medien-Monitoring – Aktuelle News, Kolumnen und Kommentare. Weitere Informationen….

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49 Gedanken zu „Von Störchen, Phantomen und Denkmal-Pinkeln – Was erlauben Schroth?!

  • And now for something completely different…
    (damit mal wieder über die Saison geredet wird).

    Der HSV hat einen denkbar blöden Zeitpunkt gefunden, den Trainer zu wechseln. Den neuen Trainer gleich wieder verbrennen… hehehe

    Nein, im Ernst, Hrubesch traue ich einiges zu, zumindest, dass er kurzfristig den Fokus wieder geraderückt. Damit hätten sie gerne auch bis nach unserem Spiel warten können.

    –> Mission einstelliger Tabellenplatz

    Antwort
    • Es ist riskant was der HSV macht aber in dem Fall gar nicht so falsch. Er ist ja nicht irgendein neuer Trainer sondern die HSV Ikone schlechthin neben Uwe Seeler. Inhaltlich kann man in der kurzen Zeit nicht viel ändern, es ist ja bei der Qualität des Kaders ganz augenscheinlich eine reine Kopfsache. Es ist nur die Frage ob er sie mental nochmal pushen kann, das halte ich, bei den Eigenschaften für die Hrubesch steht, nicht für ausgeschlossen. Vielleicht gibt es tatsächlich den Schub daß dieser Kader nochmal an sein Limit kommt dann könnte es wenigstens für die Relegation auch reichen.

      Antwort
      • Ja, erinnert so ein bisschen an die Aktivierung von Wiesinger und Mintal für die Relegation 😉

        Wir haben es mal wieder vorgemacht 😀

        Antwort
        • Ja mit dem Unterschied daß man bei unserem Kader eher von Mängeln als von einer Blockkade ausgehen musste, das löst man nicht in 3 Spieltagen. Beides sieht gleich aus, das ist aber der große Unterschied, der HSV hat für die 2. Liga unbestritten einen Top Kader. Von daher glaube ich die Rochade kurz vor Ende ist für den HSV eine Chance zumal Hrubesch genau verkörpert was den Spielern mental fehlt, furchtlos voranzuschreiten 🙂

          Antwort
      • Ich sehe die Aktion des HSV eher kritisch, wenn Hrubesch den Aufstieg nicht schafft, dann wird es mit dem neuen Trainer wieder schwer den Aufstieg in der nächsten Saison zu schaffen. Wenn man sich die erfolgreichen Mannschaften der zweiten Liga anschaut, dann sind das die Teams die mit dem Trainer der letzten Saison weitergemacht haben. In der 2. Liga ist die Entwicklung der Mannschaft, des Spielstils halt auch wichtiger als in Liga 1, da hier die finaziellen Unterschiede kleiner sind.

        Für mich bleibt der HSV auf dem wenig erfolgreichen Weg ständig die Trainer zu wechseln, gut für uns in der nächsten Saison.

        Antwort
        • Hrubesch halte ich für eine gute Maßnahme. Ob es denn nötig war, Thioune das Mandat zu entziehen? Wohl eher nicht. Denn er ist ja nach Hannes Wolf und Dieter Hecking nicht der erste gute Trainer, der am HSV und seiner Planlosigkeit verzweifelt.

          So kommt dann wohl Baumgart nächste Saison. Und da Terodde weiterwandert nach Schalke, sollte sich der HSV natürlich Dursun angeln – mindestens. Der HSV kann nicht anders als das große Rad drehen.

          Nee, Respekt einflößend ist das nicht. Mannschaften müssen wachsen – mit einem Trainer. Wenn Fürth aufsteigen solte, gefällt mir das überhaupt nicht. Aber es wäre folgerichtig.

          Antwort
        • Nicht gut uns für uns, bei seinen trotz allem immer noch dicken finanziellen Möglichkeiten, wäre es schon besser der HSV verflüchtigt sich aus der 2. Liga nach oben. Ich glaube auch Hrubesch wird sie nochmal durchschütteln und pushen können, mein Tip Platz 3.

          Antwort
          • …am Ende spielt dann noch der HSV in der Relegation gegen Hertha BSC. Geldverbrenner unter sich.

            Wenn Hertha mit seinen Windhorst-Millionen absteigen sollte, muss Bobic schon viel verkehrt machen, um nicht direkt wiederaufzusteigen.

