Rücken verrenkt?

„Missglückte Flanke in den Nürnberger Strafraum“, sagt der Mann im Fernseher, „Mathenia pflückt das Leder vom Himmel, mächtig sich reckend. Weiterhin 1:0 für die Gastgeber. Es kommt zu wenig vom VfL Bochum. Für eine Mannschaft, die hier und heute mit einem Sieg den Bundesligaaufstieg sicher machen kann, kommt einfach zu wenig…“

„Ha, das haben wir schon oft gehört! Wie oft haben wir in dieser Saison schon gehört, dass vom Gegner zu wenig kommt! Da bin ich aber gespannt, was heute vom Gegner noch Weniges kommt!“

„Hm.“

„Das wäre natürlich eine feine Sache für die Fans des neunmaligen deutschen Meisters und vierfachen Pokalsiegers, wenn ihre Mannschaft heute als Sieger vom Platz gehen würde. Viel zu feiern gab es ja in den letzten Jahren nicht für sie, auch in dieser Saison nicht, mit Ausnahme einiger weniger Highlights, ich denke da z.B. an das Spiel in Fürth…“ 

 „Ach du meine Güte! Das Spiel in Fürth ein Highlight!?  In der letzten Spielminute den Sieg vergeigt. Seit wann ist das ein Highlight? Unglaublich, was manche Leute für ein Gequatsche machen.“

„Tja.“

„Ausgleich! 1:1!…“

„Eieieieiei.“

„Ein durchaus vermeidbarer Treffer. Krauß auf dem Flügel viel zu passiv! Der Junge, der heute – abgesehen von einem sehenswerten Distanzvolley – in erster Linie durch stümperhafte Abspiele auffiel, macht keine Anstalten, die Flanke zu unterbinden, und Mathenia sieht in geradezu grotesker Weise schlecht aus…“

 „Warum geht denn da der Torwart nicht zum Ball? Der braucht den Ball doch nur wegzufausten. Sattdessen steht er da wie ein Ölgötze und hält Maulaffen feil.“

„Vielleicht hat sich Mathenia ja vorhin den Rücken verrenkt.“

[Zum Spiel: klick, klick, klick.]

19 Gedanken zu „Rücken verrenkt?

  • Es war wieder eine enttäuschende Saison. Ich bin einfach nur froh, wenn sie vorbei ist.

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  • Gerne möchte ich eine grundsätzliche Torhüterdiskussion aufmachen.

    Nun möchte ich Böcke wie von Mathenia gar nicht beschönigen. Aber mir fällt auf, dass ich solche krummen Dinger an jedem Wochenende in der Sportschau von mehreren Torhütern sehe kann. Selbst grundsätzlich stabile Goalies leisten sich 1-2 mal pro Saison eine gruselige Aktion.

    Empfinde das nur ich so in meiner altersgeschönten Empfindung, oder hielten die deutschen Torhüter früher insgesamt auf einem höheren Niveau? Oder fallen die vielen Fehlgriffe unserer Torhüter einfach nur mehr auf, weil sie medial viel deutlicher und häufiger aufbereitet und wiederholt gezeigt werden? Oder ist das Fußballspiel zu schnell geworden und die Bälle zu unberechenbar in ihrer Flugbahn?

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    • Der deutsche Torhütermarkt (damit meine ich jetzt weniger deutsche Torhüter, als Torhüter, die hier spielen) wird schon seit langem stark überschätzt. Ich würde hier zwar insgesamt schon ein hohes Niveau sehen, aber internationale Spitze ist da nur wenig.
      Sieht man auch daran, was im Ausland allgemein für Ablösesummen für Torhüter gezahlt werden im Vergleich zu Deutschland, und wie wenig Torhüter aus der Bundesliga im Ausland nachgefragt werden.

