Spannungsabfall im Rumpfkader – Analyse zu Hamburg #FCN #HSVFCN

Analyse zu Hamburger SV – 1. FC Nürnberg 5:2 (3:1) – Der FCN verliert in Hamburg, weil er vieles vermissen lässt, was in den Spielen davor gut war.
1. Aufstellung und Formation
2. Das Spiel in drei Grafiken
3. Einordnung
4. Kennzahlen
5. Stimmen
6. Noten

1. Aufstellung und Formation

Achtzehn Mann hatte der Kader, mit dem Robert Klauß am Ende in Hamburg aufschlug. Die Verletztenliste war lang und hatte sich während der Spielpause von fast zwei Wochen noch weiter verlängert: Es fehlten Noel Knothe (Saisonaus nach Sprunggelenksverletzung), Felix Lohkemper (Saisonaus nach Knochenödem), Pascal Köpke (Saisonaus nach Kreuzbandriss), Manuel Schäffler (wohl Saisonaus nach Innenbandanriss im Knie), Oliver Sorg (private Gründe), Hanno Behrens (Mittelfußverletzung), Fabian Nürnberger (Muskelverletzung im Hüftbeuger), Paul Besong (Sprunggelenksverletzung) und Dennis Borkowski (Weiheitszahn-OP). Georg Margreitter war unter der Woche angeschlagen gewesen und saß nur auf der Bank. Die Startformation stellte sich daher mehr oder minder von selbst auf.

Vor Mathenia spielten Valentini, Mühl, Sørensen und Handwerker in der Viererkette, Geis, Krauß, Hack und Møller Dæhli bildeten die Raute im Mittelfeld, Dovedan und Shuranov spielten in der Spitze. Auf der Bank saßen neben dem angesprochenen Margreitter noch Ersatzkeeper Früchtl sowie Suver, Krätschmer, Rosenlöcher, Latteier und Schleusener. Eine knappe halbe Stunde lang hielt der FCN trotz des Rumpfaufgebots gut mit, hatte in der Anfangsviertelstunde sogar mehr Ballbesitz als die Hamburger. Womit der Club aber schon da Probleme hatte und was er auch nie abstellen konnte, war eine gewisse Unterlegenheit in den Duellen, wodurch der HSV immer wieder ins letzte Drittel kam. 

Die Gegentore waren daher dann eben doch nur eine Frage der Zeit. Das 1:0 war dabei sogar fast symptomatisch: Einer Art befreienden Pass von Handwerker auf Shuranov folgte ein resolutes Einsteigen von Hamburgs Leistner, der das Duell mit Shuranov für sich entschied, den Ball gewann und auf Kinsombi weiterleitete. Hack grätschte übermütig an Kinsombi vorbei ins Leere. Der Hamburger flankte an den langen Pfosten, wo Valentini sich verschätzte, so dass Kittel an den Ball kam und ihn zurück auf Meißner legen konnte. Der stand völlig frei, weil das Mittelfeld mit schnell genug verschoben hatte. Mühl rückte etwas halbherzig auf den Schützen, beeindruckte den aber so sehr, dass er eigentlich neben das Tor geschossen hätte. Doch Sørensen schlug bei seinem Klärungsversuch über den Ball, dieser traf sein Standbein und ging von da aus ins Tor.

Beim 2:0 kurze Zeit später schafften es die Hamburger dann erneut das träge Nürnberger Verschieben zu ihren Gunsten zu Nutzen. Onana ging auf der linken Außenbahn ins Dribbling, setzte sich mit kurzem Pass auf Kittel gegen den heranstürmenden Valentini durch, Kittel legte den Ball an Mühl vorbei, der herausgeeilt war, da Valentini ja an der Außenlinie das Duell gegen Onana verloren hatte. Kittels Pass fand Leibold, dem Geis nur Geleitschutz geben konnte. Leibold legte auf den erneut im Rückraum freistehenden nur passiv von Handwerker bedrängten Meißner, der sofort auf den durch die Verschiebeaktionen völlig blanken Jatta gab. Der zog sofort ab und schlenzte den Ball ins lange Eck. Die beide detaillierten Beschreibungen der Gegentore sollen zeigen, wo das Problem des FCN an diesem Abend lag: Er kam einfach nicht hinterher. Die Hamburger spielten – nach der halben Stunde Anlaufzeit – den Club her, weil nur nachlief und nicht aktiv in die Verteidigung kam.

Daran änderte auch der zwischenzeitliche Anschluss durch Shuranov nichts. Der Youngster bewies einmal mehr Bewusstsein dafür, wie er gute Abschlusssituationen kommen kann und bugsierte einen schwach abgewehrten Schuss von Geis ins Tor. Noch vor der Pause stellte der HSV durch Terodde den alten Abstand wieder her. Der Top-Torjäger der Hamburger setzte sich im Strafraum gegen Mühl durch, der ihn eigentlich schon weggeblockt, dann aber abgeschaltet hatte. Mit dem 3:1 ging es in die Pause. In dieser musste Robert Klauß die nächste verletzungsbedingte Auswechslung vornehmen. Møller Dæhli blieb mit Knieproblemen in der Kabine. Es kam Latteier, gleichzeitig stellte Klauß auf ein 4-2-2-2 um, setzte Hack und Latteier auf die Flügelzehner.

