Club leiht Lino Tempelmann

Der 22-jährige wechselt vom SC Freiburg an den Valznerweiher.

Wie der Club am Donnerstagnachmittag bekannt gab, kommt der Mittelfeldspieler auf Leihbasis zum 1. FC Nürnberg. Insgesamt elf Mal spielte der ehemalige U20-Nationalspieler für den SC Freiburg in der Bundesliga. Hinzu kommen 21 Spiele in der Regionalligamannschaft der Breisgauer und sechs für die U19 des SCF. Ausgebildet wurde Tempelmann beim TSV 1860 München. Für die Löwen absolvierte Tempelmann sechs Spiele in der Regionalliga Bayern, zusätzlich war der gebürtige Münchner in der Jugend Stammkraft bei den Löwen.

Der 1,74m große Mittelfeldspieler zeichnet sich durch eine hohe Flexibilität aus: In der Bundesliga spielte Tempelmann im zentralen Mittelfeld offensiv wie defensiv, als rechter Mittelfeldspieler, als rechter Flügelverteidiger wie als rechter Außenverteidiger. Mit dieser Polyvalenz kann sich Tempelmann zu einem wichtigen Baustein entwickeln. Betrachtet man seine Spielweise in den letzten zwei Jahren erinnert der Oberbayer ein wenig an Eduard Löwen, allerdings ohne dessen extreme Körperlichkeit. Seine Stärken lagen in dieser Zeit im Zweikampf und in der Fähigkeit Bälle in gefährliche Zonen zu spielen, aber auch dort zu empfangen.

Einschränkend sei gesagt, dass Tempelmann in den vergangenen vier Spielzeiten immer unter 1000 Pflichtspielminuten im Seniorenbereich geblieben ist: Allerdings haben sich die Einsatzminuten in Regionalliga und Bundesliga kontinuierlich gesteigert: Von 338 Pflichtspielminuten (2017/18) über 467 Pflichtspielminuten (2018/19) und 586 Pflichtspielminuten (2019/20) hin zu 848 Pflichtspielminuten (2020/21). Trotz dieser Steigerungen ist die statistische Signifikanz der Beobachtungen und Werte Tempelmanns daher sehr begrenzt und es bleibt abzuwarten, inwiefern diesen geringen Einsatzzeiten in den vergangenen Jahren die Entwicklung eingeschränkt haben.

91 Gedanken zu „Club leiht Lino Tempelmann

  • Aus einer erfolgreichen Jugendabteilung, erste Bundesligaerfahrung, polyvalent, die Fähigkeit Bälle in die gefährliche Zone zu spielen – hört sich gut an. Aber genug von Simon Rhein, herzlich willkommen Lino Tempelmann 😉

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    • Ich kann das mit Rhein gut nachvollziehen. Er hat bei uns unter verschiedenen Trainer keine bis kaum Spielzeit bekommen und das nicht nur in einer Saison. Sicher ist er nicht unbegabt, das ist auch klar auf dem Niveau. Er hatte eben lange Zeit Spieler wie Behrens in seiner guten Zeit, Erras, Löwen usw. vor der Nase. Er ist ein Klasse tiefer gegangen bekam seine Spielzeiten und konnte sich weiter entwickeln und er spielt ja noch in der 3. Liga. Jetzt hat er sein Glück gefunden in Rostock, wo er in die Startelf paßt und sogar mit hoher Aufstiegschance in die 2. Liga. Für beide Seiten doch völlig in Ordnung gelaufen.
      Tempelmann ist nicht Rhein auch wenn die Positionen ähnlich sind ist er dennoch ein anderer Spieler und der Kader sieht mittlerweile auch völlig anders aus. Also lassen wir uns überraschen..

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  • Die Geschwindigkeit der Kaderzusammenstellung ist durchaus beeindruckend.
    Da kann man tatsächlich drauf hoffen, dass der Kader zu Vorbereitungsbeginn nahezu komplett ist bzw. nur noch kleine Baustellen vorweist.

    Noch einen RV und MMD fest verpflichten, dann noch den Kader ausdünnen (Dovedan, Schleusener, Sorg) und den Rest hoffentlich halten. Damit könnte man gut leben

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    • Eigentlich fehlt mir noch eine Alternative für den LV. Für den RV haben wir ja schon 2 Optionen, die auch „Wingback“ spielen können (auch der Dortmunder Zugang kann das angeblich). Auf links wäre nur die Nachwuchskraft Rosenlöcher, der Handwerker bisher nicht wirklich herausgefordert und eher weiter vorne gespielt hat. Gerade in unserem Kader ohne echte Außenstürmer wären herausragende AV mit Offensivqualitäten wichtig –> siehe Vorstadt.

      Ein richtiger 6er ist auch noch nicht da, sofern man den polyvalenten Tempelmann nicht hierfür eingeplant hat.

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      • Absolut richtig. M.E. muss es ein LV sein, der Handwerker direkt verdrängen kann, sollte der nicht eine Leistungsexlosion haben.

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  • Also Wingbacks haben wir ja eigentlich nicht, glaube auch nicht, dass sich das ändern wird. Und RV ist Duman nicht, da kann man ihn gewiss nicht einplanen.
    Und wenn man Sorg los bekommt, was sicherlich schwer wird, aber trotzdem zu erhoffen ist, bleibt einzig Valentini.

    Überhaupt ist die Frage, ob man Duman schon eine nennenswerte Rolle anvertrauen kann. Ich wüsste jetzt nicht, warum man ihn verlässlicher einplanen kann als Rosenlöcher. Der hat ja zumindest in der Jugend LV gespielt.
    Und mit Handwerker haben wir da einen immer noch jungen Spieler, bei der man auch weiß, dass er grundsätzlich mehr kann und bei dem man auch die Hoffnung haben kann, das er sich wieder steigert. Bei Valentini (oder Sorg) kann man da kein noch Hoffnung haben.
    Also ich sehe uns auf LV deutlich besser aufgestellt als auf rechts.

    Und was den „richtigen“ 6er betrifft: ich sehe es als Recht illusorisch an, jemanden zu finden, der hier ein nennenswertes Upgrade darstellt. Aber man hat ja auch in den letzten zwei Monaten geschehen, dass wir mit dem vorhandenen Personal guten Fußball spielen können, defensiv stabil und trotzdem mit Zug nach vorne. Trotz vieler Gegner von ganz oben und sehr viele Verletzungsprobleme, gerade auch im Mittelfeld, und entsprechend vielen Umstellungen.

