Die Zweite Liga 2021/22 in Zahlen – aus Sicht des FCN

Mit dem Relegationserfolg des FC Ingolstadt 04 gegen den VfL Osnabrück stehen alle Gegner des FCN fest. Wir blicken auf Gegner, Distanzen und Bilanzen für die Saison 2021/22.

Die Fahrten werden länger: Mit Schalke, Bremen und Rostock kommen gleich drei Auswärtsreisen von über 500 Kilometer dazu, während zwei der drei kürzesten Fahrten aus dem Vorjahr (Fürth, Würzburg) wegfallen. Die kürzeste Auswärtsfahrt, die 2021/22 hoffentlich nicht nur Spieler, sondern auch Fans antreten können, ist in diesem Jahr nach Ingolstadt. Der Aufsteiger kommt nach drei Relegationen in Folge zurück in die Zweite Liga. Auch an der längsten Fahrt des Jahres ist die Relegation schuld: Die 724 Kilometer nach Kiel muss der Club auch in dieser Spielzeit zurücklegen.

Durch den Relegationserfolg des 1. FC Köln bleibt auch die seit zehn Jahren gültige unausgesprochene Regel, dass Club und Effzeh nicht in einer Liga spielen dürfen, in Kraft. Der Verein, gegen das letzte Pflichtspiel am längsten zurückliegt, ist daher auch der FC Hansa Rostock. Im Oktober 2018 gewann der damalige Erstligist im Elfmeterschießen gegen den Drittligisten von der Ostsee. Auch in Sachen Ligaspiele ist Rostock der Gegner, bei dem die letzte Partie am längsten zurückliegt: Am 17. Mai 2009 trennte man sich im Ostseestadion mit 0:0. Der Club verließ am Ende der Saison die Liga Richtung Bundesliga, Rostock stieg ein Jahr später in der Relegation gegen die von Michael Wiesinger trainierten Ingolstädter ab. Nach dem sofortigen Wiederaufstieg 2010/11 hatte Hansa die Zweite Liga dann nach nur einem Jahr wieder verlassen und war seitdem drittklassig geblieben.

Völliges Neuland für den Club sind dagegen Zweitligabegegnungen gegen den FC Schalke 04 und den SV Werder Bremen. In den fünf bisherigen Zweitligaspielzeiten des FC Schalke 04 (1981/82, 1983/84, 1988/89, 1989/90, 1990/91)  war der Club Bundesligist gewesen. Gleiches gilt für die bisher einzige Zweitligasaison der Bremer (1980/81), allerdings wäre der Club in der zweigleisigen Zweiten Liga damals auch als Zweitligist nicht auf Werder getroffen. Neben Schalke und Werder, wo keine Spiele ausgetragen wurden, ist der HSV der einzige Verein, gegen den der Club keinen Zweitligaerfolg vorzuweisen hat. Eine blütenweise Weste hat der FCN dagegen gegen den SC Paderborn: Alle vier Begegnungen in der Zweiten Liga gewann der Club.

Eine kleine Besonderheit ergibt sich vor allem daraus, dass der Club in der Saison 2020/21 gegen keinen Gegner sowohl Hin- als auch Rückspiel verloren hat: Gegen keinen der kommenden Zweitligisten hat der FCN aus der letzten Serie an Spielen keinen Punkt geholt, das gilt auch, weil man gegen Schalke und Bremen in der katastrophalen Abstiegssaison insgesamt drei Unentschieden holte.

Die Zweite Liga 2021/22 aus Sicht des FCN

Gegner Distanz* Letzte Serie Bilanz Zweite Liga Bilanz Gesamt (seit 1963)
FC Ingolstadt 04 89 km 2-0-1; 4:3 Tore (2019/20, Rel.+Pokal) 3-2-1; 9:5 Tore 5-2-2; 13:8 Tore
Jahn Regensburg 100 km 0-1-1; 1:2 Tore (2020/21) 6-4-2; 27:14 Tore 14-6-2; 47:20 Tore
1. FC Heidenheim 153 km 1-0-1; 3:3 Tore (2020/21) 5-3-4; 20:19 Tore 5-3-4; 20:19 Tore
SV Sandhausen 216 km 1-0-1; 1:2 Tore (2020/21) 8-0-4; 17:10 Tore 8-1-4; 18:11 Tore
Erzgebirge Aue 225 km 2-0-0; 2:0 Tore (2020/21) 8-2-2; 22:14 Tore 9-2-2; 24:15 Tore
Karlsruher SC 245 km 1-1-0; 2:1 Tore (2020/21) 11-6-3; 29:20 Tore 27-20-21; 93:78 Tore
SV Darmstadt 98 255 km 1-0-1; 4:4 Tore (2020/21) 7-7-6; 35:34 Tore 14-10-11; 57:63 Tore
Dynamo Dresden 317 km 2-0-0; 3:0 Tore (2019/20) 3-2-1; 8:5 Tore 8-5-1; 23:9 Tore
SC Paderborn 07 406 km 2-0-0; 4:1 Tore (2020/21) 4-0-0; 7:2 Tore 5-0-0; 9:3 Tore
Hannover 96 474 km 1-0-1; 4:6 Tore (2020/21) 6-3-7; 29:30 Tore 20-17-20; 91:91 Tore
Fortuna Düsseldorf 474 km 0-1-1; 2:4 Tore (2020/21) 5-3-6; 21:19 Tore 26-11-14; 94:69 Tore
FC Schalke 04 505 km 0-1-1; 3:6 Tore (2018/19 BL) keine Spiele 16-15-29; 66:95 Tore
Werder Bremen 595 km 0-2-0; 2:2 Tore (2018/19, BL) keine Spiele 17-19-29; 92:117 Tore
FC St. Pauli 627 km 0-1-1; 3:4 Tore (2020/21) 5-9-10; 23:26 Tore 14-12-12; 55:41 Tore
Hamburger SV 632 km 0-1-1; 3:6 Tore (2020/21) 0-1-3; 4:14 Tore 16-17-38; 83:145 Tore
FC Hansa Rostock 633 km 0-1-0; 2:2 Tore (2018/19, Pokal) 1-1-2; 4:6 Tore 6-6-6; 21:22 Tore
Holstein Kiel 724 km 0-1-1; 1:2 Tore (2020/21) 1-5-2; 10:10 Tore 2-5-2; 17:11 Tore

*Stadion zu Stadion laut Google Maps

141 Gedanken zu „Die Zweite Liga 2021/22 in Zahlen – aus Sicht des FCN

  • Über der coolen Tabelle steht „Die Zweite Liga 2020/21 aus Sicht des FCN“
    Da stimmen die Jahre nicht.

    Mit Schalke, Bremen und Rostock kommen gleich vier Auswärtsreisen von über 500 Kilometer dazu
    Drei Gegner… wieso vier Reisen?

    LG!

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  • Schon interessant, es möchte keiner der Vereine den Eindruck erwecken, dass sie sich beim Impfen vordrängeln würden…

    Es ist aber doch erstaunlich, wieviele Vereine sich schon Impfstoff für die gesamte Mannschaft besorgen konnten, noch dazu in den allermeisten Fällen den praktischen von Janssen, bei dem man nur eine Dosis braucht und der auch mit großem Abstand am wenigsten überhaupt geliefert wurde bisher. Und das auch in Bundesländern bzw. bei Impfstoffen, bei denen die Priorisierung noch nicht aufgehoben wurde.

    Wir wollen ganz bestimmt keine Sonderbehandlung, sind aber die einzigen die bislang einfach so Impfstoff für bestimmte Gruppen bekommen, die keine Systemrelevanz o.ä haben bzw. sonstwie priorisiert wären…
    Unser Club gehört übrigens auch dazu.

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  • Das wird eine 2. Liga der Nordderbys mit HSV, St. Pauli, Werder, Kiel, Hannover, Rostock .. dürfte doch jetzt alles vorhanden sein von da oben.

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    • Das wäre mit der jungen Clubmannschaft vielleicht gar nicht schlecht, wenn wir als Underdog dann quasi unter dem Radar laufen können, weil Fußballdeutschland nach Norden schaut.

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    • Geht mir jetzt erst so auf, in der ersten Liga klafft dafür im Norden einfach nur ein großes Loch, kein Verein nördlich der Linie Bielefeld – Wolfsburg – Berlin

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  • Es könnte jedenfalls von Vorteil sein, wenn wir nicht mehr in jedem Spiel der große Favorit sind, gegen den sich jeder besonders anstrengt. Dann sind wir nur noch einer von vielen, vielleicht hilft es.

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  • Muß ehrlich sagen, ich habe bereits jetzt riesen Bock auf die kommende Zweitligasaison. Es gibt viele Indizien daß man sich auch mit guten Grund freuen kann vor allem endlich mal wieder Fußball zu sehen. Mit MMD ist wirklich Qualität und Struktur dazugekommen, er konnte sogar fest verpflichtet werden mittlerweile. Wenn die verletzten Stürmer zurückkommen mit Köpke und Lohkemper, Hack wenn es geht halten können, dazu Young Gun Shuranov, Borokowski ist auch noch 1 Jahr da.
    Die Handschrift von Hecking und Klauß wird auch immer deutlicher lesbar. Die weiteren Neuzugänge bringen auch frischen Wind, zu allem diese wahnsinnig attraktive 2. Liga. Ich habe jetzt schon so Lust darauf, wie Jahre zuvor nicht mehr. Wenn wir nicht wieder extrem von Verletzungen gebeutelt werden, es nicht über das normale Maß hinausgeht, bin ich von einem Schritt nach vorne vor allem auch fußballerisch überzeugt. Wenn dann die Fans auch wieder im Stadion dazu kommen..ein Träumchen

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    • Geht mir ähnlich, die letzten Jahre ist man doch irgendwie mit einer gehörigen Portion Skepsis bzw. einem mulmigen Gefühl reingegangen (ganz besonders die Saison nach dem Abstieg), was sich ja dann auch bestätigt hat.
      Aber diesmal hat man eine Mannschaft, die sich gefunden hat, bislang keine Abgänge von Leistungsträgern, wobei da auch nur ein Abgang von Nürnberger wirklich schmerzen würde, bei Hack gar nicht mal so sehr, da es für den im aktuellen System eh keine Idealposition gibt.
      Und man ist schon echt weit mit der Kaderplanung, kann ab Vorbereitungsstart mit so ziemlich dem kompletten Kader loslegen, nur bei den Langzeitverletzten dürfte ein Fragezeichen stehen, ob sie von Anfang an wieder mitwirken können.