Am Spiel änderte das wenig. Der HSV blieb dominant, war nun aber auch mehr auf Spielkontrolle und hatte weitere Chancen zu erhöhen, er nutzte diese aber erst in der Schlussviertelstunde. Womöglich hätte das Spiel eine andere Wendung genommen, wenn Krauß seinen Gewaltschuss in der 73. Minute an Ullreich vorbeigebrach hätte, es war aber auch die einzig gute Chance des FCN bis der HSV erhöhte. Das tat er kurz darauf in Form von Kittel. Dessen 4:1 war ein Tor, das für den Abend typisch war, weil durch passives Angehen die Passwege der Hamburger in den Nürnberger Rückraum offen waren. Danach durfte der Terodde per Strafstoß seinen Vorsprung in der Torjägerliste ausbauen. Zuvor hatten Mühl und Sørensen beide schwach verteidigt und Mühl dann Wintzheimer so lange festgehalten bis Felix Zwayer auf Elfmeter entscheiden musste. 

Es folgte beim FCN für die Schlussminuten noch ein Vierfachwechsel: Schleusener ersetzte Dovedan in der Spitze, die Profidebütanten Suver und Krätschmer bildeten statt Krauß und Geis das zentrale Mittelfeld und Rosenlöcher spielte für Hack auf der linken Außenbahn. Dem 20-jährigen gebürtigen Münchner gebührte der Schlussakkord in diesem Spiel: Er schloss einen Angriff über Schleusener und Shuranov fulminant ab, indem er die Kugel aus 16 Metern in halblinker Position in den Winkel jagte.

2. Das Spiel in drei Grafiken

Grafik 1 illustriert die Unterlegenheit des FCN in den Zweikämpfen deutlich. Gerade in der gegnerischen Hälfte konnte der Club nur eine Minderzahl der eigenen Duellen gegen den HSV gewinnen. Aber auch in der eigenen Hälfte verlor der FCN eine Reihe von Duellen. Vor allem aber musste er dort deutlich mehr Zweikämpfe führen als der Gegner. Der HSV war häufiger im Nürnberger Verteidigungsdrittel als umgekehrt. So kamen die Gastgeber natürlich auch zu mehr Abschlüssen.

Grafik 2 macht deutlich, wie viel besser der HSV vor dem Tor agierte. Gerade der Unterschied zwischen der ersten und der zweiten Halbzeit, in welcher der Club in Tornähe nur noch einen Pass zu einem Abschluss anbrachte, der HSV aber deren sechs ist bezeichnend. Auch vor der Pause hatte der HSV mehr Aktionen in Tornähe. Hier fällt vor allem auf, dass die Hamburger noch im Strafraum Pässe spielten, die zu Abschlussaktionen führten.

Grafik 3 visualisiert die Hamburger Überlegenheit in Sachen Zweikampfhärte und Angriffsstärke nocheinmal auf Viertelstundensegmente unterteilt. Dabei fällt auf, dass der Club immer schlechter in den Zweikämpfen war und auch immer weniger Angriffe pro Minute fuhr als der HSV. Dazu kommt ein Pressingdruck, der deutlich unter den Werten der Vorwochen lag. Die Hamburger hatten deutlich mehr Zeit am Ball und konnten, wenn sie unter Druck gesetzt wurden, diesen gut aushalten.

3. Einordnung

Die Niederlage ist natürlich erklärbar. Mit Nürnberger vor dem Spiel und Møller Dæhli in der Pause fehlten zwei wichtige Spieler ganz oder teilweise im Aufbau. Dazu merkte man auch deutlich, dass sowohl Mühl als auch Sørensen mit einem erfahrenen Nebenmann, d.h. Margreitter, deutlich besser spielen als im Duo miteinander. Hinzu kommen dann wahrscheinlich auch Faktoren wie Spannungsabfall durch die Tabellensituation und der Trainerwechsel auf der Gegenseite. Womöglich spielte auch die ungewöhnliche Pause im Saisonfinale eine Rolle. Am ganzen Wochenende waren in der Zweiten Liga die Abwehrreihen durcheinandergebracht worden: Der Club war die sechste Mannschaft, die drei oder mehr Gegentore kassierte, ohne Gegentreffer war dagegen nur Holstein Kiel geblieben.

Nun sollte man mit diesen zusätzlichen Faktoren nicht zu viel relativieren, sondern auch klar die Mängel ansprechen, die in diesem Spiel zum Vorschein traten. Die fehlende gedankliche Schnelligkeit, die fehlende Zweikampfstärke und die phasenweise extrem hohe Passivität. Das Spiel war, da gibt es kein Deuteln, ein schwaches Spiel des FCN, der sich damit auch in eine gewisse Bringschuld für die verbleibenden zwei Spiele manövriert hat. Denn so positiv der April auch war, die letzten Eindrücke aus einer Spielzeit nimmt der Fan mit in die Sommerpause. Genau daran ist der Club in den Jahren, in denen dann alles klar war, oft gescheitert. Die Bilanz nach Erreichen des Saisonziels umfasste in den letzten Jahren u.a. das Verspielen der Zweitligameisterschaft im Aufstiegsjahr, zwei Niederlagen gegen Düsseldorf und Kaiserslautern im Jahr davor oder eine Niederlage bei 1860 München unter René Weiler. Prognostischen Wert hat das freilich nicht, wohl aber Einfluss auf die Stimmung.