    Ich hatte keine Bauchschmerzen, mir dem vorhandenen Personal in die nächste Runde zu gehen, mit den Verstärkungen insbesondere in der IV denke ich auch, dass wir nochmal besser und hoffentlich auch erfolgreicher spielen können. Wenn v.a. dann Mal die nötige Abgebrühtheit da ist, um aus dem vielen Führungen mehr siehe rausholen.

    Aber angesichts unserer Mittel müssen wir halt weiter auf das Bauen, was uns zuletzt stark gemacht, mannschaftliche Geschlossenheit, kompaktes, konzentriertes und engagiertes Auftreten. Und weniger auf individuelle Qualität.

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    • Also, dass er RV nicht ist, würd ich nicht unterschreiben. Duman hat phasenweise auch in der Viererkette Rechtsverteidiger gespielt und auch da seine Sache gut bis sehr gut gemacht, nicht nur als Flügelverteidiger in der Dreierkette. Letzteres aber bis zu seiner Verletzung auf so hohem Niveau (wahrscheinlich Top10 aller Regionalligaspieler in dieser Saison), dass ich – sofern er sich auskuriert und das ist kein kleines Fragezeichen – ihn schon recht schnell auf nicht unerhebliche Einsatzzeiten kommen sehe. Allerdings seh ihn zwar auch eher als rechten Achter in der Raute oder RM im 4-2-3-1, aber er kann schon auch RV spielen, wenn’s sein muss.

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  • Ich habe gerade gesehen, dass Rene Weiler aktuell vereinslos ist. Er war der beste Trainer, den wir seit langem hatten. Er hat im Gegensatz zu allen anderen Trainern eine richtig positive Quote von gewonnenen Spielen.
    Ich würde ihn sofort wieder holen.

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    • Ich fand ihn auch gut, v.s. weil es nach 10 ersten mauen Spielen der Mannschaft ein passendes System zu verpassen. Also nicht Mannschaft für System (Canadi, Köllner), sondern System für Mannschaft.

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      • Interessanterweise ist genau DAS die Herangehensweise, die im Allgemeinen nicht gewünscht wird – also dass sich das System am Personal ausrichtet.
        Sondern dass man das System vorgibt und das Personal entsprechend sucht.
        Ansonsten passiert nämlich das, was nach Weilers Abgang auch passiert ist – es kracht erstmal alles zusammen und ein neuer Trainer muss erstmal wieder neu alles etablieren und aufbauen. Das klappt dann nicht, dann kommt wieder ein neuer, der ein System hat, das für das vorhandene Personal wieder besser passt und das auch weit im Verein verankert.
        Der wird dann aber wieder entlassen, und es kommt wieder ein anderer, noch dazu unter neuer sportlicher Leitung, das ganze unter einem sportlich inkompetenten Führungsgremikum, und es geht wieder alles von vorne los.
        Blöd dann nur, wenn der Trainer dann nicht das System spielt, das der SV will und dass dieser auch denkt, dass der es auch spielen lassen würde. Ist halt schlecht, wenn ein inkompetentes Führungsgremium einen unerfahrenen SV sucht, der wie die meisten Mitglieder des Führungsgremiums unter hoffnungsloser Selbstüberschätzung leidet.
        Und dann kracht wieder alles zusammen.
        Und man wieder von vorne an… Aber mittlerweile mit praktisch null finanziellen Möglichkeiten, weil auf dem Weg davor schon alles verbrannt wurde…

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        • Genauso isses.

          Sollte sich wirklich jeder noch mal durchlesen, der meint, dass man Führungskräfte nach Belieben austauschen kann.

          Das hat mittlerweile hoffentlich auch der Aufsichtsrat gecheckt – nach diesem Schockerlebnis in Ingolstadt. Wir als Mitglieder und Anhänger können auch unseren Beitrag leisten. Indem wir nicht gleich am Rad drehen, wenn es mal nicht so gut läuft.

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          • Kommt drauf an, warum etwas nicht funktioniert. Konstanz ist kein Selbstzweck, sondern etwas was aus guter Arbeit heraus entstehen sollte.

            Was mich eher fasziniert, ist, dass der Club die Verantwortung halt gerne *irgendjemanden* in die Hand drückt. Tommy von Hessen, Roger Prinzen, Boris Schommers, Robert Palikuca – oder wie selbst Kenner der Szene sagen: „Wer?“

            Dass wir mit solchen Wechseln keine guten Erfahrungen gemacht haben, darf echt nicht verwundern…

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            • Wie Du sagst: Konstanz darf nie Selbstzweck sein, sondern das Resultat guter Arbeit.

              Entscheidend ist aus meiner Sicht, wie man „gute Arbeit“ definiert. Um zum Beispiel die Arbeit eines Trainers zu bewerten, braucht man mehr als nur die Tabelle. Und man braucht vor allem Überzeugung.

              Wie überzeugt der Aufsichtsrat nach epischer Suche wirklich war von Palikuca, wissen wir nicht. Wir wissen aber, dass es eigentlich Krösche hätte werden sollen. Macht’s das jetzt besser? Nicht wirklich.

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            • Was mich eher fasziniert, ist, dass der Club die Verantwortung halt gerne *irgendjemanden* in die Hand drückt. Tommy von Hessen, Roger Prinzen, Boris Schommers, Robert Palikuca – oder wie selbst Kenner der Szene sagen: „Wer?“

              Naja von Heesen war zu dem Zeitpunkt einer der aufsteigenden Trainerstars und einer der ersten neuen Konzepttrainer, hatte mit Bielefeld großen Erfolg, hat bei uns trotzdem nicht funktioniert, was aber sicher auch daran lag, dass der Schatten vom Meyer übergroß war und es wohl auch menschliche Probleme gab. Schommers war halt als einziger greifbar und ohne Sportvorstand konnte ja kein anderer Trainer eingestellt werden. Wobei auch Schommers als er zu uns kam, schon als Co als „überqualifiziert“ galt. Vielleicht hat er sich selbst am Ende aber auch etwas überschätzt. Die Katatstrophe war aber die Entlassung von Trainer und Sportvorstand ohne eine Idee was dann kommen soll.

