Unverzüglich

Als ich heute nach dem 2:1-Erfolg des 1. FC Nürnberg bei Hannover 96, bei dem der zweifache Torschütze Shuranov und – trotz einmal mehr unter Beweis gestellter Torschusspanik – der doppelte „Assist“ent Dovedan (erwähnenswert besonders der Kraftakt, mit dem er den Siegtreffer zum 2:1 vorbereitete) Aktivposten waren, am Steuer meines Wagens sitzend das Radio einstellte, grölte ein wie von allen guten Geistern verlassener Moderator ungeniert-entfesselt etwas von „Fußballfrankens neuer Nummer 1“ und einem „Feiertag für alle Freunde des fränkischen Fußballs“ in den Äther und kündigte an, dass der ersehnte Moment, in dem man zu der am Ort des Triumphes befindlichen Reporterin schalten könne, endlich da sei. Unverzüglich…

…wechselte ich den Sender.

[Zum Spiel: klick, klick, klick.]

47 Gedanken zu „Unverzüglich

  • Ja, das ist kacke.
    Aber ich denke die DFL und DFB werden von der schwindenden Attraktivität ihrer ersten Liga nicht begeistert sein. Auch wenn bei euch ein paar Kleeblätter herum hampeln, sind sie ein paar Kilometer weiter bedeutungslos.
    Wer weiß, vielleicht kommt ja jetzt mit dem Hype um die zweite Liga auch die so oft geforderte Traditionsliga.
    Auf jeden Fall wünsche ich Dir und Flo gute nerven für die nächsten Wochen, oder wie Andreas Bourani in Hey singt , „es geht vorbei“.

    Antwort
  • Wer hat vor der Saison den VfL Bochum, die Spvgg oder Holstein Kiel auf der Rechnung gehabt? Manch einer vielleicht Kiel.

    Der eine und der andere HSV, Düsseldorf, vielleicht noch Paderborn waren Favoriten für diese Saison. Dass es Fürth und Bochum geworden sind fand ich unverzüglich ganz vergnüglich.

    Antwort
  • Und ich wünsche mir auch noch, dass unverzüglich Kiel hochkommt und Köln runter. Das wird noch weiter zur Unattraktivität der ersten und zur Wichtigkeit der zweiten Liga beitragen. Langsam könnte man über eine Gleichverteilung der Fernsehgelder nachdenken 😉

    Kiel gegen Hoffenheim – das klingt nach ganz großem Erstligafußball!

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  • @Döbs:

    Weißt du, was das Geile an dieser Saison ist?

    Das Geile an dieser Saison ist, dass a) vor der Saison niemand den Club als Aufsteiger „auf der Rechnung“ hatte und b) der Club nicht aufgestiegen ist.

    Ich gratuliere dir herzlich zu einem gelungenen Saisonverlauf.

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  • Das war Andre Siems vom BR der beim Biathlon aber auch oft komisches erzählt .
    Fürth ist verdient aufgestiegen (siehe auch wahre Tabelle) aber der FCN ist jetzt nach SCF ,Mainz, Union, DSC und Bochum auch vom Nachbarn zumindest von der Finanzkraft her abgehängt.
    Es ärgert mich dass der FCN eine Klasse tiefer in eine Saison geht .

    auch vom Nachbarn zumindest von der Finanzkraft her abgehängt

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    • Tja, die holen halt einen Dickson Abiama (7 Tore / 2 Vorlagen, bester Joker der 2. Liga) von Eltersdorf/Mögeldorf und geben dem eine Chance, während wir, nach wie vor auf dem ganz hohen Roß sitzend, lieber nach weit entfernten Spielern scouten und lieber viele Millionen Transfersumme für die Schleuseners, Medeiros, Misidjans und Dovedans dieser Welt ausgeben.

      Aber vielleicht wird jetzt endlich alles besser bei uns?

      Nach drei Jahren zum Großteil ganz grausamen Club-„Fußball“ hat das letzte Viertel der laufenden Saison ein winzigkleines Pflänzchen Zuversicht zum Keimen gebracht.