      Mal schauen, wie es mit Fans im Stadion aussieht. Ich gehe schon davon aus, dass man zum Ligastart wieder Fans haben wird, bis man da wieder ohne Beschränkungen auskommt, wird aber vermutlich noch etwas dauern.

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      • …und wenn dann auch noch die Kneipen in Bayreuth aufmachen können und der Belschowski odder wie hassder widder wieder von der Theke schreiben kann, ja dann wird’s wieder eine schöne Saison!

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  • Oral bleibt uns dann nächste Saison auch erspart (zumindest mit Ingolstadt). Jetzt noch von Henke und Kutschke trennen und es wird vielleicht doch noch was mit dem Laden.

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      • Ok hätte man klarer formulieren können, ich kam auch nur drauf, weil ich schmunzeln musste, diese Meldung mit Sorg kam bei mir in den Social Media auf den Schirm und dann schreibt ein Fan darunter – ein weiblicher ..Oh schade, sie steht auf Männer mit Bauch und Sorg war der einzige bei dem so ein kleiner Wampenansatz sichtbar war. …

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        • Zumindest kulinarisch scheint sich Oli Sorg in der schönsten Stadt der Welt wohlgefühlt zu haben. Was man nachvollziehen kann.

          Die Auflösung des Vertrages mit Sorg dürfte nicht nur finanziell etwas bringen, sondern ist vor allem auch ein Akt innerbetrieblicher Hygiene. Denn das Gehalt von Sorg und das, was er dafür anbot, stand wohl in einem extrem krassen Missverhältnis. Das Gehaltsgefüge ist dadurch wieder weng gesunder geworden. Was auch ein Erfolgsfaktor sein kann.

          So. Und etzerdla Eishockey.

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          • Ich habe gehört, dass Sorg sehr wichtig für die Kabine war, hohe Akzeptanz bei den Kollegen etc.

            Ja, das ist schön, aber reicht nicht, um einen Top-Verdiener zu beschäftigen. Dafür muss man wichtig auf dem Platz sein.

            Richtiger Schritt, ein sympathischer Zeitgenosse, aber keine große Hilfe. Wir brauchen auf diesem Kaderplatz einen, der Vale herausfordert und nicht nur notdürftig vertritt.

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    • Habe auch die Augenbraue erstaunt angehoben ob der lobenden Worte für DH, ausgerechnet von Fadi Keblawi 🙂

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      • Interessanter Text jedenfalls.

        Auch die Info, dass Palikuca womöglich nach Hannover geht. Weil dort Schäfer laut Medien Geschäftsführer wurde – er soll Kinds Favorit gewesen sein. Somit will Hannover mit dem Ex-Düsseldort-Duo Schäfer/Palikuca ebenso erfolgreich sein wie die Fortuna damals. Einer jedoch fehlt in dieser Milchmädchen-Rechnung: Friedhelm Funkel.

        Der neue 96-Trainer heißt nicht Friedhelm, sondern Zimbo. Genau genommen Jan Zimmermann. Der wurde übrigens schon Anfang Mai verpflichtet. Also Wochen vor der Installierung von Schäfer. Erst also wurde der neue Trainer verpflichtet, dann der neue Geschäftsführer. Macht man dies nicht andersherum?

        Zimmermann übrigens ist noch bis zum 19. Juni beim TSV Havelse involved. Der spielt am 12. Juni und eben am 19. die Relegation gegen den 1. FC Schweinfurt 05 um den Aufstieg in Liga drei. Daumen drücken für die Schnüdel.

        Zimmermann übrigens will unbedingt Sebastian Kerk laut Medien zu 96 holen. Die „Bild“ berichtet allerdings, dass der Wechsel von Kerk trotz einer infolge des VfL-Abstiegs nur geringen Ablöse von 50.000 Euro doch womöglich platzen könnte. Weil Palikuca auch schon einen ganz anderen Kerk gesehen hat als Sportvorstand beim Club?

        Schön und kurios, die Geschichten, die der Fußball schreibt. Und am Ende liegen sich alle in den Armen – so wie Keblawi und Hecking. 😉

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    • Schmedesianer ist gut! Der ist allerdings nach dem Abstieg von Osnabrück nun auch entzaubert. Ein Wunderknabe, der auch nur mit Wasser kocht.

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      • „Entzaubert“ finde ich spannend.

        Hecking wird mit dem fünftgrößten Budget Elfter.
        Schmedes wird mit dem 17. größten Budget Sechzehnter.

        Antwort
        • Wenn Hecking in hohem Maße verantwortlich wäre für die Mittelverwendung und die damit verbundene Kapitalbindung, dann würde Dein Vergleich Sinn machen. So aber kommt es rüber wie, rein subjektiv, blasse Polemik.

          Das ist viel zu dünn, um eine Hecking-Schmedes-Debatte 2.0 zu entfachen. Ohnehin ist eine Neuauflage dieser Debatte vor dem Hintergrund des Saisonverlaufs wie kalter Kaffee. Eine Scheindebatte. Die Dinge sind klar.

          Ich glaube trotzdem, dass Schmedes (auch ohne Thioune) noch Größeres leisten kann. Er macht einen geradlinigen Eindruck, spricht Klartext und hat einen klaren Blick. Was ihm fehlt – und das war schon im letzten Sommer klar – das ist Erfahrung. Diese Saison war bitter für ihn, aber mit Sicherheit lehrreich.

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            • Alles gut.

              Lass uns nach vorne schauen. Wir alle wünschen uns doch, dass Hecking unseren Club wieder in die Spur bringt. Nach diesen heftigen Turbulenzen.

              Nach dem erreichten Ziel der Stabilisierung muss nun der nächste Schritt kommen. Keine Frage.

              Antwort
              • Nächster Schritt bedeutet für mich Platz 6 – 8 ist okay aber besser wäre gut.
                @ fränki Tipp für FIN – GER ?

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                • @michel

                  Schwierig.

                  Toll, was unsere Mannschaft aufs Eis brachte bislang. Aber ein Erfolg heute wäre nicht nur historisch, sondern aus meiner Sicht auch eine große Überraschung. Aber nichts ist unmöglich – nicht mit dieser Mentalität.

                  Langs Gschmarri, kurzer Sinn: Sieg für Finnland.

            • Es zeigt jedenfalls Charakterstärke, wenn man trotz Abstieg Schmedesianer bleibt… 😁

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        • Hecking wird mit dem fünftgrößten Budget Elfter.
          Schmedes wird mit dem 17. größten Budget Sechzehnter.

          5. größter Etat und nur Platz 11 ist halt sehr reduziert fast schon populistisch. Die Zahl als solche mag stimmen, aber Hecking ist seine 1. Saison hier und hat einen aufgeblähten Kader übernommen, der zu seinem Antritt schon knapp in Liga III war und einfach nicht paßt(e). Den Kader komplett rauszuschmeißen zu Amtsantritt ging leider nicht 😮
          Ich glaube nach dieser Sommerpause, vielen auslaufenden Verträgen werden wir deutlicher seine Handschrift sehen. Die Personalien zur Winterpause sehen ja schon gut aus.

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  • Hecking war noch gebunden an Altverträge und die Misswirtschaft der Vorgänger. Das erste Jahr ist daher nur bedingt bewertbar. Trotzdem hat er es mit diesen Einschränkungen geschafft, den Club aus der Abstiegszone in sicheres Fahrwasser zu bringen.

    Diese Saison zählt. Jetzt kann Hecking zeigen, was er kann!

    Als Schmedesianer sollte man aber zumindest erwarten, dass er aufgrund seiner angeblich herausragenden Fähigkeiten unabhängig vom Budget wenigstens das Mindestziel erreicht.

    Antwort
    • Was, außer Platz 16 sollte denn das *Mindest*ziel von Osnabrück sein? Und warum zählt in Osnabrück nicht, was er von seinen Vorgängern übernommen hat?

      Und was genau hat Hecking davon abgehalten sich letzten Sommer von den Spielern zu trennen, die er jetzt rausgezahlt hat? Ohne ein Jahr auf der Bank/Tribüne hätten die sich wohl leichter getan Vereine zu finden.

      Und eines sollte man vielleicht auch einmal hervorstreichen: Mit Schäffler und Köpke haben wir die beiden teuersten Zweitliga-Transfers der abgelaufenen Saison getätigt… Das alleine sollte schon zeigen, dass durchaus Handlungsspielraum da war – genutzt haben wir ihn halt nicht ordentlich. Platz 11 mit dem Kader ist als Niederlage zu werten, auch wenn es im Umfeld keinerlei Erwartungen mehr gibt.

      Antwort
      • Mit Schäffler und Köpke haben wir die beiden teuersten Zweitliga-Transfers der abgelaufenen Saison getätigt

        Ist mir jetzt zu umständlich nachzusehen, trotz HSV Aktivitäten usw. waren Schäffler und Köpke die beiden teuersten Zweitligatransfers der vergangenen Saison ?? ..Ok
        Ja schon doof von Hecking, daß er den Kreuzbandriss von Köpke nicht abwenden konnte und auch Schäffler war glaube zu Beginn der Saison angeschlagen und dann im letzten Saison Drittel auch wieder verletzt.
        Auch doof, daß Hecking sich auch in einer Hinrunde erst ein Bild machen konnte wie unser Kader im Wettbewerb performt. Er hat wohl seine Glaskugel in Hamburg vergessen.
        Was er in der Winterpause tat war dann aber gut. Für mich war nach der vorangegangenen Saison diese Saison in Ordnung und wurden viele gute Weichen für die nächste Saison gestellt.

        Antwort
        • Keine Sorge, Juwe, ich würde nie von dir verlangen, dass du dich informierst, bevor du uns mit deiner Meinung beglückst.