            Aber ich finde, das alles sollte uns nur am Rande interessieren. Wichtig ist, dass wir den Weg weitergehen, den wir im ersten Jahr unter Hecking und mit Klauß beschritten haben. Schritt für Schritt.

            Favorit auf den Aufstieg wären gemäß Etat definitiv andere – wir backen kleinere Brötchen, aber mit weniger Luft drin.

            Apropos. Hab vorhin ein Brötchen aufgeschnitten, das war innen quasi hohl. So was gab’s früher fei ned. 😉

            Antwort
            • Ja befürchte ich auch, was Schalke so macht mit Rosen dann T-Rod fix, nun baggern sie an Dursum beide Zweitliga Toptorjäger, schließlich mus man diese Liga auch verstehen. Scheinbar hat Schalke auch mit 217 Mio Schulden auch in der 2. Liga noch genug Strahlkraft, das wird nächstes Jahr ganz oben noch viel schwieriger mit mehr Mannschaften, die einen Erstliga Etat fahren. Aber ganz oben wollen wir nächste Saison ja eh nicht hin :-O Wir wollen ja leidglich eine noch sorgenfreiere Saison als diese.

              Antwort
              • Schalke zimmert sich jetzt eine ganz neue Mannschaft zusammen. Mit erfahrenen Eckpfeilern wie Terrodde. Mit Jungs aus der Knappenschmiede. Und mit frischen Millionen von Gazprom. All In. Wiederaufstieg Pflicht.

                Wie schnell schafft es Schalke, dass daraus eine Einheit wird? Was wenn der Start misslingt? Die Gefahr, dass der FC Schalke 04 ein Opfer der Hyänen wird in Liga zwei, ist aus meiner Sicht keineswegs zu unterschätzen. Schalke in Heidenheim – na dann mal viel Spaß.

                Vor der Saison waren der HSV, die Fortuna und Hannover 96 favorisiert – ein Abbild der Geldrangliste. Und wo stehen die Drei jetzt?

                Fürth hingegen wollte laut Azzouzi nur „den nächsten Schritt“ machen. Leitl dazu: „Ich glaube, dass allen Fans und Gönnern der Spielvereinigung bewusst sein muss, dass es ein unglaublich schwieriges Jahr für uns wird.“ (Quelle: Nürnberger Nachrichten)

                Nichts ist unmöglich. Erst mal gut reinkommen in die neue Saison, dann schau mer weiter. Aber es sind ja noch drei Spiele in der alten Saison. 😉

                Antwort
                • Wobei die Fürther offiziell immer krampfhaft zurückhaltend sind und ihre Ziele bewusst im Trüben halten. „Eine Entwicklung soll erkennbar sein“ statt „mindestens Platz 3“ baut halt auch keinen Druck auf, womit sich es erkennbar gut leben lässt.

                  Intern aber fallen durchaus forschere Worte. Hack in noch aktiver Rolle hatte seinerzeit verlauten lassen, dass er sich gut vorstellen könne, den Club als Frankens Nr. 1 dauerhaft abzulösen. Fanbase und Größe einer Stadt seien heutzutage nicht mehr ausschlaggebend, siehe Freiburg. Und aus dem direkten Ronhof-Umfeld war vor Saisonbeginn zu vernehmen, dass der hochehrgeizige Leitl ganz schön Feuer macht und der Aufstieg durchaus ein Saisonziel war, wenn auch nicht das unbedingte.

                • Ich bin gespannt, was Schalke macht. Ich sehe sie nicht automatisch als den großen Favoriten. Viele Absteiger haben zunächst einmal große Probleme und Schalke hat keinerlei Erfahrung in der zweiten Liga, dazu kommen sie mit dem Rucksack einer erbärmlich schlechten Saison, wir wissen ja selbst, was das bedeutet.

                  Hinzukommt, dass sie einen sehr großen Umbruch machen müssen, wobei das vielleicht ein wenig helfen könnte, damit der Rucksack nicht so groß ist weil eben viele neue dazukommen, die diese Misserfolgsserie nicht mitgemacht haben. Aber so eine Mannschaft nach dem Umbruch muss ich auch erst einmal finden und natürlich wird es einen großen Qualitätsverlust geben, weil die besseren Spieler sicher alle nicht absteigen wollen.

                  Abwarten, eher glaube ich an eine Auferstehung des HSV.