      Mal sehen, wie lange das wächst.

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      • FCA habe ich vorher vergessen.

        Ärgern sich in Nürnberg jetzt viele die sonst mit dem FCN nichts zu tun haben weil die Rivalität zwischen den Städten überall groß ist oder ist des gar nicht so schlimm ?
        Aus dem Oberallgäu nicht zu bewerten.
        Der FCN ist jetzt auch in der 2.Bundesliga kein big fish mehr aber des sagt in dieser Liga nichts.
        Mentalität schlägt Qualität .

        Ein Pflänzchen Zuversicht ist bei mir da und der FCN gehört ja jetzt leider auch in der 2. Bundesliga nicht

        mehr zu den big fish.
        Also FCN bitte als Außenseiter durchstarten.

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  • Nein. Schön ist es nicht.

    Richtig widerlich wird’s erst, wenn uns Fürth vormacht, wie man mit einem Mini-Etat und einer Portion Pragmatismus die Klasse hält. So wie das bereits Bielefeld vorgemacht hat.

    Grundsätzlich aber sollten wir uns auf uns selbst besinnen. Es wird nichts besser, indem man neidisch die Früchte in Nachbars Garten bestaunt. Wir können das auch. Auf geht’s, Club!

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  • Erste Liga – Augsburg gegen Fürth.

    Du meine Güte, wie konnte es nur so weit kommen?

    Das ist der Ausdruck dessen, wieviel wir in der Vergangenheit falsch gemacht haben. Ich hoffe das zarte Pflänzchen keimt gut und die Saat geht richtig auf!

    Antwort
  • Ingolstadt war auch schon in der 1. Liga und wo sind sie jetzt, damals hat auch so mancher schwadroniert Audi die neue Supermacht in der 1. Liga wer soll da finanziell mithalten und wo sind sie jetzt!? ich sehe das recht unaufgeregt. Das ist eben ein kommen und gehen, so what. Greuther Fürth der meiste Zweitligist aller Zeiten hat sich einen Ausflug in die 1. Liga zwischenhzeitlich mal wieder verdienst. Unbestritten war das heute in Fürth eine starke Leistung, aber das ist doch nicht unsere Aufgabe oder Thema. Ich bin zwar Franke, aber ich bin kein Fürther.

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  • Mein Gott, jetzt haben die Fürther mal ihren Moment – den sie sich verdient haben, genau wie der Glubb Platz 11. Deshalb bleibt der Glubb trotzdem die Nummer 1 in Franken, da dürfen die Fürther jetzt ruhig mal sticheln, war umgekehrt bei den letzten Aufstiegen nicht anders. Kein Grund, gleich Komplexe zu entwickeln. Oder anders gedreht: In dem Jahr musst schon fast ein Trottel sein, um absichtlich aus dieser geilen zweiten Liga aufzusteigen. Fürth gegen Hoffenheim, wir gegen Bremen (mit Leitl als Coach). Also einfach mal gelassen bleiben…

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  • FüXXX hat den Aufstieg verdient, ohne Frage. Klasse Spielanlage und top Coach aus Nürnberg. Putzen werden die nächstes Jahr nichts. Würde die Mannschaft zusammenbleiben, dann hätten sie als eingespieltes Team eine Chance. Die zwei besten sind schon verkauft, Neue müssen erst mal einschlagen.

    Das Dilemma für die Buli ist, dass mit Bochum, Fürth, Hoffenheim, Wolfsburg, Mainz, Hoffenheim, Bielefeld, und im Weiteren mit Leipzig, Augsburg, Leverkusen, evtl. Kiel, mehr als die halbe Liga keine überregional Strahlkraft hat oder unattraktiv Partien hervorbringt und/oder mit geringeren Zuschauerzahlen rechnen muss, während Liga 2 attraktiv wie nie ist.