              Konstanz ist sicher kein Selbstzweck, aber eine Grundidee wie man spielen will, welche sportliche Überzeugung man hat, die hilft halt am Ende Konstanz zu erreichen. Der große Vorteil von Konstanz ist ja, dass sie viel billiger ist, als ständige Richtungswechsel. Siehe der Turnaround von Mainz, als diese wieder zurück zu ihren alten Grundtugenden kehrten.

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              • Es ging um den Austausch von Führungskräften, insofern um personelle Konstanz. Eine Identität muss der Verein völlig losgelöst von allen Personalien haben bzw. hat diese Personalien danach auszusuchen.

                Eigentlich ist von Heesen kurz davor bei Bielefeld zurückgetreten, weil er gerade keinen Erfolg hatte… und war davor Sportdirektor in Hannover und kam auch als Sportdirektor nach Bielefeld retour. Bei dem wusste man ja noch nicht mal, ob der eigentlich Trainer sein will.

                Warum ein U19-Trainer als Co-Trainer bei einem Zweitligisten überqualifiziert sein soll, erschließt sich mir nicht. Dass der zeitliche Ablauf alles andere als optimal war stimmt sicherlich, aber in meinen Augen darf man nie auf den Co-Trainer zurückgreifen. Der war davor ja schon mitverantwortlich, wenn er nie hinter den Vorgaben seines Chefs gestanden sein sollte, war er davor schon eine Fehlbesetzung.

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                • aber in meinen Augen darf man nie auf den Co-Trainer zurückgreifen. Der war davor ja schon mitverantwortlich, wenn er nie hinter den Vorgaben seines Chefs gestanden sein sollte, war er davor schon eine Fehlbesetzung.

                  Hansi Flick dürfte der aktuelle Beweis sein, daß man es so nicht verallgemeinern kann.

                • Kovac war im Sommer schon angezählt, Flick hat man Seitens Bayern bewusst dazu geholt. Das war kein vom Cheftrainer ausgesuchter Co-Trainer…

                • Wenn du mich fragst steht der BVB genau dort wo er unter Favre auch stand, der einzige Unterschied ist, dass Leverkusen massiv abgekackt hat. Druck hatte er im Grunde keinen, nachdem klar war, dass ein anderer Trainer übernehmen wird. Insofern sehe ich da eine Fortsetzung und keinen Bruch. Nur kann man sich den Trainerwechsel dann halt auch sparen.

                • Also viel mehr Druck als Terzic hatte konnte man kaum haben, abgeschlagen von den CL Plätzen so eine Serie hinzulegen, für Dortmund ist das auf dem Niveau wirtschaftlich existentiell, auch wenn es nicht sofort ging, sondern auch etwas Zeit gebraucht hat wurde es dann beeindruckend. Es besteht doch kein Zweifel, daß Dortmund unter Terzic wieder einen völlig anderen Fußball als unter Favre gespielt hat, nämlich den wofür Dortmund steht, vertikale Geschwindigkeit mit einem sichtbaren Teamgeist, wo sie vorher nur mit hängenden Köpfen umherliefen und Reus zig mal erklären musste warum es bei ihm nicht läuft. Unter Terzic dann in bestechender Form. Drei mal überzeugend Leipzig geschlagen noch viel überzeugender als der FC Bayern das hinbekam. Wie sie Leipzig gezeigt haben daß man nur mit Ballbesitz noch lange keine Spiele gewinnt. Abgekackt hat nicht Leverkusen sondern Frankfurt, das hat es natürlich begünstigt, sonst holt man keine 7 Punkte einfach so auf. Aber sie haben ihre Spiele gewonnen. Mich haben ihre Spiele im Endspurt als Fußball Fan fasziniert. Das Filetstück war wie sie Leipzig nahezu gedemütigt haben im Pokalfinale. Terzic Verdienst.

                • Keine Ahnung wovon du redest, Favre ging als der BVB gerade auf Rang 5 gerutscht war und zwei Punkte hinter den CL-Rängen lag. Gruppenphase hatte man schon überstanden.

                  Was Tore und Gegentore angeht, befindet sich der BVB genau dort, wo er davor auch war. Der größte Unterschied sind die Leverkusener, die aus den ersten 11 Spielen 25 Punkte, aus den nächsten 22 Spielen aber nur 27 Punkt geholt haben.

                  Und Druck hatte vielleicht der BVB, aber nicht Terzic, von dem hat keiner große Dinge erwartet und es war klar, dass er gehen muss.

                • Es ist aber ein Unterschied auch persönlich für ihn ob man als Loser geht oder mit Erfolg. Jeder hat doch gesehen welches Leben wieder in der Mannschaft war ganz nebebei als Pokalsieger. Mit dem Lauf, den sie zuletzt hatten wären sie in der neuen Saison in meinen Augen ein echter Konkurrent für die Bayern. Aber jetzt kommt eben der Break mit Rose usw.
                  Nagelsmann bei den Bayern ich glaube nicht, daß er dort 5 Jahre bleibt. Das DFB Finale war für mich taktisch völlig vercoacht. Wer so hoch steht und auf Ballbesitz setzt bei Konterspielern auf der anderen Seite wie Haaland und Sancho .. als Passgeber ein glänzender Reus und es das ganze Spiel über nicht korrigiert..aber gut geschenkt.

                • Terzic hat auf Frankfurt sogar 2P verloren und auch das direkte Duell gegen Frankfurt. Klar der Endspurt war toll, dazu der Pokalsieg, aber wenn man genau hinschaut hat Terzic erst den Turmaround geschafft als Dortmund nicht mehr in der CL dabei war, die Doppelbelastung wegfiel. Das ist ja seit vielen Jahren das Dortmunder Problem, auch schon unter Klopp konnte man selten in der Liga und in der CL überzeugen. Nach der erfolgreichsten CL Saison mit dem Finale gegen Bayern lag man in der Liga zwar noch auf Platz 2 aber schon 30 Punkte hinter den Bayern.