          Es ging darum, dass eine mangelnde Handlungsfähigkeit aufgrund der Tätigkeiten des Vorgängers attestiert wurde (also, dasselbe, was wir jedem neuen Verantwortlichen entschuldigend ins Mitarbeitsheft schreiben) und ich wollte nur darauf hinweisen, dass dem nicht ganz so war.

          Ich halte Schäffler auch immer noch für einen guten Transfer, habe den von Köpke aber nie wirklich verstanden, weil wir halt ganz andere Baustellen im Kader hatten. Und dieses Ungleichgewicht existiert immer noch.

          Antwort
          • „uns?“ wer oder wieviele bist du denn? ..lol

            Im übrigen hat niemand Hecking einen Persilschein oder Handlungsunfähigkeit aufgrund seiner Vorgänger ausgestellt, im Gegenteil die Erwartungshaltung für bessere Zeiten war und ist hoch.
            Die vergangene Saison dient nicht zum jubeln, das ist klar, aber wenn man sieht, wie verfahren die Situation schon seit Jahren war sportlich gibt es deutliche Anzeichen, wenn wir jetzt die Ruhe bewahren, dass deutlich bessere Zeiten sportlich kommen. Ich stelle vor allem erfreulich fest, daß unter Hecking die Philosophie zurückkehrt, daß man auch einfach wieder besser Fußball spielen muß, sein Transfer MMD geht ja auch in diese Richtung und nicht mehr nur reiner Pragmatismus spielerisch wie die letzten Jahre.

            Antwort
          • Mal abgesehen vom Charme, Köpke nach Hause zu holen – ich habe diesen Transfer anfangs auch nicht verstanden, auch vor dem Hintergrund der Ablösesumme.

            Als man dann jedoch sah, wie der pfeilschnelle Lohkemper in die Tiefe ging und auch Räume schaffte für Schäffler, konnte man den Kauf des schnellen Köpke durchaus, zumindest zum Teil, verstehen. Hinzu kam, dass Köpke kurz vor seiner schweren Verletzung auch zeigte, wie wertvoll auch er für die Spielidee sein könnte.

            Mit dem Pech, dass sich Lohkemper, Köpke und später auch noch Hack verletzten und länger ausfielen, musste man umdenken. Die schwerste Verletzung für das Wirken von Schäffler war jene von Lohkemper.

            Und eben dieses Umdenken, das Reagieren-Können auf unglückliche Umstände, auf eine richtig miese Phase, bewerte ich deutlich höher als Platz 11 mit dem fünftgrößten Etat, für dessen Mittelverwendung unser Sportvorstand Dieter Hecking in der Hauptsache null, nada, nichts kann.

            Hecking war – aus meiner Sicht – eine Brandmauer. Ohne dabei Strategisches aus den Augen zu verlieren. Dass er nicht alles richtig gemacht hat in seiner ersten Saison, auch – und da gebe ich @xxandl Recht – was die Kaderplanung anbelangt, mag sein.

            Auf vermeintlichen Fehlern herumzureiten und nicht die gesamte Leistung von Sportvorstand Hecking zu bewerten, finde ich allerdings unangemessen.

            Zumal einige Maßnahmen von Hecking erst in Zukunft wirken können. Das Ganze ist ein Prozess. Erst die Trümmer der Vergangenheit wegräumen, dann anpflanzen, danach ernten.

            Antwort
            • Hecking mußte sich doch erstmal selbst ein Bild machen, daß dieser aufgeblähte Kader nicht funktionierte, haben alle gesehen nur warum da gingen die Meinungen weit auseinander, weil auf dem Papier war er nicht so schlecht, warum konnte immer niemand sagen. Hecking muß ja die Zeit haben und zwar unter Wettkampfbedingungen diesen Kader auf die Probe zu stellen und ich finde wann immer es möglich war, wurde sinnvoll reagiert mit Borkowski, dann mit Möller Daehli, dann mit jungen Spielern denen man auch endlich Spielzeit gab im Fall von Shuranov sogar als es im Umfeld schon richtig brannte, das hätte auch schief gehen können, gerade beim Fürth Derby drohte vorab die Stimmung richtig zu kippen. Erinnere mich noch gut sogar die Rufe nach Magath kamen wieder auf sogar hier im CU Forum!
              Will sagen Hecking konnte doch nicht alle Kaderprobleme per Handstreich vor der Saison auflösen, das geht nur Schritt für Schritt und die Schritte kamen. Und das geht jetzt auch weiter nach der Saison indem 4 altgediente Spieler ebenso jetzt den Verein verlassen. Für mein Empfingen machen er und Klauß es gut, man sieht auch daß sich etwas neues entwickelt. Ich hätte Hecking nicht einen einzigen Fehler vorzuwerfen, ich wüßte keinen.

              Antwort
      • Was nützt Platz 16, wenn man die Relegation vergeigt? Das Mindestziel kann nur Klassenerhalt sein.

        Und welche Altlasten hatte denn Schmedes bitte von seinen Vorgängern zu bewältigen? Es waren doch seine eigenen!

        Antwort
  • Ich dachte bislang, dass ich für den Club jeden Sch… mitmache. Bis ich meine jetziges Weibchen kennenlernte und ich mit ihr jetzt den Schlager Countdown auf ARD angucken durfte.

    Antwort
    • Oh weh, du hast mein vollstes Mitgefühl!

      Aber abgesehen vom Musikgeschmack scheint das ja ne tolle Frau zu sein… 😜

      Antwort
  • @Juwe

    Bin im Grundsatz Deiner Meinung.
    Einige wenige Fragen poppen aber schon auf, finde ich. Was zum Beispiel hat man sich von Singh versprochen, in Bezug auf Pressing und die eigene Spielidee? War es wirklich nötig, die in diesen Zeiten nicht unerhebliche Ablösesumme für Köpke aufzubringen? Warum wurde Rhein abgegeben? Wenn ich Niklas Dorsch in der U21 (heute, 21 Uhr, Finale auf Pro7) sehe, blutet mir etwas das Herz, weil ich diese Interpretation auf der Sechs mag. Rhein könnte das auch meiner Meinung nach.

    Köpke, Singh, Rhein – dazu poppen bei mir Fragen auf. Aber wirkliche Fehler kann ich Hecking nicht unterstellen. Weil ich – ganz einfach – die Hintergründe nicht kenne. Weil ich nicht nah genug am Geschehen dran bin. Köpke hat zudem bereits aufblitzen lassen, dass er uns durchaus weiterhelfen könnte.

    Kurzum: Bin absolut Deiner Meinung, dass Hecking unter dem Strich die Mannschaft mit guten Jungs verstärkt hat. Und ich bin schier begeistert, wenn ich sehe, wie viele NLZ-Jungs schon jetzt hochgezogen wurden – nicht aus Not, sondern mit dem festen Willen, konsequent die Jungs zu fördern. Wie Du sagst: Einen Shuranov gegen Fürth – ein Spiel, in dem Klauß im Vorfeld deutlich angezählt war – zu bringen, braucht Mut, Überzeugung und vor allem auch die Rückendeckung von Sportvorstand Dieter Hecking.

    Warum sollte ich also meine Fragen, die ich zu Singh, Köpke und Rhein habe, übergewichten? Warum sollte ich Hecking Fehler unterstellen, ohne die Hintergründe zu kennen – ich hab ja nicht mal eine einzige Trainingseinheit verfolgt. Nein – das Positive überwiegt auch meiner Meinung nach bei weitem.

    Antwort
    • Man darf ja nie vergessen jeder Profi ist auch Mensch mit eigenen Wünschen, vielleicht war Rhein es leid es bislang unter keinem Trainer geschafft zu haben bei uns und wollte von sich aus mehr Spielzeit, was in Rostock ja auch gut klappte, die werden auch mit ihm gesprochen haben. Köpke fand ich auch war auf einem guten Weg wurde aktiver, spritziger bis diese schwere Verletzung einschlug. Singh… wenn man das wüßte warum es bei uns überhaupt nicht klappte, die Idee mit Singh scheint mir die selbe wie bei Möller Daehli zu sein, jemand der im letzten Drittel Schnittstellenpässe spielen kann. Die Idee blieb es hat nur eben mit Singh nicht funktioniert, das kommt einfach vor, überall. Dann fand ich es auch durchaus konsequent schnell zu handeln in der Winterpause und das Problem nicht weiter durchzuschleppen.

      Antwort
      • Wobei man Möller Daehli ja auch geholt hat aufgrund seines vorbildlichen Pressing-Verhaltens.

        Aber was Du sagst, ist plausibel. Mit Singh wollte man sich wohl mehr Variabilität ins Boot holen, vor allem im Spiel mit dem Ball.

        Dass es mit Singh nicht klappte – kein Drama. Auch finanziell nicht.

        Antwort
        • …und Singh hätten wir auch nicht behalten können, wenn es funktioniert hätte. Sein „Ersatz“ Möller Daehli dagegen konnten wir dann fest verpflichten. Upgrade mit besserer Perspektive – Win-win würde ich sagen!

          Abgesehen davon: wer hat eigentlich den Singh-Deal eingefädelt? War das überhaupt schon Hecking oder liegen die Vorbereitungen länger zurück? Hier hat man sich wohl erhofft, an Perreira anknüpfen zu können. Leider ist Singh eben nicht aus diesem Holz.

          Antwort
    • A propos Rhein: Hanno steht wohl vor der Unterschrift bei Hansa Rostock und könnte dort mit Simon Rhein das ZM bilden. Eine Kombi, die funktionieren könnte und für Hanno die Chance, nochmal in tragender Rolle in der 2. Liga zu spielen. Würde mich sehr für ihn freuen!

      Hat eine gewisse Logik, ist vielleicht finanziell ein deutlicher Rückschritt, aber ich glaube, dass die Chance auf Einsatzzeiten jetzt einfach wichtiger ist. Das hätte ihm ein Verein aus der oberen Tabellenhälfte nicht versprechen können.

      Außerdem ist er näher der Heimat und ganz nah am Wasser, um viel Surfen zu können….

      Bin gespannt, wie sich das dynamische Duo macht!

      Antwort
  • Gestern war ich in Wuppertal im Zoo, da ist ja direkt nebenan das Stadion, und dann indirekt das letzte Saisonspiel mit 500 Zuschauern mitbekommen. Das dann auch noch gegen die zweite vom BVB, ging also sogar noch um den Aufstieg.