Da tröstet es auch nur bedingt, dass der FCN in Person von Linus Rosenlöcher den Deckel auf das Thema Montagsspiele machen durfte. Rechnet man die beiden Spiele in der Bundesliga mit dazu war es das 130. Tor des FCN an einem Montag, Teroddes Elfmeter war der 124. Gegentreffer. Es war war nach dem 1:5 in Fürth 2014/15 das zweite Mal, dass der Club an einem Montag fünf Gegentore kassierte, mehr gab es nur 2015/16 in Freiburg beim 3:6 mit Kevin Möhwald als Rechtsverteidiger. Zum 27. Mal verlor der Club in der Zeit der fernsehbedingten Montagsspiele am Abend des ersten Wochentags. Dem gegenüber stehen 26 Remis und 31 Siege. Mit 84 Montagsspielen war der Club knapp hinter St. Pauli (86) einer der häufigsten Gäste am Montagabend. Am häufigsten in der Saison 2003/04 als der Club 12-mal in einem gewerteten Spiel am Montag ranmusste, hinzu kam ein 13. annulliertes Spiel in Aachen.

Die Montagsspiele werden kommende Saison nicht mehr Teil des Kalenders sein. Stattdessen findet das Spiel am Samstagabend statt. Wer da für den FCN dabei sein wird, dafür werden in diesen Wochen auch Grundlagen gelegt: Die Verlängerung mit Paul Besong und die Verpflichtung von Christopher Schindler kündigte Sportvorstand Dieter Hecking mehr oder minder vor dem Spiel an. Auch dass eine Weiterbeschäftigung von Mats Møller Dæhli geplant sei und finanziert werden soll. Auch erklärte er, dass für die elf auslaufenden Verträge keine elf neuen Spieler geholt würden. Der Kader wird also, auch das keine Überraschung, kleiner. Ob dieser Kader dann erneut auf den HSV trifft, das ist noch offen. Durch den Sieg gegen den passiven Club jedenfalls sind sie auf drei Punkte an Fürth auf dem Relegationsplatz gerückt. 

4. Die Kennzahlen

Hamburg   Nürnberg
5 Tore 2
2,27 (+0,76 Elfmeter) expected Goals 1,78
2,56 (+0,81 Elfmeter) Post Shot xG 1,69
2,27 (+0,76 Elfmeter) xG ohne Doppelchancen 1,75
13 Schüsse 12
6 Schüsse aufs Tor 4
6 Ecken 5
1 Freistöße 3
8 Fouls 10
17,7 PPDA 18,3
5,1 Challenge Intensity 4,9
17,2 Spieltempo 17,5
19 Ballbesitzphasen (geg. Strafraum) 12
00:17 Ballbesitzdauer (Ø) 00:15

*Alle Daten stammen von Wyscout. Benutzung der Daten von Wyscout unter der Journalistenlizenz des Anbieters.Die Terminologie von Wyscout wird in diesem Glossar erläutert.

5. Die Stimmen

Robert Klauß: „Wir hatten in den ersten 25 Minuten guten Druck am Ball mit guten Umschaltmomenten. Immer wenn es der HSV geschafft hatte, in unser Drittel zu kommen, haben wir zu passiv verteidigt, da kriegen wir dann auch die Gegentore. Sie haben große Qualitäten im Eins gegen Eins, da haben wir zu viele Duelle verloren. Das waren alles Fehler, die zu vermeiden sind und zu einfach waren. Die dürfen wir nicht machen. Die ersten vier Tore waren relativ ähnlich, wir kriegen keinen Druck gegen den Ball, sind nicht aggressiv genug und verteidigen nicht gut nach.“

Horst Hrubesch: „Die Mannschaft hat so viel Qualität, die musst du einfach nutzen. Das war für mich eine riesige Woche, die viel Spaß gemacht hat. Jeder hat verstanden, dass es über die drei Spiele geht. Vielleicht haben wir dann auch noch die Chance. Jetzt geht es darum, eingespielt zu sein, die letzten beiden Spiele werden nicht leicht. Als nächstes geht’s nach Osnabrück. Da müssen wir mindestens das, was wir hier abgerufen haben, auch abrufen. Jetzt sehe ich zu, dass ich nach Hause kann. Ich bin kaputt.“

Christian Mathenia: „Wir haben alle Tore auf die gleiche Art bekommen, alle waren im Sechzehner. Wenn man im letzten Drittel so verteidigt, dann kann man nichts holen und kassiert eine verdiente Niederlage. Wir haben es eigentlich relativ gut gemacht, wenn wir sie früh unter Druck setzen konnten. Aber wir haben sie zu selten in ihrer Hälfte festgeschnürt. Der HSV hat heute viel Leidenschaft und viele Emotionen reingepackt und hat sich den Sieg verdient. Wir müssen nächsten Spieltag ein anderes Gesicht zeigen. Wir sind es allen schuldig, die Saison positiv zu beenden.“

Tim Leibold: „Es ist schön, dass wir mal wieder ein Spiel gewonnen haben. Wir haben anders als in den Vorwochen über die komplette Zeit souverän gespielt und die Jungs in vorderster Linie haben ein richtig gutes Spiel gemacht. Die Kaltschnäuzigkeit und Leichtigkeit, die zuletzt gefehlt haben, sind zurückgekehrt. Der Trainer hat in Einzelgesprächen die Spieler wieder für ihre Stärken sensibilisiert. Wir müssen jetzt aber auch nicht alles über den grünen Klee loben. Wir wissen, dass wir in der Lage sind, auch ein paar Spiele zu gewinnen. Das werden wir in den nächsten zwei Partien wieder versuchen.“ 