                  Wenn man sich die Zahlen von Terzic und Favre anschaut, dann sind die wirklich nicht weit auseinander.
                  Punkte: Favre = 1,72/Spiel | Terzic = 1,90
                  Tore: Favre = 2,09/Spiel | Terzic = 2,22
                  Gegentore: Favre 1,36/Spiel | Terzic = 1,36

                  Die beiden Niederlagen gegen Köln, noch mehr gegen Stuttgart das 1:5, waren wohl ein Grund der zur Entlassung geführt hat. Dazu hatte Favre ein ähnliches Problem mit der Clubführung wie Tuches, die beide die Vereinsführung nicht als Ansprechpartner für die tägliche sportliche Arbiet sehen. Klopp hat es immer besser verstanden den Ruhm und die Scheinwerfer auch auf den Verein zu lenken, was er ja auch in Liverpool wieder exzellent geschafft hat.

              • @armin:
                Deine von Heesen-Einschätzung kann ich nicht so stehen lassen. Das war in meinen Augen der mit großem Abstand vor Canadi schlechteste Trainer, dessen Arbeit ich im Achteck bisher bewundern durfte. Fehler in der Einschätzung der Gegner, Fehler bei der Einschätzung der eigenen Spieler und deren Stärken/Schwächen, ständige Systemwechsel, komplett fehlende Fitness, grenzenlose Arroganz in Pressekonferenzen, Null Selbstreflexion, sogar die Auswechslungen (die ja unter ihm nur ab und zu stattfanden) waren schlecht. Das ganze Versagen gipfelte dann noch darin, dass er nach dem Abstieg noch zwei Ligaspiele weitermachen durfte (war ein klassischer Bader – den Trainer immer erst entlassen, wenn er vorher die Vorbereitung noch gemacht hat). Hat ja dann folgerichtig auch kein ordentliches Engagement mehr bekommen.

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  • Klauß ist doch ein super, moderner, junger Trainer. René Weiler war eher schlafmützig und hatte gegen Frankfurt null Mut. Soll er etwa Assistent werden? Das können wir uns gewiss nicht leisten.

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    • Agree ..dieses zurücksehen bringt ja auch nichts. Weiler war nicht schlecht, aber das ist heute doch wieder eine völlig andere Situation, wo ich uns mit Klauß gut aufgestellt finde. Ich bin auch sicher, daß Klauß nicht fachlich sondern einfach aus der Praxis auch einiges diese Saison dazu gelernt hat vor allem wie schnell es in Nürnberg unruhig wird. Nach der Pauli Heimpleite hat ja die Mehrheit unbedingt wieder einen alten harten Hund gefordert… nur diese Kategorie Trainer gibt es heute ja nicht mehr.

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  • Wäre uns Red Bull und dessen Geld nicht in die Quere gekommen, wären wir aufgestiegen mit Rene Weiler. Der, da hat @Andre Recht, das spielen ließ, was mit der damaligen Mannschaft möglich war – hoch und weit auf Burgstaller und Füllkrug.

    Fehlender Mut in der Relegation? Nee, seh ich nicht so. Eher fehlende Variabilität. Wobei man ganz klar sagen muss, dass die Eintracht unter Kovac dermaßen gut stand, die Abstände in deren Kette waren imponierend exakt, das konnte man im Stadion sehr gut sehen, wenn man es sehen wollte.

    Kovac rettete die Eintracht und zündete gleichzeitig eine Rakete, welche bis zu einem phänomenalen Pokalsieg über den FC Bayern flog. Danach ging Kovac zu Bayern, die Eintracht nutzte dieses Fundament und rockte Europa.

    Man solle Weiler sofort holen, weil er so viele Punkte einfuhr damals? Und, genau da liegt der Denkfehler. Man kann das nicht kopieren mit der heutigen Mannschaft – erstens. Zweitens: Klauß hat doch bewiesen, dass er trotz Verletzungspech (Köpke, Lohkemper, Hack) eine Lösung gefunden hat. Klauß weiß mittlerweile, welche Varianten mit diesem Kader möglich sind. Warum sollte ich dann Klauß eintauschen gegen Weiler?

    Uns allen muss klar sein: Wir werden die Erste Liga nicht anpeilen können, indem wir Führungskräfte wechseln wie ein Zocker. Wie @Juwe sagt, ist das heute eine völlig andere Situation – mit anderen Spielern. Wir werden wieder oben anklopfen, wenn wir den Weg weitergehen, den wir jetzt eingeschlagen haben mit einem, wie @Horst völlig richtig sagt, „modernen, jungen Trainer.“

    Die Zeiten, in denen wir durch kostspielige Personal-Rochaden wieder in die Spur kommen, sind vorbei. Wir müssen entwickeln. Und das machen wir gerade.

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    • Nicht nur das Geld von Red Bull ist uns in die Quere gekommen, sondern auch der sportpolitische Wille, das Marketingkonstrukt in der ersten Liga zu etablieren. Wer dabei wohl verdient hat…?

      Da muss man sich nur mal die Wahre Tabelle dieser Zeit ansehen und feststellen, dass wir eigentlich einige Punkte vor RBL hätten stehen müssen – und RBL eigentlich nicht aufsteigen hätte dürfen.

      Schlechtes Timing – auch ein Charakteristikum des Club

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    • Wäre uns Red Bull und dessen Geld nicht in die Quere gekommen, wären wir aufgestiegen mit Rene Weiler. Der, da hat @Andre Recht, das spielen ließ, was mit der damaligen Mannschaft möglich war – hoch und weit auf Burgstaller und Füllkrug.

      Das finde ich zu reduziert und populistisch. Der SC Freiburg lag in der gleichen Saison auch sehr klar vor RB Leipzig und das ohne Milliardär im Hintergrund, Leipzig waren alles andere als sattelfest zu der Zeit und wir lagen nur 2 Punkte dahinter und hatten sogar das bessere Torverhältnis. Wir können höchstens diskutieren wo der Club damals die 2 Punkte unnötig liegen ließ, vielleicht beim Absteiger Würzburg damals ebenso wie diese Saison nur 1:1 ?

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      • Etzerdla komm‘.

        Was ist denn daran bitte populistisch? Tatsache ist doch, dass Red Bull das Marketing-Instrument Red Bull Leipzig mit riesigen Summen in etwas mehr als 10 Jahren von der fünftklassigen Oberliga Nordost bis in das Halbfinale der Champions League gekauft hat. Das kann doch keiner abstreiten. So ist das nunmal. Es ist Wettbewerbs-Verzerrung.