    Muss schon sagen, wenn man dann mitbekommt, wie viel Stimmung 500 Leute machen können, der Torjubel, die Pfiffe, die Schieber rufe, wenn man mit dem Schiri nicht einverstanden war… Da hab ich ne ziemliche Gänsehaut bekommen und es juckt einen echt, endlich wieder selber und Stadion zu kommen.

    Leider hat Dortmund ja gewonnen, so dass RWE auf ne Entscheidung am grünen Tisch hoffen muss. Wäre echt krass, holen 90 Punkte und steigen nicht auf, weil ein Topverein unbedingt seine zweite in der dritten Liga haben will… Die haben da einfach nichts verloren

    Antwort
  • Sehr nice das U21 Finale und Europameisterschaft. Einfach heraus gefightet den Sieg.
    Dennoch ein Wehrmutstropfen ist dabei, ein Lichtenfelser also Franke „Man of the Match“ im EM Finale 2021 Niklas Dorsch (Du kommst hier net dorsch!) er war auch schon in der Club Jugend aber ist dann zum FCB abgewandert. Der andere Franke sogar Nürnberger David Raum, guter Bekannter aus den Derbys, ebenso ein sensationelles Endspiel gemacht gegen eigentlich technisch überlegene Portugiesen. Zwei Franken international auf aller höchstem Niveau nur leider hat der FCN von keinem der beiden etwas. Schod

    Antwort
  • Dorsch wechselte ab der U16 vom Club zu den Bayern. Wenn der Krösus mit den dicken Scheinen wedelt…

    Raum „begann beim örtlichen Tuspo Nürnberg bereits als Vierjähriger mit dem Fußballspielen. Mit acht Jahren wurde er in der Nachbarstadt im NLZ der SpVgg Greuther Fürth aufgenommen und fortan ausgebildet“. (Wikipedia)

    Vor allem im Fall von David Raum – @Herbertgerbert hat das schon des öfteren erwähnt – muss man sich in der Tat fragen, warum er sich als achtjähriger Nürnberger Bub der Kleeblatt-Jugend anschloss.

    Scannt man mal auf der DFB-Seite die Teams der U-Mannschaften durch, ist genau einmal vom 1. FC Nürnberg die Rede, nämlich bei Pascal Fuchs, der in der U17-Auswahl steht. Ansonsten wimmelt es in den U-Mannschaften vor Spielern von Bayern, Hoffenheim, Leipzig, Dortmund – klar, eine Frage des Geldes. Es wimmelt aber auch vor Spielern vom FSV Mainz 05 und vom SC Freiburg. Eine Frage der Vereins-Philosophie.

    Dass mit Raum, Jaeckel und Stach gleich drei U21-Europameister aus Fürth kommen, ist eine Auszeichnung für deren gute Jugendarbeit und deren starkes Scouting – keine Frage. Und für den Club muss das ein Riesen-Ansporn sein, noch viel besser und konsequenter zu werden in diesem wichtigen Bereich.

    Mit Michael Wiesinger als NLZ-Leiter und auch Robert Klauß als Cheftrainer, der als ehemaliger Jugendtrainer bei Red Bull ein Auge hat für Talente und auch das Herz hat, diese zu fördern, geht das sicherlich in die richtige Richtung. Mir fehlt zwar der Einblick ins NLZ, so dass ich das Tun und Wirken nicht bewerten kann – wir müssen aber wohl noch viel besser werden und das aufholen, was in der Vergangenheit versäumt wurde.

    Ob Dorsch auch heute noch in die U16 auf den Bayern-Campus wechseln würde? Zum einen dürfte der Ruf des Bayern-Campus wegen des Rassismus-Skandals gelitten haben. Zum anderen ist die Karriere von Brauerei-Enkel Niklas Dorsch bislang nicht wirklich so süffig verlaufen, wie sie hätte verlaufen können. Heidenheim, KAA Gent – okay, womöglich hat die Bundesliga oder gar Premier League ihn jetzt auf dem Zettel. Alles andere würde mich doch sehr verwundern.

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    • Habe mich bei dem Oberfranken Dorsch auch ein wenig eingelesen, ja man hatte bei den Bayern Profis keine weitere Verwendung für ihn trotz 1 Profi Einsatz, glaube sogar mit Tor in der Bundesliga, aber man schreibt das Ancelotti zu, der an dem jungen Spieler damals scheinbar kein Interesse hatte und dann steht mit Kimmich natürlich auch ein gigantischer Name auf seiner Position. Aber als gescheitert würde ich ihn mitnichten ansehen glaube bei den Stationen Heidenheim! und danach Gent zeigte er immer sehr ansprechende Leistungen und mit 23J ist immer noch alles möglich.
      Unter den Eltern kickender Kids ist es schon lange bekannt sogar feste Meinung, daß die Fürther viel mehr Landschaftspflege in der Region betreiben als der Club. In dem Punkt haben uns die Greuther auch abgehängt und das schon lange.

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      • Nee, hab mich da vielleicht etwas unglücklich ausgedrückt – die Karriere von Dorsch ist keineswegs gescheitert, seh ich auch so. Ganz im Gegenteil.

        Heidenheim ist für ein Talent eine gute Adresse, um in einem recht gechillten Ambiente zu lernen. Dann der Wechsel nach Gent – okay, ein Profi (bzw. dessen Berater) muss auch mal ans Geld denken. Aber Gent kann, bei allem Respekt vor den Belgiern, nicht die Erfüllung sein für so ein Talent, der früher als „der neue Kroos“ gehandelt wurde.

        „Landschaftspflege“, sagst Du. Heißt, dass das regionale Fürther Scouting-Netz engmaschiger ist?

        Wenn aber ein Vater aus Nürnberg seinen achtjährigen Bub rüber in die Kleeblatt-Jugend gibt, dann hat das womöglich auch damit zu tun, dass er der Meinung ist, dort wäre er besser aufgehoben und dort könnte sich der Sohnemann besser entwickeln.

        Diese Meinung sollte der Club korrigieren. Tut er vielleicht auch schon zum Teil – mit Shuranov & Co. Aber das Ganze braucht natürlich Nachhaltigkeit.

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        • Mit Landschaftspflege meine ich, die Fürther schicken ihre Scouts zu jedem Bolzplatz oder Acker, sprechen mit den Übungsleitern, Eltern, Kids vor Ort usw. der Club verkündet im Vergleich Sichtungstermine, wann man vorspielen darf.
          Mir fällt auch auf das sogenannte Knoblauchsland also zwischen Nürnberg Nord und Fürth gelegen dort geht meine Mountainbike Strecke durch die ich immer mal abfahre, dort siehst du in den Gärten, Gaststätten usw fast nur Greuther Fahnen. Tuspo Nürnberg liegt ja auch in Nürnberg Nord, wo David Raum angefangen hat, die spielen gegen viele Gegner im Knoblauchsland, Boxdorf usw.

          Antwort
        • Aber hätte das Clubumfeld oder besser gesagt die Clubfans so viel Geduld bei Dorsch aufgebracht, wie die Heidenheimer?
          Wenn ich lese was letzter Zeit über Mühl geschrieben wurde, muß ich mich für manchen angeblichen Fan Fremdschämen.
          Ich habe noch nichts derartiges über Fürther Spieler gelesen, vielleicht sollten wir bei uns erstmal mit einem respektvollen Umgang mit den Spielern beginnen.

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    • Soweit alles richtig zum Thema Nicklas Dorsch.Nur eine Frage:Ist man ein Brauereienkel nur weil die Oma in Burgkunstadt ein Lokal betreibt ?

      Antwort
      • Falls Du „Brauerei-Enkel“ zu flapsig findest und Dich daran störst – sorry. Ich hab dies so geschrieben, weil Niklas Dorsch gestern im Interview auf Pro7 sagte: „Meine Oma hat eine Brauerei.“ Aber ich lasse mich diesbezüglich gerne von Dir korrigieren. Ohnehin hab ich dies in keinster Weise despektierlich gemeint. Ganz im Gegenteil:

        Ich bin ein großer Freund handwerklicher Braukunst. Und wünsche mir, dass jeder Bier-Genießer kleine Brauereien und diese großartige Bier-Vielfalt in Franken (und dort, wo es noch kleine Brauereien gibt) nach Kräften unterstützt. Gerade in diesen Zeiten, die gerade für familiengeführte oder auch mittelständische Brauereien sehr herausfordernd sind.

        Antwort
      • Soweit alles richtig zum Thema Nicklas Dorsch.Nur eine Frage:Ist man ein Brauereienkel nur weil die Oma in Burgkunstadt ein Lokal betreibt ?

        Niklas Dorsch hat direkt nach dem Spiel überschwenglich im ersten Interview seine Oma thematisiert und selbst ins Spiel gebracht und stolz verkündet, daß sie früher eine Brauerei hatte, mit einem Video Einspieler aus Insta, der mehrfach gezeigt wurde. Brauerei Enkel ist nicht im geringsten despektierlich sondern hat im Profigeschäft eher was herziges, genauso wie der von seiner Oma ausgelobte Haxn und Sauerbraten …Verstehe also den Einwand nicht so wirklich..

        Antwort
        • Ach so, okay, die Oma hatte früher eine Brauerei. Ich hab verstanden, die Oma hat heute noch eine Brauerei.

          Hab ich dann falsch verstanden. Mein Fehler. Ich wollte wirklich niemandem auf den Schlips treten.

          Und schon gar nicht Niklas oder seiner Oma. Denn ich fand den Auftritt der beiden auch absolut sympathisch.

          Antwort
  • Danke Juwe und fränki für die Infos über Raum und Dorsch.
    Für mich fast alles neu.

    Beschäftige mich gerade mit dem Thema ob Sararer wenn er im Trikot von Dynamo gegen den FCN auftaucht wieder mit seinen Schwalben Erfolg hat wie an einem Montag in Düsseldorf (SR Stieler) gegen den FCN mit Cheftrainer Weiler.

    Antwort
    • Sercan Sararer – immer wieder überraschend, wo er denn gerade spielt oder wo er gerade hinwechselt. Hab erst neulich im TV gehört, dass er bei Türkgücü spielt. Gespielt hat? Und schon ist er scheinbar wieder weg.