Johannes Geis: „Es war eine verdiente Niederlage, keine Frage. Daraus müssen wir lernen. Am Anfang war es eigentlich in Ordnung. Der HSV macht dann zwei Tore, wir kommen aber nochmal zurück. Danach hat es der HSV aber einfach besser gemacht und hat uns ein bisschen überfahren. Wir haben uns bei den Gegentoren zu einfache Fehler geleistet. Wir schauen jetzt, dass wir die Köpfe wieder schnell hochkriegen und dann noch zwei gute Spiele abliefern.“

Toni Leistner: „Wir wollten das Gefühl zurückbekommen, Spiele zu gewinnen. Das ist uns heute gelungen. Der Trainer hat sich die Jungs gepackt, die er für die Startelf eingeplant hat, und ihnen verdammt viel Selbstvertrauen gegeben, indem er sie starkgeredet hat. Man hat gesehen, dass das heute gefruchtet hat. Wir befinden uns jetzt in der Lauerposition. Wir müssen unsere Hausaufgaben erledigen und das Prinzip Hoffnung gehört dazu. Fürth hat noch zwei extrem schwere Spiele. Vielleicht können wir mit einem Sieg in Osnabrück nochmal Druck aufbauen. “ 

6. Die Noten 

Spieler CU-Note Kicker NZ BILD SofaScore
Christian Mathenia 3- 3 3,5 4 5,5/10
CU-Urteil: Bei fünf Gegentoren ist der Torwart sicher nicht immer machtlos. Machte aber keinen entscheidenden Fehler.
Enrico Valentini +5 5,5 5 4 6,3/10
CU-Urteil: Leistete sich einige Fehler in der Zuordnung. War aber trotz weitgehend mangelhafter Leistung noch der beste Abwehrspieler.
Asger Sørensen 5- 4,5 5 5 5,7/10
CU-Urteil: Eigentor, passives Verteidigen, wären nicht die recht häufigen sicheren Vorwärtspässe, es wäre ein ungenügend.
Lukas Mühl 6 6 6 6 5,9/10
CU-Urteil: Katastrophentag. Hohe Passivität bei mehreren Gegentoren, dazu Elfmeter verschuldet.
Tim Handwerker 5 5,5 5 5 6,7/10
CU-Urteil Schwaches Defensivverhalten in mehreren Szenen, nach vorne kaum mit Impulsen
Johannes Geis 4- 4 5 4 6,8/10
CU-Urteil: Sein Schuss leitete das 2:1 ein, auch sonst immer wieder mit Versuchen zu strukturieren. Das gelang aber kaum.
Robin Hack 5 4,5 6 5 6,4/10
CU-Urteil: Fehlbesetzung auf der Halbposition der Raute, dafür zu schwach im Defensivverhalten.
Tom Krauß 4- 3,5 4,5 4 6,6/10
CU-Urteil: Verlor viele Duelle, führte sie aber immerhin. War – wie Geis – um Struktur bemüht, gab diese aber – wie Geis – kaum.
Mats Møller Dæhli +4 4 3,5 5 6,3/10
CU-Urteil: War noch der aktivste und agilste Offensivspieler vor der Pause, ehe er dann raus musste.
Nikola Dovedan 5 5,5 5,5 5 6,6/10
CU-Urteil: Ein Freistoß nebens Tor, sonst immer wieder träge in der Verarbeitung des Balles. Dazu mit schwachem Defensivverhalten. 
Erik Shuranov 3 2,5 4 3 7,6/10
CU-Urteil: Tor und Vorlage in einem derartigen Spiel ist aller Ehren wert. Hat immer wieder Probleme im Verbindungsspiel, ist aber in Tornähe immer gefährlich.
Tim Latteier 4- 4,5 4,5 4 6,1/10
CU-Urteil: Passiv vor dem 4:1, sonst bemüht, aber auch ohne großen Einfluss.
Linus Rosenlöcher 7,5/10
CU-Urteil: Wird mit seinem Tor, dem vorerst letzten Tor in einem Montagsspiel, in den Geschichtsbüchern bleiben
Fabian Schleusener -/10
CU-Urteil: Am Tor von Rosenlöcher beteiligt.
Pius Krätschmer -/10
CU-Urteil: Kam nach 22 Spielen auf der Bank ohne Einsatz endlich zum Debüt.
Mario Suver -/10
CU-Urteil: Durfte auch noch debüttieren.

48 Gedanken zu „Spannungsabfall im Rumpfkader – Analyse zu Hamburg #FCN #HSVFCN

  • Wenn man die ganze Saison Revue passieren lässt, hat unser Team gestern im Prinzip sein „normales Gesicht“ gezeigt, oder anders formuliert, 8 – 10 Spiele in „Normalform“ und 2-3 gute Auftritte reichen halt nicht aus, um über Platz 11-15 hinaus zu kommen.
    Vielleicht sollte ich aber auch an meiner Erwartungshaltung arbeiten ?

    Antwort
    • Gefühlt war es gestern in der Tat im Rückblick eher die Rückkehr zur Normalität als ein Ausrutscher – und der Ausrutscher war eher Kiel und Heidenheim.

      Aber da war sie wieder, die Sache mit halb voll oder halb leer..

      Antwort
  • Robert Klauß hat einen gesunden Margreitter auch fast nie in der Startelf gebracht.
    Verstehen tue ich es nicht wenn man sich die Punktequote bzw. Anzahl der Gegentreffer mit/ohne dem Vorarlberger aus dem letzten 66 Matches in der Liga anschaut .

    Videostudium von der Saison 19/20 gab es scheinbar wenig beim aktuellen FCN Trainerteam.