    Wir müssen auf uns selbst schauen. Als ich noch als Jugendtrainer aktiv war, durchaus höherklassig (auch gegen Eltersdorf) hab ich in den 14 Jahren kein einziges Mal einen Scout vom Glubb gesehen, sehr wohl aber aus FüXXX. Ob das Immernoch so ist kann ich nicht beurteilen. Vor 6-7 Jahren war das Ross noch sehr hoch.

    Der aktuell eingeschlagene Weg macht Mut und Vorfreude auf die neue Saison. Vielleicht stehen wir am Anfang einer neuen Ära, die wir uns alle sehnlichst wünschen.

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  • Oh Freunde, nicht diese Töne! Des Missmuts und der Hybris ob der weiteren Auflösung der(Fußball-)Gott-gefügten Ordnung! („unverzüglicher“ Senderwechsel; „ein paar Kleeblätter herum hampeln“; „Kiel gegen Hoffenheim – das klingt nach ganz großem Erstligafußball!“; „der meiste Zweitligist aller Zeiten [auf] Ausflug in die 1. Liga“; „bleibt der Glubb trotzdem die Nummer 1 in Franken“.
    Ich bin 100%iger Clubfan. Aber ich gönne es den Fürthern freudig! Ebenso wie den Arminen! Und Union! Und Augsburg! Wenn der Club derlei Erfolgsgeschichten auch wieder hinkriegt, freue ich mich sehr; heute freue ich mich mit denen, die sie hinkriegen. Auch mit Fürth. Alsdenn, lasst uns Angenehmeres anstimmen und Freudenvolleres: mit Großmut und Gelassenheit (wie von Döbs, michel, Fränki, Carsten u.a.).

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    • Lieber „Belschanov“,
      es freut mich sehr (und täte sicher auch den guten Schiller Fritz, den ich hier anklingen zu lassen versuchte, freuen), dass mit so wenig Worten so viel Gutes bewirkt werden konnte! 🙂

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      • Herr Maiwald freu dich doch mit Fürth oder hat dir das jemand untersagt? Überlass es einfach jedem selbst, ob ihn das interessiert. Dazu braucht hier niemand einen gönnerhaft, gesalbten Lehrmeister. Mich zum Beispiel interessiert der Fürther Aufstieg nicht im geringsten, ich freue mich über die gute Entwicklung des FCN im letzten Saisondrittel. Das kommt mir nämlich etwas zu kurz hier.
        Davon abgesehen ist Zitat „meister Zweitligist aller Zeiten“ einfach ein Fakt. Fürth hat die meisten Zweitligaspiele im deutschen Profifußball. (Quelle bundesliga.com) .

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  • @ Juwe

    Warum immer gleich so verbissen. Es war doch ein vergnüglicher Text von Belschanow, der den Thread anregte. Klar würde ich mein Radio sofort ausschalten oder zum Fenster hinauswerfen, wenn es mir von einem Abstieg des Clubs erzählen würde. Sowas mag ich nicht hören.
    Aber wenn die Unabsteigbaren, die zu Unaufsteigbaren zu mutieren schienen, wieder aufsteigen, freut mich das und macht mir Hoffnung für den Club. Solange der Fußball solche Geschichten schreibt, bleibt er für mich attraktiv. Und eine Story zu Zehnt ein Spiel zu drehen um das Unmögliche doch noch zu schaffen, die freut mich auch. Das ist viel spannender und herzergreifender als die 10. Meisterschaft an einem Stück, selbst wenn dort ein besserer Fußball gespielt wird. Ich zeig da kein Interesse.

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    • Ich habe nichts gegen Fürth! … mich interessiert aber der FCN oder bin ich hier falsch? Und Belschanows Text ok ist doch kein Problem. Das richtete sich eher an Maiwald.