        Aktuell zählt Red Bull Leipzig laut Wikipedia 17 Mitglieder. Immerhin. Wird langsam.

        Das „kleine Red Bull“ aus dem ansonsten sehr schönen Würzburg war damals übrigens nicht in Liga zwei. Wir haben dort in der Saison danach 1:1 gespielt, mit Köllner als Coach. Unser Stolperstein damals in der Weiler-Saison hieß MSV Duisburg.

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        • Schiedsrichter Zwayer in Fürth beim 3:2 für die Gastgeber mit Entscheidungen gegen FCN
          u.a. Burgstaller allein vorm Tor zurückgepfiffen, Florian Heft nach Halimi Kontaktsuche bei
          Bulthuis mit Elfmeter für FSV Frankfurt (89.) Endstand 1:1 und Arne Aarnink beim 0 :0 gegen KSC mit nicht gegebenen Füllkrug Tor obwohl klar nicht im Abseits Tor waren auch Stolpersteine.

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        • FCA Präsident Klaus Hofmann wollte ja sogar versuchen bei RB Mitglied zu werden um zu beweisen
          dass RB nie die Lizenz kriegen darf.

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    • Wir werden wieder oben anklopfen, wenn wir den Weg weitergehen, den wir jetzt eingeschlagen haben mit einem, wie @Horst völlig richtig sagt, „modernen, jungen Trainer.“

      Ich finde es hat sich vieles rasant geändert im Profifußball, dazu gehört das Selbstverständnis wir der 1.FCN wären ein gefühlter Erstligist, das sind wir schon lange nicht mehr. Richtige Ausbildungsvereine wie wir uns früher mal gerne gesehen hätten, gibt es auch nicht mehr auch das haben die großen Vereine bereits ansich gerissen. Das sind wirtschaftlich die Kronjuwelen der Zukunft. Die legen sich zuerst die großen Vereine in den Safe.

      Die 1a Talente bekommen wir schon lange nicht mehr höchstens ein Regal Tiefer oder Wundertüten, die aus irgendwelchen Gründen ins Straucheln geraten sind. Wir sind sportlich so wenig erstligareif wie unser Stadion. Das ist kein jammern sondern ich finde es beugt vielmehr Enttäuschungen und zu hohen Erwartungen vor und auch zu Recht. Wenn man diesen Status Quo annimmt, der nunmal Realität ist, dann glaube ich könnte man sich wieder Schritt für Schritt weiter nach vorne arbeiten unter Hecking und Klauß.

      Für mich wäre es ein Fortschritt wenn man mal eine ganze Saison lang keinen Grund hat auf die Abstiegsränge der Tabelle zu sehen und zu rechnen und sich konstant im Mittelfeld oder oberen Drittel der 2. Liga bewegt. Nur dann könnte etwas reifen, was irgendwann auch trägt und man wieder weiter oben angreifen kann.

      Antwort
      • Die Tatsache, dass Hecking und Rebbe schon jetzt eifrig und effektiv am Kader für die kommende Saison arbeiten können, ist ein absoluter Fortschritt. Und natürlich dem dieses Mal relativ zeitigen Klassenerhalt zu verdanken.

        Das (schwammige) Saisonziel war ja „Stabilisierung“. Aus meiner Sicht wurde dies daher erreicht. Wenngleich dieses Wort schon sehr unterschiedlich gedeutet werden kann. Wer also noch keine „Stabilisierung“ sieht, mag wohl auch Recht haben.

        Dass man jetzt durchaus das obere Drittel anpeilen sollte, seh ich indes genauso.

        Antwort
  • zu Weiler: unvergessen, wie nach der Relegationsniederlage gegen Frankfurt die Clubspieler weinend am Boden lagen und Kovac herum ging und sie getröstet hat. Von Weiler dabei damals keine Spur…

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  • Wir hätten damals gar nicht in die Relegation gemusst, wenn der Schiedsrichter im Spiel gegen Hannover, welches 3.3 ausging, nicht die 2 Punkte geklaut hätte.
    Zum einen durch eine krasse Abseitsstellung, die zum 2:3 führte. Und dann noch durch einen unberechtigten Freistoß in der Nachspielzeit.
    Und als drittes, wenn der RV im Relegationsrückspiel, den Flankengeber an dessen Flanke gehindert und nicht nur Begleitschutz geleistet hätte.
    Ich war damals im Familienblock und sah das Unheil schon kommen. Ich habe so laut ich konnte, gerufen „GEH RAN“ aber im Gegensatz zu heute, konnte der Verteidiger mich damals nicht hören.

    Antwort
    • Da bringst du jetzt die Abstiegs-Saison und die mit der Aufstiegs-Relegation durcheinander…

      Antwort
    • Klauß hat in der PK noch vielversprechend gesagt, dass noch ein 10er gebraucht wird und es sich wohl anbahnt. Ich glaube das war vor der Verkündung von MMD. Ich fürchte fast, er hat damit die Festverpflichtung gemeint. Schade eigentlich, ich hätte auch noch einen guten 10er genommen, MMD kann ja auch die Halbpositionen…

      Aber natürlich ist das eine gute Sache, MMD hat uns wirklich merklich verstärkt!

      Antwort
  • Umso wichtiger ist es das Vakuum durch den Rückzug vieler U23 Mannschaften sinnvoll auszunutzen. Vielleicht sind ja die zwei Frankfurter Neuzugänge, für unsere U21, Perspektivspieler. Einer davon hat ja schon mal gute Gene in der Familie.

    Antwort
    • „Das sehr, sehr gute Verhandlungsgeschick von Olaf Rebbe.“

      „…und wohin der Altmeister nun wohl deutlich weniger als die zunächst kolportierten 1,5 Millionen Euro überweist.“ (Nordbayern.de)

      Scheint sich schon bezahlt zu machen, unser neuer Sportdirektor Olaf Rebbe.

      Antwort
      • Jetzt bitte, was soll man beim Club denn sonst sagen, dass Rebbe sich blöd angestellt hat und der abgebende Verein bei Vertragsschluss noch gesagt hätte, man wäre auch mit der halben Ablöse zufrieden gewesen?