      Es ist aber anscheinend auch so, dass man diesen Spielern kein so großes Gewicht gibt, bzw. einfach nicht bereit ist, da übermäßig viel Geld auszugeben. Ähnlich auch bei Außenverteidigern, da heißt zwar auch immer, wie wichtig die sind, und wie rar gute AVs gesät wären, aber übermäßig zahlungsbereit ist man für diese dann doch nicht. Da werden für praktisch alle anderen Positionen deutliche größere Beträge in die Hand genommen.
      Wobei man bei Torhütern schon sagen muss, dass es eine ziemlich große Masse guter Keeper gibt, die sich vom Niveau her wenig unterscheiden und daher auch die Notwendigkeit zur Zahlung großer Ablösesummen nur bedingt besteht.

      Was jetzt konkret die Fehlgriffe bei Flanken betrifft, ist es halt auch einfach so, dass die Torhüter immer mehr mitspielen und eben versuchen, Flanken abzufangen. Dadurch passieren dann natürlich auch öfters Fehler. Wenn man nicht versucht, Flanken abzufangen, kann man dadurch auch keine Fehler machen.
      Wie bei den Corona-Tests. Wenn man weniger testet, findet man auch weniger Fälle.
      Aber genau wie dadurch die Krankheit nicht verschwindet, vermeidet man keine Gegentore, indem man nicht versucht, Flanken abzuwehren.

      Ich meine, das wurde sogar schon mal als Oliver Kahn-Phänomen bezeicnet oder sowas. Wenn der stur auf der Linie klebt, es kommen 10 Flanken rein und er kratzt von den Abschlüssen dann 8 von der Linie und ist bei 2 machtlos, dann hat er 8 Glanzparaden hingelegt und 2 Tore kassiert. Wenn sich Neuer (ich glaube es ging dabei konkret um ihn, könnte aber auch jeder andere Torwart sein) 9 von den 10 Flanken abwehrt und einmal daneben greift, dann hat er keine Glanzparaden hingelegt und einmal gepatzt. Und dennoch nur 1 Tor kassiert.

      Wie es genau ist, da müsste man sich dann tiefer mit diversen Statistiken beschäftigen, wie hat sich die Zahl der Flanken pro Spiel entwickelt, wieviele davon werden von den Torhütern geklärt, wieviele Tore werden so erzielt, bei wie vielen greift der Torhüter daneben. Und dann ist auch die Frage, bei wie vielen Flanken geht der Torwart nicht hin, obwohl es eigentlich ein Ball für ihn wäre? Das wird statistisch vermutlich nicht erfasst, dürfte auch sehr schwierig sein.

      Für uns speziell hat man immer wieder den Eindruck, dass wir Probleme haben, Torhüter mit einer guten Strafraumbeherrschung zu finden. Gut, in den letzten 15 Jahren hatten wir im Prinzip nur zwei längerfristige Stammtorhüter. Aber eine übermäßige Steigerung bringt Mathenia hier im Vergleich zu Schäfer nicht.