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      • Also, auch wenn sie sich das vielleicht verdient haben – ich muss mich doch nicht mit Fürth freuen, Rivalität gehört gepflegt (und ich bin kein AntiFÜ-Mützchentragender Ultra, die zu erwartenden Kommentare können also weggelassen werden). Da passt jetzt zähneknirschendes Leiden besser, eine Saison lang jeden verdammten Spieltag. Ich sehe auch lieber den FCN gegen Werder, Schalke, den HSV und Köln, aber ziehe es dann doch vor, das in Liga 1 zu tun, nach den Spielen gegen Dortmund oder Gladbach und vor den Spielen gegen Frankfurt oder Rot-Weiß Giesing…

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        • Zur U21-EM fahren drei Spieler der Westvorstadt und keiner des 1. FCN. Einer davon, David Raum, ist geboren und aufgewachsen in Nürnberg, war bei der Tuspo Nürnberg als Kind bis zum 8. Lebensjahr und wurde dann bei der Westvorstadt groß.

          Mir stinkt so etwas einfach ganz gewaltig, genauso, wie das mit Dickson Abiama. Zu dem sage ich nix mehr, habe ich schon oft genug.

          Natürlich kann so etwas „passieren“, das die uns ein Talent, welches direkt vor unserer Nase heranwächst, wegschnappen. Leider habe ich inzwischen das Gefühl, das ist ein Dauerzustand. Oder kennt Ihr einen einzigen Spieler, der den umgekehrten Weg, also ein junger „Fürther“ Spieler, der beim Club zum U21 Nationalspieler oder wenigstens zum normalen Profi herangereift wäre? Nein, wir kaufen dann doch die Geis und Eiglers dieser Welt ein.
          Und das liegt sicher nach wie vor daran, wie Döbs schon richtig weiß und festgestellt hat, daß die Scouts aus Fürth halt einfach bei allen regionalen Amateurvereinen mal vorbeischauen. Soweit ich informiert sind, machen die das nicht nur dort sondern bis hin zu den einschlägigen Bolzplätzen.
          DAS ist ernsthafte, anstrengende und natürlich auch teuere Jugendarbeit. Der Club ist dafür nach wie vor in der Region nicht bekannt. War er noch nie und bis heute ist das nicht anders.

          Warum?

          Ich blicke da in die Glaskugel und sage uns den Weg des VfL Bochum voraus: Nur mit viel glücklichen Umstand werden wir dereinst in vielleicht mehr als einem Jahrzehnt wieder in die 1. Liga aufsteigen.

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          • Ich habe auch von Eltern deren Kinder Fußball spielen einige male gehört, die Fürther betreiben hier viel mehr „Landschaftspflege“ sind sich für keinen Bolzplatz zu schade vorbeizuschauen, beim FCN hingegen bekommt man gerade mal einen Hinweis wann die Kids vorspielen dürfen, so allgemeine Sichtungstermine.

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          • Hoffentlich brauchen wir nie mehr glücklichen Umstand um in der 2. Bundesliga zu bleiben.

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          • @Herbertgerbert

            Ich blicke da in die Glaskugel und sage uns den Weg des VfL Bochum voraus: Nur mit viel glücklichen Umstand werden wir dereinst in vielleicht mehr als einem Jahrzehnt wieder in die 1. Liga aufsteigen.

            Ach was, wir sollten auf einer Seite geduldig sein aber auch nicht so pessimistisch. Ich meine in 2-3 Jahren sind wir in der 2. Liga oben mit dabei und spielen um die Schüssel in der 2. Liga mit. Fußball ist Tagesgeschäft, aber ich würde den Weg gerne mit Hecking / Klauß weiter gehen mittelfristig, aber das weiß man ja alles nicht. Wie schnell werden gerade einem Verein wie uns Schlüsselspieler mittlerweile werden auch Trainer rausgekauft (der Erfolg als Feind, siehe Leitl glaube er geht nach Frankfurt dann steht Fürth nach der erfolgreichen Saison ohne Trainer und ohne Schlüsselspieler da) usw. das geht immer alles schnell, aber mit ein wenig Fortune glaube ich nicht, daß wir 10 Jahre wie Bochum darauf warten müssen.