      Schwalbe oder Wandervogel? Manchmal beides.

      Antwort
  • Sehr gutes Interview mit Ralf Rangnick, auch wenn es im Imageblatt des Brausekonzern ist.

    https://www.redbull.com/de-de/theredbulletin/ralf-rangnick-fussball-zukunft?fbclid=IwAR2A7wyWr49n7OGv0YbXczUd5-6wEQMSFbXjwoUsvOM0IghK8DbBKs5QTdg

    Das wichtigste für mich, die drei Ks: Konzept, Kompetenz und Kapital, immerhin bei Kompetenz sind wir aktuell ainigermaßen gut aufgestellt, leider bei den beiden anderen nicht. Aber Kapital kann man durch sportlichen Erfolg generieren und vielleicht fällt ja auch mal die 50+1 Regel, dann dürfte unser Ruf von früher immer noch einiges wert sein.

    Bleibt das Konzept, das wurde hier in Nürnberg leider immer vernachlässigt und auch jetzt kann man das noch nicht erkennen, wofür szeht der Club, welche Spielphilosophie wird angestrebt, auch über personelle Wechsel hinweg? Es bleibt noch ein langer Weg für unseren FCN.

    Antwort
    • Im Ernst jetzt? Das stehen Aussagen drin wie:
      ….Wenn du viel richtig machst, kannst du auch Vereine, die deutlich mehr finan­zielle Mittel haben, überflügeln. Das wird auch in zwanzig Jahren noch so sein. Also dieses Geld schießt Tore oder gewinnt Meisterschaften – da gibt es zu viele Gegenbeispiele, als dass ich das so ohne weiteres unterschreiben würde….

      Kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, dass man das sehr gut findet. Ohne Geld wäre das Dosen–Konstrukt nie möglich gewesen. Mit viel Geld, Ausnutzung von Grauzonen und einer Marketingstrategie, wurde ein Kunstobjekt geschaffen. Kein Verein wäre ohne das in so kurzer Zeit durchmarschiert und wäre wie RR so schön sagt mit Haaland Deutscher Meister geworden. Lächerlich die Aussage, nur bla bla, Geld schiesst eben doch Tore. Identität und Selbstbestimmung aufzugeben, um als Kunstkonstrukt oben mitzuspielen. Damit kann ich nichts anfangen. Hoffe 50+1 bleibt. Konsequent hätten Workarounds wie Leipzig unterbunden werden müssen.

      Antwort
      • …und Leipzig hat (Erfolgs-)Fans gewonnen, weil es in einer ausgehungerten Metropolregion installiert wurde. Sehr clever gewählter Standort übrigens. Das hätte man mal im Ruhrpott versuchen sollen, wo jeder Bewohner schon mindestens 2 Favoriten in der 1. und 2. Liga hat – undenkbar! Die hätten dort so ein Konstrukt komplett ignoriert.

        Sieht man ja an Hoffenheim. Ohne Metropolregion kann man für sowas auch nur die umliegenden Dörfer begeistern – und Juwe 😉

        Antwort
        • Dass es eine fußball-ausgehungerte Großstadt ist, dürfte weniger den Ausschlag gegeben haben, als das Wissen, dass man mit so einem Projekt im Osten viel bessere Chancen hat, dass bei den Regularien mal beide Augen und auch alle Hühneraugen zugedrückt und jeder noch so offensichtliche Verstoß irgendwie so hingebogen wird, dass er rein theoretisch irgendwie auf dem Papier mit den Regularien in Einklang zu bringen ist. Man nehme nur mal das Vereinslogo…

          Antwort
      • Also den einzigen Verein in Deutschland, der mehr finanzielle Mittel haben dürfte, den hat Redbull nicht überflügelt.

        Die Aussage ist zwar grundsätzlich schon korrekt. Das hat mehr oder minder Bruchhagen schon vor Jahren gesagt, dass in Zukunft immer mehr die Plastikvereine mit ihren immensen Mitteln auf der einen und die kleinen Nischenvereinen auf der anderen Seite erfolgreich sind, also eben Freiburg, Bielefeld, Fürth usw., die zwar eben weniger finanzielle Mittel haben, aber ohne großes Umfeld in Ruhe arbeiten können…

        Antwort
        • Wenn man sich die Umsätze der Bundesliga ansieht, dann stehen vor Leipzig nicht nur die Bayern, Dortmund ist da mit großem Abstand vorn, selbst Schalke lag zu Beginn des Jahres 2021, letzte Veröffentlichung bei Deloitte noch auf Rang 3, danach kam die Eintracht, dann Wolfsburg. Klar bei Leipzig gibt es weitere Unterstützung durch Immobilien, aber Leipzig und Hoffenheim sind nicht allein dort gelandet weil sie so viel mehr Geld bekommen hätten.

          Außerdem steht in dem Interview doch klar, dass Kapital wichtig ist, es schlägt ja auch bei Rangnick mit 1/3tel zu buche. Gerade Schalke hat ja exemplarisch gezeigt, dass Kapital allein nicht hilft, der HSV ist da auch ein Beispiel. Und natürlich wird Rangnick Kompetenz und Konzept vielleicht „zu hoch“ werten, weil das die beiden Punkte sind, die er beeinflussen konnte. Wir können natürlich streiten, ob die Finanzkraft jetzt 33%, 50% oder 75% ausmacht, aber das ist doch nicht das entscheidende. Für den Club gibt es aktuell kaum Möglichkeiten Kapital zu bekommen, außer über den sportlichen Erfolg, sprich wir müssen im Bereich von Kompetenz und Konzept besser sein als die Vereine vor uns, um so den sportlichen Erfolg zu generieren, der uns dann auch mehr finanzielle Mittel verschafft.

          Gäbe es 50+1 nicht, dann hätten wir darüber hinaus halt noch die Option, dass privates Geld aufgrund der „Phantasie“ in den Verein fließt, sprich für einen Investor wie Red Bull oder einen Scheich oder Oligarchen, oder ein Konzern oder ein institutioneller Anleger könnte sich entscheiden hier zu investieren. Denn klar ist natürlich auch, das Umfeld ist beim Club immer noch da, muss nicht erst wie in Hoffenheim oder Leipzig geschaffen werden, was ja auch Geld kostet.

          Aber am Beispiel Liverpool kann man ja eben auch sehen, dass das Kapital erst dann den sportlichen Erfolg gewährleistet, wenn im sportlichen Bereich Konzept und Kompetenz vorhanden ist und es wird spannend sein zu sehen, ob man es in Liverpool schafft diese Komponenten über die Zeit von Klopp hinaus zu gewährleisten.

          Antwort
      • Wir machen uns doch etwas vor im Profifußball ginge etwas ohne Geld sondern nur mit Leidenschaft oder gar mit Tradition. Ich sehe ehrlich gesagt ethisch keinen Unterschied zwischen RB, BVB als Aktiengesellschaft oder den FCB mit einigen Konzernen als Anteilseigner. Man könnte auch viele andere Vereine noch nennen.

        Jeder strickt es etwas anders, aber sie tun doch alle im Grunde das selbe und ohne Geld ist keiner konkurrenzfähig. Warum sollte dann ausgerechnet einer der böse sein und die anderen nicht. Es gibt schon Graubereiche dazwischen, daß man mit Leidenschaft Erfolg haben kann aber letztlich bringt das dann das nötige Geld mit sich. Gewisse Regularien finde ich zwar schon wichtig, aber darüber hinaus müssen wir uns nichts allzu romantisches vormachen.
        Ich sehe aber schon die Gefahr, daß der Sport auf Dauer verliert und es mehr zu einer Show verkommt. Habe mich selbst auch schon hinterfragt, kannst du dich mit einem Sport noch identifizieren, bei dem jede Saison gefühlt 20 Spieler gehen und 20 neue Spieler kommen, ist das dann noch dein Verein? Wie soll so noch Identifikation entstehen. Lösungen habe ich aber auch keine, Profifußball ist Turbokapitalismus und zwar alle Vereine, der jetzt nur durch Corona etwas ausgebremst wurde.

        Antwort
  • Das ist durchaus richtig, was Du sagst, @Juwe. Wenn es kein Geld bringen würde, dann würde der Club auch nicht mit einem Unternehmen auf dem Trikot auflaufen oder es würden bei Pressekonferenzen keine Cola-Flaschen produktplaziert werden oder oder oder. Ist klar.

    Wir alle aber lieben doch den fairen Wettbewerb. Einen guten Sport. Spannung. Ehrliche Sieger. Ein Kräftemessen. Der Bessere gewinnt. Doch dieser Wettbewerb ist massiv verzerrt durch Konstrukte wie Red Bull Leipzig. Auf Kosten des Sports.

    Wir alle lieben doch unseren Verein. Seine Geschichte. Seine Eigenarten. Seine Strahlkraft. Seine Bedeutung. Doch Red Bull Leipzig ist kein Fußball-Verein. Das ist ein Werbeträger. Es geht in erster Linie darum, den Bekanntheitsgrad von Red Bull weiter zu steigern und den Konzern von Mateschitz weiter zu bereichern. Es geht nicht um guten Sport in der Hauptsache – es geht nur um Werbung. Das kann auch Rangknick nicht einfach wegschwurbeln.

    https://www.google.com/amp/s/www.saechsische.de/plus/amp/warum-es-fast-unmoeglich-ist-mitglied-bei-rb-zu-werden-5071901.html

    Zurück zur Chancengleichheit, die es einfach nicht mehr gibt. Weil Red Bull mal eben Fremdkapital in Eigenkapital switcht in irrwitziger Höhe. Das sind Bilanzierungs-Praktiken, die jeden Financial Fair Play Gedanken ad absurdum führen. Auf Kosten des fairen Wettbewerbs. Auf Kosten des Sports. Auf Kosten des 1. FC Nürnberg.

    https://rblive.de/ueber-rb-leipzig/sportoekonom-ueber-finanzen-von-rb-leipzig-erstaunlich-viele-parallelen-zu-schalke-13167

    Antwort
    • Letztlich ein Henne Ei Problem, der Fußball entwickelt sich ungebremst zum Turbokapitalismus, ich finde es beispielsweise abstoßend, wenn ein Verein wie Real Madrid fast 1 Milliarde Schulden hat, sich gleichzeitig als Opfer der ganzen Entwicklung darstellt, das jetzt zur Rettung die Super League benötigt, aber trotzdem Alaba ein Gehalt von 20 Mio im Jahr zahlt, nebst Handgelt in 2 stelliger Millionenhöhe, das ist abartig, bei uns nicht ganz so extrem aber auch nicht weit entfernt und das alles ruft aber dann genau diese Unternehmen wie Red Bull auf den Plan, die sich sagen, wir haben das nötige Geld, jetzt machen wir aber auch mit.