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    • Ich finde es gut, dass du diese Torhüterdiskussion aufmachst.
      Ich gehöre einer Generation an, bei denen das runde Leder tatsächlich noch aus Leder bestand. Damals war so ein Ball kaum erschwinglich. die meisten konnten sich nur Gummibälle leisten, das Stück für 4,99 DM.Damals kaufte ich so einen Ball mal im Urlaub in Italien ( wegen der italienischen Spieler als Foto auf dem Ball). Das war ein schwererer Plastikball. Gespielt habe ich mit diesem sehr ungern. Der hatte ein ganz komisches Flugverhalten. Genau an diesen Ball erinnern mich die gegenwärtig offiziellen Plastikkugeln. Tore wie das 2:0 im Finale 1982 von Hintermaier als Jahrhunderttor gefeiert gibt es heute in deutlich größerer Zahl. Wenn ich an das krumme Ding von Hack am Sonntag gegen Bochum denke… das war eine Wahnsinnsparade.
      Der beste Torwart , den ich in Nürnberg erlebt zu haben glaube, ist…. Gerhard Welz! Der kam im ersten Jahr der Regionalliga Süd. Im der ersten Saison war er noch nicht so auffällig, aber in der zweiten absolut überragend. Inclusiver einer fantastischen Strafraumbeherrschung. das war das Jahr, als der Glubb souverän die Liga beherrschte, aber als großer Favorit in der Aufstiegsrunde versagte. Zu dieser Zeit gabs auch den Maier Sepp, bis dahin Nationaltorhüter immer abwechselnd mit einem Wolter, Kleff oder anderen. Dieser Maier Sepp war fürchterlich! Böcke ohne Ende. Seine große Zeit kam etwa ab der Euro 72 . Wer es nicht glaubt, schaue sich das legendäre 7:3 in der Meistersaison an. Da besonders das 3. Glubb Tor. Oder WM 70. Auch ein Roland Wabra hat in den ( zugegeben wenigen) Spielen, die ich sah, keine gute Figur gemacht.
      Was ich damit sagen will: der Respekt einem Torhüter gegenüber war deutlich höher als er heute ist. Wenn einem Neuer die Flanken im 5er um die Ohren fliegen, sagt keiner was. Ich muss dabei anfügen, dass Manuel Neuer vielleicht der beste Torhüter ist, den ich je gesehen habe. Ich hab Gegentore von Buffon ( ich ziehe meinen Hut vor diesem Sportler) gesehen, die als unhaltbar genannt werden, würden Mathenia als haltbar um die Ohren fliegen. was ich damit sagen will: Gilt einer als guter Torwart ( dieses Prädikat wird von den Medien vergeben!) , dann ist seine Beurteilung eine andere als ein nicht so angesehener. Ich habe Gegentore als haltbar lesen und hören müssen, die bei einem Neuer als unhaltbar genannt worden wären. All von mir genannten Torhüter ( außer Mathenia) haben nach einer besonders erfolgreichen Saison “ plötzlich “ Leistung gebracht, die sie heute noch zu ( gerechtfertigten ) Helden machen. Mathenia hat jetzt 5 Jahre hintereinander gegen den Abstieg gespielt. Auch er konnte diesen teilweise nicht verhindern. Somit trägt er ein negatives Stigma , das die Medien immer wieder gern bedienen! Das habe ich selbst auch erlebt, wenn im TV geunkt wird, dass der Glubb schon soundsoviele Spiele nach Führung verloren hat bzw in der Schlussviertelstunde ein Gegentor kassiert und ich deshalb unruhig werde. Solange Mathenia keine “ Erfolgsstory“ gelingt, wird er keine Lobby haben. Eine Lobby , die ein Rafa Schäfer nach dem Pokalsieg endlich zuteil wurde. Für mich übrigens der zweitbeste Torwart , den ich beim Glubb erlebt habe. Trotz….. 😉
      Was ich von Früchtl in Spielen gesehen habe, hat mich nicht wirklich so überzeugt, dass es für mich notwendigerweise eine Tausch hätte geben müssen. Und solange habe ich zu JEDEM Trainer des Glubbs das Vertrauen, der diese Spieler jeden Tag sieht, die richtige Entscheidung zu treffen.

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      • Da @ KUZ den Pokalsieg anspricht denke ich an Daniel Klewer.
        Vier gehaltene Elfmeter gegen Unterhaching und zwei gegen Hannover im Viertelfinale nach Einwechselung in Minute 118 und Rafa was not amused.
        Gegen 96 war ich im HT Block42 und da war auch die Sorge unter den 31.500 Zuschauern zu greifen ob SR Drees
        nochmal unterbricht weil Hannover in den letzten Minuten der Verlängerung viel Ballbesitz hatte.

        Was waren eigentlich die Defizite bei Klewer des habe ich gar nicht mehr so auf dem Schirm ?

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        • Sein Pech war , dass Rafa die Saison seines Lebens spielte! Für mich war er damals die klare Nr. 1 in Deutschland. Wenn er in Freiburg gespielt hätte, wäre er in die Nationalmannschaft berufen worden… 😉

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          • Okay , Danke @ KUZ.
            Ja der Jogi uns sein SCF und der Christian ist mit den Schiedsrichtern bei Heimspielen auch fast immer zufrieden (siehe Elfmeterstatistik).