        Antwort
          • Lob für Dinge, in die wir im Detail keinen Einblick haben, hat mit Wertschätzung aber auch wenig zu tun…

            Klar ist, dass bei den Klauseln im letzten Jahr keiner davon ausgegangen ist, dass wir nochmal ein komplettes Jahr unter Pandemie-Bedingungen spielen. Genauso wie die Portugiesen weniger* für Medeiros zahlen, zahlen wir offenbar weniger* für MMD.

            *Ich würde Ablösesummen immer als von-bis lesen, abhängig vom Erfolg werden wir sicher die 1,5 Mio. zahlen – nur halt jetzt als Basis nicht.

            Antwort
            • Mit den Pandemie-Bedingungen hast Du Recht. Diese erhöhen den Verhandlungs-Spielraum. Und kommen einem Sportdirektor mit Verhandlungs-Geschick entgegen – keine Frage.

              Der Vergleich mit Medeiros allerdings hinkt im wahrsten Sinne des Wortes – denn es war insbesondere dessen schwere Verletzung, welche die Ablöse logischerweise drückte.

              Sollte man aber, auf die Ablöse bezogen, Medeiros gegen MMD getauscht haben, kann ich nur sagen: Gut gemacht, Club!

              Antwort
  • @Armin

    Ist das so? War Genk tatsächlich mit der Hälfte der festgeschriebenen Ablöse zufrieden? Hat MMD, wie Du behauptest, somit nur 0,75 Mio. Euro gekostet? Woher weißt Du das? Kannst Du uns bitte eine Quelle nennen? Bitte. Danke.

    Im Übrigen unterstellst Du unserem Club, dass er PR-mäßig in Sachen Rebbe auf den Putz haut. Du unterstellst dies, ohne es belegen zu können. Warum tust Du das?

    Ich habe lediglich zitiert. Aus einer Pressemeldung. Und aus einem Pressebericht. Beide Quellen legen nahe, dass unser Sportdirektor Olaf Rebbe einen guten Job gemacht hat. Das ist erfreulich – einerseits. Andererseits hat ihn Hecking genau deswegen geholt.

    Antwort
    • Das als zwei Quellen zu verkaufen ist mutig. Quelle wird in beiden Fällen der Verein sein, nicht der Spieler, nicht Genk.

      Antwort
      • Es ehrt Dich, dass Du für @Armin aufs Pferderl steigst. 😉

        Ich zitiere noch mal aus dem Medienbericht von Andreas Pöllinger:
        „…und wohin der Altmeister nun wohl deutlich weniger als die zunächst kolportierten 1,5 Millionen Euro überweist.“

        Selbstverständlich basiert Pöllingers Bericht auch auf der Pressemeldung des Vereins.
        Aber, wie Du sehen kannst, interpretiert Pöllinger auch das erfreuliche Ergebnis von anscheinend erfolgreichen Verhandlungen. Welche eben Rebbe zu verdanken wären.

        Antwort
        • „nun wohl“

          „verdanken wären“

          Lobpreisung im Konjunktiv aus dem Buch Fränkie – nicht jedermanns Sache.

          Antwort
          • Du hast ja Recht, @Xandl.

            (Scheiße, Rote Karte für Sechzig.)

            Alles andere als der Konjunktiv wäre doch auch deplaziert. Denn keiner von uns war bei den Verhandlungen dabei.

            Dass ich das pro Rebbe interpretiere, mit Verweis auf den zitierten Medienbericht, und mich freue, wenn bei uns mal was gut zu laufen SCHEINT, kannst Du mir doch nicht wirklich verdenken.

            Daher verstehe ich auch die Reaktion von @Armin auf meinen obigen Beitrag nicht. Warum muss ich denn eine erfreulich SCHEINENDE Sache sogleich schlechtreden?

            Rebbe soll steilgehen! Und unserem Club guttun. Das wollen wir doch alle. Wo ist denn das Problem?

            Antwort
            • Daher verstehe ich auch die Reaktion von @Armin auf meinen obigen Beitrag nicht. Warum muss ich denn eine erfreulich SCHEINENDE Sache sogleich schlechtreden?

              Armin hat noch nie etwas im Zusammenhang mit dem FCN gelobt, immer dagegen oder bezweifelt, also ich habe noch keinen anderen Beitrag gesehen und noch verbitteter wurden die Beiträge seit Köllners Entlassung und Bornemanns Selbstentlassung, von da an war ja alles nur noch schlecht. Und wenn es nicht schlecht war wenigstens schlecht kommunziert, weil das können sie ja auch nicht.

              Damit hat man bisweilen beim Club zweifelsfrei auch immer mal Recht, aber als grundsätzliche Herangehensweise sollte man das Jugendlichen in der Pubertät überlassen 😮 in dem Alter stellt man per se alles in Frage.

              Also ich finde den Job um MMD perfekt zum einen den richtigen Spieler ausgeliehen UND jetzt konnte man ihn auch noch verpflichten, dass sind für mich Details, die uns wenn wir mehr davon kreieren können wieder nach vorne bringen.

              Zu 1860 nach Köllners 50 Minuten PK wo ihm das strahlen nicht mehr aus dem Gesicht ging, weil sie es jetzt sogar selbst in der Hand haben „Die Mannschaft muß nur ihr Spiel auf den Platz bringen!“ sieht man eben wie herzlos bisweilen Fußball ist, ich kann zur roten Karten nichts sagen bin aber schon gespannt wie die Szene war. Oral wird es möglicherweise als ausgleichende Gerechtigkeit wahrnehmen. Welcome Ingolstadt!

              Antwort
              • Seinen Bart kann Köllner jetzt auch endlich abrasieren, wollte er ja erst bei der ersten Niederlage tun. Wenigstens wieder Mensch werden 🙂

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              • Nix welcome!

                Ich hoffe doch sehr, dass Braunschweig (oder wer auch immer) es schafft, sie unten zu halten. Das wäre eine deutliche Abwertung der attraktivsten 2. Liga aller Zeiten!

                Antwort
                • Bin ich wegen der für mich geschundenen roten Karte wenn auch sehr gut gemacht, erst jetzt angesehen, bei dir. So darf man nicht aufsteigen.