      Antwort
      • Stimmt. Es ist ja auch legitim, was Red Bull macht. Es hindert Mateschitz ja keiner daran. Im Gegenteil. Mateschitz wird noch schön hofiert von der „Fußball-Familie“.

        Aber eins muss klar sein: Das Ziel eines Unternehmens ist, den Gewinn zu maximieren. Zum Beispiel durch Event-Marketing wie Red Bull. Der Sport, den wir alle so lieben, ist Red Bull unter dem Strich scheissegal.

        Der Fußball ist im Grunde ein weiteres Beispiel, dass der Markt nicht alles regelt, sondern dass der Markt Regeln braucht.

        Antwort
  • Bekenntnis:
    Um meine Familie in Nürnberg zu schützen habe ich mich in die Abhängigkeit meiner Ehefrau im Landkreis Fürth begeben. Da das Forum meine zweite Heimat wurde, kann ich mich jetzt zu meiner wahren Identität bekennen. Ich heiße nicht wirklich Woschdsubbn oder Herbertgerbert sondern Bond, James Bond.

    Gibt’s jetzt einen VfB Zwangsabstieg oder was wäre die entsprechende Strafe im Amateurfußball? Annullierung aller Spiele unter dessen Beteiligung?

    Antwort
  • Hanno alles Gute. Für mich bist Du ein Musterprofi mit Bodenhaftung. Hatte das Glück ein paar persönliche Gespräche mit Dir zu führen. Nie vergessen werd ich das Gespräch auf der Rastanlage Bitterfeld auf der Rückfahrt vom Buli Auftakt bei Hertha BSE. Wir hatten knapp verloren und Hanno hat uns danach gefragt, wie wir das Spiel erlebt haben. Einfach klasse.

    Antwort
  • Und ein „leb wohl“ an Palikuca, „auf Wiedersehen“ finde ich ein wenig unangebracht.

    Antwort
    • Ich dachte, der fängt beim Hörgeräte-Mann in Hannover an? Jetzt sogar bei einem international spielenden Verein in Kroatien. Alle Achtung, trotz seiner Tätigkeit mit der „Empfehlung“ des Fast-Abstiegs beim Club. Der Profifußball ist ein seltsames Geschäft. Obwohl, das ist ja in der Wirtschaft, Religion oder Politik nicht anders. Da zählt auch kaum Wissen oder Können sondern Vitamin B

      Antwort
  • Apropos Vitamin B:
    Gladbachs U23 wird verjüngt. Ganze 15 Spieler werden dort verabschiedet. Vielleicht ist da noch ein Außenverteidiger oder Torwart für uns dabei? Unser „alter Fuchs“ sollte dahin doch noch Beziehungen haben.

    Antwort
    • Ja, früher wurden um diese Zeit schon die einzelnen Mannschaftsteile mit Ab- und Zugängen beleuchtet. Da hätte man auch einen Zenger mal nach solchen Spielern aus der zweiten Reihe fragen können, aber seit dem der mit den Schnelltests und den Abschlusstests herum (Achtung flach-Witz!😉) Kasperln muss, ist anscheinend keine Zeit mehr für den Club.

      Antwort
      • Dem Zenger ist die zweite Liga anscheinend auch nicht mehr gut genug, so dass er ja jetzt auch schon Kaderanalyse für die Nachbarn betreibt, da bleibt für den Club natürlich nicht mehr so viel Zeit übrig 😉

        Antwort
        • Ich hatte das eigentlich für den FCN geplant, aber der war einfach zu schnell mit seinen Verpflichtungen. 😉

          Keine Angst, Kader-Artikel kommt, wollte eigentlich noch den zweiten Keeper abwarten, den man für die Woche erwartet hat. Wenn der nicht kommt, kommt‘s so am Wochenende.

          Antwort
          • FCN bedient sich Copy -Paste beim Nachbarn .
            Peinlich.
            Bitte an den FCN für 2021/22 beim Thema alles auf dem Platz raushauen sich am Nachbarn
            orientieren dann gibt es mehr als 44 Punkte.

            Antwort
          • Kein Stress, ist ja noch Zeit…

            Eine Frage hätte ich zwischendurch mal noch: Beim Artikel zu Fischers Verpflichtung schreibst du auch von dessen schlechter Flankengenauigkeit, was genau ist damit eigentlich definiert, die Quote erfolgreicher Flanken?
            Nach dem Artikel vom kicker von heute landet der Club da nämlich insgesamt nur bei 22,7%, Handwerker dabei mit 14% noch sehr viel schlechter (der hat dafür ligaweit die zweithöchste Zweikampfquote bei den AV).
            Wird da auch irgendwie berücksichtigt, wie sich der Empfänger anstellt? Liegt ja nicht nur am Flankengeber, ob eine Flanke ankommt…

            Antwort
            • Zu letzterem zuerst: Das ist eine Frage des Anbieters. Wyscout wertet ne Flanke bspw. schon als angekommen, wenn ein Angreifer zuerst an den Ball kommt, selbst, wenn da dann gar nix mit passiert, man will damit die Abhängigkeit vom Empfänger minimieren, zusätzlich kann man zwischen „blocked crosses“ und „wide crosses“ unterscheiden, also die Gründe fürs nicht ankommen aufschlüsseln. Einmal kommt n Gegner eher ran, einmal ist das Ding einfach unbrauchbar. Wobei ich keine Datenbank kenne, die das dann noch feiner aufschlüsselt.

              Bei Fischer war – ich würd gern Videomaterial zeigen, um das zu unterstreichen, aber darf ich öffentlich nicht – ganz oft das Problem, dass seine Dinger am Verteidiger hängen blieben (also n ganz anders geartetes Problem als das von Handwerker, dessen Flanken oft zu hoch waren). Damit hat er aber halt zumindest ab und zu Ecken rausgeholt. Das ist n unglaublich diffiziles Ding, das n einzelner Wert auch nur ansatzweise abdeckt, auch wenn ich’s legitim finde, die rauszugreifen, weil die schon signifikant für die Position sind. Wobei Handwerkers Zahlen – bei Opta, die noch ne härtere Definition für ne angekommene Flanke haben – wirklich nicht gut sind, das deckt sich ja auch mit den subjektiven Eindrücken, und die von Fischer sprechen auch wirklich insgesamt dafür , dass er als rechte Acht in der Raute besser aufgehoben wäre.

              Antwort
              • Danke für die Erläuterungen!
                Wird in der Tat spannend werden, wie es bei den AV-Positionen weitergeht. So wirklich klare Konkurrenz haben Handwerker und Valentini stand jetzt nicht gerade, da muss von den Herausforderern schon noch ein Sprung kommen.

                Antwort
                • Soweit ich weiß, könnte auch Taylan Duman einen sehr offensiven rechten Wingback spielen und hat das auch schon gemacht. Das ist wohl auch noch eine mögliche Option…

                  Vielleicht auch mit asymmetrischer Struktur, dass Duman fast im Mittelfeld spielt und Handwerker durchschnittlich deutlich tiefer steht.

                • Habe gerade gelesen, dass der Vertrag von Kevin Goden ausläuft und er gehen wird.
                  Da kann man gut daran sehen wie wenig man einen Spieler als Außenstehender beurteilen kann.
                  Der Junge ist 22 Jahre und hat sogar ein paar Spiele in der Bundesliga bestritten.
                  Also rein von diesen Daten her, müsste er ein Spieler sein, mit dem man was anfangen kann.
                  Allerdings wird Florian andere Daten vorlegen können, die zeigen warum es nie geklappt hat mit Goden.

  • Torsten Lieberknecht jetzt also Cheftrainer bei Darmstadt.
    Es wird den ersten Heimsieg gegen den SVD nach 43 Jahren geben weil Lieberknecht mit Braunschweig die letzten drei Matche in Nürnberg verlor . Sorry ich wollte ja nicht mehr tippen.
    Habe noch die Bilder im Kopf wie er sich vor SR Zwayer in der Halbzeit im Mittelkreis wild gestikulierend am 32. Spieltag der FCN Aufstiegssaison aufgebaut hat.
    Also Oral weg -Lieberknecht da, für die Schiedsrichter ändert sich nichts.

    Antwort
    • Kann mich nur an eine richtig gute Stimmung im Stadion erinnern. Der Aufstieg war durch den Heimsieg über Braunschweig schließlich zum Greifen nah.

      Und kann mich an ein richtig gutes Spiel von Petrak erinnern. Es war das letzte richtig gute Spiel von Petrak im Club-Trikot. Obwohl Bornemann seinen Vertrag verständlicherweise verlängerte.

      Antwort
  • Genau @fränki Petrak Tor vor Fejzic war viel Verkehr und der BTSV Trainer dachte es war abseits.
    Die Szene hat sich bei mir eingebrannt weil sich Zwayer des mit dem Ball in der Hand zwischen seinen Assistenten ohne sich zu bewegen ca. 15 Sekunden angeschaut hat und null Reaktion zeigte bis Lieberknecht abgezogen ist.
    Grundsätzlich reklamiert Lieberknecht viel und versucht Schiedsrichter unter Druck zu setzen.

    Antwort
  • Besides…ist ja Medien Thema derzeit

    Wie weit kommt denn das DFB Team bei der EURO 2020, die jetzt gestartet ist?
    Immerhin Todesgruppe? Jetzt ist es noch schwierig zu tippen, bevor hinterher wieder alle schlauer aus dem Rathaus kommen, das ist einfach 🙂

    Mein Tip Halbfinale auch wenn das schwierige für „uns“ die Gruppenphase ist.