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        • Bei dem “ subjektiven Ranking“ gebe ich Dir schon recht. Welz und Rafa waren eigentlich nur eine Saison überragend, während Andi diese Leistung über Jahre hinweg zeigte. Bei ihm war´s halt normal… 😉

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          • Rapha war eine Saison überragend, aber ansonsten auch durchgängig stark und stabil. Ich kann mich kaum an schwere Patzer erinnern, die Punkte gekostet hätten (einmal hat er sich den Ball durch die Beine geworfen, aber wir haben trotzdem noch gewonnen). Sein Markenzeichen, die Faustabwehr war etwas unorthodox, aber letztlich auch sehr sicher, weil damit der Ball aus der Gefahrenzone war.

            Aber besonders wichtig fand ich seine Präsenz im Tor, die auf die Abwehr ausgestrahlt hat und diese wirklich besser gemacht hat. Das hat man immer dann gesehen, wenn er nicht gespielt hat.

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            • Kann mich erinnern. Das war in Augsburg. Er hat gesagt dass,als der Ball auf ihn zurollte, er gedanklich schon beim Abschlag war.Ich glaub Esswein hat aber noch das Siegtor gemacht.

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    • Ich meine Fehler fallen bei Torhütern auf, weil das Spiel mittlerweile viel schneller geworden ist, in den allermeisten Spielen vielmehr Abschlüsse als früher stattfinden. Bei der Schnelligkeit des Spiels sowie viel mehr Aktionen um den Torwart herum, dann müssen sie mittlerweile auch noch mitspielen, früher hat man gesagt super Torwart aber bleib in deinem Tor sicherheitshalber mach nichts mit dem Ball, das kommt heute ja auch noch alles dazu ein Torwart muss heute quasi auch noch ein guter Feldspieler sein. So ist es fast nicht möglich 90 Min auch für einen guten Torwart komplett fehlerfrei zu überstehen.

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  • „Ha, das haben wir schon oft gehört! Wie oft haben wir in dieser Saison schon gehört, dass vom Gegner zu wenig kommt! Da bin ich aber gespannt, was heute vom Gegner noch Weniges kommt!“

    Ja, es gibt nichts schlimmeres als wenn es im kicker live ticker sowas heißt wie „der club hat bisher alles unter kontrolle“, „vom Gegner kommt bislang gar nichts“ o.ä.
    Dann weiß man, jetzt klingelts wahrscheinlich gleich.

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  • Leno war in der Bundesliga ein Überflieger, ist bei Arsenal immer wieder mal für ein Gegentor gut. Hitz und Bürki stehen auch fortlaufend in der Kritik. Alle 3 übrigens Nationalkeeper. Werder Bremen und der VfB haben in den letzten Jahren mehrere Torhüter verschlissen. Hradecky unterbricht bei Leverkusen seine starken Leistungen regelmäßig mit groben Schnitzern, bei Pavlenka verhält es sich ebenso. Trapp bekam diese Spielzeit viel auf die Ohren, nachdem er mehrere Gegentore verschuldet hat.

    In der 2. Liga kostete der ansonsten stabile und reaktionsstarke Fejzic seinem Team zwischenzeitlich mehrere Punkte. Der allgemein hoch gehandelte Burchert hat in den letzten 2 Spielzeiten wohl mindestens 3 bis 4 Gegentore mit schlimmen Fehlgriffen verschuldet. Der beim Dauermeister Bayern hochgeschätze Ulreich wurde beim HSV dauerkritisiert.

    Diese Beispiele zeigen mMn eindeutig, dass solche Torwart-Aussetzer nicht nur Mathenia passieren! Dass so viel Häme und mitunter offener Hass auf ihn einprasselt, hat er absolut nicht verdient!