            Wenn Shuranov von schweren Verletzungen verschont bleibt, haben wir glaube ich einen der Rookies schlechthin kommende Saison in unseren Reihen und auf Bezong wenn er mal verletzungsfrei bleibt bin ich dann auch sehr gespannt, dazu ein Schäffler mit Erfahrung, Köpke kommt sicher auch wieder zurück, da müssen wir uns vor niemanden verstecken. Nur muß Klauß das entsprechend strukturieren und ausformen.

            Antwort
  • Ich fühle keine Rivalität zu Fürth, freue mich trotzdem dass es ein traditionelles Derby gegen Fürth gibt, leider nicht nächste Saison. Und klar im Derby kann ich mich nur über einen Club-Sieg freuen, aber auch das ist bei jedem Spiel mit dem Club so. Auch das hat wenig mit einer besonderen Rivalität zu tun. Liegt halt daran, dass die Spielvereinigung während meiner fußballerischen Sozialisation keine Rolle gespielt hat, ich auch nicht in Nürnberg aufgewachsen bin, also auch der lokale Kolorit fehlt bei mir. Später fand ich den Weg der Spielvereinigung schlicht sympathisch, ich mag auch ruhiges Vereinsmanagement eher als wildgewordene Präsidenten, halbseidene Schatzmeister, mir genügt Theater auf dem Platz, ich brauch das nicht im Vereinsheim.

    Ich finde es auch angenehm, wenn man die eigene sportliche und finanzielle Situation realistisch einschätzen kann, leider ist das bei uns halt schon lange nicht mehr so, ich sehe da auch bei Rossow und Hecking noch nicht die ganz große Trendwende, aber das zarte Pflänzchen Hoffnung gibt es schon noch.

    Natürlich freue ich mich auch auf die neue Zweitlkigasaison mit so klangvollen Namen wie HSV, Bremen und Schalke, dazu Hannover, KSC, Düsseldorf und St. Pauli, dann noch Traditionsvereine wie Darmstadt und Rostock und Vereine die seit Jahren sehr seriös in Liga 2 arbeiten, wie Heidenheim und Sandhausen. Das klingt natürlich gut. Es wird tolle Duelle geben, hoffe der Club kann von Anfang an mithalten und die Spiele sind immer spannend, mehr muss es nächste Saison für mich nicht sein. Wenn man jedes Spiel offen halten kann, dann landet man irgendwo zwischen Platz 7 und 12, das wäre mein Ziel.

    Aber wir sollten nicht den Fehler machen, zu glauben die zweite Liga als Liga der Traditionsvereine wäre wirklich attraktiver als Liga 1, Profifußball ist Leistungssport, da geht es am Ende nicht um namhafte Duelle, da geht es um die Meisterschaft.

    Das Hauptproblem der Bundesliga, des deuteschen Fußballs ist das 50+1 Gesetz, das wird immer deutlicher, es führt dazu, dass sich bei Traditionsvereinen nichts ändert, die Fans und Mitglieder haben ja kein echtes Interesse an Änderungen, jeder Fan und Mitglieder noch mehr sind am Ende Traditionalisten und Fußballkonservative.

    Und zum Thema Attraktivität im Jugendbereich, es war halt lange so, dass die Spielvereinigung nicht so attraktiv war, die mussten tatsächlich selbst über Land fahren um Talente zu bekommen, bei uns standen die eher Schlange, dazu ist es einfacher, wenn man in einem klar definierten Leistungsspektrum spielt und nicht zwischen den Ligen pendelt. Kaum ein Jugendspieler ist nach der U19 reif für die erste Liga, selbst ein, zwei Jahre in der U21 langen da oft nicht. Wenn man Spieler für die zweite Liga benötigt, dann sind Talente aus der Region eher sinnvoll.

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      • Ich weiß gar nicht ob ich mich gegen 50+1 positioniere, mir ist das eigentlich egal, der Club wird immer mein Herzensverein bleiben, egal in welcher Liga. Aber eines ist aus meiner Sicht klar, Profifußballvereine haben mit dem klassischen Sportverein nichts zu tun. Das ist Sport-Business und wenn man im Geschäft eine Regel einführt, dass eine schlecht arbeitende Geschäftsführung keine Verantwortung für ihr Handeln übernehmen muss, dass es eigentlich keinen echten Eigentümer gibt und dass kein frisches Geld von außen in die Firma kommen kann, dann darf man sich über schleichenden Niedergang bei einigen Marktteilnehmern nicht wundern.