    Antwort
    • Fürchte Platz 3 für uns – nach den Gruppenspielen. Evtl kommen wir dennoch weiter als einer der besten Gruppendritten.

      Antwort
    • Niederlage gegen Frankreich, Remis gegen Portugal, Sieg gegen Ungarn, 4 Punkte (würde wohl auch als Dritter reichen) und dann Aus im Viertelfinale.

      Antwort
  • Bin ziemlich fertig von Nadal vs. Djokovic da mein 70 Euro Tipp vor dem Achtelfinale auf ein
    Endspiel Tsitsipas vs. Nadal (Quote 6,5 ) kurz vor Mitternacht explodiert ist .
    DFB Team Halbfinale.
    Spannend ist für mich jeden Tag im ORF den steigenden Optimismus beim ÖFB zu beobachten.
    Torwart Bachmann (Watford) redet schon von Griechenland 2004 ist Österreich 2021.

    Antwort
    • Setz auf EURO 2020 Sieger Österreich, da holst du nicht nur dein Tennisgeld wieder rein, da kannst du gleich noch FCN Sponsor werden. 🙂

      Antwort
      • Nur bei Achtelfinale Deutschland vs. Österreich setze ich auf die Alpenrepublik.
        Wettgewinn = Schmerzensgeld.

        Antwort
    • Ich kann dich beruhigen, bei uns steigt gar nichts. Unter Franco Foda gewinnen wir maximal Mitleid.

      Von den Namen her wäre das durchaus eine Mannschaft fürs Viertelfinale, da spielen eigentlich durch die Bank Stammspieler von gehobenen Bundesligisten. Keine Ausnahmekünstler, aber eine solide, laufstarke, unangenehme Mannschaft.

      Antwort
  • Der Modus mit vier Gruppendritten unter den Top 16 also
    36 Begegnungen um 8 Teams von der EM zu verabschieden gefällt mir nicht.

    Antwort
  • Denke auch, Deutschland schneidet besser ab als man das aufgrund der letzten Monate und der Spanien-Schlappe befürchten müsste.

    Hummels und Müller sind zurück. Die Stimmung soll gut sein – keine Grüppchen wie vor zwei Jahren in Russland. Was fehlt ist ein Immobilie, ein Kane, ein Griezmann oder eben ein Klose – ein Knipser halt.

    Halbfinale.

    Antwort
    • Lewandowski hätte man auch schon einbürgern können. Ist ja lange genug hier…
      😜

      Antwort
      • So, wie die Polen spielen, wäre es für Lewandowski wahrscheinlich auch besser gewesen, sich einbürgern zu lassen!

        Antwort
  • Österreich gewann zuletzt vor 31Jahren bei der WM in Italien ein Match bei einer Endrunde.
    Erster Sieg bei einer Europameisterschaft überhaupt für rot-weiß-rot.

    Franco Foda hat alles richtig gemacht beim 3:1 gegen Nordmazedonien.
    3 Punkte gegen einen Gegner gegen den der DFB in der WM- Qualifikation verlor.

    Antwort
    • Das Spiel kannst du ja schon mal nicht gesehen haben, sonst würdest du nicht zu diesem Schluss kommen…

      Antwort
      • Ich fand es nicht schlecht. Schöne herausgespielte Tore und ein krummes Gegentor. Passt doch…

        Antwort
        • Im ersten Bewerbsspiel eine komplett neue taktische Variante auszuprobieren, die die eigene Mannschaft mehr überrascht hat als den Gegner, betrachte ich nicht als Erfolg. Das war über weite Teile Stehfußball, weil offensichtlich niemand wusste welche Laufwege erforderlich sind. Dementsprechend auch viel zu viele leichte Ballverluste und ein überladenes Zentrum. Im Gegenzug dafür anfällig für Schnittstellenpässe.

          Hätten wir gegen einen besseren Gegner gespielt, wäre das definitiv bestraft worden. Die späte taktische Umstellung und die individuelle Qualität haben das Spiel noch gedreht, aber zu dem Zeitpunkt haben die ARD-Experten schon über 30 Minuten lang gerätselt warum Foda stur an seinem System festhält, obwohl es das gleiche stupide Anrennen war.

          Diese Mannschaft ist wesentlich besser als ihr Trainer, das ist das Bittere.

          Antwort
          • Na gut, da musst Du Nachsicht üben mit uns Piefkes 😉
            Ich weiß ja nicht mit welcher Taktik sie sonst spielen. Ehrlich gesagt weiß ich das von der deutschen N11 auch nicht, weil sie mich nur bei Turnieren interessiert 😀

            Antwort
      • Also ich habe es ohne Ton gesehen weil Boris beim Finale in Paris gesprochen hat und habe es rein auf die Wechsel von Foda bezogen aber bei taktischer Einordnung bin ich limitiert,
        Habe jetzt gerade erst im ORF Teletext gelesen dass Herbert Prohaska(ORF Experte) gesagt hat Foda war perfekt heute.
        Cordoba (zuletzt 3 ÖFB Tore bei Endrunde) wurde wieder aufgetischt und
        der ORF Reporter hat gerade nach NED – UKR von Tabellenführung gesprochen und dass er gut schlafen kann und @xxandl ist so kritisch.

        Also weg von Taktik und System und zu Brychs guter Leistung in Amsterdam.
        Nachdem der Münchner in Amsterdam war ist Björn Kuipers bei GER – FRA am Start.
        Mit SR Tipp eine gute Nacht aus dem Oberallgäu.

        Antwort
        • Der ORF hat im Sportjournalismus aber halt auch keinerlei kritische Distanz, gerade wenn es um die nationalen Verbände geht, das kannst du nur bedingt ernstnehmen. Das Produkt darf nicht beschädigt werden. Dementsprechend handzahm sind die „Experten“.

          Wer nach dem Spiel der Gruppengegner ruhig schlafen kann, hat eine interessante Wahrnehmung der Stärkenverhältnisse. Wobei man sich im aktuellen EM-Modus auch wirklich extrem blöd anstellen muss, um am Ende nicht im Achtelfinale zu landen. Das muss auch das Mindestziel sein.

          Antwort
  • Was soll man von den Torhütern bei dieser EM halten? Durchweg ordentlich wirkt die Ballverarbeitung per Fuß bei Rückpässen oder der Ballverteilung rund um den Strafraum. Sie zeigen Klasseparaden im 1gegen1 und entschärfen abgefälschte und verdeckte Schüsse reaktionsschnell. Um nur kurze Zeit später bei Flanken im 5er zu verharren oder scheinbar sichere Bälle aus den Händen fallen zu lassen.

    Selbst auf diesem hohen Niveau ist vom kleinen Wackler bis zum krachenden Fehler alles jederzeit drin. Das, meine ich, relativiert auch die Leistungen von Mathenia, dessen Fehler wir doch ein wenig zu kritisch beurteilen.

    Antwort
  • Markus Karl ist gerade vereinslos, den sollten wir dringend verpflichten, damit die Nachnamenslage komplettiert wird.

    Antwort
  • Kann jemand was zum Torwart sagen, ob er eine wirkliche Konkurrenz für Mathenia sein könnte?

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    • Schade, ich hatte gehofft, dass Mathenia mal etwas mehr gefordert wird. Schade, in Deutschland sind viele gute Torhüter zu finden. Da hätte man denke ich auch was besseres finden können.

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      • Vielleicht hat das Beispiel Früchtl auf andere ambitionierte Torhüter abschreckend gewirkt. Früchtl kam ja als Mini Neuer mit riesen Vorschußlorbeern und machte dann kein einziges Spiel. Nichtmal 1 Spiel hat Klauß ihm geschenkt, der offensichtlich gerne an einer klaren Nummer 1 festhält und ungerne wechselt auf der Torhüterposition.

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    • Finde diese Aussage vom kicker komisch. Warum sollte der neue Mann denn nicht die Ambition haben, Chris Mathenia herauszufordern? Wir sprechen hier von Profi-Fußball. Und Mathenia ist – bei allem Respekt – keineswegs unantastbar wie einst Andi Köpke.

      Carl Klaus hat Marcel Schuhen zwei Mal vertreten in der letzten Saison. Zum einen gegen Fürth (kicker-Note 2,5) und zum anderen in Würzburg (kicker-Note 2,0). Beide Male also konnte Klaus glänzen – und das ist wohl auch dem Club nicht entgangen, seitdem dürfte ihn der Club auf dem Zettel gehabt haben.

      Mag sein, dass man mit Mathenia als Nummer eins plant. Dass er aber von Klaus herausgefordert wird und um seine Nummer eins kämpfen muss, wäre doch nur normal.

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      • Die Ambition kann er ruhig haben, allerdings ist er 27 und hat erst eine Saison als Stammspieler verbracht – in der dritten spanischen Liga. Das wird schon auch Gründe haben.

        Bei Darmstadt hat er in zwei Jahren nur zwei Spiele gemacht, als Schuhen verletzt war. Mit Behrens (24, Magdeburg) haben die jetzt jemanden geholt, der Schuhen auf Sicht tatsächlich herausfordern könnte… Man wollte Klaus zwar offenbar dennoch halten, aber wohl ebenfalls als reines Backup.

        Wenn er Mathenia tatsächlich herausfordern sollte, spricht das nicht unbedingt für Mathenia…

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        • Die „Vita“ hab ich auch gelesen und sie haut einen nicht vom Hocker. Allerdings kann ich aufgrund einer Auflistung seiner Stationen kein Urteil fällen über einen Spieler, den unsere Verantwortlichen sicher schon länger auf dem Schirm haben. Mit dem sie gesprochen haben, mit dem sie sich beschäftigt haben.

          Beurteilen können wir es nicht anhand von ein paar zusammengeklaubten Rohdaten – ein reiner Backup als Keeper Nummer 2 aber wäre nicht das, was ich für notwendig halten würde.

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          • Bei Darmstadt hat er in zwei Jahren nur zwei Spiele gemacht, als Schuhen verletzt war.