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  • Unser Haupt-Torwartproblem liegt darin, dass wir seit Jahren unter dem Niveau spielen, das unsere Fans als „normal“ für den Club annehmen, so wird jedes Gegentor zum Fanal, das den eigenen Anspruch untergräbt. Da ein Teil der Gegentore immer als „vermeidbar“ angesehen werden ist beim Clubfan schnell klar, der Torwart ist an der Gesamtsituation mitschuldig oder gar der Hauptschuldige.

    Aber meist ist der Torwart bei uns nicht allein, einer oder zwei Abwehrspieler sind auch dabei, dazu die Offensivkräfte, die es ja auch nicht schaffen den Club auf den ihm zustehenden Rang zu schießen.

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    • Jede Flanke und jeder Torschuss entsteht, weil ihn die Abwehr zulässt – dass ein Torhüter in den seltensten Fällen alleine Schuld ist, ist völlig korrekt. Nur: Wenn einer mindestens zwei Mal pro Spiel unter einem Ball durchspringt und daraus dann regelmäßig Gegentore entstehen, kann man sich halt nicht auf unnötige Ecken oder verlorene Kopfballduelle rausreden.

      Der Club frisst viele unnötige Gegentore, Mathenia ist ein Faktor. Geschraubt werden muss an vielen Stellen.

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    • Nee Armin, da machst du es dir viel zu einfach.
      Sicher ist der Torwart nur ein Teil der Mannschaft, aber eben auch ein gewichtiger und der eben auch selber einen großen Anteil an der defensiven Stabilität hat.
      Es ist jedenfalls sicherlich kein Zufall, dass unsere Schlussmänner in den letzten Jahren z.B. nach kicker-Noten stets sehr weit hinten im Vergleich zum Rest der Liga zu finden sind/waren. Auch wenn wir insgesamt defensiv sehr stark waren, wie in unserer Aufstiegssaison, wo wir mit 39 Gegentreffern die zweitbeste Defensive der ganzen Liga hatten.

      Es ist bei uns halt auch fast nie so, dass unser Torwart mal der Matchwinner wäre…

      Mathenia wird zwar sicherlich oft über Gebühr kritisiert (wie es viele Fans halt i.A. tun, vor allem wenn sie irgendwelche Spieler eh am Kieker haben), aber nüchtern betrachtet ist Mathenia einfach kein überdurchschnittlicher Torwart, vielmehr das Gegenteil, und Toptorhüter schon gleich zweimal nicht.

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  • Tolle Beiträge hier auf dieser Seite, finde ich.

    Finde die Kritik an Mathenia auch überzogen. Kritik muss aber grundsätzlich erlaubt sein – klar.

    Wie Hanno Behrens mal sagte, geht das, was im Internet so herausgegauzt wird, nicht spurlos an einem Spieler und dem Menschen dahinter vorbei. Was mit Mathenia, Mühl und auch Behrens zeitweise von einigen Wenigen gemacht wurde und gemacht wird, ist keine Kritik mehr, sondern Ätzen. Und dies zum Schaden des 1. FC Nürnberg.

    „Das Problem ist, dass die meisten Leute gar nicht den Menschen hinter dem Sportler sehen. Es geht nur um einen Profi, der viel Geld verdient und gefälligst eine Maschine zu sein hat. Ob der vorher die Nacht durchgekotzt hat und deswegen vielleicht gar nicht sein Leistungslimit erreichen kann, das interessiert keinen. Er hat nicht performed, er ist scheiße. Das ist der falsche Weg.“ (Christian Bönig, Medienchef FCN)

    Quelle:
    https://www.ndr.de/sport/mehr_sport/Sportler-und-Social-Media-Wie-umgehen-mit-Neid-und-Hass,socialmedia238.html

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    • Diesbezüglich fällt mir Laszlo Sepsi ein, der von einigen Fans massiv angegangen wurde wegen seiner mäßigen Leistungen. Wie er später erklärte, spielte er dauerangeschlagen unter teils heftigen Schmerzen. Er wurde dazu von den Club-Verantwortlichen gedrängt, da auf seiner Position kein besserer Spieler fit war.

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