              • Mir gerade die rote Karte angesehen gegen 1860 also paßt natürlich alles zusammen Torwart, letzter Mann, aber ich finde es gab keine Berührung es sollte eben so aussehen, aus der Kamera hinter dem Stürmer sieht man dass keine Berührung da war aber sehr geschickt gemacht, wenn dann der Schiri pfeift, kann er nicht anders entscheiden.

                Antwort
                • Ist ja auch lustig. Der Stürmer wird vermeintlich am rechten Bein getroffen und hält sich danach das linke…

                  Kurz drauf wird der Kutschke an der Brust angerempelt und der fällt wie vom Blitz getroffen und hält sich den Kopf. Dazu der Oral, der wie ein Penner rumstänkert.

                  Es gibt echt noch nen Verein, den ich mehr hasse als die Bayern!

  • 96 Trainer Kenin Kocak hat gestern auf der PK angekündigt dass Michael Ratajczak in der
    1. Halbzeit und im zweiten Durchgang Marlon Sündermann im Tor steht.
    Auf fcn de steht im Vorbericht dass Sündermann im Kasten steht und Ratajczaks (letztes Profispiel) ist
    gar nicht erwähnt.
    Verstehe ich nicht und ist echt schwach.

    Antwort
  • Auch so ein Schwachsinn, der Umgang mit Gräfe! Da ist einer erwiesenermaßen einer der besten Schiedsrichter, die wir aktuell haben, er steht voll im Saft und würde gerne weitermachen…

    Dann lässt man ihn nicht, weil er zu alt ist? Seit wann ist Alter ein Kriterium? Sollte nicht Leistung entscheiden? Man hat doch ausreichende Fitnesstests. Wäre es nicht sinnvoller, die Altersgrenze fallen zu lassen und das bestehen der Eignungstest als relevantes Kriterium einzuführen? Was spricht denn gegen einen 50-jährigen Schiedsrichter, wenn er fit genug ist?

    Wirklich armselig und dumm, diese Administration!

    Antwort
    • Symphatieträger ist ja nicht ligabhängig 🙂 das können sie ja gerne bleiben.
      Der Move mit den alten Männern beim HSV und bei Werder ging in die Hose. Legende alleine reißt es halt auch nicht.

      Antwort
  • Jetzt ist der Glubb aus den Top 3 der (punkt)schlechtesten Mannschaften der Bundesliga auch noch rausgefallen….

    Antwort
    • Uff Werder und Schalke plus einem HSV der auch dieses Jahr die Klasse souverän gehalten hat, ich finde die 2. Liga mittlerweile fast attraktiver als die 1. Liga, weil man da nicht weiß wer am Ende vorne steht nebst namhaften Mannschaften.

      Antwort
  • Werder Bremen war nur 1980/81 nicht in der 1. Bundesliga .

    In der ewigen Tabelle ist Werder auf Platz 3 vor Hamburg. Schalke ist auf Platz 7 und der 1. FC Köln (9.)
    darf nächste Saison vielleicht auch in der 2. Liga ran.

    Antwort
  • Angesichts des morgigen Spiels nebenbei mal eine sehr spezielle Statistik:
    Wir und Hannover sind die einzigen Vereine, die in der Ewigen Tabelle sowohl der Ersten als auch der Zweiten Liga jeweils auf einem Nichtabstiegsplatz stehen (FCN 14. und 12., Hannover 15. und 4.).
    Außer uns ist da nur noch Duisburg unter den Top 18 vertreten (17. und 13.).

    Antwort
  • Herzlich willkommen Werder! Nicht übermäßig traurig sein. In der Zweiten ist es eh schönner. Da spielt mehr Musik als in der 1. Bundesliga.

    Antwort
  • Dynamo Dresden wieder an Bord. HSV vs. Werder sowie Pauli vs. die Kogge. Derby-Klassiker des Nordens. Fehlt nur noch zu unserem Glück, dass die Westvorstadt nicht direkt aufsteigt und die Relegation mit dem EffZeh vergeigt. Dann hätten wir auch nächste Saison unser geliebtes Frankenderby wieder. Bei all diesen spannenden Begegnungen, vor allem wenn die Fans wieder ins Stadion dürfen, kann ich auf die 1. BuLi getrost verzichten. Wenn Werder sich neu aufstellen muss, verschlägt es vielleicht Patrick Erras wieder zurück in seine alte Heimat.

    Antwort
    • Alessandro Schöpf wäre auch ablösefrei…. ach ich weiß nicht. Erras, Möhwald…. bringen die uns nochmal weiter?

      Antwort
      • Singh und Schöpf waren doch Supertalente vom FC Krypton, es lag nur am Club, dass sie nicht Weltklasse sind.
        Es tut mir schon ein bisschen leid für Früchtl, aber Klauß ist es dem FCN schon schuldig, den Verein und dessen Erfolg an erster Stelle zu stellen, selbst wenn es zu Lasten eines Leihspielers geht.
        Bei Erras würden mich (wenn es so etwas gibt) die aufbereiteten Daten von Flo interessieren, ob die überhaupt für die 1.Liga sprechen?

        Antwort
        • Erras hat 41 Minuten erste Liga gespielt. Da lässt sich wahrlich nix ablesen. Beim Club hat man recht deutlich gesehen, dass die Werte in der Zweiten Liga ordentlich bis gut waren, aber in der Bundesligasaison nicht ausreichend, was sicher auch am FCN generell lag, aber eben nicht nur.

          Antwort
          • Danke für die Antwort.
            Aber da ich schon bei dummen Fragen bin, ist die Antwort in der PK von Klauß, dass er noch einen 10er möchte für euch Tschornalisten nachzuvollziehen ?

            Antwort
            • Ich glaube er meinte damit MMD, dessen Verpflichtung zu diesem Zeitpunkt noch nicht verkündet worden war. Etwas schlitzohrig 😜

              Antwort
  • Erstaunliche Arminia. Herzlichen Glückwunsch zum Klassenerhalt, obwohl die Bundesliga einen solchen Verein gar nicht verdient hat. Im Gegensatz zu einem anderern Verein, der vor ein paar Jahren überraschend aufgestiegen ist, haben die Bielefelder wohl tatsächlich versucht in der Liga zu bleiben und es, nicht nur, aber auch deshalb tatsächlich hingekriegt. Die wollten doch wirklich, einfach das nächste Spiele gewinnen und sich nicht irgendwie spielphilospisch, spielideal und mittelfristig irgendwie und irgendwohin entwickeln.