                • Es hängt bei Schalke davon ab wie gut sie Neuaufbau können. Das ist in der Tat risky wir sind schon so oft am „Neuaufbau“ gescheitert zuletzt unter Palikuca. Das sind einfach viele Fragezeichen, wie ein komplett neuer Kader sofort performt. Ein Kader ist eben nicht nur Summe seiner Einzelspieler sondern da kommt dieser X-Faktor dazu wie gut passen die Charaktäre und Spieltypen zusammen.
                  Nur einer hat es bislang überzeugend gekonnt Christian Streich glaube 2015 mit dem SC Freiburg abgestiegen über 20 Spielerwechsel im Kader und die nächste Saison 2016 überzeugend sofort wieder aufgestiegen sogar vor RB Leipzig und mit überzeugenden 72 Punkten. Aber Rosen und Knäbel halte ich für zwei die etwas vom Fußball verstehen, ich glaube schon, daß Schalke es hinbekommt gleich wieder aufzusteigen außer die DFL schiebt irgendeinen Riegel Lizenztechnisch oder mit Auflagen vor.

  • Der HSV hat keine Chance mehr.
    Wie soll das gehen?
    Die ersten drei machen das unter sich aus.
    Reihenfolge hier noch ungeklärt, nur dass Bochum direkt als Meister oder Zweiter direkt hoch geht.

    Aber ich finde bei bester Phantasie keine Storyline, die den HSV noch auf Rang drei hievt…

    … Trotz HH.

    Antwort
    • Hm. Bin mir da nicht so sicher.

      Der VfL Bochum muss nur noch über die Ziellinie. Und angenommen auch Holstein Kiel kämpft sich erfolgreich durch die englischen Wochen. Bleibt immer noch das Kleeblatt.

      Fürth spielt noch gegen einen auswärtsstarken KSC (Platz vier Auswärtstabelle) und bei einem heimstarken SC Paderborn (Platz vier Heimtabelle). Außerdem spielt die Spielvereinigung noch zuhause gegen eine womöglich noch ambitionierte Fortuna aus Düsseldorf.

      Gewinnt der HSV mit HH alle drei Spiele, muss Fürth immerhin 5 Punkte holen. Immer vorausgesetzt, dass Kiel nicht die Körner ausgehen.

      Darauf wetten, dass der HSV am Ende erneut in die Röhre schaut, würde ich nicht. Auch wenn’s wahrscheinlich ist.

      Antwort
  • Ist schon eine Klasse Zweitliga-Besetzung, die da möglich scheint…

    Köln
    Schalke
    Hertha
    Dresden
    Rostock
    1860
    HSV
    Düsseldorf
    St. Pauli
    Hannover
    Karlsruhe
    Darmstadt
    CLUB

    Antwort
    • Nur leider hast du in dieser Auflistung den Club ganz unten platziert und das ganze sieht wie eine Tabelle aus.

      Antwort
    • Wer braucht dann noch die erste Liga? Da spielen sowieso nur noch Unsympathen und Projekte!

      Es wird Zeit, dass die zweite Liga den Stellenwert bekommt, den sie verdient: interessanter als die erste Liga!

      Antwort
  • Ich habe da so eine witzige Vorstellung: nächste Saison wird erstmals die zweite Liga mehr Publikumsinteresse haben als die erste. Dann werden die Fernsehgelder völlig neu verteilt: nach Zuschauerquoten…
    😁😁😁

    Leider wird das nicht passieren, weil es immer noch viel zu viele identitätslose Erfolgsfans gibt, die den Bayern huldigen 🙄

    Antwort
    • Es gab auch Berichte, wonach man beim Scouting von Shipnoski nicht überzeugt war, dass dieser zwar eine sehr gute Scorer-Quote hatte, man ihn aber spielerisch zu schwach fand.

      Unabhängig davon sollte man sich auch mal vor Augen halten, dass ein Spieler immer nur zu einem Verein wechseln kann. Und wenn er sich nun mal anders entscheiden, muss das mitnichten heißen, dass man nicht überzeugend genug gewesen wäre oder gar geschlafen hätte.

      Es wird immer so dargestellt, als hätten die Verantwortlichen schlechte Arbeit abgeliefert, wenn sie einen Spieler nicht bekommen, den sie gerne hätten (was ja in vielen Fällen noch nicht mal sicher ist).
      Was im Umkehrschluss aber bedeutet, dass jeder Manager schlechte Arbeit abliefert, weil keiner jemals alle Wunschspieler bekommt.