            Carl Klaus hat Marcel Schuhen zwei Mal vertreten in der letzten Saison. Zum einen gegen Fürth (kicker-Note 2,5) und zum anderen in Würzburg (kicker-Note 2,0). Beide Male also konnte Klaus glänzen

            Ich halte persönlich wenig von der Idee den Stammtorwart und das ist bei uns eindeutig Mathenia ständig „herauszufordern“. Ein Torwart braucht Selbstsicherheit, braucht Unterstützung, eine klare Hierarchie ist immer sinnvoll. Der BVB hat doch gerade in der abgelaufenen Saison gezeigt, dass zwei Torleute auf Augenhöhe immer Probleme bedeutet.

            Aber trotzdem braucht man natürlich eine starke Nummer 2, denn wie wir selbst vorletzte Saison gesehen haben, auch Torleute können sich längerfristig verletzten, oder auch mal für ein Spiel ausfallen, da muss die Nummer 2 bereit sein.

            Wenn ich mir die Vita von Klaus ansehe dann passt das auf dem Papier perfekt, klare Nummer 2, aber zu 100% da, wenn man ihn braucht.

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            • Es ist richtig, ein Torwart würde Selbstsicherheit brauchen. Die habe ich bei Mathenia seit dem Abstieg halt nicht mehr gesehen. Im Gegenteil, wenn er ein Gegentor bekommt, siehst du richtig wie es oben wieder zu rattern beginnt.

              Wenn ich dem ka Depp Podcast so zuhöre, hatte es auch keine sportlichen Gründe, dass nicht Früchtl im Tor stand.

              Der BVB ist ein perfektes Beispiel, den deren Lösung für die kommende Saison ist, dass sie sich eine neue #1 gekauft haben, weil eben keiner der vorhandenen überzeugt hat 😉

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  • Mein Leckerbissen wird heute Spanien – Schweden, nur schade daß Gott verletzt ist also Ibrahimovic.

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    • Leckerbissen? Das ist ein sehr zähes Spiel. Auch in Spanien folgt auf eine goldene Generation nicht automatisch die nächste.
      Da finde ich England und Italien interessanter.

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      • Klar es war kein Feuerwerk, das war bei der taktischen Ausrichtung beider Mannschaften schnell klar. Schweden war ja in den ersten 30 Minuten nichtmal in Spaniens Spielhälfte 🙂 aber interessant, daß Schweden das 96 Minuten ohne Gegentor verteidigt hat. Wir hätten den Gegner bestimmt mit 4-5 Böcken eingeladen oder wenn der es nicht tut, uns selbst eins rein geschossen.

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  • Hummels einziger Torschütze im WM Viertelfinale 2014.
    Heute auch ?

    Bei Kuipers wäre Kimmich ohne gelb.

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  • Das lustigste an dem Abend waren die Sprintduelle Mats Hummels gegen Mbappe, da könnte auch gleich meine Oma gegen Usain Bolt antreten.

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    • Das lustigste an dem Abend waren die Sprintduelle Mats Hummels gegen Mbappe, da könnte auch gleich meine Oma gegen Usain Bolt antreten.

      Nenn mir mal einen Abwehrspieler, der schneller als Mbappe wäre? Und Deine Oma hätte ich dann gern im Tackling gegen Mbappe im Strafraum nach einem Sprint über 30/40 Meter sehen wollen. Langsam verstehe ich Chris Krämer, der sich immer so schön aufregt, wie wir hier in Deutschland unsere Spieler immer schlecht machen. Aber das kennen wir ja auch beim Club, statt Unterstützung immer einen raussuchen und den madig machen.

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  • Man glaubt halt immer irgendwie an Wunderdinge. Dass Löw das in drei Wochen gebacken kriegt, was er in drei Jahren versäumte. Schließlich hat er hochbegabte Spieler zur Verfügung. Stimmung pfundig dazu in Adidashausen, Hummels und Müller zurück, Turnier-Mannschaft sind wir sowieso – wird schon werden, ist ja schon immer geworden irgendwie.

    Auch wenn es schwierig war gegen Weltmeister Frankreich – viele Dinge klappten nicht, weil Mechanismen fehlten. Kann noch klappen mit dem Halbfinale, wird aber jetzt sauschwer. So könnte schon im Achtelfinale kein Drittplatzierter warten, sondern England blühen. Jetzt aber erst mal Portugal – das wird schwer genug.

    Eweng ernüchtert.

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    • Sehe ich wie du, viel geredet und diskutiert aber wenig verändert immer noch der „Stand“ Offensivfußball um den gegnerischen Sechzehner herum, kaum Tripplings, kaum Positionswechsel, kaum Tiefenläufe wenig bis keine überraschenden Aktionen. Erinnert alles trotz vielen neuen auch hoffnungsvollen Spielern an den Stiefel von 2018.

      Als Relativierung anerkennen muß man natürlich den Gegner immerhin der amtierende Weltmeister, die nicht schön spielen aber gnadenlos effektiv sind. Was deren Innenverteidigung hinten wegverteidigt ist unglaublich, kein Steckpaß, kein Chip keine Flanke nichts geht da durch. Dennoch mir fehlt im Moment die Fantasie selbst gegen Ungarn wie wir so Tore schießen wollen. Ich finde unser Spielermaterial müsste da mehr hergeben, immerhin 7 o 8 Spieler in den Reihen, die in den beiden letzten Saisons CL Sieger geworden sind.

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      • Der Unterschied war nicht die Innenverteidigung, das sah man ja sehr schön an der Chance von Gnabry, der Unterschied war das Mittelfeld und die fehlende Härte von Löw bei der Entscheidung wer da spielen soll. Kroos und Gündogan ist eijn bisschen wie Netzer und Overath in den 1970ern. Beides Weltklassespieler, aber auf unterschiedliche Weise zu ähnlich und zusammen machen sie sich auf dem Feld schwächer statt stärker.

        Wenn man Kante und Pogba auf der anderen Seite gesehen hat, das war grandios, Kante, der sich für nichts zu schade ist und gleichzeitig eine unglaublich gute Ballbehandlung hat und Pogba der genau weiß wann er nach vorne gehen muss und wann er hinten unterstützen muss. Aber die beiden spielen halt auch lange in der N11 zusammen und die beiden ermöglichen es mit ihrer Klasse, dass die Franzosen sehr tief stehen können und damit eben Raum für ihre schnellen Stürmer da ist.

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  • Oliver Schmidt (ZDF) findet es bei ENG – SCO gut wenn der Schiedsrichter bei seiner selbstsicheren
    Spielleitung bleibt und einen klaren Strafstoß (Foul an Sterling) nicht gibt und keinen VAR benötigt.
    Für mich war es von Lahoz (E ) überheblich weil ich es mir nicht vorstellen kann dass VAR Hernandez (E)
    seinen Landsmann nicht aufgefordert hat es sich anzuschauen .

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    • Ich fand die Entsdcheidung gut und finde auch die Grundhaltung bei der Euro besser als in der Bundesliga in der eher der Kölner Keller der das Spiel bestimmt, als der Schiri auf dem Platz. In dem Fall hat Lahoz die Aktion gesehen, hat auch den Kontakt gesehen, aber als nicht ausreichend für einen Strafstoß gewertet. Ich bin auch der Meinung dass man gerade bei der Entscheidung pro Strafstoß die Situation beachten sollte. Denn sonst passiert das was bei uns in Deutschland zu oft passiert, die Spieler suchen im Strafraum eher den Elfer als den Abschluss.

      Insofern, klar kann der Schiedsrichter in der Sitaution auch auf Strafstoß entscheiden, aber ich finde die Argumente gegen den Strafstoß auch sinnvoll und nachvollziehbar.

      Insgesamt finde ich das Zusammenspiel von Feldschiri und Videoschiri bei der Euro besser als in der Bundesliga. Bei uns entsteht durch den absoluten Willen keinen Fehler zu übersehen oft das Probelm, dass Dinge bestraft werden die eigentlich Lappalien sind und am Ende der Videoschiri eher als Problem gesehen wird als dass er als Hilfe und Verbesserung wahrgenommen wird.

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  • Robertson ist Sterling halt draufgestiegen und deshalb war Strafstoß zu geben.
    Kontakt suchen und sich dann auf die Wiese legen ist in Deutschland leider besonders oft erfolgreich
    und das Zusammenspiel von Feldschiri und VAR ist in der Bundesliga schlecht auch wenn uns
    Herr Fröhlich aus Berlin nach jeder Saison anderes erzählt.

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  • Ich finde, man müsste viel mehr darauf achten, ob ein Foul zwangsläufig, also das Fallen oder Straucheln unvermeidlich war, oder ob der gefoulte die Situation benutzt hat, um einzufädeln und einen Strafstoß herauszuholen. Eine Berührung ist nicht zwangsläufig ein Foul, wenn die Berührung nicht erheblich war, sollte man eher auf Schwalbe entscheiden. Natürlich ist das oft schwierig, aber ich würde hier auch eher im Zweifel für den Verteidiger entscheiden. Wenn ein Bein schon draußen steht, muss ein Stürmer nicht drauflaufen. Das ist dann kein Foul, sondern einfädeln.

    Oft ist es schwierig, aber manche Situationen sind eindeutig. Kann man hinterher sagen, der Stürmer hat das angenommen, ist es für mich kein Foul. Das sollte man dann auch so bewerten. Der Ellenbogen im Gesicht des Tschechen gestern war dagegen eindeutig und für mich ein klarer Elfer.

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    • Für mich ist weniger entscheidend ob die Berührung „zwangsläufig“ ein Straucheln herbeiführt, wie sollte man das entscheiden? Was für mich aber Kern der Strafstoßregel ist, wird eine große Torchance mit dem Foul unterbunden? Wenn dem so ist, dann muss auf Strafstoß entschieden werden. In der betreffenden Szene war der Ball schon weg, wenn auch noch nicht tatsächlich über der Torauslinie, die Attacke war im Rahmen eines normalen Zweikampf, der Tritt auf den Fuß eher aus Versehen.

      Nochmal, strenge Regelauslegung dann pfeift der Schiri und Schuttland darf sich auch nicht beschweren. Trotzdem fand ich die gewählte Entscheidung des Schiedsrichters fairer. Allerdings würde ich das als Engländer sicher anders sehen und wenn so eine Entscheidung gegen den Club fällt würde ich auch Fußball-Mafia DFB rufen 😉

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