    Antwort
  • Erstaunliches Union Berlin.
    Union hat es auch versucht und war erfolgreich (Platz 11).
    Jetzt sogar nach zweitem Jahr 1. Bundesliga im Europacup mit Platz 7 auf Augenhöhe mit Europa League Finalisten Villarreal.
    Nein des nicht weil La Liga ab Platz4 wesentlich stärker ist als die Bundesliga aber die
    Erfolgsgeschichte Union Berlin ist unglaublich.

    Antwort
    • Es ist eben ein erheblicher Standortvorteil, ein erfolgreicher Fußballclub mit Sympathiepotenzial in der Bundeshauptstadt zu sein. Außerdem finden da sicher viele Pokerspiele statt.

      Antwort
  • Diese Saison sind beide Aufsteiger drin geblieben-kommt auch nicht häufig vor.Wahrscheinlich ist das aber ein Corona Saison special, abgestiegen sind zwei Vereine, die kolportierterweise nahe an der (Corona mit bedingten) Insolvenz stehen, das könnte der Faktor gewesen sein.

    Antwort
    • Also bei Schalke zu sagen es lag an Corona, ist wohl weit an der Realität vorbei. Der Niedergang geht ja schon mehrere Saisons. Alle Mannschaften hatten die selben Rahmenbedingungen. Alleine die Tatsache, daß man 4 o 5 Trainer verschlissen hat zeigt ja die Planlosigikeit und eine Mannschaft, die nie zusammengefunden hat, nie eine Einheit war, kann sie auch nicht wenn laufend Trainer mit anderen Vorstellungen kommen.
      Das kennen wir hier ja auch, daß man auf dem Papier hätte ganz woanders stehen müssen. Und Werder, sie hatten keine schlechte Qualität im Kader, konnten sogar Rashica trotz Begehrlichkeiten anderer Vereine halten. Die Leistungen auf dem Platz hatten mit wirtschaftlichen Zusammenhängen nichts zu tun. Vielleicht hat man bei Werder tatsächlich versäumt früher zu merken, daß der Trainer die Mannschaft verliert. Aber darüber können sich die Fachleute streiten, Gladbach war gestern eine Nummer zu groß, Köln hat es uns irgendwie nachgemacht in der letzten Minute getroffen. Wie meinte ein Freund Köln Freak … Ming Hätz, mehr las ich gestern nicht mehr von ihm.. 😮

      Antwort
    • Mit dem FC Schalke 04 und dem SV Werder Bremen sind zwei Vereine abgestiegen, die zuletzt in den Achtzigern zweitklassig waren. Beide Abstiege aber kommen nicht aus heiterem Himmel.

      Bei Schalke war es ein Missmanagement über Jahre. Dazu kam die Naivität zu glauben, dass es unzählige Wechsel auf dem Sportvorstands- und Trainerposten schon irgendwann richten würden. Das ist Management by Losbude – doch der Heilsbringer war nie dabei. Am Schluss schien die Mannschaft wie ein hochbezahlter Zombie. Ohne Hierarchien. Ohne Zusammenhalt. Ohne Bindung.

      Der SV Werder baute wie eh und je auf Kontinuität und Lösungen aus den eigenen Reihen. Schade, dass dies schiefgegangen ist. Weil die Fehlerqoute dann eben doch zu hoch war. In Bremen gibt es keinen Kühne oder kein Gazprom, die Missmanagement über Jahre finanzieren. Insofern werden Fehler bei Werder zeitig bestraft. Letztes Jahr noch über die Relegation gerettet. Dieses Mal hat es nicht gereicht.

      Beide Vereine wollen direkt wieder aufsteigen. Schalke hat sich dafür schon Terodde geholt vom HSV. Insofern kann man ermessen, dass Schalke nicht kleckert, sondern finanziell Gaz gibt. Doch wie auch beim SV Werder muss man in wenigen Wochen eine Mannschaft zusammenbasteln, welche die Zweite Liga mit all ihren Eigenheiten dominieren soll. Schwierige Sache. Trotzdem sind Schalke und Werder unweigerlich die Top-Favoriten auf den Aufstieg – neben dem HSV vermutlich. Qua Etat. Doch diese Saison hat gezeigt, dass man auch mit wenig Geld viel richtig machen und erreichen kann (Bochum, Kiel, Fürth, KSC)

      Arminia Bielefeld.
      Hat mit 35 Punkten 84 Prozent mehr Punkte geholt als wir damals mit den 19 Pünktchen. Dass Bielefeld finanziell besser gestellt war als wir damals, dürfte wohl niemand behaupten.

      „Jeder Klub, egal wie hoch der Etat ist, ist ambitioniert und ehrgeizig. Wenn du einmal in der Bundesliga bist, willst du dort auch bleiben. Aber wir können unsere Situation realistisch einschätzen: Wir sind von den wirtschaftlichen Möglichkeiten her abgeschlagen Letzter in der Tabelle. Nichtsdestotrotz wollen wir auf Dauer zu den „Top-24-Klubs“ Deutschlands gehören. Das muss unser Ziel sein: sehr gut in der zweiten Liga unterwegs zu sein – und wenn man einmal den großen Sprung schafft, mit jeder Faser seines Körpers darum kämpfen, oben zu bleiben.“ (Samir Arabi, Geschäftsfüher DSC Arminia Bielefeld)

      https://www.t-online.de/sport/fussball/bundesliga/id_88593770/bielefelds-samir-arabi-im-interview-unser-etat-ist-corona-zum-opfer-gefallen-.html

      Antwort
  • Schiedsrichter beim letzten Match der enttäuschenden FCN Saison.

    Hannover 96 gegen 1.FC Nürnberg

    Thorben Siewer (Westfalen) – mit FCN zuletzt bei der Niederlage in Kiel unterwegs.
    VAR : Florian Lechner aus Mecklenburg Vorpommern.

    Antwort
  • Naja .So enttäuschend würd ich die Saison jetzt auch nicht sehen.Noch vor einem Jahr wären wir über so ein Saisonfinale noch froh gewesen.

    Antwort
  • Wer hat sich gestern bei der Chance von Selke auch noch auf ungemütliche Weise an 1999 und Frank Baumann erinnert gefühlt…?

    Antwort

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