      Man sollte echt mal aufhören, immer gleich Vorwürfe zu erheben, wenn man überhaupt gar nichts über die Hintergründe weiß.

      Edit: Gerade noch gesehen, dass Florian selber in einem Tweet sowas in der Art zur Qualität von Shipnoski geschrieben hat. Klingt dann eher ein bisschen nach Stefaniak…

      Antwort
      • Ist ja nicht mal sicher, ob Hecking nicht wegen nem anderen Spieler vor Ort in München war. 😉

        Shipnoski hatte halt wirklich „nur“ gute Tor- und Assistwerte. Der Rest ist eher so lala und er hat jetzt mit 23 erstmals ne gute Saison und das in Liga Drei. Das ist so die Frage, was man macht, man kann natürlich sagen: „Der ist so billig, den hol ich und hoffe, es klappt und wenn ja, verkauf ich ihn teuer und wenn nicht, ist es nicht so wild“, aber ist schon n Wagnis.

        Antwort
        • „Ist ja nicht mal sicher, ob Hecking nicht wegen nem anderen Spieler vor Ort in München war. 😉“

          Ja, der Kerber wäre doch einer für uns!

          Antwort
  • Genau, bei einem so geringen Preis ist das Risiko begrenzt, man hätte zur Not einen Backup-Spieler und falls er sich noch weiter entwickelt einen Volltreffer.

    Apropos junge Spieler, ich hoffe, dass Klausi unseren jungen Spielern jetzt mal öfter von Anfang an auf den Platz stellt. Für uns geht es um nichts mehr. Das wäre prima für sie um Erfahrung zu sammeln und sich zu entwickeln. (Anstatt wieder einem Dovedan Einsatzzeit zu schenken, der eh gehen wird)

    Antwort
    • Nur weil die Ablöse nicht vorhanden ist oder niedrig ist das Spielerpaket noch lange nicht günstig. Und so gut geht es uns finanziell auch nicht, dass wir mal schnell noch ein paar Spieler auf Vorrat verpflichten können.

      Ich halte es für unsinnig jetzt bei jedem Spieler, der angeblich für uns interessant ist, oder der von uns gescoutet wird und nicht kommt darüber zu lamentieren, dass die sportliche Leitung geschlafen oder gar versagt hätte. Es gibt demnächst genug darüber zu spekulieren ob die verpflichteten Spieler gut genug sind, da müssen wir uns nicht auch noch über ungelegte Eier Gedanken machen.

      Antwort
  • Nach der PK richtig Lust, Klauß meinte man sieht die Jungs haben auch nach dem Spannungsabfall richtig Bock, das wird ne heiße Kiste am Montag ich freue mich drauf gegen ein Horst Hrubesch Team, er könnte locker Klauß Vater sein :-o. Aber wir könnten auch den Hrubesch-Effekt gleich im Keim ersticken. Hamburg ist ja brutal unter Druck, es darf wirklich kein Spiel mehr schief gehen. Schade daß neben Schäffler (bis Saisonende) nun auch Borkowski noch mit einem entzündeten Weisheitszahn ausfällt, sehr schade.

    Antwort
    • ein Horst Hrubesch Team, er könnte locker Klauß Vater sein

      Eher sein Großvater

      Ich halte wenig von der Idee jetzt bevorzugt Talente einzusetzen, es sind Wettbewerbsspiele und es geht für viele andere Mannschaften noch um viel, Aufstieg, Abstieg, da sollte man nichts tun was nach Wettbewerbsverzerrung aussieht. Das heißt ja nicht, dass man nicht auch den einen oder anderen Spieler mal schonen kann.

      Außerdem sollte sich eine Profimannschaft immer danach aufstellen welche 11 Spieler für das aktuelle Spiel die beste Wahl sind und nicht danach, welcher Spieler in dr Zukunft mal eine gute Rolle spielen kann. Profisport ist Leistungssport und keine Talentschmiede, dafür haben wir das NLZ und die U21/23.