    Antwort
  • Mir ist das Gepfropfere hier zu viel! Und die Mannschaft hat dies nicht in der Art verdient.
    Der HSV hatte gestern Schaum vor dem Mund. Dazu kommt auch Spielglück. Warum hätte sonst auch Horst Hrubesch nach dem ( entscheidenden) 4:1 so durchgepustet?
    Hamburg war zu Beginn die Nervosität anzumerken. Allerdings konnte der Glubb, im Gegensatz zum HSV, nicht seine erste Chance(n) nutzen.Das 1:0 war ein glücklicher Treffer, zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient, trotzdem glücklich. Ich behaupte , ein “ normaler“ Schiedsrichter für Liga 2 hätte die Aktion gegen Shuranov schon abgepfiffen. Das soll aber keine Schiedsrichterschelte sein! Daraufhin wurde der HSV dominierender und kam zum 2.Tor. Ein übles Abwehrverhalten von uns. Die Reaktion danach war gut mit dem Anschlusstreffer. Schon war der HSV wieder nervös. Kurz vor der Pause hätte der Ausgleich fallen können , da war der Glubb dominierend. Stattdessen wieder durch ein übles Abwehrverhalten das 3:1. Ein Ausgleich, selbst eine Führung von 2:1 , hätte den HSV wohl unsicherer in die 2. Halbzeit gehen lassen. Mitte der 2. Halbzeit ging die Mannschaft immer mehr auf den Anschluss, der dem HSV wieder nervös hätte werden lassen. Valentini und auch Sörensen turnten teilweise links vorne rum. Ein “ Alles oder Nichts“ mit 2 späten hamburger Gegentoren.
    Natürlich sind da viel Konjunktive. Der HSV hat sich gestern das Glück erarbeitet. Mit dem Menschenfänger Hrubesch als Zugpferd. Der hamburger Sieg war verdient, keine Frage. Ist aber in der Summe zu hoch ausgefallen.( siehe auch expectet Goals). Unser Abwehrverhalten war gestern schlecht. Dazu 2 abgefällschte Bälle, die zu Toren führten ( außer dem 1:0 auch das entscheidende 4:1). Aber spielerisch war es teilweise recht ordentlich. Die Handschrift des Trainers ist definitiv sichtbar, ebenso der Wille, nach vorne zu spielen.
    Nein, ein Rückfall war das gestern nicht!

    Antwort
    • Danke KUZ, ich bin da weitestgehend bei Dir. Natürlich sind die Abwehrfehler saublöd, da hat sich die Mannschaft selbst bestraft. Aber man sollte schon sehen, dass wir mit einer Rumpfelf nach Hamburg gefahren sind, uns fehlen 4 Stürmer, die Startelfqualität haben, dazu der aktuell wichtigste Spieler für die Balance, Nürnberger und dann fehlt in HZ 2 auch noch der beste Offensivspieler. Dass das nicht spurlos an der Mannschaft vorbei geht, noch dazu, wenn man auch nicht mehr viel gewinnen kann, das sollte man schon auch einbeziehen.

      Klar hätten wir alle gehofft, der Club macht den Deckel auf die Aufstiegsambitionen des HSV drauf, aber gestern war das einfach nicht drin. Und ja wir haben schlechter gespielt als zuletzt und ja wir haben hinten schlecht verteidigt, aber man muss dann auch nicht gleich wieder das Kind mit dem Bade ausschütten.

      Antwort
      • Und dass die „Luft raus“ sei, lass ich nicht gelten. KSC hat bspw. auch einfach alles rausgehauen, das ist auch eine Frage des sportlichen Ehrgeizes und – ja – auch der Ehre. Die Niederlage war ja nicht mal des personell geschuldeten Jugendwahns geschuldet, die jungen, namentlich Rosenlöcher und Shuranov, haben ja geliefert.

        Es geht ja nicht darum, dass man hätte gewinnen müssen oder können. Aber nicht sich 5 einschenken lassen.

        Antwort
        • Dann nimm die beiden ( ganz wichtigen) abgefälschte Tore weg… Spielglück.. 😉

          Außerdem behaupte ich , dass gestern sowohl der KSC als auch die Westvorstadt als auch Kiel als auch Hannover verloren hätten gegen den HSV….

          Antwort
          • Davon wäre ich nicht überzeugt. Vielleicht hätte sich der HSV da viel schwerer getan, aber werden wir sehen in den nächsten beiden Spielen ob es einfach der Hrubesch Burst ist, der nicht zu stoppen ist.

            Antwort
        • Sicher, der KSC hatte auch gar kein Glück gegen Fürth. Nicht alles am Ergebnis festmachen!

          Antwort
          • Stimmt.

            Hab das Spiel gesehen. Wenn Fürth das mit 5:2 gewinnt, kann sich der KSC auch nicht wirklich beklagen.

            Ich kann daher die Lautstärke der Kritik auch nicht nachvollziehen. Fand das Spiel in Würzburg mit einer Zweikampfquote von 34 Prozent viel schlimmer. Wenngleich damals der eine oder andere die Lautstärke meiner Kritik wohl auch nicht verstehen konnte. 😉

            Antwort
            • Wie hat mal ein erfahrener Verteidiger gesagt, die Zweikampfquote ist nicht alles sondern man muß die wichtigen Zweikämpfe gewinnen. In Hamburg haben wir die wichtigen alle verloren oder sind gar nicht in solche rein gegangen. Würzburg fand ich nicht so schlimm weil wir dort 1:1 gespielt haben! Am Ende zählt einfach das Ergebnis.