        Und dem dummen Fan wurd 50+1 immer als Schutz zur Rettung der guten alten Vereinskultur verkauft, dabei ist es schlicht eine Sicherheit für sportliche und finanzielle Versager sich weiterhin im Fußball die Taschen voll zu machen.

        Antwort
  • Man sollte jetzt bei uns nicht alles schlecht machen nur weil Fürth aufgestiegen ist .Der Club macht endlich das was wir seit Jahren fordern. Wir führen Talente an die erste Mannschaft heran .Einige sind auf dem Weg zum Stammspieler. Wir haben mit Wiesinger einen Fachmann als Leiter des NLZ. Mir kommt das jetzt im Kleinen Stil so vor wie die Spanische Nationalmannschaft.Als die alle Titel holte wollte jeder Tiki Taka spielen und sämtliche andere Spielformen waren verpönt.Wir machen nicht alles falsch nur wei Fürth aufgestiegen ist .Wir sind auf einem guten Weg.

    Antwort
  • Ich teile die Einschätzung von herbertgerbert –
    uns steht ein steiniger Weg bevor – nicht nur aufgrund unserer wirtschaftlichen Situation werden wir sehr viel Geduld und auch DEMUT benötigen (eine bei uns noch nicht sehr ausgeprägte Eigenschaft).
    Von der ersten Bundesliga sind wir m.E. ein ganzes Stück weit entfernt.
    (Sollte ich mich irren – würde es mich sehr freuen).
    Diese Einschätzung hat mit dem Aufstieg von Fürth nichts zu tun.

    Antwort
    • Der Weg geht jetzt wieder nach oben (in der 2. Liga) der holprigste Teil ist vorbei. Ich freue mich auf eine Saison mit Mats Möller Daehli, einem Sturm mit Shuranov, Borkowski, Hack, Schäffler, Bezong, Köpke (sollte auch wieder zurück kommen), wenn wir von erneuten schweren Verletzungen verschont bleiben ein Sturm, der sich vor keiner Mannschaft der Zweiten Liga verstecken muß. Zur Realität und Zufriedenheit gehört aber auch, daß die Zeiten längst abgeschlossen sind wo wir per se ein gefühlter Erstligist sind, daran ändert auch Tradition nichts, es hat sich einfach vieles verändert, sieht man die Namen in der 2. Liga kommende Saison an, sieht man dass sich niemand für Tradition etwas kaufen kann. Wer das für sich noch nicht realisiert hat sollte das besser schleunigst machen und dann glaube ich, daß wir kommende Saison schon eine deutlich bessere Rolle spielen werden ich erwarte uns so 5-10 dauerhaft. An einem Aufstieg in die 1. Liga bin ich zumindest überhaupt nicht interessiert, solange wieder so eine Schreckenssaison wie in dem 1 Jahr Erste Liga unter Köllner und Bornemann zu erwarten ist, das kann so keinen Spaß machen. Lieber in der 2. Liga eine starke Rolle spielen und sich weiter entwickeln.

      Antwort
      • @ Juwe

        Weshalb war das eine „Schreckenssaison“? Für jeden Anhänger ohne rosarote Vereinsbrille war der Abstieg eine logische Konsequenz. Alles andere wäre einem Wunder gleichgekommen.

        Antwort
        • Eine zu erwartende Konsequenz ja, da ein Aufsteiger den Klassenerhalt nie fest einplanen kann. Eine logische auch, da das Team kaum ernsthaft verstärkt wurde. Aber auch eine Schreckenssaison, da der Club ob der Chancen- und Hilflosigkeit zum bemitleideten Gespött der Liga wurde.