      Wenn heute Fürth und Düsseldorf vorlegen, dann ist die Geschichte für den HSV eh gegessen, Kiel hat auch einen Lauf, vielleicht „befreit“ das de fakto Ende der Aufstiegsambitionen ja die HSV-Mannschaft? Aber eigentlich ist es auch egal. Wir sind durch, der HSV bleibt in Liga 2, allerdings scheinen scih Hertha und Köln nun doch oben zu halten und eher Bremen und Augsburg zurückzufallen. Das wird der nächsten Zweitligasaison aber auch nur unwesentlich Attraktivität nehmen.

      Ich bin recht zuversichtlich bezüglich unserer Möglichkeiten in der nächsten Saison, die Mannschaft und Klauss kennen sich jetzt, wir werden ein paar Spieler verlieren, die zuletzt kaum noch Leistungsträger waren und die auch kein Potential zu großen Steigerungen mehr hatten. Ich hoffe Hecking und Rebbe sind diesmal etwas erfolgreicher was Spielertransfers betrifft und dass wir nächste Saison mal ohne viele Langzeitverletzte durchkommen. Dann sehe ich uns stabil im Mittelfeld und wenn wir zu Beginn einen Lauf haben können wir auch unter die ersten 6 kommen.

      Und Stadionbesuche sind dann zum Glück auch wieder drin, alles wird gut.

      Antwort
        • Wenn wir davon ausgehen, dass alle Mannschaften oben alle Spiele gewinnen, dann kann der HSV eh nicht mehr aufsteigen. Aktuell tut sich das Kleeblatt erst mal schwer, die liegen jetzt zurück, habe ja unten was zum Druck der Fürther geschrieben.

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    • Ach da schau her und wie ham se sich alle aufgeregt, …die bösen Nürnberger,…von Mobbing und Ausgrenzung war sogar die Rede. Wenn das stimmt, hat der alle kräftig verarscht. In der Wirtschaft heißt das Betrug. Bin gespannt was die DFB eigene Gesetzgebung und Gerichtsbarkeit sich einfallen lässt. Im Amateurbereich spielt der Spieler bei Passbetrug nie mehr auf Verbandsebene.

      Antwort
  • Wieder so eine Geschichte, die nur der Fußball schreibt, die Mannschaft der Rückrunde St. Pauli geht sang und klanglos gegen Kiel 0:4 unter und raubt dem großen Stadtrivalen dem HSV damit fast jede Chance für den Aufstieg auch auf die Relegation. Scheinbar will St. Pauli nicht auf die Derbys verzichten. ´Der Hrubesch Effekt bereits verpufft bevor er stattfinden kann.

    Antwort
    • Jetzt sind unsere grünen Freunde aus der Westvorstadt doch noch mal ziemlich unter Druck, wenn Sie heute gegen den KSC nicht gewinnen, dann sieht es doch sehr nach dem 3. Platz aus und da ist dann schon die Frage ob sie in der Relegation eine Chance haben. Auch wenn man in Fürth gern davon spricht keinen Druck zu haben und nicht aufsteigen zu müssen, wäre es nach dieser grandiosen Saison sicher eine große Enttäuschung nicht aufzusteigen. Ich bin gespannt wie das Kleeblatt mit dem Druck umgeht.

      Antwort
  • Daß Hecking Fiel den Ex Dresdener als neuen U21 Trainer gewinnen konnte finde ich eine absolut überzeugende Personalie.

    Interessant, daß in einem Artikel, bei dem es eigentlich um Patrick Ebert geht, dieser besonders Fiel in den allerhöchsten Tönen lobt. „Außerdem hatte ich mit Cristian Fiel (war von Februar bis Dezember 2019 Dynamo-Cheftrainer, d. Red.) einen der besten Trainer meiner Karriere“ ….Ich glaube wir können uns darauf freuen.

    https://sportbild.bild.de/fussball/2021/fussball/ex-bundesliga-star-patrick-ebert-im-interview-ich-fuehlte-mich-hintergangen-und-76298936.sport.html

    Antwort
    • Cristian Ramon Fiél Casanova, geboren in Esslingen bei Stuttgart, Sohn spanischer Einwanderer.

      Er und Dieter Hecking dürften sich ziemlich gut kennen aus ihrer gemeinsamen Zeit bei Alemannia Aachen. Hecking führte die Alemannia im Jahr 2006 nach 36 Jahren zurück in die Erste Fußball-Bundesliga.

      Aktuell dümpelt Alemannia Aachen in den Tiefen der Regionalliga umher. Der Geschäftsführer der Alemannia heißt: Martin Bader.