              Hamburg hat zudem wie ich finde schon eine besondere Brisanz wie oft wir dort in jüngster Vergangenheit förmlich abgewatscht worden sind, das Spiel vorgestern reiht sich nahtlos ein und ich dachte zumindest da sind wir einen Schritt weiter, aber mitnichten. Und man muss dann auch sehen den riesen Druck, der war auf Hamburger Seite nicht auf unserer! Wir hätten mit einer couragierten leidenschaftlichen Leistung ohne Druck sehr viel gewinnen können Fernsehgeld in der Tabelle und Image.

              Antwort
              • Das ist richtig. Die wirklich entscheidenden Zweikämpfe haben wir verloren in Hamburg. Richtig ist auch, dass es durchaus auch jetzt noch um einiges geht.

                Aber wenn ich hier querlese, fallen Worte wie „Volldeppen“, „Arbeitsverweigerung“ oder „herber Rückschlag“. Vielleicht sollten wir einfach mal den Ball flach halten und die Kirche im Dorf lassen – und ein Spiel einfach so bewerten, wie es wirklich war. Nüchtern, sachlich und ohne eigene Emotionen derart überzubetonen.

                Diese Am-Ende-zählt-nur-das-Ergebnis-Phrase darf keine Bewertungs-Grundlage sein. Denn es gibt auch Ergebniskrisen. Die hatten wir auch. Gut aber, dass Hecking die Arbeit von Klauß nicht nur nach den Ergebnissen, sondern nach seinen Eindrücken bewertet hat – denn sonst wäre Klauß schon längst nicht mehr hier und wir womöglich mit einem anderen Trainer in Teufels Küche.

                Wenn man Klopp in Mainz und anfangs in Dortmund oder auch anfangs in Liverpool immer nur nach den Ergebnissen bewertet hätte, wäre er heute mit Sicherheit kein Welttrainer. Nur nach Ergebnissen zu bewerten, ist Malen nach Zahlen und führt zwangsläufig in die Irre.

                Antwort
                • Was sollte Klauß auch machen, wir haben halt keine defensiven Mittelfeldspieler im Kader, für die Halbpositionen in der Raute waren alle Optionen „zu leicht“. Wenn bis zum nächsten Spiel niemand fit werden sollte, könnte man überlegen Rosenlöcher spielen zu lassen und Handwerker ins linke Mittelfeld zu stellen. Der ist griffiger und geht zumindest die nötigen Wege.

                  Es ist nicht so, dass Nürnberger nicht zu ersetzen wäre, er ist es nur mit den aktuellen Optionen im Kader nicht. Das muss im Sommer halt behoben werden. Und daran muss sich Hecking, der vier (fünf, wenn man Medic zählt, der das jetzt u.a. spielt) zentrale Mittelfeldspieler abgegeben hat, messen lassen.

                • Hätte erwartet, dass Latteier die Nürnberger-Position in der Raute einnimmt. Dafür Hack nach vorne. Und Dovedan demzufolge
                  auf die Bank.

                  Was die Kaderplanung anbelangt, muss diesbezüglich was getan werden, da hast Du Recht. Und diesbezüglich darf/muss man neben Hecking dann auch Rebbe in die Verantwortung nehmen. Betonung auf diesbezüglich. 😉

                • Ja als einen Fortschritt sah ich es auch an, daß wir die ganze Saison über im Vergleich zur Saison davor in keinem Spiel richtig chancenlos hergespielt wurden, wir waren immer wettbewerbsfähig bis auf Montag Abend in Hamburg. Das war auch eine Chance Montag Abend alles schaut auf Hrubesch Comeback in Hamburg, denen das Wasser bis zum Hals steht, das sind die Momente in denen der Club auch mal wieder ein wenig Renommee zurückgewinnen könnte. Aber wir treten da gerade mal als Trainingspartner auf, ja ägerlich finde ich, immer noch..wie wäre es gewesen wenn wir zumindest einen engen Fight geliefert hätten…

                • Wäre auch meine bevorzugte Lösung gewesen (kann man sogar auf TM nachlesen), aber ich weiß nicht, ob es gestern wirklich den großen Unterschied gemacht hätte.

                  Und ja, Rebbe darf sich natürlich mit angesprochen fühlen. 😉

                  @Juwe: Ich fand sogar, dass wir in Teilen wettbewerbsfähig waren, die Chancen in der Anfangsphase hätten wir halt nutzen müssen, dann wäre das ein anderes Spiel geworden, weil der HSV schnell mal ins Schwimmen kommt.

                • Seh ich auch so, mit den Chancen in der Anfangsphase. Wir waren anfangs die bessere Mannschaft.

                  Vielleicht aber ist das genau der Punkt, dass unsere starke Anfangsphase die ohnehin zu hohen Erwartungen noch mal richtig schön angefüttert, um nicht zu sagen richtig gemästet hat.

                  Um so höher war dann das Enttäuschungs-Potenzial. Was mit einem 2:5 auch ausgeschöpft wurde.

        • Korrekt – da war nur bei ganz wenigen der Wille zu erkennen hier etwas zu geben! Das war in weiten Teilen reine Arbeitsverweigerung. Wieder mal ein Auftritt für den man sich als Fan dieses Vereins, der einen Stimmungsumschwung in der Mannschaft erkannt haben wollte und ein Spiel auf Augenhöhe vorhersagte, schämen muss. Da hilft nun nur noch, diese Saison möglichst schnell vergessen und auf die Fähigkeit von Hecking und Co. hoffen, mit ausreichend Vorlauf die Charakterstärke des Kaders zu heben.