          (In einer Spielzeit, in der der Klassenerhalt wegen der Schwäche der Konkurrenz früh erkennbar drin gewesen wäre. In der die Wintertransferperiode ebenso abgeschenkt wurde wie der Klassenerhalt und die damit einhergehenden hohen Erstliga TV-Gelder. Wie man dank guter und bezahlbarer Wintertransfers die Liga hält, haben Mainz und der Abstiegskandidat Nr. 1 Bielefeld diese Saison bewiesen.)

          Antwort
        • @ Hans

          Weshalb war das eine „Schreckenssaison“? Für jeden Anhänger ohne rosarote Vereinsbrille war der Abstieg eine logische Konsequenz. Alles andere wäre einem Wunder gleichgekommen.

          Es war eine Saison, in der man das Gefühl bekam man war nie Wettbewerbsfähig zum Minimalziel Klassenerhalt. Ohne „rosarote Brille“ so haben es aber Union Berlin oder Bielefeld mit vergleichbaren sogar geringeren Budgets wie wir es hatten, geschafft. Jeder der sich sportlich für die 1. Liga qualifiziert hat auch die Chance drin zu bleiben. Nur bei uns wurde es die schlechteste Erstligasaison in der kompletten Vereinsgeschichte und der FCN ist schon des öfteren aufgestiegen.

          Antwort
  • Sieht kommende Saison nach noch mehr Tradition in der 2. Liga aus, Kiel hat in Köln 1:0 gewonnen.

    Antwort
    • Beide Mannschaften mit too much Rudelbildung ,reklamieren, hinwerfen, schreien
      und was halt alles so (besonders in Deutschland) dazu gehört.
      Habe gedacht des geht erst so richtig heute in der Relegation los.
      Felix Zwayer wird kein guter SR mehr.

      Europa- League ist ab sofort Emery- League.

      Antwort
      • Alles harmlos in Vergleich zu Ingolstadt.
        Ich drücke Kerk und Co alle Daumen.
        Allein das Spiel gegen 1860 und alle Roundabouts sprechen da schon wieder Bände…

        Antwort
        • Schiedsrichter ist übrigens Sascha Stegemann wie letzte Saison beim Hinspiel in Nürnberg.
          Also im Rückspiel dann Christian Dingert ohne Nachspielzeit bei Osnabrücker ein Tore Vorsprung ?

          Antwort
        • Ja der Strafstoß und die rote Karte waren von Ingolstadt schon sehr gut provoziert in der dahinter Kamera sah man dann sogar ohne Berührung aber für den Schiri in dem Tempo nicht zu erkennen. Ich meine schon eine Mannschaft, die sich so einen Vorteil schafft sollte am Ende nicht aufsteigen. Aber leider gibt es keine Gerechtigkeit im Profisport. Deshalb bin ich zwei Spiele lang Osnabrücker Fan, Kerk kennt das ja alles schon. Ingolstadt mit dem Trainer sowie Kutschke dem Stil alles zu schinden sowieso keine Sympatiemonster. Nur bislang hat Ingolstadt unter Oral alle Relis vergeigt, so fällt es leicht zu sagen..weiter so!

          Antwort
          • Ich bin Null-Zero-Nada-Niente für Ingolstadt mit ihrem Sympathieträgertrainer. Aber der 60er Torwart Hiller hat den Stürmer meines Erachtens schon am linken Knöchel oder Unterschenkel getroffen. Sieht man aus der hinteren Perspektive in der Magenta Sport Zusammenfassung auf YouTube ganz gut, finde ich.

            Antwort
            • Kann ich so nicht teilen, enge Kiste aber für mich war das kein Kontakt, erstaunlich auch, er wird angeblich am rechten Fuß getroffen und hält sich danach den linken.

              17:00 Minute ist die Szene. Kamereinstellung 17:04

              Antwort
  • fürth. mein kompliment. zu zehnt. respekt!
    N-mögeldorf machte nen super job …
    zum Club: danke dass diese saison kein herzkasperrasen zum schluss
    freu mich auf die neue saison …
    aber etz: ausruhen !

    Antwort

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