      Antwort
      • Aktuell dümpelt Alemannia Aachen in den Tiefen der Regionalliga umher. Der Geschäftsführer der Alemannia heißt: Martin Bader.

        Den man aber nun wirklich nicht für den Niedergang der Alemannia verantwortlich machen kann. Ob er der richtige ist den Verein wieder nach oben zu führen kann man aber schon bezweifeln.

        Antwort
        • Das habe ich auch in keinster Weise behauptet.

          Bader ist seit März 2021 in Aachen am Werk. Und kann somit gar nicht so viel kaputtmachen, wie kaputtgemacht wurde.

          Nebenbei: Dieses sinnlose Dauergequatsche von dem Sky-Menschen bei Fürth vs. KSC ist schier unerträglich.

          Antwort
          • @ fränki.
            Also kein Wein ins Oberallgäu aber Du bist mit Allgäuer Enzian noch im Rennen aber durch
            das Unentschieden heute in Fürth wird es für den FCN noch schwerer in Hamburg ungeschlagen zu bleiben obwohl es der HSV für mich nur bei einer Niederlage des Fusionsverein in Paderborn selbst in der Hand hat.
            Interessante Ausgangslage für Steffen Baumgart.

            Antwort
            • @michel

              Für Montag rechne ich mit einer Niederlage. Wie Du sagst, könnte den HSV das Ergebnis von Fürth beflügeln, weil die Tür dadurch wieder einen Spalt weit aufgeht. Dazu noch der Hrubesch-Effekt.

              Aber natürlich hoffe ich, dass wir eine richtig starke Leistung aufs Feld bringen. Denn die braucht es, um beim Wir-haben-nur-noch-eine-geringe-Chance-also-nutzen-wir-sie-HSV etwas zu holen.

              Antwort
  • Interessanter Artikel zum Trainer Daniel Farke bei Norwich City, die im Prinzip den Weg von Bornemann/Köllner gegangen sind, Aufstieg in die Premier League, dort den Verein finanziell saniert, den folgenden Abstieg in Kauf genommen mit einer ähnlich schlechten Saison wie wir damals und jetzt souveräne Rückkehr in die erste Liga und viele schreiben, dass Norwich diesmal drin bleiben kann.

    https://www.sueddeutsche.de/sport/norwich-farke-premier-league-1.5287598

    Im Buch „The Infinite Game“ unterscheidet der Führungsstratege Simon Sinek zwischen endlichen („finite“) und unendlichen („infinite“) Wettbewerben. Bei endlichen Spielen, zu denen eine Fußballsaison zählt, gibt es das Ziel des puren Gewinnens. In einem unendlichen Spiel, wie dem auf unbestimmte Zeit angelegten Profifußball, geht es hingegen darum, sich so lange wie möglich im Rennen zu halten.

    Den Unterschied zwischen dem finite Game und dem infinite Game sehen leider viele Fans, aber auch Vereinsverantwortliche nicht, die immer nur auf den aktuellen Erfolg in der Saison schauen, aber den mittel- und langfristigen Erfolg im Profifussball dabei zu bleiben dadurch aus den Augen verlieren.

    Antwort
    • Den Unterschied zwischen dem finite Game und dem infinite Game sehen leider viele Fans, aber auch Vereinsverantwortliche nicht, die immer nur auf den aktuellen Erfolg in der Saison schauen, aber den mittel- und langfristigen Erfolg im Profifussball dabei zu bleiben dadurch aus den Augen verlieren.

      Das sollte jeden Absteiger freuen, die den Fans und Sponsoren dann sagen, ihr seht nur das infinite Game nicht. 🙂 Mal ernsthaft das ist doch nur Theorie und funktioniert nirgends, ausser vielleicht in einem absoluten Ausnahmefall. Und bei Köllner ging es ja nicht nur um den Misserfolg in der laufenden Saison, sondern darum, daß er die Mannschaft durch eine Sturheit nach und nach verloren hat.

      Einen Streich, der ja gerne als Beispiel genommen wird, hat man bei seinem letzten Abstieg 2015 nicht entlassen, weil man immer gesehen hat, daß die Mannschaft voll und ganz hinter ihm steht jederzeit und sie hat auch performt auch wenn es damals am Ende nicht ganz gereicht hatte.

      Antwort

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