          Antwort
        • Bin ich komplett bei dir. Das eine Mal ist der Druck zu groß, beim nächsten Mal der Gegner zu stark und jetzt soll die Luft raus sein. Ja wann passt es den Kollegen, denn mal, nicht jedes vierte Spiel kampflos abzugeben. Man hatte schon das Gefühl, dass die Verletzten, die Spieler mit auslaufenden Verträgen und der ach so heiße HSV ein paar zuviel Alibis waren. Und der Klauss’sche Massenwechsel in der 83. Minute mit Sinnloswechseln, wie die von Schleusener, hat den Eindruck eines Benefizkicks nur verstärkt.

          Antwort
      • Also wenn man bei 5 (FÜNF) Gegentoren nicht mehr pfopfern darf… Früher nannte man das mal Klatsche.

        Klar darf man Pfopfern, allerdings war das für mich keine Klatsche, der HSV war besser und hatte das Matchglück auf seiner Seite. Ich hatte natürlich auch darauf gehofft, dass wir dem HSV den Aufstieg endgültig vermasseln und ich war auch enttäuscht, dass wir nach 20 Minuten keine Chance mehr hatten.

        Ich halte aber nichts davon dieses Spiel jetzt als Beleg dafür zu nehmen, dass alles Mist ist, dass wir wieder an dem Punkt wären an dem wir letzte Saison schon waren.

        Es hat halt einen Grund, warum Nürnberger Angebote von anderen Vereinen bekommt, er war in den letzten Spielen bei uns mit MMD der Unterschiedsspieler. Neben ihm bringt leider aktuell nur Klauss die Griffigkeit ins Spiel die notwendig ist. Das war aber eigentlich schon vor dem Spiel klar.

        Natürlich brauchen wir zur neuen Saison Verstärkungen und die Mannschaft muss sich auch weiterentwickeln, mit dem endlich mal wieder stabilen Team aus Trainer und Sportvorstand kann das auch passieren. Ich sage kann, ein Selbstläufer wird der sportliche Erfolg bei uns die nächsten 10 Jahre nie sein, es wird immer darum gehen, das optimale herauszuholen und es wird in jeder Saison und in unterschiedlichen Spielzeiten Rückschläge geben. Wichtig bleibt trotzdem mal einem Plan zu folgen, step by step die Schritte nach vorne zu gehen.

        Das Spiel bbeim HSV war ein Rückschlag, aber keine Katastrophe, gegen Bochum wird es jetzt auch noch mal schwer, ich rechne eher in Hannover mit einem oder drei Punkten. Aber wie wir alkle wissen, die Liga ist unberechenbar.

        Antwort
        • Also wenn nur ein Feldspieler die Griffigkeit im Spiel hat die notwendig ist darf man Pfopfern.
          Wieso war des eigentlich schon vor dem Spiel klar ?

          Antwort
  • Ich bin der Meinung dass war schon ein herber Rückschlag. Und dass mit der Rumpfelf seh ich auch anders.Die Abwehr spielt gefühlt eine Ewigkeit zusammen. Das Mittelfeld war ausser Nürnberger auch komplett. Und vorne war ein Robin Hack ,der noch zur U 21 EM will und Shuranov.Die Einstellung hat nicht gestimm .Und „Bock“ hatte anscheinend auch keiner.Von wegen geile Spiele !

    Antwort
  • Mir hängt die depressive Griesgrämigkeit in der Beurteilung der Niederlage beim HSV zum Hals raus. Man kann es viel lockerer nehmen. Da gefällt mir der Kicker, der schreibt; „Spielnote 2, hohes Tempo, viele Chancen mit keineswegs enttäuschendem Club, der schlechter verteidigte als der HSV.“
    So kann man das also auch sehen. Machen wir ein Tor zur rechten Zeit, wäre es ganz anders gelaufen. Wenn wir das Glück des KSC gehabt hätten, das der in Fürth strapaziert hat, hätten wir 6:5 gewonnen. Also Ball flach halten und sich auf das nächste Spiel gegen Bochum freuen.

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    • Was ist das für eine Entschuldigung? Wir hatte doch am Montag sicherlich kein Pech, oder habe ich da was übersehen…? Das Glück, das zu dem KSC zu recht in Fürth zuschreibst, haben wir doch im Laufe der Saison längst und mehr als ausreichend in Anspruch genommen und die Punkte dankbar eingesackt.

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      • Wer schreibt denn etwas von Entschuldigen? Ich nicht. Dir kann ich aber schreiben, dass mich deine guillotinemäßig scharfen Aburteilungen einzelner Spieler kaum noch überraschen und leicht ausrechenbar sind. Vielleicht hilft ein Vatertagstrainingslager, um den Kopf mal wieder frei zu kriegen. Insoweit, einen schönen Feiertag!

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        • Ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt. Bei dir scheint der Vatertag ja schon zu wirken 😮

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          • Juwe schreibt mir: „Ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt.“

            Das, lieber Juwe, weiß ich allerdings schon lange von dir. Ich lese schon seit Jahren mit. Wie hätte ich das bei deinen vielen, meist unterhaltsamen Beiträgen übersehen können.

            In Fußballerdeutsch: Steilvorlage!

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  • Wieder ne tolle Analyse die auch zeigt wie schwach der Glubb wirklich war.
    Aber Mathenia finde ich zu schlecht bewertet. Die Parade bei Meißners Schuß, den er an die Latte lenkt, wäre bei Neuer als „absolute Weltklasse“ bewertet worden!

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  • Also ein kompletter Rückfall war es sicherlich nicht, denn wir waren ja schon in der Lage schöne Angriffe zu fahren, Chancen zu erarbeiten und haben ja auch zwei Tore geschossen. Da gab es in der Vergangenheit offensiv gesehen deutlich miesere Auftritte. Von daher hat der Mannschaftsteil der am massivsten von Ausfällen betroffen war eigentlich bis auf Dovedan keinen schlechten Job gemacht. Bedenklich ist aber das Zweikampf- und Laufverhalten im Mittelfeld (Geis mehrfach nur getrabt) und vor allem die katastrophalen, individuellen Konzentrrationslücken in der Abwehr. Das hoffte man doch durch die vorherigen Auftritte abgestellt zu haben. Aber darauf hat man ja glücklicherweise schon reagiert, indem man Verträge nicht verlängert und neues Personal holt. Von daher alles kein Weltuntergang, enttäuscht war ich am Montag aber dennoch ob der Höhe der Niederlage.

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    • Genau.
      Hoffentlich geht es nach Ingolstadt im Pokal aber nicht in der Liga.

      Übrigens ist in der wahren Tabelle Kiel mit nur 50 Punkten notiert .
      Krasser Unterschied zur Realität und dadurch mit Aussagekraft. Auch gegen 96 wieder mit Glück unterwegs
      weil Handelfmeter für Hannover durchaus vertretbar gewesen wäre.

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  • Hallo ihr kritischen Fans, ich möchte die letzte HSV-Niederlage nicht überbewerten, aber eines ist nicht vom der Hand zu weisen:
    die Mannschaft u wir Fans werden mit Sicherheit den Georg absolut vermissen.
    Der hat immer die Abwehr geordnet!
    Ohne ihn ist es ein Hühnerhaufen!!
    Der Clubberer aus Gladenbach

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    • Hoffentlich kann/darf Georg noch zweimal von Beginn ran.
      Bin mir nicht sicher ob viele Fans ihn vermissen weil vor 5 Monaten hat fast keiner nach Margreitter gerufen
      obwohl er in der Katastrophensaison der beste IV des FCN war.

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      • Hoffentlich nicht!
        Ich möchte jetzt mal die sehen, die nächste Saison auch noch da sind -Kretschmer und Soerensen.

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  • Tja, interessante Nachholspiele: der HSV kann nicht mehr direkt aufsteigen, die Fürther haben darauf aber auch kaum noch Chancen. Kiel und Bochum reicht ein eigener Sieg oder sogar ein Nicht-Sieg der Fürther. Die müssen jetzt schauen, den HSV auf Distanz zu halten…

    Und Schalke tut uns den Gefallen, dass nicht der Club der erbärmlichste Absteiger des Jahrtausends bleibt 😲

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    • Freiburg hatte 04/05 sogar nur 18 Punkte. Insofern sind wir dann tatsächlich nur dritterbärmlichster Absteiger des Jahrtausends (sofern S04 jetzt nicht noch 2x mit ca. 11:0 oder so gewinnt).

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    • Also Fürth sehe ich auch noch in Schwierigkeiten, da der HSV gegen uns das Torverhältnis drehen konnte, also jetzt das bessere hat und Fürth morgen in Paderborn, die zuletzt Aue 8:3 auswärts geklatscht haben. Ich sag mal Tagesform abhängig, da ist immer noch alles möglich. Ich glaube das wird ein spannender Endspurt, so und heute hoffentlich ein spannendes Pokal Endspiel 🙂

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      • Da bin ich jetzt echt zwiegespalten. Einerseits kann ich Dortmund nicht besonders leiden, kann es aber auch nicht über mich bringen, ein Marketing Projekt zu unterstützen.

        Andererseits hätte ein Titel für Leipzig eine gewisse Genugtuung in sich, nach dem Motto „die Geister die ich rief“.

        Antwort
        • Wenn RBL gewinnt hat der FCN gegen den späteren Pokalsieger verloren .
          Wann gab es das zuletzt wenn wir das Finale 1982 ausklammern ?

          Meiner Meinung feiert Bochum in Nürnberg auch wenn der FCN gewinnt weil Fürth beim
          SCP sieglos bleibt.

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        • Also ich feier Dortmund schon seit Jahren für ihre Art Fu0ball zu spielen, trotzdem so eine starke Leistung bislang habe ich nicht erwartet. Verkehrte Welt Leipzig spielt und spielt und Dortmund macht eiskalt die Kontertore. Die Qualität von Sanchez und Haaland hat Leipzig vorne einfach nicht.

          Antwort
          • Red Bull hat auch (noch) nicht die Qualität eines Hummels oder eines Reus. Der Noch-Bundestrainer war ja vor Ort – und sollte tunlichst die richtigen Schlüsse ziehen aus dem gestern Gesehenen.

            Nagelsmann geht also ohne Titel nach München. Das ist der zweite Rucksack neben der Ablöse in abstruser Höhe von 25 Millionen Euro.

            Antwort
              • Die sollten lieber mal anständig ihren Heimatverein (d.h. den wichtigsten Verein in ihrer Region) unterstützen, als ständig sinnlos Geld zu verbrennen und immer auf den größten Haufen zu schei#en…

                Antwort
    • Bei Unentschieden in Paderborn ist Kiel nicht aufgestiegen bei Niederlage beim KSC.

      Antwort
  • Bingoman/Clubberer-Gladenbach:
    für alle Analysen u Bewertungen seitens des Trainers höre zu viel Entschuldigungen u banale Erklärungsversuche.
    Oder liege ich falsch?
    Gruß aus Mittelhessen

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